Die heutige Nummer umfaßt 24 Seiten. 9 63 634 6?6 7 56 MI 61 ». 37 33 49 1600) 404 2 2 623 76i ~ .....* * O ..... ' s wegen seiner Angriffe auf das Benehmen des fozi ■ kratifchen Abgeordneten Borchardt von der th deutscher Leite nicht immer der konsequente diplomatische Verstand gearbeitet hat, sondern das; Gemütsimpulse den Ausschlag gaben. Tas rächt sich natürlich in der Politik. jRan darf solche Gemütsstimmungen bei politischen Schrit- Persönlichkeit des Kaisers, die hinter ihnen steht. To hätte Vilhelm II. auch zu den Franzosen sprechen können, denn es ist keine Neuigkeit, das; die westlichen Nachbarn in den letzten Jahren linde Lüste über die Grenze wehen sühl- ten, die mit dem starren Eis in ihrem Busen ringen iollten. Wir alle wissen, datz in der Marotiopolitik auf 601 2 63 743 75 803 | 600J ,!! 95 850 67 934 44 1 7 9016 80 « 6 4 9 32 43 13000| 262 657 604 8 1 253 63 316 419 616 (1000) 3- 814 1 82234 36 444 654 806 fZi 735 44 883 1 84010 22 (6001 « 678 (600) 18 5 002 (1000 ) 4 54 i 791 (3000) 804 1 86008 165 211 TI 837 902 41 187145 70 Ti 3000) 845 972 188956 124 2ZT 2 (5C0J.96 806,189074,76 302 an die Gefühle des deutschen Volkes müssen gerade angesichts der antinationalen Rede des sozialdemokratischen Wortführers einen besonderen Widerhall finden. Wenn es durch das Verhalten der Sozialdemokratie in der nächsten Zeit wirklich einmal zu einer Katastrophe kommen sollte, die eine Auflösung des Reichstages zur Folge hat, dann mag Herr Lcheidemann sich täuschen: ivcitaus die grös;te Mehrheit des deutschen Volkes will von Radauszenen im Parlament nichts wissen Enn gewisses Gefühl für Ordnung und Anstand, ein bestimmtes Matz auch von Liebe und Achtung für das eigne Land gehört, trotz der Gegen meinung des Herrn Ledebour, zur Legitimation des ernst zu nehmenden Politikers. (Ein russisch-französischer Diploniatenftreit. Wenn es wahr ist, was bas „Echo de Paris" schreibt, so haben die mahgebenden russischen reife dem fiatV zösischen Botschafter in der Zarenstadt einen eigenartigen Ltreich gespielt, der im diplomatischen Verkehr beinahe einzig dastehen mag. Rußland hat durch seinen Vertreter in Paris amtlich Beschwerde über den Botschafter Louis erhöben und auf dessen Abberufung „beharrt". Ta es sich um die „befreundete und verbündete Nation" handelt, scheinen die französischen Patrioten gar nicht so aus dem Häuschen zu kommen, wie es wahrscheinlich ocr Fall wäre, wenn etwa die deutsche Regierung ein ähnliches Ansinnen stellte. Es wird gemeldet: Paris, 17. Mai. Tein „Echo de Paris" zufolge, habe sich vor etwa 10 Tagen der hiesige russische Botschauer Iswolski zum Ministerpräsidenten P 0 i n c ar« begeben, um ihm di? Gründe darzulegen, aus denen der f r a n z ö s i s ch c Botschafter in Petersburg Louis nicht länger auf feinenjboften verbleiben könne Ter Miniuer des Aeußent Taffonow habe sich darüber beflagi, daß seine Pläne betrcisend die Vermittlung der Mächte im tückisch-italienischen Kriege und eine im Orient anzustrcbendc C-ntentepolilik sowie verschiedene andere Fragen nicht verstanden würden. T a s s o n o w habe den Eindruck „Berliner Tageblatt": Wahrscheinlich hat Herr Lcheidemann Preußen nicht beschimpscn, sondern nur sagen wollen, die Trohnng des Kaisers mit der Einvcrlcibnng in Preußen lasse die Annahme zu, das; eine solche Einverleibung die schweruc aller Lirafen sei. Aber wie Herr Lcheidemann das sagte, kühn und allzu berechnet, hatte es einen anderen Klang. Wenn nun an einer Stelle, so war an dieser die R ü g e des Präsidenten gerechtfertigt. TaS Blatt bemerkt, es müsse sympathisch berühren, daß der Reichskanzler gegen die Hetzereien von nationalistischer und scharfmacherischer Seite kaltes Blut bewahrt. „Neueste N a chr i ch t e n": Tnrd) die an die Spitze der gestrigen Verhandlungen gestellte Lcheidemannsche Rede ivar von vornherein so etwas wie ein unsichtbarer B l o ck der bürgerlichen Parteien geschaffen. Ohne die Unglaublichkeit des Genossen batte die Verhandlung vermutlich einen anderen Verlauf genommen. Ter Reichskanzler wußte diese Lage geschickt auszunuhen. Tenmxv ist er nur scheinbar, nicht in Wahrheit, der Lage gerecht geworben. „V ossische Zeitung": Tie Lvzialdemokratie suchte die Kaiserlichen Worte auch im Reichstage als A g > t a 11 0 n s - mittel zu verwerten. Fe weniger Nervosität sowohl der Reichs- lanzler wie der Reichstagspräsident und die bürgerlichen Paneien in solcher Lage zeigen, desto besser. „M o r g c n V o ft": Unverzeihlich war der Fehler, den Lcheidemann beging. Herr Lcheidemann war Bethmanns Rettet. Tie beleidigte Preußenehre drückte die Straßburger Trohnng in den Hintergrund. „Tägliche Rundschau": Ter Genosse Lcheidemann hat im Reichstage zur Verhinderung einer vielleicht peinlichen Kaiserdebatte jedenfalls das B e st e goto n. Es war nichts mit dem Scherbengericht. 327 661 (1000] 830 47 leVs E bOOJ 91 973 1 6 2068 403 ’ I 8 61 814 977 9 0 1 6 3 0'3 21! | 3 604 788 1 64157 93 99 , I Ä?2L165j79 «« 3*411 I *°l 810 89 904 ( 30001 166 ‘ I 330 81 85 497 611 75 604 1« ___, , T OT)So22M2649M6O6«95rop:‘ :ert als Faktoren wohl in Rechnung stellen, nie aber bie )1 208 96 408 644 685 737 614 113 9 04 1 7 1 079 208 31 4'-0 Vi. ' 917 1 7 2230 9 3 376 11000) U> ) 173022 51 228 75 423 29 S 46 (3000| 70 316 438 85 1 75ir Lin stürmischer Tag im Reichstag. (Siesten, 18. Mai. Rauh, wie int November, erhoben sich in den letzten Tayen Winde, die der Maienfrühlingswelt beinahe alle Blüten raubten. Und der Sturm kam aus dem Wetterwinkel Elsaß-Lothringcn. Tic junge Blüte der reichslän- dischen Verfassung zitterte unter klimatischen Beschwerden und bereitete ihrem Pflanzer Sorge. Ist cs der Kaiser, der hier Sämann war? Er hak in Strastburg zweifellos Dargetan, daß er die Zügel führte: „Ihr habt mich bis- her von der guten Seite kennen gelernt . . ." Diese Worte sind amtlich nicht bezeugt, aber es ist die unverkennbare — Ein F o r s ch u n g s i n st i t u t für Geistcswissen- s ch a ft c n i n L e i p z i g. In der Finanzdeputation dc, Jweitcn sächsischen Kammer gab, wie bereits mitgeteilt, die säcbniche Regierung tine Erllärung über die Errichtung eines Forichungs- instituts Tür Geisteswissenschaften im Königreich Lachsen ab. Danach soll als Gegeitgewicht gegen die ("trilnDnng derKaisc r- Wilhelms-Gesell schäft in Berlin zur Forderung der Naturwissenschaften in Leipzig ein Institut zur Förderung der Geisteswissenschasten gegründet werden Ter Rektor des vorigen Ltudicnjahrcs Lamprecht hat bereits über 620 OOO, 'JJiarf von Leipziger Bürgern gesammelt. Auch wird die Ltaotge- metnde Leipzig einen jährlichen Beitrag von 20OO> Mark zahlen. Tie Regierung ist bereit, vorläufig 75 000 Mark jährlich zu bewilligen. Es soll eine Angliederung an Die Universität Leipzig erfolgen, um dadurch die Toppelbeschaffung lostspicliger Bücher und sonniger Hilfsminel sowie auch die Toppelanpellung von Arbcusträften zu vermeiden. Im Einvernehmen mit dem Senat der Universität Leipzig sind vorläufig Forschung, uisiiiute auf den Gebieten der Geschichte, der Sprachwissenschaften, der Geographie und Ethnograph.e, Philosophie und Psychologie sowie auch der Volkswirtschaft in Aussicht genommen. — Auf Andrees Spuren. Der Polarforscher Christian Leden ist in Kopenhagen eingetrorsen, um hier die letzten Vor- bereitungen zu einer Expedition zu treffen, die das Rätsel von Andrees Schicksal lösen will. Leden, Der sich vorher in Reuyork aufgehalten hatte, hat sich, wie aus Neuyork gemeldet wird, dahin geäußert, daß cs ihm gelungen sei, neue Informationen über Die Andreesche Expedition zu erlangen. Ein Missionar im nordöstlichen Eanada teilt ihm mü. daß er genaue Mitteilungen darüber erhalten