162. Jahrgang zweites Blatt 225 (scheint täglich mit Ausnahme des eomrtagS. ' 24-^r. ^onr i m hcn lebten >9 Zielt donnerest In der Zeugenvernehmung werden follicn 7. Deutscher Samaritertag keine ftirdie leben kann. In seinem PI ädoyer w n'6ini(tb;,v. MW S6 Pst T\t „Sietzeaer SaailienHitter** werden dem .Anzeiger' viermal roöd)entlüft beigelegt, daS . KreMlatt ffir bett Kreis Stehen" zweimal ltöchentüch. Die „landwirtschaftlichen Leit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. wie der Abgeordnete Borckardt zweimal aus dem caale entfernt iro-ben sei und erklärt noch, baß in der 5a dr? ein Schriitivechscl Kvischen hem Minister des Innern und bem Polizeipräsidenten stattgeiundcn hätte und baß dieser Schriftwechsel ihm Vorgelegen habe 'S» sei ihm ausgetragen worden, allen Anordnungen deS Präsidenten Folge zu leisten, aber die dazu erforderlichen Maß- nahmen selbständig und unter eigener Verantwortlichkeit zu treffen. Aach der Vernehmung zweier Schutzleute, welche bie Ausweisung vornahmen und nichts wesentliches bekunden, wird bie* Beweisaufnahme für geschlossen erklärt. bekundete Polizeileutnant ft o l bt datz er r^-.t seiner Behörde den Auftrag erhalten te*1*-, üuv.i .'tnoronungen des Präsidenten des Ad geordnet enhriiisrS, die aus 8 64 der Geschäftsordnung nötig ‘ ' "olge zu leisten. Ter Zeuge schildert dann, orctardt zweimal aus dem Saale entfernt Kirche und Schnle. tzaruack über den Hall Traub. Professor Adolf H a r n a rf bat in einer Broschüre „Tie nstentlassung des Pfarrers Sic. Vertretern der BerufZgenossenschatten. An der Au-iprache be teilimc fick auck einer als ber Seruienitcn Erzellenz von Po | i a b 0 m 1 f tr. Es er'olate ''odann durck den gleichen Perrdner,tatter ein kurzer Bericht ub.r die Tätigkeit des Ausickunes ,ür '.ttv titnasrcckt, der tn ber Versammlung beauttragt wuroe, bis zum 3nfrafttrcten des nock 3u fchanenbcu G^etzc, ^"tn ju arbeuem hieran schloß fick eine drerviertelstund.gc rrrubnud5t*..u e, in welcher gleichzeitig bie Besichtigung der reichhaltigen «u^tcllmig von Anweisungen für bie cr,te X)d,e und von Verband-kalten start sand. Verbandskastens für b i c c r ft c Ö i l f e" lanbrc uwerbe- aru Tr. Solid) zeigte in diesem Vorträge, nur notwendig cs in über den 3nbalt der Samaruerverlandkasten beftimmte Ni iinen festziiseven Boni Znbalt müsse verlangt iverden, Mn er einfach zu verwenden und billig fei Medikamente. ,0 führte der Redner aus. seien tn den für Laien bestimmten Verbandkasten üderiluing, ein Standpunkt, wie er von ,eher von ber T-cutfdKn für Samariter 1 Rettungstvefen vertreten wurde r er Bonrag zog eine lebhafte AuKfpracke nach sich, an ber sich Aerzte, Onbuftnellc und Hersteller ber Verbandkästen beteiliaten An bie L»auptverfammlung fckloi. uck die Gelmans- ,'ivung bes Samaritertages Der Vorützenbe gab einen aus- tührluben Bericht über die Tätigkeit ber Gesellschaft in den letzten 2 Fahren, nach denen die Lilieleistungen in die,er Zeit beinahe I 250 000 Mk. betragen haben Von den weiteren Verhandlungen ist nock hervorzubeben, daß beschloßen wurde, eine Erhebung Aber bie crfplgreidiftcn Methoden der künstlichen At- I in u 11 g in bie Dege zu leiten. Für den nächsten ^amaritertafl I Stadt Leipzig einstimmig angenommen würbe Ueßrr daS internationale Abkommen für den Perfonen- und GepackverkeHr dürfte dem Reichstage demnächst eine Vorlage zugchen. Sie ist crforbcilid) zur Ratifizierung des im vergangenen ctahr in Bern abgesckloisenen Abkommens über eine internationale Regelung des Personen- unb Gepäck Verkehrs. Das lieberem kommen zwischen ben an ber internationalen Regelung bes Ehen dahnvcrkehrs beteiligten Staaten wirb bem internationalen Reiseverkehr sehr wesentliche Erleichterungen und Vorteile bringen. Denn es sind dadurch die wichtigsten BeMmmiingen im Evenbahn reifeverkehr in allen Vertragsstaaten einheitlich.gestaltet. Für Deutschland kommen durch die Vereinbarung weientliche Jenbi ningcii an den geltenden Bestimmungen des Eisenbahnverkehrs nicht in Frage, weil bie in Bern aulge,teilten Nonnen den Vorschriften unserer Eisenbahnverkehrsordnnng nadigebilbet und. Ter Abicklutz des Berner Uebereinkommens blieb einer dwlomatncken Konferenz Vorbehalten. Bevor die Ratifizierung des Uebereinkommens ftartfinben kann, muffen die Parlamente bcr beteiligten Staaten ihre Zustimmung erteilt haben. Au, biejem Grunde wirb auch bem deutschen Reichstag eine entfprechcnbe Vorlage zugehen. war anwesend. . Die Öauptverhanblungen begannen vormittags 9Uhr deS folgenden Tages im Vortragsiaale des Vorlesungsgebaubes^ Ter Verhanblungsleiter, Tr. Streifer Leipzig, cröifnetc bw Verhanbliingen, worauf bie Begrünung, ber Beriammlung burch ben regierenden Bürgermeister xr sckröder folgte Gr hob hervor, wie ber Gedanke ber ersten Öilte bei Unglud4,allen p 0 n Esmarch verwirklicht worben ,ei unb von der Deut fchen Gesellschaft für Samariter» und Rettungsweien werter ent- datz es ihm lediglich darum zu tun sei, bie Legende zu zerstören, als hätte er ben Vorfall provoziert unb