Die heutige Nummer umfaßt 12 Seiten. an, und bi .Besonders Ludwig Grimm war," so schrieb Künstleriahrt an sich. Bettina an Goethe noch von der Reise aus, in freier Natur, baß man bei ihm bald -um wird, das um nichts lacht." düng voraussichtlich am 1 3. März sich abspielen wird, die Konsequenzen ziehen werden, -lbg. Tr. Schiffer hat denn auch gestern schon in aller Form bölont, das; „diese Klärung" die Enlscheibungen in der Zukunft erleichtern werden So hat die sozialdemokratische Reichstagsfraktion, mit der tl)r Führer Bebel vielleicht besondere Auseinander- seyungen gehabt hat, sich auf ihr altes besseres Selbst besonnen, lind es ist vorläufig noch nichts damit, daß der „Revisionismus" in der Umsturzpartei die Oberhand bekommt. vadis" als Oper, hat die Kurfürsten- — Berliner Musikbrief: „Quo Man schreibt uns aus Berlin: Am Samstag „so lustig und mitt Kind in der Vi.ge L. tr Dom italienijch-türlischen Kriegsschauplatz. Ein erfolgreicher Angriff der Türken bei Terna. Konstantinopel, 20. Febr. Einer im Kriegsministerium eingclaufenen Depesche zufolge griff en bie tür- kischen Truppen am 13. Februar Derna an unb drangen nach dreistündigem Kampfe in zwei Forts westlich Ejebelel Akabahein, die sie teilweise zerstörten. Die Italiener, die während des Kampfes vom Feuer ihrer Schiffe unterstützt wurden, hatten beträchtliche Verluste. Oper zum ersten Male die Oper „Quo vadis“? von Henri (Sain mit der Musik von Jean.Nouguäs zur Darstellung gebracht. Das Lpernüuch ist nach dem. brfaniUeii Roman von Sienkiewic; zusammengefügt, — lose Szenen aus dem Inhalt des Werkes, gan- willkürlich aus dem Gefüge herausgerissen, auf den.äufferen Effekt zugespitzt, in der offen sichtlichen Absicht, durch dos Theatralische zu wirken. Dem ungeschickten Textdichter hat sich ein ihm.nmrdiger Komponist zugesellt. Er schrieb erne die im besten Falle als Begleitung zu Zirkuspantomimcn gelten kann. Tas Ganze ist demnach auch nichts anderes als eine Spekulation aut die Schaulust des Publikums, dem in dem Stücke „Der Brand von Rom" und eine spektakulöse Zirkusszene gezeigt werden. Dieses klägliche Werk nun hat man dazu noch in einer sehr schwachen Aufführung über die Bretter gehen lassen. Im Publikum herr'ckue eine gefährliche Stimmung. Während eines etwas allzu lang geratenen Zwischenaktes wurde taktmäßig geklatscht, gerufen, dazu ein wenig gezischt. Für die viele Arbeü, die Direktor Moria sich und seinen Künstlern auierlegt hatte, erntete er einen un- zroeffelhasten Mißerfolg. Hk. Septuaginta-Unternehmen der Göttinger Gesellschaft der Wissenschaften- Schon seil ngenommtn. Ter Abg. N1 )ir halten uni btir.' :hoch auiiubtinp-.j beraten, wie, wir >en wir erklärt: eit, alle ftaall'S übernehmen, w.:'\ fordern, hätten-st einverstanden, lt-: ,ahn erklärt, datz■ itunflcn unlii' ifische Berpfl'chtiwx lionivorsihende, PI nserer Stellung- i arte ich, datz va e i stelle alio.tcit« am Intentionen ■ iet dem ilbg. SÄ&5 2111» Reffen. 1 ir nnlionaBiberalc Parteileitung des .lteichstagsmahlkr^fes Gießen beabsichtigt, wie man uns schreibt, demnächst, wahrscheinlich Sonntag, 3. März, eine Versammlung der Vertrauensmänner und sonstigen Mitglieder der Partei einzuberufen, um die Stellung der Partei im Reich und in Hessen zu besprechen. Einladungen zu der Versammlung werden nur durch bie Zeitungen ergehen. hat £5 nJn9en °^n bi, (ic.v Mb bie *5 ?au ■ ■ |ie Ikmethü l °"Eberoln, v 1 e Xö9eßft- "Nngeian, ur . I AN recht?., y. j ®tünbt urj ■ I suchen: mit I WJ«n) tft boäfiJ 1 ,n Wen Htjul 1 — auch bajtejl der Partei^! |)be8 ®etlirt:| nicht sprechen. J Acht mit eine kJ verren werden 1 ichlüssen, an den k l 5en öehören, r* I uchtig rechli unb -1 glaube ich, dtt i-1 den ich gezogen fc. I et erste sein, det^,I 1 heute banlbat vl nasche Akt, hJ sich nach lind s und im jjentra sesthalten wolle. 8ch habe dai, mr? l ’ie soll ich sagen- )Ütibe Ueb-:, sein, trenn Eie Mr 5 tun, dann kann t roh aller Gcgen'h! teten sich nii. ah bie Tendenzen aus der recht!! loden wietergeflintc gen unb ganzen t>! jt hat, von der ur- lebt hat, Daß dicr Üding? mein erv'-' ii löSe^< indeiN ° , jein. \ ■Ä ein9e£ oA i bei v.. bei'-. 3.W Ausland. Wie die„Neue Freie Presse" meldet, wird der neuernannte Minister des Aeußern, Graf Berchtold, demnächst nach Berlin fahren, um sich dem Kaiser vorzustellen und mit dem Reichskanzler von Bethmann-Hollweg und dem Staatssekretär von Kiderlen-Waechter persönlich in Fühlung zu treten. Sodann wird er nach R o m reisen, um den König und den Minister des Aeußern zu besuchen. In ganz Frankreich wird eifrigst für die Schenkung von Flugzeugen an Die Kriegsverwaltung agitiert. So wurde unter allen französischen Amateurphotographenvereinigungen eine Sammlung.eingeleitet, um der Armee ein Flugsastss zu stiften, das den Namen „Daguerre" führen soll. In V e s o u l beschlos; die Demokratische Vereinigung die Geldmittel für ein Militärflugzeug aufzubringen. Im englischen Unterhause fragte der Unionist Hunt, ob bie Regierung mit Rücksicht auf die Beschaffenheit der Zeugenaussage in dem letzten Spionageprozcß eines britischen Untertanen vor dem Reichsgericht in freundlicher, nicht in formeller Weise sondieren wolle, um eine neue Verhandlung oder eine Revision des Verfahrens von der deutschen Regierung zu erlangen. Der Minister des Aeußern, Sir Edward Gr eh, erwiderte: Es würde für die britische Regierung ganz zweck- l o s sein, den Versuch zu machen, in dieser Sache amtliche Schritte zu tun. Aus Teheran wird gemeldet: Die am Montag überreichte englisch-russische Note bietet Persien einen Vorschuß von 4 Millionen Mark zu 7 Pwz. an. Dafür erwarten die beiden Mächte, daß Persien erstens sofort die Prinzipien des englisch-russischen Abkommens annehmen wird, zweitens die Fidais und andere irriguläre Truppen entlassen werde, sobald der Exschah und sein Bruder Persien verlassen haben, britteis eine kleine Effektivarmee organisiere und viertens sich mit Muhamed Ali aut Grund der mündlichen englisch-russischen Vorschläge vom 6. Juli verständige. iksagen sehr M 1 ,bo6 der SeMenmp nen werde, btfjM ifiei seves^giic» M sE Seb-.- Art!) ... <11 ije Erklärung mP t bie Anträge Uhr.____ iten,. b j 5?lli : auf l£lllCI v.e SPi'1:7•: Ter Aeltestenrat de8 ReiebStaqS trat am Dienstag vor der Plenarsitzung zufarnrnen, um über die Geschästsbehnndlung für die nächste Zeit zu beraten. Cs wurde beschlossen, nach Abschluß der ersten Lesung des Haushalts und llebenveisnng der Geschäftsordnungsanträge an den Ausschuß zunächst die Anfragen der Volks- Partei unb ber Sozia lbernokraten wegen ber Teuerung zu besprechen. Diese Beratung wirb wahrscheinlich zw< i Lage in Anspruch nehmen. Am Freitag würbe bann bt r Gesetzentwurf über den M äbche n h anbei, bas Hanbelsvertragsprovisorium mit ber Türkei, das Reicks- angel',örigleitsgesetz unb bas Schutztruppcngesetz auf bie Tagesordnung gestellt werben. Diese Vorlagen hofjt man noch im Lause bes Februar zu erlebigen, wobei ber 2 4. unb 2(5. Februar nach bem bereits früher geiaßten Beschluß sitzungsfrei bleiben. Am 1. M ärz soll bann mit ber 3 iv e i t c ii Lesung bes Haushalts begonnen werben. Unb zwar will, man mit bem Etat bes Reichsamts bes Innern beginnen, bann soll ber Iustizetat, ber Etat ber Reiche is.nvahnen uub ber Postetat folgen. Diese Beratungen werden wohl ben Monat März in Anspimch nehmen, in bem, wie ebenfalls bereits beschlossen, ber 9. unb 11. sowie der 2 5. als katholischer Feiertag sitzungsfrei bleiben. Am 2 8. März sollen bie Osterferien beginnen, bie voraussichtlich bis zum 16. April bauern werben. und den Mantel hattest Du damals an, sie heisen Grimm: Du magst schon anderwärts von ihnen haben rühmlich sprechen hören. Ludwig Grimm, der Zeichner, machte schon vor zwei Jahren