AA 17,00-69.00 i6.00-68.00 17,60-69.00 67^0—69.00 m . 63-66 . 68-69 . 55-66 „Wann hab ich seitdem mich verändert" ? so fragten die betroffen nach dem Beispiele bet Herzogs von Friedland, im 'Morast, ui'ib j)aö ^cittnun j)abe leine Veranlassung, sie hcrauszitztehen." - Auch eine AuNvort! Wir geben aus den Vei^ndlungen lolgcnbc .chen ernannt. — Gerhart Hauptmann soll nach einer Meldung der Frankfurter Zeitung" aus Slodholm als Irägcr des nachilen litcrarnchen Nobelpreises in Aussicht genommen fein..3m kommenden Monat wird allerdings erst der endgültige Beschluß gesagt werden Es baut, daß Gerhart Hauptmann ohne einen ernsten Rivalen dastehe und daß er die Mehrzahl der Mitglieder der k t b e r ich l vomA. > >2, Bullen (XL Kch ne 1808. ), Kälber W 6c Ledm> 1064 98-i richten. zaellMlide. I(e (Bo** ugusi 1Vi6 . . 42-43 Schale . . . 34-00 igesellschast. August 1912' steigen. Was für ergreifende Szenen, was für l)inrei&cnbc: Bilder mußte das geben. Das war Werther! Tas war mein dritter Alt! lieben und Glück lehrten in mich zuruck. Ta endlich war der Stoss, nach dein mein fieberhafter Tätiglcitsdrang sich gesehnt halte, die Arbeit, die ich brauchte und ui der ich, wenn möglich, diese rührenden und lebhaften Leidenschaften in Töne sesthalten wollte!" Tie Umstände brachten es mit sich, dag Massenet zu Hause nicht gleich an die Ausführung dieses Planes gehen lonntc. Erst nach einiger Zeit kam er dazu, und beim näheren Studium war ihm Hartmann von großem stützen, der Goethe verstand und die deutsche Seele liebte. Um ihn »anz an die Stimmung des 18. Jahrhunderts zu versetzen, mietelc ihm sein Verleger in Versailles eine weite Parterre- wohnung, deren Fenster hinaussuhrten auf die Garten des großen Le Nütre. Seirt Ärbeitszinrrner war mit kostbaren -dnutjereien und Rokokomöbeln auSgestattet; der Tisch, auf dem er die Partitur des Werther schrieb, war em Meisterwerk des reinsten Louis IV.-Stils. fltroidx Set _ 7 0. Geburtstag Theodor v. He igel s. Theodor von. H c i g e l, der Prä,ident der Königlichen Akademie der Wrnen- schäften zu München und Tirckwr des bmornchen -eminaru. bcgebt am heungeu 23. August seinen 70. Gebur"lag Karl Tveodor von Hc.gcl hat die Univerntat 1 einer Heimatstadt bemchr, ist 30 tährig, am Baverl'chcn Rciwsarchiv cmgctretin, hat 18/3 an der Universität seme Lchrläligtcu begonnen und wirkt dort leit 1684 als Nachfolger Giesebrechts, des Geschicht-ichreibers dir Hodcnstausen, als ordentlicher Proiciior. Ter Gelchrte steht unter den Historikern Teutichlatids mit der Gründlichkeit aucllen- mäßlger Fundamentierung Ieiner gc,chichisschrctbertfchen Arbeit, mit dem klug abwagcnden Lakte, nut dem er die ver,chlungenen Fäden alter deutscher Politik entwirrt, mit ,e.nem leinen ifrut» nelleriichen Gefühle tn der vorderen Reihe. A^, der reichen FüUe winer Arbeiten feien hier nur ,ctne jeincmm über dte Auelsdacher, fein kleines «abmettitüd über Nymohenburg ieme verschiedenen Eüayiammtungen, lern Werk über die volimchen Hauptstromungen ui Europa im 19. Jahrhundert hervorgehoben. ^ie Hauptarbeit seines Lebens aber legte er in derZwch nicht abaciSloiienen mebrbänbigen bcuridxn iwdWe »om xpbt erne- HSSäito Gr-b-tt bis SUI ilujlomng Mb alten Meute nid«, c.nSn icbensnollcn, iiguien- unb nwtwereicben, meUetcht etwas baitn. 2'1 e.n konnten >4^| Wellung ntupa^f endlich «7^ ‘wumtn all. dn sich nun M stllUNl Dfrk.^ ** .benagt. -1 'ür fit fi| ^nlnvitwn, kJ?| ' deutete. Reklame 'fitbenbit^pM J- Ä berfidx h! ' unb all« lb was bie ütuS; » Tür bas j ten also jtlbft Männer unb bn™ "I Herrn bas eine d nnen Mrcbun», den grchen fe® Man 3nititn. J i vor kurzem bir £ Klieners 12 Uü Körper zur 'Mcj Akademie für sich habe. — Ter Schutzpatrondes Theaters. Ter 25. August! ist der Tag der Schauspieler oder vielmehr der ihres Heiligen — denn einen solchen haben sic ebenso wie die Aiuzchorigcn vieler anderer Beruse. St. G e n e s i u S heißt der Schutzpatron des Theaters, dessen Leden dramatisch genug verlauten ist. oo sehr, daß es als richtiger tragischer Vorwurs einige Male behandelt worden ist: das erstemal von Rotrou, einem JeQcnoncn und Freund Eorneitles, der ein Trama „St. Genesius, ocr heidnische Lchau'vieler" schrieb, und sodann von F e l i t Wei n g arme r, der Gencsius -um Helden {eines nach ihm benannten MunkdramaS gemacht hat. Genejius lebte zur Zeit der biollci lamidxn Ehrtsten- versolgungen: er war Komiker und hatte m einer Pope, die die Christen verspottete, einen Mann darzustellen, der kurz vor seinem Ende bv* Tause begehrte. Sic wurde ihm von emem anderen. Schau'pielcr erteilt, aber da geschah eine dramali'chc Wendung, die von dem Autor nicht oorgeschricben war. Maum war der Darsteller der komischen Rolle getauft, als er nut einer gerat)e^u fcierlichin Beredsamkeit die Lehren des Ehrtttentums vortrug und für sie zeugte Tie Zuschauer faßen erstarrt: noch nie hatte Genc'ius so echt und überzeugend ge,vielt, ^te heimlichen. Christen, ine im Theater laßen, 'prangen erregt am, und die Heiden schrieen durcheinander: fäfticßlich mußte man nicht mehr, was Spiel, was WadrheU war. Auch der hauet war in jener Vorstellung anwesend , er ließ oen oorlrcnlidun ^chamvic er vor sich führen uno tagte .hm, er hab. oen cytmlichc» Fanatiker überzeugend gespielt. Da bekannte Genestus, mu der -tauie ici Die Wahrheit des Chrtuentums gleich einer Cncnbarung über vbn gekommen. Der rtauer wandte sich ab und ließ Gencuus inö Gefängnis werfen; er sollte widerrufen und wurde gefoltert, blieb aber beharrlich und erlitt den Mänorcrtod. Tic Mirdje har ihn heilig geivrochen — ais einzigen Vertreter dcs schau- fpielerftandes, dem sic sonst Nicht recht gewogen war: haben doch die Kirchenvater das Theater und seine .Angehörigen samt und sonders nut dem Bann belegt. bie sich etwas zu schulden kommen ließen, zu fragen, ob sie Sozial- v.mokratcn inen oder nicht. Eine Statistik und eine Bcrickü' eritaiiungefontroUe über die Sozialdemokratcu im Heere ivürden md t geführt. Es lägen auch keine Srobcid Jungen vor, daß im banrrtid en Heere Soualdcmokraten, die sich zweifellos auch tarin befinden, irgend etwas bemerkenswertes gemarkt hätten Bei dem Erlaß, betreffend das Verbot der Beteiligung von Lffizicrcn bei den Wahlen, Iwndle es inh mdn um einen Eingriff in daS geheime Wahlrecht, sondern cejolltc damit das öffentliche Eintreten der Lfstzicre zugunsten der ^oztaldent.' fraiic getroffen werden Ter Erlaß fei aus.iegcbcn worden lange bevor ber Landtag aufgelöst wurde und lange vor den Neuwahlen. Das Red i, über den M r i c g zu entscheiden, bemerkte der Slriego Minister den Sozialdemokraten gegenüber, sei durch die Bcütm mungcn der RctdiSveriassung festgelegt und setze auch die Bu stimniung des Bundesrats voraus. Auch bei republikanifchen Staaten litt scheide nicht das Bott über den Krieg. Freiherr von branden ft ein (Ztr.) betonte, die Ent scheidung über Krieg und Frieden müsse der vcrantworUichen Stelle, dem Kaiser, überlassen bleiben. Tie Kriegs Verwaltung müsie sich innerhalb der Verfassung gegen die Sozialdemokratie wenden. Ter Mricgsminifter hätte seine programmatische Erklärung nach dieser Richtung hin noch schärfer unterstreichen muffen. Uniuhc links.. Wir müssen, fuhr der Redner fort, auf daS bestimmteste verlangen, daß von den Kasernen dieSozialdemokratiefernbleibe. Es wäre das höchfte, wenn in der Kaserne, wo der Fahneneid gcleiitet ist, gegen den Fahneneid von der Sozialdemokratie agitiert wird. (Zuruf des Soz. v. Vollmar: TaS ist eine Unverschämtheit! Große Unruhe links. — Ter Präsident ruft v. Vollmar zur Ordnung.) , v. Frandenstein lortfayrcnd: Ich nehme kein Wort von dem, >vas id) gesagt habe, zurück. Turch die sozialdemokraniche