Sc. 169 moleum ung sind 1—^ iTjia) ni MM M I EJE ' Vü’ttrafl I I r D ' "^'sc 1111 I L w Set wr»«!i selbst jür vom auch das; — in 3 AtteL ndeuil. Vereii abends 8 eitagr 5 W ger! Mafien Unlohr «Waten befr »eigten Ulms die>c besromau Erscheint ISgNch mit Ausnahme deS Sonntags. Die „Gießener Zamillendlätter^ werden dem „Mnieiflcr* viermal wöchentlich beigelegt, daS ".KreHblatt fir den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschaftlichen Seit« fragen" erscheinen monatlich zweimal. der Liebigs- ein und V- wandern und Helfen, vader und Zommerfrifchen. --- Salzungen, 19. Juli. Bis heute ftnb 2818 Personen 511t M »v hier cuineh-oneii. ________ _ Aus StaSt und» Land. to ic h c n, 20. Juli 1912. ** Staatsbahn-Person al-Nachrich t e n : Dem Eber- und Gel). Bau rat ClauSni V c r von Der Eljeubahn „Tausend uni em 18 Algeriens, jene; Reitsport mal M xpielpla«! siges Programm ioch nie gezeigl- ks Eine Dame, die 8 Dienstboten erseht. Frau Seplima Robinson-Guppy hat ihre 8 Dienstboten kurzerhand vor die Tür gesetzt, da das jetzt in Kraft tretende cnglndje xicnW- botenvcrsichcrungsgesetz keineswegs ihre Mligung Kunden hat und sic entschlossen ist, lieber allem zu „ichnitcn , al» sich etneni solchen Joäic zu beugen. So wurden denn eine Köchm, zwn Hausmädchen, eine Erzieherin, zwei (Partner, ein Kuftchn und ein G.legen Heilsarbeiter plötzlich brotlos. «Iber ihre einitige öernn hatte ihnen diesen Schrill schon längit angefnnDigt, als nämlich im November vorigen Jahres die Gesetzesvorlage die ^rau Sep- tima Robinson in Harnisch gebracht hat, zuertt dem Parlamente Dorgckgt wurde. Wenn man das Werk betrachtet, das H-rau Scptima aus sich genommen hat, kann man ihr die Achtung nicht veriag-.n. Ihre „Heine Hütte" umfaßt nicht weniger als Tuni- zehn Zimmer nebst Zubehör. Und dazu gehörm mehrere Morgen Park, ferner Ställe usw. Auch 5 Vierde E einigem Klcin- vieh wollen versorgt fein. Aber Frau Robmwn, die von großer, stattlicher Figur iit und im betten Lebensalter tteht, kennt keine Angst vor der Arbeit, und wie der Mitarbeiter des „Standard , der sie interviewt hat, bekundet, itt alles m schontter Lrdmrng, trotzdem sic nunmehr schon eine ^Lv^ohne Dienstboten haust. Allerdings der Anfang war etwas ickwer. Es war an einem Sonntagmorgen, als sic sich, zuertt allem bedienen mutzte Um 5 Uhr morgens war sie auf, und „waiserte die Tomaten ttn Garten Tann iah sie nach den Pferden, ver.chanle ihnen einige Bewegung und gab ihnen dann zu Irenen.^ Wahrend sie so die Außenarbeit besorgte, waren mittlerweile ,Freundinnen, bte ihr ihren Beistand angeboten hatten, im »auie beichölligt, alles M Crönung zu bringen. So erwartete sie denn cm gutes Frühstück, als sie jiacf) getaner Arbeit in ihr Hans jurueffehrte. Frau Robinson ist entschlossen, den Kampf bis aufs Mester gegen bte Regierung zu t'ühren, b. h. nickt eher wieder einen Dienstboten aufzunehmen, als bis dieses „scheußlichste aller Gesetze", wie sie : es nennt, in Grund und Boden verdammt ist. Samstag, 20. Juli 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brüht'schen UniversuälS - Buck- und öiembrudcrei. R. Lange, Dietzen. Redaktion, Expedition und Tixicferei: Schul- strotze 7. Erpedinon und Verlag: ^8^ öl. Redaktion: 112. Tel.-Adr.-.AuzeigerDietzeii. Luftfchissahrt. Johannisthal, 18. Juli. Leute abend rutschte dec Flieger Stiefvater mit seinem Passagier T u r k aus 25 bis 30 snicter Löhe in einer Kurve ab und stürzte zu Boden. vater brach die rechte Kniescheibe, Türk erlitt eine Gehirnerschütterung, das Flugzeug ist stark beschädigt. A u g s b u r g, 18. Juli. Deute früh um neun Uhr stur i t en bic Straßburger Militärflieger Hartclmann und Falmcr, die um fünf Uhr in Stuttgart zum stluge nach Mluicheii^aingemegen "*CnÄ %CV 2a°n?esverb and Hessen des Deutschen Frauenvereins vom Roten Kreuz für die Kolonien ist schon zu einer kräftigen stufte des Gesamtvereins geworden. Bald wird seine erste Schweste wohlausgerüstet und ausgebildet die Ausreise ini bic ffolo nien antreten tonnen. Außerdem hat dcr iunge ^ndesver band nunmehr Badekuren für erholungsbedürftige Sdlivcftem, die von aufreibender Tätigkeit aus den Kolo- nien heimkehren, in Bad-Nauheim eingenchtit. ^iefe Schwestern können auf Kosten des Landesverbandes im Victoria-Heim Aufnahme finden. Das Vicloria-Hcim steht unter dem