Zweiter Blatt 162. Jahrgang Nr. 115 Erscheint lL-71ch mit Ausnahme *d Benni041. butter für Matratzen itogr. Ausnahme. tie „Gletzeaer LomMendlätter" werden dem .Anzeiger* »lermal wöchentlich beigelegt, da« „Krdiblatt für den Kreis -letzen" zweimal wöchentlich. Tie „landwirtschaftliche» Seit« frage»" erscheinen monatlich zweimal. allem Ruhe für seine Produktion forderte, waren zu friedlichem Nebeneinandcrleben wohl nicht geeignet, und wenn Goethe in Bezug auf sichte die Furcht äußerte, die Herren Idealisten wür- sich auch wieder gelegentlich einander in die Haare lahrcn, so hatte er darin nicht unrecht. Aber auch ihm hat doch der ungeheure Frnst Fichtes, sein männlicher Charakter, seine Tätigkeit und sein unbeugsames Streben nach dem Höchsten gewaltige Achtung abgenötigt. Zreitag, 17. Mai 1912 fUtcttcnibrurf und Verlag der Vr übliche» UnwersuLl« - Buch- und StembrudcciL 8t Lange, Ließen. in alles einlassen." Inzwischen hatte nun freilich Fichtes merkwürdige Persönlichkeit in Jena ihre eigene Wirkung ausgeübt und mehrfach Anstoß erregt. Tie Kird>enbehördc beklagte sich darüber, das; er eine seiner Vorlesungen aus den Sonntag verlegt hatte; die Studenten- schasl aber geriet in eine große Spaltung unb Erregung, weil er aut die Auslösung der Studentenorden hinzuwirken unternommen hatte. Es geschah, daß ein Hause vor sein Haus zog und ihm die F e n st e r c i n ro a r f. Und da wird denn aus Goethes Aeuße- rung über dies Ereignis vom 10. April 1795 bereits eine gewisse Ironie vernehmbar, mit der er die Persönlichkeit des Philosophen behandelt. „Sic haben also — so schreibt er unter Anspielung auf die philosophische Kunstsprache Fichtes an Voigt — das absolute Ich in großer Verlegenheit gesehen, und freilich ist es von den Nichl-Jch, die man doch gesetzt hat, sehr unhöflich, durch die Scheiben zu fliegen." Wie Goethe, so rückte auch Schiller um diese Zeit von Fichte ab, dessen Verhalten zwischen ihnen gelegentlich wohl als Absurdität beurteilt wurde. War nun Goethe ohnehin schon mißvergnügt, m dem Philosophen ein unruhiges Element in seiner Nähe zu wissen, so schlug der berühmte A t h c i s - musst reit in 1798 99 dem Fasse den Boden aus. Er ging auf einen Aufsatz Fichtes zurück, der in kirchlich-religiösen Kreisen — Reste einer römischen Villa in bc r Eifel. Bei ben (rröbaggcrarbcücn für bic Verlegung der Eisenbahn bei Ahrweiler würben kürzlich die R e ft c eines alten Gebäudes angeschnitten. Bei einer Untersuchung, bic dm- Bonner Provinzialmufeum vornahm, wurden noch größere Teile eines römischen Gebäudes ausgegraben, wovon insbesondere noch Teile der Badeanlage, das Warmbad und das Schwitzbad und ein weiterer Raum, der Heizkeller, sehr gut erhalten waren. Von diesem aus geschah, wie dem Nachnchtenamt des Ei i c I D c r c i n s berichtet wird, die Heizung durch einen großen Kanal, der die heiße Luft unter die auf Pfeil er chen ruhenden Fußböden verteilte, dann aber auch in die in den Wänden angebrachten Hciz- kästchen führte. Turch diese Zirkulation wurde eine gleidjmäßig temperierte Wärme erzielt. Abgesehen von dem eingestürzten Tack, sind die Räume noch fast vollständig erhalten, in einem ist sogar noch das Fenster vorhanden, bei uns zu Lande eine große Seltenheit. Angesichts des guten Zustandes der Räume tauchte bald die Frage nach der Möglichkeit der Erhaltung der Anlage auf. Nachdem Vermessungen seilens der Ensenbahnbauabteilung Ahrweiler ergeben hatten, daß die römischen Reste im Bahn- planum nicht hinderlich werben würden, da sie nur in einer Seitenböschung liegen, weilten dieser Tage der Koblenzer Regierungspräsident und der Kölner Eifenbahndirektionsprftident an £rt und Stelle, um eine Besichtigung vorzunehmen, Anwesend waren u. a. Lanbrat Heising unb Bürgermeister Blume aus Ahrweiler unb Professor Lehner aus Bonn. Man kam zu dem Ergebnis, daß die römischen Geländereste dem Bau der Bahnlinie nicht im Wege liegen. Sie werden demnach dauerns erhalten bleiben, durch geeignete Maßnahmen geschützt unb dem Publikum zur Besichtigung zugänglich gemacht werden. flUbaftUn, Expedition unb Druckerei: Schulstraße T. Expedition unb Verlag: Rebaftwrce«!!!. Tel.