Die heutige Nummer umfaht 10 Seiten. yren h& Das deutsch-sranzösksche Kongoabtommen. $er kGEIt arat ia“ ne Kaute 'i__________a G.,Cöln-EiinBteM chmiti). 1910: Grand Prix jene Staatsmedallk *1fe auch ihr geringes Vorkommen schon erfiärtid). Aber selbst in i den bal-risäx'n Alpen, wo dieser Baum zahlreich mar, gibt cs heute nur noch wenige, vielleicht im ganzen 100 Exemplare, die aber auch nicht mehr schöne, vollkrästige Stämme, sondern bereits absterbcnd sind: bald ist die Krone kahl, bald Hebt der ganze Baum nackt und zerstört, lieber die Ursache ihres Aussterbens i|t man ich noch nicht vollständig klar. Cb der Mensch sie zuruckgedrangt hat oder ob sie im Konkurrcnzkanipfe mit der siegreichen i«S5 «c2p hith Seil^ '.Sä bar Bern, 20. Juli. Die deutsch-französische Kongokommission unterzeichnete gestern das Schlußprotokoll, das den Wortlaut der den beiderseitigen Regierungen zu unterbreitenden Vereinbarungen enthält. Die Vereinbarungen umfassen drei Entwürfe, xer erste betrifft die Vorbereitung der Abgrenzungsarbeiten und hat rein technischen Eharatter. Er )cfrt fest, daß eine gemischte Kommission die Abgrenzung ausfuyren soll und regelt, wie auf die beste und schnellste Art und Weise der Zua der Grenze sestzustellen sei, gemäß der Definition in S-zSxk ks. Heliurnguellen. In der französischen Akademie der Wissenschasten haben Moureu und Lepape Mitteilungen über die Entdeckung von Quellen im Tepanement Eote^d^c gemacht, die gewaltige Mengen von gasförmigem Helium aushauchen. Ter Heliumgehalt der Quellengase ut außerordentlid) Hart, bis 10 v. eine der Quellen gibt im Jahr bis zu 18 Kubikmeter des Edelgases ab Wenn man annähmc, daß es sich um inid) erzeugtes öelium handele, müßten sich in der Gegend der Quellen ungefähr 90 Tonnen Radium vorfinden, was völlig ausgeschlonen ist Man muß daher zu einer anderen Erklärung für das reiche Vorkommen des yeliumd greifen: cs handelt sich um fossiles Helium, das viele Jahrtausende hindurch in Taschen des Geil eins vorhanden war und jetzt allmählid) frei wird. .Hierzu wären nur 300 000 Tonnen Granit Und 2 Tonnen Thonantt notig. Alle diese Hcliumguellen liegen auf einer beinahe geraden Linie, die von Südwest nach Nordost streicht und Tfton kreuzt. lotoren e Brennstoffe Lokomotiven jS®n Vonl-V' AdditJerd-,L ^itionen mit h 7AhikönneD “ ZahlunK ■r rZx"''la5s,'!- ;.pL6*er AlhnmCbt anza ßesand, Rku lm Bril' ßla« erbeten. *NM Deutsche öäume, die ausfterben. Tlls der Mensch vor Jahrtausenden von unserem deutschen Baterlande Besitz ergriff, 'da hatte er einen harten Kamps zu bestehen, um für seine Ader- und Wcidgründe Platz zu gewiimen. Im Wiittclalter aber arteten diese Waldrodungen fast zu einer Art ^Waldvcrnichtung" auS, und schon in der damaligen Zctt haben [jir LRildschoniiNgsgcsctze. Aber nicht allein die Rodungen sd)ma- l-rten unseren Waidbestand. Tas historische Einschrumpsen der Wälder bewirkte nod; andere Ursachen, so z. B. das starke Verlangen nad) manchen Holzarten, wie das der Eiche, der Eibe vnd dergleichen. ... ., .. In einem höchst lehrreichen Aufsatze der „Naturwifsenfdstlft- l-.d)cn Wochenschrift" beklagt Dr. Josef Reindl das ---chidsal ,o tiicler B ÄKLL luib br.'nse_, Verluste erlitten haben. Die italienisckxni Nachrichten be ....... q(ice xianbet des Vereins nur rund 9,5 Millionen Franks, 7\ip Jrtnäniüuriü ÖCS WcltpOftportOS. und zwar verteilt sich diese Summe auf 136 Poslverwal- VIC ‘trmaßiguny r IF . tun gen derart, daß die einen zuzahlen, die anderen er» T. Juli Tie Agenzia Stesam bestätigt, daß die italienischen Torpedoboote gestern nacht unbemerkt 20 Kilometer in die Dardanellen eilige fahren, trotz des Kreuzfeuers der Forts die türkisch? Verteidigungsstelliiiig aufgeklärt haben und in voller Crt- nung und ohne Verlust in das Aegäische Meer zurück" gekehrt sind. . , .,. , Die Agenzia Stefani veröffentlicht folgende a in t l i nie Rote: Infolge dringender wiederholter Informationen, die dem Qberlommando der italienischen ©teft reit traf te zugingen und die besagten, daß die türkische Flotte beabsichtige, einen lleberfall aus unsere Schisse im Aegaikchen Meere zu versuchen, wurde in den letzten Tagen angeordnet, die Kreuzfahrten unserer Torpedobootszerstörer öfter unb weiter nach Norden stattfinden zu lassen Tie Torpedo- bootsslotille fuhr, vielleicht während sie sriedliche Torpedoboote verfolgte, mit bewundernswerter Kühnheit und in vollkommener Qrdnung unbemerkt in die Dardanellen ein. Rom, 21. Juli. Vizeadmiral Viale meldet mittels Funlenspruch von Bord des Linienschiffes „Regina Elena'' vom 20. Juli: In der Mitternacht vom 18. auf 1'3. Jüli nelang es einem Geschwader, das aus den Hochseetorpedobooten „Spica", „Eentauro", „Astore", „Elimene" und „Perseo" gebildet war, durck) ß i ft in die D a r d a n e l le n - Mündung hineinzufahr en. Das Torpedoboot „Astore", das am Ende des Gesdiwaders dampfte, ivurbv bald entdeckt. Sofort eröffneten die Batterien der beiden Küstenufer das Feuer auf das