igspor. 2. Scblat|i: Glut! Sie » ligt, bleich.' fchuni die Wäfdie erhJBUdi abrik^l coblJü! 'di,"». iaft Ben ^erem Üährigen Q erfüllt, ^en di, tert. mal die Grundlage icitzulegen I>it, auf der das Stüd eingebaut in. Jetzt beißt i? fcfmellen, in weld/e.n Tempo das Sind dem Publikum vorzuspielen in. Ibsen ist in Teutschland jahrelang nicht nur für jedes Werk das iichlige (Mühl haben, d. h dem Werk innerlich näher kommen können, er muß auch verstehen, ihm das richtige äußere Gewand zu geben. Auch Mangel an fRefoeftf hallen iür eine wichtige Eigenschaft des Regisseurs freilich nur in Verbindung mit Bildung, denn daß einer sich an die Jniwnic* mng eine- Stüdes mach:, ohne eine Ahnung zu haben, was und warum etwas vor ihm gemacht rouroe, Halle ich für ebenso ausgeschlossen, wie seine Vorgänger, sktaoisch zu kopieren. Es gibt einen Ausspruch im 2ht2icrbcmcb, bet mich sofort in grbszie Wut bringen kann und dieser lautet: oas war immer fo. Ich sehe absolut nicht ein, daß Tinge, die immer so waren, des* halb auch richtig sein mun'en. Gustav Mahler hat einmal getagt: Tradition i ft § chIamperci Recht verstanden beocuift das nichts anderes, als daß Tradition eine beliebte Ausrede für Schlamperei ist. Uno nirgends lit die Schlamperei größer als bei der Inszenierung der Klassiker. ES sä/cint mir ein Beweis 'ur den EwigkeitLgehalt einer Tichtung, wenn es jederzeit gegeben ist, sie anders und nep zu 'pieken und zu empfinden- -halcsp.arcs Iranuii werden iür jebes Jahrhundert neu geboten. Iine Frage, die den modernen Regineur mit am meisten besch.i t.gt, ist die, m welchem Rahmen die Klassiker und besonders 2: 2?eit>nirc gespielt werden sollen. Zwei grunbycrid.icccnc Prin- t 7.'cuInszenierungen 2hakespeareschcr Trainen angewendet. Man versucht entweder geben, in baten? t;e Tramcn jp.elen Tas zweite Bühncnprinzlp, oas heute immer inehr und mehr Geltung gewinnt, beruht auf der Verein- 'achuilg des szeniichcn Apparates. Rur wenige, abe< äxtrakterntische Einrichtungsstücke deuten den Schauplatz an. ES wirs notwendig fein, von Fall zu Fall zu Zeutschciden- ob die Stilbuhne trott das historisch getreu. Bild des Schauplatzes vorzuziehen in. Gan; sicher ist nur ein«: man kann in der historischen Treue zu weu gehen. Tre Tatsache, daß e* iür Die Inszem rung der filaffife? feine Tradition gibt und geben dari, msäae ich^ noch an einem* Beispiel klar machen. .rinc unüberwindliche 2d wu-rigfeit für Den Regisseur hat bisher daS Gaß mahl in den Piccolo- m i n i geboten. Man sieh: in einen Saal, in dem ein Haufen, bettunfencr £ freiere rin .wildes Gelage abbält, währeiid dieser Ieit ibiclt iiD vorn eine wichtige Szene ab, der.n Text oem\ Buschaucr nid.: verloren gehen darf. Ich habe immer wieder, auch bei dcn besten neuen Inszenierungen dus widersinnige dieser' 2-.ne cmp’unOen. Um die vordere Szene nicht zu Hären, mußte wilde Ssiiziersgelage im Bild umgewandeli werden. 2ie Betrnnkenyen der Offiziere äußerte sich dann, daß einer oder der andere sein Glas t-rfjob und dem Lachbarn jutranl; besonders realistische Regisseure liebel sts Ä, (U,b’/z s *3 N W Die Besprechung von Balmoral. Mit lebhaftem, leicht verständlichem Interesse hat man Ij rllenthalben den Besucy Sasonows in London und im Ij fchottifchen KönigsschloOc Bal inoral verfolgt, denn es I liegt auf der Hand und ist schon in den gegenwärtigen, I aenz besonders beivegien und entscheidungsschweren Zen. I kiuneii bedingt, daß den Konferenzen zwischen dem rujfi» I jrjen Minister des Auswärtigen, den englischen Staats- | numneni und König Georg eine politische Bedeutung zu- | ummt, die unleugbar ist, wenn auch über ihre Tragweite I ..werlich fo bald etwas Genaueres festgeftellt werden wird. I nc amtliche oder auch nur offiziöse Veröffentlichung über I wse Unterredungen oder Abmachungen ist nicht zu er- | tunen, und was bisher an privaten lUlelbungen aus Lon- I »n zu uns gelangt ist, leidet an so starten Widersprüchen, r :ß man sich daraus schwer einen Vers machen kann. Als feststelsend kann jedenfalls angesehen werden, daß ?’ by Aufrechterhaltung oder Ausgestaltung der Triple- II in teilte nicht in F^age gekommen ist, aus dem einfachen p. ötunbe, weil der '.'Ipparat dieser Entente bisher allem l stufchcin nach zur Zufriedenheit der Beteiligten funftio» ! I giert hat. Die von Paris aus verbreiteten Meldungen, i biß England in die französisch-russische Martnekonvennon tu'bezogen werden solle, verdient keinen Glauben, einmal fccil sich ja die britische Regierung nut der französischen, Ilie die Verschiebungen im Mittel in eer zeigen, über die ^'praktische Seite dieser Frage im wesentlichen vcrstänoigt h:und zweitens) weil die englischen Staatsmänner zu nnlpolitifd) veranlagt sind, um ein Flottcnabkommcn mit I einer Macht ab^nschließen, deren Flotte, wie die russische, tzakunftsmusik ist. Daß bei den .Konferenzen in London und Balrnoral über I |at italienisch-türkischen Krieg, über die angeblich günstige Vezn qSvreis: monatlirt' 75 Ist.. oiertel« '.itnlid) Mk. 2.20; durch ilbbole- u. Zweigstellen «nc Mlhdi 65 P'.; Durch die Voftl’u.S.—. ienek- läi-iL ausjchl. Besteüä. ZeitenpreiS; lokal 15 i>1w ausw.iN« 20 Pfennig. 6 hekredakteur: A. Goen. Veraiiiivortlich für den politischen Teil: August tüt »FeniUe- teil*, .BeninschieS* und ,®enrfu6iaal": R. 91 eu- L'anb*: $-.(S-i>; für den Anzeigenteil: $>. Vect. Moderne Lhcateriunjt. Ucbcr moderne Theaterkunst sprach, icie wir gestern schon kurz »r-geführt haben, am vergangenen Freitag der neue Gener.il bächor der Darmstaoler Hofbuhne. Tr. Eger entroiadte hier feine künsUerisdjen Leitgedanken, die das Darmstädter Vonbeatcr, r.-nn erst nut dem allen Sdtfcitbnan aufgeräumt ist, wohl wieder 6uf feine einstige wöbe bringen werden Schon ui den wenigen i L-.gcii seines Wirkens in Darmstadt hat es Tr. eger ver,landen, längst erlahmte Interesse am Tarmstädter Ho'thealcr wieder «r. zufachen — weil ec eben ein moderner Regiekumtler in. vri Keibt nicht in der oben, falsch verstandenen Mernrngerei lieden, ine mir baS so häufig erleben müssen, ihm ist die Bühne reut I kluSstellungSplav iür den reid-en Tl-eatersundus — sondern einzig X'T Boden, wo sich mit möglid st unaiifbruigncben Mitteln das imne Kunstwerk entfalten kann. Er steht damit an der ipri natürlich 1 von Possen ober französischen Lustspielen, obwohl auch die uöthr Arbeit geben als man gewöhnlich glaubt sondern l.on omüden ernsteren Gehaltes. Ich bin oft gefragt worden: ja, bari denn der Regiji.uc : zu achten, und daß sie aufndjrig die Aufrechterhaltung b< r Ruhe in diesem Lande und ebenso die dauernde (rin- fsthrung von Vorteilen für den Handel und die Industrie a'.ler übrigen Völker wünschen". Und desl-alb haben beide Staaten, Rußland wie Eligland, sich seitdem bemüht, die i Umabhängigkeil und Integrität Persiens nad) Straften zu ftrmdnen unb die dauernde Einführung von Nachteilen für deii Handel und bie Industrie aller übrigen Völker ju. befördern, wovon ganz besonders der deuifche Handel kin umfangreiches Klagelied zu singen weiß. sehen, daß der fKcgufcur den Sd^iuividern mdi nur etwas sagen I Regisseur, abgesehen oom Talent, haben muß, Bstbung unb einen darf, fonoern, baß er ihnen viel, ia bas numc sagen muß. I getviiien Mangct an Respekt. Um in Stunfttuerlc imrktich rin* Wir haben also gesehen, daß der Regisseur vor allem ein-1 bringen zu können, Dan man nicht bloß ein Routinier sein, man' ■ ■ . --- —t muß vielerlei unb möglichst viel gründlich wissen. Er mußk Allem Anschein nadi will das Zarenreich jetzt ernstlich )QTan gehen, feinen Teil der persischen Artiscpocke zu ver dessen Staatsmänner bisher immer noch starte Bedenken dagegen gehabt haben, diesen Pufferstaat Zwischen Indien und dem Zarenreiche verschwinden zu lassen In Ruß land hat man erkannt, da,; Persien nur mit Hilfe von Bahnkanten zu einer rujftidien Provinz gkniacht wer den kann, unb fo hat denn die Meldung bu* größte Vahr cheinlichkeit für sich, daß Sasonow