len':; Die heutige Nummer umtobt 10 Seiten. tut. r Tlrabe nach ätz iilerel VieseL Dom Zr eren unD Erfrieren. 2W tr 1912. inieiiicrd: Bitter Happt den und friert nlr soilrn ca. 60 itr. Turchmesf« ■ von einem qualvollen Schlassheitszustandc überfallen, dann stumpf- sinnig bewußtlos und in wenigen Augenblicken hatten sie ihr trauriges Tascin beendet." Tic Schildcruny der Vorboten des Todes durch Erfrieren, wie Larrey sie (jibt, ist geradezu klassisch. Wenn er jedoch die Sterbenden bemitleidet und ihren Tod quäl voll nennt, ist er vielleicht nicht ganz im Rechte. Der Tod durch Erfrieren soll nach den Angaben vieler Aerzte durchaus nicht aualvoll fein, sondern ganz im Gegenteil, Erfrierende, die später gerettet wurden, Huben angegeben, die Erschlaffung sei angenehm gewesen, ja einer hat sogar nach Oskar Blochs Angaben gesagt, „er hätte keinen seligeren Tod finden können",. ° - l.H * = ILi? - = Oti. Gymnasm hule lcr für daS A. n. bis 25. Ian - Vie Rcid)$tagswal)kn. Btfprechunge'i mit den bürgerlichen Parteien. Berlin, 17. Jan. Unterstaatssekretär Wahnschaffe hatte heute vormittag Unterredungen mit den Führern der bürgerlichen Parteien unter Ausschluß der Fort - schrittlichen Bolkspartei. Letztere l e h n t e c s a b, jid) an den Besprechungen zu beteiligen. Eine allgemeiite Konserenz mit den bürgerlichen Parteien ist duher nicht zustandegctommeu. Von dem mit der Führung der Verhandlungen über die Stichwahlen beauftragten Reichsausschuß der Zentrums, partei geht der „Germania" folgende Mitteilung zu: Der von der Regierung u n t e r st ü tz t e Versuch, für die Stichwahlen die Einigung der bürgerlichen Parteien herbei- zusührcn, scheiterte an der .Haltung der liberalen Parteien, welä-c sich Vorbehalten wollten, je nach Lage der Dinge einerseits mit den beiden konservativen Part ien und dem Zentrum, andererseits mit den Sozialdemokraten Wahlgesck>äste zu machen. Unter diesen Umständen kann den Wählern der Zentrumspartei nur " - 1Z M Stlltf «! M'nlcheitboü.^' Mlhoh,lSRm.Vtz tfV 12(0 Hellen Hofe usw. fütb deshalb Wünsche, die einer guten Begrün düng teineSwcgs ermangeln. Es ist nun einmal Tatsache, daß sich andere Stände gar zu wenig in die Unterrichts« tätigt ei t eines Volksschullehrers und seine befmibercn Verhältnisse versetzen können. Sicher würben weniger Anzeigen unb Verurteilungen wegen Ueberschreitung bes Züchtigungsrechtes vorllommen, wenn nur ein Mitglieb bes ßetreffenben Gerichtshofes einmal in einet Klasse bi 100 Minbcrii unterrichtet hätte. Zweifellos würbe auch weniger lieblos über beit Lchrerstanb geurteilt, toeim sich allgemein bas aufrichtige Bestreben zeigte, ber Eigenart, seiner befonberen Verhältnisse gebührenbe Rechnung zu tragen. Dies kann eigentlich nur ber Fachmann, ber Volksschullehrer, und ihn überall da vertreten zu sehen, wo über bas Wohl und Wehe ber Volksschule unb Lehroi- schäft beschlossen wirb, ist allgemein gefaßt ber lebhasto Wunsch von Hessens Volksschullchrern! U.V ' 56 2,<< ' 586 Hr. 15 Erstes Blatt |62. Jahrgang Donnerstag, 18. Januar 1912 -er Siebener Anzeiger jfrjr © Q monatlid)75 BfHoiertcl- MW.AttAf ttiAtAüi VMVhVllVl 4lljuUvl wlrlfd)aftlid)t3dt|ragen Aerannvorttich kür den Feruwiech • politiidjcn Zeil: Auauft sgg&ii , General-Anzeiger für Gderhesfen Ssk Annahme von »«zeige, Hotationsörud und Verlag der vrühl'fchen Univ.