ihon 20 jmlcki den Neubau n Kietzen sollen i erlaß vom 16.' mutigen vom 21 ng vom 15. Fed n. itett: 200 qm 8: steine. Tnppen. itbciien: --0 u8 wctterbcitänb1.: n und Angebot' g, den 25. > i,Anlage S, n ht offen. Angid • Vorrat reicht, y «geben. TieW lestellgeldsrei) mi» im EröffnungSl'' t 1912, tforniin- lureau einzureich' >12. nt Gießen. für Bk- und Kk', MtrJfÄ bis Mk-1* in 20 vr schied. M* / Olk U^Äes Aib°E ark >°A ieht- W WM (jrocxe' 162. Jahrgang Zweites Blatt Rr. 168 ÄreiS Schotten. (frrfchemt lägllch mit Ausnahme deS EonntagS. Die „Gießener SowHienblitttr" werden dem ,9bueiger* viermal wöchentlich beigelegt, das ' Kreisblatt fir den Kreis liegen" tnximal wöchentlich. Die .^«dWirftchaftlichen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. lütCbetabtD m*3 "i n n bedauert, daß das Kreisamt die vorläufige Abhaltung der Märkte auf dem settherigen Vrchmarktplatz verboten habe. V,-- -------- . ängstlich Gerade die kommende der Insel als Marktplatz vorteilhaft. ^ic Stadtv. Dr. Sommer und Stmon ivrechen sich für die Insel aus und zwar möglichst gleich als Tefinitivum, damit die Beunruhigung der Interessenten ciidlich einmal auchore^ Stadtv Löbcr hält die Jmel für ungeeignet. Vwl geeigneter sei die Eulersche Besitzung hinter dem fetzigen Martt- . ' v < mv ____ . a « * a rvr AM Ar Alf m C111 Inl Pt A; einer Vorschulklasse benutzten Raum unterbringnt, während ^die Borschulklasse im Gewerdehaus ein Schulzimmer crbalL xtt Versammlung dankt dem Lrtsgcwcrbcvcrein für sein Entgegnt- kommen und beauftragt den £?berf)ürgernietfter, dte näheren Ae, dingungen mit dem O.-G.-D. -u verabreden. Au» Stadt und Land. Gießen, 19. Juli 1912. - Auszahlung der neuen Le hrc rg e hä l t er. Mit anerkennenswertem Eifer ist die hestifche Regierung an die Ausarbeitung der von den beiden Kammern bewtsttgten 11 prozentigen Erhöhung der künftigen Bezüge der ~el)rec heraugegangen. An, späten Nachmittag des 11. Juli die lang erwartete Entscheidung und schon unterm 12. Juli ist von der ?lbteilung für Schulangelcgenheiten ein litho» graphierteS Schreiben nebst einem gleichen Verzeichnis an die KreiSschulkommisstonen ergangen, die alsbald die jeweiligen Bezüge der Lehrer nebst der künftigen 1 Iprozentigen Ruf- besserung in genanntem Verzeichnis aufzustellen und umgehend an das Ministerium einzusenden haben. Die Auszahlung der neuen Gehälter wird demnach schon mit den Der Vorsitzende teilt mit, daß man jetzt nut 50 OOO Mk. Herstellungskosten rechne, fyür eine ordentliche Herstellung werde man wohl 100 000 Mk. brauchen. . Bei der Abstimmung spricht ,ich dte Versammlung nahezu einstimmig für die Insel aus und beschließt, datz ein genaues Projekt ausgearbeitet werde. Stadtbaumeuter Braubach ,oll beauftragt werden, die Viehmarktemrichtungen tn Bamberg und in Schweinfurt zu besichtigen. Tie Frage der Errichtung eines viehmarkles wird dem Marktaus,chutz uberwie,en. Wirtschüft?kon,esfioll?gesnche. Sitzung der Stadtverordneten. Gießen, 18. Juli. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum; die Beigeordneten Ewrmelius, Grünewald; die Stadtverordneten Dr. Ebel, Eichenauer, Friedberger, Gabriel, Labcnicht, Heichelheim, tzelmch, Pelm, - ihn.' Jann, Leib, Loder, Loos, Orbig, Petri, Lcha'f,ladt, Sun.on, Tr Sommer, Troß, Urstadt, Vetters, Wallenfels, Dr. Wim- ' HxfundSpersonen wurden die St<ü>tv. Faber und Leib bestimmt. Mitteilungen. Deig G r ü n e w a l d hat die Mitglieder der Versammlung am Ärmstag nachmittag nach seiner Besitzung Tannenho, etnaeladen.! Don