Zweiter Blatt Ui. 200 162. Jahrgang Lrjchrint läßlich mü Ausnahme des Sonntag». man Einnahmen als SleiM diung^ '• Weinei :h Weinei ikrajt and da» iper- idie, kAödmi Itid angtnthmai fitnriu De „Otetzener LenntlteadläNer" werben bem ,Bnieiflfre »termal wöchentlich beigelegt, bat „Xrei'bioN fir ben Kreis Siehe,," zweimal wöchentlich. Tie ..laNöwirtlchaftlichen leit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. zusammen, bic sich am oberen Uraricatxira zu einem Tanztest ein Stelldichein gegeben hotten und nun in ihre weit entfernten xt Schweiz mit Bedenken finanzieller Art bisher gegen- iMtflcftanben. Tiefe Bedenken sind jetzt zerstreut: •immt an, daß die Herabsetzung des Portos die Ginne — T r. Koch-Grünbergs Forschungsreise in Brasilien. Man schreibt der „Franks. Ztg": Tr. Tb. Kock- Grünberg, Prfvaldozcnt für Ethnologie in Freiburg i. Br. ttal Ende ?lpril 1911 seme dritte Forschungsreise nach Brasilien an. Er hibr den R i o Bran co, den großen nördlichen Zufluß des R,o Negro, hinauf und untersuchte das Gebiet der Quell slüne jenes Stromes ethnographisch und auch geographisch Tie lexten Briese des Reisenden, die erst jetzt in der Heimat angelangt sind, datieren von Ende Tezember 1911 und sind am Uraricuera, bnn westlichen Quellarm des Rio Branco, geschrieben. Tic Znl bis Anfang November hat Kveb-Grünberg im östlichen Quellgebiet zugebracht. Tic donigen JndianeMömme sind sprachlich fast alle Karaiben, und der größte Stamm sind die Toulipang, die in schwer Zugänglichen Gebirgen wohnen und deshalb ihre Eigenart noch bewahrt haben, wahrend sonst die Brasilianer schon überall Vordringen. Tic Taulwang empfingen den Reifenden sehr freundlich und ermöglichten ihm ein überaus eingehendes Studium ihrer Sitten so ihres Geisterglaubens und ihrer Zauberkuren, Außerdem konnten zahlreiche interessante Mythen und Uebcrliefenmgen auf- Montag, 26. August 1912 Rotationsdruck und Verlag der Br ü blichen Universität-- Buch- und 6ieinbrudcrtu R. Lange, »leßen. 57» ^gust 1912. Apolitische Tagesschau. Tie Einführung des Zoland-Hortos mit der Schweiz p, so schreibt man uns aus Berlin, einen Schritt weiter ldiehen Dem deutschen Vorschläge, das Inlandsporto pt Verkehr mit beiden Ländern zu erheben, hatte man in Familienbild des Ian Seorcl in einer wahrhaft imponierenden Größe des Stils hervortritt. Eine Ucberraschung gibt auch der Raum der alten deutschen Meister, der seine Gemälde aus lichtem weißen Grunde zeigt. Eine Kreuzigung des Albrecht Altdorfer verdient hier wegen ihrer besonderen Ausdruckskraft und einer mächtig kühnen Komposition in erster Linie Beachtung. Tie Werke der Italiener endlich, und ebenso alle Werke der spateren deutschen Meister, sind in den werter rückwärts gelegenen Räumen tm Anschluß an den vierten Oberlichtsaal untergebracht. Tic Tekoration der Wände ist mit großer lleberlegung durchgeführt, das glänzende Gold der älteren Anordnung ganz zurückgedrängt, und ebenso wirkt jetzt das schlichte Weiß der Tecken sehr wohltuend auf die farbige Haltung der Gemälde. Auch die sckMierigcn Scrfucbe, einzelnen Gemälden einen neuen Rahmen zu geben, Haben eingesetzt und sollen sortgrführt werden, und die Proben zeigen, welche ausgezeichnete Wirkung in vielen Fällen dadurch für die Betrachtung der Bilder erzielt werden kann. Als mustergültig für die Anpassung der Rahmung an den farbigen Ebarakler des Gemäldes kann jener Rachmen mit mattem Gold und eingesprengtem Rot gelten, der die „singenden Knaben" des Frans Hals umfaßt. Dr. I. H. 25. Deutscher ScntralDcrbanöstog sür Hande! und Gewerbe. ~ Hannover, 25. August. Unter überaus zahlreicher Beteiligung der größeren kaufmännischen und gewerblichen Verbände auS allen Teilen dgeiührt und vor allen Itngen so viel Platz gewonnen, daß iebe3 frimitroerr Tur ltd) zenossen werden kann, während früher die Bilderen dicht gedrängten Reihen, abwechselnd große und kleine tyormate. Die Wände bedeckten. Tic Platzsrage war recht sckmneng und ist b?di sehr einfach gelöst. Tie Grisaillen des Jacob de Wit gelangten in den Treppenraum (sie wirken dort, als seren >ie von vornherein für diesen Raum bestimmt) und das Rreicngemalde d-s Moretto mit der „Anbetung der Hirten" land innen Platz in der Loggia. Ferner sind eine ganze Reihe von Kopien nach italienischen Meistern in das Tepot gewandert, so dav die Meister- Mette der Galerie nun wirklich Luft bekommen haben. Entsprechend der Bedeutung der Sammlung ist aller Nachdruck lwf die N i e d e r l ä n d e r des 17. Jahrhunderts gelegt, und zwar I wurden bei der Neuordnung die Vlamen von den Holländern I getrennt. Ein sehr glücklicher Oktanfc, der in Verbindung mit I