-Adr^AnzeigerGietzen. Anstoß erregte: die weimarische Regierung und auch Goethe l-.illen die Sache gern in der Stille bcigclegt, aber hier zeigte sich nun der „rigide" Charakter Ficklcs in seiner ganzen Un- gebrockenheit; er machte die Sache selbst erst öffentlich und erklärte jeden, auch noch so milden Verweis mit seiner Temission beantworten zu wollen. So kam es zu Fichtes Entlassung, über die sich Goethe in charakteristischer Weise geäußert hat. „Er ist gewiß einer der vorzüglichsten Köpfe, aber, wie ich selbst fürchte, für sich und die Welt verloren. Seine jetzige Lage muß ihm zu seinen übrigen Fratzen noch Bitterkeit zuiügen. Ticser Auffassung, daß sich in Fichtes Charakter Vorzüglichstes mit Fratzenhaftem vermische und vereinige, hat Goethe auch sonst Ausdruck verliehen. Fickte seinerseits war gereckter; er gab offen zu, die Regierung habe in der Lage, in der sie war, vielleicht gar nickt anders handeln können; er wußte aber auch, daß' die Universität Jena von seinem Abgänge den Schaden haben werbe — und darin hat er Recht gehabt, beim Fichtes Verlust ist für sie ein schwerer Schlag gewesen. Memmen sich nun bic beiden, der Tichtcr und der Philosoph, in nächster Nachbarschaft nicht recht vertragen, so sind sie boch, als bewährten Stiftern der lenffl rlich wesentlich verbencrtM Kante flcgcn obige Abbildung liegenden MalratzenTchonkM Berpoltiernng. Hier nimrj werste.eincnatürlickekiM unberttnufenhe im &eb rout nbrauchbar. selbst bcck ingeMch, itatt der. am de: udjbav find für Gewnde uri zur Erlwhung des Fonds bereit. Ein R e g i e r u n g s Vertreter dankt für das Entgegenkommen. Es seien übrigens in Cbi'iia zwei neue Sduilcn in Gründung. Ein sozialdemokratischer Redner erklärt die Sympathie seiner Partei i.ir die dculschvn Sckulen im AuSlandc. Wünschenswert sei die Ablenkung der bcutfdicn Auswanderung von den fiimamd) ungeeigneten Gebieten von Nordbrasilien nach besseren .Gebieten in den südlichen Provinzen, sowie nach Argentinien und Chile. Wertvoll.! als bic Unterstützung der Schulen in Odessa würde eine solche für die russischen Lant bezirke und für die Deutschen an der Wolga, eventuell auch bei Deutschen in der Dobrutscha fein. Ter Regierungs- Vertreter erwidert, daß das leider nid t möglich fei, da es fich hier um russische Untertanen handele .'Inch die Tcuftdnrn m der Tobrutsd-a haben meist die rumänifdK Staatsangehörigkeit angenommen. Ter Brcnnpunlt des Tcuticktnms in jener Gegend sei Odessa, so daß die dortigen Schulen zweircllos gute Wirkung haben. Von konservativer Seite wird bic Erhöhung des Fonds begründet und gewünscht, daß die Liste der unterstützten Schulen immer wieder revidiert werde, damit keine bauernden Aiftprüd-c sich entwickeln. Eine längere Erörterung eitlfpann fidi über die Ausbildung der Ti v 10 in a 1 e n 1111 b M on i 111 a t s b ca m t c n. Allgemein begrüßt wurde die Neuerung der Abhaltung von volkswirtschaftlichen Borträgen sür die jungen Tiplomaten unb Koiisulaisbeamten. Ter Staatssekretär fuhrt aus, man habe daraus gehalten, baß and) bic Diplomaten an ben Vorträgen tcilncl.mcti; es werde auch tu Zukunft so bleiben. Er könne nicht versprechen, daß bic diplomatische >1 giriere vollständig mit der Konsulatskarriere verbunden würbe; anbere Staaten hatten darin schlechte Erfahrungen gemad t. Jrn übrigen sei die Ausbildung der Diplomaten neu geregelt durch die E x a m e n 0 r d n 11 n g von 19 0b. Es sei erst eine Prüfung gewesen, so baß man mit Aeitde- rungen immerhin vorsichtig sein müsse. Ein nationalliberal cs Mitglied wünscht eine enge Verbindung der Ausbildung vonTiplornateu und K 0 n s n l a t s b c a ni t e n. Es könne daS der Anfang für die Entwicklung einer Akademie für das ganze A uslauds- wesen sein, >vie solckie and) im Ausland bestehen. Ein loziat- demokratifches Mitglied begrüßt glcid)salls die Einführung von