Uk. 294 Erscheint tiglich mit Au5r,ahme deS Sonntags. General-Anzeiger für Gberheffen zwei Kleinhandelsgeschäften entstanden sind. Gedenket der hungernden Vögel! dem Fest gestattet wurde. Kreis Alsfeld. Meteorologische Beobachtungen der Station Sieben am Niederschlag- 2,1 mm. 2-6W; bnunflcnjB. UnfAFTPIKTP in langjährig erprobten guten (Dualitäten Garantiefür jedesStück.A..Salomon&Cie. achiids 'S««6 hier feld. und ffen Mk m ratz • Mk, 2k ■ ■ . mJ« henk Stiefel SSO] Jkkappj stiefel 'Pe 22-26 1.7# ' • • M. 2.75 1 ' • M. 3.40 Höchste Temperatur Niedrigste „ reu wieder so viele friert» iv wimal ein, denen YIM &cnn diese an denTüm crinbrunflögemäfe mclitw Öt. Darum bitten wir, ,b msvaler. Herrn Lob, Him ,n wollen, der für zwecks len wird. Auch Gaben at eihnachlö-Bescherung merke i. Tie Sachen werden mi Man wird darum diese auf Umgehung des Arztes hin- zielenden Mittel meiden, vielmehr — auch wenn vermeintlich keine schwere Erkrankung vorliegt — den Arzt befragen und überhaupt nur solche Produkte kaufen, die von einer größeren Anzahl ärztlicher Autoritäten geprüft und empfohlen sind. Ein solches Mittel, das von ärztlicher Seite mit Vorliebe verordnet wird, ist die bekannte Somatose. Sie wurde vor mehr als 19 Jahren als das erste Präparat aus Albu- mosen 'ausgeschlossenem Eiweiß) hergestellt und ist seit dieser Zeit nicht nur in Deutschland und Europa, sondern in allen Kulturländern, in denen die Grundsätze der modernen Heilwissenschaft Geltung haben, zu Ansehen und ständiger Anwendung gelangt. Ihre Eigenschaften und Erfolge werden in über 260 Ori- ginalaufsätzen, die von. namhaften Professoren und praktischen Acrzten in wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden, bekanntgegeben. Eine gleiche Beachtunggerade seilens der maßgebenden Kreise ist von keinem ähnlichen Produkt bekannt. Anstatt also unbekannte Mittel auszuprobieren, wird man ratsamerweife zuerst die Somatose versuchen, weil sie die g r ö ß t e Wahrscheinlichkeit des Erfolges für sich hat. Dieser Versuch sei ganz besonders auch denen empfohlen, die schon durch geringwertige Mittel enttäuscht wurden. In der Regel stellt man bereits nach drei- bis vierwöchigem Gebrauch — oft auch schon früher — den günstigen Einfluß der Sorna- tvse auf Appetit, Verdauung Nervensystem, Körpergewicht und Allgemeinbefinden fest. VIS177\A R TEN ln Jeder beliebigen Schriftart und Kartonsorte, _—=. sowie mit Zirkeln aller studentischen Vereinigungen liefert zu mäßigen Preisen die Brüht sehe Univ-Druckerei Zreitag, 15. Dezember M2 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'schen UniversuälS - Bach- und Eteindruckerei. R. Lange, Dießen. Landkreis Gießen. n. Ettingshausen, 10. Dez. Am Sonntag predigte und in Hattenrod Missionar Müller aus HerS- Daß ihm über 50 Mk. MissionSgaben übergeben wurden für 20 Ml. Missionsschriften verkauft wurden, zeugt da- Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul» straße 7. Expedition und Verlag: ey^) 51. Redaktion: 112. Tel.