Nr. M Erjcheml täglich mit Ausnahme des Sonntag». General-Anzeiger für Oberhefien k» 8 w G 3 Q 3!? S» .5>« ’ 2 s igr, ohne jebod) neues hervor Zeuge sagt aus, das; das Ein- p Ä: künden. Nachmittagssitzung. der gc- .t» 5 & über bcr- a Ä 3 Ne* -3. = 3- d = 3 p : 3 = 2. Zeuge Rechtsanwalt Schmitt und Pfarrer B. machen zu dieser Sache gleichfalls ihre Aussage, ohne jedoch neues hcrvvr- bringen zu können. Ein weiterer Zeuge sagt aus, das; das Ein- -* n 3Pn 201 Tie „«ietzenrr Samillenblätter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da» „Krcisblatt für den Kreis Sichen" zweimal wöchentlich. Tie „Landwirtschastllchea Leit- fragen'* erscheinen monatlich zweimal. ung gedroht. . Ter Vorsitzende fragt, ob daS nicht nur eine Warnung Gl Ön ' S VO 3 ■ « äs'*1 * ~T'" 2 -y BI 'S *1 <2 - 5um Streit der Christlichen Gewertschaften. Hildesheim, 20. Juni Der von der Fuldaer Bischof skottferenz eingesetzte soziale Lus schuh der preußischen Bischöfe hielt gelegentlich der Bonifaziusragung in Hildesheim eine Besprechung über die Gewerks chastsfrage ab und präzisierte in einem Telegramm an einen um die Gewerkschaftsbewegung hoch- verdienten Führer ihren Standpunkt. Tie in kurzer Zeit zu erwartende Bekanntgabe des Inhalts des Telegramms durfte, der „Hildesheimer Zeitung" zufolge, geeignet fein, Beruhigung im katholischen Deutschland zu schaffen und dolle Vertrauen auf eine baldige zufriedenstellende Entscheidung zu verstärken. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- strcihe 7. Expedition und Verlag: 5L Redaktion: 112. rel.-AdruAnzeigerLieben. h V D 3 M ?? Mo 3 V®« s 2« sF P5en Unterredung mit ihr habe ich den Eindruck gewonnen, das; diese Frau für den ausgeschriebenen Posten sich sehr gut eignen würde. Frau Sckapiro ist eine durchaus ernste Tarne, die ihre Pflicht stets gewissenhaft ausübt. Sie geht überall mit Takt, mit Liebe, ja mit großer Menschenliebe vor. Ich faiut ihr nur das beste Zeugnis ausstellcn. Was nun den Herrn Kollegen Berndt angeht, so stand er vor etwa 5 Jahren mit einem anderen Kandidaten zur Dahl Ich habe Herrn Berndt vorher nicht gekannt. Es ist richtig, das; ich ihm damals meine Stimme nicht gegeben habe. Herr Berndt ist von der Stadtverordnetenversammlung zum Beigeordneten gewählt worden. Ich betone ausdrücklich, daß ich auch nicht das Geringste gegen Herrn Berndt cinzuwenden hatte, da ich ihn ja vorher nicht kannte. Wir haben dann später sehr flut zusammen gearbeitet. Es ist aber von verschiedenen Seiten versucht worden, Feindschaft zwischen Herrn Berndt und mir zu .säen Als damals die Artikel im „Mainzer Neuesten Anzeiger" erschienen sind, habe ich sofort gesagt, daß das nicht unwider sprocben bleiben dürfe Soviel ich mich entsinne, ist damals zwischen Herrn Berndt und Herrn Justizrat Horch em kleines Ncnkontrc entstanden. Zur Prüfung der Angelegenheit habe ich Herrn Hirsch als auch Justizrat Horch um Ucberreichung des Materials gebeten. Die Herren waren auch bereit, mir das Material zu übergeben, nicht aber dem Beigeordneten Berndt. Dadurch mußte sich Herr Berndt natürlich verletzt fühlen, da ihm ja das Polizeidczcrnat übertragen war. Von mir selbst erhielt Herr Beigeordneter Berndt das Material zur Prüfung dieser Angelegenheit. Ich selbst habe diese Prüfung überwacht und zu Beanstandungen keinen Anlaß gefunden. Auch Herr Justizrat Horch hat mir sein Material zur Prüfung vorgelcgt. Das ge samle Material ist Herrn Hirsch zur Einsichtnahme in meinem Bureau angeboten worden. Er hat davon aber keinen Gebrauch gemacht. Herr Hirsch blieb mir gegenüber bei seiner Behauptung, daß in der Angelegenheit Berndt doch wohl nicht alles in Ordnung sei Daraufhin habe ich gesagt, dafür können Sie mich aber nicht verantnwrtlich machen, ich habe Herrn Berndt nicht gewählt. Tas war aber eine ganz harmlose Bemerkung und sollte keine Kritik an der Amtsführung des Herrn Beigeordneten enthalten. Ter Zeuge geht dann auf die bereits mehrfach