Zweites Blatt 162. Jahrgang v. ISO Erscheint täglich mit Au-nahme des Sonntag«. gemacht hat, ist verhaftet ivorbcn. städt bestellt. Mitteilungen. Tie Firma Mannesmann Dank ^tengeleg^ “ und Fran. OJ» noch eintreffend. ?rdnx »ernivr. 231 )r-Zlnue,. Die „Gießener LmnillenblStter" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da« '.Kreisblatt für den Kreis Sieben" zweimal wöchentlich. Die „candwirijchastllchen Seit» fragen" erscheinen monatlich zweimal. wenn sich in den Greifen der deutschen Handlungsgehilfet« der Grundsatz Bahp gebrochen hat, nicht mehr gegen gar keine oder nur ganz geringe Vergütung im Auslände tätig zu sein icn Vorgängen vor der Stadt er Hörden nickt, für die S i ch c r ' Redaktion, Expedition und Druckerei: Sdjul- slraste 7. Expedition und Verlag: e*# 51. Redaktion: 12. Del.-Adru AnzeigerVießen. Kreisveterinärarzt Tr. Knell bat im Anschluß an die Verhandlungen über die Biehmarktplatzfragc mitgelnlt, daß er bie Insel lcineSwegs als idealen Viehmarktplatz bezeichnet habe. Er habe gesagt, daß ein Bedenken gegen den Platz nicht bestehe und wohl auch von anderer Seite kein Bedenken dagegen er hoben werde. Der Platz bei der Margarelhcnhütte sei besser. gtabtü. 2 ober halt die Wahl der Intel für verfehlt. Tw Sacke werde dort wohl auf eine Viertel Million kommen. Nach einem Schreiben der W i e s e ck c r G c m e t n d c v e r - w al tung bat der Gemeinderat den Verabredungen wegen der elektrischen Bahn zugestimmt. Danach bezahlt Wiesea in neben Jahresraten einen Zuschuß von 35 000 Mark und verzinst die noch nicht bezahlten Raten mit 4 Prozent. Tie erste Rate wird bei der Vetriebseröffnung bezahlt. Stadtv. Helfrich fragt nach der Linienführung. Ter Vorsitzende erwidert, es sei auch erwogen worden, die Bahn durch die Kornblurnengasse einzuführen, man sei aber davon abgekommen. Tie Straße eigne sich nickt dafür und m der Gießener Gemarkung müsse man dann mit 51 Grundbesitzern: unterhandeln. , ,,. _ . Stadtv. Vetters bittet um baldige Inangriffnahme der $nI,$cT Vorsitzende bemerkt, von der Stadt aus werde dies geschehen, doch werde durch die Verhandlungen wegen der .Konzession, der Benutzung der Zkreisstraße und die ^dnenenhcjeruiig ber Beginn des Bahnbaues nicht vor dem nächsten Fruhfahr erfolgen können. „. . , Die Stadt hat vor einigen Monaten Einspruch gegen einen Bebauungsplan in Klein-Linden wegen der Straßenbreite erhoben. Aus Anfrage wurde jetzt mitgeteilt, daN das Ministerium den Einfpruch verworfen habe, weil es die vorgefehene Straßenbrcite für genügend halte. Die Kriegervereine laden die Mitglieder der Versammlung zu ihrem am'17. August in Steins Garten stattfindendeti Gra» velottekommcrs ein. Ter Landesverband der städtischen Beamten vereine in Dessen ist schriftlich um Gehaltserhöhung eingekommen. Ter Vorsitzende gibt noch Kenntnis von einem Antrag des Stadtv. Simon wegen Straßenausbau. Baugesuche ulw. Ein Gesuch des 9L Michel um Genehmigung zur Erricht timg einer Waschküche in Fachwerk, Walltorstraße 29, wird be- ^^Ein Baugesuch von Fr. W ö r n e r für die Krosdorfer Straße 13 gab Veranlassung, wegen der Mtretnng von Slrauenlai!) zu Srcitag, 2. August 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brübl'fchen Universität« - Buch- und Steiudnickerei. 9L Lange, Gießen. Hüte W KS1 hüteaU-AAnur ZUH PU- i & Cie* £?ccr rind Flotte. Das erste mit Turbinen ausgerüstete deutsche Linienschiff. Kiel, 1. Aug. Das erste mit Turbinen aus- gerüstete Linienschiff der deutschen Marine, „Maücr", wurde heute vormittag auf der kaiserlichen Werft mit einer Flottenparade in Dienst gestellt Uebnogsfahrt eine» franzostschrn Unterseebootes. Paris, 1. Aug. Tas Unterseeboot „Bru maire" ist soeben von einer Uebungsfahrt, die cs von Cherbourg über Dünkirchen nach Bordeaur und zurück unternommen hatte, im Hasen von Cherbourg wieder cin^etrosfen. Tie Fahrt von Cherbourg nach Bordeaux, 800 Seemeilen, wurde mit einer Gesckstvindigkiit von 12 Knoten in 72 -shin* den bei schönem Wetter zurückqelegt, während die Rückfahrt wegen schlechten Wetters länger dauerte. Tie ganze Hebung wurde ohne jeden Unfall ausgeführt. Tas verschwinden Des vcuischen Gpitz in MaroNo. Casablanca, 1. Aug. Tie Firma Mannesmann erklärt, die L e i ch e v o n O PiV fei noch nicht gefunden, aber sein Maultier sei in Marrakesch aufgefundcn worden Man wisse nicht, ob Opitz gefangen gel)al1en werde eigekA 5 „ __A 5 Hui na -er Stn-tveror-neten. Gießen, 1. August. Anwesend: Oberbürgermeister Mecum: die Beigeordneten Keller und Grünewald: die Stadtverordneten Tr. Ebel, Eichenauer, ftaber, Habenickt, Heichelheim, Helfrich, Selm, Huhn, Zaun. Loder, Loos, Crbig, Petri, Schafiftäbt, Troß, llrftabt, Vetters, Wallenfels, Tr Wimmenauer, Winn . _ , £c Zu llrkunbspersonen werden die Stadtv. Fann und Schaff c IIIII ewo,e tlfinde'- man aus dem Bericht des deutscken Konsuls einen ganz neben äd) lief) en Umstand — wenigstens für Kenner der Verhält- nisse — in die Welt telegraphiert, welcher den französischen und marokkanischen Behörden jetzt eine schöne Waffe in die Hanb gibt, jede Verantwortung von sich zu weisen. Man hat cs merkwürdigerweise im Auswärtigen Amt für nötig befunden, ganz besonders zu betonen, mein Bruder