Der Balkanlrieg. Die heutig« Nummer umsatzt 18 Seiten. politische wochenscha«. Gießen, 19. Oktober. zu oft haben ihm bei solchen Aufgaben seine auswärtigen Vertreter versagt. Wir sind durchaus nicht imstande, zu beurteilen, ob tfürft Lichnowsky für London der rechte Manu ist Daß er über eine feinsinnige Bildung und wenig Vorurteil verfügt, wird ihm drüben, wie überall, nützen. Auch sein Fleiß, seine Regsamkeit und sein Interesse für auswärtige Fragen werben der ^oiiboncr 'arbeit ür das Deutsche Reich zustatten kommen — wenn eben cm st die Befähigung nicht fehlt. Er hat nicht eben viel diplomatische Erfahrung, und besondere Beweise seiner staatsmännischen Begabung kennen wir nicht. Und nun wird er gleich in den Brennpunkt der Weltpolitik hineinäestellt! Mit welcher Freude, welchem Nutzen, wirst du den CursilM durchschmarutzen!" Es wäre aber schade, wenn das rutsche Reich die Lehrkosten bezahlen müßte! vom monienegrinischen Uriegsschauplatz. Podgoritza, 17. Okt. (6 Uhr abends). In dem Kampfe zwischen Montenegrinern und Türken ist eine Pause eingetreten. Tie Truppen der mittleren Kolonne versammeln sich bei Tuzi, um in der Richtung nach Lkutari vorzugehen. Ansehnliche feindlich eStreit- kräfte wurden ihnen von Slutari entgegen geschickt. Man erwartet eine Schlacht auf einem für die montenegrinische Armee sehr ungünstigen Terrain, Oper auftreten könne; man müsse sich eben bescheiden mck dem, was man habe. Er stemmte sich bocksteif dagegen, daß iemand seinem Busenfreunde Sylva zu nahe kommen könnte. Nun hatte ich in Mannheim wiederholt Ernst Kraus gehört, eme prachtvolle, jugendliche, damals noch schlanke Erscheinung, und wohl die schönste deutsche Tenorstimme, die es gab. Ich machte wiederholt den Versuch, ihn für die Königliche Oper zu gewinnen, mein Antrag wurde aber stets abgewiesen. Gelegentlich der Krönung des Aaren war Pierson in Moskau, wo in der Deutschen Botschaft ein Konzert veranstaltet wurde. Kraus war int Begrifft einen großen Kontrakt nach Amerika abzmcklicßen. Eile tat Not. Ich ging zu Gras Hochberg und fing wieder an, von Kraus zu reden. „Aber der Mensch soll ja entsetzlich lem , erwiderte mir der Gras. Nun legte ich mit meiner^ganzen lieber- xeuqung los und schilderte die Vorzüge dieses Langers in so beredter Weise, daß ich Gras Hochberg volMndig auf meine Lecke bekam. Klaus wurde telegraphnch nach Berlin berufen und binnen kurzem war ein Vertrag mit ihm vereinbart und unterzeichnet. Gras Hochberg, der von dem Sänger einen außerordentlich günstigen Eindruck empfangen hatte, kam auf mich zu, iaßte mich mit beiden Händen und sagte mit ganz weichem Ausdrucke: „3d) danke Ihnen." Ich merkte ihm an, daß er von Herzen froh war, einmal etwas ohne Prerion zustande gebracht zu haben Wenn die Blicke, mit denen mich Pierson nach 1 einer Rückkunft von Moskau traf, Dolche gewesen wären, so wäre vh wohl längst nicht mehr am Leben. * — Die Glückendes KreisesBüdingen. Weit ältere Glocken, als sie der Kreis Friedberg besitzt, sind im Büdinger Lande zu finden. Während jene nicht über das ^abr 1372 hmaus- reichen, beherbergt der Ort W en i n g s an der Bleiche eme Glocke, deren Schriftzüge und andere Merkmale daraus schließen lassen, daß sie im Anfänge des 13. Jahrhunderts, wenn incht schon vor 1200 gegossen wurde. Diese Glocke soll der Ueberttererung nach aus der stunipfen frirebe, deren Trümmer noch aufragen, stammen, und einst von einem Eber aus dem Geröll gewühlt fern. AlskIn- schrift trägt sie die merkwürdigen Worte: „Möge, wenn ich ertöne, der Hagel weichen, auf daß er nicht die Früchte verletze'. Der ersten Hälfte des 13. Jahrhunderts entstammt eme der fünf Glocken der O ber-Mockstädter Kirche, in die zwecke Hälfte > gehört die zu Berstadt. Von diesen Glocken sind die Meister unbekannt. In das 14. Jahrhundert sind ebenfalls drei w. warum denn Betz nie mehr den Wotan fange den er doch in ! Bayreuth im Jahre 1876 zum ersten Male dargestellt hatte, i ,Sprechen Sie ja mit Betz niemals über den SBotan', antwortete mir Pierson, „er hat mir in bestimmter Form erfiart daß er diese Rolle niemals mehr fingen wolle und er ist o mtaj geworden, als wir ihn darum ersuchten, daß er ^hnen sicher über den Mund fahren wird, wenn Sie ihm darüber etwa» lagen . ^ck glaubte dieseni Märchen und unterlief; es tatsächlich lange Zeit, mit Betz darüber zu sprechen. Aber einmal, als er bewnders guter Laune war, rückte ich doch an ihn heran und sagte ihm: „Dören Sie mal warum haben Sie beim eine solche Abneigung, den Wotan »n fingen?" Be» f.-h mich über feine Sn le gro6 an und sagte: „Ich eine Wneigung gegen den Wotan? Wer hat Ihnen denn das erzählt ?" Ich teilte ihm nun mit, was ich dar über erfahren hatte. Er schlug die Hände über den Kopf jammen Nein, so etwas ist mir doch noch nicht DorgeEommen.^man hat mir die Nolle einfach nie mehr gegeben. Ja, glauben Sudenn und dabei sah er mich drohend an — „ick, Franz Betz, nxwde aus das Bureau der Generalintendantur gehen und um eme Rolle bitten?" — Nun wußte ich, was ich zu tun hatte. 3d) wartete eine kurze Abwesenheit Pierfons ab, damit er meinen Ikonen Plan n7cht wieder verderben könne, unb stellte Gras Hockberg bar welche Bebeutung es hätte, wenn ber erste Wotan dme Rolle noch einmal im Königlicken Lpernhauft barstellen tmnbe öo*- berg, ber offenbar längst von Pierson mMuiert war, erwiderte mir- -Ja, gewiß, aber mein Gott, er will ja nickt. 7ua'te ihn vom Gegenteil. Graf Höchberg erteilte sofort ben Befehl baß ber Wotan an Betz zu übertragen fei, unb als lPierfon Surütflam, war niclsts mehr daran zu andern. Ick mußte natürlich, wie aud) schon oft vorher, in dendnebenen Blattern lesen, baß ick ein Intriguant sei, unb sonstige Liebenswürdigkeiten über mick emebai lasten. Aber ich mackte mir nichts daraus denn ich hatte für eine große Sache inlriguiert -bie Vorstellungen, in benen Betz den Wotan fang, erhoben sich durch ihn zu ungewöhnlicher Bedeutung. . Tic zweite Erinnerung ist ein Streich, den 'M Pierson On dem Weingartner seinen hauptsächlichen Gegner erblickt, b. .Kj • bei einer anberen Gelegenheit spielte. Ter vortrenliche Gube- hus war etwas alt geworben. Sylva beherrschte noch immer ' bas Repertoire. Tie Königliche Oper brauchte bnngenb einen Tenoristen Pierson erklärte jebock jebem berartigen Vorschläge gegenüber, es gäbe feinen Tenoristen, ber an ber Königlichen Uns Sell? Weingartners Berliner (Erinnerungen. In bieten Tagen hat das erste jener — man barf wohl ohne Ucbertreibung sagen: sensationellen Symphoniekonzerte 1 tätige» funben, bic Felix Weingartner hart vor ben Toren Berlins in Iürstenwalde veranstaltet, weil ihm, wie bekannt, Berlin unb !cin näherer Umkreis burch Gerichtsurteil verschlossen worben ist. 2er gefeierte Dirigent bat gcrabc diesen Zeitpunkt benutzt, um bic schickste bes Monstiktes, ber ihn schließlich zur Wahl von vürflcnivalbc als SdAiuplatz seiner Berliner Wirksamkeit bewogen vnt der Oefsenllichkeit vorzulegen. Seine kleine Schrift, bic unter dem Titel „Erlebnisse eines föniglidjcn Kapellnieisters m Berlin" demnächst im Verlage von 'Paul Cassner m Berlin er- idkeint, wird in allen Kreisen, die sich für unser Musikleben interessieren, lid>crlid> baö größte Austehen erregem .