nut dem Plan einer Turchgangsbahn , die von der russischen Bahn in rfielt bis an die indische Grenze oll, nach Balmoral gekommen ist Tie englische Regierung hat fid) gegen diesen Plan bisher gesträubt, denn seine logische, unabwendbare Fortsetzung wäre bie Errichtung des russischen Prolettorats über Nordpersien und Damit die Teilung des Landes, die wiederum den Russen den er- ehnken Hasen int Persischen Golf verschaffen und zugleich eine gemeinsame Landgrenze zwischen Rügland und Eng land mit sich bringen würde. Mcht nur der merkwürdige .. i der Ankunft Safonow- m London, wo em Mitglied des englisch-b.rsischcn Komitees „nieder mit Ruß land, hinaus aus Persien!" rief, sondern auch die scharf ablehnende Haltung der liberalen Presse gegen die Plane Rußlands zeigt, wie wenig populär eine solche Politik wäre. Eben deshalb bleibt es abzuwarten, ob die englischen Staatsmänner sich lebiglid) um.Jbie Tripelentente noch fester zu kitten, zu dieser völligen Abkehr von ihrer bis herigen persisch-indischen Politit entschließen werden. Mit schmerzlicher Resignation aber folgt man diesen Verhand lungen, wie sie auch ausgehen mögen, in Deutschland, benn Die deutsche Politik hat fid) seit der Potsdamer Begegnung in Persien ebenso „desintkressiert" Ivie in Marokko, aber mit den Gegenleistungen, ob sie nun von ruftifdjer oder von englischer Seite kommen, ist es allem Anschein nach recht schtvad) bestellt! London, 23. Sept. Der Minister des Auswärtigen, Sir Edward Grep und ber russische Minister des Aeußcrn, Sa so now find heute nadjnuttag auf der Statioh Ballako emgetroffen unb Huben fid) im königlichen Automobil nach Balm oral begeben. Fryr. Marschall v. Vieberstein t. Bei der Anbahnung neuer internationaler Wege, die jetzt überall von den Großmächte/! versud)! wird, ^rifu uiiv doppctt schmerzlich Die 'plötzliche Rachricht vom Hmscheiden des Frhrn. Marschall v. Bteberstein, au, den unsere Regierung für die Anknüpfung vorteilhafter Beziel-ungen zu England so große Hosfnnngen gesetzt hatte: Badenweiler, 24. Sept. Heute früh 4.15 Uhr ist im Hotel Römerbad, wo er seit einigen Wochen zur Stur weilte, der deutsche Botschafter in London Frhr. Marschall von Bieberstein geftorben. Ter Botschafter hatte, wie alliährlich, den größten Teil seines Urlaubs auf seinem Gute Reucrshauscn verbracht und sich »ur Nachkur in Badenweiler aufgehalten. Seit a ch t Tagen mußte er >m Hotel „Römerbad", wo er Quartier genommen hatte, das Bett hüten. Ucber bie An der Erkrankung war >nd)ts zu c ff obren. Im Hotel „Römcrbab" teilte man mit, daß die itranf heit auf Arbeitsüberlastung und auf eine gleichzeitige Erkaltung zurüdzuführen sei Frhr. v. Marschall hatte den Rus, nicht nur einer der tüchtigsten Diplomaten, sondern aud) cm willenskräftiger burd gefallen uno bie Schild Daran trug nichts anderes, als bas Tempo des Dialogs. Sid werden fid, vielleicht^nie Darüber klar geworden sein, wieviel die Behandlung des Dialogs ausmami und doch werden sie es unbewutzt empruubcn haben. Sine Szene stürmt dahin, Rede unb Eegenrebe folgen einander Schlag aui Sd lag, nur verlangsamt sich das Tempo, einzelne Satz., tic uns für fpäter in Erinnerung bleiben sollen, werden teroorgebobvii — uliurltd) darf das nid?: wiltturlid, geschehen, londern raufe im Eharakler Der handelnoeu Personell begrünDci sein — eine Pause tritt em, bas Publitum suhlt hier, sollte etwas ausge- ivrochen werben, was omdüvtegcn wird, uno nun kann ber Dialog m seinem alten Tempo wettergeyen. Ter Zuschauer wirb au’mcrljani geworben unb aus bie spateren Vorgänge vorbereitet sein. Eine anoere Szene wirb halblaut gcimeli, nur 2 ober 3 rür bie weitere Entwidlung ber Hanblung bcotuu'arnc Säß^iciüagcn nie Helle Trompetentsne aus dem mezza voce heraus. Sic sehen also, wie außerorbcntlich wirf ng bie Au'gabc bes Regmeurs auch bei Der Bettöung bes gesprochenen Wortes ist. Tamrt ist aber Die JÄcgicauigabc noch lange nicht erschöpft Ter Rahmen, in dem em Stuck spielt, ist