^at Die heutige Nummer umfa&t 12 Seiten. gen Preisen. jnm Empfange waren er- Luise. zessin Viktoria Luise teil. berbfuqermciftcr L ii b ke rasse 14 ist der Role Adlerorben vierter Klasse oer!iei?en worden.. Schlaflos nig sich gestern durchaus wohl fühlte, unternahm er auf dem Ätaatsbahnhof ein. schienen Prinzessin Viktoria für 10 am en. Tic Königin folgte, geführt von wcgischeu Thron bestiegen. Auster diesem besitze der König noch ,wei Brüder, den Prinzen Friedrich Karl, der mit einer Pein ordnung steht in erster Linie ein Vortrag von Herrn Rechlsanmalt «turmscls aus'Gr.-Umstadt über das Thema: „Tas Vereinswesen unserer Dörfer und kleinen Siebte und s:in Verhältnis zur Volks- fulhir". An den Vortrag wird sich eine Aussprache anschliesten. Tcr Gegenstand dari roobl aus allgemeines Jnieresse in den am Volkswohl iiuercffierten Kreisen rechnen, bildet doch das Ver- einslebcu einen wichtigen Teil im Dasein unserer dörflichen und Neinstädtischen Pevöltcrung. Geistige Anregungen mannigfacher Art, körperliche Betätigung, wie Sport, Turnen, Wandern, aber nicht minder auch seichteste Vergnügungssucht gehen von den Ver- zessin zu Schleswig-Holstein Sonderburg Glücksburg, einer Schweller der Prinzessin August Wilhelm von Preußen, vermähli ist und den 25jälingeit Prinzen Gustav. Ferner sind noch drei Schwestern vorhanden, von denen die älteste mit dem Prinzen Karl von Schweden, Bruder des Königs, vermählt ist. Hamburg, 15. Mai. lieber den Tod des Königs von Dänemark 'werden noch folgende Einzelheiten gemeldet: ® ilr*ochlli Hoffe r Kinderkleider und Schürzen berhofmeifter Frei- Tic Szene soll, ist nicht schwer zu erraten: die Gestalt des Cbcrft in ihrer seltenen Mischung von Güte und Jähzorn, von soldatischer Strenge und liberaler Menschlicksteit, von Störte und Schwache mit eins grell beleuchten, ihre spätere, wunderlich, sprung- haile Entwicklung klug Dorbereiten. Tas ist in dieser kurzen Szene vielleicht besser gelungen als im ganzen Stuck, und mit einem reinen Humor, der das Verhältnis des alten Herrn zu feiner Tochter sanft erhellt. Auch die Begreiflichkeit feiner Popularität in der Stabt wird durch diese Szene nur größer. Neue Detailzüge und Erweiterungen bringt serner die erste Szene des vierten Aktes. Gleich ihr Auftakt, das Gespräch zwischen dem Obersten und seinem Tiener, ist um mehr als die Hälfte ausgedehnt. -• - --s«we Mit folgenden Bemerkungen für die Aufführung schließt das Bühnenmanuskript: „Ter Verfasser erwartet von den Darstellern, daß sie die naheliegeitde Versuchung vermeiden werden, aus Liebe oder Haß die Persönlichkeit bestimmter Journalisten zu porträtieren. Eine Wirkung intrd) Masken, welche der Schauspieler viel gekannten Personen des wirklichen Levens entnimmt, ist fast immer unkünstlerisch: im vorliegenden Falle würde sie eine Kränkung sein, die er nicht nur den Urbildern seiner Maske, sondern auch diesem Stück zufügte. Teshalb wird die Regie angelegentlichst ersucht, beim Einstudieren diese Forderung des Versasters den Darstellern zur Berücksichtigung tu empfehlen." Ter Wert dieser Anmerkung für das Stück ist mit der Zeit und ihren Verhältnissen natürlich verflogen. Jrn allgemeinen besteht er nach wie vor, vielleicht heute mehr denn je. Uns freilich, denen die „Journalisten" bei all ihren hohen Qualitäten doch ein harmloses und historisches Lustspiel geworben sind, mag die leise Angst, die aus dieser Anmerkung ipricht, em unwillkürliches Lächeln entlocken. zeffinnen, dem dänischen Gesandten in Berlin und den übrigen Leidtragenden Vor dem Sarge ging der Krieger- verein von Travemünde mit Fahne. Bei der Ankunft des Zuges auf der „Tanebrog" gaben die Kriegsschiffe einen Salut von 27 Schüssen ab. Ter Sarg wurde in den Speise saal getragen, wo ein Kranz des neuen Königs Ehristian X. einen stillen Gruß aus der Heimat entbot. Kurz vor 12 Uhr ging die „Tanebrog" in See. Tie zahlreich am Ufer Ver sammelten entblößten stillschweigend das Haupt, während die Koniginwitwe mit den Prinzen und Prinzessinnen den stillen Abschiedsgruß wehmütig erwiderten. Eine Rede des neuen Königs vom Balkon des KönigspalasteS. Kopenhagen, 15. Mai. Auf dem Amalienberger Schloßplatz hatte sich eine Volksmenge von 30—10 000 Personen versammelt, als der M i n i st e r p r ä s i d e n t Berntsen auf den Balkon des Palastes Christians VII. trat und mit lauter Stimme ansri e f : König F r e d e r i k VII. i st tot, e s lebe K ö n i g C h r i st i a n X. Tie Menge begrüßte die Erklärung des Ministerpräsidenten Herr v. Mirbach. Kammerherr Freiherr v. Spitzettberg, Ober- bürgermeister Lübke. Nach herzlicher Begrüßung wurde die Fahrt nach dem Königlichen Schlosse angetreten. Am Gottesdienst, der heute vormittag in der Er-c lösertirche stattfand, nahmen das Kaiserpaar und Prin-» Jeider- Üilil imitiert fiele Farben eter 44 Pf. w Die erste Sühnenaurgabe von Freytags „Zonrnaliften". I Eine Entdeckung im A rchiv des Mannheimer Hof- und N a t i o n a l t h c a t c r s. Friedrich Rosenthal, der Dramaturg des M a n u h e i m c r ff hoi- und Natioiialtheatcrs, hat im Tl)eaterarchiv, bein der hunderl- s dreißigjährige Bestand seiner Bühne das Glück eines seltenen Sieichtnms gibt, die erste Bühnenausgabc von Frehtags „Jour In al ist en" entdeckt, die in keine Gesamtausgabe der Werke auf- benommen ist. Es handelt sich um eine Fassung ans bem Jahre * 1852, über die Friedrich Rosenthal im 2. Mai-Heft des „Li- lcrarischeu Echos" einen bemerkenswerten Aufsatz veröffentlicht Rosenthal schreibt u. a.: Bekanntlich sind die „Journalisten" in ber Einsamkeit seines thüringischen Landhauses im Sommer 1852 sehr schnell entstanden. Rasch gelangte das Werk zur Versendung on die Bühnen und am 10. Februar 1854 wurde es auch in Mannheim aufgefülsrt. Tas an die Bühnen versendete Buch trägt den Vermerk . Vühnenmanuskript" und wurde offenbar für die ausschließlichen Zwecke des Theaters gedruckt: es ist nicht ersichtlich, ob cs ber spätere Verleger Frehtags, S. Hirzel, herausgegcben hat, denn tJ verschweigt jede diesbezügliche Ankünbigung. Wichtiger als diese Aeußerliäikeiten erscheint ber Inhalt des Buches Hier ist • i ica ein Fünftel mehr an Text, als in den gewöhnlichen, bc kannten Ausgaben. Hier ist die Charakteristik durchweg breit buriger als dort. Manche Züge sind vertieft, anberc venvischt. l:rst unb Iba Zu der üblichen bekannten Regicbcmcrkung kommt . ^inzu: „Hinter dem Obersten eine ärmlich gekleidete Frau". Der Oberst unterhält sich mit der armen Frau, die ihn um ) >ie Vormundschaft über ihre Kinder bittet, was der Obern ihr lujagt, inbent er ihr scheltend unb poltcrnb ein Geldstück in bie , r'Mitb drückt. „D a tt e b r o