^ steht aber in dieser Sckwift außer der uncmaihcben Geschichte der Beziehungen Weingartners zu ben leitaiben P^nlic^ecken des Berliner Opernhauses aud) sonst nod) allerlei Hübsches unb Heines an Erinnerungen, Erlebinsfen unb Beobachtungen, und wir unb in der Sage, unseren Lesern barauö einige bieder Erinnerungen Weingartners aus seiner Berliner Zeit mitzuteilen. Die eine dieser Erinnerungen betnrft Weingartner» Freund irfmft mit Franz Betz. Weingartner erzählt: „Ich kann diefts großen Künstlers unb edlen Menschen nur mit der tiefsten Sym vatkie gedenken. Mit nxldycm rührenden Eit er er nod) m spateren Jahren cm sich arbeitete, um sich zu vervollkommnen, war einzig. Die Meistersinger" zu leiten, wenn er ben Hans Lachs fang, war einer ber grössten künstlerischen Genüsse, deren ich in memem Leben teilhaftig geworben bin cn S^guime: avancierte Herr Pierson Jemen besonderen Groll geworfen halt'.. Ich hatte ihm wiederholt meine Verwunderung ausgesprochen, Wirft Lichnowskv kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt als unser Botschafter nach London. Es war für die deut' chen Interessen ein trauriges Verhängnis. daß Freiherr > Marschall das Zeitliche fegncn mußte zu der Zett, da un Osten diefc schwere Katastrophe Dorbemtct wurde. Er tonnte bett Osten und die Schmerzen des Osmanenretches, Md er würde in London vielleicht einen tzebcl crgrtlfcn chen der ihm in »vnstantmopel gefehlt hat Wenn cs utc autl> öfter ben Anschein hatte, als seien die Herren Lineare unb Sasonow die guten .Hausväter des Wclt,rte. >et,s so wird sich gar bald zeigen, daß der Kapcllmentcr .s orientalischen Konzerts immer noch m London sitzt, aas ivill England?", so hörte man erst gestern Wieder glle Zeitmigeii fragen, und aus A i e n kam eine Antwort, aber sogleich von dem zitierten Diplomaten dementiert I urbe- England wolle Strcta! Der von feinen deutsch Anblicken Aeußerungeu betannte englische Botschafter in ien Herr Eartwright, hat wiederum dementiert. Er H-rfünbct, er habe den genannten Ausspruch nicht dem Grafen Berchtold gegenüber getan. Also vielleicht einem iibern? Heute verbreitet das Wolffsche Bureau i vchmals ein Dementi in allgemeiner tform Daß England im Ostbecken des MittelmecreS gerne einen Hafen und Stützpunkt für seine Flotte mochte, ) man war seit Wochen gemunkelt worden. Und die Bai von --uba wäre ja wie dafür geschaffen! Die Engländer beuten nicht daran, den Schutz ihrer Interessen im Mittelmeer nraiiTrcid) anzuvertraucn: im Gegenteil, fte bauen neue -duffe für diesen Zweck. Das was Sir Eartwright gesagt haben soll. Hingt so glaubhaft, auch wenn es den König Eeorgio» ein wenig kranken sollte. Vielleicht strebt Sir ädward Grey nicht nach der ganzen Insel, sondern nur nach der Suda Bai. Daß in all den unruhigen Tagen, bic den Kriegserklärungen üorangegangen sind, der poli nsche Seismograph in London höchst interessant. Bewegungen gezeigt haben mag, laßt sich denkeu Und ba» deutsche Botschaftspalais war verwaist. Dem Fürsten Lich- nowskp rühmt mau seine guten Ideen über da» deutsch- englische Verhältnis nach. Uns dünkt, damit ist wenig gesagt unb getan. Daß wir mit dem stammverwandten fetter uns lieber freundschaftlich als kriegerisch ausein- cmd ersetz en wollen, daß wir aber nickst daran denken bürfen, unsere Selbständigkeit zu Lande und zu Master auf zu geben oder unsere Stellung im Rat .der Großmächte in gefährden, das ist ja schon Allgemeingut des Volkes geworden und' ist fogar bis in bic sozialdemokratischen Kreise hineingedrungeii. Fürst Lichnowskis sagt un» damit nichts Neues. Nicht das Was, sondern da» Wie ist auch hier die Minifl, die im übrigen von dem Botschafter allein nicht gemeistert werden kann. Er hat die Bausteine, das Material au liefern; er muß das auswärtige Amt rechtzeitig und häufig vorahneud über die Absichten unb Pläne der englischen Diplomatie unterrichten und darf durchaus nickst, auch nicht in der besten Verständigungsabsicht, mit ber Tür ins Haus fallen. Wir müssen in bestimmten Fallen ivissen, woran wir mit England sind. Zum Beispiel heute, ut ber Balkankrisis. Es heißt, Sir Ebwarb Grey habe in ber letzten Zeit eine türkisch-frennbliche Politik ve- jolgt, bic den Pariser Vermittelungsplänen zu schaffen aemacht habe. Wenn wir aber ehrlich fein wollen so müssen roir sagen: wir wissen über die nächsten englischen Ziele nichts Bestimmtes. Im auswärtigen Amt mußte man ftch freilich darüber eine Meinung gebildet haben.^^ur Die flricgecvH irmig Griechenlands. Konstantinopel. 18. Okt. In der von dem gricchft scken Gesandten überreichten Kriegs e r k la.ru n g beißt es. Ta die türkisckc Regierung nicht aus die identi,die Kote dir drei Staaten geantwortet bat und die Lage sich durch die unal» tung bellenischer Sckisse und serbischer Munition und auch durch den Abbrud) der die bivlomatische^ Beuebungen unter LKr- letzung des Völkerrechts verschärfe, so stebt ftck die griechische Regierung ihrem Bedauern genötigt, auf die Waffen 6urüd» zugreisen unb zu erklären, daß sie nck«von diesem .lugcnblick an im Kriegszustand beTinbc. — Gleichzeitig erhielt der arie chis'ckc Gesandte von seiner Regierung den Beiehl, nut dem Personal der Gesandtschaft nach Athen zurückzukehren. In der gri'ch 'die" Ran nrr machte ber Minister bes Aeußemi Mitteilung von der Dreibunbgcnosse, Italien, feine Arme srnb. kommen, Entente der Balkan floaten ab wend en zu können, im Hochgefühl feiner Befnedrgnng laß er >n ft »er an - der ^tento der Sattanftaaun^ fö»niglid)C lick)en Presse bic bisherige Haltung uts/hloiib - u ib - , - V befagt, baß bic Leiben der unterbrütfteu roichs rühmen bic bereit» den^enUaleu^ Vo^s ch J,t ;^ie^,^ * ^n Waffen zu S Ä “ ftÄÄ ft itönig Viktor Emmanuel znfammentttffen und d>e Bande Thronfolgers, mn mc[Hbct Ma- des Dreibundes vielleicht noch fester schmieden. Lenn.Oe e t b’je b f a () 11 d er griechischen reich sülchtet bet dem ftdt ausgebroch«nen allgem z l o t"e kund, bereit einziger Wunsch sei. die türkische Ader Ta? in?idet"l>7ute wieder U'ot^ihren^Anker^atz verlassen ^ftaem^E, Bon bcm fei von ben Mächten verabrebet worben, Oesterreich dürfe Ibic Genehmigung xm^m . Erlichen Gruß zukommen ihn im Falle der Ausdehnung Kriege» f fassen jetzt, wo im Namen der christlichen Zivilisation: l alten Wahrscheinlich ist diese heikle Frage noch ganz un Ter llcbertntt der Griechen über die Grenze, aelöst unb wenn heute Herr Sasonow sich als Freund V olo (Thessalien), 18. Okt. Dr ei gri ech ist che R c» und Verehrer des Status quo bekennt, so ttnrb er unter L f m e n t e r überschritten gestern früh ui ber Nahe von ber Wucht ber fommenben Ereignisse vielleicht bald anberer (affona bk türkische Grenze, ohne Widerstand zu Meinung werden, zumal heute schon sein Verfahren in I f in ben. Rußland vielen Angriffen ailsgesetzt ist. Noch laßt sich Die griechische Flotte, heute nicht voraussehen, welchen Verlauf ber Vorstoß ber Athen, 18. Okt. Nach den Flottenubungen vier Balkanmächte nehmen wirb. Die Türken kampicn emen der König eine Ansprache, m ber er s^e: Die liamvi der in seinen sich türmenden ^ckstvierigKeitcn beinahe Ration erwartet von euch, daß ihr die Heldentaten eurer an den letzten Berzweislunaskanips der Ostgochen erinnert. Vorfahren fortsetzt. Die Presse begrüßt den Kreuzzug gegen Ter Unterschied besteht aUcrbin-g» darin, daß die Lst- ^ni Halbmond. , . . aoten ihrem Reiche etwas geleistet und geordnete Zu° g^an macht fick) auf einen b afbigen Ka m J) f mit stände geschaffen hatten, wa» man von dem türkischen ^^r türkischen Flotte gefaßt, die drei Aufgaben Tieaimc in Mazedonien leider nicht behaupten kann, ^t: die Truppentransporte von Kleinasien zu unterstütze, Man wird dem Sultan Mohammed V., der sich wie bic bie bulgarischen Häfen zu bombarbicren und die griechische großen Gothenhelden Totila unb Teja zu seinen Truppen ^.(x)ttc zerstören. ms Feld begeben will, bas Mitgefühl nicht versagen können, Tas Vorgehen der Bulgaren, das man der aussterbenben Macht solcher von allen'Leiten Sofia, 18. Oft. Die bulgarischen Truppen angegriffenen Völker zu zollen geneigt, ist. Es mirb fuf)kaben Kourtkale, einen strategisch wichtigen Punkt auf zeigen, ob Mohammed V. im Gcgenfaß zu ben bisher türkischen Boben, in bet Nähe von Mustafa Pascha, ; über ihn ausgestreuten Berichten ein Held ist. Wenn aber besetzt. m r das Schicksal ber türkischen Herrschaft in Europa besiegelt Nachrichten aus Uesküb zufolge griffen bie Bul- 1 ist wirb man sich damit abfinben müssen, unb wir Deuftchc cn bie türkischen Blockhäuser bei Palanka, Nalbend, dürfen bie ganze Ernte nicht tatenlos ben anbern über- Tschepcler unb Gebotet an. taffen Der Präfibent ber Wiener Hanbelskammer hat' .... ......