m. 45 £ et 6itfjtetr Anzeiger rschkmr täglich, außer Sonnt lagen: vermal wöchentlich -ietzenerZamilienblätteri loeunalivöchentl.Xreis- tlattjürdenXr«i5»iehen iTienStag und Freitag); -ivetmal monoil. Land- oirtschafllicheSeitsragen ;.miiprert)-9lriid)Uine: 1 ir die Redaktion 112, tterlaq u. Expedition 51 Kbrefie tiir Tepeschen: Anzeiger Gieren. rnnadme von Anzeigen für die Tagesnimnner b S vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt )H2. Jahrgang Donnerstag, 22. Zebrnar 1912 /"pr 9 " XXYT 9 n,,ÄÄd. chener Anzeiger ■L ■ AV Verantwortlich für den politischen Teil: August General-Anzeiger für Gberhefsen SMS Rotationsdruck und Verlag der vrühl'schen Univ.-Buch- und Steindruckerei N. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schulstrahe 7. Mr den Büdingen: Fernsprecher Rr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16a. Anzeigenteil: H. Seck. werde. Dem früheren 3(hab sei durch Vermittelung deS russischen 5foiriulS milgeteilt worden, das; seine 3ache hoffnungslos sei, und das; er befser täte, das Land zu verlassen. Vie franMich-spanijchcn Dcrtyanöhnigcn. Paris, 21. Fcbr. lieber die heute zwifck^n Garcia Prieto, Gcoffray und Bunsen stattgchabte ll n t c t r e - d 11 u n wird nuö Madrid gemeldet, daß Spanien endgültig folgende Punkte onneljme: , 1. Schlichtung etwaiger Reklamationen durch ein internationales Schiedsgericht; 2. allgemeines Scliiedsgericht für alle mit dem künftigen Abkommen zusammenhängenden Fragen; ’■ Vreinheitlichung der Zolltarife; 4. Verpflichtung Spaniens, seine Rechte auf die ihm zu überlassende Zone an niemanden, auch nur zeitweise, abzutreien; 5. Revision des Madrider ?lb- kommens von 1885, bezw. des SchutzverhältnifscS der Eingeborenen. Was die Ernennung des Vertreters des Sultans in der spanischen Zone anlaugt, so verlangt Spanien eine möglichst baldige Ernennung dieses Vertreters und besondere Bürgschaften für dessen Befugnisse. Bezüglich der Bahn Tanger-Fez schlägt Spanien vor, daß die Betriebsgesell- schaft der französischen Strecke 30 Prozent ihrer Einnahmen der spanisclien Gesellschaft überlasse, welch letztere 30 Prozent ihrer Einnahmen der sranzösisck>en Gesellschaft zu überlassen hätte. Ter „Tcmps" bemerkt, daß dies für Frankreich einen beträchtlichen Rachteil bilden würde, da die französische Strecke weit größer ist als die spanisckzc. Tie Frage der Gebietskompensationen wurde noch nicht erörtert, da Spanien um eine genauere Feststellung der französischen Ansprückzo ersucht hat. Die heutige Nummer umfofet 10 Seiten- Zum lNinifterwechfei in Oesterreich. Wien, 21. Fcbr. Der russische Miuißer- präsi de n t und der russische Minister des Aeußern sandten .ps Anlaß der Ernennung des Grafen Berchthvld zum Minister des Aeußern Glückwunschtelegramme an tiefen. Die Depesche des russischen Ministerpräsidenten » okozow lautet in deutscher Ucbersetzunq: „Ich erfaftre soeben, daß Sie, von Ihrem Souverän berufen, den Posten des Ministers des Acußcrn angenom rt-?n haben. Gestützt auf unsere alten Beziehungen bitte ib Sie, bei dieser Gelegenheit meine aufrichtige Gratu- jüion und die besten Wünsche entgegenzunehmen und an hc besondere Genugtuung zu glauben, die die Nachricht Ihrer Ernennung mich empfinden lieft. Ich bin gewiß, daß Ihre Bemühungen dahin zielen werden, die auf Erhaltung des Friedens gerichtete gemeinsame Aktion unserer Regierungen noch wirksamer zu gehalten." DaS Telegramm Kokozows erwiderte Graf Berch- thold mit folgenden Worten: Sehr dankbar für die sympathischen Worte, die Sie die Güte hatten, mir anläßlich meiner Berufung auf den Posten des Ministers des k. k. Hauses und des Aeußern zu übermitteln, iriedic ich meine aufrichtigsten Wünsche dahin aus, daß die von riüncnt friedlichen Gefühlen geleiteten Bemühungen der beiden Regierungen zur Befestigung und Entwickelung der Beziehungen hei beiden benachbarten und befreundeten Reiche dienen werden. Em Telegramm an den d.mschea Reichskanzler. Graf Berchthold telegraphierte an den Reichskanzler: „Durch die Gnade Sr. Maj. meines allergnädigsten Derrn aal den Posten des Ministers des Aeußern berufen, gereicht es mir zum besonderen Vergnügen, in dieser Eigenschaft Ew. Exzel- lcn; zu begrüßen. Mein verewigter, tiefbetrauerter Vorgänger bat in dem Dreibund d i e unverrückbare Grund lagc seiner Politik erblickt und sich durch seine stets kvähric Bundes treue jenes hohe Maß von Vertrauen cr- Uorben, das ihm von Seiten der verbündeten Mächte entgegen forscht wurde. Indem ich nun das vom Grafen Aehrenthal mtcrlaffene reiche Erbe inniger und vertrauensvoller Beziehungen jur kaiserlich deutschen Regierung an trete, hoffe ich zuversichtlich, auf die bundesfreudige und tatkräftige Unterstützung Ew. lÜ'zellenz rechnen zu dürfen." Die Antwort Bethmann-Hollwegs. Reichskanzler von Bethmann-Dollweg beant- frortete die Depesche des Grafen Berchthold folgendermaßen : Eurer Exzellenz danke ich lierzlichst für das Tcle- iramm, womit Sie die (tote hatten, mir Ilwe Ernennung nun Minister des Kaiserlichen und Zköniglichen Dauses und des 83tfeern persönlich mitzuteilcn. Ich spreche Eurer Exzellenz zu km Beweise hohen Vertrauens, den ihr allergitädiglter Derr lZhiien damit gegeben, meine wärmsten Glückwünsche aus ? in der festen rind frohen Heber» cugung, daß die vertrauensvollen, Kindes freundschaftlichen Beziehiuigen, die Ihr uiwergcnhdk-r Derr ItmtÄwrgänger so zielbewiißt gepflegt, in gedeihtickjer Weise sich I Unentwickeltn werden. Ihneii zur Erfüllung der würdevollen, |bkn Ausgabe vollen Erfolg wünsckjcnd, bitte ich. Eure Exzellenz IKrsichert zu fein, daß ich in fester Bundestreue bellt e b t fein werde, Ew. Exzellenz Politik, wo ich kann, mit |il(en Kräften zu unterstützen. Die Vorgänge in Persien und dar englische Unterhaus. L o n d o n , 21. Fcbr. Bei der Fortsetzung der A d r e ft - Hebatte im Unterlaufe brachte der Radikale Pon- f o n b t) ein Amendement ein, in dem er erklärt, die britische Regierung ftabe, indem sie es unterließ, wirksame Schritte zur Aufrechterhaltung der Integrität und Unabhängigkeit Persiens entsprechend dem Wortlaut des englisch-russischen Abkommens zu tun, eine scknvere Bedroh ungIndiens und der Lebensinteressen ('Großbritanniens zugelassen. Pon- fonbn bedauerte, daß der Minister des Aeußern Grey feinen Kritikern unterstellt habe, sie vertreten die Politik mög lieft ft zahlreicher Einmischungen in allen Weltteilen und möglichst weniger Freundschatten. Was er, Ponsonby, jedoch verlange, sei gerade die Nichteinmischung. Tas einzige, was nötig sei, sei, daß England sich entschlossen zeige, darauf zu sehen, daß Rußland seine vertragsmäßigen Verpflichtungen ausführt. Ter Radikale Norrell drückte die Hoffnung aus, daß Grey feinen Zweifel darüber bestehen lassen werde, j)aft das Einvernehmen mit Rtttßland nur unter Bedingungen fortdauern könnte, die für das persische Volk leichter zu tragen wären und der britischen Ehre mehr entsprächen. Der Unionist Mark Snkes erklärte, es fei nicht beliefen, daß die russische Besetzung Persiens unnötig ober die über gewisse Personen verhängten Strafen unverdient seien. Tie gegenwärtige Lage enthalte jedoch Keime zukünftiger Gei-ihren, wenn England nicht sofort eine bestimmte Stellung nehme. . Staatssekretär (fiten über die persische Frage. Nach weiterer Aussprache antwortete Grey in einer längeren Rede aus die .