cteni- ösH ßcn vor TcrTo? gefangene Bulgaren wurden mit voller Au- Die heutige Nummer umsaht 12 Seiten. >ori >tts Mit trän« eblich aber *, lprcb eiben, )bem teilte, cltruf ilsivn. i nur Hvnak |ß monatlich 76^1., otertel< iäbrhcb '5tt. 3.80. burd Abbott- il 3w«cifteflei monatlich 65 ’Uf.; burcX biei;ofi Dtt.2.—otertd- läbvl. auSlctiL Beuella» tfeilenvveiS: total 15tMw ausiväns 20 i'teimtq. (Sbefrebatieur: 21 Goey. VeraulworlUch füx den pohtildieii teil August QdoeR. tüt . AtiilUe* ton“. .PenngchleS' unb „(Äeiidii4taal*' $L 'Jleu- ratti, tut ,Stabt unb Vanb": tüt ben 'Miijeißentetl £> Beck Konstantinopel, IC». Nov. Suleiman - Na - zif, ein einflußicichcs Mitglied des jungtürfischen 5komi tecs, ist verhaftet worden. Es verlautet, da st weitere Verhaftungen von Juugtürlen bevorstehen. Die Polizei fahndet auf etwa 50 Mitglieder des jungtürkischen Komitees, unter denen sich einige frühere Minister befinden. Gerüchtweise verlautet, die Re gierung habe bereu Verhaftung airgeordnet, weil angeblich Beweise eines Komplottes entdeckt seien. Die Polizei nahm auf Grund von Aussagen zahlreicher Zeugen über Me Veranstalter des Meetings, das kurz vor Ausbruch des Krieges vor der Pforte zum Protest gegen die Durch- jührung ‘ des Artikels 23 des Berliner Vertrages statt gefunden hat, etwa 30 Verhaftungen vor. Unter den Verhafteten befinden sich der ehemalige Mali von Trapezunt, Suleiman Nazis, der Journalist Tr. Mdullah Dschevdet, der frühere Mgeordncte von Adrianopel, Jack, der frühere Abgeordnete von Kara Hissar, Riza Pascha, der Journalist Dschandschet, der Chefredatteur des Tanin", Minhidden, sein Bruder Suad, der ehemalige Direktor und ein Beamter des Prestbureaus. Aus die ehe maligen Minister Haladschian Ismael und Babanzade wird gefahndet. Schlimme Zustände der Türlcn bei Tschatalüscha. Bukarest, 17. Nov. Nach brieflich aus Konstantinopel eingclanfenen Meldungen erscheint, wie ausländische Offiziere, die Donnerstag und Freitag d.e Verteidi aungslinie von Tschataldscha besuchten, berichten, die L a g e aussichtslos. Die Schützengräben sind nur teiliuiiie ausgehoben: Berge von Schanzzeug und große Mengen zu gefährden. Line neue türkisch-bulgarische 5ch!acht. Konstantinopel, 16. Nov. (5 Uhr nachmittags.) Heute morgen begann zwischen drei türkiichen Divisionen und den bulgarischen Streitkräs t e n bei den Positionen Machmud Pascha, bei Hadomroe) Tschildtepe sowie Herbie bei Bojuk-Tschekmedze eine Schlacht, die noch im Gange ist. Konstantinopel, 17. Nov., 3.4O nachm. (Von unserem Privattorrespondeiiteu.i Da seit dem frühen Morgen heftiger .Kanonendonner von Tschataldscha her zu hören ist, wurde beschlos'en, nachmittags zum Schutze der nach Pera sührenden Zugangsstraßen Matrose n d e t a ch e m e n t S der Kriegsschiffe zu Ian» den. Vom italienischen Kreuzer „Coalit" sind um 3 Uhr nachmittags bereits Hängematten und Kleider für ein Landungskorps gelandet worden. Die „Loreley" fährt nach Haidar Pascha zum Schuhe der anatolischen Bahnhofsanlagen und der dortigen Kolonie. Die Stadt ist voll- tommen ruhig. Der Berliner „Lokalanz." meldet aus Konstantinopel: Die Türten warfen den bulgarischen linken Flügel bei Derkos zurück. Auch an anderen Stellen sollen die Bulgaren, die in die Tsck.ataldschasortlinien einzudringen versuchten, zuruck- geschlagen worden sein. Die Türken s o l l e n neun Kanonen erbeutet und acht Bataillone gesungen genommen haben. 180 von den Freiwilli- rüstnng hierher gebracht. Konstantinopel, 18. Nov. (Amtlich.) Nazim Pascha richtete an den Großwesir ein Telegramm, daß infolge des Vorrückens der bulgarischen Infanterie die türkische Infanterie und Kavallerie gestern vormittag an der Tschataldsck)a-Linie in einen Kampf verwickelt »vor. den sei, der bis Sonnenuntergang angedauert habe. Drei bulgarische Batterien seien zerstört worden und die türkischeJnsantcriehabe die bulgarische zurückgetrieben. Der Widerstand in Adrianopel. Der „Malin" erhielt ein Telegramm aus Adrianopel ohne Datum, daß der Platzk^nmandant General der- Artillerie Schukri Pascha entschlossen sei,'bis zum lebten Mann Widerstand zu leisten. Wahrend des Kampfes am 8. November habe Schukrr Pascha inmitten des Kugelregens unerschütterlich a n s g e h a l t e n und die Soldaten mit den .Worten er* niutigt: Fürchtet nichts, meine Kinder, das ist nur Rauch und S>taub. Die L olera Konstantinopel, 17 Nov. Amtlich toerbert 2 3 Cholera fälle gemeldet: e in er davon ist tödlich verlaufen. Einige Botschafter haben die Pforte ersucht, Maßnahmen zu treffen, um eine weitere Ausdehnung der dl! q ^Ub Xi t, ? prh ^rtinato Gießener Aonzertverelu. Gießen, 17. Nov. Zweites Konzert. Erster OrchesterabcndimStadtthcater. Der heutige Abend stand unter günstigen Zeichen: Hervorragende