in fieberhafter Kommandanten der sämtlichen Truppen des ersten Jnspek- Die heutige Nummer umfaht 12 Seiten. ches zwar wäre des Zanga: tun gen zum Krieg werd en tionsbezirks ernannt. Die Nachricht von der Enttvaffnung der Truppen auf Lamos durch die Franzosen wird als unrichtig bezeichnet. „Jkdam" erfährt, der russische Botschafter von Giers habe dem Minister des Aeußern und bem Großwesir mitgeteilt, daß der russische Vertreter in Sofia einen Schritt unternommen habe, der zur Aufrechterhaltung des Friedens Gietzener Stadttheater. Ter Traum, ein Leben von Franz Grillparzer. Gießen, den 2. Oktober 1912. Nach dem bösen Spiel des verunglückten, mißratenen Sommers, dessen man noch lange mit Schrecken gedenken wird, begann gestern das heitere Spiel der Bühne die neue Theaterzcit mit einem schönen Ausklang. Tie Erfahrungen, die die Leitung unseres Theaters seither im neuen Dause gesammelt hat, werden sie bei der Auswahl und der Durcharbeitung des Spielplanes unterstützen, und nach den bis jetzt bekannt gegebenen Absichten und Vorbereitungen darf man wohl auf einen ereignisreick)en Winter hoffen. Neben den Klassikern wird man dem zeitgenössischen Drama seine Pflege angedeihen lassen, wertvolles Alte neu beleben und dabei auch dem Lustspiel und der Posse den notwendigen Platz einräumen müssen. Den allmählich zur Klarheit Kommenden Anschauungen unserer Zeit über das Wesen de» Theaters wird eine gründliche Regie Rechnung tragen müssen- in dem sie nicht im Ueberkommenen stecken bleibt, sondern eigene Wege versucht, um die Absicht des Dichters in einer möglichst reinen und klaren Form sinnfällig zu machen. Auch die äußere Darstellung, der sog. szenische Apparat, bedarf heute, wo sich unsere Kunst endlich wieder zu der Ucbcrzengung durck)gerungen hat, daß gediegene Einfachheit tfrr erstes Erfordernis ist, ganz besonderer Beachtung. Alles opern hafte ist streng zu vermeiden, denn die Schönheit beruht nicht in der Masse, sondern in der Form, nicht im Formalen, sondern im Wesentlichen. Dieses Wesentliche hcrauszufinden und es mit den ihm zu Gebote stehenden Hilfsmitteln zu einem einheitlichen Vorgang zu gestalten, das ist die Kunst des Regisseurs, wie ihn unsere Zeit verlangt. Ten Stil, den jedes Bühnenwerk in sich trägt, zu ergründen und darzustcllen, das ist die Aufgabe der heutigen Theaterkunst. Direktor S t e i n g o c t t e r hat im Laufe der Jahre schon zu wiederholten Malen gezeigt, daß es ihm ernst ut mit diesen Aufgaben, und auch der gestrige Abend erbrachte den Beweis, Daß er mit kundiger Hand an seinem Werke arbeitet. Grillparzers Märchen Ter Traum, ein Leben, pellt an die Regie ferne leichten Anforderungen, aber es kam im allgemeinen mit einer wohltuenden Frische und einer guten Durchbildung heraus. Man- schän'er zu betonen gewesen, so z. B. die Worte Und mit also schwerem Gange, Mit so ärmlich halbem Mute Wolltest du der Herrschaft Sprossen- Du den steilen Weg des Großen, Du erklimmen Macht und Rang? Bunt vermengt aus manchen Stoffen Ist das Roherz der Gewalt, Kaum der Brand von zehen Reichen Genügt, die Mischung auszugleichen. Die im Tiegel kocht und wallt: Doch ein Säkul erst im Nacken, Dem Vergangnen ist man hold. Und der König glänzt von Gold. Diese Worte geben die eigentlichste Erläuterung: sie deuten Ruslans Charakter und zeigen zugleich, warum Grillparzers des Innern stillen Frieden als Lebensideal preist. Denn Rustan ilt fein Held, fein Sieger. Wie sonst könnte der Traum aus dem mutigen, abenteuerlustigen Draufgänger des ersten Aufzuges den entsagenden Schwächling machen? Er ist ein Mann „mit ärmlich halbem Mut" wie es Grillparzer leider selbst gewesen ist, der seine Ueberzeugung unter dem auf Oesterreich lastenden Geisteszwang betäubt hat und nur seinen Tagebüchern die heiße Not feines Herzens anvertraute. Die Darstellung, die, in Anbetracht der kurzen Zusammenarbeit der Mitwirkenden, eine recht schöne Einheitlichkeit aufzuweisen hatte, war im ganzen flott und lebendig. Einiges zwar klappte noch nicht ganz. Die Beleuchtung haperte mitunter sehr, und der Anfang des vierten Auszuges wurde durch einige schlimme Worte hinter der Bühne bedenklich gefährdet. Auch das Auf treten der beiden .Knaben, des Schlafes und des Traumes, wirkte unschön, ja sogar verwirrend. Sie müssen unversehens auf tauchen und verschwindenT- Wenn sie, wie gestern aus den Seiten auf ihre Plätze eilen, wird die ganze Illusion zerstört, und wer zum erstenmal das Stück sieht, weiß überhaupt nicht, was er aus ihnen machen soll. Störend wirkte im ersten Aufzuge auch der große Busch an der dritten Kulisse, der hier ein recht unbegründetes Dasein führte und einen Teil des schönen Hintergrundes verdeckte. Auch die beiden Pylone im dritten Aufzug wirkten recht wunderlich. Daß die Sonne am gleichen Orte unter- und auch ausging ist als ein neuzeitlich Wunder mit gebührender Aufmerksamkeit zu buchen. Heber die einzelnen Darsteller ist noch wenig zu sagen. Außer den Herren Volck (Massud-, Norben (Kaleb-, Grosser (Karkhan, Bruchwitz (Mann vom Felsen) und Frl. Scholz als altes Weib, wären von den neuen Mitgliedern die Herren Walter Jensen (Rustan), Walter Tworkowski (Zanga) und Karl Kliewer fKönig) zu nennen, die sich recht gut einführten und glücklicherweise über eine gute Sprechtechnik verfügen. Herr I e nse n, der über eine sehr sympathische, markige Stimme verfügt, zeigte sich gegen Schluß hin merklich überanstrengt. Anmutig und herzlich gab sich Frl. Alice Dagny als Mirza, doch sprach sie ä wie e. Etwas matt wirkte zu Anfang Frl. Olga Rappo als Güldnare. Diese Königstochter ist kein moderner Nervenmensch, sondern ein leidenschaftliches, selbstbewußtes Weib, wenn es auch vor der Schlange erbebt. Ein recht wertvolles Mitglied scheint Herr Tworkowski zu werden: er erfüllte den Negersklaven mit blutvollem