von oer allergrößten Bcbeutung. Nun kommt Die Frage der Beleuchtung. Taß ber Regisseur noch aui tauicnb Ä1 einig feiten adncit muß, bie mit ber Snultur eigentlich nichts zu tun haben, will ich nur nebenbei erwähnen. Zwei Männern, zwei Deutid,en, perbanlai wir das moderne Theaier: dem Herzog von Meiningen un? Richard Wagner. Ter Herzog war der erste, der in innen klassischen Neucinsiuott- rungei; Snicmblctvirfnngat c-iftreblc. Meiner wurde oorg^ogen, Eni snlgetreucs Bühnenbild, eine dis dahin unerhörte Belebung der Mafien nnb DaS große Veroienst der l’kiningcr. Uno Rid)ard Öagncr. Daß er wöbe der genialste R.gis'Cur war, den es icmÄs gegeben hat, wissen alle, Die einmal m Bayreuth waren, Iü sogar die. Die nur einmal cincS der Textbücher zu seinen Lpern aufmerksam gelesen haben. Ich habe iruhcr erwatnt, daß die Meininger die einen waren, Die historisch treue Dekorationen am die Bunne brachten. Wir sind ja heute viel weiter, wir arbeiten tau aus schließlich mit plafüiaen Detorationen, ja hi'wrische Treue ois ins ÜPinuc Detail gilt uns als ielbitoenränöttce. Dtiir emp^indsn . n »tlnnfrcm r.nb Dav Detail, Di. das Won -a ubenruchern te;(i;;aen, beim y.lanuet mand.mai iaion als störend utw wir laoen uns die Lt.l.'Ui t'.e ... ua: tn, um dem Wort wi b.r mehr zu ianem ..... 5u verhelfen. . ... . Ich hatte für bie zwei roigjtigiten cigenid^Tten, bie ein Kr. 225 Erster Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 24. September 19(2 2er «»ebener Anzeiger M wf f> «fchrml täglich, außer JMsÄT ▼ ^|äL ■ ▼ Siebener Anzeiger pen'lpred) - 'Jlnfdjlüfie: Ä ■ MM »ät die Redaktion 112, *• WM" General-Anzeiger für Gberheffen ö,r'' di^r^esnumni^ Rotationsdruck und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vtlch- und Steindrnckerei R. Lange. RedaMon, «krpedition und vruäerri: Schulftrahe 7. ii8 vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Ecfchäftrflelle Bahnhofstraße 16a. Staatsmann zu fein Als Graf Wvlsf-Melternid, von dem Londoner Poften zurndtrat, galt es für die dentschc Re attrung, für gro»-e Ausgaben einen bedeutenden Mann nach London zu senden. Am 11 Mai d. I erfolgte Die Er ncnnung des Freiherrn v. Marschall, der feit 1897 als Bot schafker »n äonstantitwrel wirkte, wo er, trotz migüiiftiger Verhältnisse, es verstanden ljalie, das deutsche Ansehen und deutschen Einfluß au-jfdjlaggebenb in den Vordergriiiib zu stellen. Wir Haven bei feiner Ernennung zum Botschafter ui Loudon ausführlich feine Laufbahn geschildert, d»e auch tnfofern bemerkenswert ist, als Frhr v. Marschall vor feiner im Jahre 1890 erfolgten Ernennung zum Staatssekretär des Auswärtigen Staatsanwalt und dadifchee Gesandter gewesen war. Frhr. v. Marschall, der am 12. Efu'ber 1842 zu äarls- ruhe geboren war, Hai somit ein Alter von 70 Jahren erreicht. Man hatte bei »einer llebersiedelung itad) London angenommen, dasz er nod) rttstig genug fei, dies fdjtBcra unb verantworrungsrciche Amt auszufüllen. Tiefe 'Jbi- nahme war, wie )id) letzt herausstellt, doch wohl falsch. Es ist ja klar, daß in Den paar Monaten ein Einzelner Da» Rao der großen Politik nid-t plötzlid) luerbc ander- Drehen können, und mit der deutsch-engliichcn Veisiandi- gung wurde es nidits. Um leben P reis dürfen wir denn Dod) mit England lein Freundfd-aflsbiinDnis fd)ließcn. So Hai Denn Frhr v. Marfchall am Abend feines Lebens vielleicht einige Enttäufchungen erlebt, die ihm aber feine großen Verdienste nicht zu schmälern vermögen Mochte lidj Die Deutsche Regierung jetzt Daran erinnern, Das; seit Jahren Die billige ForDerung erhoben ivirD, man möge unsere Ttplomaren nicht ausschließlich aus Den Ämieii des -Adels entnehmen. Begabung und Befähigung fallen i n ersterLinie enifchrioen, und im Biirgeriuin gibt es and) Leute, Die Diesen AnforDerungen genügen.