Die heutige Nummer umfahr 10 Seiten. g g t der Regierungsbercchrmng im Jahre 1920 noch 3 031 245 Mark betragen. chischen Korps, unter den von Garibaldi befehligten Freiwilligen Truppen. Die finanzielle Wirkung der hessischen vesoldungr- vorlage. Die neue Regierungsvorlage für ine Beamten- und Lehrerbesoldung liegt nunmehr im Druck vor. Sie bilder wiederum, wie die am 30. März d. I. den Kammern überreichte Vorlage, ein sehr umfangreiches Aktenstück von 217 Seiten, doch ist ihr Inhalt diesmal etwas Übersicht- licher angeordnet. Da von der früheren Vorlage nur die Gesetzentwürfe über die Witwen-- und Waisenkasse der Volks schuttehrer, über den Urkundenstempel und über die Zuschläge zur Reichserbschaftssteuer eine definitive Regelung erfahren haben, so werden in der jetzigen, namens des Großhcrzog lichen Staatsministeriums von allen drei Ministern unterzeichneten Vorlage der Landständen diesmal vier weitere Gesetzentwürfe unterbreitet, nämlich über die Wohnungsgeldzuschüsse, die Besoldungen der Staatsbeamten, die Ge- setzcsänderrmg über die Gehalte der Volksschullebrer und über eine neue Vereinbarung inbetreff der Zivilliste, die zusammen an die Stelle der früheren Regierungsvorlage treten sollen. Wir haben das Wesentlichste aus diesen Gesetzentwürfen bereits mitgeteilt und wollen uns deshalb heute zunächst einmal mit dem in der Vorlage an erster Stelle vorgelegten Generalplan über den Bedarf und die Deckungsmittel zu den vorgeschlagenen Gehaltsaufbesserungen der Beamten- und Lehrerschaft näher beschäftigen. Wie die Regierung in ihrer Einleitung bemerkt, würde sich, lücmt man die Bedarfs- uno Deckungszahlen „rein rechnerisch" t weiter fülyrte, bis eine Entnahme aus dem Restefonds nicht mehr nötig ist, der Jinanzplan bis in die 1930er Jahre hinein erstrecken müssen. Während der früheren Vorlage ein Deckungsplan bis 1927 beigegeben war, begnügt sich die Regierung jetzt mit einem solchen bis zum Jahre 1920, um darzutun, „wie man sich das Wachsen von Bedarf und Deckung und ihr gegenseitiges NaherNriegerische Stimmung der Türkei. Am heutigen Montag beginnen in London die Frie- densberatungan. Mer die Türken gehen nicht mit hoffnungsvoller Freude ans Werk. Zwar wollen sie die Vertretung Griechenlands bei der Konferenz stillschwergend dulden, aber gegen die Treibereien, daß Mrianopel der Türkei trotz allein abgenommen werden solle, erhebt sich die allgemeine Stimmung. Der „Köln. Ztg." wird aus Konstantinopel gemeldet, daß die Kundgebungen für die Fortsetzung des Krieges sich auch quf die geistlichen Kreise erstrecken Der Oberbefehlshaber Rasim Pascha sc, in der vorigen Woche noch ein Anhänger des Friedcns- chlusses gewesen, habe sich aber jetzt von der allgemeinen Strömung fortreißen lassen und verlange im Ministerrat, man solle bei den Verhandlungen eine sehr schroffe Haltung einnehmen, um sie zum Abbruch zu bringen. Tatsächlich werden auch alle Vorbereitungen zur Fortsetzung des Krieges getroffen. Vertrauenswürdige Augenzeugen, die aus Ersindschian kommen, erzählen, daß die Beförderung starker Truppenmassen nach Konstantinopel andauert. In Konstantinopel werden die in Spitäler umgcwandelten Kasernen von den Verwundeten geräumt, die man in die fremden Krankenhäuser überführt, um Raum für die frischen Truppen wie für die Kranken zu gewinnen, die täglich zu Hunderten eintreffen. Diese Entblößung der O st - grenze Kleinasiens ist von der Pforte anscheinend in vollem Vertrauen auf die Freundschaft Rußlands durchgeführt, ohne Rücksicht auf die wachsende Erregung unter den Armeniern, die durch die Ausschreitungen der Kurden in eine Angriffsstellung gegen die Regierung gedrängt werden und Rußland um Hilfe ersuchen. Aus dem Ausland kommen über Konstantza täglich neue Sendungen von Kriegsmaterial an, seitdem Oesterreich-Ungarn dem Transport keine Schwierigkeiten mehr macht. Dagegen wird, so meldet der Berichterstatter der Köln Ztg., der Mangel an Geld fühlbar. Die innere Anleihe rückt nicht vorwärts und die Banken lehnen weitere Vorschüsse an Bargeld ab, während die Anleihe in Amerika noch immer nicht abgeschlossen ist. Dadurch schleppen sich auch die Verhandlungen über eine weitere große Lieferung von Kriegsmaterial hin, deren Bezahlung zunächst von verschiedenen Banken geleistet werden sollte. Ueber die