162. Jahrgang Zweiter Blatt Rr. 272 Erscheint täglich mit Ausnahme deS SonntagL. von lwen und den Bund der Landwirte. Die Volkspartei verliert Krailsheim an den Bund der Landwirte. Der Be- itzstand der übrigen Parteien hat sich bis- hernichtverändert. Die Nationalliberalen gewinnen Welzheim von den S^ialdemokraten. Montag, 18. November 1912 Rotaticmrdruck und Bering der Br üblichen Unwersuäts»Buch» und 6teinbrucfecei. R. Lange, Gießern werde. . . « Herv 6 aus Italien ausgewrelen? • Ter bekannte französische „Antimilitarist" Gustav Herve, der am Samstag abend in Nom eintraf, und am Sonntag aus einer Versammlung g e g e n d e n K r i e g sprechen wollte, wurde g l e t m nach seinem Eintreffen auf die P o l i z c r p r a f e ft u r zitiert, wo er z u r ü ck b e b a l t e n wird, brs eine Entt.cherdung darüber getroffen worden ist, ob er ausgewiesen werden ioll oder nicht. ____________________________ zur ländlichen Unfallversicherung noch mit einer ganzen Reihe von Anträgen der sozialdemokratischen Fraktion, resp. des Abg. Ulrich. Die Ulrichschen Anträge wurden sämtlich mit allen gegen zwei Stimmen, die des freifinm« aen und des sozialdemokratischen Vertreters, abgelehnt und zwar besinden sich darunter: Der Antrag auf Einführung de-> Proportional Wahlsystems bei Stadtverordneten-Wahlen, der Antrag aus direkte Dahl der Bürgermeister und Beigeordneten, und weiter die Anträge, betreffend das passive Wahlrecht für Pfarrer und Volksfchullehrcr in Stabt* und Landgemeinden, betr. die Aufhebung der Be» stimmung, das; in Stadt und Gemeindevertretungen mindestens die Hälfte dem höchstbesteuertcn. Drittel der Wählbaren zu entnehmet! ist, daß das Bestätigungsrecht der Bürgermeister und Beigeordneten aufgehoben wird, das; die Gemeinderatsfitzungen öffentlich sein sollen usw. 9hir bic zuletzt genannten Anträge würben mit Stimmengletat- hcit abgelehnt Der Antrag Ulrich, die Kommunalwahlen stets am Sonntag, unb zwar in der Zeit von 10—8 Uhr, stattfinben zu lassen, würbe ebenfalls abgelehnt, dagegen ein von dem freisinnigen Vertreter gestellter Eventualantrag, den Bestimmungen für die Landtagswahlen entsprechend die Wahlzeit für die Städte und die größeren Landgemeinden von 10—7 Uhr festzusetzen und in kleinen Gemeinden unter 500 Einwohnern die Wahl vorbehaltlich der Zustimmung des Krcisamtes in der Zeit von 2 7 Uhi zu gestatten, angenommen. Die „chietzener .famltienblätter“ werden dem .Ameiaer* Biennal möchentlich bcigrlegt, daS „XrcUMett fttr den Kreis Sletzen" zweimal wöchentlich. Die „can-wirtschafttlchen Zeit* frage," erscheinen monatlich zweimal. Rus Stadt und (and. Gienen, 18. November 1912. "Das GrohherzogSpaar ist am Samstag vor» mittag von seiner Reise nach Bayern wieder nach Darmstadt zurnckgekehrt. " Lebrerpersonalien. Uebcrtraqen rourbe dem Schulamtsaspiranten Karl R ü h l au8 Michelbach bic Lehrerstelle an der Geinemdeschnle zu Helmbof. — Erledigt ist eine mit einem eoang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu P s u n g st a d t. " Allgemeiner S taatSeiscnbahnvercin Dag zweite Winterfest, verbunden nut der Feier deS Geburtstages des GrostherzogS, stndet am Samstag, 30. Ro eiuber, auf der LiebigShöhe statt. Die Feier loirb durch Konzert der hiesigen Reginientskapelle, durch GesangSvorträge, Theater, humoristische Szenen und anschließenden Ball eine besonders festliche werden ** Ortskrankenkasse-Versammlung. Man schreibt uns: Die hiesige -Ortskrankenkasse hält morgen (Dienstag, 19. I. Mts.) abends im Gewerk, schaftshause (Schanzenstraße > ihre Herbst-General- u|ersamm-lung ab. Es ist Pflicht der Arbeitgeber, diese Generalversammlung möglichst zahlreich zu besuchen, da ihre Tagesordnung sehr lvichtig ist. Zur Erledigung kommen folgende Punkte: Ersatzwahl des Vorstandes (von den Arbeitgebern scheiden 3, von den Arbeitnehmern 4 aus), Wahl