fei lnüren llaBer sen 162. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 248 Erscheint tiglich mit Ausnahme des Sonntags. Die Lietzener Za»ilienblStter" werden dem .Anzeiger' »lermal wöchentlich beigeleqt, daS „Mrtisllatl fit öen Kreis «iefjen" zweimal wöchentlich. Tie „Landkbirtfchaftlichen Seit- fragen“ erscheinen monatlich zweimal. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheilen Montag, 2l. Oktober 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brüdl'schea UnwersuälS • Buch- und Sreindruckerei. R. Lange, (Biefeeiu Redaktion, Spedition und Druckerei: Schulstraße 7. Expedition und Vertag: fc*» 5L Redaktion: e^l12. TeU-Adr.:AiizeigerGießen. ,l*B 12 | 8 ' ^urfrcU unK schinn MtLs- ySra&SsS glichst täglirhei'te66 acker’H^DevKrÄni aarnährfett^om oBnthge Wirkung, ve ^!Ien beitätigt. Ech,f, -NoU^-Noll.C.W nİ^'^"rn,W.S>i PP®r'^tpgetien und - id)h, Parfümerie [s|". >edarf Magnum bonuni Industrie Up to date 69H Rote Tabersthe lrauhschalige» Royal stidney erbessette Magmnn bann Ella Paulfeus Zulie gelbe Salatkimosfel npfieblt in prima Quäle zu billigsten Preisen I. Weisel . 88, Sonntaftrafr 6. iben stehen zu Dienst» h 22. t.“* VU MW auftAium««?1 "■ PergauKÄ? ®elf£ WB M Hg.tato.tneKi Ortsgrnvve Gieiito. Austunststellk str zramderO grauen u.MädLen en halten uneotgcltlnbM und Auskunn A inn (T-.uf die allgemeinen politischen Verlwltmsse des Boriahres hin. Er betonte, daß drei politische Grumunt nebennnanber be- ,1-hen: der 1'chwarz-blaue Block dte v^nmgtrn Liberalen und die Sozialdemokratie Tie starke Mehrheit des schwarz-blauen Blocks ?ri zwar zerstört, die gemcinsckiaftltch erltttene schlappe habe aber die Frettndsck^st int särn'arzchlauen Block mckt 5111 trnbenl üemodit und die Part , nickt von chrer Bacht abgel^nkt. Noch rmmn seien hie Konservativen die Anhängsel dc^^mdes'Znw ^ndwntte In den letzten 2 Jahren habe das Zentrum sck.vere Kamp'e m feinen Rnheu hurMifüIrren gehabt: die Kämpte iwt,ck>en der Kölner und Berliner Richtung. Tivtz dieser inneren Kompte sei die Macht des Zentrum*- in TeittWanb immer noch ungebrodjen Man Iwibe Siebt, daß mein- ober weniger stark versucht worden nt gegen s Jesuitengesetz anzukantpfen. Redner ist der Anßckrt, daß, wnn es sich um reli.ffös gefärbte Wunsche bandelte, Ine nut ber Meinung der Mehrheit nicht überein stimmt en, die Minderet sich der Medrheit fügen müsse. Entgegett den Annchten der Mehr- h-it ber banerißcken Bevölkernng habe man 111 Bavern ein Ministerium Dettling gebilbet, bas mit aller Macht für btc'rnmiidien uigen ein trete. Tas Zu'amm.'n^rien der betben liberalen IÄe von "1899"öto SlÄSta' einen? g ese8lich-n Ä Berbot des Streikpostens,ehens kein geeignetes -Mittel erbl.den, WZ-LLLMPMHUMMüß-LLLlÄL w"b ÖÄi* toM .mS bnn Äban? 7esbo.b,' baV £ )ur ÄL" des nrJahre nSr1 nn^nm., rm ttoollüen md nut kann man als 1909 veröffentlichten Borentwurss des neuen Strasgeietzbuchs em ÄÄ ® WÄt nefeMe Kommission diese Aufgabe von sich gewiesen hat, und hnimd en Ein erheblicher Unterschied zwischen beiden Parteien! erwartet von der zweiten iur wiederholten Durchberatung de.' befiehl nur hr der Frage des preußischen Wahlrechts und in der Entwurfs niedergesetztcn Kommission, daß |ic eine derartige Lo,ung Frage des Verhaltens zur Sozialdemokratie. Es hat aber niemand des Problems anstrebt. bad Recht, jemand den Namen eines nationalliberalen Mannes! Für eine Beschränkung der Koalitionsfreiheit der Ar- abzusprechen, der unter bestimmten Umständen einem Sozialdemo- bciterschaft tritt ber Verband nicht ein, vielmehr erwartet er traten seine' Stimme gibt, ebenso wie keinem der Liberalismus umgekehrt von einer Erweiterung derselben eme Be>- ühaesprochen werden darf, der unter bestimmten Voraussetzungen )Crung der Verhältnisse. Insbesondere hält er bie Beseitigung anbers handelt. Im Reichstag haben sich die Verstiltnisse sel)r ^er in Absatz 2 des 8 152 der Gewerbeordnung begründeten rasch konsolidiert. Man sei sich in allen Lagern darüber einig, Ausnahmestellung der gewerblichen Derufsvereme für dringend bcß Bethmanu Hollweg viel zu hoch eingesckrätzt worden sei , le bst ^^ten ^ind forbert bie Einführung einer Verpstidstung zum rechtsstehende Kreise hätten sich dieser Ansicht angelchlosseu Selbst Erwerb der Rechtsfähigkeit seitens der Berufsvereine und bie bc-1' parlamentarische System sei einem Zustand vorzuziehen, der