habe, dost der Ballon Andrees an einem Punkt 800 englische Meilen nordwestlich von Fort Churchill im Lmdson- Bay-Gebiet niedergegangen ici. Zwei Männer mit Flinten be» mannet seien aus dem Kvrbe gestiegen und hätten, da sie (ich in der Nähe eines Lagers von mit Pfeilen und Bogen bewafsnetett Eskimos befanden, wahrscheinlich auf die Eing Tie Eslimos hätten auf das Feuer Der Weißen mit einem Hagel von Pfeilen geantwortet unD einen der Weißen getötet. „Ter andere," so erklärte Leden, Der nach Den mir gegebenen Schilderungen Andree war, wurde schwer verwunde:. Tie Eskimos tradien ihn nach eine ihrer Hütten, setzten sich dann u 5.13 des Ballon: und zerschnitten n in Stücke, worauf rc c.. -,i.ee zum Teil für Kleider, zum Teck für Schlaiiacke verwendeic.i. Ute Instrumente Andrees wurden von den Eingeborenen ginoininen unb versteckt. Etz ist meine Absicht, Die Wahrbei; bvfee U-« Ühantasie mit kühnem Flug den Weiser spielen lassen. Lo scheint uns an des Kaisers Straßburger Worten Die gar so persönliche Ausfassung unrichtig und bedauerlich zu (ein. Ter Kaiser vergast auch, bat: nicht e r letzten Endes dem Aeichslande die Verfassung gegeben hat, sondern die zuständige gesetzgeberische Instanz. Allerdings scheint er der s Führer gewesen zu fein; die persönlichsten seiner Reden hat er zumeist in den Rcichslaudeu gehalten. Seine Versöhnungspolitik stimmte zufällig mit der grundsätzlich volks- | ireunblichcn Reichstagsmchrhelt harmonisch zusammen. Aber es gab auch in den Kreisen der zustimmenden Abgeorb- neten manchen, der es zum Ansdrun brachte, das; die volle : j politische Verantwortung für das Wagestück diejenigen über- iw nehmen müßten, aus deren Kenntnis der Sachlage die die wir Clsaß-Lothringcu nicht so genau kennen, wissen erst recht nicht. Wir wissen aber, dah eine schwankende Politik hier noch weit verderblicher wäre als etwa ui der Rarokto-Frage. Schon das; heute die Frage gestellt werden konnte, ob den Elsaß-Lotstringern nicht in absehbarer Jeit die Verfassung wieder geiiommcit werden müsse, scheint uns bebcutlid) und gefährlich. Gesunde Vernunft hat da- aegeit erfreulicherweise der Regierung gesagt, daß sie trotz ihres freundlichen Kurses vor den Eisbergen offener Leutfchfcindlichtrit die Augen nicht verschließen dürfe. Das wir der Grafenstader Fall, den der Reichskanzler gestern in der schon bekannten Weise darlegte. Alle Parteien, außer der Sozialdemokratie, waren sich darüber einig, daß die Eifenbahiiverwalkung gegenüber den Treibereien des Deutschfeindlichen Fabrikdirertors in ihrem Rechte war, wenn »sie mit ihren Aufträgen zurückhielt und gewisse Bedingungen stellte. Sogar das „Berliner Tageblatt", das erst u ' äaldemo- >m sonst Initiative entstanden war. Herr v. Bethmann-Hollweg, der in treuer, vielleicht allzu unbedenklicher Gesolg)ck)aft des Kaisers steht, hat qeslcrn in der Verfassungsfrage keine Siegermienc zur ^chau getragen, sondern offen zugegeben, daß es sich erst später zeigen werde, ob die Einrichtung der Verfassung in den Reichslanden richtig und zweckmäßig Ivar. Wir, 147 Vi4;8 fite1 r 58 70 7?82n8 ' V; i ÄfU’ä1’«'.! 1S ÄL27 Sv 7 67 au pi ; uiV* es Witz «8 MO808 82 28)41 jAte’iun wi'iM I 70 898 782 99 om l3tWl «• I nBUBA 12 34 714 #7 rA 80 5J y I 3 41 7 2 24 2 4 8 91 ,,, „ | 7 90 92 315 491 69M« w I •33 11000) 627 110001 653 7-I 70 494 130001 609 655 833 1 I 62 497 536 783 835 57 • I '16 34 526 87 628 58 C57 |y» I ^ 6’2 96 157012 71 Hi IS I II 35 647 767 76 1 58123 79 r 818 91 743 44 606 40 16001 if ’ ♦ 336 486 80 620 688 ) 500] | Dom alten und vom neuen Könige von Däncmatl- Nicht viel mehr als sechs Jahre hat König Fredrik VII. aut Tänemarks Throne gesessen. Wenn es während ) einer langen .^ronprinzenzeit in Der Natur seiner Stellung gelegen hätte, daß tc sich zurückhiclt, so hat er dock» auch als König her Cefrcntlidp teil nicht viel Veranlassung gegeben, sich mit ihm zu beschastigen. Und daS war gerade, was König Friedrich liebte. Wie alle Nitglieder des dänischen Köuigshaitscs, so war auch er eine durch- aus bürgerliche Natur, Doch unterschied er sich von seinem Vater, lern aristokratischen alten Christian IX., dadurch, Das; er eine lebhaftere unD persönlichere Natur war. —ein vauptvergnügen i^ar, möglichst viel Menschen kennen zu lernen unD sich durch weite Iekanntsckmsten in allen Kreisen eigene Ansdmuungen von Menschen unD Dingen zu erwerben. Er liebte es ungemein, Unterhaltungen enzuknüpfen unD besaß ein erstaunliches Gedächtnis Nie wurde tr müde. Das muntere Straßenlebcn Kopenhagens zu beobachten. Gegenüber seiner Sommerresidenz m Cl-arlottenlund beiand sich ein Heine» Varietetl.eater, und Da saß Denn König schon seit langen Jahren liebte König Fredril ^bie unerwarteten Äesuche: bald in einer Klinik, bald in einer etgufc ober )onit I citncr öffentlid)cn Anstalt. Besonders von seinen Lchulbemck'-en sürb manche ergötzliche Szene berichtet. Einmal kani er über :i.>chcnd in eine Klasse von kleinen Mädck-en, Deren (ich nun ge- vccktige Ausregitng bemächtigte. BesonDers Die eine_Dcr Kleinen vuißte vor Erregung Feine em Straßburger Vorkommnis höchst wirksame Kritik geübt werben. Lchcibemann blieb sie schuldig unb machte nur Phrasen über bas „herrschende morsche System". Tann mühte er sich bamit ab, ben preußischen Staat verächtlich zu machen. Seine Logik brachte es nur zu bem merkwürbtgen Schluß, ber Kaiser habe bem Reichslanbe mit ber Einverleibung als einer Strafe gebrvht, ber f ch w e r ft e n Strafe, „gleich bem Zuchthaus mit Verlust ber bürgerlichen Ehre, nämlich ber Einverleibung in Preußen". Also: wer sich Preuße nennt, ist ehrlos! Damit kamen ganz neue Ge- jichtspuntte in bie Debatte Da bas Wort vom Prüsiben- ten nicht gleich zurückgcwiesen würbe, verließ ber Reichskanzler nebst seinem Anhang mit vollem Rechte ben Saal. Man konnte cs ihm nicht zumuten, solche Schimpfereien noch weiterhin ruhig anzuhören. Herr Lchcibemann hat bekanntlich früher schon ähnliche geschmacklose Rebewen- bungeit gegenüber Preußen und bem Hohenzollernhause gebraucht. Daß non einem solchen Manne bem von ben Welschlingen in Elsaß-Lothringen verletzten beutschen Rationalgesühl keinerlei Verständnis entgegengebracht werben konnte, bas leuchtet ja freilich ein. Die Rebe bes nationalliberalen Straßburger Professors van Calker, ber sich keineswegs in nationalen Brusttönen berauschte, war ein höchst wirksamer unb erfreulicher Gegensatz zu ben Schimpfereien bes Gen offen, van Ealker sparte nicht mit Kritik gegen bie Regierung, ließ keinen Zweifel barüber, baß seine Partei für gesunde Fortentwickelung sei, aber er machte es sich auch zur Ausgabe, ben für ben Reichstag entwürdigenden Ton bes Genoifcn Lchcibemann abzuweh- rcn. Er tat es mit vollster Ruhe, trotz ungehöriger Zwischenrufe bes Ultrarabifalen Lcbebour, unb feine Worte werben im beutschen Volke unb barüber hinaus nicht weniger yemehmlich werben als bas Tosen bes Genossen. Der Reichskanzler, ber wieder im Saale erschienen war, hatte natürlich einen leichteren Stand. Sein Slppcll er so gut mit. Einmal geriet er in die Malhcmatilstunde einer höheren Lehranstalr. Der vorgerusenc Schiller verwirrte sich in seiner Ausgabe vollkommen und schrieb baren Unsinn an die Tafel Wer aber feine Geistesgegenwan :iichl verlor, das war der Lehrer, Der laliblülig erklärte, die Ausgabe sei glänzend gelöst. Und da König Fredril der beüe Malhemanker gerade auch nidit war, so bunte es geschehen, daß er hiernach Die Klasse in wohlgesetzten Worten zu ihren mathematischen Leistungen beglückwünschte. Eine nicht zu unterschätzenDc Ersahrung hat König Friedrich gleichsalls in seiner Kronprinzenzeit in einem deutschen Badeorte seiner Anonymität zu