sei vor Ritten in die Um lebung gewarnt worden. Man muß wissen, was für eine Bewandtnis es mit diesen „Warnungen" in Marrakesch und im übrigen Marokko hat. Ick war selbst mit meinem Bruder in verschiedenen Städten Marokkos, und Warnungen bilden dort das Tagesgespräch Wollte man alle diese Ratschläge von berufener und nickt berufener Seile befolgen, so würde man ba$ 2eben eines Sklaven führen. Heute wird getan, als ob mein Bruder eine schone offizielle Warnung erhalten hätte. Nach meinen Erfahrungen hat er wahrfäicinlich wieder den Konsulatssekretar ober einen anderen Bekannten auf seinem Ritt getrauen, der politische Tagesschau. Deutsche Hanblungtzlgehilstn in ber Schweiz. Von der großen Zahl ber deutschen Handlungsgehilfen, die alljährlich ins Ausland gehen, lenkt ein beträchtlicher Teil seine Sdjritte nach der Schweiz. Mit Recht hofft manck-er, der das Sckstveizerlaud auffuchl, schnell eine (Stcl- lunq zu finden, denn die Zahl der deutschen Firmen in der Schweiz, die ja in erster Linie deutsche Gehilfen beschäftigen, ist ziemlich groß«. Von großem Interesse ist es dahier für weitere Greife, über ArbettSverhältnisse und Lebensbedingungen in der Scksweiz näheres zu ersahlren. Hierüber bringen die „Vcrbandsblätter", das Organ des Verbandes Deutscher Handlungsgehilfen zu Leipzig, bemerkenswerte Mitteilungen. So wird dargelegt, daß sich die Aussichten für die jungen deutschen Kaufleute in den letzten Jahren sehr verschlechtert haben. Es ist in der Schweiz jetzt allgemein üblich, das; die Firmen eine zn-ei- bis dreimonatliche Probezeit vereinbaren. Jeder Prinzipal kann eine beliebig lange Probezeit mit seinem Angestellteii vereinbaren. Ein Krebsschaden ist das Volontärwesen. Gegen geringe Bezahlung bieten sich junge Leute zu Hunderten an, und das für 60 biö 70 Franken, eine Summe, die noch nicht einmal der Ent- sckmdigung eines Tagelöhners entspricht. In den Fremdenzentren der Schweiz liegen die Verhältnisse besonders ungünstig für die Gehilfen. Der Preis der Lebensmittel ist hier in den letzten zehn Jahren ganz gewaltig gestiegen, dabei sind die Gehälter der Gehilfen nur wenig oder gar nicht gestiegen. In Luzern, Genf und anderen bekannten Plätzen muß man für Pension und Zimmer zum aller- mindesten 90 bis 100 Franken bei bescheidenen Ansprüchen anlegen. Man sagt, daß in der Schweiz ein Frank geradeso viel gelte als in Deutschland eine Mark. Tatsächlich stellt er nur den Wert eines Franken dar. Die Erhöhung des Gehalts geht recht langsam vor sich, und ehe man einmal das Gehalt hat, das man als 19- bis 20jähriger junger Mann in Teutschland erhält, vergehen Jahre. Freilich findet man auch einige Vorteile. Bei den Eidgenossen arbeitet man nicht so intensiv, es geht alles gemütlicher zu. Das Treiben und Hasten wie in Teutschland oder wie in größerem Maße in England findet man hier noch nicht in dem Umfang. Auch in gesundheitlicher Bc Ziehung bieten sich große Vorteile in den einzelnen Teilen ^e* Landes. Die geschilderten ungünstigen Gehaltsver- Halinisse werden sich in der Scksweiz erst dann ändern, sie? |e bei 8itf). s Massen« teilt i it> Aunstchöre. p : Tanz Eine neue Methode der KrcbsbchanNung. Aus Stuttgart wird unterni 31. Juli berichtet: Ter bitrttembergische Arzt Tr Adolf Zeller in Weilheim- keck, der, wie schon kürzlich envähnt wurde, mit einer .tuen Methode der Krebsbehandlung horvorgelrcteii ist, iefltc auf einer in Weilheim-Teck abgehaltenen Konferenz ».'kvorragender Aerzte, darunter Geheimrat Czerny (Heidel- L-rq > und Obermedizinalrat Tr. Sckseuerlen als Vertreter Kgl. württembergischcn Mcd iziiial kollegmms, die Krebv- l.infcii vor, die er nach seiner Methode — ohne Pc *; iatioii — behandelt hat. Im ganzen hat Dr. peucr 5; Krebskranke ambulatorisch behandelt, von denen 4t gc- Milt wurden: 10 sind noch in Behandlung: drei sind gc- IWorben. Unter den Geheilten befinden sich solche, die vor- Mcr schon zwei- und dreimal operiert worden waren, und ludere die als inoperabel von den Chirurgen zuruckge- dicsen worden roaren. Zu dieser neuen Methode ber ope- utionslosen Krebsheilung äußerte sich santtatsrat »r I Weinberg (Stuttgart , ber als Vertreter des warttem Kraischeu Landeskomitees fiir Krebsforschung der Aerztr- I Inferenz anwohnte, in der württemberglschen Pressekorre- ikondenz folgenbermaßeii: .,. ,,, Gewisse vorläufige Erfolge mit ber Methode "nd nicht zu Wonnen. Es handelt fick bei dem Verfahren um »ne Korn Hnatiou von zwei Methoden, wovon die eine, di«: die wirkamer -nn dürfte, die Weiterbildung einer bekannten a teren Method baritdli, während es bei der anderen noch zweiulhatt ist, ob I ileihaupl dabei Einfluß hat. ES ist anzuerkennen, datz bei Jun krebsen und auch bei einzelnen Brust- und EKbarmutter- klchsen eine Vernarbung erzielt wurde, bie man °ls beachtenswnl 1 betrachten hat. Es ist aber nicht möglich der einmaligen Vorstellung der PatieMen zu beurteilen ob der Enolg dauernd jlriben wird, denn eine Heilung ist erst dann anzuer nnem wenn eint Beobacktungsdauer von fünf Jahren ohne Ruckfalle verstrichen 8t. Dagegen, daß Versuche mit dem.Mutel bei fallen unter immen werden, die nicht operabel stick, latzt sich, mc^ eine Hofdame der verstorbenen Kaiserin von