Protektorate der Prinzessin Licloria von Bat teuberg und ist außerordeiilliclser Zweigverem des Alice Frauenvereins für Krankenpflege im Grotzherzogtum Hessen^ Es ist zunächst der rührigen Tätigkeit der Abteilung ~ ^cit- bach zu verdanken, daß die für den Aufenthalt in d >tur- und Erholungsheim für Rote-5Neuz-schwesiern notigen Mittel zur Verfügung stehen. ** Kun st verein. Die gegenwärtig au s g e st ei l ten Sammlungen von Prost Sohn-Relhel-Paris, Prof. A. Bester und Anna Beyer-Darmstadt, sowie die Radierungen von Prof. M. Klingerbleiben^ voraussichtlich nur noch einige Tage ausgestellt. -Ashalb sei nochmals der Besuch der gegenwärtigen AussteNung an- gelegentlichst empfohlen. Landkreis Gießen. --Annerod, 19. Juli. Am 28. Juli feiert bcr Wetterau-Lahngau-Sängerbund" fcin2.Bundes- ’cfl Mit dieser verbindet bcr sestgebende Verein ^heiter- eit"-Annerod sein 20jährigc8 Stiftungsfest. — An dem morgens 10 Uhr beginnenden Wertungssingen bc- icüincn sich sämtliche BundcSvercinc, sowie die Gaftvercme Eintracht^-Hausen, .Eintracht"-Rödgen, ^Germanla^^tem- bach und , Concordia "-Rödgen. — Univ.-Musikdirektor Pros. G. Trautmann wird die Gesänge begutachten. - AIS auf. gegebener Chor für die Bundesvereine kommt die .Kapelle von Kreutzer zum Vortrag; außerdem singt jeder Verein noch ein Volks- oder volkstümliches Lied. Am Nachmittag wirb bic Kapelle« von Kreutzer als Massenchor gesungen, geleitet voni" BundeS-Dirigcnten Leop. Geller-Gießen. Eine weitere Anzahl Gaslvereine wird daS Fest durch seine Gesänge ver- fid> die Seelsorge, die von Gießen aus erfolgt, etwas schwierig. Namentlich aber fehlte es bisher au einem Gebäude für Versammlungen und Gottesdienste -LusiM Mißstände wird jetzt durch die Erbauung eines M ssionS. Hanfes abgeholfcn. Die Mittel sind geiammelt, so daß noch in biefem J°I,rc nut bem Bau beflonnen werben tarnt. -m. Hungen, 19. Jul,. Lier und tu bei Umgegend ist man gegenwärtig eifrig mit dem Schnitt des Korns beschäftigt Mit dem Ertrag i|i man seh, zufrieden, da es in Aestre wie im Halm vorzüglich ist. Auch die anderen Getreidearien werden bald folgen und versprecheu eben- falls außer Hafer, der steNemveise etwas t-ir? flibltcbin ist und dünn steht, eine gute Ernte, ebenso Kartoffeln und auf das Fleisch gesteckt wird. In dem Maße wie ber Braten Sun leine Zähigknt verliert und weick>er wirb, bringeii bic Zinken dieser Otabcl tiefer in bas Fleisch ein, und die Fortschritte werden an einem kleinen Zifferblatt am oberen Ende bcr Gabel auto- matisch verzeichnet. Erreicht die burch ihre eigene schwere allmählich immer tiefer in das Fleisch sinkende Gabel einen genauen 'hnift, so ist der Braten gar, und bann Ipringt ,clbständig in dcm „Bratenthemiometer" eine kleine Klappe heroor, bic mit ruljigcr Sicherheit bcr sorgenvollen .Haustrau das erloienbe Wort ^"rttg" verkündet. Ter Apparat lmst iich nahezu bei allen Fleischgerichten uenoenben, soll schr billig sein und leicht an jebem Kochtopf und an jeder Bratenpfanne befestigt werden können. — Die Hochzeit der Millionenbraut Als das glänzendste und erstaunlichste Ereignis im Geteiltchaftsleben Cali- CS biß jc Dorgcfommtn itt, tchildem die amentaniKfcn Wntter 'bic Hochzeit ber „Millionenbraut" Jennic Crocker, die ück in -an Francisco mit Herrn Malcolm Äbitman verheiratet bat Die großen New Yorker Zeitungen haben teitenlange ^e- pci-h-nl»bcr di- no» «ÄÄÄÄ ang-GönS. 19. Juli. Dem Lehrer Roth, der jetzt 25 Jahre hier als Lehrer segensreich wirtte und sehr beliebt in der Gemeinde ist, wurde zu seinem Jubiläum ein st att licher L ampionzug gebracht, an dem sich der Ortsvorstand sowie famlliche Vereine beteiligten. Bürgermeister Rompf lMt eine Ansprache, woraus er dem Jubilar eine goldene Taschenuhr überreichte. Lr.hrer Roth dankte mit gerührten Worten und versuch, seine Tätigkeit stets in der treuen Gemeitide Lang-GonS beizubehalten. Pfarrer Weber gratulierte dem ^bilar ebenfalls mit einer Ansprache. Vortrage der beiden Gesangvereine und des Posaunenchors schlossen die d*eicr. b Lich, 19. Juli. Tie hiesige katholische Gemeinde hat in den letzten Jahren^dnrch Zuzug eine beträchtlich e Dermehrnng erfahren, ^nsolgcdessen gestaltet Direktion Frankfurt a. M. mürbe aus Anlaß seiner Ruhe standsversetzung der Rote ^lerorden 2. Klasse mit Eichew laub verliehen Teitz ich