- uns, wie wir an anberer Stelle berichten, eine aufwärts ftciqenbe glünzenbe wirtschaftliche Entwicklung voraus- gesagt Niemand kann es uns verargen, wenn wir bicjc Hoffnung gleichfalls hegen. Dann aber müssen wir neben der in unserer Nolle liegenden Förderung des friedens auch an die Wege denken, die der Arbeit bes deutschen Volkes bie Welt öffnen. 242 erfits Blatt 162. Zahtgang Samstag, 19. HMW «Wietzener Anzeiger | MW General-Anzeiger für Gberheffen ,, MW Botatioitsini» unb Perlag ber SrüßNchen Univ. vu-y. nnb Steinbruderei R. Lange. Rcbaftion drpebttion unb Prndcrei. Sdtulftrafie 7. ' .1 die ragesnummer Bübingen: Fernsprecher Hr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße löa. .bueigc 118 vvrnnliagS S Uhr.__' namentlich auf dem sumpfigen öftlicfien Ufer des Skutari- Sees. Im Falle eines Mißcrfo>,?s sind die Montenegriner im Rücken un-gedeckt, da der hinter ihnen liegende kleine See von Hum die Verbindung mit ihrem Zentrum erschwert. — Von der Nordarmee sind über 300 Verwundete hierher transportiert worden. Es macht sich bereits der Mangel an Äerzten fühlbar Aus Rußland laufen viele Opfergaben für das Rote ÄTeua ein. Tie Kronprinzessin Militza leitet persönlich die Pflege in den provisorischen Spitälern non Tuzi, in denen die verwundeten Türken und Malissoren untergebracht sind. Sieiesmrldunien ans Konstantinopel. Konstantinopel, 17. Okt. (7 Uhr abends) Meldungen des Kriegsministeriums besagen: Die Kämpfe bei Scania in der Gegend von Tuzi traben mit dem Erfolge der Türken geendet. Die Montenegriner zogen sich zurück. Auf türkischer Seite wurden zwei Offiziere und 15 Mann getötet und drei Ofs-.z-ere unb 51 Mann vernmndet. Die Verluste der Montenegriner werden aus 500 Mann geschätzt. Die Kämpfe bei Guss in je dauern an. Die Türken haben die Posten bei Politzi besetzt und haben ein Geschütz und Munition erbeutet. Der Berliner ,Lok.-Anz." meldet aus Saloniki: Tre Montenegriner wurden über die Grenze zurückgetrieben. Die Zahl der Toten ist groß, da die Erbitterten keinen Pardon gaben. Tic türkisch-serbischen Kämpfe. Saloniki, 18. Lkt. Tas Gefecht bei Pudujewo und Prepolatz an der serbischen Grenze nahm einen größeren Umfang an. Auf beiden Seiten trafen Verstärkungen ein. Die Türken schlugen alle Angriffe der Serben zurück. Auf beiden Seiten wurde mit der größten Erbitterung gekämpft. Die Verluste sind unbekannt. Wie es heißt, treffen die Serben Anstalten, in der Gegend von Novibazar einen Uebergang über die Grenze zu erzwingen. Nach einer Belgrader Meldung dauerte der Kampf zwischen Türken und Serben bei Mr dar e bis Donnerstag abend; auf türkischem Territorium wurden 2 91 tote Türken gesunden. Ein türkischer Armeebefehl. Konstantinopel, 17. Okt. (10 Uhr abends). Wie verlautet, erließ das Kriegsministerium infolge des Beschlusses des Ministerrats einen Armeebefehl, in dem alle an dem .Kxiea beteiligten Truppen aufgefordert werden, bei dem Einfall in feindliches Gebiet s ich jeder Ausschreitung zu enthalten. Das Ministerium des Innern beauftragte die Provinzbehörden, der muselmanischen Bevölkerung anzuraten, sich aus Anlaß des Krieges nicht aufhetzen zu lassen, fanoeni mit den Christen in Eintracht zu leben. Die Pforte erhob Beschwerde bei der russischen Botschaft, weil oas russische Stationsschiff durch feine Apparate Die drahtlosen Verbindungen zwischen dem Schwarten Meer und der kreuzenden türkischen Flotte sowie der (yicfigeit Station stört. Eine Proklamation des Königs von Bulgarien. Der König von Bulgarien erließ folgende Kundgebung an das Volk: Bulgaren! Im Laufe meiner 25jährigen Regierung habe ich stets in friedlicher Kulturarbeit den Fortschritt, das Glück und den Ruhm Bulgariens erstrebt, nur nach dieser Richtung habe ich die bulgarische Nation beständig sich entimckeln sehen ivollen. Aber die Vorsehung entschied anders. Es ist der Augenblick gekommen, wo die bulgarische Rasse berufen ist, auf die Wohltaten des Friedens zu verzichten und die Hilfe der Waffen anzu rufen zur Werwirklichung des großen Problems. Jenseits des Rita- und Rhodopegebirges waren unsere Blutsbrüder und Religionsgenossen bis heute, dreißig Jahre nach unserer Befreiung, nicht so glücklich, ein erträglickies menschliches Dasein zu erlangen. Der Seufzer von Milli o ii en von Christen mußte unsere Herzen er schüttern und die Herzen ihrer Stammes und Religionsge- nossen, denen wir unsere Freiheit und imser friedliches Leben der großen christlichen Befreiung verdanken, und die bulgarische Nation hat sich der prophetischen Worte des Zar-Befreiers erinnert: Das heilige Werk muß zu Ende geführt werde». Unsere Friedens liebe ist erschöpft. Um der dm ft lieben Bevölkerung in der Türkei zu helfen, bleibt und fein anderes Mittel übrig, als uns zu de» Waffen zu wenden. Wir sehen, daß dies das einzige Mittel ist, womit wir ihnen den Schutz des Lebens und des Eigentums fidiern können Die Anarchie in de» türkischen Provinzen hat selbst inner nationales Leben bedroht Nach den MassaereS in Jstip und Kotsdxma ordnete die türkische Regierung, statt den Geprüften Gerechtigkeit und Genugtuung zu gewähren, » ie wir gefordert batten, die Mobilisierung feiner militärifdkn Streitkräfte an. Unsere Langmut wurde auf eine harte Probe gestellt. Die »inisd lick.» und christlichen Gefühle, die heilige Pflicht, seinen Brüdern zu helfe», wenn sie mit der Berniditung bedroht sind, die Ehre und Würde Bulgariens legten mir die gebieterische Psliwt auf, die für die Verteidigung des Vaterlandes bereiten Sölme unter die Fahne zu rufen. Unsere Aufgabe ist gerecht, groß und Ijcilig. Im Glauben andenSch u tz u n d rechnen, die zu Rohrbach mit einer rätfellmften Jnsckirist, die der Totenkirche von Großen do rf bei Büdiirgen aus dem Jahre 1328 und gegossen von Meister Johannes und die zu Ober-Widders heim. Dem 15. Jahrhundert gehören die Glocken von G l a u b e r g, die Gl .'le des Schulhanses am Markt platze zu Büdingen, zwei von ?d.;ell, zwei von Bisses und die von Hitzkirchen, zusanmien acht. Bis aus die eine E eb zell e r Glocke, die Heinrich Müller 1177 in Frankfurt goß. sind nndi hier Gießer und Ursprünge ort unbekannt. Ber!' ltiiismästig wenig Glocke» bat das 1<>. Jahrhundert anszuweisen, nur sechs. Es gehören dahin zwei Glocken der Jol-anniterkirci zu Nidda, eine zu Echzell, die O r t e n b e r g e r Rall ausglvck. und bi-' Glocken von H e u d> e I h e i m und G e i ß N idda Als Gießer wird auS dem IG. Jahrhundert nur ein Stefan erwähnt. Vom 17. Jahrhundert sind der Gegenwart lä Glocken überliefert: ihr. Meister und Guswrte sind bis aus zwei unbekannt. Die meisten Werke lieferten die Rinckers zu Aßlar. Die beiden Glocken der Niddaer Pfarrkirche und die eine der dortigen I o hauniterkirche sind nad bei Znick ri'l zu urteilen, von dem französischen Glockengießer Elaude Brochar zu Brevanne in Lothringen gegossen Dem 18. Jahrhuud. rt g.hören 21 '^locken an, deren Meister I? bekannt s »d Ti. meisten Glocken dieser Epow? goß die Familie Bad» zu Wind, len, aber auch Gießen, Hungen >,»d Frankfurt schickten ihre iiilmtöoUc» Erzeugui ie in den Kreis Büdingen. In de» Orlen B i n g e » h ei nr, ckl i sses D a u e r nh c i nt, C> c i ß N idda, Hitzkir ch e n. Leidhe ck e n, S?ber M o ck st a d t, O r t e n b e r g und S ck' w i ck a r t s t a n s e n fangen außerdem Jcbr alte Glocken, deren Sliter nichl zu ermitteln ist, da sie keine Jnsckiristen haben. 