nr. uz Zweites Blatt 162. Jahrgang e^dm em* m«HuW to ▲ *.**>*♦* «Cu „eieBtncr »amilienblätter- werden dem £ | S? 47 gj [ J g 1g tiZ l* ,tinieifler* viermal wöchentlich beigelegt, bat 1 G & ‘M 1, X/Ä Ä ■ ■ iL, R Vp $1, Ä, „Krtlsblatl für bet Urei, «letzen" »we.mal V ij ~ V wöchentlich. Die .^andwlrtlchaitlichev -et». — tragen" erscheinen monatlich zweimal. General-Anzeiger für Oderheffen Montag, 20. Mai J912 Rotationsdruck unb Verlag der BrühlfcheR UniversitälS - Buch- und bteindruckerei. 9L Lange, Gießen. Redaktion, Erpebition unb Dnickeret: Schul* flrage 7. Expedition unb Verlag: fcsSö 5L Redaktion:«^ l IS. Tel.-SlbruAnzeigerL,eben. teiii* 9. s 636 , Million Oark^ UKW MW 3 M/mk Wähler gefordert haben. Heute fei zweifellos eine Mehr- beit für die Erbschaftssteuer vorhanden. Seine Partei werde selbstverständlich auch einem Antrag zustimmen, der eine allgemeine Besitz st euer fordere, aber bis jetzt hätten die Regierungen ja eine Vermögenssteuer immer glatt abgelehnt. Ter Schatzfekretär bestreitet, baß ein Rückgang des Kon- mteucr ausgleichen werde. sums die Mehrerträgnisse der Branntwei v Ties fei deshalb nicht anzunehmen, da ja der Finanzplan der Regierung auf mehrere Jahre angesetzt ici. Ein Vertreter des .Zentrums wendet sich gegen die volksparteilichen Ausführungen über die Verwendung der Ucberfcküisfe. Ein nationalliberaler Redner wollte Vorschlägen, daß nt We Qualim Verzagen# nicht, verluch.LiebKorW, Schlaflos. Meg- vrL ’ mann» «erteilte;» «Herb. Seron.) w u 1. M Adler-Dttrt Beste» Kosmctta i.WeltzJ>Üeged.Füi Kein Wandluftt kein Geruch en VoolntLAotonUUi Ä denkbar größte 3^ allen Prelc-iag. Stative and Ar Platten Films lichtempfindliche 1 Papiere a stets irische Ware.» Central-Drog EmilKarnJg Eine besitzsteuer als Deckung. :: Berlin, 18. TUx. Tal Zentrum beantragt mit den Nationall,beraten eine Besitzsteuer. Auf der Suche ,rach der Deckung im Bubgetaus- fchub ist inder heutigen Sitzung die Entscheidung erfolgt, und zwar zugunsten einer allgemeinen Besitzsteuer. Es ist den Nationalliberalen gelungen, das Zentrum von einer grundsätzlichen Gegnerschaft gegen eine 5k> sitzsteucr abzubnngen, und der Abg Baffer mann hat gern e i n f a nt mit de in A b g. Erzberger mit Unterstützung der anderen Ausschußmitglieder aus den beiden Fraktionen folgenden Antrag eingebracht: Einziger Artikel. Xie im Art. 5 des Gesetzes, betreffend die Aendcrung im Finanzwesen vom 15. Juli 1909 (Jinanj- reform), vorgesehene Ermäßigung der Zuckcrstcucr tritt sechs Monate nach der Einführung eines GejetzeS, welches eine allgemeine, den verschiedenen Besitzsorinen gerecht werdende Be sitzsteucr vorschreibt, spätestens am 1. Oktober 1916 in Kraft. Ter Gesetzentwurf ist dem Reichstag bis zum 30. April 1913 vorzulegen. Tas Zentrum hat zugunsten dieses gemeinsamen Antrags seinen Antrag, der die Hinausschiebung her Ermäßigung der Zuckerst euer um 2h- Jahre sorderic, zurückgezogen, ebenso die Nationatliberalen den Zusatzantrag dazu. Tie Volkspartei bat ihren Antrag auf Wiedervorlage des Erbschaftssteuer- sefetzes von 1909 mit dem Termin des Inkrafttretens zu Beginn des Kalenderiahres 1913 aufrecht erhalten, und die Sozial bemokralen unterstützen diesen Antrag mit der Ergänzung, daß |ie eine Quotisierung fordern, stimmen aber wenigstens im Aus- schuß auch für den allgemeinen Befitzsteuerautrag. Tie Konservativen sind nunmehr mit ihrem Wider ft and gegen eine Besitzsteuer isoliert Ter nationalliberale Antragsteller betonte ausdrücklich, daß die Auswahl unter den Besitz- fteuern, also in der Hauptsache Vermögenssteuer ober Erbschaftssteuer, Vorbehalten bleiben soll. Ter Schatzsekretär sprach feme Genugtuung über den Antrag der Nationalliberaleu und des Zentrums anv und möchte nur eine Hinausschiebung des ihm für die Vorlage des Besipftcuergesctzcs gestellten Termins lieber sehen. Er erklärte, daß er noch nicht im Namen der Der bünbeten Regierungen sprechen könne, wohl aber könne er das E i n v e r stä n b n iS b c r Reichsverwaltung z u sagen. Im einzelnen ist über die heutige Sitzung des BudgetauSschusf'es hegendes zu berichten. V In längerer Erörterung beschäftigte man sich mit den all gemeinen Grundsätzen der Finanzverwaltung. Son volksparteilichcr Seite wird die Heranziehung der Überschüsse zu den einmaligen Ausgaben der Wehroorlage bean- ftanbet. Ter Schatz sekretär wendet sich gegen eine gänzliäic Ausscheidung dieser ileberschüsse aus dem Finanzplan, da ja offen bar durch die Beschlüsse der Kommission ein weiterer Abgang entsteht, der nicht so leicht in letzter Stunde gedeckt werden könne. Ein Sozialdemokrat weist darauf hin, von der Notwendigkeit einer Besitzbesteuerung sei nachgerade alles überzeugt, außer den Konservativen. Seine Partei habe die Erb icbaftefteuei im Branntweinsteuerausschuß angeboten, sie lege sich aber darauf keineswegs fest, sondern alle Gründe träfen auch für eine Vermögenssteuer zu. Ter Vertreter der Volks Partei hält an der Auffassung fest, daß die Ueberschüsse der kommenden Jahre freigehalten n>er- ben sollen. Er wendet sich ferner gegen den Antrag des Zen lrums auf Hinausschiebung der Ermäßigung der Zuckersteuer. Venn ein Staatswesen wie das Teutschc Reich so viele Schulden auigehäust habe, wäre es nur zweckmäßig, einen einmaligen lieber- scstuß auch zur Mbürdung der Schuldenlast zu verwenden. Ter ganze Finanzplan entbehre jeder Elastizität. Seine Partei Der lange, daß nun endlich Ernst gemacht werde mit der Er b- sch a f t s ft e u e r, d i e i n d e m Wahlkampf 7> ° M i l li o n e n die 100 Millionen, die für die Schuldentilgung bestimmt fein fallen, sofort der Schuldentilgung 511gcfüIrrt werden, daß der Rest ober der Rcidwkasfe belassen werden solle.. Allerdings müsfe er »int dem zustimmen, daß damit die turzfristigen Schulden zu- rächst beseitigt werden. Tas dürfe natürlich nur unter der Vor- eussepung geschehen, daß diese 100Millionen nicht etwa noch einmal kurzfristig ausgenommen werden. — Ein konservatives Mittlieb unterstützt die Fassung des Entwurfs, da ja doch die -schluß- I nttftfieibunq er ft im nächsten Jahre gefällt werde. Der Sckatzfekretär I alt die Anregung, die 100 Mil lenen zur Abbürdung der Heeresvorfchüsse zu verwenden, für I Mpathisch Tiefer Fehler war ja fehr bedenklich. Allerdings r herbe ia fachlich nichts geänbert, die Regierung habe ja nur ge- r