Schiff. Tie Wachen, die am Ufer zahlreich in geringer Entsernung ausgestellt waren, gaben das Alarmsignal weiter. Eie Evr- pedobootsflotiile, stets von ungefähr einem Tugend Scheinwerfer beleuchtet, verfolgte luh.' in enger Formation nut einer Geschwindigkeit von 21 Knoten ihren Weg nnd hielt sich sehr dicht an der europäischen Käste. Als ungefähr Kilidbahr erreicht war, wurde das Feuer lebhafter. Tas Torpedoboot „Spiea", die Spitze der Flotille bildend, raun gegen eine Stahltrosse. Nacktem es losgetommen n>ar, dampfte es weiter und stieß wiederum mit einer Trosse zu ammen, von der es ebenfalls loSkarn, indem eS Volldampf etzte. J-enfeitS Kilidbahr und Tschanak war die Wasserfläche durch Scheimverfer von der Küste und den türtifchen Kriegsschiffen her vollständig hell beleuchtet. Vom Lande und von den Schiffen aus wurden sie durch heftiges Ar- tillerieseuer bestrichen. Die sich kreuzenden zahlreick-cn Lichtkegel unb Scheinwerfer machten es unmöglich, die türkischen Kriegsschiffe zu erkennen oder auch nur eine annähernde Feststellung ihrer Lage vorzuneh- mcn. Daher hielt es der Kommandant M.illo für unnütz, einen Angriff zu unternehmen, der den Verlust der meisten Torpedoboote zur Folge gehabt tjätte. Da er fick) weiter sagte, daß die Ertundungsfahrt im übrigen vollständig geglückt sei, gab er den Befehl zur Rückfahrt, die in Ruhe und Ordnung vorgenommen mürbe. Obgleich das Feuer der türkischen Batterien an Stärke zunahm, haben die italienischen Torpedoboote nur geringe Beschädigung erlitten. Rom, 21. Juli. Tie „Tribuna" verössenllidst ein I nter- View mit dem Marineminister über die Fahrt der italienischen Torpedoboote in bic Dardanellen, xer Minister crtlartc die Lektüre des Berichtes des Mmirals Viale mache ihn glücklich. Tie Einzelheiten des Berichtes setzten die Kühnhctt von 15 Qsftzieren und 150 Matrosen, die ein Ruhmesblatt rn der Geschichte der italienischen Marine sei, m ein "oueS Licht. Ter Minister hob hervor, es habe sich um eine Probe des Widerstanden des Mutes und dcr Kaltblütigkeit der itahem|d)cn Marine und dem Flottillenchef Milli gehandelt. Er, der Minister, werde den Teilnehmern an der Fahrt Belohnungen gewahren. Er wies Macht; 4J.Ansl"' . ff Wie die Sonne die Erde bestrahlt. Eammille Flammarion, der bekannte Pariser Astronom, wirft in einem Pariser Blatte die gewiß zeitgemäße Frage auf, wie viel Warme die Erdoberfläche von der Sonne empfängt. Früher glaubte man, die Sonne sende glcid)mäßig strahlende Wärme aus, und aus ünfzigjähriger Beobachtung haben die Astronomen einen Nftttcl- wert von 1,8 bis 3,47 Kalorien als Sonnenkonstante gciunden. Diese Menge von Malonen empfängt 1 Quadratzentimeter der Erdobersläd-c innerhalb einer Minute, wobei die große Kalorie gemeint ist, also die Wärmemenge, die ein Kilogramm Wasser^n»^ i einen Eelsiusgrad erwärmt. Tie Sd)wankungen der Erionrn der Erdoberfläche führte man auf den Wechsel des Zustanocs.^, Atmosphäre zurück. Flammarion teilt nun mit, daß nach Oe». | neuesten Untersuchungen des amerikanischen Astroiwmen E. G. Abbot die Wärmeausstrahlung der Sowie ivirklid) unglcid)maßig ist Es wurden gleichzeitig genaue Messungen der -sonnen* bestrahlung in der Oberfläche des Meeres, m Washington, auf dem 4500 Meter hohen Mount Whimey und aus dem 4830 Meter hohen Mount Wilson gemacht, wobei als Meßwerkzeug das Lang- ’ leysche Bolometer benutzt wurde, mtt dem man Temperatur* ■ unterschiede von ein Zchnmülionstel Grad Celsius erkennen kann. Tie Ergebnisse dieser Beobaclstungen sind, daß die alten Mepungen . durchaus richtig sind. Tie Sonnenkonstante liegt wirklich zwischen 1,8 und 3,47, icdoch ist es keine Konstante, sondern eine^Zahl, die zwischen diesen beiden Werten hin- und herschwankt, -rie Sonne strahlt ungleidsmäßig Wärme aus, während nicht die Atmosphäre das Schwanken der Konstante verschuldet. ; rienStag und Freitag): rteimal monatl. £anb> »tttfchaflllche Seitfraaen lernsprcch • Anfchlüste: lt 170 Erstes Blatt 162. Jahrgang Montag, 22. Zuli 1912 l*e _____ ’ —. ä VezuqsvretS: Siebener Hnyl^et Eh V monatli*75VUoterteU vJ l v li v 11V i uinviyvi MW politischen Teil: Auausl ä» General-Anzeiger für Oberhessen MM I^ahm^von^rt'njrigen Rotationsdrud und Verlag der vrühl'fchen Univ.'vuch- und Steindruckerei n. Lange. Redaktion, Erpedmon und vruckerei: Schttlftrahe c. Lven: lür den .7 die raqesnummer Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschastsftelle Bahnhofstraße 16a. Umeigemcii- bi» vormittags y riyr. 3 _________■—— ermäßigten Portos bilde, ist unhaltbar. Nach der lettten Statisti'l des Weltpostvereins betrugen die Tranfitgcbübr** aller Länder des Vereins nur rund 9,5 Millionen Frau Der Kaiser von Japan schwer erkrankt. Tokio, 20. Juli. (Reuter.) Der Kaiser ist ernsthaft an einem Magenleiden erkrankt. Er war gestern bewußtlos. Der Kaiser leidet nach einer Veröffentlichung der behandelnden Aerzte an H a r n b e s ch w er d e n und einer chronischen Nieren kran kh eit. Tokio, 