■Är: meisten lUfdJJfc Die heutige Nummer umfaht 16 Seiten. ckikWR Tel.« a6f0&tk Lad" 8 SlOenborf |fbfl tarn bfni Hör 30 * Md gt<* «8We* gnjjj Viele Worte^zu machen zum Lobe dieses Meisters kann ich mir crivarcn. Sein Ruhm steht fest, auch wenn eine oder die andere aut irgend ein Dogma bequem eingeschworenc sthque daran rütteln will, irr ist ohne Zweifel unter den lebenden deutsäxn Künstlern in seinem Gesamtschanen der an künstlerischem Vermögen reichste, die stärkste kunulerische Potenz. Wir dringen hier eine von einem icunmnigcn Gießener Sammler sorgfältig aus den reichen Schätzen seiner Klingcrsammlung aus gewählte Reihe von Radierungen, wie man sic bei der Seltenheit und itonbarfcit dieser Stüde, zumal in solch frühen Drucken nicht ost zu sehen bekommt. Freilich ist die künstlerische Wirkung dieser Blätter, so klar sie i)t, nicht mit einem Augenblick zu sassen und nicht zu er- ichöpscn. Wer sich ganz in dieses grogen zrunstlers Seele Hinern- iüblen will, soll auch sein Buch leien „Malerei und Zcichmrng", schon um sich über das eigentümliche Wesen der G r i s s c l k u n st, der zeichnerischen Mu»ft klar zu werden Man soll sich auch hier wie in aller Kunst durch das Nacherleben des Schöpmngs Vorganges im Künstler selber über die bloße Reaktion aus den Inhalt der Darstellung erheben, gewiß; aber doch spielt dieser Inhalt, dieser tzsedanlengehalt des Werkes der ganz ja nie ausgcschaUct werden kann , in der Gnüelkunst, der in den Mitteln reduzierten, in der Wirkung so viel komplizierteren eine andere Rolle noch wie in der Malerei im engeren Sinne und in der Plastik: Cbnc eine vhilosovhische Ader wird niemand die volle, gewaltige Wirkung dieser Zyklen „Pom Tode" und „Eva und bu Zutun«i" erfassen, so wenig roic etwa die Wirkung von Durers Apocalypse. Mit die höchsten Werte gerade unserer deutschen Äuiiü liegen in solcher allen und neuen Griffelkunst beschlossen. — Ebne weiteres aber wird roohl ein jeder sich freuen können an der schönlinigen virajie der Bilder zu „Amor und Psyche" oder der zarten öcinbeü eines Bücherzerchens, wie etwa der kleinen Athena für Heinrich Mlmgcr. Diese schöne Klinger Ausstellung möge ein gutes Emen sein für das Wirken unseres Gießener Kumwcreins aus eigener Kratt. — Dem freundlichen Geber aber, der uns aus seinen Mappen diese in der Feinheit ihrer Drucke so empsindlichen Schätze groß inüug darlieh, sei auch an dieser Stelle Dank getagt. Christian Rauch. Die Bedeutung der neuen pompejanischen Wandgemälde. Vor einiger Zeit unternahm der Inhaber eines bekannten Hotels in Pomoeii, Aurelio Item, mit Erlaubnis der Regierung, aber auf / eigene Kosten und Gefahr Ausgrabungen aut einem Grundstück nordwestlich von der begrabenen Stadt und batte das Glück, aus eine schöne Billa zu stoßen, in dec augenschetn- Schwerpunktes der britischen Seemacht vom Miiiilmeer nach der Nordsee. Und dost dies eine gegen Deutschland gerichtete Munbgcbung bedeutet, ist klar Deutschland soll bei den kommettdeit Beratungen diplomatisch nneber ins Schlepptau genommen werben, indem ihm die englische tteberlegenl-ett zur See drastisch vorgeführt wird. Unter diesen Verhältnissen müssen natürlich die Ham- bitrger Kaiscrwortc einen besonderen Widerhall wecken. Sie lmbcn den Glauben an die englische Ueber,nacht zur See aufs neue unterstrichen. Da mir heute int allgemeinen noch die alten Feinde, wie die alten Freunde haben, so könnte man besorgt danach fragen: wird der Kaiser auch in Zukunft zögern, sein Fähnlein an die Stange zu binden, wenn wichtigere Interessen als die marvlkanischen auf dem Spiele stehen? Halte es einen großen Zweck und Rußen, wieder au unsere diplomatische Zurückdrängung vom vorigen Jahre zu rühren? Tie Alldeutschen haben sich nicht überzeugen lassen, und es war im Grunde wieder ein wenig peinlich, dast die stolze rhetorische Blüte, die wir als Meisterwerk — nicht als diplomatisches — bezeichnet haben, von der Presse wie. Spinat zerhackt und mit den sonderbarsten Zutaten als schmackhaft für alle Parteien serviert werden konnte. Tie Wirkung auf das Ausland ist die ernsteste Prüfung wert. Tie Friedensliebe des Kaisers, seine Vorsicht und Zurückhaltnng bei drohendem Kriegs- gewölk, befriedigen und beruhigen uns. AVer hat cü nicht ein leises Bebenten, das Wort von zurückl;altenber Friedensliebe und Vorsicht allzu ost im Munde zu führen, wird der robustere Gegner draußen dadurch nicht am Ende zu rücksichtslosen Uniernehmu. gen ermutigt? Mehrfach Hal man im Auslande, in Frankreich sowohl wie in England, bei schwic rigen Auseinandersetzungen die amtlick-e deutscl-e Tiplo- maiie zum Friedenswillen des Kaisers in Gegensatz gebracht! Es liegt auch nahe, auf historische Beispiele zu verweisen. Friedrich Wilhelm III. war auch ein Mann der gewissenhaftesten Vorsicht; aber konnte er, als er schließlich den Aufruf an sein Volk erliest, genau wissen, ob er sein Fähnlein nut Ehren wieder herunter holen werde? Ter Kaiser hat nur die AusdehnungspoUtit im Auge gehabt, darauf werden wir das Ausland verweisen dürfen. Tie Ehre der deutschen Flagge wird er in allen Fällen schützen. Frhr. v. Marschall wird nach diesen Grundsätzen zu handeln wissen. Aehnliche Auslegungen wie um des Kaisers Worte, sind auch um die letzten Kundgebungen des Papstes versucht worden. Dieser hat aber unseres Erachtens ganz unzweideutig gesprochen, und die Blätter der Berliner Richtung haben ganz recht, wenn sie von einer Rechtfertigung ihrer Sache durch den obersten Kirchenfürsten sprechen. Pius X. hat durch den Nuntius Frühwirt erklären lassen, daß er jetzt Schluß der Aussprache über die Gewerkschaftsfrage wolle. Er ersucht zugleich, „eS dem heiligen Stuhl zu überlassen, diese wichtige Frage im Einvergändnis nut den Bilchöfen zu prüfen und dann angemessene Verhaltungs maßregeln zu geben." Wir fürchten, daß die Sache der Kölner Richtung doch noch „verurteilt" werden wirb. Was der Papst durch seine letzten Kundgebungen und durch den Zeitungskrieg nicht zuwege gebracht hat, das wird er letzt aus dem Wege über Die bischöflichen Instanzen kräftiger betreiben. Da cs vor kurzem hieß, daß die „soziale Kommission der preußischen Bischöfe" in Hildesheim wieder eine Konferenz gehabt habe, von der demnächst eine öffentliche Erklärung zu erwarten sei, scheint lich ein reicher römischer Herr die Sommermonate verlebt hatte. Bald ging die Kunde durch die Welt, daß sich im Speisesaale' dieses Landhauses herrliche Wandgemälde gefunden hatten. Seitdem ist es um diese Entdeckung wieder still geworden. Von oem Haus ist etwa nur ein Drittel audgegraben; der Staat aber trat in Verhandlungen mit dem Besitzer, um den Grund uno Boden ju erwerben und so die kostbaren Kunstwerke zu seinem Eigentum zu machen. Während dieser geschäftlichen Besprechungen, die sich gewöhnlich unendlich lange hinziehen, da die Regierung einen niöglichit geringen Preis zahlen will, ruhen die Grabungen und niemanden ist der Zutritt zu der Villa gestattet. Ta man sich auf gütlichem Wege nicht einigen konnte, schwebt gegenwärtig ein Prozeß, und so wird wohl der Rest der Villa noch lange in der Erde schlummern müssen und die Herrlichkeiten antiker Kunst, die bereits das Licht des Tages wieder erblickt haben, werden der Leffentlichkeit unzugänglich bleiben. Unter den Wenigen, die bisher die Schätze genauer besichtigen und studieren konnten, befand sich der deutsche Archäologe Prof. Paul Hartwig, der in einem Aufsatz des Scicntific American die Wandgemälde zum ersten Male beschreibt und ihre hohe Bedeutung für unsere Kenntnis der klassischen Malerei barlegt. Es sind bisher einige kleine Wohnräume, eine sehr große Küche mit Nebengelaß und ein Teil des von dorischen Säulen getragenen Peristils aufgebedt; außerdem ein Ted der cben- Talls mit Säulen gescknnückten Terrasse, die einen herrlichen Blick nach dem Meer hat