kten, die ganze Regelung 11m ein Jahr hinauszuschieben Ter beanstandete § 4 des Entwurfs bezw. des Erganzungselats dird in der R e g i e r u n g s f a s' n n g angenommen, ebenso Ne übrigen Bestimmungen des Gesetzentwurfs. Bei dem Xitel . Baukweie n" ivirb beschlossen, in Zulunik für b i^c A n ^ ie su n g b c r Erträgnisse b c 11 zehnjährigen x u r ch- 1 schnittanzunehmenunterHinweglaff'ung abnorm künftiger I ahre. j Inzwischen i ft ber oben mitgeteilte Jin trag - Naffermann-Erzberger über bie a 11 g e m ctne Be - ' itz fteuer c i n g e g a n g c n. Zur Begründung führt Baiser- h c n n aus: Ter An trag bezwecke einerseits, bie xeckung für die Wehroorlage rechnerisch zu gewährleisten für bcn Zeitraum von ? - Jahren, wolle aber andererseits di? Gewißheit geben, baß ber litte gesetzgebende Faktor gebunden ist, dem Reichstag eine all- Ktntcinc Besitzsteuer vorzulegen Binnen Jahrestrift ilt bie Re \ic rung gebunden, einen Entwurf vorzulegen; was denen schlckfal hi, wissen wir nicht, aber es ist di? Garantie inr bie Einbringung kkj Haffen und es ist zu Höften, daß schließlich c ine M eh r- be 11 s i ch finden wird Unter dieser Voraussetzung find 2i» bereit, rechnerisch die Hinausschiebung der Ermätzigung der ,Siuterfteuer anzunehmen. Tie bisherigen Anttäge des Zentrums unL der Nationalliberalen find in dein neuen Antrag zusammen ■ arbeitet. Was eine allgemeine Besitz ft t u e r 1 ft, wurde bei. ber letzten Beratung fiargclegl. Man könne 'ich an lief) auch ciÜ ben Standpunkt des volksparteilichen Antrags stellen: das hi seiner Partei durchaus sympathisch. Aber seine Partei ba.be sich in erster Linie für eine Vermögen s st euer «msgesprochen unb erst, nadibem Ilar geworden »ei, daß eckbcr Regierung noch Reichstag für die Vermögensfleuer seien, I VÄ seine Partei zur Erbschaftssteuer übergegdngen Mau follle i’.fr aber heute bcn Weg für eine Bennögensstener nicht zubauen. ■' *“r Zusatz „bcn verschiedenen Befitzf0rnten gerecht Prima wiittae Marke Pseildrei^ - Panther 10 Pfund Mk. 2.91. Jakob Matern Ecke Klinik- u. Krank'. > ßraao^^r( / werdend" sei unbedenklich, da ia auch früher schon z. B. den Interessen der Landwirtschaft durchaus Rechnung gc tragen werden sollte. Ein volksparteilichcr Redner betont, daß seine Partei von Ansang an die Tcckung ber Wehrvorlage durch eine allgc» meme Besitzsteuer gefordert habe. Tie Aufhebung der Kontingentierung in der Branntweinfteuervorlage fei mit so vielen neuen Zuwendungen an bie Brenner verbunden, daß diese Vorlage für seine Partei nicht mehr befriedigend sei. Auch der neue Antrag Vassermann-Erzberger fasse nun die Hinausschiebung der Ermäßigung n c r Zuck . r st euer in sich. Tie Fassung sei im übrigen feiner Partei zu allgemein, denn bic Rechte habe überdenBegrissberBesitzsteucrebenanbereVor- Heilungen. Er müsse beinahe befürchten, daß dabei Wieber kleine Steuern herauskommen. Tie in dem Antrag gewählte Fassung tonne ja einen Vorzug bebrüten, aber eS könne andererseits dann eine große Gefahr liegen, sofern zum Schluß eventuell wieder eine Steuer auf das mobile Kapital herauskornrnc. Auch seine Partei gebe zu, daß unter Umständen eine Vermögenssteuer einer Erbschaftssteuer vor zuz tehen sei, allein das Ganze scheine ihm zu unsicher zu sein. Tesholb schlage seine Partei direkt vor, daß bie Regierung gebunden f>i, eine Erb- a n f a 11 ft c u e r zu bringen. Bezüglich des Termins fei er zu Abänderungen bereit. Gegen den Zusatzantrag der Sozialdcmo kralic bezüglich der Quotisierung habe er große Bedenken. Tie Quotisierung eigne sich gerade bei einer Erbschaftssteuer nicht besonders. Tenn diese Steuer hänge sehr von Zufälligkeiten ab. Ein Sozialdemokrat begründete den Zusatzantrag feiner Partei auf Quotisicrimg ber Erbfckiafrssteuer. Ter Reicksstag müsfe cs bei bcn direkten Steuern in die Hand betommen, jebeo Jahr neu zu bewilligen. Der Schatzsekretär führte aus, ber gemeinsame Antrag ber National liberal en unb bc-j Zentrums zerfalle in zwei Teile. Der erste Teil, Vcrlängeruitg der Zuckersteuer, entspreche ja dem Gedanken ber Denkschritt. Tie verbündeten Regierungen würben dem zustimmeit. Ter zweite Teil über die allgemeine Besitz- steuer enthalte etwas völlig Neues, und er könne zurzeit nicht s agc n, iviebieverbünbcten Regierungen sich ft eilen werden. Was die Reichsleitunganbelangt, so könne er sagen, daß diese sich nicht ablehnend verhalte. Es seien mancherlei Gründe vorhanden, die dafür sprechen. Er möchte allerdings loünfdjen, daß bie Zeitbestimmung für bie Regierung etwas länger bemessen werbe. Die Steuer fei nicht bestimmt bezeichnet, sondern es sei eine gewisse Freiheit der Wahl gelassen. Die Reichsleitung würdein crnstePrüfung eintreten, welche Steuer etwa empfohlen werden könnte. Es ist notwendig, daß in diesem Falle umfangreiche Verhandlungen zwischen bcn verbündeten Regierungen gepflogen werden, damit nicht in die Hoheitsrechte der Bundesstaaten eingegrüfen werde, sondern das Reichssteuergesctz baneben hergehe. Ter Antrag ber Volkspartei würbe sich wohl crlebigeit durch Annahme bcs andern Antrags. Er schäle nur eine Steuer heraus; die Regierung würde aber dem Antrag Bassermann den Vorzug geben. Die Quotisierung nach dem fozialdemokratischen Antrag sei unzweckmäßig gerade für diese Steuer. Ein Zentrumsmitglieb stimmte den Ausführungen des Schatzsekrctärs zu. Ter erste Antrag des Zentrums sei erwachsen aus dem Gedanken, die große Mehrheit für die Wehrvorlage auch hier aufrecht zu erhalten, damit sobald als möglich die Wehrvorlage in Kraft treten könne. Tenn bie Einnahmen sollten gleichzeitig mit ben Wehrvorlagen geschaffen werden. Nun sei ja im Branntweinsteuerausschuß ein Ausfall geschaffen: außerdem seien neue Ausgaben verursacht: dafür müßte unbedingt Deckung geschaffen werden, im ganzen für etwa 104 Millionen in den fünf Jahren. Wie diese allgemeine Besitz- fteucr beschaffen sein soll, darüber brauche man s.i ch jetzt nicht zu unterhalten. Falsch sei jedenfalls bie Auffassung der Volkspartei, als ob darunter etwa ein Ausbau des Scheckstempels zu verstehen fei. Diese allgemeine Reform hatte er für zweckmäßig. Gegen den volksparteilichen Antrag werde seine Partei aus verschiedenen Gründen stimmen. Tie Quotisierung sei ihm an sich sympathisch, aber nicht gerade bei der Erbschaftssteuer. Jnzwisckfen läuft ein Antrag Westarp (kons.) ein, das