volkswirtschaftlichen Vorträgen. Besser aber wärx es, wenn bic Tivlomaten unb Konsulats beamten auch außerhalb der zünftigen Kreise aus den Reihen bewährter Kaufleute genommen würden. Wenn sogar ein Staatssekretär aus solchen Kreisen sich bemüht habe, so könnte man allgemein mit dem Vorurteil gegen die nichtzünstigen Beamten aufräumen. Ein Zentrumsmitglied meint, man solle lieber die allmähliche Ausgestaltung der Verhältnisse, wie sie der Staatssekretär erstrebe, fördern, als mit neuen Reformen kommen. Ern n a 11 0 n a 111 b e r a l c s Mitglied weist, wie der Zentrumsredner, auf die gewaltigen finanziellen Anforderungen an die jungen Tivlomaten hin. Die Fragerei im rocfcntlidicn eine Fiiianzfragc. Tie in Betracht kommende Summe von 300 000 Mart falle für das Reich nicht so schwer ins Gewicht, um die Vorurteile prcis- zugeben. Ein Mangel im diplomatischen Tienst sei bic Tatsache, daß die Zahl ber gesamten Botschafterpostcii nahezu gleich groß sei, wie bic Zahl der unteren Stellender Botschaftsräte unb Legationssekretäre, so baß beinahe mit Sicherheit jeber Lega- tionSfefretär in einen Gcsanbtenposteii einrüden müsse. Ter Staatssekretär bestreitet biesc Angabe, denn eins große Zahl unserer Gesanbteuvoften werbe aud) mit Männern besetzt, bic aus ber Konsulatslaufbahn hervorgehen; das sei sogar bei sehr wichtigen Posten der Fall. Ter uanonallibcralc Redner könne ja aus seinen eigenen Erfahrungen wissen, daß nidn jeder Gesandter werde. Wegen dieser Bemerkung gegen einen Abgeordneten greift ein sozialdemokratischer Redner den Staatssekretär scharf an. Tiefer verwahrt sich gegen die Auftastung seiner Bemerkung. Zeder Lcgationssekretär trete freiwillig aus. Er habe nur baiaiif aufmerksam machen wollen, daß es trotzdem an Nachwuchs nicht fehle. Ein sozialdemokratischer Redner bezweiselt bis Notwendigkeit der großen Rcpräsentationsausgabeii. Ein volksparteiliches Mitglied wendet sich gegen die Etat- bebenfen des Zentrumsvertveters und sagt bic Bewilligung einer Ausgabe von mehreren Hunderttausend Mark, wenn sie im kommenden Jahre angeforbert werbe, zu Ein freisinniges Mit- glieb äußert sich über i>ie fremden Tiplomaten, die vielfach aus dev Journalistik hcrausgemadnen seien. Der Staats fefre* 1 ä r macht dabei die Bemerkung, die Kenntnis der Journalistik bef fremden Vertreter beruhe auf den reicheren Mitteln, die ihnen zur Verfügung ständen. Der Voranschlag des Auswärtigen Amtes würbe genehmigt. Es schloß sich daran eine Aussprache über bie auSroär* „ git 1 I etlt- '"ZA Goethe unb Sichte. (Zu Fichtes 150. Geburtstage, 19. Mai.) Eine Persönlichkeit wie Fichte, ber große Vertreter bes philo- kothisd'cn Idealismus, dessen Geburtstag am 19. Mai zum 150. Male wieher kehrt, ist anclbotiidjcr Bchandliing völlig unzngäng- lich. Von einem tiefen unb starten sittlichen Gefühle erfüllt unb beherrscht, stellte er an sich selbst, aber auch an bic Welt bic höchsten Ansprüche und würbe so überall als imponierender unb großer Charakter, zugleich aber aud) oft als ein unbequemer Zeitgenosse unb Nachbar empfunden. Höchst djaraftcriitifdj wiegelt dieses Verhältnis FickncS zu seiner Mitwelt sich in seinen Beziehungen zu Goethe, deren Zeugnisse zuerst von Robert Neumann zusammengetragen worden sind Als Fickte im Jahre 1794 nach Ze na bcruicn wurde, da war das ein Lckritt, zu dem einiger Mm gehörte, nachdem Fickte fid> über die französische Revolution in ziemlich radikalem Sinne ausgesprochen hatte unb von ber demokratischen Jugenb zu einer Art Führer erklärt worben war. Ader Goethe interessierte sich selbst für bic Berufung Achtes, bie beim „mit Kühnheit, ja Verwegenheit" auch wirklich cnolgt. Für seine Person staub Goethe, wie ber Philosophie überhaupt, 0 aud) Fichte philosophischen Bestrebungen ziemlich fern. Zwar 'and er, baß bic ersten ihm überfenbeten 'Sogen feiner ,,Xi-men« ciaftslehre" nichts enthielten, was er nicht verstände, ober wc- iiigstens zu verstehen glaubte, unb was sich nicht an feine gewohnte Denkweise willig