erwähnte Stadtverordnetenversammlung ein; es sei behauptet worden, daß in dieser Versammlung Komödie gespielt tooroen sei, es habe aber die feste Absicht bestanden, in dieser Stadtverordnetenver- jammlung diese leidige Angelegenheit aus der Welt zu schaffen, und die Versammlung trug einen durchaus zercmoniöseii Charakter. Nach der Beendigung der Versammlung habe er mit Herrn Hirsch gesprochen unb ihn gebeten, diese Angelegenheit doch begraben lein zu lassen. Dies habe Herr Hirsch aber nicht getan, sondern kurze Zeit darauf sei in seinem Blatte der Artikel „Lex Berndt" erschienen. Beisitzer Tr. Lehr: Welchen Ruf genießt der Angeklagte in Mainz? Zeuge: Der „Mainzer Neueste Anzeiger" genießt den Ruf, ein Sensationsblatt zu sein. Es sind aber auch schon Artikel in diesem Blatt erschienen, die ich durchaus gut heißen konnte. Vorsitzender: Sind Sie der Ansicht, daß Herr Hirsch durch das ihm vorgelegte Material irregeleitet werden konnte? Zeuge: Ich bin der Ansicht, daß Herr Hirsch fest an die Wichtigkeit seines Materials geglaubt hat. Beisitzer Tr. Lehr: öat der Angeklagte in der Tat schon vorhandene Mißstände in feinem Blatt aufgedeckt? Zeuge: Ich wüßte augenblicklich keinen Fall anzugeben. Ter Angeklagte übergibt dem Zeugen einen Brief, der von diesem selbst an den Angeklagten gerichtet war. In diesem Brief heißt es, daß er sich vertrauensvoll-an ihn wende. Rechtsanwalt Tr. Pagenstccher: Es ist die Glaubwürdigkeit des Herrn Berndt angezwciselt worden. Justizrat Dr. Bernstein: Wir haben niemals den guten Glauben des Herrn Berndt bei dem Fall Schaoiro angezwciselt. Rechtsanwalt Tr. Pagenstccher: Tas scheint mir aber doch so. Ter Frau Schapiro ist vorge- worfcn worden, daß sie bin und wieder em Auge zugedrückt habe. Solange von der Gegenseite keine genügenden Erklärungen gemacht werden, können wir den guten Glauben des Herrn nicht annehmen. Zeuge: Ich kann Herrn Berndt nur als einen durchaus anständigen und vornehmen Menschen bezeichnen, und jedes weitere Wort zu seinem Lobe ist überflüssig. Der Zeuge erklärt auf Befragen, ob er auch der Anficht gewesen, daß der Ausdruck von den .^Jagdgründen" auf Herrn Hirsch gemünzt gewesen sei: Ich bin auch nicht einen Augenblick der Ansicht gewesen, daß Herr Hirsch oder Herr Justizrat Horch mit diesem Ausdruck gemeint sein solle. Tie Lache wäre wahrscheinlicher, wenn dieser Ausdruck 10 Jahre früher gefallen wäre, ictzt aber ist dock wohl kaum anzunehmen, daß beide Herren dieses Gebiet noch als ihre Jagdgründe" betrachten können. (Heiterkeit.- Der Zeuge wird alsdann gefragt, ob ihm bekannt sei, daß Herr Berndt sich als besonders strenger Sittenrichter aufgefpidt hätte. Zeuge: Herr Berndt ist niemals ein strenger Sittenrichter ober Pharisäer gewesen, im Gegenteil, er hat oft fchärferc Maßnahmen des Maglftrats oder der Stadtverordneten- Derfammüing gemildert. 3 „ n>0 M- Kefen sei. _ „ . ,.n Bors.: Was haben Sie sich bei der Vorladung gedacht? Zeugin: Eingebildet habe ich mir nichts. Vor,.: Hat sie Ihnen die Untersuchung angedroht? Tie Zeugin will aus der Betonung eme Drohung heraus- echvrt l,abcn. Justizrat Bernstein fragt die Zeugin, ob sie sich durch da» V erhalten der Frau Schapiro beleidigt kühle. Die Zeugin belacht daä energisch. „ w .... , Rechtsanwalt Saufe rügt die ryragestelluny d^ Verteidigers Äurnstein, was eine temperamentvolle Erwiderung bei diesem her- örruft. . c. .. , Zeugin Schapiro bestreitet, der Zeugm die Untermckung an- gsdroht zu haben. Sie habe Frl. G. nur in rnutttrlicher Weise -uef die Folgen des Leichtsinns aufmerksam gemacht lieber die Unterhaltung, die sich auf dem Bureau der irrau Ähaviro abgespielt hat kommt es zu einer lebhaften Auswrache. TlOie Zeugin G. bleibt bei ihrer Aussage und mirb, Dabei lehr erregt 5XXe Zeugin Schapiro hatte die Auffassung, datz zeigte sich nur etwas erregt, das war alles. Vorsitzender (zum Zeugen): Dann ist die Frau in die Anstalt gekommen? Zeuge: Im Späl;ahr 1910. Sie hatte vorher auch einen Selbstmordversuch begangen. Vorsitzender: Tie Vernehmung vor Frau Schapiro ist doch aber bereits am 25. März 1910 erfolgt. Sie führen die Tatsache, daß die Frau in einer Anstatt untergebracht werden mußte, auf die Vorladung durch Frau Schapiro zurück. Ist das richtig? Zeuge: Tie Verschlimmerung. Vorsitzender: Die Vorladung ist aber doch bereits im März erfolgt, wie erklären sie sich das? Dieser Fall kann nicht näher aufgeklärt werden, da kem Zweites Blatt 162. Jahrgang Gießener Anzeiger Z - 3 Z- F-h - Ä- 02 c-3,5 2 5^3- H-(B 5 A d^p?. <• - - K c z,r> K Ö*? □ ? 2 Q 3 V Ld2'^|r3, Au» Heften. Den der Zentrum.Partei. Der bisherige Vorstand des Landesausfchusfes der Ihesfisd)en Zentrumspartei wurde am Mittwod) I burd) Akklamation wiedergewählt. Erster Vorfitzender bleibt I LandtagSabgeordneter Dr. Sd)mitt, zn-eiter Landtags- I abgeordneter v. Brentano, Schriftführer Landtags- I al'geordneter Mollhan und Kassier Kommerzienrat I Haffner.____________________________________ Prozeß 5chapiro-hirsch. Darmstadt, 19. Juni. 2. Der Handlungstag. Nachmittagssitzung. Derleidiger Bernstein stellt formell den Antrag, die Ber- | fifjerin des Brieses, als Zeugin zu vernehmen. Uebcrhaupt, daß die gegen diese Zeugin vorgenommene Untersuchung zu Unrecht cifolgt sei. Die nächste Zeugin ist die Frau Schapiro. Die Zeugin ist im Januar 1910 angestellt worden. Sic hat nach dem Grundsatz der Fürsorgctättgkeit gearbeitet, vorher aber auch polizeilich. In sittenpolizeilichen Sachen habe sie niemals selbständig gearbeit.t. Sie habe stets den Polizeirat befragt. Sic sei oft sehr nachsichtig gewesen. Beanstandungen von Seilen des Publikums halte sie nie gehabt. Sic sei deshalb sehr erstaunt gewesen, daß |ie eines Tages vom Polizeirat die Mitteilung erhalten hätte, ü daß Justizrai Hord) Ausstände hätte. Einmal habe sie auch c iianncr uernommen, was ihr untersagt wurde. Fast alle Fälle ’ sind bei dem Beigeordneten Berndt erörtert loorben. Durch bie V fllngrine in den Zeitungen sei sie schwer geschädigt worden. Die I ficugin betont ausdrücklich, daß sie sich in keinem Falle einer I schuld dewußt sei. Tic Mädchen, die hier vorgeladen seien, I seien nicht auf ihre Veranlassung geladen. Wenn sic das getan | hätte, hätte sie sich glänzend rechtfertigen können, das würde f tie nicht übcrS Herz bringen können. In Fürsorgesachcn habe sie | selbständig geladen, in sittenpolizeilichen Sachen aber nicht, nur im | iLmverständnis mit dem Beigeordneten Berndt, lieber die Razzias i befragt, sagt bic Zeugm, daß es der Wille des Polizeirats war, \ daß sie diesen Zweig in der Praxis kennen lerne. Sie sei nur zwei- oder dreimal auf diesen nächtlichen Gängen mitgegangen, \ aber meist nur informatorisch. Alle ihre ^Vollcgen üben diese ! „uacygehciibe Fürsorge" aus, das sei der Fall in den meisten deutschen Städten. Verteidiger Bernstein fragt die Zeugin, ob es richtig sei, daß sic niemals eine ärztliche Untersuchung selbnändig ange- otimet hätte, ohne von den Eltern dazu aufgefordert zu sein, wie sie vor dem Uutcrsudmngsrlchtcr erklärt habe. Die Zeugin erklärt, daß sie niemals eine Untersuchung selbständig veranlaßt hätte. Beis. Lehr: Sind jemals Umersuchungen ohne die Einwilligung des Mädchens oder der Eltern erfolgt? Zeugin: Nein, niemals. Ich habe niemals einem Mädchen mit I Untersuchung gedroht. Was id) als eine Warnung ausspreche, I süssen die Mädchen als Drohung auf. Nur in einem Falle sei W eine Untersuchung auf Wunsch des Mädchens direkt erfolgt. Tas ■ lei der einzige Fall. ~ . „ , . Tie Zeugin G. wurde von ^-rau Lchapiro open geladen, zie RtUolizciasfisten in bat die Zcugrn gefragt, ob sie Verkehr gehabt ■ hätte. Trotz der Verneinung hat ihr die tyrau Lchapiro mit Unter* Tcr Zeuge gab dann noch feine Ansicht über ben von der Polizciassistcntin verfaßten Bericht ihrer Tätigkeit Auskunft und hebt diesen als eine durchaus sachliche und crusw