her Raumverteilung die Uebersickl wesentlich erfochtert -tic mten I beiden der großen Dberlicktsäle erhalten ihren Charakter durch die I Schöpfungen eines Rubens, Van Tuck, Iordacns >ann 1 folgt der Rembrandtsaal mit den berühmten .Haupt,lucken der Galerie. In die Mitte der einen LSngswand und die ntmvrni Formen der großen Ruinenlandschi't geltet It. fRohtd unD Unks beugen das frühe Porträt der Sasna im Iebenen Pronl mrd der ..Lchreihmeister Copponol". Tic gegenüberliegende Wand fuhrt ie die spätere Schaffen^eit Rembrandts. Ta bangt in der Ditte das gewaltige Stück mit dem „segnenden ^acob", und zwei Schritte weiter rechts stehen wir vor > m Nikolaus Bruvningh nrit jenem unbeschreiblicftm, verträumt auntergenden ^adieln int Antlitz. Aber das sind nur die Hauptakzeme des ^aales. .Luch bre übrigen Wände funkeln von Gemälden Rembrandts, und es •üb ein bcsondererer Genuß, in diesem Saal den gciamten Be» tonb der Galerie an Rcmbrandtwerkcn vor sich zu leben und den Meister von seiner frühesten Schasfenszeit bis in die , Paten Jahre verfolgen zu können. , , .. „ . e Die übrigen Hollander verteilen ,lch aur dw klonen Kadi rrette. die sich seitlich an die großen Cher lieft lale amchlicven. sehr eingehender Weise über die gegenwärtige Lage,des deutschen Kleinhandels _ ausläßt. Einleitend nimmt der Berichterstatter dagegen -steb (ung, daß man die gegenwärtige Teuerung bem bnit- sckxn Kleinhandel zur Last (ege. Leider habe auch der Reichs kanzler diese ungerechtfertigten Vorwürfe eines „übermäßigen Anziehens der Tetailpreisc" sich zu eigen gemacht ,,®er unbe- fangen und unbeeinflußt von der dem großkapitalistischen Slxku- lantentum zugeneigten Presse, sowie der volksverhetzenden sozial demokratischen Presse die tatsächlichen Verhältnisse zu beurteilen vermag, der wird sich davon überzeugen müssen, daß der Tetaib tandel mehr als icbcr andere Erwerbsstand Teuerungszeitcii lürd.tcn muß Tenn der Tetaillifi kann die Preiserlwbungen nicht immer, jedenfalls aber nicht in ihrem vollen Umfange, in seiner Kalkulation berücksichtigen, weil er auf die Erhaltung seines bisLt eigen Umsatzes bedacht sein muß. Ter Verband hat sich in Wort und Tat angelegen fein lassen, nach dieser Richtung hin aufUärcnb zu wirken und auch der irrigen Anschauung des Reichskanzlers, die in der Reichstagssitzung vom 23. Oktober 1911 zum Ausdruck gekommen mar, entgegenzutreten. Weiter erwähnt der Gesctaftsbericht, daß die Versuchte vieler Gemeindeverwaltungen usw, der Bevölkerung billige Lebensmittel zu verschossen, wegen der minderwertigen und oftmals verdorbenen Ware als gesckieilert zu betrachten sind, und der Tetailhaudel bewiesen hat, daß er feine Aufgabe, die Bevölkerung möglichst billig mit guten Lebensmitteln zu versorgen, trotz aller Schwierigkeiten immer noch zu erfüllen vermag. Ter Bericht geht dann auf einzelne Ge biete ein, die für den Telailhandel im Vordergrund des Interesses stehen, so vor allem auf die Selbsthilfe auf dem Gebiete des unlauteren Wettbewerbs. Er erwähnt hierbei, daß die Versuche, das Gesetz gegen de n un lauteren Wettbewerb durch Ankündigung ausverkaussähnlichcr Veranstaltungen zu umgeben, mehr und mehr übertanb nehmen und daß die in den gesetzlichen Bestimmungen hervorgetretenen Lücken für die unlauteren Elemente im Handel geradezu einen Anreiz bilden, vor dem ehrlichen Handel einen Vorsprung zu gewinnen. Als ein weiterer Mißstand wird das Zugabenunwesen bezeichnet, das gleichfalls immer weiter um sich gegriffen hat und von dem redlichen Handel schwerer empfunden wird als je zuvor. Ter Verband will durch Ausllärung in weiten Kreisen diesem Mißstand zu begegnen suchen: sollte dies jedoch nick t zum Ziele führen, so werde der Verband sich genötigt sehen, tabin zu wirken, daß in das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb ein Verbot der verwerflichen Formen der Zugabenden vorliegenden Ennvurf ausgesprochen Hmsicdtlud der W a r en» b ä u je r ivar der Verband auch im letzten Iabre briirebt. deren Auswüchse nach Möglichkeit zu bekämpfen, desgleichen lene der Konsumvereine Auch gegen bic Beamten Kontum- und WirtfchaftSvereme ist der Verband nnctrrboU outgrtretni und bat in feinem Kampfe von oeridMebenen hoben Mininerialbeamlen Anerkennung gesunden. Zur Bekämpfung des foavnanntnt de t m- Heben Wärenbandels bat der Vertand benit» 'M Herbst vorigen Jahres bei der Reichsregierung «brittr getan unb anderweitige gesetzliche Maßnahmen gefordert, nnchbem bte derzeit gültigen gesetzlichen Bestimmungen nidrt ausreichend erscheinen. £ao Tetailiiercn der Fabnkanten und Grossisten Ix-un dm et der Vertcht als einen wahren KrebSscdaden für den