anschlösse, aber schon bei ber oortie&ung des Buckes gestand er F. R. Jacobi, von dem er über Gehalt unb Form dieser „sonderbaren Produktion" etwas zu Horen wunjchle, .'c sei zu wenig in dieser Tcnkart geübt, und könne daher nur ntit Mühe unb von ferne folgen. Stauben ihm nun aber Fichtes wissenschaftliche Gedanken ifnnlid» fern, so hatte er umsomehr Interesse für die bedeutende Persönlichkeit, die mit dein Philosophen in seinen Gesichtskreis trat. „Seine Nachbarschaft (so schrieb er im Mai 1794 an Ei ar- lotte von Kalb ist mir sehr angenehm unb bringt nur manchen Nutzen; es konversiert sich aud) mit ihm sehr gut, unb oa er uns 0 crsvricht, den Menschenverstanb mit ber Philosophie auszuwhncn, ’□ können wir anbere nicht aufmerksam genug fein." Aud) nod) ivi nächsten Jahre lautet Goethes Urteil über Fichte vorwiegend j ünstig. Zwar ist er ihm da schon „ein wunderlicher Kauz', unb i^rin, daß er meist mit jungen Leuten umgehe, ficht er cm iingiüd für feine Entwicklung, weil fie zu sehr unter ihm feien: a.bcr immerhin urteilt er doch: „Er hat bei einem sehr rigiden Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Oderhefjen Line Denkschrift über die veamtenorganisation der Reichrpoft- und Telegraphenverwaltung ist dem Reichstage zugegangen. Bei der Voranschlagsberatung im Jahre 1911 hatte der Reichstag eine Entschließung gefaßt, die bal)in ging, eine Denkschrift über die anberweitc Organisation der Postbeamten unter konsequenter Festhaltung des Grundsatzes, daß Arbeiten, für bic eine geringe Qualifikation ausreichend ist, Beamten mit niedrigerem :Hang und Gehalt übertragen werden, vorzulegen In der nunmehr vorgelegten Denkschrift wirb zunächst ein Bild über Die Entwicklung der gesamten Beamtenorganisation der Reichspost seit ihrem Bestehen gegeben und hierauf der jetzige Stand dieser Crganijaüon und die künftige Gestaltung der Personalverhältnisse eingehend geschildert. Es wird dargelegt, daß die Verwaltung seit Jahren planmäßig das Ziel verfolgt, Arbeiten, für die eine geringere Qualifikation ausreichend ist, Beamten mit niedrigerem Rang und Gehalt Übertragen Tie Entwicklung tonnte aber nur allmählich fortschreiten, um bie Interessen der vorhandenen Beamten zu schonen Die günstige Wirkung dieser Maßnahmen war in ben finanziellen Ergebnissen jum Ausdruck gekommen, so daß die Verwaltung ent* schlossen ist, aus dem eingeschlagenen Wege s'ortzufchreiten. Jede ll e b e r l) a ft 11 n g muffe hierbei aber ber» mieden werden. Im mittleren Dienst muß die Klasse ber Obersekretäre und Sekretäre bestehen bleiben. Bei der Vielseitigkeit des Gesckftistsbctricbs der größeren Acmler müßten besonders ausgebildete Beamte angestellt sein, die für die ordnungsmäßige Handhabung dieser Geschäfts sorgen Im sonstigen mittleren Dienst soll sich die fernere Entwicklung in ber Weise vollziehen, daß das Arbeitsgebiet der gehobenen ll n t c r b c a m t c 11 und ber Gehilfinnen aus gebe hnt wirb. Tie Beamten der Assistentenklasse müssen aber auch in Zu fünft bic Haupt und Kerntruppe des Betriebspersonals bleiben. Tic Ansicht, daß die außerordentliche Eiuwick- j hing des Post , Telegraphen und Fernsprechverkehrs überall eine weitere Arbeitsteilung zur Folge gehabt habe, ist unzutreffend. Nur in den größeren Betrieben ist durchweg Gelegenheit vorhanden, neben den mittleren Beamten bauernd Unterbeamte zu beschäftigen und voll auszunutzen, die für gewisse einfachere Beamtcndienstleistungcn ausgc bildet sind, im übrigen kann der Beamtendienst in der Regel nicht in zwei voneinander geschiedene Arbeitsgebiete zer j legt werden, von denen das den mittleren Beamten ber bleibende die schwierigen, das den llntcrbcainten zuzu weisende die einsachcreu Geschäfte zu umfassen hätte. Tie in weniger umfangreichen Betrieben beschäftigten Beamten müssen im Interesse der Wirtschaftlichkeit möglichst in allen Tienstzweigen verwendbar sein, damit ihre Ar- | beithkraft stets voll ausgenutzt werden kann. Hieraus ergeben sich so mannigfache und weitgehende h