21. Juli. Nach einem heute mittag ausgegebenen Bulletin zeigt sich im Befinden des Kaisers eine Wendung zum Schlimm ern. Die Temperatur betrug morgens 9 Uhr 39,3 Grad, der Puls, der unregelmäßig und schwächer war, 100, die Atmung 30, die Zunge ist trocken und die Fieberphantasieu dauern an. Krämpfe und andere schwere Symptome haben sich eingestellt. Das Besinden des Kaisers war bis 6 Uhr abends s V 1 crändert. Der Zu stand des Kronprinzen, der die r-^varopocken hatte und sich auf dem Wege der Genesung B^-^nd, nahm durch die Nachricht von der Erkrankung des ocaisers eine Wendung zum Schlimmeren. Infolge der Erkrankung des Kaisers von Japan wird Fürst Katsura seine Reise durch Europa aufgeben und nach Japan zurückkehren. Berlin, 21. Juli . Tie japanische Botschaft erhielt folgendes Telegramm: Der Kaiser leidet seit dem 14. Juli an einer Magen- und Darmkrankheit. Am 19 Juli trat eine leichte Störung des Bewußtseins ein An demselben Abend stieg die Temperatur auf 40V2 Grad Puls 104, Atem 38. Ausland. Tie Lage in Portugal ist unverändert. Republikanische Truppen nahmen in den Provinzen Minbe und Traz cs Montes die Vcrwlgung der Trümmer der ropalistischen Banden auf. Tie Nachforschungen, die in verschiedenen Orten nach dem Verbleit, der Verschwörer angestellt wurden, blieben erfolglos. Im Lande herrscht Ruhe. < mexikanische Rebellenführer Zapata überfiel heute mit 500 Mann einen Personenzug zwischen der Stadt Mexiko und .Cürnavara, im Staate Morclos. Tie Lokonlotivc 62VG; 61en Standpunkt ein. Hussein Hilmi Pascha soll das Porte- ifeuille der Justiz übernehmen. Die jnngtürkische Partei hat beschlossen, dem neuen Kabinett ihr Vertrauen auszusprechen. Konstantinopel, 20. Juli. Seit gestern entwickelt auch die hiesige geheime Militärliga ihre Tätigkeit, lieber die dem Palais unterbreiteten Forderungen, über welche die Prokla- nration des Sultans spricht, schien genaue Angaben, doch dürften die Forderungen mit den Bedingungen Naznn Paschas identisch sein, welche gestern durch eine geheime Proklamation in der Stadt verbreitet wurden und in der auch die Erhebung der Anklage gegen das Kabinett Hakki Pascha gefordert wird. 7. vunöerfeft öes Lahn-Vunsbura-Turnerbundez. s. Wieseck, 21. Juli. Heute fand hier die goldene Jubelfeier des Turnvereins, verbunden mit dem 7. Bund es fest statt. Leider setzte nach einem herrlichen Morgen gegen 2 Uhr ein heftiger Regenschauer ein, so daß der Festzug nur verspätet aufgestellt werden konnte. Der Himmel hatte aber trotz aller Wetterwolken bald Einsehen und das Programm konnte sich weiter abwickeln. Insgesamt 42 Vereine, darunter 33 Bundesoercine und 2 Musik- korps waren in dem Festzuge vertreten. Ter Turnplatz am „Ried" erwies sich für die ungeheure Volksmenge fast zu klein. Schon am Vorabend waren alle hiesigen Vereine vertreten. Heute morgen herrschte auf dem Turnplatz lebhaftes turnerisches Treiben. Hunderte von Zusck)auern umstanden die Schranken, um dem Wettkampfe zuzusehen. Rach dem Festzug hielt Bundesvorsitzender D a u b c r t die Begrüßungsrede und ging kurz auf die Geschichte des hiesigen Vereins ein. Er konnte noch drei der Gründer, die Herren Kolb, Möser und Wagner den Festteilnehmern vorstcllcn. Es folgte ein Begrüßungschor der Gesangsabteilung des Turnvereins, worauf Fräulein Zaubert den Festprolog vortrug und dem Jubelverein als Angebinde der Damen eine Schleife an das Banner heftete. Der Gesangverein Konkordia und der Kegelklub „Gut Holz" überreichten gleichfalls fe eine Schleife. Trotz erneuter heftiger Regengüsse setzten unter Leitung des Bundes- turnwarts S ch m i d t- Lannsbach die Freiübungen ein, die leider nicht in der vorgesehenen Weise durchgeführt worden konnten. Viel bewundert wurde der Reigen unserer Schulkinder. Erst spät am Abend konnte die P r c i s v e r t e i l u n g erfolgen. wurde mit Dynamit in die Luft geivrengt. Gegen 6 0 Passa - giere wurden getötet. Tie Reisenden und der Gepäckwagen wurden, ausgeplündert und, schließlich wurde alles mit Petroleum übergossen und in Brand gesteckt. Eine Eskorte von Bundestruppen wurde von den Rebellen zurückgeschlagen. Ter Agent der amerikanischen Regierung Stuart Fuller ist in Jguitos eingetragen und wird sich von dort in das Kautsch u kgebiet von Fu t u ma yo begeben. Er wird voraussichtlich keine eigene Untersuchung anstellen, da das Staatsdepartement die Tatsachen durch das englische Blaubuch als hinreichend erwiesen erachtet. Ta aber Peru sich bereit erklärt, die Schuldigen vor Gericht zu ziehen, so soll der amerikanische Agent darauf achten, daß das Versprechen erfüllt und den bisherigen Zuständen ein Ende gemacht wird. Kreis Alsfeld. r. Mücke, 21. Juli. Die hiesige Station? Verwaltung will die Einlegung eines Triebwagens auf der Strecke Mücke- Hungen beantragen. Der Triebwagen soll um 6 Uhr 20 nuten nachmittags in Drücke eintreffen und 6 Uhr 40 Mimka abgehen. Es wäre hiermit für die die Bahn benutzende« Arbeiter aus Stockhausen und Weickartshain