g" getrag dem Großhcrzog von Mecklenburg-Schwerin, mit den Prin- — V o l ks b i l d u n g s r a g. Ter Rhcin-Mainische Verband Volksbildung hält am Sonntag, den 19. Mai, vormittags Uhr, seine diesjährige Mitgliederversammlung in Frankfurt Main im Bereinshaus Stiftstraße 32 ab. Auf ber Tages- Liebigs Bote W® Zum Tode öes Königs von Dänemark. Die Begleitumstände des Todes König Friedrichs standen im Einklang mit feinem Leden als schlichter, allein Prunk abgeneigter Mann. Er Ivar von einer längeren Reise zuruckgetehrt, die er zur Heilung seines Lungenleidens unternommen batte, und hatte abends, gegen 10 Uhr, ohne Begleitung noch einen Spaziergang gemacht. Hierbei wurde er von einem Unwohlsein befallen, dem bald danach | der Tod folgte. In den 6 Jahren seiner Regierung hat l Friedrich VIII. sich die Liebe seines Volkes erworben. Er [ war ein stiller, freundlicher Charakter, der den demokrati- I scheu Strömungen in seinem Königreich milde unb ent» | gegenkommend ihren Lauf ließ. Als er bei dem letztjähri- geit Jubiläum der Stabt Odense auf Fünen eine An- j iprache hielt, sagte er unter anderem: „Ich sehe in der Begeisterung der Bürgerschaft einen Beweis • dafür, daß man in Odense und auf Fünen nicht die Abschaffung des dänischen Königstunis wünscht. Alle, die mich kennen, wissen, öaf) kein Her; wärmer für unser geliebtes Vaterland, seine Zukunft und für das dänische Volk schlägt, als das meine. In den letzten Jahren sind die Zeiten für mich hart gewesen; sie haben aber, wie ich glaube, anderseits die gute Wirkung gehabt, daß alle, auch die letzigc Opposition, gesel-eu haben, daß Dänemarks König gesunden demokratischen Reformen nicht hindernd im Wege steht, von rocldter Seite sie auch kommen mögen." Diese Worte sind außcrordemlich kennzeichnend für die Sinnes- richtuug des .ikvmgs und bedürfen keines Kommentars. Dem Deutschen Reiche hat der Verstorbene frrunblicbc Beziehungen entgegengebracht: zum mindesten hat er die früher üblichen deutschfeindlichen Umtriebe in feinem Schlöffe nicht geduldet. Hoffentlich wird sein Nachfolger Christian X. auf denselben Bahnen h roeitcnoanbcln \ Er hat bisher im politischen Leben keine Rolle gespielt, ist aber int dänischen Volle wegen seines anspruws. . losen und sreundlicheu Wesens sehr beliebt, hat sich auch au fremden Fürstenhöfeit in Ausübung feiner Repräseutationspflichten vielfach Svmpathien erworben. In das dänische Heer ist König L Christian mit 18 Jahren eingrtreten und ist allmählich zum (9cn' 1 lahnajor der Infanterie aufgerürft; zuletzt stand er zur Tis ■ Position des 1. Generalkommandos Es ist seit 26. April 1898 K mit der Herzogin Alezandrittc von Mecklenburg, der älteren ” Schwester der deutschen Kronprinzessin vermählt Die jetzige Köni- | gin steht int 33. Lebensjahre, ist also nahezu sieben Jahre älter als iSccilic. Der Ehe sind zwei mnaben entsprossen, der nunmehrige Kronprinz Friedrich, bei am 11. März 1899 geboren, also 18 Jahre alt ist unb der um ein Jahr jüngere Prinz Knud. Durch seine Ehe ist König Christian in nahe Beziehungen zu unserem Ironprinzenpaar getreten, unb es hot sich zwischen ihm unb dem Kronprinzen ein ireundschaftliches Verhältnis bvrausgcbilbct. uiuwi, König Christian war int vorigen Ja Iwo einige Zeil hinburch mit rw dem Kronprinzenpaar in St. Moritz. Sein jüngerer Bruder AHhuchhor«!' 'Brin; Harald hat int Jahre 1905 als König Haakon den nor maW ^äel Q* llfllhAY h» Ü'rt »HA «I a/A quelle ttinft Schon u kurzem Gebrauch dieie. - lüfllidjen Heilwasfers » 8 Männer u. orauu« wobllä'Wirknngemvnck derKärver kommt ru.A^ und die alte Spannkra ^ »pdenäfreude lehrt ialeit die Kranke. 9icro:- .-erzleidendeiooft Heimer bringt. Mattigkett. Nr. «5 Erstes Blatt 162. Jahrgang ßrettag, 17. Mai (912 Tcr Efehener Anzeiger Ä Jtv ffS Vezti g4vrclS: erscheint täglich, außer 'T P* NH monatlich7öB'.,viertel» M Eichener Anzeiger wtrtschaftltche Zeitfragen M M ” " V " M W t‘4l heftedakteur: A. Goetz. Fenstvrech. Anschltiste: H ff Vcrantwortltch sur den für die R^aktton 112, v _.. politifchen Teil: August HL'L" , General-Anzetger für Gberyeffen LSDS für"che'^Tagesnum!ner Rotationsörud und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch- und Zlcindruckerei R. Lange. Redaktion, Expedition und Druckerei: zchulstrahe 7. Lan^: E.Heb;^ür bis vormittags s Uhr. Büdingen: Zernfprccher Hr. 269 Geschäftsstelle Bahnhofstraße |6a. Auzetgenteü: H. Beck. abends - JO Uhr allein ben gewohnten Abendspaziergang. Auf dem Rückwege zu seinem Hotel gegen 1 2H Uhr überfiel den König auf dem Gänsemarkt in ber Nähe des Jungfern- stieges, wenige Dttnuten von seinem Hotel entfernt, eine Schwäche. Ein Passant «nach dem Berliner „Lok.-Anz." war es der Ghnäkologe Tr. Ludwig Seeligmann) stützte ihn. Ein Automobil wurde hcrbcigeholt unb da niemand den König er rannte, der Wagen nach dem Hafenkrankenhaus dirigiert. Während der Fahrt verschied ber König, ohne das Bewußtsein luicbcr erlangt zu haben. Vom Hotel auS, wo man vergeblich auf die Rückkehr des Königs ivartctc, unb wo sein Ausbleiben ernste Besorgnis erweckte, unternahmen bie Herren in Begleitung des Direktors Wach vom Hamburger Hof sofort Nachforschungen. In vorgerückter Stunde fand Direktor Wach die Leiche des Königs im K r a n 1 e n h au f e. Tie Leiche wurde gegen > ..4 Uhr früh in den Hamburger Hof jfebracht, wo fie vorläufig unter Blumen unb Kränzen aufgebahrt würbe. Heute vormittag zog ein Doppelposten bes hiesigen Infanterieregiments vor bem Hotel aus. Zahlreiche Persönlichkeiten, Mitglieder des Senats, der Gesellschaft, viele Mitglieder der dänischen Kolonie haben sich in die Listen eingezeichnet. Außer den öffentlichen Gebäuden haben viele private Gebäude und die Schiffe auf Halbmast geflaggt. Kopenhagen, 15. Mai. Die Königsjacht „Tanebro g" geht heute abend nach Travemünde, um die Leiche des Königs abzuholen. Ter Sohn des Königs, Harald, ist heute mittag in Begleitung des Kammerherrn von Bull über Korsoer und Kiel nach Hamburg abgereist. Die Nebetfuhrung der Leiche. Um 10i » Uhr traf der Großherzog von Mecklenburg-Schwerin ein; ferner hatten sich Bürgermeister Eschenbitrg und Senator Fehling als Vertreter der Stabt Lübeck u. a. eingefunben Drei Minuten nach 11 Uhr lief der von Hamburg lontnicnbe Sonberzug unter dem Geläute der Glocken in Travemünde ein Auf dem Wege vom Bahnhof J>i-5 zum „Tanebrog" bildeten die Mannschaften der beiden dänischen Kriegsschiffe Spalier. Der Sarg wurde aus dem Wagen gehoben unb von den Prinzen Harald unb Gustav, sowie den Offizieren ber bairischen Schisse nach ber Ter König weilte hier auf bet Rückreise von Nizza seit Montag abenb mit ber Königin, den Prinzessinnen Thhra