Ansoroeruiigen, daß einseitig ausgebildete Unterbeamte f ihnen nicht genügen können. Tie wichtigeren und schwic- I rigeren Geschäfte des Betriebsdienstes müssen nach wie k vor den mittleren männlichen Beamten überlassen blei- t ben. Die Ersparnisse, die sich in Bezug auf den | mittleren Tienst ergeben würben, wenn bic weitere ; Ucbcrtragung von Beamtend1enstgeschäf1en auf weibliche Kräfte unb gehobene Unter- beamten in dem geplanten Umfange burchgeführt fein wirb, werben im Beharrungszustandc, der in etwa siebzehn Zähren erreicht sein wirb, runb 1612 Millionen Mark betragen. Auch im höheren Tieu ft wirb sich bie Möglich- ' feit bieten, Dienstgeschäfte auf mittlere Bc- amte zu übertragen. In nicht zu ferner Zeit sollen alle Stellen für Overpo st Praktikanten in bem Maße, wie bic noch vorhanbenen Inhaber zu Inspektoren L befördert werden, in Stellen für Beamte ber ■ mittleren Laufbahn u mgewandelt werben. 2lu$ den Reichrtagrausschüssen. :. Berlin, 15. Mai. Ter Budgelausschuß erledikste heute zunächst die zum Marinevoranschlag ein» gegangenen Bittschriften. Ein Teil wurde für erkbigt er- Härt, ein anderer, der sich auf Acnderung der Besoldungsordnung bezieht, entsprechend den allgemeinen Beschlüssen des Ausschusses durd. llebergang zur Tagesordnung erledig!. Tann begann die Beratung des Voranschlags des Auswärtigen Amts. Tie Mehrsorderungen des Etats werden entsprechend den Anträgen des Berichterstatters angenommen. Bei Beratung des Fonds für die Unterstützung der deutschen Schulen im Ausland, der mit einer Million dotiert ist, gibt Ministerialdirektor Dr. Kriege einen lieber» blick auf die Aufwendungen anderer Staaten. Italien ragt mit 2,3 Millionen hervor, Frankreich mit einer Million, England gebe etwa 100- bis 200 000 Mart aus; für die anderen Länder ftnd die Zahlen unsicher. Ein Zentrumsmitglied fordert stärkere Berücksichtigung des Schulwesens in Südtußland unb Südamerika, wo vielfach erhebliche Notstände herrschten; er sei Die Ummanbfung von Jnspcktorenstellen in Stellen für mittlere Beamte kann erst in Frage kommen, wenn keine Lberpostpraktikanten mehr in Juspektorenstellen unterzubringen sind. Die Klasse der L b e r p 0 st Praktikanten wirb voraussichtlich 1 9 2 0 v c r s ch w u n b c n sein. Von biesern Zeitpunkt ab wirb es möglich fein, ben größeren Teil ber Stellen für Post- unb Telegrapheninspettorcn in Stellen für mittlere Beamte umznwanbeln. Zunächst wirb dies für mittlere Postämter möglich erscheinen, bei ben größeren Aemtern sollen höhere Beamte als Inspektoren bestehen bleiben. Weiter in geplant, auch Postämter erster Klasse mit einfachen Bctriebsvcrhälrnissen in Aemter niedrigen Ranges umzuwandeln und ihre Vorstcherstellen mit mittleren Beamten zu besetzen. Auf diesem Wege einer ruhigen Entwicklung der Verhältnisse wird unter voller Schonung ber Interessen ber vorhanbenen Beamten allmählich eine beträchtliche Einschräntung der Pcrsonalaus» gaben erreicht werden.' Ter Denkschrift sind eine Reihe erläuternber Uebcrsichten beigegeben. Nach ber Uebcrsicht über bie Entwicklung des Personalbeft an bes seit 1876 betrug bas Gesamtpersonal im Jahre 1876 50968 Köpfe, baruntcr 19814 Beamte, 31017 Unterbeamte, 137 weibliche Beamte. Tiefe Zahl ist bis 1910 gestiegen auf 209 589 Köpfe, baruntcr 66 092 Beamte, 124 056 Untcr- bcainte, 19 441 weibliche Beamte. Tic etatsmäßige Einnahme betrug 1876 117 455 020 Mk., 1910 705 728 749 Mk. Ter Ueberichuß war von 1876 von 4994971 Mk. auf 72 195 743 Mk. tin Jahre 1910 gestiegen. Währenb die Ausgaben für das Penonal im Jahre 1887 nur etwas über 66 Millionen betrugen, sind sie im Jahre 1910 auf fast 4621/2 Millionen gestiegen. In ber gleichen Weise ist auch bie Zahl ber Postsenbungen auswärts gegangen. Im Jahre 1876 würben 731828 402 Briesseudungeu sc ft- gestellt, im Jahre 1910 6 087 372 400, bie Zahl der Pa- tot- unb Geldsendungen flieg von 61 Millionen im Jahre 1876 auf 271 Millionen im Jahre 1910, die Zahl der beförderten Telegramme voii IOV2 Millionen auf fast 56 Millionen im gleichen Zeiträume. Auch im Fern sprech die nst Hal sich diese ungeheure Entwicklung bemerkbar gemacht. Statistiken liegen erst aus den ersten Jahren der 80er Jahre vor. So stieg bic Zahl ber Gespräche von 65 Millionen im Jahre 1886 auf 1664 662 520 im Jahre 1910. 