Donnerstag, 17. (Moder 1912 <62. Jahrgang Erstes Blatt GietzenerAnzeigel Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. schon Buckland in früheren Zeiten einzelne Gerätschaften entdeckte. alle Vorratskammern und Werkstätten in Höhlen, die ins Eis l forschten die berühmter: Höhlen von Govcr in L>üdwales, wo '' sonder- schon Buckland in früheren Zeiten einzelne Gerätschaften entdeckte. gehüllt I Z betrug 1400 Kilometer. Tie Fr am hatte also sowohl zur Erforschung des höchsten Nordens, als auch des äußersten Südens gedient. Am Scklust des Vortrags folgte man noch einmal an der Hand kinematographischer Bilder der ganzen (Spedition. Tie Südpolexpedition war nickt nur eine hervorragende sportliche Leistung, sondern sie hat auch einen besonderen wissenschaftlichen Wert. Hal doch Amundsen das Land durchquert, das früher Australien mit Amerika verband, und das jetzt zum größten Teil im Weltmeer versenkt ist- Man hat dort auch Spuren von Pflanzen gefunden. — Vorgeschichtliche Höhlenmalereien in England entdeckt. Aus London wird berichtet: An den Wänden der sogenannten Bacons-Höhle in Wales ist den Professoren Breuil und Sollas eine interessante Entdeckung geglückt. Sie sanden hier die ersten prähistorischen Höhlenmalereien, die bisher in England bekannt geworden sind. Die beiden Gelehrten durchVezn q Beck. gehauen wurden, untcrgebracht wurden. Es macht einen baren Eindruck, den Expeditionsschneider in dicke Pelze in seiner Werkstatt arbeiten zu sehen. Die Temperatur in diesen Höhlen stieg selten über — 20". Tas Fleischzelt mußte noch mit einer dicken Sckneemaucr gegen die Angrisse der Hunde verstärkt werden. So kommt allmählich der südliche Winter, der alle Bauten in einen dicken Sckneemantel hüllt. Tie Zeit wird damit verbracht, diCAnsrüftung der Schlitten usw. zu vervollständigen. So kommt der 8. September, an dem zum ersten Male die Temperatur — 30° beträgt. Tie Menschen können in ihren Pelzen ja noch liefere Temperaturen aushalten, aber für die Hunde ift dies die äußerste Grenze. Der Aufbruch geht also von statten, aber nach kurzer Zeit wird es wieder kälter, so daß man zur Umkehr gezwungen ist. /Endlich am 20. Oktober konnte man endgültig ausbrechen. Tie Hunde durften sich noch einmal tüchtig an frischem Seehundfleisch laben und so aus die schmale Zeit vor- bcreiten. Am 6. T-ezember wurde der höchste Berg von 3360 Meter erreicht. Am 13. Tezember besand man sich in 89" 37' südlicher Breite. Tas Ziel mußte also am nächsten Tage erreicht werden. Am 14. Dezember, nachmittags 3 Uhr, wurde die norwegisckie Flagge aus dem Südpol ausgepslanzt; das Bild, das den Augenblick darstcllt, wurde mit lebhaftem Beifall ausgenommen.^ Am 17. Dezember wurde die Rücksahrt angetreten und nach 39 Tagen erreichte man den Ausgangspunkt wieder. Alle Niederlagen wurden noch aufgefunden. Tic Entfernung, die zurückgelegt wurde. In der Bacons-Höhle, wenige Meilen westlich von den sogenannten Mumbles sanden sie auf der rechten Höhlenwand, etwa in Höhe der Äugen, eine Reihe roter horizontaler Streifen. Tie Zeichnung stammt aus der Periode von Aurignac und weist Aehnlichkeit mit den Höhlenmalereien von Font de Gaume in der Bordogne auf. Bisher waren in England noch nie Spuren der Kunstbetätigung' des vorgeschichtlichen Menschen entdeckt worden. Die Funde in Wales bilden eine interessante Ergänzung der Entdeckung in Süd- (Tienstag und,c Presse immer noch von der Zwiespältigkeit der russischen Politik und leitet aus ihr alle Besorgnisse her. Für uns Deutsche werden in diesem Augenblick, wo überall die Börsenteufel ihre Opfer suchen, von zuständiger Stelle einige wertvolle und erfreuliche Feststellungen gemacht. Der deutsche Geldmarkt, der den Erschütterungen durch Frankreich und England bei der Marokkokrisis Stand gehalten hat, leistet auch heute eine größere Widerstandsfähigkeit, als diejenigen der anderen Staaten: TeutfchlandS Fiuanzkraft in der Marokkokrisis und bei der heutigen Lage. Im „Bankarchiv" ergänzt Dr. Karl Hel sf er ich, Di rektor der Deutschen Bank Berlin, seine Ausführungen au dem Münchener Bankiertag in einem Artikel über Deutschlands Finanzkraft in der