Prcife, die tn die Kaserne kommt, werden die Tisziplin und die Ltebe zum Königsljaus untergraben. (Rollwagen, So: , ruft unter ständig roadjicnber Unruhe links: Tas ist eine Verleumdung! Er wird vom Präsiden der Abg Frandenstein den Offizieren machte, au, das e >i t s ch i cd e n st e zurück Bravo' links Hort. Höri! rechts Er ,prach von cinci Simplicissimuskultur, ber an großer Teil des bavcrischai Cnuierlorp? huldige Er rividierte ihn auf einen 3uruf ausdrücklich bahm, daß cs sich nicht nm das Lesen und nicht um daS Halte» des Blattes handle, cs handle udi um die ganze Stimmung 3d) muß es auf das tiefste bedauern, daß etnederartigeVeidachtigung. die der Abgeerdnetc .... istürmifches Bravo lmks. Unruhe, Bewegung rechts Vizepräsident Frank: Ich möchte Cucr Ezzellen» ersuchen, dieses Wart nicht »»eiter zu gebrauchen Dei Mriege- mmiuer unteritcht ia nicht meiner Korrektur, id, mochte aber bemalen, daß ich einem Abgeordneten gegenüber dieses Wort als nicht statthast bezeichnet haue. >t r i e g s rn i n i ft e r Freiherr v. Äieffenitcin (fort- fahrend.......wofür ber Abgeordnete auch nicht die Evur eines Beweises versuchte. Tas bäuerische OnijiakorpS gab, glaube ich, nicht den mindesten Anlaß, an seiner KönigStreue, Lovalität und innerem Gehalt zu zweifeln. 3d) hm überzeugt, daß es in diesen Eigenschaften durchs die Lektüre des Simpli- cisfimus nicht wankend gemacht wird. iSehr gut. Bravo links, hört, hört reckits ■ Ter -Ibg o. branden ft ein hatte aber mit den Vorwürfen, die er der Armee und dem ganzen Ofiizierkorps machte, sich nicht genügen lassen. Er hat auch mir in nicht m i ß v e r sl ä n d 1 i ch e r W e i s e s e i n e M i ß b i 11 i g u n g a u s gefprochen, daß ich die Aeußcrungen des Abg. Simon nicht in seinem Sinne zurückwies. Meine AussührunAcn bavcgten sich aus dem Boden der Reichsvcrsassung, die ud) über die Frage der KriegserNärung in einer ganz zwei'ctlosen Weise ausspricht. Einen staatsrechtlichen Exkurs daran zu knüpfen habe id) keine Veranlassung Ter Abg v. Frandenstein ist and) neuer - auf den heute bereits mehrfach erwähnten Erlaß in sprechen gekommen und hat von mir die ausdrückliche Er- llärung verlangt, daß ich mich mü diesem Erlaß identifiziere. 3d) kann ihm nur erwidern, daß der Erlaß iiodj i n 8t r a f t i ft, woraus zur Genüge hervorgeht, daß id) nut ihm einverstanden bin. Seiner Aufforderung halte es weiter nicht bedurft. (Sehr richtig links ' Eine Bemerkung des Abg. Tr. Eafselmann hat dann dem Abg. v Franckennetn Veran- lasfung gegeben, dtc Tisziplin in der Armee anzu- zweifeln. ES ist mir Nicht bekannt, welche Beobadjtungcn dem Abg. v. Frandenstein zu seinen Aeußcrungcn Veranlassung gegeben haben: ich glaube auch kaum, daß Sie erwarten, daß ub daraus eine Vcranlafsung zu einer hochnotpeinlidten Untersuchung machen werde. Sie werben mir daher gestatten, nad) wie bou überzeugt zu sein, daß die Erlasse des ztriegsministeriums von den unterstellten Behörden strikte ansaeführt werden, in diesem Falle wie in jedem anderen. (Lebhaftes Bravo links, Unruhe im Zentrum.) _ _ 9Zad) weiteren Ausführungen des Abg. Held (dir), ber fich wegen der fortdauernden llnruhe im Hause und ocr fortwährenden Unterbrechungen durch die linke Seite des Hauses nur mit Mühe Gehör verschaffen konnte, war die Aussprache »u Ende.___________________________ ___ ttühlere Ueberkgung in Montenegro. heilen wieder: München, 22. Aug. Zn der K a m in er de r Ab g eo rd- c t e n führte bei der allgemeinen Aussprache zum Mtlitarvor- ünsdftag der rtrtegsniinistcr Freiherr Krcß v. Krc| je«Itcjii u a aus, cs liege int Interesse des Heeres und es fei die Pflicht der Heeresverwaltung, darüber zu roadx:n, baß bie Stärkung der _ ___ IMün rNaftenet in wertheis Heimat. „Die Erinnerungen M a j f e net sdes vor kur- Ktn iieftorbcnen großen Komponisten, sind soeben erschienen; ! den deutschen Lesern dürfte aus ihnen ivotjl am meiften ein Abschnitt interessieren, in dein Massenet oon feinen Cr- I lebnincn in Deutschland und vor allem seinem Besuch der MDeritabt ü>c»lar crza,)tt. wo in ch"> der «-danke und - .»s bcseeligende Grundgefühl seiner bcruhmtni Lpcr Äertber aeboren wurde. Er reiste zufammen mit einem x-Z Deutschen Kundigen und in der deutschen Lueratur be- i cde'bÄ : ” wo fernen uniurb- ichen Roman erdacht hatte. Ich kannte bie hns- ich hatte sie in lebendigster Erinnerung bewahrt Mich in dem Hause zu wissen, das Goethe berühmt gemacht Me, in^m er sl-me eigene Liebe, unsterblich fortleben lie^ aiachtc den tiefsten Eindruck auf mich. ..Ich habe noch ; etwas", sagte Hartmaim beim Fortgehen, „um die an- ; ichaultche und schöne Erregung, dte sie ergriffen, jn Der U vollständigen." Und dabei zog er aus der Tafche ein Buch in vergilbtem Einband, die jranzofifche Uebirf.tzung de^- I i4oethe,chen Romans. „Diese Ueberfctzung i|i au->g.s,.ia)net , Vn hinzu Kaum hatte ich das Buch IN den Händen als nn? schon, begierig, es zu durchfliegen in eine )ene ! a 'osten Bierwirtschaf teil cintraten, wie man iu uUrali k SuKtfSETfSt Wir festen uns unb bcnellten eben)» nefiac Schoppen wie bie unserer Nachbarn warm -tan aaterschieb unter den zahlreichen «ästen Stubenten kennr ' lich an ihren bunten Muhen, bie itatiat ip-cU n unb,'cht «ile lange Porzattanpseisen ztmlchen den Zahnen hteUen dagegen waren sehr loenig prauen ba. Unnötig , IS IWOS ich in dieser dicken und übel riechindiil ~uf . f litt war mit bem bitteren Geruch beb «'---^u-st-m^ 2ber ich konnte mich nicht losretfcenüon der --ekwrebiejer Oiühenben Briese, in benen bie «efufjlc der heltigitrn - Pente» zur Crbuung gcruscn.) . ' Freiherr v. Franclcnstcin fortsahrcud: Ter Erlaß des früheren Kriegcinniistcrs, daß R e s e r v e o s s i z i c r c sich nicht für Wahlen von sozialdemokratischen Uandidalen bctäiigcn dürfen, |ci von den Liberalen und Sozialdemokraten verurteilt ivorben. Einen birariigcn Erlaß Halle seine Partei für ielbitöcriiaitblid). Wir verlangen von dem ^kricgsminister ausbrüdlid) Antwort, ob der Erlast auch jetzt noch Geltung hat. Zch warne davor, in wetten Polkskreisen eie Ansdjauung cntftehcn zu lasse», als ob an großer Teil der Lsfi-icre mit der So-ialdeinokratie ftzinpaihnn-re. Lm solcher Stand oars auch nicht sympathisieren mir einem Organ rote der „S t m p l i c t s s i m u s", der in jeder Nummer die GeMltch- seit und die 5taa*3a'itemtäte? vcrbohm I m p r e u ß i f che n Osfizierkorps und in preußischen Offizierkasinos darf der „S i m p l i c i s s i m u s ' nicht auNiegcn. Auch die bayerischen Ost'iziere dürslett nicht zur „Limpltciffimus - Muluir neigen. Ter MTicgsminiftcr muß »ach dieser Richtung AN Vorsicht üben. (Bravo im Zentrum.) Abg. Tirr (lib.) wendet sich dagegen, daß der Vorredner scharf madxm wolle gegen Ofsizicrc des Beurlaubten,tandes. Es sei politisch und logisch vom Slandpunkt des Zntcrcstes dcs Heeres unverständlich. Den Fahneneid in eine politische Aussprache zu ziehen. Er würde bie Offiziere bedauern, bie sich in ihrer politischen Uebcrzcugung beeinflussen ließen. Zm Kriegs,al le brauche man geübte unb erfahrene Lanbwehromztere. Deswegen dürfe bie Kriegs-Verwaltung keinen Mann wegen politndjer Betätigung aus ben Reihen des Osfizierkorps hiiiausbrangc». Dagegen sei er gegen jcbc öolitifdjc Agitation in ben Maiernai selbst. Der Kricgsmtnistcr selbst erkläre, baß ihm von einer Agitation der Sozialbemokratie in ben Mafernen nichts bekannt fei. Zn dem ganzen Vorgehen bcs Zentrums liege e,n System. Man wolle jetzt aud) noch ben KrtcgSmmtster ,djar machen gegen politische Freiheiten. Kriegsminifter Freiherr von Kre, f enftein: Meine Stellung zur Sozialbemokratie keimzcichnele idj meines Eradftcns gaiugcnb klar. Ich mische mich nicht in Ihre Partei- ungclegcnheite», ich vertrete hier lebighd) btc militari,d)cn Enter- essen ber Armee. 