-Adr.:AnzeigerDießen. Märkte. Limburg a. d. Lahn, 1 •. Dez. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis pro Malter. Roter Weizen (nassauischer) 17,00 Mk., weißer Weizen (angebaute Fremdkorten) 16,50 Mk., Lorn 12,90 Mk., Gerste: öuttergerste 11,00 -Mk., Braugerste 13,25 Mk,, Hafer 9.25-0,00 TiL, Erbsen 0,00 Mk- Kartoffeln 3.40 bis 4,00 Mk. handel. •* Konkurse in Hess en. lieber da? Vermögen deS Kaufmanns Isidor Joseph in Mainz, Inhaber der Firma .Leopold Joseph", wurde am 30. Nov. daS Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Dr. Kahn in Mainz wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konknrssorderungen snrd bis zum 17. Dez. bei dem Amtsgericht Mainz anzumelden. — lieber das Vermögen des Tapezierers Heinrich EnderS in Gießen wurde an, 4. Dez. das Konkursverfahren eröffnet Kaufmann L. Althofs in Gießen wurde zum Konkursverwalter ernannt. KonkurS- forbetimnen sind bis zum 28. Dezember bei dem Amtsgericht Gießen anzumelden. Ihre obige Bemerkung nicht auf Grund irgendwelcher Tatsachen oder eigener Erfahrungen gemacht wurde, sondern vermutlich nur auf Grund der Gutachten der dortigen Handelskammer, die in der vorletzten Sitzung der Stadwerordneten zur Verlesung kamen. Diese Gutachten iribernnecbcn aber in sehr vielen und sehr wesentlicheit Punkten den Tatsaclren und sind derart einseitig gehalten, daß wir namentlich wegen dieser unrichtigen Gutachten bereits Einspruch gegen den Beschluß der Stadtverordneten, betreisend Einführung einer Filial-Umsatzsteuer erhoben haben. Nebenbei möchten wir schließlich noch darauf Hinweisen, daß von unseren drei dortigen Filialen ebenfalls jroei, wie bei der Mitteldeutschen Creditbank, durch Uebernahme von Kreis Friedberg. L Friedberg, 12.Dez. Die Zuckerfabrik Wetterau hat dieses Jahr viele Rüben zu verarbeiten wie noch selten in der langen Zeit ihres Bestehens. Fortwährend werden noch Arbeiter angenommen. Der Zttckergehalt ist dieses Jahr nicht so groß wie in sonstigen Jahren. — Ockstadt, 12. Dez. Am SamStag abend findet hier im Gasthause von Schaaf und Roth ein Vortrag deS Obst- und WeinbauinspektorS Pfe i ff er -Darinstadt über: ,Anbau und Pflege unserer wichtigsten Gemüsepflanzen" statt. Die „«etzener ZamiNenblStter" werden dem ^Anzeiger' viermal wöchemFh beigelegt, das „Kreisblalt für den Kreis Siehrn" zweimal wöchentlich. Die „Landwirtschaftlichen Seit- fragen" erscheinen monatlich zweimal. 4- 6,1' C. + 2,5e C. Kreis Schotten. /\ Gedern, 11. Dez. Der hiesige VolkSbildungS- verein veranstaltete im „BerqwittShauS" seinen ersten Theaterabend. Der Rbein-Mainische Theaterverband spielte „Minna von Barn Helm". Ter Saal war fast bis zum letzten Platze besetzt, was beweist, daß atich unsere Gebirgsbewohner für etwas Gediegenes Verständnis besitzen. = Groß-Eichen, 11. Dez. Die M o lker ei-Ge- nossenschaft Vogelsberg hielt heute abend bei Gastwirt Rahn hier eine Versammlung ab, zu der sich auch Herr Landwirtschaftslehrer Hepp, Vorsteher der