und der große acht Meter lange und adg Meter breite Speisesaal, der die Malereien enthält. Man betritt diese Halle von der Terrasse aus durch eine breite Tür und steht nun unter der hohen, gewölbten, gut erhaltenen Stuckdecke inmitten der leuchtenden Pracht herrlicher Figuren. Tie rechte Wand ist in der Mitte von einer vier oder fünf Meter hohen Oefs- nung durchbrochen, die augenscheinlich zur Ventilation des Eß- Wales diente. Diese fenfterartige Ceffnung führt zu einem Flur, Der wahrscheinlich durch einen Vorhang abgeschlossen war. Tie Gemälde bemiben sich auf zwei kleinen Flächen rechts und links vom Eingang, dann auf der durch feine Ceffnung unterbrochenen Unken Wand, die dem Eingang in ihrer ganzen Ausdeutung gegenüberliegt und auf zwei Flächen rechts und links von der Ceffnung an der rechten Wand, von denen jede etwa zwei Meter breit in. Ter untere Teil der ganzen Wandiläche ist etwa einen Meter breit mit einem farbigen Streifen bedeckt, und darüber und nun die Bilder gemalt, die zwei Meter hoch find, so daß tue firne ber Figuren mit dem Kopf eines stehenoen Mannes in gleicher Höbe ^erscheinen. Ueber den Gemälden führt ein Fries von reichen Inkrustationen aus bemaltem Marmor rund um den Raum an der Decke. Der untere Streiicn und der Fu-s und in dunklen Farben gehalten, bei denen Schwarz vorherrscht. *ie Umrifjlinicn der Figuren stehen in einem starken farbigen Ausland. Tas österreichische Abgeordnetenhaus lehnte in einfacher Abstimmung den Antrag des Sozialdemokraten Leuthuer, über die Wchroorlagen zur Tagesordnung überzugehen, ab, und beschloß in namentpolitifctye Wochenschau. Gießen, 22. Juni. , r^rn ijer, über den Ozean, hallt der Lärm amerikanischer Wablmache. Roosevelt ist selbst in Ehicago aus den Plan getreten, aber die „schwanke ranzige Menge" droht, lvic einst dem Casus Marcius Coriolanus, ihm ihre Gunst zu entziehen. Doch der „smarte" 'Jlmcrifancr vergeht bas Geschäft besser als ber römische Kriegsmanu, dem ber Hohn sich auf bic Zunge legte, als er um Stirn men warb. Kleine Mißerfolge verstimmen ihn nick)t, unb er rebet zu seinen Getreuen, baß nicksts verloren sei. Wenn der Konvent ihn nicht aus den Schild erhebt, so gibt es noch andere Möglichkeiten, die zum Ziele führen. Entweder, seine Anhänger machen sich von der republikanischen Partei unabhängig und folgen ber neuen „Fortschritts- Partei", die Roosevelt gründen n> ! oder sie bleiben, wo sie fittbjuiD folgen dem Obersten b r ra hlen Reiter bcnnoch pack). Tic neue Fortschrittspartei wirb bem amerikanischen Parteilichen ein neues interessantes Glieb hinzufügen Ueber ihr Programm weist man ebensowenig etwas gewisses wie über das der republikanischen unb ber demokratischen Partei. Aber ber Name wird dem modernen Amerikaner impo- pieren. Und nun stehen die Anhänger Roosevelts wie einst Werner Sombart, der die amerikanischen Parteien studieren wollte, gleichfalls als Bileams iisel zwischen den beiden Heubündcln. Er wirb das Feld nicht räumen, wie jener Eoriolanus, der > schimpst nd das Forum verließ: „Gemeines Kotccpack, des | Hauch ich hasse wie fauliger Sümpfe Stank." Und doch | ifl es auf dem republikanischen Naiioualionvent sicher feiji \ viel kindischer zugegangen als in den römisck)en Bersamm Ilungcn. Von den Roosevelt Anhängern hieß cs, daß sic | „umherzogen und sich vor Begeisterung fa|i heiser schrien". | Mit welchen Mitteln diese „Begeisterung" entflammt wor- I den ist, kann man sich denken. Ganz aincrikanisch war es, I als man eine „Dame" mit Roosevelts Bild auf den Schul- ] tern zur Rednertribüne trug. Man sieht, daß Mark Twain seine Wahlbilder nicht zu stark aufgetragcit hatte; der i Hauptwahltamps, der vielleicht nicht weniger als drei aus- ji.htsreiche Kandidaten ins Feld stellcu wird, dürfte die „Begeisterung" noch ganz anders ausschlagen lassen. Dieser Wahllärm hat uns in Deutschland nicht lief I berührt; ob es Roosevelt, ob es Taft sei, kann uns ziem- | lid) gleichgültig fein. Unsere Augen sind jetzt gespannt ujf England gerietet. Ueber das Vorspiel zu dein »otid)tifterioed)jel ui London wußten die Eingeweihten im ' lintc das Geheimnis zu hüten. Wir wissen nicht, ob ein |neuer, sicherer Kurs beabsichtigt wird, und Herr v. Mar- | schall hat die Aussragcr lächelnd abgclviesen. Tie Triiif- I ß rüchc des scheidenden Wolfs-Metternich aber hatten einen l leisen, bitteren Bei Slang. Wenn dieser Diplomat einst seine '.Lemoiveit schreiben sollte, so würben wir vielleicht viel , Interessantes und Neues hören, besonders aus der sorgcn- Iteilen Zeit des vergangenen Jahres. Deutschland hat seine Iji.iliuiiß verbessert, uno, wie um das eifersüchtige Briten- Itolf zu beschwichtigen, den besten deutschen Tiplomatcn Li ad) London geschickt. Die Vcrständiguugstsofsnungen dür- Ifen gleichwohl nicht zu hoch geschraubt werben. Frhr. |b. Marschall hat kaum in Ertgtand den Fuß aufs Land Ibesetzt, im kommt die Nachricht von der Verschiebung des 2Ius der nationallibcrakn Partei. Zahlreiche nationalliberale Parteiführer veröffentlichen einen Aufruf an ihre Partcisrcuubc im Lande, ber sich mit der G rundung b c s n 11 national- liberalen Reichsverbandes beschäftigt In ihm heißt es: Zu ber in ber Zentralvorstanbssitzung vorn 21. März b. I. erhobenen Forderung, daß es unbedingt nötig fei, bic Partei fester zusammen zusaffen, ftebt in sdrarfein Gegensatz die mm mehr erfolgte Begründung des Altnationallibcialen Reick»sverbandeS. Ec ist eine in völligerEelbständigkeit außerhalbder Partei stehende Organisation, die sich über daS ganze Reick» bilden will, die allen Parteimitgliedern, and» ganzen Verbänden ohne irgendwelche Beschränkungen, wie sie bisher den SonbeiDcrbänben auf erlegt waren, offen steht Der Altnational- liberale Reichsverband schafft überall neben ber offiziellen Spitze eine zweite und trägt eine A r t Verwirrung in die Reihen der Parteien. DaS bedeutet zweifellos eine Zersplitterung der Kräfte, eine Sdnvächung der Stoßkraft, eine unheilvolle Lockerung des gesamten Parteigesüges. In ernster Besorgnis warmen wir daher alle Parteifreunde, dem neu gegründeten Sonderverband bciuitrcten. Wir halten es für notwendig, daß ohne Sonderbündeleien die vorschiebenen Ansichten in der Partei in den satzungsgemäßen Instanzen in Erscheinung treten, damit bic nationallibcralc Partei entsprechend ihrer großen Vergangenheit die Vertreterin des gesamten national und liberal suhlenden Bürgertums bleibt. Deutsche- Aeich. Bei der Reichstagsneuwahl im Wahlkreise Haaenow-Grevesmühlen wurden nad) dec neuesten Meldung abgegeben für Pauli (flonf.) 6815, für Sivko - vZ ch (Fortschrittler) 7018 unb für Kober (Soz.) 4288 Stimmen. Aus Göppingen wirb berichtet: Mit allen gegen vier Stimmen ber Sozialdemokraten, bei einer Stimmenthaltung, hat der hiesige Gemein berat in nick)t öffenllidjcr Sitzung als Aufsichtsbehörde der Ortskrankenkasse beschlossen, den Lanbtagsabgeord- neten und K'rankenkassenkontrolleur Kinkel wegen der ihm zum Vorwurf gemadyten Verfehlungen bei ber Ausführung seines Amtes ohncKündi- gung zu entlassen. Ein sozialbcmokratisccher Antrag auf Rückverweisung an ben Kasscnvorstanb wurde gegen fünf Stimmen abgelehnt. Die Staatsanwaltschaft, die sich sck)vn mit dem Fall beschäftigt hatte, stellte seinerzeit bas Verfahren ein, weil sie Kinkel nicht als Beamten im Sinne des Gesetzes ansah, gab aber bic Akten an die zuständige Verwaltungsbehörde weiter, weil sie -die Handlungsweise Kinkels als großes Disziplinvergehen beurteilte. ber Vatikan sich beeilt zu haben, einstweilen Halt zu gebieten. Tic „Kölner" haben aber bic Kraftprobe noch nickt ausgegeben, wie aus ben halb grollcnben flciificrungrn ihrer Blatter hervorgeht. Sie wollen, wie ber „Köln. Volksztg." zu entnehmen ist,'auf bem Sprunge bleiben, falls die Organe von und für „Sitz Berlin" Beranlaffung zu neuen Erörterungen geben. tltw. Erstes Blatt 162. Jahrgang Samstag, 22. Juni (912 erscheinl täghrf», außer fletnflOreti: Sonntags. - Beilagen: A «■ ▼ monatlich 7b Pf^ viertel- fffefterer.