Leben. Herr Kliewer gab sich recht angenehm und auch sinnvoll, aber mit etwas viel Pose. Ob das auf den Märchencharakter der Dichtung berechnet war- wird erst die Zukunft lehren. Im übrigen darf man mit dem ersten Abend der neuen Spielzeit, der, trotz mancher Beanstandung, von unzweifelhaften Werten war, recht zufrieden fein, denn er bewies, das man mit Bedacht und auch mit guten Mitteln großes erreichen will. K. N. ♦ — Vater und Kind. Peter Rosegger, der gemütvolle steirische Dichter, erzählt im Gesundbrunnen, dem Kalender des Türerbundes folgende beherzigenswerte Geschichte: — Ich muß arbeiten, mein K'ind! sagst Du, wenn es zu Dir heran will. Die Arbeit ist vollbracht, es naht wieder. Du mußt jetzt lernen, Kind, ist Dein Ausweis. Tie Schulausgabe ist vollendet. Jetzt gehe und mache eine Bewegung, junge Glieder müssen sich trollen! Am Abend kommt es endlich noch einmal. Aber jetzt lasse mich in Ruh, ich bin müh genug, und mach, daß Tu ins Bett kommst. — So gehts heute, so gehts morgen. Arn Sonntag! denkst Du! Am Sonntag, entführt Dich Dein Freund zu einer Landpartie, und Du mußt Dich ja doch auch erholen. So lernst Tu es niemals kennen, oder es entfremdet sich Dir rasch. Du betrügst das Kind um den Vater und den SBcter ums Kind. — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In B r e s l a u ist am 29. September der Vertretet der klassischen Philologie an der dortigen Universttät o. Professor Dr, Franz 2 k u t s ch im 48. Lebensjahre gestorben, gemahnte. In der Börse brach eine Panik ans. Die türkischen Konsols unterlagen einem empfindlichen Kursverlust. Konstantinopel, 1. Oft. Die Nachricht von der durch das Jrade angeordneten Mobilisierung beginnt unter den Massen bekannt zu werden. Bor der Pforte herrscht reges Leben. Unter der Manschenmencze befindet sich eine große Zahl von Journalisten. Der Ministerrat, der um 9 Uhr morgens begonnen hatte, dauerte abends um 7 Uhr nojf) an. Der heute vom Urlaub zurückgekehrte englische Botschafter Lowther kam während des Ministerrats auf die Pforte und unterhielt sich mit dem Großwesir und dem Minister des Aeußern, um sich über die Absichten der Pforte zu erkundigen. Auch der rumänische Gesandte sprach während des Ministerrats mit dem Minister des Aeußern N or adun gjhian. Der frühere Deputierte von Uesküb, H o d j a, sagte, er erscheine auf der Pforte, um dem Großwesir die Erklärung abzugeben, daß die Albaner bereit seien, für hie Regierung zu kämpfen. Die Panik an der Börse dauert an. Die türkischen Konsols verloren 4 Einheiten. Bulgarische und serbische Vorwände. Der bulgarische Gesandte in Wien, Salabaschew, eMärte einem Vertreter der „Neuen Freien Presst: Soeben erhalte ich von meiner Regierung oie Nachricht, daß Bulgarien mobilisiert hat. Die Mobilisierung ist noch keineswegs eine Kriegserklärung und es ist nicht ausgeschlossen, daß die Türkei in später Stunde ein Einsehen hat und die angesammelten Truppen von Adrianopel zurückzieht. Bulgarien wird dann sicher keine Feindseligfeiten herbeiführen. Die Mobilisierung Bulgariens ist nur die Antwort auf die provokatorisch Drohung der Türkei, die in der Zusammenziehung der Truppen an der bulgarischen Grenze besteht. Bulgarien fühlt sich durch diese Truppen ernsthaft bedroht und ist nickst gewillt, abzuwarten, bis türfifebe Truppen bulgarisches Gebiet betreten. Bulgarien hat um so mehr Grund, sich bedroht zu fühlen, als in der Türkei geradezu der Heilige Krieg gegen Bulgarien und alle christlichen Bal- kanvölker gepredigt wird. Tatsache ist, daß auch Serbien mobilisiert, und das ist keineswegs überraschend. Serbien muß ebenso wie Bulgarien zur Abwehr schreiten, da die Türkei in ihren europäischen Provinzen die vollkommene Mobilisierung durchführt. . Der serbische Gesandte Simic bemerkte zu der Mobilisierung: Sollte sich die Nachricht von der Mobilisierung betätigen, so glaube ich, daß sie zunächst nichts weiter bedeutet, als eine Antwort auf die Mobilisierung von zehn türkischen Divisionen. Tie großen Manöver bei Lldrianopel wurden allerdings abgesagt, aber hie Mobilisierung von zehn Divisionen stellt eine ernsthafte Maßregel dar und es ist natürlich, daß Serbien und Bulgarien Gegenmaßregeln treffen. Die bulgarische Finanzfrage. Paris, 1. Ott. Verschiedene französische Banken wurden in den letzten Tagen von dem bulgarischen Gesandten in Paris ersucht, Bulgarien einen Borsch u ß kr e di t zu gewähren. Die sranzösischen Banken haben nach dem übereinstimmenden Rat des Finanzministers und des Minifters des Aeußern dem bulgarischen Gesandten geantwortet, daß sie unter den gegenwärtigen Umständen Bulgari en keinen Vorschuß leisten Der mobilisierte Baifan. Das alte orientalische Abwandlungsspiel, „ich berufe meine Reserven ein, du berufst deine Reserven ein, er beruft seine Reserven ein", das seit einigen Wochen von den interessanten Völkerschasten auf dem Balkan gespielt wurde, hat seine unerfreuliche Fortsetzung erfahren Auch Montenegro wollte nicht lange hinter dem Balkandreibund zurückstehen und hat seine Streitkräfte mobilisiert. Die Gefahr ist doppelt groß, weil Bulgarien, Serbien und Griechenland, zu denen sich im entscheidenden Augenblick Montenegro schlagen wird, zwar einzeln ein Frühstück für die Türken darstellen, aber für diese vereint eine ernste Gefahr zu einer Zeit bedeuten, wo die Kräfte der Türkei durch die Gärung im Innern und den Krieg mit Italien zum Teil gebunden sind. Dazu kommt, daß auch am Goldenen Horn eine starke Strömung für den Versuch vorhanden ist, über den inneren Wirrwarr durch einen volkstümlichen, d. h. im Nameii des Islam geführten Krieg Hinwegzukommen. Darin liegt die doppelte Gefahr der gegenwärtigen Lage, und wenn auch Graf Berchtold in der österreichischen Delegation tröstend versichert hat, daß die Bemühungen der Großmächte nach wie vor dahin