der Prüfungskommission, Antrag auf Zulassung und weiteren Ausbau der Ortskrankenkasse zur allgemeinen Ortskrankenkasse, Berichte über die Kölner Jahresversammlung des Hauptverbandes deutscher -Ortskrankenkassen (Reckstsanwalt Raab) und über die Bad-Nauheimer Jahresversammlung !der freien Vereinigung der Krankenkassen im Groß Herzogtum Hessen i Geschäftsführer Fourier). Da die Bedeutung der sozialen Gesetzgebung immer mehr wächst, liegt dem Arbeitgeber die Verpflichtung ob, sich über sie eingehend zu unterrichten und insbesondere die Rechte auszuuben, die ihrn neben den nicht geringen Pflichten durch das Gesetz gegeben sind. Das faitn er aber nur, wenn er die Versammlung^ besucht und bei allen Fragen, bei denen er mitzuentscheiden hat, seine Stimme abgibt. Der Kaufmännische und Lrtsgewerbeverein fordern daher ihre Mitglieder zu zahlreichem Besuch dieser Herbst- versammlung am Dienstag auf. (s. Anzeige). **Der Männerturnverein feierte am Samstag abend in Steins Garten sein diesjähriges Winterfest, das sich eines starken Besuches zu erfreuen halte. Das reichhaltige Programm wies neben Konzertstücken hauptsäch- Redaktion, teypebihon und Druckerei: Schul* (trage 7. Expedition und Verlag: bl. Redaknom^MK 112. Tel.»Adru AnzelgerEießen. Die sozialdemokratischen Sricöensfunögcbiin^en. Berlin, 18. Nov An den sozialdemokratischen Bersamm- lunaen, um für den Weltfrieden einzutreten, beteiligten sich gestern schätzungsweise 30 000 Personen. Tic fremden Redner waren febr vorsichtig in der Form, um der Behörde keinen Anlaß zum Einschreiten zu geben. Die -LcutidKit legten sich weniger Selbslbeherrschung aus. Tic Bcriammlung und der Abmarscl» der Massen nahm im ganzen einen rühmen Verlau' Der Polizeipräsident v. Iagow hatte das Auftreten der ausländischen Führer davon abhängig gemacht, daß ckc nch m deutscher Sprache äußerten, ein Ilmsland, der die all gemeine Ausmerksamkeil nur noch mehr aus die Peranualtung gelenkt balle. Ter Hauptansturm der „Genossen" richtete Um in das Versammlungslokal „Neue Welt", wo F a u r e s über das Thema „Mricg dem Kriege" sprach. Er sagte u. a.: Proletarier aller Länder leiden unter der Last des bewaffneten Friedens, und wenn die regierenden Klassen zum allgemeinen Krieg losschlagen, wird der Sturm den Dämon der Revo- lulion Hervorrusen. Wir wollen alle einig sein gegenüber dem Wahnsinn der herrschenden Miauen, und idijmrbc meinen irair zösischen Genossen sagen, daß die deutsche .Sozialdemokratie mit allen ihren Organisationen und mit allem Idealismus cintteht für den Frieden und die Einheit der Völker, und daß wir alle auf dem nächsten internationalen Proletarierkongreß nut der Mrfljt und der Gewalt der Stimmen von Millionen unterer Anhänger uns gegen die Hetzer zum Mriege wenden. /S d) c i b e m a n n in Pari s. Paris, 17. Nov. In einer heute vor ben Toren Paris in St. Gervais abgehaltenen sozialbemokratffchen Protestversammliing gegen den Krieg erklärte der beutimc Reichstagsabgeordnete Scheidemann, bau int Falle eines Krieges bas deutsche Proletariat nicht aut seine französischen trüber schießen — Ein Meister der Erdkunde. In Schul- und Ge* lehrtenkreisen wird am 18. November d. I. der 100. Geburtstag des graphischen Schriftstellers Hermann Adalbert Dani e l gefeiert werden. Daniel wurde 1812 zu Köthen geboren. Er besuchte das Gymnasium zu Halberstadt und die UmDerutät Dalle. Von 1834—1870 wirkte er als Lehrer und Erzieher am Kgl. Pädagogium in den Franck eschen Stiftungen zu Halle, ^ie Anhänglichkeit seiner Schüler und die große Wertschätzung leckens seiner Mollegen und Vorgesetzten sprechen für seinen Eharakter. War D-aniel schon ein vorzüglicher Lefrer, so hat er doch noch größere Bedeutung erlangt pls Forscher und Gelehrter. Lern Verdienst ist cs, der Geographie, die bis dahni wenig gepflegt wurde, mehr Beachtung und vor allem Ausnahme in ben Schul unterricht verschont zu haben. Dies gelang ihm durch seine verschiedenen Lehrbücher. Seine leichtsaßliche, lebendige Dantellungs- ivcne machte den Schülern den vorher verschmähten Stoff mund- acr'dit und intcrcifam. Daniel schöpfte seine Studien aus den Werken der Großen dieser Wissenschaft: Humboldt, Ritter u. a. And) unternahm er selbst Forschungsreisen, die ihn icdoch selten über die Grenzen des Vaterlandes hinausfübrten. 