,hat daraus wartet in der Aeaäis Ministerrat soll den Bedingungen Muklars anfangs günstig ge- herzlich wenig erreiwt yat, Darauf roarici, in un «. j . ocacnüber aeftandcn haben. 3 im ter enlitandcn aber int den Kampf nad)bnidhd^r aufzunehmen^ Ministerrat 3d.oüc des Minis: er ratS Meinungsverschicdcnbcilen, die die (är- . Noch am Montag hieß es, der italienische Mini'tcrrat MuktarS in o-ragc ftcllten 3Neulich mume das Ma- werde sich am Mittwoch mit den Friedern-bedingungen de- ^nett demissionieren — Die Blätter melden, die Po,t m der fassen, man fei zu Geldentschädiaungen und zu (formellen) Umgegend von Kirkü-.see wurde von einer bulgarischen B-rnde an. Zugeständnissen in der empfindlichen Frage der L>ouvern- QCqVlijfn. Zwei Gendarmen und zwei Zivilperfonen wurden gc* ’.'icn, oas bisher doch in Tripolis trotz aller Siegcsfansaren rückziehung der in Albanien befindlichen Expeditionstruppen^Der gegriffen Zwei Gendarmen und zwei Zivilpersonen wurden getötet und 800 türkische Pfund geraubt. . UeSkueb, 18. Juli. TaS nach Albanien enttandte Militär ist mit den Albanern eine Ge finnu n g. oallö die noch zu erwartenden 12 Bataillone, wie die Albaner es winen wollen, au, Seiten der Aufständischen stehen, werden die albaniieveir Forderungen noch weiter als bisher gehen, andernfalls sind blutige Stümpfe unvermeidlich. zu bekämpfen. c. , _c , . Tie Jungtürken haben bie Loffnung auf em neues ft ab i nett Said noch nicht aufgegeben. Der Einstutz des ftoniitecs bei dose ist vorderhand unerschütterlich. Man hofft dre albamfdx Frage durch die Entsendung von Delegierten zu lösen. lieber die Bedingungen, die Mahmud M u k t a r an die Uebernahme des ft r i e g s p o r t e f e u i 11 e s knüpfte laufen verschiedene Gerüchte um. Nach einer glaubwürdigen Vernon verlangte Muktar die Aufhebung des Belagerungszustandes und eine allgemeine Amnestie, die sich auf die Albanerchefs und die Würdenträger deS alten Regimes erstrecken sollte sowie die Zu- - . < v _ - ■ Of < i l. Atä wXl t Xaam ftrhohiiintiäfnihhpn er Vezng4prel4: monatlich 75Vl^ viertel. jährlich Mk. SLO: durch Abhole- tu Zweigstellen monatlich 65 Pf.; durch die Post Plk.2.—viertel- fäbrL ausschl. BesleüK ZtileiipreiS: lokal 15Pf^ auSwärtS 20 Pftnniq. (5 befrebafteur: 91 Goe^ Verantwortlich für de» polinichen Teil: Auauft Goetz; für .Fenille- lou^, .VerinifchtesE und ,®evichtelaal*". R. Reu» rath; für ,6tabt und Land": E.Heß: für den Aiizetgeuteil: H. Beck. Kein ßünönis zwischen Rußland und Japan. London, 18. Juli. DaS Reuterdurcau meldet aus Tokio ■ Petersburger Nachrichten von dem demnächst zu erwartenden Abschluß der Bündnisse zwischen Rußland unt> Japan sind ungenau. Von autoritativer Seite wird erklärt, daß keinerlei V e r lf a n d lun g en nach dieser Richtung stattgesunden haben und nichts derartiges geplant sei. Tie Europareise des Fürsten Katsura stehe mit keinem spezifisch politischen Auftrage in Verbindung. Es sei jedoch richtig, daß sehr wichtige Kommunique/ zwischen den Regierungen von Rußland und Japan ge- wechselt worden feien, die die Abmachungen von 1907 und 1910 ergänzen. Es handele sich dabei um die Abgrenzung der gegenseitigen Interessensphären und zwar der russt- scheu in der äußeren Mongolei und der nördlichen Mand- schurei, und der japanischen in der inneren Mongolei und der südlichen Mandschurei. Unter innere Mongolei ist ber- jenige Teil der Mongolei zu verstehen, der früher so be- zeichnet worden ist. Tie EommuniquSs, die durch die Re- voluiion in China und durch die späteren Anleihcverhand. lungen notwendig geworden sind, hätten eine klare 23er- siänoigung der beiden Mächte über die chinesische Frage ergeben und eine Entente von größter Wichtigkeit für die Erhaltung des Friedens im fernen Osten gezeitigt. Für das englisch-japanische Bündnis sei sie nur in zweiter Linie von Bedeutung. Paris, 18. Juli. Bezüglich der an die Reise ftat- suras geknüpften Gerüchte jchreibt das „Echo de Paris": Die Meldung über die bevorstehende Unterzeichnung eines russifch-japanischen Bündnisvertrages erscheint unrichtig. Im hiesigen Ministerium des Aeußern Das Ende her junglürfischen Herrschaft. Noch am Dienstag schien eS, als ob am goldenen Hom la Friede im Innern und der Friede nach außen bereitet t,erben sollte Tie Rede des Ministers deS Aeußem Assim tvm wie die des Großwesirs Said Pascha ließen einen l-fcn Unterton durch klingen, der für iric von verschiedenen L iten gemachten Friedensanregungen ein schwaches Echo iU sein schien. Freilich man wollte Italiens Friedensvor- Utäfle nur bann in Erwägung ziehen, wenn sie annehm- ler sind. Gleichzeitig sang der Grotzwesir das Lob der U banefen, die fr als-gute, aber leider auf einem Abwege Ufindliche Söhne des LsmanenreichS pries. Zugeständnissen in der empfindlichen Frage ... _ nitat geneigt. Aber am Mittwoch abend war man in der römischen Nonsulta plötzlich anderer Ansicht, da war Gio- litti gar nicht der Tripolis-Frage wegen wieder nach der Tiberstadt zurückgeLebrt. Italien, das in Albanien seine gut bezahlten Emissäre unterhält, war wohl über die Plane Tajar Bests gut unterrichtet. Ader vielleicht schätzen die listigen Söhne der Roma die Söhne Albaniens nicht ganz richtig ein. Diese sind auS einstigen Stützen und Freunden der Jungtürken deren entschieoenste Gegner geworden, aber nicht auch Gegner des LsmanenreichS. Vielleicht zählt riefe* außer den eigentlichen Türken keinen Volksstamm, der treuer zu ihm hält als die Albanesen, wenn man ihnen bie bisher bestandenen Vorrechte unangetastet läßt. Tie Albanesen hatten gehofft, sich eine ruhige nationale Entwickelung im Rahmen des ottomanischen Staates fichern zu können; in jedem anderen Großstaate wäre ihnen daS unmöglich, hier müßten sie nach der fremden Pfeife tanzen, ob sie mollien oder nicht. Die Jungtürken, in ihrem Tränge zu zentralisieren, vielleicht auch in dem Bestreben pantur- lische Ziele zu verfolgen, setzten sich über die Wünsche der rapferen Bergsöhne hinweg und sie trieben durch ihre Strafexpedition die ihnen einst ergebene Bevölkerung zu Didier Erbitterung, daß man letzt überall in Albanien die Wone hören kann: „Alles wollen wir ihnen heimzahlen, selbst wenn das Reick) in Trümmer gehen sollte." Tie Heimzahlung ist erfolgt, das lungtürkische Komitee hat nach vierjähriger Herrschaft der Militärpartei, die mit ben Albanesen verbündet ist, weichen müssen. Wird nun auch das Reich in Trümmer gehen oder wird es durch einen Systemwechsel in dec Regierung die Verhöhnung mit bin Air aneseu und die nötige Kräftigung gewinnen, um bem oerftärtten Anprall von außen Stano zu halten? Konstantinopel, 17. Juli. Es bestätigt sich, daß der Sultan den Botschafter in London, Tewfik Paicha, telegraphisch von seiner Ernennung -um Gr oßwejir benachrichtigt uno ihn aufgefordert hat, nach Konstantinopel zu kommen, doch glaubt man, daß dieser nicht annehmen wird. Wie es heißt, wird in diesem Falle versucht werden, em Kabinett unter dem Vorsitz des Ministers des Aeußern, Asjitn Bey, der gestern vom Sultan empfangen woroen ist, zu bilden. Die jungturbsche Partei nahm in einer Versammlung Kenntnis von dem Rücktritt bc5 Kabinetts und drückte ihr Erstaunen darüber aus, daß zwei Tage, nachdem die Kammer fast einstimmig dem Ka° binett ihr Vertrauen aussprach, dessen Rücktritt erfolgte. Dis 6 Uhr abends lag noch keine offizielle Müteilung vor, ob Tewfik P ascha das Großwefirrat angenommen habe oder abgelchnt habe. Gerüchten zufolge habe er ausweichend geantwortet. Trotzdem habe er aber den Auftrag erhalten, nach uonstanlinopel