abfidtilid) bie Situation so zugei'pitzt, baß es zu einem AuSsdstuß kommen mu,jte. Er fet empört gewesen, bas; ber Präsident um einer Bagatelle wtlleni einen bisher geübten Braud» beseitigen wollte und baimt gerade bei einem Sozialdemokraten beginnen wollte. ES handelte ,im bm. bem Vorfall nicht um seine Person, sondern um eine Rechtsfrage, bie alle Abgeorbnete anging. Er fei von den Wählern in das Abgeordnetenhaus entsandt worben, unb Io hatten auch nur bie Wähler das Recht, darüber zu entschliefen, ob er in bas Daus gehöre ober nidit. Deshalb hätten aud) die Polizeibeanrten, bie ihn ouä dem Saal entfernten, Gesetz unb Recht, wenigstens nach I feiner Auß'affung, übertreten Der AngeNagte fdulbert bann auf Besracien die einzelnen Vorgänge bei feiner gewaltiamen Ent- fcrnung nt? dein Saale Ter § 64 ber Gesd)ä,tsvrdnung könne nicht-in Frage kommen, ba dieser Paragraph gegen bie LandeS- unb I^ieich. g setze verstoße. Ruch der AngeNagte L e 1 n e r t erklärt bei inner Vernehmung, daß er nickt bestrast werden könne, ba bie Polizeibeamten sich bei bem Einschreiten gegen ihn nicht in rechtmäßiger Ausübung ihres Amtes befunben Härten. Hamburg, 23 September. Ter 10 Deutsche Samaritertag würbe hier eingeleitet burch eine geschlossene Sitzung bes ^uptausschuß^^rTentichen Gesellschaft für Samariter- und Rettungswnen. Die Verhanbltmg..- gegenstände betraten innere Angelegenheiten ber (Mellid>a,L Ster- an schloß sich die Sitzung bes r t s a u S , ch u N e». -ter Vegrüßungsabend wurde gegen ' »9 Uhr vom VorNtzenbcn des Ortsausschusses, Medizinalrat Nocht, m,t einem kurzen W,ll- kommengrtitz au die Mitglieder der Geiellicha't und bereit Gaste eröffnet Graf von Pofabowski; Wehner, der letzige Ehrcnprau deut ter Deutschen-Gesellschaft für Samariter- unb Rettungswesen, Die £anötag$abgcorbneten vorchardt und tcinert vor Gericht. -- Berlin, 23 Sept. Unter großem Anbrange des Publikums verhandelte heute die erste Strafkammer des Landgeridsts 1 in dem Prozeß gegen bie Mitglieder des Preutzifchen -.'lbgevrbnetenhames, den Schriftsteller Znlian Borchardt .Eharlottendurg und den Vertreter von Hannover, ben Abgeorbueten C entert Vordwrdt w.rb des .Hausfriedensbruches und des 26iberstandes gegen die Staatsgewalt beschuldigt, Leinert nur deS letzten Vergehens. 2.er Anklage liegen die belannten Vorfälle im «Ibgeorbnetenlwuic am 9. Mai b. ?. zu Grunde, wobei Polizei entschritt, um ben Angeklagten Borcharbt ans bem Sitzungsfaale zu entfernen. Den ! Vorsitz im Gerichtshöfe führt LanbgertchtSdirektor Schmid t bie Anklage vertritt Oberstaatsanwalt Tr. Preutz, als Verteidiger fungieren die Rechtsanwälte Tr. Heinemann, sowie bie sozial bemakratischen Reichstagsabgeordneten Laase und Wolfgang Heine , ... Znnädist gelangt bas Stenogramm ber iraglichen Sitzung zur Verlesung, daS die AngeNagten im ivescntlichen für richtig erNärcn. Tann erfiärt der Angeklagte B 0 tchardt, voll Teufel war . . ■ -------- Politische Tagesschau. Vasierniann auf dem natzau.sch-n Parteitag. Weilburg tagte am sonntag derZ^andesau- s.huß be7 nationalliboralcm Partei in Nassau, um sich Mit den kommenden preußischen Landtag^vahlen u^ d^.r Winterkampagne zu befas|en. Der ^hrcr derPart V a s s e r m a n n , irar ampefenb und desprach bie po.t iniicben Gegenwartsfraaen. a “rufen. Bergfest der Lahn-Dünrberg Turnerbunder an del dicken Liche. -r.- Waldgirmes, 23. Sept Unter reger Beteiligung wurde gestern an der dicken Eiche das Bergfest des Labn-Dünsberg-Durnerbundes abgehalten. Ta ein Turngcmg damit verbunden war, war Waldgirmes Treffpunki, wo morgens 9 Uhr 322 Wetturner antraten. Gegen 10 Uhr war der Festplatz erreicht. Als Uebungen waren bestimmt: Stemmen 37,5 ftg. zweiarmig, Deit- bodstprung, Freiweitsprung und Dürdenlaufen VjO Meter in 18—13 Sekunden Die yürbc stand 50 Meter vom Ablauf und war 1 Meter hoch Mit dem Bergfest war ein I'löglings-Detturnen mit folgenden Uebungen verbunden: Stemmen 2ö ftg zweiarmig, 15 Hebungen = 10 Punkte, Wenbochsprung 1^50 Mtr Sprungbrettentfernung und 7') Zim dberm Sprungbrett = 1 Punkt, je 10 Ztm. weiter und 5 Ztm. höher 1 Punkt mehr, Freibochsprung 03,20 Mtr. bis 5,0" Mir. 1—10 Punkte, Schnellaus 100 Mrt. in 19 bis 14 -Sek. . Alle Zöglinge, die 25 Punkte errnchten, erhielten einen ftranz Gegen 5 Uhr erfolgte die Preis- I ocrreiluna durch "Bundeslurnwart Schmidt- Launsbach. Das Schlußwort des Bundes-Vorsitzenden Daupert 1 [" ' 1 (1 ll 11 II 1 II f Ulf’’** • II•1 v J . . . . . || |u den ichwersten Lasten madit, statt sie in einer trulle lebendiger i rr.b freier Formen auszugestalten? „ _ Welcher evangelische Geistliche wird das '.lpoitolikum nickt Lmt im Unterricht erklären und aut seinen t.eten Gehalt auf- rt rrinnt macheti? Wer wirb nicht gern sogar über dastelbe Iti bigcn? Za, wer wirb Bedenken tragen, es neben anderen cllen' Zeugnissen des Glaubens als em Bekenntnis 'ortzupilan. in deifen großen Linien fick der Glcmbe aller Zerten wwber- II, tnbet9 Aber es bekennen müssen und fllhonntaglitb, ba. tit i tuvas anderes! Ta rückt es neben bas Vaterunser, unb ba mutz .V ... t.