Marokkokrifis. Er weist u. a. darauf hin, daß die Kurse der maßgebenden Staatspapicre in der kritischen Zeit in Deutschland weniger stark gesunken sind, als in England und Frankreich und begründet «dieses mit Gegenüberstellungen der Kursentwicklung der Staatsrenten dieser Länder. Danach hat im kritischen.Monat Juli 1911 der Kursrückgang bei der deutschen Reichsanleihe 0,82 Proz., bei der französischen Rente 2,82 Proz. und bei den englischen Konsols 3,32 Proz. gegenüber 1910 betragen. Ebenso wie die Kurse der Staatsanleihen haben die Zins v e rh ä lt n i ss e in Deutschland eine größere Wider st andsfähig- keit bewiesen. Im Monat September 1911, der infolge der Börsenliguidation die schwerste Belastungsprobe für den Geldmarkt darstellte, war der durchschnittliche Pri- gegenzuschauen, wie sich auch unvorhergesel^ene Ereignifte gdlaltcn sollten. Endlich ist auch d i e p o l i t i s ch e L a g e h ö ch st g ü n st i g für die Erhaltung des Friedens Europas. Für „ns ist vor allem das Bewußtsein ivichtig, daß wir stark genug sind, daß die Stimme Rußlands, überall, >vo es nötig ist. Gehör findet und daß wir dadurch genugsam gegen Ansckstäge, die unteren Inter eßen jumibcrlaujen, geschützt sind. Nicht minder beruhigend ist auch, daß die allgemeine politische Lage in Europa keinen ernsten Grund zu auBcrorbcntlidKii Befürchtungen bietet. xhrieg führte. Reiche Ernten und andere Bedingungen heben nicht nur das Wirtschaftsleben des Reiches, sondern geben auch dem 1 Sck>atzamtc die Möglichkeit, mutig und ruhig der Zukunft enl- Deutscher Reich versichern«! ist v. Kämpf kandidiert wieder. In einer Versammlung der fortschrittlichen Vokksportei in Berlin wurde am Mittwoch abend der bisherige Reichstagsabgeordnete Kämpf zum Kandidaten für die bevorstehende Ersatzwahl im ersten Berliner Wahlkreis wieder auf gestellt. Kämpf hat die Kandidatur angenommen. e Die Zentral-Auskunftsstelle für Auswanderer in Berlin W. 35, Am Karlsbad 10, hat im dritten Vierteljahr 1912 (1. Juli bis 30. Septembers in 5176 Fallen Aus- hmft an Auswanderungslustiae erteilt und zwar in 4300 Füllen schriftliche und in 676 Fällen mündliche. Beantwortet wurden insgesamt 6679 Anfragen aber die verschiedenen Auswanderungs-Gebiete. Davon bezogen sich 3007 auf, die deutschen Kolonien und zwar auf Deutsch . Südwestafrika 1010, Deutsch-Ostafrika 580, Kamerun 128, Togo 52, Samoa 70, Kiautschou 84, Deutsch-Neuguinea 42, , die Karolinen, Palau und Marianen 14, aus die afrikani- ] scheu Kolonien im allgenreinen 193 usw Unter den fremden Auswanderungs-Gebieten steht Argentinien mit 719 An- ' fragen an der Spitze: dann folgen Kanada mit 414, die Bereinigten Staaten Don Amerika mit 409, Süd-Brasilien mit 393, Mittel-Brasilien mit 171, Brasilien im allgemeinen mit 147, Chile mit 103, Nieder!andisch-Indien mit 47, Eng- land mit 45, der Südafrikanische Bund mit 43, China urrd Rußland mit je 41, die Türkei mit 39, Aegypten mit 38, ■ Frankreich mit 31, Mexiko mit 28, Italien mit 25, Queensland mit 24, Uruguay mit 23, Rumänien mit 22, Oesterreich-Ungarn mit 21, Paraguay mit 20, Bolivien, Marokko und Bruisch-Jndien mit je 19, Spanien mit 18, Nord- Brasilien und Süd-Australien mit je 16, Peru, Japan und die Schweiz mit je 13, Neuseeland mit 11 und Dhcaraauo mit 10. Ausland. Zum Anschlag auf Roosevelt. Der demokratische Präsidentschaftskandidat Wilson hat wegen des auf Roosevelt verübten Anschlags, und weil mich Präsident Taft erklärt hat, er wolle die Kampagne nicht sortsetzen, alle Wahlreden in Chicago abgesagt. Roosevelt las am Dienstag bis spät abends. Die Aerzte haben erklärt, sein Befinden sei zufriedenstellend, obschon die Temperatur ein wenig über normal ist. Wil To'urerstag, be* 8t!ta| m schie Kuna von Tarabosch. Die Nordarm ce unter General Wukotitsch setzt die Operationen gegen Berana fort, dessen Besatzung gestern durch 15 00 Arnauten aus Kossowo v e rst ä rk t worden ist. Die mittlere Armee rüstet sich zum Marsche von Tuzi nach Skutari. Der Sultan bat an die Kommandeure der fünf türkischen Armeekorps solgendes Rundschreiben gerichtet: „Ich, euer Herr werde währe nddeS Krieges untcreuchseinunddieDewegung