zu kommen. Tie früheren Minister Taalat und Hadschi Adil hatten in der Teputiertenkammer Besprechungen mit den Führern der jungtürkifchen Partei. Wie behauptet wird, sei die Partei entschlossen, die Bildung eines Kabinetts K i a m i l Konstantinopel, 18. Juli. An der türkischen Grenze wurden laut Zeitungsmeldungen grotze oulga r»1 ch e Truppenabteilungen zusammengezogen und viele Munition und Lebensmittel zusammengebrachi. Sofia, 18 Juli. Wie das Blatt „Strela" meldet, baden die Mazedonier im Lande in geheimen Versammlungen deschlosten, zwei Mitglieder des Kabinetts Geschow zu ermorden, um dadurch die bulgarische Regierung zu einem kriegerischen Einschreiten mit der Türker zu beitimmcn. Cetinjc, 18. Juli. Nach einer amtlichen Meldung kam es an der t ü r k i s ch - rn o n t e n c g r i n i s ch c n Grenze rn der Nähe des Skatarisees gestern zu einem blutig e n Z u - samrnenstoß zwischen den Montenegrinern und den turkstchen Truppen. Zwei auf montenegrinischem Gebiet mit yelbarbetten besckstiftigte Montenegriner wurden plötzlich aus dem nächsten tur-s fiid)eit BlockHause von türkischen Soldaten beschoßen und verwundet. Als mehrere Montenegriner zu Hilfe eilten, wurden neun von ihnen durch Salven der Türken getötet, fünf Wpocr verleg Nachdem die Montenegriner, die unbewaffnet waren, sich zurückgezogen, überschritten die türkischen Soldaten dte Grenze und verstümmelten die Leichen mit den Baionettrn. Unter der Grenz- bcvölkcrilng herrsäst ungeheure Ausregung. Beirut, 18. Juli. Said Idrtß hat neue Siege über die Türken errungen. An vielen Platzen deS yenteir herrscht Hungere not. Aber iu jpät kam diese Erkenntnis, zu fpät dies Ein- i laifen. Gmiz. Albanien — der Unterzieh des Glaubens , li iiTt keine Trennung mehr herbei, das Fickwa des Scheich- i ;i Islam wird ebenso wenig beachtet wie die lauwarmen F iedensmahnungen einiger orthodoxer Geistlichen — stehl ir Flammen. Der allgemeine Aufstand gegen die Regierung, d. h. gegen die jungtürkische Herrschaft, ist verstärkt, u ’ö Issa Bolennaz schreitet '.tnerbittlich mit Feuer und Sitstvert gegen alle die in Albanien ein, die es mit den ingtürken halten. Noch am Dienstag war man ent- jc (offen, Mahmud Mukhtar Pasd>a, den eben ernannten t iegöminister, nad) Albanien „mit weitgehenden Voll- n.lebten" zu entsenden, um die Forderungen der Albanefen ;t prüfen". Aber er kam nicht dazu, seine Frtedens- ir (ffion __ uur so hätte seine Reife nach Albanien einen Sinn ß. habt — auszusühren. Tie Albanesen, die eine Autonomie D rfangen, nicht um sid) vom -Lsmanenreid) loszureiven, fcndern um ihm um so treuer dienen zu tonnen, hegen । ;t) durch Verspred)en auf die Zukunft nicht mehr beschwtch- u.ien. Sic mären fest entschloffen, den in ganz Albanien 1 ritt fachten Kriegsbrand nid)t eher zum Stillstand kommen lassen, als oiS btc Jungtür ken die Segel streichen. Und bis ist geschehen. Es gibt keine jungtürlische Herrschaft . wehr. Sie wäre den Albanesen allein, die zum Marsck>c | n-gen Konstant in Opel bereit waren, nicht gewichen, wenn Nicht ein großer Teil des Heeres, nicht bloß Lffizlere und «... unnschaften albanischer Herkunft mit den Revolutionären finiig gewesen märe. TajarBey, der Führer der meuternden Offiziere und Ewldaten von Monastir ist der Mann des Tages. Er hat f burdb feinen Handstreich den Stein ins Rollen gebracht; wie cj. vor vier Jahren Niafi Bey und Enver Bey und nach dem ' iiDolulionaren ^Iprilpulfd) Mahmud Schefket Pascha getan Ipben. Monastir hat Konstantinopel, die Provinz, die Haupt- stladt zum ziveiten 9)hile überwunden. Es hätte nicht viel iL-sehlt, so hätte Mahmud Mukhtar Pasck)a die Forderun- gum der Mbaiiesen vor den Toren ftonstantinopels „priifcn" i-nncii. Denn Tajar Bey woNte am Donnerstag em Ultimatum mit den Forderungen der Albanesen an die i forte richten. Und wäre dies unbeachtet geblieben, so bitte sich die Garnison von Monastir am Sonnabend auf Sem Mcirsd)e nach Konstantinopel befunden. Tie „Prüfung", die da Mahmud Mukhiar Pasd>a hätte vornehmen wollen, wäre wohl nicht ohne beträchtliches Blutvergießen cuf beiden Seiten ausgefallen. Das hat vas jungtürkifche Ladin et t burd) feinen Rücktritt klüglick) vernneden. Sem Zurückweichen vor der blutigen Entscheidung, kurz nach- tem ihm die Kammer mit überwältigender Mehrheit ihr Vertrauen bekundet hat, mag auf den ersten Augenblick wie Ivpslose Furcht aussehen. Aber es war der einzige Schritt, der übrig blieb, wollte man nicht den blutigsten Bürger- Iricg im Herzen des OSmanenreichs emfeffeln, während t-ic Feinde ringsum auf^ber Lauer liegen, lvährenb Jta- Ht. 168 Erstes Blatt 162. Jahrgang 8reitag, 19.3uli 1912 r-r «letzever »vzeiger Siebener Anzeiger inwrech. Anschluß: V General-Anzeiger für Gberhesfen sntiabmt1 von anjeigen RotationsöriKf und Verlag der vrühl'lcken Univ.-V»ch- und Steinbrudtrd R. lange. Redaltion, Expedition und vruckerei: Schnlftratze 7. Büdingen: Zernlprecher Nr. 269 »«!chSstrft-ll- vahndoiftrahe ,ba. Das 2uslulum der Reichrlanzlerr. „Der Rcichskanzler v. B c t h m a n n - H o l l w e g hat sich nach Einern Gute Hohenfinow begeben", so meldet der Telegraph. Ucber das Tustulum des Reichskanzlers schreibt die „Deutsche Zournal- . oft": Der alte Fontane, der doch in der ganzen Mark Brandai^ urg die £rte ausgesucht hat, wo etwas landschaftlich oder historilch Zuierefsantes zu linden war, ist an Hohensiiww vorbeigegangen. co kannten cs kaum ein paar Berliner, die einige Wochen in der kommenrtfdK im Bad Freienwalde an der Oder verbrachten und cuf ihr Reise die Station Niederfinow berührten. Abseits von den großen Heerstraßen gelegen und doch nur l Meilen von Berlin entfernt, eignet sich diese Befrtzung wie wenig? als Erholungsaufenthalt für den höchsten Beamten des Reiches, der als der allem Verantwortliche sozusagen niemals itie Zugel aus den Händen geben kann. Wenn e»~ not täte, iönnte Herr v. Bethmann-Hollweg in weniger als zwei stunden in Berlin sein. Das Rittergut Hohenfinow mit feinen Vorwerken ist ‘1000 Morgen groß, von denen die größere Hälfte Forst ist. Kaiser Wilhelm II. bat in diesen Wäldern zwischen lb< < und loJb Häufig getagt: ein Denkstein am Waldesrande und eine von bem Herrscher im Jahre 1890 selbst gepfbangte Eiche bezeichnen die Stelle, wo der einstige Prinz Wilhelm von Preußen icinen ersten Ziehdock ul diesem Revier auf die Decke legte. Daß man in des ..Heiligen Römischen Reiches Streusandbüchse" sich^benndet, ivutt man auf der Hohenfinower Flur nicht. Große Umlage weisen »eigen, daß der Boden fett und gut ist. TaS herrlickstte für ben Besucher aus der Großstadt sind die Baumriesen des Lckstotz- warkes und die mächtigen Linden einer Allee, die vom Eingang ■ja t>aS Dorf zu einer Anhöhe führt, von der, aus man eine entzückende Fernsicht über die Wiesen und Wasseradern, bie ioner unb Städte des LderbmcheS genießt, bas Preußens groBcr König titor anderthalb Jahrhunderten erst systematisch kolomnert hat Herr v. Bethmann Hollweg ist kein Landwirt, wie er, z. -ö. «ein Vater, der im Jahre 1900 verstorbene Felix v. Bethmann Dar. Als dieser im Jahre 18od das Besitztum nut tamtlichem Inventar und einem Teil der Möbel für 400 000 ^alcr erstand, .fudite er, der Sohn des bekannten fwgefinnten KuttusmiNisterr,, tune Betätigung als Bewirtschafter eines Gutes und hat durch Lbingabe und unermüdlickien Fleiß aus Diciem ^clbe heroor- naaendes geleistet. Vater und Sohn sind, öbschon der erste kein Laurist war, von 1874 und 1885 an Landrat in bem ausgedehnten Kreise Oberbarnim gewesen und dadurch, obgleich das Geschlecht