«bcr fteilc zuverlässig sein! Glücklich der GeiUlikhe in Vieren z“gen ber nid>t ' fo emefinbet; aber barf man bem I hViftiidien einen Vorwurf mack-cn, der so urteilt, und niuntc e^ I in einer evangelifcken ftirdte nicht selbstvernandlich stm, daß man chn iofort entlaftrt? Sft tf ■«*'"«' wnl.che «rulam- 1 Kflii hi.« Reckte" bas nickt zugeben will, lelbit ben ivau I eÄi Äp Ä .Sh? h"/vJ* • | «LLI ®-I- den ■, Sä "»Ä ; ixirCT5iefeS-r des Dienstes entlaffen, von L>aus und vot getagt, ein p;,nn, der wie ein Eichbaum in feiner Gemeinde wurzelte den I i- nickt lassen will unb ber ihr und der ganzer,. Landes urttc -imas bedeutet hat! Das ist ein harter Schlag und ein untaglickcS 1 j.-y nickt nur für ihn, sondern für die ganze evangemche Dienstag, 24. September 1912 Rotation >nick unb Vertag ber Brübl'fchen UnioerfnäK» Buch» unb Eteinbrudcccu R. Lange, ©icfteiu Redaktion, (^pebition unb Druckerei: otfouV ftrafte 7. Expedition unb Verlag: es® 51. Redakuome^l 12. Tel.-Slbr^ Anzeigers iei»en. Neue ar, K. Ott Fleischpreise in (diesen 88-00 42-00 95—102 88-91 89-96 89-89 86-87 65—75 110-115 104-110 94-108 84-93 Mk. 54—57 53-56 48-58 50-54 45-49 98-103 97—102 89-96 84—91 75-90 52-56 44—49 46-51 39-43 32—37 66—68 58—61 50—55 '/, Kg. 92-100 Pfg. 7, , 92—96 , 7, , 90-110 . — Mun st e r bei Lich, 23 Sept. Gestern feierte Lehrer Romer mit seiner Ehefrau Marie geb. Simon seine sil- oerne Hochzeit und jeine älteste Tochter mit dem Landwirt Heinrich Heß Hochzeit. Unter Ansprachen, Vorträgen , Pferde nicht aus solchen Gebieten stammen. Tiefe Bescheinigung muß eine genaue Beschreibung der Pferde enthalten. Die Polizciorgane werden Tiere, die den genannten Anforderungen nicht entsprechen, beim Antrieb bereits vor der tierärztlichen Untersuchungsstelle vom Markt verweisen. Tie Lose der Pfcrdemarkt-Lotterie sind nahezu auS- oe-kauft. Der Ankauf der Gewinne ist beendigt. Die Kommission hat auf die Auswahl schöner und praktischer Gewinne besonders Bedacht genommen. Landkreis Gießen. . .. Schäfer-Albach 25%, 43. H. Krömmelbein-Argen- bleibt Ueberftanb, Preise für 100 i'fb. Lebend- Schlacht- Meseck w-urde mit großem Beifall ausgenommen. Es erhielten Preise: 65*'.-69 /, 88-8!’ 677,-69 87-83% Marltverlaui: Ruhiges Geschäft; Großvieh Schweine und Kälber allsverkaust. Ochsen. Pollfleischige, auSgemästete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben tungejocht) . . Junge, fleischige, nicht aliSgernäslete und ältere auSgemästete....... . . . . Bullen. Dollfleischige, ausgew* höchsten Echlachtw. . . Dollfleischige, jüngere Fä rs en, Kühr. Dollfleischige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtwertes........... Dollfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlacht,oertes bis zu 7 Jahren ... Wenig gilt entwickelte Färsen ...... 21 eitere ariSgemäslete Kühe und wenig gut ent- wickelte jüngere Kühe......... Mäßig genährte Kühe und Färsen . . . . Kä l bei Feinste Mastkälber . Mittlere Mast- und beste'Saugkälber .' i .’ * Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Germgere Saugkälber......... Schate. Getreidepreise in M a n n h e i m 'Weizen 100 Kg. 21.50-22.00 Mk. Roggen 100 Kg. 18.60-00.00 Mk. Märkte. Gießen, 24. Sept. Marktbericht. Auf heutigem Wochen- niarkte kostete: Butter das Pfund 1,25—1.35 vie sie feitber noch nicht notiert worden sind. ES wurden bezahlt: 1. Qualität Lebendgewicht 687,-70 Psg., Schlachtgewicht 88-89 Pfg. da« Pfund, 2. Oualilät 68—70, bezw. 87—88 Pfg, 3. und 4. OualiU' 687,—70, bezw. 87—89 Pfg. An ein Sinken der Preise im Laus« dieses Jahres ist, wie Kundige mitteilen, nicht zu denken. Auch bit Preise für Schafe sind gestiegen. F.C. Wiesbaden. Dlehhok-Marktbericht vom 23. Sept Auftrieb: Rinder 100 (Ochsen 61, Bullen 3, Kühe 83), Kälber Sä Schafe 64, Schweine 241. Weidemastschafe: Masllarnmer und Masthammel S ch io e »nr. Dollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht Dollfleischige Schwetne'unter80kxLebendgewicht Dollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ..............707,-71 Dollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht 69-697, vermischter. * Streit und Unfall. Aus Ludwigshafen 23. Sept., wird gemeldet: Gestern abend tarn c* in eine^ Wirtschaft in der Maxstraße .zwisckien Gästen zu einem streit wegen Verbaudsangelegensteiten, in dessen Verlaus der 28jährige Tagelöhner Ludwig Stuhlfaurh auf ü -n verheirateten 44jährigen Maurer Jakob Bolz au.-, emr" Brownittgpistole zwei scharfe Schüsse abgab und ihn tödlich verletzte Bolz starb auf dem Transport in.-. Krankenhaus. Der Täter wurde verhaftet. — Gestern abend flpgcn 8 Uhr wollte der ledige 21 Jahre alte Tagelöhner Josef Schweitzer ans Romanshorn, zurzeit in Rectarau wohnhaft, vom südlichen Gehweg über da- Gleis zu einem auf der Fahrstraße chm begegnenden Berwandten sich begeben, ivobei er durch ein auf der Bruck? zivischen Gleis und Geländer befindliches Loch in den Rhein inirne und ertrank. Tie Leiche ist noch nicht gelandet. 