kriegerischen Vorgänge um Janina werden widersprechende Meldungen ausgegeben. Die Türkei meldet heute amtlich, daß ihre Truppen die Griechen besiegt hätten, während aus Athen versichert lüirb, das Umgekehrte, sei der Fall. Folgende Meldungen geben die Einzelheiten i Die griechisch-türkischen Gefechte. Eine griechische Gebirgsbatterie wurde vernichtet. Konstantinopel, 15. Dez. Einem Telegramm >es Kommandanten dc's Armeekorps von Janina zufolge wurden die aus zwei Regimentern Infanterie, einer Anzahl irregulären Truppen und einer Gebirgsbatteric begehenden griechischen Streitkräfte bei beim vorgestrigen Kampf im Osten von Janina unter großen Verlusten zurückgeschlagcn. Rach einer anderen Depesche der Westarmee vom 15. Dezember unternahmen die türkischen Truppen einen heftigen Angriff auf die feindlichen Streitkräfte, die bei Laranda gelandet wurden und aus regulären, irregu- ären, einer Gebirgsbatterie und einer Mitrailleusenabtei- lung bestanden. Der Feind soll große Verluste erlitten und in großer Unordnung in der Richtung auf Santi Caranta den Rückzug angetreten haben. Die Nachricht von dem türkischen Siege bei Janrna ruft hier lebhafte Befriedigung hervor. Die Nachricht wurde von der Pforte den Provinzialbehörden mit geteilt. Der Großwesir hat unverzüglich telegraphisch den Sultan verständigt. Wie das Blatt „Alemdar" meint, wird der Ministerrat infolge der griechischen Niederlage die den Friedensunterhändlern bereits erteilten Instruktionen bezüglich Griechenlands abändern. Athen, 15. Dez. Griechische Abteilungen nahmen gestern Soala und Paranythia in Epirus ein. Der Kampf dauerte den ganzen Tag unÄ war sehr erbittert. Der fliehende Feind ließ Waffen, einen optischen Telegraphen, ein Teleskop und sonstiges Material zurück. Das „Verl. Tagebl." meldet aus Rom: Nach einem Telegramm aus Valona mußten die Griechen infolge einer am 13. ds. Mts. erlittenen Niederlage Santi Caranta räumen. Ein Kampf vor den Dardanellen. Athen, 15. Dez. Das Marineministerium teilt mit: Gestern mittag lief der türkische Kreuzer „Med* schidieh" aus den Dardanellen aus, um die beiden griechischen Torpedojäaer „Sfendoni" und ,^Lonkhi" anzugreifen, und eröffnete auch das Feuer gegen die beiden Fahrzeuge. Als aber sechs weitere griechi. sche Torpedojäger erschienen, suchte die ^Medschidieh" den Schutz der Forts auf und zog sich nach einer lebhaften Kanonade wieder in das Innere der Dardanellen zurück. Tic Stimmung in Konstantinopel. Die „Voss. Zeitung" berichtet aus K o n st a n t i n o p e l Die leitenden Kreise sind überzeugt, daß ein Angriff Bulgariens, um die Türkei ganz aus Europa zu drängen, in nicht zu ferner Zukunft erfolgen werde. Deshalb wächst die Neigung die Feindseligkeiten wieder aufzunehmen. Aus Saloniki Konstantinopel, 15. Dez. Den Blättermeldungen zufolge beschloß die türkische Regierung, daß die B e a m t e n von Saloniki die Stadt nicht verlassen dürfen, damit dies nicht als Anerkennung der Besetzung Salonikis durch die Griechen betrackstet werde. Weiter wurde be- schlossen, sowohl diesen, als allen anderen türkischen Beamten, die in den besetzten Gebieten geblieben sind, das Gehalt für Noveinber durch die Vermittelung der fremden Konsuln übermitteln zu lassen. Lebensmittel für die bulgarischen Tschataldschatruppen Sofia, 15. Dez. Mehrere Züge mit Lebensmitteln für die bulgarischen Truppen vor Tscha- taldscha haben bis heute den Bahnhof von Adrianopel passiert. Nur ein Kohlenzug wurde von den Türken rurückgehalten, ohne daß bie Bulgaren/Borstellungen dagegen erhoben hätten. Griechisch-bulgarische Reibereien. Saloniki, 14. Dez. Die griechischen Behörden ordneten die Suspendierung des Blattes „Bul- qaria" wegen tendenziös er, gri echen feindlicher Art i'kel an. DiebulgarischeWachewider- setzte sich dem Eingreifen der Griechen, worauf die Griechen eine starke Truppenabteilung und zahlreiche Gendarmen heranzogen. Daraufhin erschien eine starke bulgarische Truppenabteilung auf dem Platze. Die Griechen besetzten die Straße von der Druckerei bis £ur Ecke des Gebäudes der ottomanischen Bank. Die Griechen und Bulgaren standen ein ander mit auf- qepslanztem Bajonett gegenüber Die Angelegenheit wurde durch das Einschreiten der höheren Be- 1 Hörden beigelegt Die Truppen zogen sich zurück. Die ' Bevölkerung verfolgte den