ltt. 199 Zweites Blatt 162. Jahrgang Erschein» täglich mit Ausnahme des EonntagS. •noleuiD TtDen 4/ Die 9t c l i fl . o 11 Ring hten, das Bild de ' stück, welches in btt die Versammlung mit der F Fortbestehen eines leistungssä I gefamtbeutfdK Staat, 1 vorzügliche Leistungen 1. IUI mnt inS*. i« W L 1 Stu«"- .. J Reichsta ttt „•itfcfotr SamiHenblätter" werden dem Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da« „Mrdsblatt fir den Kreis Kietzen" zwennal wöchenllich. Tie „Landwirtschastlichen Leit« fragen" erscheinen monatlich zwennal. »cinrich und der» itz. machen können Ich sehe den Wert der Oppenheimerschen «chrrft m ihrer Wirkung, die sie auf den Liberalismus, insbesondere aus die Fortschrittliche Bolkspattei ausüben kann. Daran sollte das Wort „Sozialismus" niemand hindern. Dadurch, daß Oppenheimer das Großgrundeigentum und seine Zertrümmerung durch eine schone innere Kolonisation in den Mittelpunkt eines grobzügigen wissenschaftlichen Systems stellt, gibt er dem Liberalismus em populäres, politisches und sozialpolitisches Programm. Dabei ist es mir heute Nebensache, ob nach Durchführung der Open- heimerschcn Ideen alle soziale Ungerechtigkeit verschivindet, weil jeder annähernd den Ertrag seiner Arbeit erhält, oder dann erst der Liebel nodi anderswo anzusetzen ist. Das können wir unseren Enkeln überlassen. Oppenheimers Gedankengänge sind im tiefsten Sinne liberal und individualistisch, weil die Erhaltung der freien ! Konkurrenz einer der wichtigsten Programmpunkte ist. Unternehmer, Arbeiter und Bauernschaft erhalten hier auf Jahrzehnte hinaus eine Marschroute gewiesen, die sie gemeinsam zurück- legen müssen und können Wirtschaftlich gewinnen die Arbeiter höhere Löhne, die Landarbeiter die selbständige Bauernschaft, die Industrie neue Absatzgebiete für mindestens fünfzehn Millionen Menschen. Oppenheimer zeigt die größte soziale Reform, die möglich ist, größer als alle Arbeiterversicherung zusammen. Wenn, wie zu erwarten ist, der britische Liberalismus in dieser Richtung vorausgeht, wird der deutsche Liberalismus hoffentlich bald seine Schicksalsstunde begreifen. Die „Zertrümmerung des Großgrundbesitzes", das ist ein Programm, das uns doch nicht so ganz „individualistisch" erscheint. Dass innere Kolonisation gefördert werden soll, haben wir dagegen schon öfter ausgesuhrt. Leibe; ein------ .. - . „„ • sraklion bei Abstimmungen „zu mindestens 7o Prozent" Die sozialistische Antragßfiut. Der „Vorwärts" veröffentlicht die zum Chemnitzer Parteitag gestellten Anträge, 143 an derZahl. Bon den mancherlei Wünschen sei zunächst erwähnt, das; auf die f begeht Revt6 <»*"" uJÄ Samstag, 24. August l‘)l2 Rotationsdruck und Verlag der Brüblichen UniversuätS - Buch- und Steindruckerei. 