^amilienblätler Ä KJÄ A» ZÄ W 55V il vteOen iVDcfietul.Kreis Kl |B MM ■ M M B ■ M B ~ ■ ■ B B M B ■ M B" iiotuUlid) 65 durch blattfürbenKreisÄie&cn M K W W B W R/ SH / H I H -4^ B 9 B die Post Mk.r.-oicnel- M B N K jr ■ B B iB BT B B I H B 1 Z''. A X' B M IA | eilenprnt: total 15 l>iw B W W* B WM W b- Wf KV flernsprech - Anschlstpe: ■ ■ ~ ~ w * KJ d hesredakleur: A Goetz, fair die Redaktion 112, VcraiUwoNlich für ben erlag u, Expedition 51 Ff - - . U e • *« zlA < ** ' politischen Teil: Augntt !,äxä! , General-Anzeiaer für Cbewessen wär «mahme von Anzeigen « , k „ ... wvxrvqvi» .GerichtSsaat-: K. Reu- für die Tagesmminier oiauon.oruck uno Verlag der vruhl fchen Univ.-Vuch- und Zteindruckerei R. Lange. Redaktion. Lrpedition und Druckerei: 5chnlstraße 7. 'btadt unr bl« vormittags 9 Uhr.___vüdingen: Fernsprecher Rr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße 16». Anzeigenteü: H. Beck. Die Aurjleüung des Gießener ttunstvereinr. Simplicissimns-Originale. Radierungen von Max Klinger. Tie jetzt abgclöstc Ausstellung bcul|d)cr Illustratoren war eine Wusammcmiellung leiser Melodien von weichem Klange Iprijcher jgtxt. Trotz der rech: guten Cualitat einzelner «lucke und trotz Md s durchaus eifre-ilidjcn Niveaus Der technifctn'ii Leistung klang «13 Ganz<- ein wenig matt. Tas merkte man schon beim Auf- lugen. Ee- war jchr schwer, die woyl in der Technik und in Mi reu Vvrivüri ;i recht veifchiedeuen, im Temperament aber zur Mtehrzahl voUstaudig glcidr.näöigen Werke jener Griffelkünstler Mzi crnculid;em Ncocncinandcr und zu leidlicher Gcjamtwirtung Mn die Wand zu bringen. So feine Emzelstücke wie Ubbeloh ■h 5 Radierungen wurden vom ganzen verwischt, venoeht, man Mlcd)ic sie baiiycn, wie man wollte Hier bei den Simplicissimus-Lriginalen ist daS fteilich etwas Wilders- Eine trotz Der Fülle und Verschiedenheit der Indivi- ■ljalitätcn durch em sprühendes Temperament iKrbunbenc am ■lijcuDc Gruppe, die sich alle Wirkungen moderner Platattunii ■ b vor allein Fernwirtung durch vereünachcnde etilifienmg von ■|arbe unD Liiu- un) impreffionistische, den belcbtcitcn Augenblick Msaisende Tie fiid-crheit zu uutze zu machen versteht. Diese Büdcr Ii-heii auch, i:m dekorativ genommen, prachtvoU au, der Wand. |j Es ist wirklich gut, daß man diese kraftvollen Künstler so Itnmal k.-Mjeiuit von dem Text studieren kann, dem Buchikaben, llr immer Hock) auf das Volt der Tichter unD xenter zehnmal io ■lief ein wirft, wie alle Form in bildender Kunst. >so beycrr,cht lli uns die allgemeine Vorstellung vom aimphcujimas der ^ext ILlein mit feiner oft recht groben Satire. v>n diesem Zusammen ILngc aber allein wichtig ut, daß Simplicissmms und ougcnD lljrd) ihre lüiuilerischeu Illustrationen Franzosen und Engländern I :t Vörraug auf diesem Gebiete künstlerischer Betätigung ab-jc ■Lien haben. Beide Zeiifchrliten haben reformierend aui unscrc Mvllufiranon, die vorher in der Hauptsache nut den ichlechten ■foliltödcii der FarniUcnblätter bestritten wurde, cmgcwirn. Also: Man vertiefe sich einmal losgelöst von allem „I n h a l t" ■f litifchcr Tendenz, losgelöst von dem „Was" tn das „W i c , ||lc5- rem kunulerische dieser Bilder, gentcize die Grazie ReziucckL, 61 h: treffsichere Wucht Thönvs, Den schweren ^vn Des Romamikcrs Kl^toula, Die ausDrucksstarkcn Linien Pauls unD ^ilfes. Die nervo- fein stilisierten Linien Thomas Theodor önncs und Gul- hj »ssons. — Unb nun heißt es sich einen Augenblick sammeln, wenn man || htefi:n Faufarcilstößen gilausdst hat und hinübcrtriU in Die hohe M»Me der Lfttnst Max Klingers. heSt.Moriti] fositflt, Asthma und jpkeit - Nachkuren. jhen-B.lar»HiNrt. Direkt» BiimrerMidMJj hepeku tret Knrrenralw* «SäStis 4*bB tele- Ucbertragen wurde dein in ind. Kreis Büdingen. Dr. Ploci geschlagen. den Sonntage seit Dr. Dr. Dr. Dr. Gericbtrsaal. Kriegsgericht der 25. Division. zu kommen scheinen, haben diese gestalten einen lieblichen Zug irdischer Natürlichkeit. Ihr Ausdruck zeigt eine große Feinheit und Beseeltheit, ihre kostbar beringten, wundervoll geformten Hände haben so sprechende Bewegungen, daß sie an die Kunst Leonardos im Abmdmahl erinnern. Vielleicht hat der Künstler die Bewohner dieser großen und schönen Villa selbst zu Modellen genommen, um in ihrem Bilde die Heiligkeit des alten Kultes darzustcllcn. Die Technik,^in der diese Werke ausgesührt sind, ist die bekannte Wachsmalerei der Antike, aus einen trockenen, glatten und soliden Untergrund mit einem heißen Instrument ausgetragen. — Die größte Meercstiefe. Das Vermcssungsschif der Kaiserlichen Atarine „Planet" untersuchte ans der Reise von Ostasien nach der Südsec die von ihm bereits 1907 nack>gewicsene Ticfgrabensenknng weiter, die sich an der Ostküste der Philippinen in nordsüdlicher Richtung hinzicht. Bei diesen Arbeiten wurde, wie fetzt telegraphisch gemeldet wird, eine Diese von 9780 Meter gelotet. Dies ist die größte bisher gemessene Meerestiefe. Die Lotung mit Grundprobe und Bodenteirrperatur ist einwandfrei; sie liegt in 40 Seemeilen Abstand vom nördlichen Teil der Insel Mindano. Die bislang bekannte größte Tiefe ist 9635 Meter und wurde 1901 südlich der Marianneninsel Guam durch den amerikanischen Kabcldampser „Nero" gesunden. Tie neue Tiesseelotung unseres Vermessungsschiffes ist ein weiterer Beitrag zu der langen Reihe wertvoller Aufschlüsse auf dem Gebiet der Meereskunde, die der Planet seit Antritt der Forsämngsreise im Jahre 1906 der Wissenschaft lieferte. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. Tie Deutsche Anthropologische Gesellsckwft hält ihre 48. allgemeine Versammlung in Weimar vom 4. bis 8. August 1912 ab. — Tie deutsche arktische Expedition zur Erforsckmng des nördlichen Eismeers (Nordostpassage) ist gesichert. Tie Expedition, deren Taner auf drei bis vier Jahre berechnet ist, wird unter Führung von Leutnant Sckröder- Stanz im Juni 1913 ausbrcchen und durch den Stillen und Atlantischen Ozean zurückkehren. Die Berliner Museen liefern die wissenschaittickx Ausrüstung. — Frau B a v r b a m m e r, die von Beginn der wichsten Spielzeit an aus eine Reihe von Jahren für das^ Wiesbadener Host Heal er verpflichtet ist, verabsckriedctc sich am Dienstag von ihrem seitherigen Wirkungskreis, dem Hos- t de ater in Kassel, dem sic fünf Jahre angehört hatte Sie batte Madame Sans-Göne als Abschiedsvorstellung gewählt und das zahlreiche Publikum bereitete ihr eine lierzliche, von Akt zu Akt steigude Kundgebung, die sich zuletzt in zahllosen .Hervorrufen und Blumenspenden dokumentierte. Verti Geyer Meyer Schäfl Steim Aus Stadt und Land. Gießen, 22. Juni 1912. *♦ Tageskalender Kinematograph: Täglich Vorstellung. „ Biograph-Lichtspiele: Täglich Vorstellung. Gemäldeaus st ellungdesKun st Vereins im Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag), von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr. Museum des oberhessischcn Geschichtsvereins. Geöffnet Sonntag vormittag? 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittag von 11—1 Uhr. Ausstellung zur Förderung derVolkS Hygiene: Sonntag bis Dienstag im Einhorn. 29. April; Pfarrer und Dekan, Kirchenrat Ludw. Fischer zu Eichelsdorf am 4. Mai; der evang. Pfarrer i^ P. Julius Happel von .Heubach zu Darmstadt am 8. Juni. Zur Wiedcrbesetzung ipcrben ausgeschrieben die eDaitgcnjcbcn Psarrstellen zu Treieichenhain, Walldorf und Wtutzers- kausen. Tie Bewerbungsfrist um die evang. Pfarrstelle zu Frischborn wird für hessische Bewerber bis zum 1. Juli verlängert. , , . , , ** Rufs. Konsul. Dem zur Ausübung konsularischer Tienstvcrrichtungen in der Provinz Lberhessen zugelassenen russischen Generalkonsul, Wirklichen Staatsrat garnier in Frankfurt a. M. ist das Reichsexequatur erteilt worden. -«iWstand genoinr tanbe und weil d es sich hier Hand Wegen Dieb -ubsüberschre .