China, Tiufi, bie ihre Lebenserinnerungen soeben veröffentlicht hat. Nach einem Bericht, den bie „Revue Bleue" von dem Buche gibt, hat die Prinzessin sehr viel Interessantes vom chinesischen Scan er hon* ausgezeichnet. Tie Kaiserin, mit der sie fast ständig zusamm.n war, stehl dabei natürlich im Mittelpunkte. Tie Hofdame charakterisiert sie als eine „seltsame Mischung von Güte und grausamer Ungeduld, von J-eiwühligkeit und Grobheit unb großer Ummnen- beit, die auf ihre hohe Stellung unb ihre Jiolieruni znruck- zuführen war." Sie soll keinen anderen Ehrgeiz gehabt haben, als ben, China zum Range einer Großmacht zu erheben, unb da ihr bies nicht gelang, erlebte sie bie bittersten Enttäuschungen. Sie klagte bann darüber, daß auf ihren Schultern die ganze Last der Regierung ruhe, daß sic aber nichts ausrichten könne, weil bie Männer ihrer Umgebung bie Früchte ihrer An'trengungen einheimsten. Sie gestand freimütig zu, daß es kaiserliche ^rben für Boxer, die gegen Europäer kämpften, gäbe, beitritt aber, selber welche verliehen zu haben. Gegen bie Fremben hatte sie an sich keine Abneigung, sondern fürchtete sie und noch mehr ihre Religion Sie wollte, China solle so bleiben, wie es war, und nur mächtiger werden, und sie glaubte, sie sei imstande, das zu erreichen, denn sie hielt sich, wie sie der Prinzessin selbst entmal erklärte, für die „einsichtigste Frau, die je gelebt hat". Lte verglich sich z. B. mit der Königin Viktoria von England, indem sie sagte: „Obwohl ich viel von der Königin Viltona habe sprechen hören, und obwohl ich eine Uebersetzung ihrer Biographie gelesen habe, scheint mir ihr Leben nicht so anziehend und ereignisreich wie meins." — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissenschaft. In dem Städtchen St. Amand in ber Nähe von Bourges fand ber Maire auf einem zum Rathaus gehörigen Speicher ein Gemälde, welches Leonardo da Vinci oder seinem Schüler Andreas Solar io zugeschrieben wird. Es handelt sich um ein Porträt des Herzogs Karl von Amboise. — Zum Rektor ber Universität Berlin ist für das Studienjahr 1912/13 ber ordentliche Professor der Theologie Gra, Baudissin gewählt worden. — Eine Anzahl Kunstfreunde in Berlin sammelte aus Llnlaß des vierzigjährigen Jubiläums des Generaldirektors ber Museen Bode, der 1875 in den Dienst der preußischen Kunstsammlungen trat, Geldmittel, die Bode zu Erwerbungen und Sammlungen zur freien Verfügung gestellt werden sollen. Wer ermordet sei. Ein Mitarbeiter des „Bert. Tgbl." hatte Gelegenheit, den Bruder des aus Marrakesch verschwundenen Teutschen kpitz, Herrn Erich Opitz, zu sprechen. Herr Opitz, der jchlbsc mehrere Monate mit seinem Bruder in Marokko gelebt, teilte noch folgendes mit: Die Meldung, die sich in verschiedenen Blattern fand, bie kusche Regierung habe Schadenersatzansprüche an die freu öiifdu- beziehungsweise marokkanische gestellt, ist unrichtig Jic Absicht, derartige Ansprüche zu stellen, besteht, so rote sie icd> den Versteuerungen des Llliswärtigen Amtes in icbcm Falle Solchen wird, in dem ein Deutscher in Marokko schaden lecket, i gälte, die sich in letzter Zeit leider sehr gehäust haben. Aber i k; Schaden muß zunächst erwiesen sein, und darüber sollen w Untersuchung, die gegenwärtig durch den deutschen und sran- kiifdicn Konsul in Tanger geführt wird, sowie die ungebahnten Verhandln ngen i n PariS Ausschluß geben. Lecker hat Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhesfen werden, daß die Behandlung keineswegs schmerzlos ist, lange Zeit und viel Geduld in Anspruch nimmt. Eine Einwirkung des | gellerschen Mittels ist übrigens nur in Fällen möglich, in denen bereit* ein Ausbruch der Krebsknoten erfolgt ist. Also gerade die günstigsten Fälle eignen sich nicht für die Behandlung mit demselben. Ein ausfülirlicher Bericht über die Aerztekomerenz wird dem württembergischen Landeskomltee für Krebsforichimg vorgelegt werden. Zusammens'afsend ist über die Methode -ir. QcHerä hervorzulieben, daß der Erfolg vorläufig noch m keiner Weise spruchreif ist. Es wäre, zumal im Hinblick aus bie ver- dienstvollen Bemühungen des Herrn Tr. Zeller, autzerorbentlich zu bedauern, wenn unbered)tigte Hoffnungen beim Publikum erweckt worden wären. Der Sache selbst wäre damit am aller- ivenigsten gedient. , Tr. Adolf Zeller, der glückliche Erfinder des neuen Heilverfahrens, teilte der „Neuen Bad. Lcrndesztg." mit, daß sich Geheimrat Czerny, der ja der Vorführung der Versuche beiwohnte, sehr erfreut über die Erfolge ausge» sprachen habe. Geheimrat Czerny besah sich 34 Geheilte und 10 in guter Heilung begriffene Patienten und versprach, zu einer Abhandlung Dr. Zellers über ->7 zprebs» fälle, von denen 44 ganz geheilt sind, 10 noch in Behandlung stehen und nur 3 gestorben sind, das Vorwort zu schreiben. e — DieScklangen v on Schlangenbad. Man schreibt der „Frks. Ztg." aus Scklangeübad: Tie hiesige Lrts- polize'ibehörde hat eine Verfügung erlassen, wonach bas Fangen unb Töten ber nicht giftigen Schlangen bei strafe verboten ist. Tiefe Verfügung bezweckt hauptsächlich, die schlänge zu schützen, der unser Bad seinen Narneii verdankt. Es ist dies bie <-ckwal- bacber Natter, auch Aeskulapnater «Coluber flavescens- genannt. Sic