gesamten Äletnlxuibti, per zwar nicht ganz auSgerottet werden konnte, der aber trabt etn» gedännnt unb ein geschränkt werden mußte und nx-rden konnte. Jeder Detaillist muß, wie der Bericht weiter betont, daS Wandergewerbe, nämlich den Betrieb von Wanderlagern, das Hausiergewerbe unb das Teiailreifen dadurch bekämpten, tar> er jede Verbindung mit solchen Personen vermeidet. Taß der Straßenbandel mit Erfolg überwacht iverdcn könne, zeige daS Beispiel von Berlin Ter Bericht erwähnt bann weiter noch die bei den meisten deutschen Handelskammeni angegllederten fflein - dandelsauS schüssc, ferner die Errichtung emeS Re,ck»s- vctroleummonopolS unb die Notwendigkeit, einen Befähigungsnachweis für Kaufleute zu fordern. . In der Frage der Versicherung der Privatangc- stellten kann der Verband gegenüber dem Reg,erungsentwuis eine zustimmende Haltung nicht emnebmen. Ter Bericht f dH teilt mit dem Hinweis darauf, daß burd) die Tätigkeit des Verbandes und seines Vorstandes mandic» erreicht worden ist, waS dem Kleinhandel und dem Gewerbe zugute gekommen ist. In der V o r st a n d S f i tz u n g wurde auch die Tagesordnung für die beiden Hauptversammlungen sestgefetzt. U. a. soll fflr bic Bekämpfung des Zugabeunwesens, die Errichtung faufmänniicfccr Krankenkassen, die Besteuerung ders Konsumvereine und ivdial- gcjchäfte, die Bekämpfung der Darenvereine (nach Magdeburger Art> und die Versandgeschäfte, sowie über die Notwendigkeit der Einführung eines Befähigungsnachweises für den Kaufmannsberuf und über die Preistcuerung des Petroleums verhandelt werden. gewährung ausgenommen imrb. Eine andere den Kleinhandel lebhaft interessierende Frage ist iene der Errichtung einer KleinhanbelSberufsge- n ossen schäft, womit cm langjähriger Wunsch der Telaillisten erfüllt würde. Tic Vcrhaiidlungen hierüber sind noch nicht ab- gesck)lofsen. Seit Jahren bewegt den Tetailhandel auch die Frage der Erweiterung der Sonntagsruhe im Handelsge- werbe. Ter Verband hat sich bereits vor längerer Zeit gegen Das panama-Nanal-Gesetz. Präsident Taft hat das Panamakanal-Gesep am 1 Samstag abend unterzeichnet. Zn einem Memorandum, ■ das er an den Kowgreß richtete, empfiehlt er die Annahme I einer Entfchließung, in der er erklärt, daß die Regierung ■ Hc Bestrmmungen dieses Eksetzes nicht als die Verletzung 1 ii^end eines Verträge-), betreufite In dem Memorandum I wird folgendes ausgeführt: Die Politik der amerilani- I jchen Regiernng geht dahin, daß der Kanal neutrali- I fiert NTird. Die Haltung der ^iegierung dem Welthandel Miegenüder ist die, daß alle Nationen gleiche Behand- Mv n g erfahren, solange sie die von den Vereinigten Slaa- ■ Im im Hay-Panncefote-Vertrag angenommenen Grundsätze I berchachten. Die Grundsätze beziehen sich nicht daraus, was ■ eine Ration ihren Angehörigen gewährt, sondern auf die ■ ^Handlung, die den sreinden Rationen gegenüber ange- ■ 3-mbt wird. Taft erklärt, der Vertrag fei kein Hindernis I Hi r andere Ratio mm, welche ihre den Kanal durchfahrenden 1 Schiffe begünstigen Durch den Protest Großbritanniens I lontmc man zu bem absurden Schluß, daß die Vereinigten * lernten, die Den Kanal erbauen unb denen bte Pflicht ob- liegt, ohne zu erhalten und zu verteidigen, ihres Rechtes, a ihren Handel in ihrer eigenen Art und Weise zu regeln, ■ beraubt seien, 'während die anderen Nationen, die den I 'kanal als Handels konkurrenten der Vereinigten Staaten I burchfahren, dieses Recht ipeitcr unangetastet besitzen Taft | protestiert gegen die Ansicht, die Bereinigten Staaten sollten ■ boj Recht, ihren Handel zu reyeln, aufgeben, em Recht, ■ auf welches weder Großbritannien noch inne andere den I Kanal durchfahrende Nation verzichtet hätte oder vev- ■ rfchten wolle. Washington, 25. Aug. Im Repräsentanten- I hause wurde ein Antrag eingebracht, welcher die Klausel Wohnsitz.c zurückkehrten. Sie hatten noch niemals Europäer gesehen, doch konnte Koch^rüuberg bald ihr Vertrauen gewinnen. Ihre Sprachen waren bisher unbekannt: Ire sind voneinander ganz verschieden und lassen sich in ferner der großen sütamcrikanischen Lprachgruppen unterbringen. Kvch-Grünhera ist mit seiner bisherigen 2lusbeute zufriÄien und teilt mit, daß er im September d. I. Sao Felippe am oberen Rio Regrv zu erreichen lMfe: hort hm wollte er über bic noch unbekannten Quellen des Crinoco, die Sierra Parimc und den Rio Easiguiare Vordringen. — Tie Familienbriefe von Karl Stauffer- Bern. Tie Angehörigen von Karl Stauffer-Bem haben sich entschlossen, um manchen in der neuesten Zeit hervorgetretenen falschen Tarstellungen ;u begegnen, ihren sorgfam behüteten, kostbarsten Schatz der Ceftenllidrfeit zugänglich