(trittf an der persischen Politik und gab ein Gesamtbild der Lage in Persien. Er betonte, daß das englisch-russische Abkommen nicht eine Ausdehnung der Verantwortlichkeit Englands darstelle, sondern eine Begrenzung seiner Einwirkung bei einer entsprechenden Begrenzung der russisckjen Einwirkung und erklärte, das Abkommen fei, auf ' beiden Seiten innegehalten worden. Ter russische Einfluß fei । in Nordpersien vorherrschend gewesen, bevor das, Abkommen gc- , troffen wurde. Die Frage, ob England jetzt strategisch daran sei. hänge von dem Gebrauch ab, der von bem rufjiieften Einfluß in Nordpersien gemacht worden sei. Was für Schwierigkeiten, auch mit Bezug auf die inneren persischen Angelegenheiten bestanden hätten, so sei der russische Einfluß doch nicht benutzt worden, um die strategische Lage an der indischen Grenze ungünstiger zu gestalten, als sie vor dem Abkommen war. Grey fuhr fort: Tie Anwesenheit der russischen Truppen in Nordpersien sei durch verschiedene Ursachen her- vorgerufen worden, aber die britische Regierung fei in Kenntnis gefetzt worben, daß die rufÜHftcn Truppen nicht in der Absicht, einer dauernden Besetzung Persiens in dieses Land entsandt wor den seien. Grey betonte weiter, baß innerhalb der letzten Jahre die russischen Truppen bereits einmal zurückgezogen worden seien. Diese Tatsache müsse als ein Bernds dafür gelten, daß die Entsendung der Truppen nicht auf Grund eines vorher erwogenem stzlanes zur Besetzung von Persien erfolgt sei. Ter Minister wies weiter darauf hin, daß die russischen Truppen nicht die einzigen ausländischen Truppen in Persien seien. Es ständen auch türkische Truppen lenseils der Grenze in Persien. Sie seien allmählich immer weiter vorgeschoben worden, und die spätere Anwesenheit russischer Truppen in Nordpersien dürste zu dem noch weiteren Vorrücken der türkischen Truppen geführt haben. Wenn die strategische Lage Rußlands bedroht würde, oder durch Vorrücken der türkischen Truppen vielleicht geschädigt würde, so sei Rußland vollkommen befugt, zum Schutze feiner Interessen jede Maßregel, die es für nötig halte, zu ergreifen. Die Regierung habe sich geweigert, den früheren Schah anzuerkennen, doch Tonne dieser nicht ausgewiesen werden, außer auf Gruird von Bedingungen. Es wäre nicht das erste Mal in der Getchichte, daß eine Pension nicht auf Ifirunb von Verdiensten gegeben Dcutsches tteich. Tie „Norddeutsche Allgemeine Zeitung" schreibt: An den Dö 111 ch len be i u ch, den der i ran zösi i che Botsd ter am Sonntag dem Reichskanzler abltaUete, knüpfte ein Tril der Presse Kommentare, in denen die angeblichen Gegenstände der Unterhaltung wiedergegeben sind. Dtad) einer Notiz des „Bcrl. Lokalanzeigers" soll in Paris behauptet wvrden sein, die Unicr- haltung drehte sich um den belgischen Kongostaat. Diese Angaben beruhen aut (£ r f i n b u n g. Das Woltß'che Bureau schreibt: Der „Berliner Lokalanz." bringt einen aus London datierten Aussehen erregenden Artikel über englisch-deutsche Verhandlungen. An unterrichteter Stelle ertabren wir, daß die Angaben des Artikels lediglich aut Kombinationen beruhen und daher geeignet sind, falsche Erwartungen und falsche Befürckstimgen heroorzurufen. Die Abteilungen des Reichstags traten heute zusammen, um die eingegangenen Wahlproteste ans ihre Zulässigkeit zu prüfen und die- jenigen Mandate, gegen die Wahl Proteste nickst eingegangen sind, für gütig zu erklären. Zwei Abteilungen konnten wegen >m- genügender Beteiligung nicht in Tätigkeit treten. Jin übrigen wurden achtzig Mandate dem Wahlprüsungsaus- schuß überwiesen, gegen die zulässige Proteste vorliegen. Ter W a h l p rü fu n g s a u s sch u ß bot entsprechend der Vereinbarung des Aellestenrats die Msicht, ein starkes Tempo in ihre Arbeit zu legen, und die von ihr bcbanbcltcn WahlPrüfungen, sollen bann möglichst sofort vom Plemtm erledigt werden. Die sozialdemokratische Fraktion des Reichstags beantragt, die verbündeten Negierungen zu ersuchen, eint Revision des Beamtende so ldungsg es etzes in dem Sinne vorzubereiten, daß eine angemessene Erholmng der durchaus unzulänglichen Bezüge der Unterbeamten eintritt. Ausland. Tas japanische Auswärtige Amt hat nach einer Reutermelbnng den Vorsckstag des Generalgouverneurs Don Köret, Plagiate der Natur. Vor beinahe 50 Jahren, im Jahre 1863, wurden die Pa kontologcn durch eine Entdeckung des englischen Geologen ^tr tifliam Tawson vor ein Rätsel gestellt. Tawson wollte tm Ihgiiciß ein Fossil entdeckt haben, und dieses Fonil erhielt den rMinen Namen Eozoon canabenic, das ..fanabiidic Morgenröte r", weil das Austreten von Lebewesen in einer w frühen rbschicht als die Morgenröte des Lebens angefehen wurde^ icses rätselhafte Tier sollte eine riesige Foraiiiimfere lern und lilt auch als solche, bis der deutsche Zoologe Mobutv und dei Amerikaner Waleott überzeugend bartateit, da,; es lüft nicht um i(puren eines lebenden Gefchöpses, londern uni Knollen von jkecpentin mit eingeschalteten Kalkschichten bandelt, zte Natur litte die Gelehrtenwelt geäfft, indem |ie ihnen ein Plagiat rorlcgti Plagiate sind nun in der Natur nicht fdtm; im Tierreichs h der Pslanzemvelt, ja auch im Reiche der steine linden iicli R andere Werke der Natur, ia auch xinge der mcnicftlidHn Jültur fvieberholt. Wer im Walde von einein morlchen Baunie bu rinbe abstreift, findet an bereu UnierfeiU haimg merfiourbig !loufe, verschlungene Schriftzüge, bie w, Wirklichkeit «puren der Weit des Buchdruckers smd: es gibt '"gar Pflanzen und aere, auf Denen wirklich richtige Buchstaben adznleien lind, ^a.- ikstr Beispiel dafür ist wohl die Gammaeule, auch Y-Eule ge rinnt iVlusia gamma L.ß cm ziemlich ftauiigcr, >ii beit ..ittali Hirn gehöriger Schmetterling, auf beiien BordMlugeln der gru -psche Buchstabe Gamma ganz klar abzulefen ist- E-.- gehor^: auch Ur wenig Phantasie dazu, um auf einzelnen Blumen Plagiate hr Natur zu. entdecken: aus dem Gladtolus dvsantimis erkenn Auge der Griechen das Wehewort „at , "aturlich Mit grie- äfften Buchstaben geschrieben. Einige Sinologen wollen tm Dülsen der gewöhnlichen Erbse sogar onciitahKftc todmfriuge tifbcdt haben, icdoch ist es bisher nicht gelungen, bic|e it^te i3 entziffern, offenbar weil die Natur lic vor der Cnmounj oc rc«schlichen Schrift vorersunden hat. Eine ganze SRcipe wuu Aegiate der Natur stellt der franzöfilckic NaNinvnst.n|chan!I fe. Roux in einem Aufsätze der „Revue" zulammen, wo^ !iz vielen, den Fachleuten ziemlich bekannten, einige ueue mg. Mer Japaner kennt z. B. den Tairakrebs, ein -Lier, geraö ix den Gewässern Japans besonders häufig ist, wo im "^bre m.? große Schlackst stattgesunden hat. Von der Ruckieite beua «le icht der Panzer des Tairakrebses vollständig benn diese Breite mehr als 16 Meter beträgt, nicht für mehr als 8 Meter Breite herangczogen werden können. »Hier erweitert nun der ?