'Nach ber Hebers i ch t über bic Beförbcrungs- verhältnissc betragt bie durchschnittliche Wartezeit vorn Bestehen ber höheren Berwalttnigsprüfung bis zur Anstellung als Inspektor zurzeit etwa acht Jahre, als Ober- lujrcftor etwas über 12 Jahre bei ber Post unb 10 Jahre bei ber Telegraphie, als Tirektor etwa 12* ■» Jahre. Tie Wartezeit der mittleren Beamten beträgt vom Bestehen ber Setretärprüfung bis zur Anstellung als Sekretär zurzeit zwei Jahre, als Lbcrsckrctär 7 Jahre, begleichen als Postmeister. Eiflifcl* MwkchchW BXjass»' nung neuer Sobyiy ^cr^| e& MF-r ßmlabung 0 9 y* Scheibe«!"^ 0iwi Sinne dock sehr viel Behendigkeit des Geistes und mag sich gern I sie sich im Jahre 1800 zum letzten Male sahen, ohne Groll und mit größter Hockiacktung voneinander geschieden. Ter Philosoph, der das Absolute wollte und verlangte, und der Tickster, der vor ... UM AM T^jgflier xZiianeL **. rrnt üLiUUl ■ ^Vowi"»33'?' ^'und Zubehör P.l- .Ljfinq -4 Uhr ist Mai-Andacht. Israelitische Heligioiisgcmeinfre. Golterdienst in der Synagoge (Süd-Anlages SamStag, den 18. Mai 1912: Vorab end: 7.45 Uhr. Morgens: 8.30 Uhr. Nachmittags: 4.00 Uhr. Lchriftertläruug. Sabbatausgang: V.05 Uhr. Israelitische Religionsgesellschaft. Lotterdienst. Sabbathseier am 18. M ai 1912; Freitag abend 7.50 Uhr. Samstag vormittag 8.00 Uhr. Samstag nachmittag 4.00 Uhr. Sabbat-Ausgang 9.05 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 6.00 Uhr, abends 9.05 Uhr. 15. bi« 16. 15. , 16. ***•*"' KtvJötVUl/ Wenig gut entiuidctte Färsen ,------- ... , weitere auSgemäsiete Kühe und wenig gut ent- lich russischen Kinder mit unseren beiden Prinzen. wickelte jüngere Kühe......... ** Ltadtthcater. Ein außerordentlich interessan- Atäßig genährte Kühe und Färsen tes Gastspiel, das zugleich ein Theaterereignis allerersten JLaJ 6 ec* Ranges bedeutet, wird Freitag, den 31. Mai, stattfinden. oeinste Mastkawec . . . ..... mit ihrer Gesellschaft wird an diesem Abend durch ein Saugkalbes. d Gastspiel im Stadttheater ihre diesjährige europäische ö octja’e. Tournö, die die letzte überhaupt sein dürfte, beschließen. Weidemastschafe: Während Madame Hanako im vergangenen Jahre bereits Mastlämmer und Masthanimel. . . . . . in Marburg, Bad-Nauheim und Ems, und zwar mit ge- 64 meins. radezu sensationellem Erfolge, ausgetreten war, ließ sich Vollsteischige Schweine von 80-100 kg Lebend- Interesse begegnen und es wird daher gebeten, Vorbestel I ^weine von 100 l.u kg ^eiiö- lungen im Briefkasten des ^.healerbureaus niederzulegen. I ^oufleischige Schweine von 120—150 kg Lebend- Weiteres wird noch bekannt gegeben. jlöbl. Zimm Mll.MrL MS Ebelttrahe . öbL Zimmer zu vci rteinitrake: leistende Schwester verbrannte sich schwer zwei Finger und der Vater die Hand. Um das schwer leidende Kind am Die zreikonservatioen und der Reichsianzler. ! Leben zu erhalten, ließ sich seine Mutter einen Flecken Haut Auf einer Sitzung des Gesamtvorstandes der Reichs- vom Arm abnehmen, der dem Kinde aufgeheilt wurde. Noch Partei, bezw. frcikonservativen Partei, die am Samstag weitere Stücke Haut sollen dem Kmde angeheilt werden, wozu und Sonntag in Berlin stattfand, hat Frhr. v. Zedlitz eine seine Schwester sich erboten hat. So hofft man das Kind große programmatische Rede gehalten, in der er sehr deut- ani Leben zu erhalten. lich auf die Mißerfolge unserer Regierung in der inneren Starkenburg und Rheinheffeu. und der Auslandspolitik hinwies. Dabei entwarf der frei- Darmstadt, 16. Mai. In der letzten Vorstandskonservative Führer auch ein interessantes Bild von der sH^na des Verbandes derDetailliften-Vereinel Persönlichkeit unseres gegenwärtigen Kanzlers, des Herrn ^en berichtete der Vorsitzende, W. Kalb fuß, zu- v. Bethmann-Hollweg: nächst über die seitherige Tätigkeit des Verbandes und be- Man kann Herrn v. Bethmann nicht vorwerfen, daß er keinen sprach sodann das weitere Arbeitsproaramm. An der am starken W i ll e n gezeigt hätte. Er hat das getan, indem er die .) ^a{ |n Dassel abgehaltenen Versammlung der Jn- Homoyenität seiner Regierung berge,teilt hat, indem er selbst der tereH enaem einf d) af t der Tetaillistenverbände m-in-nVol!