leiten. Wir alle ziehen es vor, zu sterben, ehe wir die Ehre deS osmanischen Volkes beflecken lassen." Bulgarien. Der „Tanin" meldet, das; die gestern zu beendende Konzentration der bulgarischen Streitkräfte infolge Mangels an Transportmitteln erst in einigen Tagen abgeschlossen wird. Bulgarien zog seine Truppen 25 Kilometer von der Grenze ins Innere zurück und räumte mehrere Grenzblockhäuser unter Zurücklassung von Vorposten. Das österreichische Rote .Grein beschloß, nach Montenegr > ein Feld spi tal von fünfzig Betten mit zwei Aerzten, fünfzehn Pflegern, sechs Pflegerinnen und reichlichem Sanitäts und Spitalmaterial für Cetinie zu entsenden. Außerdem, ist .eine Feldambulanz, bestehend aus zwei Aerzten, sechs Pflegern und Sanitätsmaterial für Podgoritza bestimmt. Nach Bulgarien soll eine Feldambulanz mit zwei Aerzten, zchu Pflegerinnen und reichlichem Sanitätsmaterial ent sandt werden Dem ottomanischen Noten Halbmond wurden bereits vor vierzehn Tagen Verbandsmaterialien im Betrage von 5600 Kronen übermittelt. Weitere Sendungen sind zugesagt. D-er Präsident des Bundes wurde ermächtigt, für die nn Laufe der Ereignisse nötig werdenden Hilfsaktionen Mittel der Gesellschaften bis zu dem Betrage von 150 000 Kronen zu verwenden. Der iialienffch-türftfche ftricbcnSbcrtrafl. Die „Tribun a" stellt fest, daß der Abschluß der Friedenspräliminarien von ganz Italien mit aufrichtiger Genugtuung ausgenommen werde. Der Frie- chensvertrag werde Italien hinsichtlich der Souveränität ckber Libyen die Anerkennung der Mächte verschaffen. Italien habe seinen Erfolg durch seine Festigkeit wohl ver dient, womit es bis gum letzten Augenblick dem Vorgehen der Regierung .gefolgt sei. „G i o r u a l e d'I t a l i a" sagt, daß der Erlaß, den der Sultan heute abend unterzeichnen werde, sich an die Be- wohnn Libyens wendet, und erkläre, daß der Sultan über keine Mittel mehr verfüge, sic zu unterstützen, und day er dem Kriege, der für sie und ihre Familien vernichtend und für die Türkei gefährlich sei, kein Ende machen könne. Zu ihrer -eigenen Wohlfahrt gctvälrrc er ihnen daher Autonomie im weitesten Umfange. Die „Tribmta" meldet aus Tunis: Enwer Bey schrieb einem französischen Journalisten, per als Gast im türkischen Lager geweilt hat, er fei erkrankt und gezwungen, Kokain Einspritzungen zu machen. Hinsichtlich des Friedens verbarg er seine Mißbilligung nicht aber er erklärte, daß er, falls er znrüügerufen werde,' trotzdem gehorchen werde. ' ' Freitag, vroken s Vortrag des Die Wa stellty 8« tiefer Ak t Same . . . Ftschverstetgerung findet am SamStag bei den Teichen an der Haltestelle Schifsenbcrg statt. drei r Xn i.1? h kL“ r-’ $ ff -nmuxtc ein hiesiger Atmifmamt i / ^lL^aUc.Vflr-*u,amm(m bei ihm erschienen und Kl einigketten einlaurten. Auffällig war ihm dabei, daß ^««5 -üfldnbjutant M ... D. August v. ? 'i'orben. »S«> 1 ür deimut- u yer unter dm io rimMat F ey md Tarnen E ^^nitzungde Ttobt einen LorM niiD über tue ö frcidireitffll^6 reifte rckze •3"“' nittidW*" ,,7bciterflmnl^'§ ■tu-’hihrungai ianv Ertrag des Kirgc Zntttklic. >i;na dtt landMii eignen Ersabruiigen ipjjnf große Äittel o Wn Friedhösen eine mgepaßte Knedhof WanS h^niDg ”°«uts 3o f "“N Die Deutsche Erdöl-Aktieu-Gesellschaft bestreitet in einer längeren Erklärung, daß sie durch den Abschluß eines Vertrages mit der Deuts ch--Amerikani.schen Petroleum-Gesellschaft in Gegensatz zu den Absichten der Reichs- regierung, betrcffetrd die Errichtung eines deutschen Petroleum-Monopols gesetzt habe. Die von der Reichsrcgierung verfolgten Absickften bei der Errichtung eines deutschen Petroleum-Monopols gingen dahin, die Gefahr der Beherrschung des deutschen P et roten >n Marktes durch die Standard Oil Company und ihre Tochtergesellschaften abzu- wcnden. Zu diesen Absichten der Reichs regier ung standen die Abmachungen, die die Deutsche Erdöb-A-G. mit der Deutsch-Ameritanisck-en Petroleum-Gesellschaft unter gewissem Vorbehalt igetraffen habe, in keinem Gegensatz, sie erscheine vielmehr geeignet, die vorerwähnten" Absichten der Reichsregierung im Vertragswege zu verwirklick>eu, ol>ne daß es eines gesetzlichen Einschreitens bedürfe. Das Abkommen erlösche übrigens in dem Augenblick, in dem das Reicksgesetz in Kraft trete. 