(rt. 197 der neuen Städte-Ordnung die Höchstgrenze der Verpflichtungen ganz wesentlich dadurch, daß er den Städten gestattet, eine Ortsbausatzung dahin zu er- lassen, daß die Straßenanlieger über das im Art. 21 B. O. vorgesehene Maß hinaus herangezogen roerden können zu den Kosten a) des Geländeerwerbs in zweiseitig bebaubaren Straßen bis zu einer Breite von je 12 Metern, in einseitig bebauten Straßen bis zu einer Breite von 15 Metern und in Straßen an Plätzen bis zu einer Breite von 20 Metern: b' der Herstellung der ihren Grundstücken dienenden, von der Gemeinde gebauten unterirdischen Kanalisationsanlagen: c) der ersten Einrichtung der Straßenbeleuchtung. Die Heranziehung zu den Straßenkostenbeiträgen setzt voraus, daß es sich handelt entweder um die Anlegung einer neuen, oder Verlängerung einer schon bestehenden Straße oder um den Anbau an schon vorhandenen, bisher unbebauten Straßen und Straßenteilen. In Artikel 21 B O. ist weiter als Bedingung bestimmt, daß die .veranzrebung der Anlieger erst zulässig ist, „sobald aut ihren betreffenden Grundstücken neue oder ältere Gebäude an die neue Baufluchtlinie zu stehen kommen, oder ihren AuSgang nach der neuen Sttaße erhalten' Die Ausfülmings-Verordnung vom 1. Februar 1882 bemerkt in § 37 hierzu erläuternd, der Ausgang brauche kein unmittelbarer zu sein, eS genüge, daß das Grundstück irgendwo bebaut sei und irgend einen 'JluSgang nach der neuen Straße habe. Tiefer Teil des Artikel 21 („wenn. . . neue oder ältere Ae.bäaide an die neue Baufluchtlinie zu stehen kommen, jber ihren Ausgang nach der neuen Straße erhalten") gibt andauernd gu gemreidjeu Zweifeln und erheblicher Meinungsverschiedenbeit der Beteiligten Anlaß. Auf die techriischen und rechtlichen Schwierig- reiten cüuugcljeit, fehlt jedoch an dieser Stelle der Platz. Damit die Grundbesitzer die Verpflichtungen pünktlich ein- halten, gestattet Artikel 21 den «.Gemeinden, eine Kautioii zu be- slimmen, und das Gießener Ortsstatut bat hiervon Gebrauch gemacht durch die Anordnung, daß die Grundbesitzer, die ein Gebäude Ort einer planmäßigen Straße vrriditcn, bevor diese eröffnet, bezw ordnungsmäßig hergestellt ist, vor .Erteilung des Baubescheids zu einer angemessenen Sich e r st el l ung der Erfüllung ihrer ihnen gemäß Orlsbaustatuts obliegenden Verpflichtungen herangezogen werden können. In welcher Weise die Kaution zu stellen ist, hat der Gemeindevorstand zu bestimmen. Daß die Gemeinde durch Unterlassen des rechtzeitigen Kautionsverlangens oder durch unzureichende Höhe der Sicherheitsleistung, durch Unzuverlässigkeit des angenommenen Bürgen, durch verabsäumte Geltendmachung im Fall des Konkurses sich selbst, oder den Rechtsnachfolger des ursprünglich Verpflichteten schwer schädigen Fann, daß anderseits diese Sicherstellung, in rigoroser Weise gebanbfeabt, das Bau wesen sehr hindern, unb die Weiterentwicklung einer Stadt hemmen kann, fei in diesem Zusammenhang nur beiläufig erwähnt. Tie Berechnung der Sttaßenkostenbeiträge hat grundsätzlich in der Weise zu gesckTehen, daß die Kosten der gesamten Sttaßcn- anlage, einschließlich der auf die Straßenkreuzungen fallenden, zusammen geredmet und den Eigentümern nach Verhältnis der Länge ihrer die Sttaße berührenden Grenze zur Last gelegt ipetben. Als Beispiel fei eine mit Einbiegung verlaufende Straße angenommen, bereit kürzere <^eitc 150 Meter und beten längere Seite 160 Meter mißt: die Gesamtsttaßenfront beiderseits ist demnach 310 Meter. Der nach Ortsstatut den Anliegern aufzubürdende Aufwand betrage: 1. für Geliütdeerwerb 17 000 Mk. 2. für Erdarbeiten 1 000 Mk. 3. für Ehaussierung 1 200 ML Gossenpflasterung 800 Mk. 2 000 Mk. Sa. 20 000 Mk. laufende Meter Grundstücksfront stellt sich hiernach auf - 64,52 Mk. Ter 20000 310 lieber das einzuhaltende Verfahren bestimmt die Gießener Ortssatzung, daß Berechnungen der Herstellungskosten und Ver- teilungsplan alsbald nach Vollendung der Arbeiten während vier Wochen zur Einsicht der Beteiligten auf dem Stadtbauamt offen gelegt werden. Die Beteiligten sind hiervon unter Aufforderung ihrer Beiträge zu benachrichtigen. Die von der Stadt vorgelegten Kosten der Straßenanlagen werden innerhalb 6 Moniten nach Vollendung der Arbeiten auf dem administtativen Weg — vorbehaltlich jedoch des Rechtswegs — beigetrieben. Bei dieser Gelegenheit fei angedcittet, daß auch hier durch nichttechtzeittge Geltendmachung der fällig gewesenen Sei träge die Stadt dann zu Schaden kommen kann, wenn der Verpflichtete oder sein Rechtsnachfolger sich auf Verjährung beruft, eine Frage, die gerade für die hier in Bettacht kommende Gattung von Ansprüchen ebenso interessant, wie schwierig ist. Die Beittagspflicht selbst entsteht schon mit der Vollendung der Straße, d. h. in dem Augenblick, in dem die neue Straße dem Verkehr geöffnet wird. Wenn bei dem zu Straßenzwecken erforderlichen Gelände auch Gebäude miterworben werden müssen, dann belastet auch der Gebäudewert die Beitragspflichtigen, ein Rechtssatz, der bei Straßendurchbrüchen in alten, zurückgebliebenen Stadtteilen zu großen Härten führen kann: es sei hier nur an den Fall der „Mühlstraße" erinnert, bei dem die Sttaßenkostenbeiträge allein auf 237,19 Mark pro laufenden Meter Frontlänge bcredinet wurden (wozu noch fast 20 Mark Trottoirkostcnbeittäge pro laufenden Meter Frontlänge kommen!). Die Beitragspflicht stellt sich als eine dingliche Last bar, die dergestalt aus dem Objekt selbst ruht, daß selbst bei einer Veräußerung der frühere Besitzer keineswegs frei wird, so daß sich die Stadt an den neuen oder an den früheren Besitzer halten Faun. Sobald der Verpflichtete nach der Anforderung die Forderung nach Grund oder Höhe bestreitet, ist die administrative Beitreibung unzulässig, etwa schon ausgebrachte Zwangsmaßregeln (Pfändungen) sind unverzüglich einzustcllen und es bleibt alsdann der Gemeinde überlassen, ihre Forderung gegen den Widersprechenden, der seinen Einspruch dem Bürgermeister gegenüber erklärt hat, vor dem zuständigen Gericht geltend zu machen. Auf daS schwierige Rechtsverhältnis zwischen Vorbesitzer und Rechtsnachfolger, die Frage des Regresses gegen den Verkäufer ober Ersatzanspruchs gegen den Käufer Fann hier nicht näher eingegangen werden. Jedenfalls ist bei Kaufabschlüssen auch auf etwa rückständige Straßen- unb Trottoirkostenbeiträge besonderes Augenmerk zu richten, um möglichst späteren unangenehmen Streitereien vorzubeugen, deren Beurteilung von vornherein bei der Unklarheit der tatsächlichen und rechtlichen Situation und bei der Länge der in Bettacht kommenden Zeitabschnitte nicht leicht ist. II. Für die Trottoirkostenbeiträge gelten eine Reihe der 'vorhin gemachten Bemerkungen, insbesondere die allgemeinen Bestimmungen über das Verfahren, Sicherheitsleistung, dingliche Last, Entstehung der Beitragspflicht usw. Die speziellen Punkte können hier füglich übergangen werden. Auch für die Trottoirkostenbeiträge ist der Rahmen des Artikels 21 B.-O. und das Ortsstatut (§§ 10, 11, 12 und 13) Maßgebend. Der 'Art. 21 B. O. bestimmt, daß durch ein 3um Ortsbauplan gehöriges Ortsstatut festgesetzt werden kann, daß die Besitzer von Grundstücken, die an neu anzulegenden Straßen an- grenzen, die Kosten der Herstellung unb der Unterhaltung der vor ihren Grundstücken hinziehenden öffentlichen Fußwege (Trottoirs) ganz oder teilweise zu tragen oder zu ersetzen haben: ferner, daß zu diesen Leistungen nur Geldbeiträge zulässig seien, so daß also der Grundbesitzer, der selbst und billiger ein gleichwertiges Trottoir Herstellen könnte, dadurch nickst seiner Bei- tragspslicht genügen würde. Diese Verpflichtungen können durch Ortsstatut auch für bereits bestehende Straßen auferlegt werden. Ebenso Tann auch bei den Trottoirkostenbeiträgen (abgesehen jedoch von Trottoirunterhaltung) eine Sicherheitsleistung verlangt werden. Den Anliegern Tann (gemäß § 37 der Ausf.