1844 erschien fern erstes , Lehrbuch der Geographie für höhere Unterrichtsanstalten". Der Erfolg, den dies Buch üd> rasch in Deutschland erwarb, und die Uebersetzung in einige fremde Sprachen beweisen feine Brauchbarkeit und feine Notwendigkeit. Wenige Jahre später erschien der weltberühmte „Leitfaden für den Unterricht in der Geographie", der in seinen verschiedeneit Ausgaben: für allgemeine Schulverhältnisse, für Mittelschulen, für höhere Lehranstalten, für höhere Mädchenschulen und Lyzeen, einige mit zahlreichen Abbildungen versehen —, ohne in die Bilderbuchmanier zu verfallen — über ganz D-eutt'chland und im Ausland verbreitet ist. Daniels Bucher sind keineswegs veraltei. sondern stets zeitgemäß vervollständigt worden. So'erfreuen fü iich heute noch einer gleichgroßen Beliebtheit wie zu Daniels LÄizeiten. Das „Lehrbuch." hat leine Dichter aus. Als Schilling zeigte sich Herr Kurt Ehrle wreder als ein Schauspieler von ganz außergewöhnlicher Begabung. .tic vanna Elias spielte Frau Raffay. Ten Mäurer gab Herr Baumeister. Frl. Käte Meißner die Lucic und Frl. Heumann die Eveline Tie Spielleitung hatte Herr Valdek, der die landschaftliche Stimmung, die dem Trama als Hintergrund dient, lehr wirksam hervorzubringen verstand. Gabriel Schillinas Flucht. Darmstadt, 17. Nov. Gerhart Hauptmanns Drama ist die Tragödie eines Schwächlings, der zwischen zwei Weibern, einer pervers intellektuellen Russin und einer geistig unbedeutenden äeuttchen hin und her geschleud-'it wird. Schilling ist ein Maler mit leidlichem Talent. > bat er aber in Berliner EafShäusern und in unfruchtbaren Liebc- , (eien unb Liebesrasereien vergeudet hat. _ Neurastheniker ist er geworden, ber sich anlelmeii muß, aber selbst nicht einmal die Kraft mehr besitzt, sich fefnubalten ^n einem wichen Lu'tand seelischer Verkommenheit suckst er Sdmtz bei dem Bckdhauer Maurer, seinem Freunde. Mäurer ist das Gegenteil von Schilling: track- voll unb lebensmutig Audi er steht zu einer fyrgu in Beziehung Mer er ist nicht an der Liebe leidend, er laßt sich beglücken, bestrahlen. Stimmungsmensch ist auch er, nur mit dem Unter mürbe, -aß er die Stimmungen beherrscht und nicht nc ^ibn. -ucie >2>eü ist seine Gefährtin, ein kübl denkendes, klares Somtenktnd, da-.- ohne Sentimentalitäten in die Welt ncht. unb telbnorwust:. selbst in dem Augenblick, wo ihr Mäurer zu entgleiten droht. An diesem Kraftmenschen gemessen, wird Zwilling mmo'.'lein er. «a klein, daß uns sein Schicksal gleichgnlttg wird, «cktllmg ut ferne tragische Gestalt, er ist ein Ueberzähliger, den dw Natur aus verbrauchten Nerven erschaffen hat. AuS verbra ucku c n Nerven und einem Uebcnnaü von Sinnlichkeit Er must — ^ '"N wlle i Klaren Geistes hätte freier ^chwackilmg wobl mc den Eickickluf, 1 fassen können, den Fraueii unb dem Leben 511 fliegen. . Mäurer hat mit seiner 650000 Ml , bie Gmnberwcrbsiosten auf 2 500000 Mk.; MDon trägt ber Staat 4/.