unb Dagmar, sowie bem Prinzen Gustav. Da ber mit Hnrrahrufen. König Christian trat darauf in Generalsuniform mit bem blauen Bande de Ctephanten- ordens auf den Balkon, während ber Ministerpräsident sich zurück zog. Der König trat mit entblößtem Haupt vor unb hielt svlgenbe, von Beifallskundgebungen oft unterbrochene Rede: „Eine traurige Botschaft Imt alle Dänen betroffen Tcr König, mein hochgclicbtcr Vater, ber selbst boiitc, gesund und irisch znriickzukehren, ist plötzlich gestorben. Tiefe Trauer hat meine vielgeliebte Mutter, alle seine ^tächsten und jeden Dänen betroffen. Eine schwere Verantwortung ist nun aus meine Schultern gelegt, aber ich hoffe, daß das gleiche Vertrauen, das meinem vielgeliebten Vater entgegengebracht wurde, nun auch mir entgegengebracht wird Dänemarks Glück, Freiheit und Selbständigkeit wird mein Ziel sein. Alle dänischen Männer, die dasselbe mollcn, mögen sich daraus die Hand reichen Gott, schirme und segne unser altes Vaterland. Es lebe Dänemark!" Die Volksmenge brach in anhaltende, begeisterte: Hurrahrufe aus, hieraus traten auch die Königin, Kronprinz Freberik und Prinz Knud auf den Balkon, gleidp falls von dem Anbei ber Volksmenge begrüßt Mehrere Gesangvereine stimmten die Nationalhtzmue an, int welche die Volksmenge einsiel. Nachdem die iönigliche Fa-! milic sich -zurückgezogen hatte, leerte sich ber Platz. Im Folketing und L a n b s t i n g hielten die Präfix beuten Gebächtuisrcben für den verstorbenen König. Der Kaiser. Metz, 15. Mai. Der Kaiser hat ans Anlaß bet?' Ablebens des Königs von Dänemark den Aufenthalt in Wiesbaden unb den Besuch in Frankfurt a. M aufgegeben unb reift heute abenb nach Homburg v. b. Höhe, wo er einige Zeit zu bleiben gedenkt. Homburg v. d. H , 16. Mai. Der K eifer traf- heute morgen kurz vor sieben Uhr mit großem Gefolges Vie Straßburger Worte öes Kailcrs. Das amtliche Wolmche l'elegrapqenfcumw ist beauftragt worben, eine Erklärung zu verbreiten, die der Bürgermeister Schwa über offenbar auf besonderen Wunsch abgegeben hat. Die Mitteilung des Wolsfschen Bureaus lautet: „Mit Bezug auf die vielen Besprechungen über die Aeuße^ rungen .Seiner Majestät des Kaisers gelegentlich des Cmpsangesi am Montag im Zorn vom Bulachschen Palais und angestchtss der Aufbauschungen der Worte des Kaisers in der Presso bat Bürgermeister Dr. Schwandet dem Wölfischen Teügraphcn- bureau folgende Erklärung zur Veröffentlichung übergeben: „Dem Sinne nach find die Aeußeruitgen Seiner Majestät des Kaisers zutreffend, der Wortlaut ist jedoch in der Presses nicht authentisch wiedergcgebcn. Jedenfalls hat der Kaiser, wenn er gewissen Bestrebungen, das Land nicht zur Ruhe kommen zu lassen, die Möglichkeit einer Einverleibung des Landes in Preußen erwähnte, dies nur in dem Sinne gemeint, daß sie auf dem legalen Wege durch die gesetzgebenden Faktoren des Reiches erfolgen müßte." eilten ans. Gemeinsinn und Pflichttreue, aber auch ilcinUchs EiteltLit und Rechthaberei erzieht das Bereinsl.'ben bei denen, die! sich aktiv an ihm beteiligen. Die Wirtung des Bereinswesen« aus das geistige Leben der Bevölkerung ist noch wenig beachtev worden. Bei dem Vortrag ist die Teilnahme von Gästen gern gestattet. Nackt einer Frühstückspause werden dann di. geschän- ltri1 en Aufgaben der Mitgliederversammlung, sowie d. nötigere Beschlüsse über die Fortführung des Verbandst Heaters, Vorstands^ Wahl, sowie einige Satzungsänderungen erledigt werden. ikf> Flam men lose Gasheiznng. Prof. W. BonL' von der Universität Leeds hat jüngst in der Cavendish-i^eseltschafr einen Vortrag über ein neues außerordentlich wertvolles Hei;- verfahren gehalten, das er selbst gemeinsam mit seinem Assistent ten ausgearbeitet hat. Es ist ihm gelungen, durch slammenloss Gasheizung Temperaturen von 2000 Grad Celsius und darüber! zu erzeugen, wobei nur halb soviel Gas verbraucht wurde, wie iw gewöhnlichen Gasöfen. Tiefer Fortschritt tst durch eine gan^ neue Anordnung der Verbrennung erreicht word .1. Cin explostveA Gemisch von Gas und Luft wird zur flammenloier. Verbrennung gebracht, indem es mit einem festen hornigen Glühkörper in. Berührung gebracht wird. Hierbei wird beinahe alle Wärme, die bet der Verbrennung überhaupt frei wird, in Form strahlender Wärme gewonnen. Tas Wesentliche dabei ist oas Vorhandensein des testen Glühkörpers, der ähnlich zu wirken scheint, wie bet manchen chemischen Vorgängen Stone, die bet der chemischen^ Umwandlung selbn unverändert bleiben, denen man eine sogenannte katalntischc Wirkung zuschreibt. Ter Heizapparat, der nach dieser Methode arbeitet, besteht aus einer feuerfesten porösen: Platte, durch die das Gemisch von (tfas unb Luft unter geringem: Druck gepreßt wird. Die eigentliche Verbrennung erfolgt ohne Flamme in einer ganz dünnen Schicht unterhalb der porösen Platte. Die Platte selbst erreicht die hohe Temperatur von 2000 Grad. Die Verbrennung kann beliebig lange Zeil fortgesetzt werden. ki. D a s L a u d st r a ß e n t e l e p h v n. In Kalifornien haben! die Televhongesellschasten seit kurzem ein. Einrichtung getrotf.ii/ die für Äutomobiisahrer auf einsamen Landstraßen besonders nützlich ist. In Abständen von einigen Kilometern find nämlich! an den Telephonleitungen verschlossene Kästen angebracht, zu denen die Telephonabonnemen Schlüssel haben. Teder TelepIionavonnenL erhält außerdem einen kleinen, tragbaren Apparat geliefert, oew er, besonders im Automobil, leicht bei sich tragen tann Bei einem? Automobilunfall ist also auf diesem Wege leicht Hülfe herbeizuruseu/ und auch sonst werden diese Landstraßentelephone viel benutzt. ch brachte. Rohbau ^OberlandeSgencht aufgegeben hatte; entzwei. ständig cnmafic hatte wieder den Alugp Seither war'stellt Bad-Nauheim, neben bei dem Amtsgericht Landgericht der Pro- Eine Lehrerstelle an An der Gemeindeschule dem RechtSanwatt Arthur Stahl zu der Zulassung zur Rechtsanwaltschaft Bad-Nauheim, die Zulassung bei dem vmz Oberhessen erteilt. •• Erledigte Lehrer st ellen. der eoang. Schule zu Gimbsheim. Rangierzwecke anlegen. •• Der gestrlge Himmelfahrttag wurde trotz des im allgemeinen nicht günstigen Wetters nach alter Gepflogenheit vielfach zu Ausflügen benutzt, so daß die bekannten AuS- flugSorte den Tag über fast sämtlich gut besucht waren. Trotz der verschiedenen Regenschauer war namentlich im Wald dem Personen- und Güterverkehr bienen soll. Deutsches Reich. Dem Reichstag ist folgende kurze Anfrage des Abg. Colshorn iWelfe) zugegangen: Ist dem Reichskanzler der authentische Wortlaut der Kundgebung des Kaisers vom 13. Mai an den Bürgermeister von Stranburg, Dr. Schwan der, betannt, welche die eventuelle Aufhebung der