91ad) der „Frkf. Ztg " hat der Konzern der Deutschen Erdöl-2l.-G. grmrdsätzlich seine Zustimmung zum Beitritt zu der neuen Michs-Moiio- polgesellschaft ertiärt, wenn in der Verwaltung Parität Mischen beiden Gruppen beftetyen wird. Sonach ist zu hoffen, daß die Gesellschaft doch noch unter allgemeiner Beteiligung zustande kommt. Wie die „Tribuna" meldet, wird der Sultan gleichzeitig mit der Veröffentlichung des Erlasses über die Auto- nomie Libyens seinen V e r t r e t e r für den Schutz der tür- kischen Interessen ernennen Dieses wird, wie das Gior- nale d'Italla" niitteilte, C h em s ed d i n B e y sein,"dessen Gehalt von Italien bezahlt ^wird, und der seinen Wohnsitz in Tripolis nimmt. Die «kirchlichen Beamten sollen w>e ui Bosnien durch den Scheich Uel Islam ernannt werden. Wie die „Tribuna" meldet, würde Italien auf ben Erlas des Sultans ebenfalls ein Dekret veröffentlichen, das namentlich an pie Araber gerichtet ist und vollen Straferlaß denjenigen gewährt, Hie gegen Italien - gelampst haben, vorausgesetzt, daß sie die Waffen nieder- lestten. Diejenigen, die Widerstand leisten, sollen al« Aufruhrer angesehen werden. Weiterhin werde der Sultan ein ^rode veröffentlichen, in dem den Bewohnern der a g a i l ch en Inseln voller Straferlaß gewährt nnrb und umfangreiche Garantien für die dort durchzuftihrenden Reformen geboten werden. Hierauf solle dann d-r eigentliche ,vriedensvertrag unterzeichnet werden Der c* M'schnitt des Vertrages behandle die Ein- stellung der Feindseligkeiten, der zweite die Zurückziehung der Uirkischeu Truppen aus Libyen und der italienischen Truppen von den ägäischen Inseln. Die Räumung der ^nseln werde jedoch nur jiad) der Räumung Libyens er- lolpeii Die Türkei verpflichtet sich, den Waffenschmuggel aufzugeben: loahrend Italien sich verpflichtet, der internationalen Verwaltung der türkischen Delle "Publiaue für den aus den libyschen Einkünften ftarnmertben Teil auf zu kommen. Durch die Unterzeichnung des Vertrages sei ^"Slage tote vor dem Kriege wiÄ»er hergestellt für ^ bti6OeT^9^. rnic lur t>ie italienischen Staatsangehörigen in der Türkei. Uitfcrc Warcucinfuhr aus den Balkanstaaten wird durch den Krieg zweifellos stark beeinträchtigt werden Sv vSiä.S?;5 S..K b« ein- und ZabatouifSricÄn™ uS mÜ An» Stadt und Land. Gießen, 17. Oktober 1912. ** Tageskalender für Donnerstag, 17. Okt. 1. ©orte a g des St auf m. und deS OllsgewerbeoereinS: Tr. Ernst cf?e\ycrI,',n,: ,2'u türkischen Kriegslager durch Albanien. Abends Uhr in der Uiiiverfitäts-Aula. Fortsch r.-p o l. B i l d u n g ß v e r e i n: Dortrag von Lehrer Kinkel-Langen: Die Ausgabe des Liberalismus. Abends d /4. Uhr tm L>otel Schütz. rr ’n usschub der HauptauSschußverbände. Lessentl. Versammlung mit Vortrag ü Angestellten- v e r s, ch e r u n g. Abends 9 Uhr im Hole. ^oßherzog. '* In Aitdienz empfangen wurden vom Großherzog am Mittwoch u. a. die Pfarrer He derer von Rieder-Florstadt und Steiner von Deckenbach. Ordensangelegenheit. Der Groß Herzog hat am 28. September d. Js. dem Baurat Prof. Dr. Albrecht Haupt zu Hannover die Erlaubnis zur Annahme und zum Tragen deS ihm von dem Fürsten zu Schaumburg-Lipoe verliehenen OffizierS-EhrenkreuzeS des Schaumburg-Lippischen HauSordenS erteilt. " Justizpersonalien. Der Großherzog hat dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Seligenstadt Ernst Fricker und dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Gießen Ernst Cramer den Charakter als Amtsgerichtsrat erteilt. •• In den Ruhestand versetzt wurde der Schreibgehilfe bei dem Amtsgericht Ortenberg Gerichtsschreibergehilfe Aug. Decher aus sein Nachsuchen, unter Anerkennung feiner lang- jährigen treuen Dienste. _.** Lebrerpcrsonalien. Ue&crtragcn wurde der ^chulamtsaspirantm Emma Appel aus Mainz eine Sebrtrin- 'telle an her Gememdeschule zu Ober-Olm. In den R u he st a n d 5Lr!^^Urrbc ^^bver an der Gememdeschule zu Bmuerschtvend scm Nachmchen, bis zur Wiederherstellung seiner Geiundhett. ^.