gehen, für die Erhaltung des Friedens zu wirken, so hat er doch nicht hinzugefügt, daß er auch an einen Erfolg dieser Bemühungen glaube. Auch ist die Meldung, daß in Bosnien und an der Grenze drei österreichische Armeekorps in Kriegsbereitschaft stehen, ebensowenig geeignet die Kriegssorge zu bannen, wie die Meldung von den russischen Probemobilmachungen, die freilich schon am 8. September beschlossen, aber immerhin gerade jetzt bekannt gegeben wurden. Alle Hoffnungen auf eine noch in letzter Stunde zu ermöglichende Verhinderung des Balkanbrandes beruhen aber jetzt auf der Einigkeit der Mächte, von der so viel geredet wird, und von der man so wenig sieht. Zurzeit freilich ist die Diplomatie allem Anschein nach mit ernstem Bemühen beflissen, als europäische Feuerwehr zu funktionieren, wenn auch unverkennbar ein gewisser Gegensatz zwischen dem vom Grafen Berchtold angeregten Meinungsaustausch und der von Rußland geleiteten Aktion der Triplentente besteht. Sollen diese beiderseitigen und deshalb leider zweiseitigen Bemühungen zum Ziele führen, so wird es notwendig sein, nicht oloß auf die mobilisierten Balkanstaaten dämpfend zu wirken, sondern auch von der Türkei Garantien für die Durchführung der seit Jahrzehnten in Aussicht gestellten Reformen zu erzwingen. Daß dies noch gelingt, wird man hoffen und zum Schluß auch glauben dürfen, so lange nicht der erste Kanonenschuß gefallen ist! Montenegro mobilisiert auch. Cet tinje, 1. Oft. Ter König hat die allgemeine Mobilisierung der Armee angeordnet. Ein serbisches Ultimatum. Konstantinopel, 1. Oft. Der serbische Gesandte stellte der P f o r t e eine Frist von 48 Stunden für Gewährung der Durchfuhr serbischer Munition nach Serbien oder deren Rücktransport nach Marseille. Das Reutersche Bureau meldet dazu noch aus Belgrad: Die Polizei verbietet die Veröffentlichung von Mitteilungen über die Bewegungen der Truppen. Die Mobilisierung wird wahrscheinlich in 24 Stunden ihren Anfang nehmen. Die Blätter behaupten, der serbische Gesandte in der Türkei wäre bereits von Konstantinopel nach Belgrad abgereist. Die Vordere i- Weife betrieben. Belgrad, 1. Oft. Heute vormittag ist in der Stadt eine ersichtliche Beruhigung eingetreten. Die Mobilisierungsmaßnahmen wickeln sich in voller Ruhe und Ordnung ab. Ter Geschäftsverkehr ist gänzlich zum Stillstand gekommen. Die Proklamierung eines Moratoriums soll bevorstehen. Für die journalistische Berichterstattung nach dem Ausland ist die Z e n s u r eingeführt worden. Die Einrückung der Wehrpflichtigen geht glatt vor sich. In den Straßen wurden vonderJugend.Kund gedungen gegen die Türkei veranstaltet. Gestern wurden vor dem Palais des Königs, der russischen, der englischen und der bulgarischen Gesandtschaft und vor dem .Kriegsministerium Kundgebungen dargebracht. Wie verlautet, wird der Kriegsminister General Tatnik zum Generalstabschef und der pensionierte General Atanz- k o n i g zum Kriegsminister ernannt werden. Man entartet die Reaktivierung von zahlreichen pensionierten Offizieren und die Begnadigung wegen militärischer und politischer Delikte verurteilter Personen. In serbischen Regierungskreisen erklärt man, daß Ser^ bien von der Türkei die Autonomie für Altserbien mit Ein schluß des Sandschaks Nowibazar und Skutari bis an die Adria fordere, da nur hierdurch dauernd friedliche Zustände in der Türkei geschaffen werden. Die Mobilisierung der Türkei. Konstantinopel, 1. Oft. Der Ministerrat hat beschlossen, die Forderung der Durchfuhr serbischen Kriegsmaterials zurückzuweisen. Konstantinopel, 1. Oft. Ein f^rahe sanktioniert den noch nicht veröffentlichten Ministerratsbefchluß, welcher die Mobilisierung der ganzen türkischen Armee anor'onet. Ausgenommen 'habon sind nur einige ana- tolische Einheiten an der russischen Grenze. General Abdullah Pascha ist zum Generalissimus der türkischen Armee ernannt worden. Der Warenverkehr auf den Eisenbahnen nach Serbien und Bulgarien ist unterbrochen, da Serbien und Bulgarien das rollende Material reguliert haben. Der Personenverkehr wird dagegen noch aufrecht erhalten. Die Stimmung in Konstantinopel. Tie „Neue Freie Presse" meldet aus Konstantii- nopel: Die hiesige nichttürkische Welt setzt noch schwache Friedenshoffnungen auf den Einfluß der Großmächte, dagegen ist die türkische Bevölkerung auf die nahe bevorstehende Krieglserklärung gefaßt und hat auf die Schlagfertigkeit der Armee unbedingtes Vertrauen. Die Ruhe unter der Bevölkerung der Hauptstadt ist trotz aller Kenntnis der kritischen Lage musterhaft. Die alarmierenden Nachrichten vom Balkan wurden in Konstantinopel Montags am späten Abend bekannt. Der Tag verlief ruhig und nichts deutete auf der Pforte darauf hin, daß sich berartige Ereignisse vollziehen. Mit Ausnahme eines aus den Ministern des Krieges, der Marine, des Innern und der Finanzen zusammengefetztenAusschusses der igr Kriegsministerium tagte, wurde kein Ministerrat auf der Pforte abgehalten. Der Großwesir selbst verließ die Pforte früher als gewöhnlich. Die offiziellen türkischen Streife bewahren absolutes Stillschweigen. Die türkischen Blätter beschränken sich darauf, die Depeschen der verschiedenen Ageniuren ohne Kommentar zu veröffentlichen. General Abdullah Pascha wurde zum Nr. 252 Erster Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, 2. Moder 1912 WGietzenerÄilzeigerW KJ tf -*7 ässs »LW! General-Anzeiger für Gderheffen sLLZL "nötiger icycu. v -o • • * * ,c. <■_ ci.x* imh Annahme von Anzeigen Rotationsörud und Verlag der vrühl'schen Univ. Buch- und Steinbruderei H. Lange. Redaktion, Expedition und vruderei: Schulfttahe 7. Land' - E Heß' für den In» MtnüuaoTTui)" vüdingen: Fernsprecher Nr. 269 Eeschüstsftelle vahnposstratze 16a. Anzeigen,-»- H. B-ck. könnten. allmählich auf 15, 10 und 5 Millionen reduziert. Beginn der