«Ä übkr dem ta M°üGfcolÄ ^rC8rHC^anT8cnULnun=n^a3u89abe-Unw7> en gewöhnlicher Reinheit der Gesinnung und der Absichten; er ist zu steuern, ist von einer großen Anzahl von Detailliften- Qud) ein Mann durchaus moderner Anschauungen, ein Mann verbänden, darunter dem Hess. Verband, gemeinschaftlich — er ist ja auch unser Parteigenosse —, der durchaus ^n „an die Hausfrau" gerichtetes Flugblatt in einer dem konservativen Fortschritt huldigt; er ist ein Mann von unge» QroGen Massenauflage hergestellt worden, das z. Zt. zur roöbnlidier GrünM-Rett, von icltener «Brlubttteue; ein Steilung gebracht wird. - Die nachdrückliche SSefteue- n JÄÄ« -tiaumVe “?reuVif J*.n -ung der W°nbetlager wird ang-s.redt und die «°r- Beamtenschaft jemals erzeugt hat. Nach allen diesen Rich- arbeiten sind hierzu im Gange. Um dem übertriebenen Lungen ist er der Ideal typ des Deutschen mit etwas professoralem Borgen und K r e d i t g e b e n zu steuern ist^ die Grun- Einschlag. Aber das genügt noch nicht zum Staatsmann. Ist düng einer Einziehungsgenossenschaft geplant; doch Bismarck im wesentlichen dadurch zum Nationalheros ge- ebenso ist die Bildung einer Arbeitszentrale im worden, daß er gerade die Eigenschaften nicht hatte, die besonders Gauge, die den Zweck hat, die Interessen des Gewerbes typisch für uns sind, daß er aber die besaß, die uns fehlten; Handels gegenüber den Konsumvereinen zu vertreten, lenes von keniem Zwimsfadeii irgendwelcher Bedenklichten einge- Beiden Bestrebungen beabsichtigt der Verband sich anzu- iämchterte Drau,gehen, wo er es Tür notwendig hielt, jene nie» mals erlahmende Kraft und jene nie wankndc Energie! (Sehr aa wahr!) Wenn ich zuiiächst das, was dem Kanzler fehlt, hier zum atnz, 14. Mat. Z^ttch^u )t r e 1 f e n b e n | Gegenstände der Betrachtung mache, so sind das durchiveg die ch t s l e r n kam es gestern tn einer Wirtschaft wegen^emem Fehler feiner Vorzüge. Ter Kanzler versteht nichts von Frauenzimmer zu einem Streit, der sich aus der Straße Regie; die Aufmachung seiner Politik ist häusig unter der I fortsetzte. Hierbei versetzte der Schiffer Johann Gr eim Kritck. Ich glaube auch, daß et in der Reinl-eit seines Wollens, aus Oppenheim seinem Kollegen Ulrich aus Nierstein in der Reiw)eit seiner Absichten die Kleinkunst politischer Diegie ^nen Stich in die Schläfengegend. Der Gestochene dürfte v-cschmabi. An der Krafl der Enl,chlieBung Mit e» iaum mit dein Leben davonkommen, unserer Regierung. Wir bleioen nad> dem Wort des alten Moltke: Kreis Wetlar „Erst wägen, dann wagen" in der Regel bei dem Wägen stehen x, . nrr. , , , X«, und kommen nicht zum Wagen. Unsere Regierung neigt dazu, I X Altenberg, 14. Mat. Heute wurde die für ernsten Kämpfen im Iimern, ernsten Verwicklungen nad) außen den Kreis Wetzlar hier eingerichtete Iungoiehweide für selbst um die Gefahr eines faulen Friedens wüten anszn- Vogelsberger Rinder eröffnet. Es sind bis jetzt weichen. Wir leben im Innern von der vand ui den Mund, wah-1 - 3 - - • • — - 1 J rend große innere Bewegungen, wie sie bei uns vor sich gifccn, mit. sie sich in der Parteibildung uiid LarteikonsteUation volljlel>.il, nur durch eine kräsiige Inittative der Regierung in gute und "ige politische ^agc. ^^>l^^ratischer S<äte wurde | richV ^^M^ste^der^I dire^^inemgelauftn war, überfahren und so " •« MeT V diesen "irnmerh^charfen Urteil, schwer vorletzt, daß es bald daraus fnevt'e iur Sprach qcbracfr Ter Staatssekretär erklärte, die einige Bemerkungen über die freikonservattve P<^teige- --inärfre Sperr! sei aufgehoben und die Turch'abrt seit heute fr er lieber nossenschaft des Reichskanzlers bei, indem 1^ wa. schreibt: WJTO. Verhandlungen mit England, den J«iarotto0ertrag imt> ewige Reichster v. Bethmann Hollweg hat einmal 14 läge lang F.C. Mwere iwswärtche Angelegenheiten machte der Staats>ekretar v er - Abgeordneter im Reichstag auf den Banken ber Hu trieb : Rinder 31 Achsen 11, Bullen O, Kühe .0), Ralbec „9 t r n n f i rft c Mitteilnnaen Tie Pressemeldung von einem Der- Neichchäpartei gesessen Er wurde bei den Reichstagswahlen im I Schale 26, \_eine 53L t°a “ Vro.i cb. n S?