Künstler und ein Programm mit glücklicher Auswahl qdler, gehaltvoller und zugleich im besten Sinne volkstümlicher -VhniL ß« verdient unter diesen Umstanden besondere Anerkennung, daß der Zlonzertverein durch Ausgabe billiger Karten zur Hauptprobe auch Minderbemittelten diese Bildungsgelegenhett zugänglich machte. Wir hosten, daß der Erfolg dieses Versuches dazu ermutigt, kun,ng- Kn womöglich alle Hauptproben größerer Tonwerke rur breitere Volksschichten nntztar zu machen. Die Zusammenstellung, Mozart, Beethoven, Wagner ist eine ganz harmonische. Sind auch Manche gewohnt, den großen Lpenv Reformator und Mitbegründer des neuen Mu, ik-S ty ls vor wiegend als Gegensatz zur älteren Tonkumr aufzufassen, so bricht nch doch die Erkenntnis Balm, wie sehr auch Wagner in seinen Vorgängern wurzelt. Mit begeisterter Verehrung hat er gerade zu Mozart und Beethoven ausgeblickt. Spuren Beethoven,c^r Einftupe und auch in der dritten Programm-Nummer (■/? Der Krieg und der schwarze Tod. Während in Kvustantinopel und bei den Tschataldscho befestigungen die Cholera iljre zahlreichen Opfer fordert, soll in den letzten Tagen doch noch eine große Schlac! '. stattaestrnden haben Zwisckßnr Schilderungen über das (Harb der kranken Soldaten verbreit n die türkischen B t er auffällige Si e g e s b e ri cht e. Die türkischen Truppen sollen die Vulgaren besiegt und zurückgetrieb n haben; nach einer Meldung der „Franks. Ztg." sollen dabei sogar 830D Bulgaren in Gesangensck?aft geraten sein. Amtlich liege freilich noch keine Bestätigung vor. Es handelt sich ver mutlich wieder um -große Uebvrtreibungen, dmen vi ll.icht auch die Ausbreitung der gefährlichen Zßrankheit anheim- o es all en ist. In Konstantinopel hwrscht ferner augenblicklich wieder einmal eine JungtürkenlMe. Die unheilvol.e 'strfetzung der Parteien hat auch in den Zeiten der tiefsten 9tot bei den Türken noch nicht aufgehört. Wir erhalten folgende Meldungett: Konstantinopel, 17. Nov. 6 Uhr 20 Min. nack'm (Don unserem Privatkorrespondenten Die B o t s ch a s e r- lonferenz zum Schutze der Europäer w hrl seit t Uhr nachmittags. Außer dem ttaHcnifdien Landungslorps ist auch eine Abteilung englischer Matrosen g-landet worden, ie das Wachtlßaus am Eingänge der Borst d Sch'schlt b - ktzte, um dort eine Mareonistation anzuleg.n. T:e M t- stieder der europäischen Kolonie wurden unterrich et, daß ie durch die Landung der Matrosen sich nicht beunruh g n assen sollten. Der Kanonendonner war bis Sonnenun er- gang hörbar. Verhaftungen von Jnngtiirken. Cholera zu verhüten. , .r, Tie Cholera wird zu einer Eäetgel, dte schrecklicher tst, als der Krieg. Die Behörden sind machtlos, der Lage entgegenzutreten. 300 0 Kranke sind mit der Bahn nach San Stefano gebracht worden, wo sie 24 Stunden ohne Nahrung und ohne Wasser gelassen wurden. Dte r cr vorhandenen Aerzte erklärten, sie seien nicht m der Qacic, die 3000 Kranken zu pflegen unb taten garnichts. Der ^ug hätte zurückgebracht werden sollen, aber auf den Protest der Eisenbahnbeamten imb nach dem Einschreiten des österreichisch-ungarischen Botschafters sind die Kranken jetzt in den Quarantäne-Stationen untergebracht worden. Schreckliches wird über die Leiden der Manken in den Hospitälern erzählt, namentlich über die Gesichtlosigkeit und die Unfähigkeit der türkischen Aerzte und Pfleger. Bclagcrungszustand in Saloniki. Saloniki, 16. Nov. Türkische Soldaten sprengten heute nacht eilt Munitionsdepot bei ben Artilleriekasernen in Schitimlik in die Lus t. Infolge der Explosion wurden Hunderte en tro a f f neue t e r türkischer Soldaten, die in der Umgebung des Munitionsdepots lagerten, getötet oder öermun- bet In der Stadt entstand eine Panik. Griechische Truppen mußten bei dem Wardartore die Waffe gebrauchen, da die Türken auf die Soldaten schossen. Uebcr Saloniki ist der Belagerungszustand verhängt worden. Tie Bevölkerung kann aber infolge der Anwesenheit der großen Truppenmassen sich nur schwer beruhigen. Das Fort Karaburnu ist bereits ben Griechen übergeben unb die Entwaffnung ber türkischen Truppen beendet worden. Prinz Nikolaus wurde zum militärischen rromman- bauten von Saloniki ernannt. Der griechische Justizminister Raetivan, der Bevollmächtigte der griechischen Negierung in Saloniki, veröffentlichte eine Pr oklama-, t i o n, in der er seine Freude aus drückte, in ein Land ß 98053 378 [50*1 5 688 92 814 [600] L 96 (500) 774 8M 3 69 813 28 98 953 '51 1500) 842 959 687 9 96 W 2S 108064 161 82 84 188 263 331« U 081G9 M VA 113 573 843 63 W 18 773 80 920 W 1001 826 [ 500)1 00\ 32 36 45 !> 6 309 614 614 15 14 693 683 891 W )] 64 68 1170« 5 1 3 67 118021 2? 