-Vuch: und Stcinörudcrei H. Lange. Redaktion, Expedition und vruderei: Schulstrahe 7. Land": E.Hcß; lür den bis vormitta^ö'uhQ vüdingen: Zernfprecher Nr. 269 Gefchäftrstclle vahnhofstrahe 16a. ______________________•Jimcigcntcd: p. Bcu. 1912. ®lll,»ngtn4 r|g §fr«aute „ -ucriieiflcr * ' nbudie R. Sft*. i^> ^uchennllckboi'' w ^valierholz 1 ■uiciiterck liefert Pr°3lt- . . 75 v Kahl rantiurwetrj cmcinde Uiclk voriniuags io a "Icüetfe unb “ »eigen werden" urtbuL mit = ,H. = Bob-Na von Pfarrer ’A - I recht leohait ist, so rasch als möglich der Verwirklichung entgegen- gehen. Ferner war ein Gesuch eingelausen um Abtastung eine- 2ic Einteilung von Gelände am L ich t enaue rw eg zu Bau-, dlocks wurde befürwortet und soll, da die Anfrage nach Bauplätzen Aus StaSt und Land. Gießen, 18. Januar 1912. ** Tageskalender für Donnerstag. 18. Ian. Reichs- g r ü n d u n g s i e i e r, veiansiallet voin Alldeuljchen Verband. Vorirag von Prwcttdozenl Tr. Wirth von Rtunchen: 1871—1911. Abends 87« Uhr in Sterns (Seinen. Gesellschaft für Erv- und Völkerkunde. Vortrag Deutsches Ueieh. Am Mittwoch lano im suuiiißiiujcii Sckstosse zu Berlin das Fe st des HohenOordens vom Schwarzen Adler statt. 'Tie neu aufzunehmenoen Ritter waren: Tie Prinzen Friedrich Karl von Preugen, Konrad von Bayern, Georg von Griechenland, Fürst zu Schaumburg-Lippe, General von Woyrsch, von Benecienoorft und von Lindenberg, von Dulltz, von Eichhorn und von Scholl. Nach dem seierliä-cn Zuge zum Rilteriaal nahm der Kaiser den neuaufzunehmenden Rittern das Gelöbnis ab, hängte ihnen die Ordenskette um und ertcille ihnen Accolade. Nach der Investitur verliest der Zug unter der gleichen Feierlichkeit unter Fanfarenllängen den Rlttersaal. Anschließend hieran hielt der Kaiser im Kapitelsaal als Großmeister das Ordenskapitel ab, an dem nur die 46 Ritter tellnahmen. Hieraus bewegte sich der Zug nach der Schwarzen Ad^ec-Kammer, wo die Ordensmäntel abgelegt wurden. Ter „Berliner Lokalanzeiger" erfährt von autoritativer Seite, daß die F i n a n z l a g e d e s R e i ch e s die Aufnahme einer neuen Anleihe nicht nölig macht. Von den Sa^ahanweiiungen, die 1912 fällig sind, wird die Reichsfinairzoerwaltung einen Teil in Bar einlvsen, einen Teil in eine Anleihe umwandeln und den Rest zur Verlängerung anvicten. Nur zu diesem Zwecke werde das Reich kleine Anleihebeträge aufnehmen, die aber erst kurz vor dem 1. Juli zur Einzahlung kommen sollen. „Popolo Romano" schreibt: Aus der deutschen Botschaft wird erwartet, daß am kommenden Sonntag Staatssekretär von Kiderlen -Wächter nach Rom komme, um San Giuliano persönlich kennen zu lernen. Ausland. Aus Amsterdam wird gemeldet: Die Hoffnungen, die an >as wiederholte Fernbleiben der Königin von den Hoffe st e n in diesem Monat geknüpft wurden, sind nach umlaufenden, glaubhaft erscheinenden Gerückten, hinfällig geworden. Aus Toulon wird gemeldet, daß nach den von dem Marineminister getrogenen neuen Verfügungen das zur Begrüßung des englischen Königspaares bestimmte Geschwader aus einem Dreadiwughl, mehreren Panzerschifsen und mehreren Tor- pedvjägern bestehend, von dem früheren Marineminister Vizeadmiral Voue de Lapeyrere befehligt werde, welcher dem König ein Handschreiben des Präsidenten Fallieres überreichen werde. Das Geschwader, an dessen Bord für den Empfang der Offiziere und Mannschaften des englischen Mittelmeergeschwaders besondere Einrichtungen getrosten werden, wird Ende dieser Woche nach Malta abgehen. Schwarzlofe- Frankfurt: Montenegro. BirUtag. Der tz '• körperlicher , die ins Erste ■flfeit seiner J voll del k-E der ■ »et ■Xr m-hl - Lscal crklam. Ebringen, .x />= ■ -I£f)fei«n eröffn Air.