Vorgang nut ängstlicher Span- Athen, 14. D^. General Sap undj akis meldet im Anschluß aus einem gestrigen Bericht über die Kämpfe bei Janina : Wir besetzten die Höhen von Aitorachon nach einem heldenmütigen Bajonettangriff des Evzonenbataillons. Die Türken flohen und ließen außer den drei bereits gemeldeten Schnellfenergeschützen vier weitere Geschütze und eine Menge Munition zurück. Heute gaben die Türken Posta auf und alle ihre Stellungen bei C h e r ch a n und I a h r i. Im Bereiche der Befestigungen von I an i n a besetzten wir die den Festungswerken gegenüberliegenden Stellungen. Die Freiwilligcn- lorps, die sich bei Drisko überlegenen feindlichen Kräften gegenübersaheii, mußten zurückgehen. Unter den bei den Kämpfen vor Janina Verwundeten befindet sich auch Graf Romas, der Führer des grie- Vergegenwärtigt man sich nun diesem Stand der Finanzen gegenüber, in welch pessimistischer Weise man noch vor drei Jahren über die finanziellen Aussichten, unseres Landes dachte, so kann man sich kaum der Anschauung verschließen, daß man eigentlich nur so im Gelde schwimmen müßte. Damals eine Anforderung von 30 Prozent Gin- ommen- und 46 Prozent Vermögenssteuererhöhung? Es arm in dieser Zeit nicht genug dem einsichtsvollen Ver- tändnis politisch denkeiider Männer in den Kammern gerankt werden, daß das Unheil einer solchen Steuererhöhung dem Lande erspart geblieben ist. Betrachtet man die Dinge genau, so muß man zu dem Schlüsse kommen, daß die Steuererhöhung des Jahres 1910 hauptsächlich die Veranlassung war, daß man jetzt in bessere Zeiten über einen olchen Fonds, wie den Restefonds, verfügen kann. Rach )en Rechnungsergebnissen von 1910, 1911 und 1912 beziffern sich die 1910 bewilligten Erhöhungen in der Gesamtsumme der drei Jahre auf rund 8 Millionen Mark, und es kann deshalb behauptet werden, daß der ganze Fonds, der heute zur Verfügung des Landes steht, bis zu einem geringen Teil die Summe zu viel bewilligter Steuern darstellt. Hätte man damals die verlangte ganze Steuererhöhung statt nur 15 Prozent bewilligt, so würde man jetzt sogar einen Fonds von etwa 15,5 Millionen beisammen haben. Für die Zukunft wird wohl die Erfahrung des Jahres 1910 jeden einsichtigen Finanzpolitiker dahin kommen lassen, daß man selbst in dem Jahre eines ähnlichen wirtschaftlichen Rückgangs, wie 1910, den Staatsvoranschlag ruhig mit einem Defizit abschließen lassen darf und daß man erst bann, wenn sich ein b au e rn - des Bebürfnis ergibt, eine Steuererhöhung als unumgänglich notluenbig anerkennt. Die Steuererhöhüng im Jahre 1915, bie von ber Regierung in ben vorbesprochenen Hinanzplan mit hineingeflöchten worben ist, bürfte bann auch in beiben ©tänbefammern im Hinblick auf bie günstige allgemeine Finanzlage» Hessens eine recht genaue Prüfung unk» — so dürfen wir hoffen — Ablehnung erfahren! kommen zu danken hat". . 3. ' Der Bedarf der Vorlage betragt für 1913 bekanntlich insgesamt 3 022 670 Mark und zwar für die Neuregelung des Wohnuugsgi'ldzuschusses der Beamten 635 900 Mark, für bie allgemeine Aufbesserung der Beamtengehalte 942 500 Mark, für . Beseitigung der UmstinUnigkeiten und Härten in den Beamteu- bewgen 236 200 Mark, für Erhöhung der Gehalte der Volksschullehrer um 14,1 Prozent ihrer seitherigen Bezüge 481 790 Mark, «rfür Erhöhung des früheren Anteils der Gemeinden an den Lehrergehalten 280 390 Mark, für Aufbesserung der Bezüge der Staatsdienstanwärter 130 000 Mark, der Pensionäre und Hinterbliebenen 125000 Mark, für Erhöhung der Zivilliste 75 000 Mark uff. -Es werden insgesamt für die Beamten 1905 490 Mark und für Beseitigimg der Härten und Unstimmigkeiten 242 200 Mark, für die Volksschiillehrer 921180 Mark verlangt. An Deckungsmitteln sollen, wie schon früher ermähnt, für das Jahr 1913 aus Eism- dahu und EtatsübersckMen überhaupt 2 071900 Mark, an Ersparnissen der Staatsvenoaltung 70 000 Mark, an Gntlafhmg der Staatskasse bei den Kosten der höheren Schulen 230 000 Mark und aus dein Restefonds 650 770 Mark verwendet iverden. Nach dem Finanzplmi der Regieriing erhöht sich nun der Gesamtbedarf für 1914 durch das Ansteigen der Beamtengehalte das Ansteigen der Erhöhung der Lehrergehalte: usw. auf 3 045 990 Mark, für 1915 auf 3 092100 Mark, für 1916 auf 3146 610 Mark für 1917 auf 3 201 340 Mark, für 1918 auf 3 2o6 260 