Statuierung einer Haftung der Berufsvereine für die Tatigteit solche mittelmäßige Leute an die Spitze des Staates stelle. — k^r Beamten gemäß §31 des Bürgerlichen Gesetzbuchs. Dies Km den Aufgaben, bie in der nächsten Zeit den Reichstag de- um y0 wehr, als hierin allein auch erst eine befriedigende Losung lästigen werben, 'führte Dr. Kauffmann bie Reichsffnanzrcform Problems der Tarifverttäge, in denen vielfach em Mittel unh das Petrol^-ummonopol an. Zur äußeren Politik übergehend, Milderung und Eindämmung ber Arbeitskämpfe erblickt wird, behandelte der Redner die Lage auf dem Balkan und führte gefunden werden kann und lediglich hierdurch die bisher be- odi burch einen engeren Anschluß an bie Balkanstaaten und dte Bis zum Erlaß eines neuen Strafgesetzbuchs, bas in ber Türkei sichere. Seine Ausfültrungen givielten barm, bau bas angegebenen Weise ben Bedürfnissen unseres Erwerbslebens nach deutsche Volk zum Imperialismus erzogen werden müsse, daß dies Schutz der Berussausübung Rechnung trägt, hält der Verband aber nur bann gci'dxhen könne, wenn die inneren Verhälniiffe! jeßige Gesetzgebung, wie sie burd) bie obenten Gericksts- a»s eine festere Basis gestellt würden xer Redner forderte zum interpretiert worden ist, für ausreichend, er erwartet aber, Schlüsse in begeisterten Worten auf, den imperialistisd)en Gedanken die zur Anweiiduitg der Gesetze berufenen Instanzen bei in alle Volkskreise zu tragen. rx.-ci»«-«, Ausschreitungen und Zusammenrottungen mit Nachdruck bie Ach- Jn einer nichtöffentlichen Venammlung gab der grtckatt-.'ffch- Dor ^er Autorität bes Gesetzes und bes Staates auffeckst rtnde Voi'il ende Paul Engels Köln) den 01 ei chaftsber, ckt erhalten und mit Enffchiedenheit von den Machtmitteln Gebrauch d 's Vorstandes und den Kassenbericht bekannt, ^m wachen, die zur Aufrechterhaltung der Ordnung, der Ruhe und Aiisckstuß hieran entwickelte sich eine eingehende Anslprache, zu Sicherheit des Verkehrs und zum Schutz der persönlichen Inte wclckier Lasaulx (Frankfurt a. M? folgende grität des Einzelnen in dem Gesetz gegeben sind. Ten wirb Entschließung samsten und ettolgreichften Schutz gegen ben von den Gewerk- eingereicht hotte: „Ter Reicksverband erklärt, daß die Gründung schaffen geübten Terrorismus wird das Unternehmertum freilich hr-< alt nationalliberalen ReickiSverlmndes in dem auch durch ben mir in ber Selbsthilfe, in dem Zusammen,chlutz -u eurer Berliner Bertietertag der nationalliberalen Partei vom 12. Mai großen und leistungstahigen Organisation lortne in ber Srtreik- 1912 beschlossenen Organisationsstatut und der durch dieses seitens Versicherung finden können, ba m den Lohnbewegungen b^etts b.-Ä Verriet er lages an gestiebte Ausgleich in scharfem Widerspruch beute vielfach Machtfragen ausgetragen werden und tn Zukunft fttfien." mit dem Fortschreiten der Tarifvertragsbewegung noch mehr aus- An bie Rede des Verbandsvorsitzenden Tr. Kauffmann zutragcn sind." slbloß fick eine lebhafte Aussprache, an ber sich u. a. Regierungsrat _______________ PocnSaen Berlins Chefredakteur Junck Kölnl, Tr. Bank Frank- Notrtiloumnorkrancki furt' beteiligten, deren Ausführungen ,'ick im wesentlichen im Geiste pCtrOlCUmDCrDruUu). Kausfmaiins bewegten. Es gelangte solgetide von Tr. Poensgen WAche wirtschaftliche Bedeutung das geplante Petroleum- e ngekrackte _ Handelsmonopol hat, geht daraus hervor, daß der Verbrauch Entschließung von Petroleum in Tentschland jährlich über eine Million Tonnen zur Annahme: a 1000 Kilogramm) beträgt. Es scheint übrigens in den letzten „Tie Organisationsänberungen ber nationalliberolen Partei I Jahren zum Stillstand ober gar zum Rückgang gekommen zu sein, beeinflußen nickst den bauernden Zweck des Reichsverbandes, die Für bas Jahrfünft 1891 95 wirb der Verbrauch, ohne Einrechnung lKrcrnwachsende Generation mit den Grundsätze^ der national- des in Teuffchlanb produzierteii Erdöls, om durchichnttttick ,5v liberalen Partei zu erfüllen. Diese nationalliberalen Grundsätze, Tonnen im Jahr berechnet, für das Jahrfünft 1896/1900 aut nur die Gegenwart angewenbet, verlangen die Stärkung der beut 926 148 Tonnen, für das Jahnüntt 1901 O.u am 1002 411 fdtfn Weltstellung. Wir sckwpfen ben hohen Mut, uns in diesem Tonnen, für das Jahrfünft 1906 1910 aber nur am 9l4 651 Okifte zu betätigen, aus dem starken nationaleii und freibeillickren