lanow. Auskunftsstelle der landw. Hauptgenossenschaft in Friedberg einfand. Herr Hepp hielt einen Vortrag über die rationelle Anwendung der dem Landwirte zur Verfügung stehenden. Düngemittel. Der Redner führte vor allem aus, daß der Landwirt heute mit dem Wesen der verschiedenen Düngemittel vertraut sein müsse, wenn er nicht Geld verlieren wolle. Der Vortragende erttärte, welche Nährstoffe in den einzelnen Düngemitteln enthalten sind, und kam dann auf den Kalkstickstoff als das billigste Stickstoffdünge- mittel, zu sprechen. Die Geschichte der Herstellung "dieses Düngemittels wurde erwähnt, seine Anwendung ausein- andergesetzt und die Erfolge, die damit erzielt wurden, erläutert. Dem Vortrag folgte dann eine Vorführung von Lichtbildern. ^$atz ***** ■ ■ • Mk. 1’4 '' 22-24 M. 2.25 ö> 22-2411.2,3q l|,eiswei-t — Storn darf, 12. Dez. Am Sonntag nachmittag findet im Gasthause von Döring ein Vortrag über »Zweckmäßige Fruchtfolge unter Berücksichtigung der vorher- gegangenen Feldbereinigung" statt. Redner ist Landwirt- schaftSlehrer Kunkel-Alsfeld. Kreis Lauterbach. Ö Frischborn, 11. Dez. In einem unbewachten Augenblick überschüttete sich gestern morgen ein 1 Ve i ä h - riges Kind mit kochendheißer Milch, so daß sofort ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. Die Verbrennungen an Gesicht und Händen sind schwer, jedoch nicht lebensgefährlich. 0 Wallenrod, 11. Dez. Das sechsjährige Söhnchen des Landwirts Rühl fiel beim Schlittschuhlaufen auf das Eis und erlitt einen Beinbruch, so daß ärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden mußte. — Hier feierte die Hebamme Schmelz ihr 40jähriges Jubiläum. Sie hat ihr Amt mit Treue und Gewissenhaftigkeit versehen, so daß sie von der Gemeinde ein Geschenk erhielt. 11. bis 12. Dezember 11. „ 12. von, daß seine Worte fruchtbaren Boden fanden. Kreis Büdingen. ? Hirzenhain, 11. Dez Heute nachmittag ereignete sich hier ein schwerer Unglücksfall, indem der Erdarbeiter Harnischfeger von Ober-Seemen mit einem Arm zwischen die Puffer zweier Kipp wagen geriet. Der Verunglückte, dem der rechte 9(rm fast vollständig zerquetscht wurde, war erst heute morgen mit einigen Kameraden zu den AuSschachtuugSarbeiten eingestellt worden. Da der hiesige Arzt über Land war, würbe der Verunglückte nach Gedern gebracht, wo ihn? die erste Hilfe durch Dr. Binsack zuteil «eg 9. 1 * . Arbeitgeber"-,^^. rinnet1' 1 ASSS&* Lingesairdt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Ppblikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Nochmals die Kaninchenfrag'e. Gießen. In Nr. 291 d. G. A. sucht Herr Weil-LanggönS sich zu rechtsettigen, indem er meine Zeilen in Nr. 286 verletzend und nichtssagend nennt. Ich erwiedere hierauf, daß ich es der Utteilssähigkeit der Leser des G. A. überlasse, meine Zeilen einzuschätzen. Sie aber, Herr W., zitieren Ihre eigene Aussage und lassen einen Teil weg, Sie sagten, nicht nur die Kaninchenzucht sei vielfach Anlaß zu Feldfrevel, sondern auch, in Verbindung