3d) w c i i v b e n i di w c r e n V o rioim, In Eettinje sieht man doch ein, daß es eine gewagte Sache wäre, Hals über Kopf in einen Äricfl mit der Türker sich zu stürzen. Da die Türkei Ernst gemacht und Truppen an die Grenze geworfen hat, blies die inontenegrimschr Regierung zum Rüazug. Bei den Großmächten aber häufen sich die Akten. NLontenegro wird sich wohl schwerlich mit ernstlichen Hoffnungen tragen, daß die Mächte ihm nun gleich beispringen werden. Bei den kommenden Monfc- renzcn aber wird es die letzten Vorgänge benutzen, um für seine Wünsche Stimmung zu machen: Konstantinopel, 22. Aug In Berane marschierten türkische Truppen unter dem Oberst Hafsatt izzut ein. Die Montenegriner zogen ab. Ee11inje, 22. Ang. Aus amtlicherQuellc wird gemeldet: Tie aus Konstantinopel stammenden A n s ch u l - 85.0H 86.00-^ 86.00^- "Fruchtmarkt, r- 16,80 M, 1-^- irtoffeln 6,00-^-lL ^ÄoL^^griff ihn die Szene, wo Werther und Lotte zusammen den Ossian lesen, „soviel fiebernde um Das Zentrum und der bayerische Krkgsminijkr. DaS bayerische Zentrum gibt sich noch nicht zufrieden $at eS mit seiner Iesuitenaktion die Geister ganz Deutschlands — freilich nicht in seinem -Sinne — wachgerüttelt, so fbfnnt es jetzt eifrig die Aachener Richtlinien fori und spielt ! l,ch als den alleinigen Schutz von Ttyron und Altar auf I Nachdem in der gestrigen Sitzung der bayerischen Abgeord- ^*tcnfammer der Kriegsrninisler Fihr. v Srcß eine völlig genügende Erklärung über die Bekämpfung der Sozialdemokratie im Heere gegeben Ijattc, ritt der Zentrumsabgeordnete Frhr. v. Fronckenslein nochmals zum Sturm (ft charakterisierte die Rede des Kriegsminisler-.' ats ungenügend, verlangte twchmals so etwas wie cm feierliches Versprechen und — bemäkelte die »kulturanschauungen des bäuerischen Lssizierlorps. Der Ritt beiam ihm aber fchlcckit, unb die «Situation wurde völlig verschoben. Der Kriegsminister, dessen loyale Hallung gegenüber ben Peseroe- Offizieren von der Linken de;r :: warben war, erhielt imnrnehr deren [guten Beifall, als er mit großer Geschicklichkeit und Entfchiedenheit en Zentrurnsfchlag parierte. Vit großer Ruhe brachte er dem Zentrumsr.o. c. o.i. daß er, der Kriegsminister, in diesen Angelegenheiten keines Wegweisers bedürfe. Auch in seiner Entgegnung über die „Simplicissimuskultur" der Offiziere ließ er den Zentrums- ; ftreitcr hart an, ohne aber die Unterbrechung des Vizepräsidenten Frank zu verdienen. Denn daß Herr v. Franckeiv- ftein mit seiner Aeußeeung das Osfizierkorps „vcrdäch- ligt" hatte, kann doch nicht beftritten werden. Wenn ber Ämplicijsimus in Lssizierslreisen hier und da gelesen lüirb, so kann daraus doch nicht gefolgert werden, daß die Offiziere von den in diesem Blatte ost ersck-einenden Frivoli- 1 täten erbaut sind. Sehr heiter aber mar es, als in der dussprachc noch zwei sozialdemokratische Abgeordnete sich cryoben und Dem übereifrigen Fechter für Thron und Altar allerlei Erinnerungen zurü.triefen: Wie man beim Abschluß des schwarz-roten Bündnisses im Jahre 1903 sich l doch zusammen so schön gefreut habe und rote der damalige opetjerxr D-oml)err Bettinger ja auch dabeigeroesen sei unb ipater als ltrzbtscksvs ihm, dem Genossen Körner, bei einer Besichtigung ber Pinakothek in der Erinnerung an die schöne Ijcit herzlich bie Hand geschüttelt habe! Und ber Genosse | zz-ßhaupter zählte iwck) mehr Teilnehmer auf und erzählte, [ Ae nach dein Bündnis im Dom zu Speyer der Erzbischof I Tr. Bettinger sogar seiner Frcuoe darüber Ausdruck ge- ffgeben habe, daß in Bai-cru eine solche Behandlung der So- I zialdemvkratie nicht möglich sei wie in Preußen, roo der Äldcl I unb das Junkertum zu großen Einfluß hätten. f l IIIIVHCH IIUUJ Will -VUft-iv.v - "J'-V- ---- ------- ■ alD er an Aiax Picolomini eine dtyntidje Gedächtnisrede I gerichtet hatte. Die Zentrumsaltion tvar mit diesen Re- | ininiszenzeii der Heiterkeit preisgegeben. Ter Zentrums- aa I abaeorbnete Held envibcctc nur turz u. a.: „Das Zeiitrum babe sich aus dein „Morast", von dein Abg. Köriicr ae- wrochen l-abc, herausgesunden: heute säßen die Liberalen 86,W-ft im Morast, uitb .bad ..Hattrum Jxibe keine Veranlassung, sie Ur. 198 Erstes Blatt 162. Jahrgang 8reitag, 25. August 19(2 Sichener Anzeiger gemsprech - Anschlüsse: 1L € Verannvonlich iür ben di« Redaktion 112, V polnischen TeN ’l.igu'l BLW? General-Anzeiger für Oberyesten £»£• üTbt^ia^eönimrHer liotatkonr-ruck und Verlag der vrühl'fchen Unio.'vllch- und Steinörnderei R. Lange. Redaktion, rrpedition und Druckerei: Zchulftrahe 7. Hev ...r vcn w vormittags 9 Uhr. Büdingen: Fernsprecher Nr. 269 Eeschäftrskelle vabnhofstratze 16a. Anzeigentcii. H. Beck. 21. Aug-^lO,» u 21. - n ,1 Arg- bürg *- ® jer das SJetmega JS b. ßunot, Will,, i.bet-$lobau,wfl jjnrt Nechisanwü»H ikurSverwalter nrr »lembtt bei btm !» ii ber das Dermögn > ti »u Nieder-MörlnW obren eröffnet, ba M Zahlungsemiiellunj»! oad-Nauheim würbe DW )emngen sind bil d-Nauheim qnpim 2= 'S Adolf Mail! (onlursverlahren tr.-x I :g wurde jum Rjrlo V sind bis zum 6. « n. bigun gen gegen Montenegro sind unbegründet, da sich Montenegro an die Großmächte wendete, damit sie sich mit der unerträglichen Lage befassen, die durch die fortwährenden von den türkischen Truppen hervorgerufc- neu Grenzzwischenfälle geschaffen worden ist. Monte negrowird geduldig den Erfolg des Schrittes abwarten und ist entschlossen, bis dahin alles zu vermeiden, was die schon genug ernste Lage noch verwickeln tonnte. Unsere Leute erhielten den strengen Befehl, nur dann zu schießen, wenn die Angreifer dre Grenze überschreiten. Ter Kampf im Innern der Türkei. Konstantinopel, 22. Aug. Authentische Nachrichten bestätigen, daß am 16. August ein Angriff auf Du- r a;jc versucht wurde Eine Abteilung von 200 katholischen Albanesen erschien vor der Stadt und verlangte vom Mutesarif die Erlaubnis zum Einmarsch. Tie Behörde wollte ihnen, in der Meinung, daß es sich um Leute des mohammedanischen Albanesenchefs JOptant handle, den Einmarsch gestatten. Als man den Irrtum erkannte, rückten eine halbe Kompagnie Infanterie, 60 Gendarmen und eine Anzahl Freiwilliger gegen die Albanesen. Auf Ersuchen des Cwuverneurs versuchte der katholisch? Erzbischof einem Konflikte vorzubeugen, doch vergeblich. Der Kampf dauerte fünf Stunden und endete mit dem Rückzüge der Albanesen. Tie Verluste sind unbekannt. Von den Konsulaten eingelaufene Nachrichten bestätigen, daß alle Albanesen Uesküb verlassen haben. Das jangtürkische Komitee will sich einstweilen in das Geschehene fügen und der Regierung, die im Innern und nach außen gerade genug zu tun hat, in der nächsten Zeit keine Schwierigkeit machen. Der „Tanin" ist wieder erschienen und veröffentlicht ein Programm der Partei: Konstantinopel, 22. Aug. Der seit heute wieder erscheinende „Tanin" bestätigt, daß angesichts der bedrohlichen Lage des Landes das jungtürkische Komitee a n alle Filialklubs ein Schreiben gerichtet hat, in dem erklärt wird, daß sich das Komitee unter der Bedingung, daß es die Regierung in späteren geeigneten Momenten zur Rechenschaft zieht, i n d a s G e s ch e y e n e fügt und daß die jungtürkische Partei als Oppositionspartei auf das Wohl des Landes hinarbeiten will. Ausland. Im französischen M i n i st e r r a t machte Ministerpräsident P o i n c a r e Mitteilung über die Lage inMa- rokko. Nach Prüfung der von der nationalen Vereinigung der Lehrersyndikate auf dem letzten Kongreß angenommenen antipatriotischen Tagesordnuna n ermächtigte der Ministerrat den Unterrichtsminister, diese Syndikate zu zwingen, sich a u f z u l ö s e n. Kriegsminister Millerand wurde ermächtigt, die Grundsätze für die Ausübung des Verein srechtes in der Armee den Aktiven wie den Reserveoffizieren ins Gedächtnis zurückzurufen. Der Kaiser von Rußland empfing, wie das Wolffsche Bureau meldet, am Donnerstag den deutschen Botschafter Graf Pourtales in längerer besonderer Audienz. Der türkische Thronfolger Jussuf Jzzediu ist am Donnerstag vormittag 11 Uhr inkognito in Wien cingetroffen. Er wurde von den Herren der Botschaft empfangen. Der Botschafter fuhr ihm bis Preßburg ent- gegen. Nachrichten aus chinesischer Quelle zufolge fielen 2000 Mongolen in die Mandschurei ein. Eine mit Maschinengewehren ausgerüstete chinesische Truppe aus Mukden griff die Mongolen am 20. August an. Der Kampf, dessen Ausgang unbekannt ist, dauerte bis zum 21. August. Aus Stadt und Land. Gießen, 23. August 1912. Die Maul- und Klauenseuche in Hessen. Während am 31. Juli die Maul- und Klauenseuche im Reg.