Wort „Besitzsteuer" durch das Wort „Be s i tz b e ft e u e- rung" zu ersetzen. Ein Sozialdemokrat findet das Charakters st ischedesAntragsindcrVerbindungBasfer- mann unb Erzbcrger. Es sei begrünbete Vermutung vor- hanben, daß nicht die Mehrheit der nationalliberalen Mitglieder mit ber Mehrheit ber national- liberalen Kommis s io nsmit gl jeder überein- stimme, sonst wäre es gar nicht möglich gewesen, dem Gesetz- entrourf diese Form zu geben, die eine beträchtliche Verteuerung des Spiritus bringen werde Seine Partei habe in ber Zwangslage für bie Bestimmungen zugunsten des tcdmndxn Spiritus stimmen müssen. Tiese Steuer trage bcn Namen Liebesgabe zu Unrecht. Nach den Erklärungen der Sozialbemokratcu wäre eine Mehrheit für bie Erbschastsfteuer möglich gewesen ohne bic „Fe 10ni e" ber Nationalliberalen. Durch bie Fassung des Antrags Baffermann-Erzberger würde die Regierung geradezu dazu gedrängt, nach einer Kombination aller möglichen iogena nnten Befitzsteuern zu juchen. Ter Antrag der Volks Partei könnte an sich seiner Partei sympathisch sein, aber schon bie Einleitung „zur Deckung ber Kosten der Wehrvorlagen wie auch das Fehlen der Aushebung mehrerer Steuern, z. B. der Zündholzstcuer mache den Antrag nicht schmackhaft. Wenn seine Partei trotzdem dafür stimme, so geschehe dies in der Hoffnung auf eine entsprechende Amendierung. Ein konservatives Mitalied führte aus: Die Zustimmung zudem Antrag Baffermann-Erzberger werde eher Partei nicht leicht. Tie Zuckerfteuer bedeute eine Steuer auf bie Landwirtschaft, ebenso wie die Branntweinsteuer. In dieser Regelung erblicke seine Partei den Fehler, daß das mobile Kapital ber Wertpapiere nicht genügend herangezogen sei, trotzdem werde feine Partei mit Rücksicht auf das Schicksal ber Wehrvorlagen 5 u fi i m m e n. Materiell können seine Freunde das Verlangen nach ber allgemeinen Besitzbeiteuerung nicht für berechtigt anerkennen. Es feien mehr Gründe des Entgegenkommens als materieller Erwägungen, was vielleicht ferne Partei zur Annabmc bringe Gegenüber der Erbschaftssteuer ändere seine Partei ihre Stellung nicht, über eine Vermögenssteuer ließe sich reden. Seine Partei halte auch den Weg derErhöhungderMatrikular- b e i t r ä g e für gangbar und hätte die Absicht, einen entsprechenben Antrag einzubringen, was er sich noch Vorbehalte. Ein volksvarteilicher Redner glaubte der Den anderen Parteien eine große Verschiedenheit in ber Auslassung dieses Antrags festftellen zu können. Die Formel scheine ihm zu verschwommen, als^daß der Antrag z. B. dem Ausland imponieren würde, seine Freunde werden unter Vorbehalt zunächst für Den Antrag stimmen, die Fraktion werde sich aber noch intensiv mit bem Antrag beschäftigen. Ter Antrag habe leine Knochen. Man könne ja auch bis borrhin den Etat cnnvrcchcnb frisieren. Tie Ausführungen des Zentrums lassen aud) noch bic Möglichkeit einer Schiebung offen, wenn nämlich bann bie Matrikular- beiträge befestigt werden Ein nalionallibcralcr Redner betonte, daß seine Partei auch heute noch durckjaus für eine Erbschaftssteuer fei. Die allgemeinere Fassung fei aber zweifellos vorzuziehen Tas Gesetz könne doch zweifellos in einem Jahre bann er - lebigt fein unb damit fände bann zu dem Dorgcfdjnebenen Termin der Ermäßigung bet Zuckersteuer statt. In Dem Eintrag werde eine allgemeine Besitzsteuer gefordert, nicht eine Vielheit von Steuern, und das fei entweder eine Vermögenssteuer ober eine Erbschaftssteuer. Dieser allgemeine Antrag müsse zuerst zur Abstimmung gebracht werden. Wenn dieser Antrag angenommen sei, io wisse bie Regierung, daß ber ReickjStag auf biefem Boden einer allgemeinen Befitzbesteuerung stehe. Ein Zentrumsmitglieb weist auf die gewaltige Bedeutung beffen hin, wenn nun der Reickjstag fast einmütig sich auf ben Stanbpuukt stelle, daß nut der Besteuerung bes Konsums nicht mehr meitcr fortgefahren werden könne, sondern daß man an bie Besteuerung des Besitzes berantreten müsse Eine Erhöhung der Matrikularbeiträge könne er im Gegensatz zu bem konservativen Redner nidjt als Besitzsteuer betrachten, cs sei denn, daß hierbei für bic Einzelstaaten bestimmte Vorschriften über bie Erhebung ber Beträge erlassen werden Tic von kouservaliver Seite gewünschte Abänderung, an Stelle B sitzsteuer das Wort Befitzbesteuerung, sei für ihn unannehmbar Nach längerer Gejchästsorbnungsaussprache wirb beschlossen, auch nach Annahme des Antrags B a s s e r m a u n - Erzbcrger noch über den volksparteilichen A n - trag abjuftimmen. Tic Ersetzung des Wortes „Bcsitz- fteuer" durch „B e s i tz b c ft e u c r u n g" wird a b g c l c h n l. Der erste Satz des Antrags Bassermanu-Erzbergcr wird gegen bie Stimmen Der Konservativen unb ber Sozialbcmokratcn angenom-> men, was bcionberc Beachtung fanb; bei ber Gegenprobe enthielten sich bann bic Konservativen. Ter zweite Teil bcs Antrags Basscr- mann-Erzbcrgcr mürbe ebenfalls mit großer Mehrheit angenommen : mit geringer Mehrheit Johann ein Amenbcmeitt ber (sozial bemofraten auf Quotisierung, das aber nur für eine: Vermögenssteuer gelten soll. Schließlid) wurde ber Antrag Basjcrmann-Erzberger in der ©cfamtab ft immun© angenommen. Die Quotisierung jum volksparteilichen Antrag wurde abgelehnt, danach aber der volksparteiliche Antrag selbst, betreffend die Erbschaftssteuer, mit 15 Stimmen der Nationalliberalen, der Volkspartei, der Sozialdcnwkraten und der Wirtsdjaftlichen Vereinigung angenommen. Zum Schluß wird auf Antrag des Zentrums unb nach Zustimmung eines Redners der Volkspartei ber gestrige Beschluß auf Abstrich von 9 Millionen an dem Er - trag ber Börsen steuern aufgehoben; es würbe das bamit begründet, daß cs sich ja doch roc| ent lieh um bic formale Balancierung des Etats handele. Damit ist die Beratung des Etats einschließlich des Ergän- zuiigsetals erledigt. heftische £anöu)irtfd)aftstammer. Tarmstadt, 18. Mai. Ter 2. Vorsitzende Hahn eröffnet bic Sitzung um 9.15 Uhr, Es wird in ber Beratung fortgefähren. Zu Punkt 20 ber' Tagesordnung: Bericht über bie Rechnungsprüfung unb Entlastung des Rechners gibt als Referent Mitglieb Müller eine Darstellung der Geschäftslage. Während der Schatte ergreift auch Ministerialrat Holzingeri bas Wort und bittet bie Kammer bringenb, die Rechnung stets rcchtzeittg vorzulegen. Mitgl. Bahr bespricht dann die auf ihn erfolgten Angriffe wegen