-Verordnung) die Verpflichttmg zur Herstellung bezw. Unterhaltung der Trottoirs durch Ortsstatut auch schon gleich bei Eröffmcng der neuen Sttaße und nicht erst für den Zeitpunkt auferlegt werden, wo das bett. Grundstück bebaut wird. Bei bestehenden Straßen können den Anliegern die Herstellungskosten bestehender Trottoirs nachttäglich nicht mehr aufgebürbet werden, sondern evtl, nur die Kosten einer etwaigen Neuanlage (Pflasterung, Asphaltisierung usw.) und Unterhaltung. Innerhalb dieser durch Staatsgesetz sestgelegten Grenzen bestimmt nun das Gießener Ortsstatut, daß die der Stadt zu ersetzenden Beträge bestehen in der Hälfte der Kosten für Einlage des Trottoirs längs des Grundstücks und bis zu einer Breite von 2,50 Meter, wobei der Preis von Basaltschichtenpflaster erster Sorte mit begrenzenden Wangensteinen angenommen wird. Sollte ein feineres Trottoirpflaster genehmigt werden, so fallen auch noch die dadurch entstehenden Mehrkosten und spätere Unterhaltung dem Anttagsteller zur Last. In allen fertigen Straßen, die nod? keine gepflasterten Trottoirs besitzen, sind die Anlieger verpflichtet, die Hälfte der Herstellungskosten zu ersetzen, sobald diese Trottoirs gepflastert werden. Wenn gewöhnliche Trottoirs in erhöhte umgeändert werden, sollen die Angrenzer bis zu 14 der Herstellungskosten herangezogen werden. Die Stadt sorgt für die Unterhaltung der bestehenden Trottoirs, behält sich hierbei jedoch etwaige Ersatzansprüche aus schuldhaften Beschädigungen vor. Es kann dies von Bedeutung werden bei Befolgung der Polizeivvrschriften über das Reinigen der Trottoirs von Schnee und Eis zur Winterzeit und das Streuen bei Glatteis. Wenn hier der Bogen zu straff gespaimt wird, unb die Hausbesitzer durch nicht sinngemäßes Vorgehen der Polizei- organc Beschädigungen der Trottoirs infolge unzureichender Kräfte unb unzulänglicher Werkzeuge und berg!, verursachen, bann hat beim Fehlen der Regreßvoraussetzungeu schließlich nur die Stadt ielbH den Nachteil. Tb eS nötig ist, ein Trottoir umzülegen ober zu erneuern, beschließt die Stadtverordnetenversammlung, und es kommt hierbei nicht darauf an, ob sich die Trottoirs vor dem einen oder anderen Haus in einem Zustand befinden, der die Erneuerung nicht unbedingt notwendig erscheinen läßt. Auch hier ergibt sich also für die Anlieger die Beittagsvflickü. Wenn auch die Trottoirkostenbeiträge wesentlich niedriger, als feie Sttaßelcho)ttnbeittäge yi jein pflegen, bilden sie doch läufig, schon n 'qen t"? Gesia.tspunkt- des Beitrags aiüb ->ur Trotlocrumerhalrung, gerade wie jene, eine Quelle ünubiger Sorgen des Haus- unb Grundbcsu.es, und es ist eine schwere Ausgabe, hier einen verständigen unb gerechten Ausgleich schaffen. WW Aus Staöt und Land. Gießen, 22. Februar 1912. Tie ortsüblichen Tagelöhne für Arbeiter in Hessen haben im letzten Jahrzehnt eine wesentliche Erhöhung erfahren. Nach bcn neuesten statistischen Ermittelungen gellten sich die Löhne für Tagesarbeitcr int Jahre 1911 für das Land durchschnittlich auf 1.80 bis 3.10, für weibliche Arbeiter auf 1.10 bis 2.10 Mk, während sie im Jahre 1897, das wogen seiner genauen statistischen Erhebungen beson ders zum Vergleich geeignet ist, für erwachsene männliche Arbeiter nur 1.50 bis 2.50 und für weibliche Tagelöhner nur 0.90 bis 1.40 Mk. betrugen. Am stärksten war der Lohnaufschwung in Starkenburg, wo 1897 nur 1.00 bis 2.30 Mk., tm Jahre 1911 dagegen 2.00 bis 3.00 Mk für männliche Arbeiter bezahlt mürben. Geringer war die durchschnittliche Lohnerhöhung für weibliche Arbeiter in Starkenburg, die nur von 0.90—1.40 Mk. im Jahre 1897 auf 1.20—2.00 Mk. stieg. In Rhein Hessen flieg der Lohn für männliche Arbeiter in demselben Zeitabschnitt von 1.50 bis 2.50 Mk. auf 1.80 bis 3.10 Mk., in Lberst es sen von 1.40 bis 2.00 Mk. auf 1.80 biS 3.10 Mk. Für jugendliche Arbeiter (unter 16 Jahren) hat sich der Tage- lohn durchweg um 20—40 Pfg. gehoben. Von den größeren Städten zahlte Darmstadt im vorigen Jahre für erwachsene männliche Arbeiter 3 Mk., für weibliche 1.80 Mk, Main: für männliche 3.10, für weibliche 1.80, Offenbach für männliche 3.00, für weibliche 1.80, Gießen 3.10 und 2.10, Worms 3.00 und 1.70 Mk. Von Interesse sind auch die Lohnsätze für Handwerker. Tie niedrigsten Ver tragslöhne betrugen für Tischler, Lackierer, Vergolder in den Jahren 1910/11 im Kreis Darmstadt 49—50 Pfennig Stundenlohn, im Kreise Offenbach und Mainz je 52 Pfennig, für Maler, Anstreicher im Kreis Darmstadt 50, in Offenbach und Mainz 52, in Friedberg 47, in Worms 4ii und in Gießen 44 Pfennig. Für gelernte Bierbrauer und Mälzer stellte sich 1911 der Wochenlohn im Kreise Darmstadt aus 25 und 27 Mk., im Steife Mainz auf 32.50 bis 33.40 Mk., im Kneife Worms auf 28 Mk., im Streife Gießen auf 26.50 Mk. und im Kreise Friedberg auf 25—26 Mk.: für gelernte Böttcher mar der Wochenlohn im ttxeifc Darnu stabt 25 unb 27, im Kreise Mainz 33.40, im Kreise Gießen 26.50, im Kreise Friedberg 25—26 Mk. • ** Tageskalender für Donüerstag, 22. Febr. Allg. Deutscher Frauenverein: Vortrag von Rectitsanwalt Engisch: Was müssen die Frauen vom ehelichen Guterrecht und der Schulden- Haftung wissen? Abends 8l/t Uljr im Hotel Schütz. Kauf in. Verein: 3. Vortrag über ausgcwahlte Kapitel aus der ReichSverfassnng. Abends 9 Uhr tm VeretnShauö. e ** Landesuniversität. Zum Nachfolger von Geb Justizrat Prof. Dr. Biermann in der juristischen Fakultät wurde der a. 0. Professor daselbst Dr. jur. Hans Albrecht Fi s ch er als Ordinarius berufen. Fischer ist 1874 zu Schön berg im Fürstentum Ratzeburg geboren. SeineHcurptlehrer waren M. Rümelin (Tübingen) und F. Bernhöfft (Rostock Nachdem er 1896 die erste juristische Prüfung bestanden, wurde er als Referendar von der Groß. Landesregierung zu Neustrelitz dem Amtsgericht zu Schönberg zur Bcsck-äfti- gung überwiesen. Ostern 1897 promovierte Fischer in Rostock zum Dr. jur. mit der Dissertation: „Bis major im Zusammenhang mit Unmöglichkeit der Leistung". Nach Ab solvierung seines Vorbereitungsdienstes trat er in den Mecklenb.-Schwerinschen Justizdienst über und wurde von, 1. Dezember 1897 ab beim Landgericht Rostock beschäftigt. 1899 aing er zwecks weiterer Studien nach Tübingen, wurde nach seiner Rückkehr (1911) Gerichtsassessor und habilitierte sich im Frühjahr 1903in Rostock für römisches unb bürgerliches Recht. Am 14. Dezember 1903 wurde Fischer a. 0. Professor in Rostock als Nachfolger von Prof. Binder und siedelte am 1. Oktober 1909 nach Gießet: als etatsmäßiger a. 0. Professor und Nachfolger von Prof. Dr. P. Kretschmar über. Fischers spezielles Forschungsgebiet ist die zivilrechtliche Schadenersatzschuld. Aus diesem Gebiet find bisher veröffentlicht zwei größere Monographien: „Der Schaden nach dem B. G. B." (1903) und „Die Rechtswidrigkeit mit besonderer Berücksichtigung des Privatrechts" (1911). ** JnAudicnzempfangen wurden am Mittwoch vom Großherzog u. a. Bürgermeister Stahl, sowie die Beigeordneten Damm und Windecker von Friedberg und Hofbuchhändler Karl Koch von Gießen. "Personal-Veränderungen im Infanterie- Regiment Kaiser Wilhelm. Oberleutnant JebenS, seither Regiments-Adjutant, ist unter Beförderung zum Hauptmann, zum Adjutanten der 82. Infanterie-Brigade in Colmar ernannt worden. ** Aus dem Militär-Wochenblatt, v. (EfceL Oberst und Kommandeur des Leibgarde-Inf.