______________ Deutsche Ncictz. Kongreß für S t ä d t c w e s e n in Tufseido r f. In Der Stadiiichen Tonhalle zu Tüsfeldorf landen iid) am Montag mittag bie Vertreter ber preußiichcn Miilistericn, des Rcid/spostarntes, des Staatsiekretärs des Innern, die Minister verschiedener Bundesstaaten, Ber . üftcrreid,iidKii Staatsregierung und zahlreiche ausländifche Gemeint Oberbürgermeister L e h 1 e r - Tüijeldors wie- in ••• Hier Bc- j .üfeungfirebc auf Die Beoeutung des Kongresses hin, der in weiten Kreisen, tue ein besonderes lachwifscnfchaitlldws Interene am Städtebau haben. Gelegen heil ,.i .. aller Fragen geben soll. Ministerialdirektor Freund, ber Vertreter ber Ministerien bcs Innern unb ber vifenllidjen Arbeiten bemerkte, baß bie Ministerien ben lebhaften Wunsch hegten, mit den Vertretern Der Stabte bei Der Behawblung ber wichtigen unb ernsten Ausgaben, bie auf städtebaulichem Gebiete zu lösen seien, die engste Fühlung zu halten. • Ter nationalliberale Landtagsabgeordnete AmtSgerichtSrat Tr. Lohmann-Weilburg wurde von den nationallibcralai Vertrauensmännern des Lawdiagswahlkreifes Lbcrtaunus-Ui'ingcn als Manbibat jür bie kommenden Landtagswahlen ausgestellt. Tr. Loljinann hat diese Kandidatur angenommen, da er in seinem jetzigen Wahlkreis Tillenburg»Lberwencrwald nicht mehr kan Didurt. Ter Wahlkreis Obcrtaunus-Ui'ingen wird zurzeit von Dem konicrvativen Geheimen Regierungsrat Landrat Tr. Beck- mann-Uiingen Dcrireten. Ter bayerische Finanzausschuß der .Hammer der Ab- geordnete», der >ici> mit ui an ihn zu II I w w bliesen geräumige Saal. abends kam die in der Hirschgasse wohnende Frau Betz in .WP1, 4/01:1 Mstr Folson das AuwnrobU mü einer <* die Wohnung der in demselben Stock wohnenden Familie ,von W Kilometern in bat 1.50 Trub tijmj! ' Geig acftüut. lickterloö hrPnn,„s r". ° 8runb, aur bnfen Boden sic -er schüret tcrt u. M t ic im frjia ? Aus Innsbruck wird gemeldet: In Fie m me wv den vier Arbeiter durch einen großen Felsstur-sC tötet, zwei lebensgefährlich verletzt. J| verwendet werden. Tie hessische Ziegelindusirie beschäftig! etwa 11000 Arbeiter. Lotterie » ertrag mit Preußen beschäftigte, hat in der Schluß- abnrmmuny am Montag den Lotterievertrag mit allen gegen die drei Stimmen der Sozialdemokraten an genommen. Kreis Büdingen. II Tübingen, 23. Sept. Hier ereignete Ung lüde fall mit tödlichem Aus gang. Gegen abends kam die in der Hirschgasse wohnende Fran Ausland. Tie ungarische Delegation beaann am Montag ihre Beratungen. Tie Zugänge zum Unga- rnchen Ministerium, wo die Telegation tagt, waren von den hier eingetroffenen ungarischen Polizisten besetzt. Zehn Mitglieder der Opposition, die in der Telegation nicht vertreten sind, vermochten sich trotzdem Eingang zu verschaffen, die übrigen Oppositionellen blieben vor dem Toreingang zurück. Als die Sitzung begann, protestierte Graf Michael Ka- rolyi von der Galerie aus gegen die ungesetzliche Telc- gationstagung. Tie übrigen Oppositionellen auf der Galerie «chlossen sich dem Protest an. Im Saal erschollen heftige Ent- r ü U u n g s r u f e. Tie Oppositionellen verließen schließlich unter fortwährenden Protestrufen den Saal. Hierauf konstituierte sich die Telegation. Tic zehn Ovpositonellen wurden auf der Straße von ihren Freunden mit Eljenrufen empfangen. ♦ Zum 19. Internationalen Friedenskongreß in Genf haben 15 Länder Tclegiertc entsandt. Italien ist nicht vertreten. Ter Bundesrat T c c o p v e t versicherte die Teilnehmer der Sympathie der Schweiz und der Bundcsbehörden. Staatsrat Ou a r t i e r - L a t e n t c aus Neuenburg wurde zum Präsidenten des Kongresses gewählt. * In Paris starb am Sonntag abend Prinz Louis Na- p o l e o n M u r a t, ein Enkel des Königs Murat von Neapel iw 61. Lebensjahre an den Folgen einer Operation. das Leben zu nehmen, weil sich die Eltern der jungen sich cm aus Geldgründen der Verehelichung widersetzten. V»9 LU)r | mit einem Automobil in die Berge, die nach dem MG — 1 steil abfallen. Tort fuhr Folson dar ~ Ablatz, ’Mcn i Vtttstkll *31.10. -JÖtn an x tritt Kreis Alsfeld. , ° ?3, Sept $on tvcn b€i der Vergebung der Ar- beiten des Bahnbaues A l s f e I d - N i