erst etwas über 50 Jahre in der Mark Brandenburg ansässig ist, mit dieser und vor allem mit dem Kreise verwachsen. Tas ist auch darin zum Ausdruck gekommen, daß der Reichskanzler feine Gattin unter den Töchtern des märkischen Mels gesunden hat. Das Hohenfinower Schloß, ein dreistöckiger Backsteinbau,.der aus dem Ende des 17. Jahrhunderts stammt, hat erst durch spätere Anbauten ein gefälligeres Aussehen gewonnen. Tie Jnnen- räume sind schön und zum Teil |ogar kunstvoll ausgestattet. Imponierend ist der innere Lichthof, bas Treppenhaus. Zic Herrensitze der Umgebung sind keineswegs prunkvoller, obwohl sie zumeist viel länger im Besitz derselben Familie sind als Hohensirww. Als dessen Name zuerst in der Geschichte austauckste, gegen die Mitte des 13. Jahrhunderts, ist von einer Burg Hohenfinow die Rede, die als eine trutzige Warte sich am Rande deS Barnim-Plateaus erhob und die Uebergänge über bie Finow ^ü^ie ältesten Grundmauern der Torskirche sind noch älter als das Zisterzienserkloster Chron, das zwei Meilen nördlicher gegen Ende des 13. Jahrhunderts gegründet wurde. Als enter beglaubigter. Besitzer von Hohenfinow wird ein Sparr genannt, ein Ahnherr des Generals des Großen Kurfürsten aus der Schlacht bei Fehrbellin. Ihm folgt 1609 Hieronymus -schlick, Cßer- kammerhcrr, Cberjagcr und Cberitallmcuter des xurrünten Joachim Friedrich. Nach seinem Tode erhob bie Familie Putbus Ansprüche auf Hohenfinow, wahrend der aus Böhmen itamincnbe Schlick seinen Schwestersobn Heinrich Mathias v. Thurn zu feinem Erben eingesetzt hatte. Tann hat der Besitz die t>ericbicbernten Herrn gehabt, darunter einen Ludwig o. Pfuel, der dafür 28 000 Taler gab. Tte interessantesten Besitzer sind später die Vemezobres. Infolge der Aufhebung des Edikts von Nantes war einer der ebbne des Kaufmanns Salomon Vemezobres zu Villemagne in Languedoc nach Königsberg in Preußen ausgewandert und hcttte dort durch Seibenhanbel ein Vermögen erworben. Sein ältester Sohn, der sich Franciskus Mathaeus Baron von Vernezobre de Launeur, Erbherr auf Ehatelarb in Frankreich nannte, erstand Hohenfinow für 90 000 Taler. Binnen wenig mehr als einem Jahrlnindert haben seine Nachkommen den Besitz weniger ver- schleudert als in Spekulationen und Experimenten vernrirrschaftet. Hohenfinow wurde Eigentum des Freiherrn Konstanz von Jakobi- Kloest, eines Sohnes des ehemaligen preußischen Gesandten in London. Er war kein guter Wirt und Herr unb erlebte denn auch im Jahre 1848 eine kleine Revolution unter den Dorfbewohnern« Die Familie von Bethmann-Hollweg hat schneller und fester als irgend ein anderer Vorbesitzer von Hohenfinow dvtt Wurzel geschlagen und Fuß gefaßt auf märkischem Boden. • Ick. Das Doppelleben einer Frau. In der „Psiche" berichtet Professor Morselli von einem merkwürdigen Falle einer Spaltung des Bewußtseins in zwei völlig getrennte Bewußtseinszustande, so daß sich ein richtiges Doppelleben ergab. Fräulein Mary Reynolds erwachte eines Tages nach einem sehr langen, zwanzigstündigen Schlafe und war fortan eine neue Persönlichkeit, denn sie hatte alles, was sie bisher erlebt hatte, vollkommen vergessen: sie erkannte weder ihre Eltent noch ihre Bekannten, und alle Gegenstände der Umgebung kamen ihr ganz unbekannt vor: selbst dte Sprache war ihr ungewohnt, und zunächst konnte sie sich nur in kindlichen Stammellauten äußern. Bald jedoch beherrschte sie die Sprache wieder und mußte nun beim Lesen und Schreiben wieder mit dem ABC anfangen. Der Charakter ihrer neuen Persönlichkeit war das Gegenteil des früheren. In ihrem ersten Zustande war sie trübselig, schweigsam und zurückhaltend gewesen, während sie nun heiter, lebhaft und gesellig erschien. Dieser Zustand hielt genau 5 Wochen an. Tann erwachte Fräulein Mary Reynolds cinc3 TagoS, wieder nach einem ungewöhnlich langen Schlafe, in ihrer ersten Persönlichkeit. Sie erkannte ihre Verwandten, hatte die letzten 5 Wochen völlig vergessen und glaubte nichts von dem, was man ihr über diese Zeit erzählte. Natürlich hatte sic auch wieder ihr alte«, trübsinniges Temperament, worin sie durch den Bericht ihrer Verwandten noch bestärkt wurde. Wieder nach einigen Wochen trat ein dritter Wechsel ein: aus einem erneuten tiefen Schlafe erwachte sie wieder zu dem zweiten „Zustande", in dem fte ihr Leben an genau' der Stelle fortsetzte, wo eS vorher abgebrochen worden war. Sie glaubte, seitdem nur einmal geschlafen zu haben und wußte wieder nichts von dem, was sich ut der Zwischenzeit begeben hatte. Tiesesmal lachte sic, als man es ihr erzählte, getreu dem Temperament des zweiten Zustandes. Diese beiden Zustände ihrer Persönlichkeit wechselten im Verlaufe von 15 Jahren noch mehrfach ab, bis sie schließlich vom 36. Lebensjahre an dauernd im zweiten Zustande bheb. Diese „zweite Persönlichkeit" lebte noch 25 Jahre, Deutsches Reich. Balestrand, 18. Juli. Der Kaiser arbeitete heute früh allein und machte vormittags einen Spaziergang an Land. Am Nachmittag erfolgte die Fahrt mit dem „Sleipner" nach Framnäs, wo im Jahre 1913 die Aufstellung der FrUhiofftatue Kattfindel. München, 18. Juli. Die Kammer der Abgeordneten lehnte, nachdem der Finanzminister v. Breunig den Lotte rie- gesetzcntwurf nochmals vertreten hatte, mit großer Mehrheit den Gesetzentwurf, betreffend den Beitritt Bayerns zur Lotterie- gemeinschaft mit Preußen, und den dazu gehörigen Staatsvertrag ab. Dagegen stimmten geschlossen das Zentrum und die Sozial- demolraten und außerdem ein Teil der Liberalen und Bauern- bündlcr. Mit großer Mehrheit stimmte dagegen das Daus dem Ausschußantrag zu, daß die Staatsregicrung dem gegenwärtig versammelten Landtag tunlichst bald eine Vorlage über die Einführung einer bayerischen Landesklassenlotterie zugchen lasse., ist für Löhnung, Proviant usw. bestimmt. Eine Erläuterung ist tätige oder gemeinnützige Zwecke einen bestimmten Betrag des Erlöses zuwendet, schließt ein „Kollektieren für andere" in sich und bedarf der erwähnten Genehmigung. Das Publikum soll sich letztere stets vorzeigen lassen uüd^alls dieses verweigert wird oder sonstige Anstände sich ergeben, dem Polizeiamt sofort Mitteilung machen. Landkreis Gießen. — Klein-Linden, 18. Juli. Heute nachmittag gegen 6 Uhr wurde in der Lahn die verweste ungeklcidctc Leich e eines Mädchens im Alter von 16—17 Jahren von zwei Schnlknaben aufgefunden. Die Schulknaben nahmen einen Kahn zur Hilfe unb brachten die Leiche an das Ufer. Es handelt sich um die Leiche der seit Januar vermißten Elisabeth Hofmann, deren Kleider damals zum Teil im Heßler gefunden wurden. - Großen-Linden, 18. Juli. Heute wurden die Arbeiten zur Wiederherstellung des ersten Pfarrhauses hier im Submissionswege vergeben. Im Durchschnitt blieben die Forberungen um 10 Prozent gegenüber dem Kosteuvoranschläg zurück, so daß die Ge- samtarbeit statt vorgesehenen 15 500 Mark etwa 14 000 Mark Kosten verursachen wird. Der Kirchenvorstand gab überall dem Wenigstnehmenden den Zuschlag. Starkenburg und Rheinhessen. a. Darmstadt, 18. Juli. Die heutige Sitzung der Stadtverordneten, die letzte vor den Ferien, enthielt in der Hauptsache nur nebensächliche Punkte. Von weiterem Interesse war lediglich die Vorlage über Verträge zwischen der Stadt und oem Militärfiskus auf Austausch von Grundbesitz, der Erbauung einer Garnisonkirche und einer Bataillonskaserne für das Infanterie-Regiment sowie auf Bebauung der Brei ten Allee. Die Verhandlungen, die sich aus Anlaß der 'Zerlegung des Hauptbahnhvfes notwendig machten, schwebten bereits seit dem Jahre 1907, sie scheiterten