mit ersterem, da die meisten Züchter gar fein Futter hätten. Wenn Sie es heute nicht begreifen können, daß ich einen solchen Ausspruch zu ruckweise, dann kann ich Ihnen nicht helfen. In Langgöns soll nach meiner genauen Information ein Kaninchenzüchter gewesen sein, welcher gefrevelt haben soll, auf diesen hat sich nun Herr Weil berufen. Sie sollten sich doch einmal der Mühe unterziehen, eine Umfrage bei den Flurschützen im Deutschen Reiche zu halten, Sie würden felyen, daß kein 1/2 Prozent der Frevler Kaninchenzüchter sind, sondern 99> 2 Prozent anderes Vieh oder gar keins züchten. Tie Kaninchenzucht urirb eben von vielen Arbeitern, Beamten, Geschäftsleuten, Lehrern usw. betrieben, die sich zum großen Teil ihr Futter f auf en müssen, da viele nicht: über genügend Land verfügen, und dmnoch rentiert die Zucht. Fütterungsoersuche sind von jedem, der sich ernstlich mit Kaninchen-, zücht beschäftigt, aufgestellt nwrden, ebenso wirb dabei Buch geführt, wonach man jederzeit die Rentabilität beweisen kann. Die Fütterungsweise aber hier cingeheird zu erläutern, würde zu viel Platz beanspruchen und ich verweise foerrn W. auf „Starke- Marpmann, praktische Kaninchenzucht" S. 41—45. Martin Schmoll. (Wir schließen hiermit die Aussprack-e über diesen Gegenstand, da neues wohl kaum mehr gesagt werden kann. 'Red.) Au- Statt nnd Land. Gießen, 13. Dezember 1912. ••7 5. Geburtstag. Die ehemaligen Schüler des Geh. Schulrats Prof. D. Stamm beabsichtigen, den 75. Ee- burtstag ihres verehrten Lehrers gemeinsam mit ihm zu begehen. Die Feier findet statt Sonntag, 15. Dezember, nachmittags 5 Uhr, im oberen Saale des CafL Metro- pol. Freunde und frühere Kollegen des Jubilar? sind Herz- lich willkommen. •• Die Ortsgruppe des Deutschen Flotten- vereinS veranstaltet in diesem Winter zwei Vorträge. Am 18. d. Mts. spricht Admiral Westphal, am 19. Febr. UnioersitätSprofessor Dr. Roloff. (Näheres siehe Anzeigen). ** Konzert verein. Für den gesanglichen Teil des nächsten Konzertes, 1. Kammermusikabend, am Sonntag, 15. Dezember, ist eine juaendliche Sängerin aus Köln, Frl. Else Pfaff, gewonnen worden, welche durch ihre Kotierte in Aachen, Köln, München-Gladbach, Düsseldorf, Krefeld berechttgtes Aufsehen erregt hat. Die „Köln. Ztg." schrieb über ihr Auftreten in der musikalischen Gesellschaft: „Frl. Else Pfaff errang mit einer Händel sch en Arie und drei Liedern von Brahms einen großen Erfolg. Sie besitzt den rechten Oratorien-Alt, der namentlich in der Tiefe von größter Weichheit und pastorem Klang ist. Das „Echo der Gegenwart" preist sie gelegentlich eines Brahms-Abends, den sie mit Prof. Schwickerath veranstaltete, als eine gereifte .Künstlerin, deren Stttnrnaterial, in vornehmer Schule geläutert, den Zuhörer wahrhaft entzückt, um so mehr als sie nicht nur eine tadellose Deklamation zeigt, sondern auch — und das dürfte wohl am höchsten zu werten sein — den poetischen Inhalt der Gesänge zu erfassen und in künstlerischer Prägung darzubieten weiß. Von