-Bez. Kassel nur noch in 34 Gehöften, welche sich atis 10 Gemeinden in 4 Kreisen verteilen, festgesetzt wurde, zeigt die Statistik vom 15. August, daß die Seuche in 106 Ge- Höften, welche sich aber nur auf 7 Gemeinden in 3 Kreisen verteilten, herrschte. — Im Reg.-Bez. Wiesbaden stellte sich dagegen eine erhebliche Abnahme dieser Seuche heraus. Am 31. Juli zählte man hier noch 25 befallene Gehöfte, welche chch auf 7 Gemeinden in 4 Kreisen verteilen und am 15. Aug. auarcn c8 nur noch 4 Gehöfte in je 3 Gemeinden und Kreisen. — Auch im Großherzogtum Hessen scheint die Seuche im Abnehmen begriffen zu sein. Während am 31. Juli 42 befallene Gehöfte, welche sich auf 11 Gemeinden in 8 Kreisen »erteilen, gezählt wurden, waren eS am 15. Aug. nur noch 18 Ge- chöfte, welche sich auf je 6 Gemeinden und Kreise verteilen. — WaS die Schmeineseuche anbelangt, so scheint diese im Reg.» Bez. Kastel im Zunehmen und im Neg.-Bez. Wiesbaden im lAbnehmen begriffen zu sein. Am 31. Juli herrschte sie im Reg.-Bez. Kastel in 12 Gehöften, welche sich auf 11 Gemein- den in 6 Kreisen verteilen, und am 15. Aug. in 23 Ge- Höften, die sich auf 18 Gemeinden in 11 Kreisen verteilen. — Im Ncg.-Bez. Wiesbaden waren am 31. Juli 21 Gehöfte, welche sich auf 17 Gemeinden in 7 Kreisen verteilen, und am 15. Aug. 24 Gehöfte, in 23 Gemeinden, bezw. 8 Kreisen. — Im Großherzogtum Hessen herrschte die Schweineseuche am 31. Juli in 19 Gehöften, die sich auf 6 Gemeinden ui 5 Kreisen verteilen, und am 15. Ang. in 17 Gehöften, die sich auf 6 Gemeinden in 4 Kreisen verteilen. • ♦* Aus dem Militärwochenblatt. Zum Leut- d. Res. befördert der Vizewachtmeister Müller (I Tcrrm^ stadt), des Großherzogl. Art -Korps, 1. Großherzogl. Hess. Feldart.-RegtS. Nr. 25. ** Das Verordnungsblatt für die evangelisch e L a n d e s k i r ch e des Großherzogtums Hessen Nr. 7 enthält kirchliche Nachrichten vom Jahre 1911 Wir entnehmen daraus, daß die erhobenen Kirchenkollekten ertrugen: 137 792 Mf. 1. Für kirchliche Armen pflege 93 732 Mark (ausschließlich der nicht für diesen Zweck bestimmten Kirchenopfer^, 2. für die Heidenmission 6912 Mk, 3. für die Innere Mission 4090 M, 1 für das hessische Krüppel- heim 5069 Mk., 5. für hilfsbedürftige Gemeinden des Inlandes 4859 Mk., 6. für die ausländische Diaspora 4422 Mk., 7. für die Förderung der evangelischen Kirche in Oesterreich 4369 Mk., 8. für die Gustav-Adols-Stiftung 4856 Mk, 9 für die Luther-Stiftung 4075 Mk 10 für Gadernheim 3908 Mk, 11. für verschiedene Zwecke 1.500 Mk An freiwilligen Bei- trügen zur Prälat ®r. Köhler-Schmitt-Habrcht Walz-Stif tung gingen ein 824 Mk. 40 Pfg Ter Evangelische Verein der Gustav-Adolf-Stistung verwandte auf das Inland 55876,44 Mk. ♦* Copyright b y. Dieser Vermerk, der unter dem gegenwärtigen Roman in unseren Familienblättern zu lesen ist, hat bei Dielen unserer Leser Befremden erregt, weil wir im allgemeinen kein Frembwort für das gebrauchen, was deutsch gut ausgedrückt werden kann. Einige unserer Leser haben uns sogar Verdeutschungen vorgeschlagen. Leider aber können wir diesen Vermerk nicht in deutscher Sprache anbringen, weil schriftstellerische Werke nur dann in Amerika gegen Nachdruck gesichert sind, wenn sie mit der besonders zu erwerbenden Gesetzesformel C o p y - r i g t b y und dem Namen des Verlegers versehen sind. "Tie Universität Frankfurt. Tie Dr. Senden» bergische Naturforschende Gesellschaft nimmt in ihrem neuen Jahresbericht in bezug auf ihre Beteiligung an der Frankfurter Universität folgende Stellung ein: „Tie Senden» bergische Stiftung wird sich an der Universitätsgründung durch die Erbauung und Erhaltung einer normalen Anatomie und durch den Ausbau des botanüchcn Instituts beteiligen, während das bisher von der Stiftung unterhaltene pathologisch-anatomische Institut von der Stadt Frankfurt käuflich übernommen und für Zwecke der Universität weiter betrieben wird. Tie Organisation der Universität als Lehranstalt wird die gleiche sein wie bie der anderen preußischen Universitäten. Tie gesamte Verwaltung und Betriebsführung der Anatomie verbleibt der Stiftung, die im Einvernehmen mit dem zu bildenden Universitatskuratorium die Einnahmen und Ausgaben sestsctzt. Tic Stiftung verpflichtet sich, den vom Minister zu ernennenden Anatomen, falls sie nicht seiner Berufung widersprochen hat, zum Seiter ihres Instituts zu ernennen. Mit dieser Ernennung wird für den Anatomen die Verpflichtung begründet, abwechselnd mit dem pathologischen Anatomen in näher zu vereinbarender Weise unentgeltliche Vorlesungen für Aerzte und Künstler zu halten und den auf der Anatomie arbeitenden Aerzten mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. •• Der Verband reisender Kaufleute Deutschlands, der mit mehr als 100 Sektionen über ganz Deutsch- land verbreitet ist, und als Mitglieder eine große Anzahl erster Firmen, Handelskammern und Reisende verzeichnet, feiert am Samstag daS 15. Stiftungsfest der Gießener Sektion mit einem Vortragsabend in Steins Saalbau. Auf dem Gebiete der Wohlfahrtseinrichtungen hat der Verband mufier» gültiges geleistet und durch sein Vermögen ist er in der Lage, seinen Mitgliedern wesentliche Vorteile zu bieten, wie er denn auch auf dem Gebiete des Verkehrswesens hervorragend gewirkt hat. •• DerV ogelsberger HüHeuklub unternahm vom 18.—20. August eine dreitägige Wanderung, die über Betzdorf nach Attendorn mit seiner prächtigen Tropfsteinhöhle und dann in daS Sauerland führte und den Teilnehmern reiche Genüsse bot. •• Radklub „Germania". Der von dem Nadklub .Germania" Gießen bei dem am Sonntag, den 18. August in Wetzlar abgehaltenen 100 - Km. - Mannschaftsrennen errungene 1. Preis (silberner Pokal) ist von heute an in dem Schaufenster der Zigarrenhandlung Jakob FrieSleben, Bahnhofstraße 50, ausgestellt. ** Radrennen an der Hardt. Zu den großen Radrennen am Sonntag hat der Berufs-Weltmeister von 1911 Otto Meyer, der schwerste Rennfahrer, seine Meldung abgegeben. ** Neue Fernsprechanschlüsse. Die Güterabfertigungen in Großen-Äuseck und Reiskirchen sind an das Fernsprechnetz angeschlossen worden. ** Bei der Mainzer Truppenschau verlieh der Kaiser eine Reihe von Auszeichnungen. Es erhielten den Roten Adlerordcn 2. Klasse mit Eichenlaub Generalmajor Dreßler, Kommandeur der 21. Feldartillerie- Brigade, den Kronenorden 2. Klasse Oberst v. Ho sacke r, Chef des Generalstabes des 18. Armeekorps, denselben Orden Oberst Herhudt v. Rohden, Kommandeur des Jnsan- terie-Leibregiments Großherzogin Nr. 117, den Roten Adler- Orden 3. Klasse mit der Schleife Oberst v. Gabain, Kommandeur des 1. Nass. Jnf.-Regts. Nr. 87, Oberst v. Dra- bich-Waechter, Kommandeur des Jnf.-Regts. Nr. 81, Oberst v. Trotta gen. Trey den, Kommandeur des Jnf.