zu machen: Tie Briefe, die Stauffer nach Hause schrieb und die eine umfassende Autobiographie vom Verlassen des Elternhauses bis zur Katastrophe bar» stellen. Mit der Herausgabe wurde der Maler U. W. Züricher betraut. An bic Briefe schließen sich eine Lllrzahl Gedichte, die in der Florentiner Grfangenschaft entftanben sind. Tie gesamte Veröffentlichung erfolgt in dem demnächst beginnenden zehnten Jahrgang der Süddeutschen Monatshefte. — Tie größte Meerestiefe. Während bislang bte 1899 von dem amerikanischen Vermessungsschiff „Nero" hn nördlichen Stillen Lzean, nahe bem Mananenarchipel (12 Grad 40 Minuten nördlicher Brette und 145 Grad 40 Minuten östlicher Länge, aufgefundene Tiefe von 9636 Metern als die größte bekannte Meerestiefe galt, hat laut einem beim Reichsmarineomt angegangenen Bericht bas deutsche Vermessungsschiff „Planet" jüngst mit 9780 Metern eine Tiefe er lotet, die nunmehr als bic größte San erliefe des Weltmeeres gelten muß. Sie befindet sich 40 Seemeilen nordöstlich bet Philippinneninsel Mindanao. Außer diesen beiden genannten ist nur eine MeereSricfe über 9000 Meter b.’fannt, die bei den Tongainjeln 1895 von bem englischen Kriegsschiff „Pen§uin" ertötete von 9427 Metern. Dem „Planet" ist auch auRcr vielen wichtigen Beobachtungen auf dem Gebiete der phnfikalischen Meereskunde die Entdeckung der größten Tiefe des Indischen Lzeons mit 7000 Metern gegen 6459, die 1900 vom britischen „Sherard £M>om" erfotet wurde- $U danken, hie südlich vom malaiischen Archipel liegt kHöhen wirb Die ^tßiveiz zeigt sich )etzt bem Gedanke!', erncifltcr, unb voraussichtlich wird bte Einführung b<: ,ftlmidportos zwischen Schweiz unb Deutschland nicht mehr irrige auf sich warten lassen. Voraussichtlich wird auch die Schweiz mit Oesterreich-Ungarn ein gleick^es Arrangement treffen, so baß alle germanisck^n Länder Europas mit Lllisnahme von s.olland und England einen einheitlichen Posttarif haben Von Hermannstadt bis Emden und von Königsberg bis filfeleistnng mit lebhafter Freude und Dankbarkeit auf. Auch hier erroartet ben Besucher mand,c Ucbcrrafchung, in betI gezeichnet werben Ende November wandte sich dann Koch-Grün- Art, wie kleine, bislang wenig beachtete Bilder, durch ihren neuen berg nach Westen und fuhr ben wilden, schnellenreichen Uraricuera Platz an Reiz gewinnen. In ben folgenden kleinen Räumen hängen | im Boot aufwärts.^ Hier traf er rntt Individuen mehrerer Stämme die älteren, niederländischen Meister, unter denen besonders das der Panamakanal-Akte aufbebt, durch die der amerikanischen Küstenschiffabrt freie Durchfahrt gewahrt wird. Ter E'nbringer des Antrages erklärt, seine Absicht sei, die drohenden internationalen Verwicklungen abzuwenden lieber die Sache wird tyrhaubclt, sobald der Kongreß tm Dezember wieder zusammentritt. Tie hoffnungslos verwickelte parlamentarische Lage machte die für heute erwartete Schließung des Kongresse- unmöglich. Beide Häuser vertagten sich um 4 25 Uhr morgens auf Montag Meteorologische Beobachtungen der M’!?' ■ tt s^iich, ai've n)5»entl't MZ ^sr 2! E'p^ Mmcril eiew«i8j» ailt, das ‘Mi ? täten Jahrzehn WA Kn iWflrihi ! L ^cnni * hemicfen bn den iiümitfitn Engla ÄÄener $ertra legt den ®f L* Ven Kanal über ■'een -esnmmung' C öen Suezkanal sodeißtes ausdr > ■ iianhelv' und » - sein, und ZwtU ; Mfe ", Bezug au lÄ^dgaben oder ii Iied'gemacht wird im, ihrer Bürger od wie auch nach i kmagS kann nicht trüeu, daß jede Porz ‘ihn ausgeschlo c.Lenbung des Kani jctö bcijcite geschobi rung aufgenomme cdjiife von der Itt die Lcbiffe aller i::ial5 zu entrichter mvrlich bie engti häl, iuujpruch erhob l!>Le ilongreß nicht inten tÄeietzgebung bu einem anderen Sternes Gesetz aufc Lie Bedenten hinwk ikr Kanal sei mit ai Mies (Ligenlum, Mer auch das Reo mchellung cinzura: i mfUnben Bert t\t yoiante Gedühil urovaW LüM i'r%c. Temsche roi oijenbar bie Abs uilmahtich von der • "‘tjnen gejn6e V' w"< ''■* n, 2** «ofjlbeimbens " 3 heule m juioit» • v'l aniun. erhoben iüf, h" ■ au ^nb ent3ege KtzDl > Cer immens Cl 5Ä Me DK'. unbn^r ;S dain I ^4 l * o ii b o n, 26. ' dco Banam - --'"morandumS i das Weß mit " ' - । des Brosch vj*t£rrcd;te. Jie q, ju bestätigen, bt weben aiigcnomi ^lcn betrachtet. Te betrachtet, ^ie der nnberftanbSiäfng ist Es hat sich gezeigt, daß das schiene Gedächtnis schwächerer Kinder — ein bekannte Symptom — iu einem besseren wurde, wenn das junge Gehirn genügend austuhen konnte. Langes oder sv-l>': Lesen ist schwächlich veranlagten Kindern unter allen Umstanden zu verbieten. Was die Ernährung betrifft, fo_ ist zu beachten, daß fette oder stark gewürzte Speisen nur ein starker Magen gut verträgt, der