«bandelt. Der Ä erlaubt. Um not I r un Namen einet .xnbten an seinen lieschittne zusammen imn Wecken Urlaub Ne Kaserne zurück. I Jen geständigen A notb einen roten B haben will, und ,i verantworten. Der hem das Ehrgefühl vorbestraft. Ter S an einen Vorgesetzt nnmal zu zeigen, und ibn 4 Wochen i der die Pertcihigun roten Besatzes für l <^etz heim, der mrnttdt ist. Der \ f« dienstliche ^roctj Tod bannt besetzen lorechung des Höhe' 'n eigentlich auch 'kclle vielmehr cir bat, wegen der U su kennen. Es t lingnii Wohnnr heu™ Dr-Me " Lehrerpersonalien. Lehrer Hch. Hübner zu Lber-Laudenbach eine Lehrerstclle an der evang. Schiile zu Hofheim, bem SchulanitSaspirantcn Otto Heß au5 Hiltersklingen eine Lehrerstclle^ an der Gemeindeschule zu Reichenbach. — Erledigt sind eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstellc an^ der Gemeindeschule zu Hoh c n - Sü lze ii. Mit der Stelle ist Organistendienst verbunden; die mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemcmdcschule zu Kölzenhain. Mit der.Stelle ist Organisten- und Vorlescdicnu graphiert: Der Abgeordnete Bebel ist zur Feier des 60. Geburtstages des Führers der österreichischen Sozialisten Dr. Adlex hier eingetroffen. Die italienische Kammer verhandelte am Freitag über den Gesetzentwurf der Errichtung eines Kolonialministeriums. Ministerpräsident Giolitti hob die Notwendigkeit hervor, alsbald eine planmäßige und sichere Lösung der sehr ernsten Fragen für die Kolonien anzustreben, wie die Regelung des Familieneigentums, die Rechtssprechung, das Abgabcnsystem, Zivilsland und Schule. Ter Ministerpräsident schloß, die Errichtung des Ministeriums entspreche namentlich dem Wunsche, den neuen Kolonien eine solche Ordnung zu geben, daß die Bevölkerung von Tripolis baldigst erkenne, daß die italienische Herrschaft für sie die Quelle der Zivilisation, des Wohlergehens und des Reichtums sein werde. (Lebhafter anhaltender Beifall.) Der Gesetzentwurf wurde mit 209 gegen 22 Stimmen angenommen. Das En. wonntelle Frau gm ft aber trotzdem tu [«'« berühmte Scbn n'lr‘ ""'dem es ro ; «n nut löei6et 5 . ’ Ubeliue hm da- re 1848, Q[§ fte nämlich erb Bildnisse Lu! Üblichen jstaueno-s Deutsche Kolonien. Staatssekretär Dr. Sols in Lüderitzbucht. Lüderihbucht, 21. Juni Der Staatssekretär des Reichskolonialamts Dr. Solf ist heute hier eingetrosfen und offiziell empfangen worden. Der Bürgermeister von Lüderitzbucht hielt eine Rede, in der er auf die schwierige Lage der Diamantenindustrie hinwies und die Hoffnung aussprach, daß der Staatssekretär ihr helfen werde., über die Schwierigkeiten Hinwegzukommen. Staatssekretär Tr. Solf erklärte, daß zum Pessimismus kein Anlaß vorliege und versprach, die Angelegenheit mit der Minen- kammer zu prüfen. Auf die Frage des Landesrats Bezug nehmend, erklärte der Staatssekretär, er halte es n i ch t für ratsam, dem Lande die volle Selb st Verwaltung zu gewähren, es würden jedoch aller Voraussicht nach die Kolonisten größere Machtbefugnisse und größere Bewegungsfreiheit erhalten. Der Kaiser stiftete für die evangelische Kirche in Lüderitzbucht ein kostbares Altarfenster, das von dem Kunstmaler Wilhelm Franke in Naumburg hergestellt wird. ♦♦ Ordensanaelegen Heiken. Der Groß - Herzog hat dem PoliLeikommissär Schildwächter zu Bad-Nauheim die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen des iTpn von dem König von Preußen verliehenen Kronen ordens 4. Klasse, dem Schutzmann T ü s ch e r zu Bad-Nau- Heim desgleichen für die ihm von dem König von Preußen verliehene goldene Medaille zum Kronenoroen erteilt. ♦♦ Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat den Wahlen des evang. Pfarrers Ludw. Schuster zu Dudenhofen zum Dekan und des evang. Pfarrers Wolf Lehn zu Offenbach zum Stellvertreter des Dekans des Dekanats Offenbach die Bestätigung erteilt. Ernannt wurden: Pfarrassistent Ger ich zu Lollar zum Pfarrassistenten au der Johannisgemeinde in Mainz: Pfarrassistent Klingel zu Nieder-Jngelheim zum Pfarrassistenten in Kirchberg (mit dem Wohnsitz in Lollar); Pfarrverwalter Walldorf zu Udenheim zum Pfarrassistenten der Landpfarrei Mainz (mit dem Wohnsitz in Gonsenheim): Psarrverwalter Deggau zu Wackernheim zum Pfarrvikar in Beerfelden; Pfarrver Walter B ö u n i n a zu Wald-Michelbach zum Pfarrverwalter in EichelSdorf; Psarramtskandidat Haupt zu Mainz, zuletzt Pfarrassistent zu Klagenfurt in Steiermark, zum Pfarr- verwalter in Grüningen; Gestorben sind: Pfarrer i. P. Tl)eodor V i g e l i u s von Steinfurth zu Wiesbaden am Gegensatz zu den Gemälden; sie leuchten fast feurig in einem liefen Terrakotta-Rot. Die einzelnen Felder werden durch eine Scheinarchitektur von vierzehn anmutigen Pilastern in grünlicher Farbe umrahmt, die sich aber in keiner Weise hervordrängen, sondern nur die Gruppierung der Gestalten erleichtern. Tic Bilder sind ungewöhnlich gut erhalten: mir an einer einzigen Stelle, in der Mitte der langen Wand, ist ein schwerer Schaden: sonst lenchten sie in ihren glänzenden warben mit siegreicher Frische hernieder und bieten einen überwältigenden Eindruck von der Pracht antiker Malerei. Der Sckuverpunkl der ganzen Dekoration liegt natürlich in der großen Wand, die wie ein Triptyckxm drei verschiedene Figuren- gnippen enthält. In der Mitte zeigt sich uns ein junger, nackter Gott, der im Schoße einer bekleideten Frau liegt. Es ilt un- zweisellmst der ermüdete Dionysos, der Tyrsosstab und Sandalen abgelegt und hier Ruhe gefunden bat. Die Frau, die ihn im'ittcr» lid) umfängt, ist wahrscheinlich Demeter, hinter der noch dienende Frauen ft eben Doch ist hier die besckmdigte Stelle, so daß wenig zu erkennen ist. ReckstS von diesem Bilde kniet eine Matronen haste Frauengestalt, die ein Tuck von einem Gegenstand lüftet und damit eine jener mystischen Zeremonien vollbringt, die den Kult der Demeter auszeicknuton. Sie wendet sich mit ihrem Opfer zu einer wundervollen Gruppe von fünf roeiblidyn Figuren, deren Körper die reife Schönheit antiker Sbmft atmen. Eine sitzende Frau tröstet ein junges Mädchen, das Kops und Arme in ihrem Schoß verbirgt. Davor steht eine geflügelte Frau, mit goldenen Schuhen, einen violetten Schleier umgeschlungen, deren große schwarze Flügel den roten Hintergrund des Bildes beschatten. Der lickte Fleischton, erhöht durch das Wallen gelber Sckürier, läßt zwei andere weibliche Figuren ahnen. In Ser größeren Fläckx an der Fensteröffnung ist die Toilette eines Mädchens dargestellt, der ein geflügelter Knabe einen Spiegel Vorhalt und die wohl «an Dienst der Demeter bräutlich gesckmiückt wird: die schmalere Fläche auf der anderen Seite nimmt wieder ein geflügelter Knabe ein. Die linke Seite der Hauptwand nimmt eine Gruppe von fünf männlichen Figuren ein: es ist ein dicker Sil en, von jungen Satyrn umgeben. Die anderen Bilder zeigen eine thronende Frau, bann eine entzückende Gruppe von Opfernden und Gebete Lesen- den und eine Gruppe von reich betvegten Mänaden, von denen eine Gestalt eine Nack»Innung einer der Töchter der Niobiden ist. Der Vorstellungskreis der Darstellungen beroegt jich äugen - scheinlich in den Symbolen und Formen des Derneter-KiilteS. Was diesen Kunstwerken ihren unbeschreiblichen Reiz verleiht, daS ist die zarte und seelisch intime Realistik der Dar stellnng, die den Gedanken aufdrängt, e$ müssen hier Portrats gegeben sein Während aber sonst die pompeianischen Bildnisse mit ihren totitgeöffneten starren Augen gus einer anderen Welt “’ttn tiSutn “«er 4lt verbunden. ** Aus dem Militärwochenblatt. Lindhorst, Major z. D. und Bezirks Offizier beim Landw.-Bezirk Gießen, zum Landw. Bezirk Worms iHauptnnldeamt) versetzt. Hamschcr, Hauptmann im Inf.-Regt. Markgraf Ludwig Wilhelm (3. Bad. Nr. 111, unter Versetzung zum Stabe des Jnf.