8 Sport. " Der Gießener Sportverein v. 1900 spielte am ifcCQQm Sportplatz an der Hardt gegen den Offen- und konnte ihn nach überlegenem Spiele mit h0Cn-^’C ^he Torzahl ist hauptsächlich dem vor- Stürmerreihe zu verdanken. Offenbach mußte nur anf die Verteidigung beschränken -• Mannichau ,vielte auf dem Trieb gcgrn den Ballspiel- l n n n J?Qnn Von der Leichtathletik.A btet- be“ 1 Sn,mni?nlw^n\Urfl lOO-Meler-Senivrlaufen 5 ,m lOO-Meter-Iuniorlausen der 1. und 2. Preis! unb im ^reiwrung der 2. Preis errungen. ' schmidt-Großen-Buseck, H. Zecher-Staufenberq, Fr. Tasch II.-- Atzbach, H. Damm-Reiskirchen, Fr. W. Bremer-Bieber und G L. Bremer-Bieber 30, 25 Herrn. Dreuth-Dorlar 29«/«, 26 H" Hofmann Lollar und W. Bittendors-Wißmar 29V«, 27. W Michcl- Großen-Buseck 29-/., 28. K. Schäfer-Dorlar, W. Seipp-Rodhewi, L. Haas-Stembach und H. Simon-Odenhausen 29, 29. W Jung Aorlar, L. Stumps-Garbenteich, W. Psass Kinzenbach und Herm. Hofmann-Burkhardsfelden 283/,, 30 £ubto Weber-Atzbach 28%, I ^Noth, L Pfeiffer-Launsbach, Fr. Stumpf-Burkhards- lelden, H. Vogel-Bieber, Ehr. Schmaus-Reiskirchen, K. Hosmann- ^ollar, K. GMel-Waldgirmes und Fr. Willershäuser-Rodheim 28, l2, ^°?^"durkhardsselden 27’/«, 33. L. Kraft-Odenhausen, L Feiling-Atzbach, W. Rühl Burkhardsselden D- Bccker-Meisklrchen 27%, 31. L. Becker Alten-Buseck 27, W. Alt-K-rnzenbach und Just. Laucht-Argenstein 265/«, 36 K. Albach-Dauber 26«/«, 37. Otto Frank-Lollar 26-/., 38. L. Hof- mann-Alten-Buseck und H. Seipp-Rodheim 26%, 39. H. Hahn- Cin“nn'cm N^K^ollar und W. Mattern-Fellingshausen 26, A0- O. Mandler-Anzenbach und K. Weber-Bieber 25V«, 41. H. «Rühl-Lollar, K Hartmann-Atzbach, H. Geier-Aybach, H. Velte- Bieber, R Sch rerbach-Rodheim, H. Wagner-Wißrm ,'^ltershauien, L. Kreiling-Mainzlar und L. Schäfer-^ 42. H. Sternmüller-Bieber 25%, " " |tcm und W. Becker-Waldgirmes 25. gewicht Mk. Au» Stadt und (and. Gießen, 24. September 1912. verband deutscher Vereine für 7^plkstunde halt, rote toir schon mitteilten, feine dies- lahrtßc Vertreter Versammlung am 28. und 29. September hier und in G r o ß en - L i n d e n ab. Ter geschäftliche Teil roub hier erledigt. Die Vertreterversammluna ist Samstag nachmittag im Hotel Schütz, Hauptpunkte sind: Bericht über bie Hauptstelle bes Verbands deutscher Vereine fstr Volkskunde m Hamburg, Bericht über bie volkskundlichen Fragebogen, Bericht über bie Bibliographie unb Ercks Volrs- ^ebermaterial: abends 7 Uhr sind Kommissionssatzungen Uber für Sammlung ber Sagen- und Zauberformeln und Sammlung der Volkslieder. In der Versammlung am Sonntag vormittag roird über diese Besprechungen be- richtet, und Tag und Ort der nächsten Verbandsversamm- lung festgelegt. Eine öffentliche Veranstaltung wird, wie schon nntgeteiü, am Sonntag nachmittag in Großen Linden ™ per Turnhalle abgehalten Am Sonntag, 30. September soll em volkskundlicher Ausflug ins Kl'eebachtal bis, nach Butzbach stattsinden, da gerade diese Gegend in Bezua auf Volkstracht und Bauart der ländlichen Hofreiten sehr charakterisch ist. 17 ” Pferbemarkt. Daß Kreisamt hat die Abhaltung des Pferdemarkts zu Gießen am 25. l. MtS. nur unter der Bedingung genehmigt, daß Pferde au3 Sperr- unb Beob- achtungSgebieten nicht aufgetcieben werden. Bein, Antrieb der Tiere ist eine Bescheinigling darüber vorzulegen, daß die i m . II Zöglinge: ons/1- I Keller-Rodheim 40 Punkte, 2. L. Agel-Lollar b- I Schwalm-Lollar 38«/«, 4. L. Bellof-Großen-Buseck, ^".berthal-Grosten-Buseck, Fr. Aßmann-Mainzlar 38, 5. G. r L Hos-Allendors 37’/«, 6. L. MMler-Mainz- ^lgel-Lollar W. Franz-Großen-Buscck, L. Ass Großen-Buwck, K. Schwalm-Wißmar, Fr. Will-Launsbach, W. VondeAeid.Hausen 36, 8. K.. Zöller -Hausen, K. Fcuster-Garben- ttich, R. Winter-Launsbach 35’/«, 9. W. Gerhard-Waldgirmes, Z^L Ä'°^^dll endlM 35, 10. H. Wagner-Lollar, H. Ärnold- Steinbach 34 /«, 11 Mack-Hausen, H. Saucr-Ruttershauscn ^?;A'zu 12r- L. Heller-Garbenteich, Fr. Stumpf-Reiskirchen, H. Henß-GroßenAueck 34, 13 H. Benner-Mendorf 33V«, 14. -eseck K'. Schneider-Ruttershausen, K. Schwab- Lollar 33V«, 15. H Hermann-Mainzlar, L. Mank-Allendorf, K.c^^s^r-Odenhaufen ,33, 16. G. Agel-Lollar 32%, 17. Th. o^!^*W.vseck 32%, 18. W. Vogel-Taubringen, G. Deußing- 3rr- Jung-Dorlar 32, 19. O. Schmidt-Waldgirmes, P Happel-Hausen, Fr. Kulbach-Garben- b- Kchomber-Kesielbach 3l V«, 20. K. Brückmann-Atzbach kcr-Lollar, A. Kaletsch-OdenhaIlsen, L. Stumpf- AbaH 31, 22 W ^udenhöfer-Bieber, L. Arnold-Steinbach, A. Bechthold-Launsbach. 23. O. Rodenhauscn-Wieseck, K. Schwalb- ^lten-Buseck, L. StoosAlendorf, H. Kraft-Wißmar, T. Brück- Gr.-Buseck, O. Strack-Wteseck, O. Erb-Wieseck. 24 H Hill- EN"Msselb.ach, K. Preis--Taubringcn, K. Psiftfer-Gr.-Buseck 30 25. W. Geler-Afchach, Treuth-Torlar 29V«, 26. L. Benncr- /Allendors, L. Fey-Lollar, W. Kcil-Allendorf 29’/«, 27. R Rüs- cheler-Fellingshausen 29V«, 28. H. Fclde-Mainzlar, H. Mbach- Taubringcn, L. Best-Waldgirmes, H. Schäfer-Hausen, H. Grbe- m2?Schnell-Kesfelbach, W. Pfeiffer-Gr.