verdanken gehabt. Er kam inkognito hin und wurde beim Mahle von einem ''ehr redseligen Kellner bedient. Der zählte ihm all die Notabilitäien vor, die den Ort mit ihrer Anwesenheit beehrt hätten, uttD rührte auch an, daß der König von Dänemark mehrere Male Badegast gewesen sei. Kronprinz Friedrich fragte, was für eine Art von Mann denn Das sei, und er erhielt daraus die überrasck)endc Antwort: „Ach, bas ist eine ganz ciniachc Art von Mann, so wie Sie und ich!" Um die Gelegenheit weiter auszunatzen, fragte der z^ronpriuz, ob denn nun Könige in einem Hotel mehr, als gemeine Sterbliche, zu bezahlen hätten. Tie Antwort war: „Aber natürlich! Wofür sind sie Denn sonst Könige ?" Tiese Erfahrung war dem künftigen Könige von Dänemark Das Zwanzigmarkstück wert, Das er Dem Kellner als Trinkgeld gab. König Friedrich war, wie die meisten Mitglieder seiner Familie, von hoher imlanter Figur und gab zusammen mit seiner Gattin, der Königin Luise, einer sckyvedischcn Prinzessin, die für Jne „größte" Fürstin der Gegenwart gilt, ein stattliches Paar. Tie idilanlc hohe Gestalt hat sein Sohn Christian, der jefct. Täne- marts Königsthron besteigt, von ihm geerbt. König Christian X. ist nut einer Deutschen Prinzessin aus nwdlenbiirgüdjem Geblüle verheiratet. Ein vornehmer und zugleich liebenswurDiger Mann, hat sich Der neue König bereits als Kronprinz im LanDc große Beliebtheit erworben. Turch sein offenes unD herzliches Wesen hat er sich FreunDe gemacht. Es war für Das leonprinzlichc Paar immer ein großes Vergnügen, wenn sie auf ihrem Schlößchen sorgenfrei einen SruDciucnrrcrein zu Gapc haben konnten. Christian X. ist selbst SmDem gewesen, unD er rourDc Dann immer jung mit Den Jungen. Tann mußte gesungen werden, „Kron- vrinyns"jpurbcn nicht müde, Butterbrot unD „Cd" anzubieten, und die Sommernack: war 11 o;r Regel >'d,j;t »rcü vorgerückt, wenn Die jungen Herren endlich Das gastliche Haus Des jetzigen Königs verließen. ■rf05 29 60 67 740 63 9101! J1 858 994 92189 222 3567» 632 655 69 11CC01 80 716 » Q0 6 680 7 59 863 91 95<» 33» ICC 206 79 636 37 733 937 4- 09 [500] 912 62 98124 32) 613 S ml 982 »?«8 762 8229tS 601 89 751 67 (6G0) 968 108. 39 970 1 09 003 240 373 611 « 10001 80 201 67 347 J23 29 ; . 62451440878 941 « 12,°a R77 T 14400 640 70 727 716 877 JPH . -e 75t 6. >369 464 7g 597 726 * [6OO,C a S-1500) 854 9» 487 539 633 F2 169 216 300 70 579 gj fflsätSSl 32 804 41 69 77 621 » 362 627 I600J* 763 y U 4 66 355 230 656 664 424 63 660 l 132 , ; WM 3T 39A?423 75 80J1 OWß 678 82 714 79 ti7 > ;18 805 81 41 59 y! 3 (100Ö1 g 427 $ tS; -s EE zKM 19 430 .^ 67 448 698 .y 510 k WE HM Nr. 116 Erstes Blatt 162. Zahrgattg Samstag, 18. Mai (912 Ter Siebener »«zeige, X?3SÄ M 'wtfT O Ve,a«»»reiS: erscheint täglich, außer Z&äSw ▼ monatlich75«UDiertel- Loi'ntagö. - Beilagen A vfl ▲ ▲ ▲ X ▲ ▲ A ▲▲ A Jk. A AA iäbrlid» SJtt. 2.2O; Durdj 11%ICztXfl>iTftr 11 ITflOr für ben Kreis (Sieben ® H ■ ■ HW Rr ■ H Br ■ / B ■ ■ ■ ■ ■ Bf ■ au (Tienetag und Freitag); MF ■ ■ A B ■ HM B B wL. B JBL B £S B MB M. B Zeilenpreis: lokal IbPs^ m-eunal Land' W jf M W W B BL My B BL B W W»Bk XSK auswärts wirischaslliche Seitfragen ■ B B B B hesredakteur: A Goey. ster,iiprcch-Anich.'ü)je: M ■ Änr Veraiuwortlich stir deu hir bie Redaktion 112, '•y politischen Teil: August S® General-Anzeiger für Oberhefsen BSG Mr"di^r^nümmn Rotationsbrutf und Verlag der vrühl'schen Univ.-Vuch. und 5teindruckerel R. Lange. Redaktion, Lrpedition und Vruckerei: Schulstrahe 7. Land-: E.Heb; wr den bis vorniitlags 9 Uhr. vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Geschäftsstelle vahnhosftrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. 'gewonnen, baß seine Ansictstcn von dem Botschafter Louis nicht in der gewünschten Werse nach Paris übermittelt wurden. Ta dieser Schritt des Botschafters einer verbündeten und befreundeten Macht wie Rußland ein wenig dem diplomatischen Brauch zuwiderlause, und Botschafter Louis stets hervorragende Dienste geleistet hat, habe der Mmiilerp^si- dent Herrn Louis verteioigl und erklärt, daß die ,rrage des Bot- schaftermcchsels in Petersburg im gegebenen Augenblick ms Auge gefaßt werden solle, daß ab-1 fein Grund vorliege, die Tinge übers Knie zu brechen, umsoweniger als er die Absicht habe, tm &mfe dieses Sommers nach Petcrsburi zu kommen, um mit end- blättern lebhaft erörtert. In anscheinend vom Quai d'Orsay stammenden Mitteilungen wird zugegeben, daß Louis in der Tat seinen Petersburger Posten verlassen werde. Louis, welcher nach Paris gekommen sei, um mit seiner Regierung Besprechungen über die äußere Politik Frankreichs zu pflegen, habe selbst aus Gesundheitsrücksichten seine Abberufung verlangt. Diese sei aber keineswegs so nahe. — Tie „Libertö" beklagt anläßlich der Meldung des „Echo de Paris" das Vorgehen und die italophile Politik Iswolskis und Ssassanows sehr scharf und behauptet, daß an den Vorstößen gegen Louis der Direktor der politischen Angelegenheiten im hiesigen Ministerium des Aeußern, Paleologue, beteiligt sei. Durch diese Jntriguen sei die Würde eine» Vertreters Frankreichs im Auslande verletzt worden und man müsse vergangen, daß die Schuldtragenden zur Verantwortung gezogen werden. — Auch der „Siöcle" kritisiert das Verhalten Iswolskis, meint jedoch, die französisch-russische Freundschaft beruhe aus zu tief wurzelnden Gründen, als daß sie von derartigen Zwischenfällen abhängen werde. Der Kaifer in Homburg. Homburg, 17. Mai. Tie Hoftrauer für den König von Dänemark ist vom 15. Mai ab auf drei Wochen festgesetzt worden. Der Kaiser hörte heute vormittag um 11 llhr den Vortrag des Staatsministers Dr. Delbrück über die Ergebnisse der neulichen Konferenz in Berlin betreffend die Verbesserung der Sicherheitsmaßnahmen für Passagiere im internationalen Schiffsverkehr im Beisein der Chefs des Zivilkabinetts und des Marinekabinetts. Homburg v. d. H., 17. Mai. Der Kaiser nahm heute im Schloß zu Homburg über den Untergang der „Titanic" und die zu ergreifenden Maßnahmen die Vorträge des Staatssekretärs Dr. Delbrück, des Präsidenten der Seeberufsgenossenschaft Krogmann, des Direktors des Germanischen Lloyds Professor Pagel, der Werftdirektoren und des Vertreters der Hamburg-Amerila-Linie Kapitän Polis entgegen. Die Vorträge gaben kurz die durch die Presse schon bekanntgegebenen Ergebnisse per Konferenz vom 6. Mai wieder. Der Kaiser bekundete sein eingehendes Interesse für alle zur Erörterung gestellten Fragen und nahm dazu Stellung. Besonders betonte er wiederholt bei den zu ergreifenden Maßnahmen, daß das Hauptgewicht auf die Steigerung der Schwimmfähigkeit der Schiffe gelegt werden müsse und daß in zweiter Linie für die Verbesserung der Navigation und die Sicherung des anderen Dienstes besonders durch Vervollkommnung des funkentelegraphischen Dienstes bei Tag und bei Nacht Zorge getragen werden müsse. Daneben dürste selbstverständlich nicht außer acht gelassen werden, daß die Beschaffung von Bootsraum in einem solchen Umfange angestrebt werde, daß die Rettung von Passagieren und Mannschaften bis auf den letzten Kopf möglich fei. Ebenso erörterte der Kaiser eingehend die Ausdehnung der Bootsteilungen durch meine Expedition nach dem fernen Norden nachzuprüfen und vielleicht die Instrumente Andrees aufzusinden. — Zur Psychologie der Zeugenaussagen. Ein klassisches Beispiel zu der überaus ernsten Frage, inwieweit den Aussagen von Zeugen Glauben gefcfcntt werden darf, teilt Land- gerichtsdircktor Ungewitter in der Zeitschrift „DaS Recht" mit. Die 21 jährige Dienstmagd Anna ging mit der 16 jährigen GastwirtStochler Josepha H. auf der Landsttaße nach Hause. Es tarn ihnen ein Wagen entgegen, auf dem vier Burschen saßen. Ein