162. Jahrgang Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen m. 247 Erscheint tigUch mit Aufnahme be5 Sonntags. Redaktion, Expedition und Dnxkerei: Sckul- ftroBe 7. Expedition und Verlag: Redaknon: e=a^ 113. Tel.-Adr.: AnzeigerGießen. Die „Gießener $«nilie«Hättürsen ein günstigeres Geschick bcschieden sein wird, als den letzten vom März 15311 ? Die Unterschiede zwischen den beiden Reformver- suchen sind eigentlich nicht so erheblich. Während die ft ülyerc Vorlage den Landtag für Mecklenburg-Schwerin aus 92 'M geordnet en zusammengesetzt sehen wollte, soll nach dem eben publizierten Entwürfe dieser aus nur 84 Abgeordneten bestehen. Damals sollte die Ritterschaft 24 — heute nur 20, die Landscl>ast damals ebenfalls 24 — heute auch nur 20 Vertreter zum Landtage entsenden. Die übrigen Abgeordneten sollte nach der frülwren Vorlabe der ländliche Großgrundbesitz — 7 — der ländliche Kleingrundbesitz irnb die übrige ländliche Bevölkerung — 12 — die städtischen Bürgerschaften — 10 —, die Landesuniversität Rostock und die Geistlichkeit — je einen — stellen. 3 Abgeordnete soll- belfabrik faasse, Brand* Kanzleiberg. zivar das aus dem sächsischen Staatsmanufakturen, in dem die alten Formen und Muster der Rokokozeil genau nachgeahmt sind. Ter gedeckte Tisch von heute muß eine sein abgestimmte Farbcn- harmonic in Rosa und Weitz oder in Gelb und Weiß, sein «vnd diese koloristischen Töne baden sich im Hellen Glanz einer ,elektrischen Kerzenbeleuchtung, bei der die Leitungsdrahte geschickt verborgen sind. kf. Ein Ersatz für den Strumpf! Eine der ver kücktesten Modeiieuheiten wird augenblicklich in Amerika „aus geprobt". „Fort mir den Strümpfen!", so heitzt die Parole, die die Tänzerin Gertrud Hoffmann ausgibt. Fräulein Hoflrnann steht mit dieser Parole nicht allein: sondern Leon Pakst, der Bc kleidunqskünstlcr für das russische Ballett, kämpft an ihrer ^citc für hie Modeneucrung. Aber nicht das nackte Bem soll den Mit- mcnscheii zur Schau gestellt werden, sondern Fräulein Gertrud lätzt sich ibre Beine bemalen. Leon Pakst, der die berückendsten Gemälde für ihre Beinchen entwirft, malt mit einer Farbe, die ganz nach Wunsch „unvergänglich" sein, soll und lelbit energischen Waschungen nicht erliegen wird, sollte aber die Schöne Lust nach Abwechslung bekommen, so gibt es eine Tin.tur, mit der ihre Beingemäldc aus der Stelle entfernt werden können. Tie Tänzerin will aber diese strumpflose Mode nrcht aus das schöne Geschlecht allein beschränkt wissen, sondern auch die H erten der Schöpfung sollen in Kniehosen mit bemalten Beinen Herumlaufei,, was nach ihrer Meinung nur zur Erhöhung ihrer : Reize beisteuern kann. Wir würden Fräulein Honmann raten, . dock einmal die bei unserer Jugend so beliebten Abziehbilder zu . versuchen. Tiefe ermöglichen für wenig Geld einen Iteten Wechicl von Beingemälden und sehen auch verrückt genug aus. Mainz fuhr der Dampfer rheinabwärls am National ^Denkmal und an der Elisenhöhe vorbei, auf der durch weitze Fähnchen der Tenkmalsplatz abgesteckl war. Tie herrliche Fahrt ging bis Atz- mannsbaufen und dem Schlosse Rbcinstcin: dann wurde strorn- au fron r 1-5 nach Mainz gefahren. Auf der ganzen Fahrt knallten fortgefctzl Völlerfchüfse zur Begrüßung des Festschiffes und ui allen Uferorten uihD auf den beh Strom belebenden Transportschiffen wehten Fahnen und Wimpel den Festgästen ein Willkommen zu. Während der Festsahrt, an der^sich Finanz mim Iler Tr. Braun Minister v. Horn dergk, Staatsminister Frhr. v. R h e i n b a b e n und zahlreiche andere Ehrcngälte beteiligten, herrschte bald Festesstimmung. Die Feier in der Mainzer Stadthalle. Tie Stadthalle wurde nach Ankunft des Schiffes rasch besetzt. Staatsminister Frhr. v. Rltz'inbabcn, der das Präsidium übernahm, entbot allen Anweseiiden Grütze, dic^ennllt seien, dem un- vergetzliä-cn Fürsten Bismarck ein hehres Tenkmal auf ragender Höhe zu erriet len. Ter Vorsitzende machte dann Mitteilung von den Ansschutzbeschlüsieii uitd gab dem Wunsche Ausdruck, daß Einigkeit und feste Entschlossenheit die Losung des Tages sein werde, Einigkeit in dem gemeinsamen Willen, dem Fürlten Bismarck ein Tenkmal zu setzen, das seiner und der deutschen Ration tvürdig sei. (Stürmifd>er Beifall.) Abg. Tr. Beumer - Düsseldorf begrüßte darauf als Vorsitzender des gescktästöführendei, und des Kunst-Ausschusses mit dankbarem Herzen bie zahlreich Ersclnenencn In einem sesselndcn Vortrag legte nun Prof. Will?. Streik» Tüsseldors die künstlerischen Gedanken, die ihn und feinen Mitarbeiter, Prof. Hugo Lederer -Berlin, bei Sckxrffung des Bis- marck-RationaldenkmalS bewegteii, dar. Ter Vorsitzende sprach den beiden Künstlern herzlichen Tank aus. Nackdem dann Tr. Beumer ein Gutachten des Kunst- und Bau Ausschusses zur Verlesung gebracht, worin die jetzt vorgefllhrteti, abgcänderten Entwürfe zur Ausführung empfohlen werden, wird auf Antrag des Herrn zur Red den einstimmig jraucit\fcuiUefon. kf. Ter Geist der neuen Mode. Die Zeit scheint dahin zu sein, >vo man von Modegesetzen sprechen konnte. Wenigstens behaupten dies Kundige vom „Bau", wie beispielsweise Herr Poiret in Paris. Herr Poiret hat geäußert, datz schon die große Konkurrenz der Modehäuser untereinander bald keine cin- deitliche Mode mehr auskommcn lassen dürste. Jeder sucht den anderen zu übertrumpfen und den Bogel im Wettstreite ab- zuschietzen. Daß dabei alle nicht in der gleichen Richtung am ..Modekarren" ziehen, das versteht sich von selbst. „Tie heutige Mode in einem Spiegel gleich, in den eilte jede Frau schaut, um die Spiegelung hcranszufinden, die ihr am besten steht." So charakterisiert Poiret die heutige Mode. Datz diese Aeuße- nm gen des Pariser Großen nicht unbegründet sind, das weiß jeder, der beispielsweise die Entwicklung der diesjährigen Winter mode beobachtet hat. Ta hieß es zuerst: die Humpelröcke werden sich halten. Tann tauchte plötzlich in weiter Ferne die Krinoltne mit ihrem schrecklichen Umfange wieder auf. Wieder andere wollten wissen, datz die Wintermode einen an den Knöcheln engen und an den Hüsten weiten Schnitt mit möglichst vielen Raffungen bringen würde. Kurz, es gab der Stimmen viele im großen Modewald. Und schließlich ist von allem etwas gekommen. So wird mau denn in diesem Winter besonders bei Toiletten das Schauspiel beobachten können, daß der Humpclrock — wenn auch nicht gar so eng wie früher — mit dem weiten Rock einträchtig zusammengeht, datz die überschlanke, gerade Sinic ganz gut neben der durch Raffungen und Besatz unterbrochenen Linie bestehen kann. gelter^ läiinie !