-Buseck, I'. L^el-Wicicck K Muller-Hauien, H. Scherer-Bieber, H., Stephans roßcn-Buseck, K. Wetmer-Taubringcn, K. Schmidt-Rod-! 2^'v_.3$- O SckMidt-Rodheim, L. Wagner-Albcich, K Schafer-ReErchen H. ^ckcherbach-Rod^im Fr. Leicht-Rodheim, r 5^ Ir^unrbQC&t S- Feilmg-Atzbach, K. Hofmann-Großen- Nuseck, 6. Bousms-Großcn-Buseck 28. 31. K. Schün-Lollar 27V« V,- D- Wolf-Argenstein 27%, 33. K. Lehr-Lollar 27%, 34. H - -cb" >iager-Mamzlar, K. Kirchmann-Hausen, W. schaicr-Mainzlar, K. Hartmann-Taubringen 27, 35 Zs Fegmaler-Argenstein 26%, 36. Ehr. Rikolai-Großen-Buseck, W Mohr-Taubringen, K. Trescher-Königsberg 26’/«, 37 L 2afd)- Zbback), G. KIünkel-Wißmar H Mandler Launsbach 26%, 38. ^b-Wieseck 26'/«, 39. O. Balier-Albach, L. Balser-Alback W. Reeh-Bicber 26, 40 K Haos-Steinberg 25’/«, 41. K. Simost- Obenfaujen 25«/,, 42. A. Becker Ruttershausen, H. Albach- Äirfl,arbs)eldcn K Jung^Stauienberg 25V«, 43. L. Puhl-Atzbach, 'A. Meißinger-Kesselbach, H. Wagner-Argenstein, W. Wagner- Ruttershausen 25. “ Kreis Büdingen. I Düdinaen, 22. Sept. .Heute nachmittag fand '.n Stebach a. H. der 2. Bezirkstag des B e z i r k s k r i e g e r - Iverbands Büdingen statt. Anwesend war der ae- I L.arP^c Bozirksvorjtand und die Vertreter der Vereine. Bei Feststellung der Anwesenheitsliste fehlten die Vertreter von I Rohrbach und Hitzkirchen. Die Entschuldigung von Rohrbach wird für begründet erachtet. Die Auszahlung der Ver- flutungen ist durch den Rechner an die Vereine erfolgt. D,«.r»m,,-n 3O-/.. J4. ö. [crugen: (MjiAmln«, not A’mejtere verlleidL «naben spielten bie Heinzelmännchen unb überreichten Geschenke Zur Silberhochzeit. Für bie Ehrung bankte Lehrer Römer unb lud bie Schulttnber für heute nachmittag zum Kaffee ein. Brotpreise in Gießea Weißdrol 2 «g. 62 Psq, Schwarzbrot 3 51g. 54 big. 6tiii0eL •• Poflscheckverkehr nach Oesterreich. Dom 1. Oktober ab können die Inhaber von Poslsct>eckkonten die Delra-- der von ihnen ausqeliendcii Poilausträge und Po'knachnalnnen nQ- Oesterreich unmittelbar, also nicht mehr auf dem Wege ud- die deutsche Aufqabepolianstalt, ihrem Posljcheckkonlo in Dcuüchi^tz n,ittelS Poslailwei'una überweisen lassen. Hierzu i t erfoiderU^ daß am Fuße des ersten Teiles des internationalen Poslaukroas-' ! sormulnrs oder bei Nachnahmebriesiendungen unmittelbar unter der Angabe des Rachnahinebetrages vermerkt wird: Betrag an dar Postscheckamt in H.....zur Gutschrift auf das Storno Ar. . . bes 91 .... in iDl .. . In abgekürzter Form darf dieser merk nicht uiedergeschrieben werden. Enthält ein Postaustia^ na-j Oesterreich Wertpapiere für mehrere Zahlungspflichtige, so atlt dcr Ueberweisungsoeiiuerk für alle eiiizulösendti, Papiere De» ^tact>. lmhniepaketen nach Oesterreich hat der Absender, der von fern neuen Verjähren tiebrauef) machen will, die mit der Paketa^rc >; uerbunbene, von ihm vorzuschreibende Postanweisung unnutitlbat an das zusiändige deutsche Postscheckamt unter Angabe seiner Komo- nummer in folgender Form zu adressieren: Äti das fl. Postscheckamt (zur Gutschrift auf das Konto Nr. ... des N.... in M... \ in H . . . (Ort xbe3 Postscheckamtes) Tie Marktpreise für Vieh und Frucht und die Gießener Fleisch- und Brotpreisc am 23. September 1912. Schlachtviehpreise in Frankfurt a. M. Ochsen Kälber Sfbiueine 50 flg. Schlachtgeivicht 83—104 dJif. '/, Kg. Schlachlgw. 81-110 Pf. 7, , , 87—69 F_ Jede echte Osrant-Lantpe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. — Überall erhältlich. Auer gesell schäft Berlin O. 17 Oiram Drahllam^en Unzerbrechlich Kqebng Don Zraiüligearbkiteii 1, teile intel( 6387 ik 43-0° Ende Dezember d. IS. bestimmt: Von dem Anlchen von 1861: Fruchi ^otpreisr , F. Nr. 25, ä Mk. 200 Von dem Anlehen von 1896: 11M-' lüt-!' n* LTM Lit. B. Nr. 27, ä Mk. 500 Grimberg, am 20. September 1912. Großh. Bürgermeisterei Grünberg. Ranft. Ronane und Novellen bester Antoren m.vki'f» Hau! als Bibliothek zur Unterhaltung und L ti< Hnführcn. — Man abonniert halbjährlich und Kdi r eclt kann begonnen w erden bei dem Be- <. i; lieh lieh i Herrn _W. lUid, llerlin W. 15 für Mark 3.— auf 6 gebundene Werke Mark 2.25 auf Ü broschierte Werke h'Mitlich wird je ein Band, selbstverständlich als F t nt um d.Bestellers, portofrei zugestellt — Zuerst M b n geliefert: KolonlMenvolk, Roman von fr 1 ri< le Reuter. Duell — au* ver*trenter Saut. 1*1,ine von Ernst Wichert, tiewiwwenequal und [m Erzählungenv. AugustStrindberg. Exotische KÜtM-hlebten von Anton von Perfall. Dämon lifib. Roman von Hermann Helberg. Dunkle Bchtc, Roman von Victor Blüthgen. — Die ersten ü; Blinde sind bereits versandfertig und werden äWunsch sogleich zusammen geliefert Der ent- buli de Betrag ist durch Postanweisung einzusenden vSt vird bei der ersten Lieferung durch Nachnahme ii)) Pfg. Zuschlag erhoben. D‘% u>>rDnutsche Gesellschalt zur YeFbreitonggater Bücher“ Lii en Präsidium Reichskanzler Fürst von Bülow) IT." itig unterstützt und'will ohne Erwerbs- » . 52-ot 4H1 32 'M 66^ 62-6« öS-»-' 50^ heutigen en -0 8t- \ 5t 1,00-lA. t 2,00-* V or einein? rchweui- Cchweinr ifjlt, wie fK zahlt: >.i- 89 - 89 ?: 3. und 4. tust Preise ir 2 , denken. die zu bildende Waffergenoffenschaft zu Langd tr tfern von Drainageröhren veranschl. zu M. 2515.