elsaß-lothringischen Verfassung und die eventuelle Einverleibung Elsaß Lothringens in Preußen zum Gegenstände gehabt haben soll? Ist der Reichskanzler in der Lage, dem Reichstage den authentischen Wortlaut der kaiserlichen Kundgebung bekannt zu geben und übernimmt der Reichskanzler die verfassungsmäßige Verantwortung Aus yeffen. Eine Sitzung des Finanzausschusses. bs. Darmstadt, 15. Mai In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses tmirDc die allgemeine politische Lage erörtert. Tie Einzelheiten der Verhandlung sollen'laut Beschluß des Ausschusses geheim gehalten werden Die nächste Sitzung i|t sur Mittwoch, den ■22. Mai, angesetzt worden zu Reu-Isenburg je eine ev. Lehrer- u. Lehrerinstielle. ** Eisenbahn-Rachrichte n. Regierungs- und Baurat M a t t h a e i in Frankfurt und Regierungsbau- meister des Etsenbausachs Kümmel in Frankfurt wurden zu Lberbauräten mit dem Range eines LberregierunaSratt ernannt. Regierungörat Albrecht, Mitglied der Eisen- bahndirektion Mainz, ist in den Ruhestand getreten * Zur Bestreitung der Landjudenschaftö- bedürfnisse der Provinz Lberhessen sollen für 1912 von den in der Provinz wohnenden Israeliten 9.>00 Mark erhoben werden. Ter Zuschlag in Prozenten der doppelten Grundzahlen und bei ganzen Einkommensteuer betrüge berechnet sich bei einer Summe von 246 812,4 Mk auf 3,8669 Pfg. * * Gewerbegericht Die Wahl der Beisitzer für das Gewerbegericht findet Heu re von 12 " Uhr in der Bürgermeisterei statt. der Aufenthalt' recht angenehm. ** Bezirks tur ngan g. Der 2. Bezirk des Turn- gaues Hessen veranstaltete gestern einen Berirksturngang nach dem Dünsberg, mit dem ein Geländespiel verbunden war. Die Turner von Gießen und Krofdorf rückten um 7 Uhr von Gießen, bezw. Krofdorf, ab und be- ae um den Dünsberg, von wo der Anmarsch Kreis Schotten. 0 Vom Hoherodskopf, 16. Mai. Am Himmelfahrts- tage tarnen Hunderte von Menschen auf den Hoherodskopf. Zahlreiche Vereine mahlten den Hoherodskopf zum Ausflugsort. Aber auch die umliegende Bevölkerung benutzt den Tag, um wieder einmal den Aufstieg zu unternehmen, denn einmal im Jahre wandern die Bewohner der umliegenden Ortschaften nach dem Berge und gewöhnlich wählen sie sich den Himmelfahrtstag aus. Starkenburg und Rheinhessen. h. Dalsheim, 16. Mai. Tie Verwaltung der Merke l s ch e n Möbelfabrik hat eine nachahmenswerte s o - z i a l e Einrichtung für ihre Arbeiter getroffen. Jeder Arbeiter, der wenigstens 10 Jahre in der Fabrik ununtcr brachen tätig gewesen ist, erhält bei seiner Verheiratung sämtliche zu dem jungen Hausstände nötigen M öbel in schöner gediegener Ausführung vom Werke als P r ü m i e ü b e r w i e s e n In diesem Jahre konnten sechs Arbeiter bei ihrer Verehelichung mit dem Hochzritsgeschen!. : erfreut werden. l Mainz, 16. Mai. Nach jahrelangen Bemühungen l unserer VoroNgemeinde Weisenau hat die Eisenbahnbirektion Mainz beschlossen, daselbst einen Bahnhof zu erbauen, der •• Die Hauptversammlung deS KreiS-Rindcr- zuchtvereinS (Simmentaler) findet morgen nachmittag in Lich im Gasthaus zum Löwen statt. *♦ Vergrößerung des Rangierbahnhofs Unser Rangierbahnhof, dessen Gleise sich bereits bis hinter der Ucbcrbrückung des Bahnkörpers bei Klein-Linden er strecken, nrirb jetzt auf eine Breite von 7—8 Meter und auf eine Länge von 500 Meter nach Großen Linden zu hinausgeschoben. Zu dem Zwecke wird von Tiefbauunternehmer Georg Friede. Ruhl-Lollar die am Bahnkörper entlang 5—7 Meter hohe Böschung mittels Löffelbagger abgehoben und in Eisenbahnwagen verladen. Der gewonnene Boden wird zwischen die Stationen Friedelhaus^ii und Fronhausen geschasst und in die dortigen Sumpfe geworfen. Diese sind früher durch Fortnahme des Bodens beim Bahnbau entstanden und sollen jetzt wieder in ur bares Land umgewandelt werden. Tie Arbeit des Baggers ist für den Laien interessant. Jedesmal werden zwei Kubikmeter Boden aufgenommen und auf den Bahnwagcn gehoben. Es müssen, um den Betrieb nicht zu stören, in 45 Minuten jedesmal 18 Waggon geladen werden, die etwa 80—90 Kubikmeter Boden enthalten. Bei dem starken Verkehr ist dies täglich nur viermal möalich, so daß jeden Tag 320—340 Kubikmeter von der Böschung fortgenommen werden. Ter Unternehmer hat bisher sieben Tage arbeiten lassen und schon ein gutes Stück Boden entfernt, er hofft, ad)t Tage nach Pfingsten die Strecke, die etwa 200 Meter in den Wald hinein reicht, fertig gestellt zu haben. Auf der bann geebneten Strecke wtrd dte Etsen- bahn ein sogenanntes Ausziehgleis für Gütertransporte und auf dem Flugplatz cingctroffen. F rühr reis 400 Ml. Hiervon 300 Mk. demjenigen heget# der als erster nach dem amtlichen Beginn der Nachmittagsschca- flöge startet, wenigstens 10 Minuten fliegt, und die Form eurer Acht vorführt; 100 Mk. der nach dem tatsächlichen B-'-ur» startet und dieselben Bedingungen erfüllt. Großer £) oben» »reis, 1000 Ml. Hiervon /00 Mk. demjenigen Ilremr. d« bei Erwerb um diesen Preis die größte Höhe erreicht hat. 30U Mark dem. der bei den allgemeinen Schauflügen die größte vove erreicht bat. Mindesthöhe 500 Meter. Dauerprers, Mark Ehrenpreis ^Prinz-Heiiirich-Prcis der Lüste, 1912 Wetter war ebenso ungünstig wie am Vormittag. Hatte aum der Regen nachgelassen, so wehte der Sturm umso heftiger, '*> oos es die Etappenleitung für angebracht erachtete, die Storueu eine Stunde zu verlängern, d. h. in die Zeit von 5 die b ugc zu verlegen. Don 5 bis 6 Uhr wütete ein förmlicher tw®* liunn, worauf plötzlich Windstille eintrat, und der Regen aushoru. Tie Settilüge begannen nun in rascher Folge. Es flogen Weol aur Wochner Zweidecker von 6.18 bis 6.31 Uhr, Laitsch aut ^oar« eigener Bauart von 6.23 bis 6.31 Uhr, Fokker aut ' Entdecker von 6.32 bis 6.34 Uhr, Wevl aut L^ricr 3>rcidcMc oozr 6..70 bis 6.54 Uhr, Lattich auf Apparat eigener Bauarr » 6.57 bis 7.15 Uhr, Fokker auf Goedecker Eindecker Dün ' ' «£7 7.26 Uhr, Wevl auf Apparat Lochner von 7.26 bti 7.W Mansch au Apvarat eigener Bauart von 7.47 bis 7 .v* uöru*" endlich Makler aut Goedecker Eindecker von 7.50 bis 8 auf Sacbieudoppelbeckcr wollte mit einem Passagier um «1t auffliegen, kam jedoch nicht vom Boden auf. Außer xscuä"”** l-.it Wevl noch einen Flug von 7.38 bis 8.10 Uhr ujitiTnrmn^- •• ungcbcuri Mcnsä enmastc hatte wieder den Flugp ' auch Prinz Heinrich war kurz nach 6 Uhr int Wei'enau nur für den Güterverkehr cinbezogcn, während der Personenvertehr durch die elektrische Straßenbahn besorgt wurde. , v t X Bingen, 14. Mai. Ter Landesverband der städtischen Beamten für Hesse n^ielt am Sonntag feine Hauptversammlung hier ab. Tic Tagung war aufscrorbent-* lich zahlreich besucht. Als Vertreter der Stadt Bingen wohme Beigeordneter Staaden den Verhandlungen bei. Reben der Beschluß'ai'ung über verschiedene Verbandsangclegenheüen besthüt- tigte sich die Versammlung u. a. mit der Frage der Errichtung einer kranken- und Unterstützungskasfe, sowie mit einem Anttag auf Einführung von Beamten ausschüsfen in den städtilcheu Verwaltungen. Es wurde hierzu eine Entschließung angenommen, die einmütig die Notwendigkeit der Schaffung von Vertretungen für die städtische Beamtenschaft feststellt und ein Ausschuß mit Weiterbehandlung dieser Angelegenheit betraut. Tie Besprechung der wirtschaftlichen Lage des Standes rubttc zur einstimmigen Annahme einer Entschließung, wonach eine zeitgemäße Reuregelung der D i e n st b e z ü g e als eine dringende Notwendigkeit festgestellt und der Perbandsvorstand beauftragt wurde, die Verwirklichung dieses Verlangens bei den Stadtverwaltungen anzustreben. In weiter angenommenen Anträgen wurde die V er b ef f cr ung der '?