Tonnen jährlich und für das Jahr 1911 aur 974 887 Tonnen. >ug ber das Leben unserer Zeit durchweht Wir wollen, daß Tie Erdölgewinnung in Teutichland telmt, die, wie bemerkt, deut s cke Kultur u n d deutsche wirtschaftliche T a t vorstehend nicht mitgerechnet ist, hat betragen tm Jahre 1911 raft in der Welt dieStellung bekomme, dieihnen 142 992 Tonnen gegen 123608 Tonnen tahrlich im Jahnüntt r e b ü h r t. Dazu müssen wir unsere Rüstung s o ausge - 1906 10, 64 998 Tonnen im Jahrfünft 1901/05, -9 418 Tonnen t al ten daß wir auch die Möglichkeit habeit, unsere imperialisti- im Jahrfünft 1896 1900 und lo6-0 gönnen im ^ahr- tbcn Gedanken gegenüber allen Feinden durckzusetzen. Ebenso fünft 1891 95. Tie Einfuhr^ von geremigtem ^Petroleum piditia ist es unserem Volke das nationale Bewußtsein zu starken. — Brennpetroleum — bat irrt ^ahre 191b ^-499 sonnen int von 55 Mill. Mark im Vonahr. Der Eingangszoll beträgt 60 Mk pro Tonne, so daß also für 1911 eine Zolleinnahme von rund 57 Mill. Mark fick ergibt. Am stärksten sind an der Einfuhr natürlich bie Vereinigten Staaten beteiligt, bie annähernb .sroei Drittel ber Weltprobuktion von Petroleum liefern. Von diesen zwei Dritteln wirb zweifellos der größte Teil durch die Standard Oil Co. kontrolliert. Als Produktionsländer folgen nach Amerika Rußland mit etwa 20 Proz. und Rumänien, Galizien und Niederländisch-Jiidien mit je 3 bis 3'/, Proz. der Weltvrodukiion. Auf die Produktion Teutschlands kommen nur ungefähr 0,3 Proz. Ter Anteil der Vereinigten Staaten an ber Gesamteinfuhr von gereinigtem Petroleum nach Deutschland im Jahre 1911 beziffert sich auf 78 Proz., die wohl fast ganz in Lieferungen her Standard Oil Co. bestehen. Oesterreich ist an der Einfuhr nach Deutschland mit 15 Proz., Rumänien mit etwas über 5 Proz. und Rußland mit nicht ganz 2 Proz. be- e n Ausgabe 13, eine reichtragende Herbsttafel- n c: Lehrer Wiesner-lllfa 1. Preis, Hch. Bechthold-Eichelsdorf birnc: Aufgabe Beigeordneter je ent Diplom. Aufgabe Aufgabe ein Tipluni. »taffe 13, andere Rüben: Gg. Burk-Laubach 1. Preis, Karl Dietz-Stumvertenrod 2 Preis, Krd. Högy III.-Ruppertsburg Diplonr und Karl Rühl-Ober-Seibertenrod eine Anerkennung. Klasse 14, Grünfuttergewächse, Awrichenfrucht: Otto Müller Henrietlenhof 1. Preis und Krd. Högy III- 2 4, Trauben: K. Rabn IV.-Eichelsachsen und Liild-GonterSkirck>en, Ed. Haas-Eichelsachsen 2 5; Lehrer Jakob-Goitterskirckren ein 2. Preis. 2 7, Apfelwein: K. Sckstörb-Ruppertsburg Au» Stadt und Land. Gienen, 21. Oktober 1912. " Lehrcrpersonalien. Uebertragen wurde dein Schulawtöaspiranten Phil. Orth aus Eich die Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Hohen - Sülzen; dem Schulamtsaspiranten Karl Schlosser an« Dintesheim eine Ledrerstelle an der Gemeindeschule zu Egelsbach; dem Lehrer Wilh. Klotz zu Nordheim eine Lehrerstelle an der Gcmeindeschnle zu Dietzenbach; dem Lehrer Lconh. Grünewald zu Climbach eine Lehrernelle an der Gemeindeschule zu Fauerbach o. d. H ; beut Schulamtöaspiranten Otto Becker aus Sinkershausen (Preußen) eine Lehrerstelle an der Gemeindeschnle zu NüddingS- bausen. Erledigt sind: Eine mit einem eoong. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Crumstadt; mit ihr ist em Ausgabe 29, Obflkonserven: Fran Emma Hofinann- Sckwtten 1. Preis; Frau Kiei S st r a ße nn ie i st er Fink-Schotten 2. Pr ; iVrnu Th. CcllariuS-Schotten und Frau Anna Weiler-Schotten je ein 3. Preis und Frau ix. Kaltenl-üuscr-Sckrot teu, Lehrer Jatob» GontcrSkirclnm je ein Tiplom. Ausgabe 30, Gemüsekonserven: Frau Ki:eisstraßen- meister Fink-Sckwttcn Ehrenpreis; Frau Th. Cellarins Sckwttcn 1. Preis; Frau Emma Dojmaun-Schotten 2. Preis: Frau Anna Wetzlcr-Sckwttcn 3. Preis; Lehrer Jakob-Gonterskirchen Ehren- preis und Frau E. Kalteitbäuser-Sawtten ein Tiplom. Ruppertsburg ein 3. Preis. , , , Kl. 16, andere Erzeugnisse: Johs. Schuchardt VI.- Busenborn und Karl Tietz-Stumpertenrod je ein 3. Preis. Klasse 18, Sammlung von Gemüs e- und Gartengewächsen: Frau Th. Cellarius-Schotten Ehrenpreis, Frau Th. Fischer-Zwieialten 1. Preis, Frau Otto Müller-Hen- riettenhos 1. Preis, Krd. Högy III.