der Höhe der Tiären. Besonders in freisinnigen. Zeitungen in Rheinhessen unb Starkenburg seien diese Angriffs erfolgt. Bähr gibt zu, insofern einen Fehler gemacht zu l-aben^ als er diesen Angriffen nicht rechtzeitig entgegengetreten fei.; Andererseits stehe er finanziell nicht fo da, um auf bie ihm gesetzlich zustchenden Tiätcn zu verzichten. Wenn er im Tienste bet Allgemeinheit tätig fei, müsfe er auch die ihm zustehenden Gelder erhallen. Es haben sich gestern bei der Wahl Tinge abgespielt, die recht traurig seien. Er müsse gestehen, daß er sich vorüber geärgert habe. Ter Redner geht dann näher auf bie Tetails ein. 2. Bors. Hahn: Tas gehört doch nicht hierher. Ich bittet Sie, sich kurz zu fassen. Attlgl. Bähr: Ich brauche eine Darlegung der Tetails, nm mich rechtfertigen zu können. Ich verzichte aber auf das Wort? und werde bei ber Generaldebatte darauf zurückkommen. Mitgl. Roemer: Tie Provinz Rheinhessen habe nur aus' dem Grunde gegen bie Wiedenvahl bes Mitgliedes Bähr zum 2. Vorsitzenden Einspruch erhoben, weil Rheinhessen geglaubt habe, auch ein Anrecht auf diese Stelle zu haben. Ministerialrat Hölzingcr erwähnt, daß eS von ben Ständen beanstandet wurde, daß bie Mittel her Landwirtschaftskammer übertragen werden. Er mache Darauf aufmerksam, daß die Mittel nicht übertragbar seien. Mitgl. Bähr tritt für die Uebcrtragbarfeit der Mittel ein. Mitgl. Walter-Lengfeld ebenfalls. Mitgl. Brauer- Ober-Sfleiden verttitt die Stellung dec Stände und schlägt vor, an dem bisherigen Zustand fefauhalten. Mitgl. Bähr I. bespricht nochmals bie Uebcrtragbarfeit der Mittel. Mitgl. Walter-Lengfeld: Tic Mitglieder der 2. Kammer sind nicht immer sachverständig genug, um über bie Verwendung ber Mittel eine Entscheibung zu treffen. Mitgl. Brauer- Ober-Lfleiden: Tie Regierung hat auch Sackocrständigc. Bittet nochmals an dem Zustande, wie er besteht, feftiu halten. Ministerialrat Hölzinger: Tie Regierung wird sich nicht, widersetzen, wenn es sich als notwendig erweisen sollte, hier und da eine Uebertragung vorzunehmen. Bts jetzt feien mit Aus-' nähme eines einzigen Falles noch niemals Mitte! an die Regierung zurückgegeben worden. Mitgl. Bähr I. geht nochmals auf die Vorteile ein, die erwachsen, wenn eine Uebertragung der Nüttel möglich sei. Ministerialrat Hölzingcr: Für die Landwirtschaitskammer muß es doch angenehmer fein, bie Mittel fo zu erhalten, wie fetzt, als wenn sie sich eine eingehende Kontrolle über die Verwendung, gefallen lassen muß. Ter Regierung werden ja aud) die Mittel von den Ständen auf bie einzelnen Kapitel festgelegt Unb was bie Kammer der Regierung nicht gewährt, kann sie auch ber Land-' wirtschaftskammer nicht einräumen. Mitgl. Schneider-Utphe steht auf bem Standpunkt des Mitgl. Brauer. Mitgl. Schätze!- Selzen bittet, daß bei ben Mitteln auch ber Weinbau berücksichtigt werde. Ein Antrag auf Schluß ber Debatte wird angenommen. Es ist ein dringender Antrag emgegangen, ber an bie Zweite Kammer Die Bitte richtet, einem Zentrumsantrage aus Ermäßi gung der Zuckerfteuer zuzustimmen. Ministerialrat Hölzingcr weift Darauf hin, daß, wenn oicier Antrag angenommen wird, leicht eine Erw : 113 oit Erbschaftssteuer aus Kinder Annahme finden könnte. L 2. Predigt. Meteorologische veobachtungen der Station Sichen. Mai Welter ISIS Höchste Temperatur am 13. bifl 19. Mai Niedrigste Jede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen, — Überall erhältlich. Auer gesell schäft Berlin 0. D -r 19,2 C. + 5.8 * C. als Neu- bcmühen, 5y* Uhr sS--- CO.o Nachmittag» : 4 Uhr. Uhr. Bed. Hunmel Klarer , Lonuenscheui 2 au Sir machen un itrfim bafe wir vo Sau-- und 3 in der i ertfaa haben. Harktetra88€ WettergMse Tennis-S Tag: Vorabend: 7.45 Uhr. Morgen» : 8.30 Uhr. Nachmittag»: 4 Uhr. Tag: Vorabend: 9 Uhr. Morgen» : 8.30 Uhr. Kestesaudgang: 9.10 Differenzen der Regierung Auskunft geben zu können. Der Vorsitzende bittet wegen einiger Fehler, die er ling gemacht hat, um Entschuldigung. Er werde sich in Zukunft es besser zu machen. Damit schließt die Sitzung, die von 9 Uhr bis mit nur einer halbstündigen Pause gedauert hat. kirchliche Nachrichten, jsraßiiiiiaie Uuigtonsgemcinöc. Gottezbienil in öer Synagoge (Litd-Anlages- Mittwoch, den 22. und Donnerstag, den 23. Mai 19(2: Wocheufeft. Modern In gr fc Üe (tewtnne Ober Nummern in (Otee Gewihr.) M 132 425 38 603 «37 55 1 011 100 J» «0 18000) 925 234 ■ 110» 222 11000] 78 P3* 669 921 86 T. R®M3liooo) 419 r C?1 M 7018 368 94 gy» »o 29 331 679 606 58 617 88( fcÄ88 261 811 « gOOO) 38 612 789 ■ j* 864 67 97 1 60( 302 1 'S3.1 400 68 659 7 242 849 486 TO*» 22001 । .7 J« «15 83 94 5 V\ 902 «08 2 8° 88 90 327 . !•? Ä483 644 Äs" Sjnnfiu?! WÄL •>tSäa* r z S7 882 89 8^ 32 I ' • 8SStii LÄ«*” 41g „ 830 (lc GO M KZK d,««e75 ^1 s ii' W7 haben, antwortet er mit 9fcin. — Der Angeklagte Zug'u7> r Bähr wird beschuldigt, durch Mangel an Aufmerksamkeit rci- äumt zu haben, an Stelle des unfähigen Lokomotivführers bie Bremse zu ziehen. Tie Frage des Vorsitzenden, ob er das ;ugebe, beantwortet er ebenfalls mit Rein, denn er habe unmittelbar vor dem Einfahrtssignal in Müllheim gebremst. Auf die weitere Frage des Vorsitzenden, wie es komme, daß sich trotzdem die Ge- äwindigkeit des Zuges nickt verlangsamt habe, antwortet her Angeklagte, die Schuld liege bei dem Bremsventil des Lokouwtii" führers, daß seine Bremsung unwirksam machen könne. — Tew Angeklagten Reserveheizer Mann le wird das gleiche zur £Vt gelegt, wie dem Zugführer Bähr. Er erklärt, sofort zugegrissen zu haben, als er bemerkte, daß der Lokomotivführer nicht sunk tioniertc: er habe im letzten Moment bremsen wollen, das sei ibm wegen der eingetretenen Entgleisung nicht möglich gewesen. Aus die Frage des Vorsitzenden, warum er nicht schon vorher eingegriffen habe, antwortete der Angeklagte, er sei beschiingt gewesen. Als der Vorsitzende erwidert, es werde aber behaupte:. >aß er von Auggen ab nickt beschäftigt gewesen sei, antwortet Männle, er habe die Entgleisung nickt mitversckuldet. Ter Vorsitzende erläutert sodann an der feanb zahlreckxi Pläne die Anlage der Station Müllheim. ES war angcorbnet daß über die gerade im Bau begriffene Strecke nur mit einer Geschwindigkeit von 20 Shlomctern gefahren werden dürfe und zur Turcküührung dieser Anordnung war 450 Meter vorder cm Signal „Langsame Fahrt" aufgestellt Auf die Frage