neben dem Wagen herlaufender Hund fiel die Anna S. an und beschädigte ihren Rock. In der Hauptoerhandlung gegen einen der Burschen machten die beiden Mädchen folgende Aussagen: Anna S.: „Einige von den Burschen riefen: „Jetzt schieß", woraus der Angeklagte einen Schuß abfeuerte. Ich kann nicht sagen, momit er geschallen hat; er hat euoas auf mich her- gehalten: ich meinte, eS sei ein Gewehr; ich horte es nur krachen. Das Feuer ist mir am Gesicht vorbei, auch ist der Pulverdamps auf mich her." Josepha „Als S. vom Hunde angefallen wurde, lief ich davon: ich kann nicht sagen, ob geschossen wurde; ich börte nichts. AlS die S. mir aber nachkam, rauchte sie. Zuvor batten die Burschen gerufen: „Jetzt erschießen wir euch!" Die Bursckjcn, die bei dem Vorfall auf dem Wagen saßen, gaben in übereinstimmender Weise an: Der Angeklagte habe gesagt: ,Letzt erschießen wir euch" und dabei seinen istock in der Richtung gegen Anna S. Inngehalten. Tie beiden Mädchen waren offenbar durch den Angriff des Hundes und die Drohung mit Er- schießen in großen Schrecken versetzt worden und haben in diesem Zustand das Angcdrohte gesehen und gehört. Der Ängellagte wurde vom Bcruftmgsgericht fteigesprochen. — Kurze Nachrichten aus Kun st und Wissenschaft. In Leipzig starb der Kupferstecher Professor Ernst Mohn im 7b. Lebensjahre. Er war Ebrenmuglieb der >tgl. Kunstakademie zu Dresden - Die teutsck B u n i c n g c i e 11 schäft für angewandte physikalische kibemie Dcranltaltctc ,n H e i beiberg am Freitag vormittag eine F e st s i tz u n g , zu der auch der Großherzog erschienen war “'ad' r.v Begrüßung?in,pr.,ch-n wurden wisselifchaftlid-c Vorträge gefallen. rollen auf die Passagiere und eine gleichmäßige Berücksichtigung der Zwischendeckspassagiere und derjenigen der übrigen Klassen. Auch müsse Vorsorge getroffen werden, daß bei der Verteilung der Passagiere auf die Boote Harten vermieden und auf einen Zusammenhalt zusammengehöriger Personen Bedacht genommen werden. Auch die Frage, ob die Scheinwerfer bei richtiger Verwendung geeignet seien, die Eisgefahr bei Nacht zu verringern, was in der Vorbesprechung vom 6. Mai überwiegend in negativem Sinne beantwortet worden war, wurde eingehend erörtert und soll auf Grund der Anregung des Kaisers bei den bevorstehenden kommissarischen Beratungen einer erneuten Prüfung unterworfen werden. Ausführlich besprochen wurde auch die Frage einer Vervollkommnung des Eisnachrichtendienstes durch "internationale Vereinbarungen und Veranstaltungen. Tie Konferenz schloß mit einer Darlegung der für den neuesten Dampfer „Imperator" vorgesehenen Sicherheitsmaßnahmen, die die Billigung des Kaisers sanden. Der Kaiser gedenkt sich zum Stapel lauf des „Imperator", der auf den 23. Mai verlegt worden ist, von hier nach Hamburg zu begeben. Die Beisetzung der Königs von Dänemark. Kopenhagen, 17. Mai. Unter großer Beteiligung Der Bevölkerung fand die Ueberführung2>er Leiche des Königs n ad) b er Schloßkirche statt. Kurz vor 12 Uhr fuhr die Königsjacht „Danebrog", abermals mit Salut begrüßt, in den Hafen und machte am Landungsplatz fest. Der Minister, die Reichstagspräsidien, die Vertreter der Stadt und die Mitglieder des höchsten Gerichts gingen an Bord und defilierten vor dem auf schwarzbezogenem Katafalk stehenden Sarge. Zwölf hohe Offiziere trugen den Sara von Bord des Schisses zum Leichenwagen. In feierlicher Prozession bewegte sich der Zug durch die Hauptstraßen zur Schloßkirche. Voran schritt ein Bataillon Garde, dann folgte eine Abteilung Matrosen, eine Batterie Artillerie, eine Eskadron Garde- Husaren und darauf der Leichenwagen, der von zwölf hohen Offizieren und zwölf Leutnants flankiert wurde. Hinter dem Leichenwagen wurde des Leibroß des Entschlafenen geführt. Es folgten König Christian X. und die übrigen Mitglieder der Königsfamilie sowie die Gefolge. Bei der Anttmft in der Schloßkirche trugen zwölf hohe Offiziere den Sarg vom Wagen zum Katafalk. Tie Königsfamilie wohnte einem kurzen Trauergottesdienste bei und verließ daraus die Kirche. Fürstlichkeiten bei der Beisetzung. Zur Beisetzung des Königs kommen persönlich die K a i s e r i n- Witwe von Rußland, die Königin-Witwe von England, der König von Griechenland, der Herzog und die Herzogin von Cumberland. Kaiser Wilhelm ist durch den Kronprinzen und die Kronprinzessin vertreten, der Kaiser von Rußland durch den Großsürsten Michael Alexandro- witsch. Weiter werden persönlich erscheinen der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin, Prinz und Prinzessin Georg von Griechenland, der Herzog von Sachsen-Coburg und Gotha, Friedrich Fürst zu Wied. Ter Großherzog von Mecklenburg-Sttelitz wird durch Erbgroßherzog Adolf Friedrich, Herzog Friedrich II. von Anhalt durch den Oberhofmarschall v. Auer, der Regent von Braunschweig durch Frhrn. v. Wangenheim vertreten sein. Fürst Adolf zu Schaumburg-Lippe wird gleichfalls einen Vertreter entsenden, auch wird Prinz Arthur von Connaught erwartet. Der König von England hat angeordnet, daß zwei Osfiziere des englischen Regiments, dessen Chef König Friedrich gewesen ist, das Regiment bei der Beisetzung vertreten. ♦ Hamburg, 17. Mai. Dem Senat ging ein Telegramm des Königs Christian X. von Dänemark folgenden Jn- »alts zu: Namens meiner Mutter und in meinem eigenen Namen >anke ich dem Senat für die Teilnahme und Ehre, die sie meinem heißgeliebten Vater aus seiner letzten Reise bewiesen haben. Der italienisch-türkische Krieg. Konstantinopel, 17. Mai. Amtlich wird mitgeteilt, daß die Dardanellen morgen früh geöffnet werden. Rom, 17. Mai. In der Kammer teilte Ministerpräsident Giolitti unter größter Aufmerksamkeit des Hauses fünf Depeschen über das militärische Vorgehen der Italiener auf Rhodos mit, das durch den großen Erfolg der italienischen Waffen glücklich beendet sei. Ein großer, nicht endenwollender Beifall begrüßte die Depesche, in der gemeldet wird, daß sich die türkische Garnison mit .ihren Waffen unter militärischen Ehren ergab. Giolitti fügte namens der Regierung hinzu, er habe als Dolmetsch der Gefühle des Parlaments und des Landes General Am eg- tio einen Gruß gesandt. (Neuer begeisterter Beifall.) Konstantinopel, 17. Mai. Die für die Durchfahrt neutraler Handelsschiffe bestimmte Fahrrinne .ist von ren Minen gesäubert. Sie wird vom Samstag früh 6 Uhr an für die Schiffahrt wieder geöffnet sein. Die Schiffe, die nach einer vorher festgesetzten Reihenfolge zu fahren haben, muhen sich allen Lotsen- und sonsttgen Vorschriften fügen, die zur Sicherung der Durchfahrt getroffen worden sind. Deutsche» Reich. In der Sitzung des B u n d e s r a t s am Freitag wurde ber Vorlage betreffend den Zusatzvertrag zu dem zwischen dem Deutschen Reiche und Luxemburg am 9. März 1876 abgeschlossenen Auslieferungsvertrage, der Vorlage betr. die zweite Ergänzung des Reichshaushalts für das Rechnungsjahr 1912 und der Vorlage betr. die Bestimmungen über die Beschäftigung von Arbeiterinnen und jugendlichen Arbeitern in den Walz- und Hammerwerken die Zusttmmung erteilt. Ausland. Der französische Minister für Arbeit und soziale Fürsorge, Bourgois, bereitet einen Gesetzentwurf betreffend die Herstellung billiger Wohnungen vor, der demnächst dem Parlament vorgelegl werden fall. DaS durch den Gesetzentwurf angeftrebte Ziel soll insbesondere erreicht werden: 1. durch die Förderung von Vereinen für billige Wohnungen und 2. durch die Schaffung von eigenen Gemeindeämtern, die mit dem Bau und der Verwaltung billiger Wohnungen betraut werden sollen. Heer und Flotte. Berlin, 17. Mai. Dem Vernehmen nach wird anläßlich der N e u j o r m a t i o n das erste Bataillon des Regiments Nr. 144 von Metz nach Diedenhofen verlegt. An jcinc Stelle komm! das neu zu errichtende dritte Bataillon des Regiments Nr. 173 nach Metz als <5tanhquartier, Wie weiterhin verlautet, werden die im Jahre 1912 zu errichtenden 10 Schcinwerferzüge d: n J.o nierbatailIonen 1, 7, 8, 9, 10, 14, lö, 16, 17 und 21 zu. geteilt. _____________________________________________________________ Aus Stadt und Land. Gießen, 18. Mai 1912. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Tie gestrige Sitzung unserer Stadtverordneten war eine rich- tige ArbeitSsitzung. Tie umsangreiche Tagesordnung wurde bis auf das Wappen der Stadt Gießen, dessen Beratung auf Wunich einiger Mitglieder zurückgestellt wurde, glatt erledigt. Erfreulich ist, daß wegen der Umgestaltung der D e st - A n l a g e endlich ein Beschluß gefaßt worden ist, der nach Lage der Verhältnisse zwar nicht alle Wunsche befriedigen kann, aber doch eine rorient« liche Verbesserung bedeutet. Tie neuen Bestimmungen über tue Bildung der Deputationen und Ausschüsse fanden, von kleinen Kenterungen abgesehen, rasche einstimmige Annahme. Sie bedeuten in mancher Beziehung eine Vereinfachung des Geschäfts- - gangeS. Auch die Arbeitsordnung für die städtischen Arbeiter, die durchaus in arbcitersreundlichem Sinne gehalten ist, wurde einstimmig gutgeheißen. TaS wird bei den betelligten Arbeitern ebensosehr Befriedigung Hervorrusen, wie die Mitteilung >eS Oberbürgermeisters, daß zurzeit Erhebungen wegen einer Lohnerhöhung angestellt werden. Zum Schluß gab es noch eine kleine politische Auseinandersetzung. Eine Eingabe der Jugend- wehr wegen finanzieller Unterstützung, die übrigens einstweilen zurückgestellt wurde, gab den Stadtv. VetterS und Krumm Veranlassung, ihrer Abneigung gegen diese Art der Jugendpflege Ausdruck zu geben. Mit bemerkenswerter Entschiedenheft traten owohl fortschrittliche wie nationalliberale Redner ihnen entgegen, wobei besonders betont wurde, daß die Jugendpslege der gesamten Jugend dienen solle und politische Gesichtspunkte dabei aus- zuscheiden hätten. ** TageSkalender Kinematograph: Täglich Vor- tellung. Biograph: Täglich Vorstelluna. GernäldeausstellungdesKunstvereinSim Turm- hm:s am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag), von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—8 Uhr. Museum des oberhessischen GeschichtSvereinS. Geöffnet Sonntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum i ü r Völkerkunde: Geschloffen. Buren-Zirkus: Täglich VorsteUung; SamStag abend Eröffnungs-Vorstellung. A n l a g e in u s i k am Sonntag mittags 12 Uhr (nur bei gutem Welter) in der Süd-Anlage. Sptelplan: 1. Fantasie a. d. Oper »Stradella', von Fr. v. Flolow 2. Ouvertüre .Franz Schubert", von Fr. v. Supps. 3 Polnisches Lied, von A. Burow. 4. Berlin bleibt Berlin I Marsch von Fr. v. Blon. I ■■■ n-urte11- " | .V E | ■ ,uTäÄ i>orsoi j - »'die ersten MrtM" er au«. * W M »Leiern eh I ein Fahr, Stern gegründet 3: n» üanen m ' ^erlorps.uKd " nI.-. sowie bie 1 Jrcine £ jhni! wird vo j,.’ Sonntag vorw •mmiung der 3iiwn ehem. U6er l.^Krda-W a 5ffizierlorps n «Kurkhards ,jIDcrein Surfi yjafrreiicM1 Jeine« Vertreters st. Schotten, Me Dorgenommc: -tlmeS hat ergebe, pigt hat, daß jed fragen werden fc'iurjtS deö Turm 1 allen Zugangs!'!, Mllen lassen. — 1 öen Turm geschlac - Vom Großh. Hose. Die Rückkehr des Groß- jcrzogspaareS von Livadia wird voraussichtlich am nächsten Samstag, 25. Mai, erfolgen. Jedenfalls werden die Herrschaften dann im Jagdschloß WolfSgatten Wohnung nehmen. •• Hoftrauer. Wegen des Ablebens des König- Friedrich VIIL von Sä n entart wurde vom Gr 0 ß - ;erzog eine Hoftrauer vom 15. bis 28. Mai angeordnet. ** Hinterlandbahn. Die Eingabe der Stadt Gießen wegen des gleichzeitigen Baues der Gießener An- chlußbahn mit der Bahn Wetzlar—Biedenkopf, die von >er Stadtverordneten-Versammlung kürzlich beschlossen wurde, ist von Oberbürgermeister Mecum inzwischen aus- earbeitet worden und den in Frage kommenden Stellen diese Woche zugegangen. Sie und die angeschlossene Mitteilung der Handelskammer Gießen enthalten ein reiche- Material dafür, daß Gießen mindestens zum Mitausgangs- juntt der Hinterlandbahn aus verkehrspolittschen und roirt- chaftlichen Gründen werden muß. Wir kommen noch näher auf die Eingabe zurück. •• In der nicht öffentlichen Sitzung der Stadt- verordneten wurde die Rohbauausführung für die Oberrealschule wie folgt vergeben: Erd- und Maurerarbeiten: An Georg Becker, Wehrum und Scheppelmann; Betonarbeiten: An die Hoch- und Tiefbau-Gesellschaft Winn & Co. Tie Werksteinlieferung wurde der Firma Bürrer in Maulbronn und die Heizanlage an Käuffer & Eo^ Mainz, übertragen. *♦ Nation al-Flugspende. Bei der GesHüftS- teile des Gießener Anzeigers gingen ferner ein: Schaff- laedt 50.—, Cberfefunba des Landgraf Ludwlg^jymna- iums 10—, Cullmann 20—, Untersekunda des Landgraf Ludwig-Gymnasiums 7.10, 3E. 3E. 20.— Mk., zusammen: 107.10 Mk. Bereits quittiert 719.20 Mk. Insgesamt 826.30 Mark. •• Eisenbahn-Personalnachrichten. Der König von Preußen hat dem RegierungSbaumeistec Zimmermauy in Frankfurt (Main) den Charakter als Baurat mit dem persönlichen Range der Rate vierter Klaffe, sowie dem Eisenbahn-Obersekretär Mehne in Darmstadt und dem Ober- Bahnhofsvorsteher Rasche in Wetzlar auS Anlaß ihre- Ueberlrilts in den Ruhestand den Charakter al« Rechnung» rat verliehen. Ter Hilsgschaffner Wiegand in Helden- bergen-Windecken wurde zum Schaffner ernannt Versetzt wurden die Reservelokomotioführer Badergrll von Nlddo nach Friedberg und Preiß von Dillenburg nach Gönnern, der Lokomotivheizer HaaS IL von Hanau nach Hungen. Eine Belohnung hat erhalten der Eisenbahngehilfe Schäfer in Wetzlar für Entdeckung und Beseitigung einer Betrieb-- gefahr. •• Tie gestrige Gewerdegericht-wahl ging bet ziemlich guter Beteiligung vor sich. Gewählt tourten von den Arbcttgebern von Liste 1 neun und von Lifte 2 (Getoerk,cdanen drei Beisitzer, von den Arbeitnehmern von Liste 1 Cnanoiuu gesinnte Arbeiter) einer zmd von Liste 2 (Gewerkschaften) eu Beisitzer. * Der Gesangverein „Harmonie" machte am rnelfahrtstage eine Sängerfahrt nach dem HoherodSkoPi, w* Taufstein. Leiter hatte man von dem Gipjcl wegen teS rauw- Wetters keine Fernsicht. Dagegen wuchs die ^timnwng un Hause durch einige Lieder, bi» der Heimweg über Ulrichürm xuw Mücke angetreten wurde. Besitzwechsel. Ter Belitz'sche Rohbau in der straße wurde von der Spar- und Leihkaise Grotzen-Bmca (nicht vorn Spar- und Borschußverein) erworben. ** Männer-Turnverein. Am Himmelfahrtstagl veranstaltete der M.-T.-D. wie seit 27 Jahren seinen L 0 m- mer-Familien-Turnaang, an bem nerinnen und Turner beteiligten. Von Breber av ff1"» der Marsch durch den Hohensolmser und Erdaer Forfl 0«* dem ehemals hessischen Hinterlande Gladenbach, 0 nach vierstündigem Slarschc erreicht wurde. Dann gu« eL über die tzoSen Aus sich tspmiktL der rol-werßen Mar » mit einem Blitza )üs Hutomobilun Marburg, 17. 3 ciißtr einer Anza! '^versündige hinzu Älgr siraitammer r i -ettember v. I. 1 Luide südlich gelegt Uebrückr ereignete 1 'k Türkop-Verkcn in bi'hit ! h' Lt&Klr. ■4'SsSVI i dgllagrer wegen jal jMer Kr. aus Gie Mg schnelles Fahrer ibr Verhandlung je kuncbil äbgeholt, ui 4ait sich noch sein l a dem von ihm $ : W. als der aus der Eichnübergang pa ^.Äuto heran und k® Bogen heraus •rouley blieben. Ter 1 -"N nach Gießer •<:nn choch fein Lebt geplatzt «• ..m liebergang bi w» daß er nie; MüU i SÄsr i«tiramelninnpt « LZ*** c ü ö l)cintöet;, r-P Lachverständige hinzugezogen waren, beschäftigte sich heute die °°° der d " ... iteigert werden. :«io 1. I360i lisch u. et m. 1 Büsell, 1 strebens, 1 Umbau, 1 ftücbenbüiett, einen Tivan mit Umbau, einen Ausziehtisch. 