elh Mark mit inzahhings- ■ i J ) bis als porto- erpflichtet: uss an der- p schon ink Kolosseum" alltorstrasse 36- Telephon 645 )ir.: KARL OH! hr5T| i ittfl 26. z-ii lllllll abendS 8 Ubr **85^ ssonrer' ir; u»;-, »-VS^A »O «-• 162. Jahrgang Zweites Slatt Nr. 18 Lrlcheini ti-lkch mit Ausnahme de» Sonntag». General-Anzeiger für Gberhesjen stelle entfällt. Kreis Wetzlar. Mr. 40—43 74-79 43-48 77—86 Reichsgerichtsbrief Leipzig, 20. Jan. (Nachdruck verboten.) - 40-41 83-85 34—81 00-00 48,00-50.0) 61,00-63.00 47.50—50.00 60.00—63.00 49.00-51.00 62.0 J —63.00 49.50-51.00 62.00—63.0 45—48 40—44 51-57 46—50 40-44 35-39 33-39 27—32 20—25 Mr. 93-98 83—91 71-79 67-79 61-72 54-64 44-47 75-80 66-73 + Krofdorf, 20. Jan. Tie Stromlieferung von der städtischen Zentrale Gießen wird in etwa 14 Tagen auch für Gleiberg beginnen. Bei uns find nachdem man sich hier und da durch eine Kontrolle an den Zählern überzeugt hat, daß das elektrische Licht nicht nur eine bequeme, sondern auch eine preiswerte Errungenschaft ist, täglich noch Anschlüsse angemeldet worden. Man hat festgestellt, daß eine 25kerzige Metallfademamve von nachmittags 5 Uhr bis nachts 12 Uhr brennend kaum Kilowattstunde Strom verbraucht, also während dieser sieben Stunden die Ausgabe für Licht etwa 11 bis 12 Pfg. erfordert. Erfreulich ist, daj; unsere Bevölkerung bei der Auswahl der neuen Beleuchtungskörper insofern das Kunstgewerbe unterstützt, als man durchschnittlich recht geschmactvolle und verzierte Lampen wählt. 62—66 56-60 51—55 47—50 103-110 95—10? 86—93 80—85 Lingesandt. Gießen, 22. Januar Auf das „Eingesandt" in Nr. 17 „Die Akustik int S t a d t t h c a t e r" sei erwidert: Gerechter Weise können zur Beurteilung der Akustik eines Raumes die Leistungen eines Rezitators mit denen eines dar, teilenden Künstlers nicht verglichen werden, da beide unter ganz verschiedenen Bedingungen tätig sind. Ter Rezitator spricht direkt nach vorne ins Publikum; er trägt Stücke vor, die er sich ausgesucht hat, die ihm also „liegen", Stücke für die er Tonstärke, Sprechtempo usw. nehmen kann, wie sie seiner Individualität am genehmsten sind. Ter Schauspieler dagegen muß meistens zur Seite, manchmal nach rückwärts sprechen, er muß sich einer vorgeschriebenen Stimmung, einer nicht von ihm ausgesuchten Situation anpassen, ist also in der Verwendung seiner Mittel von einem fremden Willen, dem des Tichters, abhängig. Auch sonst kann er seine Individualität nicht in dem Maße wie der Rezitator zur Geltung bringen, da ihm seine Aufgabe den direkten Rapport mit dem Publikum untersagt. Sämtliche Fachmitglieder der hiesigen Bühne würden — nach der festen Ucberzcugung des Unterzeichneten — was Verständlichleit der Aussprache betrifft, keinerlei Grund zu Beschwerden bieten, falls sie sich an der Stätte ihrer Wirksamkeit als Rezitatoren einem verehr!. Publikum zeigen könnten. Tagegen kann sich der iöerr Einsender bei einem Besuch des Frankfurter Schauspielhauses leicht überzeugen, wie viel bezw. wie wenig auch dort manchmal zu verstehen ist. Taß ein Teil der Schuld an mangelhafter Sprechtechnik liegt, wenn einzelne Künstler manchmal schwer verständlich sind, fei ohne weiteres zugegeben. Der Direktor des Stadtlhcäters führt — wie alle Beteiligten genau wissen — seit Jahren einen sehr energischen, leider nichts immer erfolgreichen Kampf für deutliches Sprechen auf der Szene. lieber den Rückgang der Sprechtechnik wird übrigens zurzeit ort der gesamten deutschen Bühne geklagt. Er erklärt sich als Nachwirkung eines falsch verstandenen, in Literatur und Tarstelluna jetzt so ziemlich überwundenen Naturalismus, der saloppes und technisch mangelhaftes Sprechen mit der so wünschenswerten Natürlichkeit des Ausdrucks verwechselte. Bei Neuengagements wird der Sprechtechnik der Mitglieder wiederum besondere Aufmerksamkeit zngHbendet werden, wo es möglich ist, soll das Publikum durch