Nr. 145 eifdten, der wohlweis seinen Sport über die ieuge e. n- !t n- r. Feauen-Feuilleton. Die neueste Mode von Shanghai. Eine ganz besonders geschmackvolle Wandlung scheint zurzeit die Shanghaier chinesisckx Sranennwbc burd^umodten: jedenfalls hat sie einen dortigen Ehemann zu einem Berzweiflunasausbruch getrieben. den die chinesische Zeitung „Sin-wen-pao" veröffentlicht: allerdings nicht mit dem Namen -des Bei — -r. ie Pariserin ohne Hut. Ter Pariser Flaneur, der die regensreien sonnigen Zunimorgen dazu benubt, um mit einem Spaziergang im Bois dem guten Tone der Tradition der Pariser Gesellschaft zu dienen, wird seit einigen Tagen der eines merkwürdigen bisher ungewohnten Anblicks. Auf den lich anonym zu bleiben vorzog. feit den Sagen der Revolution ins Schlimme gewandelte Mode ai erllären, muh man sich eine nach dem „dernier cri de Shanghai“ gekleidete Schöne vorstellen. An ihr fallen vor allem die neuen Haartracksten auf. So wird zum Beispiel das Haar M einer Brezel geformt und auf den Vorderkopf' gelegt: oder es wird (nach (Sketchenort) um den Hinterkopf gewickelt. Tie blaue, golbimiränberic Brille ist ebenfalls ein wichtiger Bestandteil der neuen Mode, wenn auch die »Lugen gar nicht danach ver- longen. Auch die Bänder, die um den Hals gelegt werden oder von Brnstdöde auf das Kleid flattern, und die goldene Schmuckkette erscheinen nicht minder neu als überflüssig. An Stelle der kleinen Tuchschuhe sind Sckuihe aus Leder getreten: der itützenv Ann der Magd, den früher die humpelnde Schöne bet ihren Ausgangen nicht entbehren konnte, wird jc^t von einem zierlichen Spazrer- — a. ie Hochschule für Frauen zu Leipzig, die im vergangenen Herbst eröffnet wurde, zeigt eine erfreuliche Ent Wicklung. In den zwei ersten Semestern haben sich zusammen bereits weit über lausend Hörerinnen und Studierende einschreiben lassen: besonders die philosovdischen, historischen und pädagogischen Vorlesungen weisen einen überaus starken Besuch auf. Tie neue Hochschule will nicht nur für eine grünblidie Allgemeinbildung des weiblichen Geschlechts sorgen, sondern sie erstrebt poj allem, den mütterlichen Erziehungsberuf in umfassender Weise zu pertiefen und die Frau für dir mannigfaltigen sozialen Aufgaben vorzu- bereiten, die ihr innerhalb der Gemeinde, des Staates und der Gesellschaft erwachsen. gtebaftion, Expedition und Druckerei: 64nd- ftraee 7. Expedition und Verlag. 51. Redaktion: ^»Sl12. Tel.-Adr.. AnzeigerGießen. bau fiji -----,------ ---------- ______gen wandeln die eleganten Schönen der 'Seinestadt und zeigen ihre raffinierteste Sommerroiletie, viele von ihnen entzücken aud) durch den tadellosen Schnitt und durch die elegant flicfjen> n Linien eine- meisterhaften Tavlor made das Auge des Nenners: aber nur eines läßt die Herren unwillkürlich neben bleiben. Das ist gc= sch:hen? 2inb alle diese Damen.vielleicht nur auf wenige Augenblicke dem Automobil entstiegen, das irgendwo in der Nähe halten mutz? Denn die mondänen Pariserinnen wcrndeln barhaupt durch den Bois, die raffinierte stomposition der Modistin, die sonst das Haupt ber Dame schmückte, ist nirgends zu sehen, ja nidn einmal ein Schleier deckt die koken arrangierte