-Regts. (erstes Großh. Hess.) Nr. 115, mit der Führung der 75. Jnf- Brig. beauftragt; v. Helldorff, Oberst und Ches des Gene- ralstabes des 4. Armeekorps, zum .Kvmmandeur des Leib- garde-Jnf.-Regts. (1. Großherzogl. Hess.) Nr. 115 ernannt Zum Bats.-Kommandeur ernannt: Major v. G6lieu beim Stabe des Garde-Schützen-Bats., unter Versetzung in da- Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Großh. Hess.) Nr. 115. Zum Ll nur Patent vom 20. Februar 1910 befördert: Bieber im Ins.- Regt. Prinz Carl (4. Großh. Hess.) Nr. 118. Der Abschied mit Pension bewilligt: dem Hauptmann z. D. Girsch- 11 er beim Landw.-Dezirk Siegen, diesem mit der Aussicht auf Anstellung im Zivildienst, der Erlaubnis zum Tragen der Uniform oes Jnf.-Leib-Regts. Großherzogin (3. Groß herzogl. Hess.) Nr. 117. Zum Oberveterinar befördert: Veterinär Geibel beim Großh. Art.-Kvrps, 1. Großh. Hess Feldart.-Reat. Nr. 25. ** Erledigte Lehrer stellen. Eine evang. Leb rerstelle an der Gemeindeschule zu Flomborn, eine evangelische Lehrerstelle zu Dintesheim. •• Lunstoerein. Die für den Turnus angemeldeten Bilder sind von Darmstadt eingetroffen. Es wurden Sammlungen von G. Tappert-Charlottenburg, F. d'Huart-Luxem- burg, H. Gottselig-Frankfurt, Einzelwerlc von W. Thielmann- WillingShansen, K. HaaS - Jugenheim , I. Jung - Mainz. H. Deuchert-Düsieldorf, A. Bennewitz-Schönberg i. Tyrol un) andere zur Ausstellung gebracht. Tie Ausstellung verbleibt nur kurze Zeit. *♦ Stadttheuter Es fei nochmals auf die Benefizvorstellung für Regisseur Hermann Norden am nächsten Sonntag hingewiesen, die die so gern gefehencn Lustspiele „Im weißen Rößl" und „Als ich wiedcr- kam" bringt. Der beliebte Künstler hat dem Publikum so viele genußretche Stiutben verschafft, daß tu# < Lehrerin en schulen um ■ntfprod' a. Dorlar, 90-00 43-00 35—CO 84-0) 63.00—67.00 61.00—63.00 63.0)-66.0) 62.00—64.00 48.00—51.00 nach V 17/s ijuffflKrafl roafl 3if Mk. 51-65 55-60 50-54 tun ’SnidMii-' lös) die tünr- Mk. 102-108 93—103 49.00-52.0) 47^0—49.00 50.00-52.00 Qfl, 22. Frbr. Utsanwali Gnfln: rechlundderLch Schütz, aiisgewählle n ÜerelndtjmiS. t> 15 W o h n h o u 6, Nelen. TaS V'eb nicht zum Schaden, noch nicht ermittelt. Brikett- Händler! Der diese neue Marke nicht probiert, ehe er anderweitig, abidjlicBt, schädigt nch selbst! General-Vertreter Ossenbach & Wilkens, Köln Jernior. A 1005. ssM/j au3hmfltTt5tiTdi3 RedStatLiniemAutwerpett, W. Zullmaan in Gießen, _ D’/, Grabenstrabe 7. tz. KKp-strin in Langsdorf. Ettlin gen - K arlSrtlhe. A. Kleinschmidt, Schulrat a. D. Kreis Wetzlar. 22. Febr. (Priv.-Tcl.) Gestern abend Lebendgewicht........ VolN-eiicinge Schweine unter 80 kj Lebendgeivicht......... LoUneischlge Schweine von 100 — 120 kg Lebendgelvicht ....... 'lollfleiiditge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .... . - konnte gerettet werden. Menschen kamen Tie EntstehungSursache deS Brandes ist Eingesandt. Noch 'inmal der Unterricht in weiblichen Handarbeiten. Tir Erwiderung des öerr n Reallehr er Jann in Nr. 43 des „Wicfecitcr Anzeigers" rüdt die umstrittene Angelegenen Ctallmastschake:, Mastlämnrer und füngere 'Dlartbnmniel . - '’lcltcre Mastbaminel, gut genährte junge Scha'e tind geringere Mastlänrmer .... L ch iv e i n e. Vosisieischige Schweine von 8C—100 kg tiiftfdiifrnbrt. Mannhei m, 21. Rebv. Ta5 Lnstschiff Schütte - Lanz ost voraussichtlich in bet ersten Halste des ' ärz seine zweite Fahrt- Periode beginnen, liachdein nunmehr auch der zweite grobe Motor eingebaut unb alle sonnigen Vorbereitiiuacn getroffen sind. £)eutc inub eine eingehende Besichtigung deS LicktscluffcS und der gesamten Anlagen durch Cbcrft Sdiiniedecke, fstbteiluugSchel im striegs- nuniftcrinm, statt. Tie Besichtigung erfolgte Kbt, weil alle Teile iür die endgültige Montage auinebaut mid bereit liegen. Wien, 21. ftebv. Ter Landtag nahm einen Antrag an, 30 OüO stroucn als Preis für einen Fernflug Berlin-Wien und 2D 0'0 Kronen für eilten Rniidll u g in Niederösterretch und onstige Ueberlandflüge zu beiviiligen. reichen. Zuschlags fr ist 14 Tage. Gießen, den 16. Februar 1912. Für den Aliceschul-Bcrein. Mecum. Zlrbeitsvergebung. Tie Erd-, Maurer- und Zimmerarbeiten, so> : die Trägerlieferung für die Erweiterung des lccschulgebäudcs, Steinstraße Nr. 10, tollen «tag, Beu 24. gebt. ». 3«- vorm. 10 Uhr ! neben werden. „ Zeichnungen, Arbeitsbeschreibung und Bc- ingungen liegen auf dem städt. Hochbauamt da- kv zur Einsicht offen. Angebote, daselbst erhältlich, sind bis zum ge- cimte» Termin an das städt. .Hochbauamt ern-- Kälber. Feinste Mastkälber . . . . . . . Mittlere Mast- und bene Saugkälber . Geringere Atasl- und gute Saugkälber Schale. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdi en st stelle Gießen. WelterauSsichteli in Hessen für Frei lag, den 23. Februar 1912: Wechfelnd beivölkl, meist trocken, etwas kalter, leichter ^lachlfiost. „Ein solch gutes Mittel gegen Wunden ivie Zucker s „Saluderma" habe idi noch nie kennen ge lernt. Mein Arm war stark verciterl.AurzweimaliacAw weudung öon„2alubcrma" beteiligte sofort die Enlzün bung u. Eiterung. H. Stöbr." Tose 50 Hi. und 1 M. «stärkste ,'ornu bei W Milbinger, 2clter0rocg 79 a, A. 9ioU, Bahnhoistr. 51 u. Ernst Roll, Baiser-Drogerie. Vereins und zahlreicher Leidtragenden aus her Stabt unb den um liegenden Crndiaften. Am Grabe de» Beniordenen imirben itrdiuc niebrrgdegt, u a. vom Krcisrat Dr Uranzbüdler Schotten namens der Kreisverwaltun i unb des Krei tags, dessen Abgeordneter er war, von dem Beigeordneten der Stadt Laubach, in Deren Gemeindevertretung er fett längeren Jadren säst, von dem Tirehor des Vori'dmvvernns. der tn xbnt seit 36 3obre» seinen Rechner baue u. a. m 3m Nebenamt batte bei Bet torbene bi. .«hrdrenfaHen Laudadi. Münster, Gonterskirckien sowie auch die Gemerndekasseil der beiden letzteren L^rtschanen ver waltet. Sen Besteben dieier Stellen veriab er aud) die Großd Unlcrerbebücllen Laubach, Rupvertslmrg und WontcrffTirdKii Endlich war et auch Agent der Aachen Münck>ener Feuerver iidierung sowie brr Perttiier Lebensversicberung — Eine b. wundernswerte Wcnancnbafngfcit in der Ausübung aller dieser verschiedenartigen Berufe balze ihm ein weitgehendes Vertrauen bei jedermann erworben. Tic Stadl Laubach und die genannten Ortschaften verlieren in ihm einen treuen Beamten und Berater. Kreis Friedberg. △ Friedberg, 21. Febr Tic hcffischen Wehren iDcrbcn stier vom 22. bis 26. Juni zum Hessischen Feuer wehrtag Zusammentreffen. Kreppei täglich ttisch bei Hoibäcker Friedr. Noll Mäusbur« 18 87» Uhc brach in der Wirtschaft Schäfer Feuer ouB, dem ein Stall unb eine Scheuer zum Opfer Feinste Vogelsberger Zührahm-Butter ver 1 . Vf und: 80 u. 8.» Psg. frische Lanübutter und frische Landeier empfiehlt zu billigsten Tages- vreii'en i501 Georg Wallensels Marktplatz 24, Telephon 46 gegenüber d. Engelavocheke. dhin i davon zu machen, tvnt nbeit halte. Wäscberei M Lchüvenitrabe 11 Lr. ; empfiehlt sich in Herren- und Haushaltungswäsche. Saubere Arbeit, fchoiieude Behandtmig, billigste Preise. »s‘ sitti wohl aud) Schirmt werden repariert, sowie neu überzogen. FABRIK e) SellerswegS. Rechtskonsulent Karl Stappel Sonnenstrabe 31 Tel. 631 ^NaiinRecktsiachen emm. ,jch in 2lnfertig, u. Weuicbcn. 