9L Lange, Dießen. (ßcricbuiaaL Urteile des R ei ch s g eri chts. Leipzig, 23. Aug. Tas Reichsgericht verwarf die Revision des Fleischermeisters Felix Katz, der am 19. Juni vom Schwurgericht B e u t b c n wegen des gemeinschaftlich mit dem Fleischergesellen Timotheus >tondziolka begangenen Raubmordes an dem Handelsmann Cham Chapper zum Tode verurteilt worden war. Kondzwlka legte keine Revision ein. Das Reichsgericht verwarf ferner die Revision des Fabrikarbeiters Willi Pickel, der am 3. Juli vom Schwurgericht Zwickau wegen Totschlags und versuchten Diebstahls zu fünszehnjähng-m Zuchthaus verurteilt worden war. vermischter. — Maul- und Klauenseuche bei Menschen. D," Uebcrtragbarfeü der Maul- und Klauenseuche von Tieren auf Menschen ist schon wiederholt festgestellt worden. Ein solcher tyaletS Roptrte. Steiß, und \W- nieste: mglück Arbeiterbewegung. Rio de Janeiro, 23. Aug. Ter Dockarbeiter-Derbarst in Santos droht, alle Streikenden zu entlassen. Ein Teil der Tockarbeiter nahm die Arbeit wieder auf. Tie K a f s e e - E i n - sack er stehen der Wiederaufnahme der Arbeit weiter ablehnend gegenüber. Tie Polizei schloß das Lokal des Ärbesterverbandes- Hl bringen den Portritt lässt, wird nicht gesagt soll nach den Wünschen von Halle, Weimar u a. nicht mehr „Privatsache" bleiben; mehrere Vereine fordern di jenign, die mit der^Staatsreligion gebrochen haben, auf, der Staat- - kirche den Rücken zu lehren. Endlich werden als Ort für den näch st jährigen Parteitag vvrgeschlagei, Hagen, Görlitz und Leipzig. Auch für dessen Tagesordnung liegen schon Wünsche vor: Agrarfrage, Impssrage, Privatangestell- Genossinnen und Genossen in etndringltche Erinnerung Darum man hier dem UKib.idicu Geschlecht chweizer Polizeibehörden solgendc dann dem internationalen Kongreß vorgelegt werden soll: ' 8 - 0 ' einige weitere Organisationen bemitragen Verlegung der Feier auf den ersten Sonntag im Mai. Auch bezüglich der Presse liegen mancherlei Dünsche vor. Tie „D a m p- sung" des Reichstagswahlkampfes in verschiedenen Kreisen erfährt von Duisburg, Rordhausen-Hohenstein, Elberfeld- Barmen und Weimar III scharfe Verurteilung, von Kassel dagegen Anerkennung. Auch den Diäten der g s ab geordneten rückt man wieder zu Lübecker Genosse verlangt, daß die Reichstags- bat in den Gasthöfen in der Rühe der Bahnbosstraße noch eine votelkontrolle einzusetzen. Bauten sind über die Zeit des Zuges völlig zu entleeren Im Einverständnis mit der Manion? Polizei ist für icroahge Sicherung der Bahnüberg ä n si e (üährenb der Durchfahrt der Bahnzüge, in welchen der Mauer nd) befindet, zu sorgen . , Tas gesamte Polizeikorps wird möglichst lückenlos disponibel gehalten werben Beurlaubungen an Polizeüeuie sind über die Tage des Kaiserbesuchs unzulässig. Für die beiden Polizeilöschpikene auf den Wachtposten St. Peter und Predigern werden als Ersah 14 Mann Feuerwehr in der „Mühleburg an der Zähringerstraße installiert Dem Militärkommando wird^die Bereitwilligkeit ausgesprochen, ihm yk den Abend des 3 «ep- tember zur Verstärkung des Militärs und der Polizei ui Ub sperrungszwecken 500 Mann Feuerwehr zur Verfügung zu stellen/ Redaktion, Expedition und Druckerei: Lchul- strotze 7. Expedition und Verlag: e^»»bl. Redaktion:112. 