Frisur gegen die Zudringlichkeit der Sonne oder die Unhöflichkeit eines plötzlichen Regenschauers. Das der Beobactuer hiermit pveiselndcin Staunen sieht, ist die neueste Modclaune der Töc^er der Seinestadt: die Pariserin Samstag, 22. Juni (912 Rotationsdruck und Verlag der Brühlfcheu UnioersitälS»Buch» und Steindruckerei. R. Lange, Gießen. Ein« PensionThörne Erscheint täglich mit Ausnahme des Sonntags. Die „Oletzeaer La»iliendlStter" werden dem jBngeigfr4 viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. Die ..Landwirtschaftlichen Seih fragea" erscheinen monatlich zweimal. ..j> hlllir 0n4-inee !-3 LÄS VogekbergflOOngobelÜ ff» ^Isenmeer MaB.Preis.ProSp.d. lhuw _______ SS»/g Erfolge gehabt, worüber Dr. JuleS Arnar in einem Amiatz der Revue bericknet. ' . . Arbeitsteilung und Schnelligkeit sind die beiden Faktoren, . c &,e am wenigsten ermüdend und am ertragreichsten ge- r man diese beiden miteinander verbindet, werden die gunftigiten Bedingungen gegeben fein, um lange zu arbeiten, viel iu vollbringen und wenig zu ermüden. Unter diesem G'ichts- bunit hat der Fabrikdirektor F. Dinslow T a v l o r in einer grosten meioe von Betrieben eine Organisation der Arbeit durchgefuhrt, die me täglichen Leistungen verdreifachte und vervierfachte. Bei au" ^r5ridininflrn wurde durch sorgfältige Einübung jede unnötige -Wiederholung von Bewegungen vermieden, die eine grotze Muskel anftrengung Hervorrufen Auch die Arbeitswerkzeuge, die Be- wrderungsvorrichtungen usw. unterzog Tavlor einer scharfen llritif tnbejug darauf, ob sie unnötige Anforderungen an die Kräfte ttelltfrt. Durch Verbesserung der Werkzeuge und durch praktische Verteilung der Arbeit, durch Regelung der aiiszusiihrenden De wegungen und der Schnelligkeit hiescr Bewegungen brachte Tavlor lede .Irbcit auf die günstigste Formel, die am ivenigsten Ermüdung hervorrief. Nach 35iäbtigrn Versuchen in Fabriken und Werkstätten. nach unendlichen Mühen, Opfern und Mollen hat der amcnlaniJdK Gelehrte eine Methode ausgearbeitet und in einem unnangrcichen Werk nicbergciegt, die vielfach begeisterte Aufnahme gnunben bat und geeignet ist, eine Revolution in allen Formerk der ^Mthuftric hervorzurufen. Von anderen Forschern wurden Versudre unternommen, die Arbeiten, die Tpvlor nickst in das Bereich seiner Studien gezogen hatte, nach seinen Gesetzen praktisch zu organisieren. Als Beispiel sei die Organisation der Maurerarbeit durch Gilbreth angeführt. Die Bewegungen der Maurer beim Legen von Ziegeln wurden dadurd) von 18 auf 5, ja sogar 2 für jeden zu legenden Ziegel zurück gedrängt: das mühevolle Bücken und Wiederausrichten des Körpers wurde bernueben durch Verwendung eines vraklisdren (Gerüstes und kleiner Haufen von Ziegeln, die im Handbereidi aufgefdncbtcl waren. Infolge davon konnte ein Maurer statt 120 Ziegeln in der Stunde 350 legen, wodurch die Leistting fast um das Dreifache erhöht wurde. In ähnlicher Fonn lätzt sich in allen Handwerken eine wissensdxistliche Organisation der Arbeit durchführen, bei denen die Muskeltätigkeit auf das notwendige Minimum befd>ränft wird. Lohrhaupten 'M - mit Börscn-Wochcnbcricht. = Frankfurt a M., 21. Juni Die Umsätze bleiben gering. Spekulation