Gastspiele auf Engagement selbst mit entscheiden können. Zum Schluß kann der Unterzeichnete in dem Bewußtsein, für künstlerische Auswahl und Heranbildung des Personals stets das Möglichste versucht zu haben — Mißerfolge kommen natürlich überall einmal vor — über den Vorhalt einer zu stilgerechten und kostbaren Ausstattung nur dankend quittieren. Hermann Steingoetter, Direktor des Stadttheaters. Deutsches Ueich. Die Feier des Krönungs- und Ordens- f e st im königlichen Schlosse zu Berlin wurde am Sonntag in gewohnter Weise begangen. "Dtiid) dem Gottesdienst in der Schloßkapcllc fand Tafel statt. Nach der Tafel hielten der Kaiser und die Kaiserin Cercle. Tie halbamtliche Wiener Eorreipondenz „Wilhelm" bestätigt, daß Erzherzog Franz Ferdinand am 28. Januar in Berlin eintrifst, wo der Erzherzog auf^ Einladung des deutschen Kroiivrirtzenpaares als Pate bei der Taufe des längst geborenen Sohnes des Kronprinzenpaares fungieren wird. Die „•teUenei FomtliendlStter' werden dem .ülnAfioer* otermal wöcvenilick beiqeleai. da- „Kretsblati für den Kreis Stehen" »roennal wöchentlich. Die „randwINichaflllchev 5ett» fragen" edtbemen monatlich zweimal. Montag, 22. Januar 1912 Rotationsdruck unö Verlag der Brüblichen UnwerNlälS - Buch- und Siemdruckeret. 9L Lange, Dießen. Küste, welche Spanien nicht befestigen soll. In der Angelegen, heil der marokkanischen Schuld weigerte sich Spanien, irgend ein Zugeständnis zu machen. Es wird alle Bürgschaften gewähren Treimonatllche Vorausbezahlung des Kuvvnbe.rages der Anlechen von 1901 und 1910, Goldzahlung und Verbürgung des Anteiles an den Zolleinnahmen in den Häfen seiner Zone. Aber es beansprucht nach wie vor vollständige AklionsireiheU in ieiner Zone Um etwaige Besorgnisse zu zerstreuen, wird Spanien sich verpflichten, keiner fremden Macht auch nur einen Punkt keiner Zone abzutreten. _________________________ Redaktion, ErvediNon und Druckerei: Schul- ftraBC 7. Eroed kion und Verlag 5L Redaktion:12. Tel.-AdruAnzeigerDießen» Märkte. le. Frankfurt a.M. Viehho'-Marktberi cht vom 22. Jan. ShUtrieb: 1313 Rinder, darunter 65 Ccbfen, 31 Bullen, 918 Kühe und Färsen, 995 Kälber, 2 5 Schale, 2829 Schweine Tendenz: Ri"der lebhaft, nahezu geräumt, Kälber langsam, geräumt, Schake ruhig, geräumt, Schweine lebhaft, geräumt. Preis ’ür 100 Pfd. Leveuo- Schlachtgewicht Aufhebung des Mainzer Urteils im Schapiro- Prozeß durch das Reichsgericht. Tie Verhandlung im Schapiro-Prozeß, in dessen Ausgang der Redakteur und Verleger Hirsch des Neuesten Anzeigers zu Mainz von der Strafkammer Mainz zu sechs Monaten G e - fängnis verurteilt worden war, besänftigte am Samstag das Reick^'gericht. In der gegen dieses Urteil beim Reichsgericht eingelegten Revision hatte der Angeklagte mehrere prozessuale und male rtelle Rügen erhoben, bie von Tr. Süpfle, Rechtsanwalt beim Reichsgericht, mir Nachdruck vertreten wurden. Von Bedeutung war die Rüge, daß das Gericht entgegen der Judikatur des Reichs gericbts Entscheidungen Band 27 und 31) trotz der Verschiedenheü der Personen Sckamrv und Berndt eine fortgesetzte, einheitliche Handlung angenommen har. Eine weitere Revisionsrüge befaßte sich mit der Verletzung des 193 des Strafgesetzbuchs, dessen Schutz Die Mainzer Strafkammer Dem Angeklagten zu Unrecht nicht zu gebilligt hatte. Tem Angeklagten waren nämlich vorn Beigeordneten Berndt Die Vorwürfe tendenziöser Ausführungen und Unwahrheiten, Mangel an persönlichem Mute, Schreibweise auS unlauteren Motiven und ähnliche gemacht worden. Deshalb hat, wie die Revision Darlcgt, ein höchst persönliches Interesse des Angeklagten bestanden, den Aeußerungen des Beigeordneten Berndt ^oüileiirlnge Schweine von 8(—100 k!» Ledendgeivicht........ Polu.eimnge Schweine unter 80 k» Lebendgewicht. VolUieijchige Schweine von 100—120k» Lebendgewicht o, i.eiicinge Schiveine von 120—150 kg Lebendgewicht vom türtifd):ttalienifd)en Kriegsschauplatz. Kämpfe bet Ben (Sfjjft. Benghasi, 20. Jan. Agentta Stefani.) In der Nach', vom 17. zum 18. Januar machten 100 Türken und Arave: einen heftigen Angriff a u f ein Blockhaus, das unte. dem Kommando eines Leutnants van 18 Mann des 68. In fanterie-Regiments bewacht wurde. Tie kleine Besatzung leistete unterstützt von benachbarten Schanzen, tapferen Widernand uu. trieb den Feind zurück, der 29 Tote und zw.i schwerverletzte an dem Platze ließ, und viele andere mit sich nahm. Tie Scheinwerfer aus dem Schanzgraben Nr. 3 erlaubten die Mitwirkung der Ar tilleric aus der schanze Nr. 2 und der Maschinengewehre and de: Schanze Nr. 1. Am Morgen des 18. Januar zeigte sich eine Kolonnevan 6 00 M anu dem Abschnitt H der italieiiischen Verschanzung.-i gegenüber, zog sich aber nach den ersten Schüssen van der italie mimen Seite zurück. Tie Entfernung des Feindes ließ einen Gegenangriff, aus den die italienischen Truppen vorbereitc. waren, nicht zu. Ter Kreuzer „Gtruria" wirkte mit den Land iruppen zusammen, um bewaffnete Gruppen zu zerstreuen, die iid, in einiger Entfernung hielten, und bombardierte Coeffia. Auf Seiten der Italiener wurden sechs Leichtverwundete gezahlt. Tripolis, 21. Jan. (Agenzia Stefani.) Die Lase Gargares ch wurde gestern endgültig von den Italienern besetzt. Die Hilfe für die Verwundeten und die deutschen Eisenbahnen. Tie Könial. Preußischen Eisenbahndirektionen sind ermächtig worden, alle Güter frachtfrei zu befördern, die auf dem italienisch türkischen Äviege-ckwuplatze zum Besten der Verwundeten um Kranken der beiten kriegführenden Nationen verwendet werden sollen und entweder an das Zentraldepot der Deutschen Vereim vom Roten Kreuz in Neubabelsberg gerichtet oder von diesem zur Beförderung nach dem Kriegsschauplatz ausgegeben werden Dieselbe Ermächtigung haben auch die übrigen deutschen Eisenbahn Verwaltungen erhalten. entgegenzutreten. Als Bürger der Stadt Mainz und Redakteur eines Lokalblattes hat es ihm abgelegen, das sonderbare Verhalten Der Frau Schaviro zu rügen, das gebot ihm das öffentliche Inter eiic Ter Reichsanwalt trat der Revision zwar entgegen, .nutzte jedoch zugeben, daß die Assistentin nickt ohne weiterest kritiklos hätte alles verfolgen dürfen, was ihr durch den Zeugen Bruder zugetragen worden ist. Tas betrifft besonders die Fälle, wo der Zeuge Bruder, Der mit Offizieren verkehrte, M ädchen als Der gewerbsmäßigen Unzucht verdächtig bezeichnete, weil sic Den Offizieren, die mit ihnen Liebesverhältnisse unterhalten hatten, nnbeauem geworden waren. Tas Reichsgericht hat das Urteil der Straf«, ka m m e r z u M a in z in i t a l l e n i h m zu G r u nde l ie g e n- den Feststellungen aufgehoben und die Sache selbst zur anberrocitcit Verhandlung und Entscheidung an die totrat* lammer in T a r m st a d t zurückverwiesen. Zur Begr n ndung wurde ausgeführt, daß die prozessualen Beschwerden nicht zur Aufhebung des Urteils geführt haben, daß aber der materiellen Rüge, die sich mit Der Annahme einer einlwitlichen Handlung befaßt hat, Gehör geschenkt werden mußte. In Anbetracht dessen, daß es sich inhaltlich nm zwei ganz verschiedene Beleidigungen: handelt, daß zwei verschiedene Personen in Betracht kommen und Daß zwei ganz verschiedene Gebiete der Beleidigung vorliegen- hätte das Gericht keine einheitliche H and 1 u ng annehmen Dürfen Sodann erklärt der höchste Gerichtshof, daß eine Verkennung der Verantwortlichkeit der Beleidigten vorliege und daß gerade' diese Verkennung zu einer unrichtigen Würdigung des s 193 geführt haben kann. Aus diesen Gründen ist das Urteil aufgehoben worden. Ochsen. Polllleischige, nuSacrnnflete, höchsten Schlacht- wertes, 4—7 Jahre alt . . ..... die noch nicht gezogen haben (ungejockste) Junge fleischige, nicht ansgemästete unö ältere cnisgemästete............ Bullen. Voll fleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtw. Vollfleischige, jüngere Färsen, K u h e. Vollfleischige ausgem. Färsen höchst. Schlachtw. Poltfleiichige ausgeniäsieteKühe höchsteilSchlacht- ivertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgeniästete Kühe Müßig genährte Kühen ud Färsen .... Gering genährte Kühe und Färsen Halber. Feinste Mastkälber Mittlere 'blast- unö beste Saugkälber .... Geringere 'Mast- unö gute Saugkälber . Geringere Saugkälber S ck> a t e. Etallmastschase: Mastlämmer unö lungere 'Masthammel . . . Aeitere 9)la|tbanunel, gut genährte junge Schale und geringere Mastlämmer Schweine. Die Spannung in China. Peking, 20. Jan. Ton ganzen Tag über herrschte gewaltige Aufregung sowohl unter den Ausländern als auch unter den Chinesen, da man einen Aufruhr der M a n d- s d) u -3 befürchtet, wofür indes keine Wahrscheinlichkeit be- Nach einer chinesischen Nachricht trat der frühere Regent Prinz Tschtng dafür ein, daß der Hof zwar abdankt, aber in Peking bleibt, und daß Juanschikai eine provisorische Regierung in Nordchina errichten soll, bis der Natio- nalkonvcnt seine Entscheidung gefällt hat. Eine blutige Schlacht? London, 22. Jan. -Wie aus Neuyork gemeldet Ivird, ist dort die Nachricht eingetroffen, daß es zu einer blutigen Schlacht zwischen den Kaiserlichen und den revolutionären Truppen kam, die mit einer gänzlichen "Niederlage d e r Kaiserlichen cn- o C t c. Tie Schlacht wurde bei Iagnachi geschlagen, also nur noch 3 0 Meilen von Peking selbst entfernt. Ter kaiserlichen Regierung stehen jetzt nur noch die Mand- schutrnppen in der Stadt Peking zur Verfügung. Ter größte Teil des gesamten Heeres soll zu den Aufständischen iibergegangen sein. 2lit5 Hessen. Tie Veräußerung von fiskalischen Grundstücken. Ter Zweiten K a m m e r ist folgende in der Thronrede schon berührte Regierungsvorlage übergeben worden: Dcr Großh. Regierung wurde durch einstimmige Beschlüsse beider Kammern t i di Dauer des 31., 32., 33. unh 34. Landtags die Ermächtigung erteilt, landwirtschaft lid) benutzte, zerstreut liegende, d. h. nicht zu Hof gütern gehörige k a m c r a l s i s k a l i s ch e Grundstücke, die Dem Familieneigentum des Großh.rzoglichen Hauses angehören, allgemein ohne nähere Bestimmung der einzelnen Gemarkungen und Parzellen zu veräußertn unter der Bedingung, daß Den Ständen alljährlich ein Verzeichnis der hiernach veräußerten Grundstücke vorgelegt wird. Die Gründe für die im I n t e r e N e d es p ri v a t e n landwirtschaftlichen Betriebs vorgeschlagene Veräußerung solchen fiskalischen Besitzes wurden in den früheren Beratungen gebilligt. Tie Veräußerung kann naturgemäß nur allmählich stattfinden, auch zeigt sich daS Interesse für Erwerb fiskalischen Besitzes bei Der LanDwirtfckmft treibenden Bevölkerung biird) fortgesetzte Nachfrag e. Es wird daher die gleiche Ermächtigung, wie sie für Die Taner des 31., 32., 33. und 34. Land tags von Den Ständen erteilt wurde, and) für die Tauer des 3d. Landtags nachgesucht. Mit Allerhöchster Ermächtigung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beehrt sich Das unterzeichnete Ministerium Daher, an Die StänDc Des Großherzogtums unD zunächst an Die Zw.ite Kammer das Ansinnen zu richten, Die Großh. Regierung auch für die Tauer Des 35. LanDtags zur Veräußerung lanDwirtsckiaft- lid) benutzter, zerstreut liegender, D. h. nicht zu Hofgütern gehöriger kameralfiskalischer Grundstücke allgemein ohne nähere Be stimmung der einzelnen Gemarkungen und Parzellen unter Der Bedingung zu ermächtigen. Daß Den Ständen alljährlich ein Verzeichnis Der hiernach veräußerten Grundstücke vorgelegt wird. Aus SiaM und Land. erneuen, 22. Januar 1912. Rcichögründuttgsscicr. Feier der Gründung des R e i ch^s. Tie vom Alldeutschen Verband am 18. Januar in Steins Garten Jzcr anitaltctc R eichsgründungsfeier nahm vor gefülltem Saal einen sehr stimmungsvollen Verlauf. Eröffnet wurde Die Feier .nit einem von Dem 1. Vorsitzenden, Frhr. v. Liebig, ausgebrach icn Hock) auf den Großl-erzog, woran fick) unmittelbar Die vom Bauerfchen Gesangverein unter Leitung von Herrn Görlad) klang |d)ön vorgetragene „Weihe Des Gesanges" von Mozart anschloß. In zwei LieDern von Brahms und Wolf, wußte Fräulein I. Stammler Das erstemal ebeniogut Die etwas jdjivermütige wie im zweiten Die frische, freudige Färvung zu treffen. Herr Pianist I. Hahn brachte Die warme Empfindung in Der Lisztfchen Para» phrase über Das MenDelsiohnsche Lied „Auf Flügeln des Gesanges" ebenso schön zur Geltung wie in Der humorvollen Gavotte T-molt aon d Albert und Dem virtuosen Valse-brillant As Dur von Ehoptn leine hervorragenDe Technik; wenn an Dem Vortrag etwas aus- zufetzen war, so war es Das in Der Nähe etwas ftbrenDe Mitfummen oer Melodie Durd) Den Künstler. Privatdozent _2r. '21. Wirth ivrad) in seiner Festrede über Die Entwiulung Des Deutschen Reiches oon 1871 bis 1911. Sie hatte zum Gegenstand Hauptsächlicki Die Verschiebungen Der jeweiligen meltyolitiidjcn Lagen; Der Vergleich, ivie Bismarck aus jcDcr, auch Der für Deutschland ungünstigsten Lage, Das Aeußerste für TeutschlanD herauszuholen vermochte, während in Der nachbismarckischen Zeit nicht einmal bei günstiger Konstellat.oii Das beanspruckuare Minimum erreicht wurde, enthielt eine vernichtende Kritik der Wettpolitik Der letzten zwanzig Jahre. Ter Redner überlief* allerdings Dem Hörer, Den Vergleich jii ziehen, wie überhaupt Der sehr gehaltvolle Vortrag vielleicht etwas zu wissenschaftlich für Die Gelegenheit war. Ter Vortrag ichloß mit Dem .Hinweis auf Die Notwenoigkeit neuen toieDelnngs- landes für das Deutsche Volk, wenn es nicht durch die zunehmende Industrialisierung Schaden an- seiner Volksgesundh.it erleiden wolle; bei dem wachsenden Uebermute des Auslandes werde schon tu absehbarer Zeit Dem Deutschen Volk Das Schwert in Die HanD gcDrüdt und ihm Dabei Die Möglichkeit zu Landerwerb gegeben iverDen. Tie Begeisterung, mit Der Die Versammlung in Das ■Vod) auf Den Kaiser ein stimmte unD die Wacht am Rhein den Saal durchbrallste, zeiate. Daß Der sehr ernst gehaltene Spruch des 1. Vorsitzenden auf Den Kaiser richtig aufgefatzt wurde. Im zweiten Teil Der Feier brachte Frl. I. Stammler Drei Lieder oon Strauß, Reichard unD Weingartner zum Vortrag, wobei Das ihr golDige Timbre Der Stimme unD Die vorzügliche Aussprache noch schöner zur Geltung tarnen als int ersten Teil. Tie LieDer waren eingefaßt von zwei ä capella-(Sl)ören des Bauerschen Ge sangvcreins „Tie drei Worte des Glaubens" von Zöllner und Dem „Deutschen Ehrenpreis" von Methfessel, ans denen Die treffliche Schulung und das reiche Stintmenniatcrial des Vereins machte, was zu machen war. Tie beiden Solisten, wie der Gesangverein, fanden reichsten Beifall und mußten sich zu Zugaben beguemen Mit einem warmen Tankeswort an die Mitwirkenden schloß Der VorsitzenDe Die erhcbenDe Feier. ** Der Bierverbrauch in Gießen im Jahre 1911 beläuft sich nach den Nachweisungen durch das erhobene Oktroi auf 4 666 724 Liter oder auf den Kopf unserer rund 31000 Einwohner 150,5 Liter. Ter Bierkonsum belief sich (nach dcr Statistik für das Deutsche Reich im Jahre 1908) für den Kopf der Bevölkerung in Bapern 235 Liter, in Württemberg 154 Liter, in Baden 150 Liter, in Elsaß-Loth- ringen 92 Liter, im deutschen Zollgebiet Ul Liter und int Brausteuergebiet 92 Liter. Wir wandern also in Gießen wo auf etwa 80 Einwohner eine Schantkonzesston entfällt, au dcr goldenen Mittelstraße. Bei der Zahl der Schankkonzessionen im Verhältnis zur Einwohnerschaft, wird Gießen von annähernd gleich großen Städten nur noch von Erlangen übertroffen, wo auf 72 Einwohner eine Ansschank- Ausland. Portugal will, Londoner Blättern zufolge. Deutsch land Angola mit den Inseln San T ho m e u n Principe am bieten. Tas britische auswärtige Amt habe privatim seine Zustimmung erklärt. Wie gnädig! Zu Den französisch-spanischen Marokko-Verhandlungen wird ans Ai a D r i D berichtet: Auch in Der tyrci lag-Unterredung Des französischen Botschafters mit Dem ..