Stadtv. Helm ist in seiner Eigenschaft als Vorsttzender dss geschäftssührenden Ausschusses für das Gauturnfest schtittlich für die dem Fest genrachte Bewilligung gedankt worden. Der Vorsitzende gibt zugleich seiner Freude tluöbrucf, dab daS Fest so schön mb harmonisch t>er laufen und von so schönem Welter begünstigt ^o^Bon^ Pfandmeister Gern mecker ist ein Gesuch wegen ander- weiter Regelung seiner Gehaltsverhältnisse cutgegangen, das an dm Finanzausschuß geht. .. . Don den hessischen ärztlichen KreiSvereinen ist eine Flugschrift gegen die Errichtung eines Unfallkrankenhauies eingegangen. Das Erträgnis des Oktrois im Jahre 1911 ist, wie der Vorsitzende mitteilt, 85398,74 Mark, wahrend es 1910J 83 291,30 Mark erbrachte. Daugesuche und dergl. Es war kürzlich beschlossen worden, mit der Handelskammer -Anlage, da hierdurch einem Uebelstand abgeholfen werde Stadtv Eickenauer meint, die Befestigung des Platzes an der Bibliothek sei nicht abgelehnt, sie solle nur aus Enpar- nissen gemacht roerbm. < • „ In bem Stautoertrag, der 1897 mit D^n seulin6 wegen des FabrikgrunbstückeS an ber Margarethmbittte abgeschlonen wurde, ist der Stadt die Verpstichtung auserlegt wordem einen Weg an der Seuling'sck)en Besitzung anzulegen. Herr sculmg besteht jetzt auf EtftUlung dieser Vertülichtung und eS wird beantragt, die dafür erforderlichen ^000 Mark zu bewckligem Stadtv. Winn regt an, ob man das Grundstück nicht an Nach "kürzer weiterer Aussprache wird die Sache aus Antrag des Deig. Grünewald an die Baudeputation zuruck- verwnseii^^^ § g n d w c h r g r a b e n , der die Grenze nach der Gemarkung Heuchelheim zu, bildet, aber ganz der Stadt gehört, ist eingestürzt und mutz erneuert werden dafür angeforberten 1200 Mark werben nach kurzer Aussprache O SBetterf elb, 18. Juli. Künftigen Sonntag findet hier das sechste JahreS f est des ÄerbandeS Ober- hessischer Posaunenchore statt. TaS Fest fönte schon im vorigen Jahre hier abgehalten werben, mußte aber verschoben werden. Die erste Ferer beginnt um 12'/3 Uhr, die zweite um 3 Uhr An 200 Posaunisten nehmen Arbeiterbewegung. Berlin, 18. Juli. Die im Zentralverband organisierten D«ckdeckergesellen und dilfsarbeitcr Gron- 6-r lins haben folgenden Beschluß gefaßt: Der Vorstand und tv: Tarifkommission werden beauftragt, außer bei den drei bisher »e'perrten Firmen auch auf weitere Firmen zum Angriff über- Iuneben, da durch die Maßnahmen der drei Firmen der Kamp, , i eus der Arbeitgeber eröffnet ist. London, 18. Juli. Die Verhandlungen zwifchen kau Vertretern ber Arbeitgeber unb der Streikenden im Lon- d» n e r tz a s en sind gestern abend wieder a b ge b r o chen worden. Vertreter der Leute lehnten die Forderungen der Arbeitgeber | i daß alle Arbeiterkategorien sofort die Arbeit wieder aumehmeii nQßteii und daß alles weitere späteren Verhandlungen uberhmen bleiben müßte. — Die Polizei konfiszierte gestern früh m einem l^trazug, der organisierte Arbefter nach Tilbury beförderte, funs- infiob on’, 18. Juli. Tie Dockarbeiter weigern sich n«ch immer, die Arbeit in Birkenhead wieder amzunehmen. Dünkirchen, 18. Juli. Die Hafenarbeiter haben beschlossen, an die französischen und ausländischen Hafenarbeiter einen dringenden Aufruf zu erlassen, in den Generalstreik zu treten ________ hat, wie Deig. Grünewald berichtet, in Ausführung eine« früheren Beschlusses der Versammlung zu einer gemeinschaftlichen Besichtigung der in Betracht kommenden Platze geführt. Als deren Ergebnis ist mitzuteilen, daß der Platz in der -f^hwarzlach an sich zwar als geeignet anzusehen ist, aber nicht in Betracht kommen kann, da auf absehbare Zeit ein Bahnanschluß dorthi nicht zu erreichen ist. Oswaldsgarten fcheidet mit Rücksicht au die Anwohner auS Tie Insel wurde allfeuig als vorzüglich geeignet bezeichnet. Auch Veterinärarzt Dr. Knell hat iie vom veterinärpolizeilichen Standpunkte aus als geradezu idealen Marktplatz bezeichnet. Die etwa kommeiide Lahnlanaloatwn roirt) durch die VerN'endung ber Insel als Markcplatz nicht beeintrachttgt. zer Platz am Güterbahtihof sei an nch,vorzüglich, Et ie aber aus- l scheiden, weil er zu weit von der -stabt entfernt liege u.nd bei seiner Wahl der Verkehr in der Stadt nickst gehoben werde Aus allen diesen Gründen habe sich der Marktausschuß einstimmig \ De?V^r U?e^nd°?teilt mit, daß der Bau aus schuß, der sich am Dienstag mit der Sache besaßt habe, zu demfelben Ergebnis gekommen sei. Auch hinsichtlich der ^^ricbtungskosten werde man mit bem Platz am Rangierbahnhof nicht billiger fahren Auch ber Vorsitzende des Deutschen VichhanblervereinS, Herr I Daniel von Ti rdorf hckbe bi' In el für am ge ignetiten gehalten D-r Platz müsse chaussiert werden, auch wenn man tnn nur vorläufig benutzen welle Ab r er kern ine woh. auch far die I endgültige Wahl allein in Betracht. Er babc mtt »errn Daniel auch über die Errichtung eines Fettviehmarktes rn sprachen und dieser habe unsere Stadt als geeignet dafür erklärt. I Als Platz hierfür käme wohl der fetzige Viehmarktplatz in Betracht. | Stadtv Petri würde den Platz westlich ber ^rfenbahn am Rodberg für am geeignetsten zur Unterbnngi.ng des Vieh ! marktplatzes halten. Dort fei auch ein Gleisanschluß möglich. Tie Manchbarkeit der Insel bestreite er Nicht. Stadtv. Wallenfels meint, bic Herrichtung der Insel als Marktplatz werde sehr kostspielig werden. Jedenfalls sei ber Platz am Rodberg sehr geeignet und werde wohl billiger kommen. Man solle auch hierfür einen Kostenanschlag machen. Stadtv. Troß spricht sich für die Insel aus, ber Errichtung eines Fettviehmarktes stehe er febr Neustabt sei in ihrer Ennvicklung sehr zuriickgeblieben, bas Walltor i B habe längst seine elektrische Bahn, bic Neustadt aber nidxt. : Deshalb solle man dafür sorgen, daß sie den Marktverkehr bald .n Detxstcht komme. , .. , Stadtv. Heichelheim betont, daß btc Handelskammer so-1 jjort beschlossen habe, dem Wunsche der Stadt zu entsprechen I iunti erst später auS den vom Oberbürgermeister bereits angegebenen Gründen davon habe Abstand nehmen müssen. Stadtv. Simon ist bezüglich ber Handelskammer mit Demi Beschluß einverstanden. Im übrigen könne man ja bei der An-I läge von Vorgarten freie Hand lassen Der Antrag der Baubeputation findet Annahme. _ I Der Reichsbankneubau soll nach ber BiSmarckstrafze I liegen die Baufluchtlinie hin zurückgestellt werben. Die Versammlung ist bamit einverstanden. . . .6 I PiDf Dr Leuten möchte sein an der »yriebrichstrake ge-1 llegeneS Grundstück teilweise bebauen unb bittet um ben etwa erforderlichen DispenS. Tie Baudevutation beantragt, die Be-I Wumaifunn auszusetzen, bis die Baupläne, vorliegen ES entsteht darüber eine längere AuSsprache, als deren Er-1 .aebni^ der Vorsitzende seiner Meinung dahin Ausdruck gibt, dar, Sei Vorlage der Baupläne aller Wahrscheinlichkeit nach ber ^iS- ?en-3 befürwortet werde. £-tcrr Körner, der in ber Krofdorser Stratze einen An- 'bau beabsichtigt, hat wegen des von ber Straße ihm ange onnenen Verkaufs cine-s Stückes Ltraßenlandes neuerdings mitgeteilt, der