2eL-2lbu A,ste,ger»ietzeri. Unzweifelhaft gehl aus diesen Zahlen hervor, daß der Staatseisenbahnbetrieb im Schnellverkclst rT„w______ _..n..i aufzuweisen hat, die sich dem Aus- ■ hnb gegenüber wohl sehen lassen können. Aufenthaltslos Idurchfahrene Strecken von über 150 Kilometer Länge nxircn |tor einem Jahrzehnt in Deutfchlaitd noch fast unbekannt, ■ unb die baoerifdic Strecke München-Nürnberg, die crft-| jiitald um die Jahrhundertwende aufenthallslos durchfahren । Irnirbe, blieb fünf Jahre ohne Konkurrenz Vielleicht wird I reden der für einen großzügigen Schnellverkehr wie ge- I fchaffenen Strecke M ün ch en — Be rl i n in Zukunft noch I lie eine oder andere Fernstrecke Deutschlands ähnlich hohe I oder höhere Fahrtleistunaen aufzuweisen haben. Dabet I ist in erster Reihe an die Verbindung B er l i n — Fr a n k- I iur t am Main zu denken, eine Strecke, die ganz ähnlich I'Unstiqe Voraussetzungen für einen Schnellverkehr bietet. WFHre kürzeste '^rbinöung (538,9 Kilometer) geht über I >).ille—Bebra, und es scheint nicht ausgeschlossen, daß nach f Vollendung der Umgehiingsbauten bei den Kopfstationen | u Bebra und Elm, wo heute alle Züge anhalten müssen, frier vielleicht noch höhere Leistungen im Fernverkehr vor- Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhessen Bei den Beratungen über die besonderen Angelegenheiten bet Daugenossensckaften beichästigie sich die Tagung mit dem ^E r b ■ bau recht. Tie Versammlung stellte sich auf folgenden ^tand- tnmh: Die Zinspslicht des Erbbauberechtigten einerseits und die dingliche Sicherstellung der Hypothekengläubiger andererseits bedarf einer gesetzlid-en Regelung. Die Zinspflicht des Erbbau- nehmers muß dinglich sichergestellt werden. Das Erbbaurecht darf aber, falls die Zinsen mdff gezahlt werden, nickst untergeben, andern muß auf den Eigentümer mit der Verpflichtung übergehen, an den Erbbauberechtigten eine Entschädigung zu zahlen, die dem Werte der errichteten (Gebäude gleichkoiiimt und aus der die Hypoth kengläubiger Deckung finden Ter Grundeigentümer muß von Gesetzes wegen verpslickstet werden, bei Beendigung des Erbbaurechtes dem Erbbauberechtigten den vollen Wert der vorhandenen Baulichkeiten zu vergüten, ober den Erbbauvertrag zu verlängern Bei den besonderen Angelegenheiten der Baugenossen- dahai betonte Verbandsanwalt E r ü g er ebenfalls bte Notwendigkeit einer möglichst großen Liauidität. In der fortgesetzten Besprechung der gemeinsamen An- gelegenheitenaller Genossenschaften beschäftigte sich die Versammlung mit der Frage des Kleinhandels. Tas Fortbestehen eines leistungsfähigen Kleinhandelsstandes fei not- wendig für das gesamte deutsche Wirtschaftsleben. Vorbedingung sei aber, daß sich die Kleinhändler den zeitgemäßen Wirt- chaftsformen anpaßten und zwar insbesondere dadurch, >aß sie sich moderne kaufmännische Grundsätze zu eigen macht und ich durch Kreditgenossenschaften die billige Befriedigung ihres Kredilbedürfnisses sicherten. v _ Als in der Aussprache Angriffe gegen bie Warenhäuser erfolgten, bezeichnete der Verbandsanwalt Krüger den Kampf gegen die Warenhäuser als erfolglos. Man müsse nun einmal mit diesen Großbetrieben redmen und nur dafür sorgen, daß die kleinen Betriebe konkurrenzfähig bleiben. Direktor Spitz s Cosel i sprach