-LeibregtS. Grotz- herzogin 3. Hess., Nr. 117, Hauptmann Heydernann, zuletzt Komp. Chef im Pom in. Jäger-Bat. Nr. 2, zum Be,irksoffiz' er beim Landw.-Bezirk Gießen ernannt. Hauptmann Trapp, Mil- glied der Gewehr Prüfungskommission, als Komp.-Clief m das Ins.-Regt. Prinz Earl (4. Hess.) Nr. 118 versetzt. Leutnant von Eisen hart-Rot he im Ins.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hey.) Nr 116, zum Oberleutnant bcfördett. Frhr. v. B r a n d e n ,t e i n, Major im Generalstabc'der Gen. Jnsp. der Kav. und kommandiert zur Dienstleistung beim Garde-Trag.-Regt. (1. Hess.) Nr. 23, zum Kommandeur des Regiments ernannt. Leutnant v. Klein schmit im Großh. Artilleriekorps, 1. Großh. Hess. Feldart. Regt. Nr. 25, zum Oberleutnant befördert. Hupe, Oberlt. im 5. Hess. Inf.-Regt. Nr. 168, von dem Kommando zur Vertrettmg eines Jnsp.-Offiziers an der Kriegssckmle in Hersfeld enthoben. Zeugleutnant Nagel beim Art.-Depot in Mainz unter Ernennung zuni Verwalter des Neben-Art.-Depots in Frankfurt a. M., zum Zeug-Oberleutnant ^befördert. Zeugfeldwebel Kl eß en bei der 2. Art. Tepoldirektion, unter Versetzung zum Art.-Depot in Mainz ernannt. Zeughauptmann Müller (Otto) beim Art.-Depot ui Mainz, Verwalter des Neben-Art.-Depots in Frankfurt a. M., zum Art Depot in Ulin versetzt. Bo ck v. Wülfing en, Oberlt in der Schutztrnppe für Deuisch-Ostafrika, bis zum 21. Juli 191- zur Dienstleistung zum Jnf.-Leibregt. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117 kommandiert. Die Fähnrick)e Nehry im Inf.-Regt. Prinz Earl (4. Hess.) Nr. 118, v. Hahn im Großh. Art.-Korps, 1. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25, v. Selbmann im Hess. Drain» Bat. Nr. 18, zu Leutnants befördert. Der charakterisierte Fähnrich Schulz im Inf, Regt. Prinz Carl (4. Hess.) Nr.118, zum Fähnrich befördert. Leutnant v. Grnnelius im Leib-Trag.-Regt. (2. Hess) Nr. ?4, auf sein Gesuch zu den Reserveoffizieren des Regiments übcrgcsührt. v. B e r n u t h, Major und Kommandeur des Garde-Trag.-Regts. (1. Hess.) Nr. 23, Hedemann, Haupt- mann und Komp.-Chef inr Inf. Regt. Prinz Carl (4. Hess.) Nr. 118, der Abschied mit der gesetztick)en Pension und der Erlaubnis zum Tragen der Regiments Uniform bewilligt. V. H a t - t c n, Major und Bezirksofsizier beim Landw.-Bezirk Worms, diesem mit der Erlaubnis zum Tragen der Uniform des Gren- Regts. Graf Kleist von Nollendorf (1. Weftpreuß.) Nr. 6 der Absckned bewilligt. Dr. Dönges, Oberarzt beim 2. Hess. Feldart. Regtz Nr 61, zum Bat.-Arzt unter Beförderung zum Stabsarzt des II. Bats. Oldenburg.Inf. Regt. Nr. 91 ernannt. Gruner, Unterarzt beim Inf.-Regt. Prinz Carl (4. Hess.) Nr. 118, unter Versetzung zum Gren.-Regt. König Friedrich I. (4. Ostpreuß.) Nr. 5, zum Assistenzarzt befördert. Dr. Wickman n, Assistenzarzt beim Großh. Art.-Korps, 1. Hess. Feldart.-Regt. Nr. 25, zum 2. Hess. Feldart.- Negt. Nr. 61 versetzt. Zeiß (Worms), Unterarzt der Res., zum Assistenzarzt der Res. befördert. ** Ein hessischer Taubstummenvcrband, der sich nur auf das Großherzogtttm Hessen erstreckt, ist in Frankfurt gegründet worden. Als Sitz oes neuen Verbandes wurde'Darm stadt, als Verbandsorgan die „Neue Zeitschrift für Taubstumm^ gewählt. Die Vorstandswal) hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzender Pfarrer Hoff- meyer-Offenbach, 2. Vorsitzender Max Härdtner-Mainz, Kassierer Rcallestrer Platz-Friedberg, Schriftführer H. Fenske und P. Heiß in Mainz, Beisitzer Direktor Dr. Ritzert- Friedbcrg, Kuhn-Worms, Treiling-Offenbach, Klöß-Tarm- stadt, Marx-Mainz, Schreiber-Frieobera, Eidmann- Gießen, Revisoren Dekan Zaubitz-Bensyeim und C. Wil- lige-Maiuz. In dieser Woche verhandelte das Kriegsgericht in drei Anklagefachen in der alten Kaserne. Der Gerichtshof war zusammengesetzt au-5 Major N Ücker als Vorsitzender, Kriegsgerichtsrat H e tz als Verhandlungsleiter, .Hauptmann Schroeder, Cbcrleutiumt Wehr heim und Oberleutnant Fritz F i r m e n i ch. Die Anklage vertrat in allen drei Fällen Kriegsgerichtsrat Koch. Der Musketier W. L. soll nach Zapfenstreich ai* geblieben sein und fick bei feiner Festnahme widersetzt haben Er war über die Umfriedigung der neuen Kaserne gestiegen, al- et kurz nach 10 Uhr die Kaserne geschlossen fand. Ein Wachmann sand ihn unmittelbar in her Nähe der Mauer schnarchend am der Erde liegend. Versuche, ihn zu wecken, waren nergebhd). Ter Wachmann ließ Hilfe kommen und so brachte man den Angeklagten zu-dreien auf die Beine. L. hat dann auf dem Dcgk zur Wache versucht, sich loszureißen, hat sich einem zufällig vorüber kommenden Unteroffizier widersetzt und ihn inS (ptftdX Der Angeklagte erklärt, er habe an dem betreffen* Wll ^v.....«ge seit Mittag nichts gegessen, er sei am Abend in das Verkehrslokal seiner Kompagnie in der Walltorstraße geraten Er habe dort 20 Zigaretten geraucht und in etwa 2Vi Sto. 15 GlaS Bier getrunken: er will im allgemeinen wenig Bi« trinken, weil er es nicht vertragen kann und erklärt, et mülle au dem Abend der Tat arg betrunken gewesen sein und erinnere sich der Vorgänge nicht. Er wisse nur, daß er in die Kaserne eingestiegen sei und habe nickt begreifen können, als er am Morgen m der Arrestzelle der Wachstube erwacht sei, wie er dahin gr- fommen sei. Die sehr eingehende Beweiserhebung, bei der Kameraden als Zeugen vernommen wurden, zeigte, bo6_ fub *• bei seiner Festnahme den Mannschasten der Wache gegenüber be* nommen hat, wie ein nüchterner Soldat sich nieür benimmt Die Marner oben, die mit dem Angeklagten am Abend m W Wirtsckwft waren, und von denni zwei den Versuch machten ihn vor Zapsenstteich mit in die Kaserne zu nehmen, orklatt«, daß er angetrufen war. Der Feldwebel der 2. Komp, gab dem Angeklagten das Zeugnis eines -tüchtigen Soldaten. Der.Wann sei kein Wirtshausbesucher, er kann den Biergenuß nicm vertragen. Ter Zeuge erinnert sich nicht, L., der selten die Kmetne verlasse, angetrunken ober animiert gesehen zu haben. Eine Rmvc von Mompagniefollcgen bestätigt, baß L. kein Wirtohausbesoch« sei unb Alkohol nicht vertragen kann. Ein Zeuge crflärt,. t*1. Mann sei währenb seiner l'/r-jöhrigen Dienstzeit keine drewim Biertrinken gegangen. Ter UnteroNizier, dem L. einen SdJW» -ns Gesicht versetzt bat, als er ihm am Handgelenk gepackt Hain kicher Abstimnrung mit 268 gegen 97 Stimmen in bte Spezialheratting der Wehrvorlagen einzutreten. Aus Wien wird dem „Berliner Tageblatt - Eine volkshygienische Ausstellung ist ftlr einige Tage im .Einhorn' untergebracht. ES werden dort an WachSmodellcn die verschiedenen organischen Krankheiten, namentlich solche, die durch Alkohol und sexuelle AuS- ichreitungen erzeugt werden, dem Beschauer vor Augen geährt. Ein Besuch der Ausstellung, die in mancher Hinsicht empfehlenswerte Slnregungen gibt, kann erwachsenen Personev empfohlen werden. " Der neue Milchzug Gießen — Frankfurt, bn den Personenzugen eine wesentliche Entlastung bringen wird, geht hier 5,12 Uhr nachmittag? ab und trifft abendS 8,47 Uhr in Frankfurt ein. Landkreis Gießen. = Großen-Linden, 20. Juni. Am Sonntag, 23. Juni wird der bauleitende Ingenieur der Allgemeinen Elektrizitätsgesellschaft Berlin, der die Erriäüung bei elcf- lrifckwu Leitungsnetze für eine große Zahl von Gemeinden der Umgebung im Anschlüsse an die elektr. Ueberland- anlflge Wölfersheim übertragen wurde, einen Bo r tra g über die Verwendung und Kosten der Elektrizität in ber Landwirtschaft, Haushalt, Handwerk imb Gewerbe halten. Zu dem Vortrage sind alle Interessenten eingeladen, der Eintritt ist frei. Am Nachmittag des gleichen Tages findet in Leihgestern, Gastwirt* chaft 'Dem, ein gleicher Vortrag statt, bei dem ebenfalls alle, die sich für die Elektrizität interessieren, willkommen K. Büdingen, 21. Juni. Vor auSverkauftem Haufe fand gestern abend ein WohltätigkeitS-Konzert