ein großer Vor. teil geschaffen, denn zurzeit verkehrt auf dieser Strecke von 4 Uhr 27 bis 10 Uhr 10 nachmittags ab Mücke kein Zug. Kreis Lauterbach. ~ Schlitz, 21. Juli. Die Arbeiten zur Fortführung der Nebenbahn Salzschlirf—Schlitz bis zur Einmündung in die Neubaustrecke Alsfeld—HerSfeld werden nach einer Mitteilung der Eifenbahnbaubehörde am 1. September ds. IS. beginnen. Die Bahn wird bei Njeder- Jossa in die vorgenannte Strecke einmünden. Dem Vernehmen nach muß gegen verschiedene Hofreitenbesitzer in einigen Gemeinden daS EnteignungSoerfahren eingeleitel werden, da eine Einigung zwischen ihnen und der Eisenbahn- direktion Frankfurt a. M. bezüglich deS in die Bahnlime fallenden Geländes nicht erzielt werden konnte. Kreis Schotten. r. Feldkrücken, 21^Juli. Eine Frau von hin wurde auf der Weide von einer Kuh angefallen und mit den Hörnern derart bearbeitet, daß sie schwer verletzt nach Hause gebracht wurde. Der Frau sind mehrere Rippen gebrochen, wovon eine in die Lunge eingedrungen ist. r. Ulrichstein, 21. Juli. ' Da die Maul- und Klauenseuche sich hier nicht weiter auSgebrcitet hat und auch in den verseucht gewesenen Ställen erloschen ist, wird der Kram markt voraussichtlich doch abgehalten werden. Der sonst stets stark beschickt gewesene Biehmarkt fällt diese« Jahr aus. daraus hm, daß entgegen der bisherigen Annahme die äußeren Tardanellensorts sogleich gegen die italienische Flottille feuerten und.die übrigen Forts alarmierten. Tics setze die Kühnheit Millos und, seiner Leute in ein noch helleres Licht, weil sie beweise, daß sie freiwillig unter dem feindlichen Feuer 42 Kilometer weit vordrangen. Rom, 21. Juli. „Journal d'Jtalia" hebt den moralischen und politischen Wert der Fahrt in die Tarda- nellen hervor und fragt, was die Flotte in der militärischen Organisation der Jungtürken vorstcllc. Wenn sic, nachdem sie sich seit Beginn des Krieges in einem abgeschlossenen Meere ein« gffchlassen hat, mit dem Varwand, cs mit der italienischen Flotte nicht ausnehmen zu können, es jetzt nicht gewagt hat, sich zu rühren, während sie wohl geschützt war, und es nicht wagte, fünf italienische Torpedabootc anzugreifen und unter dem Schutze des Feuers von den Ufern und den Forts die Dardanellen zu verlassen. Wenn die italienii'dte Marine einen glänzenden moralischen Sieg errungen hat, so hat die türkische Marine eine ebenso schlimme Niederlage erlitten. So vermeidet die Türkei jede Berührung mit dem Gegner, mögen die Bedingungen auch noch so günstig sein, während sie mit allzu törichtem Stolze sich weigert, Frieden zu schließen, und den Krieg in die Länge ziehen will, ohne ihn doch führen zu Tonnen oder zu wollen. Aber außer dem moralischen Wert hat die Fahrl noch einen politischen und militärischen Wert ersten Ranges, selbst wenn die Wirkung, auf welche sie abzielte, infolge unvorhergesehener Gründe nicht erreicht wurde. In der Art hielt man es wenn nicht für möglich, so doch wenigstens für sehr gefährlich, die Dardanellen zu forcieren. Heute haben es die italienischen Torpedoboote unter dem feindlichen Feuer ohne Schaden vollbracht. Rom, 21. Juli. Ter „Mcssaggero" hebt die Bravour in deut Vorgehen der italienischen Tarpedoboatsflottille hervor, die der Türkei bewiesen habe, daß Italien während des Krieges sich seine Bewegungsfreiheit gewahrt habe. Tas Blatt rühmt die nicht nachlassendc Vorsicht der türkischen Flotte gegenüber der Kühnheit der italienischen Marine. „Popolo Romano" 'charakterisiert den Vorstoß der Torpedoboote als eine glänzend gelungene A n f k l ä r u n g s fa h r t. „Vita" schreibt: Das italienische Torpedobootsgeschwader vollbrachte mit dem Eindringen in die Dardanellen ine geschichtliche Tat, die eine unvergleichliche Ehre der italienischen Marine bleibe. Die gesamte Provinzprcsse bringt ähnliche Artikel. Dem „Mcssaggero" zufolge ist der Marineminister von allen militärischen Behörden, Militär- und Marincattachces und Botschaften beglückwünscht worden. Der Marineattachce der englischen Botschaft drückte seine hohe Bewunderung für die Aktion der Torpedoboote aus, die er als eine heldenmütige bezeichnete. Von ollen Seiten gingen dem Marineminister aus Italien Glückwunschdepcschcn zu. Von türkischer Seite liegen weitere offizielle Meldungen nicht vor. Die Konsular- und die privaten Meldungen erwähnen bloß den Beginn der Kanonade noch vor 12i/2 Uhr nachts. Den. Blättern zufolge wurde das italienische Geschwader von dem in der Meerenge kreuzenden 'türkischen Torpedoboot „Kutahia" bemerkt, das sich unter dem Schutz der Festungen flüchtete. Da italienische Torpedoboote den „Kutahia" angreifen wollten, ertvidcr- ten die Festungen das Feuer, an dem sich der „Kutahia" beteiligte. Außer den zwei gesunkenen Torpedobooten wurden an zwei anderen die Masten und Rauchfänge zerstört. Wie die Blätter erfahren, sollen die Tardanellen nicht beschlossen werden, sofern kein neuer Angriff erfolgt. Es wird aber die Rinne für freie Fahrt um die Hälfte