1912a, der tcinber wurde, nähere. dieses Iah im Sep Von dem neue n K o in e t c n in Australien als erster Komet berichtet die ..Umschau'' »ach weiteren Beobachtungen letzt . Dec Komet bewegt fidi zunächst schnell nacki Norden rüirlmr- lfvc,2 UI diese» Tagen aus der nördlick e» ErdlwUcku.nl fiditb.n fein .lllerdings nimmt seine Entfernung von der Sonne und von der Erde gegemv^rrtig zu jetzt 137 und IGO MiIIjene» JCilümeter), io das, der etwa wie ein Nebel lock bei fünften '< , • klasse leuchtende H.mmeUki'rver zivar schon in ,incm kleineren «vernrohr deutlich pchrbar fern wird, aber mit bloßem Auge kaum zu erkennen sein bunte. ° u luu,n Beistand des Allmächtigen bringe ich zur Kenntnis der bulgarischen Nation, daß der Krieg zur Verteidigung der menschlichen und christlichen Rechte an die Türkei erklärt worden ist. Ich befehle der tapferen bulgarischen Armee, in das türkische Gebiet zu marschieren. An unserer Seite und mit uns kämpfen mit dem gl"^en Ziel gegen den gemeinsamen Feind d e Armeen mit Bulgarin t rerbündet.r Balkanstaaten, Serbien, Griechenland und Montenegro. In diesem Kampfe des Kreuzes gegen den Halbmond, der Freiheit gegen die Tyrannei, iverden wir die Sympathien aller Hatzen, welch.' die Gerechtigkeit und den Fortschritt lieben. Möge, gestützt aus diese Sympathien, der tapfere bulgarische Soldat der Heldentaten seiner Väter und Ahnen eingedenk sein und der Tapferkeit seiner russischen Lehrer und Befreier! Möge er von Sieg zu Sieg eilen! Nun vorwärts und Gott mit uns! Die Veröffentlichung ist vom König unterzeichnet und von den Ministern gegengezeichnet. Gottesdienste in Bulgarien. Sofia, 18. Okt. Heute morgen wurden im ganzen Königreiche feierliche Gottesdienste für den Erfolg der bulgarischen Waffen abgehalten. Als die Königin in Sofia sich nad) der Kathedrale begab, wurde ihr zugejubelt. In der Stadt herrscht große Begeisterung. Eine große Menge liest die angeschlagene Kundgebung des Königs. Die griechiiche Nattonalbank spendete den verschiedenen Vereinigungen zur Pflege Verwundeter und zur Unterstützung bedürftiger Familien von Reservisten 46 000 Francs. Der Gouverneur der Bank erklärte, die metallischen Reserven und die Depots der Bank im Auslande seien so beträchtlich, daß jede Besorgnis ausgeschlossen sei und die Bank es nicht nötig habe, zu außergewöhnlichen Maßnahmen zu greifen. Französische KricgZchiffe. Die Agence Havas meldet aus Toulon: Fünf Kriegsschiffe werden sich bereit halten, um an die Küsten Syriens zu gehen, falls ihre Anwesenheit zum Schutz der französischen Staatsangehörigen nötig werden sollte. Zwei französische Schiffe befinden sich bereits in der Nähe. vom Dreibund. „Tribuna" schreibt: Der rasche Entschluß Deutschlands und Oesterreich-Ungarns, die Souveränität Italiens über Lybien anzuerkennen, wird auf die öffentliche Meinung Italiens großen Eindruck machen und wird besonders in politischen und parlamentarischen Kreisen gewürdigt werden. Der Beschluß beweist die feste und aufrichtige Freundschaft, die Italien mit den beiden verbündeten Reichen verbündet. Italien wird ihnen diesen Schritt umso höher anrechnen müssen, wenn es die während des Krieges beobachtete korrekte und treue Haltung der Verbündeten während des Krieges berücksichtigt, die mit unserem Feind in Interessen- und Freundschafts- beziehungen gestanden haben. Was Deutsck)land anbetrifft, dürfen wir nicht seine Tätigkeit zum Schutze unserer Landsleute in der Türkei vergessen-und auch nicht die Schnelligkeit, mit der es sich dieser Ausgabe unterzog. Graf Bcrchtolds Reise nach Italien- Graf B e r ch t o l d verläßt am 20. Oktober Wien, um sich dem König von Italien vorzustellen und mit San Giuliano zusammenzutreffen. Berchtold trifft in Pisa am 21. Oktober, abends, in Begleitung der Gräfin Berchtold und des Kabinetts- chess Grafen Hoyos ein. San Giuliano reift am 20. Oktober nach Pisa. Beide Minister begeben sich am 22. Oktober nach San Rossäre und werden vorn Könige empfangen. Das Königspaar gibt dem Grafenpaar Berchtold und San Gjinliano ein Frühstück. In Paris werden u. a. anwesend fein: Botschafter Merey und der Herzog von Avarna. Der Präsident der Wiener Handelskammer über die deutsche Zukunft. z In der Sitzung der SBiener Handelskammer am Don nerstag sprach der Präsident Schöll er über den Balkankrieg und erklärte, die Monarchie habe ausschließlich die Aufgabe, strengste Neutralität int Sinne warmer Anteilnahme an Dem Geschick der beiden kämpfenden Parteien zu beobachten. Der Präsident fuhr fort: In diesen Tagen der Sorge war es für uns ein erhebendes Gefühl, uns der engen Waffenbrüderschaft mit dem deutschen Reiche sicher zu wissen, die wohl heute als eine wichtige Vorbedingung ruhiger politischer und wirtschaftlicher .Entwicklung in den beiden Staaten betrachtet wird. Das Deutsche Reick) bietet dank der Wohlhabenheit seiner Be- völkerimg das Bild eines Staates mit geradezu überraschender Evolution, so daß die Möglich- keitsgrenzen seiner weiteren Stellung in der Weltwirtschaft nicht abzu sehen sind. Drohende Haltung Rußlands? Die „Gazetta Narodowa" meldet, Muß land konzentrier e T r u p p c n a n d e r ö st e r r e i ch i s ch e n G r e u z e. Hebet die «urkijche Kriegsflotte schreibt man der Tägl. Rdsch. von fachmännischer Seite: Bei der Mobilmachung der Türkei steht die türkische Kriegs- Hotte jetzt vor der Lösung neuer Ausgaben. Jrt dem nun beendeten Kriege gegen Italien konnte sie keine größere Rolle spielen, da sie gegen die italienische Seestreitmacht aus jedem Gebiet um ein vielfaches unterlegen war. Die Schiffslisten der türkischen Marine führen eine Menge -von Fahrzeugen aller Gattungen aus: prüft man aber den Gefechtswert der einzelnen Schiffe so bleibt nur eine recht kleine Seestreitmacht übrig, die sich zu Operationen über See für die heutigen Anschauungen eignet. Die im kommet 1910 von Deutschland an getauften bei den Linienschiffe „Kurfürst Friedrich Wilhelm" und „W e i ß e n b n r g" , -die jetzt die Namen „K h a i r e d - d i n Barbarossa" und „T o r g n d Reiß" führen, bilden die H aiil’tma ch t der türkischen Panzerflotte. Zwei moderne Trcab- noughts, die sich bei Vickers in Barrow und bei Armstrong- Elswick im Bau befinden, können noch nicht mitrechnen. Den Hauptkern der Kreuzerslotte unter dem Halbmond sind die beiden geschützten Schisse „M e d i i d i j e" und „H amidii e", die erst tut Jahre 1903 gebaut worden sind. Ein bei Anfeldo-Genua seinerzeit in Bestellung gegebener dritter >ßreuzer. die „Drama" war bisher von Italien infolge des türkisch italienischen Krieges nut Be'ckuag belegt worden. Ob dieser moderne Mtcmer inzwischen sertiggestellt worden ist oder nun nach dem Friedensabschluß frei gegeben werden wird, muß abgeivartet werden. G roß ist die Zahl der türkischen Kanonenboote, die immerhin r r uppen trän spotte und den Handel im Mittel.» eer beunruhigen können. Und auch Hie Schifssliste der türkischen ' or V e dob oo t e weist viele Namen aus Vor allem sind es hier auch wieder vier deutsche Zerstörer, die im Jahre 1910 bei cdndiou in Elbing gebaut worden sind, die ursvrünglich für die putsche Kriegsflotte gebaut wurden, aber nach Vereinbarung in den Besitz der Türkei übergingen. Jedensalls ist die türkische vriegsslotte bei den leyigen Kriegswirren den Gegnern gegenüber cm Machtfaktor zur See, mit dem gerechnet werden kann — wenn die Handhabung eine sachgemäße ist. Der Frieden von Ouchy. Der am 18. d. M. in Ouchy unterzeichnete Frjede n s v e r t r a q znuschen Italien und der Türkei besagt nach einer Meldung in Rom, im Eingänge, daß der Könia von Italien und der Kaiser der Ottomanen von dem gleichen TU?VC.