ist zweifelsohne die febönfte und auch wohl die größte schlänge Teutscklands unb kommt, von der Schweiz abgesehen, fast nur in der Umgegend von Schlangenbad vor. Sie hält sich vornehmlich in Mauern, Stembrüchen ufro. auf, erklettert mit Leichtigkeit Bäume und nährt sich von Mäusen unb Maulwürfen: sie soll sich sogar an Ratten und Wiesel heranwagen. Das Reptil ist durchaus harmlos und unschädlich- lkf.1 Eine chinesische Prinzessin als Schrift» stelle rin. Daß Fürsten Bücher schreiben, m bei uns leit langem feine Seltenheit mehr: daß eine chinesische Prinzessin ,-doch ein Buch veröffentlicht, kommt wohl letzt zum erstenmal und noch dazu an damals auf x/24 angesetzte Anfang 3m geiuicht Mk. 40-41 84—: üü-0e 64.00-65.00 82.00— 63,50—65.00 81.09—81'» 64.00—66.00 82.00-810) 64.00—66.00 8|.00—82.00 Meteorologische Beobachtungen der Station Sieh«. Slug. - Niedrigste 31. Niederschlag: 10,2 mm. Amtlicher Teil zur Regen Regen + 20,4 ’ 0. + 16,8 0 C. plötzlich u abzurufen. Freunden 1. 1. Aug. ISIS gesehene Die Die des neuen Giessen. P den 30-00 00-00 daS Projekt und der Komnnssionsbeschluß vom 23. Juli I. I über die Trainierung von Grundstücken in den Fluren L V, VI und VII Einsicht der Beteiligten offen. Regelung für das richtige halten. Versammlung beschließt dementsprechend. Straßen und städtische Bauten. Großen Steinweg sind zumeist freiwillig Vor- 60-65 r»5—60 50-64 45-48 8 chweinL. Noll fleischige Sch,seine von 8C—100k$ Lebendgewicht........ Vollste lschige Schweins unter 80 k» Lebendgewicht. Nollfleischige Schweine von 100—120kg Lebendgewicht Nollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ Stal Donner geliebte un Schwester, $ Kälber. Feinste Mastkälber NIiltlere und beste Saugkälber .... Geringere Ntast» und gute Saugkälber . . . Geringere Saugkälber......... S ch a s e. Stall,nastschale: oft 15 mm er und jüngere Masthammel . . . '.Heitere Mastammci, gut genährte junge Schate und geringere Mastlännner....... Mastläinmer............ nisten auf. Eingeleitet imb beschlossen werden die Gesang«- vorträge durch Massenchöre des BolkSsängerbtlndeS Ehattia, bezw. des LahntalsängerbundeS. Bei der idyllischen Loge deS FestplatzeS mit seiner prächtigen Aussicht auf den Vogelsberg, bei dem geringen Eintrittspreis, dürfte ein zahlreicher Besuch deS Festes gewährleistet sein; namentlich wird auch Gießen bei seinen guten Beziehungen zu unserer Nachbar- stadt Lich ein recht erhebliches Kontingent von Besuchern stellen. •• N citurthea ter Gießen. Man schreibt unS: An daS Naturtheater ist in letzter Zeit vielfach die Anfrage gerichtet ivordeu, ob cS nicht möglich sei, daS Somnierfest (vom 13. Juli) zu wiederholen; es wurde dabei betont, daß der Bekanntmachung. Betr.: Den Beginn der landwirtschaftlichen WinterschuL« fr 1912/1913. Der Lehrgang von 1912/1913 an den landwirtschaftlitdev Winterschulcn beginnt Montag den I. November. Anmeldungen sind rechtzeitig schriftlich oder mündlich bei dem Vorsteher der betreffenden Schule zu bewirken, von welchem der Unterri chtsplan imb Jahresbericht unentgeltlich bezogen und jede gewünschte Auskunft entgetolt roerben kamt. Darmstadt, den 15. Juli 1912. (Yroßherzogliches Ministerium des Innern, Abteilung für Landwirtschaft, Handel und Gewerbe. Dölzinger. handel. 4t Gießen, I. Aug. Tie Schlacbtviebpreise « unserer Gegend haben, was ('IroBDicb angebt, in den lebten 2 Stock errichten zu lassen. Ein Baugesuch von Fran; Brück für Schiffenberger Weg für vier Wohnhäuser ist so ,'pät eingegangen, daß es in dieser Sitzung nicht mehr behandelt werden kann. Um das Baugelände für die Baugenossenschaft an der Licher Straße bebaubar zu machen, wurde eine Ortssatzung errichtet, oie vom Ministerium jetzt genehmigt worden ist. Ten Dom Ministerium gewünschten Abänderungen wird zum Teil zugestimmt, bloß der wegen der Gcbäudebreite beschlossenen Bestimmung i statt 8 61/2 Meter Breite) wird auf dem früheren Beschluß geblieben. Ter Kaufvertrag mit der Baugenoffenschaft fl,50 Mk. für den Quadratmeter wird genehmigt. Tie Straßenkostenbeiträge find von der Genossensäraft jeweils nach Herstellung der einzelnen Straßen zu bezahlen.; Nach Ansicht des Stadtv. L ö b e r hätte man der Genossenschaft zweckmäßigeres Gelände am Wiesecker Weg verkaufen sollen. Stadtv. Er. Ebel hätte gewünscht, daß man der Baugenossenschaft hinsichtlich der Straßenkostenbeiträgc mehr entgegen ge- lommen wäre, während die Stadtv. Wallenfels, Löber, Petri, Beig. Grünewald und der Vorsitzende die vor- IHärtte. fc. Wiesbaden, 1. Slug, j? e n- und S 1 r 0 hmark Angefahren waren 14 Wagen mit freu und Stroh. Man uoltcrte. Heu 4.10—6.80 Mk., Stroh (Richtstroh) 4.40—4.