enger gemacht. Die Schiffahrt durch die Dardanellen verlies bis jetzt nach amtlicher Fesfftellung ungestört. Deutsches Reich. Der Kaiser hielt am Sonntag Gottesdienst an Bord der „Hohcnzollcrn" ab und machte nackMittags eine Ausfahrt auf dem „Slcipner". Die „Z eitschris t", die kürzlich unwahre Behauptungen über eine Beteiligung des Kaisers an Scknffahrtsgcscllsckwften brachte, veröffentlicht heute Beschuldigungen gegen Staate fefretär von Tirpitz und eine Reihe von Reichst» c Hörden Aus Stadt und Land. Gießen, 22. Juli 1912. •• Erledigt ist die erste mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerltclle (Rektoratssielle) an der Geineinde- schule zu Schotten. Der Inhaber der Stelle hat keinen Kirchendienst zu versehen. ** Das er ft e Akademische Turn-und Sport- fest r n Hessen, das vorgestern und gestern in Darmstadt abgehalten wurde, ist vorbei und man kann mit seinem Ergebnis zufrieden sein. In Anbetracht der großen Kürze der Vorbereitung und des Mangels an genügender Organisation wurden schöne Leistungen geboten, die alle Beteiligten lebhaft anregten und erwarten lassen, daß bei richtiger Organisation die jungen Akademiker auch bei uns in Turnen und Sport sich gut entwickeln werden. Gießen trägt nicht den Eichenkranz des Großherzogs für den Eilbotenlauf zwischen Heidelberg, Tarmstadt und Gießen nach Hause, der blieb in der Residenz, aber die Ludoviciana chnitt gut ab auf allen Gebieten. Im turnerischen Fiöif- 'ampf wurden Naumann, Phil., vierter, Soldat, agr iebenter, im sportlichen Dreikampf Element, med., vierter ünd Dang, germ., fünfter. Ein Faustball- und ein ^amburinspiel wurden von Gießenern gewonnen: im Weit prung wurde Clarius, histor., erster, und im Stabhoch- prung Naumann. Im 100-Meter Lauf wurde Clement guter zweiter, im 400-Meter-Lauf ebenso Gebhardt, iin .Hürdenlauf H 0 l s ch u h, chem, dritter. Wesentlich batiken wir das den zwei Sportvereinen und den Burschenschaften sowie den Mitgliedern der akademischen -luinriege. — Interessant war der Vortrag des Dr. med. Mallwitz-Berlin über Turnen und Sport an den Hochschulen. Hier, Ivie am Sonntag nachmittag folgte der Großherzog allem mit lebhaftestem Interesse. Sonntag nachmittags war auch die 'Großherzogin auf dem Platze- auch der Rektor unserer Hochfch t!e, der engere Ausschuß der Studentenschaft, der llniverfitätsturnlehrer und mehrere Dozenten waren anwesend. Leider regnete es am Nachmittag etwas zu ausgiebig. 9hiu gilt es, den schönen Anfang fortzuführen zu schöner Blüte und Entwicklung. Noch steckt viel Anfänger tum in unserem akademischen Turnen und Sport, noch fehlt uns die Organisation, aber die Be Kreis Friedberg. k. Bad-Nauheim, 21. Juli. Zu ihrer 6. Tagung trat am Sonntag hier die Vereinigung hessischer selbständiger Buchbinder zusammen, nachdem am Samstag tut Fcstkommers im Teichhaus Restaurant borangegangen war. Zur Hauptversammlung hatten sich etwa 120 Teilnehiuer cingefunbai Den Tätigkeitsbericht erstattete Weitz- Tarmstadt Er führte aus, daß das vergangene Jahr uns viel zu wünschen übrig ließ Der Geschäftsgang war flau. Besonders ungültig beeinflußte ihn der Umstand, daß in letzter Zeit in den Arresthäusern für die verschiedenen Behörden die Brieftouverts angefertigt und geliefert wurden. Betreffend die Gesangbuchsrage wurde an die Regierung ein Gesuch betr. Bewilligung eines höheren Rabatt- satzes bei dem Verkauf von Gesangbüchern eingcrcicht. Tiefem Wunsch soll bei den nächsten Neuauflagen entsprochen werden. — Ten Kassenbcrickft trug Bocher- Tarmstadt vor. Die Kaffe schließt mit einem lleberschuß von 164 Mark ab. Einen Bericht über die am 23. Juli in Darmstadt ftattgefunbene Versammlung der Vorstände der vereinigten süddeutschen Verbände erstatteten Gresser und Weitz-Darmstadt. — Ta in lcitter Zeil in dem Buchblndereibetneb des Landesmustums Darmstadt Erweite- rungen cingetrcten sind, hielt es die Versammluna für geraten, hierzu Stellung zu nehmen. Es wurde ein Gesuch an die Handwerkskammer formuliert, dafür zu sorgen, daß der Buchbinderri- betricb im Landesmuseum wieder eingestellt wird. Tie Versammlung erklärte sich bamit einverstanden, daß ein von Steinhäuser- Gießen verfaßtes Merkblatt, das dem Publikum Aufklärung geben soll über gewissenhafte Buchbinderarbcit, gedruckt wird. — Nach läiMer Beratung wurde beschloffea, die Vereinigung „Vereinigung selbständiger Buchbinder-weißer" nennen. — Hieran schloß sich eine Besprechung über die Einführung einheitlicher Gesellen- und Meisterprüsungsstücke. Ter Vorltand. wurde dann beauftragt, sich mit dieser Angelegenheit öu befassen und dem nächsten Verbandstag darüber Bericht ju geifterung ist da, und ebenso die Kraft; nun heißt es: rök. aushalten! *♦ Von der Mainzer Beigeordnetenwahl Beigeordneter Keller befand sich kürzlich in engerer Lati für die heiß umstrittene — 317 Bewerbungen! — Lle"- eines Nachfolgers des nach Berlin berufenen Beil ordneten Berndt in Mainz. Nach langen Verhai hingen waren drei