-!?r b.lf o e udigung des Kriegs; u st a n ■LA,l?tChCn ,lir? tan?crn b^elt sind, folgende Bevoll- machtlgte ernaiinten: Der König von Italien den Dcpu tierten Pi^rv Be r t o l i n i, Staatsrat Guido Fu sio t o Guiseppe Volpi, der Sultan den außerordentlichen Ge' sandten und bevollmächtigten Minister Mehemmed Naby Ben, Rum Ben Oglu und Fareddin Bey. Diese Bevollmächtigten kamen über folgende Punkte überein: Artikel 1: Tie beiden Regierungen verpflichten sich unmittelbar nach der Unterzeichnung des gegenwärtigen Vertrages die notwendigen Verfügungen zu treffen, zu der sofortigen und gleichzeitigen Einstellung der Feindseligkeiten. Tie öonbcrgcfanbtcn werden in die betreffenden Orte geschickt, um die Ausführung der eben genannten Verfügungen sicherzustellen. Artikel 2: Tie beiden Regierungen verpflichten sich, sogleich nach Unterzeichnung des vorliegenden Vertrages ihren Offizieren und Truppen den Rückberufungsbefehl zu geben, ebenso ihren Zivilbeamten. Tie ottomanische Re- gierung für die Eyrenaika, die italienische Regierung für die besetzten Inseln im ägäischen Meere. Die tatsächliche Räumung der genannten Inseln von den italienischen Offizieren, Truppen und Zivilbeamten wird sogleich erfolgen, wenn die Räumung seitens der Türken in Tripoli- tanien und der Eyrenaika durchgeführt ist. Artikel 3: Tie KriegsgefangenenundGei- ßeln werden möglichst bald ausgetauscht. Artikel 4: Die beiden Regierungen verpflichten sich, vollkommenen Straferlaß zu gewähren, die königliche Regierung den Bewohnern von Tripolitanien und der Eyrenaika, die kaiserliche Regierung den Inselbewohnern des äaäischen Meeres, die Untertanen der ottomanischen Herrschaft sind, und an den Feindseligkeiten teilgenommen haben oder sich in ihrer Stellung bloßgestellt haben sollten, abgesehen von gemeinen Verbrechern. Artikel 5: Alle Verträge und Uebereinfünfte jeder Gattung und Art der 9-atur, die zwischen den beiden vertragschließenden Teilen vor der Kriegserklärung geschlossen oder in Geltung waren, werden unverzüglich wieder in Kraft gesetzt. Nach den Blättern beträgt die an die Türkei zu zahlende Entschädigung für Libyen 87 000 Pfund jährlich, was ein Kapital von 50 Millionen Francs dar st eilt, das die Türkei in jedem Augenblick beanspruchen kann. Es verlautet, der Handelsminister Rechid werde zum Kadi von Tripolis ernannt. Infolge des Friedensschlusses wird den Handelsschiffen wieder vollständig freie Durchfahrt durch die Dardanellen gewährt werden. Der Sultan an die B wohner der Inseln drs Aegäischen Merres. Die „Agcncia Stesani" meldet aus Konstantinopel: Der Sultan unterzeichnete gestern das Jrade zugunsten der Bewohner, der Inseln des Aegäischcn Meeres. Darin wird versichert.daß Reformen in der Rechtspstcge und in der Verwaltung eingeführt werden sollen, um den Bewohnern Gerechtigkeit und Wohlergehen ohne Unterschied des Kul- tus und der Religion zu gewährleisten. Zu Beamten und Richtern sollen nur Personen ernannt werden, die die Landes« spräche beherrschen und volle Befähigung besitzen. Voller, unbegrenzter Straferlaß wird denjenigen gewährt, die an den Feindseligkeiten teilgenommen haben oder sich dabei bloß stellen mit Ausnahme derer, die sich gemeiner Verbrechen schuldig gemacht haben. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. Oktober 1912. Zum Erntedankfeste. Es gibt viele Schilderungen des bäuerlichen Lebens in alter, deutscher Zeit, die farbenprächtige Bilder des Erntedankfestes enthalten. Wenn die leitte Garbe gebunden war und der letzte Ernteivageii nach Hause geleitet wurde, so folgten ihm Schnitter und ©dniitterinncn, singend, in fröhlichem Zuge. Sich selbst und die Pferde, die den Wagen, zogen, hatten sie bekränzt; in Gegenden, in denen der Großgrundbesitz vorwaltet, wurde dem Gutsherrn unb seiner Frau von einer jungen Schnitterin der Erntekranz überreicht. Am Erntefeste selber sah man in der .Arche eine dichtgedrängte Menge feierlich gestimmter Menschen: Altar und Kanzel waren mit Feldfrüchten und Blumen geschmückt, und die Prediger legten ihrer Betrachtung die schönen alt« estamentlichen Worte zu Grunde: So lange die Erde stehet, oll nicht aufhören Samen und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, oder: Tu lässest Gras wachsen für das Vieh und Saat zu Nutz den Menschen, daß du Brot ans der Erde bringest. Am Nachmittag und am Abend trat die weltliche Lustbarkeit in ihr Recht, ^hr Fest- ntahl ließen sich die Leute, die wochenlang im Sonnen- brande gearbeitet hatten, nicht nehmen. Man lese cs einmal bei Jeremias Gotthelf nach, wie er in seinem unübertrefflichen, zweiteiligen Bauernroman „Uli der $Vned)t" und „Uli der Pächter" einen Ernteschmaus schildert: „Die Leute hatten tapfer gearbeitet, aßen nun auch tapfer und nicht mit der angebornen Gemächlichkeit, nicht viel anderes als das Klappern der Löffel und Teller wurde gehört. Doch nicht lange, so kam ihnen die Besonnenheit, sie gedachten, daß sie die ganze Nacht zum Essen hätten, und je tangsamer ic es täten, desto mehr möchten sie, und desto länger konnten sie." Aber aus rein menschlickfem Empfinden heraus agt der Dichter, der sonst wcrhrlich das Materielle nicht überschätzt hat, auch: „Solche Mahlzeiten bilden die Glanz- mnkte in dem Leben so vieler, würden sie aufhörcn, wäre es über dem Leben.gar viel-er,.als Jroenü alle Sterne erlöschen würden am Himmel. Es ist traurig, wenn über einem ßeben feine andern Sterne stehen als Mahlzeiten, aber es ist dumm, wenn man ihnen Wert, Bedeutsamkeit alisprechen will." Mends ging es wohl zu nach dem Worte Schillers: Und das junge Volk der Sckfnitter fliegt zum Tanz. Das Erntedankfest unserer Tage wird nicht mehr mit )cr naiven Fröhlichkeit der alten Zeit gefeiert. Das liegt )aran, daß die wirtschaftliche Existenz der Menschen, auch >er Bauern, nicht mehr lediglich davon abhängt, ir»as die benachbarten Giemarhingen für einen Ertrag gehabt haben, und daß eine gute Ernte uns noch nicht auf ein Jahr von materiellen Sorgen befreit. Wir sind in dieser Beziehung bon Faktoren abhängig, die über den ganzen Erdball hin- übergreifen. Die Riugbildung in Amerika, die Zollgesetz- gebuug der europäisckfen Staaten, der Niedergang einzelner Industriezweige, gerade jetzt das SVnattcrii der Ge- wehre auf der Balkanhalbinsel, sie wirken nachdrücklich auf Preisbildung und Lebenshaltung, und es wird niemand behaupten, daß es heute in irgend einem Berufe leicht ist, durchzu kommen. Aber auch in unserer Zeit ist der Glaube, daß ein Gott, )cr alles lvohl führt, im Regimente sitzt, nicht im mindesten erschüttert. Unsere Landbevölkerung schaut in diesem Fahre aus eine reiche Ernte zurück. Korn, Kartoffeln, Rüben und Heu sind gut geraten, und Obst ist hinreichend da. Ammer wieder erkennt der Landmann, daß Wachstum und o ebeihen nicht in des Menschen Hand ruhen, und gerade auf öcm Gebiete des Ackerbaues erlebt man immer wieder Wunder. Jeder, der nach Gießen kommt, geht von der Babnlwsstraße durch den oberen Teil der Liebigstraße und sieht da an einem alten Gebäude angeschrieben: Liebig- Laboratorium. Ob wohl die vielen, die hier vorübergehen, daran denken, daß Gott in diesem Gebäude Wunder getan der der die gegeben, jedem Der Kaiser in Hamburg. Lieferung von Vkrpflcgungsbcdnrfiiiffcn.l LttftrW OOtt WlllMatttialikll .. Die Lieferung des Bedarfs an Kolonialwaren, Kar- c,nhr(.*19ia 1Derbcn ,.,ui Walzen der K, Zm Jahre 1913 werden zuin Walzen der Kreis bleibt Hechler. (B%. Mäntel! Weltberühmt! s Kakao Besonders empfehlenswert: Deutsche, Milch-, bittereSchokolade. Staatsmedaille in Gold 1896! unter« 6990 beute früb 8 Ufyf Gesandtschaft be- liegen bei unterzeichneter Stelle offen. Freie Auswahl unter den Submittenten Vorbehalten. Angebote sind bis zum 28. dS. Mts. an zeichnete Stelle abzugebcn. Leihgestern, am 18. Oktober 1912. Groffh. Bürgermeisterei Leihgestern. straßcn des 51reises Gießen 8172 cbm Basalttlcin- fchlag, 1008 cbm Basaltgrus und 1874 cbm Sand erforderlich. Die Angebotsunterlagen liegen während der Dienststunden auf dem Amtszimmer des Unterzeichneten (Regierungsgebäude, Landgraf-Philipp-Platz Nr. 3), Zimmer Nr. 22, zur Einsicht offen. Schriftliche Angebote, deren Unterlagen gegen Erstattung dec Herstellungskosten abgegeben werden, sind bis Dienstag, den 29. Oktober d. Js., vorm. 10 Uhr, postfrei und mit entsprechender Aufschrift versehen bei dem Unterzeichneten abzugeben. Freie Wahl unter den Bewerbern bleibt vor» behalten. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, 14. Oktober 1912. Ter Großherzogl. Kreisbauinspektor: Junger Antftnger empfiehlt sich im 3immcr Tapezieren <2»Pf.d.Nolle«, Anbringunll eines Fenster- Borbanaes 35 Pia., Divans, Losas u. Beiten werd, beioud. biüin am'aearb. Vinolciimlen. 3O‘43f. vor qm Lodwig SteinhiinNcr. Bahuhofstraßc 12III. u'7'” löffeln. Gemüsen, Eiern, Kille, Butter und Milch, toivie die Abfuhr des GefmUs soll bei dem unterzeichneten Bataillon für die Zeit vom 1. November 1912 btö 31 Oktober 1913 nett vergeben werden. „ o Vertragsbedingungen vp. liegen auf dem Batatllonö- Gesckästsziminer — Zeugbauskaserne — an den Nachmittagen zur Einsicht aus. Versiegelte Angebote — nach Kolouialmaren, Slartofielrt Gemüse, Eier, Käse u. Butter, Milch und Gespül getrennt — mit der Aufschrift «Angebot iür Verpflegung'bedürfnisse" find bis zum Eröfinunas- terniin am 22. Oktober 1912, vormittags 8 Uhr, an die .Uiichenverwaliung eiuzureichen. 9!ach 8 Uhr ehitrcncnoe Angebote werden nicht berücksichtigt. ,. m L>*/io I. Bataillon ^nsauterie-Regiment Kaiser Wilhelm Nr. IW. Abfaliholz l'.Ztr.l.2VMk.,freieAnsubr. SolzbcardcitungS: Fabrik E. H. Müller. I D’A. Klinik gebracht. •• Die dritte Automobildroschke wurde von Firma Kronenberg in Benutzung genommen. Kreis AlSfeld. _ r. AlSfeld, 18. Okt. Am 28. Oktober findet hier aus imvrägu. Woll u. Kamelhaarloden fertigt aus felbstiabriziert. Stoffen (i) erben. Wollwarenfabrik Schütz & Weitz, Schotten Frau Eichmann, "stord Anlage, ist gerne bereit Muster und Brerslabelle vorzulegen. ID iw Vcrmncbte*. »Eisenbahnunfall. Aus Ludwigshafen, 18. Okt., wird gemeldet: Der Güterzug 2282 kam vergangene Nacht 1 Uhr 10 Minuten bei der Einfahrt in den Rangierbahnhos Ludwigshafen nicht rechtzeitig zum stehen. Die Lokomotive geriet über Schokolade (neueste Marke: „Alsa“) Cbj*l)od)jtänunc ^albstammc, Zwcrgvbst, :Xoiciiborbüämmc, Stachel u. Johannisbeersträucher, Grdbecrpflanzeu oficrieyt tu billigneu Preisen. ÖS/.>1 Liederverk Vorzugsvreue. Baumichnlcil Will,. Weber, Kl. Linden. Kuchenliefcruttgett. Tie Lieferung von Kartoffeln für die 3 Kompagnien deS Bataillons soll vom 1. November 1912 ab auf 1 Jahr vergeben werden. Bedarf für das ganze Zahr ungefähr 100 rönnen. Auswärtige Lieferungen find frei Aufbewahrungsort zu versieben. Tie Liesernngsbedingungen liegen in der Küche der 1. und 3. Kompagnie, Eicholl- brückerstraire 24, zur Eitificht offen. Angebote mit Proben sind versiegelt und mit entsprechender Ausfchrtst versehen, bis zum Eröfinnngsterrnin, den 24. Oktober 1912, vormittags 11 Uhr, bei der Küchen- Verwaltung abzugeben. D,e/io Train-Bataillon 18 Darmstadt. Arbeitsvergebung. Tie Installation dec gemeinheitlichen Gebäude mit elektr. Lichtanlagen soll auf dem Wege deS schriftlichen Angebot? vergeben werben. Unterlagen Hamburq, 19. Okt. Ter Kaiser ist in Hamburg etngetrosfen und hat sich zur geben jvo das Frühstück eingenommen wurde. Siiddeutschkr Auudfliig. Nürnberg 19. Okt. Zur dritten Strecke stiegen auf: Lt. Vierling 7.37, Wiesbarth 7.52, Baierlem 7.53, Buttler 7 54 Buttler landete 7.58 und kehrte zum Flugplatz zuruck. Um 9.5b Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gießen. WetterauSllchten in Hessen für Sonntag, den 2V. Olt. 1812 c Wolkig, Aegenichaiier, kühler. _ •• Tie Rntagemufik fällt am Sonntag, den 0. Oktober, n u 5. ♦♦ Für Stotterer und andere Spracklei- dende gibt es wohl keine günstigere Gelegenheit, ihr Leiden gründlich und dauernd zu beseitigen, als an dem einmaligen Kursus teilzunehmen, den das im besten Ruf stehende Dr. Schradersme Sprechheilinstitut „Phöbus" aus Berlin zurzeit hier veranstaltet. (Siehe Inserat.) *♦ Günseliebhaber. Aus einer Besitzung hinter dem NahrungSberg wurden in verslvfsener Nacht zwei seltgemästete Tapeten 5 Natnrell-Tavet.v. lv Pf.an Golb-Taveteuvou 20Hf.an di..schönst, u.ncuest.Mustern 2fi.verl.koitensr.^iustb.Nr.ll3 Oebi-.XiesIei-.Lüncbnrü. Gänie gestohlen. . ** Bewußtlos ausgefunden wurde in der Bahnbomratze ein Handwerks bursche Ter anscheinend an Epilepsie Leidende wurde von Mannschaften der Sanitätskolonne nach z, und vor allem otc varvc i ;H bcu Lüsten ihre Produktionen verrichten 40 Ar SnageTmoU^fVidt i.s^n werden ftck) °m 30. Erlebet von Nn» «°tk cinWiten. Ministerrat in Petersburg. Petersburg, 19. Okt. Im gestrigen ungewöhnlich ausgedehnten M i u i st e r r a t entwickelte der Minister des Aeuße- reu, Sasonow, die Stellung Nußlands zum Balkankrieg und versicherte, das; die Kabinette zu Petersburg und Wien völlig einig seien Zudem habe Deutschland und Oesterreich bestimmte Versicherungen gegeben, jebem aktiven Vorgehen fern; u bleiben. lieg er wieder auf. Ter Prozeß Becker. New Pork, 18. Okt Im Prozeß gegen ben Volizeileul» naut Becker wurde gestern von der Verteidigung, die etne Verschwörung der Smelhalter gegen Becker nachweisen will, nnt der Vorführung der Zeugen begonnen. Ter erste Entlastungszeuge ist der Tistriktsanwalt, der über die Zeit Aussagen machte, zu der er Becker in der Mordnacht aus der Polizeistation gesehen haben will Ter Journalist Hawley erklärte, m der Zeit, wo Rose angeblich mit Becker konferiert habe, set er mit Becker allein gewesen. Ter Zeuge Sullivan behauptet, R o se, Val- lon und Webber hätten im Gefängnis die Auslagen studiert, die sie vor Gericht gegen Becker gemack t h üten. Verwandten und Bekannten die traurige Mitteilung, dast unsere liebe Mutter, Großmutter, Urgroßmutter und Schwester Margarethe Doll, Hebamme im Alter von 84 Jahren sanft entschlafen ist. Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Ph. ülfliit III. Mm geb. M Wieseek, den 19. Oktober 1912. <7007 Die Beerdigung findet Sonntag, den 20. d. M., nachm. 2 Uhr, statt. Krsutfässep KrauUtäoder Krauthobel empfiehlt in allen krönen Wilhelm Kohlcrmann <>S29 Neustadt 12. das Sicherungsgleis hinaus, entgleiste und bohrte sich m den. Erdboden ein. Der Tender und brr Packwagen tvurdrn von den nachdrängenden Wagen in die Höhe gehoben und entgleisten ebenfalls. Tas Lokomoiivpersonal konnte noch rechtzeitig ad- . springen. Lokomotivheizer Lützel wurde iedoch von au#* strömendem Tamps an den Ami en und ©einen verletzt^ das übrige Personal blieb unverletzt, da der Zug nur noch in schwacher Bewegung war. Ersatzwahl eines Beige ordneten statt. lieber die Kan- didatenfragc ist noch nichts bekannt. Kreis Friedberg. — Friedberg, 18. Okt. Bet der Wahl eines Prw fidenten für die Handelskammer Friedberg wurde der seil herige Vizepräsident, Lacksabrikant LangSdorf, zum Prä .identen einstimmig gewählt. Wie man die Schnppcnbildnng beseitigt. Bon eine,n Spezialisten. Es ist eine altbekannte Tatsache, das; die Bildung von Kovft schuppen für saft alle Krankheiten des Haarbodens verantwortUch. au machen ist, insbesondere auch für daö Kahlwerden und das frühzeitige Ergrauen der Haare. iDlondjcnt dürste daher daö nachstehende cktezcpt zur Bereitung eines bewährten Hausmittels willkommen sein von welchem ein hervorragender Spezialist nach genauen und weitgehenden Versuchen erklärt bat, cd beseitige die ^cbuppcnbtl- düng meist schon bei ein- bis dreimaliger Anwendung vollständig.. ')ifan kann sich dies Rezept leicht von irgend einem Apotheker ob. Drogisten zusammenstellen lassen: 85 er Bay-Rum, 30 er Livola de Comnos6ß, 1 Gr. krist. Menthol. Dietz wird ordentlich durchein. andergeschüttelt und ist dann nach halbstündigem Stehen gebrauchsfertig. Die fertige Flüssigkeit welche man sich übrigens auch durch -Zusügung von '/, Teelöffel besseren Parfüms parfümieren lassen kann, reibe man morgens und abends mit den Fingerspitzen leicht in ^Dieses Rezevt'ut kein Haarfärbemittel, eS ist ober unübertrefflich zur Stärkung des Haarwitchfeo und erweist sich bei frühzeitig ergrautem Haar als sehr dienlich zur Wiedererlangung feinet natürlichen Farbe. • 881*/»• Visitkarten liefert billigst Brübl'fchc Univ.