des Vor- itzenden an Platten, ob er dieses Signal gesehen habe, antwortet der Angeklagte mit Za. Weiter macht der Vorsitzende darauf aufmerksam, daß das Einfahrtssignal, das 7 Meter südlich der Weiche gelegen war, aus „Halt" gestanden hat. Bäbr und Männle geben dies auch zu, während Platten darüber nickt» sagen kann. Es wird daraus in die Zeugenvernehmung emgetreten, bet welcher die Frage der Geschwindigkeit des Zuges eingehend erörtert wird. Im weiteren Verlaus der Sitzung wurde auck die Frage der Ausrüstung und Zusammensetzung des Unglückszuges erörtert Ebenso äußern sich die Sachverständigen und Zeugen über die Frage, ob die Ueberführung und die Weiche selbst richttg ausgeführt war. Sachverständiger Geheimer Baurat Fleck bemerkt hierzu, daß bei der Konstruktion und der Erbauung der Brücke kein Fehler gemacht worden sei, auch die Weiche sei durch- aus in Ordnung gewesen. eine Abstimmung vornehm en. Mitglied Bähr I. widerspricht. Die Aussprache nimmt einen schärferen Ton an, da man in dem Verhalten des Mitglieds Bähr I. nur Opposition sieht. Bei dem Kapitel „Arbeiternachweisdienst" kommt es M einer Aussprache feier werden für die Tätigkeit dieses Dienstzweiges, die sich nur auf die Beschaffung von ausländischen Arbeitern be- chränkt, 11OO Mk. angesordert. Das Kapitel wird einsttmmig angenommen. , . • _ Eine ausgedehnte Aussprache entsvnrnt sich bei dem Kapitel: Förderung der Tierzucht. Tic einzelnen Redner machen detaillierte Ausführungen über ihre speziellen Wünsche, die nicht von allgemeinem Interesse sind. Wieder kommt es zu einer Geschäftsordnungsaussprache bei einem Antrag auf en bloc-Annahme des Voranschlages; crnch diesem Anträge widerspricht das Mttglied Bähr I. Es herrscht wieder Unklarheit über den Gang der Geschäfte. Das Mitglied BÄr greift fortwährend in die Aussprache ein, zum Teil unter Widerspruch des feauses. Der Antrag am en bloc-Annahme wird zurückgezogen. Ministerialrat feölzinger beanstandet einige Punkte ui dem Voranschläge. „ Der Antrag auf en bloc-Annahme wird vom Mitglied Korell- Angenrod erneuert, der dann auch angenommen wird. Ein Antrag, für :Üheinhessen 2000 Mk. mehr einzusteilen, wird angenommen; ein anderer Antrag, der 18 020 Mk. für Starkenburg fordert, ebenfalls. Es liegen noch einige Anträge vor. lieber die Einreichung der Anträge kommt es zu einer erneuten ausgedehnten GeschäftS- ordnungsausspräche, ebenso über die Verhandlung der Anträge. Mitgl. Walter- Lengfeld bemerkt daß Mitglied Bähr nur bestrebt sei, eine feindliche Stimmung zu säen. Mitgl. K o r e l l - Angenrod weist energisch den Vorwurf zurück, als ob Oberhessen feindlich sei. Es wird nochmals über die Anträge abgestimmt, das Resultat ist das gleiche wie oben. Der Punki 23, Entwurf der Satzung zur Versicherung der Weide-, Ausstellungs-, Import und Fasettieren, fallt aus. Die Beratung wird hinausgeschoben. Au Punkt 24, Ankauf von Gelände zur Anlage eines Schnitt - und Musterweinberges in Selzen, sprechen ein Regierungsvertreter und Schätzet. Der Anttag wird angenommen. Damit ist die Tagesordnung erledigt Es folgt eine Reihe von Bemerkungen. Der Vorsitzende bittet um die Ermächtigung, bei kleinen Ziehung 5J KU Zlebw vom U i«f JW» reiogeie Nu »tiie nfilki, ind fl-kitt Niemer In d Mirgt. Bähr bemerkt, daß über diesen 2tntrag geschästs- , ncdnungsmäßig nickt debattiert werden dürie. Es entspinnt sich bann eine Debatte darüber, ob die Besprechung zulässig seu Lex Anttag wird daher nicht weiter verhandelt- Nacksträglicke Kreditgenehmigung zur Rechnung für 1910 wird angenommen nach einer kurzen Erklärung des feauptvoranschlag her Landwirtschaftskammer 1912. Ministerialrat feölzinger bittet um stets rechtzettige ; Vorlegung des Anschlages und bittet, bei der Generaldebatte über diesen Punkt sick irrens an den Voranschlag zu halten und nicht alle mögt ick) en Gebiete zu berühren. Mitgl. Weith-Rieder-Wollstadt spricht über die Prerdv- kultur. , t . r , , Ter Vorsitzende macht ihn daraus auMerksam, daß das nicht zur Generaldebatte gehört. Mitgl. Brauer bespricht btf einzelnen Posten. Bleckt aber im einzelnen auf der Tribüne unverständlich. Man müsse vorsichtig sein mit der Anstellung solcher Beamten, die pcnsions- berechtigt seien. Wenn Rheinhessen immer glaubt, es käme zu kurz, so könne er dem nicht zustimmen. Es seien erhebliche Mittel zur Bekämpfung der Reblaus vorgesehen. (Zuruf: „Reicks- fcicfl Mitgl. feensel - Dortelweil bespricht die Anstellungsverhältnisse der Beamten. Die Beamten, die seit 10 Jahren beschäftigt seien, haben ein Anrecht auf Anstellung. Im übrigen aber trete er der Ansicht des Mitgliedes Brauer bei, in Zukunft mit der Anstellung sehr vorsichtig zu sein. Ter Redner geht dann auf den Zuzug von Tieren bei Maul- und Klauenseuche ein. Dann macht er darauf aufmerksam, daß man nicht immer neue Forderungen erheben solle. Mitgl. Bähr I. kommt wieder auf die von ihm gemachten Diäten zu sprechen. Es sei bedauerlich, wenn die Provinzen gegeneinander stehen. Er nehme es den Rheinhessen nicht übel, wenn sie gegen ihn gestimmt hätten. Er berühre die Frage seiner Diäten nur, um festzustellen^ mit welchen Mitteln hier gearbeitet wird. t. Mitgl. Stauffer-Wochenheim verteidigt die Forderungen der Rheinhessen in bezug auf den Leinbau. Mitgl. W alte r-Leng''Id : Tie Richtwiederwahl des Mtt- gliedes Ähr sei von uns nur i-olgt, weil wir mit der Geschäftsführung nicht zufrieden sind feerr Bähr hat gesagt, daß Starkenburger den Zeitungsartikel gegen ihn nicht fern stehen. Einen solchen Borwurf weise er en'.schieden zurück. Er sei nicht schuldig, daß es in der „Rlseinischeu Volksstimme" gestanden habe, daß Mitgliti» Bähr von den zur Verfügung stehenden etwa 7000 allein 4700 Mk. Tiäte» für sich verbraucht habe. Wir glauben durch die Nichtwiederwahl des Mitgliedes Bähr der Landwirtschaftskammer gedient zu haben. Tauu kommt der Redner zum feauptvoranschlag. Er bespricht die einzelnen Kapitel. Bei dem Kapitel Miete wünscht der Redner die Errichtung eines eigenen feauses, um die Miete und die Um- zugskosten zu ersparen. , - , - « . Mitgl. Eibach polemisiert gegen die Oberhessen, besonders gegen feerrn Bähr. Von der Errichtung eines eigenen feeims möge man absehen. , Ministerialrat feölzinger stellt fest, daß die Kosten von Umlagslisten laut gesetzlichen Vorschriften erhoben werden müssen. Ter