bcilmimt, bag bu am Sonntag Hncn Sn g mehr haben und diesen Tag m Trauer und Em bXung mbringen wirst." Schlimme Rache nimmt em Ameri faner an seiner koketten unb vnysüchtigen Frau, der cr em Bcr mögen von V Millionen Dollar lünlerläßt, mit ber Bestimmung, baü9 fie je 1000 Dollar bezahlen müsse, wenn sic einmal un verschleiert gehe, nut einem Mann tanze ober einem Kann 3u lächle. „Bor einem Jahr ist meine Frau ruiniert, schliesst er triumphier enb. Veutsch-ianadischeZ 5olloert)ältnis. Unserem Handel mit Kanada drohen neue Er- i chwerungen dadurch, daß Kanada seinen Zolltarif seit cuu- t r Aeit mehr unb mehr zugunsten ber Bereinigten Staaten umneflattet. Zunächst hat es den Zoll auf Zement herab (hievt, bann folgten Zollermäßigungen unb Zottvefref I j ur gen für Zelluloib, Hartgummi, optisches Glas, tikinie, I tclbfcrtiflc Textilwaren unb verschiebene anbere Halb- i (jjrilate. Wenn auch biefc Zolltarisänberungen nicht blosz en Bereinigten Staaten gegenüber, sonbcrn allgemein gel- ' cot so handelt es sich babei aber um Waren, bie fast aus- Miefelid) aus ben Bereinigten Staaten eingeführt wer- i n Richt En glaub unb noch weniger Deutschlanb kommen 1« Ermäßigungen zugute. Es hat fast ben Anschein, als liwltc man in Manaba ben im vorigen Jahre gesck-eiterten -Ian einer Zollunion mit den Bereinigten Staaten wieder 5 ft. {nehmen. Im amerikanischeii Kongreß wird dieses Best eben der kanadischen Regierung ztveifellos großes Enl- a-aenkonmiCn finden. England genießt für feine Export. titel einen Vorzugszoll auf dem kanadischen Markt, kann , er angesichts bcr neueren kanadischen Zollpolitik trotz- brm nicht mit den Bereinigten Staaten konkurieren. Die n»titaus den größten Teil der Einfuhr nach Kanada he- frn Roch schlimmer ist der deutsche Handel daran, der n cht nur von jeglicher Vorzugsbehairdlung, sondern auch n der Gleichstellung mit dein Hairdel der meiften nicht b itischen Länder ausgeschlossen ist. Bor reichlich zwe »ihren, im Frühjahr 1910, haben wir unsere Zollpolitik r aenüber Kanada dahin geändert, daß wir den Waren, - c Manaba uns liefert, die Vorteile unseres Bertrags- r,riss einräumten. Dafür hat Kanada ^war von bcr Wei - k rerhebung seiner Z^'/zprozcntigen Zuschlagszölle au • nti'dyc Waren Abstand genommen, uns aber keinerlei '..cistbegünstigung zugestanden. Unser damaliges Zu» . o ständnis an Kanada deckt sich nicht mit dem bislang i unserer Zollpolitik befolgten Grundsatz, Meistbegunsti. ,wng nur gegen Meistbegünstigung zu gewahren, ^as Ab- l'v,innen mit Manaba vom Frühjahr 1910 sollte allerbings •Tiiiri) nur ein Provisorium fein und ben Uebergang zu tunlidift bald herzustellenben enbgültigen Handels- sSverhällnis mit wirklicher Gegcnseitigtelt bilden, chen haben aber weitere hanbelspolitische Verhaub- ......... zwischen Teutschlanb unb Kanaba nicht mehr statt- nrfiiiibcn, unb webet in Kanada noch in London denkt man cm bic Einleitung fold^cr Verhandlungen, so daß es recht zi oeifelhast erscheint, ob das Provisorium von 1910 uber- leiupt unserem Vorteil entspricht. Unsere Aussicht nach I Kanada ist zwar infolge des Wegfalls der Zuschlagszolle I c -stiegen, aber noch mehr hat seitdem bie Einfuhr kana- t Heber Produkte nach Deutschland angenommen. Für bic Beseitigung ber kanadischen Zuschlagszölle haben nur den yanabtern unseren Bertragstarif bewilligt, also bereits i c lies hingegeben, was wir auf dem Gebiete deS Zolltarifs c eben können. Wir beanspruckstm mit Recht weitere Bor- •i, ilc ans dem kanadischeii Markt, vor allem Gleichstellung mit Frankreich, Oesterreich-Ungarn, der Schweiz, ^zapan mb anderen nichtbritischen Ländern, die infolge des fran- ofisck-kanadischen Handelsvertrags unb auf Gmub bcr st'i cistbegünstigung weitgel.ende Zollbegünsttgungen gc** Tiicf’iCn ' Aber als Gegenleistung bafiir können wir Kanada raum noch etwas bieten, weil es eben alles bereits ct- lnn.it bat. Dieses höchst einseitige Zollverl)ältnis bedarf .ringend bcr Reform, umso bringender, als Kanada fetzt ulanmäßig die Einfuhr ans ben Vereinigten Staaten zu t rlcichlcin sucht, wodurch der deutsche Handel zweifellos noch mehr als bisher zurückgedrängt werden wird. Dickwnrz. Ä , KrciS Schotten. L. Rudingshain, 19 Juli. Hier sind einige JaNc von Typhus Erkrankungen vorgekommen die wahr- scheinlich auf den Genuß von schlechtem Waster