allerdings schwächlichen Kindern nicht unbedingt fehlen muß. Jedenfalls gebe man nidv su viel davon. Leichte Milch- und Mehlspeisen, Kiers und (Gemüse ^Lbst nicht zu vergessen- find dagegen einem schwachen Körper sehr dienlich. Eier, Käse, Gurkensalat, Kohl, viel Fleisch verhärten oder erhitzen den schwachen Leib. Spinat, Sülze und leichter, nicht zu ichari gewürzter Fisch und dagegen zu emp'ehlen. Turchaus schädlich sind Alkohol lieb weder Art, starker Kaffee und starker, schwarzer Tee. Schwächlichen Kindern ist es eigen, oft, aber mir wenig zu essen: man berücksichtige diese Eigentümlichkeit ebenso, wie den Elel der Kinder gegen gewisse Speisen. Schließlich wäre mxt zu bemerken, daß schwächlich-e Minder weder körperlich noch geistig überanstrengt werden dürfen. ♦ ** Verband der Detaillisten-Vereine im Großherz-oqtum Hessen. In der g eitrigen Bo r- standssitzuntz wurden verschiedene interne Angelegen- beiten erledigt 5oerr W. Kalbfntz teilte das von dem Detaillisten-Berein Bad-Nauheim aufgestellte Programm zu dem am 15. September dort stattfindenden Verbands tag mit, das gutgel Kßen wurde. Die Tagesordnung weist eine Reihe interessanter Punkte auf. Der Vorstand beschloß, dem Ausschuß den Beitritt zum deutschen Zentralverband für Handel und Gewerbe in Leipzig M empfehlen und dessen Tagung am 28. und 29. August 1912 in Hannover durch einen Vertreter zu beschicken. Sodann sprach Herr W. Kalb fuß über die Regierungsvorlage, betr. das neue H a n d e l s ka m me rg e se p. Ter Gesetzentwurf sieht eine Einschränlung der Wahlmöglichkeit vor, die eine wesentliche Behinderung der Detaillisten, sich an den Handelskammerwalsten zu beteiligen, im Gefolge haben kann. Nach Ein-gang der Beschlüsse der einzelnen Ver- bandsvereine wirb der Vorstand zu der Frage Stellung nehmen. ** Die Siegesfeier des Turn-Vereins von 1 84 6 verlief unter großer Beteiligung in recht schöner Weise. Nach Eröffnung der Kneipe und Begrüßungsansprache durch den 1. Turnwart Erb richtete Rechner Erle in Verhinderung der beiden Vorsitzenden an die Sieger, Turner sonne Fechter, des Jahres 1912 eine Ansprache und gedachte besonders der großen Erfolge des Turners Ludw. Bepler, der bei den diesjährigen größeren Turnfesten den Verein sowie den Gau Hessen in mustergültiger Weise vertreten habe. Darnach hielten Gesang und humoristische Vorträge die Anwesenden noch lange in fröhlicher Stimmung beisammen. ** Postpakete nach den Verein. Staaten von lAm eri k a waren bisher nur zugelassen, wenn der Wert des Inhaltes 80 Dollars (336 Mk.) nicht überflieg. Vom 1. Sept, ab füllt diese Beschränkung weg. Künftig können Postpakete nach den Vereinigten Staaten ohne Rücklicht auf den Wert des Inhaltes versandt werden, jedoch müssen den Paketen im Werte von mehr als 100 Dollars (420 Mark! Rechnungen beigefügt werden, die ein Konsul der Vereinigten Staaten beglaubigt hat. Fehlt eine solche Rechnung bei einer Sendung im Werte von mehr als 100 Dollars, muß der Empfänger bei Ankunft des Pakets in Amerika zunächst eine Kaution stellen, wodurch die Aushändigung der Sendung verzögert wird. Der Wert des Inhalts eines Postpakets darf vom Msender nach wie vor nur in den Zollinhaltserklärungen ersichtlich gemacht werden: Postpakete mit eigentlicher Wertangabe sind auch in Zukunst nicht zugelassen. Landkreis Gießen. = Annerod, 25. Aug. Bei der gesterit hier stalt- gehabten Bürgermeistcrwahl wurde Philipp Horn IV. mit 122 Stimmen einstimmig zum Bürgermeister wieder- gewählt. Der Turnverein brachte dem Bürgermeister einen Fackelzug und überreichte einen Blumenstrauß, der Gesangverein Heiterkeit brachte ein Ständcksen. Bürgermeister Horn dankte und versprach, auch in seiner dritten Wahlperiode mit besten Kräften zum Segen und Aufblühen der Gemeinde zu wirken. Kreis Schotten. /\ Scllnrod, 24. Aug. Die Nen o vierung unserer schönen Fachwerkkirche, die aus dem Jahre 1690 stammt, ist gemäß dem Vorschlag deS DxnkmalpflegerS beschlossen worden. Ta8 lebhafteste Interesse der Fremden erregt stets das mit reichen Holrskulpturen geschmückte Portal. Kreis Friedberg. -h. N i cd er-M ör l c n , 25 Aug. Die Vorarbeiten für den Bau eines neuen katholischen Pfarrhauses sind soweit gediehen, daß tu den nächsten Tagen mit den Llusschach- tungsarbeiten begonnen wird. Hessen-Nassau. ( ) Marburg, 25. Aug. Auch der zweite diesjährige Fcrienkursus hat jetzt sein Ende erreicht. Am Freitag hielten die Ferienkursistcu, die über 20 verschiedenen Nationalitäten angehören, in den Stadtsälen eine Mschiedsfeier ab, bei der alle Redner für den Völkerfrieden cintrateu. ( ) Marburg, 25. Aug. Das lsiesige Jägerbataillon hielt gestern