-10 ML - Frucht markt. Hafer 23,20 Mk. Alles für 100 Rilok le. Frankfurt n.M. D i e b h of-M a rk t b e r ich t vorn 1. Au» Austrieb: 13.'» Rindes darunter Ochsen 37, Bullen 1, Kühe un> Färsen 97, Kälber 664, Schate 44, Schweine 1350. Tendenz: Rinder voraussichtlich geräumt, Kälber, Schak und Schweine rege, geräumt. Preis für 100 Lstz. Lebens- Schlni^l« Bekanntmachung. Betr.': Feldbereinigung in der Geinarkung Nieder-Beffinarn. In der Zeit vom 1. bis einschließlich 16. August l. 3 liegt werktags auf dem Amtszimmer der Großh. Bürgermeisterei Nieder» Bessingen einem SainStog — eine recht ungünstige Zeit gewesen sei: einmal sei cS an den NachmittagSstunden zu heiß und außerdem waren viele Bewohner der Stadt erst am Abend abkömmlich. Trotz dieser wohlberechtigten Beanstandungen hat man sich zu einer Wiederholung des Gebotenen nicht entschließen können. — Gestern wurde die Abrechnung aufgestellt und geprüft, wobei eS sich zeigte, daß diese, ebenso wie in 1909, ohne Fehlbetrag ab schloß. Ein erfreuliches Ergebnis auch in dieser Hinsicht. Allen, die durch ihren Besuch ihr Interesse bekundeten und ihre materielle Unterstützung dein Unternehmen bis jetzt zu teil werden ließen, sei an dieser Stelle der verbindlichste Dank auSgedrückt. '"Eine Reise im Guterwagen. Heute morgen kam hier auf dem Bahnhofe ein etwa IZjähriger Junge an, der von Siegen hierher im Güterwagen mitgefahren war. Er hatte in Siegen Leuten beim Verladen geholfen und war, während er noch auf einen anderen Wagen wartete, der auch verladen werden sollte, in dem Güterwagen ein - geschlafen und so nach Gießen gekommen. Er wurde auf die Station gebracht und dort löste man ihm ein Billett, womit er dann mit dem Personenzuge wieder von seiner unfreiwilligen Reise nach Gießen in seine Heimat zurückfuhr. Landkreis Gießen. + Heuchelsteim, 1. Aug. Im Gegensatz zum vorigen Jahre herrscht jetzt hier eine rege Bautätigkeit. Es entstehen hauptsächlich Neubauten an der verlängerten Wilhelm- straße, die mit der Gießener Straße parallel läuft. DaS Baugelände kostet durchschnittlich 3,60—4,00 Mk. der Quadratmeter. Auch an dem Wiederaufbau des Windhose? ivird gearbeitet; vorerst sind dabei große Schuttmasien zu entfernen, auch wird daS Hauptgebäude mit einem Keller versehen, der bisher fehlte. Ter Turm wird nicht mehr in der bisherigen Höhe aufgebaut werden. A Klein-Linden, 1. Aug. Der Kriegerverein hält nächsten Sonntag Preisscheibenschießen ab. Eß werden etwa 18 Preise vergeben, die zum Teil von Mitgliedern gestiftet worden sind. Die Preisverteilung findet auf der Burg statt. Am SamStag abend wird bei Speier eine Versammlung abgehalten, um über die Abhaltung einer Gravelottefeier zu beraten. Kreis Lauterbach. — Lauterbach, 1. Aug. Der Turnverein Lauterbach feiert vom 10. biß 12. August fein 6 0 jäh - riges StiftungSf est. Die einzelnen Ausschüsse sind eifrig bei ihren Arbeiten, die ihrer Vollendung entgegen gehen. A? Herb st ein, 1. Aug. Die Heuernte im Boaeisberg ist bis auf die abgelegenen cinschurigen Waldwiesen beendet. Sie ist sowohl in Hinficht auf Quantität als Qualität des Heues vorzüglich ausgefallen. Als Folge des guten Ernteausfalls uni) als Wirkung der allgemeinen Geldknappheit zeigt sich ein schwunghafter Heuhandel. Täglich füljrt die Vogelsbergbahn Lauterbach- Stockheim ganze Waggonladungen nach ben Städten und Garnisonen. So soll ein hiesiger Händler an 13 Waggon allein in Herbstein für Frankfurter und Bad-Nauheimer Abnehmer zusammengekauft haben. Ter Preis ist 1.75 Mk. bis 2 Mk. für den Zentner. So sehr den Händlern ihr Verdienst und den Abnehmern das billige Heu zu gönnen ist, wäre es doch bedauerlich, wenn die Vogelsberger Bauern noch weiterhin in größerem Maße ihr Heu so billig verschleuderten. Bei oen hohen Vieh-, Milch- und Fleisch- preisen dürfte eine Verwendung des Heues zur Vermehrung der eigenen feit dem trockenen Vorjahre sehr herabgesetzten Viehhaltung zweifellos vorteilhafter sein für die Produzenten. Auch ist daraus zu rechnen, daß im Frühjahr bessere Preise für das Heu erzielt werden als jetzt, wo das Angebot so epidemisch groß ist. lleberhaupt aber ist nicht einzusehen, warum die Bauern, die ihr Heu absolut jetzt losschlagen wollen, sich nicht zu gemeinsamem waggonweisen Versand vereinigen und direkt an die Garnisonen und sonstigen Konsumenten liefern. Starkenburg und Rheinhessen. h. Rüsselsheim, 1. Nug. Die Opetwerke begehen am 31. August ihr goldenes Jubiläum imb veranstalten aus diesem Grunde größere Festlichkeiten. Man hofft, bis dahin mit der Wiederherstellung der beim vorfäh- rigen Brande zerstörten Abteilungen fertig zu toerben. Unter der Leitung von Professor Meißner- Darmstadt haben die neuen Anlagen ein Gepräge erhalten, das über den Rahmen gewöhnlicher Fabrikbauten hinausragt. Jede Abteilung ist eigentlich eine Fabrik für sich, deren größte der fünfstöckige Karosseriebau wird. Eine Schwebebahn wird die Werke unter sich verbinden. Als neuen Fabrik kationszweig nimmt Opel den Bau von Automobil- Fenerspriyen auf. Tie neuen Werke werden etwa 2000 Arbeiter mehr beschäftigen als bisher, im ganzen etwa Dürer-Schule Uochwaldhaesen 7000 Personen An der Jubiläumsfeier wird Voraussicht lich auch der Großherzog teffnehmen. Kleine üageschroniL Schiffbrüchige von der Titanie-Katassropbe. Ter „Petit i?armen" meldet ans New Dork: Ein Morconj, gramm reaciebnet die Auffindung einer Flasche in d-r Nähe von Block Island, in der sich ein Zettel mit folgendem Jnbatz bc»anö: „15. Avril. Wir find hier mieten im Meere auf ein« Floß und haben weder Vorräie noch Wasser. Major Butt.' Majo, Butt war bekanntlich einer der Passagiere der „Titanic". Aus Heidelberg meldet man: Am Donnerstag vormitiJ fand an dem neuen König st uhl-Tunnel die ieierliH- Schluß