ed c r» A u l a am 6. August ds. Is. beteiligten Unternehmern haben folgende den afl kCrbr tc MEnrodei H. Weimer-Gwßen, für Los 3 ,Gemarkung Wallers- dorf Grebenau R. Zippe-Kauel, für Los 10 .Gemarkung Unter» Deist-Hersield, für Los 11 b?eh Ä® vn,,b °r- W°rf- 5rf)I 1 G- Salvador! Kupfer- ärkv, b ‘ l ^irmc,t Unb bcaustragt,.am 1. Oktober mit den Arbeiten zu beginnen. De, der am 10. ds. Mts abgebaltenen auT 205 4 ^Gemarkung Eulersdorf-Schwarz) waren e «ngepangen, fon benen das Hochstanqebot 503 230,30 1S7'8° ®Qr' Der Mittll- **Billardweltmeister Kerkau im (Safe Astoria Man schreibt uns: Morgen, Mittwoch, triffr Hugo Kerkau auf seiner Turnierreise hier ein. Diese Nachricht werden alle Dillardinteressenten mit großer Freude begrüßen, denn seit mehreren Jahren hat der Künstler nicht in unserer Stadt geweilt. Es ist dem Besitzer des Grand Cafs Astoria, Herrn Koerner, gelungen, den beliebten Künstler zu einer eintägigen Gastspiel-Soiree für Gießen zu gewinnen. — Hugo Kerkau wird gegen die stärksten Spieler Gießens eine freie Partie auf 500 Points und eine (Sabre- Partie auf 250 Points ausfechten, wobei er seinen Gegnern bedeutende Vorgaben gewährt. Zum Schluß führt der Welt- meister sein Programm in Kunst-, Phantasie- und Scherz- stüßen vor. Erwähnt sei noch, daß Kerkau seit langer Zeit den Weltrekord im freien Karambolspiel innehat mit feiner' Niesenserie von 7156 Karambolagen hintereinander, die er in Zürich vollendete. Gerichtssaal. Mainz, 23^ Sept. Der Korbmacher Johann machcr aus Wörrstadt, welcher im Juni dieses Oabrti * örubcrjeiner Frau, den Korbmacher Anton Wolfrath, L» einen Slich ins Herz getötet und einen Bruder des durch Messerstiche verletzt harte, wurde heute vom hiesign gerieft zu 4‘ « Ialircn Gesängnis verurteilt. . , - , Unregelmäßigkeiten beim Ka i serpreiSsck > ek s Potsdam, 23. Sept. Vor dem hiesigen K r i e g s ü < r » begann heule die Verhandlung gegen den Lompagniewc^ J b. Momüannie des 1. Garderegiments Hauptmann o. 2 ■*'* .""^ uizierc dieser Kompagnie und 107Grcuadiye^ p Kreis Friedberg. ^vvichk Im Aus Stadt ttitö Land. Gießen, 24. September 1912. ** Landesuniversität. Der ordentliche Professor der klassischen Philologie an der Universität Straß- b u r g i. E. Tr. Richard L a g u e u r folgt zum 1. Oktober einem Rufe als Ordinarins für alte Geschichte an die Landesuniversität als Nachfolger von Prof. Strack. Dr Laaueur (geb. 1881 zu Straßburg) ist Schüler der Professoren Bücheier, Keil, Reitzenstein, Schwartz und Usener. 1907 erhielt er die venia legendi in Göttingen, kam bann mit Lehrauftrag nach Kiel und Ostern 1909 als Extraordinarius für griechische Sprache und griechische Altertümer nach Straßburg. Rufe als Ordinarius nach Basel (1909) und nach Groningen (1911) lehnte er ab. Im Juni 1912 wurde er zum Ordinarius in Straßburg befördert. Sein Hauptarbeitsgebiet ist antike Historiographie. ** Hoftrauer. Der Groß Herzog hat wegen des Ablebens des Herzogs Franz Joseph in Bayern eine Hoftrauer vom 23. bis 27. September angeordnet. **OrdensangclegenHeiken. Der Kaiser hat den nachstehenden Offizieren die Erlaubnis zum Tragen der dabeistehenden hessischen Orden erteilt: Des Ehrenkreuzes des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Obersten v. Wright, Kommandeur des Mecklenburg. Füs- Regts. Nr. 90. — Des Ritterkreuzes zweiter Klasse des Verdienstordens Philipps des Großmütigen: dem Rittmeister v. Besser im Schleswig-Holstein. Ulan.