Streifen gehöre ihm nicht. Die Sache gehl zur Aufklärung an bic | Baubeputatton. Straßen- und Grnndstucksangelegenheiten. Für die Anlage eine? befestigten Verbindungsweges von ber Süd-Anlage nach der Plockstraße sind 180 Mark erfor^rlich Stadtv Dr. Ebe l meint, btc Befestigung be- kleinen Platzes vor der Universitätsbibliothek koste noch nicht einmal ,o viel. Mar kbe iic aber abgelebt, weil sie angeblich 600 Mark erwidere, Stadtv. Heichelheim ist erfreut über den fetzigen Beschlatz Uns MaroNo. ftdln 18 Juli. Das Marokko-Minen-Syndikat Rem- lüdb telegraphiert der „Köln. Ztg.": Die Gebrüder krcrnnesmann drahten aus Tanger: Die Meldun- ffit in frcrnzöfischen und englischen Zeitungen über die rmorbunfl unserer Angestellten in Tetu an sind trTtgJ >imtliche Diitglieber der Manntsmann-^xpedition sind ’r i 3, 18. Juli. Der „Temps" behmchtet, nach einem lelogramm aus Tetuan hätten die Bestrebungen der »rüder Mannesmann, in der Riffgegend Land zu erwerben, ll,ruhen zwischen verschiedenen vilfsstammen erzeugt Es sei schon zu Metzeleien und Plünderungen kommen und eine allgemeine Erhebung zwischen Rrff und Tetuan sei zu befürchten. Aus Rabat wird vom 17 Juli gemeldet: Das ganze D u k k a l a g e b i e t zwischen Narakesch, Mazagan, Asemur und Umerrebia befindet sich ' ^en^l8.^Juli. Ait Vussi und Beni Mgild besä'loss en, sich gegenseitig zu unterstützen aber eine De- !>nsivhaltung zu beobachten. Die Aufständischen hayama indten an Rvgi, der noch immer an der nördlichen Grenze chies Gebietes' steht, Hilfstruppen. • Melilla, 18. Juli. Einftußreiche Führer der auf- nikhrkrischen Stämme haben sich dem Generalkapitan unterworfen. KreiS Büdingen. — Büdingen, 15. Juli. (Schöffengericht). Der Tag. löhnet F. G. au€ Lcnnep wird wegen Lörperverletfung, Beamieu- beleidigung, WiberstandS gegen die Slaatsgewalt und Sach- befchabigung zu einer ®elamtftra(e von 2 Monaten und - Wochen Oieläuguis verurteilt. — Ter Taglöhner Gg.Lt. von Lorbach wirb wegen Betrug« zu einer ©elbltrafe von 8 0 TI L ober 6 ^.age Gefängnis verurteilt. - Ter Lchmiedegeselle H.h. aus MeugShausen wirb wegen Bettelns zu einer fcaftftratc von einer Woche per- urteilt - außerdem wirb auf Ueberweifung an die Lanbesvolizei- behörde erkannt. - Ter Taglöhner PH. E. II. von Vonhausen wirb wegen Körperverletzung als nichtfchuldig von Strafe nno Kosten freigesvrochen. — Der Schauspieler A. Sch., z. Zt. in Liegnitz, wirb wegen Diebstahls zu einer Gefängnisstrafe von eineni iag > verurteilt. — Tie Hauptoerhandlungen gegen ben Maurer B. D. wegen Betrugs, ben Metzgermeister und Landwirt Ehr. K. von Lieblos wegen Diebstahls unb gegen ben HanbelSmaim B. Sch. von Kilianstädten wegen Betrugs wurden zwecks weiterer Beweiserhebung ausgesetzt. — In der Privatklage deSK. N. von Bmd- sachsen gegen den I. K. TL ebenda wegen «c eitngnng rouibe bet Privatbeklagte zu einer Geldstrafe von 20 Ti k. oder 4 Tage Gefängnis verurteilt. — Tie Privatllage des Kaufmanns E. Sch. in Eckartshausen gegen die B. St. Ehefrau daselbst wegen Beleidigung wurde durch Vergleich erledigt. Giehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen Kreis Lauterbach. c WULUC UU| ..... -------, n. Schlitz, 18. Juli. Gestern sand in deut an dec In Preußen fei man in dieser Einsicht nictt ,o' ^lda idyllisch gelegenen Dorfe Uellershaufen das radc bic kommende Hafenanlage fei für die Wahl tzchUtzerländerMissionsfest statt. Obwohl dieses ' jährliche Fest nach altem Brauch an einem Werktag gefeiert wird, ist die Beteiligung aus allen