besonders wegen der hohen Entschädigungsforderungen des Fiskus für Abtretung des Exerzierplatzes an der Breiten Allee an die Stadt. Auf Grund eines besonderen Tauschvertrages wurde nunmehr vereinbart, daß die Stadt dem Militär- fiskus 44 950 qm vom Hopfengarten und 21371 qm Wald an der Westseite des Exerzierplatzes abtritt. Ferner übernimmt die Stadt für den FiSkuS die Kosten des Bahngelän- deS von 6266qm an der Kreuzung der Eschollbrücker Straße imb der neuen Bahnlinie und des auf ihm befindlichen Schuppens. Dagegen tritt der Fiskus an die Stadt ab einen etwa 560 m langen und 67 m breiten Streifen des Exerzierplatzes längS der Breiten Allee zwischen der Anlage und dem Stirnweg. Auf der Fläche des Hopfengartens baut der Fiskus eine Kaserne für eine Maschincngewehrkompagnie, außerdem wird dort eine Kaserne für ein Infanterie- Bataillon erbaut und zwar von der Stadt; die Kaserne und Grundstücke iwerden en Gebühren zu zahlen haben. Die gestrige Verhandlung im Senat bewiese, daß dieser bald mit überwältigender Mehrheit für eine sttenge Beobachtung des Vertrages ftimmte. t Melbourne, 18. Juli. Das Abgeordnetenhaus nahm cinsttmmig den Antrag an, in welchem erklärt Wird, daß jedes System, wonach den amerikanischen Schiffen, die den Panamakanal berufen, eine Vergütung oder Ermäßigung ^gestanden wird, den australischen Interessen schädlich Jem würde. Premierminister Fisher erklärte im Laufe der Erörterung, er' hoffe, daß die Angelegenheit bald freundlich begeilegt werde. Aus Stadt und Land. Gießen, 19. Juli 1912. Aus der Sitzung der Stadtverordneten. Die gcftrigc gut besuchte Sitzung unserer Stadtväter war in ihrem öffentlichen Teil die richtige Verwaltungs- sitzung, die ohne große Aufregung verlief. Nur die Vieh- mar'kt-Platzfrage erregte größeres Interesse und hatte auch eine Anzahl Zuschauer angelockt. Aber da von vornherein feststand, daß die Mehrheit sich für die Insel am Elektrizitätswerk entscheiden werde, verursachte der ausgiebige und sehr wortreiche Redekampf zwischey „Insulanern" und „Bergkraxlern", wie ein Mitglied der Verwaltung die beiden Parteien nannte, keine große Aufregung und auch die Andersdenkenden gaben zu, daß die Wahl der Insel eine befriedigende Lösung der Frage bedeuten würde. Mit besonderem Interesse wurde dabei die Mitteilung ausgenommen, daß Bestrebungen zur Schaffung eines ständigen Fettviehmarktplatzes im Gange seien. In der nichtöffentlichen Sitzung beschäftigte sich das Haus vorwiegend mit Bahnangelegenheiten. Zur H in t erl an db ahn f r a ae stimmte nran dem Abkommen mit dem Wetzlarer Bahnkomitee zu, nachdem die beiderseitigen Bahnwünsche in einem Ausschuß von 25 Personen gemeinsam betrieben werden sollen. Hoffentlich gelingt es den seck^s von Gießen zu stellenden Ausschußmitgliedern, nicht allein die Interessen von Gießen zu wahren, sondern auch zum tatsächlichen Durchdrücken der Bahnwünsche erfolgreich mitzuwirken. Der .Vertrag mit Wies eck wegen der Fortführung der elektrischen Straßenbahn wurde nicht fertig, doch ist anzunehmen, daß eS gelingen wird, ein beide Seiten zufriedenstellendes lieber- einkoinmen abzuschließen. ♦* Pfarrpersonalien. Der Großherzog hat den Pfarrer Fritz Lahr zu Langd auf sein Nachsuchen zwecks Ucbcrnahme der zweiten Pfarrstelle an der Nicolaikirche zu Potsdam auS dem Dienst der hessischen evang. Landeskirche entlassen. •• Lehramtspersonalien. Der Großherzog hat den LehramtSasiessor Hch. Küßner zu Nidda zum Oberlehrer und Rektor an der höheren Bürgerschule zu Nidda und den LehramtSasiessor Alb. Diem er zum WormS zum Oberlehrer an der Oberrealschule zu WormS und den Lehramts- osiessor Hch. Mischler zu Alzey zum Oberlehrer an der Realschule und dem Progymnasium zu Alzey ernannt. gedeckt find. Der Oberbürgermeister wies darauf bm, daß das Reich bei Errichtung von militärischen Bauten bestimmte Grundsätze verfolge, so daß bl( Stadt vor gegebenen Verhältnissen gestanden habe. Die Steuerzahler werden durch den Vertrag in fei. ner Weise belastet, auch hat das Reich die Stadr in jeder Weise finanziell sicher gestellt. Außerdem Kar die Stadt die Interessen der einheimischen Unternehmer und deren Arbeiter bei Abschluß und Ausführung bet Bauverträge nach jeder Richtung gewahrt. Nach mehr- stündiger Besprechung, in der die meisten Redner unter wiederholtem Hinweis auf die wenigen Vorteile des „Geschäfts" sich zuletzt doch für daS Projekt aussprachen, und nachdem in einer geheimen Sitzung eingehend über die finanzielle Bewertung des Tausches verhandelt worden war, wurde die Vorlage angenommen. Sie bedarf nunmehr noch der Genehmigung des Kriegsministeriums. n. Offenbach, 18. Juli. Die Stadtverordnetenversammlung nahm heute die Wahl eines u n • besoldeten Beigeordneten vor. Oberbürgermeister Dr. Dullo empfahl die Wiederwahl Etßnerts (Sozdem.), die einstimmig erfolgen könne, zumal gegen seine sechsjährige Amtsführung nicht das geringste ein- zuwenden sei und Eißnert sich als ein tüchtiger Verwob tungSbeamter gezeigt habe. Die Wahl Eißnerts habe nichts mit Parteipolitik gemein. Vor sechs Jahren sei es wohl ein politischer Akt gewesen, heute aber bedeute seine 93 ie- derwahl lediglich eine Handlung int Interesse des Wohles der Stadt, um ihr einen tüchtigen Beamten zu erhalten. Die gleiche Ansicht vertrat Beig. Kappus, der an die bürgerlichen Stadtverordneten die Bitte richtete, einstimmig für die Wahl Eißnerts einzutreten, zumal davon die Bestätigungsfrage abhängen werde. Bei einer Nichtbestäri- gung werde die Stadt gezwungen fein, einen weiteren besoldeten Beigeordneten zu wählen. Es wurden 28 Stimmzettel abgegeben. Davon entfielen 23 auf Eißnert, während fünf unbeschrieben waren. (!) Mainz, 18. Juli. Im Prozeß Bernd-Schapiro- Hirsch hat heute Rechtsanwalt Dr. Bopp die Revision des Angeklagten beim Großh. Landgericht angebracht. Hessen-Nassau. --- Wilsbach, 19. Juli. Unser Pfarrer Ferd. Schneider wurde von der Kirchengerncinde Singhofen bei Nassau gewählt und wird am 1. August dahin übersiedeln. Ausland. London, 18. Juli. Heute ist der Ergänzungsflottenetat veröffentlicht worden. Er gelangt am Montag im Unterhaus zur Besprechung. 99 000 Pfund Sterling sind darin für die Vermehrung des Mannschaftsbestandes enthalten. In Ergänzung des früheren Flottenetats sind Mehrausgaben vorgesehen für Schiffsbauten 296 000, für Schiffsmaschinen 315 000, für Geschütze 54 000. für Munition und Torpedos 97 000, für Anschaffung von Luftschiffen 20000 Pfund Sterling. Ter Rest für Löhnung, Proviant usw. bestimmt. Eine Erläuterung ist dem Ergänzungsetat nicht angesügt, auch Angaben Über die Art der Ergänzungsbauten fehlen. Lissabon, 18. Juli. Nach Blättermeldungen aus Braga sind dort mehrere Personen verhaftet worden, darunter drei Offiziere und mehrere Unteroffiziere der Garnison. Die kon- stttutionellen Garantien in Braga sind ausgehoben worden. Die Laqe öes 2Irbeitsmarttes im Juni (912. Tie BescAiftigung in der M c t al l i nd u st r ie war noch lebhaft. Bei der Arbeitsvermittlungsstelle in Frankfurt war bie Nachfrage nach Formern so stark, daß der Bedarf nicht gedeckt werden konnte. Ebenso konnten nicht genügend Kesselschmiede und Hufschmiede nachgewiesen werden. Der Lohn bei den Schmieden stieg um 2 Mark wöchentlich. Auch die Maschinenbranche madjtt größere Bestellungen. Zirka 90 Prozent der arbeitsuchenden Metallarbeiter konnten untergebracht werden. Tas Arbeitsamt Mainz verzeichnet einen weiteren Rückgang im Arbeitsangebot als in der Nachfrage und nur die Zahl der neu eingetragenen ortS- ansässigen Spengler hat sich