(n stellungS- und Versorgungsverhältnisse un Hinblick auf die durch Erlaß der Reichsoersicherungsordnung und Verabschiedung des 'Jin« gestelltenversicherungsgeseyes erfolgte Verbesserung der foualcn Fürsorgeeinrichtungen, sowie die Einführung der durchgehenden Arbeitszeit an Samstagen zwecks Ermöglichung eines freien Werktagsnachmittags gewünscht. In eurer weiteren einstimmig angenommenen Entschließung sprach die Versammlung ihr Bedauern darüber aus, daß die Wünsche der städtischen Beamten auf Gewährung des passiven S a hl- rechts bei den Stadtverordnelenwahlen gelegentlich der Verabschiedung der neuen Städteordnung unberücksichtigt geblieben seien. Es wurde einhellig das Verlangen auf Beseitigung dieser Ausnahmestellung und demgemäße Aufhebung deS Artikels 42 der Städteordnung gestellt. An Stelle des eine Wiederwahl ablehnenden Tiefbauinspcktors Schumann-Worms wurde Vekerinärrat Tt Garth-Tarmstadt zum Verbandsvorfitzcnden erwählt. Tic nächste Tagung soll in Bensheim stattfinden. Hessen-Nassau. ^Frankenbach, 16. Mai. Seine Bu nd es so h rt unternahm heute der Dü n s b e r g-Sä n g er bun d hierher. Die sechs Bundesvcreine hatten sich unter Leitung des Bundespräsidenten Lehrer L ö l l - Bieder eingefunden. Ter hiesige Gesangverein „Teutonia" feierte gleichzeitig sein Fahnenweihfest in der Wirtschaft Geiler. Der Dirigent, Lehrer Debus, hielt die Wciherebe. Darauf erfolgten Gesangsvorträge der Bundesvereine Tas Bundesfest wird am 28. und 29. Juli in Krofdor, abgehallen. w Elsenbach (Taunuß), 16. Mai. Heinrich Wenner, der mutmaßliche Mörder seines Bruders, deS Müller- Weimer, hat sich in Eisenbach dem Staatsanwalt von Wies- haben gen eilt. Er wurde sofort verhaftet und einem eingehenden Verhör unterzogen, in dem er die Tat leugnet h. Bab Homburg v. b. H., 16. Mai. Dec Kreistag bes Obertaunuskreises bewilligte zur Förberung bes ländlichen Kleinwohnungsbaus 100000 Mk. und im Bedarfs- falle noch einmal bic gleiche Summe. Ferner stellte er zur Einrichtung einer Wanderhaushaltungsschule 2200 Mk, zur Bekämpfung ber Lungentuberkulose 500 Mk., zur Förberung ber Jugenbpflege 500 Mk. ein Trotz dieser Ausgaben konnte die Kreissteuer von 4 aus 3 Prozent er* mäßigt werden. Der Kreishaushaltsplan für 1912 bis 1913 schließt mit 394 200 Mk. ab, gegen 246 400 Mk. im Vorjahre. Im Mittelpunkte der Verhandlungen stand die Beratung Über die Scherlschc Einschienenbahn- projekte von Homburg über Cron berg nach Königstein. Seit Jahresfrist, so führte Landrat von Marx aus, sucht Scherl die Verwirllichung des Projektes hinauszuziehen, da er vielleicht selbst ciustcht, daft. nach- dem der eigentliche Erfinder sich zurückgezogen hat, et völlig außerstande ist, allein nunter zu arbeiten. Bon allen Rednern wurde die Ansicht ausgesprock)en, daß hinter der Scherlschen Erfindung gar nichts steckt Man beschloß daher, mit anderen Gesellschaften in Verbindung zu treten und mit Scherl nur noch durch den Kreisausfchuß zu verhandeln. Luftschifiahrt. Oberrheinischer Zuverlässigkeitsflug. ! Mainz, 15. Mai. Tas Zepvclin-Luftschiff „Viktoria Luise" überflog, von Saarbrücken kommend, heute morgen gegen 10 Uhr den Flugplatz auf dem großen Sand und setzte fubann seine Reise nach Frankfurt fort. Morgen nimmt es daselbst Mainzer Passagiere auf und wird voraussichtlich Um 10 Uhr auf dem Flugplatz eintreffen. Rach einer Entsäreidung he-? hiesigen Gouvernements werden bei jeder Fahrt, die sich über du Festungswerke bewegt, zwei Gencralstabsofsiziere tcilnchmen. — Der Mainzer Mannergesangverein hat das Zepvclin-Lu'tsckm „Viktoria Luise" für den 6. Juni (Jvronlcichnamtla.i zu einer ausgedehnten Fahrt über Mainz und die Umgegend gemietet Es werden Anvechtscheme zur Fahrt -um Preise von 2 Adm ausgegebcn und werden durch das Los die zur Fahrt Berechtig» bestimmt. ! Mainz, 16. Mai. Im Nachgang fru unserer Mel» düng wird noch mitgeteilt, daß Leutnant Egner um 6.28 Uhr 1 Saarbrücken aufzufliegen versuchte, was ihm jedoch wegen Mott» schadens nicht gelang. Der Avparat dos Cbedeutnantd Baren« erlitt in der Nähe von Kaiserslautern den Sprung eines W«f' lerrohrs den sein Fahrgast, Leutnant Albrecht, um etne Zivifchenlandung zu vermeiden, ivährcnd des Fluges ve rst oofte Leutnant Mahnle hatte sich im Nebel vcrirrt unb geriet W Würth au der Sauer. Daher seine lange Flugzeit Gegen s ü« morgens ist Prinz Heinrich und Prinz und Prinzesiin Battenbeq Att» dtaöt ttiiö Land. Pachtung der dem Grafen von Meer Holz gehörigen, ,V1, „ 17 1Q19 in hiesiger Gemarkung gelegenen Aecker und Wie, en Oieuen, 1 l -Dcat 1912. tourbcn folgende Preise erzielt: Ein großer Morgen, 2500 •• Orden§Verleihung. Der Gro ßherzog hat Meter, kostete Pacht auf ein Jahr zwischen 60 und 71 Mk., am 13. 'Diät dem Polizeirat Ludwig Bräunrg zu Offen- der lleinc Morgen, 2000 Meter, 50—61 Mk. Die Verbuch die Krone zum Ritterkreuz II. Klasse des Verdienst- Pachtung erfolgte auf 10 Jahre. Zu bemerken ist dabei, ordenS Philipps des Großmütigen verliehen. (91m Tage baß die Aecker vorher an ein Konsortium verpachtet waren, nad; ber Verleihung ist P-Iize.rnt Breiunig gestorben. Red.s. dc- Morgen durch,chnEch zu K 'Hit. D,c Ichrgen •• ZuIoUungen zur Rech.Sonwoltjchost. Am P°chlpre.s° duch-n nicht oft v°rk°mm-n. 4. April wurde der Rechtsanwalt Otto Arnend zu Darm- - mCnL* ., Rechtsonwottschostbei beM Landgericht der Proomz L , O ", Starkenburg zugelafien, nachdem er die Zulassung bei dem ^in Blitz fcblug in ein HauS ein, das noch im Rohbau ; am 30. 