Mark, für 1919 auf 3 311 410 Mark und für 1920 auf 3366 780 Mark' so daß also in den nächsten sieben Jahren eine Erhöhung der Anforderungen von 344 000 Mark eintritt. Zur Deckung dieser Summen füllen wn 1914 ab aus Ei, en- Hahn- und allgemeinen Etatsüberschusten jährlich 1400 000 Mark verwendet roerben, und weiter die 70 000 Mark Ersparnisse der Staatsverwaltung und 230 000 Mark aus der Entlastung, bei den Kosten der höheren Schulen. Da schon für 1914 bie Eßeiwahii und Etatsüberscküsse um 600000 Mark niedriger, nämlich am 1400 000 Mark bemessen sind, muß in diesem Jahre der Zuschutz aus dem Restefonds auf 1300990 Mark erholst werden. Im Salyre 1915 soll alsdann nach dem Vorschlag der Regierung die St euer er Höhung einsetzen und zwar 5 Prozent Swats- einfommenfteucr und 5 Pfennig Vermögenssteuer, woraus ein jährlicher Mehrbetrag von 863 060 Mark erwartet wird. Au- dem Anwachsen der Staatseimialstnen überhaupt, ,owie aus der Vereinfachwig der Staatsverwaltung rechnet. die Regierung Tur 1914 auf 45 000 Mark, für 1915 auf 90 000 Mark und sofort bis 315000 Mark im Jahre 1920 und ratter hat fie in ben Deckungsplan eingestellt aus Erhöhimg der Einkommen- und Vermögenssteuer und ans Anwachsen der Stei^erhohung überhaupt im Jahre 1916 25 890 Mark, steigend bt^ 1920 auf 137 460 Mk. Da sich nun mit der 1915 erfolgenden Steuererhöhüng ern lehr wesentlicher Melstbetrag, als die für bie B^oldungsreform be- nötigten 3146 000 bis 3 366 000 Mart int 3ajrre 1920 eransen—Cleeberg—Butzbach. 6 Stunden Absahrt 10 Uhr trorm 16. März: Aßlar—Bechlmgen—Abl er horst—Altcnstäbtcn—H^en' solms—Bieber. 51/2 Stunden. Abfahrt 10 Uhr vvrm 13 April - Colbe—Sckonstadt—Bracht—Rvsentl-al—Herrenbänke — Lanbgra- fenborn-Mellnau—Wetter. 61/2 Stunden. Abf. 8,18 Uhr irorm ^onntagskarte Marburg. 25. Mai: Wetzlar—Wil Helmsdorf— Lberlauken—Neuweilnau-Finsterntal—Sckmiiten — Landplacken —Homburg. 6 Stunden. Abf. 4,59 norm. 14/15 Juni Birkenbringhaufen—Renn er ts hausen—Mlcndorf an der Eder — Bromskircken — Hallenberg—Züchen—Kahler -- Astenberg—Neu - Altenberg (übernachten). 7 Stunbcn. Girkhausen—Berlebura- Raumland—Stünzel—Wittgenstein—Laaspbc 6»,2 St Abf 8 18 nach Birkenbringhausen. 6. Juli: Niederscheld—Oben ckeld—Tri n- gcnitcm - Wiftelmssiein—Wallenfels-Dernbach — Wommelskwu- len—fcuttc. b'A Stunden Ab- 6,47 Uhr vvrm. 3. August Annerob—Albach—Münlter—Lanbach. 5y2 Stunden. Abmarsch 8 Uhr alter Fnedhos. 21. September: Krofdorf—GleibachtÄ-» Forsthaus—Schmelz—Fronhaufen. 5 Stunden. -?lbmarsch 9 L| Lahnbrücke. 19. Oktober: Büdingen—Bonhaufen—Ronnebu x - Mittelgründan—Gelnhausen (Kaiserpfalz). 6 Stunden. Abf 5 | Uhr, Sonntags karte Nidda. 16. November: Schotten—Geilstem—Hohervbskopf—Breungeshain—Schotten. 4',» Stunden. > fahrt 8,18 Uhr vvrm.,Sonntagskarte Sckwtten. 7. Dezen-p, Braunfels—Hirsch,Hausen—Drommershausen—Weilburg. 4> .> * Abfahrt 10,12 Uhr vorm., Sonntagsiarte Braunfels. Außeid» mürben zwei Wandernngen mit Damen in die nähere Umgela« beschloffen, am 18. Mai nach denr Dünsbevg unb im Juli n bem Enbvunkt „Gießener Hütte". ** HerrUrstadtunddieFilialsteuer. iverbeführers gerecht werben w.kh - Das war aber gar mcht verlangt, denn wir wisfen ganz gut, -cj die Reden der Mgcordneten ober Stadtverorbneten nicht in tenfo gebracht werden können. Aber das Farm man doch hoj von einem objektiv fern wollenden Blatte verlangen, daß Berichterstattung mit dem wesentlid-en Inhalt der gebotmi, Reden übereinstimmt. Pnn. Urstadt ist bei der Debatte uia bie Warenhaus- unb 'Filialsteuer gegen die Umsatzsteuer unb f>- die Einführung eines Zuschlages zur Gewerbesteuer eingctrai Davon hat der Gießener Anzeiger aber nichts berichtet. hoffen, daß ihm luilerdessen die prinzipielle Wichtigkeit biefef • -steuerlichen Unterschiedes anfgegangen ist." Die Ueberschätzung seiner eigenen Tätigkeit veranlag Herrn Urstadt immer wieder von neuem zu vergebliche« Bemühungen. Er hat in der Stadtverordnetenversanm. lung lediglich die Frage aufgestellt, ob nicht durch Erhebung von Zuschlägen zur Gewerbesteuer die Bank- filialen zur Steuer herangezogen werden könnten. Auch einer ablehnenden Erklärung des Oberbürgermeisters blieb Herr Urstadt bei der Abstimmung allein. Es bleibt ur« nur noch die Feststellung, daß die Öffentlichkeit nicht; verloren haben würde, wenn Herr Urstadt