Mainzer Juristen und fünf au^tvärt Bewerber zur engeren Wahl gestellt; der Kreis der & tidaten wurde aber zuletzt noch verengert: denn Mainzer Tageblatt meldete am Samstag, daß der Senioren, tonvent und die Stellenbesetzungskommission der Mainzc- Stadtverordnetenversammlung alle Mainzer Kandidarei ausgeschieden habe und daß von den auswärtigen Bcwei bern ein Bürgermeister aus Norddeutschland und ei Herr aus Gießen günstige Aussichten hätten. Som stand Beigeordneter Keller in engster Wahl. Gewählt nmrl Dr. Güntert aus Stettin zum juristischen und der Ar Tr. Külb zum nichtjuristischen Beigeordneten. Beigeori neter Keller wird also vorerst noch in Gießen bleiben. Gießener Regatta. Die Vorbereitungen zu d:x am 28. Juli stattsindenden 16. Regatta der Gießenr: Ruder-Gesellschaft 1 87 7 sind im Gange; ein reges Treiben herrscht auf beiden Ufern der Lahn, wo Zelte ufm. gebaut werden, um die diesmal zweifellos besonders zahl, reichen Zuschauer zu bergen und zu bewirten. Die die?, jährige Regatta, die größte, die Gießen bisher gesehen hat. verspricht besonders interessant zu werden, da nicht menißc al§ 22 Riidervereine, darunter auS Berlin und Hambiirg, a- Erscheinen zugesagt haben, und insgesamt fast 300 Rudtrn am 27. und 28. Juli in 26 Vor- und 14 Hauptrennen ftarttn werden. (Siehe Inserat.) ** Der hiesige Ruderklub ^,Hafsia" erran- bei der gestern in Limburg abgehaltenen 20. Regam des Süddeutschen Ruderverbandes den Ehrenpreis der Stadt Limburg und im Senior-Vierer den Goldpohi der Freifrau von Tungern-Dehrn nebst einem silberner Zusatzpreis des Freiherrn von Dun gern-Tehrn. Die Sic- ger werden heute abend mit Musik empfangen. ** Männer-Turnverein. Bei dem gestrige» Turnfest in Wilhelms höhe bei Kassel erhielt br Turner Hans Thöt mit 74 Punkten den 12. Preis. ** Die Bürgergesellschaft veranstaltete a« Samstag ein gut besuchtes Vergnügen im Philosophen- ivald. Der Abend wurde ausgefüllt durch Gesangsvorträgr der Einzelchöre und des gemischten Chors. Fräulein Dörr aus Bufallo trug mehrere Lieder in englischer Sprache vor und erntete damit vielen Beifall. Den Schluß des Fest« bildete ein gut verlaufenes Tänzchen. Landkreis Gießen. O Lich, 20. Juli. Anläßlich des GeburtStager der Fürstin Emma zu SolinS-HohensobuS-Lici trugen heute einige Gebäude der Stadt den solmsischen un> hessischen Flaggenschmack. Der Gesangverein „Cäcillä" brach,.- unter Leitung seines Dirigenten, Lehrer Zimmer, abends vo: dem Schlosse ein Ständchen. Für die fürstliche Dienw schäft wurde im großen Saale des SchloffeS abends ein BaL veranstaltet. Nachstehend teilen wir die Siegcrliste mit: Der Ehrenpreis wurde Ernst Will-Launsbach mit 71°/e Punkten zucrkannt, J. Preis L. Hofmann-Lollar 71‘/n Punkten; 2. K. Wellcr-Wiescck 675/6; 3. B. Bonarius-Großen-Buscck 673/6; 4. H. Frank-Wieseck 66^/«; 5. K. Winter-Launsbach 66> n; 6 L. Klinkcl- Lollar und W. Frank-Lollar 66; 7. K. Klinkel-Lollar 64-.-: 8 W Gaul-Großen-Buseck 63Vß; 9. E. Bergen Allendors 632 'c; IO. Chr. Karber-Odenhausen 63V6; 11. W. Lehr Taubringen b2./e; 12. H. Zecher-Staufenberg und W. Ott-Ruttershausen 13. K. Schlicrbach-Rodheim 62; 14. O. Lchr-Daubringen 15 W. Dambmann-Großen-Buseck, H. Hofmann-Lollar Reinhardt-Daubringen 612/s; 16. H. Schäfer-Taubringen 17. W. Scküvalb-Allendorf und G. Speier-Ldenbinfen ^^ofman^-Wicscck 59V6; 19. Joh. Bcckcr-Wiescck 59; 20. H. Wagner-Wis'.ncar 58V6: 21. H. Hormel-Roth 08; o. Pfeiffer-Lannsbach 575/n: 23. W. Schicfcrstein-Launs baH 57Vg: 24. K. Wellcr-AtzbHch 57’/6; 25. H. Rühl-Lollar und A Lrtadtmullcr-Annerod 5/Vc; 26. L. Lümmer-Maiiizlar 27. Fr. Hofmann-Steinbach und K. Willershäuser-Wenk- bach 56Ve: 28. Fr. Stumpf-Burkhardsfelden 56Vr,; 29. W. ©tfn^ner=2Biefed 55%; 30. H. Schmidt-Großen-Buseck 55‘/ß; 31. E Klinkel-Lollar und L. Kreiling-Mainzlar 553/s; 32. L. Oswald-Lollar 552/6; 33. L. Fuchs-Mainzlar 55; 34. W. Bremer-Weber 54»/«; 35. W. Röhrsl-cim-Rnttershausen und H. Groß-Grotzcn-Buseck 54; 36. L. Bremer-Bieber und K. Müllcr- Netskrrchen 535/6; 37. L. Lotz-Wieseck 52V.: 38. H. Görlach- Sternbach 524/G: 39. W. Rndolf-Daubringcn 523/6; 40. L. Rein- tchmidt-Steinbach 522/6; 41. H. Schnridt-Launsbach 512/fi; 42 Ö Münck>-Großen-Buseck 503/6; 43. L. Eckhardt-Staufenberg ff«? .H- Jnderthal-Großen-Buseck 493/6: 45. W. Rinker- Allendorf 49V.; 46. L. Schomber-Wieseck 49; 47. K. Wols- Wlßmar und H. Pfeiffer-Mainzlar 48-5/6; 48. Ph. Bccker-Rcis- ttrchen und W. Mattern-Fellingshausen 48V«; 49. W Grilz- ©taufenberg 48VC; 50. L. Aff-Großcn-Buseck und I. Bcrgenstcin- Roth 48: 51. H. Hens-Großcn-Buseck 47V6: 52. K. Keßler-Anne- rod 47V.