Staat könne ferne wetteren Mittel bewilligen. Die Mittel belaufen sich auf etwa 1 Million. Die Reblausbekämpfung wird nach wie vor Aufgabe des Staates sein. Mitgl. Fritsch- Dilshofen: Wenn e/3 aller Mitglieder feerrn feahn wählen, so beweist das nur, daß man in diesem den besten Vertreter für den Posten des 2. Vorsitzenden sehe. Als Redner das Mitglied Bähr wegen der feöhe der Diäten fragte, als er die Sache in einer Zeitung las, habe ihm Bähr geantwortet: ,LÜenn Sie das wissen wollen, dann stecken Sie Ihre Rase in die Bücher". Mitgl. Bähr I.: Wenn man, wie gesagt wurde, mit seiner Geschäftsführung unzufrieden sei, dann hätte man ihn doch daraus aufmerksam machen sollen. Nach einer Pause spricht zunächst das Mitgl. Brauer. Es ist nicht recht, wenn es heißt, daß die Ober heften gegen alle Mittel stimmen, die für Rheinhessen bestimmt seien. Geht dann noch kurz auf die Beamtenfrage ein und warnt vor zu großen Ausgaben. Da die Beamten der Landwirts chaftskammer dieselben Rechte wie die Staatsbeamten haben, so müsse ilynen auch eine Teuerungszulage gewährt werden, wenn diese den Staatsbeamten zuteil werdeii sollte. Mttglied Weith jun. fordert, daß auch die Beamten zur Feuerwehr herangezogen werden müßten. Mitglied Schätzet vetteidigt die Forderungen der Rheinhessen in Bezug auf den Weinbau. Mittel zur Bekämpfung der Reblaus haben nicht nur wirtschaftlichen, sondern auch volkswirtschaftlichen Wert, indem die Steuerkraft erhöht wird. Mitgl. Walter- Lengfeld spricht zur Beamtenfrage. Der Sachverständige für Pferdezuckst, Dr. Müller, müsse in den Beamtenstab eingenommen werden. Zu der Anstellungsangelegenheit der Beamten spricht auch der 2. Vorsitzende feahn, der davor warnt, einen Anttag anzu- nehmen, der dahin geht, keine weiteren Anstellungen mehr vor- zuiiehmen. Ferner tritt er den Ausführungen des Mitglieds Brauer bei, der eine Zulage fordert, wenn sie den Staatsbeamten gewährt wird. Zn dieser Frage sprechen noch die Mitglieder Keller-Spiesheim und M ogk-Gru n d-Schw albe im. Es wird dann in die Spezialberatung eingetreten. Eine kurze AiiSsprack)e entspinnt sich über die Buchführung bei der Landwirtscktaftskammer. Dluch die Frage der Beamtenanstellung ruft eine lebhafte Aussprache hervor, ohne aber neue GesiÄspunkte zu zelligen. Mitgl. Brauer schlägt vor, die Frage der Beamten auf ein Jahr zurücHustellen, bis die Beamtenbesoldung im Staate erledigt sei. Mitgl. Keutzer schließt sich dem an. Der Antrag Brauer auf Zurückstellung der Beamtenfrage auf em 3abr wird mit 24 Stimmen angenommen. Besonders rege wird die Aussprache über die nach dem Voranschläge vorgesehene Anstellung eines Beamten mit 3300 Mk. Der Regierungsvertteter tritt dem entgegen und steht auf dem Standpunkt, daß die Beamten der ,Landwirtschaftskammer nicht besser gestellt werden können als im Staatsdienste. Ein Gehalt von 2800 Mk. sei ausreichend und dem Gesetz entsprechend. Die Kammer widersetzt sich insbesondere der Generalsekretär. Schließlich einigt man sich dahin, .dem Beamten ein Gehalt von 2800 Mk. zu gewahren und 500 Mk. Zuschuß. Zu dem Kapitel feaushalttingsschulen in Langen und Lind- Heim spreck>en einige Mitglieder, die Anregungen für die Gestaltung der Sckucken bringen. Mitgl. Bähr I. kritisiert die Geschäftsführung. Der Vorsitzende habe über einen Punkt ab stimmen lassen, und dennoch noch einmal eine Verhandlung darüber zugelassen. (Gemeint ist die Gehaltsfrage des einen Beamten.) Der Regierungsvertteter weist darauf hin, daß die Regierung jederzeit das Recht habe, auf einen Punkt zurüazukommen, auch wenn abgestimmt sei. Seiner Ansicht nach sei aber nicht abgestimmt worden. Der Vorsitzende erklärt, daß abaestimmt sei. ES herrscht Unklarheit. Der Präsident will noch einmal Gießener Strafkammer. Gießen, 17. Mai. Ein Bild aus dem Armenhaus in Grünberg entrollte die Verhandlung gegen den gerichtsbekannten Dachdecker und Bürstenmacher K. Chr. M. in Grünberg. Im Oktober v. I. hatte er mit der in demselben feause wohnenden Eheftau L. F. einen Streit, bei dem er der Frau mit einem Eisenstab auf Kopf und Schultern schlug, während der von seiner Frau losgebundene feund ihr die Kleider vorn Leibe riß. Während Frau M. sich bei der vom Schöffengericht ausgesprochenen Strafe beruhigte, hielt der Ehemann eine Gefängnisstrafe von zwei DL» naten für zu hoch und verfolgte Berufung. Diese wurde jedoch kostenfällig zurückgewiesen. Wegen zweier Sittlichkeitsverbrechen, verübt an einem 11 jährigen und einem 9 jährigen Mädchen, hatte sich der noch jugendliche Taglöhner L. W. von Burkhardsfelden zu verantworten. Er ist in vollem Umfange geständig und wird unter Annahme mildernder Umstände zu sechs Monaten Gefängnis oerurteüt; zwei Monate Untersuchungshaft werden auf die Strafe angerechnet. Rückfallsdieb stahl. Der noch nicht vollstraftnündige, 17 Jahre alle Fabrikarbeiter fe. F. von Alsfeld soll im Dezember v. I. zu Alsfeld im feofe des Armenhauses das Geflecht einer feasenkiste aufgerissen und daraus einen Stallhasen gestohlen haben. Er gesteht die Tat zu, empfindet aber offenbar keine Reue. Da er bereits zweimal wegen Diebstahls vorbestraft ist, wird er wegen Rucksallsdieb- ftabB unter Zubilligung mildernder Umstände zu drei Wochen Gefängnis verurtellt. Zum zweiten Mal freigesprochen von der Anklage des Diebstahls wurde der Bahuarbetter PH. Pf. in Staufenberg. Er soll am Abend des 23. Dezember v. I. auj dem Weg von Lollar nach ©taufenberg dem Invaliden K. G., als er ihn wegen seiner Trunkenheit heiinführte, ein Geldtäschchen mit etwa 84 Mark aus der Tasche genommen haben. Das Berufungsgericht kam daher gleichfalls zu einem Freispruch, weil jeder Beweis der Täterschaft fehlt, und übernahm außerdem du Dem Angeklagten durch feine Verteidigung und die Beiladung vor Zeugen entstandenen Kosten auf die Staatskasse. Prinzipielle Bedeutung kommt einer Emscheidung zu, die die Kammer in der Sttafsach gegen den feandelsmann R. von Ober-Gleen heute fällte. R.. der das Amt eines Schächters versieht, batte im Auftrage eines Metzgers ein Rind geschächtet, ohne daß vorher die vorgeschriebem Lebendbeschau stattgefunden hatte. Auf seinen Einspruch geger den Strafbefehl, der ihm dicserhalb zugegangen war, entschied das Schöftengericht feontberg, daß R. sich ftrafbar gemacht habe. Tu Strafkammer- hingegen hob auf die Berufung des Angellagter