statt, seffen Reinertrag, 2 50 2)1 L, für besonders arme Familien bestimmt ist. Allen Musikfreunden bot daS Kon- zert einen seltenen Kunstgenuß und die Zuhörer spendeten reichen Beifall. Frl. Kahler zeigte sich unS als Opern- fängerin mit gut ausgeglichener, wohlgeschulter Stimme. Da» LpielmannSlied von Hilbach sprach besonders an. Unser Landsmann Herr Otto Elemm ist em Künstler geworden; er verfügt über eine sehr umfangreiche, reine Baßstimme. Sein seelenvoller Vortrag macht es schwer, eine Nummer lesondecS hervorzuheben. Das Zarenlied auS .Zar und Zimmermann^ von Lortzing und die Arie des 08min auS „Entführung auS dem Serail von Mozart dürften wohl zu einen Glanznummern gehören. Herr Pebler begleitete meisterhaft. Die Herren Sonntag-Gießen zeigten sich al» wohltalentierte, gute Spieler. Kreis Friedberg. r. Reichelsheim, 21. Juni. Dr. Leun, der nahezu 6 Jahre hier praktizierte, hat uns verlassen, itm eine in Schotten frei gewordene Arztstelle zu übernehmen. Ein Nachfolger für Dr. Leun hat sich bis jetzt noch nicht gefunden. — Donnerstag, 20. d. M., hielt Jng. Lehmann von Bad-Nauheim int Gasthofe zur Poft einen Vortrag über das Elektrizitätswerk Wölfersheim Ec beleuchtete vor allem die Preisfrage für Licht- und Krafd anlagen. Starkenburg und Rheinhessen. M Offenbach, 21. Juni. Spurlos verschwunden ist seit dem 15. Juni der Fabrikant Heinrich Heller au» der Tulpenhosstraße. Er befand sich seit einiger Zeit in einem Sanatorium in Hofheim i. T.; er wird dort seit dieser Zeit vermißt und konnte bisher nirgends aufgefunden werden. Der Vermißte trug zuletzt einen braunen Anzug und weichen Filz- hut. Die Familienangehörigen haben auf die Ermittelung seines Aufenthalts eine Belohnung ausgesetzt. ! Mainz, 21. Juni. Das in der Nähe der Alexander» straße stehende alte Pulvermagazin, daS mit äußerst starken Betondecken und doppeltem Gewölbe versehen war, ist heute nacht durch die 21er Pioniere gesprengt worden. Starkenberg und Rheinheffen. w. Darmstadt, ckl. Juni. Der bayerische Ministerpräsident Freiherr v. He rtling ist in Darmstadt eingetroffen und wird nachmittags auf Jagdschloß WolfSgarten vom Großherzog in Audienz empfangen worden. Kreis Wetzlar. =7 LaunSach, 21. Juni. Auf der rechten Lahnseite ist die Heuernte flott im Gang. Die Gemeinde-GraS- versteigerung, bei der eS sich um 79 Parzellen handelt, war gut besucht, der Gesamterlös gegen daS Vorjahr (1100 Mk.) bedeutend höher. Quantität und Qualität des neuen Dörr- futtcrs ist befriedigend. - vr AÄ Al " Ds MSmrwalt - Me aus, । K-r vorlieget Der Urlaub Z^s-^bestra AKstück?L SMS -dort wurden. Legen Unters- 'fabelt. Er ist lm SeDorbcftrattunt j nnem Paket, bueraben anvettra 3n der Bewe Jlaate von vielen S ynidiugeben. gäbe tiaaung um w . . beantragte wegen de c geraden 4 Aochei -güc des Soldatens! >7 die Bertridigung • ti MM der Heir tlcjc. Der Gericht (sn der Versetzung einmal zu zeigen, tnb ihn 1 Wochen Dr. Ploch von Noniag ab verreist 4377 lästige Haare an Armen eins. DI I B TI A litt üd). Tcotl .Vat-n'. 1.50. ihr* < UL"U ■ • ICD. »\.UUU - < U V , 4 Parfümerie H. Plank Ww. bei Emil Fischbach. Damen- Barte Vertreter die Herren: Dr. Geyer, Seltersweg 64 Dr. Meyerhoff. Süd-Anlage (Neubau Nicolaus) Dr. Schäffer, Blockstrasse 9 Dr. Steinreich, Neuen Baue 25. Er wurde durch die RettungsHeselllckaft in da- ^dxuaDmit gebracht Die Leichen der Edeleute Fiicher werden nach Kcpruui gebracht Ter EHaussenr blieb unverl^^l. (tefep heißt, der Eigentünrer des Tuches, nicht da sei oder nicht rrmittdt ist. Der Mann habe den Bcsav auch zur Verwendung für dienstliche Zwecke an sich genommen, er wollte seinen Dienst- rock bonrit bes,chen lassen, imb dies mache ihn nach der Recht- sfrechuttg des höheren nrilitärischcn Gerichts strasfrei. Der Brief sei eigentlich auch keine salsche Meldung des Angeklagten, er stelle vielmehr eine Urkundenfälschung dar. Leutnant Möller bot, wegen der Urlaubsnberschreitung auf eine geringe Strafe Ku erkennen. ES erging Urteil aus 2 Monate und 14 Tage Ge- jangniS. '!? »- amtlicher Wetterbericht 1 r » Oeffentlicher Wetterdienst, Gießest. WetteravlSftchten in Hessen sür Sonntag, den 23. lZuni 1912: Meist heiter, trocken, warm. Billige Tapeten JecLRolL 14,18,22Pfg. usw. ohn. Rücksicht a. d. refrulflr. Preis. Musterbuch 111 frank. Tapeten-Kopf, Frankfurt Main. [b»/,l bt-.*-,itn T'-biVt hmk Dahn. Bife ~'.ztgfbea, cb ßttenitebcBdc 6e- IiodheltepfcJe oder ciw reiAjeldiMit« BsizpWI« oder eite hege PI. eraö«16i. * Ausrede. „Tu bist mir ein schöner Bräutigam: gestern bist du auf der Straße an mir vorbeigelaufcn, ohne mich au sehen!'' — „Na, da siehst du doch, die Liebe mad>t eben blind!" * Her ausgeholscn. Richter: ,^Sie sollen dem Habcr- bauer bei der Rauferei das Ohr abgcrin’cn haben?" — Angeklagter: „Tas ist nicht wahr, Herr Richter, das Ohr bat der Hubermichel in der Hand g'habt... ich f/ab* den Haberbauer nur losgerissen!" Meine Wohnung und mein Bureau befinden sich von heute ab Braugasse 11 part. Ecke der Braugasse u. Landgrafenstraße, in nächster Nähe des Gerichts. [438b Dr. Meuser, Rechtsanwalt Antisual unfehlbares Mittel zur Vernichtung der 4122 Habe mich, in Mainz als Rechtsanwalt niedergelassen. Mein Bureau befindet sich Emeranstrasse 2. 4387 Dr. Bocklns, Rechtsanwalt. hervorragende Schönheit mit rein griechischem Profil, diente ihm alt Modell, (jräulein Vibtlme bat übrigens die strenge Schönheit threr klassischen Züge bii int hohe Alter behalten, und noch m den leijten fahren, als ihre Haare längst schneeweiß waren, war sie als die .Republik* zn erkennen, als die sie ans Münzen unsterblich geworden ist. e Ter »rote Teufel* auf der Hlugmnschine. Ter bekannte amerrkamicke Jlieger Captain Thomas Baldwin ist von den Philippmen zurückgekehrl, wo er wochenlang mit einer Aug- maschme von Insel zu Insel geflogen ist und dabei auch den un- zivilisierten eingeborenen Stämmen zum ersten Male da-r Wunder einer modernen Ilugmaschme zeigte. In einer amerikanischen Zeit- schriit bertchtel er über seine Erlebnisse. .Für diese wilden Stämme war die Maschine eine unbeschreibliche Sensation. Nie hatten sie etwas Derartiger gehört ober gesehen. S,e konnten cs nicht glauben, sie dachten an eine Halluzination ober an einen direkten Abgesandten des Teulels »Ich stand bei einem der bekanntesten Häuptlinge bet Kalinga-StainmeS, beim .Roten Teusef, als L'entnan( Lahm vorn 10. Kavallerie-Regiment nut dem Apparat auf und zugeflogen kam. ,Ta kein Mann drin', sagte der .Role Teulef, als er von fern das Ilngzeug erblickte. sagte ich, »da immer Mann drin und Mann laßt eS stiegen* Ader der .Rote leufel* und seine Genossen schüttelten den Kopf. Rach langer Panse sagte er dann: .Wenn Mann drin, will ich nie mehr kämpfen/ Später führte ich ihn zur Flugmaschme. Ich erklärte ihm, ich würde nun aussleigen, und fragte ihn, ob er mich begleiten würde, Er antwortete nur lakonisch: .Wenn Tu, auch id)/ schweigend nahm er seinen Sitz ein, und dann ging eS empor, empor bis zu 800 Meter Höhe. Ter .Rote Teufel zuckte mit keiner Wimper. Ich beschrieb eine Acht und glitt dann in Spiralen nieder. Wir landeten glücklich. Aber der kleine Philippine sah noch immer wie eine braune Statue auf seinem Platze, zeigte keine Spur von fiurebt ober Erregung und sagte feinen Ton. Aber die Leute des .Roten Teufels^ konnten nun nicht länger ziirückhalten. Tiit markerschütterndem Geheul stürmten sie auf uns zu und begrüßten ihren Herrscher, von dem sie annnhmen, daß er nun im Himmel gewesen sei und als Wissender zu ihnen zurückkehrte Aber der .Rote Teufel' schüttelte nur langsam da- Haupt und schritt dann nachdenklich, von seinen Genossen begleitet, von bannen. ttg. i. Dr. Leun, der nahezu ls verlassen, iun eine in le zu übernehmen. 6ut ) bis jetzt noch nicht gv ., hielt Fng. Lehmann ir Post einen Vortrag k Wölfersheim. 