-Regts. Nr. 116, den Kronenorden 3. Klasse die Oberstleutnants v. Diringshofen vom Jnf.-Regt. Nr 87 und Tellenbach vom Inf-Leidregt. Großherzogin Nr. 117, den Roten Adler-Orden 4. Kl. die .Hauptleute Sold an, Haehling von Lanzenauer vom Inf-Regt. Nr. 116, K e t t n e r, v. Loßberg vom Jnf.-Regt. Nr 80, Frhr. von Wedekind vom Jnf.-Regt. Nr. 81 und Rittmeister von Har nie r vom Garde-Drag.-Regt. Nr. 23. ** Ein gutes Wildjahr. Dieses Jahr wird, wie von Derfcfliebencn Seiten versichert wird, eine sehr ergiebige Jagd bringen. Trotzdem dürften die Preise sich höher stellen als in anderen Jahren. So keilt ft a. ein bekannter Berliner Wildbratenhändler folgendes mit: „Wir werden Heuer ein sehr gutes Wildjahr haben. Die Rebhühner haben sich sebr gut entwickelt. Allerdings kann noch fein abschließendes Urteil abgegeben werden, da in einigen Gegenden, so in Ostpreußen und ui Posen, die Jagd erst aufgegangen ist. Immerhin ist bereits jetzt die Zufuhr reichlich. Die Hühner sind sehr gut entwickelt und ziemlich groß. Ebenso dürfte es viel Hasen geben. Tas Rehwild — vorläufig dürfen allerdings auch nur Böcke geschossen werden — sand in diesem Jahre sehr gute Aesung, und so hat man allgemein auf sehr gut genährte Stücke zu rechnen. Aehnlich günstig sind die Aussichten für .Hirsche. Mit Rücksicht auf die hohen Fleischvreise aber ist zu befürchten, daß nach Wild starke Nachfrage herrschen und dadurch auch dieses teurer werden wird." — Ter Oberförster eines der größten Waldkomplexe in der Umgebung Berlins äußerte sich folgendermaßen: „Tiefed Jahr war für den Wildbestand sehr günstig. Tie Witterungsverhältnisse im Frühjahre waren dem Nachwuchs sehr vorteilhaft. Ter heiße Juli hat allerdings vorübergehend eine Dürre gebracht, die aber durch die jetzige Regenperiode wieder aufgehoben worden ist. Deshalb ist auf einen ergiebigen Ertrag zu rechnen. Namentlich an Hafen dürfte es nicht fehlen. Bei den Rebhühnern ist der Stand strichweise verschieden, im großen ganzen aber kann der Jäger mehr als zufrieden fejn." * Das Verschieben von Briefen und Postkarten in Drucksache nsendungen bildet fortgesetzt die Urfad)c unliebsamer Briefverschlcppungen und Briefverluste. Ungeachtet wiederholter Mahnungen durch die Presse und trotz unmittelbarer Einwirkung der Postanstalten auf die Absender werden viele Drucksachensendun- gen leider immer noch in so mangelhafter Verpackung zur Post eingeliefert, daß sic leicht zu Fallen für kleine Sen-- düngen werden. Ms besonders gefährlich in dieser Beziehung erweisen sich, wie neue Feststellungen bestätigen, die häufig zur Versendung von Drucksachen benutzten offenen Brresumschläae, bei denen die Absender die am oberen Rand oder an der Seite vorhandene Klappe nach innen einschlagen. In den dadurch entstehenden Spall verschieben sich unbemerkt Briese, Postkarten usw. die dann in der Drucksache oft wette Irrfahrten macknrn Im eigensten Interesse des Publikums muß eindringlich davor gewarnt werden, die Klappe solcher Umschläge nach innen Schuh putzt am be Allgemein I Toure , in Rind-, Küble« er -eiilSireituiir „ der letzten !>itf' Spät I’.m i-csihstslen, b®? *a 3t- .-ll v-rhen iit, an v'MTt geworden w- „ Mbenn des * kosenden und R vvi Ml die ^u'tfobrtbt Sm Serlin-Sttterfe ZK ist, nne nnr dM xjiert und die „Cdarlo (ßericbujaal. = Eine Anklageschrift von 2000 Seiten ist betn seit 2 Gabren in Untersuchungshaft sitzenden Bankier Otto Sattler in Berlin, dem Gründer der „Merkurbant", zugestelli worden. Die gegen Sattler erhobene Anklage ist ziemlich so stark wie das Berliner Adreßbuch und wiegt, knapp gemeßen, etwa zwölf Pfund. Für die Ausarbeitung dieser Anllage ist dem Dezernenten der Staatsanwaltschaft L Staatcanwaltschaft^rät Tr Schwickerath, ein Urlaub von 9 Monaten gewährt worden Der Hauptteil der Anklage wird vor der Strafkammer in einer Mitte November beginnenden Verhandlung zur Erledigung ton’ men, während ein kleinerer Teil da- Schwurgericht beschäftigen wird. Dem Angeklagten und den Rechtsanwälten Dr- Alsberg Dr Herbert Fuchs und Tr. Walter Jaffö, die al- Verteidiger auftreten, ist zur Erklärung auf die Anklageschrift eine Fnf | von 2 Monaten gewährt worden. Neben Sattler sind non « mehrere Angestellte der verkrachten „Merkurbank angeflogt Verhandlung wird, wie man in den beteiligten Kreisen annimmi wahrscheinlich über 3 Monate dauern. = Caruso im Gerichtssaal. Der Mailänder Korn spondent des B. T schreibt: Das Publikum der lombardische' Metropole, das seinerzeit in dem altberühmten Skalatheater um im Teatro Lirico die ersten großen Erfolge Carusos durch feater Beifall bekräftigt hatte, erwartet für die nächsten Tage ein eigen artiges Debüt des großen Sängers, daS erste Auftreten des gön lichQi Enrico in dem prosaischen Raume eines «yerichrsnuues des Mailänder Strafgerichts. Caruso hat gegen die Sangenn Ada Giachetti, mit der er viele Jahre in gemeinsamem vaushall« zusammengelebt hatte, von der ihm zwei Söhne geboren wurden die Verleumdungsklage erhoben, und mit ihr werden ihr letzlgcr Geliebter, der Chauffeur Cesare Rornati, der Theateragent Gaetano Loria und dessen Freund Vincenzo Micalizzi-TurM die Anklagc, bank betreten. Es handelt sich um einen Racheakt der heißblütige» ptfrhalber i.t »• hdU . Ondcrs Beeil DW u, L-ruso.Ä t&J n= * £ falsche Äusl Frau c lÄüSU*3? 90 Al ic d r b u 19z »SSM ^chcrungsratDr unb neuMid ') (--"nttslag. — wurden. Die Spritzen und Geräte der Feuerwehr Bad Brückenaus waren in der Kurhausremise untergebracht und sind mitverbrannt. In der Garage befanden sich brei 2üüo- mobile, die Kurgästen gehörten, sowie zwei Privatautv- mobile, die ebenfalls mitverbrannten. In einem der verbrannten Automobile waren Schmucksachen im Werte von 35—40000 Mk verwahrt. -h. Homburg v. d. H., 22. Aug. Die Sparkasse des Amtes Homburg hat au« ihren Ueberfchüffen vom Jahre 1911 105 Vereinen und gemeinnützigen Gesellschaften des ehemaligen Amtes Homburg Unterstützungen von zusammen 24 500 Mk. überwiesen. einzuschlagen: viel bester t tt es, bie Klappe über die Rückseite lose Überhängen zu lassen. AI- recht zweckmäßig haben sich Umschläge bewährt, die an bet । Derschlußklappe einen zungenartig err Ansatz haben, der in einen äußeren Schlitz des Umschlags gesteckt wird. Sie sichern den Inhalt vor dem Sxrausfallen und verhindern das Einschieben anderer Sendungen, ihre möglichst ausgedehnte Verwendung ist im allgemeinen Interesse zu roun. schen Verbältnismätzig häuftg verschieben sich auch Briefe usw. in ZeiMngen, die uitter Streifband verschickt ivcrden. ES ist dringend zu raten, die Streifbänder so fest wie möglich um die Zerrungen zu legen, rrachdem diese um- schnürt worden sind. •• Rechen meister. Bei der Vergebung von Abbruchs, arbeiten bei der Ldenwaldbahn gab die geringste Forderung j eine Mainzer Firma mit 47 136 Mk. ab, die höchste dagegen ein Frankfurter Geschäft mit — 170 040 Mk. DaS ist em Unterschied von rund 122 000 Mk. Landkreis Gießen. — Lollar, 22. Aug. Arn SamStag, den 24. August findet abends 8 Uhr eine öffentliche Gemeinderats fitzun mit folgender Ta cSordnung statt: 1. Vergebung von Ouarzit. Erteilung deS Zuschlags. 2. Die Festsetzung deS durchschnut. lichen JahreSverdiensteS der land- und forstwirtschaftliche» Arbeiter. 