beträchtlich erhöht. Offenbach berichtet, daß die Lage der Maschinenittdustrie fortwährend gut sei. In Worms wurde ein geringes Anwachsen der Arbeitsuchenden festgestellt; die Stellenbesetzung gestaltete sich jedoch etwas gün- sttger. Dauschlosser konnten gut unlergebracht werden. Der größte Teil der arbeitsuchenden Maschinensckstosser bestand aus jüngeren Personen, während die Nachsrage sich auf ältere Maschinenschlosser erstreckte. Die offenen Stellen für Wagner konnten nur zua Teil besetzt werden. In Kassel legten in einer Wagenfabrik 25 Metallarbeiter wegen Lohndifferenzen bie Arbeit nieder. In te Portefeuille-Industrie ist eine Besserung emgetreta. Der Beschäftigungsgrad wird als ganz gut bezeichnet, doch ifo immer noch eine Anzahl Arbeitsuchender vorhanden. In der Industrie der Holz- unb Schnitzstosfe war die Beschäftigungsmöglichkeit nach Mitteilung der Arbmlsvermitt- lungsstelle Frankfurt günsttg. Hauptsächlich wurden Schreiner auf Kundschaftsarbcit verlangt. Für Schreiner auf bessere Möbel war die Nachfrage gering. In Mainz war die Zahl der offenen Stellen erheblich geringer als im Vormonat. Ms Grnnd dieses Rückganges wird eine gesteigerte Inanspruchnahme des beson- deren Arbeitsnachweises der Arbeitgeber dieser Branche vermuret. Bei den Bildhauern war der Geschäftsgang gut, jedoch konnten Durchreisende in Mainz keine Arbcü erhalten. Der Holzarbeiterverband in Darmstadt teilt mit, daß der Beschäftigungsgrad für Möbelschreiner gut war. Der Arbeitsnachweis der Holzarbeiter konnte erstklassige Arbeitskräfte, wie sie die Darmstädter Möbelindustrie braucht, immer erst nach erheblichen Benrühungen beschaffen. In WormS scheint der Mangel an Möbclschreinern behoben zu sein; die offenen Stellen sind gegen Ende des Monats ganz erheblich zurückgegangen. In Gießen herrschte nach dem Bericht der Herberge zur Heimat Mangel an Schreinern. Der Bericht führt diesen Mangel teilweise auf die veränderten Verhältnisse der Wanderfürsorge zurück. In Worms haben 31 Küfer und Kellerarbeiter bei zwei Weingroßhandlungen wegen Lohn- difserenzcn die Arbeit niedergelegt; der Streck war am Ende deS Berichtsmonats noch nicht beendet. Aus der Industrie der NahrungS- und Genuß- mittel berichtet der Tabakarbeiterverband in Gießen, daß der Beschäftigungsgrad in der Tabakindustrie derselbe wie im Vormonat war. Als gut könne er noch nicht bezeichnet werden. ES kommt noch hinzu, daß in der jetzigen Zeit ein großer Teil der Tabakarbeiterinnen in ihren Heimatsorten in der Landwirt- Beschäftigung finden und erst im Herbst wieder in die Zigarrenfabriken zurückkehren, eine Erscheinung, die in Gießen alljährlich zu beobachten ist. In Mainz hat sich die Arbeitsgelegenheit für Weinküser verschlechtert. Im Bekleidungsgewerbe war bei der Arbeitsvermittlungch'telle Frankfurt die Vermittlung still. In Mainz wurden Schneider weniger, Schuhmacher mehr gesucht. In Offenbach war der Beschäftigungsgrad in den Schuhfabriken mäßig. In Worms war es im Schneidergewerbe ivieder lebhaft; bei bett Schuhmachern ist die Zahl der Arbeitsuchenden etwas gestiegen. t „ . Im Baugewerbe war der Geschäftsgang tm allgemeinen rege. Tie ArbeitSvcrmittlungSstelle jrantrurt teilt mit, dah eine starke Nachfrage nach Zimmerleuten war und alle Bewerber untergebrachl werden konnten. Auch für Glaser und Steinmetzen war Arbeitsgelegenheil vorhanden. Die Vermittlung von Maurern war infolge des üblichen Umschauenö bet den Baustellen (fr gering. Für Bauschreiner war etwaS mehr Arbeitsgelegenheit vorhanden als im Vormonat. In Mainz herrschte gesteigerte Nachfrage nach Maurern. Malern unb Anstreichern, Glasern und Tacv- deckcrn, geringere Nacktsrage nach Zimmerleuten. In Kassel bat die Bautätigkeit eine merroare Steigerung erfahren, so daß eine lebhaftere Nachfrage nach tüchtigen Bau- und Erdarbeitern mar. In Darmstadt war nacy dem Bericht des HolzarbeiterverbandeS die Arbeitsmöglichkeit für Bauschreiner beschränkt. MS Grund wird die Fertigstellung des Bahnhofes unb ber Stand der Bauten angegeben, in denen mit den Schreinerarbeiten noch nicht begonnen werden konnte. Die Datckumme alter im Juni genehmigten Bauten betrug rund 400 000 Mk. In Offenbach war die Ban- tätig leit ziemlich schwache In Worms waren Zimmerleute sehr ’ gesucht, auch für Tüncher und Anstreicher war reichlich Arbeitsgelegenheit vorhanden. In Gießen herrschte Mangel an ' Zimmerleuten. In Oberkaynstein war die Bautätigkeit im letzten Vierteljahr ruhig. In Wetzlar war durch bauliche Vergrößerun- der Fabriken der BeschästtgungSgrad gut. In Bad Wildlingen, war die Bautätigkeit rege, so daß stets Maurer eingestellt mürben. In der Edertalsperre sind über 1000 Personen beschäftigt, allerdings meistens Ausländer, jedoch auch auS Wildungen eine größere Anzahl. In Witzenhausen ist mit dem Bau einer Eisenbahn • von Walburg nach Eichenberg begonnen worden. Im graphischen [ Gewerbe war nach dem Bericht des Buchdruckerverbandes M erfiart man, daß die russische Regierung Frankreich von einem derartigen Vorhaben niemals die geringste Kennt- -rris gemacht habe. Wie könnte man annehmen, daß Rußland gerade jetzt vor der Petersburger Reife Poincarss das verbündete Frankreich in vollständiger Unkenntnis über ein so nnchtiges Ereignis gelassen hätte. Dem hiesigen ,,New York Herakd" stnrd aus Tokio gemeldet, daß nach dem eben unterzeichneten russtsch-qa- panischen Abkommen Japan feine volle Autorität über die Sud Mandschurei bewahre, während dre Prärogative Rußlands sich auf die Mongolei erstrecke. England habe zu dem Aokommen seine Zustimmung gegeben, wofür es freie Hand in Tibet erhalten habe. •’ Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde dem Schulamtsaspiranten Karl Muth auS Gimbsheim eine Lehrer- tefle an der Gemeindeschnle zu Ober-Roden. — Erledigt mb eine mit einem evang. Lehrer zu besetzcnbe Lehrerstelle n Pfeddersheim, eine mit einer fall). Lehrerin zu be- etzende Schulsielle in Bretzenheim, eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle zu Hack er 8 darf. Mit ihr ist Organisten- und Vorlefedienst verbunden. Sie hat Ortszulage. "Neuer Kammerherr. Ter Großberzog hat den Hofjunker Ernst von Küchler, Kais. Vizekonsul in Warschau, zum Kammerjunker ernannt. " Silberne Hochzeit begehen morgen Ferdinand Sturm und dessen Ehefrali Hermme, geb. Petri. ** Da§ sechste Abonnementskonzert, daS letzte in diesem Sommer, fand gestern abend unter Mitwirkung des Herrn G. Dietzel vom Frankfurter Palmengarten-Orchester statt, der für den erkrankten Pofaunen- nrtuofen Weschke aus Berlin eingetreten war. Der Künstler handhabte sein Instrument mit verblüffender Sicherheit und entwickelte eine vorzügliche Technik, die von gutem Geschmack geschult ist. Außer einer wirkungsvollen eigenen Komposition, die recht reizvoll war, brachte er noch einige andere Stücke, von beneit namentlich die Arie der Rosine aus der Oper Der Barbier von Sevilla lebhaften Anklang fand. — Einer Voranzeige auf dem Spielzeltei zufolge veranstaltet die Kapelle im Winter 1912/13 Zwei oder drei Sinfonie-Konzerte, unter Mitwirkung erstklassiger Künstler bei ganz niedrigem Abonnementspreis. Tas erste Konzert findet anfangs November statt. "Der Schiklub Wintersport Gießen (Gießener Schiktub) beschloß in seiner am Mittwoch abgehaltenen Dorstandssitzung, vorläufig von einem Beitritt zu dem Verband mitteldeutscher Schivereine abzusehen, da die im Vogelsberg noch zu erledigenden Arbeiten alle Kräfte beanspruchen. Der Bau des großen, . dicht bei den Klubhäusern gelegenen Sprunghügels, dessen Errichtung durch das