st einlegung stall, als Zeichen der Beendigung aller Steinmetz- und^Maurerarbeiten. Es erübrigt sich nur noch d,r Verlegung der Schienen, um den Tunnel betriebsfertig zu machen. Verschiedenes. Tas chemische Unterfuchungsamt bat kürzlich seine Gebühren erhöht. Tementsprechend soll auch eine Erhöhung der von der Stadt bezahlten Pausd^alfumme von feit her 650 Mk. (einschließlich der Untersuchungen des städtischen Leitungswasfers) auf 900 Mk. eintreten Toch sollen die sefther besorrders bezahlten Weinunterfftchungen bei dieser Summe mit einbegriffen fein. Tie Versammlung stimmt dem zu. Stadtv. Heichelheim fragt, wann die in Aussicht gestellte andere Regelung des Feueralarmwesens zur Vorlage kommen werde. Wie der Vorsitzende mitteilt, ist eine entsprechende Vorlage für Mitte September zu erwarten. Stadtv.^ Löber berichtet über ein Wirischaftskonzeffions- gesuch des Herrn Ohm für das (Safe Ebel, das befürwortet wird. Stadtv. Vetters rügt den schlechten Zustand des Fußweges nach dem Gleiberg, sowie das Vorhandensein eines baufälligen Hauses in der Katharinengassc. Ter Vorsitzende sagt Untersuchung zu. Aur Statt unö Canft« Gießen, 2. August 1912. •• Mitteldeutscher Sängerverband. Der Mittel- deutsche Sängeroerband, der sich die Pfiege deS Männer- gesangeS, insbesondere deS heimischen Volksliedes, und dadurch auch btc Förderung der Heimatpflege zur Aufgabe gemacht hat, hält fein diesjähriges Verba ndS f e st am nächsten Sonntag auf dem Hardtbcrge bei Lich ab. Das Programm weist eine große Reihe der schönsten Volkslieder unserer engeren Heimat, ober auch Kunstchöre hervorragender Kompo» 1. 216 '40,0 199 13,9 80 S 1. ^40,2 17.1 12,9 89 SSE 2. ■ :» -41,5 16,2 13,2 96 8 hoch sie Ter nperatu r am 31. ; uli bi« nebst Söhnchen Giessen (Ebelstr. 7), den 2. August 1912 Die Beerdigung findet Sonntag, den 4. August 1912, nachmittags 2 Uhr von der Preis (ür ioö Kapelle des neuen Friedhofes aus stß-tt 6284 id „VermWü' 5281 er Station Sch Seite» nachmittag um 4 Uhr vom Portale Für die Reise Von Kondolenzbesuchen bittet man abzusehen. 06366 Marktstr. 9 Aul Sandalen und Tennisschuhe gewähre ich 10 % Rabatt. ’£PP€/1 handlangen. 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SÜSS Mäusburg 5 Möfriit bn W; inzmeichm uud 1 40-41 84- 30-00 80-e r oo-oo oo-e | lichm Winters^ den landmirts^ 'Cm sind für die Sommer-Küche unentbehrlich Binnen 20 Minuten eine wohlschmeckende, nahrhafte Suppe. Vorrätig mehr als 30 Sorten in allen besseren Kolonialwaren- Die trauernden Hinterbliebenen: Gerichtsassessor August Seibert Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Ferd. Nennstiel senior Prof. Gust. Nennstiel Ferd. Nennstiel junior Hedwig Nennstiel Fritz Nennstiel Ernst Nennstiel Bertha Nennstiel geb. Leischner Elise Nennstiel geb. Enders und 2 Enkelkinder. 00-65.00 60—65,00 00-66.00 .00-66.00 °rt w 100 fiillX u • I. J , f''.llen J, Statt besonderer Anzeige. Heute früh 4 Uhr rief Gott meinen geliebten Mann, den treuen Vater unseres Kindes D. Paul Drews Professor der Theologie an der Universität Halle zu sich und erlöste ihn von seinem Leiden. [Myg In tiefem Schmerz: Elisabeth Drews geb. Kühn. Halle a. 8. (Dresden-Blasewitz, Heidestr. 2), 1. August 1912. Die Beerdigung findet in aller Stille in Dresden statt. Gestern nacht 11 % Uhr, verschied sanft nach kurzem, schwerem Leiden, mein innigstgeliebter Mann, unser lieber Vater und Schwiegersohn Herr Kg. Löffler, Postschaffner Mit der Bitte um stille Teilnahme Gott dem Allmächtigen hat es gefallen, gestern abend 68/< Uhr meine innigstgeliebte Frau, unsere gute Mutter, Schwester, Schwiegermutter und Grossmutter Elisabeth Nennstiel geb. Arnold plötzlich und unerwartet, im Alter von 63 Jahren, in ein besseres Jenseits abzurufen. Dies teilen mit der Bitte um stille Teilnahme allen Verwandten, Freunden und Bekannten mit Drucksachen aller Art SäuSE Schulstrasae 7 Die von dem grossen Gelegenheitskauf in Go # Jerz“- Schuhwaren jiTr noch Testierenden Paare, sowie Einzel- und Schaufensterpaare gebe ich zu jedem annehmbaren Preise Statt jeder besonderen Anzeige. Donnerstag früh verschied plötzlich und unerwartet unsere innigstgeliebte und treubesorgte Mutter und Schwiegermutter, unsere liebe Schwester, Schwägerin und Cousine Frau Marie Mette Wwe. geb. Schaum In tiefer Trauer: Anna Mette, Griesheim a. M. Dl*. Phil. Friedl*. Mette, Chemiker, Griesheim a. M. Heinrich Röder, Oberlehrer, Bremen Otto Schaum, Hamburg Willi Schaum, Hamburg. Griesheim a. M., 1. August 1912. Die Beerdigung findet am Samstag, dem 3. August, nachmittags 31/, Uhr, von der Kapelle des alten Friedhofes zu Giessen aus statt. ■ r z ■ 4 ir ¥’ Vi- H Ty v'-l Vx V/ - -• *•» Mein Saison Ausverkauf bietet Ihnen ungeahnte Vorteile Farbige und schwarze Kinder 5.25 stiefel 1.50 Haltbare elegante Knaben- und 3.95 Mk. Mädchenstiefel 4.25 Mk. M. Damenstiefel modernste Fassons Braune Kinderstiefel la. Qual. Pantoffeln in allen Preislagen bei bedeutender Preisreduktion Schuhhaus WOLFF • Gießen Seltersweg 19 Beachten Sie meine Auslage Fernsprecher 540 »0. kprz. . . . . I Immin, com. 