6t age für Licht- und ffiaifr >°l unb ^°°-r Ä“1’S ft en. Juni. Am sstaÄ L-SV ttbe, einen SÄSi LW en. 8o.r .^vkrkaustem fit* gkntS.Konzert slalt, « besonder? atm, 'h'freunben bot daß fton. ' b'e 3ut)ö«r |p,nb,ta sZ u«S als Opldn>ebel \ {^ .1 S'ää'-" 1 Kleine Tageschronik. Aus Kiel wird gemeldet: Als Prinz Joachim aus der „Iduna" eine Kreuzfahrt unternahm, bemerkte er ein gekentertes Boot. Ter Prinz lprang mit einigen Matrosen in das Beiboot der „3buna" und rettete die Schiffbrüchigen. Ter vermistte Graf Welsburg traf wohlbehalten in einem Hotel außerhalb London- ein. Er ist infolge nervösen Zusammenbruchs eine Woche lang umhergewandert. Seine Gemahlin ging zu ihm und wird mit ihm nach London zuruckkehren. Tie beiden deutschen Studenten Kerr und Scholle, die sich bei einer Bergbesteigung verirrten, wurden von Soldaten, die zur Rettung ausgezogen waren, lebend ausgefunden. Sie hatten zwei Tage und zwei Nack)te in einer Höhe von 1300 Meter nahrungslos verbrack>t und waren infolgedessen vollkommen erschöpft. Bei der Rückkehr von dem Ausflugsort Zürichshorn kenterte auf dem Züricher See ein Boot beim Platzwechseln. Die Insassen, zwei Tarnen und ein Herr, ertranken. Durch einen Wolkenbruch ist auf der Bahnstrecke Be ßl a u — Soj epzew s k der Wladiwaskabal)n das Bahnglcis auf 4 6 Werft Lange weg gespült worden Ter Bahnverkehr ist für längere Zeit eingestellt worden. Wie verlautet, sind 40 Personen ertrunken. In Toulouse plünderte ein Schwindler in der Uniform eines Landbriesträgers während der ganzen Wockie die Briefkasten eines Stadtviertels, wobei ihm viele Briefe mit Schecks und Bargeld in die Hände fielen. Als er gestern einen Scheck, auf dem die Unterschrift gefälscht war, einlösen wollte, wurde er verhaftet. Ter Expresizug Manche st er-Loods ist heute nachmittag bei Tod morden entgleist, wobei drei Wagen ineinander geschoben wurden. Vier Personen wurden getötet und etwa zehn verletzt. Aus Batavia wird gemeldet: Im Tistrikt Pedeglang st ü r z t e eine Notbrücke durch Ueberhäusung von Mekka pilgern ein 50 Wallfahrer fielen in eine Schlucht. 18 blieben tot, 22 sind verwundet. In Puerta de Tierra auf Puerto Rico sind zwölf Neger an Beulenpest gestorben. Ein amerikanischer Arzt hat den Auftrag erhalten, sich nach Puerto Rico zu begeben. Aus dem Monte Maggiore bei Trieft, 500 Meter vom Schutz Haus entfernt, ist der Wagen Nr. 5 der Automobil- Alpenfahrt, in dem das Ehepaar Fischer-Berlin und ein Rittmeister saften, in den Abgrund gestürzt. Tas Ehepaar ist tot, der Rittmeister schwer verletzt. Wegen Diebstahls, falscher Meldung und Ur« laubsüberschrcitnng rourhr gegen den Musketier L. M. verbandelt. Ter Angeklagte war für Samstag und Sonntag beurlaubt. Um noch für Montag Urlaub zu bekommen, schrieb er im Namen eines angeblich aus England heimgekehrten Verwandten an feinen Leutnant einen Brief, worin er eine ganze Geschichte zusammen log. Er erhielt auf den Brief bis Dienstag nun Wecken Urlaub, kehrte aber erst an diesem Tage mittags in he Kaserne zurück. Tiefer Umstand brachte den Stein gegen ben geständigen Angeklagten ins Rollen. Man fand bei M. nod) einen roten Befatz, den er sich beim Ausräumen ungeeignet haben will, und muhte sich dieserhalb noch wegen Diebstahls verantworten. Der Anklagevertreter bemerkte, M. sei ein Soldat, dem das Ehrgefühl mangele; er sei militärisch auch sonst bereits vorbestraft. Ter Streich mit dem Bries stelle eine salsche Meldung en einen Vorgesetzten bar. Es sei angebracht, dem Llngeklogten einmal zu zeigen, wie er fick als Soldat zu benehmen habe, Und ihn 1 Wochen in strengen Arrest zu fterfen. Leutnant Möller, ter die Verteidigung zu führen hatte, hielt die Aneignung des roten Besatzes für feinen Diebstahl, weil der Andere, wie es im Letzte llacbricbtcn* Ein Uebtrfall in Marokko. Golomb Bschar, 20. Juni. Eine ffarTc 93 er« berabte ilung griff bei Bu anan einen 'französischen Militärtransport an. Mehrere algerische Schützen wurden getötet und verwundet. Dies Berber Wurden von herbeieilenden Verstärkungen in die Flucht*ge * schlagen. - Koburg, 22. Juni. Die HerzogiHi Adelheid von Sachsen-Koburg-Gotha wurde heute vormittag auf Schloß Äullenberg von einer Tochtjer entbunden. Rom, 21. Juni. Der Bericht des A6g. Stregari im Namen des .üammerausschusfes über den 0st.'setzentwurf, durch den der Konvention über den sJi ü rf f aiu f b e r 0> o 11 - hardbahn die Zustimmung erteilt werdert soll, gibt eine genaue Analyse der Konvention und ihrer Auslegung und faßt in vier Tagesordnungen die Wünsck-e des Ausschusses über die Ausführung der Zkonvention zufantmen. Der Bericht schließt mit dem Ersuchen, der Monvantion zuzustim- men, obgleich sie nicht das Bestmögliche barftcllt, waS Italien aus einer endgültigen Regelung bcc Jruge der wott- bardbahn für sich erwarten konnte nnD die Italien die gleichen Summen kostete wie die der beihat anderen Staaten zusammen. Italien werde die KonventLmi in der Absicht annehmen, Deutschland und die Scdweäz in ihren Zielen ;U unterstützen Italien wünsche bei aller Rücksicht auf seine eigenen Interessen die B an dedecFreund schäft mit der Schweiz enger zu knüpfen. Lissabon, 22. Juni Gestern ajbend 11 Uhr entstanden auf dem Domplatz Unruhen., Drei Bomben gelangten zur Explosion, ohne größeren Schaden cmzu, richten. Die Ruhestörer wurden durch >Mvallcrie zerstreut. meinte, daß. ter Schlag wohl nickt absichtlich geführt war Ter f,rf> loszureiften, um sich geschlagen. SeMer, ter als Sachverständiger nn Urteil abgebenflffi£ roar berAnsickt, daß L bis zu dem Zeitpunkt, wo er ttbcrlheg, um bann zuiammenrubrechen, zwar betrunken war, aber noch wußte, was er tat. Tie Wirkung des genossenen Allvhols löste aber bei tem Manne oas Bew^fttsem ans, als er yMsiL mu» hegen blieb, bi4 ihn ein Wachmann schnarchend Was L. innerhalb der Kaserne getan, baiür sei er ftratrcditud) mckt verantwortlich zu macken. Ter Angeklagte 5? m ? ''ch befand, wobl Furjc'liebte yiomertte gehabt, er befand ,ich aber doch in einem Dämmerzustand . «rtretcr. der 2ht ll^ge plädierte für schuldig im Sinne d" ... . ®u!0<6hn des Sachverständigen mdn gdten ■unb bedauerte daß em so guter Soldat wie L. sich so habe hmreißen lassen. Es liege Urlaudsüterschreitung, Widerstand gegen bie Wache und stegm einen Unteroffizier vor, drei einzelne Straftaten, für die eine Gesamtstrafe von 7 Monaten Gefängnis angemetfen (den. . b c!!' der den Angeklagten her- teibigt, tutete au3, daß wohl leiten einmal ein ffaU so geartet ,n ^rb^r»^rh^nLbe; L sei ein tüchtiger Soldat und meide Snobnlid> »den Alkohol. Dazu komme das Urteil des Arztes eF" °^W!^'?udeS müsse ter '.'(ngcflagte sreigesmocken -J^r belaub-Überschreitung habe er sich schuldig gemacht, dafür Müsse er bestraft werten. Der Verteidiger bat, die verbüßte llntersiichuugshatt anznrecknen. Ter Gerichtshof entsprach in- sofern ten ^Anträgen ter Verteidigung, als auch er annahm, der In^cflagte fei ivegen ter Straftaten, die er innerhalb deS Ka- serttcngrunLitucks begangen habe, frei zusprechen. Wegen der Ur- laubsuberichreiMna wurde L. zu 14 Tagen Mittelarrest verurteilt, von benot zehn Tage durch die Untersuchungshaft als verbüßt erachtet wirrten. <. Unterschlagung wurde gegen ten Musketier R. Der- hantelt. Er m im Zivilleben wegen Betrugs mit einer Geld- ’traf« vorbestraft und geständig, daß er den Betrag, von 1,50 Mk. au« einem Paket, das ihm für einen im Arrest befindlichen Kameraden, anvertraut war, entnommen und für sich verausgabt hat In ter Beweisaufnahme wurde festgestellt, daß der An- leklagtc von vielen Siameraten Ctelb geborgt hat, ohne die Beträge jurürfjugeben. Tabei wurde festgestellt, daß er eine zweite Unter- (Wägung um 90 Pfg. begangen hat. Kriegsgerichtsrat ftod) beantragte wegen der beiten Unterschlagungen zum Nachteil von ffameraten 4 Wochen strengen Arrest und Versetzung in die zweite Jtlaffc tes Soldatenstandes. Leutnant ter Reserve vaberkorn, öer bie Verteidigung führte, plädierte dafür, daß man den Mann öod) wegen ter kleinen Beträge nicht mit der harten Ehrenstrase belege. Der Gerichtshof erkannte auf 4 Wochen strengen Arrest, r-on ter Versetzung in die 2. Klasse tes Soldalenstantes habe man lAbstand genommen aus dem von der Verteidigung angeführten Grunde und weil der Vater, des Mngetlagten die Beträge, um die eS sich hier handelt, ersetzt hgt. Der neue Kaffee-Ersatz Perlka ist von sehr grosser Ausgiebigkeit und deshalb sparsam zu verwenden Man braucht nur hajb soviel wie von anderen Kaffee - Ersatzmitteln (2 knappe Esslöffel auf 1 Liter Wasser). 