da er noch gar wenig Hebung hatte, aber viel stillen ver- grabnen Sinn, ein Bildgen von mir, was für mich in Hinsicht des Aufsassens meiner Züge, sehr viel Bedeutung hat, da er aber nur das Geiühl hatte, die Wahrheit in mir auizuiassen, nicht aber das Geschick, die Lüge die ich beinah jedem entgegen trage, eben so gut zu copieren, so erkannten es wenige Menschen für treu, auch batte mich noch Niemand über der Biebel cingeschlasen gesehen was einem die Gesichtszüge auch verändern mag; weil sch Dir dock noch Abdrücke sende, so mag dieß Bildgen als Unter tage mitgehen. Du könntest es einrahmen und als Lichtschirm gebrauchen, es war das erste was er nach der Natur zeianete. Des jungen Künstlers Carakter ist übrigens so, daß das übrige Gute was Du für ihn sagst, sehr schwehr anwendbar ist, er ist so blöde, daß man sich wunderte, rote ich ihn nach und nach so zahm gemacht, daß er alle Tage in München zu mir kam, ich gewann ihn dadurch, daß ich mit Lust ebenso kindisch war, wie er, wir hatten eine Kaze, mit der roir um die Wette spielten, er gewöhnte sich, mit mir in einer unbewohnten Küche unser Nachtessen zu rochen, Sagosuppe und Euer, während alles benm Feuer stand unb lockte, setzte ich mich aut den Tepvig zum Lesen mit einem Schemel woraus ein Licht stand, rote es der Zufall wolle, war ich gekleidet, gelaagcrt, und drapiert, er in einer andern Ecke machte die Skize davon, meistens in höchstem Enthuiiasmuß über die Natur und litt nicht daß ich auch nur eine Falte änderte, so brachten wir eine kleine Sammlung von lauter Bettinen zusammen, wie sie gebt und steht, auch wickelte ich mich oft in einen großen wollnen Shwal, in diesem geriethen ihm seine Zeignungen ein paarmal reckt verdienstvoll: in die umliegende Gegenden wo meistens schöne anziehende Gesichter sind, jum Starrenberger See, vö bewegte uh ibn zu reißen, mit, weil eine Bewegung für seine tzu eifrige Natur nötig war, er brachte allemal einen Sckaz von fleinen Bildern mit, immer mit ängstlicher Treue nackgeahmt. Dieß id* ein sehr einfaches Evangelium was ich einem äuserlich so beengten Genaub predige, und angedeihen lasse, daß wohl diesen ui keinen Irrtum führt, jedoch will ich mich nach dem was Du mir nock tagen wirst rügen: das einzige meinige Verdienst ist ein Gedull, die mir nickt ;uzutrauen ist, er schaut nämlich unver- i_idt 4tcl Stunden nad> einem hin, und dann macht er einen einzigen strich, er jagt aber, wenn ich nur einen andern Gedanken Neue Briefe Bettincns an Goethe. In ihrem Buch „Goethes Briefwechsel mit einem Kinde" Iht Bettina Brentano geschildert, wie sie sich aufs angelegentlichste ■ ter Goethe für einen jungen Künstler verwandte, ber, damals E rod) gam unbekannt, von dem Kreis ber Brentano, Arnim und iSavignn in liebevoller Weise protegiert rourbe^ Dies war Ludwig Mmil Grimm, ber jüngere Bruder von Jakob und Wilhelm, Rem eine gelungene Radierung Bettinens die frühe und nie mehr Kcilorenc Gunst Goethes verschaffte. Bettina leibst hat das »Porträt 1809 an Goethe geschickt unb zwar mit folgendem bisher I unveröffentlichtem Begleitt'chreiben: 1Rnq Landshut, 18. Oktober loU9. „ich habe jezt ohne dem gehäufte Correfpondenzen mit jungen I Tuffchoßlingen der Kunst: . . einen jungen Kupferstecher, der iei Heß lernt; beiliegendes radiertes Blättgen ist von ihni, es ist >er erste Abdruck mithin noch verwischt unb unzart, auch ist das fiUtze etwas düster und nach bem Urtheil anberer S" alt; kft mich and) nie so ernst gesehen, wirst es daher nicht ähnlich inben, indessen scheint mirs nicht ganz ohne Verdienst, befonber. ä er es ohne Zeignung grabe nach mir aufs Kupfer gearbeitet xit; wenn es Dir gefällt, so schicke id) Dir cm reines beffcrev, nit mehr Sorgfalt gepackt, das Du zu meinem Jnbciuen an bie Lrnd steckst." ... _ , Q;. Reinhold Steig, der diesen Brief im 1. Marzheft des „literarischen Echos" mitteilt, das dieser ^age erfcbemcn wird, oer jfimtiid)t dort auch einige andere Briefe Bettinens an ihren )reunt> in Weimar. Goethe hatte ihr freundlich für das Lud jebanFt, den Künstler gut beurteilt unb das übermäßig groß geratene Buck, das Bettina im Schoß hält, neckenb um feine stelle beneidet. Sie antwortete erfreut unb idiilberte, wie ne den jungen, etwas linkischen Maler sich allmählich erzogen hat. „Daß Tu Theil nimft an meinen Zöglingen der Kunst, ni mir sehr viel wetth, der junge Mensch, von welchem mein Bild ifr. ist aus einer Familie deren jedes einzelne Mitglied (wie io ri de bessere), mit großer ^lufmerksamkeit an meinem Beginnen bäingt, und deren vorzüglicke Gemütsepochen auch groitenv ourm Dich hervorgebrackt sind; ich hörte den beiden älltern Brudern t of t zu, wie sie Pläne machten. Dich nur einmal von weitem sehen, der eine hatte Dich aus dein Sdjaul'piel geben leben, in ei-ien großen Mantel gehüllt, er erzehlte es mir immer roieoer, wie mir das ein doppelter Genuß war! — Denn ick, war ia Dich.an einem RegenTag selbst mit Dir im Schauipiel geroejen, ber Diplomaten unb bie anwesenben Botschafter ins Gespräch. , Inr preußischen A b g e o r b n c t e n h a n s wurde nach ber ersten Beratung bes W a s s e r g e se tz e s ber Entwurf einem Ausschuß von 28 Mitgliebern überwiesen. Die Betriebseinnahmen ber preußisch- hessischen Staatseisen bah nen 'betrugen int Januar 1912 gegenüber bem Vorjahre im Personenverkehr 1,4 Millionen Mark, gleich 3,33 Prozent, im Güterverkehr 10,9 Millionen Mark, gleich 10,01 Prozent, insgesamt nach 9lbzug ber Minbereinnahme aus den sonstigen Quellen 11,9 Millionen, gleich 7,34 Prozent mehr Tie Zahl ber Sonn- unb Werktage war in beiben Jahren gleich. Die „Tägliche Runbschau" teilt mit, baß zwischen ber preußischen uub dänischen Regierun g erwogen wird, bie Heimatlosenfraye in Schle s w i g - H o l - stein in einer alle Teile befnebigenben Weise zu lösen. Die Zahl ber Heimatlosen beträgt annähernd 1000 Personen. Raven st eins Reichstags-Wahlkarte des Deutschen Reiches mit erstmaliger genauer Abgrenzung der Wahlkreise, bearbeitet von El. v. Stumpf- Brentano, ist in Ludwig Ravensteins Verlag, Frankfurt a. M., erschienen. Wie auch bei den seitherigen Reichs- lagswahltarten ist das Hauptgewicht aus klares, neun farbiges Kolorit ber siegreichen Parteien für bie einzelnen. Wahlkreise gelegt. In bie einzelnen Bezirke sind die Namen ber Abgeordneten mit rot eingetragen, mit Unter* scheibung der Haupt- unb Stichwahlergebnisse. Graphisch- statistische Darstellungen von Earl Stumme geben bie nötigen Aufschlüsse über: ben Reichstag betrejfenbe allgemeine Bestimmungen, seine Zusammensetzung seit 1871, abgegebene Stimmen ujm. Am interessantesten sinb bie Be- wegungslurven ber fünf Hauptgrüppen seit Bestehen bes ))reichStages. Die „hosgängerei" und der Reichstag. Am gestrigen Dienstag hat im Reichstag eine außerordentlich interessante Verhandlung stattgefunben, unb zwar würbe ber Vorhang gelüftet, hinter bem bie Vorbereitungen tur Präsibentenwahl getroffen worben waren. Bei einer •Beratung ber Parteivertreter sollte ber Abgeorbnete Bebel für seine Fraktton bie Erklärung abgegeben haben, daß ber zu wählenbe sozialbernokratische Vizepräsibent die stcatsrechtlich vorgeschriebenen Funktionen erfüllen wolle, daß er ferner aber auch sich nicht bagegen sträuben werde, im Falle der Verhinderung des ersten Präsidenten zu Hofe zu gebe., wenn diese Obliegenheit an ihn herautreten würde, unb auch bas Kaiserhock auszubringen. Man muß gc steifen, bas waren Zugestänbnisse, über bie man in Ber Die politisch entscheibenbe Bebeutung aber bie)er ganzen Vorgänge liegt darin, baß bie Nationalliberalen bei der lonrmenben Präsidentenwahl, bie nach einer neuesten Mel- | 8ort, um festzustellen, baß Bebel fid) irre ober „etwa | nergeffen haben müsse". Der Zentrumsabgeorbnete