2tcucrbctlaraiionciL ..vorbe- rungsbeitreibung, Aumell. o. KermögenS-Berz. u. Bertret. in Erbschastöiach. vor Gericht, ^vrcdiininben auch sonntags von 9—2 Ubr^»äi Gieße n. Tas gestrige Eingesandt .Leise Anfrage begegnet fidtcr der Zustimmung eine» großen Teiles unserer Em- ioohnerschail, welcher nun schon feit Jahren mit Resignation der ftctiii vorschreitenden Bcrunstaltitiig — moderner L> e r 1 d) wen - düng Gießens uneben muß. Für Ldniltze Rainnburgs „Beiipiclc unb Gegenbeispiele' lief en fidi bier^die uberzeugend sten Aufnahmen fertigen. Tic Lektüre si ineS t a b t e b a u c » könnte die Beschlüsse unserer Ltadtväter günstig becinflunen. Tas; man übrigens noch nicht nad) dem „ewigen Rom ui wandern braucht, iim bessere Zustände (einten ju lernen, beweist die drt unb Weise, wie in der Nachbarschaft Marburg derartige Fragen ihre Lösung finden__________________ Schellfische! u. Cabliau sind L lebendfrischer fit.Nord seeware cingetrofrcn bei GeorqWallenfels Marktolav 21 . Telefon 46 gegenüber d. Engelavothekc. -Ausgabe der Vereins Rabattmarken. 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Kbnr. Ml-el wurde zur leisten Bestatttmg, nach dem Friedhof Der ''»Ist unter dem Geleite hiesiger (>)eiangvereine, b^ Amga gibt Marn b aromat Eisenlikör ,"7171-50 M. il größer. 516 Zentral Trogcric Emil Marn, Schulstragc. pMtLksme I I Rothe Äera I^Luus |opdampfer rott iicherlei anderen Seranftaltungen des Tages sicher eine i cV Anzahl unserer Theaterfreunde am Sonntag abend Slabtthetrtcr sich zusammenfinden wird Bemerkt fei, r die beiden Stücke so eingerichtet wurden, daß sie nur Spieldauer von 3 Stunden beanspruchen Landkreis Gießen. b. Wies eck, 21. Febr. Heute ereignete sich hier ein nercr Unglücksfall Tic im 87. Zähre flehende lue Werner, die bet ihrem Enkel aus der Ludwigs •| wohnte, bestieg heute den Heuboden, um Heusameu lulcn Es wird angenommen, daß sie sich an den Laden i lehnt hol, der sich an der Gaube besindet und zum üben des Heues dient; der Laden hat jedoch nachgegeben , die Frau ist durch die Oeffnung auf den Hof gestürzt Angehörigen, die sie gleich bemerkten, brachten die eoervcrletzle sofort in die Wohnung Ter Arzt sand i Zerlepungen so schwer, daß er die Ueberführung in die i ik nach Gießen anordnete Wie man soeben erfährt, )lL* Frau bereits ihren Verletzungen erlegeit. — Am Fast- flsdienStag kam eine Gießener Gesellschaft nut einem |ten £ m n i b u s hierher, den sie auf einen Rollwagen ritt hatte, was eine Nack>ahmung der angestrebten Auto- kindung Alteu-Buseck—Gießen sein soNtc Einer der Bc 1 fiten stürzte vom Dach des Lmnibus herab und erlitt jere Verlegungen Er kam in die silinik nach Gießen, aaS Vorhandensein eines Schädelbruchs festgestellt cöc. Klein-Linden, 21. Febr Am letzten Sonntag feierte (6 c f a n g D c r c i n Eintracht im Saale „Zur deutschen Kft" sein 47. Stiftungssest, verbunden mit Theatcr und Tanz, a grore Saal war dicht besetzt Ter Feier ging am Rach> y en ein Tanz für unsere Fugend voraus. Abends eröffnete 2. Vorsitzende L u h die Feier mit einer Ansprache: er warf n Rückblick auf die Vergangenheit des Vereins und gedachte iv tii Gründer und Ehrenmitglieder. Das reichhaltige . -.111111111 wickelte iid> flott ab, i sonders fanden die borge men Ehöre und stonzertstsicke unter der boi ulgftdien Leitung Dirigenten Harnisch AnNana Auch die geinischten Ehöre: nilchen lieb" und „Mutter und sein Philis" sanden stürmisd)cn ' aterstücke , \11 der Mädchenschule" und „Eine - V n । tzende L u h übet Kille sechs Mitgliedern anlai idi ihrer 25 jährigen treuen Mil Michail Ehrendiplome. Anschliesfend nnirbc bis in die frühen ergenstiindcn fleißig getanzt ,/\ Großen-Linden, 21 Febr. Die Vorarbeiten zur itberherücllnng deS hiesigen Pfarrhauses, welches roohl älteste Fachwerkbau in Lberhesien ist, stehen gegen- ickig still. Taö Gebäiide ist um das Jahr 1450 erbaut den. ES sind Bestrebungen im Gange, das hervorragende iidenkmal zn erhalten. Jahrhunderte hat eS den Geistlichen stkS Städtchens als Heim gedient. -- Steinbach, 21. Febr. Ten ersten humoristischen b in unserer Gemeinde veranstaltete der Ges angrein Germania in Gestalt eines Fa schi n g S - ends. Der Dirigent Lehrer Eberle hatte ein hübsches ramm ausgearbeitet. Auch Prinz Karneval nebst in em Gefolge fehlte nicht. Musch en heim, 22. Febr Am Sonntag fand r als zweite Veranstaltung in diesem Winter im Roth- n Saale ein Familie nabend des Evan a. Bun- r) statt, der einen sehr schönen Verlauf nahm unb gut be- d't war. Nach einer Ansprache des Vorsitzenden der iigen Ortsgruppe, Pfarrers Doering, hielt Pfarrer iiob aus Bruck)enbrücken einen interessanten Vortrag ,r: „Luther ein deutscher Man n." Reichen Bei- li erntete der Redner für feinen Vortrag, dem alle An- jeuben mit gespannter Aufmerksamkeit zugehört hatten, r. unb nachher bctlomterten Schutkinder der ersten Klasse Jette, die auf Luthers Leben Bezug hatten. Den mufi- l’idnm Teil hatte die Weitsche Ma pelle unter Leitung des rers Günther übernommen, die mit ihren Musikstücken, nso wie der Gesangverein mit mehreren Gesängen, die vesenden recht erfreute, so daß auch sic für ihre mufb !scheu und gesanglichen Darbietungen großen Beifall den - Ein ähnlicher Familienabend fand dann auch am iuaq in der Filialgemeinde Birklar statt im Saale Gastwirts Joh. Engel, der ebenfalls gut besucht war. tfi hier nurltc die Weilsche Mapelle mit und brachten die ulkinder eine Anzahl von Luther-Gedichten in schönster ife xum Vortrag. Lehrer S u ß n e r sprach dann noch i Schlüsse dem Redner, der Musikkapelle und dem Ver- 'alter des Abends den Dank der Gemeinde aus und gab i Wunsche Ausdruck, daß die in der Gemeinde vorhan- en .strafte ytr Veranstaltung solcher Gemeindeabende ) mehr zur Entfaltung kommen möchten, als dies bis- der Fall gewesen sei. — Den Schluß des dlcslah- u Winterprogramms sollen nun noch zwei Lichtbilder- träge bilden, die Missionar Gntekunst am 20. und Marz in beiden Gemeinden halten wird. Letzte 21cidiricbtcH. : Duis b ii r fl, 22. Fcbi Ter Geueraldiretlor der Fürsi- lick) Hatzfetd-Wildenburgisdien Güter, Boot, soll nach Unter ■ schlagung von 2 Millionen mit einer Tarne gcfliidjtet fein. Utrbinnen, 22. Febr Turdj Selbstentzündung cntftaiib in der Baumwollspinnerei ein v e r h e e r e n d e r B r a n d, t Sle[u"Re’ ■Sä 2^° bls 3,01)» U ZU 3.10 X > % W kr Tu ,?^den ßtöfe ittefüie e w Ml.'x. Urbach fit 3.10 unb - TC1)e sind auch * niedrigst^ Zer. Vergoldtt dl 49—oO $j Mainz je 52 Darmstadt 50 15 in SBorni: üc Bierbrauer 1 im Kreise ^inz auf 32.50 :v im Kreise Ä g aus 25-2 hn im .Kreise \ im Kreise (fe Vernrischter. * Durchschlag des Tunnels Jungiraujoch. Um 5 Uhr 45 Minuten früh erfolgte der Turchschlag des Tunnels bei der künftigen Station I u n g s r a u j 0 ch , 3457 Mtter über dem Meerr. Ter Durchschlag des Tunnels wurde erst zu heute oder morgen erwartet. Tie auf Station Eigerglettcher wohnenden Gaste lagen iwch in tiefer Ruhe, als die Freudenbotschast bic ganze Kolonie in Aufregung brachte. Eine Stunde nad) bem Tnrd)- schlag fuhr ein Extra zu g nad) dein Jungfraujod) bis Milometer 8,80. Der Tunnel war völlig betriebsfähig. Nur die letzten 500 Meter bis zur Endstation bedürfen neck) des Ausbaues. Ter letzte Schiisi trat genau die bezeichnete Stelle. Turd) ein metcr* großes Lod) krochen bei Tagesanbrud) die Mineure und gruhten den südlichen Himmel. Um 9 Uhr früh war das Loch erweitert unb ein kleines Plateau herausgeschlagen, aut dem 12 Personen bic 9üi5iidit bewundern konnten. Bis zum Rhonetal war der Fernblick offen. Kleine Taaeschronik. Tic Hamburger Bürgerschaft l>at bem Antrag des Senats eMsprediend 20'.