-Ruppertsburg 2. Preis und Aug, Tambmann-Rainrod ein 3. Preis. B. Obstbau. u f g a b c 1, beste Gesamtleistung: Gemeinde Gonterskirchen Ehrenpreis, Stadt Schotten, Stadt Laubach und Kreisstraßenverwaltung Schotten je ein Tiplom. Aufgabe 2, eine gute Einmachbtrne: Otto ^Carl- Steinberg 1. Preis, Th. Fischer Zwiefalten und K. Lietz-Ltum- pertenrod je ein 2. Preis und Gg. Burk-Laubach ein Tiplom. Aufgabe 3, eine gute L a t w e r g e b , r n e: Th. Cellarius-Schotten 1. Preis, Ed. Blum-Eichelfachsen und K. L,tetz- Stumpertcnrod je ein 2. Preis, K. Schmidt-Lardenbach etn 3 Pr. Außerdem erhielten je ein Tiplom W. Kunkel-Eschenrod, Georg Leuning Witwe-Schotten, Bürgermeister Reuning-Götzen und K. Rüyl-Ober-Seibertenrod. . , . Aufgabe 4, ein guter Kochapfel: Otto Carl-Stem- berg 1. Preis, Th. Cellarius-Schotten 1. Preis, Ed. Blum- Eichelsachsen, L. Groh-Wohnield und Bürgermeister Rühl-Ulrichstein je ein 2. Preis, Otto Ludwig-Ulfa, Bürgermeister Reumng- Götzen und Karl Rühl-Ober-Seibertenrod je ein 3. Preis, Herrn. Hahn-Ruppertsburg, Baumwart Sauer-Freienseen, Pir. Bühler- Bobenhausen und Ludw. Oechler-Schotten je ein Tiplom. Aufgabe 5, ein Tafelapfel: Ernst Günther-Laubach und Th. Fischer-Zwiefalten je ein 1. Preis, Gg. Burk-Laubach, Lehrer Jakobi-Gonterskirchen, Aug. Wenzel-Bobenhausen und L. Linker Rudingshain je ein 2. Preis, W. Scharmann-Ulrtchttem 3. Preis, Gg. H. Roth-Ulfa, Otto Carl-Steinberg, Herrn. Hahn- Ruppertsburg und H. Repp V.-Michelbach je ein Tiplom. Aufgabe 6, drei Apfelsorten: Th. Fischer-Zwiefalten 1. Preis, L. Groh, Wohnfeld, 2. Preis, Otto Ludwig Ulfa und H. Repp V.-Michelbach je ein 3. Preis, H. Hahn-Ruppertsburg- Ax. Baum-Bobenhausen und Th. Cellarius-Schotten je ein Tiplom. Ausgabe 7, ein Wintertafelapfel: H. Hahn- Ruppertsbura und Bürgermeister Rühl-Ulrichstein je ein 1. Preis, K. Schmidt-Lardenbach 3. Preis, Otto Carl-Steinberg, Baumwart Sauer-Freienseen und Bürgermstr. Reuning-Götzen je ein Tiplom. Aufgabe 8, ein spätblühender Tafelapfel: Th. Fischer-Zwiefalten ein Ehrenpreis. Aufgabe 9, ein haltbarer Wintertaselapfel: Gg. Burk Laubach 1. Preis, Otto Ludwig-Ulfa 2. Preis, C. Wagner-Schotten und L. Linker-Rudingshaiu je ein 3. Preis. Aufgabe 10, ein anbauwürdiger Wintertafel- avfel: Gg. Burk-Laubach Ehrenpreis, Otto Ludwig-Ulfa 1. Pr., Pfarrer Bühler-Bobenhausen 2. Preis und Ed. Blum-Eichelsachsen 3. Preis. Aufgabe 11, e i n e r e i ch t r a a e n d e Apfelsorte: Otto Ludwig-Ulfa 1. Preis, H. Bechtold-Eichelsdorf und Pfarrer Bühler-Bobenhausen je ein 2. Preis, W. Fischer-Ober-Schmitten 3. Preis und Gg. Burk-Laubach ein Tiplom. , Aufgabe 12, eine gute, ger n a e kaufte Tasel- birne: L. Linker-Rudingshain 1. Preis, W. Scharmann-Ulrich- stein 3. Preis und Th. Hofmann-Schotten ein Tiplom. 2. Preis, Frau Straßenmeister Fink-Schotten, Georg Leuning Witwe-Schotten und L. Linker-Rudingshain je ein 3. Preis, Karl Wagner-Schotten und K. Dietz-Stumpertenrod je ein Diplom. Aufgabe 14, eine Wintertafelbirne: Th. Becker- Wingershausen 1. Preis, H. Bechthold-Eichelsdorf 2. Preis, Ed. Haas-Eichelsachsen und L. Groh-Wohnfeld je ein 3. Preis und K. Rühl-Ober-Seibertenrod. Aufgabe 15, ein zum Kochen und Rohgenuß brauchbarer Apfel: Gg. Burk-Laubach Ehrenpreis, Pfarrer Bühler-Bobenhausen 1. Preis, Bürgermeister Reuning-Götzen 2. Preis, G. H. Roth-Ulfa, Ed. Blum, Eichelsachsen, Gg. Leuning Witwe-Schotten, Th. Fischer-Zwiefalten, L. Groh-Wohnfeld und Gemeinde Bobenhausen II je ein 3. Preis. Aufgabe 16, ein Tafelapfel: Otto Ludwig - Ulfa 1. Preis, Gg. Leuning Witwe-Schotten und Gemeinde Gonterskirchen je ein 2. Preis, Gg. Burk-Laubach ein Diplom. Aufgabe 17, E i n Tafelapfel: Otto Ludwig-Ulfa Ehrenpreis, Gg. Burk-Laubach 1. Preis, Lehrer Jakob-Gonters- kirchen 2. Preis und Gemeinde Gonterskirchen ein Diplom. Aufgabe 18, 5 Sorten Tafeläpfel: Otto Ludwig- Ulfa und Th. Fischer-Zwiefalten, je 1. Preis: Gg. Burk-Laubach, Gemeinde Bobenhausen, I. Blum-Eichelsachscu und öentetnbe Wetterfeld je ein 3. Preis; Th. Hofmann-Schotten und Cl/r. Ronalt-Gedern ein Diplom. Aufgabe, 1 9, 3 Sorten Tafelbirnen: Tl>. Fischer- Zwiefalten und W. Kunkel Eschenrod je ein 2. Preis; Gg. Leuning Witive-Sclwtten und Karl Sckmndt Lardenbach je ein Tiplom. Ausgabe 20, 10 der am meiften verbreiteten A pf e l s o r t e n: Ernst Günther-Laubach, Gemeinde Ulfa und Baumwart Jung-Bvbenljansen je ein 1. Preis; H. Halm-Ruppertsburg und Th. Fisckstr-Zwicsalten je ein 2. Preis; O. Carl- Steinberg, Gemeinde Eschenrod und K. Schmidt-Lardenbach je ein 2. Preis: Wilh. Kunkel-Eschenrod und H. Schneider-Eschenrod je