Gre I ber erklärte, nach seiner Erinnerung ftimnie bas, was Di. I Schiffer gesagt habe. Unb man kann nicht sagen, baß das [ Scntrum Anlaß habe, in dieser Sache etwa die 9tational- l liberalen „herauszuhauen". Dem Zentrum haben Bebels I „Sarantien" nickst genügt unb es hat, wie vcrr Gröber feststellte, unbeschränkte und un l bedingte Verpflichtung des Präsidenten für die notwen big en und üblichen Funktionen verlangt. Auch ber Ab- l gearbnete Tr. Junk, ber gleichfalls zugegen gewesen war, | machte nochmals bie Feststellung im Sinne seines Partei- 4 genossen Tr. Schiffer. Nochmals erhob sich Bebel unb I beteuerte bas Gegenteil. Er könne boch nur nach ben Fest glcgungcn seiner Fraktton gehanbelt haben. Offenbar ver- »hält sich bie Sache so, baß, wie ja auch im Reicksttage hervor- I gehoben worben ist, in ber Angelegenheit mehrere Vor- Ibefpredjungen stattgefunben haben. Hierbei hat Bebel bei I einer Besprechung, bie vor ber in Frage stehenben bebeut- [ (amen Aussprache stattgefunben haben mag, vielleicht An {gaben gemacht, die er gestern als seine Aussage beteuerte »Ihm bewußte Unwahrhaftigkeit vorzuwerfen, baran bcnlt {natürlich kein Mensch. Unb es klang benn auch ein mensch I liches Bedauern durch die weitere Zeugenerklärung des boch I sicherlich in dieser Sache politisch unverdächtigen Tr. Müller- ■ Steiningen, als er bestätigte, bas was Tr. Schiffer gesagt «habe, sei richtig. Vielleicht hat Herr Bebel in biefer Sache Wiu viel biplomatisiert unb bann später geglaubt, er habe I [eine Sackfe gut gemacht unb sich nicht beutlich ausgesprochen. W kläre aber heute ber Wunsch ber Sozialbemokraten schon ■ erfüllt unb könnte ein Ausschuß „zur Untersuchung von ■ Tatsachen" für biefen Fall eingesetzt werben, so würbe Bebel ■ vohl in aller Form ins Unrecht gesetzt werben. habe, so säbe er ihn an meiner Stirne au ffteig en und dieß verändert mein Gesjcht, ihm gerade in die Augen schauend kann er nichts aufnehmen, er sagt, der Blick überfülle das ganje Antlitz, ba man den Blick aber nickst sähe, sondern fühle, so könne er es aud) nicht mahlen--Ter Zeigner radiert fetzt Deinen Kopf nad) einem kleinen Gyps, den ick habe." {Die Nachricht von dieser Zeichnung und Radierung Goethes nad) einem Gips ist ganz neu und bisher auch nicht andeutungsweise bekannt.- Im darauffolgenden Sommer reifte Bettina mit den Savignys nach Böhmen. Einige Schüler des groben Rechtslehrers begleiteten sie, auch Ludwig Grimm war dabei. Ter ein ft „blöde" junge Mensch war durch Bettinens Schule gegangen, er brachte Leben in die Gesellschaft, unb die Reise hatte etivas ton einer wunderung geraten konnte. Sie entsprachen keineswegs der bisherigen Haltung ber Sozialbemolratie, wenigstens ihrer maßgebenden Instanzen. Die Nationalliberalcn sinb bei ihren Beschlüssen zur Präsibentenwahl von biefen so- ualbemokratifchen Wanblungen allem Anschein nad) ent scheidend beeinflußt worden, so baß bie Wahl Scheibe manns zustanbe kam unb Bebel bie vielen Stimmen erhielt. Nachträglich aber wirb von ben Sozialbemokraten bestritten, baß biefc Aussprache in bem erwähnten Sinne iiattgefunben habe. So bot ber beutsche Reichstag gestern rin merkwürbrges Bilb. Der greife Bebel erhob gegen bie nationalliberalc Darstellung, bie ber Abgeordnete Dr. Schiffer machte, lebhaften Wibersprud). Aber Dr. Schiffer führte mehrere Zeugen für bie Wahrheit seiner Angaben efe Herren nahmen benn auch nadjeinanber das festzustellen, daß Bebel fid) irre ober „etwa Nr. 44 Erstes Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 2b gebruar 1912 8 Gießener Anzeiger gernwrech'Ansckluife: M ' 7 Veramivortllch für den für d,e Redaktion 112, w politischen Teil: August Seneral-Anzeiger für Gberhessen sss« ^T'zTqT-.ninmn," N»la>ionrdni<, und Verlag »er Brühl'lditn Univ.Guch. und Sttinöruderei R. lange. Ht»aftion, Lrpedilian und vrnckerei: LchuMrahe 7. ’ür bm bis vornnltaqs 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäfttftelle Bahnhofstraße 16a. Auze.gented: H. Beck. Dentsches Reich. Im Königlichen Schlosse zu Berlin fanb am Dienstag ber letzte biesjährige Hof ball, ber Fastnack) ts - ball, statt. Anwesend waren auch ber Reichskanzler und Staatssekretär v. zttberlen-Wächter. TWährenb bes Cercles zog ber Kaise r bie Fürsttnnen unb Fürsten, bie Damen I Offen bach mit Bürgel 19 002, 20571, 22 924, 9952; Friedberg Im Zeitraum von zwei Jahren wurden über 1900 Berlep- 6683, 6414, 6066, 2625, 65 372, 25 009, 12 245, 31153; i r 63 745, 24 596, 75 583; 29119, 17 003, 55 155, 21 700, Gießen 28 769, 5948, 6091, 5932, 2512, 7811, 6665, 6509, 2614, schc Nisthöhlen bezogen und ausgehängt. Der Verein plant die Herausgabe cmcß .Anbausortiments der im Kreise Wetzlar bewährten Aepfel- und Birnsorten* in Plakat- und Buchform. mit Fauerbach b. F. 4833, 5447, 5639, 8852, 9518; BenSheim 5079, 5966, 7249, 8269, 8904; Alzey 5240, 5655, 6893, 748ß, 8329; Bad-Nauheim 2878, 3398, 4501, 5053, 5694. " Die Einwohnerzahl, der hessischen Städte nut Städtcordnung betrug nach den Zählungen voni 1. De- zembec der Jahre 1871, 1880, 1885, 1890, 1895, 1900, 1905 und 1910: Mainz mit Mombach und Kastel 60837, 70 364, 76061, 83 084, 88614, 97 627, 106 338, 110634; Darmstadt mit Bessungen 39594, 48769, 51302, 56399, Hessen-Nassau. iv. Frankfurt a. M., 20. Febr Zur Deckung Fehlbetrages von 750000 im Haushaltsplan beantragte Nur Stadt und €anO. Gießen, 21. Februar 1912. ** Tageskalender für Diittwoch, 21. Februar: Stadt» theater: „Julius Cäsar." (Schiilcrvorstellung.) Anfang 3% Uhr. 43 212, 16 696, 46819; 25491, 72381, 83123, 87 089; 31 283, 34 729, 38 169, WorinS mit Vororten 33175, 40 705, 43 841, v et .•;her@ bem Kcwrtel angetauft wurde. Tic Schnitzereien zeigen einen reidjen figürlichen Schmuck, in dem auch Tiermottve und Blatt- orn&mcnte auftauchen. — Neue Stiftungen für das a meri ka n i sche Natu r h r st o r r sFe Museum. Aus Neunork wird berichtet- Bei der jüngsten Atzung des Bcrwaltungsrates des amerikanischen Museums für Naturgeschichte wurde bekannt, daß Pierpönt Morgan und Ogden Mills dem Museum zwei neue bedeutsame Stiftungen zugewandt haben, die eine kostbare Bereicherung der Samm- langen mit sich bringen. MorganS Geschenk besteht in der eimig artigen Sammlung von Meteoriten und Mineralien, die der verstorbene Bailey hinterlassen hat und in der sich gegen 300 Me- teonteii befinden. Cgbcit Mills hat dem Museum die große S a m m l u n g v o n I n d i a n e r d a r st e l l u n g e n des verstorbenen Malers George Gathn geschenkt. Tie Stiftung umfaßt 350 üclgcmalOe, auf denen vorwiegend Häuptlinge der zwischen dem Mlsfülvvi und den Rocky Mountains lebenden Zndianerstömme dargestellt und; der Wert dieser Bildnisse beruht aber auf der diese Porträts und Malereien in den Jahren 1832—1840 nach der Natur geschaffen wurden und zwar zu einer oett, . in der die Indianer durck) die Zivilisation noch völlig unbeeinilußt waren. Die Sammlung hat dadurch einen besonderen historischen Wert, denn sie umfaßt die ersten authentischen Wieder- gaben der Kostüme, Zeremonien und Gewohnheiten der aus- stcrbenden roten Manner. r , — K u r z e Nachrichten auS Kunst und Wissen- ick) ast. Gehermer Regierungsrat Tr. phil. Karl Liebermann, etatsmäßiger Professor und Borsteher des organisch- c^misdren Laboratoriums an der Berliner Technischen Hoch- >chule, zugleich a. o. Professor an der Friedricch-Wil Helms-Universi- tat, begeht am 23. Februar seinen 70. Geburtstag — In Ber- l in ist der Landschaftsmaler Prof. Albert Horte! und Mit- gheö der Akademie der Künste, gestern abend gestorben. — Ter ^unstamtaltsbesitzer MaNin Brunner in Nürnberg stiftete anlai’hd. seines 50iährigen Geschästsiubiläums 50 000 Mk für Cie wl,,eu>chastllche Erforschung der Krebs kra n khe i t - Bei der Berueigerung der G e m ä l d e s a m m l u n g aus dem NadUaß des Zkvmuls Weber-Öamburg bei Lepke in Berlin erzielte das Andres Mantegm- „Maria mit dem .Kinde" 590 000 Mf., tar 'velchen Betrag das Bild m den Besitz des Parner >l-u,i>ll>indlers Kleinberger überging. Im Jahre 1906 brachte dos Bild 50 000 Mk. ein. Jahrhunderten ist die Forderung einer Wiederherstellung des ur° spninglidieu Textes der Septuaginta erhobeir ivorden. Vor einigen Jahren bat die Königliche Gesellsd>aft der Wissenschaften in Göttingen ben Plan auigcnomincn unb eingehende Vorarbeiten veranlaßt. TaS bedeutsame Unternehmen, dessen nachdrückliche Förderung durch die dem Kartell der bcutfrfKn Akademien angehörenden wissensd-aftlichen Körversdwften zugesid)ert ist, wird einen Kostenaufwand von 450000 Mark erfordern und vor- aussidstlid, in etwa 30 Jahreii durdrgeführt werden können. kf. C i n Mona-Lisa Rvman von d'Annunzio. Gabriele d'Annunzio bat sich durch das eifrige Singen von Kriegs- liederu nicht davon abhalten lassen, sich mit anderen Dingen zu beschönigen. Wenigstens teljauvtet der „Jniransigeant", der Dich- ter arbeitete an einem Romane, in dessen Mittelpunkte die Mona Lisa steht, die verschumndene Gioconda, der das Louvre und mit ihm alle Kunstfreunde seit Monaten nadnrauern. Der neue Roman Von d'Annunzio soll, wie daS belgische Blatt wissen will, den langen Titel tragen: „Der Mann, der die Gioocndfa geraubt hat." — /Ausgrabungen in Deutsch - Ostafrika. In ^n Jahren 1909 -1911 sind im S?interlanbc von Lindi am -osrge 4 enbaguru in Deutsch-Ostafrika Ausgrabungen fossiler Riesenreptilien der ältesten Kreidezeit unternommen worden, deren Ergebnisse dem Geolvgisdi-Paläontologisdnm Institut und Museum der Universität Berlin zugeführt worden sind. Die Mittel hierzu mürben in der ungefähren Höhe von 175 000 Mk. durch Sammlungen aufgebracht. Ta» bisherige Ergebnis der Grabungeii ist überraschend reich. Abgeseben von dem wissenschaftlichen Wert, besitzen die Ausgrabungen auri> baburd) ein ganz besonderes Inter- esse, daß es fid) zum Teil um die größten Tiere banbclt, die bis her befannt gejoorben sind Zur Fortführung bet 'Slusgrabungen sowie *ur Bearbeitung des bereits gewonnenen P^t^ialS sollen weitere Mittel aufgebrodrt werden. — Mittelalterliche Funde in Windsor. Bei einem Umbau in den altehrwürdigen Räumen des 5t. Georg-Kapitels in Wiiidsor bat man in diesen Tagen eine wertvolle Entdeckung gemacht. Ter Kapitclramn sollte umgestaltet werden, und tts man dabei die Pubdecke der oberen Wölbungen entfernte, stieß man aus ausgezeichnet erhaltene alte Gidxiuxinecle, die zum Teil ganz prachtvolle miticlnltcrlidic Holzschnitzereien auswiesen Wettere Nachforsdmn.wu ergaben, daß der Saal im 15 unb 16. Jahrkimdert als Bibliotlwk gedient hatte und daß die Eid>en .schnißrreien noch aus d e Zeit Eduard VI. und Heinrichs VII Vftammen. In den Bud/ccn sand man Arrfzeichnungeli, aus denen hervorgeht, daß Holz für die Arbeiten im Jahre 14Z3 von Die Kritik lobend erwähnt, durch die vornehme Art seiner Tome Jung und fein ausgesprochenes Stilempfinden vor anderen hervor getan - So stehen in Bezug auf solistische Leistungen ganz außergewöhnliche Darbietungen m 2lusficht, die dem an sich höchst bedeutsamen Konzert einen weiteren Reiz geben. ** Gießener Karneval. Der letzte Tag der Fastnachtsfeier brachte eine schön verlaufene Kappen fahrt, die eine über alles Erwarten starke Beteiligung auszuweisen hatte. Etwa 30 z. T. sehr schön geschmückte Wagen, darunter die zwei herrlichen Viererzüge des Prinzen und der Ausschußvorsitzenden, hatten sich auf Oswaldsgarten eingefunden und bewegten sich von etwa 3 bis 6 Uhr nach mittags durck) die Straßen der Stadt. Bundespräsident H e i b c cf c r leitete auch die Kappenfahrt, zu der sich überall eine große Menge von Zuschauern eingefunden hatte. Während der Kappenfahrt machte der Prinz mit seinem Hofstaat einen Besuch bei dem Regimentskommandeur und folgte darnach einer privaten Einladung, an die sich späterhin noch ein Besuch im GeseUschaftöverein an» schloß. Im Stadttheater erfolgte abends 8.30 Uhr bei gut besuchtem Hause und vor beni versammelten Hofstaat unter der Leitung des Herrn Norden eine flotte Ausführung der lustigen Pension Schöller, die lebljaften Beifall sand Das für den Zwischenakt vorgesehene karnevalistische Spiel mußte dabei leider unterbleiben, weil einige Herren der Karnevalgesellschaft nach den anstrengenden letzten Tagen und den besonderen Anforderungen der Kappenfahrt so unpäßlich waren, daß ein Auftreten untunlich erschien. Um die Situation einigermaßen zu retten, erklärte sich Herr Norden, der den Prinzen mit einer lustigen Ansprache begrüßte, mit Erlaubnis des Herrn Direktor Stein- g o e 11 e r bereit, einen kleinen Scherz zu improvisieren, was ihm später von der Karneval-Gesellschaft durch Verleihung des Hausordens besonders gedankt wurde. Festzustellen ist noch, daß das Theater als solches nichts mit oem vom Bundespräsidenten Heidecker verfaßten Zwischenspiel zu tun hatte, sondern lediglich aus Entgegen- tommen für die Karneval-Gesellschaft die Einschiebung gestatten wollte und somit auch für den Ausfall nicht Der antwortlich ist. Die allgemeine Karnevalfeier wurde im Hotel Einhorn beendigt, wo sich der Prinz punkt 12 Uhr von seinen Getreuen verabschiedete. — Das Treiben in den Straßen, besonders am Seltersweg, war recht lebhaft und dauerte bis in die Nacht hinein. ** U n f n g. Ein offenbar in Karnevalstimmung befind licher junger Mann hatte es in der Nacht auf Dienstag auf die Buchstaben der Erkerscheiben der Mäusburg ab gesehen. Als er an der zweiten Scheibe „arbeitete", wurde er von einem Wächter des Meßen er Wach- und Schließ- Instituts überrascht. Seine Personalien wurden festgestellt, so daß sich die Geschädigten schadlos halten können. " Diebstahl. Vor einigen Tagen wurden aus einer hiesigen Fellhandlung 21 Juchsfelle unb 15 Ebelmarber- felle im Werte von über 1000 Mk. gestohlen. •• LogiSschwindker. Bei einer Frau mietete sich vor etwa acht Tagen ein Unbekannter ein. Er ließ sich unter dem altbekannten Trick, seinen Koffer an der Bahn auslösen zu wollen, 3 Mk. geben, um bann zu verschwinben. " Einbruch. Heute nacht wurde in die Wirtschaft zum Felbschlößchen in derRobheimer Straße eingebrochen unb außer Eßwaren eine Partie Zigarren gestohlen. " Jugendlicher Taschenbirb. Ein 13jähriger Bursche entwendete gestern nachmittag einem Fräulein im Gedränge am SelterSweg baS Portemonnaie mit Inhalt aus der Tasche. ** Von den vier Tauben, die vor einigen Tagen aus dem Bahnhof aus einer Postsendung entflogen, sind zwei in- rivischen cingcfangen worben. Nach Anaabe des Besitzers der Tierchen müssen fid) die beiden noch fehlenden Tauben, die ein rötliches Gefieder besitzen, noch in der Nähe des Bahnhofes auf- halten, da sie nicht nxit fliegen. Auf die Ablieferung der wertvollen Tiere ist eine Belohnung ausgesetzt worden und es wird gebeten, sie gegebenenfalls an das Postamt abzuliefern. Landkreis Gießen. O Garbenteich, 20. Febr. Am Samstag abend feierte der Gesangverein Frohsinn sein 2 5jähriges Stiftungsfest. Sck>on vor Begimi der Feier war der Wehrumsche Saal bis auf den letzten Platz besetzt. Lehrer Wersel schilderte den Werdegang des Vereins. Das durch den Dirigenten Sarnes aus Holzham und Präsidenten ©immer zusammengestellte Programm, bestehend aus Ge- sangsvorträgen, Theaterstücken und Musikstücken der Kapelle Sarnes, die sämtlich eine ausgezeichnete Schulung verrieten, ließen den guten Geschmack erkennen, den der Dirigent dem Verein beigebracht Hot. Tie Mitglieder £ub- urig Wehrum und Karl Heller II., die dem Verein 25 Jahre i als attive Sänger angehören, wurden, zu Eyrenmi,gliedern ernannt. --- Taubringen, 