übet das T hema „Kapitalismus und Genossenschaften" und begründete folgenden Antrag des Gesamtausschusses: Gegenüber dem stetig wachsenden Einfluß des modernen Kapitalismus betont der Allgemeine Genosienlchaftstag aufs neue die hohe Bedeutung der den Genossensdxlften von Schulze-Delitzsch ubekommenen Ausgabe, durch Zusammenfassung zahlreicher sckuvacher Strafte machtvolle wirtschaftliche Einheiten zu organisieren und diese unter gewissenhafter Beachtung genossenschaftlicher Grund- sätze io auszubauen, daß sie allen denen, die sich unter dein bewährten Banner der Selbsthi.ie und Solidarität vereinigen, in dem Streben nach Erhaltung der wirtschaftlichen Selbständig keck ebenso wirksamen als dauernden Beistand zu leisten vermögen Auch dieser Antrag wurde angenommen^ I , > I l U V 111 V L H UUJIV v l 11 f vu * * 1,1 w ‘ ‘ ' ■’ Marx als feinen genialen Lehrmeister betrachte, legte er ',n bar, wie bas wichtigste Gesetz des Marxismus, hie Akku- mulationStheorie, völlig falsch, ja nur durch eine „Erschleichung" zustanbe gekommen sei. Mit der Akkumulationstheorie steht und fällt der Marxismus, und man kann sich des Eindrucks nicht erwehren, baß Oppenheimers Beweise erdrückend sind." Von der Belehrbarkeit der Sozialdemokratie erhofft Erkelenz nicht viel, benn sie fei im Grunde nur eine „Glan- bensgemeinschast". In Bezug auf ben Liberalismus macht Erkelenz dann Ausführungen, bie wir uns nicht zu eigen Ferner gehört hierher der dreiklasfige Badezug Berlin — I Groinemünbc— Hcringsborf, der mir am Pfingstsamstag ■ urh im Juli und August verkehrt. Er durchfährt die 201,3 Kilo- I ntfter lange Strecke mit 70,6 Kilometer in der vstunbe. xer ■ 4,30 3u a Berlin — Dresben — Neustadt braucht zu der ■ lFb,6 Kilometer langen Strecke 139 Minuten, also 81,1 Kilometer ■ in der Stunde. Der Zug L e i p z i g—B e r l i n 6.51 nachm. fährt ■ rul 73,4 Kilom. in der Stunde, der Zug um 4.20 morg. dagegen ■ nut 77,6 Kilometer auf derselben Strecke und braucht also 16 ■ ‘Minuten weniger. Sckstießlich kommt iwch der Zug Berlin — ■ halle 8,00) mit 88,2 Kilometer in der stunde (161,7 Kilo- I meter Entfernung). tenfragc u. a. Tie .Komödie der Kölner RegiffenreV Sehr scharfe Worte gegen den Katholikentag richtet bie „Kölner Korrespondenz" der Ucbcrtatbolikn. Eine Probe: „®ic stimmte eS mit diesen Maximen .den reckst Fatboliidicn Worten des Präsidenten Sdunitt vom „Einschwenken wie eine Kompagnie" und ..alle Wege führen nach Rom" überein, wenn man die Arbeitermassen auf hetzt gegen die Erklärungen Roms, mit der Vorgabe, der unorientierte Papst hätte sich durch Ver leumbungen gegen die Organisatioiisform der Christlichen Gewerkschaften einnehmen lassen? llnb wie stimmt es mit diesen Maximen überein, wenn die „Köln. Volkszeitung" ieben_ Latz der Katholikenversammlung (noch in der hier zitierten stelle) sperrt, der im entferntesten den Sinn haben kann: ,,Tu magst sagen, was Du ivillst, Papst, wir bleiben, was wir sind!" Und wie stimmt es mit diesen Maximen überein, wenn M.