4 647 747 63 87 S 66 877 917 121« ^2007 ( 3000) 30 211 00) 847 1 2 3280 372 209 324 43 6' f» 790 850 126022 « )0] 607 126024■ 141 4 79 ( 5000) 1271’ | 222 (3900) 87 SU I 74 314 448 77 641 905 131M9 126 « 1 132417 844 !8 70 667 811 67 W 625 80 135«’^ Stack^cldraht liegen besonders auf dem am meisten gefährdeten nördlichen Flügel unbenutzt umher. Tie Mannschaften sind infolge der Cholera meist außerstande^ zu arbeiten. In den Schützengräben wachen vereinzelte Soldaten, während zahllose Kranke auf den Feldern dahinter sich stöhnend in Krämpfen winden und sterben. Aus den Wegen, die strahlenförmig von den einzelnen Korps zur Zentrale, zum Bahnhof von Hadem ko es. führen, wanken unzählige ch o l e r a f r a n t e Soldaten in der Hoffnung, mit Hilfe der Bahn aus dem v.rs.itchten Gebiet entfliehen zu lönnen. Auf dem Bahnhof in s?ab in« koej ist in einem Salonwagen das Oberkommando Nastin Pascha, in dem Stationsgeb itde bas Komm-'ndo d ersten Korps Ali Nisa Pascha. Dieser war an Cholera hoffnungslos erkranit un sollte sterb nb nach Konstantinopel gebracht werden. Auf dem Gelände um den Bahnhof herum lagen tausende von erkaufen Soldaten. Die Bekämpfung ber S uche ist umn glich. Bei Derkos, wo die Wasserleitung für Konst?u in pel beginnt, steht ein Wachtkommando, von d m am T mnerstag nacht zwölf Mann starben und fnn z'hn sr.wer erkrankt n Ta dort die Latrinen fehlen, besteht die Gefahr, daß »die Mouftaiitiuobeler Wasserleitung vers ucht wird. Tret Aerzte, die sich in Derkos befinden, können nichts weiter iuu, als für die Bestattung der Leichen zu sorgen. Tie Offiziere, die weit von den tür ischeu L wen ritten, konnten au;;er einigen vorg.schob u n bulgarischen Ba terten leine !Bulgaren seststellen. Tagsüber wurde mehrfach von den , Batterien gehu rt. Auch türkische Kr i e g s sch i f fe, bie vor Derkos liegen, griffen mit Geschützfeuer ein. Nach Anschauung der Lji ziere ist rs unmöglich, bei Tscha.a.dsch.i noch zu kämpfen. A.lerdings ist es auch für die Bulgaren unmöglich, die Stellung zu bese en, p-ljuc bic gesamte Armee durch die Chocera rocg roohlgclungen: eine ideal vollkommene Aufführung vermag ja bic Wirklichkeit nie und nirgends zu bieten; genug, wenn verständnisvolles Streben sich dem Ideal mehr und mehr nähert. Am besten gefiel uns die Ausführung der beiden Ecksätze. Im bent tiefsinnigen -weilen Satz ließe sich manches noch seiner herausarbeiten bie Möglichkeit zahlreicher Proben vvrausge,etzt!) Tte Blechbläser waren nicht burchweg auf der Höhe, in dem so genial unb naturfrisch erfundenen Trio des Scherzo gelangen ihnen bic Fortissimo-Steilen nicht vollkommen tonrein; recht wacker hielten sich die Fagotte, denen hier einige besondere Aufgaben anvertraut inb. — Ten Tirigentenstab bei sämtlichen Darbietungen führte Herr Professor Trautmann mit gewohnter Umsicht und anfeuernder Hingabe. **• — Zäzilienverein und Frankfurter Zeitung. Aus Frankfurt a. M, 17. Nov., schreibt unser dortiger Mitarbeiter: Tem eigenartigen, im Konzertleben vielleicht einzig dastehenden Vorgehen der hiesigen Museumsgesellsck^ift, ber „Frankfurter Zeitung" wegen einer scharfen aber sachlick>en Kritik die Referentenkarten zu entziehen, ist setzt auch derZäzilienverein gefolgt. In einer außerordentlichen Generalversammlung wurde mit 82 gegen 49 Stimmen ber regelrechte Boykott über bic Zeitung ausgesprock>en und beschlossen, ihr überhaupt keine Referentonlarten zuzustellen. Es sei hierbei erwähnt, daß Willem Mengelberg auch zugleich Tirigent des Zazilienvereins ist, daß also zwischen beiden Mufikgesellfck)aften eine geroufe Jnterenen- gemeinsck'.ast obwaltet. Ter Journalistenverein wird sich bereits Montag abend mit dem Fall beschäftigen und Stellung zu diesem unbegründeten Vorgehen des Zäzilienvereins nehmen. Wie verlautet, werden sich die übrigen führenden Blätter Frankfurts und Zugleich auch die Musikkritiker auswärtiger Blätter mit der Frankfurter Zeitung solidarisch erklären. Ucbttgens zeigen die Kon- icrte ber Museunisgesellfckaft neuerdings eine auf lallende A b n a hm e d es B e s u ch s. < . — In der Festsitzung der Münchener Akademie der Wissenschaften wurden u. a. folgende Neuwahlen bekannt oegeben: Zu korrespondierenden Mitgliedern wurden ernannt: Dr Struve, Professor ber Astronomie in Berlin und Tirektor der Stemroarte, Tr. M i 11 a g - L o ef f l e r, Professor ber Mathematik in Stockholm, Tr. Schwarz, Pvofesior ber Mathematik •n Berlin, Tr. Walther Nernst, Professor der Physik und bet Chemie in Berlin, Tr. Exner, Professor der Physwlogie in Wien, Nathorst, Professor und Direktor des Paläo-Phy- ' alogisch en Museums in Stockholm, Bailey Willis, Professor ber Geologie in Chicago, Dr. Henri Pirenne, Professor der Geschichte in Gent, John P. Mahassy, Professor der Geschichte in Dublin, Aloys Schulte, Professor ber Geschichte in Bonn. N, 272 Erste; Blatt 162. Jahrgang Montag, 18. November 1912 Der »letzter ta)etger JIW M VT Siebener Anzeiger Vernfprech - An! chl uster SSSr General-Anzeiger für Gberheffen Annahme von Anzeigen flototionsbnid und Verlag der vriihl'fchen Univ.