auf seinen Schieß ständen fein diesjähriges Königsprämienschießen ab. Die besten Schießleistungen erzielte wieder die zweite Kompagnie, deren Angehöriger, ein Soldat im ersten Jahr, namens Zacharias, neben "an deren Auszeichnungen auch den Ehrenhirschfänger erhielt. -n. Kirchhain, 26. Aug. Nächsten Sonntag findet hier das Verbaudspreisschießen des Kricgerverbandes Kirch Hain statt. Aus jedem der 35 Kriegervereine des Verbandes werden die zwei besten Schützen nach hier entsendet und haben dann je drei Sckmß auf 150 Meter Entfernung auf eine 12 Ringscheibe abzugeben. Dem Verein, der die lwchste Ringzahl erreicht, wird ein vom Verbandsvorsitzenden gestifteter silberner Pokal als Siegespreis zuteil, außerdem werden noch einige von. Verband, der Stadt und Privaten gestiftete Preise ausgeschossen. Bei dem Preisschießen findet in diesem Jahre zum erstenmal ein 5d)uleriuetlurnen statt Aus den Schulen des Kreises werden je 6 Schüler im Weitsprung, Ballwerfen und Eilbotenlauf ihre Kräfte messen und die beste Mannschaft erhält den Jahnfchild, ein Preis, der als Wanderpreis gedacht ist und erst nach dreimaligem föenrinn in das Eigentum der Schule übergeht. Es ist zu erwarten, daß diese Veranstaltung einen großen Fremdenverkehr hierherbringen wird. Sport. — Gießen, 26. Aug. (Radrennen.) Nach etwa siebenjähriger Pause fand am gestrigen Sonntag mr Anregung und unter Der Leitung des hiesigen Radfahrervcreins Germania wieder ein Rad- und Motorrad-Rennen statt. Tic 400 Meier lange Rennbahn an der Hardt, die durch das jahrelange Brachliegen unter den Unbilden der Witterung begreiflicherweijo sehr gelitten hatte, war durch den Verein wieder fahrbar gemacht worden. Ter Besuch der Veranstaltung war gut Tas schöne 29etter und der Umstand, daß die Rennen Gießen wieder etwas neues sind, trugen wesentlich dazu bei. Tas Ganze machte einen rewt guten Eindruck. Es hatten sich etwa 25 Rennfahrer cingrfuni>cn. um ihre Kräfte zu messen. Bon ihnen verdienen besondere Erwähnung die beiden Weltmeistcrfahrer Ovo Meyer und Christs. Rode, sowie der Meistersahrer Bettinger. Auch Hartmann-Gießen tat sich durch eine ausgezeichnete Fahrtechnik und eine bewundernswerte Ausdauer hervor. So kam es, daß sich die einzelnen Rennen äußerst interessant gestalteten. Leider ereignete sich, wie es auch in den srüheren Jahren öfters der Fall war, wieder ein nicht ungefährlicher Zwischenfall. Bei dem Tandemsahren, an dem sich 3 Paare beteiligten, erlitt ein Rad einen Reisenschaden. Tie beiden Fahrer stürzten und brachten das neben ihnen Hersahrende Paar ebenfalls zu Fall. Drei der Fahrer kamen mit dem Schrecken davon, während der vierte, ein Frankfurter Herr, einige nennenswerte Hautabschürfungen erlitt. Ein anwesender Arzt unb_ die Rettungsmannschaft sorgten dafür, daß er bald wieder her gestellt war. (Wie wir erfahren, wird im September ein weiteres Rennen größeren Stils stattfinden, bei dem auch vorwiegend Motorräder hcrangezogen werden sollest.) Tie Preisverteilung wurde abends auf Terrors Terrasse vorgenommen. Von den errungenen Preisen verdienen folgende besondere Erwähnung: Erösfnungs- fahren (1200 Meter): 1. Preis Meistersahrer Bettinger in 2 Min. 13 Sek., 2. Preis Barth-Mainz, 3 Preis Kradolfer- Zürich. Preis von Gießen (nur für Amateursahrcr), im ersten Lauf (5000 Meter): 1. Preis Köllner-Frankfurt, 2. Preis Hartmann-Gicßcn, 3. Preis Schätzlein-Frankfurt, 4. Preis Schweinsberg-Frankfurt: im zweiten Lauf (10 000 Meter): 1. Preis Köllner-Frankfurt (14 Min. 38 Sek.), 2. Preis Schätzlein- Frankfurt, 3. Preis Hartmann-Gießen: im dritten Lauf (15 000 Meter): 1. Preis Köllner-Frankfurt (20 Min. 2 Sek.), 2. Preis Hartmann-Gießen, 3. Preis Schätzlein-Frankfurt. Beim Haupt- fahren (2000 SRcter) erhielten im Endlauf den 1. Preis Weltmeister Meyer (1 Min. 55 Sek.), 2. Preis Weltmeister Rode, 3. Preis Ritzentaler-Straßburg. Beim Amateurhauptfahren erhielten im ersten Lauf Rode, im zweiten Lauf: Köllner- Frankfurt und im Endlauf wieder Rode den 1. Preis. Im Malfahren für Gießener Amateirrsahrer (1200 Meter) erhielten den 1. Preis Hartmann-Gießen (1 Min. 48 Sek.), 2. Preis Serth Gießen, 3. Preis Boller-Gießen. Preis vom Gleiberg: Ritzcntalcr-Straßburg 1. Preis. Ausscheidungsfahren für Ama- tcurfahrer: Christ!. Rode 1. Preis. Bei einem weiteren Ausscheidungsfahren : 1. Preis Bettinger. Bei den Tandemhaupt fahren erhielten Meyer, Bettinger und Rode, Köllner 1. Preise. Tie meisten Punkte bei dent Punktefahren für Berufsfahrer erhielt Bettinger. Bei dem Motorrennen (6000 Meter) trug Köllner- Frankfurt (5 Min. 45 Sek.) den Sieg davon. Bad-Nauheim 24. Aug. Vom Mttwoch abend ist das Ergebnis