-Gl ad bach in seiner Korrespondenz die Losung ausgibt: In diesen Dingen ist der Papst nicht unfehlbar, also brauchen wir uns an seine Entscheidung nicht zu stören' Und wie stimmt es mit diesen wiafimen überein, wenn man bie Regierung dem Papst in den Arm sollen läßt, so oft er in den „Meinungsverschiedenheiten" eine Entscheidung treuen will Die Zesuitenresolution ist ia ■ ! >n, und die mit dem Tnulti' \ löste v ebenfalls Warum hat man bann aber nicht and) eine Resolution gefaßt und eine Eingabe an den Reichskanzler gerichtet des Inhalts: „Tie Katholiken Deutschlands sind gegen lebe Einmischung der Regierung und jeden Druck auf den heiligen Stuhl, wenn dieser sich anschickt, in Meinungsverschiedenheiten der deutschen Kalholiken eine Entscheidung zu treffen." Nein, beileibe nicht! Das Geschäft mit der DilHelmstraße wird ganz anders abgeschlossen. Das brave katholische Volk aber kann beruhigt nach Hause gehen „£)ört mal, wie katholisch sie sprechen? sie sollen gefährlich sein!? Q man muß über die Kölner Regisseure lachen und über die ganze Komödie." 55. Allgemeiner veulicher Ceuoffenschastrtag. M ü n ch e n, 23. Aug. Tagesordnuiig des Parteilaas auch noch bas Thema brr Jugendpflege, sowie bas ber Teu.erung Zesetzt werben soll. Was bie Agitation betrifft, so wirb Stimmung dafür gemacht, mehr in die Privatangestelltenkreise hineinzusteigen. Zahlreiche Anträge wenden sich weiterhin gegen die borgeschlagene Beitragserhöhung; bie oirklicht werben können. I.Hauptflut der Anträge gilt jeboch ben geplanten O r g a n i- Jedenfalls dürfen schon heute, wie ber Sommorfahr* s a t i o n s ä n b e runq e n: Vertretung ber Reichstags- j1an'l9r2 utr Genüge zeigt, bie Leistungen im Betrieb ber fraktion auf bem Parteitag, Vermehrung ber Mitglieber )eutschen' Ltaatseisenbahnvenvaltungen mustergültig ge- bes Parteivorstanbes, Einsührung, eines Porter- , rannt^werden Dabei haben weder Rekordsucht noch Wett- ausschusses; diesen wünschen bte meitten als „Senat i >m»erb mitgespielt, ohne bie sich ein auslänbisches Privat- zu etablieren. Neben bem Ausschlußverfahren will ein hfenbalymniiem kaum vorstelleii läßt. Antrag noch ein „Nichtwieberaufnahmeverjahren ein- j _ "" ■ führen. ’ 5ich-rh-itsmahreg°ln str den Besuch de; Kaifets Crga^= ™ in öer dchwelZ. Tagesverdienstes an bic Parteikasse. Ern Antrag verlangt Mit Rücksicht auf den Besuch des Kaisers in ber Sckiwe z eine llrabstimmung über bie Maifeier, deren Ergebnis I |mb von den Anordnungen getroffen worden _ ] „1. Der Fremdenkontrolle ist erhöhte Aufmerksamkeil' ;u widmen und ausdrücklich auf strikte Innehaltung der Vor icltiitcn betressend Anmeldung und Schritlenabgabe zu bringen. 2 Die Besitzer und Verwalter der Häuser, welche in unmittcl- berer Nähe der Bahnlinien liegen, über welche der Kauer aus st idtischem Gebiet fährt, und bietcnigcn der -Vauier längs der Straßen, die für den Zug des Kaisers vom vauprbahnhot bis zur Billa Rittberg in Betracht fallen, sind rechtzeing zu verpflichten, ll ibekamiten und unvertrauten Leuten über die 4 age der .lnweien- b.rit des Kaisers keine Miet räume zur Verfügung zu iticllcn. Die Polizei bat diesen Hausem,, deren Insasicn, die