6 Stühle, ein tLhat'elongue, WelterauSsichten in Hessen Mr Sonntag, den 16. Mai 1912: Unbeständig, meist trocken, mäßig warm. Wer Bedarf hat ge*«De^f st. Schotten, 17. Diai. Die heute durch die Baubehörde vorgenommcne Untersuchung des Kirchturm- i-rlmeS hat ergeben, daß dec Blitz das Gebälk so sehr belobigt hat, daß jedenfalls der ganze obere Teil ab- rtragen werden niuß. Da bei Sturm die Gefahr des Einsturzes deS Turmes groß ist, hat die Polizeioerwaltung in allen ZugangSslraßen zum Kirchenplatz Warnungstafeln wfstcllen lassen. — Obwohl früher der Blitz schon einmal in den Turm geschlagen, hatte man eS doch noch Unterlasten, ihn mit einem Blitzableiter zu versehen. Nur kurze Zeit hier aus d. Juxvlatz a. d. Vabn TailmtsMeM von d. Weltausstellung Brüssel. Grüßte BolkS- belunUumg Europas für Jung und Alt. Grögte Neuheit s. Gieß. Tagt, in Betrieb z. sehen. Sonntag, 19. Mai,von nachmittags 3 Uhr ab, Wochentags von 6 Uhr abends ab geöffnet. Kolossaler Lacherfolg. Alles hier besehene übertreffend. [“”■ mit dem Umstande rechnen müssen, daß solche rmglacklickien Zu- fälle immer eintreten könnten. AuS diesem Grunde hätte et schon mindestens 90 Meter vor der Schranke langsam fahren müssen. MS mildernd käme seine seüherige Straflosigkeit in Betracht. Tas Urteil lautete auf 3 Monate Gefängnis und Tragung sämtlicher Kosten. oU verheir. £f*. u. L. Z. 575 an Ann-'Exv. Hrch.Brasch, Frank; irf n. M., Zeil 111. Letzte 21acbrid?tcn. London, 18. Mai Tie deutschen Gesangvereine gaben gestern ein von Deutschen und Engländern sehr gut besuchtes Konzert zum besten der Hinterbliebenen der bei der Katastrophe der „Titanic" ums Leben Gekommenen. Tie Spitzen der deutschen Kolonie waren ebenfalls anwesend. Nach dem Moniert hielt der Loidmajor eine Ansprache, in der er unter lebhaftem Beifall der Hoffnung auf dauernd gute Beziehungen zwischen den beiden Staaten Ausdruck verlieh. Weil Perlka so kräftig und ausgiebig ist, braucht man nur wenig davon zu nehmen. Jeder Zusatz ist überflüssig. Nur überbrühen. Eine Mischung von Perlka mit Bohnenkaffee befriedigt auch den verwöhntesten Kaffeetrinker. Verlangen Sie Perlka bei Ihrem Kaufmann. 1 Pfd.-Pakete 35 Pfg., % Pfd.-Pakete 18 Pfg. Allgemeine Nahrungsmittel-Gesellschaft m. d. H., Berl.n W. 9. Landwirtschaft. •* baatkartoifelpreise. Don verschiedenen Seiten, besonders aus der südlichen Westerau, werden Klagen über dar mangelhafte Ausgeben der Kartoffeln laut. Tie’e beziehen sich besonders auf Caatkartoffeln, die au5 der eigenen Wirtschaft der detreffenden Landwirte herruhren. Die un4 von zuverlässiger und sachversiändiger Lette mitgeteilt wird, soll die- damit zusauinienhSnqen, da» die Kartoffeln aus hiesiger Gegend voriges Zcihr zu trocken gewachsen sind, sowie zu wenig Waffer- gehalt besitzen. Tie Laatkartoffeln wuideii zum Teil recht früh und meist geschnitten aelcgi, wuchien nicht sofort weiter und gingen m Fäulnis über. Verschiedene Landwirte Haden deshalb schon vor- gezogen, die bestellten Aecker umzuackern und frisch zu bestellen. Aehnliche Klagen enthält auch der letzte Erntebericht auS Baden, der besagt, daß Kartoffeln, die bereit« auS der Erde gewachsen, infolge der letzten Nachtfröste er'roren sind. ES macht sich daher in jüngsten Tagen eine stärkere Nachfrage nach Kartoffeln bemerkbar. Es wird daher nicht auSbleiben, da» für die nächste Zeit und da besonders fremde Kaitoffeln u. a. iitfolge deS Eingangszolle» von Alk- L— für 1U0 Kg. lehr teuer sind, eine namhafte ^Steigerung bet Preise bis zur neuen Ernte eintreten wird. • Zuchtoieh - A uktion. Tie diesjährige, am 2S. Mai zu Alsfeld stattsindende Zuchtvieh-Auktion übertrifft an Zahl der zum Verkauf gelangenden Tiere bei weitem ihre Vorgängerin, indem 7o körfähige Simmentaler Bullen und öO jüngere Bullen zum Ber- kaitf gelangen werden. Ter Auftrieb der Eber ist allerdings gering, da nur 12 Edelfchiveui-Eber und drei veredelte Landschwein-Eber zum Verkauf gestellt werden. Kataloge werden alleit Interessenten auf Wunsch vom LandivirtschoftSkainmer-AuSschuh in Gießen zugestellt, so daß Kaufliebhaber sich schon im voraus über Herkunft, Abstammung und Alter der Zuchttiere vergewiffern können. Handel. Paris, 17. Mai. Tie Bank von Frankreich hal den Bankdiskont von 3*/? auf 3 Prozent, herabgesetzt. Ter Lombardzinsfuß wird bei 4 Prozent aufrecht erhalten. Mühistr. 33 Wolkeugasse_27 Goethestr. 4ö Sth. Glaubrechtstr. 3 p. Frankf. btr. 43 1 Löwengasse 51 Schillerstr. 231 , Schützenstr. 101 \ Seltersw. 65 Mans. Sport. ’• Fußball. Am Sonntag wird die akademische Mannschaft deS Gießener Sportvereins von 1-00, der sich in diesem Jahre zum ersten Male an dem Ausspielen der akademischen Fußballmeisterschaft von Teutschland beteiligt, gegen die Mannschaft der akademischen Abteilung deS Vereins für BewcgungS- fviele Al arburg, des Hochfchulmeisters deS vergangenen Jahres, eintreten Hausbesitzer-Verein Wohnung;«- Nachweis Seltersweg 26 — Tel. 82t» Zu vermieten: tvlä/s Tic Versteigerung zu 1 nahet benimmt statt. Born, Gerichtsvollzieher in Gießen. M Kyhllverke loiort für dauernd gefacht ÖV* Baeaitwerke ”WX Gebrüder Laun^pach Annerod. AM287 IlwhSalat KKÄ Ifrisch geschnitt., versend, geg. jchchn. v. 100 St. Mk. 3.50 flicolauS Victor. Salat« ‘ bilmren, Mainz Motubach. b_____ (nz*/t)_____________ Heirat. I Witwer, 41 Jahre, eo. gut* müt. Charakt., sich. Arbeiis« iteUung, tLeig. Haus, mufitaL erwach', gut erzog.Kinder, w. sich m. eins. Irl. ob. kinderl. Witwe, a. liebst. Schneiderin. 2. 3U Lorbeerbäume, 1 Automobil, Iftanenfdjrant, eine Lchreibmafch.,Svezerel-u. Lchuhwaren, Zigarren u. Zigaretten, 1 « Stück Weißwein, 2 neue Bettstellen mit Matratzen, zwei Nachtschränle, 1 Lchreib- Versteigerung. Montag, den 20. d.MtS., nachmittags £*'•Ubr, sollen dahier Walltorstraße 6 (Tarmstädter Haus) L Em Glasschräntchen (Vitrine), ein Tischchen mit Marmorvlalte Hm-Pslegt Pariser Nußbaaröl 50 u. 75, kergarnita-Haaröl ä 50, Lockenkräuselwasser „Poet" u. LOO, Brcnncffelvaar- waffer 1.50, Ban-Rum 1.50. Parfümerie H. Plank Ww. nirq nocki weit " bis Marburg, woselbst der Einzug ge» fplo'sen rke«.- Ai singuug frober Turnerlieder vor sich ging rn Turnergarten traf man Turnfreunde deS Marburger ' ■ , r . m? und chic große Anzahl Nachzügler aus Gießen, ji«»" „; »Aä? --sAs»' ,ii#< ie\n9?3^en iitilX'/ 'äI-M >urf£ bt J Tanzkoutrollmarken, Blhek Mk. 7200.- ist oer 1. Juli er. abaugeben. Schriftliche Angebote u. 3619 an den Gieß. Anzeiger erb. Verloren wurde a. Shttro. v. d. Biebenalbahn b. Bahnhofstr. ein Portemonnaie m. Inh. Geg. Bel. abzug. Bäcker. «ronenberg,Löwengaffe. p4** °^S"ph: Täglich r«. 1. Kunstvereins imTuw. l^usnahme von eainstac- Ut)C. en Geschichlsverein; llhr »neiilgelllich. :: Gefchlofjen. or|teUung; Samstag abtti I mittags 12 Uhr (nut bei vpielplan: 1. Fanlaü :loloro. 2. Cuoerlurt .jraq |lniidie8 Lied, von A.Buro^. Fr. v. Blon. Vermifdyte». Eine sünsköpsige Zigeunerbande stahl in einer Wirtschaft zu Kürnach iAllgäu^ mehrere Biergläscr Bei ihrer Verfolgung durch zwei Gendarmen^lvarsen die Zigeuner ihre Ruck sacke fort und feuerten mehrere Schliffe auf die Beamten, aber ohne zu treffen. Nun schaffen auch die Gendarmen scharf und verwundeten einen der Zigeuner, doch gelang eö der Bande, iid) im Wald zu verstecken Erst mit Hilfe von Bauern konnte ein Zigeuner feftgenommen werden. Tie Zigeuner entkamen am württembergifches Gebiet. In den meggetvoricnen Rucksacken fand man eine Menge scharfer Patronen. kf. Ter älteste Tänc gestorben! Ein merkwürdiger Zufall will, das fast gleichzeitig mit Tänemarls Mönig auch Tänemarks Patriarch das Zeitliche segnet. Kriegsassessor Niels Petersen ist am Montag, dem 13. Mai in dem Alter von 107 Jahren gestorben. Bis zu seinem 100. Geburtstage hatte P. sozusagen keine Geschichte, wenigstens nicht in den Angen der Ceffcnt- lichkeit. Aber als er das erste Jahrhundert hinter sich hatte, wurde der ehemalige Bormann auf dem Zimmerplatze der Marinewerft Ritter des Tanebrogordens, und seitdem kannte ihn die ganze Bevölkerung Tänemarks als ihren Alterspräsidenten. Nun ist der „alte Mann in der HaroStraße", wie er in Kopenhagen allgemein hieß, dahingegangen, und der älteste Einwohner Täm> matte ist jetzt eine 105jährige Frau in Beile. Kräftig-kaMhnlkh hülsenfrei dabei Gnopm ausgiebig und billig das sind ausgeprägte Vorzüge des neuen Kaffee-Ersatzes UaoslallSclin ticbioftr. 