^edigt und ie Gemeinde Bro - inesncuenSä >if Negierung vvni .i! führen, da für bi richt genügend R r914 die Zahl der 'Gemeinde forderte mues, ba durch ben rie ('lemeinbetafie j te Ausschuß Usin In liebereinstimmung mit dem bulgallfchen und griechischen Gesandten unverzüglich zu verlassen Dom montenegrinischen .Kriegsschauplatz werden keine sehr zuverlässigen Meldungen verbreitet. Die Montenegriner wollen die Stadt Berana eingenommen haben, die Türken wollen 8000 Montenegriner bei Krania zerstreut" halben. Berana von den Montenegriner»» genommen? Podgioritza, 16. Okt. Die Montenegriner nahmen nach zweitägigem Kampfe Berana, machten 700 Gefangene und erbeuteten 14 Geschütze. 8000 Montenegriner zersprengt? Meldungen aus türkischer Quelle zufolge sollen vier türkische Bataillone in der Gegend von Krania .8 000 M vnlenegriner zersprengt haben Wie verlautet, erlitten die Montenegriner bedeutende Verluste; man ^spricht von 600 Toten. Grausamkeiten btr Montenegriner? Nach einem Berichtdes Kommandanten von Sku- Lari ließen die Montenegriner bei ber Einnahme von Tuzi alle verwundeten türkischen Soldaten über die Klinge springen. Auch hätten sic bei Tuzi und Berana auf die von der Flagge des Noten Kreuzes gekennzeichneten Hospitäler geschossen. Ferner sollen sic bei dem ersten Gefecht Dum-Dum-Geschossc verwendet haben. Die Großmächte sind darüber von der Türkei verständigt worden. Der letzte serbisch-türkische Kamps. Aus Belgrad wird gemeldet: In den Kämpfen bei R i st o - Watz wurden sechzig Serben getötet und hundert verwundet. Die Südarmcc unter General Martinowitsch besetzte nach kurzem heftigen Kampfe die wichtige befestigte Stellung am Berge Muritsch gegenüber dem Berge Tarabofch. Tie montenegrinisch^ Allillelle vollendlle die Vorbereitungen zur Be- „„t7.?,U, für Notwendtgkett -ettgemaßer Zugeständnisse an die'demo- kllittschen Parteien ein. Fürst Lichnowsky ist al« eifr^er Publizist rur etne friedliche A u sei n an d erse tz u n o zwischen Deutichlaiid und England eingetreten * 9 Die ,,Morgenpost sagt: „Fürst o. Lichnowsky ist ieder- ^ett eisiges und tätiges Mitglied der Reichs- u^d oreikonservativen Partei gewesen deren punkt er namentlich auch ,n der Pol en - raoe Energie unb entfd^IKit ^treten flTOBer KnorrWH ni!ük boE^n wcrdc Scbcnfall» '°°r n,d,t eine W-t.c ifreiA Ausschuß Usingen lehnte den Neubau ab, da das }(eine moderne gliche ohne J(norr—Suppen vnd Bouillon -Würfel Modes Total - Ausverkauf wegen Aufgabe des Geschäfts Hüte, Sam t ,Seide,Fl ügel, Bänder usw. in bekannt L Qualitäten zu allerbiliigsten Preisen. Hüte werden garniert M. WAGENBACH Wetzsteinstraße 38 esoi Wetzsteinstraße 38 I)arm*tüdtcr Pferde-Lotterie Ziehung am 23. Oktob. 450 Gewinne L W. von 15 000 Mk. Hauptgewinne i. W. v. 4000. 2000 Mk. ferner 10 Pferde od. Fohlen i. W. von 5800 Mk. so w. 438 Gewinne i.W.v. 3200 Mk. Lose ä 1 Mk. (Liste und Porto 20 Pfg.i d. I F Ohnacker, Darm- ntadi, u. alle bekannt Verkaufsstellen. [hv*,'i0 Karl Nie Welt setzte. 88-90 42-43 77-84 31-35 65.00—69.50 66.50—69.00 87.00-89.0) 68.00—^0.00 86.00—89.00 68.00—70.00 ZL ntlicher Teil. Mk. 110—113 103—110 97—100 oßherzog hat dm istadt Ernst Frick« Gericht Gießen (bfi itStat erteilt urbe der Schrcibgehili! Sschreiberyehilfe Auz. irkennung seiner lang» Mk. 66-68 60-65 57-59 86.00—89.00 84.00—87.00 Noll fleischige Schweine von 8G—100 kg Lebendgewicht......... NoUNeischige Schweins unter 80 k? Lebendgewicht........ LoUsleischige Sch weine von 100—120k; Lebendgewicht.......• NoUfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht..... - • wurden vom Trotz« Pfarrer heberer dm Meckenbach. ’er Großherzog V: it %rof. Dc. Sllbict ' Annahme unb i Schaumbiirg-Llpyr haumburg'Lippiichen Land. 17. Oktober 1912. 