„wSwfl«”;cn *.Ä Franfcfurt «■» t xbermscl kf. Ehemännerbewahranstalten. Tatz in den Warenhäusern Kinder „aufberoahrt" werden, damit die Mütter in Ruhe ihre Einkäufe erledigen können, das ist nichts neues. Ein findiger Kaufmann in San Francisco, der nebenbei gejagt ein guter Pfhchologe sein muß, hat nun in feinem Warenhaus auch eine Abgabestelle für Ehemänner eingerichtet. Und zwar hat ihn zu dieser eigenartigen Neuerung die Beobachtung bewogen, datz der Ehemann gewöhnlich nur widerwillig an der Seite seiner Frau an den Verkaufsständen vorbeitrottet, immer möglichst rasch lieber weiterzukommen sucht, bei der gcringiten Neigung der Frau, etwas zu kaufen, das Gesicht mürrisch verzieht, kurz, der Frau alle Lust zum Kaufen Der grault. Ter Amerikaner sucht nunmehr den Ehemann mit der erlesensten Gemütlichkeit zu umgeben, während seine Frau einkauft. Er kann währenddessen sich in einem kosigen Klubsessel herumrekeln, sich Hier im herrlickien Rheingau, wo sich nord- und süddeutsche Kultur vermählen, da ist wahrlich der rechte Ort, um bie Feuer vaterländischer Begeisterung hell aufflammen zu lassen und das Tankopfer darzubringen „dem Manne, in dem Gott der Herr das Werkzeug geschaffen hat, den unsterblichen Gedanken an Deutschlands Einheit und Größe zu verwirklichen". Riesengroß ist das Werk, das uns Bismarck hinterlassen hat, aber größer ist der Geist, mit dem er es vollbracht hat.. In den müssen wir «immer tiefer einzudringen und ihn fortzupflanzen versuchen von Generation zu Generation, damit wir das Gewonnene immer besser auszugestalten und immer fester zu bewahren lernen. Wer sich von Bismarckschem Geist durchglühen läßt, der muß allem vor« einen tadellosen Cocktail — natürlich auf eigene Kosten! — zu Gemi'lte führen, eine Havanna rauchen. Was will man mehr! Besonders wenn noch in- und ausländische Zeitungen aufliegen und die Bedienung durch holde Mägdlein erfolgt. Somit aber nun den Frauen später die lästige Sucherei nach dem richtigen Ehemanne in der Bar erspart bleibt, erhält das Paar beim Eintritt in das Warenhaus zwei Zettel mit gleichlautenden Nummern. Wünscht die Frau den Gatten zurückzuhaben, gibt sie ihren Zettel ab, ein dienstbarer Geist ruft mit Stentorstimme die Nummer in die Bar hinein und — wenn die Reize der Barmägdelein den Ehemann nicht allzu sehr umgaukelt haben, eilt er zu der mit Paketen beladenen Gattin zurück. So haben beide Ehegatten im Warenhause das gefunden, was sie suchten: die Frau konnte nach Herzenslust ein taufen und der Ehemann ein vergnügtes Stündchen in angenehmer Gesellschaft genießen. Ter findige Warenhausbesitzer aber bringt so mit Riesenschritten sein Sch äs, chen ins Trockene. T ie Schadenersatzklage gegen bie Schwieger» in utter. Aus New York wird berichtet: Von dem Wunsch« netriebe.-i, das schwierige Problem der Schwiegermutter im ehelichen vebeit zum Wohle der Menschheit endgültig zu lösen, hat leist Fran Helena Laybourn aus Bonlder in Colorado gegen ihre Schwiegermutter eine Schadenersatzklage eingereicht- Frau Lay- bonrn trat eist vor drei Monaien in den Ehestand, aber die kurze Zeit genügte vollauf, um den jetzt zur Ausführung kommenden finsteren Plan reifen zu lassen. fie verlangt von ihrer Schwiegermutter rund 40 000 Mark Schadenersatz für die Entwendung der Liebe ihres Gatten Fran Laybourn erklärt, daß sie mit ihrem Manne glücklich und zufrieden zusammen gelebt habe, bis die Schwiegermutter, die etwas zänkischen Temperaments zu sein scheint, ‘ sich in die Ehe einmischte, täglich Szenen beraufbeschwor und dem Frieden im Hause damit ein Ende machte. Als die Schwiegertochter sich dagegen auflebnte, kam es zu einer heftigen Auseinandersetzung, in deren Verlaus die Tlutter den Sohn zwang, seine Frau zu verlassen, da sie ihn sonst enterben würde. Und da der Sohn finanziell von der 'Mutter abhängig war, gab er schließlich nach. Wenn Frau Laybourn nut ihrer Schadenersatzklage durchdringt, wird sie noch eine wettere Klage um neue 40 000 Mark anftrengen, da ihre Gesundheit schwer erschüttert worden sei. Als man ihr den Mann nahm, brach die junge Fran zusammen und wurde ein Cpfer nervöser Anfälle. Nun soll das Gericht entscheiden, ob eine Schwiegermutter das Recht hat, sich in die inneren Verhältnisse bet Ehe ihrer Kinder einzumischen oder nicht. Das Bimardsöenfmal aus der Elisenhöhe. hc. Mainz 18. Oft. Zu einer eindrucksvollen patriotischen Kundgebung gestaltete sich die Zusammenkiinst des großen Ausschusses zur Errichtung eines Bismarck-National-Denkmals, die in Bingen und Mainz ftattfanb und viele Hunderte von Bisinarckverehrcrii aus allen Teilen des Reiches zusammcngeführt hatte, ©eitern abend war in Bingen unter Vorsitz des Bürgermcilters N c N der B i s m a r ck v e r e i n zu einer Hauptversammlung zuiarnmengc- tretcn. Ter Verein nahm in der Sitzung eine neue L-atzung an durch welche er auf eine breitere Grundlage gestellt wird. 3um Ehrenpräsidenten wurde der Reichskanzler v. Bethrnann Hollwcg ernannt, zum Vorsitzcirden Dr. Beumer-Düsseldorf zum stellv. Vorsitzenden Geh. Komm-Rat C lernen- Bon'n zum Schatzmeister Generalkonsul v. Schwabach-Berlin, zu dessen Stellvertreter Komm.