„ bie Provinz ’/5. Außerbcm trägt bic Provinz bic Kosten für bas dort erbaute El ktrizi- tetswerk in Höbe von 2V» Millionen Mark, bas später ber U.cfcrung non elektrischem Strom durch Fcrnleitungsnetz für Niederschlesien bicnstbar gemacht werben soll. Uetrcr bic Eimveihung erhalten wir solgetide Meldungen: Mauer Talsperre, 16. Nov. Gegeii mittag klärte sich bc5 Wetter etivas auf. In kurzer Folge brachten Sonberzüge sd)arcn von Menschen, Mricgcmcreinc mit Fahnen, ebenso bic rfeuenneln- und die SKnien ber Umgebung. Gegen zwei Uhr ver 4inbt*t.'n Hochrufe, bic fick an dem niclfad>en Eckw ber Berggrünbc brachen, das Herannabeu des Kaisers. An der Brücke mürbe yr Kaiser voin Priu - n Friebrich Wilhelm, dem Herzog von Totibor, dem Gr:'.f( Strsch unb bei» Lanbesbaupimann Freiherrn 33ii Richtigstn empfangen unb nach bem Kaiserzelt geleitet. Der Herzog von Ratibor hielt hierauf eine Begrüßungsansprache, in bet er sagte: . Ms im Jahre 1897 weite Gebiete unterer Heimatprornnz durch die von ben Bergen herabstürzenden Fluten verwüstet worben waren, war es Eure Majestät, die bic Stätten bes Ilenb-,- auffuri.tn, helfenb unb tröitenb. Damals schon würbe r-5 bei Eurer Maief, it fest beschlossene Sache, baß fr er uorge- beugt werben müsse, damit künftig derartige Berfrerungen ocr- mindert, ober doch ininbestens am in geriiiges Maß beschränkt würden. "!ls bie Snrägungen in Taten umgesetzä merben sollten, ei' Eure Majestät unS zu: Baut Talsperren! unb wiesen und au; bic Werke bes Meisters Jntze hin.. Wie ost sagte der damalige Oberpräsident, Fürst von Hatzfelb, wenn wir ihm für bie Inangriffnahme bes Baues von Tal- fperi.'i danken wollten: Nick.-i nur aebübrt ber Dank, sondern brm Maiser, ber zuerst den Gebanken erfaßte: ich war nur der Vollstrecker feine? W'l.'nrS. Heute stehen wir vor dem Schluß- ftein bre« gröl ten dieser Werke unb sind glücklich, an dieser Statte v r Majestät unseren tiefsten, ehrftirck/tsvollsten Dank barbrirgen unb • Füßen legen zu dürfen. Sodann :;:elt Gras Stosch einen längerem Vortrag über bie turdMiih unc ^er H-eck-waff-rsckmtzgeksetzgebnng für Schlesien. Darens fiel bu- Hülle des Denksteins, worauf der Herzog von Ratibor ein breiiad'f- Hurra auf ben Kaiser aus brachte. Der Kaiser iefiditigte , jiaet: ub ben D?. R. I. daselbst sind angeklagt, weil sie aus Preußen eingemhrte Tiere in ihr mit Klaucnvieh bestalltes Hoile eingestellt haben. Sie sind geständig. Das Gericht erachtete die geringst zulässige Geldstrase von je 15 Mark für angemessen. Außerdem erklärte es, daß es ein Gnadengesuch der dem Justiz Ministerium für die Angeklagten cinreichen »volle, da es nach Lage der Umstände auch diese Strafen noch für zu hart Halle. Wegen Biehseuchevergehens wurde weiter der Handelsmann M. B. in Bad-Nauheim mit Geldstrafen von zweimal 15 Mark bestraft. Er hatte im '?IphI und Mai l. Is. in Butzbach .'klauen tiere, die von Preußen in das Großherzogttnn eingeführt waren, ausgetaden uick verkauft, okme daß er sich vorher die Genehmigung der Bürgermeisterei verschafft und die Tiere in Quarantäne gestellt batte. Mk. 98—103 96—102 Dezember statt. Starkenburg unD Rheinhessen. rm. Darmstadt, 17. Nov. Gegen den Studenten Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen. Tie Bemühungen der st ä d t i s ch e n Beamten, insbesondere der Lehrer und Lehrerinnen um Erhöhung ihrer Gehälter entsvrechend der anhaltenden Teuerung haben noch nicht den Erfolg gehabt, den jeder Billigdcnkendc ihnen wünschen muß. Solche Billigdenkenden werden heute in Gießen ebenso wenig fehlen wie vor 50 Jahren, nur daß sic damals den unrureichend Besoldeten es ersparten, selbst mit Forderungen an die Stadt heranzutreten. Im Sommer 1861 machten über 100 Bürger, darunter vier Gemeinderäte, eine Eingabe an die Bürgernieisterei brtr. der städtischen Schulen. In dieser Eingabe wird ein Gesuch um Aufbesserung der Lehrergehälter folgen- dermaßen bcgrüitbct: ,,Wir wollen haben, das; die Lehrer unserer Kinder ihr Amt mit Lust und Liebe verivalten, daß sic nicht mit einem Kops voll Nahrungsforgen und Kümmernissen, und infolge dieses oft mit einem reizbaren, kränklichen Körper und Gemüt zur schule kommen, denn das, sagt die Bibel schon, ist ihnen, den Kindern, nicht gut. Ja, die Kinder müssen dies all entgelten, d. h., der Unterricht