Feindfeligteiten? Gelandet. Gestern abend gegen 9 Uhr wurde die auS der Lahn eines unbekannten ManneS stellungen am Schluß der letzten Spielzeit en erregen. Leiche die Heere btt beteiligten Staaten. bon Interesse. Das bei weitem stärkste H-eer stellt natürlich die Türkei in einer Kriegsstärke von 610000 Mann Hub 34 000 Offizieren. '.Huf die Infanterie entiallcn davon 460 000 Gewelrre in 620 Bataillonon und 430 Maschinengewehre, auf die Kavallerie 21 000 Säbel in 163 Sckstva- drouen. Die Artillerie zählt 186 Batterien zu 1048 modernen Geschützen In Europa stehen von dieser Macht 21, in Alien 10 Divisioium, die jedoch für einen europäischen Kriegs schauplatz ebenfalls verwcndimgsbereit sind. Die zioeitstärksle Ärniee besitzt Bulgarien mit 320000 Mann und 6500 Offizieren. Die Infanterie zäl^t in 216 Bataillonen 232 000 (Gewehre, die Kavallerie in 37 Sckwlidronen 6000 Säbel und die Artillerie in 112 Bat- •* Der Taschenfahrplan des Gießener Anzeiger» wird heute der Landauflage deö Blattes beigelegt. * " Titelverleihung. Der Großherzog hat den Charakter als Leutnant den KreiS-Oberwachtmeistern Phil. Schwarz und Wilh. Hein im Großh. Gendarmeriekorps bei ihrem Ausscheiden verliehen. ** Tageskalender für Mittwoch, 2. Ott. Stadt theater: „Matthias Gollinger". Anfang 7 Uhr. Ans Ktadt und Canfc» Gießen, 2. Oktober 1912. Gerichtssaal. Köln, 1. Okt. T-ie Strafkammer verhängte drei Jahre Gefängnis über den erwachsenen Sohn eines Taglöhners, , der, als seine Frau mit den Sterbesakramenten versehen wurde, betrunken in das Sterbezimmer eingcdrungen war und den Geistlichen belästigt hatte. Der Sohn war außer sich über das Gebühren des Vaters geworden und hatte ihm mehrere Stiche in den Hals beigebracht, an deren Folgen der Trunkenbold gestorben ist. und Leipe ist in Sinaia angekommen, um dem König Carl die Glückwünsche zur Fünfzigjahrfeier seiner rnilitä- rischen Laufbahn, die er in diesem Regiment begonnen hatte, darzulnnngen. Die Mission wurde vormittags vom König in der Uniform eines preußischen General- eldmarschalls empfangen. Der Führer übermittelte >en Glückwunsch, wobei er auf die hohe Ehre hinwies, die das Regiment durch die Zugehörigkeit des Königs genieße. Um 1 Uhr wurde im Schlosse ein Galafrühstück gegeben. In einem Trinkspruche dankte der König der Mission. Er erinnere sich gern an die Zeit, die er im zweiten Garde- Dragonerregiment verbrachte. Oberstleutnant v. Zedlitz hob | in seiner Antwort die Verdienste des Königs in Krieg und Frieden hervor. Aus besondere Einladung werden die Offiziere das Manöverfeld in der Gegend von Ploesti besuchen. Im MariveauSschich btt ungarischen Delegation teilte Graf Berchtold au!f die Anfrage des Berichte erstatlers wegen der Verschlimmerung der Balkanlage mit, er habe aus Sofia und Belgrad telegraphische Meldungen, über die allgemeine Mobilisierung erhalten. Ohxif Bcrch- told wiederholte seine im österreichischen Ausschuß ab» " Stadttheater. Am Sonntag abend wird, bei kleinen Preisen daS Rößler'scheLustspiel „Die fünf Frankfurter' gegeben, das sich in ganz Deutschland als der größte Schlager seit .Alt-Heidelberg' erwiesen hat. Im Kurtbeater in Bad- Nauheim z. B. konnte das Werk im vergangenen Sommer zwöifmal wiederholt werden, was dort bei keinem Werke bisher der Fall war. Daß die hiesige Aufführung, deren Besetzung in den meisten Hauptrollen dieselbe geblieben ,st, sich fe()cn lasten kann, hat der schöne Erfolg in den AbonnementS-Vor- Verrntschte». * Ein orkanartiger Sturm richtete in der Um» flebung Hamburgs mancherlei Schaden an. Am Dach der Luftschiffhalle lösten sich einige Fugen, so daß Hilfsmannschaften nebst zwei Zügen Feuerwehr berangezogen werden mußten. Eine Gefahr für die Halle und das in derselben untergebrachte Luftschiff „Hansa" besteht jedoch nicht. Tie Telegraphen- und Fernsprechleitungen mit dem Binnenlande sind beschädigt. Alle Telegramme erleiden ftarte Verzögerungen. fr. Was Fallißres sammelt. Es gehört nun einmal zu den Unbilligkeiten, die ein französischer Präsident bei der Uebernahmc seines hohen Amtes wohl oder übel mit in Kauf nehmen muß, saß er zur stehenden Figur in den Witzblättern wird. Auch bic Bänkelsänger bemächtigen sich des dankbaren' Gegenstandes, und Spottlieder auf französische Präsidenten sind billig. Äonsieur Falliörcs hat nun gute Miene zum bösen Spiel ** Lehramtsassessoren. Durch Entschließung des Ministeriums des Innern wurden die nachstehend genannten Lchramtsreserendare zu Lehramtsassessoren ernannt: ü-r. Rob. Bach und Tr. Karl Bauer in Darmstadt, Christian Bar m Offenbach, Wilh. Berg Häuser in Bingen, Frudr. Bischof f in Oppenheim, Tr. Alb. Chambrä in Friedberg, Eug. Eckes in Mainz, Ludw. ® jeher in Michelstadt, Gg. Fun k m Gießen, Wilh. Gerard in Laubach, Ernst Glock tn Darmstadt, Dr. Will). Gr o sch in Offenbach, Hch. Hahn, Tr. Lldols Handke und Hch. H i l s d o r f in Darmstadt, Phil. Hofmann tn Alzey, Peter Janson in Mainz, Paul ftabei in Bensheim, Dr. Gg. Kemmer er in Mainz, Tr. Otto Kracke in Rom, Dr. Hch. ftreiter in Darmstadt, Fritz Leib in Worms, Hans L i st - mann in Butzbach, Dldols Lutz in Bad-Nauheim, Tr. Aug. N a u j o k s in Darmstadt, Dr. Alb. Mannheim er in Wimpfen, Dr. Willy Moog in Darmstadt, Karl Oechsle in Offenbach, Tr. Hch. Racke in Worms, Hch. Rausch in Butzbach, Wilh. Roth in Heppenheim, Rob. Scheuermann in Gießen, Jos. Schickcl in Mainz, Gg. Schlierbach in Offenbach, ftonr. -» Bakoks ftammer - Lichtsvicle ans dem Selaersweg wurden gestern abend eröffnet. T-er geräumige -Lbeatmaal tU deaant aber nick: übertrieben .cingend-tct und bietet einen ,ehr ÄSTÄlt -i*r erännungsrorftcltung loarm b"e BufSamr in iebr itattiufccr Zahl möiencn, fo bau bet tonal nnnt heiert war Tas Programm bot eine größere vnzalst ?rnfterbunb heiterer Vorführungen, die das Publikum mit sicle- liä 'm