dieses Urteil jruf und sprach den Angellagten von Strafe uni Kosten frei. Sie nahm au, daß für das Richtzuziehen des Fleisch beschauers derjenige verantwortlich zu machen feu der die Dienste des Schächters in Anspruch nimmt und daß der Schächter lediglich als dessen Gehilfe tätig ist. Das Müllheimer Lisenvahmmgliick vor Gerichl 0 Fre iburg i. Br., 17. Mai. Unter großem Andrang des Publikums begann heute die Verhandlung gegen den Lokomotivführer Karl Platten aus Lauf, den Zugführer Leonhard Bähr aus Leimen und den Referveherzer Matthias Männle aus Urloffen, die unter der Anklage der fahrlässigen Tötung, Körperverletzung und Gesährdung eines Eiscn- bahittranspotts stehen. Ihnen wird zur Last gelegt, das furchtbare Eisenbahnunglück von Müllheim verschuldet zu haben, das sich bekannllich^am 17. Juli v. Js. »ulrüg und im ganzen 14 Tote, 12 Schwerverletzte und zahlreiche Leichwerletzte for- berte. Ten Vorsitz in der Verhandlung führt Landgerichtsdirektor Plühling, ivährend die Anklage durch Staatsanwalt Bender vertreten wird. Es sind etwa 30 Zeugen und 7 Sachverständige geladen. Rach Feststellung der Personalien wurde mit der Vernehmung der Angeklagten begonnen. Ter Angeklagte Platten, ein Mann mtt grauem feaar und Bart, 52 Jahre alt, befindet sich seit dem 21. Juli v. Js. in Untersuchungshaft und ist noch nicht vorbestraft. Er gibt an, daß er wegen der großen feitze, die am fraglichen Tage herrschte, müde und abgesoannt gewesen sei, so daß er von der Station Auggen ab eingeschlafen sei. Auf die Frage des Vorsitzenden, ob er zugebe, die Müdigkeit selbst verschuldet zu Universitäts-Nachrichten. hk. Marburg, 19. Mai. das Fach der Geologie und Paläontologie habilitierte sich Dr. , i Fritz fe e r r m a n n, Assistent am geologisch-paläontologischen Institut, mit einer cchrist „Ta» feercyn am Ostrande des rheinischen Schiesergebirges". — Seine öOjährige Toktoijubelfeier begeht am 23. Mai der einer, o. Prozessor für innere Medizin an der Universität Straßburg L E l s. Dr. med. Bernhard Raunyn. Ter berühmte Internist ist am 2. September 1839 ju Berlin geboren. .. .. - — _______ .. 1 —m ! wandern und Reisen, väder und Sommerscischen. — Salzungen, 17. Mai. Bis zum heutigen Tage sind 346 Personen zur Kur hier emgetroffen. * Tie deutsche Riviera wird nicht mit Unrecht wegen des milden, faft südländischen Klimas die an den mit Rebhügeln bekränzten westlichen Abhängen bei sagenreichen Cbcniualöc« liegenbe „Bergstraße" genannt. Vou T armstabt bis feeibelberg zieht sie sich hin, ein zusammenhängendes (Gartenland. Eckmucke Dörfer und Stabte beleben bas entzückende Bild. Tie beroa'.beien, mit Burgen und Ruinen gekrönten Höhenzüge gewähren prachtvolle Aus- und Jernsichten aus die fruchtbare Rheinebene und TaunutH Die Landschaft ist voll eigenartiger, reizvoller Schönheit und bai Volksleben noch vielfach ganz originell und unverfälscht.___________ Nachweisung über den Stand der Maul- und ttlaueu- seuche in Hessen vom 11. bis 17. Mai 1912. D Kreis: Am 11. Mai waren verseucht Boni 11. bis 17. Mai sind neu verseucht : Boni 11. bi« 17. Mai ist die Seuche erloschen in: Darmstadt . — — BenSheim . — — — Dieburg .. — — Erbach . . . —— —— — wroß-Gerau — — feeppenheim — — — Offenbach . Mainflingen, Offenbach- Bürgel, Tubenhosen — — Gießen — Gr.-Buseck — Alsfeld . . . —— — — Bübingen. . Bübingen, Hof Oppelshausen, Nieber-Alock- stabt Friedberg . Robheim, Stammheim, Ockstadt, Groß-Karben, Maibach —• Lauterbach. — — — , Schotten. . — —— — Alainz . . . — —— — Alzey.... Framersheim — — Bingen . . . — — — Oppenheim. Guntersblum Bodenheim — Worms. . . — feerrnSheün 19 '.49,0 17 9 6,7 44 19 • 43,6 13 5 8,1 70 20. 47.7 1L8 80 77 M Osram Draht lampen Unzerbrechlich Die besten Schuhmarken Fritz Rosenbaum rüilhelm Lamm und Linder. Svwcngaffc 20. Tckvbon 698. 3637 Sieben, den IS. Mai 1912. Aus unserer Blusen-Abteilungl Mark 16^o Sttd-Anlae© 7 2961 SUd-Anlace 7 Allein-Verkauf Telephon 249 Schulstrasse 4 unter Be förstereien. Schriftliche Gebote sind genannten Oberförsterelen einzureichen 0'°/. rröfinet haben. 04197 in (Nachdruck verboten.) 78 538 67 701 32 fflr/BU» 520 ; Predigt. gen ßt.18 861 800 843 22 SS 682 [1000] liS 19. »«' 813 Handarbeitsschule und Pensionat von Frl. Landmann, Giessen flarktatraaac 9 Wctterica*»© 868 60 637 47 619 625 910 50 92 802 65 892 8 5 079 874 325 354 202 643 912 028 137 25011111. bis 17. Mai sind neu oei- Kuckt • V :5 5 0 0 810 404 646 606 123 147 437 604 646 938 l500J 809 909 87129 618 340 654 255 108 909 935 407 832 791 426 331 212 481 988 711 962 746 728 928 991 681 899 820 613 230 729 835 804 998 E 0 N 1103t 71 822 14118 80 640 348 83 229 308 478 398 472 668 641 790 427 der Maul- und Moufr bis 17. Mai 1912. zeichnung der Oberförsterei und der Walddistrikte mit der Aufschrift .GraSsamen-SubmissionSoerkauf" — spätestens bis zu dem den genannten SubmissionS- terminen jeweils vorhergehenden Tage bei den 3 2 0 3 d« HAuaburg 5 Tel. 434 St oifarbcn Cremefarben flüssig und In Paketen [nn Stärke, Borar Glanzstärke ftaveltwaNer Eblorkalk TW. Slcrfftiftc emvstehlt Central - Drogerie Km 11 Karn LkdulstraKc 'tiom 11... 17. Lir ist die ce4 erlogene c, 4tir' Unterricht in allen weiblichen Handarbeiten, sowie Kunstarbeiten. Brandmalerei. Tiefbrand, Schnitzerei, Lederplastik, Porzellan- und Glasmalerei nsw. Für Auswärtige ganze oder teilweise Pension im Hause. 83043 118 229 [6001 40 46 391 [1000] »13 8 4009 [600] 18 80 274 [600] 92 407 150 358 472 92 606 608 723 7- [600] Darmstadt, den 15. Mai 1912. Sekretariat Großh. Ministeriums der Finanzen Abteilung für Forst- und Uameraloerwaltung. N a m s p e ck. Photogr. Apparate (nur neue, bewährte Modelle), sowie sämtl. 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Mai d. vorm. 11 Uhr, in Darmstadt durch die Grtzh.cbersörsterei Darmstadt für die Oberförstereien in Starkenburg u.Rhcinhessen. 2. am 3. Juni d. I., vorm. 11 Uhr, in Nidda durch die Grotzh. Oberförsterci Nidda für die Obersärstereien Bad-Salzhausen, Bingenheim, Butzbach, Düdelsheim, Eichelsdorf, Jeld- krücken, Grebenhain, Heldenbergen, Hoch-Weisel, KonradSdorf, Laubach, Nidda, Ober-RoSbach, Schiffenberg und Schotten. am 10. Juni d. I., vorm. 11 Uhr, in Alsfeld durch die Grotzh. Lberförsterei Alsfeld für die Oberförstereien Alsfeld, Burg-Gemünden, Eudorf, Grebenau, Grünberg, Honiberg, Lauterbach, Kirtorf, Nieder-Ohmen, Romrod, Storndorf, Treis a. d. L., Ulrichstein, Wahlen, Wieseck und Windhaufen. Die Bieter erkennen die SubmifsionSbedingungen durch Einreichung ihrer Gebote als rechtsverbindlich an und sind 14 Tage an diese gebunden. 