wird schlaffer, lasser und mit Unlust betrieben, die Kinder fühlen sich nickt geistig frisch angeregt und verlier« so die Lust zum Lernen, was bezüglich der Ansammlung von Kenntnissen der größte Nachteil ist. Dies der furchtbare Nachteil für die Bildung unserer Kinder, den schlechte Lehrcrbesoldungen mit sich führen." Diese Ausführungen dürften mutatis mutandis auch heute ihre Gültigkcll noch haben. (ßcridn^faal. d. Kriegsgericht der 25. Division. Der 22jäbr^e Tagelöhner Emil v e i n z aus Frankfurt a. M., wohnhaft in Mainz, wurde zum Infanterie-Regiment Nr. 116 tn Gießen ausgehoben. 6r stellte sich aber nicht. Am 23. Oktober wurde er wegen eine» Einbruchödiebstahls verhaftet. Der schon öfters vorbeilraste Angeklagte wurde wegen unerlaubter Entfernung zu drei Tlonaten Gefängnis verurteilt. Märkte. r.v. Wiesbaden. Vie bb o>-M ark tbe ri cht vom 15. Noo. Austrieb: Rinder 75 en sei, sei er auch gegen die Zahlung eines Zn sckusses zu den Kosten. Bürgermeister Flach erwiderte, daß er die Akten genau durchgesehen habe und dann zu dem Entschlüsse gekommen sei, daß es ratsamer fei, das Kind in andere Erziehung zu bringen. — Das Pftcgegekd des 5>ospitalvcrwalters Häuser für Pfleglinge wurde von 1 Mk. auf 1,20 Mk. erhöht. — An dem gewtcht . ..... BoUsteischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 66-671/, am 16. bis , 16. . Bahr, der wegen der dem stuü. Weiser versetzten tödlichen Stichwunden in Untersuchnngshaft sitzt, ist in der Zwischenzeit ein Verfahren wegen Sachbeschädigung usw. ein geleitet worden, da er hintereinander zwei Rettame- chüsseln eines Barbiers demoliert hat. Gießener Strafkammer. )( Gießen, den 15. Nov. Erfolgreiche Berufung. Der Kaufmann F. Th. in Frankfurt a. M. verfolgt gegen rin Urteil des Schöffengerichts Vilbel Berufung, roeil er zu Unrecht wegen Körperverletzung zu 50 Mark Geldstrafe verurteilt worden sei. Der Angeklagte, der Führer einer Pfadsindergruppe war, soll nach der Anklage auf dem Bahnhof Vilbel dem.Aktuar B. in Vilbel mit einem Seitengewehr einen Sststag auf den Kopf versetzt baben. Diesem Streite war eine Belästigung der Pfadfinder durch den Sohu des Verletzten in der Eisenbahn auf der Strecke Friedberg—Vilbel vorausgegangen, weil sie durch Kochen von Tee in einem .Abteil dritter Klasse die Reiscicken störten. Um den Namen des jungen B. fcftzustcllcn, hatten sie in Vilbel den Zug verlassen. Das Schöffengericht hatte für erwiesen angesehen, daß Th. bei dem Streik den Schlag geführt habe. Heute konnte indessen der Angeklagte den Nackstveis führen, daß ein anderer der Täter lvar: feiner Berufung wurde daher ftattgegeben und aut Freisprechung erkannt. Beleidigung und Nötigung gegen einen Richter Der Maurer A. R. III. in Frankfurt a. M. war von einem Lieferanten von Baumaterialien bei dem Amtsgericht Altenstadt verklagt und als er in einem Termin vor dem Prozeßgerichl nicht erschien, auf 'Antrag des Anwalts seines Wegner* durch Versäumnis urteil verurteilt worden. Als ihm der Beschluß über die Fcsffetzung der Prozeßkosten zuging, richtete er ein Schreiben an das Amtsgericht Altenstadt, in dem er den Amtsrichter beleidigte und ihm für den Fall, daß er das Urteil und den Kosten testsetzungsbeschluß nicht aufhebe, drohte, er werde sich an die Oeffcntlichkcit wenden und daS Verhallen dcS Richters in allen Zeitungen bekannt machen. Die Strafkammer hielt dem An geklagten zugut, daß er in augenblicklicher Erregung den Bries geschrieben habe, und verurteilte ihn unter Annahme mildernder Umstände wegen Beleidigung und Nötigung zu einer Woche Ge fängnis. Hessen-Nassau. r. Nordeck, 16. Noo. Am Freitag mittag stürzte der an der Hochspannung beschäftigte Elektrizitätsarbeiter Schneider durch einen Fehltritt von einem ziemlich baben Dache einer Scheuer. Glücklicherweise fiel er auf Grabland, o daß er mit heiler Haut