-Vuch- und Steinönidcrei R. Lange. Heöaftion, ikrpedilton und vruderet: zchulftraße 7. bi üorm^mfl6nu9niib” vüdingen: Zernfprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnyosstraße 16a. unter st ü r> c u. Durch die Verbreitung ioldicr n n g frei m t e u 61 e r ü ch i e bezweckt b nlick v o n r u i f i f d) c n 3 u t c r c f f e n leiten m lassen Deutjcbeö Kcid?« Die Diätenfrage der preußischen Landtags- a b g e o r b n e t e n. Der Ausschuß bes preußischen Abgeorbnetenhcuises zur Beratung ber Anwesenheitsgelber hat einen Antrag Dit Fürth und Genossen angenommen, die Regierung zur Vorlegung eines Gesetzentwurfes cruf^u fordern, durch den die Gewährung von Reisekosten und Diäten neugeregeli wird und zwar nach dem Grundsatz von Freisahrkarteu und Anweseuheitsgeldern. Der 6 0. Geburtstag des Großherzogs von Oldenburg’ nmrbe in ganz Oldenburg, besonders von bett Schulen und bei dem Militär festlich begangen. Die Deputation der Handelskammer überreichte dem Großherzog, der zur zeit mit seinen .Kindern in Lensahn (Holstein' weilt, eine in den Kreisen von Industrie, .Handel und Schiffahrt gc sammelte Spende von 60 000 Brark zur Verwendung für den Deutschen Schulschiffverein, dessen Vorsitzender der Großherzog ist. Wachsender Eisenbahnverkehr. Wie die „sttvrdbeutschc Allgemeine Zeitung" schreibt, drückt sich die gewaltige Berkehrssteigerung, die Ursache derBetriebs stör ungen im rheinisch-westfälischen In- dustriereoier, auch darin aus, daß die Gesamteinnahmen der Preußisch-Hessischen Staatseisenbahnen in den ersten sieben Monaten des Etatsjahres ein Mehr von 94,9 Millionen ausweisen. „Die Staatseisenbahnvenvaltung ist unter Einsetzung alles notwendigen Personals und Materials bestreht, der Schwierigkeiten Herr zu werden. Zur.Entlastung der stark beanspruchten Strecken sind zahlreiche Züge auf minder belastete Linien umgelegt. Die Vorarbeiten zur schleunigen Ausführung zahlreicher baulicher Ergänzungen sind im Gange. Dem Personal wurden Remunerationen und Lohn Zulagen gewährt. Ein hervorragender betriebstechnischer Sachverständiger ist als Kommissar mit weitgehenden Vollmachten abyeordnel. Die Staatseisenbahuverwaltung hofft, daß in der zweiten November Hälfte, wo der Verkehr nachzulafsen pflegt, eine allmähliche Besserung eintritt." Zur Verurteilung des Hauptmanns Koste- witsch. Hauptmann Kostewitsch begab sich zunächst nach War schau und von dort nach Petersburg. Erst nachdem er dort mit maßgebenden Persönlichkeiten Rucksprache ge nominell hat, wird es sich entscheiden, ob gegen das Urteil des hiesigen Landgerichts Berufung eingelegt werden soll. Di e Schaffung von Arbeiter Wohnhäusern i|i Hambur g. Der Hamburger Senat beantragte bei der Bürgerschaft die Bewilligung von 1 760 000 Mark zum A n« ! kauf von Pr iv a k gru n d st ücken und zu Terraim arbeiten zur Erbauung von Arbeiterwohnquartieren ach linken Elb u f er. Aus und Land. Gießen, 18. November 1912. Die neue Lesehalle. In aller Stille ist vor einiger Zeit die neue erweiterte Lesehalle in Benutzung genommen worden. Nachdem nun auch die letztest Einrickiungsarbeiten vollendet sind, fand geftern eine Besieg tigung der Lesehalle burd) die Vertreter der Behörden Und der Stadtverwaltung, sowie sonstiger Interessenten ftatt. Prof. Dr. König, der Vorsitzende des Lesel-allcpereins, warf dabei einen kurzen Rückblick auf das bisher aus diesem Gebiete Erstrebte und Erreichte. Er dankie allen, die bei der schaifung der größeren Lesehalle wieder den Verein unterstützt Ixtben, besonders der Stadt veiavaltung für die Ueberlaffung und .verridyrujig der Räume, Architekt Allvater für die perstäudnisvolle Ausführung der Um- änderungsarbeiten, Kaufmann Schuchacd und Geheimrar Praß Dr. Sommer für die tatkräftige Hilfe bei der Neueinrichtung usw Der Rektor der Landesunioeriität, D. Eck, gab seiner Freude über das Erreichte Ausdruck und wies darauf hin, daß die Lese- und Bücherhalle in zweifacher Hinsicht mit der Universität verbunden sei, einmal burd) die Mithche mehrerer Professoren usw. an der Arbeit für die Lesehalle und dann durch die eifrige Be Nutzung ihrer Einrichtungen durch die Studierenden. Geheimrat Prof. Tr. Sommer erläuterte kirrz den Plan der neuen Einrid)> tung und teilte mit, daß in Zukunft Erläuterungen der ansge stellten Knnstzverte, DirilcirfM auch Vorlesung guter Literatur an einem Wochenabend stattfinden solle; auch Projektionsvorfülnungen seien für Eravachsene und Säniler in Aussicht genommen. Stadlv. H ii h >i bankte namens