-Rat Rau -Köln, zum Schrifrflthrer Rechtsanwalt Falk-Köln, zu dessen Stellvertreter Bürgermeister Neff- Bingen, zum Generalsekretär Karl Poten-Koln Ferner wurde ein Vorstandsbeirat gebildet, der aus über 200 Männern aus allen Provinzen und Landesteilen besteht. Zum Vorsitzenden des Vorstandsbeirats wurde Staatsminister Frhr. v. R h e i n b a b e ii und zu Stellvertretern Regierungspräsident a. x. zur Nedden-Köln, Bürgermeister B 0 r s ch t - München und Geh Kommerzienrat Arnold-Berlin gewählt. • Heute lag um 12 Uhr ein festlich geichmückter Doppeldcck- dampser der Köln-Tktfseldorser Tampfschisfahrtsgesellschast bereit, der in Singen und Rüdes heim viele Festgäste aufnahm. Unter den Klängen der Regimentskäpellc des 88. Jus. Regiments aus folgender Antrag angenommen: Ter Oroße Aussckmß hat im Anschluß an das ihm vorgelegte, ausführlich begründete Gutachten des Kunstausschirsses vovi 17. d. M. mit großer Befriedigung und Freude davon Kenntnis genommen, daß die Herren ÜteiS und Lederer bei sorgsamster Vertiefung in die Größe ihrer Aufgabe nunmehr ihren Entwürfen eine in ihrer Geiamterschcinung ausgereifte Gestaltung gaben. Ter Große Ausschuß trägt deshalb kein Bedenken, auch seinerseits deut Verein zur Errichtung eines Bismarck Nationaldenkmals auf der Elisenhöhe die Ausführung des Tenkmals nach den jevt vorliegenden Entwürfen — vorbehaltlich der Prüfung von Einzelheiten — unter Voraussetzung! der baldigen Beschaffung der nötigen Mittel zu euiviehlen. Zur Begutachtung etwaiger Abänderungen, sowie der Ausführung überhaupt, wird ein aus Herrn Clemen, Dessorr, .Häuser, Hofmaiin-Tarnistadt, Muthasius, zur Ncdden, Netzer, Nehorst und Schmid bestehender Ausschuß gewählt. Mit einem ^Schlußwort des Vorsitzenden schloß die Versammlung. -ri . Bei dem Festmahl in der Stadthalle hielt der Monster des Innern, .v. Homberg k, folgende Ansprache: Gestatten Sie mir. Sie alle, die die gemein,amc Begeisterung für unser geeintes deutsches Vaterland und die nie versiegende Tankbarkeit für ben gewaltigen Schöpfer der deutschen Einheit heute an den Ufern des Rheines zusammengeführt hat, auf hessischem Boden willkommen zu heißen. , Hier im alten goldenen Mainz redet mit uns eine mehrtausend- j übrige Geschichte eine gar eindringliche und lehrreiche Sprache. Sie erzählt uns von der Weltreick-e Glanz und Macht und von Teutschlands tiefster Schmacks und Bedrängnis, von den Zeiten der Fremdherrschaft und des Untergangs des römischeii Reiches deutscher Nation, das zu Grunde gehen mußte, weil es nicht auf nationaler Grundlage aufgebaut war. Sie berichtet uns weiter, wie von hier aus der große König Wilhelm seinen Siegeszug nen Westen angetreten hat, von'dem er mit der von allen deutschen Patrioten so heiß ersehnten Kaiserkrone geschmückt wieder heim- Mccklenburgischer Uloöertrsmus. In diesen kampfdurchtobten Tagen, wo sich die Blicke cTTer auf das Ringen der Völker des Balkans um Neu- oestaltuna des Orients richten, wo alles nach Reformen Iränat, fomwt aus Mecklenburg die Kunde, daß man auch dort nach Neuerungen strebt: Abermals haben bie mecklenburgischen Regierungen Verfassungsentwürfe für beide Groscherzogtümer einaebracht unb dem engeren Ausschüsse des Landtages zur Beratung überwiesen. Nur ein sehr gewissenhafter Chronist wird sagen können, der roiemelte Gesetzentwurf das fei; denn noch immer hat jeder Modernismus im Verfassungsleben dieser beiden deutschen Bun- de-'staaten entschiedenen Widerstand gefunden, und so ist denn jede Verfassungsreform bisher gescheitert. Mecklen- lurg^Schwerin und Mecklenburg-Strelitz sind die einzigen deutschen Bundesstaaten, die noch immer einer modernen Verfassung und zumal einer aus allgemeinen Wahlen her torgegangenen Volksvertretung entbehren. Es besteht dort noch immer die altständifche Rittersck>aftsherrschaft. Jeder Rittergutsbesitzer ist zugleich Mitglied des Landtags, in dem sonst nur noch einige wenige Vertreter der Städte sitzen. Tic „Ritter" verweigern aber hartnäckig die sogar von den Regierungen fort und fort für unumgänglich not wendig erklärte Einführung einer konstitutionellen Verfassung. Jetzt will die Regierung einen neuen Versuch wagen Sie entspricht damit einer Forderung, die vor nunmehr bald hundert Jahren zum ersten Male anfgestellt worden ifl: Als nämlich nach dem Sturze Napoleons im Jahre 1815 i? e Großmächte zum Wiener Kongreß zufammentraten und d r Deutsche Bund begründet wurde, da befaßte man sich richt nur mit Fragen der auswärtigen Politik, sondern auch mit der inneren Gestaltung der einzelnen — 38 — CMieber dieses zu bereu äußeren wie inneren Sicherheit begrün . kten Bundes. Man schloß die Deutsche Bundesakte vom 8. Juni 1815 und stellte in ihr Grundsätze zu einer Neu bildung der deutschen Staaten auf. Im 13. Artikel dieser Enmdesakte mürbe verordnet! „Für alle Bundesstaaten wird-eine landständische Verfassung stattfinden". Der erste staat, der diese Bestimmung erfüllte, und seinem Volke eine Verfassung gab, war bekanntlich Sachsen-Weimar 1819). Seither sind fast 100 Jahre ins Lund gegangen, haben sich welthistorische Ereignisse begeben, hat man in fast allen Bundesstaaten die Verfassungen insbesondere auch das Wahlrecht des Volkes redigiert und zumeist verbessert, aber Mecklenburg ist — Mecklenburg geblieben. Aber etwas Unerwartetes hat sich begeben: das preußische Dreiklasscnwahlrecht fängt an, moralische Eroberungen zu machen, Nacheiferung zu wecken: just dieses Wahlrecht, das ein Bismarck zwar für das elendeste aller Wahlsysteme erklärt hat, unb um bessen Abänderung