- 53. K. Kraft-Dorlar 473/G; 54. K. Sck)äfer-Dorlar 46V«: 55 H. Drcuth Torlar 462/« ; 56. H. Vondcrheid-Hausen unb K. Schafer-Launsbach 46'/.; 57. W. Harbach-Großcn-Buseck 46; 58. Joh. Nicdcrhöfer-Roth 455/6; 59. H. Reinstädter-Torlar, H^ Spaar-Wißmar und K. Haas-Annerod 45VG; 60. W. Wcller- Wieseck, und L. Bender-Fellingshausen 45. . dei dem Musterricgen-Turnen erhielten a) Turner 1- DreisGroßen-Buseck 36,15 Punkte; 2. Lannsbach 34,74; 3. Wicseck 34,60; 4. Steinbach 34,40; 5. Odenhausen 34,25 n 33'52: 7. Wißmar 30,23; 8. Reiskirchen 29,31; 9. Waldginncs 28,82; 10. Annerod 25,96; b) Zöglinge- 1 Lollar 34,44; 2. Lannsbach 32.48; 3. Odenhausen 31,62; 4 Waldgirmes 30,92; 5. Wieseck 30,80; 6. Roth 30,46; 7 Dau- briugcn 29,78; 8. Großen-Bnscck 29,34; 9. Garbenteich 29,01; 10. Atzbaeh 28,45; 11. Reiskirchen 27,32; 12. Watzenborn 26,95 j.i xn ff. Gin Wann, in Jaora in Indien 3abren toon änbert --.««.ich ffi» Montag ist btr Tag des Monds. h?7r RechtrschutzsteUe, I itai-Me A”/, empfehlen wir für A. 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Anfahrt in das Hotel Tobkach tn den «raBCTgrCTat. io Passagiere wurden zum Teil schwer »einrieh au» JieiWfl >mirt>c get" cel*" ihre Tochter erlitten einen heftigen Aeivenarok. an 'lata m wurde in der Nacht zum sonntag der- iud,L Pulvermagazin in Die Wache schoß, ohne zu treffen. ES ist «rS der leyteii Monate der siebte Anschlag auf ^uloeu magazine in Oesterreich============== ine Frau von i angesallen >b s" l*' 1 smd ingiltungai t l a bi« Mau/' - r -usg-b-nkl W; „ ctlof*’» *! 6 abg-h°ll-" Biihmrtt I«11 Sen’?/ ,Ja.!?9en « Er-isA g™8 bet cl ■ 1W« bet S? L- 4; 7 musTV unb b» i ffl' “' N»| ,®1cFa M 11(1 der Qi(i, wo Q(!|. m«5; «•«tat. % bQ nicht rote "und Hamb,,. lü säst 300 : ^uptrennen Kc /°ssia"err -ltenen 20. ju ÄKenpreif wer den (M>- einem silba ^?ehrn. Die - Mangen. Lei dem gefr Kassel erM den 12. Preis. : veranstaltete en im Philosoß rch Gesana-von: rs. Fränkin T lglischer Sprach! n Schluß des - Zum Jugendfest Efeukränzdien billig x. haben. 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Juli Die Informationen der letzten Tage bestätigen, daß feinhlidw Gruppen aus der ^sttnd von Cheran Sä ää »n h-briat nad) Mesurata zurück Tic semdlickren «erluUe lind enorm • die Italiener hatten 19 Tote, darunter neun ^stariS, und 87 Verwundete, darunter 12 ASkariS. Roosevelts Nomination. Jackson, 22. Juli. Der Staatskonvent brr neuen Fort* s X ri tt sv a r t e i nahm die Nom in ation Roosevelts als Präsidentschaftskandidat au und nahm in den ^sogrammentwurf die Beib^Haltung der Schutzzölle auf fo weit sw^mcht für gewisse Industrien monovolartig wirken und die Lebenshaltung des Volkes übermäßig belasten. I ßerren-Stärke^äfche X 2 Zuckerkranke, Magenleidende sollten Studt’s Xrroztiadicr Grahambrot essen — ein bekömmlicheres Brot gibt es für sie kaum. Studt’s Grahamhaus, Kreuznach. Dienstag und Freitag frisch bei Carl Schwaab ______Hoflieferant. 14% Prima mitzckern-reise Marke Pfeildreieck „ Panther 1®” m. Darmstadt, 22. Juli. Die Eugen-Brackt- A u s st e l l u n g , die anläßlich des 70. Geburtstages des .Künstlers im Ausstellungsgebäude auf der ^.l-nstlerkolonre arranaiert wurde, ist am Samstag mittag in feierlicher Weise eröffnet worden. Der Großherzog und die Großherzogin begrüßten am Gingang des Haup«- saalcs den anwesenden .MnsÜcr in herzlicher Weise. Nachdem di7 Festgäste im Hanpffaale Anstellung genommen hatten, hielt Bürgerineister Müller eine Ansprache. Dann sand ein Rundgang durch die Ausstellung statt, die, in sämtliche Räume verteilt, etwa 400 Werke des Künstlers Cntl,öamburfl, 22. Juli. Di- SrtxntboSinte teilt uiv tenn 21. mit, das; der Brand auf dem Dammer Pa- ros" vormittags gelöscht wurde und jebe Gefahr b> seitigt ist._____________ — ff poröse t'ntcrzeuKr i oeS Automobil überfuhr an der a/^hrlichm Kurve ^t der. 1^ geschäftlichen Gründen unterwegs fein — überall stellt, ftonv :lnwärterl)aus die Lhaußee und smrrle um Panag,n nmrdc g n>( . Vuru.. lft Man will feine NmentxNclS, ferne . tot, während der ilhauifeur eme 'chwere Verletzung am! Unt^r Aflienuntermbmen, wo rigmthd) mcmanbjpm 1^au'e.x't vx erlitt Soweit bis letzt tntgdtvllt ift, mitte der ^-»au reur Ln luo no(h der Wirr 'elbst fllndnam als Bata i vaaierc auf das Schützenieit in Frankfurt gebracht, und woNti I 6 Zepter schwingt und flüdjc unb steiler m eigener Uelburg Zurück In Frankfurt hatte er einen Mann, her ’omüm» ba® Was nützt das lifcheuiend dem besseren Arbeiterstande DigchöN, kennen ge-1 t- ^uru^hotel »dessen Zimmer mit den erlescndslen Errungen KTÄb-dtt, ihn münad) Mtal u-hm-n. £„S» wnn. da« «fim id-Irrt« .t ..«» Hessen-Nassau. Ivollen keine Fauteuils Louis X\ , solidem wir wollen gu e a 20 Juli. Ter RaubmörderWaldschmidt, würde zu weit führen, all bic rontcrcii Jiinjcl der LandesirreiiMistalt -Her bornentwichen ^^Ecn zu erto-il ncn, die der feiibak „Jtlub ber ^nöert ^nd) jum Prinzipe gemack: bat. im L»otelwe,cn durchzusubrem ..-ta erlatzt . ftct ______________________ dieser künttigc Beherrscher des R.liewcsens Leiiaue Benimmungen 17 Deutscher vunderschietzeu. werden, wie beschaffen die stäseglocke sem muß MW ufw. IlebernuS UKUMU^ vm I u 21. Juli. wichtig, ja eine Lebensfrage N,r ieben Wirt nt nne ©geiahte ' Tr. Friedleben, dankte an . ”*’!! 0 /ufln.