'N 17- CfL L Dor« wevereins: Tr. tzrnk, ^ger durch Albanivi. n: Vortrag von Lehm Liberalismus. Sibenbi «sschußvrrbände. ib' Angestellten. i oßherzog. flterteistetaiillrGötailail 5. Geländereiten am 18. Oktober Versammlung 3 Uhr nachm. m Ahbach, Ausgang nach Dutenhofen. Zuschauer 3 Uhr nachm. Lahnbrücke bei Dutenhofen. (6956) v. Struenfee. märttc. fc. Frankfurt a.M. Diehl, o'-Mar ktberi cht vom 17. Oft. Auftrieb' '•> Ninde^ banmte *Ccb(eii 27, Bullen 1, Rüge und Färsen 47, Kälber üm, Schafe 4*^1 Schweine 18ö7. Tendenz: Ochsen nahezu .geräumt, Stoiber lind Schale levycm, auSoerkaust, Schweine langsam, bleibt Ucbet,Ianb‘^relfl^it|100^|b Lebeno- od)ia.yt- gewicht Bekanntmachung. Sßeacn Vornahme von Kanalisationsarbeiten wird die Kteis- straucnortsdurchfalM in Wieset! von der ^rabenstraße bis zur Schulstraßc für den Fuhrwcrksvcrkchr von b 'iitc ab gesperrt. Aller Verkehr ist durch die Grabcnstraßc, Miccstraße und Schulstraßc 8U QHe 6 e n, den 15. Oktober 1912. Großherzoqltcheö Kreisamt Gießen. Dr. Usinger. Eingesandt. Gießen. Tas Eingesandt in der vorgestrigen Nummer des Gießener Anzeigers veranlaßt den Unterzeichneten zur folgenden Erklärung: Es ist richtig, daß ich auf dem von mir aufgeschlagenen Gerüst am Turm der Stadt.kirche empor ge stieg en bin Es ist aber nickst richtig, baß dies dte Folge einer Wette gewesen ist. Wohl richtig ist, daß von einigen Bekannten von mir als ich ihnen meine Absicht kund tat, demnächst die fragt Kirästurmbesteigung vorzunehmen, dies angezweifclt und scherzhaft r.__mnn aehe eine Wette ein. daß ich die Besteigung ''Rl'T-: Kälvek. Feinste Mallkälber........... Dlittlere Mast- und beste Saugkälbee .... Geringere Mast« und gute Saugkälber . . . S cb a s e. Stallmastschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schale und geringere Mastlämmer...... S ch tue in». Zchach - Zimultanspiel -amotaa abend : 9 llbr im Wintergarten des Hotel §chiiv burd> den bcut'dicn 4; djndtmetftCT Spiel mann. E.mrmSvreiS tut ^tttsvi^er 1 M., mr 50 Big. Anmeldungen an den «chachvercin im Ca»^ Kramer. 1822 erbaute Schulhaus den Anforderungen genüge und die (Einwohnerzahl abnehme. Tie Regierung brachte darauf hin die Sache vor den Bezirks-Ausschuß. Sie stand heute zur Verhandlung. T-cr Vertreter der Regierung führte aus, daß aus schul- und bautechnischen Gründen der Neubau erforderlich sei, und ein Umbau des vorhandenen Schul- Hanses sich nickt verlohne. Ter Bezirksausschuß entschied, das; die Gemeinde Brandoberndorf binnen drei Wochen, vom Tage der Zustellung an gerechnet, ui erklären hat, ob sie bereit ist, die im unteren Stock des Sckmlhaufts befindlichen Wohnung des zweiten Lehrers zu einem Schul saal umzubauen. _______________ Kleine CagescbroniT. • Professor Golmer?, Leiter de? K 0 bürgt r Landkrankenhauses, erhielt vom Honig vou Bulgarien die Berusung, in leiten» der Stellung au' dem !iriegtzschauvla,; tätig zu sei». Lotmers, der gestern abend nach Bulgarien abgereift ist, ist im russtsch-;apanischen ßclüzug hervorragend tätig gcmckn. _ Zn St ö b 1 d) c n bei Halle a d. Saale mißhandelte em Arbeiter seine Frau butd, Fußtritte zu Tode und verletzte zwei Nachbarn schwer. Er wurde verhaftet. . 3 . In C r i m 1 g (Mark sind vier Kinder eines Arbeiters, die in einer Wohnung eingcschlossen waren und mit Streichhölzern spielteit, infolge eines baburd) entstandenen Brandes crftickt und erlagen den erlittenen Brandwunden. 311 Puris ist rm 66. Lebensjahr der aus Dien itammenbe Ingenieur Poppe, der burd) Errichtung ber ersten Druckluft- '.Hnitalt bekannt wurde, gestorben. Tein Millionen-Bcrmogen siel unglüdlicheu Börsensvelule.tioiien zum Crier. osevelk tsklndidat Bilfnit toeil Mk die Kampcmr ÄMgoabgesagl bnids. Tie 4e srtedenstelLend er normal ist. ItipettÄlo reine magnnni bonuni. zum L-iUtfluen Tagespreise für Wimerbedarf, frei Lie- terunn iu'S Haus. 108680 Tb. Bäulke, Wolsstraße 9 und Bismarckstr. 11 l Laden). Letzte 2lad>ricbUMU Tie türkischen Maßnahmen. Konstantinopel, 17.Oft. Tie Rescrvedivisioncn von E v »erum und Baiburt erbicltcn nunmeln ebenfalls den Befehl zur Mobilisierung. . _ - Ter K r i c g s m i n i st c r ivirb am sonntag na di .ibrumopci abgeben, um den Oberbefehl -u übernehmen , . r , Tic Regierung bat nunmehr ongeorbu daß bic g1 r \ ect>i) oje Tie Regierung hat nunmehr angcordn.'i. daß dte griechischen Schiffe, die Waren von nidugricdnschen Stansleuten enthalten, ireigelassen werden. Etwa 20 g riechst die >scknftc blnbcn im türfifdxn Besitz. . Ter Thronfolger ist wieder her cingetrosten. Skutar i, 17. Ott. Hier sind zwei türkische .LWilioncn angekommen. . Die finanzielle (knlschadigung ter Türkei. Konstantinopel, 16. Olt Nack sicheren Informationen ist bic Frage der Entschädigung für Tripolis ün Prowkoll von Ouchh so geregelt, baß sie in einer über iunfzi g 3 a br e stw erftredenben Iahrcsrente ber -lürfci auSgezahlt werben soll. „ Die Einnahme von Berana. Podgoritza, 17. Okt. Tic E i n n a h m c v^o n B cranu erfolgte gestern mittag. Die montcnegrinüchen -r.ruppen zogen unter dem Jubel der Bevölkerung in bic Stabt cm. Erbeutet mürben 14 Kanonen, viele Munition unb ttrnegs- matcrial sowie Lebensmittel auf zwei Monate. Tie Eröfinung ber Feindseligkeiten mit Serbien unb Bulgarien. Konstantinopel, 17. Okt. Honte vormittag 2 Uhr 32 Min. haben die Feindseligkeiten an der serbischen und bulgarischen Grenze begonnen. rm. D a r m st a d t, 17. Okt. Ter Scknffsschaukelbesitzer Adam Mahr erhielt in ber Nacht vom 15. Oktober, al-5 er in feinem ohmvag en schlief, einen heftigen Schlag mit einem schweren Gegenstand, so baß er das Bewußtsein verlor Als er wieder zu sich kam, bemerkte er, daß seine Frau mit einem bei ihm beschäftigten Mann, nanicns Nauck, vcrsckMunden war und ein Geldbetrag von 400 Mk. fehlte. auf gedient hat und noch beute bei b r '.*lrl solcher zurückzufchrecken, bei Bcstrigung ein Gerüstes, wie bas hier iraglid,, nid'i bi.- Red habe ich and) sonst fdion stets größere o>. an dem üniversit usgebäude. Ter Schreiber sich erst besser infonnicren sollen, ehe er Wundervolles, üppiges Haar ist die Sehnsucht aller Mädchen unb Frauen. Wer mit dünnem, schwachem Haar, öiovfschinncn u. Haarausfall zu tänw'en bat fei folgendes al an-end bewährte u. billige Nezcvi zur Miene des Haares empiobfen: Wöchentlich ein* maliaes Wasäien des Haares nut Z xicker**. tombiniertem Krtiuter - Shampoon P 1! ‘20 Ps.i, daneben rcacb maßines traitigeö Einreiben des Haarbodens mit Zuk- ker n Criginal = Krknter- l'afi:'« a**er 'Fl. 1 25) lind Zucker’« SuCAial-Krttn- te;-Haarnährfe(t iTofe ont In dcn Ruheüan. schale zu BvimersäMw WiederhersirlltMg leim -erstelle an ber äxnu' zu,Benshem m Lostchenden dv Pfarrer Dr. verk> if aufmerksam gemacht illparzers bramattsch^ voraussichtlich bie lep > tut Wintergartmde nm * JS? iS«! Diesjährigen ErMj u L Ec L, und A°lM°d ■r' ^.wud-rM-' S?°u" Es ;S5«‘* •X-3& ^eder. iwss ba,ut ••■«ÄÄfe I für lt|, bi- 6,Mt abÄ" 116 580, »„“'M«. 14, auf ktBUmea 4, ^71»" «P. imen mit & S1-' i/11 unb '* 11 Md SäC«4u, DetterauSsichten in Hessen <ür Freitag, den 1'. Cft. 1912: Wechselnd bewölkt, '.'lachlassen bei Wicbemt :a u- c:na ImJcr. rm Darmstadt, 16. Okt Der Hessische Verein für Heimat- und Wohlfahrtpflege hielt heute hier unter dem Vorsitz von Provinzialdirektor Geh Regte- rungsrat ?i e n eine, besonders von Bürgermeistern, Lehrern und Damen gut besuchte Versammlung ab, in der der i Begrüßung der .«reiSschulinspektor P^f- Freuzel-Darm- I fmbt einen Vortrag über die Zwecke und Ziele des Verbandes I iinb über die Wege, die zur teeidyung dmer Ziele zu trschreiten sind, hielt Unter den Zielen sind hervorzuhebcu leiseri Pflege ber .Kunst, Förderung des ländlichen Bauwesens, Erhaltung der Seßhaftigkeit, Regelung des land- wtrtschastlichen Arbeitsnachweises, Fürsorge für bic Land- arbeitersamilten, Förderung des Dorfhandwerks u. a. Seine h.--ssthrungeu fanden lebhaften Beifatt, auch der folgende Sonrag des Bürgermeisters Kr a f t - Trebur, erregte gleiches Interesse Er sprach über bic Anlage und Ausgestal- mnfl'ber ländlichen Friedhöfe und gab an Hand seiner eignen Erfahrungen und an Beispielen ein Bild, wie man oliiir große Mittel aus den alten vernachlässigten verwltter- ten Friedhöfen eine modernen und künstlerischen Ansprüchen ingepaßte Friebhofsanlage schaffen kann. Hessen-Nassau. (fc) Brandoberndorf, 16. Okt. Die Kgl. Regierung zu Wiesbaden klagte bei dem Bezirksausschuß gegen die Gemeinde B r au b o b e r n b or f wegen E r bau u nfl I eines neuen Schulhauses. Im November 1910 hatte Dio Regierung von der Gemeinde gefordert den Neubau aus- giführen, da für die 158 Schulkinder in den zwei Schulsalen nicht genügend Raum vorhanden sei, zumal im Jahre 1914 die Zahl der Schulkinder auf 164 steigen werbe Dte Äemeinbc forderte ein Hinausschieben des ©dju!bausneu* 50Ue.