eines auf Grund einer Wette veranstalteten Ephibitton Matchs zwischen Kreuzer und Albrecht nachzutragen. Kreuzer gewann nach spannendem Kampf, der leider mehrmals durch Regen unterbrochen wurde, 6—1, 6—3. Am Donnerstag war das Wetter für das Turnier derartig ungünstig, daß kaum einige Spiele erledigt werden konnten. Schon am frühen Morgen setzte ein anhaltender Regen ein. Erst nachmittags 5 Uhr konnte das Turnier auf einigen Plätzen wieder auf genommen werden. Von den erzielten Ergebnissen sind folgende zu erwähnen: Lind- paintner schlug Knauer im offenen Einzelspiel 6—1, 6—0. Breidenbach-Rackebrandck siegten über Thomas- Sude r 6—4, 6—1. Frl. Toni Weihermann-Blank waren über Frl. K ü pp e r-s-W eih e mit 6—4, 4—6, 6—3 siegreich. Im Herren-Einzelspiel nrit Vorgabe siegte Breiden- bach-lV«) über v. Jl'sem-ann (15.4) 6—4, 6—4. Im Tamcn- Einzelspiel mit Vorgabe gab es einen spatmenden Kampf zwischen Frl. Solin (— 40) und Frau Freien sehner (4/6), der beim Stand von „ein Satz beide" wegen Tunkelheit abgebrochen werden mußte und dann am Donnerstag von Frl. S a l i n gewonnen wurde. Am Freitag war endlich eine vorübergehende 2kff(Tiuig im Wetter eingetreten, die es ermöglichte, während des Vormittags und der ersten Hälfte des Nachmittags eine große Reihe von Wettspielen zu erledigen. Gegen Vr5 Uhr begann freilich abermals ein heftiger Regen, der den Spielen für den Rest des Nachmittags ein Ende' bereitete. Bis J/z5 Uhr waren einige interessante Entscheidungen gesallen, von denen die nachstehenden erwähnt seien: Im Herren-Einzelspiel für Offiziere der Hessischen Division mären siegreich Leutnant Habenicht, Leutnant v o n Ilsemann, Hauptmann Schwierz, Leutnant Taub. Zwischen den Herren v. Jliemann und Daub dürfte voraussichtlich unter Anwesenheit des Großherzogs von Hessen am Samstag nachmittag die Schlußrunde ausgetragen werden, vorausgesetzt, daß bis morgen das Wetter sich wieder gebessert hat. Im Herren- Einzelspiel ohne Vorgabe hatte Albrecht zwei schwere Kämpfe gegen Gerbault (6—1, 4—6, 6—3). Bolongaro-Crevenna (4—6, 6—3, 7—5). Bering siegte über Wolfgang <1—6, 8—6, 6—1) und hat nunmehr mit Breidenbach um einen 3. Preis zu kämpfen. Ferner sind Lindpaintner und Ludwig G r ü d e r bis zum Kampf um den 3. Preis vorgerückt. Auch die Toppel spiele ohne Vorgabe sind bereits erheblich gefördert worden. Kreuzer und Lindpaintner, die bereits zweimal gewonnen haben, dürften keine ernsthaften Schwierigkeiten haben, um den von den Acrzten Bad-Nauheims gestifteten wertvollen Tvplx-l preis an sich zu bringen. Im Herren-Einzelspiel mit Vorgabe Klasse A war Bering ebenfalls überrasck^end erfolgreich, indem er Bolongaro-Crevenna (6—2, 6—3) schlug. Im Tomen Einzelspiel mit Vorgabe ist Frl. Bacher (15.2) durch einen Sieg über Frl. A. Hermans (5/r) bereits in die Schlußrunde und damit zu einem 3. Preis gelangt. Im Herren-T-opp^ck mit Vorgabe sind folgende Resultate zu verzeichnen: Bering-Taub (3/e) schlug Gerftein Böckel (15.5) 6—4, 6—4, Grüder-Lindpaintner (3/6) schlug Liebmann-Cron (15.4) 6—3, 4—6, 7—5, Fitting- v. Ilsemann (%' schlug Schwierz- v. B e r ch e m 5—6, 6—2, 6—1, Knauer-Weihe (15.2) schlug Elgee-Godsell (15) 6—2, 6—3. Im Tameu-Toppelspiel waren Frl. Küppers-A. Weihermann (15) gegen Frl. I. und T. Weihermann (%) mit 6—4, 1—6, 6—1 erfolgreich. In die Zahl der Konkurrenzen ist noch ein Einzelspiel für Senioren mit Vorgabe eingeschoben ivorden. Ter 1. Preis bestehl in einem von der hiesigen AgeMur des Norddeutscher! Lloyd gc stifteten Gutschein für eine Fahrt aus einem Lloyd-Dampfer von Bremen nach Cherbourg und zurück. X Bad-Nauheim, 26. Aug. Ein Hokey-Wett- fpiel zwischen dem Deutschen Hokey-Club in Hannover und dem Frankfurter Turnverein (1860) wird am Sonntag, 1. September, nachmittags 3 Uhr, auf dein Golfplatz zum Llustrag kommen. Es ist dies hie erste derartige sportliche Veranstaltung in einem mittclbeurüben Bade. €urtidiinabrt. Baden-Baden, 26. August. Wahrend der Badeae, Renn woche wird das Zepveltnschiff .Viktoria Lui, täglich vor- und nachrnitlags P a s i a g i e r f a b r t e n in den Schwarzwald und die Rheine bene unternehmen. $üi den 1. Cevlcmber ist eine größere Leistung flcvlanl, eine ftabr- nach Stuttgart und zurück. Um 8 Ubr morgens etwa nimm: die Reise ihren Anfang. In 2 Stunden hofft man die Berge übe,, flogen zu haben und die Landung aus dein t>ann|tattev Wai-, vornehmen zu können. Mk. 44—48 81-89 47—52 84—93 66-76 42-43 83-90 00-00 00—00 66.00—68.00 84.00—86.0) 65.00—69.00 84.00-86.» 65.00-63.00 84.00-86.» 