ganz außerordentlicher Schönheit erschienen die zwei Gesänge für Alt mit Klavier und Bratsche. In beiden traf die Sängerin jene eigenarttg reizvolle Stimmung ganz meisterlich." Gerade diese Brahmsschen nnrndervvllen Gesänge, deren zweiter durch das innige „Jesu, liebes Jesulein" an Weih- nachtssttmmung gemahnt, sind hier noch nicht im Konzertsaale zu Gehör gekommen. Es sei schließlich noch darauf hingewiesen, daß die Einzelpreise für den Kammermusikabend gegenüber den Solisten-Konzerten erheblich niedriger sind (1. Platz 3 Mk., 2. Platz 2 Mk.) und daß auch ein Sonderabonnemeitt, wie das schon vor einigen Tagen erwähnt wurde, ausgegeben wird, welches zum Preise von 6 Mk. für alle drei Kammermusikabende für einen numme vierten Platz — nach Wahl — gilt. " Ausstellung hessischer Kun st. In den Schau- senstern Seltersrveg 9 hat der hessische Kunstverlag von 91. G: Elwert in Marburg Originale und Reproduktionen hessischer Bilder zur Ausstellung gebracht. Vor allen Dingen interessieren uns die Bilder von Gießen, die der Maler A rm b ru ft aus Kassel im vorigen Jahre gemalt hat. Wir haben bereits im vorigen Jahre empfehlend auf die Mappe hingewieien und möchten dies in diesem Jahre wiederholen. Wirkt doch jede Mappe, die nach auSwarts geschickt wird, mit für die Stadt Gießen, ganz abgesehen davon, daß sie auswärtigen Angehörigen eine ichöne Erinnerung an die Heimat ist. Der Umstand, daß die Armbrust- Mappe von Gießen die Aufmerkiamkeit Fernerstehender auf Gieven hinlenkt, wird jedenfalls auch hier zur Folge haben, daß alle, die Interesse für die Entwicklung und den Verkehr in unserer Stadt haben, zur Verbreitung der Mappe beitragen helfen. Die Originale sind verkäuflich. ** Noch malsdieFilial-unbWaren Haus ft euer. Bon der Firma Schade. & Füllgrabe in Frankfurt a. M. erhalten wir folgende Zuschrift, die wir um so bereitwilliger wiedergeben, als wir die betreffende Angabe in der Tat auf die Verhandlungen in der Sitzung der Stadtverordneten stützten: Ihr unter der obigen Ueberschrift in der Nummer 291 Ihrer geschätzten Zeitung erschienener Artikel veranlaßt uns, Sie speziell wegen eines Satzes um Aufnahme folgenber Zeilen Höst, zu bitten. Mit Ihrer in dem betreffenden Arttkel enthaltenen Bemerkung: „Es ist auch richtig, daß die Bankfilialen diese Rücksicht verdienen, berat sie treiben keinen unlauteren Wettbewerb und befriedigen das Kreditbedürfnis des Mittelstandes", sott augenscheinlich gesagt werden, daß die Bankfilialen im Gegensatz «zu anderen bärtigen Filialgeschäften, denen jetzt eine Filial-Umsatzsteuer auferlegt wurde, feinen unlauteren Wettbewerb betreiben. Da diese Sonderfteuer in Gießen besonders mit Bezug auf unsere Firma beschlossen wurde, eine Tatsache, bie wohl nicht zu bestreiten ist, so müssen wir, wenn das geschäftliche Ansehen unserer Firma nicht leiden soll, gegen diese Bemerkung entschieden Verwahrung einlegen. Unsere Firma ist zwar in Gießen erst seit kurzer Zeit ansässig, hat sich aber weder