3. Zlnkauf von zwei Ziegenböcken. Kreis Lauterbach. * Wallenrod, 21. Aua. Endlich wird ein lang- hegter Wunsch unserer Gemeinde in Erfüllung gehen: der Bau einer Wasserleitung steht nun außer Frage. Die Schur- fungsarbeiten in dem neuen Quellengebiet im sogenannten „Grund" sind erfolgreich gewesett. Verringert sich die Menge des Wassers nicht während der BewahrungsMl, so wird die Wasserleitung im Winter begonnen werden. Kreis Friedberg. L Friedberg, 22. Aug. Nach einer Bekanntmachung des rireisamtS darf am nächsten Mittwoch wieder ein Viehmarkt abgchalten werden. Der Auftrieb der Tiere erfolgt von 7 Ubr morgens an. — Am Samstag, 24. Aug., wird das hiesige Lehrerseminar nach Darmstadt fahren, um die Ausstellung „Der Mensch" zu besichtigen. Starkenburg und Rheinhessen. s. D a r m st a d t, 22. Aug. Der Stadtverordnete Wilh Stephan ist gestern nach einem längeren Leiden im Alter von 58 Jahren verstorben. Der Verstorbene hat siär in seiner Eigensck>aft als Stadtverordneter besonders her Arbeiterschaft angenommen. Er war Kassierer der Be> einigten Ortskrankenkasse Darmstadt. ch. Nieder-Jngelheim, 23. Aug. Der ständige Regen hat jetzt nachgelassen, so daß nock> immer Hoffnung auf einen guten Herbst vorhanden ist. In den letzten Tagen stand jedoch der diesjährige Herbst apf des Messers Schneide. Die durch den äußerst Zünftigen Vprsommei in' ihrem Wachstum weit geförderten Trauben maren bet dem feucht kalten Wetter der vergangenen Woche vollständig der (Gewalt der Rebschädlinge ausgeliefert. Gibt es jetzt noch genügende Sonne, so ift die Lese gerettet. ch. Bingen, 23. Aug. Dem Beispircke anberer Gemeinden folgend ipill Bingen auch einen Obslmarkt ein- richten. Die Ausführung übernimmt die Stadt Burgen. sh. Bingen, 23. Aug. Der durch den Sauer wurm am Mittelrhein angerichtete Schaden ist bis jetzt un- bedeutend. Es ist auch wefterhin kein nennenswerter Schaden zu befürchten. Dagegen wurde die weitere Auß-l breitung der Peronospora und des Oidiums sehr durch be feuchte Wetter begünstigt. Nur mit Anspannung all« Kräfte ist eS den Winzern gelungen eine allgemeine Ver-' seuchung der Weinberge zu verhindern. Der Stand der Reben und der Trauben ist im allgemeinen gut. Die Vorräte in 1911er Weinen sind klein, die Preise hrerfur hoch. Hessen-Naffau. -h Königstein, 22. August. Im Dienste deS naffau» ischen Fürstenhauses beging gestern Frau PH. Georg ihr goldenes Jubiläum als Kaffeeköchin im hiesigen Schlonr. X F u l d a, 22. Aug. In der heutigen frühen Morgen stunde wütete im nahen Bad Brückenau ein größerer Brand Auf noch unaufgeklärte Weife war in der neben dem Forst- Hause gelegenen Scheuer des Kgl. ZkurhauseS, an welche die Autogarage angebaut ist, Feuer ausgebrochen, welches so rasch um sich griff, daß die Remisen des Kurhauses und ein großer Teil der nebenan befindlichen Remisen des Barons v. Budberg alsbald ein Raub der Flammen raetcbencn etraBc I a tz in W i e s c d Vcranttvortlich für ..^u* 3tnbt mib Vanb” i V : ft. Neurath. Touren-Stiefel Schuhwarenhaus W. Herbert dors a. Lumda 06964 Franzos., Englisch, Italienisch 6680 Kinzenbach, 21. August 1912. , putzt am besten alle Metalle Zorn Einnta empfehlen zu Verschiedenes Geohn Empfehlungen Vermietungen Stellenangebote Verkäufe. Tu Suftfabrieuggrielltoaft hoftt, daß nx><6 rin gütlicher vergleich zustande kommen ivirb Wolfshund twottsgrau, 60—65 cm hoch« entlaufen. Abzugeben gegen Belohn, bei Hch. Rarber II. Lollar, auf dem Stein. *** LrtSgrnppe Giessen. Tie «Lektion «heften vom Berband.eilender Kaufleute Tcut'cdlands bat un-- zu ihrem 15-jährigen Llnrungs- feite cingeladen. Wir bitten unsere Mitglieder, sowohl den Samstag, 24. d. MtS., abend m Steins 2 aal bau itattnnbenb. Vortragsabend, als auch bte ^iacbicicr im kauimanni'chcnBereinshause aui Sonntag nachmittag zahl- rctcb zu beiudjeu. v“)S: Ter Vorstand. in Rind-, Kalbleder und echt Juchten empfiehlt für Anfänger u. Borgefckr. ftonoeriation. Grammatik, ----------- Korrefvonbenz, Lektüre von 06967J Schön möbl. Zimmer zu vernt. Rirkstenplair^l u Letzte llacbricbten. Orbbeben am Marmarameer. Konstantinopel, 22. August. Die Erberschütte - rungen im Gebiete beS MarmarameereS bauern fort. Viele Häuser drohen einzustürzen. Aug. Der loch immer Host ist. 3n den erbst ayf des M Einstigen Hrjv! i Trauben waren neu Woche vollj liefert. Gibt es ese gerettet. Leispiele anderer einen Obstmark it die Stadt v cch den Saurrire en ist bis jtKt c in fein n übe bic rot\\ro. diumS fe$r buch it Spannung eine aUgememe Der Stand der S gut. Die Dorrak hierfür hoch. Amtlicher Wetterbericht. Oessentlicher Wetterdienst, Giessen. DctlcrauSsichltn in Hessen für Samstag, den 24. August 1912: Trüb, Stcgenfchauer, Tcmveraliir wenig verändert, Westwind. Gesangverein Heiterkeit Samstag, 24.August, abd Zusammenkunft auf der ..Schönen Aussicht" bei 31 unlieb Suftnb. Ter Vorstand. Universitäts-Nachrichten. Marburg, 22. Aug. Zum Nachfolger des kürzlich der fttrbenen Professors Tr. D i s s c, bisherigen ersten Protektors c® analomiftbnt Institut, ist Professor Tr. meb. Ernst Göppert r®t der Universität Heidelberg berufen worben — Regierungsrat Tr. phil Hans Lambel, a. o. Professor für mittel- und neubixl»deutsche Sprache und Literatur an der % rag er deutschen Universität, begeht am 26. ds. Mts. seinen IO. öeburtstag. Vankrate überstrigen. so ist aiuunebmen. haft eine Erhöhung bei Jin?ru{;e» angenommen wird, um iu verhindern das; das Wechsel- material ausschließlich bei der dank von England Unterkunft indet. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter Meier Rubrik stabenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) -n- Vieseck, 22. «ug. Marktplatz 2 • Telephon 741 Allgemeine Rabattmarken Danksagung. Allen denen, die uns während der Krankheit und bet der Beerdigung meines lieben Mannes, unseres guten Baiers tröst» und hilfreich zur 2ciic standen, besonders für die überaus zahl reichen Kranzspenden und für die tröstenden Wrabceroortc des Herrn Pfarrer ttnicpcr sagen wir hiermit unfern innigsten Dank. Katharine Pfaff u. Kinder. Verein für Handlungs-Kommis von 1858 (Kamm. Verein) Hamburg Bezirk Glessen. Worren. NamitaK, den 24. d*. 31t*. außerordeutliche GeneralvBrsamKlnng im Hotel («rossberzog. Beginn 9* . Uhr. Die verehrt. Mitglieder werben hieran hoi. ringelnden. (5687 ^uteMuM Püggen, i. Metzger nut geeignet, stnd zu Dcifauicu bet Ludw. edwn, Stauieuberg. ?ach einer Iten Mittwoch -• Der Auftrieb st- - Arn mar nach Da ensch" zu befi Hessen. Stadtverordnete 8» längeren Leiden ' Verstorbene bat j dneter besonders V c Kassierer der verloren am Montag abenb in der Bahnhofftr. Portemonnaie mit gröft. Inhalt, Monatskarte und 3 kl. Schlüsseln. Der ehrl. Mnder wird um ircunbl. Abgabe in der Ge fchastsstelle de» Gicft. Anz. gebeten. Hobe Belobnuna zugesschert. |5C7» Für Schreiner! Verkaufe trockenes wichen-, sichten- und Nicfcrn-Holz, Werkzeug, Warben ufw. au billigem Preise geg. Kasse. Käufer wollen stch vorher ichristlich melden. Melchior foh II., Schreiner, Allen Eber, Montag, 26. Aug. 1S12, vorm. 10l/s Nhr, wird ein der hies. Gemeinde gehöriger, abgängiger Eber versteigert. Allendorf a. Lumda, am 22. August 1912. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lumda: Rein. 5682 ZlMW ilJtähdicn Ä tember 1912 gesucht. Zu erir. Mänsbnrg I iSta-Vaba.P**4 Todes-Anzeige. Heute vormittag verschied unser lieber Vater, Grossvater und Bruder Herr Geh.-Rat Ferdinand Emmerling GrossU. MiniHterialrat L P. zu Giessen, 80 Jahre alt. Luise Becker geb. Emmerling August Becker, Grossh. Baurat Ernst Becker Adeline Becker Hans Becker Toni Weber geb. Emmerling Mathilde Becker geb. Emmerling. Giessen, Darmstadt, 22. August. Die Beerdigung findet Montag, nachni. 4 Uhr, auf dem Friedhöfe zu Darmstadt statt. 5685 lS‘Q& den 24, MungOon *■ $un9 des but ockrn. 3dt bube für mein Patent angcmelbctcr Pavieriamm^ ler bett 06907 boc OherhesseD -u vergebe». Interessenten erhalten durch Einsendung von 50 Pfg. «Marken, den Avoarat fr. zugefandt. Mfc f.eklattten können die Lizenz criücrbcn. Nicola Peckler, oranfrurt a. M.,^ Ecken beitner Landstr. 