Einschreiten deS Großherzogs ermöglicht wurde, soll so beschleunigt werden, daß er zu Beginn oes Winters fertiggestellt ist. Die Wintermarkierung, durch Stangen und rote Blechwimpel, die sich seither recht gut bewährte, wird im kommenden Herbst erneuert und weiter aus geb aut werden. Anfangs November findet ein großes Winterfest in Gießen statt. Während der Weihnachtsferien soll ein Schikursus auf dem HökstrodSkopf, Ende Januar der im vergangenen Jahre wegen der ungünstigen Witterung ausgefallene 2. Hessische Schiwettlauf aus dem Hoherodskopf stattfinden, zu dem der Großherzog das Protektorat übernommen hat. ** Zum Schütze b c5 Publikums vor Betrügereien wird darauf hingowiesen, daß jeder, der in hiesiger Stadt Gaben für wohltätige Zwecke sammeln — kollektieren — will, bie schriftliche, mit bem Amts siegel versehene Genehmigung be5 Großh. Krers- crmts ober Großy. Polizeiamts Gießen mit sich führen muß. Aus bieser läßt sich ersehen, für welchen Zeitraum bie Erlaubnis erteilt ist. Auch ber Verkauf von Bildern unb Büchern durch Reisende im Auftrag einer Buchhanblung unter Vorlage des Empfehlungsschreibens eines Vereins usw., dem die Buckchandlung für wohl- Turt der Geschäftsgang in bcn Buchdruckerrirn schlecht. In j, Arbeitsstelle nicht -u beschaffen war. » Schluss 20 des Samstag Schuhhaus Schirme Mäusburg 5 Marktstrasse ffe IV. Beachten Sie meine Schaufenster! 14253 ä 35 unb 60 Pfg. Emil Karn. Schulstraste. Rabatt! la“/, 8 Marktstrasse 8. i und Hölle COnhal-Drogerre ' ^etiruöer beQjJ. Alleinverkauf der berühmten IV. Va Vb Stöcke Riesen-Auswahl! Billige Preise! Schuhwaren (25—29 „ (20-24 „ (bis 20 „ Ä Selterswegd. Giessen. ) = W5 I-43M = 74,29 )- 0,42 )= 2,04 illT - 27,70 = 5LN = 110L5 UJer Bedarf hat ^«2 Amtliche Bekanntmachungen der Stadt Gießen. kaufen Geleegläser Einmachtöpfe i 4 81 93 BIS Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten In Hessen <ür CamStag, den 20. Juli 1912: Wollig, zeitweise noch Regenschauer, fnhl. Juni 19(2. • ufitie imi e Frankfurt wai oedarf nicht gfr Wegen vorgerückter Saison gewähre ich auf sämtliche Wasch-Anzüge Wasch-Blusen Wasch-Hosen etc. etc. »S&- Der durchschlagende Erfolg dieser Veranstaltung beweist ihre Bedeu- tung für das kaufende Publikum. Aus der Erkenntnis, dass bei Saison- schlziss möglichst geräumte Läger eine unbedingte Notwendigkeit sind, haben die Preise eine bedeutende Herabsetzung erfahren Visitkarten liefert billigst Brubl'sche Univ.-Trllckerei (Sieben. itamm II. SH. 140—49 cm ItämmcIIL, (30-39 „ i Schriftgießerei wurde ausgesetzt, während die übrigen noch Wteschiiligt roaren. In DormS hat sich für Fabrikar- i' r die Geschäftslage anscheinend günstiger aestaltet: die Zahl । tr- * cbeitsuchcnd?n ging zurück, während die offenen Stellen zu- iti i n. Im Gast- und SchankwirtschoftSgewerbc war in Frank- 1X1 nfolge der ungünstigen Witterung im Berichtsmonat die ! 1 i sgclegenheit weniger günstig. Wiesbaden berichtet, ^daß ix lou den Saisonplätzen eingrfaufenen Auftrüge zum Teil 1® 'rledigt werden konnten, da die verlangten Hilfskräfte nicht zu 1 je( i fen waren, trotzdem in Wiesbaden selbst die FrühjalrrSsaison - 77,de gegangen ist. .hingegen war ein großer Ueberschust von en Restaurant-K Hinern und Hausdienern vorhanden, für die Gärtner. b. bei auswärtigen Arbeitgebern: . Eisendreber, 1 jllng. Bäcker, 1 jung. Schneider, vier Schreiner, 5 Svenaler, 1 Schmied. 1 Schuhmacher, ein KMckckH Samstag, den 20. Juli: Abend-Ausflug mit nach i). Ph loiodStnroili). Rudolf Richter ===== Giessen ' ■— Merktstrasse 24 — 26. Strohhnte lür Herren. Knaben und Mädchen Solide Ware s Billige Preise : 14,1 Rabattmarken. Wir beginnen mnMontag, 29. Juli, abenbe 8*/» llbr, in unserem Bereinszimmer im (Safe Ebel einen AnfängerkurfnS für Damen u. Herren (Honorar 6 Mk.) und einen Kursus für Maschinenschreiben nur für Teilnehmer an dem AnsängerkursuS und svttt- glieder (Honorar 2 Mk.>. Anmeldungen alsbald an Sekretär Vob, Mühlstraße 31, oder bei Beginn deb Unterrichts. (SabclSd. Stcnogravbcn- vrrcin Gienen (®. B.) gegr. 1861. Damenverein (Sabels berger.v"/, vmstslgsmai'kt! Die letzten Eiumachkirschcn, sowie Pfirsiche, Aprikosen, grüne Nüsse ver Psd.70Psg. Alles vreiSwürdig. Der rheinische Obsthändler: 4985) Anton Schneider. jung. Sattler, 2 Weißbinder, Fliesenleger. 2 tandw. Arbeiter, 3 Ziegeleiarbeiter, 1 Schneidemüller. Es suchen Arbeit: 1 landwirtschanl. Verwalter, 1 Bäcker, 1 Anstreicher^ 1 Buchbinder, 2 Heizer und Maschinisten, 1 Lagerarbeiter, Taglöhner, Hausburschen, Erdarbeiter, 1 jung. Schreiber, Butz-, Waich-, Lauffrauen und Laufmädchen. Gast- und Schankwirtschaftsgewerbe: Hetlner, Aushilfskellner, Zapfer. B“k Der letzte diesjährige öffentliche Impftermin in . Giehen wird nächsten Mittwoch, den 24. Juli, nachm. DaS größte Reiseunternehm. 5—6 ubr, im Impflokal Neustadt 61, abgehalten. Wer in diesem Genre. I diesen Termin nicht benutzt, muß fein imvfpmchttges Kind ST Eintritt frei! “W • auf eigene Kosten impfen lassen. Btth Kolosseum Inhaber: Karl Ohm Walltorstr. r: Dalltorftr. Das Neuöste vom Neuen b,9/rl in Giehen ist: Himmel ° Juli Grobe frische ISruch-Eier 10 Stück 58 Pf. Ausschlag-Eier 3St. 10 Pf. fite. Liedeier 1VSt.58 «8Pf. Buhn A LandeMmann, 06llM| Lindenvlatz 8. ■ W ‘ ■ Sebn?,"'' ■.Weile bii ■b l ■Mar, Wrustns. |>*fc ■ zumal ü- MchUger Werts Een ^ei £i d »kute seine? Messe des $cv ■o er6c |uä' der JJ Züchtete, L I zumal davm Deiner 9htybti< |lne.n tvestere^ Durden 28 Stlc. Ieihctt,ta M ^erad-Zth^. Upp die Rev- Mcht angebrad; r^erd. Schnell en bei Nassw dein. In eir?.i. ichineiibranchc mti arbeitsuchenden! is Arbeitsamt ft: rbeitsangebot al: eingetragenen c höht. OssenbaiL: rie fortwährend; n der Arbeitsuche? ch icdoch ctlvas c. t werden. Der gv bestand aus jüny ere Masckinenst!: :r konnten nur; inrr Wagensabn! rbeit nitbet. In 'tffermid emgetrr bezevchnet, W. »chanden. Schnihsioffo } der Arbcksverir ch wurden Schn ter aus bessere ftr die Zahl der orr it. Ms Gnmd to uchnahme des h- ser Branche vem: } gut, jedoch kor,' .n. Der tzolzar^ leschäftigungsgrad' veis der holzack: Darmstädter M jen Benrühunger>. t Mbelschreinm ’ en Ende des n herrschte nach; an Schreinern. _• die veränderten k oms haben 31» lungen wegen etf roat am M ■ as- und Genü 6t »°? Seit "«J'fi- tm in ber M* ieder in die in Gienen attM ^'Arbeitsoele^ eidungsscwer iksurt die asgrad in den Müdergewer 2 Karns .Desor1 Schweistereme ist das Beste für emvffndllche Jütze und übermätzige Schweigabson- derung des Körpers. Tube ES kommen zum Berkaus: Los 1 (Jorstwartei I, Jörster E. Brück, Rödgen). 7 Fichtenstämme IV. Kl. (25—29 cm Durchm.f -- 5,00 Fstm. 40 „ Va p (20-24 „ )=^02 , 287 w Vb „ (biS 20 „ „ ) =63,13 „ 508 Fichten-Derbstangen — 45,29 Fstm. Los II (Forstwartci II, Forstwart Arft, Hockwart). ........ *** Durchm.) = 2,39 Fstm. „ )” 5,43 „ in den Weinbergsarbenerkretsen die Bewegung um Lohnaufbesserung weiter anstatt. Der weibliche Dienstbotenmarkt bat tn den Städten besonders durch die Äur- unb Badeorte zu leiden. In Mainz har sich die Nachfrage nach Tieniibolen und MonalÄrauen gesteigert. Die Zahl der Arberrskräste, besonders die Zahl ber stellesuchenden Tiemnnüdchcn ist zwar in die Höhe gegangen, aber leider nicht in solchem Maste, dast die Mehrzahl der orfenen Stetten hätte besetzt werden können. In Worms machte sich der Mangel an Dienstboten in noch größerem Maste als bisher geltend, dagegen fanden Putz^, Watch- und Monats- frauen verhältnismäßig leicht Arbeit DaS Arbeitsamt Aschaffenburg führt den Rückgang der weiblichen Dienstboten darauf zurück, dast einerseits viele Dienstmädchen der Ernte wegen nach Hause gegangen sind, andererseits sich ein großer Teil in Bade- orten in Stellung befindet. Auch Wetzlar und Fechenheim berichten über Mangel an Dienstmädchen. Luftdchiffahrt. Leivrig, 18. Juli. Heute früh ist auf dem Flugplätze Lindenthal der Fliefler Leutnant P r e u st e r vom 107. Infanterieregiment in Leipzig tödlich verunglückt. Der Apparat stieß beim Landen so heftig auf, dast er sich zweimal überschlug. Preuster erlitt einen Schädelbruch unb andere schwere Verletzungen: er starb nach wenigen Minuten Zweibrücken, 18. Juli. Heute früh 6.10 Uhr trafen zwei Flieger ber Fliegerstation Metz hier ein unb landeten glatt auf dem großen Exerzierplatz. Pianos, Flügel Harmoniums bei weitgehender Garantie und günstigster Kauf- u. Mietbedingung. Stimmung,Reparatur Transport Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten. Bei Miete Eigentumserwerb laut besonderer Bedingung. Stets gebrauchte Instrumente zu jedem Preis. Vermietungen 2 bis 12 Mark monatlich. Vertretung von Schiedmayer & Söhne, Steinweg. Ibach, Krauss, Römhild, Dörner, Hörügel, Spaethe, Ackermann usw. 4667 AugustFörster Giessen und Lieh Bahnhofstr. 65. Tel. 367. Fichtensl Fichtenst n Letzte Nachrichten. Ein italicnischcr Anqrin auf die Dardanellen. Konstantinopel, 19. Juli. Henle seich um V,8 Uhr haben 8 italienische Torpedoboote die Dardanellen a ngegriffen. Lon den FestungLwerken wurde da« Feuer lebhaft erwidert. 2 Torpedoboote sollen gesunken, die 6 anderen beschädigt sein. (Tie Jtalieucr wollten offenbar die innere türkische firifiS dazu benutzen, durch einen Angriff auf die türkische Hauptstadt den sich hinschleppenden Krieg um Tripoli» einem raschen Ende entgegen zu führen. Wir glauben aber nicht, dast der cmgeschlagene Weg zum Ziele führen wird. Red.). Konstantinovcl, 19. Juli. Infolge deS italienischen Angriff» aus die Tnrdanellen sand heute nacht ein Mini |terrat statt, der bis »um Morgen dauerte. T e w f i k Pascha soll das Grostweiirat angenommen Haden. Der Ministerrat defchlost die Dardanellen wieder vollständig zu sperren. Lohnbewegung im rheinischen Industriegebiet. :/: Köln, 19 Juli. Gestern abend fanden im Köln- Müh l h e i m c r Jnbnnricgebiel vier Arbeiterversammlungen statt, die von insgesamt 6000 Personen besucht waren. In einer von allen Bcrsammlunaen anaeiwinmeucn Entsäiliestung wurde festgesetzt, sich mit bcn in tvragc kommenden Organisationen in Verbindung zu setzen, um eine Verkürzung der Arbeit 0 z e 1 l »u erreichen Die einzelnen Organisationen sollen iiitnhfcbcn nicU* unternehmen, nrnutkrhlcler a.-KrUnr< . V Salomon & Cle^ Schulstr. 4. Für ungelernte Arbeiter war die Arbeitsgelegenheit Miv günstiger, wenn auch überall noch viele Arbeitslose übrig P: n, für die passende Stellen nicht beschafft werden konnten, ■l Frankfurt war rege Nachfrage nach Hausburschen mit Kost ji Logis Ausläufer und Packer wurden wenig verlangt. In P i.: z irurden von den ungelernten Arbeitern 300 als Fabrikarbeiter c* Erdarl»eiter vermittelt, immerhin blieben noch 250 Gesuche ti Arbeit losen am Schluß des Monats übrig. AIS Haus- r-ten waren fast nur junge Leute im Alter »wischen 15 und -2 'obren uuterzubnngen In Worms bat sich der Beschäm- -iirgrad gegen das Vorjahr wesrntlich gebessert, immerhin blieb 4 t bet btrfet Veruf-gruppe, wie gewöhnlich, ein großer Teil passende Arbeit. In der Landwirtschaft war die f üfaitigung im Juni gut. Tie Arbeitsvermittlungsstellc Frank- : 4rt ilt mit, dast ein großer Mangel an jungen Arbeitern herrscht I-) nir sehr schwer eine Stelle zu besetzen ilt. In Gießen war > Nachfrage nach landwirtschaftlichen Arbeitern nach dem Bericht k. derberac tur Heimat gering. In Dieburg dagegen setzte die J.r rage schon lebhafter ein. Vom Rhein wird niitgetcilt, daß >ar und alle Nt u?Hnn W G alten. 3n.. '■ Einkoehapparale Weck-, Rex- Bade-Duplex- Ullrich in verschied. Ausführungen sow. die beliebten HexglÄRcr et«. empfiehlt 3729 EdgarBornnann GIESSEN Raus- u. Köchengerätegeschäfl Tel. 165. NeuMtadt 11. 6 Kiesernstämme 4L4 Fstm. LoS III tForttwartei III, Forstwart Geisel, (Sicken). 2 Fichtenstamme 111. SM. (30—39emDurchm.) — 2,/oFstm. 13 „ IV. w (25-29 w ,, '— 74 w Va „ (20-24 , 288 „ Vb „ (biS 20 , 1 Kiefernstamm IV. „ (25—29 „ „ 8 Sliefeimstämme V. ■ (biö 24 „ , 1 Stieicrnftomm (Schnittholz) — 0,30 Fstm. 9iu»flc Mädchen und Frauen bic infolge ungeniigeuder Er- n.i; ruiig, nuuigclbaftcr93lut- u. Säfiezirkulation, Bleich- fndit u. Plutarmul wenig lei» iimgofähig, leicht reizbar, chmach und hinfällig sind, oiüncu AllbiichhorMter HmrkNpmdcl Stork- qeellc trinken. Eine Kur roit einigen Wochen genügt , imeiit. um die Wangen zu idtrn, Mroft 11. Wohlbehagen, Ircobnnit u. Lebensmut »vieler einkebren zu lasten. Bon Hifblr. Prviessoren u. Slcrzien > timzend begutachiet.Fl.95Pf. 11t d Univcrsitäts Avotbcke um golb. Engel u. in den Orogerien iS. Seibel, W. ftilbingcr, Ang. NoN, Otto Schani u. Ernst Noll. Isl"/, Frühkartoffel I imL frisch vom Feld gibt ab L.H. Preist, LDetzlar.WegW. Einsichtsvolle 558 Fichten-Derbstangen — 42,93 Fstm. 24 Fichten-ReiSstangen = 0,12 Los IV lForstwartei Hangelstein, Forstwart Lotz, Wicseck). 12 Fichtenstämme IV. Kl. (25—29 cm Durchm.1 —10^9 Fstm. 55 , Va r (20-24 , „ ) = 30^3 , 313 „ Vb w (bis 2t) , „ 1 = 74,70 149 Fichten-Derbstangen — 1441 Fstm. Gegen Sicherheit wird Zahlungsfrist bis 15. November 1912 gewährt. Die Abzählungvvrotokolle können auf dem Geschäftszimmer des Oberbürgermeisters — Zimmer lü — eingefeben werden. Wegen etwa beabsichtigterBestchtigung des Holzes wende man sich an die betreffenden Forstwarte. Angebote auf die einzelnen Lose sind verschloffen mit entsprechender Ausschrist bis spätestens zum 25. Juli, vormittags 11 Uhr, hierher einzureichen. In den Wagen der städtischen Ltrasteubahu wurden in der Zeit vom 1. biS 30. Juni d. 9. nachfolgende Gegenstände gesunden: 1 Paar Militärhandschuhe, 2PaarDamenhandfchuhe, 1 einzelner Herrenbandschuh, 1 Brosche, 4 Bücher, 1 Mavve, 1 Damenvortemonnaie mit Inhalt, ein Tamenschirm, 1 Damenhandtäschchen, 1 Paar Kinderstiefel. Die obigen Sachen können auf dem Bureau des ftäfct Elektrizitätswerkes und der Straßenbahn, Lahnstraße 28, Zimmer Nr. 4, tn Empfang genommen werden. Bu/r Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Afterweg 9. Es sind zu vermieten: B*/7 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von sieben Zimmern, 1 Wohnung von 6 Zimmern, 1 Wohnung von 5—8 Zimmern, 1 Wohnung von 5—6 Zimmern, neun Wohnungen von 5 Zimmern, 5 Wohnungen von 4 Zimmern, 6 Wohnungen von 3 Zimmern, 2 Wohnanaen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 9 möblierte Zimmer, 1 Zimmer zum Ausbewähren von Möbeln. 2 Werkstätten, 4 Läden, 1 dreistöckiges Lagerhaus mit Pferdestall und Heuboden. Zu mieten gesucht: 30 Wohnungen von 2—6 Zimmern. tftädt. Arbeitsnachweis giessen. Afterweg 9. ES können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Maschinenschlosser, 1 junger Friseur, 2 Dachdecker,. 