\inifter Des Aeußern, welcher Der englische Botschafter zum erstenmal ferngeblieben war, ionrbe keinerlei Einigung betreffs trgenD einer wesentlichen Frage erzielt. Tie beiden Diplomaten verständigten sich nur über Die Dem Haager SchieDsgericku m unter- breitenden Konfliktspunkte, sowie über Die Stellungen an Der Kaufhaus Fritz Nowack Durch besonders günstige Einkäufe Große GelegenheitsAngebote in Wäsche, Weisswaren, Leinenwaren und Braut-Ausstattungs-Artikel zu enorm bi Ei en Preisen. Abteilung: Fertige Wäsche und Weisswaren Damenwäsche aus Hemdentuch und Renforce Taghemden, Vorderschluss Prima Hemdentuch mit Feston . . 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Militär-Handtücher Beste graue Handtücher Weisse halbleinene Gerstenkorn Schwere Gerstenkorntücher, Halbleinen mit roter Borde V1 Dtzd. Mk. 2.25 Extra la. Gerstenkorn V, Dtzd. Mk. 3.75 Weisse Satin-Bezüge Gestreift Satin, der Bezug 130X180 cm Prima gestreift Satn, der Bezug 130X180 cm Schwerste Satinware, der Bezug 130X180 cm Zweischläfrige Bezüge, Grösse 160X180 „ 150X240 n „ 160X240 „ „ 160X240 n „ 160X240 „ weit unter Preis, 2.85 ä.85 Vi Dtzd. Mk. 2.85 130x330 cm passende Servietten --------5^75 i/TDtzd. Mk 3.35 Servietten V, Dtzd. Mk 8.75 Servietten Weisse Drell Qualität 49X100 cm la. halbleinenen Drell 40x100 cm do. extra breit 48X115 cm Schwerste Drefl-Haasware 48x110 cm Wei-ise Gerstenkorn, gemust. 48X11', cm /, • 45X112 cm Vs Langjährig erprobte Qualität 60x10 cm V, Dtzd. Mk. 2.50 Schwerste Leinen-Qualität 60x60 cm - 7 Dtzd. Mk 3.00 Bestes Köpertuch 60X80 cm Prima , ---— rligd-Flanell Normal-Flanell eter 50 Pfg. I Meter 60 Pfg. 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Blumenspenden und Kondolenzbesuche dankend abgelehnt, f 2. 1 85 weg vergeben und zwar: Festmeter 2. Klaffe Schnittholz teils Schnittholz Stelle einreichen. Reflektierende rvollen ihre Angebote bis zum 28. l. Mts. bei unterzeichneter t 3. 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 3. 4. 5. 6. 2 9 2 3,92 10,14 34,35 16 20,77 Die Beerdigung findet statt: 3 Uhr, vom Portale des neuen Hierauf nach Klaffen, Annahme-Steffen in Alsfeld u. Wefjfar. Regelmäßiger Fuhrwerksuerkehr nadi Weßlar und Bußbadi. Uäglidier Poft- :: :: :: und Bahnverfand. :: Königliche Seehandluug (Preußische Staatsbank). von Dombois. Cefephc.i 487 26 Cefephon 487 Reichöbank-Direktorium. Havenstein. v. Grimm. ÜCSawier- Stimmen Reparieren Polieren CVt in tadellos. Ausführung. Wilh. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Piano-Handlung und Reparaturwerkstätte. Seltersw.91. Fernspr.389 Achtzig Millionen Mark Nrichsanlrihe, die Königliche Seehandlung (Prcutzische Staatsbank) und ebendieselben Firmen den Nennbetrag von Vierlnuidrrtzwunzia Mlbomn Mark Prkusäsche Staats"nleihe, und legen beide Beträge gemeinschaftlich unter den nachstehenden Bedingungen hiermit zur öffentlichen Zeichnung auf. Die Anleihen werden mit vier vom Hundert jährlich verzinst,- die Zinsen werden am 2. Januar und 1. Zuli bezahlt. Berlin, im Januar 1912. lrampkKalckianktaltCdelwölh Siehen - Krofdorfer Strafe 12 LilbmiiBlischolzverkaus. Tie Gemeinde Nodheim a. d. Horloff will Festmeter vichenstammholz im Submissions T ödes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Mitteilung, dass unsere liebe, gute Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Margarethe Dotzert geb. Reitz im 61. Lebensjahre heute in dem Herrn sanft entschlafen ist. Im Na . en der tief trauernd en Hinterbliebenen: Minna Klein geb. Dotzert Ottilie Scheuer geb. Dotzert Ludwig Klein Georg Scheuer nebst 4 Enkeln. Giessen, Essen, 21. Januar 1912. Die Beerdigung findet Mittwoch, nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofes aus statt. [6U4 Bedingungen. Zeichmmgen werden bis einschließlich Montag, den 29. Januar d. I., mittags 1 Uhr entgegengenommen bei: dem Kontor der Reichöbauvtbank für Wertpapiere, der Sccbandlungs Hauvtkasse und der Prcuhiichen Zentral GcuoNcnschaitskane, bei allen NcichSbauk Hanptstellen, Neichsbankftelleu und den Neichsbank Nebenstellen mit Kasscuemrichtung, bei der Königlichen Hauptbauk in Nürnberg und ihren sämtlichen Zweigauftaltci», sowie ferner bei: der Bank für Handel und Industrie, der Berliner Handels Geiellschaft, S. Bleichrödcr, der Commerz' und Discouto Bauk, Delbrück Schickler & (So., der Deutschen Bank, der Direktion der Discouto Gesellschaft, der Dresdner Bank, 3. W-Krause «L Eo. Bankgeschäft, Mendelssohn & (So., der Mitteldeutschen (Srcditbank, der Nationalbank für Deutschland, bcm N. Schaaffhauien'schcn Bankverein und (Gebrüder Schickler, sämtlich zu Berlin, dein Schlesischen Bank Verein zu Breslau, Sal. Cvvcitbcim jr. (5o. zu Köln, Lazard Speyer Ellissen und 3acob S- H. Stern zu »rankfurt a. M. V. Behrens &. Söhne, der Norddeutschen Baut tu Hamburg, der Vercinsbank in Hamburg und M. M. Warburg & ( abzüglick) 4°',, Stückzinsen vom Einzahlungsschuldbuch emzutragen sind, 101,20 Mark für je 100'Mark 'Itenniöcri; tage (frübeitenv dem io. Februar d. 3 ) bis b) für alte übrigen Stücke 101,10 o.'art für ic 100 Mark Nennwert; izum 30. 3uni d. 3- Die Eintragung in die Schuldbüchcr erfolgt gebührenfrei. Der amtliche Schriftwechsel in Schuldbnchangelegenhciten erfolgt als portopflichtige Dienstsache. Bei der Zeichnung hat jeder Zeichner eine Sickierbeit von .7 des gezeichneten Nennbetrages in bar oder solchen nach dem Tageskurse zu veranschlagenden Wertpapieren zu hinterlegen, welche die beiressendc Zeicknuingsstelle nie- zulässig erachtet. Die vom ttontor der Reichshauvtbank für Wertpapiere anogegebenen Devvlsäieinesoiviedie Depolfckieinc der .Viöninlidicii SeehandlungiPreuinfckic Staatsbank« vertreten die Stelle dcrEffektcn. Den Zeickmcrn steht im 3nll der 'Deduktion die freie Verfügung über den übcrschieszenden Teil der geleisteten Sicherheit zu. Zeichnungoscheine sind bei allen Zeichnungsstellen unentgeltlich zu haben. ES können aber die Zeichnungen anch ohne Berivendung von ZeichnungSscheincn erfolgen, und zivar brieflich mit folgendem Wortlaut: „AnsGrund der öffentlich betanntgemachtenBedingungen zeichne ich von den jetzt allfgelegtell4"/oReichs-bczw.P^euhischcnStaatsanleihen Hierdurch die schmerzliche Mitteilung, dass heute abend nach kurzem Krankenlager unser geliebter Vater, Grossvater, Schwiegervater und Bruder Herr L. Baer ßerrenSfcirkewdfche \ in unübertroffener Ausführung, vornehmer matter Glanz, tadelloser Sih, keine rauhen Ränder, liefert die :: :: amerikan. Ileupläiterei der :: :: Aeiiaunimachung. Vierprozentige Deutsche Neichs- und Preußische eonsolidierte Staatsuuleihe. Uiikündöar bis 1. April 1918 Bon den auf Grmrd gesetzlicher Ermächtigung jetzt seitens der Finanzvexivaltungen des Reichs und Preutzens auszugebenden dier- vrozentiaen Anlechen haben übernommen: 1. Die Reichsbank, die Königliche Sccbandlung (Preußische Staatsbank), die Bank für Handel und Industrie, die Berliner Handels- GeiellschaN, S. Blcichröder, die Commerz- und Discoum Bank, Delbrück Schickler & Co., die Deutiche Bank, die Dircetion der DiSconto- Gesellschaft, die Dresdner Bank, F. W. Krause L Co. Bankgeschäft, Mendelssohn L Go., tue Mitteldeutsche Creditbank, die Nationalbank für Deutschland, der A. ^chaafthausen'sche Bankverein, Gebrüder Schickler, sämilich zu Berlin, soivie der Schlesische Bank-Bercm zu Breslau, Sal. Oppenheim ir. L Co. zu Cöln, Lazard Spener-Ellinen und Jacob S. H. Siern zu 3-rankfurt a.M., 8. Behrens L Söhne, die Norddeutsche Konkin Hamburg, die BereinSbank in Hamburg und 'M. M. Warburg L Co. zu Hamburg, die Allgemeine Deutsche Credu-Amtalt zu Leipzig, hie Rheinische Creditbank zu Mannheim, die Bayerische Hypotheken- und Wechselbauk und die Bayerische BereinSbank zu München, die Königliche Hauptbank zu ycurnberg, dre Ostbank für Handel und Gewerbe zu Posen und die Wurttembergische Bercinsbank zu Stutrgart den Nennbetrag von 5. 