davonkommen wird. ) ( Marburg, 17. Nov. Der Magistrat hat beschlossen, auf den Wochenmärkten Fleischverkaufsstellen einzurichten. Wegen des von den Stadtverordneten angeregten Bezugs von fremdem Fleisch durch die Stadt ist man sich noch nicht schlüssig geworden. Hanau, 17. Nov. Ter langjährige konservative Vertreter des Landtagswahlkreises G e l n h a u s e n - S ch l ü ch -> tern, Pfarrer Meyenschein aus Altenhaßlau, lehnte eine Wiederaufstellung als Kandidat ab: an seiner Stelle wurde Amtsgerichtsrat Hengsberger (Schlückuern) nominiert. Die nationalliberale Partei stellte Rektor Schwarz Haupt (Bockenheim) auf. Pollsteijchige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Pollflestchige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . . . . pemchweine über 150 kg Lebendgeivicht . . Neue , Ockfen. 7?ostsieisckige, cuSgemäftete, höchsten Schlacht- wertes iin Lister von 4—7 Jahren .... Tic noch nicht gezogen haben (ungejocht) _. . Junge, fleischige, nicht auSgernästete und ältere auSgemäftete............ ul l c tu Vollfleischige, ausgew* höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere.......... ßäri en. Ruh». Vollfleischige auSgetnäftete Färsen höchsten Schlachtwertes Vostfleischige ausgemästete Kühe höchsten Schlachtwertes bis zu 1 Jahren ... Wenig gut entwickelte Färsen ...... “Ji eitere mißgemäflete Kühe mck wenig gut entwickelte jüngere Kühe . . ~....... Mäßig genährte Kühe und Färsen K ä t b e:. Feinste Mastkälber Mittlere Mast- und beste Saugkälber . . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber......... Schn fe. Weckemastschake Masllämmer und MaslhanuuLl Geringere Masthammel. und Schale .... Mäßig genährte Hammel und Schafe Merzschafe) .......... Schweins. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebend- 42—46 44—49 Ttd) turnerische Vorführungen der Schuler-, Turner- und Turnerinnenabteilung unter Leitung der beiden Turnwarte L. Fix und W. Gerhardt auf, die ungeteilten Beifall sanden. Eingeleitet wurden sie durch sehr gefällige, schön ausgeführte Freiübungen der Schüler. Tie Frauenablei- lung führte schwierigere Gewandtheitsübungen sehr exakt vor. Nach prächtig wirkenden Berwaardlunysgruppen brachten Turner und Turnerinnen ein Marinc-Feftsviel zur Tarstellung. Im Anschluß an gut ausgeführte Hebungen am Reck Zeigte eine Abteilung der Turner Stabübungen in Verbindung mit Gewandtheitsübungen, die stürmischen Beifall erzielten. Marmorgiuppen in wirkungsvoller Zusammenstellung beschlossen das turnerische Programm. Alle Vorführungen wurden mit lebhaftem Beifall ausgenommen Sie zeigten, daß es der Männerturnverein auch nicht in diesem Jahr an energischer Arbeit hat fehlen lassen und daß es die beiden Turnwarte unter großen Opfern an Zeit und xtnraft verstanden hatten, die einzelne Gruppen zu so schönen Stiftungen heranzübilden. Ein Ball beschloß das Fest. Landkreis Gießen. r. Londorf, 16. Nov. Arn Freitag abend sprang beim Rangieren der Packwagen des Güterzuges au5 dem Geleise, wodurch das Hauptgeleise gesperrt war. Ter Personenverkehr wurde durch Umsteigen aufredjt erhalten Der Güterzug konnte erst P/3 Stunden später abfahren, nachdem der entgleiste Wagen auf die Schienen gehoben war. Materialschaden ist keiner entstanden. Kreis Büdingen. -n. Büdingen, 16. Nov. In dem Konrurs- versahren über da? Vermögen des Vorschuß- und Kreditvereins zu Ober-Mockstadt, e. G. m. u. H., soll nun mehr die fünfte Abschlagsverteilung erfolgen. Den nichtbevorrechtigten Forderungen in der Höhe von 2 045 784,23 Mk. steht eine verfügbare Summe von ungefähr 103 000 Mk. gegenüber, so daß also etwa 5 Prozent zur Verteilung kommen. H. Büdingen, 16. Nov. Gemein de ratssitznng vom 15. b. Mts. Anwesend waren Bürgermeister Fcndt, Bcigeordnciei Dotter: die Gemcindcräte Sckulz, Trescr, Schäfer, Keil, Rull mann. Klein, Witiennd und