-Druckerei (Sichen. Süddeutscher Rundslug. Nürnberg, 18. Okt. Von den gestern in Frankfurt aus- gestiegcncn und unterwegs gelandeten Fliegern ist um 9.40 Uhr Leutnant Vierling mit seinem Doppeldecker hier gelandet. Leutnant .Hailer ist um 9.08 Uhr in Worms aufgelt,egen. Der Otto-Doppeldecker des Fliegers Lindpaintner ist beim Ausstieg in Großwallstadt an den Tragflächen beschädigt worden und muß nach Ulm geschafft werden AO o i Der Flieger Baierlem landete um 11.08 Uhr. Leutnant Haller traf von Worms kommend um 11.20 Uhr ein. — Flieger Leutnant Beißbarth ist um 1.45 Uhr auf dem Flugplatz glatt gelandet. Koloniale Kunstausstellung. Immer weitere sreise zieht die koloniale Kunstausstellung des Kunstmalers Ernst ‘j ti 11 b c h t - München an; der Besuch wächst ständig. Hier sind cl cie wunderbar stimmungsvollen Gemälde und Skizzen und die Ich-nssrisch wirkenden Porträtskizzen Eingeborener, die den Beschauer fesseln. Dort ist es die überaus wertvolle ethnographische 2ciumhing, die interessante Einblicke in die höchst eigenartigen seaensvcrhältnisse gewährt, deren Kultur wir nur allzu sehr unterschätzen. Wir haben in Vorträgen und Bildern eine ein- gebende Kenntnis unserer Kolonien gewinnen können. Hatte uns die Photographie in zahlreichen Illustrationen gezeigt, rote bie Tinge sind, so ist der Künstler allem imstande, uns die Schönheit der künstlerischen Stimmung, und vor allem die Farbe r-i übermitteln, die doch gerade in r Landschaften unserer Kolonien eine ,-r — 2em Maler Emst Vollbehr, der sie kreuz und auer durchzog, war c-> Vorbehalten, das Lebe,, in meisterhaften Strichen, oft unter großen Opfern und Gefallen, festzuhalten. Tie Bilder können nach bis zum 25. Oktober gezeigt werden. Zahlreiche Schulen werden noch in den nächsten Tagen die Ausstellung besichtigen. Tenn gebt die Sammlung, durch eine weitere volkskundliche Sammlung von Vollbehr ergänzt, nach München, wo das Kultus- mimfierium 20 Säle zur Verfügung gestellt hat ^aß diese seltnen Sammlungen überhaupt nach Gießen gekommen und, ist einem Sohne unserer Stadt zu verdanken, der inmitten von Afrika Herrn Vollbehr bewogen hat, diese Sehenswürdigkeiten auch Gießen zugängig zu machen. fat? In enter Zeit, ba Deutschland nicht imstande war, Lhte damals geringe Bevölkerung zu ernähren, hat uns t ott unfern Justus Liebig geschenkt. Tiefer geniale Mann bellte in dem kaufe, das jetzt feinen Namen tragt, jahrelang Versuche an: die Frucht ferner Forschungen war das 1340 erschienene Buck, „Tie Chemie in ihrer Anwendung cuf Agrikultur und Physiologie". Durch dieses Buch wurde .Liebig der Reformator des Feldbaues. Er lehrte den Landmann, welche Zusammensetzung sein Boden braucht, um reiche Frucht zu tragen er zeigte ihm. datz er dem -soben ie nach seiner Beschaffenheit Pslanzenafche und Mi neralbestandteile beiaeben müsse. Das Ergebnis war, day die Felder den dreifachen Ertrag gegen früher aumncfen Iunb daß der deutsche Landbau, wenigstens auf viele ^ahre -maus, die immer zunehmende Bevölkerung ernähren limntL Gott ist nicht nur im Naturgefchel>en, er ist auch stn Weltgeschehen. Dir Dürfen wie einst das Volk Israel I - > frohem Glaubens leben, daß er alles zu unserem Besten l-nkt Ärrum preisen wir am Erntedankfeste die höhere lacht die helfend in unser Leben eingreift, und reden mit Mob dem tiefsinnigen Frommen einer längst vergangenen MturperioDe: Leben und Wohltat hast du an mir getan und dein Aufsel-en bewahret meinen Odern. H. B. ** Taae-kalender Etadttheater. Sonntag nacfi- mlltog 37, Uhr: o | e n m o n t a g'.; abends 7'/, Uhr: »Sei K hi*malograoh: Täglich Vorstellung. Bloaraph-Lichtspiele: Täglich Vorstellung. BakofSNammer.Lichtspiele: Täglich Vorslellmig. Gießener L i ch t i v i e 1 b u h n e : Täglich Vorsiellimg. (Eröffnung EamStag nachmittag 6 Uhr). Museum des ober hessischen Ge s ch i ch t s v e rei n s. Geöffnet eountao vornstttags 11-1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. (Scannet an Sonntagen vormittag« von U-« Uhr unentgeltlich. K o 1 o u i a l - Ä e m Ü l b e - ist n S sl e l l u n g im Turmhaus am Lrand und im oberen Saale des neuen Schlosses. Täglich bis 23. Oktober von 11—1 und 2—4 Uhr. Ntilitärkonzert in Steins Saalbau. Sonnlag nachmittag 4'/, Uhr. , m (?, n sts piek der Frankfurter OrpheumS-Gesell- schast: conutag nachmittag 4 und abends 8 Uhr im Casö Leib. ♦♦ Stadttheater Gießen. Auf die beiden Vorstellungen des kommenden Sonntags sei nochmals hingewieicn. Arn ').'cchmittag geht figtt „Ehre" Hartlebens berühmtes Werk „:)[ äsen m onta g" in Szene, da die erste Austtihrung dieses d-'annlen, in Offizierskreisen spielenden Stückes so gefallen hat, das-, vielseitig eine baldige Wiederholung gewünscht wurde. — firn Sonntag abend wird der- unverwüstliche „Fidele Bauer g.,Kbcit, für den sich auffallend lebhaftes Interesse zeigt. Beide fcovfielluugen finden bei kleinen Preisen statt. mit Brut, vernichtet radikal RadEnadiersGoldgelst.1^^ gcdchutzt .\r. 75195. Gcruch- u. farblos. Bcinigt d. Kopfhaut v. Schuppen, beförd. arbc gebunden tot geleitet imirbe, sc i, singend, in (rufj- ic, die den in denen der Wiof,- sherrn und s einet c Erntekranz über- in der Kirche eine :er Menschen: Mtat Blnmcn yefchm'M, nng die schönen alt- ange die Erde stehei, te, Frost unb hiye tt oder: Tu lassest i Mb den Menschen, i Nachmittag und am ihr Recht. > M' lenlang im Lonnem n. Man lese es einer in seinem unuber- Uli der Knecht" und 'schildert: „Die Leute mch t* und « licht viel anderes al wurde gehört^ icnheit, sie flcWej ten, nnb stlangM «atctidte "™l itenbite« di- SW beS cgtSW.^Lbr «iü wird mcht g w ;! von abhängig ; Ertrag, von N Äser AziehE Ä ind cVnife leicht $ einen- . Klaube, daß nlln- körn, .^-„reichend F * A IW ie'Q N°"d°7'L'ich. ottonic^j^ i- Msche Se St. Stete on be#if„ .taW «M. t ist ,n ,e"be3^-^e^ Wien e»c” eftefu k,A^°lnincn haben so< )erben unv^Zch SW E^ftent, dos .^^chen kann. Es 1 ^rde zum Kadi den Handelsschiffen rch die Dardanellen )r? fischen ÜJlftte?. Konstantinopel: Mgunsten der Beivoh- eercs. Darin wird mege und in der!8tt* Jen Bewohnern 0f. Unterschied des M 3u Beamten mit 'erben, die die Lande«, besitzen. Boller, uw hrt, die an den Feind- dabei blotz stellen mit 'echm schuldig gemach 1 Hesfen-Nllsfau. X Hanau, 18 Okt. Der Fabrikarbeiter Joseph Koch aus Bergen, der am 3. Pfingsttage im Isenburger Walde seine fünfzehn Jahre alte Tochter ermorbrt hat, wird sich am 5. November d. I. vor dem Schwurgericht Hanau zu verantworten haben. = Frankfurt, 18. Okt. Ter Zirkus der Fünf, zehntausend hat seine Vorbereitungen für die zirzensischen Festspiele, die im November in der Festhalle beginnen sollen, begonnen. Direktor Hans Stosch-Sarrasani, der Eigentümer des Zirkusses, ist bemüht, ein Programm zusammeirzustellen, das auf icbcm Gebiete der zirzensischen Kunst das hervorragendste bringen soll. Mit ungeheueren Zahlen soll gearbeitet werden. Die Dimensionen der Frankfurter Festhcckle machen es möglich 15 000 Menschen als Publitiim aufziinehmen, und dem wird der Aufmarsch der Artisten und der Tiere entsprechen. 400 Tiere 200 Pferde und 200 erotische Tiere werden Mitwirken, ferner 300 Artisten. Japanische Hoskünstler und chinesische Gaukler werden in großen Trupps den fernen Osten repräsentieren eine Bande von Türken unb Tripolitanern vertreten das Mittelmeer- gebict und dann kommen Scharen von Indianern und Cvw- bons hinzu. Ein russisches Hofballett von höchster Vollendung, das in Moskau zusammengestellt wurde, wird das choreographische Element in einer Weise vertreten, die sich noch kein Zirkus geleistet hat Eckoa 30 Reitkünstler unb Reitkünstlerlnnen werben ihre Künste in der Manege zeigen, große Clckwnensembles bilben ein neues Zirkusgenre. Unb bann werden sich großartige ghm-- uastische Produktionen abspielen. Quer durch die gewaltige Halle wird sich das Drahtseil der Niagarab-Brothers spannen, der einzigen Drahtseilkünstler, die außer Blondel den Niagarasall auf dem Drahtseil überschritten haben. 