-Regt/Nr. 15. ** Der Verein Hessischer Z i e g e l e ib c s i tz e r hat an das Hessische Ministerium des Innern eine Eingabe gerichtet, das Ministerium solle darauf Hinweisen, daß die Baubehörden, soweit es irgend möglich ist, im Interesse der darniederlicgenden Backstein- und Ziegelindustrie hessisches Müterial für die Staatsbauten verwenden. Es wird in der Angabe betont, daß die hessischen Fabriken kaum in die Lage kommen, nach den Nachbarstaaten Waren zu liefern, da deren Behörden ihre Fabriken in jeder Weise unterstützen. Besonders wurde gebeten, der Dachziegelindustrie aufzuhelfen, indem statt des teuren Schiefers mehr Ziegel von Zeit zu Zeit einen General unter den Tisch falten und vorn ging der Dialog munter und unentwegt weiter. Tas ist natür- Uti cm Unsinn und man kann nidtf glauben, daß 60 betrunkene ömnere des Wallenstein sich benehmen werden wie die Wach^- Nguren in einem Panoptikum. Ich glaube eine richtige Lösung des Problems wäre folgende: man trennt das Bankett von der vorderen Szene durch einen dicken Vorhang, Pagen lausen ab und zu, und so oft der Borling auseinandergerissen wird, hört man das Geschrei der Betrunkenen und sieht blitzartig die wild- hingelagerteii Gestalten, so lange der Vorhang zu ist, hört man den Lärm des Banletts nur wie von fern. Die Phantasie des Publikums wird mehr mitarbeiten, wenn man ihm das Gelage nur momentweise und in Ausschnitten, bann aber in voller orgiaftiid)cr Wilbheit zeigen wird. Emen sehr interessanten Versuch hat seinerzeit BaronBer- ger in Hamburg gemacht, als er ben Faust neu inszenierte. Es gibt tut meinen Geschmack kaum etwas öderes und opernhas ter es, wie die Manier, in der in Deutschland die -«men, die das Gretchen spielen, die Stelle: Am Golde hängt, nach Golde drangt, doch alles. Ach, wir Armen! bringen. Ta (teilt man pch vor den Souffleurkasten und singt die Verse wie eine Arie herunter. Am Schluß noch das „Am Golde mit Koloraturen. - Borling. — Applaus. In der Berger scheu Inszenierung kleidet sich Gretchen ans, bereitet sich auss Schlasen- gehen vor und wabrend dieser Zeit spricht sie die Verse vor sich hm die dadurch nichts an Innerlichkeit verlieren, aber an Lebendigkeit gewinnen Tann setzt sie sich auf den Bettrand, Hu tert öor sich hm: Arn Golde . . . nun schlüpft sie ins Bett, zieht tue Vorhänge zu und halb im Schlaf, wie einen Seufzer hört man noch: Ach, wir Armen. 8 Es ist kein Zufall, daß ich Ihnen bisher fast nur von ben Jnizeulerungeu des ^chau>piels sprach. Eigentlich kann man nur int ^chauipiel von einer modernen Regie sprechen in der vv°r nut mfofern, als Richard Wagner in Betracht tommt. Sa «ft freilich schon das höchste erreicht. Keine Zeit war reicher an literarischen und künstlerischen Strömungen als die unsere. Wir müssen nur verstehen, richtig litt Kumtwcrk hmnnzuhorchen, um ihm sein tiefstes Geheimnis zu entlocken, vor allem aber, wir dürfen uns keiner Kunstticktunä bcr)d)licBen,jvenn mir Klbil nicht innerlich ärmer werden wollen Zn bjeiem sinne beginnt cö sich mm Überall zu regen. Geniale Regisseure haben das Theater aus bem Bann der Tradition erlöst und ver,ucht, cs zu neuen Zielen zu führen. - Wie man Volkskunde pflegt zeigt sehr schön die Tagesordnung oder vielmehr das „Programm" der Vertt.m-7- - tierianurtlung des Verbandes d e u t s ch e r V e r e i n e f ü r V o l k s künde, die am 28. in Gießen und am 29. in Großen-Linden ftaunnbet. Aus dieser Lagesordnung ersehen wir, daß eine ganze •In.saM von Traktanden zu besvrEn lind, darunterdL ~ 1 m l 1 f1011. des Vorstandes, der Bericht über die B i b f i n g r a p Ij i c K die K opte von Ecks Volkslied material Äußer dem tagen Den du ebene K o m m i s s i o n e n. Daß ein gemein ?nl mttage' C" V"? fc,H. ?',ncr stattsindet, fällt sofort aus, dafür können wir aber lesen, daß das trockene Kuvert 2 50 Mk — nUd) Endlich von einem Gedeck zu sprechen bung-9cnen-ltdnt'c anstatt des schönen Worte- ^aktanden wäre zu unamednlich. Aber Scherz beiseite Es lsLNWMLrr! swm ©eis gestürzt, lichterloh brennend und laut um Hilfe! wurden " ------- . rufend. ES war jedoch zur Hilfe zu spät und die herbei- Kleine GageschroniL fommenbe ^rau ®eiS verbrannte sich den Arm. Nach einiger In Berlin ist der El>enriker Dr. Karl Vircko^ Zeit gelang eS, die Flammen zu ersticken, doch war die Syrau cin Adolf Virchows, an den Folgen einer Tarrnove ^ mit erheblichen Brandwunden bedeckt. Sie wurde in baS tion Sestorben. Mathildenhospital gebracht, wo sie um 12 Uhr nachts