und Publikum verharren in ihrer Untätigkeit, weil fiel) Anregungen für neue Gescktäfte nicht bieten. Der Privatdiskont hält sicki nahe an der Lfrenze der offiziellen Banksatzung und dürfte, solange die Ansprüche für den Semestcrwechsel nicht befriedigt sind, nicht iurüdgehen: aber die Vorbereitungen, die hierfür getroffen werben, sind jiemlid) weitgehend und man glaubt, hast der Sc- mesterwcchsel ohne Störungen übenounben wird. Für Schiebung s g e l d nimmt man einen Satz von etwa 6 Prozent für den Ultimo in Aussicht Mit Spannung erwartet man die Entwickelung des Geldmarktes nad) dem Quartalswechsel ; allein, wenn man bedenkt, datz auch der cnglifcbe und der französische Geldmarkt angespannt sind, so wird man sich großen Hoftnungen nicht bingeben dürfen. Wenn auch der Be- bari der Börse infolge der Einschränkung der Spekulation zurück- gegangen ist, so nimmt doch die Industrie immer noch Mittel in Anspruch. In den Ziffern unseres Außenhandels und der Mebrein nahmen der Eisenbahnen spiegelt sich die Leb- haftigfeit des VcrkehrslcbenS deutlich ab. Wie lange die gute inbuitriellc Monjunftur andauern wird, läßt sich nicht absehen, e.nc Abi'ckm'ädmng glaubt man bis jetzt nur aut dem Stabeisen^ und bi*m Koksmarkt wahrzunehmen, aber andere Erzeugnisse der Eisenindustrie sind begehrt, so daß verschiedentlich Preiserhöhungen vorgenommen wurden: auch der englische und der belgische Eisenmartt liegen fest, ebenso die Metallmärkte, besonders Kupfer, wenn die sickstbaren Vorräte in Abnahme begriffen sind. Gut besä istigt ist auch die Maschinenindustrie. Große Aufträge liegen namentlich auf Automobilen vor, aber aus Amerika kommt eine Meldung, die nicht untersdstitzt werden sollte D-ort soll infolge des stark forcierten Baues an Lurusautomobileit eine llcbcriättigung des Marktes eingetreten sein und diese Ueber- sättigung kann sich auch auf den beutfdxn Markt verpflanzen. Es ht also ein Signal zur Vorsicht beim nauf der hochnotierten Aktien von Automobilen bauenden Gesellschosten. Ter Anlagemarkt bleibt schwach disponiert, besonders kommt von deutschen Anleihen immer noch Material anscheinend auch vom Ausland zum Verkauf. Don fremden Renten waren Gnedin infolge der guten Monopoleinnahmen, an deren Ucberfdnme die Gläubiger partizipieren, fest, auch Mexikaner etwas besser, weil die Un- rul-en im Lande ahilaucn Portugiesen blieben zwar behauptet. gebt diesen Sommer und freut sich, wenn orr Morgenwind in ihren und den anderen Haaren spielt. Noch l-alten sich einige konservative Gemüter ängstlich zurück, aber wenn die schönen und eleganten Vorlampferinnen ihrem frisch aus Amerika importierten neuen Prinzip treu bleiben, dann wird in den Ateliers der Hm- macknrinnen bald Heulen und Wehklagen aubbrcdxm, denn die Pariserin verzichtet auf das, was fönst ihrer Toilette die letzte uno höchste Vollendung gab: die Pariserin entsagt dem Hute ... Die moderne persische Frau. Ter frühere per-^ Mche «ckatzsekrerär, W. Morgan ^huster, gibt in dem neuesten Leit „Ecnturv" eine treffliche Schilderung der modernen persljd-en Frau, die iidi in den letzten 5 Jahren von allem Herkömmlichen losgelöst und auf die Geschicke ihres Vaterlandes einen