hier, noch an den vielen anderen Plätzen, an denen sie zum Teil schon seit Jahrzehnten Filialen betreibt, irgendwelche unlautere Handlungen zu Schulden kommen lassen. Wir können daher nur annehmen, daß viertes Blatt 162. Jahrgang Eichener Anzeiger er schriftliche Mitteilung rr I •rberne zur Heimat. oh" er. . Mit ber Somatose werden dem geschwächten Organismus lösliche und sehr gut resorbierbare Eiweißstvffe zu- geführt, die nähren und gleichzeitig die Eßlust steigern. Sie wirkt also direkt als Nahrungsmittel, noch mehr aber indirekt als appetitanregende Beitost Durch die Somatose ist man in der Lage, seinem Körper wieder die Mengen von Nährstoff zuzuführen, die zur Kräftigung und 2mf- frischung der Nerven erforderlich sind. Es ist ein weit verbreiteter Irrtum, daß man z. B. glaubt, mit Beefsteaks, Eiern usw. die Nerven und den Körper schnell wicderherstellen zu können. Die kräftigste Nahrung nützt vielmehr nichts, wenn der geschwächte Verdauungsapparat sie nicht Verarbeiten kann, sondern nur als Belastung empfindet. Wenn infolge des Appetitmangels das Essen nicht mit Freude, sondern direkt mit Unlust und Zwang genossen wird, dann kann es nicht anschlagen. Tenn ein Füllen des Magens ist eben noch keine Ernährung, weil es nicht darauf ankommt, was der Mensch ißt, sondern was er verdaut. Wenn — wie in vielen der erwähnten ärztlichen Abhandlungen festgestellt — durch Zufuhr von Somatose in der üblichen Tagesdosis von 3 Eßlöffeln t'bzw. 10 Gramm Pulver-Somatose Gewichtszunahmen von 8—10 Kilogramm erzielt wurden, so wird damit die Art und Weise hat durch weitgehende Beränderuna der Lebcnsbedingungen auch einige unangenehme Begleiters ck)einun gen gezeitigt. Unter diesen dürfte die rapide Zunahme der Neurastheitte wohl die bekannteste sein. Besonders in den Großstädten mit ihrem nervenzerrüttenden Hasten und Jagen kommt fast jeder einmal in die Lage, sich gegen dieses Zeitübel: die Nervosität zu wehren. Sieht man sich bann nach einem Mittel um, das den verlorenen Appetit wiederbringen, die Verdauung regeln, den Körper und die Nerveir kräftigen soll, so steht man ratlos einer Unmasse von Kräftigungsmitteln, Nerven- nahrungen usw. gegenüber. Wenn man die erste Ankündigung dieser Art durch- 'gelesen hat, ist man meist „fest überzeugt", daß nur dieses Mittel in Betracht kommt. Bei dem zweiten und allen folgenden wiederholt sich der gleiche Eindruck, so daß man am Schluß so klug ist wie zuvor. Jedes Präparat will natürlich das „beste" fein, und »Grabe die am wenigsten wertvollen erkennt man daran, daß sie die übertriebensten Versprechungen machen, alle nwglichen und unmöglichen Krankheiten heilen wollen, und so tun, als ob der Arzt vollkommen überflüssig sei. Tas geschieht meist deshalb, weil das Produkt so geringwertig ist, daß es kein .Arzt empfiehlt und empfehlen kann. Offizielle Verdis* limadjuiigcn btt Siege». ist eine Pfründe von SV5l n geborenen verwttwriki )cv einen guten fünf ber. • Lebenswandel geführt mnR. M , X' zfübtiidje Arniettantt, M rKtnbct!. 