-. da durch den Bahnbau Grewenwicsbach—Albvhatncn anlafiung meines Tuns, sondern lediglich da-5 Pfl,dubewuM>«n, meinen Arbeitern zu ieigen, daß ihr Meiner, da-^waS er von ihnen verlangt, auch selbst tut, cbemo ww sich der Ornzrer nt der Lcküackn den ieindluben Kugeln genau so ansictzen wll, nnc er es von ieincn Um ergebenen ver l anat A Jingcianbtd hätte ine Nachricht in die Beißbindermeister. Donnerstag, den 17. Oktober 1912, abcndS 8-/. Ubr, Hotel Schüv $ortrag non Lehrer killkel-LWe« über DißAulgaMesLiliefalisis Gäste willkommen.__________________ Versicherung der Privataugestellten OeficntliduVer$ammtong am Freitag, 18. Oktober, abcudS 8l/2 Uhr, im große« Saal des Hotel Einhorn Vortrag des Herrn lloym-Zranksurt: Die Wahlen zur flnge= stelltenversicherung Freie -lutzsprache. DM/l0 ou dieser Versammlung laden wir alle Prtoat- angeslclltcii, Damen wie Herren, freundlichst ein. $rt Kch-AMii! »er „greien PerciiiiM«". Waribarg-Verein jnneer Männer) Aufführung des Volksbühnenstückes „Deutsch und frei“ von Superintendent Dr. Joh. L e hma n n^Freiberg unter Mitwirkung desV ereins-Posaunen- u. Geigen-Chon, in dem Festsaal Walltorstrasse Sb. Schüler-Vorstellung: Donnerstag, den 17. Oktober. Haupi-Vo^teHung: Freitag, den 18. Oktober, Eintrittspreise: für die Schülervorstellung 1. Platz 80 fte2. Platz 15 Pfg.: für die Haupt- vorsteUung 1. Platz 50 Pfg^.,2. Platz $O Pfg. Karten im Vorverkauf in dem Zigarrengeschäft von E. Heinz, Kirchenplatz 10, und abends an der Kasse. CITO« im Laden vermißt nrnrbe, was nicht verkaickt worden war. IT nnTgen Tagm beobad)tcte er nun, daß, als bic Frauen em k v'ften wieder an einem Darenstoß etwas herausgczogen worden , J Er ließ bic Frauen auf die Polizei usticren. Man lanb : rÄ nichts im Besitz der Frauen, wohl aber sand sub vm dem I einem dort stehenden Abiallcimer eine neu. Weit., sich vorb^ noch im Laben befunden hatte. Eine Haue iuckmng ergabt daß alle drei Frauen un Bentz von Waren sich t landen die in dem Laden des Kammanns vermiß worocn nocen 'Tic Daren trugen zum Teil noch die Geichaftsmarkc. Tie Sache wird ein gerichtliches Nachipiel haben. Kreis Friedberg. N i s b e l 16 Okt Vilbel besitzt einen Sprudel, ber außer .rh^lidi reidi an Mknfäurc ist In Frankfurt wird das > ^r nirl hmüM Da jetzt eine elektrische Bahn nach Berkcrs- P.m oebaut roub ba8 öor ben Toren von Vilbel liegt, unb ber V abnLu n^ch Bilbe? nur eine Frage der Zeit ist, hat das Bad - Frankfurt eine erhöhte Bebcutung ist?^o?vi a? in F rank furt ist auf den Gedanken gekommen, l-n SoS für ick »u erwerben Nur si.id manche tedinndK liS Ji ci iu übenvinben, audi ist die Frage der kosten noch I finYaVftdli da mancherlei Anlagen, so eine Pumpstation, ÄJÄS müßten Ta die Erwerbung des Bades auch im^nteresie der Stadt Frankfurt gelegen wäre, dar, man wohl onnehmen bab btc Stadt Enigegenkommen zeigen unb das ihr gc- bärige Belanbe bem önlig-Snft.Soibttal int B-riügung stellen etartmlurg unv Rhcinhcsicn. w Satin (labt, 1«. Okt. Der frühe« OrbenSknnzler lüaelabiutant ä la suite be§ Dcosther,b-,s ©eneralmojot • T August o. Herfs ist heute im 82. LebenS,ahre gc- Keine Arbeit mehr bei der Wäsche,wie Einseifen,Reiben unb Mtaicnblcicbe, wenn die Hausfrau Giotil zum Kochen der Wäsche nimmt. Reinigt u- bleicht die Wäsche ohne Mühe und ohne sie zu beschädigen. Giotil, nicht ni. anderen modernen Wasch' Mitteln zu verwechseln, lostet v. *,, Bakel nur 30 Pfg. Fabrikanten Hanauer Seifenfabrik I. Giotb, G. m. b. H. Niederlage bei: Wilbclm Waancr.GiestcwSteimrr.L) ___________ 1)^4'____________ Eckt westfälischer MkM-PuMrMtl im Anschnitt ver Psd.2vPfg. in Päckch.a7Schniile 10Pfg. MvilltrÄmonsbroi per Brot 30, SBroteSS Psg. Primli Pmcm-Brot reines Korn-Brot 2 Pfund 25 Pfg. <6010 emvnehlt stets frisch Ecorls Valleiskls nur Marktvlav 21 gegen über der Engelaootheke. Die beit, wl-hlschmeckendsten Hafervrävarate, wie öflferflorfrn 32 Pfg. voscrmrl 35 Pfg. hiifttgrützt Pld 32 Pfg. erbcUtcn Sie Weiß frisch bei Georg Wallenfels nur Marktplatz 21, gegenüber der Engel-Apotheke. 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