63. Elektr. Bctr. liefert Naßwäsche, Roll» vaschc.fow. feine Ltärke- väsche m solider Aus- slhrung. Nach auswärts prompter Versand. 0M7T ankam, daß rt erst den Platz zweimal umkreisen muhte ehe tt landen konnte, 5 Uhr 37 Minuten Cbcrinacnienr i?irtb, der 5 Uhr 39 Minuten nach wunderbarem Nundflng unter 6>ochruien der Menge direkt vor der Tribüne lanbctc Tie Stieger wurden nach ihrer Ankunft von dem Prinzen Sxuiruh begrüßt — Über ingenieur Lirth erhielt für den kürzesten Al-ilng den ersten Preis — Ter fxliegtr Leutnant Hi sch, der von Saarbrücken direkt nadi Tarmstadi aufgestiegen war, mußte unterwegs wegen Motordefekt' eine Notlandung vornehmen Darmstadt, 17. Mai. Die offiziellen AbflugSzeiten der Flieger nach Frankfurt a. M find folgende- Leut nant Mahnke 7.30 Uhr. Cbcrlentnant Barends 7.32 Uhr 30 Sekunden, Rittmeister Graf Woliskehl 7.34 Uhr, Cbcr- ingenieur Hirth 7.35 Uhr. Darm stad t, 17. Mai Tas Luftschiff „Viktoria Luises' landete bei ruhigem Wetter um S.Oö Uhr auf dem hiesigen Flugplatz, nahm mehrere Passagiere auf und fuhr um 8.15 Uhr nach Frankfurt zurück Frankfurt ji. M, 17. Mai Oberingeuieur yivth landete um 7.56 Uhr, Lberlcutnaiii Barends 7.39 Uhr, Leut nant Mahnke 8 Uhr 2 Minuten 30 Sek, Rittmeister Graf WolsfSkchl um 8.09 Uhr. Tic Landung erfolgte glatt, mit Ausnahme von Mahnke, dessen Apparat sich beim Landen etwas auf die Spitze stellte und langsain in seine natürliche Lage zurückfiel. Tie Spiere am .^öhensteuer wurden dabei gebrochen Flieger und Passagier wurden heraus geschleudert, blieben icdoch unverletzt. Frankfurt a. M., 16. Mai. Tcr T cut sche Flieger- bund (Kartell von Flugvereinen des Teutschen Liiftsabrerver bandes) veranstaltet demnächst einen Ersten Teutschen Wasserflug maschineu-Deltbeiverb. Ter Ausscheidungswettbewerb beginnt am 16. Juni und endigt am 20. August 1912 an einem noch zu bestnnmenden Lrte im Reiche. Tie vauptkonkurrenz findet in der Zeit vom 29. August bis 5. September an einem nod) zu bestimmenden Küstenorte statt An Preisen sind Beträge von ms gesamt 80 000 Mk. ausgesetzt- Ter erste Preis von 25 000 Mk. ist vom Reichsmarineamt gestiftet Ansterdeul kaust das Reickis- marineamt eine der drei siegreichen Maschinen zum Preise von 30 000 Mark an. war es ein Jahr, daß der Verein von einigen 40 Mitgliedern gegründet wurde. Heute zählt er 435 Mitglieder. Jein einjähriges Bestehen feiert der Verein heule abend in ^eins Garten in Gestalt eines Kommerses, zu dem das ^ssizierkorps und die Uuterossi^iervereine des hiesigen Regiments owie die Gießener Militärvererne und b.e beiden der deut cheu Turnerschaft angehörigen hiesigen Turnvereine e ngeladen sind und ihr Erschernen zugefagt haben. Tie Musik wird von der ftapelle des Regiments gestellt. Äm Sonntag vormittag 10 Uhr findet dann die Ber- jammlung der Vertreter der Vereine und Vereini- qungen ehern 116er statt, deren es jetzt insgesamt 26 gibt, ckuch die ckür das Regimentsjubiläum gebildete Kommission des Osfizierkorps nnrd an der Sitzung tellnöhmen. Landkreis Gießen. Gemmecker, Pfandmeister. Bersteigerung. Ticuslaa, zi. ds. Mts., nnchm. 2 Ubr, versteigere ich Babnbofstr. 57 dabier gegen Barzablung: in windica s>-i ithueidtidei iiNgtr SUblwarti bufelle «o1on in elfieaea Interesse unteren Kaaplüa- taicg über lautende Br ><'! eiler Bri, den wir aretlt und Henks eerter.den. Gehr. Beil, 6räfralM37 i>. Solina ---- 76>ri*-U1 »ab $,n„; I — Burkhardsfelden, 17 Mai. Ter hiesige Siegen» i , uchtvciein Burkhardsfelden feiert am Sonntag nachmittag t löin Iahrcsfest, verbunden mit Verlosung, Konzert und Bor- \ trag eines Vertreters der Landwirtsck-aftskarnmer. Kreis Schollen. S|L7. West-Anlage 101 " [1.7. Ludwi^str. 45II 6 jSoL Guten hergsir. 14p ,11.7.1 Ludwigstr. 24 11 511.7.' Bleichstr. 28 11 , , IL1U. Lundgrafenstr.6p ,11.7.1 Ludwigs!r. 8 II ich„ Sidun« d-- «> auaussühlung für - ben: Erd- und Maum Lehrum und Scheppe J und Tirsbau-Sesküiche stferung ^rde d» 8>5 Heizanlage an Kaufftt^ »nde. Lei der SesM V-raAS l^20 Kl Privat- Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit KarlSchmidt,Tanzlehrer Wevsteingaffc 31. <230 Versteigerung. Mittwoch, 2*4. Mai I. 3., nachmittags 3 Ubr, sollen im ttädt. Psandlokalc Sei- tcrswcg 11 dabier, die wegen rückst. Steuer und Kanalgeb. pp. (jeoianbeten Geyenslande,Möbel aller Art, Sofas, Kommoden, Schränke, BertikoS, Spiegel, Klaviere, 2 BüfetiS, 2 Kaficnschränke, 2 Sekretäre, 1 Rind und eine Partie eichne Sohlen oer- Sä» ®e|*wlt d-b-i * Damen- Bärte lästige Haare an Armen emf. sich.Devil ->ady '. lw0. lh^. ParfümerieH. Plank ^Pw^ HAS" k per Karren nei ans Hauv. J. Wellhöter. ^.cl. «43. Rüst-LtrickSund gioll-Lerlc iowie Scilcrwarcu aller Art liefert billigst £41 Hermann Bingmann Lich, Graugaifc »o« Luftfcdiffahrt. Ob errheinischer Zuverlässigkeitsflug (!) Mainz, 17. Mai. Das Preisgericht hat wie folgt entschieden: Hokker erhält den Frühpreis von 300 Mark, den Höhenpreis von 100 Mk. Weyl. Der Tuuer- vreis wird unter die Flieger im Verhältnis der Tauer der Flüge verteilt, und zwar erhält Weyl (38 Min.) 605 Mark, Laitsch (35 Min.) 560 Mk. und Fokker (21 Min.) 335 Mk. Ferner erhält Laitsch für die beste Gesamtleistung im Dauerflug 200 Mk. Ten Ehrenpreis für die beste Gesamtleistung erhält Weyl. Bei dem Wettbewerb um den kürzesten Aufstieg zwischen dem Zeppelinschiff und den Fliegern ging das Luftschiff siegreich hervor. Es hat eine Höhe von 1000 Meter in vier Minuten erreicht, während die Flieger für 500 Meter fünf Minuten (Hirty) und mehr gebrauchten. Bislang hatte große nUgewiß- heit darüber geherrscht, ob Flugzeuge oder Luftschiffe schneller steigen können. Nun ist zweifelsfrei erwiesen, daß ein Starrballon schneller in die Höhe zu gehen vermag als ein Flugzeug. Tarmstadt, 17. Mai. Seit heute früh V-4 Uhr tft das Flugfeld das Ziel vieler Tausende. Fortgesetzt bringen Automobile und Exlrazuge der Süddeutschen Eisenbahn neue Scharen von Besuchern. Gegen 5 Uhr hielten mehr als 20 000 Zuschauer den Platz besetzt. Anwesend waren u. a. Prinz Heinrich von Preußen, Prinz Bikwr von Erbach und die Spitzen der Zivil- und Militärbehörden. Ta immer noch die weiße Flagge aufaezogen roar,jüurbe das Publikum dauernd in Spannung gehalten. Um 5 Uhr 10 Minuten kam nach hier die Meldung, daß der erste Flieger in Mainz aufgestiegcn ist. 5 Uhr 26 Minuten kündigten Hochrufe der Menge die Ankunft des ersten Fliegers an. Es war Barends, der in einer sehr großen Höhe über dem Waldrande erschien und etwa vier Aiimitcn später glatt landete. Um 5 Uhr 31 Minuten kam Leutnant Mahnke in Sicht, der eine Minute später landete, um 5 Uhr 32 Minuten Graf Wolfskehl, der in so großer Höhe >6blU^ 8«ur«t «ii Ä-Ä.J „et Wigand “T* i«1 «i »Iia± °°««J 8 Yis>l-s>°n8 bea NSniai R l ejige Strafkammer mit dem Automobilunglück, welches sich am 5 \ ? 