9lpril wurde stand. Es zündete nicht, zerriß aber die einzelnen Wände voll- Eine Vertagung des Reichstags brs Ende November ist, wie uns aus Berlin geschrieben wird, in Aussicht genommen, damit das nicht erledigte Material, in der Hauptsache oas Reichs- und Staatsangehörigkeitsgesetz und eine große Anzahl von Bittschriften sowie Die zahlreichen Anträge nicht unter deu Tisch fallen, fant)ern im Herbst noch vor der Voranschlagsberatung zur Erledigung kommen können. Im Reichstag hält man daran feft, das Branntwein ft euergesetz ganz bestimmt tn der nächsten Woche zu erledigen und die dritten Lesungen des Etats und der Wehrgesetze vorzunehmen. In der Sitzung der Berliner Stadtverordneten am Mittwoch erfolgte die Wahldes neuen Oberbürger- meisters von Berlin. Es wurden 116 Stimmzettel abgegeben, darunter 42 weiße und ein ungültiger. Von 73 gültigen Stimmen entfielen 72 auf Staatssekretär a. D. Wermuth, der somit gewählt ist. Aus B r c s 1 a 11 wirb nemtlbct, Dai’ uar 0 inalK 0 p p ernstlich erkrankt fei. Tic (Srhanlunn besteht, wie die „Lchlcst,ä>c Volkszeitung" von zuständiger Seite erfährt, in einer Blind- —.. .... darmreizung. Ein operativer Eingriff soll vorläufig ntd)i .-Ckten Wege um den Dünsberg, von für notwendig befunden worden fein. öeE jurner aus dem £umba.tal von Grünberg und Wetzlar ------- - erkundet werden sollte. Es gelang denn auch, den ersten ^lUSiailO. Zug, der im wesentlichen von den Taubringer Turnern In der italienischen M am m er mürbe bet der Beratung gilbet würbe, rechtzeitig zu entbecken. Die übrigen Berber Wahlreform Mirabrill eine erlitten teils burch ihren weiten Anmarsch, teils burch n^roJii ba^ u ^er??ih?n, abge- das um die Mittagsstunde einsetzende Regenwctter Verspa- lehnl. Auch die Regierung wies den Antrag zurück. tungen, so daß ihr Eintreffen nicht ab gewartet, sondern Rach einer Blättermcldung aus Bordeaux wurde dort nach dem Dunsberggtpfel marschiert wurde. Nach kurzer ein angeblicher deutscher Professor namens Mi- Rast zogen dann die rund 150 Turner, die wackeren Lptel- eclcr unter der Beschuldigung der Spionage v e r h a ft e t von Daubringen voran, nach Krofdorf, wo im Vereinsund nach dem Fort H. gebracht In seiner Wohnung Wien ^kal ^a, Turnvereins eine Stunde geselligen Zusammen- zahlrciche mit der Hand gezeichnete Karten verschiedener Gegen- ^^n Turngang abschloß. Gauturnwart W i l l - Gießen be-mr«tr M-rm-mmist-r b«-^dab°i Turner mit,h-r^ Worten und buchen "«Ui ben ^Älchen °F-M-m Herbst d, I. sollen weiteres Geländespiel stattfinden. bau. Er sagte 11. a.: Es wird notwendig sein, dem Haus in diesem Der B all0 n a ufstieg , der ain HiNNnelfahrts- Iahrc einen Ergä n z n ngss i o t ten etat vorzulegen. Ich kann tag aus dem Sportplatz des V. f. B. >tattfinden sollte, doch nicht sagen, wann die Abstimmung stattfindei. Auf 'einem mußte wegen des stürmischeit und regnerischen Wetters Bankett der Gesellschaft der Schisfbauer hielt Winston Churchill abgesagt werden. Er findet am Sonntag, 19. ds. Mts., eine Rede, in der er u. a. ausführte: „Es ist meine Pflicht, statt, in diesem Jahre das Parlament wieder nm Mannsckwfttn, Geld ♦* Buren-Zirkus. Man schreibt uns: Wie aus und Kriegsmaterial anzugchen, und wenn auch der .^8anrungs- bem Inseratenteil der heutigen Nummer ersichtlich ist, trifft 10 SenkranT kinrn dSl 5 fk b^UnS morgen ber osrikcmische Burenzirkus hier ein, Er gaftierle davon wird überzeugen können, daß das Geforderte notwendig m der letzten Zeit mit großem Erfolg nt Darmstadt, uno ausreichend ist" Worms, Ludwigshafen und Hanau und Hütte ,tch m all Nach viertägiger Besprechung bat das englische Unter- diesen Städten infolge der künstlerischen Leistungen unb der Haus die zweite Lesung des Gesetzes betreffend die TrennuNg Reichhaltigkeit des Programms großen Zuspruchs zu er- von Staat und Kirche in Wales mit 348 gegen 267 freuen. Die erste Vorstellung findet morgen, Samstag, Stimmen angenommen. . abend statt. Aus K o n st a n t i n o p e l wird gemeldet: Exminister Halil Landkreis Gießen wurde nm 163 gegen 12 Stimmen zum Kammerpräsiden- = Rödgen, 16. Mai. Am nächsten Sonntag, den Nach einer Blättermeldung ist in Tanger ein Funkenspruch 19. ds. Mts„ nachmittags, findet im Saale des Wirtes aus Fez eingetrofseu, wonach die Ansammlungen feind- Balser in Rodgen eine Gesangsprobe folgender licher Stämme in der llntgcgciii) beunruhigend an-I vier Vereine des „Wetterau-Lahngau-Sangerbundes" statt: wachsen Man habe sehr ernste Vorkehrungen getroffen und Gintracht und Kvnkvrdia-Wieseck, Heiterkeit-Annerod und warte mit Ungeduld bic Ankunft des Generals L p a u t e y ab. Eine Gerniania-Großen-Buseck. Die Leitung liegt in Hänben große militärische Kraslanstrengung scheine unerläßlich. bed Bunbes-Ehormeisters Leopolb Geller, Gießen, unb bc= ---- ----------- ~ ----—— ■■■ beutet eine Vorbereitung für bas Bunbesfest, bas rlrbeiterbewegung. am 28. Juli in Annerob ftattfinben soll. Sie soll aber Ein Ausstand der Bäcker in I'k'vüa auch als Unterlage für ben Tirigententag bes „Mittel- Em Ausstand der Gacker m Le-pzig. beutschen Sänaerverbanbes" am 20. Oktober in Gießen Leipzig, 15. Mm. Der gestern beschlo,senc streik ber bienen. Der Vorstanb bes Verbanbes wirb vertreten sein l"u» «Vbilikn in°S,rach?di° bk AbfchofsT'ng und sonstige Vereine und Freunde des SiännergciangS find von Kost unb Logis fordern. Tie Jnnungsmrister »erhalten picriu erngeiaoen. sich ben Forderungen gegenüber ablehnend. KretS BUvtNgen. ........... ----- > ■1 ■1 j 1 - Altwied er mus, 16. Mai. Bei der gestrigen V e r - ü 1 n ’' nl \|a ßtiüi HA.i&ot Sw M r:11 a8 und Ä rerrlii- -J *‘Xatbt waren ” Ljile trüb und -rM-Mckeure «Urb? waren im s L‘.'ftine starke dro J ^wechselnd dv MS? -V* 1,11 '“Ä . itn Silit» und M Aio nicht zum Am nänkiurt a. A. ttl -ijkwria Luge I^n -jnitt, weil Hegger in Si'rldiim der X ‘tiittr, soll es die 2er Fesielballon ist ’ Valn;, 1- toterem, irindltijle» dtrak Nainz-Dar ’-nbt erhob s«h uni 'rdl5.ll. shnen ivl Utende SKe gm njTienen und laiüu s.m Gouverneur de i-,eren an Bord mied Stabt Frankfurt a 3iö bic Flieger be 1000 befiv. 100 M, 1000 Meter in etroi 5 Minuten brauchte - Tarmstad u wlgenbn Reihens Solfskehl 5.36, Lk Stamvcs 1 jcwiün Cdieman t *or. 40 Metern ab Dii Jogi Äogrant-su 6t»ut der Anton let ist dm Ängeji fanbiten noOttn bt tin bem MiigciitHte lÄiigte. Mebalb b Suidiarb und mel Sogeanl unb tarnen kanbüen «mieteten fitttrbts Gartens hn «imssar! Tin Mar «tm Revolvers, bale-l und zog sich M tniachnchtigtr den P Gi liebe I Schwäg Frai Di« Be M—00 So-00 72.1^-74.00 56.00 -58.0) 69.00—71.00 64.00—56.00 7 »Ah)-74.00 57.00 -59.00 70.00—78.00 56.00—58.00 Nai Tie Stieger trafen von Mainz : Barrirds 5.29, Mahnte 5.31, Graf s. Darmstadt, 17. Mai Todes-Anzeige Giessen (Kaiser-Allee 44), den 16. Mai 1912. andalen 2Ä ennisschuhe Älex.Saioiuon&Cie. WWW Hüte. Blusen, 3S ■ ÄA MW M M MW MM Schürzen. IW Trauer-si! Seidenstoffe / , । aw/s] Auswahl und Muster bereit willigst. ■ A. Salomon & Cie. “Ä | Schulstr. 