30 Luftghmnastiker werden lEcijtc Nachrichten. Bulgarien an der Spitze der Balkanstaaten. Sofia, 18. Okt Ministerpräsident Gesckow richtete art die Ministerpräsidenten Gricckwnlands, Serbiens und Montenegros Telegramme, in denen er ihnen mit teilt, bau am ^>viinnttaa für den Sieg über den gemeinsamen Feind Bittgottesdienste ab gehalten, vom Metropiliten Don Sofia iitbnnnhac (w-bete für die Gesnndlieit der vü-r verbündeten Souveräne und des Kaisers von Rußland, des Sckutzherrn der orthodoxen Volker, sowie ür den Erfolg der verbündewn Nationen gefprock^n worden feien. Serbiscke Erfolge. Belgrad, 19. Okt. Hiesige Blätter verkünden die Einnahme von Prischtina durch das 2. serb. Regiment. Tie Türken zogen sich zurück. Tie Serben gehen aus Kumanvwo vor. Die Entscheidungsschlacht wird bei A w t s ch a p o l r a erwartet. Sarrasani Sloblcnbnnblung. 5140 Kinpnratnmnli Müssest m Gießen Bi 8 II nilill I Bl Bl I II Mlii Vereine erhalten bei gleichzeitigem Bezug von £.$11111 vlU&& IV M 1 W BJ11 je 50 Eintrittskarten zu Start- oder 1. Platz W U 90 Nückveraütuna menn dieser Re- 20 Prozent Rückvergütung, wenn dieser Be- S D1B/io Der Vorstand. in Kopenhagen, ai»A foroic kg neue reiWltiae Proarmni. Der Vorstand. V 2 Akte. BakoMMnmer-Lichfspfele aiaSelferswe^. Eröff nungs • Vorstellung ßeute Samstag abend 6 Uhr Tragödie in 2 Akten Dieser Film, welcher zu den erstklassigsten und vorzüglichsten gehört, hält den Zuschauer bis zum letzten Bilde in großer,atemloserSpannung. Spannendes Drama aus dem wilden Westen Amerikas. Tollkühne Rcitcrszcnc. Außerdem: Wissenschaftliche Aufnahme Wir werden keine Kosten scheuen, jederzeit ein der Bedeutung des Theaters entsprechendes erstklassiges und reichhaltiges Programm zu bieten, als auch bemüht sein, nur wirklich wertvolle und einwandfreie Films vorzuführen. Oreise der Plätie *1,11 p|a&35 pfg-* n- pi«tz50 pig-, i- piah (Em- 3 pore) 80 Pfg., koge (Empore) mk. 1.50. (a->/,o Heute zwei große Weltschlager Ein deutscher Kunstfilm: Direkt: Hermann Steingoetter Sonntag, b.ao.Cft 1912, nachmittags 31,. Ubr Tflr Kleine Preise. Rosenmontag (fine Offizierstragödie in 5 Akt. u.Ctto Erich Hartlcbcn. Ende 6'/. Uhr. Abends 7' , Ubr Unter Mitwirk, der Novelle des biciinen ^mant.-AeytS. „Kaiser Wilhelm" Nr. 11a W Kleine Preise ^cr jiiiclc Sauer Everette in 3 Akten von Bictor L^on, Musik von Leo Fall. Ende 10'/. Uhr. (auk W Der Circus der 15000! Murljnliimin ßitßtn. Am Donnerstag, den 24. Eft. 1912, abcndS K' , Ubr iindet nn großen Saale des Steinö Garten ein l!)'*/,<» Frauen -Vortrag: von Frl. Marg. Paeirler- Berlin statt. Thema: funktionelle Störungen im franenlebcn mit beiond. Berücksichtigung der Wechseljahre. Eintritt (nur für Damen) Nichtmitaliedcr 50, Mitglieder 20 Pfg. Gastwirte - Nrsnkknkglle (früher eingeschriebene HilfSkasse) Montag, den 21. Oktober 1912, nachm. 4 Uhr un Restaurant Royal, SelterSweg: Aiißerorbeiitliche ßcncröloerianunlnug Tagesordnung: 1. Aenderung der Statuten, § 40. 2. Auflösung der Kasse. Im der Liebe (Geanmont Film) eine originelle Komödie, veranschaulicht ein reizendes, humoristisches Reiseerlebnis. Ans der vorz. Wochenrevue der B.K.-L. LandunynerHansa unter Führung des Grafen Zeppelin 2 Schlager I. Ranges Todesrilt kiditspiebßaus 34 Bahnhofstrasse 34 Telephon 911 Programm vom 19. bis 21. Mober fcS’lMrasseX^g mit Ball statt. Wegen Einladungskarten zur (Einführung von Gästen wende man sich an den Borsihenden. [v“/« zug vor dem 23. dss. Mts. stattfindet. Jur Zeppelinfahrt können durch den unterzeichneten Verein bei sofortiger Anmeldung noch einige Fahrkarten ausgegeben werden D19/K Luftfahrerverem (Ziehen Winter- Äbonnomeats - Konzerte. Die Kapelle de* Inf.-Regt*..Kai*er Wilhelm1 erlaubt sich zu einem Zyklus von drei Volkmkon- -ert n ein musik- und kunstliebend» s Publikum höfl. einzuladen. Als Solisten sind vorgesehen: Frau Knibbe-Thiel aus Mriücn, Klavier, Dirigentin und Komponistin und Herr Snoer, Leipzig (Harfe). Preise der Abonnements für 3 Konzerte I. Platz Mk. 2.— Eintrittskarten T. Platz Mk. 1.— II. Platz Mk. 0.50 Die Konzerte, finden ohne Restanration in Steins Saalbau statt und zwar am Donnerstag, den 7. Nov Donnerstag, den 5. Dezember 1912 und Donnerstag, den 0.Januar 1913. Anfang abends8* 4 pünktlich, Ende 10Uhr. Die Liste zirkuliert C19/to Löber, Obermusikmeister. Abonnements und Karten sind bei Herrn Challier Neuenweg und beim \ orzeiger der Liste zu haben. Ab November in der Festhalle rn Frankfurt! 200 Pferde, 200 Tiere, 300 kende. JeiitscherFraiiemcrein vom rotevKrevz für bit Kolonien. Wir machen unsere Mitglieder aus die Ausstellung von Gemälden und Skizzen de* Dialer* Ernst Vollbehr (München) aus Ostafrika, Südwest u. Kamerun in den Kunstausstellungsräumen am Brand vom 15. bis 27. Oktober aufmerksam. Täglich von 11—1 und 2—1 Uhr. Eintritt für Mitglieder 20 Pfg. Wir bitten um recht zahlreichen Besuch. ßöhere Sphären Hervorragendes Drama prachtvoll koloriert Enthüllung des Denkmals Alexander III. (Moskau) Die hist des Künstlers Komödie Französisch, ßerbsf-ülanöver Das [Rädchen von flrles Drama in 3 Akten Moritz und das kiebesputoer ßumorist. Schlager I. Ranges gespielt von ßerrn Prince Die Zukunft liegt in der Luft ßerrliche Naturaufnahme Die Kristalle Die große Herbstparade in Berlin 3n Gegenwart Sr. Majestät des Kaisers ausgenommen X- und ein vorzügliches, nenes Programm, Drama aus dem Farmerleben in 2 Akten. Dieses Drama bringt Szenen, die an Kühnheit alles Dagewesene übertreffen. Ein Löwe voll ungeheurer Wildheit wird durch einen Nevolocrschuß getötet. Oie Spinne im Gehirn Humoristisch Oie Königin der BEume Kolorierte Naturaufnahme Auf allgemeinen Wunsch: per £id des Stephan jteller II. Teil nach dem gleichnamigen Roman von Felix Hollaender in 3 Akten Eintrittspreise an Wochentagen: I. Platz 50 Pfg., II. Platz 30 Pfg. u. III. Platz 20 Pfg. Bahnhof »fr. 54 08788 Bahnhofstr • 54 Sensationell! Spannend! Im Lande tler Löwen Steins Saaibau Gießen Sonntag, den 20. Oktober 1912 milifär-Konzerf ausgeführt von der Kapelle des InfanL-Regts. Kaiser Wilhelm Nr. 116, unter- der Leitung des Obermusikmeisters Löber. Anfang 473 Uhr 00743 Eintritt 45 Pfg. Es ladet höflichst ein Gustav Oe*terle, Besitzer. Pmat-TzuzontemcM "'X TageSz. Tb. Bäulke, Tnn^ lebrer. Wolfür.!). lO78Si Empfehle von heute ab tägl. nachmittnßs 3 Uhr We Brötchen. Wikner Ftinbäckkrri WillN HoeltcrS, J-rank» furter Strane 27. I0Ä6 Brenn Holz per Zentner Mk. 1.15 ans i?auS. J.^avvel, Holz»und Königin te Hl Ein Mädchenschicksal in 2 Akten. In der Hauptrolle die berühmte Film-Diva Frälilein Henny Porten. Zweiter Schlager: DerTelegraphistdesForts ‘'i-' * JS-tf. polii ’Sf S»fS LSI SÄ» Fen »nd M |jrod>?n, d. Ml, ZA« ..a'Ng j-'sung Ivr^-L ge! -üne "Ninerkni nW inöufttic Wöirn.', smlb-.H nuM reN, voher o * . V0N 11)111 a J&uj M lafeltuch Abschnitten ur bedeutsame i der Koh'.enjcho it) höher auffaßt o Auimla g^get Fahrend vorhe kutclen, Amerika N Ringer rühren, kom und die „W lallenden Artikeln 1 süc diplomatische r-.ehreren Monaten rnciit unmhrscheinl (eidier Münze heil kcunde für Deutschs nHmen mir einem dch sie erstens ein « Deutschland sein beanspruche, zweiiet Hie Hanama-Nanast 'Umcritas Ändrintz ribt offen die Qurl kpartemeuty hab- i Gimnig der Lian 1 anmaßende tz ! fresse Deuts, ! ! as unverges ment trat cs mit M irgendein Al Ko. so machtvoll 'amerikanische Rec : asehen und abv rvartenlents, da "bald sic außerh anischen Etempe 1 ,dv:n Nienutg- I ranifdKn besetze den Verlust des ■ ^>e spiele ein utd kriegerische ÜLB ^griffen öi «^fle der Spü 'Vknngsügige Sa Dle „Borld" .Laue, die de Nikaragua, Costa te; :6,®buu6,Ie S Ä 1 ein C (t« 1903 i