nickst zu untcn'diG^nbcn Einfluß gewonnen hat. „Ohne ihren morahfdien Einfluß," so schreibt Shufter, „wurde die revolutionäre Bewegung, die von Rußland mit Hilfe Englands so lange nicd?rgehaltcn worden ist, nur em unfruchtbarer Dort- vrotcst gewesen fein. Die Frauen allein haben in die Herzen her pcrnfdxTt 'l'iänner den Keim des Widerstandes gesät und ihnen ist es zu verdanken, daß die so oft versprochene Ver- fajfung icinerjeit endlich eingeführt worden ist. Seit dem Jahre 1906 haben sie dem ganzen Lande den Freiheitsdurst eingeflößr und das Lechzen nach dem Abschutteln des fremden Joches. Sie allein haben in Persien den Patriotismus, der heute mehr denn ;e zutage tritt, e-nttachr. Es gibt heute in Teheran allein wenig- stens 12 Geh-imbünde, von denen jebermann üenntnis hat, die einzig und allein von Frauen ins Leben gerufen worden sind. 'xn ihnen geben Frauen den Ton an und verteidigen und verbreiten die liberalen Grundsätze Die Perser sagen mit Berechtigung, bau, wenn bei einem Ehuluk — em Streik ober ein Aufstand — eine «yrau die Hand im Spiele hat, ist die Lage gefährlich und das „Kabinett in Gefahr". Aber mehr als einmal hoben )ie auch praktisch in die Kämpfe des Landes eingegriffen, und lie haben den Mut und die Tollkühnheit an den Tag gelegt, von denen die großen Epen des Firdusi erzählen. Unvergessen "t noch, wie sie den Präsidenten des Parlamentes zwangen, ihre Abordnung »u empfangen und ihren Forderungen zu roill* fahren. Mit Revolvern in der Hand erschienen sie im Parlamente und drohten, ihre Männer, Brüder und Söhne zu er- schietzen, wenn diese sich nicht dem Vorgehen der Russen wider- letzten und die Ehre des Vaterlandes retten würden." Viertes Blatt 162. Jahrgang Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhefjen Heues vom ANumulator öer Zukunst. lieber den neuen, leidsten und billigen Akkumulator aus porösem Blei, von dem jüngst aus Kopenhagen berichtet wurde, hat sein Enindcr, Professor Hannover, dieser Tage vor einer Versammlung von Technikern und Industriellen in Kopenhagen einen Vortrag gehalten, in dem.er die dish.'r unbeantwortet gebliebene Frage beantwortet, wie er sein „poröses Blei" herstellt und wesivegen die „Kapazität" seines Akkirmulators die gewöhnlichen Akkumulatoren um das Vierfache übertrifft. Zu seinem „porösen Blei" gelangte Professor Hannover durch die genaue Beobachlusty der Schmelz- und Erstarrungsvorgänge beim Metall. Manche geschmolzenen Metalle erstarren beim Erkalten nicht ans einmal, sondern bei bestimmter Temperatur er narrt die Masse an einzelnen Teilen, während nod) kleine Kanäle mit flüssigem Metall in der festen Masse bleiben Erwärmt man solche Metallstücke — Professor Hannover nahm dazu Platten von einer Btei'Antimonlegieriing so geschieht das Umg.lehtte: die noch nidit ganz »efte Flüssigkeit in den Kanälen 'djmint zuerst und läßt sich dann durch Zenttifugieren aus dem feftbleibcnbvn übrigen Metall entfernen, f0 fraf; eine poröse Masse zuriickbleibt, die tatfadUid», was anfänglich nickst geglaubt wurde, Millionen von uiikroskopisdnm Köthern enthält und daher eine außerordent hd) große Oberfläche hat. Professor Hannover gab an, er habe unter dem Mikroskop