20. Febr Auch hier herrschte arr : Montag und Dienstag ein buntes K a r n e d a I » I c b c n nicht nur schöne MaSken, sondern auch Umzüge brachten Ap. Wechslung." Der Saal des Herrn Emil Schäfer war ber artig über füllt, daß man im Freien einen Tanzboden leget mußte. Kreis Büdingen. § Blofe l b, 19. Febr. Gestern abend veranstaltete dc Gesangverein ,Lieberkranz* im Nohl'schen Saale em Aden bunt er Haltung. Auf dem Programm standen El o lieber, humoristische Duette, Terzette unb Couplets, die burr weg gut gegeben würben. Mit einem flotten Tänzchen jar, bas Wintcroergnügen seinen Abschluß. — Aus ber nörblichen Wetterau, 20. Febr. Z: ben schönsten Hoffnungen berechtigen in biefem Jahre die m:: Uorn unb Weizen bestellten Felber, bie soweit gut über, wintert Haden. Der Frlichtansatz ber Bäume ist sehr qiu. § ftefenrob, 20. Febr. Hier wirb der Veteran Heinrich Schlegel, ber bie Felbzüge 1848 unb 1866 nut. gefochten hat, nächsten Freitag 9 1 Jahre alt. Kreis Alsfeld. f. Alsfeld, 20. Febr. Gestern abend fand im unterit Saale des „Deutschen Hauses" für die an den Renovi. , rungsarbeiten des Rathauses beteiligten Hand• werter ein Richtfest statt. Erschienen ruar dazu ber Stadtvorstanb sowie der Leiter ber Wiederherstellung - . arbeiten. Von der städtischen Behörde und den Handwcrlci wurden einige Ansprachen gehalten. = ’2( 16 f e I b, 20. Febr. Der hiesige Stadtvorstand bcabüdx'. mit dem am 29. Juli hier staltfinbenben Prämien- und P se rbe markt eine Verlosung von Vieh unb lanbto. Ck. raten zu verbinben. Tas Ministerium des Innern Hai bie laubnis zur Veranstaltung dieser Verlosung unter ber Beding erteilt, baß bis zu 20000 Lose zu 50 Psg. bas Stück au eg eg werben dürfen und mindestens 50 Prozent bes Bruttoerl aus bem Verkaufe der Lose zum Ankauf von Gewinngegenstö zu verwenben sinb. Lugleick) wurde her Vertrieb ber Lo'e i» Hessen gestattet. , Kreis Lauterbach. _ + Schlitz, 20. Febr. Kurz nach bem großen Krieg 1870/71 war hier ein Veteranen-Berern mit über 80 Mitgliedern gegründet worden. Da aber nur ehemalige Kriegsteilnehmer aufgenommen wurden, ist die Mitglieder- zahl des Vereins jetzt auf 23 gesunken. Infolgedessen hat nunmehr das arg zusammengeschmolzene Häuflein der Veteranen beschlossen, bem hiesigen fast 200 Mitglieder zahlenden Militärverein beizutreten, was in dessen letzter Hauptversammlung genehmigt wurde. — Am 5onniL* hatten wir Gelegenheit, einen Judenmifsionar in Pfarrer Wagner aus Köln fenueii zu lernen Er predigte im stark besuchten Vormittagsgottesbienst unb hielt am Abend in der Turnhalle einen fesselnden Vortrag über die Notwendigkeit unb die Arbeit der Jttdenmissioil. Kreis Schotten. i. Lardenbach, 20. Febr. In der Dielscheti Wirt schäft tagten gestern die Gemeindevorstände von Klein-Eichen, Lardenbach und Freienseen im Beisein des .Kreisrates Dr. .Kranzbühler^sckiotten und ein? Vertreters der .^llturinspektioii Gießen. Es handelte fi^ um Abgabe von Wasser aus heni G r u p p e n w a s s er werk Lardenbach — Klein°aft will den Leuten für den Quadratmeter mir 40 Pfennig bezahlen, die Landwirte fordern jedoch in Anbetracht des guten Bodens und der itahen Lage direkt am Torf 60, 80 bis 100 Pfennig Kommt eiste Eringung mcdi zustande, so wird das Enteignungsverfahren die Sache schlichten müssen. Kreis Friedberg. H. Friedberg, 20. Febr. Einen Akt unglaublicher Roheit begingen am Montag abend gegen 10 Uhr einige sich hier zu ihrer Ausbildung aufhaltende jungt Leute. Ein zu Besuch hier bei seinen Eltern weilender Student von Gießen wurde von ihnen überfallen und, nadk >em sie ihn mit einem Revolver bedroht hatten, mit einem »icken Gebirgsstock derartig am Kopfe verwundet, daß er die Besinnung verlor. Anzeige ist erstattet. Starkenburg und Rhkinhtsftn. Bensheim, 20. Febr. Wegen des Bahnbaues Bcn-" tz^eim —Lindens els sand n. d. Darms, Ztg. am letzten Samstag eine Besprechung im Finanzministeruirn statt, an der außer Vertretern der Eontinentalen Eisenbahnbau- und £• triebs-Gesellschäft auch ber Kreisrat bes Kreises Bensheim unb ber Bürgermeister von Bensheim tcilnabmat. Tic Reai''rui'l erklärte sich damit einverstanden, daß bic Bahn durch das 2 ct> o" berg er Tal gebaut wird. Eurer Führung ber Linie but£ bas Zeller Tal Über Gronau) stehen nad) ben Untersuchung--" ber Continental en Eisenbahn-Bau und Belriebs-Gesellschan mb- nische, insbesondere betriebstechnische Schwierigkeiten entgegen, während die von den Qkmeinben zu tragenben Gelöndcerwerbs kosten im Schönberger Tal erheblid) höher sein werben, als Zeller Tal. Mit Rücksubt aus die große Belastung fr-r ük I m et oben will bie Unternehmersirmo nochmals prüfen, ob nicvl burd) ba& Zeller Tal eure nid)t schlechtere unb teuerere gebaut werben kann als burd) bas Sck)önberger Tal. Sollte auf Grund dieser Prüfung barum nachgesucht werden, die Schon beiger Linie durch eine günstigere Linie über Zell—Gronau zu ersetzen, so ipirb bad Ministerium biefem Wunsch entivredjen Im übrigen ist über die Konzessionsbebingungen im wesentlichen ein Einverstänbnis erzielt worben. Kreis Wetzlar. — Wehlar, 20. Febr. Der Kreis-Obst- unb Gartenbau verein zählt jetzt 523 Mitglieber. Fall» eine gute Obsternte in Aussicht steht, sinb Ausstellung (in Ulm) .. 20. ** (9 r a f Waldemar Oriolasche Gedächtniskapelle. Laut Regierungsblatt hat ber Großherzog ber ben Namen „Graf Walbemar Lriolafche Gebächkniskapelle" führenben Stiftung in Bübesheim bie erforberliche Genehmigung erteilt. "EhelichesGüt.errecht unbSchulbenhaftung. Man schreibt un5: Es ist eine bekannte Erfahrung, baß in ben Kreisen ber Frauen im allgemeinen eine bebauerliche Unkenntnis über bie Rechtsfolgen herrscht, bie ber Eheabschluß für bas Vermögen ber Frau hat. Tie wenigsten Frauen tvissen, tvelche Rechte ber Mann an ihr Vermögen erlangt hat, ivelche Rechte der Fratc bleiben unb ob, nnb für welche Schulben auch bic Frau mithaftet. Dec allgemeine beutsche Frauenvcrein erstrebt bie Aufklärung ber Frau auch auf diesem Gebiet. Rechtsanwalt En gisch wirb baher im Frauenverein am Donnerstag bieseß Thema behnnbcln. ** Konzertverein. Bei ber Aufführung berParsifall' z c n e n wirb ein gewaltiger instrumentaler und vokaler '-lpparat zur Vcrwenbung kommen: 180 Sänger — etwa 120 Frauen- nnb 60 Männerstimmen — im Vereine mit einem Orchester von 65 Mann. Fiir bic Solopartien sinb brei 51ünstier gewonnen worben, bie sämtlid) in Gießen zum ersten Male fingen. Somit bürste epi kurzer Hinweis auf ihre Bedeutung unb ihren künstlerischen Werbegang gerechtfertigt sein. Der Tenorist, Opernsänger Robert Hutt aus Frankfurt a. M. studierte in Karlsruhe und begann seine Laufbahn als dramalisd)er Sänger an dem dortigen Hostl)cater, das ihn direkt vom Konservatorium als Vertreter kleiner Rollen übernahm. Nad) kurzer Tätigkeit wurde ec bereits für das lyrische Fad) von der Oper in Düsseldorf vcrpslidstet. In den drei Jalwen seiner Wirksamkeit in Düsseldorf entwidclte sich seine Stimme derart, daß ihm einige iugcnb(id)c Helbcnrollcn übertragen werben konnten. Seine hervorragenden Eigenschaften wurden bald weiten Kreisen offenbar und führten zu einem Gastspiele in Frankfurt. In der denk- unirdigen Aufführung des Troubadour, in der Frau Schumann „Heink als Aeueena" mitwirktc, zeigte er fid) als ein Tenor allerersten Ranges. Abgesehen von gelegentlichen Gastspielen berühmter Gäste hatte man im Frankfurter Opernhause noch niemals einen solchen Bejsallsjubel gehört als im letzten Winter, da Hutt aus fid) herausgehend den Troubadour mit der Fülle seiner außergewöhnlichen Gaben zur Geltung brachte. Kritik und Publikum waren voller Begeisterung und große Bühnen wie Dresden, Hamburg, Wien und Münden .bestürmten ihn mit Anträgen. Die Frankfurter beugten dem vor, indem sic den Künstler