seit Zahr und Tag die schwersten innerpolitischen Kämpfe in । Preußen geführt werden, Kämpfe, bie ja die Regierung au einem — freilich gescheiterten Gesetzentwürfe zur Abänderung des Wahlrechts veranlaßt haben. Dieses Wahlrecht gerade hat bei Schaffung der neuen Verfassungs- mtnritrfc für Mecklenburg zum Vorbilde gedient. Damit ist eigentlich die zkritik dieses mecklenburgischen Verfassungs- e Ware j5,1,45,1.25o.S5w3 e andere neue Gewebe 1 Jarbenlünen. ändert neue cviots, schwarzen und ciderstofsen,BucksklN' er Preis. iti, M« Ms»- — Die neueste Mode im gedeckten Tisch. England trat bis vor kurzem das klassisckx'Land des eleaanten ^afelschmuck>s: in neuester Zeit aber fängt man an, sich Don oer strengen «Regel der Briten loszumacben, und der Französin entfaltet ihren feinen Geschmack, um auch in diesem althergebrachten Formen Neues bieten So hat sie in der neuesten Mode mit dem iLudHud) gebrochen, das dock' bisher die unerläßliche Grundlage jeder reinen Tafeldekoratioit war. Bei den kleineren Mahlzeiten des Lagos werden Bestecke nnd Teller auf kleine mit Spitzen besetzte L:r- tietten gestellt: die Ntttte des Tisches nimmt ein gesticktes Milieu rin, auf dem der Fruchtkorb oder Blumen arrangiert nnd. -t e silbernen Sckmiuckstücke der Tafel werden in Blumen unb Laub eingebettet und eine besondere Finesse ist es, den natürlich.n Blumenschmuck mit dem Blumendekor des Services m Heberein= ssimmung zu bringen. Das eleganteste Geichirr i|t Porzellan und l,UU.Md len damals die übrigen wissenschaftlichen Berufsstände mit Hochschulbildung, 2 die Handels- unb Landwirtsä-aftskanu mern entsenden, während 4 Abgeordnete der Großherzog ernennen soll. Heute will man das System etwas vereinfachen, unb baßer 20 Vertreter aus stänbischen Wahlen her- vorgehen lassen, von denen 10 bie Landwirtschaft und 10 die täbtische Bevölkerung repräsentieren sollen. Für biefe'20 Vertreter will bie Regierung bas allgemeine W a hl- recht bewilligen. Freilich nur in der Dosis des prcußi ck)en Treiklasjenwahlrechts. Voraussetzung für bie Wahl- lerechtiguiig soll aber ein Mindesteinkommen von 1200 Mark und mehrjähriger Zlusenthalt im Lanbe sein. Danach würden also bie ländlichen Arbeiter überhaupt kein Vahlrecht erhalten, da sie wohl kaum. 1200 Mart jährlich u verzehren haben dürften. — Der Landtag für Meckleu'- mrg-Ärelitz soll, wie schon damals vorgesehen, aus 23 Llb geordneten bestehen Hoffentlich wird diese gewiß sehr be- cheidene Reform diesmal durchgeseltt. Dem engeren Ausschuß der Ritterschaft unb der Landschaft zu Rostock ist ein Schreiben des Großherzogs jugegangen, das in seiner Anlage einen neuen B c r f a s s u n g s c n t ro u r f der mecklenburgischen Staatsregierung enthält. Darnach soll in Zu kirnst der allgemeine Landtag für Mecklenburg-Schwerin aus 84 Abgeordneten bestehen. Von diesen c n t s enden 2 0 A b - geordnete die Ritterschaft 20 bie Lanbscha11, 2 0 bie einzelnen Berufsstände unb die Amtsveriamm- lung im Tomanium, 10 Abgeordnete bie länblidje Bevölkerung, 10 Abgeordnete bie Stäbte unb v 1 e r werben vom Großherzog aus Lebenszeit ernannt. Für Mecklenburg-Strelitz ist eine ähnliche Zusammen setzung bes Lanbtages.vorgesehen. Das Wahlverfahren für bie Wahlen der Abgeordneten ist aus allgemeinen Wahlen nach dem preußischen Trei-Klassen-Wahlsystem festgesetzt. Die Wahlen sollen ö f f c n 11 i ch und indirekt stattsinden. Ans Qcfictt. Der Gefehsikbungs-Ausschun der Zweiten Kammer erledigte, wie uns aus Darmstadt berichtet wird, am Freitag in einer Sitzung den Rest seiner Tagesordnung vom 8. Oktober. Die Regierungsvorlage betreffend die Wanderung des Gesetzes vom 6. August 1902 über die Landes- lr'cditkasse soll vom Ausschuß der Kammer zur Annahme empfohlen werden. Dem Anträge des Berichterstatters Tr. Stephan über den Antrag Grünewald über die Bekämpfung gemeingefährlicher Krankheiten wurde zugestimmt. Die beiden Anträge Ulrich: Revision der Bestimmungen über Aufrechterhaltung der Ordnung in den Gerichtssitzungen und Entschädigung für unschuldig erlittene Straf- und Untersuchungshaft wurden der Regierung als Material überwiesen. • btt volle und uneingeschränkt? Treue und Hingabe zu Kaiser und Reich, zu FÄrfl uno Vaterland stellen. Das sind für uns von Bismarck selbst untrennbar -usammengeschmiedete Begriffe. Nachdem die beiden ersten Kaffer des neuen Reiches, beim großer Begründer und sein edler Sohn, so bald nacheinander in das Grab gesunken tvorm, fügte es ein gütiges (beschick, daß in der Person Kaiser Wilhelms II. ein seiner Vorfahren würdiger Nachfolger auf den Thron berufen wurde. Daß dec Kotier Wilhelm II. uns den nun schon über vier Jahrzehnte dauernden ehrenvollen Frieden bis jetzt erhalten hat, ist und bleibt sein unvergängliches Verdienst und das danken wir ihm vor allem aus vollem Herzen Nur im Sctetze dieses Friedens war der Ausbau des Reiches im Innern möglich. Nur so können Handel und Wandel mächtig geörtert, das Nationalvermögen gewaltig vermehrt und die soziale Fürsorge für die Minderbemittelten ansgestaltet werden, wie in keinem anderen Land der Welt. Tabei ist die Machtstellung des Reiches gesichert worden durch die rastlose Weiterentnnckelung des Heeres und durch die Schaffung einer starken Flotte, so daß wir, wenn der Kaiser sich bewogen finden sollte, sein Volk zu den Waffen zu rufen, jeder- zeit kampfbereit getrost einer Welt in Waffen Trotz zu teeten vermögen. Ä , .. _ , , Das persönliche Verdienst unseres Kaisers um btc Erhaltung des Friedens, um den Ausbau des Reiches und um die Stärkung der Wehrmacht zu Wasser und zu Land wird keineswegs gemindert, wenn ich hinzufügc, daß die Eirtwickelung nicht möglich gewesen wäre, wenn Bismarck es nicht so meisterlich verstanden hätte, in der Reichsverfassung den