4. Tel 249. Weiss. Seidenbalist und feile MÖBEL & 0 in grösster Auswahl zu billigsten Preisen Mk. 100-108 93-102 85—95 81-88 Harktstr.d.HänKburg 5 WcttergaMKe. la17 in folgender Reihenfolge ein: ____ __ Äolfskehl 5.36, Obcringenieur Hirth 5.37. für Blusen, Kleider Mtr. 1.40. 1.20 und 1.00 Mk. i. Salomon $ Cie. Brauer-Schule IVcrms-Rh. f Gegr' 1872 von D'SchneiderJ Beginn des Sommer-Semesters i’ryg&d cBhricn Brauer-*wemie. Die Beerdigung findet statt: Sonntag, 19. Mai, nachmittags 2 Uhr, vom Portale des neuen Friedhofes aus. 3567 Schweine Lollsieischlge Schweine von 81—100 kg? Lebendgewicht........ ’^oULcihiHge Schweine unter 80 kg? Lebendgewicht......... fVoUiicifcuige Schweine von 100 —120kj Lebendgewicht........ SLolificuchtiie Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ 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Weiten ■— Dem Herrn über Leben und Tod hat es gefallen, meine liebe Frau, unsere treue Mutter, Schwiegermutter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Katharina Samm geb. Arnold im 63. Lebensjahre nach langen, schweren Leiden zu sich heimzuholen. In tiefer Trauer: Wihelm Samm und Kinder. Märtte. s. Homberg a. d. £., 15. Mai. Ter heutige Sch wein et m arkt war sehr gut befahren. Da» Geschäst ging autzgeseichne und die Kauflust war so grob, daß nicht alle Kaufliebhaber befriedigt werden konuleu. Bis gegen 10 Uhr war der Markt schon Sandel. H-GewerkschaftGießenerBraunsteinbergwerke norm. F e r n t e. Ter ^Deutschen Bergwerkszeitung' wird aus Gewerkenkreisen geschrieben: Ter Bericht des Grubenvorstandes für das 1. Quartal 1912 schließt mit einem Nettoüberschub von Mk. 91 097 ab gegen rund Mk. 70 000 im Vorjahr und Alk. 79 00) in 1910. Da in diesen leisten Jahren die übrigen drei Quartale stetS gleiche, zum Teil sogar höhere Ueberschusse brachten als die ersten Quartale, tvird man auch in diesem Jahre mit einem Netto- uberlchub von Mk. 360 000—370 000 bestimmt rechnen können. Tie Anlagewerte, die am 31. Dezember 1909 noch mit rund Mk. 1 200 000 zu Buche standen, werden am 1. Januar 1912 nur noch mit Mk. 528 504 auSgewiesen, in welchem Betrage Mk. 291100 für Gebäude und Mk. 50 000 für Gelände enthalten sind. Rechnet man auf den ersten Betrag 3 Proz. Abschreibung und auf Mk. 267 öu4 (Maschinen zc.) mit 10 Proz. Tilgung, so sind jetzt höchstens noch TU. 35 000 für Abschreibung erforderlich ober vro Quartal Mk. 8750. Für den Gewinnanteil deS Grubenvorstandes sind ferner pro Vierteljahr Mk. 7500 zurüetzustellen, so das; von dem Ueberschub für daL 1. Quartal in £>öbc von TU. 91 OüO ca. TU. 16 000 in Abzug zu bringen sind. Also blieben für die Ausbeute TU. 75 000 zur Ver- fügung, während der Grubenvorstand nur TU. 50 000 verteilt hat. Wenn es nun auch im Interesse der Gewerken liegt, dab die vor- sichtige Ausbeutepolitik beibehalteu wird, so hätte bet Torftanb doch für daS 1. Quartal eine AuSbeuleoerleilung von TU. 70 900 vor' nehmen können. Sollten die übrigen Vierteljahre 1912 gleich günstige Ergebnisse zeigen ivic das 1. CLuarlal, dann wird der Qmiben- vorstand hoffentlich Gelegenheit nehmen, eine entsprechende Erhöhung der AuSbetite einlretcn zu lassen, oder, wie es auch vielfach üblich ist, eine WeihuachtSausbeute zu verteilen. Die Jagd auf die Automobilbanditen. Nogeant-sur-Marne, 14. Mai. Tie Auffindung der Spur der Automobilbanditen Garnier und Ballet ist dem Angestellten einer hiesigen Bank zu danken. Tie Banditen wollten dort Wertpapiere zu Geld machen und wurden von dem Angestellten erkannt, der die Polizei zugleich benach^ lidjligtc. Alsbald begabcit sich der Chef der Sickzerheitspolizei Guichard und mehrere Polizeiinspektoren im Automobil nach Nogeant rind kamen um 5Vc Uhr abends vor dem von den Waniriten gemieteten Landhanse an. Guichard rief burd) das Witter des Gartens hindurch: ^Zm Namen des Gesetzes, der Polizei- kommtssar! Ein Mann, der sich im Garten befand, erwiderte mit einem Revolverschuß. Guichard blieb glücklicherweise un- derletzl und zog sich zuriick. Er lies; sogleich das Vans umstellen und benachrichtigte den Polizeipräfekten Lepine telephonisch. Sept ne beendigt. Es waren fast nur Ferkel angeiahren, die durchfchnfttllch das Paar mit 60 Mk. bezahlt wurden. Limbnrg a. d. Lahn, 15. Tai. Fruchtmarkt. Durchschnittspreis vro Tlalter. Noier Reizen (nofiauifiter) 19,00 Ttt, iveifer Weiten taugebaute Fremdiorte st 18,50 l'Uw Rom 15^5 TU., Gerste: . uttergerste 0ü,uu TU.. Braugerste 00,00 '1HL V«er 1 -,80, TU. v i-blcn 0,00, TU. Kartoffeln '.',00—9,60 TU. 'e.Frankfurt a.VI. Di ehhot-Marktb en cht vom 17. Mar. Austrieb 107 Ziinder, darunter Cctiien 39, Bullen 2, Kühe und Färsen G , Halber 774, Schafe 68, Schweine 1723. Tendenz: Rtnbcr bleibt llcbnüanb Rälber lebhaft, auSverkanft 3d;a]e ruhig, aurverkausl, Schivei« sehr gedruckt, Ueberftonb.__ U Preis für 100Pst». Levens- Schlachtgewicht 'SetneiBunbegfoh: Q^ängerbunb hie attcii sich unter Settu» EtampeS 15. Mai. Gestern abend stürzte der Flieger Kapitän Echeman auf dem hiesigen Flugplatz aus einer Höhe von 40 Metern ab; sein Zustand ist hoffnungslos. Kleine Tageschronik. Bei einer plötzlichen Revision bet der Hauptkasse deS Berliner Magistrats wurde ein Fehlbetrag von über 60 000 Mark entdeckt. Ter schuldige Beamte, der Magistratssekretär Georg Huelsen, der die Summe durch jahrelange Unterschlagungen veruntreut hat, ist nicht auffindbar. Man vermutet, daß er Selb st mord begangen hat. Aus Linz wird gemeldet: Im Totengebirge wurden die Ueberreste deS Ballons „Salzburg" und des Oberleutnants Werner ausgefunden. Oberleutnant Werner war am 26. Dezember 1911 in Gegenwart des Erzherzogs Joseph aufgestiegen. Optima-Fahrräder Ra* eee eBB*rrtreflwch int Laufe des Adenom tuiannnen: die den Fliegern zuerkannten Preise werden erst >dter besannt gegeben Die T a f i a g i e r f a b r f e n des ievpellnschin'es mußten wegen der ungünstigen Witterung -ufgegeben werden^ ! M a i n z, 16. Ma, Schauflüge Es kommen fünf Preise j,Ur Verteilung, und zwar ein Vormittagspreis 300 Mark, ein 7ruhvreie 400 Mark, ein großer Höhen preis 1000 Mark, ein Tauerpreis 2000 Mark und ein Ehrenpreis für die beste Gesamtleistung Hs Erwerber um diese Preise haben fid) gemeldet: -icini Erblich 'f'soedecker Eindecker, Richard Wetzl Euler Zwei' Decker), Bruno Hanuschkc eigene Bauart,, Fclt^ Lailsch >.