— , w AuSmündunqSröhren , , , 48.— , e Steinzcugröhren , , , 385.— , , Schlacken • ■ ■ 160.— 425.— in*’ M • it der .-tiung 1?' I itrunherfl wurden heute durch Auslosung zur Rück gabe se^. ; tz^ur g ~ g. 92-1») i-, , 92-9-1 , , 90—110, d(e in (hei :ol 2 Rg, k.. i :ibrol2tyh> * ire neuen bedeutend grösseren Geschäftsräume befinden sich jetzt Seltersweg 52. Wt bändig neu eingerichtet, ebenso neue Geschflfts- Laurg. Wir bitten, das uns bisher in so reichem MU sä erwiesene Wohlwollen auch in unserem neuen 1 Mai. erhalten zu wolL Obftversteigeruug. S onnerstag, den 26. September, von tzmmittags f> Uhr an, soll das Lbst non den l Eei»debäumen, bestehend in größeren Quantitäten Sltyel, darunter seines Tafel- und Wirtschaftsobst, f'>« Birnen und Zwetschen, öffentlich meistbietend Dklsieicert werden. [ ’ i Zusammenkunft beim Viadukt am Bahnhof. L»ang-GönS, den 23. September 1912. Großh. Bürgermeisterei Lang-GönS. RvMpf. («,85 Rosste Auswahl Klügste Preise. Fabrik i OJ Selfersweg 52 arbeiten (7 Lose- , , , 5832.— Wkeurerarbeiten , 36.— liefern von Pflöcken etwa 800 Stück. Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. l-ermeifterei Langd offen. Angebote für Pos. 3 haben schriftlich und in Prozenten deS Vor- lageS zu erfolgen, sind verschloffen und postsrei mit entsprechender Aufschrift versehen daselbst ^reichen. Pos. 4—8 werden Donnerstag, den ttober d. 3e., vormittags 16'/.. Uhr, auf t Rathaus zu Langd durch öffentliches AuSgebot ;tben, wosebst auch die Eröffnung der einge- etntn Cffcrtep über Pos. 1—3 um die angegebene stattsindet. Zuschlagsfrist 8 Wochen. b’V, Äießen, 20. September 1912. Grohh. Äulturinspektion Giefien. I. V.: V. Äl e u n i e r. „Warm zu empfehlen ist Zucker’»* Patent-Jledl- zlnal-steifo flCflcn unreine Haut, Miteffer. Pickel, Knötchen, Pusteln uftv. Spezial Arzt Dr. W" A Stück 60 Ps. I15o/„ifl> und 1.60 M. (35°/oifl, stärkste Form». Dazu Zuck 00h-Creme (A 75 Ps. u. 2 M.> In der UniverfitätS 4lvothekc,Hitsch Apotheke, bei Aua. 21 oll, (< arl Seibel, W- Rilbinflcr, C. Schaai, Emil ttaru, Ernst Noll und W. 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L. 24, 25, 57, 154, 214, 2M über Mk. 2000.- 1000- Vit. M. Lit. N. 62. 110, 266, 287, 291, 295, 357, 22, 67, 94, 122, 186, 251, 255, 360, Lit. L. 443 Vit. M. 539 Lit. N. 1125, 1151 500- 200.- 100.- 2000.- 1000.- 500.- 200.- 100.- 2000.- 1000.— 500.- Die Verzinsung hört mit Ende Dezember 1912 auf. Die Einlösung kann bei der Stadlkaffe Gießen nnd bei der Mitteldeutschen Lreditbank in Frankfurt a. M. und 362, 446, 452, 477, 539, 574, 744, 757 Lit. 0. 2L 67, 157, 175, 190, 271 Lit. P. 8, 114, 115, 155. 207, 275, 834, 872 b) vom 1894er Auleben Lit. L. 355, 388 Lit. M. 408, 409 Vit. N. 82), 858, 893. 965, 996, 1027 Vit. O. 323, 33^ 350 Lit. P. 463, 480, 527, 555 c) vom 1895er Anleben Gießen erfolgen. Von in trüberen fahren ausgelosten Schuldver- schreibungen sind noch nicht zur Rückzahlung vorgelegt worden: vom 180öer Anleben Lit. 0 Nr. 485 über 200 Mk. Die diesjährigen Zinsen der LouiS-Scheid-Stittuna find am 1L Dezember d. I. in Gaben nicht unter 20 Mk. an Ditwen und Waisen armer Qoufleute oder an arme Kaufleute selbst, sofern sie unverschuldet in Not gekommen sind, ohne Unterschied der Konfession zu verteilen. Meldungen nimmt das städtische Armenamt, After- weg 9, bis 10. Oktober 1912 entgegen.Bm,b Zu vergeben find aus der Elisabeth -Schmidt- Stistung 4 Waben zu je 17 Mk. an bedürftige unbescholtene ledige Dienstmädchen im Alter von über 50 Jahren und 10 desgleichen an arme Witwen. B*/, Meldungen werden bis 10. Cftobcr 1912 beim städtischen Armenomt. Afierwea v, entgegengenomnien. DaS Polizeireglement vom 24. Kebruar 188L wonach die Warten- und Feldbefitzer an den ihren Wrunbbcnv an öffentlichen ^abr- oder Auitweaen cinfrtedigendcn Hecken im Lause des Monats Levtember die neuen Lvrohlinge wiederholt zu beschneiden oder zurück,ubtndcn haben, rotrb mit dem Anfügen wiederholt zur öffentlichen KcnntntS gebracht, daß Zuwiderhandlungen auf Wrund deS Art. kl deS FclbßrafgefedeS mit Geldstrafe von 1—10 Mk. bestraft werden.______________________ B*/, Knaben Handarbeit. Montag, 30. Sevtembcr d. Js., beginnen in dem Lchulhaulc am Asterwcg «alte Haudwerkerschulei zwei Unterrtchtskursc für erziehliche Handarbeit mit je dreistündiger wöchentlicher Unterrichtszeit. Zn dem einen derselben werden die Schüler nut Pavvarbeitcn, tu dem anderen mit Oolzarbciten beschäftigt. Zur Beteiligung an dem Unterricht werden ältere Tchüler der Volksschule und der höheren Lehranstalten (letztere vom 11. Lebens- jähre ab> zugelaffcn. tvür Werkzeuge und Materialien, welche den Schülern während deS Unterrichts gestellt werden, und von jedem derselben 2 Mk zu entrichten; die Schuler der höheren Lehranstalten zahlen außerdem noch 4 Mk. Schulgeld. Anmeldungen zum Unterricht werden am 28. rcotbr., nachmt'.tags 3 Uhr, in obengenanntem Schulhause cnt- gegen genommen.B**!t Wer für den kommenden Winter ^ichtendeckreiser auS den städtischen Waldungen zu beziehen wünscht, wolle dies alsbald auf dem Stadthaus, Gartenftr. 