bundesstaatlichen Charakter des Reiches zur Geltung zu bringen. Er hat diesem Gedanken so treffend Ausdruck verliehen in den Worten ,,daß cs derselbe Boden sei, aus dem ein lebendiges Nationalgefühl und ein starkes Stammcs- bewußtscin wurzele". Ter deutiche Kaiser ist nicht zu trennen oon den deutschen Fürsten. Sie stehen ihm zur Seite als gleich- iesinntc Hüter des nationalen Gedankens. Nur wenn wir gute ireußen, .Bayern, Hessen nsw. sind, sind wir auch gute Deutsche. )arum lassen Sie uns die Gefühle der Vaterlandsliebe, die uns heute und immerdar beseelen, hineinlegei in den Rus: Seine Majestät der Kaiser Wilhelm II. und König von Preußen und seine getreuen Bundesgenossen, die deutschen Fürsten, insbesondere der Fürst des Ländcs, auf dessen Boden wir heute uns vereinigt haben. Seine Königliche Hoheit der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen und bei Rihein, sie leben hoch!# hoch! hoch! Im weiteren Verlauf der Festtafel hieß Oberbürgermeister Dr. Göttclmann die auswärtigen Gäste willkommen. Der Staatsminister Frhr. v. Rhein baben dankte der gastlichen Stadt und ließ das Vaterland hoch leben. Vizepräs. S ch u l z - Bromberg feierte die beiden Künstler und Abg. Dr. B r c u m e r brachte einen Toast auf die Damen aus. Landwirtschaft. G Laubach, 18. Okt. Die Ernteergebnisse sind in hiesiger Gemarkung recht zufriedenstellend ausgefallen. War schon die Heuernte in diesem Sommer sehr gut, so hat es nun auch Grummet in Hülle und Fülle gegeben, beides wurde meist begünstigt von guter Witterung ein geb rächt. Dagegen hat. das Getreide, besonders ter Hafer, auch in hiesiger Gegend unter der langen Regenperiote fclyr gelitten Von ter Obsternte haben besonders die Zwetschen reiche Erträge eingebracht, in großen Quantitäten wurden sie von auswärtigen »Händlern aufgekauft. Tie Aepscl- und Birnbäume brachten nur strichweise eine gute Ernte. Bei ter städtischen Obstversteigerung stellte sich der Korb Aepsel auf 3—5 Mark, im gesamten wurte die Summe von 984 Mark gelöst. In letzter Beit fink die Aepsel int Preis »gestiegen, für den Zentner auserlesenes Tafelobst wird jetzt 14—16 Mark bezahlt, während sich gemischtes Obst auf 10—12 Mark der Zentner stellt. Ausgu'biger wie seit Jahren ist die Kartoffelernte ausgefallen, für das Malter wird 3,50—4,50 Mark bezahlt. Die Hackfrüchte sollen unter dem Frost der kalten Rächte in vergangener Woche sehr gelitten haben. Zu den schönsten Hoffnungen berechtigten die reichbehängten Weintraubenstöcke an. den Häusern. Die warme Oktobersonne sollte die letzte Reise bringen, in ten kalten Nächten sind sie fast du^ckziveg erfroren. Bö rscri-Wochcribc richt. — Frankfurt a. M., 18. Okt. Die von maßgebenden politischen und kommerziellen Seiten arckgewendeten Bemühiwgeu, bcrulugenb auf die Börse zu wirken, sind nicht erfolglos geblieben; nach stnrmbewegten Tagen ist die Besonnenheit zurückgekehrt. Tie Woche hat eine Reibe sehr fester Börsen gebracht und die Engagements sind anscheinend wieder auf eine solidere Basis znrückgesi'ihrt worden. Das Kursniveau ist etwas tiefer gelegt worden und' eine Wiederholung des fiarfcn Verkaufsandranges der Effekteutesitzer ist vorerst wohl nicht zu beiürchlen. Tic zuversichtlichere Lalluug stützt sich vor allein auf eine beruhigtere Auffassung der p o l i t i f ch e n Lage, insbefondere auf die Erwartung, daß die kriegführenden Balkanstaaten in Europa schwerlich Geld für einen länger wahrenden Krieg werden auf- treiben können, födann auf die Erklärungen deS Staatssekretärs v. Kiderlen-Wä'chter und die bedeutsamen AuSlassmu.eu russischer und Wiener Blätter über die Friedensliebe rind einmütige Stellrmgnahine der Äroßnrächtc zu den Balkauwirren. Di.e Zuversicht, daß der Krieg zwischen den Balkanstaaten und der Türkei lokalisiert bleiben wird, hat jetzt überall Eingang gemnöcn und man ist auch vorwiegend der Meinung, daß auch das allgemeine Wirtschaftsleben drrrch die Kample am Balkan ebenso wenig zu leiden haben werde, wie das während der Tauer des nun beendigten türkisch-ilaUenischen Krieges der Fall gewesen ist. Ten Warenmärkten hat sich denn auch die Beimrubigung der Effektenbörsen bisher nicht sonderlich mitgeteüt. Nur an den Getreidemärkten haben sich die Preise unter dein ~ Eindruck der gestörten Balkaneinfuhr zeitweise stärker erhöht. Tie Metallmärkte aber haben einen kurzen Stoß schon wieder völlig überwunden. Tas Kohlensyndlkat hat sich sogar durch den Krieg nicht abhallen lasten, die Preise und die Beteiligungs- anieile für Koks zu erhöhen. Tarin dokumentiert sich ein jo weitgehender Optimismus, daß gerade diese Maßnahme sehr wesentlich zur Beruhigung der Börsen beitragen mußten. Was den internationalen Geldmarkt aubelrffst, so haben sich die Börsen bereits mit der Tatsache gewisser Storungen und den Tlskout erhöhlingen der Bank von England, der Bank von Frankreich und einer baldigen Nachfolge der Reichsbank abgefunben. Nachdem in der Vorwoche und noch zu Begmn dieser Woche mit den schwachen Positionen an der Börse gründlich aufgeräumt worden ist, wurde cie in den Tagen der allgemeinen Beängstigung vorgenonrmenen Blaneo-Abgaben der Spekulation mietet gedeckt, und es machte sich auch wieder Nachfrage bemerkbar, die nicht nur in den Internentiondkäufen der baute finance, sondern auch in Orders aus Kreisen solcher Kavitalisten ihren Ursprung hatten, die nach ten siaitgehablen gewaltigen Kursherabsetzungen die Zeit zu Effekten-Erwerbungen für gekommen erachtetem Tas Geschäft bewegte sich zeitweise in ungeivöhnlich ausgedehnten Dimeustouen, und die lebhafte Kauflust bewirkte naturgemäß auf fast allen Gebieten eine beträchtliche Steigerung derK urse, so daß die Einbußen der Bonvoche meist nicht nur wieder eingeholt, sondern darüber hinaus noch ansehnliche Avcmzeu erzielt werden tonnten. Tte Kurserholung ist auf einzelnen Gebieten sogar schon zu stürmisch geworden, was zu Bedetikeit Anlaß geben ntuß. Tie Märkte sositen sich jedenfalls vor neuen Ucbertreibunacn, die sich während der jüngsteir Schreckeiistage so bitter rächten, hüten zumal wir vor der llltunoregulierung flehen, von der erst ein klarer lieberblick über die Trümmer zu erwarten ist, die der Sturm hat liegen lasten. — PrivatdiSkont 47/10 Prozent. Die nach- A ppjf p nm Sonntag, 20. Okt. 1912, stehenden Ävl Lilv von 1 Um- niitiair- ui» 12 . u< naeiu» nur tiir dringende Fülle sich r anzntreHen: Die/10 Dr. PI och, Asterweg 34. Dr. Richter, Frankfurter Strasse 4. ■ ■ 1 .... ...........