ihren L 5)?d rbei ®ab Dürrheim gelegene große »v? Leiden erlag. Die Ursache des UnglückSsalleS ist bis jetzt nickt t^ „Htrschhalde" brannte vollständig trieb t aufgeklärt. Man vermutet, daß ein Licht mngefallcn js und «nf ^000 Mk geschützt hie »leider der Tran in 3 1 1 ö bcr Chaussee von Lübeck nach Behlend-^ D MlClÖCC dröU m yranb ^steckt hat. Iwurde der 26jähr!ae Kaufmann Fischer, Sohn erd Arztes, von zwei unbekannten jungen Leuten erschoss M Die Täter sind entkommen. biei, durch durch durch In das neue Haus lammt das D c 11 e r a u c r M u i c u ;n Stadtarchiv, das Bo l ks scm ina r, ein Saal 'tr’h Stadtschule uno ein Saal für ben Feierabend ; Südseite des Gebäudes wird das Gerätebaus iur die wehr hergerichtet. Die Pserdernarktkommission wird neue xPifr-‘ Halle bauen, zunächst eine Baracke. — An umern Bahnhö<2 neu bau wächst das Empfangsgebäude, das in der ,Vrin- Lange von über 100 Meter hat. Tie Maschinenhalle ist im iKni bau vollendet, ein neues Werkstättengebäude wird eben cm-h-2 — 2ie Kampagne der Zuckerfabrik hat heute benmV 200 Arbeiter sind daran beschäftigt. °ne . begann.i , r - 5rt ebb er 9^23. Sevt. Tie seither al? Nebeneisenbe^ betriebene emgleinge strecke Friebrichsdorf—Friedberg wirb n V mehr, nachdem die Strecke zweigleisig ausgebaut ist, als y> a u n t eifen bahn betrieben werden. Starkenburg und Rheinhessen. h. Neu-Isenburg, 23. Scpt. Tie heutige Ncuw", von tunt ©em ein beraten endete mit einem Stege bei foiiei demokratischen .Kandidaten. Von 2141 Wahlberechtigten übten i’u- tbr ctimmredit aus, weniger als man nach der voransgeganaeie, *♦ gm « c. Ä t. , scharfen Agitation erwartet hatte. Tie so;ialdemokratnch?,i^^b^^^°^Enbebeckung in der inneren dibaten vereinigten durchschnittlich 35 Stimmen mehr am it* i n,M war sie dicht besetzt. Der Gottesdienst nahm einen erheben- Reffen des Direktors bcr russischen Reichsbank, etwa orto den Verlauf. Dekan Heiner weihte das neu hergestellte -^lometer vor dem Ziel, gegen einen BrückenpfostdS* Gotteshaus aufs neue seinem alten heiligen Gebrauch. Tie wurde mit zerschmettertem B r u st k o rt a|< Festpredigt hielt im Anschluß an Esra 6, 16 der Ortsgeist- gefunden. Auch der (£I>auffeur ist schwer verwundet liche, Pfarrer König. Die Gemeindegesänge wurden von I * ll c b c r schw cm m u n g. Aus Sä chsi sch R caeiM Orgel und Posaunen begleitet. Die Schüler der 1 Klasse ^meldet: Die Ortt'chaften Elschdors, MariäLmz, Ätzch trugen unter der Leitung des Lehrers Deist in sehr an-1Gernyes-cg, Haseldorf, Palotailva und Magyar-Regen sind»d sprechender Weise den 84. Psalm vor nach dem Satz üon C m m ^0(010111x1 ist bcr Eiscubahnsamm aur t Heinrich Muller, wahrend der Männerchor unter Leitung Nt eingestellt. In Etschdorf sind zahlreiche Häuftr, in Gcrno«ie seines Drribenten Karl Müller die große Derologie sang blc Hälfte der Häuser eingestürzt. Tic Einwohner flü*« — Nach einer Kaffeepause sand um 4 Uhr eine N a ch - 2lc Behörden nahmen überall die RettungSarbeittm in fcnr- Versammlung im Anaermüllerschen Saalbau statt die- Qbf er bcr »erge. Aus Innsbruck wird gemrtte cbcnjalls sehr gut besucht Ivar uud einen ftarmoniichen IÜ“? £°y,nltcn untcrn°hm-n voiMcrii Alt W untaUM±enn®gbb“tS SS3 f!«iW£BWtäS herzlichen Gruß entbot unb auch derer gedachte, die zu I gleichfalls ab. Eine Rettungserrxdition fand Mufrn als Lei« 1 ujrem Bedauern verhindert waren, an bem Feste teil» oor- Der Llugsburger Tourist kam mit leichten Bcrletzuoic zunehmen, Dekan Hainer und ein Sohn unserer Ge- meinde, Pfarrer Vogel von Reichelsheim i b W der in * ®in Vmnasiast als Attentäter Aus 8ici ^^ernern- bÄsÄ IuS^ä^ wä 'chwßde?^Ät^ ocj> ^nnkes an alle, die das Fest zu verschönen gekommen mä-en, daß der Professor den Schüler mehrmals wegen fcia waren. Wahrend die Posaunen das erhebende Abendlied ichlechten ßci|tungen getobeü hatte. „Schon die Abendglocken klangen", leerte sich der * Eine schauerliche Todessahrt. 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