der Stabtverordnetenvecsammlung für die anerkennenden Worte und versicherte, daß sie auch fernerhin der Lcselxllle iljre Sympathie bewahren werde. Znm Sdstuß wies Lehrer Müller, der Vorsitzende des Bürgervereins, auf die Bibliothek des Vereins hin, die in der Lesehalle ihr Hrim gefunden hat, und versprach die weitere Förderung der gemeinnützigen Anstalt. Die Lesehalle nimmt jetzt das Torhäuschen am Selterstor, das früher and) den Zwecken der Büdxwballe diente, vollständig ein. Man betritt die freund! ick-cn Lese räume auf der linken Seite des Eingangs und findet hier zunächst hauptsächlich die Tageszeitungen. Gleich daneben ist die Kleiderablage. Auf der anderen Seite ist der Lesesaal für die Zeitscljriften, die Handbibliothek, Schreib gelegenheit und ein abgetrennter Raum, in der die wertvolle eflmmlung von Kunstwerken, die Herr Schnchard als Leihgabe zur Verfügung gestellt hat. Wertvolle Kunstblätter, die ausgc wecipelt werden tonnen, zieren die Wände. Auch die von Proi. Dr. Sammer zur Verfügung gestellte Diapositivsammlnng mit Ansichten aus ganz Europa ist zum Teil hier zu sehen. Die neuen schön und zweckmäßig eüigrricbteten Lesehalle räume erfreuen sid> eines immer regeren Besuches, ein Beweis daiür, daß der Lesehalleverein mit seinen Bestrebungen auf dem richtigen Wege ist. Möge es ihm nie an tatkräftiger Unter stüyung seiner Bestrebungen fehlen. ** D ie Universität auf der Darmstädter Ausstellung. Am Samstag besnchte die Universität Gießen, Professoren, Studenten und Hörer mit dem Rektor der Universität, Prof.'Dr. Eck, insgesamt etwa 250 Personen, darunter viele Damen, die Ausstellung „Ter Mensch" in Darmstadt. Die (Seriellidxiit traf am Vormittag mit Sonderzug in Darmstadt ein und wurde von dem wissenschaillidien Leiler der Ausstellung, Regierungsrat Dr. Woithe, im Namen und im Auftrag von Herrn Lingner begrüßt, der fein Bedauern aussprechen ließ, nickt selbst zugegen sein zu können. Obermedizinalrat Dr. Balser begrüßte die Anwesenden im Namen des Hossisdien Ministeriums, Abteilung für öffentliche Gesundheitspflege. Zur Führung hatten sich außer den beiden Herren noch einige Aorzte aus Darmstadt, Sanitatsrat Dr. Hoffmann, Dr. H ü f s e l, Dr. Kautzsch, Dr. Langsdorfs und Dr. Vidal eiugefunben, in deren Begleitung die Ausstellung am Vormiltag und am Nachmittag gründ lick befidniqt wurde. Ebenso wohnten die Damen und Herren einer wissenschaftlichen Kinovorführung in der Ausstellung bei. Tie Besuchei venveilten jedesmal mehrere Stunden in der Ausstellung and sprachen über das Gesehene ihre höchste Befriedigung aus. — Tie Firma E. Klingfpor hatte dabei ihren Beamten nnd Arbeitern >'>elegenheit gegeben, die Ausstellung auf Kosten der Finna zu besuchen. •• Gießener Stahtthe ater: .Autoliebchen". Tic neue Gcsangspossc ^Tas Antoliebchen", die über drei üücklichc Vater verfügt, erwies sich auch bei ihrer hiesigen .Aufführung als ein Schlager. Das Publikum unterhielt sich anss angenehmste und die von Herrn Norden tüchtig ge- icitetc Aufführung war sehr lobenswert. Von den Darstellern sind die Damen Scholz, Dagny, Jüngling und Rapps, so. wie die Herren Grosser, 91 orben und Goll zu nennen. Aus den Inhalt kommen wir noch zurück. •• TaS Natur-Theater Gießen beabsichtiat, im Sommer 1913 zur Hundertjahrfeier 1813,1913 eine größere Aufführung zu veranstalten. Um einen Teil der Unkosten zu decken, findet am 23. November 1912 in der dienen Aula ein .Bunter Abend* (musikalische und rczitatorischc Darbietungen) statt (Siehe Inserat.) ♦* Ter Gesangverein 2 i e b cj f r a n j, btr älteste Ge- 'angverrin unserer Stadt, feierte am Soimra i sein 75 jäh. Bestehen in Steins Saalban. Im Mittelvimn der Fein stand ein Konzert, das bei auherorbcutlidi starkem B iuch sehr ickon verlies. Mit der i'.'rihcvollen Iubelouvertüre van E M - Weber eröffnete untere Regimentsmillik unter Oberrnnfikm.: ,ev: 2 ober tüchtiger Leitung das Konzert, worauf nack dein is-ri lenrrucb" Fraulein Gunci Mayer einen sehr Inlbubeii Proloa sprach, der von Schriststeller Ludwig Beil in Hamburg für oas Fest verfaßt worden war Der Präsident des Vereins, Stadw T ab, r, wart dann einen Rückblick auf die Entwickelung des Ver-.n:', ncd> bent er die zahlreichen Gäste begrüßt hatte OKiegs Mönuerchor mit Orckester ,,Länderkennung^ gab dem Ehor Gckeg nöeil, feix gutes Stiinmaterial und gute Schulung z» zeigen. Tast er auch über tüchtige Svlokrafte veriügt, bewies das von Herrn K. Taber lehr hübsch gesungene Baritonfolo. Herr Franz B euer dirigierte dielen nnd die »olgenden Chöre mit großer Dünne und glildhd)« Hand, so daß die Hörer davon einen reinen durch keinen ^zeylsch.aq getrübten Genuß hatten. Besonders erwähnt sei noaj der 'risch gelungene Chor von Hegar „In den Alpen" und