£utt^ rerkehr-Zweidecker-, Emil Schiedeck lRumpler Taube» und Erich Zchmidt (Sachsen-Tovveldecker eigener Bauartl. Von diesen sind inhlich und Schiedeck außer Wettbewerb getreten, wogegen Fokker- Berlin als Ersatz herangezogen wurde Außer den Fahrten der .Viktoria Luise" sind Fessetballon-?lufstiege vorgesehen. Vor- rilttagspreis 300 Mark Hiervon 200 Mark demjenigen, der zwischen 8 und 11 Uhr beim Versuchssliegen am längsten, 100 Mark demjenigen, der am uvcitiängften fliegt Mindest- i^ugdouer 10 Minuten, Mindesthöhe 50 Meter. War gestern das Welker herrlich, so war heute das Gegenteil der Fall. Im Laufe der Nacht waren starke Gewitter niedergegangen und der Tag erwachte trüb und windig. Trotz der ungünstigen Witterung mar eine ungeheure Menschenmenge auf dem Flugplatz zusammen- qeürömL Auch die besseren Plätze, namentlich die Tribünen plage, waren sehr gut besetzt Tie Geduld der Zuschauer sollte auf eine starke Probe gestellt werden. Nachdem vom Hochstand aus abwechselnd die Signale „Geflogen" und „Wahrscheinlich geflogen" erschienen waren, versuchte Wetzl auf Eindecker Lockner •ine Minute vor Ablauf der Startzeit, also um 10 Uhr 49 Minuten, den Aufflug. Er kam jedoch nicht genügend hoch "unb gab nach 29 Sekunden auf Tem Wunsche der Flieger gemäß ourdc dic Startzeit um eine halbe Stunde verlängert, ledoch ließen Wirtd und fliegen einen Aufstieg nicht zu. T«r Preis kam also nicht zum Austrag. Um 9 Uhr 30 Minuten wurde von Frankfurt a. M. telephonisch gemeldet, daß das Zeppelinluftschiff 'ijttoria Luise" seine Tanagierfahrt nach Mainz nicht antreten könne, weil heftiger Wind und starke Böen in den Oberlagen in Verlassen der Halle nicht zusießen. Falls das Wetter sich bessere, soll es die Fahrt int Laufe des Nachmittags antreten. Ter Fesselballon ist mehrerem al mit einigen Gästen aufge stieg em öll-Bieber einaefunber onia" feierte üleidwi* Wirtschaft Die Weiherede. Dam unbedüereinc. 8in i m Krosbori abgehalie. Mai. Heinrich Weinu^ | j Bevor Sie einen Einkoch- i oder Frnchtsaft - Apparat kaufen, prüfen Sie den Dampfeinkocher Original - Bade -Duplex Es Ist nachweisslich der beute, hanhigel durchlöchert. Polizeivräiekt Levinc, der inzwischen bis dicht an die Mauern herangekvmmen war, wäre durch diese MUgd fast gclroifen worden. Tas Geschoß schlug wenige Zentimeter über seiner Schulter in eine Mauer ein. Einige Ziegelsteine wurden losgelöst und fielen zu Füßen des Poltzeipräieften nieder Ter Polizeiinspektor Fl e urv wurde durch einen Schuß in den Bauch schwer verletzt, ein Inspektor, namens Leptne durch einen Schuß in die Seite ernsthaft Denvunbct, ein dritter Inspeftor weniger schwer verletzt. Nogeant-sur Marne, 15. Mai. Asttr; nach 2 Uhr nachts wurde vor dem Hausc der Banditen 1 Klgr. Melinit zur Explosion gebradit, wodurch eine große Bresche in das Haus gelegt wurde, durch welche die P o l i z e i h u n d e eindrangen. Nach längerem Zbugelwechsel imirde um 2y» Uhr früh das Haus SM" ml. Unter dem Scheine von Fackeln suckste man nach den iten, die endlich entdeckt, ergriffen und zu den Polizei automobilen gebradt wurden Es kostete viel Muhe, die Menge zurückzuhalten, welche wütend auf die Banditen losstürzen wollte, um sie zu richten Garnier soll tot. Ballet ebenfalls tot oder sehr schwer verwundet sein. ’ Mainz, 17. Mai lPrivattelegrammZ Bei^ ziemlich heiterem, windstillem Wetter erfolgte heute früh der Start zur . . Strecke Mainz—Darmstadt—Franliurt a. M. Oberleutnant Ba- ||Q1 unter vCiüib; icnbl erhob sich um 5.06, Leutnant Mahnke 5.07, Graf 2Lolfs- Iteher : sebk 5.11. Ihnen folgte Cberingcnicur Hirth um 5.15, der sofort in WetterattSsichten in Hessen für EainStaq, den 18. Mai 1913: Bewölkung abnehmend, meist trocken, warmer. Letzte navbricbtcn. Em militärischer Flugzeugwettbewerb in England. Lond on, 17. Mai Das Krieasministerium veröffentlicht die Bedingungen für den militärischen Flu gzeug- wettbewerb, der im Juli statt finden soll. Es setzt Preise von 4 000 und 2000 Pfund für Flugzeuge aller Länder, außerdem einen Preis von 1500, zwoi Preise von 1000 und drei Preise von 500 Pfund für Flugzeuge an. die, abgesehen von den Motoren, in England hergestellt sein müssen.^ Paris, 17. Mai. Ter Minister für soziale Fürsorge bereitet einen Gesetzentwurf zur Schaffung b i l l t g e r Wohnungen vor, der dem Parlament schon bald zugehen soll. s> Kunsfgßwertsehaas Jul. Bach y <950 sind meine Dames- unil Herren Stiefel in Hcbwarz und braunChevrean, Boxcalf, mit und ohneLackkapp.. Derby, in der ■•"Ö' Seit Einführung dieser Preislage haben sich meine Damen- und Herren-Stiefel vorzüglich eingeführt. Ein Versuch genügt, auch Sie als dauernden Kunden zu gewinnen. SchiMaus L. Süss Marktstr. 9 u. Wettergasse Mäusburg 5 Allein-Verkauf der berühmten „Herz'*-Scbnhwaren Veteranenverein Der Verein ehemaliger 116er hm den Beteranenverein zu seinem Sliftungs - Kommers aus Samvtag, den 18. d. MtS., abends !) Uhr, in Steins Karten eingcladen. ES ist vollzähliges Erscheinen er- nninscht. |v15/s) Der Vorstand. Kriegerkameradschall Der Verein ehemalig. 116er hat die Krieger- kameradsckaktz. seinem am 18. Mai, abends 9 Ubr, inSteins (Karten staltftndenden StiftungSkommers eingcladen. Vollzähliges Erscheinen ist erwünscht. vi7/ Der Voritand. Cafe Amend täglich. Künstler-Konzert Eintritt frei. 3227 J Giessen, Juxplatz a. d. Lahn! Vorläufige Anzeige! Ans der Durchreife von Hanau nach Cassel trifft der Südafrikanische Buren- Zirkus hier ein u. gibt am SamStag, d. 18. Mai, abends 8 Uhr, die Eröffnung®-Vor Stellung. 16 Neger, Marokkaner, Indianer, Vnffo- und Messerwerfer, Pserdebündiflcr, .Kunstschützen vv. Alles ^Nähere durch weitere Inserate u. Anschlagzettel, '3ä68 Hochachtungsvoll Tie Direktion. Maschinen - Ausstellung in unserem c17, Werk Mainkur vom 18.—21. Mai laden wir höfl. ein. 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Rückkehr zu dem alten bewährten Snstem der senkrechten, aber hier natürlich wesentlich verbesserten Federung, mit federnder Kante gegen obige Abbildung, ».statt der stets unsauber liegenden Malratzen-Schoner schone, glatte, staubfreie Verpolstcrung. Hier nimmt derKörver u. sei er der schwerste, eine natürliche kcrzcn- gerade Lage ein. Biele Hunderttausende im (Gebrauch. Ein Professor der Chirurgie schreibt u. a.: Die ganze Bettensrage liegt noch im Argen: das Meiste ist durchweg unbrauchbar. Fch selbst habe eine volle schlaflose Nacht zugebracht, weil die Hotels auch schon die „miserablen" Drain-Netz-Matratzen eingetuhrt, gatt der aut dem altbewährten System der vertikalen Federung (mit federnder Kante) aufgebauten Matratzen: die allein brauchbar ttnd für Wefunbc und __________Kranke. Wir wollen nicht billig unb schlecht, sonbern billig unb gut schlafen.________________________________________________________ putzt am besten alle Metalle Iflüssigi Metallpu ■*8:. 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