Interesse an sich vorüberziehen ließ und nut lebhaftem Tie Bilder waren durchweg sehr klar und Gütlich und Dcrmodnen zwei .wunden lang btc Zuschauer zu feifein trotzbem keinerlei Sematwnen und ^ckauerdramrn gezeigt wurdem Als EröfUiungssilm wurde Diretror Bak»; aut einer amüsanten Reise kreuz und quer durck G. eß en zu Einern neuen Unternehmen vorgeführt, nw^aut er tneinem ^igentuck htclr nameiulich durch das meisterhafte ckiarakreristische Srnel ber 4,ragenn der Hauprrolle bic Zuschauer in Spannung unb erzielte eine n ei gehende Wirkung. Ter Gesamteindruck der Vorstellung kann dahin gekennzeichnet werden, daß Herr Bakos mit Erfolg nck bemüht hat, gute spannenbe aber einwandfreie Z-ilms zur Vorführung zu bnnflen. ♦♦ Das Blumenhaus Dietz bat mit seiner Verlegung in den Reiber'schcn Neubau im Seltcrswcg umere Stabt um einen neuen geschäftlichen Anziehungspunkt bereichert Der geräumige Laben enthält zur Eröffnung eine reiche knülle von prächtigen Blumen, namentlich Chrysanthemums und ^.rchween. Die reizvolle Anordnung der Blumen wirkte namentlich bei der Mend- beleuchtung entzückend unb zog gestern abenb die aUgememc Aufmerksamkeit ber Passanten auf sich. Ein laiuckiges Ruheplaßchen lädt in dem.Laben zum Verweilen ein, währenb beim Eingang einige Bräute im Blumenschmuck unb eine stattliche Palmcnaus- stellung zu sehen ist. Das neue Blumenhaus ShcB mürbe ; elbst in einer Großstadt allgemeine Aufmerksamkeit und Bewunderung Der „Moniteur Orientale" meldet, die du la arische Armee habe bereits die Grenze überschritten. (oberhalb des Bootshauses) gelandet und nach dem neuen Friedhöfe verbracht. Der Ertrunkene, der wahrscheinlich schon mehrere Tage im Wasier gelegen hat, hatte Arbeitskleider an und dürfte etwa 25 Jahre alt gewesen sein. Kreis Lauterbach. 0 Lauterbach, 1. Okt. Am Montag fand hier die Generalversammlung der Bez ir ks spa r k a s se Lauterbach statt. Direktor Hoos betonte, daß die Zahl der Gemeinden, die ber Bezirkssparkasse angehören, auf 44 gestiegen sei. Tann folgte ber Rechenschaftsbericht unb Rechnungoablage für 1911. iäc Einnahmen betrugen 855 996,01 Mk. unb die Ausgaben 797 744,07 Mark. Ter Rest betrug hiernach 58 251,94 Mk., welckrer zum größten Teil zu wohltätigen und gemeinnützigen Zwecken verwendet werden soll. Ter Voranschlag über die Verwaltungskosten für 1913 wurde einstimmig angenommen. Tas Vermögen betrug 2 466 264,92 Mk. und die Schulden 2 435 343,53 Mk., so daß ein reines Vermögen von 30 921,39 Mk. übrig blieb. 0 Blitzenrod, 30. Sept. Gestern abend gingen einige Herren von Lauterbach nach Blitzenrod spazieren, als fic plötzlich von drei auseinander folgenden Schüssen bedroht wurden. Glücklicherweise wurde niemand verletzt. Trotz eifrigen Suchens konnten die Täter noch nicht ermittelt werden. Starkenburg und Rheinhessen. m. Offenbach, 1.Okt. Zwischen der Stadtverwaltung und dem Kreisamt ist es zu einem Konflikt gefommeu,, weil das Kreisamt eine Verfügung an die Bürgermeisterei erlassen hat, wonach der von der Stadtoerordneten-Versamm- lung als Schlachthof-Tierarzt eingesetzte Tierarzt Dr. Strauß unb sein Stellvertreter Dr. Katz ihres Amtes als Schlachthof- Tierärzte enthoben finb unb der Veterinärarzt Dr. Schübler mit der vorläufigen Wahrnehmung der Schlachthofgeschäfte betraut wird. Das KreiSamt hat sich ferner dagegen erklärt, daß die tierärztliche und kanfniännifche Leitung des Schlacht- hofeS getrennt fein soll, und empfiehlt die Anstellung eines Tierarztes als Direktor. Die Schlachthofdeputation beschloß sich eine solche Bevormundung deS KreiSamteS nicht gefallen zu lassen, zumal daS KreiSamt keine gesetzliche Handhabe zu derartigen Maßnahmen habe. (ch) Bingen, 1. Okt. Ausständig geworden sind heute die Maurer und Handlanger, die an dem Neubau der Fe st halle am Rheine beschäftigt waren. Von der Unternehmerin, einer Franksnrter Firma, verlangen die Maurer einen Stundenlohn von 55 Pfg., die Handlanger einen solchen von 45-Pfg. Die Handlanger erhielten bisher 38 Pfennig. gegebene Erklärung, welche vom Ausschuß mit lebhaftem Beifall ausgenommen wurde. Der Berichterstatter dankte Ä„w„.o/ ... dem Minister im Namen des Ausschusses und erklärte: p o n d e r S ch m i t t in Darmstadt, Fritz S ch o rn e r in Schotten, Wir sehen dieser schweren Zeit mit vollem Vertrauen zu Tr. Pet.iStautzin Mainz, Alb. Streu ber in Offenbach, Wilh. der Leitung der auswärtigen Angelegenheiten in den Hän- Zipp in Tannstadt. den Bcrchiolds entgegen und verfolgen mit größter Sym- •• Lehrerpersonalien. Uebertragen wurden dem pathie und mit dem iparmen Wunsckfe nack) Erfolg seine SchulanitSaspiranten Albert Kraft auS Ortenberg eine Lehrer- üH’itercn Bciuülmngcn int Interesse der Ausrechterhallung stelle zu Nieder-Mockstadt. des Friedens. •• Ruhestand Sv ersetzung. Der Großherzog hat 6ine 1. eralunfl im ^trimer anSwart gcn Amt. . ben coang. Pfarrer und Dekan deS Dekanats Büdingen, -Bic^cuW SaneäiWtunr melbet au8 teltn: B« ch , Eduard Ellcnb-rg-r zu Odenbecg, auf fein dem Einpfang der Boisctmfter bei dem -Staatssekretär des , . . or . r • , .» CA r, V MiSwär.igcn Amtes v. Kiderlen-Wächter waren alle Nachfuchcn und unter Anerkennung feiner mehr als 50 Jahre hier we'i lenden Botschafter, auch der türkische, treu geleisteten Dienste in den Ruhestand versetzt. aunx-ieilt». ,Für t>e^ jd)liinmftvn Fall hofft man eine Be- ** T ie Grundbu chan legu ng in Hessen. In 96 ftbränhing des Krieges auf die Beteiligten. von 1134 bessisäum Gemarkungen mar am 1. September d. I. * " das reichsrcchtliäie Grundbuch noch nicht angelegt. Jn- or , . , . . , . .. zwischen ist noch eine weitere Gemarkung angelegt worden, so daß .lngesuhts des in eine so bedrohliche Nahe geruhten I 95 nod) nicht angelegte Gemarkungen verbleiben. Hiervon liegen Dalkanlrieges ist ein kurzer lieber blick über | 13 in Starkenbura, 