«”’« "d ut »'S t . I i-n S« ungun ft cn Sft «anbmt in seinem feniitaÄni Eber- lenben, - Rmde-, «alber, Schale, Schwe.ne rege. derÄrkei, die ein so;iol0emotratisches Mstglied zur Sprache mit einer Stimme über die abiolute P^hrhett.gewählt, iebenb- edbia*? brachte erflärtc der Staatssekretär für avogryph, aus dem ^gte aber 14 Tage nadi dem Beginn der ersten ^esiwn'chon am "°eno «-cyiachl- AuMeib-'n eines Temenl, solle man nicht falsche ^chlune ziehen. 21. Mai sein Reichstagsmandat nieder, um ber UngilngFeits- c „ Am Freitag steht die Gtatiiierung und Deckung ernämng zuvorzukommen. In der Ersatzwahl ging das MaiüxN ..- n„ cArrtrflf. ->er Wehrvorlagen zur Verhandlung. de!! Freikonservativen verloren; es wurde mit Tr. Althaus vonden Ein neuer Teck°-^-°-,chl°° de« Zeuln.«-. ^sinnigen KÄÄ5 Ä Ä'o.Z UÄoW • ! Im Budget aus schuß hat daS Zentrmn beantragt, Tolgcn- n faben. Abg. v. Bethmann Hollweg war ein stummer ^unge. fleischige, nicht auSgemastete und altere k?r^777^' """ MZKÄN. ftm'--.' : öinüaer Artikel: Ter Zeitpunkt für die cr a bf c ft u na MeL>liepc‘ ■■ — I ?ul1 eL^. , der Zuckersteuer wird untei- Aushebung des Art. 5 des Gesetzes - iittö vollsteischige, auSgeio, höchsten Cchlachtw. . . bettefsend Aenderung im Finanzwesen vom 15. Juli 1909 (b e r 31U» UNS Vollsteischige, lungere . . ....... aroßen Finanzreform) auf den 1. Oktober 1916 fest- Dießen, 17. Mat 1912. oan en, ges^t „ " Postkartenwoche. 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ES wird zur Beschlußfassung über die Beibehaltung de? ernannten ober bie Wahl eines anderen Verwalter-, sowie über bie Bestellung eines Gläubiger- auSschusseS und eintretenben Falls über bie in 8 132 ber Konkuröorbnung bezeichneten Gegenstänbe und zu- Prüfung ber angemeldeten Forderungen auf Mittwoch, den 12. Juni 1912, vormittags 8’/, Uhr, vor dem unterzeichneten Gerichte, Zimmer Nr. 6, Termin anberaumt. Allen Personen, welche eine zur Konkursmasse gehörige Sache in Besitz haben oder zur Konkursmasse etwas schuldig sind, wird aufgegeben, nichts an den Gemeinschuldner zu verabfolgen oder zu leisten, auch die Derpflichtttng auferlegt, von dem Besitze der Sache und von den Forderungen, für welche sie aus der Sache abgesonderte Befriedigung in Anspruch nehmen, dem Konkursverwalter bis zum 12. Juni 1912 Anzeige zu machen. GroßherzoglicheS Amtsgericht in Gießen. B17/s In unser GenossenschastSregister wurde heute bei dem landwirtschaftlichen Konsumverein, e. G. m. u.H., zu Langsdorf eingetragen: An Stelle be§ aus dem Vorstände ausgetretenen Landwirtes Johannes Will zu Langsdorf ist ber Landwirt Heinrich Köhler der Einundzwanzigste zu Langsdorf in den Vorstand I £ad£farbe! I streicksertlg, hochglänz., £ vorrätig: '/»lcg-Büchsen n • Mk. 1.—, 1.50,1 .HO rc. X © je nach Qualität. » 'S Sämtliche 9 a Oelfarben I ; Pinsel, Parkettwachs Z £ Fustbodenöl j. empfehlen billigst s IGebr. Micheli Drogerie _ Tdllorstr. ?! M'-phon W. | , .<15—17 Jahres sofort gesucht. ^^ötT"T>cnr^bcren”"”TuH? I ^^sDebr.Noll.Rahnbofstr.k 1 ein ^oufc» fitib 33immcr, | ßniKhlirffhP ‘ ivbc und Zubehör v. 1. Dlnt | r/UUdvU» .^osbacker 1 erweitta zu vermieten. | Noll, Mäuöbura 12. iia42 t»)Letterswea 24. des Rinöernierenfettes mit Milch und > verbuttert, bilden die örunbftoffe der jarlne Siegerin ge ihrer vorzüglichen Eigenschaften der JTlolkereibutter 1 kommt. Ueberall erhältlich! mieinlge Fabrikanten: B. C. Hlohr Interrlcht P“’ in rsranzösifch. 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