- Millionen zum Bau einer elektrischen Bahn in die Wald-EnNavcn bewilligt . Im H 0 0 s a c t u und (Maiiachutetts), kam es 2500 ,yufe von der westlichen Einfahrt zu einem Zusammen st 0 f; zwischen einem Personen^ug unb einem Güterzug. Heftiges Feuer und schwere Explosionen machen es unmöglich, bis zur Un glücksstcllc vorzubringen: die Behörden glauben, daß das vor Samstag ober Sonntag nicht gelingen wird. Bis babin ist der Verkehr untcrbrodx'n. Soweit bis jetzt bekannt ist, wurden vier Personen getötet, 17 Güterwagen wurden zerstört. In einem Schnellzuge zwischen R cuy 0 rk und St. Louis zwang ein maskierter Räuber die Passagiere unb das Personal, ihm alles Geld und sämtliche Wertsachen auv>u lief ent. Ein Reuender, ber fick weigerte, wurde burd) Revolverschüsse am )top7 verwundet. Zwanzig Personen wurden vollständig a u s g e p l ü n de r t. -tann enttarn der Vcrbreckier. Ein Weichensteller wurde verhaftet unter dein Verdacht, den lieberfall begünftigt zu haben. In Houston (Texas) ist ein Großfeuer auSgebrodwn das fid) über sieben Häuserblocks, eine Fläche von einer Geviert- Meile ausdehitte. Viele Wohnhäuser, Fabriken und .stnrchen Itdcn dem Brande zum Opfer. G'geu 1000 Personen sind ob. dadlos 50 bis 60000 Bau mwo llballen wurden zerstört. Der Schaden wird auf fünf Millionen Dollars geschätzt. ungen ter oberirn cdnilbch^.......h .. tigrn HandarbcitSlebrerinn n in den '.Huamulfn ianniuct, mcicn und Mainz zur Eneckung d> stlassenunlcrrichtes oud lilbcn, sie hat mit voller Zustimmung ?.r Mammtni au! Mollen bet' Staates Fortbildungskurse hir Honoirbeiislehrennnen in allen Steifen des Landes ins Leben gmifcn Zn lenteren wird thcoretifd und praktisch Anleitung ui t5r:cüun 1 d.» Mallen- untenidM gegeben Eine aetoifie einheitlichen tnr Methode soll li and) beim Unterrichic im Zeichnen und Turnen brrnmen. lur letztere« Fad) ist sogar, nm die Eiichemtchkrsi mogudnt zu wahren, ein besonderer Inspektor bestellt. . Tie Vemerkmigen über die Bedeutung des „individuellen Unterrichtes" I alte sich Herr Fann ffrir-n Knncn, ebenio die über meine angeblich' Absidt, un G.lühl des ViclwtsscnS imvo- Nieren zu wollen, unb aud' du' Ireundlichc Eronnung, em Bor- gesetzter dürfe Lehrern und Lehrerinnen ein ganz klein wenig -elbsiändigkeit unb Urteilskraft zu trauen, ui mir gegouiber völlig gegenstandslos Sicher l)at Niemals Kmaiu> eine ^0.^01^0116 SehrcrpcrfönlidjPeit hoher geachtet /ils idi Unb Ja* Viclnnsien Ad. Herr Zaun, all unser Wiifen m Und damit: „La^i, Vater, genug icin des grausamen Spiels 1 anlaßte. au di in den städtischen Mäd unterricht endlick) eiiizui:lhren, tat ich Nachfolger von Se juristischen Fa jur. vans Alb icr ist 1874 zu Sä Seines Bernhösft (W Prüfung besi )ß. Landesregik nberg zur Les novierte Fisch« ion: „Vis majo: Leistung". Nach les trat er in ber und wurde it Rostock beMt \ ad) Tübinaen,M jffor und habi iinisches und bi wurde Fisch" >n Pros. Binm en als etatsm )f. Dr. P Kreti biet ist die N 1 Gebiet sind >»im: ® nmrben amM, öfter StattJ । e d e r von F" 1 Gießen. , im Sni««1'1 berleulnant 3e.bl förderung 3uin i\ :ie-Brigade in t und W 7- .7 esl ) - rh AM Haior V. u,eiu*,, fr 11, o) ("i> nanu 5: ^1 >sew mit d r : .J '9- ( 55, Ms er & A in etwas anderes Licht er bat danach IN der betr Atzung den sogenannleii ..^ttasi'enuni-'rridn" al an edufcrn.it beindmet. Ler das famose Won „lahuntemcbt“ erhinben btt. ist nur inwt« lannt Ab.-r .ierade diese> «on.,das den 'Juni in t'äbagjgiidwn Tmgcn irrrriitnen muß, vnanlai-t? mid) zur Abfassung meines Eingesandts urcilid) icnna.i der 'Ä'icttl kaum eine annädernd richtige ' man , Ulassenuiiterr'cht nennt. Wer aber c’ter " le in Massen zu sehen, in denen eine gewandte, enerii Mia(icr.untcrrid)t erteil 1. der wird anerkennen, dal dieie Art hc-‘ Unterrichtes große Vorzri ie vor dm Einzelunteriid'! '>at Als idi nod- in der letzten Zeit meiner ehetener Aintstätigkett. ver ..... • ■ den .Manen- Jede PSättanstalt braacht eine Petentpllttmiechlne von der I°nterVü5cderei-SLsctmieiilLdrLLtWLch 1 Hammer TV- .im t.'.triebe. Fortt LL 163 Offerte kcstenlos- lliiiverfitäts<2Tacbriditen. — Aul oiriinö einer Eingabe des Rektors imd des cenats der Universität Breslau hat der SluliuSininifter das an den norddeuischeii Universitäten außer Berlin noch bestehende An- und •Jlbfefhcren der Vorlesungen abgefdiafit. Es soll nut eine einmalige llnievidirift des Dozenten ctfotöcilidi sein (ficricbtsfcidL Dessau, 21. Febr. Vor dem 2d)wurgericht hatte sich die 45 jährige Bergniannsfrau Brandt aus^Hecklingen wegen Mordes und Mordversuckies zu verantworlen. Sie stieß ihre bret stmder im Alter von l1 _• bis 10 Jahren ui bic Bobe unb fprang nach. Ein Arbeiter rettete bic Frau und ein stind. Die anbcren zwei ftinber ertranken. Das Geridst sprad) bic AngeNagte, bie bic Tat aus Elend begangen hatte, von ber Anklage bes 'Jlorbcs rei, verurteilte sie aber wegen Tolsdstages unter milbcrnbcn Umftänbcn zu fünf Jahren Gefängnis unb Giessener Konzert-Verein 8 Erster Chor-Abe; fteslmpli f*arsifal Bahnhofütr. 51 01377 Bahnhoffttr. 51 30-39 n n » n U. 25 ,, ,, Fichtcn-Derbstangen mit 2,71 Im. < Bahnhofstrasse Ecke Wolkengasse Biograph Plockttrake 12 01381 Plortttrafre 12 per Liter Mk. 1.— Ausschank Rot- u. Weißweine p?/4 Liter von 20 Pf. an aufwärts Kranken-Weine Weib 1187 Bahnhofstrasse. Ecke Wolkengasse. 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Trautinann Herr Robert Hutt (Tenor), Opernsänger aus Frankfurt a / Herr Nicola Geisse - Winkel (Bariton), Hofopernsänc-. aus Wiesbaden Herr Julius Schüller (Bass), Konzertsänger aus Fratk furt a. M. Der Akademische Gesangverein Das verstärkte Konzert - Orchester des Palmengarten« Frankfurt a. M. sowie Mitglieder der Kapelle 2. Hessisch. Infanterie-Regiments Nr. 116 (KaiserWilheln bm donnerndes -doch inneren Mitgliedern Friede. Bertcr zu seinem 43. und Ulrich Reuling zu seinem «8. (Geburtstage. Ini383 Sonntag, 25. Fehr. 1912, nachmittags pünktlich 41, y , mit einer Hauptprobe am Samstag, 24. Febr., nachn 51 o Uhr im Stadttheater. Jeder Wein ist von */< Liter an zu haben. Bel größerer Abnahme Extrapreiee. Um gütigen Besuch bittet Liederkranz. Wir machen unsere verehrt. Mitglieder nochmals darauf aufmerksam, daß unser diesjähriger Maskenball LamStag, den 24. Februar, abends S.33 Ähr' in Steine Garten srattfindet. vn, Holzversteigerung. Montag, den 26.Februar l.Fs., vormittags »MOUhr werden >n der Wirtschaft des Herrn Mar Becker zu Beltcrsbain auS den fiskalischen Distrikten Wirberger- waldlacke, ^ungebuchen und Vaimcbndjcii des SchustbeA irkü RemhardSdam verucigert. ft.«'! 