ein Diplom. Aufgabe 21, Eine r e i ch t r a g e n de A p f e l s o r t e an Spalieren: O. Carl-Steinberg 1. Preis: Gemeinde Gonterskirchen und Reclmer Meiski Ulrichstein je ein 2. Preis. K. Schrnidt- Bobcnhausen und K. Dietz-Stumpertenrod je ein 3. Preis und H. Hahn Ruppertsburg ein Diplom. Aufgabe 22, Eine reicktraaende Birnenforte: Gg. Rockemer-Schotlen und Rechner Meiski-Ulrichstein je ein 1. Preis; Th Hofmann Schotten, Gg. Burk-Laubach und Cd. Haas-Eichelsachsen je e:n 2. Preis; O. Carl-Steinberg ein 3. Preis; K. Schmidt-Lardenbach, 0. Graf-Gonterskirchen und H. Hahn Ruppertsburg je ein Diplom. Teil des Organistendienstes verbunden. Tie Lehrerstelle zu MetzloS; mit ihr ist Kantordienst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage bewilligt werden. Eine Lehrerstelle zu Zahmen; mit der Stelle ist Lektordienst verbunden. Dem Inhaber kann eine Ortszulage gewährt werden. ♦* Genehmigung von Schenkungen. Im Laufe des 1. und 2. Vierteljahres 1912 sind vom Großherzog die nachstehenden Schenkungen genehmigt worden: Letztwillige Zuwendung der Karl Lotz Witwe, Marie Henriette, geb. Leng zu Gießen an die Stadt Gießen unter verschiedenen Auflagen, im Betrag von 61 000 bis 62 000 Mark. Schenkung vieler Wohltäter — durch Vermittelung der Frau Gräfin Boos-Waldeck — an die kath. Kirchengemeinde zu Bad-Nauheim, bestehend in einer Orgel mit elektrischem Antrieb int Werte von 11 lv0 Mk. Schenkung der Familie des verstorbenen Beigeordneten Kommerzienrat Georgi an die Stadt Gietzen als „Kommerzienrat Georai-ätiftung" zur Gewährung warmen Frühstücks an bedürftige Schulkinder, im Betrage von 20 000 Mk. Schenkung des Geistlichen Rats Pfarrer Heyder zu Mainz, an die kath. Kirche zu St. Peter daselbst, bestehend aus den Grundstücken und Geländen des von ihm gegründeten und ihm persönlich gehörigen St. Petersstists zu Main; im Gesamtwerte von 232 970 Mark. Schenkung des Geh. Kommerzienrats S. Heichelheim zu Gießen, aus Anlaß seines 70jährigen Geburtstages, an die Handelskammer daselbst zum Bau eines Handelskammergebäudes, im Betrage von 50 000 Mk. Vermächtnisse der Eduard Nachmann Eheleute zu Mainz an die isr. Religionsgesellschaft daselbst, und zwar: von 12 000 Mk. zur Errichtung eines neuen Schulgebäudes für die israelitische Unterrichtsanstalt und von 15 000 Mk. zur Pensionierung der Beamten der genannten Religionsgesellschaft, sowie zur Unterstützung von deren Witwen. Vermächtnis der Frau Julie C al m berg, geb. Fink, zu Lauterbach an die von dem Frauenverein daselbst gegründete rechtsfähige „Heilanstalt für Kranke zu Lauterbach" im Betrage von 5000 Mk. Vermächtnis Derselben an die Stadt Lauterbach zur Verwendung für gemeinnützige Zwecke, unter verschiedenen Auslagen, im Betrage von 50 000 Mk. Schenkung des Peter Jakob M ö b s III. zu Nieder-Mörlen an die kath. Kirche daselbst zur Errichtung einer Schwesternstation für Krankenpflege, Haltung einer Kleinkinderschule und Erteilung von Handfertigkeitsunterricht an schulentlassene Mädchen, im Betrage von 10 000 Mk. Schenkung des Fabrikanten Louis Feistniann zu Offenbach an die israelitische Religionsgemeinde zu Offenbach als Beitrag zum Fonds der neu zu erbauenden Synagoge, im Betrage von 10000 Mark. Schenkung des Verkehrsvereins zu Darmstadt an die Stadt Darmstadt, bestehend in einem vor dem Fürstenbau des neuen Hauptbahnhofes daselbst errichteten Brunnen im Werte von über 5000 Mk. Letztwillige Zuwendung des Rittergutsbesitzers Karl Puricelli zu Rheinböllerhütte an die Stadt Bingen zu gemeinnützigen Zwecken, im Betrage von 100 000 Mark. Schenkung der Gebrüder Louis Alfred und Ludwig Arnold Hahn zu Frankfurt an die Stadt Bingen mit der Verpflichtung, für dauernde Zeiten, jeweilig am 21. April jeden Jahres, 250 Mk. an kath. und evang. Arme daselbst zu verteilen, im Betrage von 6250 Mk. Schenkung Derselben an die isr. Religionsgemeinde Bingen mit der Verpflichtung, am gleichen Tage alljährlich 250 Mk. an israelitische Arme daselbst zu verteilen, im Betrage von 6250 Mk. Schenkung des Kommerzienrats Ernst Heyne zu Offenbach an die Stadt Offenbach zur inneren Ausstattung des vergrößerten Krematoriums auf dem Friedhöfe daselbst, im Betrage von 10 000 Mk. Schenkung einer Ungenannten an die Technische Hochschule zu Darmstadt und zwar: für die Beschaffung von geeigneten Unterrichtsräumen für ein photographisches