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Oldenourger Ausstiche o. 1804 . . Anstriche o. 1866 . . . do. do. Wien do. do. do. Zürich v. 1889 Stabt BlienoS*LireS v. 1892 i. P. v. 1887/89 . v. 1896 lünbb. v. 1903 unk. b. do. do. v. 1896, V. 1898, b.fl. M. 59.50 V. 1888 v. 1895 .... v. 1898 lünbb. ab 1903 1905 ..... v. 1904 untilgb. b. 1912 1901 lünbb. ab 1906 . «bl. Lire M. Lstr. M. 100.20 88— 88 20 88.20 99.20 89,60 do. I Psdbr. do. do. da. do. da. do. do. do. 3',. 37. »7. 87, do. do. M.lUOO M. 600 v. st. 200 1907 1893 1896 1897 1903 1905 d. ausländische L Europäische. lvnvcrt. v. 1891 CiL H v. 1897 v. 1902 amort. ab 1907 v. 1905 amort. ab 1910 1901 1894. 1905 1902 lünbb. ab 1907 1903 lünbb. ab 1908 1897 9 67, 67, 6 6 182.50 216— 15 .50 99.50 118.75 123— ab 1905 ab 1907 304.— 167.50 115.80 115.80 108— 4 5 4 27, v. 1888 . v. 1897 . do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. do. DormS do. do. do. 4 10 6 7 9 121.40 255— 116— 123.80 186.95 154— I. «g. II. Ag . . . IoncNon . . 20*20/4040 b.fl. Kr. Ä 31/, 4 »7. 4 4 4 Brünn-Sls. 72 stf. i. StaatSb. o. 83 „ i. i—vin sm. , t. IX Sm. , i. v. 1885 , i. 201— 131.50 92— 89.50 89.50 89— 90.50 4 4 37. do. do. amort. omorL v. v. fl. I 95.90 87— 88H0 d.fl 150 Ö. jLl&J . fl* Rr —• I 87. v. v. v. v. v. v. a il 14—15 . Ger.I—V unk. 1909 Som. ObL 6. 5—6 Staats-Anleihen. a. Deutsche. Deutsche «eichS*Anleihe .... 7, Ulm v. 1905 Wiesbaden v. 1900 lünbb. ab 1905 do. do. 37, 37, 37, 37, 5 5 Vk l 101.60 88.65 88.45 Bk. Ser. Ser. 6 Ser. 7 Ser. 8 Ser. 9 abgest. lünbb. lünbb. do. do. do. do. Fulda )rblldungfür al ranstallen, u.Sehul-Kxamiu Kleine Klaiv; derte pfiego* nick 1 zu werden. rs an, 16. Septk 67, 67, 12',. 127, 51/, 6 6 6 MasH. «leger. . , Grüner . . „ Fab.LSchleich. Hamo.*Lm.*PckrfL Aorbb. Clogb . . fettoua Ao m. Petr. 74.75 75.50 77.30 75.70 66.50 4 37. 37. £7, 37, 1903 lünbb. ab 1908 1879 1900 kündb. ab 1906 1891 92 vabgest) . . Wegelm L Hübner 199— Westeregem tiUaü I 206— . Borz.Ltt,> 100.90 «uSländische. ENfabeth steuerfr. i. G. K. Jerb. Nrdb. 1887 stf. i. S. 37, 37. 4 37, a. M. LiL N tu Q abgest. v. 1906 . . . . , R abgest. . . (Straßenbahn, v. 1899 . v. 1901 VlbL L . . . v. 1901 VlbL IL u. III. Aktien ausländischer Transport* Anstalten. , Borz. LkL Bochumer 9uj Ä do. do. Aiebcck Montan . Schief. Berg.Zink 37. r- 3‘Z 37, 3'/. 37. 37. 37, 37, 4 37, 37, 37. t. G. v. 1903 t. (i). v. 1891 v. 1894 . . v. 1898 . v. 1875 abgest v. 1900 . . 6. 1903 . . v. 1896 . , Vlente do. Rente Rente lLrgänzg?.*N.) „ v/1895 stf. i. G. S. 19 S.22 6 25 S.27 6. 23 S. ^6 S. 17 S. 24 Gei. 14 Ser. 16 u. 17 unk. 1910 78.70 89.90 89.90 89.70 91 — 99.40 99.40 89— 99.40 99.40 89— 92— 92— 92.50 91.50 88.20 do. v. 1905 . . . . Mexik. amort. mnere Scr. I—IV . do. conf. äußere v. 1899 steuerfr. do. conf. mnere Inländische. vraunschweig. Lande-*S.*B. II E 37, do. 37, bo. 37, bo. . . Llr. 100 . . t. st. 100 , . Dir. 100 . Llr. 100 . . Llr. 50 . b.fLlOu . . Dir. 100 . . Llr. 50 . . Fr. 80 . . Fr. 100 . . Llr. 100 . . d.fl.500 . . Llr. 40 alL St. MbL 100 alL St. Abl 100 ?/.. d°. 4 do. Diverse Obligationen. 4 vubcrnS r. 103 . , 47, Lisch. Lu^emb. cono 11 7“f» 77, IO‘/U 7 8 6 7 9 77, 8 107. 7 do. do. do. do. 6I, 6fL® Kr. r. 1901 lünbb. ab 1906 . . adgest. n. 1887 ....... v. 1891 abgest. d. 1896 d. 1898 v. 1902 Ger. II lünbb. ab 1907 v. 1901 lünbb. ab 1907 . . . 97.30 97.30 98.80 97.80 98.80 92.50 101.20 91.80 92.20 91.40 100.40 90.20 v. 1881 u. 1884 abgest. v. 1888 v. 1898 lünbb. ab 1902 v. 1903 lünbb. ab 1908 1901 Ser. I lünbb. ab 1906 560— 280.25 154 50 145— 122.50 142.50 GtaatSanl. v. 1905 .... „ ronsolid.*Anl. v. 1880 . . , Gvic.Änl. r. 1889 .... , Conf. IL. B. Ser. I u. II 89 , Gold-Anl. Sm. III v. 1890 . „ StaatS-Aente v. 1898 . alt.Kr. Stdl. Fr- M. Pes. Lstr. M. StaatS-Rente . . . . bo. v. 1897 steuerfr. lSiferu Lor) Gold stfr. . v. v. do. do. do. do. do. do. do. 5% Rio de Janeiro v. 1909 1. G. 57. Sofia 37, 4V, 37, 37. 4 4 4 4 4 37. 37, 37, 37, . 500 . 1000 74.80 88.10 85-10 do. do. do. da. 100.20 87.90 88.10 77.70 tu— 100.10 95— ArgenL do. do. do. do. do. do. to. do. do. do. 97.25 96.S5 75.20 90— do. do. do. de. do. 4 Sictlianifche steuerfr. 1. G. do. do. do. do. do. do. bo do. da. da. da. bo. R^ciiu bo. bo. bo. 400 , 400 , 400 „ . . B.fl. . . Lk. . • ML ' iTirc Salonique-LonstanL do. Monaftir 2*/ieGübital. (Merib.) SrA-H. 4 LoSconische Len trat . . 5 Westficilian v. 1879 . G. G. G. S. 98.10 98.80 88 60 88.60 be ich einmal finden, ^men 246.50 148.50 133.60 205/, 127.2j 158— 117.80 135— 198.80 124.20 179.70 bo bo. bo, to. ex. ... Sch. bo. ruuechtjcheme . . 37, Heff. Provinz Öderheffen 37, bo. do. Starkenburg . Ir.ionbanl (Wien) . . tteuer Banlverein. . turttbg. Bankanstalt »o. Beremsbauk 5 4 3 3 3 3 3 3 3 3 3 4 4 5 4 2*/ Jtal.stl.gar. E.B.Ser. A-E. i.f Schwebifche v. 1880 abgefl. {i* bo. v. 1890 , . M. 100.90 Br. =■-=» 4'/, bo. 47, bo. 47, bo. do. 7. be. bo. •/, Offenbach Umbers. BeremSbk. 2)1.300/1200 tn.-Ung. Bank . . Kr. 1400 , Lip.-Landerbank . . b.fl. 20u lrü.^tredii-Anstalt. . b.fl. 260 Pilzifche Bank ... 1200 VtuB. Bodencreditbank ilr. 2oü Prince Henri . . . 39.20 Prag.Dux St. Att. Franz*Iosef . . '. S. Kafchau-Odrb. v. 1889 Westd. Bdkr. Hyv. (Röln/ 2. 1 u. 2 . Ger. 5 unk, b. abge|t. LiL J v. 1884 . . V. 1886 u. 88 t. 1894 37* bo. v. 1905 unk. b. 1915 . . 