1 Glaser, 1 Schreiner, 1 Hetzungsmonteur, 1 Anstreicher, 1 Weiffbinder, 2 Schuhmacher, 1 HotelhauSdiener. Lehrlinge: 1 Kellner, 1 Friseur, 1 Weißbinder, Die Lieferung deS au 5000 Zentner veranschlagten Bedarfs an Nuukohlen II. Größe für die städtischen Anstalten ist für 1912 au vergeben. Die Lieferungsbedingungen liegen ttn Stadthaus auf Zimmer 15 zur Einsicht offen. Angebote find mit entsprechender Aufschrift bis zum 25. Juli, vormittags 11 Uhr, hier einAureichen. B“/, Klee und Weidenversteigerung. Samstag, bcn 20. Juli, nachmittags 5 Ubr, wird die Stlceerntc von zwei städtischen Grundstücken bet der Labn, an der Straffe nach Wiffmar oberhalb des LaunS- bacher Stegs, zur Aberntung für das ganze Jahr meist- bietend versteigert. Im Anschluß hieran kommen die Weiden von dem anstoßenden Grundstiick zum AuSgebot. Die Zusammenkunft ist an der Lahn oberhalb des LaunSbacher Stegs.Bw/t Ban- und Nutzholz-Verkauf dcr Stadt Gießen. Das durch die Dürre deö letzten Sommers nachträglich trocken gewordene Nadelnutzbolz auö den Waldungen der Stadt (Sieben soll im Submissionsweg verkauft werden. Einkochapparate Einkochgläser Einkochkrüge Kochtöpfe für Gelee in Ton und Email Einmachtöpfe Fruchtsaft-Apparate Saftbeutel nm besten im ?orzellanhaus Löwer $ tote McDhiadt 4 Tel. 484 Rabattmarken. glonde Damen verwenden zur Pflege und Konservierung ihrer Haare Kamillen mit dem schwarzen 3(opf. Das Paket U Pt. (7 Pakete M. l.M) in allen Apotheken.Drogen- und Parfümerie- Geschäften erhältlich. Die Garantie des vollen Erfolgs liegt aber in der Verwendung des echtenPräparates „mltdemschwarzenKopf“. Schutzmarke Diese Forderung beim Einkauf ist uncrläßUch. Saison-Ausverkauf aller Sommer-Schuh waren vom 11. bis 25. Juli 1912. Reiss Warum wohl ? 11 Becker. 8", a per Nachnahme slWr 10 Prozent Rabatt* 4455 Kurt mil Firns D”/t Zu zahlreichem Besuche ladet ergebcnst ein Der Feet-Ausschuss. Voreinsendung von Mk.1.05 oder von Mk. 1.40 von mir bezieht. 5 l auffordernng nicht mehr erfolgt. Gießen, am 17. Juli 1912. BezirkSsparkaffe Gießen. Zur Erhöhung meines Umsatzes in Ansichtskarten liefere ich ein prachtvolles Album mit 300 verschiedenen Ansichtskarten gratis oder zahle, falls dafür keine Verwendung, Dreissig Mark in bar einem jeden, welcher die nachfolgende Aufgabe richtig löst und mindestens 20 Karten durch Uhr, bei obigem Neubaubuccau einznrcichen. Zuschlagsfrist 4 Wochen. Gießen, den 18. Juli 1912. Großh. Hochbauamt Gießen. liefert billigst die Brühl'sc» Unlvereitäts-.Bach-undSte^ drackerei, Gießen, Sobelstr 7. Die neun Felder sollen mit Werten von 1-10 in beliebiger Anordnung sq besetzt werden, dass möglichst viele gradlinige Additionen mit der Summe 15 vorgenommen werden können. Lösungen werden erst nach Zahlung der erforderlichen Kartenbestellung zugelassen. Hervorgehoben sei, dass Jeder Löser den Preis erhält, man vergesse daher nicht anzugeben, ob das Geld oder das Album gesandt werden soll. Deutliche Adressenangabe im Brief und auch auf kleinem dünnen Blatt erbeten- F. Oderich, Postkarten-Yerlag, Hamburg 36 K. A. Salomon f Cie. Warum so billig? Weil wir die Sommerwaren aus den Regalen herausschaffen wollen! Wir brauchen den Platz für die Herbst- u. Winter- Artikel, um im nächsten Frühjahr mit neuer Ware dienen zu können, a”/-. für Blusen und Kleider, Mtr. Mk. 6.- bis Mk. 1.50 in 20 verschied. Must Frankfurter Schuhlager Giessen BezirtssparkasscGießc» Tie am 1. Juli l. Js. fällig gewesenen Zinsen für Darlehen aus unserer Kaste können nur noch in den nächsten 14 Tagen ohne Kosten bezahlt tverben. Bemerkt wirb, baß eine weitere ZahlungS- Das sagt deutlich, folgender Brief Marke JiflNSß /Bitte am dnaabe eines Ge die Vertrauens«/ schäfts. wo ich Hansa-hoch- marke KciufmcinniFcher Verein Morgen Samstag, den 20. d. M., abends 8 Uhr Sommerzeit (Konzert, Tanz, Feuerwerk re.) auf der Liebigshöhe Wir laden unsere Mitglieder nebst werten Angehörigen hiermit ein und bitten um zahlreiche Beteiligung. v10/, Der Vorstand. VÄ, HO”XW^- Vli. Bundes-Turnfest des Tnmerbimdes IsN-ILarder- verbunden mit der A-Dfl Äiiroleier des Turnvereins Wieseck am 20., 21. und 22. Juli 1012 zu Wieseck. Programm. SamStag, den 20. Fuli. Abends 9 Uhr: Kommers auf dem Festplatz, Aufstellung von Bvramiden. Konzert und GeangSvorträge. Sonntag, den 21. Fuli. 2>torgenö l> Uhr: Weckruf. Bon 7—8 Ubr: Sitzung des Kninvigerichld. Ihn 8 Uhr: Beginn bev EinzelwetturnenS. Bon 11 Ubr ab Konzert. Mittags 12 Ubr: Gemeinsames Aiittagesfen. Empfang der Bcrcine. Mittags *12 Ubr: Aufstellung des Festzuges, Bug durch den Ort. Nach Ankunft auf dem Festvlatze Begrünungs Ansprache, BegrügungSlied. Ueberreichung einer Fahnen- schleife von den Deinen des BercinS. Mittags 3 Uhr: Freiübungen, Muster- riegenturnen, Auiiübrung eines Neigen. Konzert und Gesnngsvorträge. Bon 4 Ubr ab Tanz. Abends 7 Ubr: Preisverteilung. Montag, den 21. Fuli. Bon morgens 10 Uhr ab Frübsckopven Konzert ans dem Fest- vlatze. ^iillags 2 Uhr: Fcitzug. ^kach Ankunft aus dem Festvlatz Ueberreichung ber Divlomc an die Ehrenmitglieder. Nachmittags 3 Uhr Konzert, Tanz und Volksbelustigung. 4861 Eintritt 30 Pfg. Mäusburg 12 Sängerkranz Sonntag, den 21. Juli 1912 Ausflug mit Musik in das Biebertal Abfahrt l50 Uhr. Die Fahrkarten zum Preise von 35 Pfg. werden am Zuge auSgegeben. Für 2 Kinder unter 10 Jahren genügt eine Fahrkarte. Bei Regenwetter nachmittags 5 Uhr Zusammenkunft auf der Liebigshöhe. Um zahlreiche Beteiligung bittet v"/, Der Vorstand. PminBmchMrHemKA. Zu einer auherordentl, Mitglieder-Versammlung wird hiermit auf SamStag, 27. Juli, nachmittags 4 Uhr, im Straskammersaal des neuen Gerichts- gebäudes zu Darmstadt ergebenst eingeladen. Tagesordnung: 1.Aendcrung der Satzung, 2. Wahl eines Ausschußmitgliedes. Die Vorsitzende: d*7t Marie, Fürstinmutter zu Erbach-Schönberg. Allgemeiner Verein für Armen- und Krgnkennjlege. Ordentliche Haupt - Versammlung Montag, den 29. Juli, abends 6*/, Ubr im Schwesternhaus, JobanneSstrahe 7. Tagesordnung: 1. Jahresbericht. 2. Prüfung der Rechnung. 3. Ersatzwahl. Die Mitglieder werden aus Grund der 4, 5 und 7 der Satzungen ergebenst eingeladen. Der Vorstand: D. Schlosser.D13/7 Wir haben nicht mehr nötig, viel zum Lobe unseres Ausverkaufs zu sagen. Wenn Sie Ihre Einkäufe in Schuh waren bei uns noch nicht gemacht haben, dann wollen Sie es sofort tun, Sie kaufen. wirklich j*ut und wirklich billig. Stadttheater. Abonnement 1912/13 Die Einzeichnungsliste liegt in der Musikalien- Handlung von Ernst Ehallier am Neuenweg, auf wo auch jede Auskunft erteilt wird. [a*»/ Möbel-Handlung von Pb. Henkel 14 Sonnenstrabe 14 Reichhaltiges Lager aller Arten von Stühlen, Kinder ttiihlcu, Spiegeln, Waschkommoden, Rachtschrankcn, Flurgarderobenständern, Erstlinaskörbcn, Pcddig-, Plüsch-, Rohr-, Triumvbklavviencln, Kloiettstüblcn, verstellbaren Liegesesseln für Kranke, Blumentischen, Klcinmöbeln. Anfertigung von Stühlen, Flechten und alle anderen Reparaturen bei reeller Bedienung. Auf sämtliche Garten- und Bcrandensessel gewähre ich Telephon 2010 VergebiHigvoilAeiiihkiittlirbeitti! Nachstehende Arbeiten für den Neubau einet Amtsgerichtsgebäudes zu Gießen sollen unk: Hinweis auf den Mimsterialerlaß vom 16. Ium 1893, dessen Ergänzungsbestimmungen vom 24. Februar 1911 und die Verordnung vom 15. Fcbrua: 1912 öffentlich vergeben werden. Los 2. Steinhauerarbeiten: 200 qm^nio//« lavasockel und 8 cbm Unterlagsteine, Treppen slwr. und Fcnstcrgestclle. Los 2a. Steinhauerarbeiteu: 220 qm Sockelverblcndung aus durchaus wetterbeständigem, rotem Sandstein. Zeichnungen, Bedingungen und AngebotSuntcr- lagen liegen von Donnerstag, den 25. Juli aus unserem Ncubaubureau, Ost-Anlage 9, während der Dienststunden zur Einsicht offen. Angebols- formulare werden, soweit der Vorrat reicht, gegen Erstattung der Selbstkosten abgegeben. Tie Angebote sind verschloffen (porto- nnd bestellgeldfrei) mit entsprechender Aufschrift bis zum EröffnungStermin, Samstag, den 10. August 1912, vormittags Backpulver HAN5A- Puddingpulvpr, HANSA- Vaniihnzudw etc. ann,__ iluer schmacht uns nii -T-7T in Frau PR.