Orten des Schlitzer- landes sehr groß. Auch diesmal hatte sich eine große Festgemeinde zusammenaesunden Die altersgraue Kirche fn i»° ementpe »meu-e .»»» ..... .vermochte kaum die Scharen zu fassen, die gespannt der platz Auch der Platz am Robberg sei sehr geeignet, auch ein GlerS-1 Pr^gt des Missionars JakobS kött er aus Leidig anschluß fei dort leicht möglich, wie bic früheren Verhanblungen lauschten, der im Anschluß an das Gleichnis vom barm- wcgcn Anlage einer Station bewiesen. Wenn man ben Platz ^ igen Samariter zur Mitarbeit am großen Werk der am Rodberg wähle, würbe man dem verarmten Walltorviertel Heidenmission aufforderte. Im Nachmittagsgottesdienste 6cliCStab.». G-b-itt ist für die Insel Allerdings 6=It, er ^gt- Pfarrer Da^^brrger ans der alle ' - 8 1 erfreute. Mit Tank konnte der Lrtspfarrer das schon verlaufene Fest schließen. Tic Kollekte, deren Ertrag der Leipziger Mission zugute kommt, belief sich auf 10 Mk.,- außerdem fanden Misfionsschriften willige Abnehmer. Ein Gesuch des Friedr. Well er um Erlaubnis zumLchank- v -.....- - - ■, wirtschailsbetrieb im Hause Wetzlarer^Weg 6d wird abermals am Feste. Als Festprediger treten auf Dekan Wahl, abgelchnt, da sich feit Tezember v. ^ , wo bas Gesuch schon Pfarrer Wc be r , Langgöns, Verbandsvorsitzcn- e in mal vorlag, bic Vcrhalmme hmfichtlich ber Beburmisfrage ^nb Missionar Arnold, Leipzig. Superintendent ein Gleiches Gesuch ber bch. Bönsel v, P°t«sen, Darmstadt, halt brr der zweiten Feier Ehesrau für Schiitzenstrabe 18, bei bem es fi<6 um ben Uebergang etne Ansprache. Rtiehfifra einer bestehenden Wirtfchaft in anderen Bentz handelt. Rrn5 diicooerg. 'Auch das Gesuch des Wilhelm Mayer um Erweiterung Q Friedberg, 18. Juli. Sitzung der Stadtver- seines Schankwirtschaftsbctricbes im Hause Kaiser-Allee 27 wird ordneten Der Bürgermeister beauftragt für den beurlaubten befürwortet unter ber Bebingung, daß die Wirtschaft tn emer s st leirat A^ulich Bürgermeistereisekretär Böttner mit der Proto- hand vereinigt bleibt. kollführung. Dem Bauunternehmer Mörschel wird die Anlage Vetschiedeoe^. I einer Privat st raße genehmigt gegen 3000 Mark Kaution und 'S 2 H'« IS«Q LS2. entrichtenden Neubau wird auf .300 Mark festgesetzt. Ein weiter beantragter Tresor soll für 2000 Mark erbaut werden, wenn eine fünfprozentige Verzinsung gewährt wird. Die Wohnungsmiete in dem Neubau des Steueramts wird auf 500 Marl festgesetzt. Von der Stadt Bad-Nauheim sind gegen den Vertrag wegen gemeinsamer Abführung der Abwässer einige Einwendungen erhoben worden. Soweit sie nicht eine besondere Schädigung der städtischen Interessen bedeuten, werden sie genehmigt, einige müssen abgelehnt werden Der Bürgermeister wird beauftragt, nunmehr energisch darauf ru dringen, bafc entweder der Vertrag zum Abschluß kommt oder die Stadt ihr eigenes Projekt zur Ausführung bringt. Aut eine Anfrage des Stadtv. Damm wegen des geringen Drucks der Gruppenwasserleitung während der Tagesstunden gibt der Bürgermeister die Gründe bekannt und versichert, bau bei einem Brandausbruch ein erhöhter Druck hergestellt werden könne. Von Oberlehrer Dreher sind der Stadt 78 wertvolle Bücher zum Geschenk gemacht worden, wofür ihm der Dank der Stadt ausgesprochen werden soll. Starkenburg und Rheinhessen. Dartwstadt, 18. Juli. Auf Antrag der Abteilung für Jngenieurwesen wurde dem Stadtbaurat Karl Steuernagel in Köln in Würdigung seiner hervorragenden wissenschaftlichen und ausübenden Tätigkeit auf dem Gebiete des städtischen Tiefbaues, namentlich der Abwasserreinigung und der öffentlichen Gesundheitspflege, von der technischen Hochschule die Würde eines Doktor-Ingenieurs ehrenhalber verliehen. = Darmstadt, 18. Juli. Für die Wettkämpfe beim akademischen Turn- und Sportfest haben sich bisher 99 Teilnehmer eingezeichnet und zwar 43 aus Gießen, 24 aus Heidelberg und 32 aus Darmstadt. Für den Dreikampf haben sich 43, für den Fünfkampf 15, für den Hürdenlauf 18 Studierende gemeldet. d. Mainz«, 18. Juli. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurden für Reklame- Aw ecke der Stadt 2000 Mk. bewilligt. Für die Errichtung einer Stadtapotheke wurden 98033 Mk., für die Anschaffung einer dritten Dampfturbine für das Elektrizitätswerk 240000 Mk. bewilligt. Bei dem letzten Punkte wurde erwähnt, daß sich das städtische Elektrizitätswerk immer mehr entwickel. So wurde für das Rechnungsjahr 1911 ein Reingewinn von 350000 Mk. vorgesehen, er beträgt aber 525 000 Mk. Eine Anzahl Kreisstraßenstrecken gehen wegen ihrer Ortsdurchfahrten in das Eigentum der Stadt über, zu den Pflasterungskosten trägt der Kreis 55000 Mk. bei. Hessen-Nassau. F. C. Haiger. 18* Juli. Der Regierungspräsident hat das ViehmarktSverbot aufgehoben. Gießener Strafkammer. Gießen, 16. Juli 1912. Diebstahl und Urkundenfälschung, Der Fuhrknecht L. V. von Rittsteig in Bayern, der früher einmal in Gießen in Stellung war, fuhr am 29. Mai d. I. mit dem letzten Zuge von Gießen nach Lich und stieg hier in den Lagerraum des Schuhwarenhändlers V. ein, wo er fünf Paar neue Stiefel im Werte von 50 Mark und einige Gummiabsätze stahl. Ms er die Stiefel in Gießen abzusetzcn suchte, wurde er verhaftet. Den Polizeibeamten gab er mehrfach falsche Namen an. Auch ließ er sich in dem Provinzialarresthaus unter einem falschen Namen in das Gefcmgenbuch eingetragen, obwohl der Verwalter darauf aufmerksam gemacht hatte, daß er sich bei falscher Namensangabe der intellektuellen Urkundenfälschung schuldig mache. Seinen richtigen Namen will er verschwiegen haben, weil er als unsicherer Heerespflichtiger gesucht werde. Da er wegen schweren Diebstahl bereits vorbestraft ist, wird er wegen Einbruchsdiebstahls, falscher Eintragung in ein öffentliches Buch Und falscher Namensangabe zu 9 Monaten Gefängnis, und 4 Wochen Haft verurteilt. Die Haststrafe wird durch die Untersuchungshaft für verbüßt erklärt.. sreinen Einbruchsdiebstahr, sondern Hausfriedensbruch nahm das Gericht bei dem Schweizer A. B. von Groningen an. Er ist des versuchten schweren Diebstahls angeklagt, weil er zu Friedberg in der Nacht vom 9. auf 10. Juni 1912 — einer Gewitternacht — die HauStüre der Wirtschaft zum Saalbau aufriß und in da? HauS eindrang. Denn auch der Angeklagte von cinanber abweichende Gründe für fein Verhalten vorgebracht hat und wegen Diebstahls vorbestraft ist, so konnte sich das Gericht unter den gegebenen Umständen doch nicht davon überzeugen, daß er zum Zwecke des Stehlens in das Haus ein gedrungen ist. ES sprach ihn daher nur wegen widerrechtlichen Eindringens in ein fremdes Haus schuldig und verurteilte ihn zu 2 Wochen Gefängnis, die durch die Untersuchungshaft für verbüßt erklärt wurden. Von der Anklage der Kuppelei freigesprochen wurde die Witwe R. E. in L Für schuldig befunden, obwohl vom Schöffengericht freigesprochen, wurde der Straßen- wart und Beigeordnete I. G. von B -G. Er soll nach der DnÜage einem 13 jährigen Mädchen an zwei verschiedenen Tagen, al? es beim Essentragen im Walde mit dem Angeklagten zusammentraf, unsittliche Anträge gemacht