auf jedem Millimeter Lange diirdflchnittlich 20 solcher Locher gezählt. Tie Oberslädst von Metallplatt-n, die nach diesem Verfahren bergeftent sind, ist daher ungefähr äUmal so gron, wie btc geivöhnlick>er, gegossener Bleiplatten mit Rivpen. Da nun die Wirksamkeit eines Akkumulators von der Größe der Metall fläche ablsangt, die dem Angriffe der Säuren ausgesetzt ist klingt Professor Hannovers Angabe durchaus glaub!id), sein Akku' mulator sei viel leiituiigssälnger, als der gewöhnlidx'. Seit der Erfindung des Akkuinulators 18.59 sind viele Patente angemeldet worden, die Verbesserungen des Akkumulators be treffen. Hierunter gibt es nur eins, das wirklich einen bedeutenden Fortschritt brachte, nämlich die Faurcsck e Füllmasse, die 1882 patentiert worden ist. Bestätigt sich Prosessor Hannovers Behauptung, so handelt es sich in der Tat um einen neuen, großen Forttchritt der Akkumulatortechnik. wandern und Reisen. Räder und 5ommersrischeir = y a h • 91 (t u h e i m, 21. Filin. Sinfonie-Konzert der St u r f a p e 11 e. Moraen Samstag abend gelangt als Haupt- nununer deö Programms die '"'roße 1- b a n t a ft 11 ri) c Sinfonie wickeln sie gewöhnlich vorher ihr um den Kopf, um dem Gegner keine Gelegenheit zu geben, den Zopf zu packen.) „Eine Dam.' mit einem Spazierstock gleicht einem Assen, der spazieren geht." Schreiber war offenbar derart über die Kühnheit seiner btssigcn stritik erschrocken, daß er rasch noch die letzte Glosse an flickte, um alles Vorhergesagte zu mildern: ,'Itn übrigen gleicht das Auftreten und das Gehen der Dame dem eines Kriegers, der in die Schlackst zieht." 3ft Gedächtnis Hebung? fihrirfuünrt9 k?.0 brn " so sagt das Sprichwort, und das rw"wllos reck': Warum aber Uebung den andere Frage Die Mehrzahl der Menschen -1 €u"' 'Ärt bn Urbuna sei, daß es ^brauch so ähnlich zunähme, wie ber Muskel durch ^UatSrro5fb’d 9flibrfir,Utr^ 7^. ")l cntt fuhrt nun in der den Beweis, daß nicht das rI Ucbuna ttt, sondern daß umgekehrt Uebung auf neroäier Baus nur auf Gedackstnis beruhen kann. nnuN'ch an das bekannte Beispiel vom Muskel, der durch SfflSfk Jrbfvt flCubt wird, so erkennt man leicht, daß die .Auslnldung des Muskels nur Nebensache ist, nmbraib seine Ar .veittweisc durch die Hebung nicht beeinflußt wird. Der Muskel muh vielmehr auf den Ren, der ihm vom Nerven aus zugehet, d,n‘1 ( und Stärke unb ganz bestimmtem die zugehörige Bewegung richtig ab- Konnten Muskelbetvegungen, etwa auch verwickeltere, wtrklid) geübt werden, so da» sie bei Wiederholung immer besser k ° ?°rcr. Steinreich, Neuen Bäue 25. 18. Ernst Zeug, 2 Jahre alt. Schotten. Schafe 21, Schweine 410. Geschäft ruhig. In der Iohanneskirche. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Bechtolsheim er. Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten aus der Lukas- qemembe. Vormittags 97? Uhr: Piarrer Ausfeld. Bornnltaas 11 Uhr: Kinderkirche für die Johannes gemeinde. Pfarrer A n s I e l d. F.C. Wiesbaden. V le h h of-M a r k td e ri cf) t oom 21. Juni. Auftrieb: Rinder 65 (Schfen 27, Bullen 0, Kühe 33), Kalber 98, Katholische Gemeinde. Sotte^dlenst. SamStag, den 2 2. Juni: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. , m . Sonntag, den 23. Juni, 4. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 6V, Uhr an: Gelegenheit zur hl. Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste hl. Messe. , um 8 Uhr: Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr Heil. Messe mit Predigt. Nachmittags um 2 Uhr: Christenlehre; daraus Fest-Andacht mit Segen. ________ ____ -gw Wiefed. Aufgebote: Juni 20. Otto Möser, Taglöhner, mit Eheschließungen: Juni 16. Nikolaus Pfeil, Maurer, mit Anna Katharina Will in Trais a. d. Lumda. rttrchliche Nachrichten« Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 23. Juni, 3. nach Trinitatis: Gottesdienst. 3n der Ltidtkirche. Vormittags 8 Uhr: Piarrer Schwabe. Zugleich Christenlehre für die Neukonsirmierten aus der Markus- Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 22. Juni: 16• R. Giehen. Aufgebote: Juni 1b. Friedrich Nikolai, Eisenbahn- schassner in Gießen, mit Lina Weber in Wiesbaden. — Hermann Ausch, Kaufmann, mit Paula Hedwig Margarete Schmale, beide in Giehen. — 19. Ml Helm Luh, Bahnarbeiter tn Lechgestern, mit Katharine Beiz in Amönau. — Wilhelm Hörle H-, Landwirt, mit Lina Merz, beide in Sellnrod. — Ludwig Adolph IV Bahnarbciter in Klein-Linden, mit Elisabeth Kricp in Nordeck. — Wilhelm Viehmann, Taglöhner in Gießen, mit Wilhelmine Elisabelha Pfaff in Kinzenbach. — August Seipp, Schreiner, mit Margarete Uhl, beide in Rodheim iÄt. Biedenkopf). — Georg Erhard, Bäcker, mit Anna Ulm, beide in Gießen. — Karl Poppenhaier, Buchbinder, mit Elisabeth Schäfer, beide in Gießen. — 20 Friedrich Linck, Oberlehrer in Rostock, mit Adelljeid Geller in Gießen. — Dr. rned. Karl Binsack, prakt. Arzt m Gedern, mit Cäcilie Geller in Gießen. Eheschließungen. Juni Id. Wilhelm Frey, Maurer in Wißmar, mit Charlotte Bernhardt, geb. Saueres,ig m Gießen. — 17. Leonhard Könitzer, Diplomingenieur und Direktor in Zehlen- dors, mit Viktoria Hörhanirncr in Charlotteuburg. Cseborenc: Juni 12. Dem Kaufmann Andreas Scheid ein Sohn 13. Dem Metzger Karl Daubert ein Sohn, RudoU Ludwig Wilhelm. — 14. Dem Fuhrmann Karl Horst cm Sohn, Karl - Dem (Widner Karl Max Tippmann eine Tochter, Paula Marie Dem Lokonwtivführer Emil Marx eine Tochter, Anna Luise. - Dem Metzger Hermann Seligmann ein Sohn, Moritz Manfred. — 15. Dem Bierbrauer Johann Micljael Engert ein John, Walter. — Dem Konditor Leopold Huber ein Sohn, st v'r bene: Juni 14. Luise Lesch, geb. Bender, 65 Jahre alt, Sonnenstraße 13. — 15. Margarete Trapp, geb. Kling, 80 Jahre all, Asterweg 40. — Anna Albach, geb. Simon, 43 Jahre alt, Großer Steinweg 6. — 16. Will>elmine Röhrig, geb. Heiland, 58 Jahre alt, Kirchenplatz 11. •— 18 Kaspar Leith, Eisenbahn Vorschlosser i P , 58 Jahre alt, Bleichstraße 42. — 19. Wilhelm Walther, 2 Monate alt, Wolfstrabe 17. — Johann Adam Engel, ohne Berus, 66 Jaljre alt, Liäjer Straße 74. — 20. Wilhelm Kipper, 5 Jalne alt, Schissenberger Weg 52. — Robert Heinrich Schneider, 1 Jahr alt, Lindcngasse 2. Alsfeld. Sterbefälle: Mai 28. Christoph Lipp, 80 Jahre alt. Beuern. Aufgebote: Juni 17. Karl Hofmann, Maurer in Beuern, mit Katharina Elisabetha Nürnberger in Bersrod. S l e r b e f ä l l e: Juni 18. Sußmann Edelmuth II., Rentier, 61 Jahre