gegen ein Jahres-Honorar von 30000 Mark für eine längere Reihe von Jahren verpflichteten. Seine Tenorstimme gehört heute zu den schönsten, die wir in Deutsdstand haben. Herr Hutt singt hier die Partie des Parsifal. — Der Sänger des AmfortaS, der Baritomst Nicola G c i ße-W i n t cl, ein Sohn des Geh. Äanitätsratcs Geisse in .Ems, widmete fid) dem Studium des höheren Bergsadies in Marburg. Begabt mit einem vorzüglichen Organ von echt baritonaler Färbung, wandte er sich der Bühne zil und ist seit 1901 Mitglied des Wiesbadener Hoftheatcrs. Eine prachtvolle Stimme, kraftvoll und bodi weich, Wärme und höchste Ansdrudsfähigleit em Vvrttage und eine einwandfreie Textbehandlung stehen den, Sänger zur Verfügung. Seit 1908 zahlt er zu den Soloinitgliedern von Bayreuth unb ist bort all- lährlich ein gesehener Gast, dem bie Rollen des Kvthner, Heerrufer usw. übertragen wurden. — Julius S chü l l c r wurde von Willem Mcngelberg, dem Dirigenten der Muscumskonzcrle in Franksurt entdeckt. Sein weicher, tragfähigcr und wohlgeschultcr Bay eignet sich in ganz besonderer Weise für die Rollen des Tittirel und Gurnemanz, die ihm hier obliegen und die er crfolg- rcid) in Frankfurt wiederholt gesungen hat. And) bei den Monierten der Heidelberger Liszt Zentenarfeier vom 22.-25. 0^ tober 1911 war Schüller hmzu.gezogen worden unb hat sich wie $ie neue mrhmtc Ei k-tn manche )’ "dlostn Vers «omien vnd iin Bit einen ^öung zu vc r'wnt nur il ^kcherischer ü'brer ong Vnbüi dlußri । «5 bot ja ’•« ber vn ''obre la ’r- M bereit jUfliitgc < ' doben: sü 'derVerha! fljiben. ■ iheila ' bie q, '« ben KLailU1btn t ~ Frei ^.^„uneilc «onitrtj ' > leben ; Kit?'i 1 k ri unb Obslmarkt (in Wetzlar) geplant. Die JohreSrechnung ergab 1279,50 Akk. in Einnahmen unb Ausgaben, bafl Ml- | emSvermögen (368 Mk.) ist bei ber KreiSfparkaffe angelegt. Bingen 5938, 7062, 7215, 7654, 8187, 9600, 9953, 6in( fa,20.? iüar ,,|ig sc * 7t Ä-'-d' über *: fBl die w fit wer*; ivcrd “TÄ sfln! ^"rMiliskeil j- v- fuböia ^-ÄporMig' Nüoi rie unter o< ß ift ein effene Mcc Maaten un , haben^ Mik von 5; Onterei ifo allcinlle' Kr Mstra i Anlage d griffen benr Vti zahsteian ruftcn burd jtrJrn, von d erreichen. : •bwv Everg ■o Nencssv mbahnlinic ,i4e Schwier am, bie Gif itk bis Sui' legen, von bei ?rüden gescha ri Song Key i I rtfjrt das ie 1 ber Korallc stnb 8 Mete heiler zu leg rem Mencss r argen ben st .‘it nescnhaste tigefübrt. Ti 3000 Arbeite: teil häuften «ren sie aus üt Okiamtfoit : bic Turchsi halben Miü in -ey West, en und der de m Havanna i int. Früher 2 von dem INN Tage vl l Die Eisei tlichcr Niti en und) den denn im fjtr die Rei acifgcnei Wjt sich am 1 «tgang ru 20. Febr (Prtv -Telegr.) Der Händler Döring liebftnbK Darunter im Reichskanzler palais, zu KD 1 Vermischte» Vermietbare Safes (Schrankfächer) a'/* 10.- ae Dietz. Müller. und Kinder. 1280 vom 15. Jahr: in unserem diebes- und feuersicheren, unterirdischen Gewölbe ~nr Aufbewahrung und Selbstverwaltung von Wertpapieren etc im Camorra-Prozeß, von Viterbo mag den 3erlitt, Ly. u«.- ■ te wegen Diebstahl? Za hrcn Gelangnis verurteilt. ten Akt ungl-' • abend gegen 1" en Eltern w» überfallen unr- Iit hatten, nut« lerivundct, bapP Offener Brief an die Siebener Stadtverordneten. Gießen, am Aschermittwoch 1912. Die Beerdigung findet am Donnerstag, den 22. d. Mts, nachmittags um 3 Uhr statt. Kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. 3n der Johonnesfirdte. Helite abend 6 Uhr: 1. P a f f i o n S a n d a ch t. Pianer BechtolShetmer. dem broßcn J Verein mild aber nur ebeirj '/ ist die WieliZ Wgebqjol e Häuflein ber$j * Mitglieder teti >as in dessen l» . - Am inmiffionatl lernen. Er M ienst und hielt i m Vortrag ubc i denmission. Letzte riachrichten. Paris, 21. Febr. Während des gestrigen Faschingtreibens wurden 9 70 Personen se st genommen, von denen 50 in Haft behalten wurden. Paris, 21. Febr. Der Vizepräsident des Staatsrats Coulon, einer der besten Juristen Frankreichs, ist g e st o r b c n. fürs Jahr. Bank für Handel und Industrie Niederlassung Giessen Die Direktion; iu h hier h,- 1 r"eÄ J n h zweite Mat, daß der Sunftbcirat wohl fein Urteil gefällt bat, aber nicdergesnmmr wurde , Spätere Generationen werden.den >Topt iduiUdit und fleimK keine Freude darüber bekunden, bait, die Stadwenretung tdrem ihinftbcitat nicht gefolgt tft Tann ürht der ^dxir.bllej — ba\> fedjäftödige Einhorn — schon erhrüdt nb neben Der ^labtnrajc und ictenfall» sind ihm fchon andere gleich geschmackvolle Vorbauten gefolgt. L __ (je tft the ernste Frage autzunellen und ui brantirortm Welche Interessen har eine toeife Stabtwrivaliuna t1* ,t,frtrJgC"- Domncgenb die des einzelnen ;ur besten Ausnstpuni sein« Baugeländes, oder in erster X?ime die der oV-iamtbeit. wenn w idimcrtviegenhe Verstöße gegen das äübetn'cbe (Gefühl und zur Verschandelung desStadtbüdrr- bedrohen?! IAA UMDV» ’-u* — - “ _ ,, , , zur Aufbewahrung und Selbstverwaltung von Mietpreis eines jeden Faches je nach Grosse fach im, ? den Rci-.^ ’ i' B IMt b«# tu ben ^orftanbbf.v.. Eh und lanbe’i ■Jnnern bat v. । unter der »efrJ das Ltüct ou-i-i nt des BrutJ wrhieb der t- Gießen, 20. Februar. Leise Anfrage! Beim Durchlesen der Berichte über die städtischen Beratungen fomnten dem unbeteiligten Zuschauer ^oft merkwürdige Gedanken £b bem Sunftbcirat in anderen Städten auch eine negative Solle zugewiesen wird, weiß ich nicht, jedenfalls aber erwartet der Laie in Stadtverwaltungsangelegenheiten, baß ein Kunst - beirat nicht lediglich als Detoratloilsstück einge,teilt, wndern iein Urteil ausschlaggebend auf seinem Gebiete fein wird, vier in Gießen scheinen die Stadtverordneten, der Zeitstromung formell folaend, nur eine Mode mitmachen zu wollen durch Einsetzung eines Kunstbeirates, fonft würden sie fernen crnnen Ratschlagen unb Mahnungen nicht eine ichwcr zu übertreffende Berilandnis- longkett cntgcgaibringen. — liin fächeln erzwingt es, wenn man lieft, mit welchem (fiter von den verschiedensten seUcn Geschosse gegen die objcftiwni «usiührungen des Referenten gerichtet werden, und man fragt |uf> voller Verwunderung: fetzt die Stadt einen Kunstbeirat put ein, um ihn nicht zu beachten > und über feinen Kopf hinweg abzustimmen? I Sollten wir in Gießen, wo gerade in asthewcher Beziehung im Ausbau der Stadt so böse Fehler gemacht worden sind und dank der rührenden Beihilfe der Stadwertreter noch andauernd gemacht werden, nicht vielmehr crnftlirf) über die Ratschläge des Kunstbeirate.'' nachdenken, anstatt sie mit 'lachen Redensarten abuitun? Andernfalls wird man es den verreii nicht verübeln können, ivenn sie eines Tages ihr 2üni niebalcgen, denn es ist Has niärttc. Tfc, Frankfurt a. M G chw einem ar 11 bc r i rf) t nom 21. Rebr 'ilü'aetricben waren 1738 Schweine. Vollsteüchige Schweine von NO bis 100 kg L'ebcnbaenüdit 48.50—61.00 ‘l’lf., Cchlacbloewicht 62.00 - 64.00 Tlt., vollsteifchige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 17 00—49.UO 1,00-63 'l’lf. (beschatt mittelmä&ig, bleibt llebcrflanb. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliehe Wetterdienststelle Gießen. Wetterausstchteli indessen für Donnerstag, den 22. Febr. 1912 Wolkig, meist trocken, m höheren Vagen Nacht'iost. Mögen dock die, denen daran gelegen tft, zu bewerten, daß sie Narren — ah, Verzeihung! Narrhallesen wollte ich sagen — sind, in den eigenen Beutel greifen. Mögen auch btc wenigen Geschäftsleute, Wirte usw., die Vorteil davon haben ~’ 0™$ wird er wohl bei niemand gewesen fern —. beisteuern, stadnicke Gelder aber sind an andern stellen notwendiger! Dre stadt hat allcS Interesse daran, daß die Jugend gesund und kräftig heran- wäckft, auch die Kinder der Bürger, bte m Not gekommen sind, ob viel oder wenig eigene Schuld dabei turliegt, daN ^abet nicht den Ausschlag geben. Die Sünden der Vater dürfen nicht an ben Shnhem gestraft weiden. Darum, meine Herren, etwas mdyr per, und wenn nötig, weniger falte Ueberlegung ins Armenamt. Bm. durch ein Lanken . ... kf. Das gestörte Kinodrama In nnem 'ranzSn scheu Dön'chni hat 'ich, wie der „Ruv Blas" berichtet, vor kurzem folgende Geschichte Augctragen: Durch eine ibtjlhfd) gelegene Gegend schlängelt sich ein Muß; an ihm Ntzt ein biederer r.and manu, der in fernen Mußestunden sich der Fi'cherci belleimgl Plötzlich kommt ein Wagen ungefähren, eut ftuicmatograobcn- avvarat wird in einiger Entfernung auf gestellt; aber all oa» vermag den eifrigen Fischer nicht zu Hören za naht auf einmal in rasender Fahrt ein Wagen. Ein sehr elegant gclleideter »ux wringt noch wahrend der Fahrt heraus, läuft auf den JrluR SU. Der anscheinend de- Lebens UcbcrbrüHige will 'ich gerade in die Fluten stürzen, als un letzten Augenblicke der biedere Landmann ihn am Äragen faßt, den sich verzweifelt ^Lehrenden mit teuer Hand händigt und ihm mit eindringlichen Worten wieder Lebensmut zusviidl. Ebe der Lebensmüde noch ein Wort bat sprechen können, stürzt der Kinophotograph auf die kleine Gruppe zu und —------ j »'“sw SSTSST fiÄÄÄ »atte wöchenll. llcberflchi derTovcrfSlle LÖ StaM Sichen. ’ÄÄ » Ä ™ räuber Land durckbauen^ "ach Abzug von v^rtsire.i'ide..° 21,6 v* Line Liienbahn übers Meer. Präsident Taft bat kürzlich eine Eisenbahnlinie feierlich er rt, die unter Den Verkehrsmitteln der Welt ganz einugarng ett. ES ist ein Schienenweg, der mehr als hundert Kilometer । .ns offene Meer führt. Um die Verbindung zwischen den Ver- qtm Staaten und der Insel Ku b a zu erleichtern unb die Fahrt uhjrjen, haben die Amerikaner die Eisenbahnlinie, die an Lstküste von Florida entlangfübrt, in die offene See hinein länger t. Interessante Einzel beiten über dieses großartige, in _r Art alleinstehende Unternehmen teilt F. öonorä in einem Geehrte Herren und Väter der Stadt! Nachdem der Kamevalssubel und Trubel verrauscht, erlauben Sic mir wohl an der Art, wie .Sie sich an dieser Sache {beteiligten, ein wenig Kritik zu Üben. - Sie haben, geehrte Herren zum Zuge am Sonntag aus städtischen Mitteln, also ans bem Gcldeder Stenerzahlcw, 500 M für ben Zug bewilligt. Sie haben ,ld) ,ebenfalls in vollstem I Maße hierzu berechtigt geglaubt; ob Sie ^ wirklich svaren, gestatten Sie mir aber wohl zu bezweifeln. Sicherlich ist die Finanzlage der Stadt eine glänzende, denn sonst waren ia die Gelder nicht vorlwnden zu solchem Zweck. Wenn aber die Lage wirklich so gut ist, dann unterfudwn Sie doch bitte einmal, ob auch zu den wirklich notwendigen Zivecten — datz dazu ber Mar-« nevalzug gehört, wird wohl der begchterite Anhänger nicht be- bau Uten genügend Mittel cmsgeworfen ,i,id. Ich bestreite das. Es dürfte Jhiien insgesantt nicht unbefannt fein, baß em ge> l nässer Betrag für die Unterstützung bedürftiger Familt^i befttrnmt ist Dieser Betrag ist augensch.sttllich zu gering Wir haben hier Familien, in denen bie Mutter als eftuige Erimhrerrn für 5 oder 6 Üinbcr zu sorgen bat. Haben Sie fick einmal überlegt, wie eine solche Fran, die als Waich> oder Lutzfran nn | günsttgsten Fall in 6 Tagen 12 Mk. berbient daß sie alle Tage Arbeit hat, manchimal sucht fit auch vergeblich, banad), wenn z. B. .strenge Kälte, wte Anfangs die,«'Monats das Waschen unmöglich macht ihre ihnber nur ,att madjtn soll -' Von ber Kleidung ganz zu schweigen! Und solang es vorkommt, daß eine solche Fran sich modfenlang vergeblich bemüht, itur ' lÄkl HM- 'Innenamt tu erfxtlten. ixifc n- «rot und »ar toffeln für ihre Kinder hat und Kohlen, um wahrend ber kalten Zeit einen Raum notdürftig zu erwärmen, solange auch der betreffende Arrnenstsleger für sie nichts oder febr wenig erreichen fatm trotz aller Bemühungen, solange haben Sie, meine Herren, nicht das Recht, städtische Gelder zum Narrenzug betrugeberr ^ür 600 Mk. hätten Sie Dutzenden von Familien durch Wochen helfen können; rechnen Sie bitte nur nach, rotcmel Zentner Kohlen, Karteffeln unb wieviel Laib Brot oic bafur hätten kaufen Lfiab der Jllustratton mit. $ur Anlage des Schienenweges hat man ben Kranz von braileitriffen lx-nutzt, bie ben st anal von Florida durchziehen Kt durch zahlreictie Mcerarme voneinander getrennt sind. Diese Mist mussten durch große Ucbcrbrüdungn, miteinanber verbnn- nxrtMm, von denen manche eine Länge von mehreren Kilo-1 fetfin erreichen An der äußersten Spitze von Florida, in ber jtgtjtb von Everglades, liegt die niedrige und sumpfige Küste fc bem Meeresspiegel gleich: schon hier hatte die Anlegung k Eisenbahnlinie zwiscl)en Miami unb Water's Edge außer- Anstiche Schwierigkeiten bereitet. Bon da an aber war man I »pyngen, bie Cisenbahn über bas Meer selbst zu führen. Von kt Küste bis KnlghtS Ken muß die Gisenbahn 108 Kilometer ketflcgcn, von denen etwa für bie Hälfte ber Weg durch Dämme EfÖrüden geschaffen werden mußte: die längste llebcrfübrung Kbei Lona Ken ist Kilometer lang; bet Reisende verliert auf £ict Fahrt das feste Land völlig aus den Augen. Zn ber Um- Bung der Korallenriffe ist der Ozcan wenig tief. Es genügte, Sand 8 Meter tief auszubaggern, um das erunbament für H Pfeiler zu legen ; die Schienen bcfiubcn sich 10,30 Meter 6tr bem Meeresspiegel. Diese Höhe genügte, um den Zugen ß-utz gegen den stärksten unb höchsten Wellenschlag zu gernähren, rDie riesenhafte Arbeit wurde mit außerorbeiitlicher Schnelltg- ktausgefübrt. Tie ersten 100 Kilometer wurden von einem Heer Kn 3000 Arbeitern innerhalb von zwei Jahren fettiggestellt, hm Teil häuften die Arbeiter auf den Korallennffen, zum tri waren sie auf Brückeirfchiffeit iintergebracht. Die ttKfamtkoslen der Anlage belaufen fid> auf über 80 Mill. J(irf die Durchschnittsrosten von ic 1700 Metern werden nnt Mr halben Million angegeben. Der äußerste Punkt der An° fac ist Ken West, zugleich der südlichste Hafen der Bereinigten 1 tuaten und der dem Panantakaital am nächsten hegenbe . ftcl) West Uvcm Havanna noch burch einen Meerarm bon 157 Kilometern «imut A-rülKt mußte man die Reise von Flomda nach »a» Znna von dem Hafen Miami airtreten. Jetzt ist es möglich, 6 dnem Tage von Reuvork nach der Hauptstadt Kubas zu ge- Engen. Die Eisenbahnfalwt übers offene Meer, die von außer- Etntlidier politischer unb öfoiwnnfchet Bckeutung ift, bietet linrbeu and) dem Reisenden eines ber merkwürbigsten Schau> Ede, denn im Tupiriöfen Eisenbahnwagen iltzmid erlebt bet Ki'oaier die Reize einer Meerfahrt, fällst an bijarrgeformtcn KlevU g.-l«ioten Sorallcnpiveen eorbei unb tami ,« »öniget Ketbeit sich auch dem aufregenden Bilde eines Sturmes mit tbtm Seegang ruhig hingeben. *« "u, 2h - !*•> A 'ÖQume ji, j,= V*<; !