- — — — ' Für dringende Fälle ist Sonntag, den 20. Oktober, sicher anzutreffe" : DIB/10 Zahnarzt n;,Ä. 12. kirchliche Nachrichten. Evangelische wemeinoc. Sonntag, den 20. Oktober, 20. nach Trinitatis: Erntedankfest. K o l l e k t e s ü r d i e A r m e n Gottesdienst. 3n der Ztadtkirche. Vormittags 9'/, Uhr : Pfarrer S ch ,v a b e. Vormittags 11 Uhr: MilNärgottesdieust., Pfarrer Schwabe Nachmittags 2 Uhr: Kinderkirche für die MarkuSgemeinde. Pfarrer S ch ,v a b e. Abends 5 Uhr: Pfarrer D. Schlaffer. Rlontag. den 21 Oktober, abends 8. Uhr, im Matthänsfaale: Vereinigung der konsirmrerten weiblichen Jugend der Matthäus- gemeinde, wozn auch die Neukoutiriinerteu enrgeladen iue> teu. Donnerstag, den 24. Oktober, abends 8 Uhr, im Markussaale: B i b e l st u n d e: Brief an die Phillvver. Pfarrer Schwabe Jn öcr Jobanncsfirdie. Vormittags 9'/, Uhr: Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Vufa6geinemte. Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r. Abends 5 Uhr: Pfarrer Ausfeld. Abends 7% Uhr: Bereinigung der konfirmierten männlichen Jugeud der Llikasgemeinde im 9ukas!aale. 'Abends 8 Uhr im Johaimesiaal: Vortrag von Pastor Ram° b a li d : „(Eine versäumte Aufgabe der evangelischen Christenheit.* Mittwoch, den 23. Oktober, abends 8 Uhr: Bibelslilnde im Lukassaal. (Tie Gleichnisreden Fein.) Pfarrer B e ch t o l s h e i m e r. Freitag, den 25. Oktober, abends 1/,6 Uhr: Vereinigung der konsirnnerten tveiblicheit Fugend der Fohannesgemeinde im Johannessaal. B i b e l kr a n z ch e n für Schüler höherer Lehranstalten iini JohanneSsaal) jeden Mittwoch von 6 bis 7 Uhr für die jüngere Abteilung, jeden Samstag von 6 bis 7 Uhr für die ältere Abteilung. Bibelkränzchen für Schülerinnen höherer Lehranstalten aus der Jotennesgenieinte jeden Tienstag von 6 bis 7 Uhr im Johannessaal. Wartburg. Ehristlicher Verein junger Männer. An jedem Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Vortrag, Gemeindehans Kirchstraße 9; an jedem Dienstag, abends 8*/, Uhr: Bibelstunde, Wetzfleinstr.38- an jedem Mittwoch, abends 8 Uhr: Turnstunde, Tnrnhafle der Stadtknabenfchule; an jedem Donnerstag, abends 8 Uhr: Lese- und Spielabend. Wetzsleinstraße 38. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. SamStag, den 19 Oktober: Nachmittags um 5 Uhr und abends um 8 Uhr Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, den 20. Okt.,21. Sonntag nach Pfingsten: Vormittags von 6*/, Uhr an: Gelegenheit zur HU Beicht. , um 7 Uhr: Tie erste HU Messe. , um 8 Uhr: Austeilung der HU Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. w um 11 Uhrr Heil. Messe mit PredigU Militärgottesdienst. Nachmittags um 6 Uhr: Christenlehre; darauf Rosenkranz-Andach» mit Segen. Montag, Tienstag, Mittwoch, TonnerStag, Freitag, Samstag abend um 6'/, Uhr ist Rofenkranzandacht mit Segen. Neues probieren heißt ost, Zeit verlieren. Seit bald 40 Jahren hat sich Scotts Emulsion als ein zuverlässiges, wirksames Kräftigungsmittel für groß und klein bewährt. Daß sic gut ist, steht fest, und weil sie gut ist, wird sie JRäto nachgcmacht. Man hüte sich vor diesen Nachahmungen, die meist (e/fET nicht leisten, was sie versprechen, j IS und nicht auf 37 erfolgreiche Jahre zurückblickcn können wie Scotts Emulsion. Wer sich eine Nachahmung üufreden läßt, verliert nutzlos Zeit und Geld. Darum nur Scotts Emulsion. Nehmen Sie täglich ein Likörgläschen Dr. Bommel*, Haeraatogen unmittelbar vor der Hauptmahlzeit! Ihr Appetit inrd reger, Ihr Nervensystem erstarkt, die körperlichen Kräfte werden gehoben. Warnung: Man verlange ausdrücklich den Namen Dr. Hommel. Gummi-Gchuhe^ ikkhLtteymL Waruie U nt er z e u o e 1. Salomon i Cli Standesamtsnaehrichten. Giehen. Aufgebote: -Oktober 10. Julius Paul Ernst Zeidler, Tapezierer in Giesen, mit Marie Emilie Müller in Eppendorf. -7 11. Leonhard Christian Dörr, Horudrchergehilie, mit Katharina Seim, beide in Alsfeld. — 12. Heinrich Schäfer VI., Hüttenarbeiter, mit Elisabeth Wagner, beide in Taubringen. — 14. Jakob Philipp Spath, Schutzmann in Offenbach a. M., mit Anna Elisabette Schneider in Bad-Nauheim. — Emil Wilhelm Keller, Werkführer in Wetzlar, mit Jotenna Hedwig Fritsch in Gießen. — Johann Georg Lacher, Kück-enmeister, mit Jotenna Wilhelmine Sctepf, beite in Nürnberg. — 16. Pctcr WÜhelm Bauer, Vizeseldwebel in Gießen, mit Anna Michel in Gladenbach. — Christian Eckterdt, Taglöhner in Gießen, mit Katharina Luise Stroh in Lannsbach. — 17. Heinrich Schmidt, Former, mit Emma Hammel, beide in Gies;cn. — Dr. Ludwig Eugen Seibert, LebramtSassessor in Alzch, mit Anna Margarete P et ermann in Frankfurt a. M. — Friedrich Herr, Kaufmann in Gießen, mit Anna Marie Luise Kiehn in Hamburg. Eheschließungen: Oktober 12. Karl Pirr, Elektromonteur in Großen-Linden, mit Minna Schreiber in Gießen. — Arthur Loß, Uhrmacher in Berlin^Schöneberg, mit Margarete Bellnhöser in Gießen. — Ernst Franz, Buchhalter, mit Paula Heck, beide in Gieszen. — Theodor Kling, Geschäftsführer in Türen, mit Alma Küpper in Gießen. — Hans Hopfner, Fein- Mechaniker, mit