seine Lektion» über „prinzipielle Wichtigkeit" für sich behalten hätte. ** Die Errichtung einer Ortseinne h m erri- in Schotten. Das Hauptsteueramt Gießen sendet un» merkwürdigerweise unter Berufung auf das Preßgesetz, folgende Ausführungen: Zu der in Nr. 292 des „Gießener Anzeigers" beröffentiidita Mitteilung wegen Errichtung einer Ortseinnehmerci in Scholia haben wir zu bemerken, baß bl esc Behörbe, weil sie nur Br» unb Branntweinsteuer erhebt, zunädfft nur mit zwei Gewcck- treibenben zu tun hat, bie beibe selbstrebenb lange vorher itfie ji hinreichenb unterrid>tet waren. Die Erricktuna der Ortsci» ;s. nchmerei erfolgte zum 1. November 1912 durch Verfügung imh 31. Oktober I. Js. unb würbe in ber nächsten Nummer M Regierungsblattes veröffentlicht. Ein besonderes Regierungsbl-ot zu einem fniHeren Zeitpunkte allein wegen Errichtung ber Crti» einnchrnerci Schotten in Druck zu geben, verlangte sonad) tut Interesse ber Bevölkerung nicht, verbot vielmehr bie Rucksicß« nähme auf bcn steuerzahlenben Teil bes Publikums. Von einer ^„Gemächlichkeit unfdrer Behörben" kann sonach nicht im ent» fernteften bic Rebe sein. Im allgemeinen sollten behördliche Bekanntmackunq» immer vor dem Zeitpunkt ihres Inkrafttretens vrröfsen!» licht werden. Die Errichtung der Ortseinnehmerci ii Schotten ist am 1. November erfolgt, und die Bekanntmachung dazu ist vom 31. Oktober datiert. Das n ä ch stk, 6 Seiten umfassende Regierungsblatt Nr. 35 vom 2. vember enthielt anderrhaib unbedruckte Seiten. Bei d iefee Gelegenheit hätte .also auch die Veröffentlichung der Bc§ kanutmachung über die neue Ortseinnehmerei in Schotten erfolgen können, ohne daß einem verehr liehen Steuerzahler sich darüber die Haare gesträubt hätten. Entgegen, oer Behauptung des Hauptsteueramts erschien aber tue Bekanntmachung erst in der übernächsten Nummer der Regierungsblattes. •• Weihnachts-Sparkassen. Die Zeit der Ausschüttung der Weihnachts-Sparkassen ist jetzt gekommen, ii- sind teilweise erhebliche Beträge, die zum Einkauf von Weihnachtsgeschenken das Jahr hindurch gespart wurden. Besonder wirb biefe Sitte an zahlreichen Stammtischen gern geübt. der vergangenen Woche wurden im Easö Krämer 1200 A. Weihnachts-Spargelder ausgehändigt. Im Restaurant Felsiaz war der Betrag 3800 Mk. In der Wagners-Ruh betrat, Ländliche Postwünsche. Der Verband Hessischer Bürgermeister hat an die Handelskammern eine Eingabe gerichtet, worin um eine einheitliche Festsetzung der P0 ststunden auf dem platten Lande gebeten wird, bezw. die Vermittlung der Handelskammer angeruken wird. Als besonderer Mißstand wird hervorgehoben, daß in manchen Gemeinden der P0stdienst zwischen 11 und 2 Uhr ruht. Ebenso sei durch die ungleiche Festsetzung der Telegraphenstunden es manchen Gemeinden unmöglich, telephonisch miteinander verkehren zu können. Ein werterer Wunsch geht dahin, die einzelnen Landgemeinden in den direkten Ortsbe- reich der Kreis st ädte zu bringen, weit sich der Hauptverkehr mit dieser Stadt ab wickelt und Geschäftsleute und Bürgermeister das größte Interesse an einer solchen Regelung haben. Auf diese Weise wäre auch Gelegenheit zu weiteren Anschllrssen geboten und habe die Postverwaltung dadurch ecken falls auch ihren Vorteil. Auch wurde das Fehlen der Telephonzellen getilgt und um Abhilfe gebeten. ** Vom hessischen Hof e. Generaldirektor Dr. Eger und der Dichter Hugo von Hofmannsthal nahmen am Freitag an der Frühstückstafel im Neuen Palais teil. Der Großherzog empfing am Samstag im Neuen Palais den Staatssekretär des Auswärtigen Amts, Wirklichen Geheimeret von Kiderlen-Waechter. Nach der Audienz wurde der Staatssekretär zur Frühstückstasel zugezogen. Am Abend fand zu Ehren des Staatssekretärs v. Kiderlen-Waechter beim Preußischen Gesandten Freiherrn v. Ienisch ein Diner ftatt, an dem die Minister, der Divisionskommandeur Plüskow mit Gemahlin, Wirklicher Geheimer Rat Krug v. Nidda und Oberstallmeister Freiherr v. Riedesel teilnahmen. Um 6 Uhr ist der Staatssekretär wieder von hier abgereist. **DieHess. Landes-Hypothekenbank schreibt uns: Mehrere auswärtige Blätter meldeten letzter Tage, daß wir bisher in liberalster Weise bei Hergabe erststelliger H hp 0 t h e kdarlehen wegen der Beleihungsgrenze entgegen gekommen und bis über 60 Proz. der Taxe beziehen hätten, daß wir aber