Arbeit an, die cs keineswegs verdient habe, von gewissen Blättern als eine „Fundgrube der Uusittlichkeit" bezeichnet zu werden. Es ,st dann von einem Protokoll die Rede, das von einem Sittensdnitzmann über ein Mädchen abgcsaßl jein und dem Angeklagten vorgezeigt worden sein solle Tieies Protokoll will der AngeNagtc später in den Akten vergeblich gesucht haben. Es stellte sich heraus, daß e- sich mir um einen Zettel handelt, und der £ bcrbürgcrmeiilcr kann sich auf diese- Schriftstück nicht mehr entsinnen. Im weiteren Verlauf der Verhandlung regt der V o r s i tz e n d « an. ob es nicht möglich sei, auf Grund der bisherigen Beweisaufnahme aut einen Teil der Zeugen au verzichten. Es kommt zwischen den Verteidigern auf diese Frage aber zu keiner Einigung. Nach einer kleinen Pause wird eine große Anzahl Zeugen, deren Vernehmung für heute beschlossen war, wieder nach Hause geschickt und aus später vorgeladen. Eine Z e u g i n bchmöct, daß sic von Frau Schapiro eine Warnung cibaltcn habe, mit einem bestimmten anderen Mädchen zu verkehren. Tie Zeugin fanö in dieser Warnung zwar nichts ungerechtes, fühlte sich aber dadurch verletzt, daß Frau Schapiro ein anderes Mädchen vor dem Umgang nut dieser Zeugm gewarnt habe. Ter folgende Zeuge ist Justiz rat Dr. Schmitt au- Mainz. Ich habe das Vorgehen der Frau Schapiro für durchaus berechtigt gehalten. An den Fällen, an denen fick) vielleicht Kritik üben ließe, war sie ja durch ihre vorgesetzte Behörde gedeckt. So viel ich weiß, war auch Justizrat Horch derselben Ansülst. Beisitzer Tr. Lehr: Herr Justizrat, können Sie mir sagen, daß der Angeklagte die Artikel aus Sensationslust geschrieben hat? Zeuge: Tarübcr kann ich feine Auskunft geben, weil ich da- Blatt des AngcNagtcn nicht lese. Tcr Zeuge wird dann über die bereit- mehrfach besprochene Ltadtverordnetenversammlung befragt. Zeuge: Wenn man diese Stadtverordnetenversammlung als eine Komödie bezeichnet hat, so mußten wohl auch Leute vorhanden sein, die sich bereit pc- sundeu haben, diese Komödie zu spielen. Ich für meine Person habe jedenfalls ferne Komödie gespielt und glaube auch nicht, dass cö ein anderer getan hat. Tie fragliche Ltadtverordueten>ltzung trug einen durchaus ernsten Charakter. Der Zeuge wird sodaim darüber befragt, wie er den vom Beisitzer Berndt aebrauchteti Ausdruck „Jagdgründe" ausgcfaßl habe, ob er der Ansicht sei, daß fid) dieser Ausdruck auf den A.igellagtcn bezogen hätte ? Der Zeuge bekundet, daß er diesen Ausdruck nur aus den Zeitungen her kenne. Tcr Zeuge wird dann nach seiner Ansicht über den Beigeordneten Berndt befragt. Zeuge: Ich kenne Herrn Berndt nur als einen äußerst tüchtigen, fleißigen und sehr fenntnisrerchni Mann, der auch das vollste Verträum der Skddtvcrordnctm genießt. Als id) erfahren habe, daß Herm Berndt in feiner neuen Stellung im Berliner Magistrat Schwierigkeiten bereitet toerdm, habe ich ohne weiteres ein Telegramm an ben Magistrat der Stadt Berlin m i t u n t e r z c i ch n c t, da- ein Vertrauensvotum für Herrn Berndt enthielt. 3enge Rechtsanwalt Schrohe gibt Auskunft über eine von ihm vertretene 5ad>e, in der cs sich um die Feststellung der Vaterschaft handele. Die betreffende Frau ist die Stiefmutter eines etwa 16jährigen Ünaben, der von seiner Stiefmutter behauptet habe, daß sie mit fremden Männern Umgang hätte. Aus die Anzeige dieses Jungen hin hat Frau Sd>apirv Veranlassung genommen, an einen Fürsorgeoirektor in Wiesbaden zu schreiben, diesen Knaben in Fürsorge-Erziehung zu nehmen, da seine Stiefmutter keineswegs die geeignete Erzieherin sei. Da diese Frau in Scheidung lebt unb ein ergangenes Urteil in dieser Sache noch keine Rcck)tskrast erlangt Hal, erblickt die Verteidigung einen Eingriff in ein schwebendes Verfahren seitens der Frau Schapiro Es stellt sich aber auch bei diesem Fall heraus, das; es sich in der Tat um eine Frau handelt, bic mit vielen Männern gegen Entgelt Umgang gcps'logm hatte. 