Ottilie Schmidt, beite in Gießen. — Heinrich Krömmelbein, Großh. (Vermieter 2. Klasse, in Koblenz, mit Karo la Möller in Gießen. — Wilhelm Bartels, Kaufmann m Lüneburg, mit Eleonore Wo ft ih Gießen. — LUfred Klein, Kaufmann in Zwickau, mit Klara Scktich in Gießen. Geborene: Oktober 5. Dem Großh. Geometer 2. Klasse Georg Philipp Spatz eine Tochter, Herta Susanne Minna. — 6 Tein Uhnnacher und Goldarbciter Erich Robert Hans Bcver ein Sohn, Kurt Richard Hcmrich. — 7. Tem Schneider Heinrich Hahn ein Sohn. Kurt. — 9. Tem Universitäts-Prosessor Tr. Otto Gustav Roloss ein Sohn, Helmut Gustav Karl. — 14. Dem Buchdrucker Richard Glagvw eine Tocküer, Anneliese. Oktober 14. Christine Schneider, 12 Jahre alt, Walltorflrafte 35. — 15. Friedrich ElMtian Gerhard, Privatier, 67 Jahre alt, Bergstraße 17. vüdingen. Oktober 15. Oskar Longi Kurt Liebelt, Bäcker tu Frankfurt a. M., mit Hermine Emtlie Pulver von Büdtngen, Zriedderg. Aufgebote: Okt. 12. Ernst WinteckerII, Bierbrauereibesitzer in Friedberg, mit Elise Katharina Wilhelmine in Torheim. — 15. Julius Wilhelm Weißgerber, Eisenbahngehilfe in Frtedberg, mit Bertha Johanna Emma Gottmann in Darmstadt. Eheschließungen: Oktober 16. Rickmrd Schmidt, Weißgerber in Torheim, mit Maria Pauline Renger in Friedberg. Geborene: Oktober 6. Tem Taglöhner Johann Schneider ein Sohn, Karl Christian. — 10. Tem Landwirt Adam Grim- mel II. in Ockstadt zwei Töchter, Christina und Mathilde — 13. Aem Fabrikarbeiter Karl Bischoff ein Sohn, Karl Christian —, 2cm Zimmermeister Ernst Philipp Karl Zöll etke Tochter' Helene Luise. , Sterbefälle: Oktober 14. Frau Magdalena Heflermann, geb. Krauter, 54 Jahre alt. — Frau Justine Berg, geb. Döbel, 78 Jahre alt. , Heuchelheim. Aufgebote: Oktober 12. Friedrich Schwalb, Lagerist, mit Margarete Benner, beide von Heuck^lheim. ÖI)TT,'d)licSun9C,n.:r bloter 13. Hermann Henkel mann II., Handlungsgehilfe, mit Lina Steinmüller, beite in Heuck-elheim. Geborene: Oktober 8. Tockiter, Aniia. — 9. Tem Tem Aufseher Philipp Zehner eine • , -• ----- Barbier Heinrich Weber II eine Tochter Margarete. — 10. Tem Maurergesellen Karl« Rinn V ein Sohn, Theodor. — Tem Hausburscten Ludivig Nesseldreber IV ein oolfli, Ernst Dem Maurergesellen Heinrich Bepler II" eine Tochter, Frieda Margarete. ttlein-Linden. Geborene: Okt. 10. Tem Hilfsschaffner Wilh. August Thon etn Sohn, Ernst Ludwig. Sterbefälle: Oktober 11. Marie Weigel, 8Jahre alt.' Leihgestern. mit O^"ber9 Karl Schließner, Grubenarbeiter, geftern Qntm Sat^rinc Schließner, geb. Held, beide zu Leih- . ^^orene: Okt. 6. Tem Grubenarbeiter Konrad Mengel ^°te'ir2^!ürb- 2-1 oand'virt Wilhelm Konrad Zaber ein ^Sohn ^Wckheim 1L San draurergewllen Wilhelm Jung III. tang-Sönr. Aufgebote: Oktober 12. Paul Franz Reibler Antn. Mobiltechniker, mit Berta Frieda Spies, btite xn Geborene: Oktober 10. Tem Laitdwirt Heinrich Wagner II. eine Tochter, Katharina. — 13. Tem Maurer August Schmidt nn Sohn, Willi August. Sterbefälle: Oktober 11. Maria Wentzel, geb. Zörb, 51 Jahre alt. Lollar. . geborene: Oktober 8. Tem Hüttcnarbeüer Wilhelm Fey ein Sohn, Willi. Londorf. Ghcießun gen: Oktober 17. Herz Weinberg, Hantel-, mann in Allendors a. d. Lda., mit Betti Simon in Londorf. Greis an der Lumda. Aufgebote: Oktober 12. Heinrich Konrad Erb, Weiß- ^nper, mit Margarethe Euler, beide in Treis. — 14. Wilhelm Göbel, Schmied in Treis a. d. Lda. mit Wilhelmine Mandler in Krofdorf. watzenborn-5teinberg. Geborene: Oktober 12. Dem Sattler Karl Planz ei» Lohn, Karl Erich. a Stcrbefälle: Oktober 17. Emilie Häuser, 2 Monate alt. Zamilien-Nachnchten aus anderen Orten. - Fräulein Frieda AlbuS in Bellmuth mit Herrn Willi Wiesner ui Crteuberg. — Fräulein Katharine Birkenstock in Eudors mit Vertu Heinrich Lotz in Heidelbach. , ft o r b e n c : Herr Friedrich Wilhelm Noch aus Hof Rönne- bürg iKr. Budingeuf. — Herr Wilhelm Stiebeling II. in Raustadt. - Herr Georg Georg in Vadenrod. — Herr Heinrich Seipel IV. in imuerbach v. d. H. —. Heit Carl Boell m Ober-Efchbach. - Herr Josef Reifeunarth, Frau Kalharme Maaß Witive, Fräulein Henriette Brauneck, fämlich in Wetzlar. — Herr Friedrich Keul in Aßlar. — Fra»i Katharine Knöß in Gambach. Eine reizende Neuheit, welche die Kinder spielend Gefchiksi»- an u“nUen< f'1 gleichzeitig Anregung ncrfdiofft, erhalt auf Wun,ch leder Leser dieser Zeilen kostenfrei von Nestle ö Kmdermebl- G. m. b. H. Berlin . 57. ES ist dies eine AuSschneidevuvve mit bici öerituicbcncn, allerliebsten Gewändern, womit die Kinder lehr gern, und lange spielen. Auf Wunsch wird auch eine Probedofe deS berühmten Minbermebled beigefügt. tn leder beliebigen Schriftart und Hart»» VinilUrivil ,or,<’ f°ro,e mit Zirkeln aller ftudenlifcheA " Vereinigungen, liefert zu mäßigen preise, vcühl'sche Univecfitäts-Vruclerei, Schulftraßel stch Scotts 9^, tvirkslunes mb leht sie vor en, che K uie m Nachahmung Zeit und Geld. Emulsion. , 9 Unb% L, unb 2 , vl>*tlobtr; de. hobej; itebigt immel’i Humtogen itl Ihr Appetit wird it, die körperlichen inng: Mao verlange imel. ^nbivirt^einrich^ 13, Trm Maurer W Maria Wentzel, geb. 35: Hüttenarbeiter Wilhelm c- Mä®y Wda. 23c' inri (ö Kour^ ® zgM ;^W*™ SS- ubelbach. . OM sw" «A rine ii®’ü£ssee^ kEsS Die dritte Auto-Taxameterdroschke wurde heute in Betrieb genommen Noch besser als seither bin ich nunmehr in der Lage, allen Anforderungen eines gesteigerten Verkehrs zu dienen. Namentlich empfehle ich meine Autodroschken des Abends und in der Nacht zu An- und Abfahrten zum und vom Theater, zu Gesellschaften u. dergleichen, auch nach auswärts Peter Kronenberg- Fernsprecher Nr. 151 und 2059 Giessen AEG Baubüro GIESSEN Telephon 811, Bahnhofatr. 