4 Mannheim v. 1901 lünbb. ab 1906 1887 stf. gar. " 200/1000 Buderus El|eu . 110.75 •ionioroia Bergd. 304.75 -LL Luxemb. Bg.o. 177.50 Eiektr.Lichtu.Kraft I 138.70 Bank-Aktien. »IO 1 . .9)1.1000/3000 o.49 5.86 135.50 1000/2000 i. Ä. . . 13 137, - 97, 37, do. 4 to. 37. do. 4 Stuttgart 37, do. 4 Trier v. bo. do. LiL N-P . . - - Landw. Kreditbank Psdbr. LiL Q*S . . H ambg. Hyp^Bk. S. 141-340 lünbb. ab 1905 bo bo. S. 341* 4UU unk. b.1910 bo. bo. S. 401-470 unk. b. 1913 97.10 97.10 97.10 97.20 97.20 88— 88— 88.— 89.40 95 25 87.60 97.80 93— 97.- 97— 97— 97.30 98— 91.25 88.25 88.25 97.40 1 97.40 j 88— 88— 88.30 96.80 96Ä) 96 80 97— Hyp. Nkannhetm lünbb ab bo. lünbb. ab 07* 57, 67, 67, Äeiienktrch. Brgw. 195.10 parpmer , j 195.50 ()a|per lLisenw. Hemmoor Zement piocrnta Bergw. Hosch. lLisenw. yumbotb Masch. üauragütte. . -/tauen Bergbau, Hypotheken-Aku-Bk. \ 80'/, abg. Hyp. B. Zf. lünbb. ab 1905 . 4 Wladlkawk. 85 stfr. gar. 408/2040 4'/, «natolische ,. V..... 2040c do. t 9. (S.II ®rgnj.) 2040 Vorig. E. V. v. 86 (Baira Baixa) . liuimerz. u. TiSlonto*Bank . . litnifiobtcr Bank . . - • 1000 Bank,. Handeln. Industrie) ^mische BL L.I-X 3)1. 600 1200 ttfielt.* ,1. Wechselb. zlr. lOu BeremSbank . HCvHI iater. 1 1992/131 gt in bet Muilkalit am Mienwkg. rd. lewen ^-Geldlotim Die weitere 338S W na 24. Allguil 1911 illotterie Die 3333 weitere« 12. Lcvtember 19U jrtilottcric , sowie weitere jj 12. September 191- erdelose uipfiehlt und veritr*" tcur, Gießen. neben Sai6 Smw- 11 Lose 1.0 Mk. Postanweisung. whme ertra. 1 Türken Baqtad-Ba^.l . . . 4 U ngarische (FoltfVrnte 2025r |i/ Bosnien u. Hercegov.v. 1902 unk. 1913 4 1 bo. do. .... • vulgär. lab. Anl. v. 1902 L ‘* bo. Monopol'Anl. v. 1887 . . 1" Italienische Rente . . . . . . yr bo. bo l ®. . . • . t> Defl. Gilber-Rent-...... ' Hy. Papier*Aente ..... Gold-Stente bo. rinhntL Rente (cono.) . . » , to. StaatS-Rente 1 r,e «.-«. St. «ch.-Derfch. (cono. tlilab. Obi.) i G. steuerfr. . .BfL®. mi Den. r^B. 6t. «ch.*Bersch. (cono. Franz.Fosrf) i Gilb, steuerfr. . , rtfterr. Lolalb. (oerflaall.) bo. r.*B. Gt. Gch.*Berfch. (abgefl. tlilab.*?!.) t. steuerfr. P?. . . Gortug. uniflz. v. 1902 Ger. I . . un^J. 0. 1902 Sec. IU . do. prwil. . . bo. garantierte Augsburger Braunschweig . . . . Flunlänbische . . . Frnburger . . . iLienua . .... ch.ailänbec . ... iiailänbec ..... ^iciningec ..... Oeflr. o. 1864 .... Oestr. Kredit 0. 1858 . . Papenh. Grast. .... AudolsS- Stiftung . . . Türkische to. .... Ultimo Ungar. Staats . , . . Bencrum« . 1 » • • bo. MIM* e^"1 ••1899 bo 0. 19Ub .... Ilni. abgefl. . . . Lstr. M. Kr. 4°/, Ung. Lokalbahn Serie I r. 105 bo. Serie 11 r. 102 B. fl. -00 bo. I E abgefl. . bo. IIIE uni. b. 1905 io. Hyp.*AkL*Bk. DL 600/1200 linn. KreditbL DL 60O/1000,1200 Lin. Hyp.*Bank DLbUOUüO Ittafibaui. Bankver. . L:.\ Bodenlredii-Bank Er.,ar. Kreditbank . . AnchSbank Btonlfurter Bank «tische Bank . 81/, FrL Hyp.-Bk. Ser. 19 37, bo. bo. Kommunal Ser. 1 unk. 1910 Frk. Hyp.-Kred.-Ber. 6.15.19,21*27,31,34,35*39, 42 " 40 u. 41 unL b. 1910 . bo. priv. v. 1903 steuerfr. bo. conv. unif. v. 1903. 4rtibl«l» §"it »schaff.Masch.Pap 137.30 dieue Boden Ä. G. 119.50 Brauerei Bmdtng. 196.50 . ytnnmget. ! 129— bo. PC./HL 130— ’ Kempst . .123 50 e Mamzer AkL 200— Acttenmcyec 119.50 \ eiern(Doerr.) 20o— ü ergeb . . —— Zement!. Karlstadt, 124— G,eui. Bad. zinilin 533— BietU.Silb.Bc. 123.90 " GrteSh. Gieklr. z59. - „ Liber: . . 468— DL LtL Telegrapq 127 3j iiieltc. Böse r>orz. —— Lllgem. Beruu 269.40 " Laqmeyer . 126.10 ’ Schuckect . 162.— , Ltem. L HalSke 241.25 bo. v. 1889 bo. v. 1891 do. v. 1886 . do. v. 1895 . Liffabon v. 1886 . L8lontv*Geiellschast M. 600 1200 10 10 . . DL 600 1200 8*/,'87, SOL 1000 87,1 9 bo. v. 1902 uni. b. 1910 . do. v. 1896 Foor. *Anl. unk. b. 1906 . . . bo E.*B. u. Allg. AnL bo. LandeSkultur.Rente bo r.-B.-Anl......... «inner SL*«nL v. 1888, 92, 99 . VT do. v. 1896 uni. 1912 . bo. v. 1902 unk. b. 1912 fiamburaerSt.*«nl.amrt.l900u.l909 . * . 0 bo. bo. d.1887,91,93,99 titS3 3 3 5 61 Ä2 ?S»= *52 2 W ^613« 3 2 2 c "■ Sf 5?. LSI 2 »-2 £ 61 ?? 5 o 5^ a -DZ S Cf? r* a crE* '-- 9 S P?)- o-n w 72 53 E SIS 9- 6) S E 2 s s 2 3 5 2 5. 5L3 -. 2. sa rt 3* 5 5 öS*' = » F AA Z 33» o <—j r a S®_„S a L? Ö3ft5 ?a 3 S tö er }5 5 2 K 3 53 ^=9 xü-S* «i o 3 2 9 -53« o ($) 61 p.A gs.gi^ ~'S L? 3 2 s- s* 529 @a 7/£ *«■ 8 52 3 o <Ä ÖMMM 2 61® 2 3. 3 m Mp E(')S 2 ©s-r 2, Sc; £2. 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In per die Nerikale -erannvvrtlich zu ma .rwate Aeußerung in rllie — warum mai ^Uver mit dem ba. 2 S’tiS' Sffls Sad)s:$pi([e Aus München : • n>o Hans Sachsen Ri* "ft™ M ;■ J;'lmiud)t, bieftg : 'M. h°bm : !„/'e »ffitftiü g)ÄS&< flrud> gewidmet hat nchen "Heaters >.• f h'J^ben' M •-ngitd r. ' • Kben Krr.' ;15Ä «HÄ : ® tianubit,,5iotte' '"1:;’£^aumad)3ebllö( ^-t-Uiel h lUEn i sr-x:K«: ;;ritn tiun,. Teufel -5S*litn ZrA? m 5<»^)©61 s ä» t? 2 „ 7a>Si3~3 a CD a^g öl - =• - = - 3 co O ~ 3 Z^L 2 ^2.&^g'g^ro *^9 s E".. 3 o 3 S^61 aj=s X*2.ra 9 =Z= = = = S1 2.q rt 2.ö5.s' tiß?yw S"4Pc*3X S5.®2t 2.-A" L 5* -es —ö= -2 2 ’&S ?c - 5 S. 9»3S§*2 —. —. —- 3 K -• ,s- X -a E "3 O='E E 3 3 3 5=03=° 3^ZZ,3 & F-§-Z 5®2." 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