Hinkel. — Ter seitherige Vertreter der Stadt im Aufsichtsrat der Gewerbeschule ist versetzt worden. Bürgermeister Fcndt wird mit der Vertretung Lrauh ^ragt. — Tic Rechnung der Armenkasse wird vorgelcgt. Die Tätigkeit deS Armenausschusscs wird alticitig anerkannt, dock) glaubt der Wem einberat, daß es fick empfehlen würde, ivenn man dem Beispiel cuckercr Städte folgte und besondere Armen Pfleger beftimmte, die nicht dein Ausschuß augehörteii, und baß nur auf deren Antrag bin Unterstützungen ausbezahlt werden sollten, dadurch würbe bie Tätigten des Armcnaussckuffes er- leidjtert und nicht iwtwcnbige Unterstützungen vermieden. Tic Angelegenheit wirb cinmn Ausschuß überwiesen. — Architckc Erb- mann hat an ber Brunostraße vor einigen Jahren Baugelänbe erworben. Er bietet es der Stadt zum Selbstkostenpreis an Ter Antrag wirb atgelebut. — Der Bürgermeister teilt mit, daß sich die Beschaffung voll Deckmaterial für die Feldwege in folge der hohen Forderungen hiefiger Fulnleute für Anfuhr als auch wegen der hohen Kosten des Stcinfchtagens teurer stellte, als wenn man baS Material von einem Unternehmer bezöge. Tic Bürgermeisterei wird beauftragt, vorkommenden Falls den billig- i st en Modus für die Beschaffung zu wählen. — Von dem Kreisamt ist die Festsetzung der Turschnittswerre der Naturalbezüge land- unb forstwirtschaftlicher Arbeiter verlangt worden. Der Geineinde- - rat bewertet derartige Bezüge folgendermaßen: Für Wohnung 1150 Mark, Kleider und Sckuhc 70 Mark, Verköstigung: männliche l Arbeiter 600 Mark, weibliche 450 Mark, Feuerung 50 Mark, Be- j keuchtung 20 Mark. — Die Pflasterarbeiten in der Hammerstraße werden der Firma Friedrich Zipf u. Söhne in Gelnhausen I auf Grund ihres Angebots übertragen. C4emcini>erat Schäfer regt hierbei an, daß man eine evtl. Kanalisierung der Straße bet der Anlage berücksichtigen solle. — Die Zwangserziehung ber jüngeren Kircker einer hiesigen Familie wirb nicht zugestimmt, da die Erhebungen ergeben haben, daß die Mutter ber Minbcr, Hörden waren erschienen. Massenchöre aller hiesigen (Gesangvereine wechselten mit gemeinsamen Liebem, Musikvorträgen und Ansprachen ab. Heute abend beschließt ein Ball die Feier. m. Wisselsheim, 17. Nov Das staatliche Gelände, ungefähr 120 Morgen, östlich der Eifenbahn nach der Wetter zu, das bei der Fcldbcreinigung dem Fislus zugefallen ist, wurde an den früheren Frhr. v. Löwschen Gutspächter Schultheiß auf der Wisselshtimer Saline auf 12 Jahre verpachtet. m. Dorheim, 17. Nov. Bürgermeister Schudt, der seit zwei Fahren von seinem Amte suspendiert ist, hatte eine Disziplinarnntersuckung gegen sich beantragt. Tie Verhandlung hierüber sollte am 22. November In Darmstadt stattfinden. Schudt hat nunmehr sich zur Amtsniederlegung eutschlosse«. IitsolgeiX'sscn fällt die Verhandlung aus. — Die Neuwahl des Bürgermeisters findet am Osram Drahllampen Unzerbrechlich. 17. November — 4- 7,2 * C. 17. , - + 4,8*0. städtischen Haus — ehemalige Ferberschc Haus — neben dan Rathaus soll ein Emallleicküd mit ber Zuschrift ,,^tabnane' angebracht werden. Tie Lieferung bes Schildes wurde Herrn Wentzel übertragen. — Tie Eingabe ber Kgl- Eisenbabnbtrektion ber Main-Weser Bahn wegen Festsetzung ber Straßen- mck Baufluchtlinien in dem Teil bes Ortsbauplans i üblich ber Taunus st raße wurde dem Bauaussckuß übermemi. — Gemeinderat Heyd schlägt namens des teckmifchen Ausichuues vor, an ber ulärbeckenanlage zunöckst b« Erd- uub ^Maurerarbeiten ausnihren zu lassen, bevor bic Lieferzeit ber caxamiip pumpe festgesetzt werbe. Tem Dorfcklage wurde zugcstimmt mtd be- fcklofsen, bie Lieferzeit der Pumpe aus den 1. April 1913 RH’ zusetzen und die Kulturinspektion Friedberg zu ersuchen, dtc Plaue und Kostenanschläge über die Erd- und Maurerarbeiten ausserttgen zu lassen. — Er berichtet ferner, die Revision des Elettrtzitats- werkeS