bei dem derzeitigen Stand des Geldmarktes für die Folge dieses Entgegenkommen einschrän- keu müßten und unsere Beleihungsgrenze herabgesetzt hätten. — Ein Anlaß für die Ermäßigung der Grenze für- hypothekarische Beleihungen hat sich nicht ergeben. Die von den betreffenden Notizen erwähnte Beleihungsgrenze mit über 60 Proz. der Taxe (bis 'zu 2/3 des Wertes) gilt ausschließlich für landwirtschaftliche Grundstücke (Aocker und Wiesen) und wurde auch seither nur beim Vorlieaen besonders gün stiger Umstände erreicht. Bei städtischen Objekten geht die Beleihung keinesfalls über 60 Proz. des auf Grund eingehender Vorschriften und amtlicher Unterlagen ermittelten Wertes hinaus. •• W 0 hnungsstatistik. Eine amtliche Feststellung am 1. Dezember Hot ergeben, daß in Gießen .209 Wohnungen lcerstehen. Sie verteilen sich gleichmäßig auf alle Stadtteile. Interessant sind die Mieten, die für diese Wohnungen verlangt werden: .ruh ' Md-r. T 5 unb Sufi ^belstier zur 8 K-rtainspektor ... Zn Ertrag Obstbau Anlegenr > iirgtrmff1, 8(i6tl mit ■ '„Mol, 8ff9‘ ;«6nfc ' $6n 541 Wohl (2 Ü Mains, Darbeiters soll )ahnoperat: ■wnt Mann zu l diniert. Es m i j Lowformw dm an, nämlich i iiWtg eine i ai ber Nachbar 1 jrw Zraf tiMÄ du bie frau nt Q Marbur -rneindeobl! i-rttag wie in der ?’ 794,05 Mark, Zoburg, 563,60 af das kleine Dö K Im Vorjai xmai 17 495,35 tag 885 Mark, a 'ach 1713,80 Mai w. Fulda, tigen Wahl oernberg M w. Wiesb torium in Pr Mehrnignng ei iriedhof dem ^uerbeftattungi rnsprache, an 0 mb eine Besid -eher fünfhwüx Weltausstellung Turin 1911 „GRAND PRIX“ Höchste Auszeichnung et würben. W* Man achte genau auf diese Stempel. empfiehlt Gebr. Jmheuser Aparte Formen und Farben Deutscher Al'otten - Derein Uhr, Beitrag gerne entgegengenormnen. In den Räumen der alten Klinik D«•/,. Ausstellung deutscher Maler aas Worpswede und Niedersachsen hristbanm Abends sind alle Räume gut beleuchtet. ausgeschlossen. 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Dez. 1918: Wechselnd bewölkt, noch einzelne Regensälle, kühler, westliche Winde. I Piano-Handlung und I Reparaturwerkstätte. (BcricbufaaL Großschlächtcr Rußhag freigesvrockien Mainz, 15. Dez. Nach dreitägiger Verhandlung wurde der Großschlächter Nußhag am Samstag abend um 12 Uhr von der Anklage des betrügerischen Bankrotts freigesprochen und sofort au« der Vast entlassen. Dem Freigesvrochenen wurde von einem zahlreichen Publikum vor dem Gerichtsgebäudc eine herzliche Kundgebung bereitet. Kleine Cagerchronik. In Paderborn wurde der Verwalter deS städtischen Stu- diensimdS roegen Unter sä^agung von 30000 Mark verhaftet. An Bord des Torpedobootes „O 8" explodierte auf der vieler Fohrdc ein L elrobr: von der Besatzung wurden ein Mann schwer und zwei Mann leicht verletzt: alle drei fanden im Garnisonlazarett Wik Ausnahme. In der Nähe von Champerrv fuhr ein Automobil in eine von einer Uebung heimkehrende Tnippenabteilmig. Zehn Soldaten wurden verwundet, darunter mehrere sehr schwer. Ter Chauffeur des Automobils ist verhaftet worden. Nach einer Plättermeldung wurde der Reimser Champagner- sabrikant und Rennstallbesitzer Walter de Mumm von einer Amerikanerin namens Barnes aus Eifersucht durch zwei Re- volverschüssc schwer verwundet. Frau Barnes, gegen die übrigens keinerlei Strasanzeige erstattet wurde, hat sich nach London geflüchtet. Kindßr-Koclilißrdß Kinder-Kochseschirre Eisenbahnen empfiehlt in groß. Auswahl und billigsten Preisen 7877 WagnerS-Rub bk [fen, 6546 M jhnachiSküflen, so ir Weihnachten st Bei ihren riesigen Spesen, Mieten, Rcklamekosten das; auch der kleinste ^en"wbetreibende mit ihnen kann und ivirb. Nur im Lärm und Spektak^ sind und wenn die Steuer diesen etwas dämpft, schadet ------- Geöffnet täglich (auch Sonntags) bis 22. Dezbr. von 10 bis 7 Uhr 6.BB0R S4{/J RJ(AZZARO£c Sport« New Port, 15. Dez. Das Sechstagerennen gewann die deutsch-amerikanische Mannschaft Rütt-Fogler. 