haben. Der Angeklagte bestritt jede Schuld. Das Gericht erachtete ihn aber für überführt. Er wurde daher unter Aufhebung des ersten Urteils mit Geldstrafen von zweimal 25 Mark bestraft. Gericht-saal. Berlin, 18. Juli. Von den beiden Leutnants Schmidt und Eggers vom 41. Infanterie-Regiment in Tilsit, die Ende Oktober 1911 wegen mehrfachen Betruges, Unterschlagung und militärischer Vergehen zum einem Jahr neun Monaten, und einem Jahr drei Monaten, sowie zur Ausstoßung auS dem Heere verurteilt wurden, ist, nachdem das Urteil vom .ReichSmilitär- gcricht an das Militärgericht des 3. Armeekorps zurückverwiesen worden war, Leutnant Eggers heute vollständig freige - sprachen worden. Schmidt wurde zu vier Monaten drei Wochen Gefängnis verurteilt. Die Verhandlung fand wegen Gefährdung der militärischen Disziplin unter Ausschluß der Oefsentlichkeit statt. Auch die Begründung des Urteils wurde in nichtöffentlicher Sitzung bekanntgegeben. Saarbrücken, 18. Juli. Dor der Ferienstrafkamwer des hiesigen Landgerichts wurde heute der Rendant Hoffmann der Spar- und Darlehenskasse zu Kaisen, die der Darlehenskasse deS Trierer Bauvereins angeschlossen ist, wegen Unterschlagung von 70 000 Mark in Verbindung mit Urkundenfälschung in 52 Fällen >u l1/® Jahren Gefängnis verurteilt, wobei 7 Monate der Untersuchungshaft in Anrechnung kommen. vermischtes. * Gin schrecklicher Unglücksfall. In die Königliche Klinik in Berlin wurde am Donnerstag daS Opfer eines schrecklick>en UnglückSfalleS eingeliefert. Das fünfjährige Söhnchen eines Gutsbesitzers aus Alt-Landsberg war mit zur Ernte hinausgesahren. In einem unbewachten Augenblick versteckte es sich in dem hohen Korn. Ahnungslos arbeitete der Vater mit der Mähmaschine, als plötzlich ein lauter Aufschrei erscholl. Eine Schneide der Maschine hatte den Kleinen am rechten Bein mit entsetzlicher Wucht getroffen, so daß e§ fast vollständig abgeschlagen wurde. * Eine preisgekrönte Bergsteigerin. Je einmal in 5 Jahren erteilt der österreichische Alpenklub einen Preis an besonders erfolgreiche Bergsteiger, die zu seinen Mitgliedern gehören. In diesem Jahre ist, wie der „Secolo XIX." berichtet, der Preis einer Dame zuqeteilt worden. Fräulein Helene Morarin-Andriewitsch, die gekrönte Bergsteigerin, ist, wie schon ihr Name verrät, Russin, hat sich jedoch in Oesterreich naturalisieren lassen. * Französischer Witz. Der Dichterfürst. Verleger: „Sie haben doch diese Verse schon jemand vorgelesen, nicht wahr?" Dichter: „Nein, Herr Direktor, noch nie . . ." Verleger: ,Ja hören Sie, woher haben Sie dann daS blaue Auge?" — Noch schlimmer. „Meine Frau martert mich. Sie kann nicht aufhören, mir von dem Mann zu erzählen, den sie vor mir gehabt hat." „Ach daS geht noch, lieber Freund. Meine Frau spricht immerfort von dem Mann, den sie nach mir haben wird." Unnötige Bemühung. Ter Gendarm hat eben einen Land, ft reicher aus dem Fluß gezogen. Kaum hat er wieder Atem ge, schöbt, so fährt er den Mann an: „Was soll denn das heißen? Finden Sie den Fluß nickt schon schmutzig genug, daß Sie noch da hineinspringen müssen?" — Unter Kunstjüngern. „Ta schreibt mir ein Gläubiger: Seit zwei Tagen habe ich keinen Bissen gegessen! . . . DaS soll ich nur tun, um ihn los zu werden?" „Das kannst Du sehr einfach haben: laß ihn weiterhunaern!" — Eine mitleidige Seele. Handwerksbursche: „Ach, liebe Frau, haben Sie nicht einen alten Ueberzieher für mich?" „Aber, guter Mann, finden Sie nicht, daß Ihr Rock schon alt genug ist?" Kleine Tageschronik. Aus Halle