habe ergeben, das; rm Werk zu viel Lampen brennten. Tur di Ausschaltung einiger Lampen tonnte Strom erspart werden. Tiefem Anträge wurde ;ugcftimmr. Ter Ausfckutz habe auch beanfianbet, baß die beiden Lokomobilen zu viel in Gebrauch feien, wodurch ein Kohlenmebrv er brauch ftattfinbe. Es genügte, ivemt sie nur alle zwei Monate einmal in Betrieb gefetzt würden, -tr. Bogt macht daraus aufmerh'ani, daß dies von Gcheinrrat Derrn Tr. Kittier s. Zt. emvsohlen worden sei und hält cs sür rtchttg, vor einer Besd?lußfafsung erst dessen Rat ein,;uholen. Deyd erwidert hieraus, bar Herr Tröster, ber ein tüchtiger ,yackmann sei, auch die Ansicht ber aickeren Ausschu ßmirglieber teile.^rem Einträge, bie Lokomobile nur alle zwei Monate einmal in Betrieb zu fetzen, wirb .lugcftimmt. — Wegen Ankauf eines KanemckrankcS für bic Stabtkasfe soll mit Stccktrechner Steiuh iiiier -Witwe dahier bezuglick? bes ihrem verstorbenen Ehegatten gehörigen, ber Stadt zur Verfügung geftclltni KassenschrankS Derhaiibett werden. Ter Antrag Brau bad?, Anbringung einer elektrischen Lampe zur Beleuchtung ber Stabtulyr am Rat Hause wurde genehmigt: des^ gleichen der Antrag Oppenheimer, Anbringung einer elektriicken Lampe an der Taunusallee, oberhalb des Webersd)en Hauics. — Tie Beschwerde des Beig. Habermann gegen den Fahrplan ber Butzbad -Licker-Eisenbahn nnirbe zur Erlebigung der Bürgermeisterei überwiesen. — Oppenheimer wünscht, daß Straßenreinigung SamStagS erst nad?mittags beginnen jolle. L. Bad N anheim, 17. Nov Gestern abenb feierte der Verein Konkorbia (gemischter Ehor> hier sein fünfzigjähriges Bestehen. Tie Iubclseier sand im großen Saale des Sprubelbotels statt, ber bis auf den letzten Platz besetzt war. Biele Vereine der Stabt und die Vertreter ber Be- Nov. 1 1912 Barometer auf 0° reduziert Lemveratur I der Lust Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Wiud» richtimg _ ‘C s ä Grad der Bewölkung In gehn!»! brr sichld 6immrl>p Wetter 17 51,7 69 6,6 88 8 2 10 Nebel 17. > 52,0 54 6,5 97 SW 2 10 — 18. u 1 •50,2 47 6,2 97 SE 2 10 • Kurhaus ,Hi> tfter Haftung r rtgen eingefttflt c tcn halte slbon la Icker die M d' senden Senüber bkn Nea«,,. en um (htohn’ p"g habens lhnen tDünid* in liegen cb2 ' damals den B -Mderimgrn, bl machten fr e Eingabe on y \jn dieser fe F rttgehälter jol^ T Zinder ihr : mü einem tz, infolge dieses 9 öemül zur cfe >n«m, den Linden ltgelten, d. h., > lüft betrieben’ d G und verlier, Ansammlung hi ftirchtbare Rache Lehrcckesoldiuig!! ldis auch heutefr .r-Z lle, bo J6^ '“tmÖ Ns c m>n ».J?* leladen mgder^ Eelüh^ <■2?* 1 »MbeSSe'J 4U drei SJloe^ 86-» 46—51 n 91-1* 50-56 66-6 49-52 44-48 98-» 96- 42-46 44-49 88-8 78-Ü 111-1 106-1- 90-'- 82-8 81-fj 8M 82-81 7M 66—W 60-F. 40-42 ' 37-39 . 30-31 richt ihr 601, RÄbej: Preise lüt 11?. 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Bekanntmachung, Der Voranschlag der Gemeinde Alleudorf an der Lahn für 1913 Ns. liegt oom 19. d. Mts. ab acht Tage lang auf unserem Geschäftszimmer zur Einsicht der Beteiligten offen. Es sind Umlagen zur Erhebung vorgesehen, zu denen auch Ausmärker beizutragen haben. ^566 Allendorf an der Lahn, am 16. November 1912. Großh Bürgermeisterei Allendorf an der Lahn. Volk. Lteinliesernng. Tie Anlieferung von 3M cbm Chauiuerungssteinen - 200 cbm in den Distrtkr «eunde. uui) 100 cbm m ben Distrikt Däuierieue - auö dem nskultschen Ltembruch awt Schiftender« wird vergeben. ^christliche Angebote iverden bid Aum 23. l. Mto. erbeten. Weitere Auskunft durch den Großh. sZorMvart Menges zu Forsthauo Baumgarten. Gießen, 16. November 1912. . ... Großh. Obersörsterci ^chtnenberg. T r a u t m e t n. B“/u Bringe meine gewähre ich auf eine Anzahl Preisliste gerne zu Diensten. (größere und kleinere Zimmer) zur Abhaltung von Bier- kommersen. 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