5nitK?r ’jreijHatl ’ sti-ili' Malaga, hell, süß per Liter Mk. 1.80 Malapa, extra fein, lOjahr. Lacnmac-Christi.Sjährig Portwein, extra superior Madeira, eztra fein fcyrünbct d Jin noch al Mhrn. Eiifi. agila nundbciltz ( l'olitit t uns deshalb trliüd, daK tsischen io •ta bcanllvo GtiDlIunn i 2er Za tro Pfund. Mfloffprei- shlechle @er iouiumiert etnJiflen fi Id Rehr v Truppen au er fügte, nu ckr Teu Scilürp feil her fünfföpf Sittclftö feil.); die ?l kt fionjumi 1. Rai eine idüchem N de hohen P dlltionskoftc örallartoffc mschränl'n «Ulel für titlung au ünlerpcffolii Hetzen, foi t'it fordern ">d gut Kitunn" hä Deduktion; Glauben gcl Jm. lHcit «n im Lat "r„,n3en ein Uto und di ^iteiyööe. toi und Prj Aber au rmg von ci: toliung heb, ‘Wlflf, de, außero SJaufnfe ;.N fit einictz fprii r Nr j T,e Rhie die !;f’ Propre ‘ej® 8-hen ?rrn Aba. hatte j ,-°'en>o,ibiJ »rn£n' lauf ?' telstl ,-°KSrundb b ’nbib tSfaD l"il >uag (jeri ^egen S‘.,cin $e lint „ Stämme n n Fichten „ Französischer Vortrag des Herrn Lektor Prof. Dr, Thomas über das Thema L’etudiant frangais Zur teilweisen Deckung der Kosten wird ein Eintrittsgeld von 30 Pfg. erhoben (für Schüler höherer Lehranstalten 15 Pfg ). Um Unterstützung der Veranstaltung durch zahlreichen Besuch bittet d”/, das Präsidium dar Giessener Freien Slndeolenscbail. Der auswärtigen Auflage der heutig. Numm^ ließt eine Ginladung zum 'Abonnement a» den reich illustrierten Erfurter frübter im CbH' ■° (Gartenbau bei, woraus besonders cmpsehleud ctnat wiesen feL Szenen aus dem Bühnen weih - Festspiel FrS£n HÄe'KiitäM. Theater-Variete Kolosseum un grossen norsaai aer Universität. relewn 64». Dir.: suri com Walltor,tr.-Gic»en Rotweine Catalonier per Liter Mk. —.70 Valencia, 3 Jahre alt „ n —.80 Rose-Schiller „ „ —.80 Huelva, fein herb „ „ 1.— Priorato, feurig,öjflhr. „ 1.20 Feine süsse Rotweine "n 3'20 Eintrittskarten: „ 51 ,, r---: - -z_- Mk. 2.;*), Studentenkarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhirt rittanucrbok lunt: von. ERNSTCHALLI ER (Rudolphs Nachf.). Telephon Nr. 671, für Studierend, ,, 1,15 ,3in auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben ,, 5,10 „ ,Zur Hauptprobe Mk. 1.50 «für Mitglieder Mk. 1.—) für Studierende Mk. 0.75, Scfafila karten Mk. O.oO. ■ Ocffnung dem Theaterw 4 bezw. 5 I hr. w ™ m w m mmh la m M MW !■ Achtes Konzert vorzüglich Im Geschmack. billig im Gebrauch. Das Pfund y»„ Jlk.2.60 an. 100 fcramm ab 55 Pfg. von Richard Wagner Vorspiel Verwand In ngsmnsik nnd Schluss-Szene des 1. Aktes Karfreitagszanber nnd Schluss-Szene des 3. Aktes »v Malaga, dunkel per Liter ML 2.00 Malaga superior, njahr. Lacrimae-Christi, süß Stämme: 2 Eichen III. Kl. — 1,72 ftni.; 6 Sicken V. Kl.-2.39Fnu:3(Lichen VI.Kl. = 0,92 SSi; 2 ,Äcn III. SIL - 3^3 §111.; 3 Sichten IV. Kl. - 3L6 Fm 1 sichte Vb. KL, -0,28 Fm. Scheiter Rm.. Ä 8 vcunbudie. 2u Eiche, 1 Birke, 2 Kieser. .Knüppel Rm.: Buche, 2 vnnibitd)c, 16 Eicke, 2 triditc «Je wbbnlich Reisig Rm.: 669 Buche, 16 Eiche. Störte Rm.: 169 Buche, 6 Eiche, 2 sichte. 1 * ,, „ . Dl° umcrlmchencn Nummern kommen nilt ,um iMtfüttOffCl Cb” nSS 91n6Ere -luokunn durch Sorner Knttz, Rcnu «>auer!" ».SSM?. BomI Grünbern, am 16. Februar 1912 B=/. 5 an? «irkcnitn^L ________«gte CHrWtiterct Gründern. B sLeid^'Ln ' ?^ Theatcr-Trama in 3 -lkten von ersten zträften hervorragend gespielt. Sizilianisches Blut Ein hervorragendes Drama. gT Smuk das übrige tironartinc Proaraaiia. Holzverfteigerung. Dienstag, den 27. Februar 1912, vormittags 10 Uhr anfangend, soll IN den Waldungen der Gemeinde Hungen nach Zusammenkunft am Wald, cingang auf der Etraße Hungen—Nonnenroth folgen- dcS Holz versteigert werden: Eichen-Echnittholzstämme: 1 Stück I. Klaffe = 1,56 Fm., 8 St. II. Kl. — 9,73 Fm., 26 Stück III. Klasse — 24,84 Fm., Kiesern-Schnittholzstämme: 7 Stück I. Klaffe = 9,92 Fm., 11 Stück II. Klasse — 10,37 Fm., 36 Stück III. Klaffe = 31,58 Fm.; Birkenstämme: 7 Stück = 2,43 Fm.; Fichten-Derb- stangen: ca. 717 Stück = 32,58 Fm.: Elchen-Terb- stangen: 4 Stück = 0,25 Fm. Hungen, den 20. Februar 1912. Großherzoglichc Bürgermeisterei Hungen. Fendt. [1295 '1rbtt. Cp & 1°. !ch> s*3l su ®'e i j Ein Schlagerprogramm I. Ranges Jeder Film ein Schlager» Dämon Geschäfts-Eröffnung Spanische Weinhalle Weingrosshandlung Restaurant zur Stadt Madrid früher Schott’» Weinstube Der erste Karnevalzua in Giessen 1912 eine vorzüglich gelungene Aufnahme. Mile I.W sensationellster bisher gezeigter Schlager. Der größte Weltschlager seit Bestehen der Kinematographie. Afta Nielsen, der Stern am Himmel der weltumspannenden Kinematographie, in der Hauptrolle. Asta Nielsen in der Glanzrolle in ihrem selbstgeschaffenen Caucho-Tanz „Abgründe« wurde in Kopenhagen mehr als 700 mal vor auSvcrkauftcm Hause vorgeführt. BauerÄ Gesangverein Freitag abend Singstunde. BolNübliaeSErschcinen unbedingt ersorderlich. v”/i Ter Borstand. Spanisches Weinbaus Inhaber: Benito Sltjes Holzversteigernng in der Freiherrl. Lbersörsterei Rabenau. Dicnstaa, den 27. Februar nnd) Zusammenkunft um 10 Uhr vorm.mu 2L'nlöciiinnnn au Distrikt HMAapsel- drusch aus den Distrikten: Hvlzavseldrusch, Mablcnbcrn, Mnbcnncucen, vundiiea, ErerAicrolap, Sitflerncbccn, Sirt- l.cLflVQt)en "ud Vainstrutb: Stämme Eichen: 2 St. IV.SU 2'20 Mtr. lang = 0,42 »m., 2 St. V. KL 3 Mlr. lang = 0,34 öm., 2 s^t. VL KL 3,;> u. 5 sJ)itr. lang = 0,21 7ym„ 1 ^,rfe; IS ^lnL Dm., 4 Mtr. lang — 0,50 Fm.,- N,itt- lnnppcl Rm.: 1 sichte, 3 'Mtr. lang: Scheiter Rm - ü..?Ud'q 4 Ä^^24 >Liche,,-18 Fichte <11. KL«: Zlnüppcl Rm.: <8 Buche, 92 Elche, oo Kieicr, 38 Fichte, 26 Erle stammrcner Rm.: 416 Buche, 46 Eiche: Astrciscr Rm 160 Eiche,^W Buche: .Knüppelrciicr Rm.: 10 3i>Ktcier: «törtc Rm.: 8Buche, 37Eid;e, 14Erle, 12Sidjtc, -DarstellerHerrnTb. Prang -ter neue urkomische Lcniationsschlager l>er Luflkutscher! rhor: Burleöke-Sckwank in 3 Akten von Tb Prang. Orchester: Toicnbc Vodicriolnc! GlanAendcr Erfolg bei Publikum und Presse. .viancn-^ervnangen Rm. Eiche-Sd-eilbolA I «rj® ff „ Knüvvelbol; (darunt. 23 Rm. 2,5 Mtr. lang au blnrtcnpioftcii brauchbar). Fichte-Kniivvelbolz ellen Buchen-Reisig „ Eidien- „ | Holzvcrsteigernng in den Waldungen der Gkntcmbc ilvicicrf. Samstag, den 25. Februar d. Fs., vorn,. 10 Uhr s2e beginnend, sotten in den Distrikten Hegivald und Cornberg 3. nachverAeichneic Holzsortimentc versteigert werden: 4 1 Eiche-Stamm v. 40-49 Ztm. Dm. mit 0,63 Fm. 1 on ,w‘ — 1 2 24 40 w 83 2 1360 1010 50 „ Kiesern- 14,2 Rm. Eichen-Ltockliolz 1/8 „ Fichten- Die Zusammenkunft ist auf der Strahe nach Alten- Buseck am Distrikt Hegwald. Wieseck, nm 20. Februar 1912. Grobberzogllche Biirgermeisterei Wieseck. Sch 0 mbe r.Bw/» ^rtsnruppe Sieben Des 'Berbanöcö Her staMtr, Q23.2. Hiftr. (Sonf. bouptrer nnö Ularttreiicnöcn ßcgr. 1911. STZ’o. (ionf. 1 adciidc» > , Ubr* General-Bersammlung '^iittl.Mg.P.vliilm!! »»MDMZL'LL S Slaitltater Gießen noch nicht angebören, nnd cingeladen Der Borstand y‘uuiuiuuiui uiuuuu 1 Dir.: Hermann Stelngoelter. Freitag, d. 23. Febr. 1912, abends s Ubr: ITic Prc,,e ,chreibt zur Erstaunübrung: „Das GanAel des tollen Schwankes mit all seinen Bcrwicklunaen und! Dausdiungen ist so erschütternd foiuifd). das; Dränen im I .^uid-auerraum gelacln wurden. Das .'stnammensviel 1 >var einfach muslernüliia und das Publikum spendete I stürmischen Beifall".____________013531 Anfang: Täglich abends 8*/« Ubr. Sonn- und Feiertag nadim.: WroRc Fremden- und Familienvorstellung au ermässigten Preisen. Prciic der Plaste: Vo,c Mk. 2.50, Sverrüst Mk. 1.50, 1. Plast Mk. 1.-, 2. Plast Mk. 0.60, (Valerie Mk. 0.40. Vorverkauf in den Zigarrcngcschäftcn von: FrieSleben, Voeb, Lcharmann, Sonntag, Encmerer, Rotb - Slbele, Sonntag «Seltcrswegi, Dvdt ,Plockstranc>. Fm Theater Restaurant täglich von 71 . Uhr an Konzert der W lener Damenkapelle „PRESTO“ 6 Damen! 2 Herren! „ W Sonn- und Feiertags *wsi 3 große Konzerte nm 11. 3 und 7‘'2 I hr.