13 September v. Z an dem Bahnübergänge zwischen dem eine man wurde vom iDtoß'B 2tunL südlich gelegenen Törfchcn Gissclberg und der sogen. bis 28. Mai angeordmlM ^ehebrücke ereignete und bei dem der Werkmeister K. K. von Tie Eingabe der EkckW den Türkop^Werken in Bielefeld einen gräßlichen Tod fand. Als Baues dec Gießener L»». Angeklagter wegen fahrlässiger Tötung erschien der Automobil fnr-jan6 jid) nod) sein kleines Töchterchen und der Werkmeister nd die angeschloffene f t in dem von ihm gelenkten Wagen. Es war morgens gegen eyen enthalten ein reim) . 5 Uhr, als der aus der Richtung von Kassel kommende Schnellzug bestens zum Mitausgang» ben Bahnübergang passierte, in demselben Augenblick raste auch erkebrsvolitischen und tid Auto heran und zertrümmerte die Schranke. K. wurde ui ■ m;r fnmmm noch naK I großem Bogen herausgeschleudert, während Kr. und sein Kind - 1 unverletzt blieben. Ter schwerverletzte K. wurde von dem Schnellzug sofort nach Gießen mitgenommen, in der Klinik hauchte der Rann fedoch sein Leben aus. Ter Angeklagte gab an, daß ihm ein Luftreifen geplatzt sei und außerdem habe, als er 50 Meter vor dem Uebergang die Bremse zog, diese versagt. Tas Gericht nahm an, daß er Viel zu schnell gefahren sei, zudem hätte er Permanente HIöbel=flus[tellung | Tel. !>c05 | oon über 100 komplett eingerichteten Wohnräumen Sardinen ♦ Dekorationen • Teppiche ♦ Linoleum Carl Stückrath - Möbelfabrik Neubau Hftenreg 47 franko Lieferung Befidjtigung erbeten feinste Referenzen Gj ■ 3. Der Vorstand. V18/, Biograph »*•/» Plockstraffe 12 PlockftraKe 12 04260 festgesetzt. v'8/. Damen-5trümpfe Herren-Socken Paar von Mk. 2bis 15 Pfg. Kineiüalograph 04234 Bahnhefetr. 54 Bahnhofstr. 54 verwegenes Spiel MHI 88 stattfindenden 2906 Erwin Statt Karten ladet ergebenst ein \lrumpfc ■ TiEdemann* KOCMLINI Anfang 4 Uhr Das Komitee. I i le. L-l Sektion ' Giessen Tille Daterländiftt) eefinntcn, männer wic fraucn, fin willkommcn zonntoi, 19. R«- Wanderung mit Damen frerbtrrn - FiOcnbnrg Umgebung. Llb fahrt 10'» Udr vormmag^ 4. Verschiedenes. Alle Mitglieder nebst Angehörigen sind zu der Versammlung freundlichst eingeladen. Kriegerverein :: Gießen :: Monatsversammlung Dienstag, den 21. Mai l. A., abends 9 Uhr Israelitischen Pfingstfestball ladet freundlichst ein Militär -Musik, gespielt von der Kapelle des Inf.-Rgts. Nr. 116. im Bcreinslotal. Tages-Ordnung: Geschäftliches. Vortrag deS Kameraden Oberlehrer Dr. Faber über .Walther von der Vogelweide und seine politischen Dichtungen8. UebungSmarsch. A. Holterhoff Söhne, Das Komitee. Ansaug 4 Ubr. Musik: ^ns Regt. Nr. 116, ffließcn. Xlederlage in Gleeeer bei Emil Fl*chbacb Seltereweg 24, Georg WaIlcnfelN.1Iarktpl.2i lhvM/al GOLDENE MEDAILLEN PARIS 1900 SUOUI5I901 ohne Naht ... zu Mk. 1.50, 1.00. 85. 65, 30 Pfg. Damen-Strümpfe durchbrochen, zu Mk. 2.00, 1.75, 1.40. 100.85, 40 Pfg. Seidene Damen-Strümpfe in modernen Farben zu Mk. 3.25, 2.50, 1.50. Kinder-Strümpfe schwarz u. lederfarbig Mk. 1.25. 1.—, 85. 65. 40, 30. 20 Pfg. 1. 2. veutWer wehrverew Donnerstag, 23. mal 1912 abends sV2 Uhr in Steins Satten Dortrag Sr. LxzeUenz des Derrn Generalleutnant u.IDrodt)em/DerUn über Dotwenfligkeit und Ziele desveuMenwctzrvcrems Londorf Zu dem am Mittwoch, dlir Sfnhf 22. Mai im Saale nO”* s^iuör v)IC|JClt x^nfl., Mitgl. d. Berb. bciufd). (tiuiadjicrtainm. lSiUBcrltni MitaL d. deutsch. Sckutzverb. f. geilt. Eigentum, vriin Erfindungen f offen frei, reell u. fadjgemnft. ff. Reser. lieber 30 ein. (Befitjafte u. Berlret. AuSfübrL Brosch, foftenfrei. Mienen, Oft Anlage 14. Die Schatten der Vergangenheit Männer - Bade verein Gegründet 1836 Saison-Eröffnung! Sdiwimm- und Kaslenhäder. Luit-, Licht- und Sonnenbad. Jahresbeitrag für ordentliche Mitglieder Mk. 3.—, für außerordentliche Mitglieder Mk. 4.—. Söhne von Mitgliedern können das Bad bis zum 14. Lebensjahr unentgeltlich benutzen. Für Schüler, deren Väter dem Verein nicht angehören, ist der Beitrag auf Mk. 2.— Zu dem am 22. Bai d. J. im Jagdschlösschen Dutenhofen statttindenden InliWeti Festoll Sportplatz an der jtardt Sonntag, den 19. Mai, nachmittags 5 Ubr Vorrunde der akademischen Fußball-Meisterschaft von Deutschland Die akademischen Abteilungen v18/» P. f. B. Marburg (Akad. Meister 1911) gegen Gießener Sportverein von 1900 Eintritt 40 Pfg. Mitglieder, Schüler und Militär 26 Psg- yie DtlkUH! ^rdudget' &**?.?*■ .Licbing des tjabe Scdutiai -Jilidtt tvndtii ka mUi fom Zenln „sL lfllllrt: "Si- WM W s&t, fnne Ä u B# Best'N «iden werden fai': "icW ''"den,; ^slichtet lein, em yijinonimen roiro t -er Zuckersteu' .hart treten. 2er Intragi hat folgend •ye bis tum 1- Vnfraittreten fjfj, betreuend Aen mnanjteiotm'i vor -euer in Kraft" Leiter hat die Mangsiragc Antrc niornt eingejührte Sann sollen im Sri frböbung der Grtn 1! j Millionen Mar einer i'pätestei tretenden Aeni Md) Raxgabe der damaligen ^Erbschaft «cden. Für den erhöhung um 15 9 bic Voltspartei, dringung des ' >u m'uchen, und zw> 1913 in Kraft । «ach dem voltspart 3ai)ie 1911 3 Milli neuer Erträge an ( iluzsicht nimmt, erg den lüiapbcbdrf dei den deichlnssen der ms und es treten n tLull'« über die Ä lieber diese Änt sintern über die eir „3u einer lebhas ■äjigung der diesjä! «ord-Oslsee-rio -^aysekretär i «mnng des Baues i W Rcichsamt des . ursprünglich für uark nicht verbaut i volle 27 Millii 10 iaB nach Abstrich Jfe“ 60 Mill, zur rmch-.-dentlichst Midi mertivurdig, t 5i^.unsätze au SS.1'*, da» bi f JJiyie m spetuli h $J-?lneLrccfl‘3 ur ««ubung bei EL uUf5’ 2ie burt JrHwnen Mark, sö S"01 unter alle 7 mt inner 19 fbi r »Üran l Humen Matt UeS St?!lle« 111,5 ry Abgaben 'l 'Sie 'S »0,51“"’" 'S 5iS*S Ntlürt üblich bei । ZW | kA^'ttUet i?''-d g>, ■tf* Ballon Anstieg Margarete Baumgart Sonntag, den 19. Mai nathmittegö 5 Uhr ans dem Lportzigtz des $. s. B., Kießcn, Msrbnrger Straße Rentaurant auf dem Platze. 04252 Prima zeivasih. Nußkahlen „ „ Anthraiitkihl. „ Kifarmdriketts „ llnioa-Lriketts Kaks und drennhol, emvffehlt ,22V J« Happel, Hol,Handlung. Schn.-Klub Fidelio 1906 Sonntag, den 19. Mai von nachmittags 3 Uhr ab Ausflug mit Tanz nach der Karlsruhe wozu freundlichst einladet 04240 Ter Vorstand Aiir Zucker-Kranke Mehl, $r»t nnd Kakes zu habe» im Heformhatis Kreuzplat» 5. 2907 Schauspiel aus dem Gesellschaftsleben in 3 Akten. Gespielt von den ersten Kopenhagener Schauspielern. Spielzeit ca. 1 Stunde. Der Hund des Blinden Drama. Mmd gilil ein Festmahl Humoristischer Schlager. Pariser Woche TaS neueste im Bilde. Schöne Aussicht Sonntag, den 19«. Mai Garten-Konzert n. Tanzvergnügen Anfang 4 Uhr. Eintritt frei. 04237 Eintritt frei. Auf der Durchreise nach Transvaal ist beute Samstag, den 18. Mai der 3BH3 Südafrikanische Buren-Zirkus auf dem Juxplatz an der Lahn hier cingetroffen und gibt abends 8 Uhr seine erste Grosse Er Öffnungs-Vorstellung Sonntag, den 19. Mai Zwei grosse Vorstellungen nachmittags 4 und abends 8 Uhr Montag und folgende Tage abends 8 Uhr: Grosse Vorstellungen! S «Irthn» Loge M. 3-~ Tverrfitz M. 2.— Stuhl WIK 0. ’plOqC. uv M. 12)0, Erster Vlap M. 1—, Zweiter Blap 80 Pfg., (ffalerie tStebplatzl 50 Pfg Hochachtungsvoll Die Direktion. Sittendrama in 2 Akten. Ein Film, den man mit Recht, sowohl was Spiel, Handlung und Photographie onbetrifft, als eine Perle der Kinematographie bezeichnen kann. Der geheimnisvolle Brief humoristischer Schlager ersten Ranges. Das Geheimnis seiner Frau ein Bild auS dem Leben, hervorragend gespielt. Jugendliebe köstliche Komödie, amerik. Schlager. Die Luftradler Naturaufnahme. Mitten im Wege amerik. Drama. Revue des Humors Die glückliche Geburt eines kräftigen Jungen »eigen hocherfreut an Alsfeld em Gro$$h. Geometer I. KL Rabenau und Fran Anna geb. Becker Vornehm wirkt ein zarte», reines gesicht, ro- Hge», |ugent>fri(d?e? Hnsffbm. weihe, iammetwe'cke hdtll unö ein schöner Cftni. 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