6, Tel. 8433. äu». Sp“,; Sen U-i-E emnützizen »I*. Wir vergeben |b"/- an strebsame Personen eine» jcd. Stand, eine VerNand-Filiale Streng reelle Sacke, vaffend für jedermann. Keinerlei flenntn. nock Kav. ersord. Geschäft w. komvlen einger. Grosse ?Hctl.a.uni.floft. Anste U. kann a. Haupt- ob. Reb - Ber.erfolg. Nistko ans- gefckl. 100°/., Sicinoerb. Äusk. kostenl. Adresse- „Dtrfanblele'1 taube & do.. Sranlfurt a. M. Löwer & BtchKkm Neustadl 4. Televb. 484. Mitglied der Rabmtsvarveretnigung. “»wS i Wemb^* 6inetitci*trititlt ‘Ä cintrct. bei Sckreinermetster Reis, Taubringen. 6® Handel. 8 Zinsfuß der Bank von England. In ftinant kreisen ist man der Ansicht, daß die Bank von England vor einer Diskonterhöhung stehe Im vorigen Jahr bat die Bank ihren Diskont von 3 auf 4 Proz. im September erhöht, obwohl ihre finanzielle Lage eine wesentlich stärkere mar als gegenwärtig. Damals betrug die Reserve 32,6 Rill Lstrl. gegenüber 29,8 Mill, im lebten Ausweise. J-ür die Entschlüsse des Direktoriums der Bank von England wird der Umfang des ägnptifchen Geldbedarfs maßgebend fein. Die ägnptische Baumwollernte ist sehr graft, und ihre Finanzierung wird erhebliche Geldsendungen erfordern. Der Prtvatdiskout hält sich in London auf 3* h Pro» und steht demnach über der Bankrate. Sollte er anhaltend bte Militär-Mcnkcll Bertretung eines erstkl. ncf. gefck. Artikels für bic biet. Garnison u. bic Militärver- cinc zu vergehen. Sicherer bauernb.Nebcnvcrd f.Herren m. gut. Berbinb. in bieten Kreisen. Oss. u. H. W. erb. an Haaseustein & Bögler *21. M., *2Lormo. u.- "ich Aid eil foa...„ ÄKÄ Sonnen werden I [ Möbl. Zimmer Em fidt.möbl.Zimmer bill^ v. *2»atinbosstr.S0lH-«t- ^ ifiNübL 3immcr »» ver- mieten. Gradenstr. 4 11. t- 069471 StDci möbl. Zimmer zu vermieten Ebclstrane 2. Möbl. Zimmer in. 'ep. Emg. zu 0. Xöcierftr. 8 I IQdftx) zdiöB möbliertes 3iinmtr Sckrctbltich elektr. Ltckt. mit 'l'ennon ab 1. September zu ' vermieten. . Vubtoiflftraftc 88 v. xiwgtrrn, die Taruso mit eben jenem Automobilkutscher betrogen atte und es rricht^überwinden konnte, deswegen von dem Baker ptr Kinder tu Schünps und Schande weggejachl rooi:tii zu n«. So erhob iie gegen den tlKinohgrn Ireund verschiedene fieere Beschuldigung n Er habe einen an sie gerichteten, über- günstigst Engagementsantrag unterschlagen, ihr einen großen 2dl ihrer (Garderobe und ihrer Juwelen gestohlen, vor dem UgstachgAamte falsche Aussagen abgelegt und ähnliches mehr. Die AstWtDanwaltschaft befasste sich eingehend mit diesen Anklagen, lind ober nicht den geringsten Anlast, gegen den gefeierten Sänger nmeftfireiten, da Frau Grächettr die Beweise für ihre Behaur rangen schuldig blieb und die ins Treffen griübrlen Zeugen so ^chächtige Aussagen machten, aast sie nunmehr wegen Betruges, ^gangen durch falsche Zeugenausiagen, vor Gericht stehen, nachdem b« Bassist. Wulmanu, auf dessen Mitteilungen sie itch berufen iiüen, versichert bat, die ihm zugeschriebenen Aeusserungen absolut .jch» getan $u haben. Dieser Sänger, verschiedene andere Sterne Cpernhimmcl B, Ingenieur Gatti-Easazza, der Direktor des rta) Varker Metropolitan Cbera House werden als Zeugen er» .Heinen, und so sieht man besonders in den Mailänder Kunst- leisen dem Prorefse, der mehrere Tage dauern wird, mit leb- :irta Neugierde entgegen der ilung iE cteüigtk» - v rubE^al^i- ’i.ÄV I Cititfcbirrdbrt. — Ein^treitumdas^arseva^lusts^^iff„^bar- f - t t e". In der letzten Aufsichtsratssitzung der Rheinistt»-West tclischen Ilug- und 2vortvlai"ieicllfd)aft m b. H. in Herne i. W. mitbc beschlossen, das Parsevalluftschisf „Charlotte", dessen Hülle i*ü)bait geworden ist, an die Lufttahrtbetriebsgesellfchaft in Ber- in, bic Inhaberin deS Berkamsotonopols der Parsevalluftschiffe jit,'zurück zu senden und Rückzahlung der Kaufsumme zu verlangen. Übri soll die Luftfahrtbetr,ebsgefellfckiaft oder die Luftfahrzeug aelellschaN Berlin-Bitterfeld, die Herstellerin des Luftschiffes, für t'i der Alugplaligesellfchast entstehenden Gewinnausfälle unb 5loflen shadensersatzpflichtig gemadxt werden. — Die Hülle des Luft- ihüfes ist, wie wir da^u erfahren, inzwischen in Bitterfeld aus- cGeffert und die „Charlotte" liegt dort fahrtbereit ,n der Halle. Vie verlautet, werden luneü Erhebungen wegen ber «.inint» fübrung ber Strassenbahn auf der K r e i s st r atze Giesse»- Dies, ck aitgestellt. Es 'er darum nochmals auf das vor einiger Zeit erwatnte Projekt hmgewitten, da» die Strassenbobn auf ber von Greste» aus neu verzechencn Strasse durch die 'tcrnblumengaüe »ack dem Lindenplap in Diese» führen möchte Die iebr gerade diese Linienführung zu empfehlen »st, beweist wieder der Umstand, bau bei dem narken Niedersck'lag am letzten Dienstag ber Teil ber Gi.tzener -trafze in der Nähe der biffigen Grab.nstrasse fustback Mit Schlamm bedeckt war. obgleich die O'rabenftraüc fanaliucrt ht und auch zahlreiche «aiiernnlauic besitz'. E» dürfte ganz ausgeschlosien sein, dass bei -karken Niederschlägen die stratzendahn bis tn die Mitte des bieitgen Crtc» fahren kann Das wird ,,ch auch bei einer weiteren Kanalisation ber in bte ebener ctrose em- munbenbrn lieben straften nicht anders gestalten. Die durch eine ,'olcke Kanalifanon eutfiebenben Kosten werden aber fo bohr 1 cm, dass cs dock im Interesse aller Einwohner Wicrcks Uegcn müsste, eine andere Linienführung zu wählen, die einen foldxn Aufwand von Geldmitteln nickt erfordert. Sonderiuteresfat em jclmr Personen fällten bei einer für die (fkmembe Diefeck so wichtigen jn bo.h ^uiuJn 'itu Mitesser Pickel im Gestcht u. am Körver beseitigt rasck und zuverläfstg Zucker’» Patent-Hcdl- xinul >< lfe. a St. 50 Pf. iläa:afli und 1.50 M. (35° pig, starkne Iorml. ‘Jintb jeder -Safchnng mit Zuckooh - < rcmr. Tube75Ps. u.2 M., nadibebanbcln. ,>raovame P-trkung. von Taufenden be« ftditat. Zu haben in der Uni* verntäts Apotheke, Hirsch» Apotbcke, bu Auauft Noll. «. Seibel,WilbNilbingc:, Ctto Lckanf, <*. ftarn, 1.______E Züiizcrcs?iennmäi)(fifii Mitte oder Ende Sevicmbcr Scfuctit. Fran B. Kuhn. -eltersweg 3B.______I55HK Sür 1. Cftober d- I. wirb narb atiSwarts. Stabe Bens beim a. Bcrg'tr. ein tüchtig, älteres Niädchen das kochen und bügeln kann und alle häuslichen Arbeiten versteht, ent ArzthanS gefuckt. Lohn 2b-i?' Ml- monatlich. Ädrcnc au cnr. in der GefchästSitelle des Giessener Anzeiger. 3.« Wegziurshalber ist eine ffir Aerr.te und Rccht*- anwhlte besonders gcciff.. 'fhr helle, sonniff© Woh- 'tuns Scltcr*weg 52 I 7 Zimmer, ger. Diele. Bade- rimm., M&dchenkamm. i. d. '•Ians, usw., Gas u. Hektr.) Ür *ofort oder mphter -m vermieten. Aufunsch weitere Räume imll.Nt. and tiartennnteiL 14140 C. v. Htinehow. F.inkochk rllse. FinmaehtöpTe. Dienste brt na: jtau PH. ®s"/. Zeitungen u. Werken mod. Sckri'lstcller. Aussprache n. den Regeln d. Phonetik. Eitp zelunterrickt und Kurie von mehreren ^.ellncbm Rack bilfcftunbcn in Englisch n. ^rauzössick, llebcricuung. I,udoir KAhler. Divl. v. d. Univ. Lausanne, Bab». hosttrasse «4 II. l!Lw Geschästsvrrlegung nach LudwigSvlatz 14. Svcz.: Au'vol. u. Revaricrcn von Möbeln. Antiauttaten u. eingelegt- Arbeiten in u. auh. dem Laufe. Wiedmener. >cbrc incrmcn'tcr.______66615 i» nimmt n.Stunb.aiL nirU|C ngii Asterweg 1. Ackcrvervachtuna. *':"1 Mein Ackcrgelandc. 16 «iert, irirdnackst Lamotagnackm. 5 Uhr auf weitere 6 Jahre on £rt u. Stelle in den Etck- narten vervachtet. I 9Hrfel. Die Ausführung der Arbeiten und Lieferungen der Lote 2,3. 