65.00—68.00 *84.00-86.00 61-65 56-60 54-60 49—53 87-93 81-88 49—52 45-47 103-1K 95-1 (T. 81-86 78-81 99-106 89—97 47-53 42-46 40-46 33—38 Levens- odHai); gewicku Schwe in:. Vollfleischige Schweine von 80—100 k? Lebendgewicht BoUsleischlge Schweine unter 80 k; Lebendgewicht. Vollfleischlge Schweine von 100—120k? Lebendgewicht VoUfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . ...... Ülärlte. 1c. Frankfurt a.M. D i e h h - M a rk t d e r ich t vom 26. Ano Auftrieb: 1344 Rinder^ darunter Ochsen 496, Bullen 54, Kühe unt Färsen 794, Kälber 251, Schafe 17J, Schwei ne 2"34. Tendenz. Rinder gedruckt, nainhafter llebersland, Kälber lang, fam, großer Ueberstand, Schafe ruhig, großer Ucberftnn>, cdr.nein? gedrückt, großer Ueberstand. Preis für 100 tz. ' QandcL Berlin, 24. Aug. Der Gesamtaussckuß der Spiritus- Zentrale bat beschlossen, den Absatzpreis für das neue Qk scköftswdr auf 52 Mk. sestsusetzen Dieser Preis gelangt ju . alle Lieferungen zur Anwendung, die vom 16. September ai ’ steueramtlich abgcjertigt werden. Ochsen. Dollfleifchige, auSgemästete, höchsten Schlacht* wertes, 4—7 Jahre alt die noch nicht gezogen haben (imqeiocf)te) Junge fleischige, nicht anSgemäftete und ältere ouSgemäftete Bullen. Dollfleischige, ausgewachsene, höchsten Schlachtio. Vollfleischige, jüngere Färsen. Kühe. Vollfleischige ouSgetn. Färsen höchst. Schkachtw. Vollfleischige ausgemästcteKühe höchsten Schlachtwertes bis zu 7 Jahren wenig gut entwickelte Färsen ältere auegemäftete Kühe Mäßig genährte Kühe und Färsen Kälber. Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Mast- und gute Saiigkalber . . . Schafe. StaUmaslschafe: Mastlämmer und jüngere Maschammel . . . Aeltere Masthanmiel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer io. Frankfurt a. M., 26. Aug. (Orig.-Telegr. de« „(ihei Anz.*) Amtliche Notierungen der bentigen Fruchtmarktpreiik 1 Weizen (hiesiger) 21.40—21.50, Kurhessischer Mk. 21.40—2L5i, Wetterauer Alk. 00.00—00.00. Roggen (hieiiger) Mk. 17.50 ba 17.60, Gerste (Wetterauer) Mk. 20.00-21.50, Gerste, Franken, Psäüe- Ried Mk. 20.50-21.75, Hafer Mk. 19.75—28.00, Dlais Alk. 16»j bis 00.00, Weizenmehl 0 Pik. 32.50—32.75» Weizenmehl I j Mk. 80.50—80.75, Weizenmehl HI Pik. 27.25—27.50, Rogge» j mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Noggemnehl 0/1 Alk. 26.50—96.7L 1 Roggenmehl I Pik. 00.00—00.00, Weizenkleie Mk. 13Ä)—18.?Ä| Weizenschalen Pik. 12.25—12^0; Roggcnkleie Pik. 15.00—15.^1 Malzkeime Mk. 14.00—14^0, Biertreber 15.00—15^01 RaoS IX! 31.00- 32.00. Alles per 100 Kg. ab hier. fc. Frankfurt a. M., 26. "Aug. (Orig.-Telegr. des ,(81Ä I 2Inicigcr8e.) Karto ff el markt. Man notierte: Rartoft* I in Waggons Mk. 4.00—6.00, im Kleinhandel Ptk. 7.00—8.00, für w I 100 Kg. -- Rieder-Zngelhcim, 24 Aug. Obstmarkt. Pfirs'ti > das Pfund 60 Pitz., Mirabellen das Pfd. 23 Psg., Eierzwetsckr: I das Psd. 10—11 Psg., Toinaten das Psd. 8—io Psg., Zwetschn 1 das Psd. 5—5^ Psg., Aepsel das Psd. 4-12 Psg., Birnen das W I 5-12 Psg. Spielplan der vereinigten Srantfurter Staötttjeater. Opernhaus. Tienstag, den 27. 91uguft*): ,Ter serne Klang/ Mitlwock den 28. August, abends 71/* llhr: „Mignon." Donnerstag, tei 29. August: .Margarethe." Freitag, den 30. August, abeivf 7'/, Uhr: Abschiedsvorstellung der Frau Hedwig Schacko: ,Tctz Glöckchen des Eremiten " SamStag, den 31. August: .Ter kni Klang." Sonntag, den 1. September: .Fidelio." Montag, ter 2. September: ,Ter Rosenkavalier." Tienstag, den 3. eevtembn i »Die Fledermaus/ Mittwoch, den 4. September, abends 7J^ Uic .Madame Butterfly/ Donnerstag, den 5. September: Zum 6» dächtnis Jules Maffenets: .Manon/ Schauspielhaus. Dienstag, den 27. August'): .Wallenstein- Lager.' fcierait: .Die Piccolomini." Mittwoch, den 28. August: Zu Geburtstag: .Iphigenie auf Tauris." Donnerstag, ben 29. Äugtii abends 7X Uhr: .Alt-Frankfurt." Freitag, den 30. Augüt .Tie Journalisten." SamStag, den 31. August: ,9äaHenften< Tod." Sonntag, den 1. September: »Madame Sans (Mrt/I Montag, den 2. September: »Heimat " Dienstag, den 3. Sw tember: «Ein idealer Gatte.' Mittwoch, ben 4. September: ,2« Biberpelz." *) Anfang, »ocnn nicht anders bemerkt, abends um 7 Uhr. Verantwortlich für „Aus Stadt und Land" i. B.: K. Ne uralt Höchste Temperatur am 24. 24. + 19.5 *0, + 18,3e C. Niedrigste , , Niederschlag: 4,6 mm. bis 25. Aug. » 25. » Aug. 1912 Barometer 1 aus 0" reduziert Temperatur der Lust Absolute Feuchtigkeit e z CD Windrichtung ‘7- »q i»iuq»c ui bunygauQ, qoi® Wetter ___ 25. 2«, '42,2 24.2 9,6 43 W 4 10 Bed. (»tmrr 25. b” -41,2 14.2 11,2 93 W 6 Bew. 26. «34,8 14.6 99 SB 4 10 Regen Überall erhältlich. Auer Gesellschaft Berlin O. 17 Jede echte Osram Lampe muss die Inschrift „OSRAM** tragen. Osram - Draht lamp en Unzerbrechlich