53 m Oberheisen, 29 in Rheinhessen. Pon den 95 noch nicht angelegten Gemarkungen sind 31 in der Anlegung begrifi'cn, darunter Gießen, wo sechs Fluren bereits angelegt sind, und Darmstadt. Von den größeren Städten sind nur Mainz und Worms bereits mit dem neuen Grundbuch versehen. In Ossenbach bat die Anlegung noch nickt begonnen. In Starkenburg sind von 22 Amtsgericktsbezirken in 12, in Oberheisen von 20 in 8, in Rheinhessen von 11 in 2 alle Grundbücher angelegt^ In 29 Gemarkungen mußten einzelne Grundstücke, vielsach Limultankirchen, von der Anlegung ausgenommen werden. BiS sämtliche Gemarkungen angelegt finb, werden voraussichtlich noch fünf vis sechs Jahre vergehen. Tie jetzt noch vorhandenen Hindernige bestehen ft. Hess. Rspr zumeist darin, das; Vcr- Messungen ober Felbbcreinigungen int Gange finb. BiS jetzt bat bic Grunbbuchanlegung drei Millionen gekostet. Luftschiffahrt. Berlin, 1. Okt. Am gestrigen dritten Tage der Herbstflugwock^e stieg der Flieger Hanuschke trotz des Sturmes und obwohl er allgemein gelvurnt wurde, auf. In der Nähe der Ballonhakle kam sein Eindecker gegen den Wind vom Boden los und wurde von so heftigen Böen gepackt, daß in wenigen Augenblicken die .Höhe von 300 Meiern erreicht war. Obwohl der Motor der Maschine mit voller Tourenzahl lief, stand der Apparat in der Luft einige Sekunden fast still. Hanuschke versuchte nunmehr, niederzu- achen. Während der Sturm einen Augenblick nachließ, führte der Flieger mit voller Atotorkrasi einen Gleitflug aus. Es gelang ihm, unbeschädigt zu landen. Die Flug- platzleiwng erkannte ihm einen Preis von 1000 M zu. terien 450 Geschütze. An Masckmtengdpelfren sind 240 Gelvehr e vvrlmnoen Die Armee ist in neun Divisionen gegliedert und steht hinsichtlich der Ausbildung auf an- nähernd gleicher Höbe wie die türkische. Ziffernmäßig und an mangetbaftcr Ausbildung sind sich bie griechische und die serbische Armee ungefähr gleich Die ariechische Armee beziffert ihre Kriegsstärke aus 298000 Mann. Friedensstark zülstt sie 54 Bataillone In fanteric zu 75000 Gervehren, 18 Sckiwadroneit mit 3OOo Vermittlungsversuche AichlandS? Ausland. Wie das Reuter'sche Bureau aus diplomatischen Kreisen er» Französischer Grenzunfug. fährt, hat ber russische Minister des -leiitznu sasonow tn . gf ~ Generalsekretär bes Aeroklubs rich- Sofia unb Belgrad sehr bringende Vorstellungen zugunsten Paris, 1. Vtt. ©eneraiieir«^ b Jg r. unV »SÄ teVe n C EM in der N^e b« Grenze, muht, die Worte in der freundlichsten Form aur bic bringende P 0 l i z e ib c h 0 r b e n e n t) p rechen d c N e ro^r u a u 8^ Notwendigkeit der Durchführung von Reformen ammerham 8U ^e6bne“^eD5u^Varauf aufmerksam gemacht! w^wichtig es sei, mat6cn- rn(ri(tbe rDlf »reni daß die Flieger Kundgebungen unterlassen möchten, die ihren mnbiüfittfe nach einer“ "i« Äburg feine Mfie. 3nt=reffen nur nachieilig fern tonnten. Am Dienstag werben zwei ständige Hospiialcr mit ben oazu 1 Militärflugwesen Rußlanbs. MÄVÄpÄ* ' .„^Pete^burg w^ge^ Tie Haltung Rumäniens. ressort unb ber Angltebcrung an ben General,tab nimmt bas Bukarest, 1. Okt. Von einer Mobilisierung ber ru- Kriegsministerium eine vollstänbige Reorganisation bes Milttar- mäntschen Truppen verlautet nichts. Rumänien dürfte tm fsugwesens vor. Kriegsfälle eine abwartende Haltung einnehmen und „ ffifrnhüit. nur aktiv eingreifen, wenn die eigenen Interessen sowie die Der allgemeine Ausstand der Enenbahn- intcrnationalcn Verpflichtungen es dazu zwingen sollten. bediensteten in Spanien. Das Berliner Tageblatt" meldet noch aus B u k a r e st: Aus Madrid meldet man: ±ie allgemeineAbftimmun g Obwohl die^ vereinigte Opposition auch hier die der Lisenbahnangestel ten über den Streif ergab 6 5 4 0 9 @ 11 nt - ftri e gsstim m u n6 nährt, ^^oh^ehin?ck!imm^aenug D^AusschuVder Eisenbahn/r"töi!te den Behörden die Proklamie- £ sÄntii'n be^rem.beTer^Siä* ^e^Sart^tI der allgemeinen Mhmbtijnit--------------------- man, daß Bulgarien zum Aufgeben seiner herausfordernden .Haltung bewegt wird. Die hiesiaen politischen Kreise sehen die Laae für 'weniger gefahrvoll an, als die vorliegenden Nachrichten andeuten. Eine Abordnung des -weiten Gcrrde-Dragonerregime-nts, bestehend aus fünf Offizieren unter Whrung des Reyi- mentskommandeurs Oberstleutnants Freiherrn v. Zedlitz Bnnten Di- von bem kmlgor-sch-n «ffanbten geforberten SMn, 42 Satten«, mit 168 Geichu»en. daneben noch iummen. Miefen sich aniang8„auf 20 Millionen, mürben aber 24 Arme- wird ebenfalls - ' ...... » auf annähernd 300000 Mann beziffert. Sic umfaßt tn Beginn der Feindieltgteiten. . ,11.-^1 . Bataillonen 1^0000 Gewehre, in 47»« i-chn^ckronen Das „Berliner Tageblatt" meldet aus Konstantin^x^ ? Säbel, 200 (^efchutze in 113 Batterien, ferner 220 Ma- ^e Armee ist kr^gsstark m 6 ^tonen m e e i) a o e v e r 111» v i v v » 0- - -- । aeqlicbert. Die Flotten von Bulgari.-n und Griechen- Der „Berliner Lokalanzeiger" meldet au-o P ^lgr a d. ^Men natürlich überhaupt nicht mit; hierin hat die lieber morgen soll hier ein ftriegsrat abgehallen werden. O Kürfci zweifellos, trotz ihrer kleinen Marine, einen erheb- heißt, daß der Krieg am * d. M. der Türkei for- (i£, en Vorsprung, ben sie jedoch nur gegen Bulgarien au^» mell erklärt werden wird. . nußen können wird, da ihr die italienifche flotte nach Die das „Neue Wiener Tag blatt^ meldet, dürften Vie üor ba£, Aegäische Meer sperrt. nächsten 24 Stunden Vorsichtsmaßregeln an b r| ungleich beste Balkanarmee stellt ohne Zweifel österreichisch-serbischen Grenze notnxmdig meinen, welches ja ebenfalls Gefahr lauft, in ^en machen. . Strubel eines Balkankrieges hineingezogen zu "»erben, xa. Die „Deutsche Tageszeitung'' meldet aus eofia. ^n rumänifd?e H^r, das auf einer vorzüglichen Ausblldungs- politischen Kreisen verlautet, daß r i e efi c n ta n b am zühlt 169 Bataillone Infanterie ö" 210 000 Gc- morgigen Donnerstag bic Jlnnenoit '' ^bla^.' au^-Schrvabronen zu 180M Säbeln, 1^4 Batterien sprechen werde Die Schutzmachte sollen dagegen ,etzt nichts beschützen und 160 Maschinengewehre. Gegliedert mehr einzuwenden haben. Ut bie Armee in zehn Divisionen. Der „Berliner Lokalanzeiger" melde: aur- Belgrav. ■— An der serbisch-türkischen Grenze ist < > >u vcr s chrebfe- Ikid). btottern ift am 3. b. M. m.ttafl» ber «uäbrud) beS 'EZ,gehalten Balrankrieges zu erwarten. ------ ist Danksagung 6602 Giessen, den 2. Oktober 1912. durch den Vorsteher H. Rupp. 08254 Weitershain, den 2. Oktober 1912. 