2, Zimmer 15, anzeigen. Der Preis beträgt 20 Pfg. für die Delle und in bei der Anmeldung zu entrichten. Die Lieferung erfolgt frei vor das HauS Weniger als 5 Vellen werden nicht ab gegeben. Die Meldeliften werden am 10. Oktober geschloffen. Später eingehende Meldungen können nicht bcrückfichtigt werden. B°/» B»l, Giehen, den 31. August 1912. Der Dahlleiter: Steiler, Beigeordneter. 8161 öft ?frtuafi5iän»fr in) terietniiirr 145 ß. hre 'Srrnömtigsttcicfire für ÄiMlitj. Die Dadi bet Vertrauensmänner und ikrsahn'anner für btc Angefteüicnvcrficherung findet für den Bezirk bet Stabt «Hiefien hir Arbeitgeber und für Angestellte statt: Am Lam»'tag, den 19. Cftobcr 191«, von 11 Ubr vormittags bis 2 llbr nachmittags und von 5 bis m Ubr nachui>ttagc>. AIS Dahllokal wird der 2 inunaefnal der Ltadtoer ordneten im Stadtdaufe tGanctmrahe L Ztminer Nr. 11» bemmnu in rinnet. Die Periraueno- und Ersatzmänner werden ie zur valfte ans den Arbeitgebern der ver- firterten Anacftellten und nufl den verndterten Angestellten, die nicht Arbeitgeber find, gewählt. Tie vertrauen»- und L^rfaumnnner ans den Arbeitgebern werden von den Arbeitgebern der verficherte- Angestellten, die übrigen von den verifcherten Angciiellten gewählt. TLablbercchtigt sind colliahrigc Dcntfche männlichen und weiblichen incichlechts. sofern fie zu den verficherten Angestellten oder deren Arbeitgeber gehören und tm Be zirk der Stabt Äiefien wohnen. LLa bl berechtigt als Arbeitgeber find - wenn fie nicht als Angestellte ivablderechiigt nnd auch 1. die gesetzlichen Perireter gelchaUs-iufghiger tutb be- schranft geichgftssghiger natürlicher Personen, 2. bet iuriftifdicii Pc.ionen bie Mitglieder des Vorstandes. bei ' Gesellschaften nut bcldmuifter Haltung die Geschäftsführer, bei anderen V'aiidelsgcfellschaften die persönlich haftenden tffesefifchaiter, soweit sie nicht von der Pertretung ansgelchlossen find Blttb hiernach für eine niriftifche Perfon oder tOefcllfchau mebrere wahlberechtigte Personen vorhanden, so darf nur eine von ihnen das Wahlrecht au»uben. lUrililbar sind nur versicherte, die nicht Arbeitgeber find, und Arbeitgeber der versicherten Angeuellieit, die tm Bezirk der 2tnbt («tenen wohnen oder beschäftigt tverben ober ihren AetricbSsitz haben. Wählbar al» Arbeitgeber finb — wenn sie nicht alb Angestellte wahlbar finb auch: 1. bie gesetzlichen Vertreter geschäftsunfähiger und befdbräuh geschäftsfähiger tiaiüriicbcr Personen, 2. Die Mitgltebcr des Porstanbes einer jtiriftifchen Person, die iHcfctahbfübrcr einer Gesellschaft mit beschrankter Hasiting. die persönlich hofieiiben Äe- fellschaiter bei an bereit L'anbelSgescllfchaften, soweit sie nicht von der Bertretung gitSgeschloffen finb, 3. die bevollmächtigten Stetricboleiicr. Weder wahlberechtigt noch wählbar ist, wer 1. infolge nrafgertchtlicher Verurteilung die Zähigkeit zur Bekletdiing öffentlicher Aeiuter verloren Hat oder wegen eines ^'erbrechens ober BergeHenb, ba» ben Verlust dieser ,,abigkeiten zur ,>olge Haden kann, verfolgt wird, falls gegen ihn das Haupt verfahren eröffnet ist, 2. Infolge gerichtlicher Anordnung in der DerfÜgung über fein vermögen beschränk! ist. Angestellte, die nach # 390 des PersicherungSgefetzes für Angestellte von der 'Jkltragolciüunn befreit finb, find sowohl wahlberechtigt als auch toählbar. . Ifiewablt wird schriftlich nach den Grundsätzen der Verhältniswahl. Tie Wahlberechtigten werden ausgesordert. Vor schlagslisten für die Wahl bis ivätestens drei Woche» vor dem 'Wahltag, d. i. bis einichliehlich 27. Lev tember 1912, bet dem unterzeichneten Wahlleiter einzureichen. Die BorschlagSlisten find für die Arbeitgeber unb die versicherten Angestellten getrenni anfzustellen. 3ebe Vorschlagsliste soll minbesten soviel Namen enthalten, als BertranenSmänner und Ersatzmänner zu wählen finb; sie bars höchstens bie doppelte Zahl solcher Namen ausweisen. Die yoraefdiLigenen find nach Bor- unb Zunamen, Ttanb ober Verns unb Wohnort zu bezeichnen unb in erkennbarer Weibenfolgc ansznsühren. Mangels anderer ansdrllcklicher Erklärung wird angenommen, haft bie an erfter Stelle Aufgeführten als Vertrauensmänner vorgeschlagen iverden. Tic Vorschlagslisten müssen von mindestens fünf Wahlberechtigten unter Benennung eines für weitere Verhandlungen bevollmächtigten Vertreters unter schrieben sein. Die Vorschlagsliste soll die Wählervereinigung, von der sie ausgeht, nach unterscheidenden Merkmalen kennt- lid) machen. Hat ein Wähler mehrere Vorschlagslisten unlerzeich- nct io wird seine Unterschrift auf allen VorschlagSliffen gestrichen. Die Vorschlagslisten sind ungültig, wenn sie verspätet eingereicht werden ober wenn fie nicht vorschriftvmähig unterschrieben finb unb der Mangel nicht rechtzeitig behoben wirb. Zwei ober mehr Vorschlagslisten können in der Weise miteinander oerbunden werben, baff fie