die herzigen Volkslieder. .Frau Kate Lerdi Gießen sang mit iliier ansprechenden Soprannimme einige Lieder und taub ee.mü 1 bhajten und wohlverdienten Beifall. Dasselbe gilt von Herrn Willy Roland, der mit großer Sicherheit einige Lieder sang Ter Sanger hat namentlich in der Mittellage eine schöne nnd fvär.ig Tenor* stimme und mußte tick zu einer Zugabe verstehen Die Klavierbegleitung wurde von den Herren Musikdirektor Krauße und Pianist S? ahn in bester Weise ausi''ü!' Tie iroftc Pbentisie aus „Lohengrin" nnd Liizts ungarvdie Rhapfodie Nr 1. d von der RegimentSuiutik gespielt wurden, veroollüänt'i uvn das Pro- gtnmm in bester Weise. Im Anschluß an das Konzert fand ein Festessen statt, das eine ungemein zahlreiche Beteiligung gefunden hatte. Im Verlaus des Mahles brachte der Vereinsvorsitzende Stadtv. Faber einen Trinksvruch aus den Olroßl r;og au-. Beigeordn. Keller übermittelte dem Verein die '.'Kück'.vüWche der Stadtverwaltung, dankte ihm für seine Mitwirkung bei abl- reicken gemeinnützigen und vaterländischen Bestrebungen iinb wünschte ihm weiteres Wachsen, Blühen nnd Gedeihen. Ter 2. Bereinsborfitzende Stadl". Troß dankte mit einem Hoch auf die Stadt Gießen. Er verkündigte dann, daß der Vere'ii Herr» Faber, ber seit 1864 im Lieoerkranz Sänger ist, zu kein n Chic» Vorsitzenden ernannt habe. ;lu Ehrenmitgliedern wurden ernannt die Herren Fr. Baumann, Ein. Reinhardt, Louis Hauback, Moritz Krämer in Darmstadt und Julius Mvhk in Osienback Die Mitglieder Phil. Pscifcr, Karl Hohmeier, Aug. Köhn Louis Jaber, Hck. Schneider, Gust Krender, Soui3 Brück un> Beruh. Wolff erhielten Ehrenurkunden für langjährige treue Mitgliedschaft. Lehrer K l i n g gedachte noch mit herzlichen Worten ber Verdienste des langjährigen Vorsitzenden Faber, w ihrend Herr C. Faber im Namen der Sänger dem Dirigenten. Herrn Tranz Bauer, mit Worten des Danke.- ür seine ersprießliche Tätigkeit eine hübsche Schreibtischuhr überrcid tc. Den Schluß der Jubelfeier bildete ein flotter Ball. ** Zirkus Sarrasani hat am Samstag bei seiner Eröffnungsvorstellung in der Frankfurter Fest ha Oe mindestens 8000 Besucher gehabt: baß ber Raum 15 000 Zuschauer fasse, ist wohl ein wenig übertrieben. Zu Beginn ließ der Direktor seine gesamten Bestände an Tieren und Menschen Revue passieren. Dus tpar die „Welticbau", biej an allen Straßenecken Frankfurts mit großen Lettern an-1 geki'mbigt worden war Unter der Musikbegleitung zweier Kapellen dauerte der Zug durch die Manege säst eine halbe Stunde: etwa 200 Pferde, zahlreiche Elefanten, Kamele, Zepras, Bären, sogar Nilpferde und Tapire, Hunde, Büffel, Schweine wurden da durch bas „hohe Haus" geführt, iinb die Menschen unb Künstler, bie darauf folgten, machten die gleiche Zahl aus und waren auch aus allen Rassen und Weltteilen zusammengerasst. Die Vorstellung (21 Programm Nummern, dauerte von 1 ?8 bis - il2 Uhr, und zwar ohne Pausen. Für den Ohrenfchmanß sorgten ununter* brachen die zwei Kapellen, und die Fülle der Gesichte wäre nur umständlich ;n schildern. Es sehlte nicht cm Aufregung: während hoch in den Lüsten der Drahtseilkünstler herabzustürzen drohte (e5 war wohl nur geschickt so „gemacht"), warf zur selben Zeit das doppelt geöffnete Haus schon die zähnefletschenden Löwen in den großen eisernen Käsig, unb den bangen Zuschauer durchlief es eiskalt. Die 15 Elefanten tarnen in bedenkliche Nähe der ersten schauerreihe, und als der grüßte der Kolosse sich aufrecht auf bie Manegenwand setzte, gabs eine Panik, es wäre doch peinlich gewesen, wenn das Rüsseltier rückwärts gekollert wäre. Zwischen vielen bekannten Zirkttsleistungen sah man gar manche neue, unb Herr Sarrasani hat auch nach dieser Richtung hin große Fortschritte mit seinem Unternehmen- gemacht.^ Neu waren z. B. die ergötzlichen Bären-, Gänse- und Schweinedrcssurcn. Wir sind überzeugt, daß während des monatigen Gastspiels ganz Frankfurt die „Weltschau" sich ansehen und daß auch mancher < Gießener einmal hinüberfahren wird. Verein für Frauenstimmrecht. 9lm nächsten । Donnerstag wird Frau Tr. (5:. '21U m a n n - (S o 11 b e i » c r Mannheim auf Aufforderung des hiesigen OrtsveicinS de» Tei ljchen Verbandes für Frauenstimmrecht und der CriSgvnvpe (»ießcu uti Allgemeinen Deutschen Fraucnvereins in Steins Garten einen Vortrag hallen über „Tie Lct ensmittetteuernng unb d i e Frauen.' Sie uärd zunächst die Frage der Lebensinsticl- und besonders der Jleischteuerung vom astge»,einen volkSwirt- schastllchen Standpunkte aus unleriuchou. um dauu die Wirkung cet Teuerung auf Den EinzelhauStzalt zu erörtern. Tn im vaushall Die Haiis'rau die Leiterin deS büilerverbranchs ist, wird sie auch am schwersten durch die Steigerung der Lebeusinitleivrelfe getrogen. So muß sie um so