un ^elbe zuruckzusühren sind. Tie erforderlichen Vtaßnahmen sind KreiSgesiindheitßamt sofort angeorbnet worben unb ba ein WitterungSumschlag eingetreten ist, so ist zu hoffen, die Krankheit bald behoben fein wird. KrciS Friedberg. — Bad-Naiiheim, 19. Juli. Bis zum 18. Juli 23388 Kurgäste angenommen, wovon an genanntem Tage noch 8081 anwesend waren. Bäder würben bis zum ?8. Juli 275891 abgegeben._________ bunn die das Fest vcrlicrrlichtcn. Das Emzigc, worüber man < n?ch?' ganz einig ift, ist das Vermögen bcr Braut. Wahrend c-, bic einen auj 100 Millionen Dollar bezufern, glauben Skeptiker nur innen äu dürfen, daß bic Summe von 10 Millionen Dollar jcbensalls viel zu wenig sei. Die Kosten bcr Hochzeit laisen ftck auch nicht ganz genau fcststclleli: ,ie ichwankeii zwilchen 2M OG> unb 400 000 Mark. Rach ben Berichten mar bic deine Stein fache von San Mathco, in bcr bic vochstiWicicrlickkeit vor sich ging, mit Blumen unb Topfpflanzen, ia mit ganzen Baumc.i o dicht angefüllt, baß es selbst dem Brautpaar 'chwer NTuttu, burch biesen Urwald zum Altar ,tck einen Weg bahnen. Ten Luxus im einzelnen illustrieren einige zahlcnmamge Angaben ;ur Dekoration der Halle, in der das vochzeiis^ruhttuck stattfanb, wurden SO 000 Mark ausgegeben. ^.as Brautkleid der Mitz Erocker, bas über unb über mit echten Perlen beitirfl war, hatte einen Wert von 200 000 Mark. Die Ausickmuckung der kleinen Kirche, bei bcr bic seltensten Schnittblumen unb kolibarc Pftanzen zur Vcnvcnbung kamen, unb cm Heer von ^^rakuren tätig war, kostete 100 000 Mark. Ein großes Amgcbot von /etettiv^, bic sick im elegantesten Gesellschattsanzug unter bie w.,chten iorate baiür, baß bi: Juwelen'äiatze, die hier iur gdicin würben, keine unrechtmäßigen Liebhaber fanden Ganze Wagen- (abungen von Hockzeitsgefchcnkcn waren aiiaclangt, uitb uiil. ben wahllosen (Gratulationen an bic Braut tehlten auch nicht ver toieb?Äo6® unb Grpreiierbririe.. 3ugkich.mil bem Sara«, icbein Ixittc bas junge Paar sich einen Jagbschein baorgt unb bie Flitterwochen sollen nun bem edlen Weid werk gewidmet werden. _ 2er „Braten-Thermometc r". Tie Hausfrau, die in Augenblicken des Zwei eis das Kockbuch ,u Rate zieht, findet hier stets alle erwünschten Angaben über bic .Zmammm- icRung unb bie Zubereitung des Braten- oder des jzlciichgerichtev, das am Mittag bic Tafel zieren loll, aoer che,e willkommenen Unterweisungen enden satt immer '"t einem Latze, bn ba» roict^ tigftc unb schwierigste Problem mehr umschreibt als lott. xa Seit bann zu leien: „Man koche nun das Ganze, bis es gar ist : ober „man lasse bas Fleisch nun braten,,bis es zart unh roetd) ift" Es ist nickt möglich, Tur bte Herftellung eines Bratens eine völlig genaue Zeit grenze anzugeben Hier beginnt bie Jui> mcrksamkcit, bie Erfahrung, bas Gcmhl, kur; das an geborene lülinarische Talent und nicht jeder Fran hat an,ber Wte^e eme gute Fee biefc wichtige Begabung als Lebensgc'chcnk geipendet. Um diesen Mangel zu bticirigen, hat ein Ernnber nach den An- £g SÄ ÜÄÄ»* WSsufc «'M* — «n G-b-l, di- waren, in der Nähe von Augsburg ab. Das Untergestell des Apparates wurde beschädigt. Tie beiden Flieger blieben unverletzt. Paris, 19. Juli. Auf dem Flugfeld von Boutheon bei St. Etienne wurde der Mechaniker Renard, als er einen Motor in Gang brachte, von der Schraube des Flugzeuges erfaßt und buchstäblich enthauptet. vermischtes. * Schönheitspflege am Waschtrog. „Wenn du schön bleiben willst, so wasche deine Wäsche selbst!" Mit diesem Losungswort hat ein hervorragender Arzt, Dr. David Paulson, kürzlich die Aufmerksamkeit der vornehmen Amerikanerinnen auf sich gelenkt. Dr. Paulson sprach -algf Hygieniker, als „Schönheitsdoktor" und empfahl gesunde Körperübungen — über dem Waschfaß! „Waschen Sie eigenhändig Jl/re Sachen," verordnete er, und machte damit auf die unter seinen Hörern anwesenden Frauen sichtbaren Eindruck. Die Rede wurde in ganz Amerika sofort bekannt, urrd viele Damen der Chicagoer Gesellschaft scheuten nicht die Reise von hundert Meilen nach Winona Lake, um jenen Weisen, der für den Erfolg seiner neuen Verordnungen sich ,,verbürgt", persönlich zu befragen. — Der kleine Ort war plötzlich von Modedamen überflutet, die alle von dem brennenden Wunsche beseelt waren, ihre Reize zu vervollkommnen, und den Arzt bestürmten, ein Training System