den Vorschlags listen anderer Wählervereinigungcn gegenüber als eine einzige Vorschlagsliste gelten. In diesem Halle müficn bie Unterzeichner der Vorschlagslisten ober die bevollmächtigten Vertreter übercinfiiinuiciib spätestens bis zuin Ablauf des elften Tages vor dem Wahltag die Erkläriina abfleben, das, bte VorschlaflSlisten miteinander verbunden fein fallen. Andernfalls ift die Erklärung über die Verbindung ungültig. Wird von den Arbeitaebern ober von den versicherten Angestellten bis einschließlich 27. September 1912 nur eine Vorschlagsliste eingerelcht, so findet für bie bctrcRcnbc (9ruvve keine Dahl statt. Die in der Vorschlagsliste gültig verzeichneten Personen gelten bann in der für ben Wahlbezirk erforderlichen Zahl in der Neihensolge deS Vorschlags als von dieser nippe gewählt. Die Wähler haben sich über ihre Wablberechtig ung auSznweisen. Ttiir die versicherten Ängeitellten bient die Verficherungskartc als Ausweis, für die ülrbeitgeber eine von der (Gemeindebehörde des Bc- triebsfitzeo ausgestellte Bescheinigung. Tie Arbeitgeber werden anfgcfotbcrt, sich die Bescheinigung auoftellev >n lassen. DaS Wahlrecht wird in Perfon und durch Abgabe eines Stimmzettels auSgeübt. Die Stimmzettel dürfen nicht unterschrieben fein und keinen Proteft ober Vorbehalt enthalten. Sie finb auhcrbalb beo WahlraumS Hand- schriftlich ober im Wege der Vervielfältigung herzufiellen. Den Arbeitgebern ift eS gestattet, an Stelle der persönlichen Siimmabgabe ihren Stimmzettel dem Wahlleuer unter Beifügung beS Ausweises über ihre Wabtberech tigung brieflich einzufenden. Tie erforderlichen Umschläge erhalten bie Arbeitgeber auf Verlangen im Stadthaus «Zimmer Nr.2, ausgehänbigt- Der Brief muh bis spätestens is. Lktober 1912 bei dem Wahlleiter ctngcflanaen fein. Nachträglich eingehende Stimmzettel sind ungültig. Ocher Wahlberechtigte bat eine Stimme Arbeitgeber, bie mehr als 5d aber nicht mehr als 100 Versicherte Angestellte beschäftigen, haben zwei Stimmen, ftür je weitere angefangene Hunden verfichene Angestellte erhöht sich die Zahl um eine Stimme. LI ein Arbeitgeber hat mehr als 20 Stimmen. Hat ein Arbeitgeber mehrere Stimmen, fo hat er jeden Stimmzettel in einem besonderen Umschlag zu verschlief, en. (Enthalt ein Umschlag mehrere Stimmzettel, so gelten fie als ein Stimmzettel, wenn fie gleichlautend finb; andernfalls finb fie ungültig. Der Wahlberechtigte barf fein Wahlrecht nur in dem LtimmbezirL in dem er wohnt, auSüben. ES kann nut für unveränderte Vorschlagslisten gestimmt werden: auch die Reihenfolge der Barge- ichlagenen in der Vorschlagsliste darf nicht geändert werden. Ungültig i*t die Wahl einer Person, die zur Zeit bet Wahl nicht wählbar war- Ungültig ift ferner bie Dahl einer Person, von der ober zu deren (turnten von Dritten die Wahl rechtswidrig (SS 107—109,24o, 339 des Neichsstraigeietzhuchesi ober durch Gewährung ober Verwrechung von Geschenken beeinflufit worben hl eS fei denn, dah dadurch bas Wahlergebnis nicht verändert worden ift. 3 Ö= CTC, 5 3 rr» =’ (25- = tc - s — - <5- ö d 5T = ö = * - e s.3. — ?o — Oper S-T? 2-Ts ■ 7ö> =•□ = — —•=* vs rt rt O =. ~ ta o = e S*8'®« 2 »2- "■ er — —•—■ « <2»3 ■ ■X-, S —' J er ■» — 'Jo 3 ■ er -5 g <5> 5° = <3*_ S =.5° x d ljS — «’s ~ — ?^3=; 5 !=.<:. gr» S-3.3 er O o’s -J° „So „42° =J2 s :2w — CT -Jb 5" rt , "r- -Z"" S« reö ÖO — O 2 ~® s 5.» e* -3. & s 3^L^ er3® - - «?=• »OG -'S G — o--» — öo •Jo 3 9 3 Z®1 rt ra S — □» Z.= O" ?s ■S.E 2" s-s' •JO c: 3 'g'S’n. = =" t?= es*-? ü'2 1 er —■ o 2 S 5 'S - ~Z •Ju’Q" - ~1?5 S cz o 2 M = B.« 7 E E S UU — = 3 = ZZL er — _. 2^ —. ri 2,0 — or—. g 2 *Jl cG • uv «»2C* »'■■’s 5,rt O-DQ 2'-®' eogÜ 2'5 "2'- 5*v o 2 §.~Sa 9 a e1 - Z-^sZ^A er 2 öS —' q er re. -. 2. = 13 2.»= ZZ ,7 er*-?- —• o 3 ’Ä 0 » ? >=-°z 2.3 & rt = s3 ^*35- fä* 3 cra L--Z. -ts0“ = Zoe G rt 5-ro Ter 9 erdüi erbtiä. auM i, E icn Pk jijtfien icn. nahmt , «afft igt btfi Ij noch t Ausg jflrölm Men 1 deutsc ifen gcl 1 bloße Sic je An lion Loge: 1M .. * L- u'cfifW ■SB? 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LZ 3 L ffZ » 3 E- rs ^zi v3 g 5 E — er* —er h 3 > s er Z.?MZK Z 2-3^3. rt er s s. -. OS =»P rt = 3.-9 ”-^z •g ■ s 3 ö<^5 o *- •• 3 ^r_, S. o 3 O E As AZz c** s "'2L. S-LZ2 S-o E, 2 0 g S 3 öl s. 'S "3-2 s — er s 2 3.= <2 3. — 5 ö'S s _ 3 » 2 3- z Öb » = S CG rt — >?». rt « rt S^ §> = C* rt*-5 e: <9u ö 2 02 73,2.2 = tirt oä" = 2^ Kor- c = z 2 2 = S er -p S ** rt’ 2 5' g*JP*g « S'S e -..P?Z ÖD SS s » G er rt = Z ”2 er 3 7,’rt 5. ■ 5 oer '’ZfZB-S!"» « «o- 3.®®as-rs»g:^ä — 3 rt 3—, rj» —3 - 3 =.6*52, ©9 = Z*' 5-Zrt o-**p. Ao = 2 2. —• —• ^= " = 7 § 2 z er»3 5ai ■ ” 3 o 3-ä* —5’- g er 5- 2 Z"3 2* rt 3 3 ' Zrt » 3 —-er « •* » *— •* £ » > S <2 rt e —■ S -l 9 2 z2 0 3 MZ coli; er 2 3 "' "Ä ZT. - =3. s sl5" äff W d er ZMI7K2?^ yr — 0-3 Jio e4 S " 3 -erbtij fümlitit ui Ans Jii vers teitm i sann bi f(aniiefl Selb' selb fcd) burc >-B man Ehrend ■Krötn, -uxhen ■ n un ark tr v'tn t :n.’’ t lin w. bit ji ■warben. Schutz ’Pljlag '* «'tim tilgen lange '»ittti ,-r ?!