Drückender ihre uölhge 'Ulacbt- und Red.tlostgkeit im öffentlichen Leben, in Gcineinde iind Staat cinokiiiden. Tie (9edanken nnd GmppiiDmigc» der. Fran über dieses Mißverhältnis iverden einen breiten Raum in dein Vortrag eimiehmeii, zu dem alle Freuude der einladenden Vereine, aber auch (Säfte, vor adern Hausfrauen, willkommen find. Kreis Büdingen. X Nidda, 17. Nov. Das Leichenbegängnis dtS früheren LandtagSabgeordneteii Erk gestaltete sich zu einer großartigen Ehrung für den Verstorbenen. Von nah und fern waren die Leidtragenden herbeiqeströmt. Die Vercine von Nidda beteiligten sich an der Feier. Pfarrer Werner hielt die Grabrede. Er rückte die Persönlichkeit deS Ent- ichlafenen in§ rechte Licht, zeigte seine Liebe imb Fürsorge für feine Vaterstadt, sein Stampfen für ihr Interesse, besonders für die höhere Bürgerschule, fein Verdienst um Erbauung der Welterauer Bahnen und Deren Führung: cbenfo seinen Patriotismus als Hesse und als Deutscher. Am Grabe sprachen noch: Kreisrat Boeckmann, Beigeordneter Stengel, Oberst Weimer, Vertreter der Fraktion deS Baiiernbundes, die Vertreter der verschiedenen Vereine und Kassen unb andere mehr. Alle legten Kränze nieder. Die Feuerwehrkapelle spielte am Hause, auf dem Weg zum Fried- irr Gold' > Stabe Ärli Ueberzeugung macht wahr ^ntertfftnten ffiv dem Herrn entschlafen ist Ipoter F. e?WS und Familie. 756t Die Beerdigung findet in Wallerstädten statt. (7668 Neisevergütung. Fritz Rosenbaum Telephon 692. Lowcugaffc 20. Trauer tu*- und netto*. DiesdinsteoWeiiiuähgesdifflte wie Hermonike» 2, 3,4. 6,8 f. 17487 W vermieten. Stellenangebote Verkäufe. : Versteigerungen Empfehlungen Vermietungen. Kaiifgesuche Verschiedenes IT-rau Dr. Stephani, Schlangenbad,b.Wiesbaden HyffhäussrleclioiBum Frankenhausen. log.- e. Wertem .-AbtGrMadiA*. Sachen — wie Hüte, Blumen, Federn, Schleier, Schürzen, schwarze Seidenstoffe, Cr(bpe, schwarze Hals-Ketten, Krawatten, Handschuhe usw. usw. A. 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Todes - Anzeige» Verwandten, Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, dass meine liebe Frau, unsere gute Mutter, Tochter, Schwiegertochter, Schwester, Schwägerin und Tante Fran Louise Wadenpfuhl geb. Belloff nach kurzem aber schwerem Leiden im Alter von 37 Jahren sanft in :rf um 30 Morgen schei Jüngerer filtnwr u. WMtcur auf sofort gesucht. 7518 August Schmidt Breitcndach am Herzberg b. Alsfeld. Hicfigcr ßt|N=$trtiii sucht tüchtigen la,e/n Versteigerung Tienötag, den IS.d. Mts. nachmittags 2 Uhr, versteigere ich Babnbosstr. 57 dahier gegen Barzahlung: 3 Dtille Zigarren, Herren- u. Damensnefel, 1 Vianino, 1 Gramophon mit Plattew 1 Ladeneinrichtung, 1 Näh- maichinc, 1 vollst. Bett, 2 Stühle, 1 Kleiderschrank, 1 Tisch in n. a. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. ,o69 Deutscher Kräuter-Tee Bester Ersatz für den bekanntlich schädlich wirkenden russisch, u. chinesischen Tee. 1 Paket 40 Pfennig. (Proben gratis). 6356 Reformhaus Krenzplatz 5. wieeäm . 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Julx j FL in dem Dorschen Günterod bei Gladenbach ereignete. der fraglichen Nacht, kurz vor 12 Uhr, wurden die Bewohner z.cses Ort« durch eine überaus heftige Detonation aus lhrcr liude geschreckt Es stellte sich bald heraus, daß unter der früefie unb dem Schlafraum der Eheleute Lotz, in eas dort besindliche lein > e !c**9*^ . -Tic ist""" ' ... M!" Ls Ä-b- - fr in M 1« »n"' qI0fiiöii * » w »teil« Vertreter gesucht! Zum Vertriebe eines modernen, teerfreien, in jeder Weise konkurrenzfähigen Be dachungsmaterials werden bei hoher Provision rührige I Herren gesucht, welche gute I Beziehungen au Baubehörden und zur Industrie Haben. Offerten unter B. 2671 an Invalidendank, Annoneen- Erpcdilion, tloln. [Idlg/n PcnfionVellevue sttcucn Baue 22, Privat mittags u. Abendtiich. Weitzstickerei und billig auSefiihri. Niegelpsad 28 1. Schristl. Angebote unter 7561 an den Gieß. Anzeiger erb. Meldeschluß 21.11.1912. Die tägliche Bedienung von Zentralheizungen wird prompt und billigst auSgc- führt. 