^!>-rjogs wurd --^heim Msgehob ^mioektor Wilh verliehen. -Isfeld ''nds'isung Ministeriums if?ang des S i, dicnmg für die Mbsetzungr . -nur durch du .‘.‘.vjMai bereit' rjürfe geführt ?. -« cnirflotj 2 i^jji Arunde ho xwapreis von 45 3-aM. nritbetÄes ,r2, ihn vorerst Ergebung d« Vi neuen Vo Mägen bei B-ui Losen vergei 7-deiarbciien tr. rinnen 1. Cua.'.t Liderungen W , ^-chhlagen. 2i c.kgcbK gegenübl >•{’ EinweihE Sonntag. 4. (jll ein Festakt -7>angloie Vereir - TerÄeschic Alsfeld hü u jnausgübc eine ixr Cimveihung \ Sezüglich der 3 ännkmgchun Nngsiäör beschlo lern gegen einen ! ttjgm — Ein l »egs um Änlegi lj.Mtbildes war f!'i der Mutigen S i tn recv-lichen Kor । tnjrbf die Angel« ur Prüfung zurü n-.ubmanrä über Vki'terftänc, wodi X Mücke, ! brr ^einigen ®a] Tie Stichwahlparole der fortschrittlichen Volkspartei in Heffen. Darmstadt, 17. Jan. Der engereLandesaus- schuß der Fortschrittlichen Volkspartei des .Großherzogtums Hessen hat folgende Stichwahlparole ausgegeben: Die Vorentscheidung bei den Reichslagswahlen am 12. Jan. ist gefallen. Die Fortschrittliche Volkspartei hat in Hessen ihre Stimmenzahl, zum Teil in ganz neuen Gebieten, gewaltig gesteigert und ist in Alzey-Bingen mit ihrem Führer, Landtagsabgeordneten Pfarrer Korell, in eine aussi^sreiche Stichwahl gekommen. Das Ziel tunserer Arbeit war die Niederwerfung des schwarz-blauen Blocks. >Tie Stichwahl am 22. Januar muß die Entscheidung bringen. Zu diesem Zweck fordern wir die Wähler der Fortschrittlichen Volkspartei auf, in Alsfeld-Lauterbach gegen den Antisemiten Bindewald und für den Kandidaten der nationällibevalen Partei, Landwirtschaftslehver Heck, einzutreten. In Darmftadt-Großgerau geben wir unseren Wählern die Wahl frei zwischen Dr. Quessel und Dr. Osann, da die politische Haltung Dr. Osanns in der hessischen Politik und in der Frage der Einigung des Liberalismus eine Parole für ihn unmöglich macht, wenn er sich auch im Reichstage zur Gefolgschaft Bassermanns rechnete. Für Friedberg-Büdingen fordern wir zur Wahl des sozialdemokratischen Kandidaten Busold auf, da Landgerichtsrat Dr. Strack ausgesprochener Kandidat des Bundes der Landwirte ist und sich, obgleich Angehöriger der nationällibevalen Partei, verpflichtet hat, der Reichstagsfraktion seiner Partei als Mitglied nickst beizutreten. In den Wahlkreisen Gießen - Grünbeirg - Nidda, Bensheim! - Erbach und Worms - Heppenheim -- Wimpfen verlangen wir von unseren Freunden, Anhängern und Wählern schärfstes Eintreten gegen die Kandidaten des schwarz-blauen Blocks: iDr. Werner, Rippe! und Frhr. v. Heyl, zugunsten der mit diesen in Stichwahl stehenden Kandidaten der Sozialdemokratie: Beckmann, Hasenzahl und Engelmann. Unsere Parole am 22. Januar, am Stichwahltage, muß dieselbe sein wie am Haupt- wahltage: Nieder mit dem schwarz-blauen Block! Uebrr die Stichwahlen der Wtrtsch. Vereinigung werden wir gebeten, folgendes nachzutragen: In Neustadt-Landau ist Pros. Dinger und in Straubing Laux .in Stichwahl. Bei dem in Forchheim gewählten Abg. Weilnböck ist es noch nicht entschieden, ob er sich der Wirtschaftlichen Vereinigung anschließen wird. Demgemäß das Endergebnis für die Wirtsa>a f t- liche Vereinigung: Hauptwahl 