2Ö «<8 “tfO c 2 E !n = o 3 « d’o leg' Sc »ES- .‘Z V*p.d : rau ge eine roi w Wer kann dafür W neuen Smermoden in 5chnhwaren welche wir Ihnen in der grössten Wahl vorlegen, sind eminent billig u. hochelegant. 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Außerdem sind weitere fünf Millionen Mark in Aussick>t gestellt worden. — Die Universität Iena zählt in diesem Semester 1943 immatrikulierte Studierende gegen 1738 im Wintersemester 1911/12 und 1902 im Sommersemester 1911. Hierzu kommen 115. Hörer. Die Gesamtfrequenz beträgt somit 2058. — Di e tierärztliche Hochschule in Berlin feierte am Donnerstag ihr fünfundzwanzigjähriges Jubiläum. LuftSctnffahrt. ! Mainz, 19. Juni. Heute vormittag kurz vor 7 Uhr überflog eine Rumplertaubc die Stadt, und landete auf dem großen Sande, wobei das Fahrgestell zerbrochen wurde. Sie kam von Straßburg und wurde von 2 Offizieren der dortigen Fliegertruppe geführt, die bei dem Unfall keine Verletzungen erlitten. Der Aufstieg war um 4,36 Uhr erfolgt. Hamburg, 19. Juni. Ten Mitteilungen des Führers Glund des Luftschiffes .Viktoria Luise* über die gestrige Fahrt ist folgendes zu entnehmen: Trotz starker Winde und heftiger Regenschauer wurde um 4 Uhr 32 Min. morgens die Fahrt von Düsseldorf nach Hamburg angetreten. Dichte Nebel erschwerten die Orientierung, ive?- halb den Nbemlani abwärts die Richtlinie genommen iviirbe. In 'chnellcr Fahrt fuhr das Luftschiff bis Gelder n. Von 91 m m ers- fort wurde die Fahrt westlich am Zuydersee nach Amsterdam fortgesetzt, daS um 7 Uhr 40 Min. erreicht wurde. Nach einer Fahrt über den Zliydersee war das Luftschiff über Groningen. Die Wetterlage hatte sich nicht verändert. Starke Querwinde aus Süden, dichter Nebel und stärker werdender Regen gaben zu bedenken, ob nicht eine Abkürzung der Fahrt geraten sei. Ein Schaden am hinteren rechten Propeller zwang das Luftschiff, den in Aussicht genommenen Weg über Norderney, Borkum und allenfalls Eux- Haven auszugeben und möglichst direkt auf Hamburg zu steuern. Auf der weiteren Fahrt bewährte sich die Leistungsfähigkeit der beiden Motors auks beste. Von Groningen ging es nm 12.15 Uhr über Langekken am Dollart vorbei immer noch in Sturm und Regen. Bei Bremen trat günstige Witterung ein, so daß das Luft- schiff abtrocknen konnte. Ueber Zeven und Buxtehude wurde um 4 Uhr 50 Min. Hamburg erreicht. Nach Aussage eine« Fahrt- teilnehmers hat das Luftschiff in Holland, wo man eine derartige Bauart bisher nicht gesehen hat, großen Eindruck gemacht. I" den größeren Städten wurde cs mit lautem Jubel empfangen. Kiel, 19. Juni. Ganz vorzügliche Leistungen vollbrachte der Flieger Caspar auf seiner Taube. Er erreichte eine Höhe von 3250 Metern: Hirth vollführte einen zweiten Höhenflug ohne Passagier und erreichte 2900 Meter Höhe. Beide Flieger wurden bei ihrer Landung von dem Publikum mit jubelndem Beifall begrüßt. Madrid, 19. Juni. Der Flieger M a u v a i s versuchte gestern einen Rundflug und fuhr um Madrid, als der Flugapparat durch einen Schwarm Heuschrecken überfallen wurde und aus 20 Meter Höhe abstürzle. Mauvais blieb unverletzt. Für Erholungsbedürftige und leichtere «La Sommer und nrQIlKC« b Winter besucht ■ Kuranstalt Hofhelm I. T. i/i Stunde v. Frankfurt a. M. Prospekte durch Or. Schulze-Kahlsyst. Nerven erst Landwirtschaft« — E i n Einfuhrverbot in Oesterreich. Tie .Diener Zeitung" veröffentlicht eine Bekanntmachung de4 Ackerbau- m i n t st e r i u m s vom 18. Juni, durch welche ivegeu des Bestehens der M a u l - u n d K l a u e n s e u ch e i n T e u t s ch l a n d die Einfuhr von K l au en tieren zu Zucht- und N u tz - zwecken nach Le st erreich verboten wird. — Friedberg, 20. Juni. Auch in diesem Jahre findet an der Obstbauichule zu Friedberg ein Kursus statt, bei dem die Verwertung sämtlicher Beerenobstarten nach bewährten Verfahren vorgekührl wird. Ter Kursus hatte sich bisher stets der Kunst unserer Hausfrauen und der jungen Damen