aufzustellen. Infolgedessen organisierte er „Waschfaßkurse", und die Einwohner von Winona Lake wurden durch den Anblick ergötzt, junge und alte Damen einträchtig und voller Eifer über das Waschfaß gebeugt oder auch damit beschäftigt zu sehen, ihre Wasche zu stärken, zu plätten usw. — Wie lange diese Wäscherei-Begeisterung vorhalten wird, ist allerdings etwas problematisch: gegenwärtig aber durchziehen Seifendüste die Lust von Winona Lake, und der Arzt „drillt" seine „Patienten". Uebrigens verordnet Dr. Paulson auch das Sägen von Holz zur Anregung des Appetits, womit ihm aber deutsche Aerzte längst zuvorgekommen sind. kf. Federmode und Hungersnot. Dem englischen Unterhause ist soeben eine Gesetzesvorlage zugegangen, die sich gegen die Mschlachtung der Vögel für die Federmode richtet. Diese Gesetzesvorlage, die wohl zweifellos angenommen werden wird, hat nicht allein in England, sondern im ganzen britischen Reiche großen Beifall gefunben. Von allen Kolonien her kommen Berichte darüber, wie durch die schonungslose Ausrottung der Vögel die einzelnen Länder in schwere Gefahr gebracht werden, ja, zahlenmäßig wird nachgewicsen, daß die Hungersnöte, die augenblicklich wieder in Uganda, in einem großen Teile Indiens und im Zentrum Australiens wüten, hierauf zurückzuführen sind. Die Insekten haben in all diesen Teilen überhand genommen: da ihre natürlichen Vertilger, die insektenfressenden Vögel, schonungslos dezimiert worden sind. Die Insekten können so ungestört große Verheerungen unter den Feldfrüchten anrichten, und die natürlidtc Folge ist eine Hungersnot. So sprechen nicht allein sentimentale, sondern auch ökonomische Gründe für einen Weltfeldzug gegen die Federmode, und es ist zu wünschen, daß dem Beispiele des britischen Reiches bald andere Staaten folgen mögen. Börsen-Wochcrrbericht. — Frankfurt a. M., 19. Juli. Tie Stimmung charakterisierte sich noch als ziemlich fest, das Geschäft blieb aber sehr beschränkt und erlangte nur in einzelnen Werten größere Ausdehnung. Die Ernteaussichten, die Berichte aus den Derfdjiebenen Jndustriebe- zirken, die fast überall reichliche Beschäftigung und lohnende Preise konstatieren, und die überraschend leichte Geldmarkt- lage wurden zur Erklärung der zuversichtlichen Gesamtstim- mung angeführt. Ten Grund, der trotzdem herrschenden Geschäft s u n l u st fand man in dem Fehlen zahlreickier, sonst regelmäßiger Besucher, in der Teilnahmslosigkeit des Kapitalistenpublikums und in dem Einfluß der großen Hitze. Tennoch hat sich im Geschäftsverkehr insofern ein kleiner Wechsel vollzogen, als fid) für die lang vernachlässigt gebliebenen M o n t a n p a pi e re wieder größeres Interesse bemerkbar machte. Tie feste Tendenz der internationalen Eisenmärkte hat die Aufmerksamkeit von neuem auf dieses Gebiet gelenkt, zumal man damit rechnet, daß die günstige Welternte den Eisenkonsum stark beleben und die nach oben weisende Tendenz am Eisenweltmarkte befestigen dürfte. Dazu kamen die Meldungen über Preiserhöhungen in Belgien und Oberscklesien. Nachdem ferner im Juni beim Stahlwerksverband die vollen Beteiligungsziffern überschritten worden find und schon jetzt der Absatz auch für die zweite Jahreshälfte gesichert erscheint, beginnt man einen Ueberschlag zu machen über die Ergebnisse der großen Werke und die Erwartung sehr günstiger Abschlutz- ziffern hat die Spekulation wieder zum Montanaktienmarkt hin- geführt, zumal sie immer hofft, daß sich die neue Käuferschicht einfinden wird, die zu einer kräftigeren Belebung unerläßlich ist. Besonderer Gunst erfreuten sich Bochumer Gußstahlaktien, die man als zurückgeblieben erachtete, zumal Tividendenschätzungen verbreitet wurden, die auf 14 Proz. gingen. Etwas bestimmtes läßt fid) darüber jetzt noch nicht sagen. Neben Bochumern zeigte sich stärkeres Interesse namentlich für Phönix-Aktien und Gelsenkirchener. Auf den übrigen Märkten wurden vielfach Tauschge- schäste vorgenommen gegen Montanwerte. Westeregeln Alkali waren gefragt und höher auf die Entscheidung der Berufungs- Kommission in der Quotensrage. In Elektrizitätswerken wurden mehrfach Gewinnverkäufe vorgeiwmmen, so daß die Kurse nad) unten neigten. Chemische Werte stellten sich zum Teil etwas höher. Lebhaftes Gesd)äft fand in Aktien von Auto- mobilfabriken statt. Für Zuckerfabrikaktien