6. 7. 8. nom. M. Deutsche Reichsanleihe U0M. M. _ Preutz. ' taalsaulcihe und verpflichte mich zu deren Abnahme oder zur Abnahme desjenigen geringeren Betrages, welcher mir auf Grund gegenwärtiger Anmeldung zugeteilt wird. Soweit meine Zeichnung bet der Zuteilung nicht berücksichtigt wird, bin ich einverstanden, dah statt Reickisanleihe auch Preus;. Staatsanleihe oder statt Preutz. Anleihe auch Reichsanleihe zugeteilt rotrb*). 3di bitte um Zuteilung > *)Da« Nichtzutreffende von Stücken, die unter Sperrung bis 15. Januar 1013 für mich in das Reichs- oder Staatsschuldbuch ist soruulasscn. ein zu tragen sind, zum Preise von 101,20u/0. Ich bitte um Zuteilungri von Stücken, die bis 15. November 1912 der Sperre unterliegen, zum Preise von 101,40 70. Ick) bitte um Zuteilungri von freien, d. h. keiner Sperre unterliegenden Stücken, zum Preise von 101,40°/«. Als Sicherheit hinterlege id) " Solche ZeichnungSbriese können nach Belieben an jede der obigen Zeichnungsstellen gerichtet werden. Die Zuteilung erfolgt tunlichst bald nach der Zeichnung dergestalt, datz zunächst die Schnldbuch-Zeichnungen, sodann diejenigen Zeichnungen vorzugsweise bernckuchtigt werden, für toeldic der Zeichner lid), ohne Eintragung ins Sdmldbnch, einer Sperre bis zum 15. November 1912 unterworfen hat; nn übrigen ciuidietbet das Ermessen der Zeichnungnelle. Anmeldungen auf bestimmte Stücke können nur insoweit berücksichtigt werden, als dies mit den Interessen der anderen Zeichner verträglich eridjeint. Die Zeichner können die ihnen zngeteilten Anleihebeträge vom 10. Jebrnar d. 3- ab jederzeit voll bezahlen, sie sind jedoch verpflichtet: 40" o des zugeteilten Betrages am 10. 3-ebrimr d. I. 20° o » „ « spätestens am 20. März d. I. u n n ff n 20. Mai^ kr 3 zu bezahleti. Zeichnungsbeträgc bis 1000 Mark einschlietzlich sind am'10. Jebniar d. J"ungeteill zu berichtigen. Die Abnahme mutz an derselben Stelle erfolgen, welche die Zeichnung angenommen hat. Wird die Zahlung int Jnlligleltstermine versäumt, so kann dieselbe noch innerhalb eines Monats unter Berechnung einer Vertragsstrafe von 5% des fälligen Betrages erfolgen. Wird and) diese Frist versäumt, so verfällt die hinterlegte Sicherheit. Soweit nicht sogleich Sdmldverschretbnngen verabfolgt werden können, erhalten die Zeichner vom Reichsbank-Direktorium bezw. von der König- Uchen Seehandluiig tPreutzifche Staatsbank« ausgestellte Zitlerilnsscheine, über deren Umtausch tu Schuldverschreibungen das Erfolderliche öffentlich bekauntgemacht werden wird. Soweit eine SverrvervtUchtung etngegangen ist, werden die Schuldverschreibungen wie auch die In terimSscheine den Erwerbern erst vom 15. November 1912 ab ausgehändlgt. Nodheim a. d. Horloff, den 19. Januar 1912 Großherzogltche 3ürqerineiflerei Nodhetm. _________________Schäfer._______ 593 Holzversteigerung." Donnerstag, den 25. Januar, werden in den Holzheimer Waldungen versteigert: 56 Eichen-Stäminc von 12—48 Ztm. Durch« ineffer, 4—10 Mtr. Länge — 27,97 Fstm.; 3 Buchen' Stämme 40—56 Ztm. Durchmesser, 2—6 Mtr. Länge----1,84 Fstm.; 21 Kiesern-Slämmc 25—41 Ztm. Durchmesser, 6 — 10 Mir. Länge — 8,70 Fstm.. 105 Fichten-Stänune 12—30 Ztm. Durchnteffer. 6—13 Mtr. Länge = 24,85 Fstm.; 192 Fichten« Derbi'langen 1. u. 2. Kl. ----- 14 Fstm.; 865 Fichten- Reisslängen zu Lattten und Bohnenstangen geeignet — 3 Fstm.; 4Rm.Ktcsern-Nutzknüppel 2—5Mtr.Länge. Anfangend um 10 Uhr an der Kretsftraß' Holzheim—Lang-GönS, Landheege. Holzheim, den 21. Januar 1912. 612 Großherzogliche Bürgermeisterei. ______________________Klotz.________________ Dmtata aller Irl