3- entncacit__ ner Oberrcalschulc erfoibr. foU, NraüW tui dem städtischen HojdM । sind Angebote bis zum I ;ureichen. ____— I eis Gießen, Asterwcg . ess»® Mk. Tez. 1912 Barometer auf 0° __reduziert < < 11 der Luft Absolute Feuchtigkeit Relative Feuchtigkeit Windrichtung Windstärke Grab btt Bewölkung tn Zehntel ber pchld. Himmel»fl. Wetter 12 251!l 743.8 59 6,7 96 SSW 2 10 Sprühregen 12. i“ 43,2 4 5 5,8 93 SW 2 1 Leicht bero, Himmel 13. 752,9 3,2 5,3 92 SSW 2 0 Klarer Himmel g’g'äBG) ÖB 3.H gÄSf -s Ä - S T 7- Z 5 2.Z '?a< (Sla. n «- 2 ZH 3 A a 77 ® 2- a 5-5" 5 3 §>_ = # SS s n 5 .8- ?2 - Z - SS CP SS »50 « 1- o-S'VSijiS C z 2 5T -s >-» CO ^ä%s &f8- -3 Ö a -2-ß —.- a"x=> ~ba "* ß ,L3 S." Ö7; £*_ 2 582 --?(?) Z- d's 3 „ Sa 2' a a d =>• >2 du-ig. N3^L' ;H45r~ r^S'Sff'o- S- saS* * Ls ES cTS D Z-E-?»AF 3.IS3 5-§tg Hs 3? L a a ^5,5_. er C 5- = 2'2 Z3 riM 3 x o « o~ _ 2 E u< » 3 ' a ? ^T® a-er E a s A =>-i. 5'ä S 2. a p co ■’s: •o 3 Ä2? H2--Q a ßß.zo — a er» Sto<7< Dl 28 2" ~ S £*.=t r:#i «- 2 ~. — a,— SÄ?&«^flä ___ *U t= Ss'* slfti Z'fts'KsWl LS?’—■ ” cj‘ «*. 2. a 5 3 — 3 <> 2ß St = E ^»5 - E A-S tz»L 3 ~ 3.3 - -cr^ro-5g 3 F ©re« de „,5 ^ä5‘ä§o’S‘ äc-?’ o «a® ** er 2 2 ._£ e 37 «e i? 50 S-.-A W e*a" *-*■ 2 o <*» H » — .. ft o CJ> 18- ZE? A "" 'S'"1 2.7 s’s ? = 2.6)' E 2.'^3 "'" :o>q s-a 3"= 4 a, :O, *- e «oZts 3* <»2 —»~ D -5u . --.„SJ' Ä ZK?Z7 r = =s Ä ® O-» 0 §«2r3 o 3 ~ 2 o-' MZ «z |pap ® Öl 2. §s ZffAs'7.L Cb Ö er I ? as ® 5? t£> f» >— fi 2, F"6* g (£*• Sa h. co •= o- ® 5:^ iS -■rrrrrg 3 2 =*. *.0' a- • eecco>>- a ' ' w o"» ■?a s -?> o <1 ® «S* Z2" ■> s co o |9 o .M -a Is 5 A » * a" a | ? D^E « CD r» « e cs« E 3 3 © »-! o an " Z 8 2," .0 ri Ä) a e> er -9'a’ 2 iP i^W 3s L- E ®|sg ä J I =' 6) SS-ssK S 5' 2 TT ,2 P ? Z o r a ff? öS l.^iis'tO ** 5a*s<ö 3.q,3 C ^3X0® - 2-0 <2 « 3 Ä a 5 » 3-SS £ o Ä a'ft) c L 3-.S cs i© r» O « 2 W ro » or GO s *-> 2" ez 3 h, a g? S'S- ZZA j« ü 3 e 2. r> o crc e- a s 2' a o o; Z «8 o A TTfö 1 1 r* ct> oj en o @106 , OD F* ' a ' *£<* 3^2. —2H — K " war*«* K2 ti B ^.3 8 13 3 er 3 S-Lr o a ZS' g'a G f 3 R 3 s 3 3 L So 3 5 5 3 cD £ to i^ CO 3 ty X1 4^ «'E - w _«o B.® 8 1 C5 Z 3D D b 3 tz 3 es 3 2C sr?. s-^ s Z5 Zb« E 3 a ä3’^ s> w4?g? TLa 2- to S* WP ?-AZ »3J 2 3 Kffto Z-Z M 3 L »§’ p % 3 = 7 — e <2 cs Z-^Z-Z E gw-3 P'Ä--4 d_ry=8.A Ü?K 7» <2 CO SE- LS^ to5 Et ». irr» Lss s I 8 ZK Q. ® ”■ *T E- S" "'DO CT-CO CO .2 4-~ a «2 5.2 2. 3 8 ©Os 3g S ?f2 lh r Z a ? r» r» 8 E. 3 S^to L"Z 5 21 A a 3 STm tO «|| lu2 a". -*r E ". 3 2 a 3 9. E'-*«2.-a o Sr K ex r» P. Lj. 2 x' r?a m. a o 3^ ac « a o .-o^e P:«T- **S- Ö -d H. Ä« :Zz? 3 tO- ö’^'cS'^ a ß n co 3 E @' --3 a arsss 2 ^2 2*X o ■°3.*-‘m 4n-i Sa 2 ÖS- 3 er r» iaq 55H 5 Kss D_S^ 2.,*- 3 3 2 co 3Z 2*f s = 5« 3 er AS ZK ^$ag $Ht- cr> a tttis M Ü a 2 p#p O: — rt> 3. " §a«r 2 3 Z" 5» 2, . af . 3 s . =1 co n> . (?) T ?-jy ffLZ! Z? S 2F L3 3L So 3A S ass oft — «1-5 «ä5. 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