07881 vorteilhaft bei [5922 Gießen, am 1. Oktober 1912. 08213 6481 BcltcrSbain. Weltberühmt! Hildebrand Kakao Kulturfichel mit Beil Besonders empfehlenswert:Deutsche, Milch-, bittereSchokolade. Staatsmedaille in Gold 1896! Für den Aufsichtsrat: Dr. Krausmüller. Die schweizerische Grönlands-Expedition ist am Sonntag in Kopenhagen unter der Führung dcQuetxrrns, nachdem sie die Ausgabe, Grönland von Westen nach Osten zu durchqueren, glücklich gelöst hatte, eingetroffen. Privat-Näh-Schule s: für einfache Handarbeiten Kartoffeln für jetzt und für d. Winter- bedars liefert frei Haus zu TagcSpr. Heinrich ftaiifc I, Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei dem Heimgang meiner lieben Frau, unserer lieben, guten Mutter und Grossmutter sagen herzlichen Dank eröffnet habe. Durch meine langjährige Praxis in ersten Geschäften bin ich in der Lage, die geehrte Einwohnerschaft aufs beste bedienen zu können. Hochachtungsvoll Georg Erhard Die Schulleitung: Traber. Der Unterricht beginnt am Montag, den 16. September, weitere Aufnahmen am 1. und 16. eines jeden Monates. Frau S. Dippel, Stephanstr. 321. Zuschneiden und Anfertigen sämtl. Wäsche, Kinder-Kleider, Knaben- auzüge, Blusen und HauS-Kleider. Amtlicher Wetterbericht. Deffentlidjer Wetterdienst, Gießen. Wctteraussichtcn in Hessen für Donnerstag, den 3. Oft. 1912; Bewölkung, Niederschläge und Winde abnehmend, kälter. in Milch, Kakao.Suppen oder Gemüsen die bestgeeignete, leicht verdauliche u. nahrhafte Krankenkost. Friedberg: J. 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Schokolade (neueste Marke: „Alsa“) „ H.45 lMifh.40 ff ff ff Danksagung Allen denen, die ans anlässlich des Hinscheidens unseres lieben Entschlafenen ihre Teilnahme erwiesen haben, sowie denen, die uns am Krankenlager hilfreich zur Seite standen und ganz besonders Herrn Pfarrer Bausch für seine trostreichen Worte am Grabe sagen wir hiermit unseren innigen Dank. Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Marie Sann und Kinder. Geschäfts-Empfehlung Einem geehrten Publikum von Gießen und Umgebung zur gefälligen Kenntnis, daß ich im Hause — Walltorstraffe 19 — (früher Leinsche Bäckerei) eine Gesterreich.väckerei und Konditorei MoMlota stets billig abzugeben. o J. A. Schach,^ Worms-Hochheim a. Rhein. Mleta in vollendetster Auswahl von 2.50 bis 50 Mk. das Stück, es« A. Salomon & Cie. Möhl’s Tanzschule Mein diesjähriger Tanzkursus beginnt MONTAG, DEN 7. OKTOBER 1912. Gefl. Anmeldungen wolle man bitte vorher in meiner Wohnung Nonnenstraße 5 bewirken. PRIVATUNTERRICHT ZU JEDER TAGESZEIT. 0’”3 Hochachtungsvoll Hugo Möhl« Tanzlehrer. Grossh. Gewerbeschule, Giessen Wlwchule und Kunstgewerbeschule Staatliche Abgangsprüfangen. Das "Wintersemester beginnt am 21. Oktober d.Js. Anmeldungen bis zum 18. Oktober d. Js. an die Schulleitung, Kirchstrasse 16. Giessen, am 22. September 1912. d“/8 Höhere Privatschule Darmstadt. Inhaber und Leiter: H. Hupp Krüner Weg 19 (Id19/») Fcruivrccher 1512 Die Anstalt bereitet in sorgfältigem Unterricht zur Einjährig -, Primaner-, Fähnrich und Reifeprüfung, sowie zum Eintritt in staatliche Anstalten vor. Die grundsätzlich beschränkte Schülerzahl ermöglicht eine durchaus periönl. Behandlung; daher ausgezeichnete Ergebnisse. Bei den Reifeprüfungen dieses Herbstes hatte die Anstalt von keinem anderen Institute erreichte Erfolge zu verzeichnen. Mit der Anstalt ist ein kleines, von den besten Streifen vorzüglich empfohlenes Familienpensionat verbunden. Nähere Mitteilungen, PrüsungSergebuisse usw. Tanz-Kursus. Mein diesjähriger Turnunterricht beginnt Dienstag. den 8. Oktober, abend* S Uhr. Gefällige Anmeldungen nehme in meiner Wohnung Wolsstrahe 9 entgegen. Hochachtungsvoll 0758! Th. Bäulke, Tanzlehrer. Obst- Pressen u. -Gestelle, Schnell- u. Dezimalwagen, Kartosselkörbe, verzinkt rc ,kaufen Sre Das von Ihnen bezogene Corbin hat sich sehr gut I bewährt. Die Raben sind nicht an die spät gesäten Saaten gegangen und die Keimfähigkeit hat auch nicht gelitten. Die Ausgaben für das Mittel machen sich durch geringeres Aussaatquantum vielfach bezahlt. Giessen, den 19. Dezember 1911. D#/o gez. H. Gottmann, Gatspächter. ■------^-^Niederlagen in Giessen: August Noll, Kreuz - Drogerie Verdingung. Für die Provinzial-Licchcuanstalt £bcr= hegen in Gicstcn soll die Lieferung von ca. 600 Ztr. gut. Speisekartoffeln vergeben werden. Die näheren Bedingungen liegen auf dem NerwaltungSburcau an den Wochentagen von 3—5 Uhr nachmittags offen, woselbst Angebote mit der Aufschrift »Lieferung an Kartoffeln für die Provinzial-Siechenanslalt* versehen, bis zum Eröffnungstermin Dmmtag, de» 17. Atobcr 1912, norm. 9 Uhr, einzurcichcn sind. Gießen, den 30. September 1912. »>/„ Direktion der Provinzial-Siechenanstalt. vüchertifch. — Zu Otto Ernsts 50. Geburtstage. So umstritten die Leistungen von Otto Ernst auch sein mögen, Beachtung haben sie gesunden. Als Vorkämpfer der neuen Zeit wie als Bckämpser der „Jugend von heute", als Schulresormer und als Verfasser von „Asmus Semper", in Vers und Prosa hat er Vieler Augen aus sich gerichtet, hat sich einen großen Freundeskreis erworben und seine Werke haben weiteste Verbreitung erlangt. Auch .Hesses Bolksbücl>crct hat ihr Teil >u dieser Verbreitung bcigctragen und will noch mehr dazu beitragen. In Nr. 631/632 von Hesses Volksbücherei linden sich 3 Erzählungen zusammcngcfaßt unter dem Titel „Aus Herkules Meiers Traumwinkel": bei den beiden ersten stehen Satire und die tragische Resignation bei lebens« freudiger Grundsttmmuvg gegenüber der behaglichen Philosophie eines Lebenskünstlers im 3. ,Werke „die Gemeinschaft der Brüder vom geruhigen Leben". — In Nr. 699/700 von Hesses Volksbücherei endlich (Deutsche Lnriker *XID führt A. Latwesen aus reichhaltige Beispiele gestützt in die Bedeutung der Ernstschen Lvrik ein, die viel echt und rief Empfundenes und Erlebtes enthält: der bereits 1886 erschienene 1. Band der „Gedichte" ven'cktaffte Ernst den Augsburger Schiller preis. In besonders geschmackvoller Ausstattung find diese 4 Nummern Volksbücherei • in einem Biedermeier Pappband vereinigt, der sich zu Geschenk werken vortrefflich eignet. DJL (ULK 280848 ganze Länge 45 cm a. Ertr.-Qual. Stahl. Unübertroffen zur Freistellung v. Shilturen Entfernung v. 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Unr> drei erben Eingeweihten wissen weiter zu berichten, dast, wenn den guten ^aluöres einmal die Sorgen und der Shitrrmrr uberromnKn, n bei den Spottgedichten die gute Laune wieder sucht und rindet. Kleine Lagttchromk. In Köln trieb eines der kleinen Dampf boote, die den Verkehr zwischen dem Kölner Hafen und Deutz vermitteln, im Sturm gegen die Schiffsbrücke, ^rei Personen fielen in den Rhein, zwei s i n d er trun kcn Ter Phnswloge Geheimrat Professor Munk tft heute vormittag im 74. Lebensjahr gestorbem yei einer Zeugenvernehmung int Amtsgericht zu Reichen- bach (Vogtl. in einer Ehescheidung wurde der 36 fahrige Wagenbauer Richard Reuschkcl von dem ang^klagten tzandelsgarttier (V) r i m m mit einem Messer erstochen. Ter Mörder wurde ver- haU Tie erste Station auf Rügen, durch die bei Nebel die Schiffe durch tönende Funken gewarnt werden sollen, ist fcrtiggestellt. _____________________________________________ Modelle jeder Art und Gröhe in sauberster Ausführung und billigster Berechnung liefert prompt 15451 Ph. Müller, Mainzlar. Modellfabrik m. Krastbelrieb Hauspäne 2,75 M., klcin- gemach.Absallliolr 3.25 M. per Karren frei ans Haus. J.Wcllböser, Tel. 74^ 16311 Joseph Herz, Bankgeschäft Telephon Nr. 301 Giessen Neuen Bäue 23 Filialen: l.autcrbach i. H., Dice a. d. Lahn. An- und Verkauf, sowie Beleihung von börsengängigen Effekten. Kontokorrent-, Scheck- and Depositenverkehr. Diskontierung von Wechseln. Ausstellung von Schecks u. Kreditbriefen auf alle bedeutenderen Plätze des In- und Auslandes. Einlösung von Kupons, Dividendenscheinen und gelosten Effekten. Umwechalung ausländischer Noten und Geldsorten. Annahme und Verwaltung von Wertpapieren in offenen Depots. Aufbewahrung geschlossener Depots. 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Oktober: Herr Dr. Ernst Jäckb, Berlin: 3m türkischen Krieqslnger durch Albanien mit Lichtbildern. 1.'».November: Herr RcchtSanw. Uansmann, (dienen: Tie neue Gemeindesteuer - Gesehgebung. 6. Der., Hr. Bruno Erker, Dipl.Handclslebr., Crcfcld. Kulturbilder von La Plata mit Lichtbildern. O.Fanuar: Herr Fngcuicur Emil Frombolz,Tortmund: Krupp und seine Werke mit Lichtbildern. 23. Januar: Herr Univ. Pros. Dr. Watzmgcr,Giencn: Antike Silberschmiedekunst mit Lichtbildern. 13. Februar: Herr I. I. Lcutz-Svitta,. Berlin: Tic deutsche Ostmark ("VÄ*’)- 3. März: Herr HanS Rbauc, Ebarlottcnburg: Crperimental-Temonstrations-Vortrag. SSrot-Abschlag I n Kornbrot W' 4(> ■£ Württemberger Hol Kaplansgasme 10 I08210 Donnerstag, den 3. Oktober Meizelsuppe morgens Wellfleisch mit Kraut hch. Kalbfleisch Selter-weg 12 «'/.» Telephon 288 Donnerstag frisch eintrcffend: Schellfische zum backen Pfund 16 Pfg. Kablian, inifftlgrofi W. 20 Pfg. 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Wir laden unsere Mitglieder au dem Mittwoch, 2. Cftoc ber 1912, abends 9 llbr, im (Lase Ebel staunnbenben Portraa unseres Bundes- vorntzcnden freundlichst em. VVio Der Borsland. Es wird deshalb gewarnt, sich von Ausdrücken „Geschäftsbasis" betören zu lasten. Taten allein werden beweisen. Schutzmann Neuz» Heute bis inkl. Freitag: Der neueste Kinostern! G. R. V. 1885 Donnerstag abend BcrciuSlokal. Vollzählig. Erscheinen dringend erwünscht. Besprechung über Gautag und Soortseit, v'/t>) Der Vorstand. Erwiderung. Der Rotschrei des Herrn H. Schmidt, Gießener - Wach, und Schließ-Institut, in Nr. 230 des Gießener Anzeigers fordert eine Antwort heraus, die hiermit erteilt wird: 1. Es ist richtig, daß ein zweites Wach. u. Schließ- unternehmen sich auftun wird; 2. Leute, die unwahre Angaben über Herrn Schmidt machen, sind nicht daran beteiligt; 3. Das neue Unternehmen wird von vornherein soviel Wächter entstellen, daß c§ seinen Verpflichtungen voll und ganz Nachkommen kann und werden nur unbescholtene Leute sich daran packender Gewalt und hält seine Aufmerksamkeit bis zum Schluß gefangen. Wie immer, so sind wir auch diesmal wieder die ersten: Das Kaisermanöver 1912 Haben Sie die charmante Film-Diva Ida Meisen schon gesehen? Ida Nielsen nicht zu verwechseln mit Asta Nielsen hat es verstanden, durch ihr starkes schauspielerisches und vielseitiges Können sich im Fluge die Gunst des Publikums zu erobern. In ihrem Debüt Glühende Liebe-Lodernder Haß soziales Großstadtdrama in 3 Akten, t)at Fda Nielfen ihren Siegeszug angetreten. Ort der Handlung Berlin und Umgegend. Als zweiter Schlager: Ein deutscher Kunstfilm Das sechste Sebvt und das übrige erstklassige Grokstadtprogramm. a*/l0 Vir haben alles probiert und trinken nur noch Nährsalz-Normal-Kaffee 1 Pfand Mk. 1.00, 0.65 und 0.50 Reformhaus, Kreuzplatz 6.! ^bstvcrsteigerunq. 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