4—5 Mandate und 20 Stichwahlen. In 30 Wahlkreisen sind die Nationalliberalen bezw. die Freisinnigen von der Stichwahlhilfe der Wirtschaftlichen Vereinigung abhängig. fr,. "Wiesern x PK £ reu ei urna/iet der Llbaeordne. ? Grünewald, über den a.egeu Mergel! der Abg. Zucrmcyer. Ueber diese drei Proteste wurde in der heutigen Sitzung eingehend verhandelt. Auch hier muffen erst von der Regierung über verschiedene Punkte Erhebungen angestellt werden. Am Donnerstag, den 25 .Januar, wird die Beratung fortgesetzt. In dieser Sitzung soll über die Proteste gegen Wolf- Stadecken und Schott beraten werden. Berichterstatter in Sachen Wolf-Stadecken ist der Abg. Lang, im Fall Schott ist der Abg. Bähr Berichterstatter. Aus dem Finanzausschuß. bs. D arm stad t, 17. Jan. In der heutigen Sitzung des Finanzausschusses wurde in der Beratung des Kapitels 28 betreffend die Verordnung für Heppenheim fortgefahren, das 14 800 Mk. fordert. Nach einer voraufgegangenen Besichtigung an Ort und Stelle durch ein Mitglied des Ausschusses wurde dieser Betrag gutgeheißen. In dem Kapitel über die Provinzialdirektion wird der vorjährige Strich von drei Kreisbeamten, die auf den Inhaber oewilligt sind, aufrecht erhalten. Tie Erhöhung des Dispositionsfonds um 11000 Mk. wurde gestrichen, ebenso sollen von den Diäten 5000 Mk. gestrichen werden, damit endlich einmal erreicht wird, daß die Kreisbeamten, nicht wenn eine Eisenbahngelegenheit gegeben ist, einen Wagen benutzen. Tie Beratung über die Verstaatlichung der Polizei in Offenbach wurde ausgesetzt bis nach einer Besprechung mit der Regierung. Der Fonds für die Landesuniversität wurde vollstänoig bewilligt, ebenso der für die Technische Hochschule. Bezüglich der Höheren Lehranstalten wurde die Vereinfachung der Staatsregierung anerkannt, die sich dokumentiert in dem Wegfall von 13 Stellen. Die bäuerlichen Abgeordneten haben sich auf den Standpunkt gestellt, daß der Zuschuß zu den Höheren Lehranstalten in einem höheren Betrage als 1 Million nicht mehr von dem Staat geleistet werden dürfe, sondern dann von idenJnterefjenten selbst übernommen werden solle. Der Voranschlag der Volksschule wuroe bewilligt, wobei der nationalliberale Antrag besprochen wurde, der eine Denkschrift von der Regierung über die finanzielle Wirrung der Maßregeln der Uebernahme der persönlichen und der sachlichen Kosten der Volksschule auf den Staat fordert. Sodann wurde die Stellung des Turninspektors nicht mehr auf den Inhaber bewilligt, sondern diese wieder zu den etatsmäßigen erhoben. in?" ™in Au- Hessen. Die Einberufung bet Zweiten Kammer. bs. Darmstadt, 17. Jan. Der Präsident der Z w e i - 1enKammer,der Oberbürgermeister Dr. Kühler, hat dem Finanzausschuß die Mitteilung gemacht, daß er beabsichtige, das Plenum der Kammer zum 2 2. Februar einzuberufen. Er hoffe, daß der Ausschuß seine Budget- oeratungen bis zu diesem Termin beendigt haben werde. Beamtenbejolvuag ob die Steuern. bs. Darmstadt, 17. Jan. Aus dem Finanzministerium wurde bekannt, daß die Beamtenbesoldungsordnung eine Steuererhöhung für 1912 nicht bringen werde. • • r . .