|. ,Lcn $tfrI erkennen Tiefem Sprichwort huldigt auch rm, dir mitgeroutt 6^;. für‘bk Ucbernahme bt v , Mhd- der vundert-, und daher erläßt a bat Mahnrilf: if nders dankte er dem Prm-en ^nnd)Hu b U bb ~ mü bcn, Zichorienkaffee'/ tober nne der ad>lcJagt - Uri Protektorats und da» Jntere«e, oas cbenrahec"). Unb zum Schluffe legt er allen Wirten ans Herz, 1 der Schießpreise zu bebenken, daß Mertschcn mtd nicht fliegen bet ihnen zu , S&Vunb konnte diesmal sechs deut,che e,sen wünschen i st?"t i?el vergeben.^wobei die Schützen die Bedingungen I ff. Ein 3).^ _______ ülx-r 900 fRingen erfüllt haben. .^orwurdeRic^rbBe^ n ^^^Munder''nehmen, daß er s etnega nzen . V ebensmar i inen • ' 'brüt« s »ciVen1 - -...........-,b:"beram ■ i,*l?8tiW|gifat bei. 2«*£”'2*Fh-NI wtiiN'm UmtongV’b?» BÖn«.' w beÜnftigai a M . fünfter F R. 93a dim e t) e r» smroaoan), icajiiri। „ änbert er täglich inne Mlcibung unb k.... ........ v. f Weiß it Tie (Irgcbnine finb bencr, al-.' N I ^Qrf) hvm 2tfrn> ter an den einzelnen Tagen aul das Okschick f i ui deutschen Bundesschießen erzielt wurden. Ter von den I Menschheit seinen Einfluß ausüben soll. Montagsriebet ütfdxn Äaiier gestiftete Preis wurde auf die erste „ ißt nur weiße Nahrung, d b. Rns. Milch uNv . -* -i.i I a, ,, .■ r flilnnnMi n 11 * tenn Sm iftVr Zag bei Monte/'Und k» e«6t es fort! t* Prinzen Heinrich erhielt ^au3 Wal chn er Wangen auhuldigt er der roten, Mittwocl» der grünen, Donnerstags IlmVegen.etefdKite ißatertanb (300 TOrter SrIbb ten Freitag ist der ..Tag alior S-rte»" SamS.ate 'm A.^2“ "' 'brcm "nb "wn °'J vom Oesterreich A. Bör^n er--Bielefeld auf Kleine Cagerchronik. ?’•' "’a‘- md aaÄKÄÄ1tenWS te* »ton Ans S»I°si E a m <• n» wurde Prinzessin Friedrich Wid- toSen ®. Arnd t-Stetlm auf die Pistolenfestscheibe MamI Helm von Preußen nachts von einer Prinzessin Qh i st- Meter). lirh Am^Sotmtag nachmittag nnirbc im Lonvr e zu Paris Dcritliid)tCS» eine *^rau festgenommen, als sie ein Bild von Boucher ff Der Klub der Hundert! Ter alte Baedecker scheint mit roter Tinte besudelte. Es haubett )td) unt tihhi^n^hr den oedehicrtcn Ansprud»en der „Elite der poliliid)CTi,Ltc^.tailcincv 1> Jahre alten Bretonen namens De l a r u e. sÄmschen und kaufmämüschen streife Frankreichs" zu genügen I bit. geisteskrank zu sein fd)CinL M a it glaubt, daß e^ ß- r stlub der Hundert", der soeben in Paris sich aufgetan bat, möalid) sein wird, den an dem Bild angerichteten ^ch.u e.i Prass-" meldet aus T-bla»,, das foinmcnte P°st°ut°m°brl stürzte b«ter "N—. Grand Prix > ' — Weltausstellung Turin 1911 785 do. für Damen Farbige Paletots in echt englischen Stoffen, grosse Nummern . 142° 68 |90 . 3522 Kinder - Kleider Carl Nowack Grösstes Spezialhaiis in Damenmodewaren«Oberhessen Paietots Paletots Paletots Paletots Englische Englische Englische Englische ^85 322 Zss 48O 450 KZ ZSO 822 Waschbinsen in farbigem baumwollen Musseline Pfg. Waschblusen weiss mit bunten Streifen . . . . , 0 BS:xtra,-RaJ>a,tt 125 cm lang, kleine Karos . in melierten Stoffen.......... in reinwollenen blauen und grauen Cheviots, imprägniert............. Foulard und seidene Kleider .... 2622 Abendmäntel in Tuch 1222j mit Seide gefüttert 1822 S— 1122 2022 2822 12.-, !6._ 1822 Jacken ■ Kostüme Blaue Cheviot-Kostüme Jacke auf Sergefutter 1222 Blaue Cheviot-Kostüme Jacke auf Halbseide 1422 Blaue Kammgarn-Kostüme Jack« a Halbseide 1622 422 622 x I 7/ & Abschnitt - Reste in Seiden-Stoffen, Kleider-Stoffen, Blusen-Stoffen, Wollmusseline- und Wasch-Stoffen Wasch-Kinderkleider SST 7°-100’ “einfarbig: 422 Diverse Restbeslände in voll. Kinderkleidern L Drittel TL Waschblusen do. mit weissem Stickerei-Kragen . . Waschhemdblusen farbige Zephir Waschhemdblusen farbig Seidenleinen . , . . Taffetkostüme schwarz, farbig i Schwarze u. farbige seidene Paletots 2222 zZ Schwarze Voilepaletots .......2022 i Schwarze Tuchpaletots in t.e™em M22 Blaue Cheviot-Röcke reine Wolle Blaue Cheviot-Röcke mit schwarzer Seide garniert Blaue Kammgarn-Röcke gartJXpel.und Kn°pf; Englische Röcke arbeitung 4.50, 5.50 . . . ä . Reinwollene Musselinecrem mifc Tupfen lYieter Kostüme Jacke auf Halbseide . . . 1422 Kostüme in melierten Stoffen .... 1622 Kostüme Halbseide . . . . Jacken |800 Kostüme kleine Karos, Jacke a. reinSeide 2322 48 pfg. | Reinwollene Musseline S“: Bori 68 bi8 95 Pfg. in weiss und beigefarbigen Leinen Matrosen-Kleiderin remwonen6mbabr]26Ip00 LSLVQ fOOO früher 22.- jetzt ■*>= bis 36.— Mk. Kleider Leinen-Kleider farbig . , Waschvoile-Kleider in Streifen . . . Wollmusselin-Kleider für Backfische Englische Kostüme b?sst68Viraje^tung’.frühOT48-": 3222 Blaue Kammgarn-Kostüme 3822 Kostüm-Röcke Nach Beendigung meines Inventur-Ausverkaufs habe ich die Restbestände meiner Läger zusammengestellt und verkaufe dieselben zu folgenden Preisen: Reinwollene Musselin-Blusen Reinwollene Musselin-Blusen reich garniert Wollene Blusen aus reinwollenen Bordürenstoffen . . Hemdblusen reine Wolle, gefüttert . , Popelin-Blusen reine Wolle, früher 10.— . . . jetzt