erfreut. Sein Besuch hat sich von Jahr ah Jahr erhöht, so daß im vergangenen Jahre verschiedene Anmeldungen nicht mehr berücksichtigt werden konnten. Ter Kursus findet am 2., 3. und 4. Juli statt. TaS Honorar beträgt für Hessen drei und für NicbtKeffen iünf Mark. Anmeldungen sind an die Direktion der Lbslbaujchule zu richten. Müller'sche Badeanstalt. W a i i c r marine der Lahn a in 21. Juni: 166 R. Vermischter. • Einsturz einer Fabrik Aus Bühl bei Gebweiler toirb unterm 19 Juni gemeldet: Das Stückputzereigebäude E. HanSel. * Die Wormser Bankfir m a F. n. E. R i s ch m a n n Qet)t am 1. Juli d. I. an die Süddeutsche Tiseonto-lÄesellschast über. Oberrheinische Versicherung Maunhei m. Tie Hauptversammlung genehmigte die Verschmelzung des Unternehmens mit ter Kölnischen GlaSversicherunaS-GeseUschaft. Der Kupferblech-Verband Kassel, welcher erst kürzlich den Preis für Kupferbleche um Mk. 2.— steigerte, hat neuerdings eine weitere Erhöhung deS Preises um Mk. 3.— beschlossen und berechnet jetzt Mk. 194.—. Arbeiterbewegung • Der Verband der M c t a l l i n d u st r i e H e n in Halle a. d. S., der sich mit dem Kamps der Metallindnstriellm in Hannover be'chäftigte, beschloß, am kommenden EamStag 60% der Metallarbeiter von Halle und den Nachbarorten an»- zusperren. Magdeburg wird ähnlich vorgehen. flPPPPn.Rlipfpl mit Lackkappen, amerik. <1.75 Hüll GH Ollulul Form, sehr modern von an Braune Herren-Sliefel K™koppcn,modevon 8-” Verfügung mit Zustimmung des Berechtigten erfolgt war, konnte auf Aufhebung des ersten Urteils,. Freisprechung und Belastung der Staatskasse mit den Kosten, erfannt werden. Leder-Sandalen v««? 81-24 25-26 27—28 29-30 31-35 36-40 41-46 M qarar krästi, WA Hauste kräftig u fein und aus ß.75 von v an ß 40 |.6O g.95 g.75 Sport. Kiel, 19. Juni. Bei der zehnten Regatta um den französischen Eintonnerpokal siegte die englische Jacht „Bunty" zum dritten Mal und gewann den Eintonnerpokal. Die dänische Jacht „Nurdug 2" wurde zweite, die deutsche Jacht „Windspiel 16'" dritte, die holländische Jacht „Neerlandia" vierte. Märkte. II Marburg, 20. Juni. Auf dein heutigen Schweine markt, der mit rund 900 Ferkeln, Läufern und Einlegschweinen be'ahren war, zogen bei flottem Geschäft die Preise tüchtig an. 6—7 Wochen alte Ferkel kosteten 35-40 Mk., 3—4 Monate alte Läufer 60-80 Mk. und Einlegschweine 100—160 Mk. das Paar. le. Wiesbaden, 20. Juni. H e u- und Stroh markt. Angesahrcn waren 6 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte:* den 6.40-8.00 Mk., Stroh fRichtslroh) 4.00-5.60 Mk. Fr u ch 1 m a rkt. Hafer 22.00—23.20 Mk. Alles tot 100 Kilo. 22-28 29-35 Zusammenhang zwischen dem, was der Zeuge dem Angeklagten mitgeteilt hat und seiner jetzigen Aussage gefunden werden kann. Der Staatsanwalt fragt den Angeklagten, ob er diesen Fall als Grundlage zum Beweise eines Uebergriffes der Frau Schapiro benützt habe. Ter Angeklagte und sein Verteidiger Bernstein bejahen dies. Staatsanwalt: Tas ist also falsch! Ich möchte an den Angeklagten die Frage richten, ob 'er zugibt, dav in diesem Falle Frau Schapiro keine Schuld trifft. Verteidiger Bernstein: Ich gebe das nicht zu und verwahre mich gegen die Art der Fragestellung. Staatsanwalt: Gut. Vorsitzender: Ter Herr Staatsanwalt wollte ia nur sagen, ob der Angeklagte zugibt, falsch informiert zu sein. Es wäre doch möglich, daß durch diese Feststellung die Verhandlung etwas gekürzt werden könnte. Verteidiger Bernstein: Tas ist etwas anderes. Die Verhandlung wird dann abgebrochen und auf morgen früh 8 Uhr vertagt. IÄ ‘«ÄrJ- Auf W icd GaPhäanuxirn| 1 u”knnntell. tLZinimej Gietzener Strafkammer. Gießen, 18. Juni. Freiwillig gestellt hat sich der Arbeiter L. G. von Wallenrod, der an einem Sonntag im Hofe einer hiesigen Wirtsck>aft ein Fahrrad im Werte von etwa 90 Mark gestohlen hatte. Mit dem Rad war er nach Lollar gefahren, wo er es für 13 Mark an einen Arbeider veräußerte. In Friedland machte er