4 u.5zur Heritclliing der Bahnsteig-Uebcrdachnng auf dem Babnbof (Rieften sollen vergeben werden unb zwar Loo 2 Zimmerarbeiten, Los 3 Dachdcckerarbeiten. Los 4 SHemcner ar beiten, ' Anstrcicherarb.iici D:e Slngebotc und Zeichnungen können bei dem unterzeick ncten Amte eingeschen und letztere gegen vorto- und bc'tcllgcld'rcie Einsendung von 50 Pfg. für iedeS LoS bezogen werden. Die cm gegangenen Angebote werden am 5. Sevicmber d Z, vormittags 11 Uhr. geömict. BoUcndungSfrist 3 Wocken. O'.iscklagSfrist 21 Dagc. ildn . Grossh-BetrieboamtlGiessen. nach einzelnen Artikeln war derart, dass ich einen grossen Teil meiner titl. Kundschaft nicht befriedigen konnte. Hauptverkaufstage: Samstag, Sonntag und Montag 2 .Lauterbach Beg-iinstigungspreise vahlkrrile Meine Preise im Schaufenster sind netto. nr>n reisender Verband Deutschlands Kaufleute Giessen Sektion Lollar Id "i ordentlichen Mitglieder Höst. einzuladen. ?tr 'Boriluni) der etttion Kitßcii v.Pcrband rtiitnlitt ftaujlente Tentftfilanhs wozu freundlichst einladen NACHDEMSONNIGENSÜDEN 5674 am 6. flontrncgro Spanien u. Portugal . 5. Okt. r u. ■ uriu^ui M V. VRV. und verschiedene andere hochinteressante Reisen. ss’ Karl Ohm. Giessen, August 1912. wozu erqebenst einladet 06957 Hcinr. Brück, Zum kühlen Grund. Rennen Gastwirt Hch. Lchardt V. 06966 Für gute Speisen u. Getränke ist besten» gesorgt. II W4 8 Fliegerrennen Motorrennen | Um nun allen Wünschen gerecht zu werden, habe ich eine Serie der meist begehrten Artikel extra anfertigen lassen und offeriere dieselben zu den bekannten Preisen. ungeachtet des billigen erstklassig 32 21 45 150 15 Grosser Preis von Giessen Daaerrennen mit Motorschrittmachern 4 7 36 33 56 23 12 51 11 W r- 5 Männer-Turnverein Giessen. Sonntag, den 25. dS. Mts. findet ein rinWiig M Krchn-Lindcn zur Peteiliaung an der 26jährigen Jubelfeier bed Turnverein» Wroücn Vtuben statt. Der Vorstand. Abmarsch pünktlich um 2 Uhr von der katholischen Kirche. (v”/e Allen den Herren, welche anlässlich der Wahl eines Beigeordneten ihre Stimme auf mich vereinigten, sage ich hiermit aufrichtige i Dank. Dass bei der zweiten Wahl zwei Stimmen umschlugen, ist der beste Beweis für die Charaktereigenschaften der betreffenden Herren. w Rodheim (Bieber). Wilh. Bender, Gastw. 1icr.;,Cpp(n6eim J^.iWpenbenn .jenSrenn irq.yüöingen ^Lauterbach kn-Alzey .'ladl-Sr.-Terau --densheim hra-Bndingen »Nidda tfCppeiifieiiu hich-Tiebtirq iS-heppeubeim Reue Zwiebeln 10 Pfd. 58 Pfg., ttopfsalat p. Stck. 4 Pfg., Endivien p. Stck. 6 Pfg, Möhren 3 Pfd. 20 Pfg., Tomaten p. Pfd. 16 Pig., Erdbecr. pflanzen „Laxt. Noble" 100Stck. Mk. 1.50, lOStck. 30 Pfg., täglich frischen Spinat, alle Gemüse billigst. C Leits, Ä‘. Neuenweg 52. | •••••••• • eeeeeeee „Derby“ FeinerDamenstiefel I («eklagt 'wird barii die 'Erwartungen Kill habe. I „Sollt ianben eine Wien des Grotzherzogtur ■Otabmm fchlechl besucl ■ 'n die Kr. Mil Recht tadelt MuknversammlllMn ei M dtejen Bersammlungei sorge tragen, ba1 Ipm it)xt ^rau I Tu Hrichtztagsy I ^Wrciitn insgefan n n Lreife ve S-dda 6598,31 Matt, ''ld-Lauterbach 2345,1c ^arf, Cfffnbad^Tiebu' 15ir,r- '-^orms-Leppenh I" arf, Mainz Cppcnhei 1 tiirfgc xi der Landeslasse fei 6lne bemerken? i 3« fortschrittliche '* wr Auffassung des Verlangen Sie illastr. Programm gratis. Karl RieNcl’s Rei«tebureau, 's Berlin, Unter den Linden 56. Begünstigungspreise. Rindbox-Agraffenstiefel, neue breite Form, engl. Absätze, Kappen I QÄ samtweiches Oberleder, 40—46 Mk. l»vv Glanz chrom Derby-Stiefel mit echter Lackkappe, ncuest. Form ß 7^1 Pressfalten, engl. Absatz, 40—46 Mk. U.ltJ Hocheleganter Boxleder- Derby-Stiefel, Pressfalte fein gelochte Schaftverzier., Lack- V 9K kappen,vomehmeTracht,40—46 Mk. O.utl Kartoffeln Prima Sveiie • Kartoffeln empfiehlt billigst i'dffi I. Weisel Eonncnstr.6, Telephon^ Sonntag, den 25. August, abends 8V» Uhr, ist im PercinSbauS der Stadtmission, Löberstraste 14, eine Zlbsebieds-Feiev für S. Waltkr, Sosltr Misfiirnar. Derselbe bot sein zukünftiges Arbeitsfeld m Kamerun. Wir laden alle yreunde der Mission zu dieser Abschieds feier ein. Eintrttt frei. 06931 nnrhm. 4 1 hr: Grouse Erölfnuogs HeinrichHettche Friedr.Weinrich kgßhlluö zum Unionen kafthaus zur rraube. Sonntag, den 25. n. Montag, öeu 26. August, Kirchweih-Fest ;u Grotzcn-Bufeck Alsfelder Geldlotterie Hauptgewinn 20000 Mk. bar sowie 33X3 weitere (Geldgewinne. Ziehung 11. und 12. September 1912. Künstler- Wohlfahrtslotterie Hauptgewinn 30000 Mk. i. W. soivie weitere 7168 Geivinne. Ziehung 11. und 12. September 1912. Heidelberger Lotterie Hauptgewinn 10000 Mk. bar sowie 2084 weitere Gewinne. Ziehung 14. September 1912. Giessener Pferdelose sowie alle für Hessen gen. Lose empfiehlt und versendet Tonnh RnnvT Lotteriekollekteur, Gießen. Bahn- JatfUD Udliy, hosstrahe 64, neben (5as6 Amend. Preis der Vofe a 1 Mk., 11 Lose 10 Mk. Bestellung erfolgt am besten per Postanweisung. Porto und Liste 25 Pfg. Nachnahme extra. 10635!) Sonntag, den 25. u. Montag, den 26. August: Kirchweihfest U- Rennbahn an der Hardt. Hausen. Sonntag, den 25. und Montag, den 26. August Kirchweihfest wozu freundlichst einladet Beliehler eleganter Damensclieh echte Lack kappe, ganz neue amerikanisch. Fasson, moderne Absätze Ml* Q AC Fasson, 36—42 .....lilK. u*o9 Feiner Damen-Mnlierschuh vornehme Passform, echte aufgelegte Kaisen, neue amerikanisch.U|^ 50 Vie 2lu$fi Beitaltci Rauf der Slussle Kninn, 1 .9enQUe UNd Y.Qn Q9unq des : tS ,Eklwnen des hnö bekanntlich t yiens und Voll, i«dnÄ ‘"o bitetter Ess* Nm-nL festig Efess Ms! Ws Iw riSS ÄS»* fi«rn OesellHchaftsreiMcn nach Italien — Neapel am 3. Sept. w Italien — Sizilien » 4. „ der Adria. Dalmatien. L »9** $ 20 000, des Marte ^-?2eHrnde Aults LJ* 5*» ^7^ Anlästlich unseres 15-Jährlgen StlftnnK*fe»tee veranstalten wir Kamatag. den 24. Augunt er., abends 8 l'hr, in SteinS Saalbau einen V ortrasts-Ahend an dem der I. Direktor unseres Verbandes Herr Herrn. Pilz, Leipzig, über Die Zukunft des deutschen Ausfuhrhandels und die Aufgaben der reifenden Kauf lcutc, und unser Mitglied Herr C. Weidig über: Tie Tätigkeit unserer Verkehr» kommissionen sprechen werden. Wir gestatten uns hierdurch alle Interessenten, namentlich Inhaber und Angestellte hiesiger kaufmännischer Firmen, wie auch unsere verehrt, anherordentlichen iinb Am 1. Oktober 1. J. übernehme ich das altbekannte, bestrenommierte und vollständig neu hergerichtete Mm Cale Ebel. BS5€ bandstage, Versammlungen etc. meine beiden >äle — einer mit neu u. modern eingerichteter Bühne — zu empfehlen und ersuche Interessenten höflichst, sich schon jetzt mit mir in Verbindung zu setzen. Verschiedene Vereinszimmer stehen zur Verfügung, auch ist die Kegelbahn noch an einigen Tagen frei. — Separates Billardzimmer. — Es wird mein Bestreben sein, das mich mit seinem Besuche beehrende Publikum durch erstklassige Küche und gute Getränke bei angemessenen Preisen zufrieden zu stellen. Auf wiederholte Anfragen mache ich vielfachen Wünschen entsprechend besonders darauf aufmerksam, dass ich in dem von mir neu übernommenen Lokale keinerlei Varietö- oder ähnliche Veranstaltungen bringen werde. a,e/8 Tm-Vtttiil Wkil 1846 Turnkneipe (NlegcRfclcr) SamStag, 24., abends 9 llbr, für die Mit- wirkenden bei den diesjährigen Festen. v°/e Heute Freitag fällt die Turn stunde aus. her Vorstand. Klein-Linden Gasthaus zur Burg Sonntag, 25. und Montag, 26. August Kirchweihfest wozu ergebenst einladet 5675 Philipp ^uiig. Schuhhaus Wolff Giessen, Seltersweg 19. Summa: w# ritMilgliederbe ßj tolqtWmaijcn:., Begünstigungspreise. Kinder-Stiefelchen z. Schnüren von haltbar., samtweichen Oberleder, auf Lederbrandsohlen genäht, hübsche breite Normalformen: 22—24 Mk. 2.20 25-26 „ 2.40 27—90 . 2.60 31-35 „ 3.15 36-39 . 3.95 In braun Chevreaux und Chagrin eine Menge Einzelpaare extra billig. Sandalen u. Spangenschuhe 22-24 25-26 27-29 30-31 32 -35 Mk. 1.50 1.50 1.75 1.95 1.95 mit echterLackkappe, neue amerikanisch. Fasson, moderne Absätze Mk. 4.50 usw.