stimulierte die Aufwärtsbewegung an den Rohzuckermärkten und die Annahme, daß bei längerer Dauer der heißen Witterung sich eine ähnliche Hausseperiode einstellen könnte, wie sie die Zucker märffc im vorigen Jahr erlebten. Eine größere Kurssteigerung erzielten Naphtha-Nobel-Aktien. Bankaktien lagen sehr ruhig, ebenso Bahnen, nur Schantungbahn und Lombarden wurden vorübergehend reger umgesetzt. Letztere konnten fid) ebenso wie Türkenlose befestigen auf angeblich gebesserte Friedensaus- sid)ten zwischen Italien und der Türkei. Privatdiskont 3% Proz. handel § Maschinenausfuhr aus der Union. In der Ausfuhr von Schreibmaschinen stehen die Vereinigten Staaten von Amerika an der Spitze aller Länder der Welt. Für das jetzt beendete Rechnungsiahr roirc b:e Ausfuhr wtchy Maschinen auf 13 Millionen Dollar veranschlagt, achtmal h viel wie im Jahre 1897. Diese Entwicklung ist typisch für bei Export anderer genauer Lldjustierung unterworfener Maschinen. flieg der Export von ®cIbregi''tTicrma)d?in.ii von 813096 Doll, h 19Ö0, auf 31 _• Millionen Dollar in diesem Jahr, der Vage, von 381886 Doll, in 1897 auf eine Million Dollar, p«, elektrischen Apparaten von 3 631 759 Doll, in 1902 auf i] Millionen Dollar, von Nahmaschinen von 3 340 241 Toll, h 1897 auf 10 Millionen Dollar, von Druckerpressen von 649 71( Doll, in 1897 auf 3 Millionen Dollar, von Maschinen alle Art von 22 442 884 Toll, in 1897 auf annähernd 115 Mill. Toll für dieses Rechnungsjahr. Hierin sind aber Automobile, bera Export sich allein auf 27 Millionen Toll, stellt, nicht ringt schlossen, auch Erntemaschinen mit 20 Millionen nicht. 3rf)rctb Maschinen und Rechenmaschinen brauchte man in Deutschlaa ganz sicher nicht aus Amerika zu beziehen, die können wir zur mindesten ebensogut Herstellen. Verantwortlid) für den politischen Teil I. V.: R. Lange. -----»Hl ._--- Miiller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 20. IuIi : 17• H. Es will mir nicht schmecken, sagt mancher in der heißen Jahreszeit, ich habe keine Lust zum Essen. Diesen wird Scotts Emulsion eine Wohltat sein, denn, angenehm schmeckend und leicht verdaulich, regt sie die Eßlust kräftig an, so daß auch an heißen Tagen das Essen wieder schmeckt. Es ist der Hauptvorzug von Scotts Emulsion, sich im Sommer ebenso leicht einnehmen zu lassen, wie in der kühleren Zeit. Scott» EmulNon wird von unS auvschtichlich im groben verkauft, und zwar nie Ivie nach Gewicht oder Mab. fonoern nur in versiegelten erifltiiaiflaidjcn in Station intl unserer Schutzmarke (Hischer mit dem Dorsch) Scott L Bowne G. in. b. H., Frankfurt a. i)t. Bestandteile feinster Medizinal-Lebertran 1 r>0,0, prima Glyzerin 50,0 ,unterpdoSvk>ortgsau>er Kalk 4 3, unterplioSphorigsaureS Natron 2,a pulv Tragant 3,0 feinster arab. tähnmni pulv. 2,0, Wasser 12*,0 yilfohol 1 >,ö Hierzu aromatische Emulsion mit,Zimt». 1’iaitoel und (Äaultheriaöl ;c 2 Trat sen Staii-eseniitsniichriehten. Gießen. Aufgebote: Juli 12. Karl Hubert Nötges, Steindrucker, mit Marie Katharine Enders, beide in Groß-Steinheim. — Karl Lyncker, Buchhalter, mit Karoline Marie Zülch, beide in Gießen. — 13. Alois Vulek, Schneider, mit Margarete Kleber, beide in Gießen. — Heinrich Maurer, Steinbrecher, mit Elise Holler, beide in Gainback). — 15. August Habig, Hüttenarbeiter in Gießen, mit Luise Loh in Dutenhofen. — Gottfried Radzuweit, Diplomingenieur in Gießen, mit Johanna Schneider in Messel. — 16. Georg Gümblein, Vizefeldwebel und Zahlmeisteraspirant in Gießen, mit Emilie Maria Elisabetha Thomas in Friedberg. — Georg Ludwig Duchardt, Schlosser in Offenbach, mit Lina Auguste Möbus in Lauterbach. Eheschließungen: Juli 13. Friedrich Linck, Oberlehrer in Rostock, mit Adelheid Geller in Gießen. — Dr. med. Karl Binsack, prakt. Arzt in Gedern, mit Cäeilie Geller in Gießen. — Georg Erhard, Bäcker, mit Anna Ulm, beide in Gießen. — Karl Schmid, Bäcker, mit Anna Stühler, beide in Gießen. — Karl Poppenheier, Buchbinder, mit Elisabeth Schäfer, beibe in Gießen. Geborene: Juli 9. Dem Schreiner Ferdinand Sauer ein Sohn, Ernst. — Dem Arbeiter Friedrich Feddeler ein Sohn, Rudolf. — 10. Dem Schneider Heinrich Klee ein Sohn, Will>elm. —, 14. Dem Schreiner Kaspar Karl Sck)eld ein Sohn, Georg Heinrich. — Dem Wagenführer Johann Peter Stober ein Sohn, Heinrich Walter. — 15. Dem Großh. Bauinspeklor