einem Gendarmen Anzeige von dem Diebstahl und ließ sich verhaften. Da er wegen ähnlicher Straftaten schon mehrfach vorbestraft ist, wurde er als rückfälliger Dieb mit einem Jahr Gefängnis und Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte auf die Dauer von 5 Jahren bestraft. Ein Monat der Untersuchungshaft wurde ihm auf die Strafe ange- redynet. Auf raffinierte Art und Weise verstand cs der wegen Betrügereien mehrfach vorbestrafte Reisende S. Sch. von Temesvar in Ungarn, den Kaufmann G. W. dahier um 100 Mark zu schädigen. Er gab vor, er wolle ihm ein Fuß- bodenreinigungsmittel — Antiolin — verkaufen, und zeigte ihm an einer Probe, die er bei sich hatte, die verblüffende Wirkung dieses Mittels. Er bot dem .Kaufmann den Alleinvertrieb des Mittels für einen größeren Bezirk an und W. unterzeichnete einen Lizenzvertrag, nach dem er als Gegenleistung 200 Mark, davon 100 Mark sofort, zu zahlen hatte. Jetzt erft machte ihn der Angeklagte mit den Bestandteilen des Reinigungsmfttels bekannt. Als W. erfuhr, daß Chlormagnesium, pessen zersetzende Kraft ihm bekannt war, einen wesentlichen Bestandteil bilde, tauchten ihm zwar Bedenken aus, allein er fühlte sich durch den Vertrag verpflichtet und zahlte die 100 Mark aus. Später stellte sich heraus, daß weitere Angaben des Angeklagten erfunden waren. Da der Angeklagte sich heute darauf berief, .das Mittel habe sich anderwärts glänzend bewährt, hielt die .Strafkammer die Vornahme weiterer Ermittelungen für geboten und vertagte die Verhandlung. Wegen Urkundenfälschung und Betrugs stand der Schreinermeister W. I. von Zell vor Gericht. Er hat im Sommer v. I. an eine Reihe Alsfelder Geschäftsleute Karten und Briefe gesandt, in denen er unter fremdem Namen Waren bestellte und um deren Ablieferung (in der Wirtschaft zum „Grünen Bäum" in Alsfeld ersuchte. In zwei Fällen gelang es ihm, sich in den Besitz der abgelieferten Waren zu setzen. Da der Angeklagte noch unbesttaft ist und offenbar Rene über seine Tat empfindet, wurde er unter Annahme mildernder Umstände wegen schwerer Urkundenfälschung und Betrugs zu vier Monaten Gefängnis verurteilt. Erfolgreiche Berufung. Der Maurer G. B. und der Bergmann H. R. in Nieder Ohmen waren vom Schöffengericht in Grünberg mit Freiheitsstrafen belegt worden, weil sie für schuldig befunden wurden, im Januar d. I. zu Mieder-Ohmen nach einer sozialdemokratischen Wä Hierversammlung den Landwirt Cl/r. M. von Niedcr-Ohmcn und den Maurer K. G. von Ruppertenrod nachts auf dem Heim weg überfallen und mißhandelt zu haben. Auf die Berufung der Angeklagten führte die heutige Verhandlung zu dem Ergebnis, daß ein Beweis für die Täterschaft des Angeklagten B. nicht au erbringen war, weshalb seine Freisprechung erfolgte. Den Angeklagten R. hielt die Strafkammer nur der Körperverletzung an dem Ehr. M., der den AngeNagten in der Dunkelheit bestimmt erkannt hatte, für überführt und verurteilte ihn deshalb zu einer Geldstrafe von 50 Mark. Im übrigen wurde er unter Aufhebung des ersten Urteils freigesprod^en. Freisprechung erzielte auf seine Berufung gegen ein Schöfsengerichtsurteil der frühere Gutsbesitzer K. G. in Elpenrod. Er hat eingeerntetes Heu, das von dem Spar- und Vorsdmßverein in Groß-Felda für rückständige Zinsen gepfändet worden war, bei dem Berkans seines Gutes mitveräußert. In der heutigen Verhandlung stellte sich heraus, daß der Angeklagte vor dem Verkauf bei dem Verein angesragt batte, ob er das Heu mit dem Gute veräußern dürfe, und daß er hierzu die.Genehmigung erhalten hatte. Ta somit seine tötet und neun Personen, darunter zwei schwer verletzt wurden. Ein Arbeiter wird noch unter den Trümmern vermutet Das eingestürzte Gebäude n»ar nad) einem Brande im Jahre 1893 neu ausgebaut worden. Bon Mühlhausen ist eine Sanitätskolonne mit Aerzten zur Unglücksstelle geeilt. Weiter wird darüber noch berichtet: Heute mittag kurz nach 3 Uhr stürzte ein Teil des Webereigebäudes der Firma