L^ansardenmieter eingefchtoffcn, besondere Autmerkiamkeit zu 1'Ot und gegen Verdächtige i'ofort Meldung zu erftanen Am 38 September, nachmittags, iedenfalls vor der Ankunst des Kagers, anwesend ist. n . c ., Lebhafte Mißbillrgung wird der^L ed e b o u r i ch e n Londerkonferenz zuteil. Dem Schnapsbonkott wird ebenfalls Ausmerksamleit zugewcndel; Frankfurt a. M. Unsere schnellsten Lisenbahnzüge. Der Sommersahrplan 1912 hat für Deutschland eine lichr große Zahl von Veränderungen und Verbesserungen -rrobe ber schnellfaljrenden Züge gebracht, baß eS sich Wohl .nnen dürfte, sie einmal kurz zusammeiizustellen Pros ! -?r. A. Ku ntze müller hat in der „Zig des Vereins | deutscher Eisenbahnverwaltunaen" einen größeren Artikel | über lange aufenthaltslose Eisenbahnfahrten verössenllicht, | in bem er eine interessante lledersicht ber schnellsten Eisen- L tahnzüge gidl. In Preußen läuft ber schnellste Zug auf ber Strecke Berli n— ■ tamburg mit 88,7 Kilomttern in der Stunde, der 286,8 Kilo 1 ncter in 194 Mimiten zurücklegt Die Grundgesch>mnd>gleit ■ irerg wegen Hoch- Ml siung der Stadtstrecke für eine Strecke von 1,5 Kilomtter sogar I ous 15 Kilometer-Stunden ermäßigt toerden muß. »R! - B-ÜU»* ,n I.Ban#e8 Auch in den heißen Monaten MAGGrBouifon WürfelderbesteflB 5 Würfel 20 Pfg einzelne Würfel 5 Pfg. , MAG Gis Kute, sparsame Küche nnrb der „Allg. Fleisch.-Ztg" jetzt aus London gemeldet. Einer der Inspettoren im Ackerbau-Tevartement, George Ä. Bell, welcher täglich eine große Anzahl verseuchter Tiere zu untersuchen hatte, wurde bei dieser Gelegenheit von einem Rinde ganz leicht in den Finger gebissen oder eigentlich mehr durch einen scharfen Zahn geritzt. Der Verletzte verband die kleine, kaum sichtbare Wunde und setzte seine Untersuchungen fort. Nach Verlaus von acht Tagen schmerzte die verletzte Stelle und nach einigen Tagen brach die Maul- tmb .Klauenseuche mit allen ihren bei Tieren bekannten Kennzeicl>en aus. Alle Erscheinungen, wie wunde Stellen am Munde, wunde Stellen an Länden und Füßen sind vorhanden. Ter Erkrankte befindet sich in der Behandlung hervorragender Aerzte. Man hofft auf gänzliche Leitung dieser bei Menschen allerdings selten auftretenden, aber äußerst schmerzhaften Krankheit. 2.00 Mk, Bobuen daS Pid. 10—15 1‘fQ. Birnen daS Pfund 10 bv 15 Vlg. Zweischen das Pfund 12—15 Psg^ Aepsel der Zentner 8 btfc 15 Mk. Marktzeit von 7 bis 1 Uhr. la. Frankfurt a. ®L, 23. Slug. Heu- und Strobmarki. Angefahren waren 7 Wagen Heu, 2 Dogen Ctroh. Bezahlt w.ird« für veu 3,00—3,20 9RL, Etroh (Nornlangstroh) 2.40 - 0.00 Mk Wirrstroh 0,00—0,00 Mk. Alles für 50 Kilo. Geschäft langsam Tie Zufuhren waren auS den Kreisen Cbertaunu5, ^anau unc Dieburg. ist Scotts Emulsion von der gleichen Wirkungskraft. Man erkennt dies am besten daraus, daß das Präparat seit Jahrzehnten in den Tropen gegenüber allgemeinen Schwächezuständen, Ent- kräfttingen und ähnlichem als BorbeuqungS- und Stärkungsmittel genommen wird. Dort ist es schon lange ein unentbehrliches Hausmittel geworden. Scotts Emulsion ist also selbst bei der größten Hitze zuttäglich