Karl Sck)ön ein Sohn, Hans Karl Hermann Friedrich. Gestorbene: Juli 12. Auguste Demuth, geb. Löber, 63 Jahre alt, Schillerstraßee 5. — 13. Babette Erb, geb. Braun, 46 Jahre alt, Teufelslustgärtchen 20. Airfeld. Aufgebote: Juli 12. Konrad Weber, Schmiedegehilfe, mit Elisabeth Diehl, beide in Alsfeld. — 16. Friedrich Wilhelm Manns, Optiker in Klein-Linden, mit Susanne Margarethe Marie Herrmann in Alsfeld. — Friedrick) Max Grüttner, Kaufmann in Meißen, mit Anna Martha Stock in Alsfeld. Geborene: Juli 13. Dem Zuschneider Johann Heinrich Ock)s ein Sohn, Richard. Sterbefälle: Juli 15. Daniel Stein, Lehrer i. P, 79 Jahre alt. Bübingen. Eheschließungen: Juli 15. Johannes Heinrich Armbrust, Lagerhalter in Vilbel, mit Margarete Charlotte Knaf von Büdingen. Geborene: Juli 10. Dem Landwirt Karl Türck eine Tochter, Marie. Sterbefälle: Juli 13. Heinrich Born, Großh. Aktuar i. P., 69 Jahre alt. Butzbach. Aufgebote: Juli 16. Paul Otto Zimmermann, Tech' ntfer in Frankfurt a. M., mit Anna Margarete Diehl in Bul9 o ' Eheschließungen: Juli 6. Emil Jakob Kellen Zimmermann, mit Katharina Lemp, Schneiderin, beide in Bu Geborene: Juli 3. Dem Eisenbahnstationsarbeiter Johann Georg Seeger ein Sohn, Hermann. — 5. Dem Wäscher Julius Barth eine Tochter, Käthchen Else Paula. — Dem Taglöhner Johannes Decherl ein Sohn, Christlieb Otto. Friedberg. Aufgebote: Juli 16. Georg Gümblein, Vizefeldwebel und Zahlmeifteraspirant in Gießen, mit Emilie Maria Elisabetha Thomas in Friedberg. Eheschließungen: Juli 11. Karl Heinrich Figge, Bau- technrker, mit Katharine Wilhelmine Schütz, beide in Friedberg. Geborene: Juli 10. Dem Brauer Andreas Cisenbichler eine Tochter, Auguste Julie. — 11. Dem Schuhmacher Joseph Ebner ein Sohn, Hans Nepomuk. Grohen-Linden. Eheschließungen: Juli 17. Wilhelm Wenzel, Landwirt in Hörnsheim, mit Anna Leun in Großen-Lmden. Heuchelheim. Aufgebote: Juli 18. Friedrich Wilhelm Metzler, Hilfsarbeiter, mit Marie ©djäfer von Heuchelheim. Sterbefälle: Juli 17. Wilhelm Sack IV., Landwirt, 55 Jahre alt. ttlein-Linden. Aufgebote: Juli 14. Friedrich Wilhelm Manns, Optiker in Klem-Lmden, mit Susanna Margareta Marie Herrmann in Alsfeld. Eheschließungen: Juli 13. Jakob Hofmann, Schrift- setzer, mit Karoline Harnisch, beide in Klein-Linden. Kroföorf. a) Standesamt Krofdorf: Gemeinden Kinzenbach, Krof- dorf-Gleiberg, Vetzberg. — b) S1 andesamt L a u n s b a ch: Gemeinden Launsbach, Wißmar. Aufgebote: Juli 16. Wilhelm Konrad Leib, mit Wilhelmine Volkmann, beide in Krofdorf. Eheschließungen: Juli 13. Wilhelm Viehmann, Taglöhner in Gießen, mit Wilhelmine Elisabetha Pfaff in Kinzenbach. Geborene: Juli 12. Dem Landwirt und Schmied Wilhelm Bechthold in Launsbach eine Tochter, Greta Mina. Sterbefälle: Juli 11. Ludwig Bender, Schreinermeister in Krofdorf, 50 Jahre alt. — 13. Karl Wilhelm Forback) in Wißmar, 3 Monate alt. Langsdorf. Sterbefälle: Juli 17. Margaretha Roth, Auszüglerin, 82 Jahre alt. Lollar. Sterbefälle: Juli 11. Ida Scheid, geh. Röseler, 66 Jahre alt. Londorf. Geborene: Juli 9. Dem Landwirt Heinrich Schneidet ein Sohn, Friedrich. — 12. Dem Taglöhner Heinrich Hillgcmner ein Sohn, Karl Ernst. Nidda. Geborene: Juli 1. Tein Wagner Karl Stein ein Heinrich. — 14. Dem Lokomotivheizer Johann Jakob Stob; ein Sohn, Paul Jakob. Sterbefälle: Juli 8. Marie Franz, geb. BeL 85 Jahre alt. Schotten. Eheschließungen: Juli 18. Heinrich Steul, Kreis» kasserechner und Bürgermeistereisekretär, mit Anna Zinser, beide in Schotten. Geborene: Juli 2. Dem Taglöhner Karl Hasenauer ein Sohn, Heinrich. — 10. Dem Landbriefträger Heinrich Rohrbach eine Tochter, Frieda. Treis an der Lumda. Sterbefälle: Juli 12. Wilhelm Harback), Taglöhner, 57 Jahre alt. — 17. Johannes Pfeil, Maurer, 58 Jahre all. Zamilien-Nachrichten aus anderen Grten. Geborene: Herrn Dr. Frank in Schlitz eine Doch Verlobte: Frl. Auguste Slimpel in Kohden mit Herrn Ludwig Bach in Tlicbclnau. Vermählte: Herr Wilhelm Cloos jr. und Frau Emmh geb. Müller, in Wetzlar. Gestorbene Herr Christian Becker in Herborn. — Frau Chr. Selzer Wiv., geb. Theis, in Herborn.