Institut, im Betrage von 5500 Mk. und für Erwerb von Lelwmitteln für den photographischen Unterricht, im Betrage von 1000 Mk. jährlich bis auf weiteres. •• Die Maul- und Klauenseuche ist jetzt in Hessen überall erloschen. "Schweine aus Oldenburg werden in dieser Woche für unsere Metzger in größeren Transporten eintreffen. Ein Versuch hat ergeben, daß die Ware sehr gut ist und sich für Gießen auf Mk. 83 — 84 der Zentner stellt. Ter Preisunterschied gegen hier stellt sich mithin auf Mk. 4—5 für den Zentner. Auf den Wochenbedarf von mindestens 120 Tieren, die in Gießen gebraucht werden, ergibt dies eine Ersparnis von rund Mk. 800. ** Vom Stadtkirchturm. Am Freitag, 18. Oktober, nachmittags 3i/s Uhr, wurden die dem Knops des Stadtkirchturms entnommenen alten Urkunden aus dem Jahre 1699 und 1840 durch den Altgesellen Tött (bei Schlossermeister Karl Krailing) wieder, hineingelegt und eine Urkunde nebst allerlei Drucksachen (Gießener Anzeiger und Sonntagsgruß), Bildern und Münzen dazugefügt. Am nächsten Montag wird der obere Teil des Gerüstes ab- gcbrocheit werden. Sehr willkommen wird die neue Vergoldung der Zifferblätter sein, die, wie alle übrige Vergoldung am Turm, durch Meister Karl Leib ausgeführt wurde. •• Vom Naturheilverein Gießen wird uns geschrieben: „Die Frauenleiden sind zu einem wahren Hauskreuz geworden" klagt daS ärztliche Gutachten über daß höhere Töchterschulwesen in Elsaß-Lothringen. Und so ist es überall. ?lbet eS handelt sich nicht zum größten Teil um selbst verschuldete Leiden? Um die Folge von dauernden Sünden wider die Gesundheit! Gewiß? Nur darf man nicht immer die einzelnen Personen verantwortlich machen. Zuweilen liegt ererbte Schwache vor, in anderen Fällen sind es wieder die elenden Erwerbsverhältnisse und übermäßige Arbeitszeit, die zur Verkümmerung und Krankheit führen, 'jlber diesen vielleicht Hunderttausenden stehen Millionen gegenüber, deren Leiden zu vermeiden gewesen wären, wenn nicht den meisten Müttern jede Kenntnis der Gesimdheitslehre fehlte. Der hiesige Naturheilverein, der eS sich zur Aufgabe gestellt hat, die Grundsätze einer vernünftigen Lebens- und Heilweise ins Volk zu tragen, veranstaltet am Donnerstag, 2 4. Oft ober, un Saal deS StemS Garten einen Vortrag für Frauen, in dem jede Besucherin reiche Ans- (lärung erhalten wird. (S. Inserat.) ♦♦ Warnung. Dr. Hawlehs Kropf kur wird als Goitre treatment oder als Kropfmittel des Dr. L. Bertram Hawley oder der New York Medieal Co. in Rochester in Tageszeitungen, Unterhaltungsblättern usw. angekündigt; Filialen werden in Paris, Rue de l'Jslh Nr. 9, und in Mailand, Via Torino Nr. 21, unterhalten. In eine „Der Kropf (Schilddrüsengeschwulst) und wie berief ohne chirurgische Operation geheilt werden kann" bc elten Druckschrift wird die in dieser Schrift gerühmte Be.,andlungsweise als das einzige Heilmittel hingestellt, das den Kropf entfernt, unter welchen Erscheinungen sich dieser auch immer zeige. Die Behandlungsweise, durch deren Anwendung in den drei letzten Jahren angeblich 60000 Personen von Kropfleiden befreit worden sein sollen, nnrd u. a. als eine „himmlische Vorsehung" bezeichnet' Tw Bestandteile der bei der Behandlung in Anwendung gebrachten Präparate werden geheim gehalten Der Preis für die Behandlung beträgt 100 Mk , in Ausnahmefällen .)(» Mk. Um bte Höhe dieses Preises dem Publikum gegen über $u jctfjtfertigen, heißt es in der genannten Dnrck- schrift (Seile 23), daß der Patient nicht nur die Arznei an und für sich, sondern auch den Dienst, die Genugtuung, das Vertrauen und die Geunßheit eines guten Erfolges bezahlen müsse, die ihm die Behandlung geben wird, wenn er sich derselben unterwirft. — Es handelt sich um ein schwindelhaftes Geheimmittel, vor dessen Bezug die Be Beim Räumen der • Ü 47-52 88-94 Höchsten Sie müs 52-96 93-100 höchsten 42-00 88—00 89-90 71-72 67-70*/, «ß -61 Meteorologische Beobachtungen der Station Gießen. 