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Die gestrige Hauptversammlung stellte dem Vorstand und Aussichtsrat unbeschränkte Mittel zur Abhaltung der Jubelfeier zur Verfügung, doch brauchen direkte VereinSmittel nicht in Anspruch genommen zu werden, da dem Verem für festliche Zwecke ein Fonds von 7000 Mk. zur Verfügung steht. r. Reichelsheim, 15. Dez. Freitag, 12. Dezember, hielt Gartenmspektor John von Friedberg im Gasthauic zur Lilie einen Vortrag im lsiesigen Obstbauverein über „Schädlinge des Obstbaues". Zur Berttlgung dieser Schädlinge empfahl er daS Anlegen von SVfcbg urtcIn. — Der der Samstag abgchallcncn Treibjagd wurden von 25 Schützen 280 Hafen erlegt. m. Ob er - Mörlen, 15. Dez. Bei der gestrigen Bürgermeisterwahl wurde der seitherige Bürgermeister Geibel mit 310 Stimmen wiedergewahlt. Sein Gegen- kandidat, Beigeordneter Born, erhielt 116 Stimmen. Auf Techniker Geck entfielen 70 Stimmen, zersplittert waren 21. Von 541 Wahlberechtigten machten 517 Wähler von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Wilb. Rndolph Großh. Hess. Hoflieferant Sten erbettel ermessen, was etite solche Firma eigentlich "beHhMen müßte Wenn die Herren FiliajgeschästSinbaber sich am die hessische Regierung verlassen, daß diese ihnen ju Hilfe gegen die Stadtverwaltung kommen sollte, so werden sie sich verrechnen. Das Gesetz ist nicht gemacht worden, nm es im Aktenschraal auszubeben, sondern zu benutzen Der Artikel 22 des e^Kmemde- umlagengesetzes, wonach nur 15 Prozent des Remgewirms genommen werden dürfen, bietet genügend Schutz gegen Erdrosselung der Filialgeschäfte ich persönlich halte 15 Prozent für viel zu niedrig und werde gerne mithelfen, um eine Grböhnng dieses Satzes herbeizuführcn Wenn die Herren den hessischen Finanzämtern 5 Proz Reingewinn vorrechnen wollen, mögen sic sich heute schon merken, das; ihnen die Handelskammern eine andere, richtigere Rechnung auimaclzen werden. Ich wiederhole nochmal-, daß die Herren durclZaus nichts verschenken, sondern durch einzelne Artikel den Schein der Billigkeit zu erwecken suchen s ch i eb 11 n g in der Steuerkraft auch steuerlich zu fassen, begehen sie ein großes Unrecht gegen ihre eingesessenen gewerblichen Steuerzahler und halten sich eine SteuergueNe verschlossen, deren besondere Leistungsfähigkeit klar zutage liegt. ES wird an den Handelskammern sein, den gesetzgebenden Körperschaften lausend Material zur Beurteilung solcher wichtigen Fragen zu liefern Uns aber ist ein selbständiger Steuerzahler lieber wie 10 Filialen auswärtiger Geschäfte. E. Krumm. Starkenburg und Rheinhessen. 5. Main», 15. Dez. Die noch junge Frau eines hiesigen Goldarbetters fofitc am Samstag abend bet einem Zahnarzt einer Zahnoperativn unterzogen werden. Sie begab sich mit ihrem Mann zu dem Zahnarzt und wurde von einem Arzte chloroformiert. Es war schon jimt vierten Male, daß die junge Frau sich chloroformieren ließ. Der Arzt wendete sehr wenig Chloroform an, nämlich 15 Gramm. Die Frau bekam infolge der großen Aufregung^ eine H«zlähnrung. Sofort wurden mehrere Aerzte Letzte llncbricbtctt. Ter Sultan und die Frieden?verhandlnnge«. Konstantinopel, 15. Dez. Wie der Berichterstatter brt „Matin^ meldet, hat der Sultan den türkischen Fricdensunttr- händlern gesagt: „Ihr könnt in allen Dingen nachgiebig sein, aber ich will nicht, daß Adrianopel abgetreten wird, wo meine Vorfahren wohnten." Die japanische Ministerpr'äfidentschaft. Tokio, 15. Dez. Der Kaiser hat den Fürsten Katsura mit der Kabinettsbildung beauftragt. Truppenbewegungen in Marokko. Tanger, 15. Dez. 600 Soldaten und eine Mvschinen- gewehrabteilung sind nach M 0 g a d 0 r abgegangen, um den Kamps gegen den Prätendenten El Hiba aufzunehmen. — Sultan Muley Hafid ist am 13. "November in Marakesch angekommen. Schiffsunfälle auf der Nordsee. Bremerhaven, 15. Dez. Der gestrige Sturm hak aus der Nordsee zahlreiche Schiffs Unfälle verursacht. Beim Leuchtturm „Roter Sand" ist ein Schiff in Not und in der Nähe ist ein zweimasüges Fahrzeug gesunken. Ein Raubmord. Mörs, 15'. Dez. Heute nacht wurde die Wittste Kreß erdrosselt und beraubt. Ueber den Täter wurde noch nichts ermittelt. Genesende, die durch erschöpfende Krank» beiten geschwächt sind, trinken mit größt. Nutzen Altbuch- hoTKter Harkaprodel Starkquelle. Sem hoher Gehalt an wertvoll. Mtne«rl- u. Näbrsalzen hebt sckmell die gesunkenen Kräfte, steigert mächtig den Avvelit, fördert den Stoffwechsel u. macht den Körper blutreicher u. wider standsfähiger. Lebensfreude, ailut u. Energie kehren rasch wieder u. verscheuchen die letztenReste körperlichen Unbehagens. Von zahlr. Pro- fefforen u. Aerzten älänzeud begutachtet. Fl. 95 Pf. in der Universität^ Apotheke