alt. Büdingen. Geborene: Juni 14. Dem Oberlehrer Dr. August Förster eine Tochter . Sterbefälle: Juni 13. Katharine Kalkhof, geb. Dormg, 86 Jahre alt. Zriedberg. Aufgebote: Juni 14. Johann Evangelist Baumgartner, Bierbrauer, mit Maria Zender, beide in Friedberg. — 19. Ernst Linde, Großh. Regierungsbaumeister ui Darmstadt, mit Emelie Rosa Louise Emma Georgi in Friedberg. _____________________ bach. Geborene: Mai 28. Dem Landwirt Johann Heinrich Braun eine Tochter, Katharina. — Juni 8. Dem Riedesel schon Brauereibuchhalter Ernst Burg ein Sohn, Helmuth. — 14. Dem Fabrikarbeiter Heinrich Schiebellmth III. eine Tochter, Anna. — 17. Dem Dachdecker Ferdinand Cazare eine Tochter, Marie. gemeinde. Vormittags 9X Uhr: Psarrasustent Schorle nimer. Kindeikirche für die Pkatlhänsgemeindc. Eheschließungen: Juni 13. Wilhelm Römer, Land- . _ wirt, mit Anna Heß, beide in Lang-Göns. — 16. Karl Reusch, Karoline ^o^iges. Landwirt, mit Katharina Tern, beide in Lang-Göns. ■ - Sterbefälle: Juni 18. Katharina Velten, geb. Wagner, err Tx.R« ^outerbadi Lcharkenberg iu Tlichelitnbi i. Ldenw. — Herr August Gei't ir Eheschließungen: Juni 2. Otto Eberhard Fest, Schutz Veinheiin. - ^äulein El.se Hellenbcin au^Cchloß Eiscnboch-- mann in Fulda, mit Martha Busch in Lauterbach. - 8 Valentrn vert Johann Konrad Engelmann in Parig-velbenhau^n. - Kircher, Holzvlatzarbeiter in Lauterbach, mit Katharine Kodier Vhilwv Cornelius in Edelsberg. - Herr Wilhelm Schloov. V» von HopsmannSfeld. — 11. Otto Zimmer, Großh. Forstassessor, H"go Klotz, Herr Alexander Piarr,„4, sämtlich in -Marburg. mit Marie Margaretha Katharina Erna K-eutzer, beide in Lauter — Eheschließungen: Juni 15. August Moser, Kaufmann, :;t Berta Kromm, beide in Schotten. Geborene: Juni 9. Dem Taglöhner Ludwig Bach eine Geborene: Juni 5. Dem Schreinermeister Otto Wilhelm Tochter, Kätchen. — Dem Maurergesctten Louis Karl Wageubach Karl Stang eine Tochter, Elise. — 6. Dem praktischen Arzt ein Sohn, Ewald. Dr. Eugen Louis Fran^ Ncuenhagen ein Sohn, Erwin — Sterbefälle: Juni 14. Johannette Süßkind, geb. Ochs, 7. Dem Taglölmcr Konrad Nan ein Sohn, Koiwad — 8. Dem Jahre alt. Taalöhner Karl Bär ein toter Sohn. — Tem Fuhr knecht Louis VfAtXArf Bi.ßer eine Tochter, Anna Marie. — 9. Dem Arbeiter Theodor nrojooq. Kromm III. ein Sohn, Karl. — 12. Dem Zimmergesellen Wil' Aufgebote: Juni 17. Wilhelm Viehmann, Taglohner tu Helm Lang em Sohn, Heinrich. Gießen, mit Wilhelmine Elisabetha Pfaff in Kinzenbach. Eheschließungen: Juni 15. Heinrich Schmidt, Berg mann in Rodh.im, Kr is Biedenkopf, mit Louis^Amend in Krofdorf Geborene: Juni 10. Dem Fuhrmann Karl Valentin in Gleiberg ein Sohn, Reinhard. — 16. Dem Former Ludwig Forbach in Gleiberg eine Tochter, Ida Elisabethe. Tnrfrtrr Emmo Sterbesälle: Juni 16. Balthasar Klar, Landwirt in TocMcr, Cmma. f , c, ■ 1 n cm f(.nr QAHkwiirt in Geborene: Juni 12. DemWeichenstellerDilhelm Schmul- Aufgebote: Ium 19. Wilhelm Wenzel, Landwirt m 6arf) rine Tochter, Ottilie Anna. Hörnsheim, mit Anna Leun m Großen-Luiden. . . Sterbesälle: Juni 13. Gertrud Elise Margols, 8 Monotc Geborene: Juni 18. Dem Steiger Ludwig Schmidt eme alt - --- Tochter, Hedwig. , w Sterbesälle: Juni 14. Maria