44—49 47—51 89—90 88-89% 70—78 64—74 die Verpflegung der sehr gut und dabei den Schulvorsteher 52—55 48-51 88—42 32—37 113-116 100-108 92—98 83-90 82-90 90—98 98—104 97—108 <9‘/,-70 68'/,-69*/, 66—68 60—65 55—59 50—54 53-57 86—91 80-85 Schafe 21, Schweine 215. «Geschäft mittelmäßig. - Poll fleischige auSgemästete Färsen Schlachtwertes ..... ll oUslestchige auSgemästete Kühe Schlachtwertes bis zu 7 Fahren . . Wenig gut entwickelte Färsen . . . . ßlingel Mb! Menu Lehrmitteln sehr gut versehen, wie auch jungen Leute in soliden BürgerSsamilien recht billig ist. Anmeldungen sind an Oekonomierat Weitzel in Lich zu richten. Kreis Büdingen. /\ Langen ber gheim, 17. Okt. ^kfier । Cel«Ph»n ti Höchste Temperatur am Niedrigste „ , Niederschlag: 02, mm. ftim ,n unüber Ehrung, [ un(J fiaranfi [(ll|ber und Hchn. A chtung: Es gibt ganz wertlose Nachahmungen 'n täuschend ähnlicher Verpackung! Man verlange ausdrücklich Forman! * VI eitere ousgemästete ftühe und wenig gut ent- wictette jüngere Luhe Mäßig genährte Nühe und Färsen .... ft ä l bei. Feinste Mastkälbec Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Ceringere «c-auglalbec........ c d) a *•. Weiden,astschake Diastlämmer und Mauyammel Schwein-. Voll fleischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht LoUsleischige Schweine unter 80kx Lebendgewicht Vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vollstencyige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .... ... Markte. F.C. Wiesbaden. Vlehh ok -M ark 1bericht vom 18. Okt. Austrieb: Rinder 66 (Ochsen 11, Bullen Ol Kühe 55), Kälber 79, Prima Kot Tiefe Ware zei *■' i-mad M, iii ßei m üanMchn An di »lasche Mari 22». «auzüsischen Nosva E. Ochle ii. Vollsteffchige, auSgemästete« höchsten Schlacht- wertes tut Alter von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben (ungejocht) . . ^unge, steischige, nicht auSgemästete imb ältere auSgemästete............ Bull en. Vollfleiscbige, auSgeiv^ höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere Färi en. Kn h völkerung gewarnt wird. Landkreis Gietzcn. — Lich, 19. Okt. Tie hier nunmehr seit 7 Jahren mit bestem Erfolg bestehende landwirtschaftiche Winterfchule beginnt am 4. November einen neuen WinterkursuS, der voraussichtlich zahlreich besucht wird. Dir Ueberzeugung von der Nützlichkeit einer weiteren fachberuflichen Ausbildung für unsere jungen Landwirte bricht sich immer weitere Bahn, so daß die landwirtschaftlichen Schulen in Hegen trotz deren großer Anzahl doch immer sehr gut besucht sind. Die Lichec Schule ist mit Lehrkräften und Preise für 100Tfb. Lebend- Schlachtgewicht Mk.' Mk. No 'Mein unb i '"^nhncher Scheuertenne, um den Dreschwagen aufzustellen, wurde auch eine Häckselmaschine im Hof an einer abschüssigen Stelle beiseite gestellt. Viehrere Kinder, darunter ein 7jähriger Junge, machten sich an der Maschine zu schaffen. Plötzlich schlug diese um und begrub den Jungen unter sich. Ohnmächtig wurde daS Kind hervorgezogen. Die Unter« suchung ergab, daß das Bein von dem schweren Schwungrad an zwei Stellen entzwei geschlagen war. Kreis Friedberg. h. Ober-Erlenbach. 18. Okt. Dem hier ftationierten Gendarmerie-Wachtmeister Roth wurden in der verflossenen Rackst sämtliche Kaninchen im Stalle getötet und zerstückelt. Am anderen Morgen fand man die Stücke zerstreut auf dem Hofe liegen. Von den Tätern hat man bisher keine Spur entdecken können. X Aus der Wetterau, 18. Okt. Die Bereitung des „Apfelweins" Ijat nun allemhalben ihr Ende erreicht. Die reiche Obsternte und der verhältnismäßig geringe Preis des Kelterobstes, der nur halb so hoch war wie der Porjäfyrige, haben dazu beigetragen, daß man überall große Quantitäten hergesiellt hat. Auch die Qualität wird gelobt. Im vergangenen Jahr war, da der Preis für 3/io Liter auf 12 Pfg. stieg, in dielen Orten der Apfelweinkonsum zurückgegangen: beim jetzigen Preise von 10 Pfg. hat er sich aber wieder gehoben. Heffen-Nasfau. n. Naunheim, 18. Okt. Mit Beginn des Winterhalbjahres sind die Oesen aus unseren Schul sä len verschwunden, an ihre Stelle ist eine Warmwasserheizung getreten. Vier Radiatoren verbreiten in jedem Klassenzimmer eine angenehme Warme. Mit einem bedeutenden Kostenaufwand erfolgt jetzt die Versorgung unseres Dorfes mit elektrischem Licht und Kraft im Anschluß an die Buderusschen Werke. Dre Anlage soll noch bis zum Winter in Kraft treten. L. Friedberg, 18. Okt. l’Z? Jahre herrschte in unserem Kreise die Maul- und Klauenseuche. Jetzt ist der Kreis galt) seuchenfrei. 2 Viehmärkte dürfen hier cchgehalten werden. Jetzt ist eine weitere Beschränkung gefallen. Die Verwaltungsbehörde hat genehmigt, daß.auch mit Klauentieren im Umherziehen gehandelt werden dcnck- ' ^taiistnbckg./' Großh- Sut{ Pelan in' y - ; •"* 65 » 1,1 ,u b»i" 1 Oktober - * 10,5' C. „ - + 1,9 * 0. 