45 LAUBACH Ausführung von Haus-Installationen im Anschluss an die üeberland- Aulage der Provinz Oberliess n Verkauf von Beleuchtungskörpern, Metalldrahtlampen, es*/« Motoren, Ventilatoren etc. Ingenieur-Besuch u. Offerte kostenlos Allgemeine Eleklriciläls-GesellsGhall Frankfurt a. M., Mainzerlandstr. 59/63 Telephon: I. 1306, 1308.1312. auf Kredit und 6743 zerkleinertes Holz 5.25, 6.75 bis 16.75. bis 195. Größte Auswahl! Gute Ware zu billigen Preisen Freundliche Bedienung! reifenden 'Fassons eingetroffe M. 8.75, 10.50. 15— b Für Damen sind Hüntel. KoMtüm- t'iNter auf Teilzahlung cingetroffen bet J. Jttmann. Babubosstraste 29 Ohne Anzahlung erhalten Kunden, welche ihr Konto beglichen Waren u. Möbel Kinderbetten schon mitöMk. Anzahlung in grötzter Auswahl bet J. «Jttmann, Babnbofstrahe 29 3. Wann, »!> Bahnhofstraße 29 zu erhalten Kataloge gratis. Plüss-Staufer-ECitt klebt, leimt, kittet Alles! ssl®'’ Verlobten ist Gelegenheit geboten, bei kleinster Anzahlung, welche jeder Käufer selbst bestimmt 2)amen= und 73ackfisch= 7/lster , r»,.. , , Kieler u. in engl. Stoffen, sind Wieder fänden Mantel__ Billige Tapeten I I 3cbe eldbereungungen forme Ab und Zuschreibungen in den Grundbüchern betrenen, wolle man von bictcni Zeitpunkte an der Fürstlichen Stent- kammer in Braunfels zugehen lassen. Die Gelderhebungen finden wie bisher je nach Bedarf tn den emzelnen Gemeinden statt. BraunjelS, den 14. Oktober 1912. Dl8/io Fürstliche Rentkammer.__ Emil fotz Kaiser-Allee 9 Tel. 2061 empfiehlt in nur prima Qualität Nusskohlen Union-Briketts Eier-Briketts Gas-Koks Hütten-Koks Schmiedekohlen Anthrazitkohlen der besten deutschen Zeche Langenbrahm Schwarten-Bündel | Kinder- Zoden, Zapes und Mäntel 6. _ , ro-.. , kurze u. lange Fassons, in Veliet, Zamt, Velour du Hord u. Wusch Plüsch-Mantel ________________Mh. 22. hll |i liefert In jeder gewünschten ksachen aller in WolMegiiliiliilligtaieii dann kaufen Sie bei J. Jttmann Babnbofttrake 29 Gebrüder dfmfieuser empfehlen ihre reichsortierten Zager in tarnen- und Kinder-Konfektion. (*'•/ » ■ ■ ■r?t‘ - Jl LuhnS IW i- S). MW Sonntag Montag Dienstag AUSSTELLUNG HANDARBEITEN in unseren Schaufenstern und Sonntag nachmittag von 5 Uhr ab sehenswerte Innen - Dekoration der Parterre-Lokalitäten. Hand-Arbeiten sind heute eine Kunst geworden. Nicht mehr wie früher herrscht der einfache Geschmack, nein, eifrig schaffende Frauenbünde haben eine richtige Kunst hervorgebracht, die wahre Meisterstücke des Geschmackes erzeugt. Wir unternehmen es, der hiesigen Damenwelt einiges von diesen Arbeiten in diesen drei Tagen mit unserer Ausstellung zu zeigen. Begehrteste Neuheiten dieser Saison sind: Hedeboe-Knüpf-Arbeit, Rhodes Kissen und Decken, Richelieu-Arbeiten auf grobem, grauem Leinen und auf weiss, Makrame-Knüpf-Arbeit, Sudan-, Kelim-, Lochstich-, Spannstich-, Margueriten-,Astern-Arbeiten (auf grobem Leinen mit dickem Garn), Häkel- und Tüll-Durchzug-Arbeiten etc. etc. Alle ausgestellten Artikel X”- haben und in allen Preislagen je nach Qualität der Stoffe. Jede Dame wird im Anfängen aller Handarbeiten bereitwilligst unterrichtet. Zum Stricken von Golf-Jacken, Mützen, Häubchen, Mäntelchen empfehlen unsere große Auswahl in Strick-und Häkel-Wollen. Schnee-Stern-Wolle in allen Farben. A. SALOMON & CTE Schulstr. 4 GIESSEN Schulstr. 4 Wir unterhalten in allen — auch den allerbilligsten — Arbeiten ein sehr grosses Lager. Sämtliche Materi allen in vollendetster Auswahl. __ y—11» 1IIHII । । H ..... Färberei im Haushalt mit Brauns’* Farben! — Millionenfach bewährt. — K 1 Bluse kostet 10 PL, | I Kleid „ 25 Pi., E Bis 4 Paar Gardinen kosten 10 PI. £ wie neu -*h j aufzufärben. Ausdrücklich fordere man E Sratms’sche Farben f In Päckchen mltSchklftn SchDüiserke. L rj Edik Dramf'^Farba^erliäll man in lirmihdinn.. Farbenhdign.. Apotheken | SSHHäBE Strasse 20 |nh.: J. Güsters Strasse 20 Gegr. 1902 :: empfiehlt sich zur :: Gegr. 1902 Einziehung v. Forderungen aller Art Einholung von Auskünften im In- und Auslande, sowie zur Anfertigung von Schriftsätzen, Gesuchen und T7 . . « Zahlungsbefehlen etc. — Kulante Bedingungen. Prima Referenzen! T0~ XachwciNbar große Erfolge. "QS ^evner Bre^ j Kaffee --- fajp ourrogat Kaffee maffiffäffeefein Kaffee bereitet mit Werner Breuer (I Lot Kaffee u. I Messerspitze Werner Breuer) gibt ein Edelgetränk von wunderbarer Farbe von köstlichem Geschmack das die Gesundheit fördert die Hälfte Kaffee erspart und im Gebrauch es••/, nicht teurer ist als Fruchtkaffee! Verlangen Sie Gratisproben und Broschüre von der Fabrik WERNER BREUER, Rodenkirchen -Cöln. i* st einer modernen. I Jcfiretö* frlTHajcfone, | besitzt M die 'Srnst 'Balser, giessen Spesial-Haus für Kontor- und Papier-Bedarf, D»/lo Dr. Thompson’s Seifenpulver (Marke Schwan) ist In Verbindung mit dem modernen garantiert unschädlichen Bleichmittel Seifix das beste selbsttätige Waschmittel. Zu haben In allen Verkaufsstellen von Dr. Thompson’s Seifenpulver. „Seifix“ Paket 15 Pfennig Reell 2 Gut! Billig! bet « Telephon 337 5998 4585 5.' ❖ 2 vorteilhaftes Angebot vorzügliche Qualität 150 cm breit p. Meter 1.20 160 cm breit p. Meter 1.25 5 O Westfälisches Bettuch-Halbleinen Jakob Maternus Kaffee-Rösterei Ecke Klinik- und Frankfurter Straße Weltbekanntes Fabrikat ersten Ranges Solide Preise In Giessen bei An"ust Förste; Bahnhofstrasse 65. C. Röhr & Co Mitglied der Rabatt-Sparvereinlgung. kaufen Sie Ko!ow!m,Delihta8ii Weine, Spirituosen Ist cs möglich werden Sie fragen, daß jedem Paket von Dr. Gentner’s Vellchcnseifenpul ver Goldperle so ein hübsches Geschenk beigelegt werden kann und trotzdem nicht mehr kostet, aisandere Waschmittel ? Ueberzeugcn Sie sich und Sie werden Ihre Frage bestätigt finden. Verlangen Sie aberbitte ausdrücklich „Goldperle“. Alleiniger Fabrikant auch der so beliebten Schuhcreme „Hierin“ t Carl Gentner in Göppingen (Wiirtt.)