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(50001 SS 200 800 [6001 60 924 79 [500] o 150131 217 350 838 1 5 1098 135 363 453 789 821 89 1 52020 168 243 83 385 672 (5001 921 153195 205 [500J 342 409 12 57 78 602 [30001 722 63 808 71 [1000] 154126 (500] 43 600] 646 903 27 46 85 1 5 5309 62 647 88 624 894 924 47 158016 79 166 220 466 610 16 50 956 157266 [60001 315 480 691 98 710 26 [600] 82 963 158159 233 345 500 612 14 713 26 48 159020 43 143 66 222 29 674 823 918 16 0020 169 72 74 265 610 86 936 1 61116 78 252 54 66 373 [1000] 850 943 70 1 6 2019 101 247 374 630 874 1 63087 182 218 357 440 78 (500] 567 619 49 825 45 87 929 164102 255 307 28 40 71 457 600 609 20 53 [600] 718 881 16 5290 451 74 728 33 806 20 41 [1000] 166191 760 80 883 987 1 6 7 091 231 [500] 698 849 77 922 65 1 6 8000 209 310 775 1 60049 84 159 265 339 611 736 99 854 959 [lOOO] 17 0087 464 65 669 932 1 7 1 051 213 60 374 38 [1000] 39 83 667 783 928 75 1 72188 258 73 423 676 666 87 1 7 3006 62 125 83 250 437 60 635 39 830 [900] 88 983 174051 111 14 (1000] 394 613 73 610 [50V] 902 86 1 7 5 009 [600] 64 (500) 601 624 25 775 1 76120 265 338 62 767 88 18 64 177027 203 25 428 79 656 605 718 41 87 178185 213 340 545 [1000) 68 84 615 19 70 856 87 920 1 7 9039 53 201 335 5 9 97 452 622 78 721 54 847 180040 145 232 324 (3000) 531 51 [10001 612 181130 551 600 1600] 709 72 74 [1000] 182105 [1000] 42 368 631 702 40 861 99 985 1 83173 216 339 E80 616 [1000] 62 711 33 929 [1000J 91 184495 892 705 823 925 84 1 88 001 243 341 404 558 1 86149 223 45 66 623 [3000] 31 616 96 763 833 978 1 8 7 255 353 70 448 633 63 704 924 1 88 200 54 404 17 557 646 755 802 68 76 [1000] 942 49 1 80225 84 336.617 Baumsägen, HeD-u.Rouira sowie sämtliche Gartengeräte emvfieblt zu billigsten Preisen Edgar Bormann, Giessen Ssseubandlung.HauS- unb ttükbengeräte Idchb. 167> Neustadt 11. [600e oes 3uge5 eingths . Kung des UnglüZt JöetitQnbigen und fe und die Dnche er Geheimer Bau^t F^ lon und der Grbouung > ' °uch die Weiche sei 67 555 78 693 812 36 '500) 900 50 026 54 476 716 67 935 43 51118 «7 MS TOI 693 836 930 32 5 2 028 268 312 671 719 848 110001 94 »3045 108 350 77 474 609 60 620 56 880 81 54052 66 142 315 402 601 6 69 727 42 874 959 11000) 70 95 55016 2*6 68 382 475 636 61 898 5 6029 [500] 88 541 812 52 92 933 57098 102 17 87 202 29 626 83 683^796 903 9 41 58139 291 [1000] 432 688 ^^7 50019 117 84 2 29 4 .3 62 [500] 97 716 28 63 66 806 48 909 M 65 M 60219 312 429 537 68 84 607 91 ‘708,41 886 [6OTJ 917 [1000] 61482 777 82 93 8=1 VS0 6 2 042 112 230 81 369 79 90 688 894 929 63015 249 376 (6001 460 918 64113 220 496 99 618 37 5875371 811 1876 •5031 60 397 436 572 648 858 86057 586 715 72 936 83 67038 238 630 11000] 963 68077 301 735 68 979 60.341 420 47 654 [1000) 601 6 70015 207 81 84 318 1500) 455 13000) 74 616 19 85 95 617 773 927 65 71059 107 88 277 390 441 691 8 5 959 72201 59 608 952 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(Ohne Gewihr.) (Nachdruck verboten.) 20 132 426 38 603 ( 500) 706 65 [600] 88 862 78 [5001 937 65 1 011 100 06 ( 500) 361 67 9 4 524 710 70 tM «Kn 13000) 925 2349 13000 ) 608 80 666 ( 3000J 829 U 1102 222 110001 78 373 78 424 4001 56 192 110001 S71 308 669 921 36 73 5077 104 313 84 616 42 94t EÄ1 110001 419 22 626 600 41 48 810 28 63 913 Kl 7018 358 94 626 46 654 741 44 953 [500] 0076 188 200 29 331 467 778 910 0043 632 632 43 . Ziehung 5. Kl. 226. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 18. Mal 191» nachmittags. Aaf Jede gwogeae Nummer sind «w.l gleich hohe Ge- I wtnne gefallen, und rwer Je einer auf die Lo.e I gleicher Aummer In den beiden Abteilungen 1 und U j 82 617 7-7 m 1.1221 39. (5001 464 612 769 97 (500] 813 64 76 1 82007 143 239 68 391 712 62 66 100051 140 828 74 626 777 ' 164202 341 91 474 626 61 736 89 872 944 1 0 0041 110001 43 123 383 480 82 624 716 93 95 853 923 166024 107 11 80 487 623 818 1 67 025 94 187 392 (600) 444 549 856 [600] 813 954 1 6 8904 63 399 483 984 66 1 60047 65 (1000) 395 [500] 719 22 96 843 850 1Q400 579 605 68 789 829 94 958 (600] 2« 88*389 471 617 868 J?0« 66 136 629 716 « N MiT-W'm »» 1B020 41 “ -«L1'Ä-°«°°°4^°°7°Ü7 130001 2 1371 «7 U°N J-T/Ä » A 3»L-1- ?,o’Ä W -2 M «7 6775 "Ä » f°° K’lW |M ««’l 00) 376 97 4S7 733 922 Hom» 206 00 «2 ÄO) 13 1000^ 33 43 f.001 31003 220 46 71 340 866 959 [500] 32207 317 H4 (6001 813 95 749 33047 (500) 64 153 426 73 83 66 72 976 34128 (3000] 218 306 18 400 37 (1000J 7M (1000) 18 872 912 36216 60 493 (3000) 672 71 A13 Q4A 3 6041 65 92 230 68 [600j 78 476 071 87 R3S 00 (6001 949 76 37000 171 95 99 221 3-5 AKA (10001 80° 22 926 [3000] 30026 488 654 86 1823 0012 293 333 44 4 « 60 62 956 40007 103 214 42 337 65 662 769 91 11000] 603 29 41 008 202 71 483 ( 600) 866 97 4 2201 61 661 678 795 943 4 3082 100 " 29 75 241 57 95 M3 81 90 670 81 801 920 90 *9 380 63 607 87 657 769 958 7 5 4 0087 188 86 904 921 83 4 6074 114 26 58 203 317 407 664 762 0» 47083 667 96 [3000] 787 973 86 4 0233 73 (6001 98 328 74 487 682 89 4 0074 [1000] 166 248 321 409 7. Ziehung 5. Kl. 226. Kgl. Preuss. Lotterie: Ziehung vom 1B. Mai 1912 vormittags. I gleicher*Kummer In den beiden Abteilungen 1 und 11 | rJUemHerZ ver Vestal tu o gogcn osscoschaft der freien kchretuervereiutguog Gies>eu Iodenheini hewishei'" acbricht-!>' 3. Ä 302 V Jul. Bach Buchhalterin ta*e mit logelioi! Garantie für guten Sitz. Solide Stoffe, Zur Lerc 3019 Der unerreicht grosse Zirkus May Juxplatz 04314 richt erteilt Becker. 3641 Kaiser-Allee 27. 36441 3544 eintreten bei 3534 mädchcn gesucht berg (Hessen) 3640 He oh un« Tn»*-_ ■ ■'j ’ ■•■y'»«' l 1Ito6, Vermietungen Stellengesuche Verkäufe Mietgesuche Empfehlungen Stellenangebote Verschiedenes terfiunben mi ,C-lfli für dc 2 Sonder Zöge 2 guter Handschrift und prima Zeugnissen per sofort ges. ModewarenhauS Carl Nowack telopteils- taita GIESSEN U P-diidM.U tilZ FABRIK1 ß) Sellersweg9. 35 dressierte Löwen 35 Eine Gruppe gefleckter Panther Eine Eisbären:Grnppe Braune und Kragen-Bären JungesMädchen möchte in guter Fant. ebne gegenseit. 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