^.Aonlllc w' i hüte ft* frj“ -iS? ,Qm. £ Wesich :: (5*25 er f 800 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Schlüchtern, fernere Rate von 150 000 Mk. — Erweiterung des Bayn- hofes Fulda, fernere Rate von 600 000 Mk. — Erweiterung des Hauptbahnhoses Offenbach, erste Rate von 100000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Wissen, erste Rate von 50 000 Mk. — Herstellung einer Straßenunterführung auf Bahnhof Haiger, erste Rate von 50000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Flörsheim, erste Rate von 50000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Alsfeld, fernere Rate von 100 000 Mk. — Ferner sind nachstehende Posten eingestellt: 59 000 Mk. für Erweiterung des Gleisanlagen auf Bahnhof Homburg v. d. Höhe, 55 000 Mk. für Erweiterung der Gleisanlagen auf Bahnhof Neuhof (Kr. Fulda), 3ö00u Mk. für Erweiterung der Gleisanlagen auf Bahnhof Breitscheid/ 64 000 Mk. für Erweiterung des Gleisanlagen auf Bahnhof Hachenburg, 70 000 Mk. für Erweiterung der Gleisan- lagen auf Bahnhof Aumenau, 98000 Mk. für Herstelluna eines Ueberholungsgleises auf Bahnhof Laurenburg, 99 500 Mark' für Erweiterung des Bahnhofes Schotten, 48 000 Mark für Erweiterung des Bahnhofes Westerburg, 68000 Mark für Erbauung eines Empfangsgebäudes auf Bahnhof Nied, 60 000 Mk. für Erbauung eines Empfangsgebäudes auf Bahnhof Mainkur, 42 000 Mk. für Herstellimg eines Personenhaltepunktes bei Niederjosbach an der Strecke Frankfurt—Limburg. 35 000 Mk. für Herstellung von ^wei Stellwerken auf Bahnhof Salzschlirf, 43 000 Mk. für Herstellung eines Stellwerkes auf Bahnhof Hanau-Osl, 67 000 Mark für Herstellung eines Kohlenoansetis auf Bahnhof Bebra (Gefamtkosten <0000 Mk., wovon 3600 Mk. auf einen anderen Titel enifallen), 43 000 Mk. für Herstellung einer Wegunterführung in Kilometer 13,9 der Strecke Elm—Ge-, münden, 80 000 Mk. für Herstellung einer Wegüberführung auf Bahnhof Herdorf. I ** Allgemeine Karnevalfeier. Man schreibt uns: Für die aus Anlaß der Wiederbelebung des früheren hiesigen Karnevals, Donnerstag, 25. Januar, in Stellis Garten itatt- finbenbe und von vielen ausroänigen Kappenbrüdern beschickte Gala-Damen- und Herren^Sitzung mit anschließendem Tanz (sog. rheinischer Bohnenvall) ist numnehr der Kartenoorverkaus er- ösfnet worden. Die Veranstaltung, Die ein echt rheinisches Gepräge zeitigen unb ein Karnevalssest im wahren Sinne bes Wortes werben wirb, steht unter dem Motto: Süohlluu burch Humor; benn der Ertrag des Kappen- unb Lieberverkaufes wirb den Armen- bezw. Unterstutzungsverelnen der evangelischen, katlwllschen und israelitischen Gemeinde überwiesen und von ihnen am Faunachts Sonntag an sog. verschämte Arme verteilt werden. Die Veranstaltung soll ein Stellbichein für Reich unb Arm werden, im wahren Sinne des Wortes eine „Allgemeine Karnevalsseier": weiß man doch aus anderen Städten zu berichten, wie durch derartige karne^ valistische Veranstaltungen gar manche Träne von Leuten getrodnd; wird, die sich eben scheuen, den sog. offenen Bettelweg zu betreten. Zweifellos wird auch frer — wie früher in anderen Städten — der Abend einen Massenbesuch erfahren. Auch sei nochmals darauf hingewiesen, daß jür die erste Festsitzung bestimmte Chorlieder uiiv Äor.räge bis spätestens Montag früh im L^rkehrsbureon eingereicht sein müssen. Es sei die Bitte eusgesprochen, sich bei düsen geistigen Schöpfungen m.hr mit den hieilgen Berhältnifsen unb Vorkommnissen zu befassen, wozu doch Surff in Hülle und Fülle vorhanden. Lieder und Vorträge allgemeinen Jnhalls werben durch die auswärtigen Deputationen georacht. s2hid) möge man bei £iebereinfenbung sie cs seinen Namen angeben, schon wegen ber zu erroauenben