Ö unb :e alt. meinte, Eme fei noch *u iung, man möge noch jtwt Iahte warten I Tic Hochzen sollte tm Mär; diese- Jahres «taMmden. «m Tonner-lag kam Mr Mfop mit feinen beiden Söhnen und Mi» Hill mir ihrer Mutter nach Reuyork. Ter Millwnär war mu I feinet jungen Braut ausgegangen, um Einkäufe zu machen : unter- Wegs idjlug er vor, es sei dock am besten, sofort zu betraten Unb Gifte Hilt war damit etnverftanben. Man fuhr zum Standes» amt, besorgte 'ich eine Heirat-erlaubnis, Mr ffliop nef teure beiden Söhne telephonisch herbei und dann eilte man in bie rnitette kirche, wo die Trauung schleunigst vollzvaen imnbe_ Die Braui litt an einer starken Erkältung pnd voll väterlicher corgc brachte der neubackene Ehemann feine junge (HcmaWin zu ihrer Hurter ins Hotel, wo die alte Dame nicht wenig erstaunt ivar, als man ihr mitieiltc, man habe bei Gelcgendest der Einkäufe gleich die fceirotMormalitätnt erledigt Mr. Llfoo Überitetz feine (^mablin ber Pflege ihrer Mutter unb fuhr mit seinen «obnen tnS Wal dort Astoria-votel zurück, verständigte telephonisch ein paar tfreunbe unb am Abcnb feierte man in Abwesenheit der Frau die ycirat In der Ostsee bei Riga herrscht Schnee sturm. Turch Stürme ist im Schwarzen Meer brr «chiffahrtsverkehr mit Sebafti j»£ g^eüöri^^ der Jrrawaddv Flottitta Company scheiterte einige Meilen von Rangoon. Ungefähr 5r 0 P e r s o n e n ertranken. Man glaubt, daß das odjtff in einen starken St°3n ^CfQt e'r ?b\i r g ist ein Selbstmörderklub entdedt worden, bTt einige chunbert Mitglieber, darunter auch Frauen, zahlt, un gewissen Terminen wird gelost und wen das trifft, ot t>er pflichtet, sich zu töten. Wenn er zögert, trifft ihn blutige Rache. In Bornba n brach auf einen Platz, wo viele tausend Baumwollballen lagerten, ein großes Feuer aus. Ter Schaden wird auf eine Viettelmillion Pfund geschätzt. Die chronische Stiiblverstopfung der Säuglinac wirb meiftend dadurch bewirkt, baß die Kinder in zu frühem Aller zuviel Äubmtkti erhalten, mcldje sich im ÜJlogen des KindeS zu feiten großen Mlum- . ven lufammcnballi, und die der Verdauung viel mehr Widerstand -- vorausgesetzt, leistet als bie Muttermilch. Turch den Zniatz von „.Uufete" aui c auch vergeblich Kuhmilch wirb bie Gerinnung derselben mi Maaen des Kindes eine 3 fpinflodinc, leidner verdaulid-e und der 'Jlabrioert ber Milch bind bie in bem „Slufefc- enthaltenen Mineral- unb Eiweißstoffe beben et. »Hessen. SSgd Ktt'ies BenM 1 bmen. xl‘ ;?.:1 sd LZL igungen "N Handel. § Gedern, 20. Febr Bei der gestern in bem fürstlick-bir- fteinischen Waldungen zwischen hi .r unb Merkenftitz ab gehaltenen V o 11 d e r ft e i g e r u n 1 wurden hohe Preise erzielt. Es T 'steten Buche, Scheitholz, pro Raummeter durchschnsttlid» 8 Mk., Buwe, Knüppel, ä—6 Mk. und das Hundert gemischte Wellen 10—U Mr. * Ueber feetelcgr amnie z u Halder Gebühr können jetzt auch mit Aegnpten ausgewechselt werden. Cuftfcbifiabrt. Eine neue Kriegsslugmaschine. yaris, 20. Febr. Den Vertretern des ftanzösifchen Kriegs ! r iderium4 ist am vergangenen Sonnabend in Jssy-les-Mou- , zur bie neue Jlugmaschine vvrgesührt worden, btc der Haupt rn Morel von der französischen Kvlonial-sZnfaMerie zu i-sNvecken gebaut hat. Ter Apparat ist ein Zweidecker i fast völlig aus Aluminium gearbeitet; die konstruktiv wich- Ei Teile find aus Stahl gefertigt und mit Aluminium über» Die Maschine nriegt ungefähr 880 Pfund; sie verfügt ! jßanben über vier Räder, von denen zwei gesteuert werden , cn. Ein wesentlicher Vorzug des neuen Apparates besteht u !i, daß die Tragflächen und das Steuer in wenigen Minuten - f hraubt werden sännen; es brauchen nur neun Bolzen los» iciaubt zu werden, Hauptmann Morel führte dies vor und röte nicht ganz zwei Minuten. Die Masästne kann dann ■ Schwierigkeit »usammengepackt werden und in einem ge -dilichen Automobil Platz finden; das bedeutet eine Erhöhung i Tran-Portfähigkeit, die gerade im Kriege unermeßliche Bor» ilc mit sich bringen kann. der rielscheii ti evorstLnde m > (freienfted c4d)often unb rcj n. Es handel» j ruppenipai'' : en anbie(Üema eilen in ber los. Tie Dutlli» ich iibft 200 M ücniciiibcn nut a ich fortjlieftcn. I leiii-Eicheii erflcri er übzugebeii X ch vier Mchcn» ligung bei Mi lergbau bei unini :äur>crt Werber "4 n Quabratmeikl i nbern jebocb in 1 alten Üage biretj eich' Einigung j lersahren die 4 . Kagistrat die E r h ö^h u n g des W a f s e r a e l d e s und , (Einführung einer Steuer auf die Erlaubnis zum , riedderGa st wirtschaften. Beide Anträge tnur- ’abn nach lebhafter Erörterung von der Stodtverord- , ^Versammlung cinstinimtg abgelehnt. (ßcricbtsfaaL »>■ --------- ------------------| Summa: 22 (V) 16 l?) 8(1) 3 (1J (EhiCician&L 21 nm.: Die in Klammern gesetzten Ziffern geben an, tote viel er k o c. Rubrik stehenden Artikel der Todesfälle in ber betreffenden Krankl-ett auf von auswärts Lkmm? "bi? ftlc6fll nfbrall„e 5U..HU bmmen.---------------------- Verantwortung.) Todes-Anzeige. Verwandten, Freunden und Bekannten hiermit die traurige Nachricht, dass gestern abend meine liebe Frau, unsere gute Mutter Frau Helene Kern geb. Kahl nach langem, schwerem Leiden im 7L Lebensjahre sanft entschlafen ist Mainzlar, 20. Februar 1912. Im Namen der trauernd Hinterbliebenen: Johannes Kern, Oberbrielfräger L P. 19iu^nu!L> Die dÄ.Eo- n Plakat' tenb erhöht. Wir empfehlen uns für alle In das Bankfach einschlagenden Geschäfte wie: An- und Verkauf von Wertpapieren, Geldeorten etc. Ausstellung von Schecks- und Kreditbriefen auf alle grösseren Plätze der Welt Einlösung von Kupons Diskont-, Scheck- und Konto-Korrent-Verkehr Aufbewahrung und vollständige Verwaltung von Wertpapieren und Wertgegenständen aller Art. i *• T i e neueste Wendung , aueiw ■ ^Eiilcnn‘>Mndx' ab"brd I - *” *1 fc"fiub vicfit all .... I HBifirrnb d e c neu des ^Idordes an dem Ehepaar Cuooolo und der Mrbinduim zu verbrcdierischen Zn^cn, angeklagt st'td, stc^n nnhrrrti nut unter dem zweiten 4,ct( der Anklage. Und buu I y. verbrecherischen Beihilfe Beschuldigten bilden die Mehrzahl, ßnd ihrer angeblich 21. Tain rmnt das Getttz ,,ver> ■gAtrifrfvc Verbündung" nur eine Hochststtafe von o Zähren Wränante' Außerdem ist es ein inrnriidfcr Grundsatz, dast du Kfrfudnntg^an bei der Verurteilung von her «träfe abgererfmu K) Das l)at jetzt zu einem merkwürdigst Stand Krt Am 14 Februar 1912 sind zwei ber angeblichen '^E0r Mm", di- d,r verbn-d-ftn'Acii -Scrbünbung angefiagt |tnb. M«- K fünf "Xafnc lang in Untersuchungshaft aewe'en. ^as Mitzt ■ das, sie beretts durch die Untersuchungshaft die mr ,hr Per. Men zulässig Hochststtafe von sün Jwhr^ Gefangnis voll I berußt f)üben: sie müssen also frngclasten Ift le werden sich in den nächsten Monaten wickerholui, da die u s ni bi*r ^erbaftrlen seit mehr als drei oder vier Jahren in '^tersuchun'i fitzcn. Natürlich werden die Verteidiger Nicht zögern, > ^fertige Freilassung der Mandanten zu fordern, deren Umcr- i^gFhafr die g'scrstich zulässige Döchststra^eitteicht mid ^n. lilRe$e, bie den Präsidenten des ^Murgerichtes von Ltterbo »nen, glauben versidzern zu können, daß das Geridst dmen ' fegen auf Freilassung statt geben ’ptrb. ^mtt Ü bt^ eigentlichen Camorropre.zei,es bestegelt. dw .'inttage lien Verbindung zu verbrecherischen Zwecken wird t Tie Geschworenen werden nur noch iwer den^pvelmord 8 tocolc zu urteilen haben. Einer der sttt Ine g I ^hingvvollften Punkte der Anklage ic^t^tta^^ngel an ^geklagten. So endet beim dieser mit fo großer /^^ung c Itücte Monstteprozei; gegen die Camorra wie das Vornverger Meßen. Die Lösung ist vielleicht glücklich, und ihre und 1.50 M. <35°/.,ig, stärkste Form) abendö ein- trocknen Iaht. Schaum erst moraenS abwaschen und mit Zuckooh-Crcme ui 75 Pf u. 2 M.» nachstreichen. Grog- artige Wirkung, v. Tausenden bestätigt, ,^u haben in der llniverfitäts - Avotbeke, Hirich Apotheke, bei Aug. Noll, E. Seibel, W. Mil bingcr, O.Schaaf, E. Marn, Ernst Noll n. W. Schrader. __ Magen-Leber Nieren Tee „2t. Barbara-, bewährtes diät. Getränk, beft. aus 20 div. unzerkl. Mcdiz - Kräutern. 50 Pfg. u. 1 — Mk. hv”/io llirMch Apotheke. Teefische 5* M* Tchulhof Telephen 119. — Prompter Bersanl- nach auSwarts. [2 * C.G.Kleinhenn SS Tel. 66. Babnbontr. "A. \ üe Erhöhu L-(rt Änstellu bj) rinen Nutz kir gar nicht BSf. bezw. 1 die den 1 £nbe Statioi IiSnslellung hi bleiben if) to die Anstell bien, baß m jnm V otr 10 S 8 geTne^S “ w u U Lotteriei sind stets zu haben bei r KE?1’ “■ h.L, täte H^tunbi l'v, 'vat i Neffen VvW du - -A blage Ätz K s Waschanstalt Schwan Elektrischer Betrieb, loitl). Fr. Otto, reinigt Wäsche jeder Art unter Zu sichern» gröstter Schonung. Ml Spezialität Feine 2tn:b Wäsche, Familien^WifcheLD Schellfische und Kabliai sst. 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