a. S. wird gemeldet: Bei einer Explosion auf der Braunkohlengrpbe bei Nieder-Bcuna wurden 10 Ar. beiter schwer verletzt. Aus Chemnitz wird gemeldet: Zwischen den Stationen Waldheim und Hartha wurde ein Kraftwagen von einem Eisenbahnzug angefahren. Das Automobil wurde zertrümmert. Ter Besitzer Blücher wurde schwer, ein Insasse leicht vorletzt. Ter Chauffeur Bader wurde getötet. Aus TifliS wird gemeldet: In dem Dorfe Gerga in Daghestan sind bei dem Einsturz eines Hauses etwa 30 Per, sonen unter den Trümmern begraben worden. 23 Leichen^ in der Mehrzahl von Frauen, sind geborgen. Aus Petersburg wird gemeldet: Ein Riefenbrand wütete in der Kolonie Nobel im Wiborger Stadtteil, wo von einer Maschinenfabrik und Eisengießerei die Arbeiter- und Be, amtenwohnungen liegen. Der Besitzer Ludwig Nobel entging durch einem Zufall dem Tode. Der Gesamtschaden beträgt über 1 Million. Aus Baku wird gemeldet: In Balachanh sind 14 Bohrtürme und ein Naphtareservoir durch eine Feuersbrunst zerstört worden. Nach einer Meldung aus' Algier sind in mehreren Crt- schaffen neun Personen infolge einer pestartigen Erkrankung gestorben. Der deutsche Professor Blum, der sich auf der Durchreise in N e w D o r k aufhielt, stürzte von einem elektrischen Straßenbahnwagen und erlitt einen Schädelbruch. Märkte. (In einem Teil der Auflage wiederholt.) tc. Frankfurt a.M. Dicht) of-Marktber ich t vom 18.Zull. Auftrieb: 131 Rinder^ darunter Ocksen 85, Bullen 3, Kühe und Färsen 46, Kälber 678, Schafe 71, Schweine 1586. Tendenz: Rinder bleibt Ueberftanb, Kälber sehr gedrückt, Sckase ruhig, Schweine schleppend. Bei Kälbern, Schafen und Schweinen bleibt Ueberftanb. Preis für 100 M. Lebens- Schlacht- gewickt Kälber, Mk. Mk. Feinste Mastkälber........... 58—62 96—108 Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... 52—66 88—95 Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . 46—50 78—85 Schn f e. Ctallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . 40—00 84—00 Schweine. Voll fleischige Schweine von 8C—100 kg Lebendgewicht........ Vollstelschige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht. .... ... Dollsteischige Schweine von 100—120kg Lebendgewicht ....... Lollftelschige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . ....... ko. Wiesbaden, 18. Juli. Heu« und Strohmarkt. Angefahren waren 21 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: Heu, altes, 7.00—8.00 Mk., Heu, neues, 5.20-6.00 Mk. Stroh iRichtstroh) 4.40—5.00 Mk. — Frucht markt. Hafer 23.00 bÄ 00.00 Mk. Alles für 100 Kilo. Verantwortlich für den politischen Teil I. 23.: R. Lange. Müller'sche Badeanstalt. Wasserwärme der Lahn am 19. Juli: 19° B. ' 61.00-63.00 61.00—62,00 61.30—63.00 61.00—63.00 79,00—81.00 78.00—80.00 78.00—80,00 78.00—80.00 iw g CD 00 OD Oi **■ a n * S'SS = & 2 cv 3 A tc w Windstärke ro to to .3. = 3* S' C/)° LL>- eu A 7L Windrichtung c/> o CD (f) t3 CD O l-L pto M IO 03 00 co LZ. — — q> w fc> a> 5 -■h = : G3 = E S-.ö SS © CT- F i— 60 60 o« *-• a> CDJX ro SP» I * 8 Z h 5" ZT 3 C w SU ® tä — >$y — — et. #v.ey 5. bS - » ‘ -3U S.*S.f8 s Ls S2. S r» = = 52. CO^e = • ooS ä — O' n 2, co l$v " nä -Z 3.»» 3 ZZ => ° 3 5* » • 2 &s auf 0° reduziert Temperatur der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit P, 2 Ä- S",ä H: ro' to § =- kO'* er c o 5 o S W =2 <3 <5räb bei SeroBfitinig in gkhnirl txr stchid HimmrUfl. K> to to Sco O — 3 n S S ~!or-g' r» Versteigerungen Versteigerung. Montag, den 22. dc>. 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