und leicht bekömmlich, und man soll deshalb eine Lebertrankur nicht auf die kalte Jahreszeit verschieben. Tie immer leicht verdauliche Scotts Emulsion, in welcher sämtliche Nährstoffe des Lebertrans in Verbindung mit mineralischen Salzen enthalten sind, kräftigt jung und alt zu jeder Jahreszeit. Befiaabteile: ftcinftcr TltbMiaaUQetcrlrftit 150.0, prima 'Wuerin 50A unttrvioSPborigfanrer »al! 4J, unttrpboeobongtaureS Natron 1A pulo. Tragant 3> feinfttr avab. ®ummt pulo. xA Waffe r Sütobol 11,0. Hlrr»u aromatiftbe Emulsion mit Man»kl- un» Vaullhrriaül je 3 Tropfen. mieiirgehilseztl r Moltkettrahc 28 Märkte. «ießen, 24. Aug. M arktberi cht. ?luf beutiqeiu Wocben- markte kostete : Butter das Pfund 1,05—1.152)1^ Hühnereier 1 Stück 8—9 Pfg., 2 Stück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 10—0 Pfg., Gänsetier 1 St. 20 Pf^ Käse daS Stück 6—8 Pfg^ Käsematte 2 Stück 5—6 Pfg/ Tauben pr Pr. 0,80—1,00 D!k., Hühner pr. St. 1,00—1,60 Mk., Lahnen pr. Stück 0,80-1,80 Mk^ Enten pr. St. 1,80-2,20 2)!k., Gänse bai Pfd. 00-00 Wg„ Ochsenfleisch pr. Psd. 92-100 Pfg* Rindfleisch pr. Pfund 90—94 Pfg* Kuhfleisch 80 Pfg* Schweinefleisch pr. Pfund 90—110 Pfg., Kalbfleisch pr. Pfd. 92—96 Pfg., Hammelfleisch pr. Pfd. 70—90 Pfg., Kartoffeln pr. 100 Kg. 6.00 bis 7.00 Pik., Weißkraut das Stück 15 bis 30 Pfg* Ziviebeln per Ztr. 8,00—10,00 Milch das Liter 22 Pfg. Nüsse 100 etücf 50—00 Pfg^ per Zkr. 0—00 Mk^ Gurken 100 Stück 1.50 ^Mpram- E ff । (tiitti -WM Eintritt gesucht In Sfhaff«taedL i;xss*g ji liteei irtbca- Zuleresseuten bur<6 Einsendung den in« 'n. luqcsandl. Rc- Z-ia linnen die Vuinc zL"r Aicola Hccklcr, "• «kÄ «r i'anb’tr- 6- Tel. WWlÄM ;f bei nutem Lohr E Utfort in dauernd. Kn flthidit. MM Angebote uni. «Wenec Anzeiger erb ?WkMr°V t tt-n, ricbigsttahe Börsen-Wochcnbericht. — Frankfurt a. M., 23. Aug. Das Geschäft an der Börse ist in den letzten acht Tagen etwas stiller geworden und Hand in Hand damit ging auch eine mäßige Abschwächung der Tendenz Sei eS, daß die Beweggründe, die der Auswärtsbewegung der Kurse bisher die Wege ebneten, sich durch die beständige Wiederholung schon etwas abgenutzt haben, sei es, daß die Ultimonähe einen Truck auf die Börje ausüble; jedenfalls haben weder die von allen Seiten ein- laun uns. Neubau Kevlcrstr. 5 sindp.fos.nvcl>Awci7-Zimm.- 'lllohtt., d. Neuz. entspr. ein ger.u.m.Etagentzeiz.vers.,z.v. ‘"6' Abermnnn A Kling. 6 Zimmerwobn. zu venu. 55831 Atterweg 40. Seltcrsweg (jRcuban) per 1. Oktober 9 Zinnnerw. in. Bad u. Zentralheizung zu verm. 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Liefern von Stemzeugröhren , r 34 , Liefern von MündungSröhren, 12 , 26 , Anfahren der Röhren , 32 „ 127 , Graben- und Rohrver- legungSarbeiten w 732 v 2800 . • in 3 Losen Ma»irerarbciten „ 8 , 25 Mk. Liefern von Pflöcken v 5 , 8 , Die Verdingungsunterlagen liegen aus der Großh. Bürgermeisterei offen, wo auch die Angebote verschlossen, poslfrei und in Prozenten des Kostenanschlags bis ginn Eröfsnungstermin abzugcben sind. Die Eröffnung der Angebote findet statt: Münster vorin. 10 Uhr in der Damer'schen Wirtschaft, Lich nachm. 