Rogelet ein und begrub etwa 60 Arbeiter unter seinen Trümmern, die in diesem Teile des Gebäudes beschäftigt waren. Getötet wurden vier Personen, zwei Männer und zwei Frauen, verletzt wurden 16'Personen, davon zwei oder drei schwer. Mit den Ausräumungsarbeiten wurde sofort begonnen. Es^waren Feuerwehren von Bühl, Gebweiler, sowie versclnedene Sanitätsabteilungen gleich zur Stelle. Tie Verwundeten wurden teils in ihre Wohnungen, teils in das Spital gebracht. Ueber die Ursache des Unglücks steht noch nichts genaues fest. * Kasernenhofblüte. Unteroffizier szu einem Soldaten, der wähvend des Dienstes einen Bleistift hinter einem Ohre hat): „Ja, sagen Sic mal, Meyer, Sie sind wohl tanz von Jott verlassen. Oder soll ick Ihnen vieUcicht sür'n Bleisoldaten halten?" Kleine 5na:schroniL Um sich in den alleinigen Besitz einer Erbschaft zu setzen, ermordeten die Brüder ö z e l l o n g in einer nah« bei jfrafa gelegenen Ortschaft ihreMutternndihrebeidenSdiwe- stcm. Sie wurden verhaftet und haben die Tat eingestandcn. In einem Eisenbahnzug der Wiener Südbahn wurde ein Liebespaar aufgefunden. Tie Dame, die einen Brustschuß erhalten hatte, war tot. Der Herr verletzte sich durch einen Schuß in die Schläfe lebensgefährlich. Es handelt sich um die 30 jährige Komtesse Alice Alberti -tnd den ungarischen Baron Laszlo Kuerthy, der 22 Jahre alt und Student der Preß- burger Rechtsakademie ist. Rack) einer Meldung aus Dombr owa ist in Galizien durch ein furchtbares Unwetter mit Hagelschlag in 36 Gemeinden an Aeckern und Obstbäumen ungeheurer Schaden an* gerichtet roorden. Seit Ende voriger 23odjc wird der deutsche Graf Alexander von Welsburg, der in einem Londoner Hotel wohnte, oct mißt. Man befürchtet ein Verbrechen. Schafft Nähr salze ins Blut! Zu haben hn Reformhaus Kreiuplati 5. 2866 e. ^Ziinnie Kolonialwaren Delikatessen Konserven - Weine eine weitere Filiale eröffnen la“/. Wir empfehlen «pX.Zilroaen Xafento ö, Kakao vorzügliche Qualität leicht löslich, Pfd. < V OTS- 70 Pfg. i/i - Pfund - Paket 50 und Pfg- HMcinc Porten Bleichsoda wsnaiität w10 w weiße gelbe weiße W.^ VT T dessen Familie ebenfalls in dec Tabakbranche tätig ["* 7 Zimmer | ist, sowie tüchtige 4300 SelterSweg 61 riififigcr Sitrhtiitr 4355 sofort flcfudit. iß kintMtigkrSeusbnrsidt sofort gesucht. 4366 Cafe Amend. 4 tV.<. 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Heldenmuth im Grundbuch eingetragen war, soll Montag, den 29. Juli 1912, vorm. 9 Nhr, durch das unterzeichnete Gericht in dem hiesigen Gerichtsgebäude, Zimmer Nr. 18, versteigert werden. Die Versteigerung erfolgt im Wege der Zwangsvollstreckung. Der Versteigerungsvermerk ist am 11. April 1912 in daS Grundbuch eingetragen worden. Insoweit Rechte zur Zeit der Eintragung des Versteigcrungsvcrmerk^ auS dem Grundbuche nicht ersichtlich waren, sind sie spätestens im Versteigerungs- termin vor der Aufforderung zur Abgabe von Geboten bei dem unterzeichneten Gericht anzumelden und, wenn der Gläubiger widerspricht, glaubhaft zu machen, widrigenfalls sic bei der Feststellung des geringsten Gebots nicht berücksichtigt und bei der Verteilung deS Versteigerungserlöses dem Ansprüche deS Gläubigers und den -übrigen Rechten nachgesetzt werden. Diejenigen, welche ein der Versteigerung entgegenstehendes Recht haben, werden aufgefordert, vor der Erteilung des Zuschlags die Aushebung oder einstweilige Einstellung deS Verfahrens herbeizuführen, widrigenfalls für daS Recht dec Ver- stcigerungSerlöS an die Stelle des versteigerten hn Taunus . - ,‘to? Tn' WALLERSTEI N'S FO RTSCH RITT- STIEFEL Verein Thalia. Sonntag, den 23. 3nni, von 4 Uhr ab gr.Volks-Sommerfest auf der „Srfjöncn Aussicht", Konzert, ranz und Volks- belustigung aller Art. 65180 Sängerkranz. Sonntag, den 23. d. MtS., abends 7'/, Uhr: Sommerfest Von Nonnlac, den 23. bis inkl. Dienstag, den 25. Juni im Saale des Hotel Einhorn, Klrchenpl. 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