19. bi« 20. 19. „ 20. Okt 1912 Barometer auf 0* reduziert Temperatur der Lickt Alckolute Feuchtigkeit Relative ] Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad dir DkwoUmng In Zehntel der tzchtd Himmeltfl. Welt« 20 -ll| 45.3 99 69 75 W 2 5 20. -‘n 44 4 6 2 63 89 w 2 3 21. “ 40,7 5 7 5 9 86 SE 2 10 Oer Station 3800 CB. lOOO Angestellte. itveijobng örci erufe bevorzugt. Pelzfütterung, sehr preiswert. W Morler Mohlager Giessen a«/l6 19 Mäusburg 12 TageS und Abendkurse. Keine Bcrusüslöruna. IIIIIHIIIIII uiiiiiiiiyiiiiiiuiuuiuiiiiiiiiiiiiiiiHiii «QerSdimuicflieg# Modes Das sind sie! M Die ünion-Brlkets 88-91 welche billiger und besser sind als Steinkohle. ut ent- [Rachen Sie einen Versuch! Erhältlich in den Kohlenhandlungen! 88-« 42-00 der weitaus beste Schubputz! hv°M Weiler Der verstehfs Celephon 487 Celephon 487 Schweine darf nur in Wagen Rindvieh und Schweinen aus 2 2 2 2 2 2 2 98-18 97-1« 2 2 2 2 2 2 2 2 2 — ünd mancher Groschen, Klingt im Kasten froh, Lange leben seine Schuhe, Machte nur Hile so! und Färberei Hugo Ltrckner (Inh. Gebr. Rover), Leipzig chem. Waschanstalten. 52-56 44-49 47—51 38—42 32-37 86-91 80-85 Klingel , Telephon u. Klihableiter Anlagen. Moderne Aeleuchtmrgr - Körper n y 70-7' 64—71 110-HI 100-10 92-9* 83-96 ktbericht vom 18.D. 0, Kühe 55), Kälber "■ Greife für 100? Sebent)’ 93-10 82-90 90-96 89—* 88-89-, 89-« Installation elektrischer Licht- u Kraft-Anlagen. ochsten ichsten Hensations ö Offert«! •ntl des Winterhalbjahr n verschwunden, an ihn g getreten. Vier Radio- eine angenehme Sörmt. olgt jetzt die Versoraun- b Kraft im Anschluß an >ll noch bis zum Wim >hre herrschte in unser» etzt ist der Kreis gtntj hier ^gehalten iverva llen. Ae Vemaltungj- ventieren im Umherzicha Familien=WäFche In unübertroffener eleganter Ausführung, fchrankfertig bei feparater und garantiert fronender Behandlung, tauber und blendend weih liefert die Dampf=Wdian[taIt Edelweiß Siehen • Krofdorfer Zhahe 12 Annahme-Stellen in Alsfeld u. Netzlar. Regelmäßiger Fuhrwerksverkehr nach . . . Hetzlar und Butzbach. • • • Täglicher Poft- und Bahnverfand. Total - Ausverkauf wegen Aufgabe des Geschäfts Hüte, Samt.Seide.Flügel, ' Bänder usw. in besuch für Vieh, das von bracht wird. 4. Der Auftrieb der erfolgen. 5. Ter Auftrieb von Zum NichzeKhneB, Vertr.: Gebr. Julimann. Agentnren, Grabenstr. 7, Fernsprecher 542. Mit | T | ichwerz, gelb. Bekanntmachung. Nachstehende Bekanntmachung wird veröffentlicht-! Gießen, den 21. Oktober 1912. Großherzogliches Kreisamt Gießen. Dr. Ufinger. iä'Wlainmc ans Kamelhaar und Filz, auch mit Deutscher Hräuter-Tee Bester Ersatz für den bekanntlich schädlich wirkenden russisch, u. chinesischen Tee. 1 Paket 40 Pfennig. (Proben gratis). 6356 Reformhaus Kreuzplatz 5. Schwerhörige erhalten das „Otophone** 15 Tage zur Probe Persönlicher B, such erbeten. Broschüre Nr. 18 kostenlos. Deutsche Otophone Co. Frankfurt am Main Bockenheimer Anlage 50 pt . 66-68 t 60—65 ' 65-69 , 50-54 Betr.: Viehmärkte in Friedberg. Wir genehmigen die Abhaltung eines Pferdemarktes am 22. ds. Mts. und eines Rtndvieh- unb SchweinemarkreS am 23. ds. Mts. in Friedberg unter folgenden Bedingungen: 1. Der Beginn der Märkte und des Auftriebs ist auf 7 Uhr, der Schluß des Auftriebs auf 9 Uhr festgesetzt. 2. Tie Pferdebändler haben auf Verlangen die vorgeschriebenen Kontrollbücher vorzuzeigen. 3. Auf dem Rindvieh- und Schweinemarkt dürfen nur Schweine und Rindvieh unmittelbar aus Zuchten der Provinz Oberheffen aufgetrieben werden. Dies gilt Händlern aus den Markt ver- tollerer Einmaliger Korsos in Giessen. Sperrbezirken und Beobachtungsgebieten ist verboten. 6. Heber alle aufgetriebenen Tiere sind dem Großh. Kreisvelermärarzt Ursprungszeugnisse vorzulegen, die den Vorschriften unter I unserer Bekanntmachung vom 27. Juni 1912 — Amtsverkündigungsblatt Nr 52 — entsprechen. 7. Zuwiderhandlungen gegen vorstehende Bestimmungen sowie gegen die Anordnungen des überwachenden Beamten werden nach den bestehenden Vorschriften bestraft. Friedberg, den 15. Oktober 1912. Großherzogliches 'Kreisamt Friedberg. Schliephake. Garl Buerose Grossherzoglich Hessischer Hoflieferant Frankfurt a. M. Schillerstrasse 30 Tel. 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Cftober sol ! ariimcn Hase Vci dem Boml ::i|d)e Torpedobooi Konstantin von bem Komma ben Meere eing :uib des Bom