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Georg Schmitt V. Schmitt, der beule vor dem Scktwurgericht stand, stellte jede Schuld entschieden in Abrede. Er gab au, au byn fraglichen Jage in der Umgegend von Günterod, wie auch in seinem Aohnorle selbst, tüchtig gezeckt ;u haben. Aus diesem Grunde habe er auch nach feinem Nack- hausekommen fest geschlafen und den St null gar nicht gehört. Die verschiedenen Zeugen wußten auch nichts zu sagen, wohl er gab aber das Gutachten des Gerichtsckemlfers Dr. Popp aus Frankfurt, der seine stummen Zeugen ins Feld führte, ganz einwandfrei, daß nur Schmitt als Täter in Betracht komm en könne Die Fuswbdrücke, dic man ausgegipst batte, stimmten genau mit den Strümpfen überein, die an den Strümpfen klebende Erde wies dieselbe chemische Zusammensetzung auf, wie diejenige an den GipSwrmen und barm stimmte auch das Zündholz, das man am 'Tatorte fand, genau mit denjenigen überein, die Schmitt in seiner mit Kaulabolsbrühe getränkten Westentasdw trug. Trotzdem beharrte er auf seinem Leugnen und versicherte, daß das bei ihm ri gefundene Pulver nebst Zündschnur noch von seiner Tätigkeit als Bergmann im Dillenburgischen und im Steinbruch bei vartenrod herrühre. Die Geschworenen bejahten Denn auch die Schuldsragen, ivorauf Schmitt zu 1’« Iobren Zuchthaus verurteilt wurde. ^>rci Monate gehen für Untersuchungshaft ab. Gewandter, ordentlicher Hausdiener für ein Institut gesucht. Selbstgeschriebene Anacb. m. (tzehaltsansprüchen u.7537 an den Gieß. Anz. erbet. [B,i/n Jg. Hmrsbursche sofort gesucht [7577 Selterswcg 12. ca. 300 lid. Meter Schienen, st—10 cm hoch aus Holz- schwcüen zu montieren, auf alle Dimensionen. Ca. 18 eiserne fllnldenklpper, 60 cm Spurweite, ®k cbm Inhalt: II. Ca. 150 lsd. Meter Schienengcleise auf Eisenfchwellen, 50 cm Svur- loeite, Schienenhöhe 55 mm, 4 Muldenkipper, k */« cbm Inhalt, 50 cm Spurweite, zu verkaufen. Reflek tonten wollen ihre Abreffe unter 7454 an den Gieß. Anz. abgeben.__________________ Mod. 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MtS., abends 8'/,, Uhr, im GewerkschaftShauS, Schanzenstraße stattfindende Haupt - Versammlung der Ortskrankenkasse aufmerksam und bitten um zahlreichen Besuch derselben. yli/ll _______________Die Vorstände. Giess. Freie Studentenschaft Ceffcnil. SBortrdg S SK ÄKÄ Der Techtilms-Prozts md feine pWoloßischkii ©rnnhlngen Dienstag, den 19. November, abends 8l/2 Uhr, groß. Hörsaal im Kollegiengebflude: Vortrag: Die Pflicht des deutschen Studenten gegen seinVolk. Herr Kapitänleutnant a.D. Paaschc- Hamburg. Mittwoch, den 20. November, abends 8l/2 Uhr, Hotel Schütz: Vortrog: Alkohol und Jugendpflege. Herr Dr. K. Wilker-Jena. Freidenkervereinigung Gießen Donnerstag, den 21. November 1912, abends Sl/2 Uhr, im Saale des Hotel Einhorn öffentlicher Vertrag mit freier Aussprache des Herrn Dr. I. Schiller, Frankfurt a. M., über Zit geheim« Kräfte im Katholizismus Eintritt 30 Pfg. d«/„ Der Vorstand. Pelze in grosser Auswahl J.Kaa«jr. 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Karten zu 3. 2, 1 Mk., Schüler- und Studentenkarten zu 60 Pfg., im Vor verkauf bei Ernst Challier, Neuenweg und Ferbersche Buchhandlung, Seltersweg Oeffnung des Saales um 7 Uhr; Ende nach */*10 Uhr. |D“/n Herren mit trockenem, ivrö- dem, dünnem Haar, das zu Haarausfall, Juckreiz und Haar- schinn neigt, fei folgendes bewährte und billige Nc^evt zur Pflege des Haares cinpf.: Wächent- lid) 2maliges Waschen des Haares mit Zocker’* kom- binicrtcmKrUntcr-Sham- poon lPak. 20 Pf.l, daneben nioglichu tägliches kräftiges Einreiben des Haarbodens mit Zocker’* Original» Kräuter - Haarwasser ijyl.1.23), alSdann gründliches Massieren der Mooibnut mit Zuckcr’RÄPes. krünter- »1 aarntthrfet tiDoseflOPf.) Groftarttge Wirkung, von Taufenden bestätigt. Echt bei A. Noll, Noll, (5. Seibel, C. Schaaf, E.Uaru, W.Uil biugcr, Drogerien und «0. Tichtz, Parfümerie. [sP7/,! rsßSSSBSSS!ß tiltaler GieQen Direkt.: Hermann Steingoetter Ticnstaa.d. lS.Nov.1912, abends 8 Ubr 8. Dienstag»Slbonn.-Borstell. 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Gef., Graudenz und CÜRel, über ihre --eue Vcntzki Bicbiutter-Sch«elldS«-fer, D.B.GJL, bv. - *<*!- stiM-”£l' Cff Mr n’i ifh-wciW D' : J sie -l- d:e ".s.-. und M^r M ' V,.-, BllUl lÄaltuW von »Sn«, uvd f ~ i aMttnhalb X «alter W, lllL : oT>ter, eine —;e *ion 7,2 VW Mk' MN trägt der ■ v-.^rrin*® ^iening von elek für Kicderschlcsien lieber die iljthenrr 11 61 Die roürl ^tnttgar W tourten in, u^_ '.Guten Sti ntfallen auf ft? fo"l« wlfltmrtfi b ur ^V.cn sind er ptltcten 6f-(i ferner lW- . «Säuerten m Setter eiivas & Hn von Meniü ^.tmbr und d c L »Ädkn Hochrutc, 01 das X'iTanr y- fcifer vom Pr itnier, dem Graten r. Mhsscn enivit ran Aatibor K it sagte: M im ^ßbn tofj die von dc yNn waren, w M aufiudl n, ft 'n Turer Ma Merk, oder doci sürben. Älö d tollten, riefen Eu und triefen und oft sagte der dar memt wir ihm s sperren danken n dm Kaiser, der PoMecker feine.’ nein ö:9 größter 3tältc ’J.'-rrr M terbriiwn im) u. radain! hielt 6i v.rdrl'Tjnc der tr fiel die rülle de tu dreiiacbes dun h'Ativi e.naiT.ub ttcitiiooLöeitn e T;itqh^:x deö Ftx gang an. RaL: VtTren t-at der Ä lad) >)iritbber(i ar Wildpark, 5 Tünu'1 n von C Automobil nack t Ter Saise die Aeise nach K tblrubert wirb : ■“5" i» «erl .""d l't?be-ra M gründe. >T| Isis® •X« bie SS“? S«? rS«lt,ei,nr fe’fi °- ■ -’onnev ln' 'eines T°Dii -KZI btt inLn F ■Olli M ZWZ