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Gewöhnliche Preise! bcluitigung aller Art. Zu zahlreichem Besuch ladet ein Großes Drama auS dem Leben einer armen Waije in 2 Akten. Dieser Film zeigt uns die menschlichen Charakter von der schlechtesten und der besten Seite. nl dornigen 8 Fladen i Geöffnet von mordens 10 bis abends 10 Uhr, Sonntags von morgens 11 Uhr ab. Die Ausstellung ist hier neu und von solch wichtiger Bedeutung, dass keine erwachsene Person den Besuch derselben versäumen sollte. Dieselbe bleibt nur während der oben genannten Tage hier; eine. Verlängerung ist ausgeschlossen Zuletzt mit grossem Erfolge in Darmstadt im Kaisersaal, in 4 Tagen von ca. 3000 Personen besucht Zum Besuch ladet höflichst ein Unsere Mitglieder erhalten Eintrittskarten zum Jubiläums - Gautnrnfest zum Vorzugspreis von 1 Mk. Die Karten werden am nächsten Dienstag, 25. Juni, von 8 bis 10 Uhr abends, am Mittwoch, 26. Juni, von 6 bis 8 Uhr nachm. und Fr eitag, 28. Juni, 8 bis 10 Uhr abends in der Turnhalle ausgegeben. Gleichzeitig werden auch Damenkalten abgegeben. y”/6 Dienstag, 25. Juni, abends 9 Uhr Schauturnen in der Turnhalle. Probeturnen unserer turnerisch Aufführungen beim Gautnrnfest. Daran anschließend Hauptversammlung mit der Tagesordnung: Ernennung von Ehrenmitgliedern. Wir ersuchen unsere Mitglieder um recht zahl- . bs. Darm ocr rNnanzai Verein Thalia. Sonntag, den 23. Juni, von 4 Uhr ab gr. Volks-Sommerfest aus der „Schönen Aussicht", Konzert, Tanz und Volk» Stadttheater Giessen. Direktion: Hermann Steingoetter. TienStag, den 25. ?Jnni 1912, abendS 8 Ubr: Zweites Operetten-Gastspiel des Grossh. KurIheaters Bad-Nauhei» Unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Infanterie- Regiments „Kaiser Wilhelm" Nr. 116. Sangerkranz Sonntag, den 23. d. MtS., abends 7*/2 Uhr: Sommerfest Statin cheni. 116 er (“&»”•) Zur Teilnahme an dem v”/6 Hassia-Bezirksfest das am Sonntag, 23. d. MtS., nachm. in Allcndors a. Labn itatifinbet, iverdcn alle Kameraden eingeladen. Abf. l^Ubr bis Dutenhoien. Anzug beliebig, jedoch Mühe, Vereinsabzeichen nicht vergessen. Orden u. Ehrenz. «Hassia) sind anzulegen. Um zahlr. Beteil, bittet der Vorstand. Theaterdrama in 3 Akten. In diesem vorzüglichen Film spielt die bekannte Gräfin Wolff- Metternich ------- die Hauptrolle. ------ Luft-, Licht- und Sonnenbad ===== an der Lahn ■ — Eintrittskarten sind jederzeit bei Herrn Bade- der Gras von Luxemburg Operette in 3 Akten von A. M. Willner u. Rob. Bodanzh- Musik von Franz LehLr. Vorbestellungen und an die tlasse des Stadttbe^ers zu richten. — Ter Vorverkauf beginnt «on»1» 11 Ubr, au der TageSkaüe dcS Stadttbeaters. Aufruf an alle Zrauen Wir laden zu einer Versammlung ein, die Montag, den 24. Juni, nachmittags 4 Uhr, im fyotcl Schütz stattfmdet. Vortrag und Besprechung über: HauSwirtschastlichcS; Verteuerung der Lebensmittel; hohe Marktpreise; Dienstboten; Lauffrauen und Laufmädchen; Geistes-, Berussund Erwerbsleben der Frau in und außer dem Hause. — Wir richten an alle Gießener Hausfrauen und Frauen, die selbständig im Erwerb stehen, die dringende Bitte, unserer Aufforderung freundlichst SS1™?'” 7*$^ Von Sonntag, den 23. hi* inkL Dienstag. den 25. Jnni im Koale den Hotel Einhorn, KirchenpL Grosse Münchener Spezial ■ Ausstellung :: zur Förderung der Volks-Hygiene :: Zahlreiche hochinteressante Schauobjekte, von bedeutenden amtlichen Autoritäten glänzend begutachtet Nur für erwachsene Damen und Herren Personen unter 18 Jahren'haben keinen Zutritt am 28., 30. Juni und 1. Juli d. I. Der Fest-Ausschuss Vier im Glaö 10 Big. [4414] Eintritt frei. 05187 Bahnhofstr. 54 Inh.: Karl Cbm. Täglich abends 7 Uhr oeM in Steins Garten. v: Stofeifor Dr. N'-d-c „Wob "dtisiahr. Dix v y 63 mit der Sc ÖQb Der ')i -ss: A Der n Werde Werse Wähle Kl'r Wolle Weder Wird, Wass'r Weicht, Rührei Kle Zelten Wort: VLM-l-r KÄ«; *r an. aMte m Sie JW*' jlnjtiget* t,'cn vöchcnlllch- * fragen" end Spätsommer Kolorierte Naturaufnahme. Piefke als Löwenbändiger Humoristischer Schlager. Jn der J(acht desUrwaldes AtemraubcndeS Tierdrama der Welt. ÄT »tiKl«;. Zweites Reiterfest Sonntag, dcu 30. Juni, nachmittags 2*/4 Ubr, zu Friedberg aui dem Sportplatz der Sccwlejc. Programm: 1. Schausahrcn, für Ein- u. Zweispänner. 2. Spring-Konkurrenz, 8 Hindernisse. Offen t. alle Pferde. 3. Trabreiten, [.norddeutschePferde. 4. Trabreiten.offenf. Offiziers- u. and. Reitpferde. S.Trabfabren, offen f.nordd. Arbeitspferde. 6.Trabfahren,off.f.allePserde, ausgenomm. Belgier. 7. Trab fahren, nur f. Belgier. 8. Galovoreiteu, off. s.Arbeitsvserde. i>.Galovvreiten,on.f.Reitvserde. W.Schau- fahr.,s Arbeitsgesp.imOekonomiewag.s.Pkerde jed.Schlag. Wahrend des festes: Konzert der Militär-Musik fchulc zu Friedberg. ^estplatz-Restanrat. Volksfest! Eintrittspreise: Tribüne numeriert Mk.2.—,Tattel- platz numeriert Mk. 1.—, Stehplatz 50 Pfg. 4063 Kartenvorverkauf: Bei Ed. Oppenheimer Nachs., Zigarrengeschäft, Telephon Nr. 75, Earl Bindernagel, (^n. Heimburg u. F. Wtechard, Zriedberg, u. Gg. Griebel, .“."jeutscher Verband Freitag, 28. Juni, 8'/« L'hr, in Stein* Garten Amtsgerichtsrat Dr. Mahr (Darmstadt): [v”/, Burg Fersen und das Fersenlal Mit Idchtbildern. Eintritt 25Pfg. EinUeberschuS kommt den Abgebrannten in Lusern (Südtirol) zugute Gemeinnützige Gesellschaft für Luft-, Licht- und Sonnenbäder zu Giessen. Zagdschlötzchen Dutenhofen Telephon 423 (4030] Znh.: Ga. Peil. ------Beliebter Ausflugsort. ■ ■■■■-= Schöner, schattiger Garten, yroßer Saal, Terrasse. Gute Küche, belle und dunkie Biere, Weine ersterFirmen. Blockstraße 12. 05216 Plockftraße 12. Ab heute Dorn«»l[to»e» der liebe Sonntag, den 23. Juni: Gruße TaHkluftiM!! Turnverein Gießen gegr. 1846 Abfadrt zum XXII. ßtß. Fkucrwkhrtag Sonntag, den 23. d. MtS., vormittag 8.15 Ubr. LomNagrkarte Vad-Nanheim. Karten zum Mittagstiich im Standauartier werden am Bahnhof verabfolgt. ¥*•/(,] Tas Kommando. Kavallerie-Verein Giessen. Abfahrt zum Be.zirkSsest nach Allcudori a.^abn Sonntag mitttag 12” Uhr. Hassia Vercinöabzcichcu anlcgcn. Die Teilnehmer haben freie i>abrt. Iv°/el TerVoritand. R.-Cl. „Hassia“. S= Heute S SamStag, den 22. Jnni, abends 9 Uhr: SRitnticöer-'Seriümmlung bett. Limburger Regatta. 4407] Ter Vorstand. Pit WeorM Sus Anlaß kr. Str Empfang d Änpfang. wmdc sidenl der Du Itr Lizeprastden folger aus. cfa seiner Al nüm führte der ,> Verlauft Lbnlsgang der J ttrgen, daß euugf )it mir tvünidjeiii njdjt immer xdbrcnb die Arb inti bin id) rroh, floß aui die b mchcincndcn Frag Ctganiiation des, -rrsorgung i bilbung sowie c > Ubr. Eintritt frei. Sonntag, den 23. Juni große Tanzmusik in Bieber b. Nodheim «an Stelle der am letzten Sonntag wegen ungünstiger Witterung ausgefallenen», wozu einladet (4409 Ludwig Tchlierbach, ßflSwitl Privat-Tanzunlerrichl erteilt zu jeder Tageszeit Tb. Vaulkc, Tanzlehrer, Wolfttrahe 9. [04404 Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit KarlSchmidt,Tanzlehrer Wetzsteingasfe 31. (23p Im Labyrinth derGroßstadt w Großes soziales Drama aus dem Getümmel einer Millionenstadt. " Zweiakter. ----------- - Nerta ein tofomgeiies Fragrain. r JLXn l LLjEJ^V)’ B-rüTIT! Ämi Hl