3 Uhr auf dein Rathaus. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 16. August 1912. b’*/, Großh. Knltnrin spektion Gieren. H. S t e i n b a ch. Amtlicher Teil. Bekanntmachung. Bctr.: Maul- nud «lanensruche in Lang-«önS. Unter Bezugnahme aus nnscre Bekanntmachung vom 20. l. Dito. (.Qrciöblatt Rr. 64) luirb wegen erneuten A,tobrnch» der Dlottb nud Klauenseuche in Lang-ttönO anv den ttemarkungen Mroßcn« Linden, Grnningen, Holzheim und Leihgestern mit Rcuhos und Lndwigdhos ein BeobachtuiigSgebict gebildet. Kür dao BeobachtungOgebiet gelten die Bestimmungen unter IV und für den Lcnchenort nnd in einem Umkreis von 15 km die Bestimmungen unter V unserer Bekanntmachung vom 13. Mai 1912 (ÄretOblatt Rr. 38). Tie Ortspolizeibehördeu des Kreise» iverde» angewiesen, vorstehende» alsbald in ortsüblicher Weise bekannt zu geben. (Sieben, den 23. August 1912. Grobherzogliches Mrcioamt Wiesen. 3- V.: »older. Für »"/. Herbst u. 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Aergebung von Drainagen. Für die Wassergenossenschaft Oberau zu Vil- liugcn sollen nachstehende Lieferungen und Leistungen Dienstag, den 3. September, vorm. 10 Uhr, auf dein Rathaus zu Billingen vergeben werden: a. durch schriftliches Angebot: veranschlagt zu Mk. I. Liefern von Drainröhren 3354.35 II Liefern von Steinzeugrühren 263.20 III. Liefern von MündungSröhren 117.— b. durch öffentliches Angebot: veranschlagt zu Mk. IV. Graben- u. RohrverleguugSarbeiten 6640.— V. Fuhrleistungen 249.— VI. Maurerarbeiten 88.— VII. Liefern von Pflöcken 40.— Die Verdingungsunterlagen liegen auf Großh. Bürgermeisterei Billingen zur Einsicht offen. Angebote haben in Prozenten deS Voranschlags zu erfolgen und sind mit entsprechender Aufschrift ver- sehen, verschloflen und postfrei bei Grobh. Bürgermeisterei Billingen bis zum Vergebungstermin ein- zureichen. — Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 22. August 1912. Großherzogliche Kulturinspektion Gießen. H. Steinbach. ß*/e PMbW doh 6oükllpslaßtrnilg. Die Pflasterung verschiedener Gossen in den Orten Watzenborn-Steinberg soll im Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Voranschlag und Bedingungen können auf unserm Amtszimmer ein- gesehen werden. Angebote sind verschlossen biö zum 27. d. MtS., nachmittags 6 Uhr, bei uns einzureichen. Watzenborn-Steinberg, den 23. August 1912. Großherzogl. Bürgermeisterei Watzenborn-Steinberg. Hirz. 5704 Mädchen und trauen mit dünnem, brüchige in ober schwachem ^daar, deren sucht prächtiges, volles und üppiges Haar ist, fei folflcnbeö bewähtteund billiflc Rezept zur P'leae de» ■vmireo empfohlen. Vochem- lich 1 maliges Waschen bee Haares mit Zucker’* fom- binicrtcuiKrkut.T Shampoon 6Lakel20Ps >. daneben regelmäßiges kraiuaeS tfin- reiben des Haarbodens mit Zucker* Original Krin ter- Haarn a**er l^lafctx 1.25 und Zucker’«2rektal K räutcr IlnarnHh ; frtt i TosefluPf.l. Wrohnnifle Wir- kung,von Tausenden beslana! (5cht bei Aug. Roll, Grnfc Noll, (>arl ecibel und Clio Stbaas, Drogerien. 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