—Herr Heinrich Peter Schmidl in Eisemroth. — Frau Statbavine Kraft, geb. Trier, in Queck — Herr Johannes Werner IX. in Fauerbach v. d. H. — Frau Katharina Hafermehl, geb. Tieft, in Nieder-Breidenbach. — Herr Heinrich Hensel in Schwalheim. — Herr Philipp Neihel in Darmstadt. — Frl. Auguste Bick in Wetzlar. — Herr Karl Zisseler in Wetzlar. — Fran Auguste Hepvert, geb. Henkel, in Wetzlar. — Frau Magdalene Göbel, geb. Arnold, in Oberscheld. — Herr Christian Vollmar in Welker. — Herr Friedrich Manderbach in Wissenbach. — Herr Johannes Aßmann in Unter-Sorg. — Frau Geh. Finanzrat Lindeck in Darmstadt. In aufopfernder Liebe unterlassen junge Mütter zur Sommeck zeit die ihnen so nötige Erholungsreise, weil sie einen Milchwechsel fürchten. 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Juli 1912: „Rin Waizertraum“ Operette in 3 Akten von Oskar Strauß. Samstag, 27. Juli 1912 (Homburg v. d.H.): „Die Fledermaus“ Operette in 3 Akten von Johann Strauß. Sonntag, den 28. Juli 1912: „Die versunkene Glocke“ Ein deutsches Märchendrama in 5 Akten von Höhenluftkurort Hochwaldhausenf^ V ogelsberg (SOOmlOberhess. Hotel zum Felsenmeer Mäß.Preis. Prosp. d. L Hafner. SSto/fl eeeeeeeeeeeee in ein Bad oder in eineSommerfrische, so versäumen Sie nicht, sich bei Anfragen oder bei Prospekteinforderungen auf die Anzeigen im Gießener Anzeiger zu beziehen! SpielpEan des Grossh. Kurtheaters Bad-Nauheim Kurort Braunfels (Safin) Hotel Bellevue la. Pension, wunderv. Lage, Touristen empf., Prosp. frei. (S°/4) aus französischen Weinen Hervorragendes Erzeugniss der Cognacbrennerei; & Macholl HEiLBRONN. Nur echt mit der Hammer-Schutzmarke. Überall erhältlich. Vergebung von Arbeiten fürdicFeldbcreinigungsgescllschaftOdenhausev, Kreis Gießen. Bekanntmachung. In unser Gelwssenschaflsregister wurde fjc-ti bei der Spar- und Darlehenskasse e. G. m. u.£ zu Obbornhofen eingetragen: Konrad Leschhorn HL Heinrich Konrad Bommersheim, Johann Pce Mörschel, Philipp Holler zu Obbornhofen sind cL dem Vorstand ausgetreten und an ihre Strü Schneider Heinrich Nuppel XL, Landwirt Hermen Nuppel II., Fabrikarbeiter Hermann Leschhorn L| Zimmermeister Karl Nuppel, sämtlich zu Obbn» Hofen in den Vorstand gewählt. BczirksfparkasskGicßa Tie am 1. Juli l. Js. fällig gewesene» Zinsen für Darlehen aus ttnserer Kasie könne» nur noch in den nächsten 14 Tagen obve Kosten bezahlt werden. Betnerkt wird, daß eine weitere Zahlung Die Verdingungsunterlagen liegen auf ®rof$L Bürgermeisterei Ldenhausen zur Einsicht offei. Angebote haben in Prozenten des Voranschlags i erfolgen und sind verschloßen, postfrei und mit tr> sprechender Aufschrift versehen bis Dienstag, da 30. Juli, vorm. 11 Uhr, daselbst einzureichen, ro die Erösintmg der Angebote in Gegenwart erschicnerL Bieter fkittfinbet. Zuschlagsfrist 3 Wochen. Gießen, den 17. Juli 1912. Grotzh. Kulturinspektion Gießen. Pension u. Cafe-Restaurant Burgiried Münzenberg. Vorzügliche Küche. Gutes Gebäck. la. Bier, Wein und Apfelwein. Schattiger Garten. Pension von 3.50 Mk. an. Eine staubfreie und moderner Hygienik vollständig entsprechende Sprungfedermatratze ist meine „Unerreicht bequem“, patentamtlich geschützt unter Nr. 420685. Verwendbar für Metall- und Holzbettstellen, leichtes Ausheben, kein metallisches Geräusch wie bei eisernen Matratzen. Bequemes, den Körperforinen anschmiegendes Material, kein muldenförmiges Liegen wie bei eisernen Matratzen. Statt Eisenkante federndes Polster! Bei Neuanschaffung oder Umarbeiten von Matratzen versäumen Sic nicht, obige Matratze 5di»tz«tgart«t Wetzlar. Grösstes n. schönstes Saal- n. Gartenlokal am Platze Herrliche Fernsicht. 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Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Verstcigcrungsvermcrks aus dcnt Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sic spätestens im Versteigerungstermin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sie bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei dec Verteilung des Versteigerungscrlöses dem Ansprüche des Gläubigers und den übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung ent- gcgenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aufhebung oder einstweilige Einstelluug des Verfahrens herbci- zuführen, widrigenfalls für das Recht dec Ver- 'teigerungserlös an die Stelle des versteigerten Gegenstandes tritt. Jede Plättanstalt braucht eine Patentplattmascblne von der ForsterWäscherel-BIaschinenfabrik Rmnsch 4 Hammer 75008t.im Betriebe. POFSl LL. 163 Offerte kortenlos. 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