Volk, geb. Braun, 50 Jahre alt. Büchertlsch. — Farbe n Photographie. Was noch vor wenigen Jahren für unmöglich gehalten wurde und rn das Reich der Träume verwiesen werden mußte, nämlich, die Gegenjtande der Natur in ihrer farbigen Erscheinung wiederzugeben, ilt zur Wirklichkeit geworden. Und zwar ist dies der Firma Lu miete in Lyon zu danken, deren epochemachende Erfindung der Auto chromplatte jeden, der mit dem photographischen Apparat umzugehen versteht, befähigt, die ftimmungsvolliten NaNrrszenen unter voller Wahrung der farbigen Effekte photographisch seftzilhalten. Zu dieser glücklichen Erfindung gesellt sich nun noch bte MogiMeit, das was der Platte nur als Einzelkunstwerk gelungen ist, durch den Dreifarbendruck getteu zu vervielfältigen. Der aus diesem Gebiete seit Jahren bestens bekannte Kunswerlag von E. A. L> e e m a n n in Leipzig läßt gegenwärtig unter dem Titel „^arbenphoto- graphie" eine Bildersammlung in monatlickjen Heften erscheinen, von der und die erste Lieferung soebeii zugegangen ist. ^ie Subskription erstteckt sich zunächst auf 12.Hefte zu je 2 Mark, die in zwangloser Folge zur Ausgabe gelangen. Als Herausgeber des neuen Sammelwerkes ist eine anerkannte Autorität aus d^ii photo- graphisdjen Gebiete, Herr Professor Fritz Schmidt-Karlsruhe gewonuen worden, der das Heft aud) mit einem gut unterridNenden und sarbig illusttiericn Artikel über1 die Farbenphotographie eröffnet. Was die Wiedergaben bieten, ist einfach erstaunlidi, was sowohl die zauberhafte farbige Wirkung betrifft, die mit der Platte erzielt werden konnte, als die Wiedergabe durch den Dreifarbendruck, der die Erfindung mm erst auf die breiteste Grundlage stellt und das Verständnis für die Farbenphotographie den weitesten Kreisen erschließen wird. Märkte. ließen, 22. Juni. P! orktb eri ebt. Ank hentigem Wockien- markte kostete -. Vntter das Pfund l,00-1.15Mk^ Hühnereier 1 etuef 7-8 Vlg., 2 Stück 00 Plg., Enteneier 1 Stück 10-0 Pfg., Ganfeeier 1 St. 20 Pf., Käse das Stück 6—8 Pfg., Köfematte 2Stnck o—6 Plg.' Tauben pr Pr. 0,80—1,00 Mk., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Pck., Hglmen pr. Stück 0,80-1,80 M., Enten vr. St. LSO-2,20 Mk., Gänse das Pfd. 00-00 Pfa., Ochsen fleisch pr. Pfd. 90-98 Pfg^ Rindfleisch pr. PsiNld 90-94 Pfg., 5U,hflekfch 80 Pw^. -Lchioeine- sleisch pr. Pfund 80—96 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 88—02 Pfg., Hnnnnelfleifch pr. Pld. 70—90 Pfg.. Kartoffeln vr. 100 Kg. 10.00 bte 10.50 Ml., Weißkraut bas Stück 00 bis 00 Pfg^ Zwiebeln ver Ktr. 10,00—12,00 SDIL, Milch bas Liter 22 Pfg« Nüsse 100 Stück 50—00 Pfg., per Ztr. 0—00 Mk« Kirschen bas Pfund 35—40 Pfg Piarktzeit von 7—1 Uhr. fc. Wiesbaden, 20. Juni. Heu- und Strohniarkl Angelahreu waren 6 Wagen mit Hen und Stroh. Dion notierte: Hen 6.40—8.00 Mk., Stroh (Richtstroh) 4.00—5.60 'Mk. — Frnchtmarkt. Haler 22.00—23.20 Mk. Alles Iür 100 Kilo. Höchste Temperatur am 20. bis 21. Juni — + 19,9 ' C. Niedrigste „ , 20, , 21. , =• +13,0*0. Niederschlag: 0,0 mm. Donnerstag, , ^7* Juni 1912 Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Luft Dkbfoliite Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grad brt ‘Bewölkung in J«dn»«l d