zum golb. Engel u. in den Drvg. v. Seibcl, W. Kilbinger, Aug. 91oCL O. Schaaf ueS Ernst Noll. 81“/, Reuet Tvfe-'u S,n® UH. =; rbencutr e LichtiM - 5 . "uht bunt f-. fatt Ne W M traten. % urgermeistri- 5$ Deutlichkeit n« seine 1 behalten bet; -§einncbnie-.f Hetzen sende, t das Preßgese?,> vnöffenüis, nehmnci in tocil sic nur Ul 1 mit zwei tzm, ld lange vorhki > ichtuna btt Crfe Vmch Verfügung Ästen Innung der es Regierung Errichtung dn (y vnlangte imtadw idmcljr die ublikums. Bon u sonach nicht im » "I Unter Förderung der I I Stadtverwaltung u. des I Kunst-Vereins 5. Turnus. Julius Schulze Kreuzplatz Einwandssrei r-s'Z Hessen-Nassau. D Marburg, 15. Dez. 1912 brachte der Verkauf des Gemeindeobstes im Kreise MaiLurg einen bedeutend höheren Ertrag wie in den Vorjahiren. Im ganzen wurden eingenommen 22 794,05 Mark, davon entfallen 2100 Mark auf die Stadt Marburg, 563,60 Mark auff die Stadt Wetter und 2674,90 Mark auf das kleine Dörfchen Bauerbach, das wie immer an der Spitze sttht. Im Vorjahr brachte der Verkauf des Gemeindeobstes im ganzen 17 495,35 Mark ein, davon entfielen auf die Stadt Marburg 885 Mark, auf die Stadt Wetter 1684 Mark und auf Steuer= bach 1713,80 Mark. w. Fulda, 14. DkH. Der Kreistag hat heute bei der endgültigen Wahl sich nicht entschließen können, den Herrn von Dvernberg zum Landrat des Kreises Fulda zu wählen. tn. Wi esbaden, 15. Dez. Das vierte Krematorium in Preußen, das erste, das die landespolizeiliche Genehmigung erhiÄt, wurde heute mittag auf dem Südfriedhof dem Betrieb übergehen. Der Vorsitzende des Feuerbestattunasvereins Sanitätsrat Pröbsting hielt eine lAnfPrache, an die sich ein Orgelkonzert in der Trauerhalle und eine Besichtigung der technischen Anlagen schlossen. Ueber fünfhundert Personen nahmen an der Feier teil. scheu gern geübt.) f6 Krämer 1200 2 Lirrgesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen- 15. Dez. Zur Filiaksteuerfrage. Die Herren Schade & Füllgrabe teilen in einem Eingesandt in Ihrer gesch. Zeitung Nr. 294, 4. Blatt, mit, daß sie gegen den Stadtverordnetenbeschluß betr. Filialsteucr Einspruch erhoben hätten und zwar wegen eines Gutachtens der Handelskammer, das den Herren nicht gefällt. Mit dem Gutachten der Handelskammer hat der Beschluß der Stadtverordneten nur losen Zusammenhang. Die Filialgeschäfte hatten in einer Eingabe an die Stadtverwaltung sich so als eine Art neuer Menschenfreunde aufgespiclt, „die eigentlich nur Geschäfte trieben, um ihren Mitmenschen billige Lebensmittel zu verschossen". Diese Ueberlreibungen auf das richtige Maß zurückzusühren, war einfach Pflicht der Handelskammer. Was sic behauptet hat, wird bewiesen. und ich füge hinzu, daß cs bei Warenhäusern und Filial- geschässen zu den jedem denkenden Menschen längst bekannten Kniffen gehört, durch Verschleudern einzelner Artikel wie Zucker, Nübol usw. den Anschein der Billigkeit zu erwecken und daß im übrigen die Preise eben sind wie überall. Die Stadtverordneten haben nur insoiveit ein Interesse an diesen Geschäftspraktiken, als sie mitbesttmmend für die Höhe der Steuer sind Ausschlaggebend für ihre Stellung ist die Sorge um die finanziellen Interessen der Stadt: sie können und dürfen nicht ruhig zusehen, wie die St euer kraft aller Gewerbetreibenden von einigen Großkapitalisten zerstört bezw. herabgemindert wird, ohne an Ersatz zu denken. Dieser Ersatz ist selbstredend bei denen zu holen, die die Geschäfte machen: wer an hundert Plätzen das Geschäft an sich reißen will, soll nicht allein die volle Steuer des einzelnen Platzes bezahlen, sondern die Gerechtigkeit gebietet, jede Filiale progressiv besonders zu treffen. Wer viel hat, von dem muß viel genommen werden. Wenn die Filialgeschäfte in einem Eingesandt im Gießener Anzeiger jeden mit Klage bedrohen, der sagt, daß sie in Hessen feine Steuer bezahlen, so sage ich heute: Wenn ein Geschäft in Gießen mit 300 000 Mark Umsatz letztes Jahr an die Stadt 3 7 2 Mark Steuer bezahlt hat, so ist dies feine Steuer, sondern ein Bettelpfennig, ein Almosen. Alle kleinen Gewerbetreibenden mögen an ihrem • ^etmtmadnira 1 isttrelens beröro )rtseinnehmem a ! , und die MD I ert. Das nächst,s Nr. 35 vom 2. b Zeiten. Bei d im sentlichung xi zehmerei in cco: oerchrlichen t hätten. 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