Lrdensauszeichnung. Lanvlrets Gicgrn. b. W ieseck, 17. Jan. In der gestrigen Gemeinderats» sitzung wurde die Gemeinderechnung vom Jahre 1910 einer kurzen Prüiung unterworfen. Nachdeni der Borsitzeiide die Hauptpuntte rorgeiefen unb bie beanstandeten Rubriken im einzelnen hargelcgt hatte, wurde die Rechnung genehmigt. In den Ortsbausapungen wurden von der Behörde einige kleine Abänderungen gewünscht. Die Slcnterungen wurden als vorteilhaft anerkannt, und gurgeheißen. Auch in der Lrtssatzung wegen des Berufsoürgermeiiters, die von der Gemeindevertretung angenommen war, wurden vorn Ministerium einige geringe Abänderungen gc wünscht. Auch diese wurden sür zweamagig erachtet und genehmigt. Ingenieur Tlcnacl iuu bie Arbeiten der Uebcrlandzcntrale m den Dienst der Stadt getreten. ♦♦ I m Kolosseum war gestern abend Progrimmweck' ei’. Tie neuen Darbietungen waren durchweg sehr interessant, und es ist anzuerkcnnen, daß frivole oder zweideutige Scherze unb dergleichen vollständig ausgeschlossen sind. Trotzdem vcr.or ba$ Programm keineswegs an Frische und Anziehungskraft, ü 11 b t Lendossky ist eine stattliche Soubrette mit viel Grazie in ihren heiteren und ansprechenden Vorträgen. Einen sehr schönen unblid boten auch die beiden akrobatischcii Tänzerinnen, bic nach der Melodie „Heinerle" höchst niedliche Tanze auirührten, die bei der schmucken Tracht als junge Bauernburschen und ihren geschmeidigen Gliedern allgemeines Wohlgefallen erregen mußten. Beide Künstlerinnen traten mit zwei anderen Mitwirkcnden später noch erfolgreich „am Nickel-Llpparat" auf unb zeigten ihre Ge- wanbtheit. „Leyton unb Partner" leisteten an Purzeloaumen unb kornischen Auftritten bas Menschenmögliche und sagten denen hauptsächiicy zu, bie für amerikanischen und englischen Humor euvos übrig haben. Miß Zephora bet eine Glanznummer des Programms. Was sie am Trapez leistet, ist erstcninlich, fordert so viel Muskelkraft wie Gewandtheit, und doch ließ die wohlgeoaute und hübsche Künstlerin nichts davon merken, daß ihr die Arbeit- tcgenbmie schwer würde: immer ein freundliches Lächeln. Tann tarn noch ein Humorist, der in entsprechender Verkleidung oie Sorgen der „Germania" blldlich und int Vortrag zeigte, endlich noch ein holländisches Tänzerpaar, das in verschiedenen Venvand- ltrugen auftrat und von tanzenden Hunoen begleitet war. Eine Soubrette, bie das Programm noch verzeichnete, war offenbar durch Unwohlsein am Auftreten verhindert. fcUiÄ dieses neue Programm des Kolosseums reri i?nt rege Ausmett- samleü und besseren Besuch als gestern. Sämlliche Veranstaltungen austrat und von tanzenden .vunoen oegteitei war. Ein« kreisen und auch von Damen besucht werden. ** I n den Voran, ch lag der Eisenbahnver^ toa!tung für das Jahr 1912 find für den Bezirk der Eifenbahndirektion Frankfurt folgende Posten eingestellt: Erweiterung der Hauptweriftätte Limburg (Lahn), letzte Rare von 50 000 Mk. — Erweiterung der Wagenwenstätte Frankfurt, letzte Rate von 100 G00 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Meerholz, letzte Rate von 40 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Franfurt-Bona- mes, fernere Rate von 30 000 Mk. — Selbständige Einführung ber Homburger Bahnstrecke in den Hauptpersonen- vahnhos Frankfurt (Main), fernere Rate von 50 OOo Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Wetzlar, fernere Rate von 300 000 Mk. — Erweiterung des Ostbahnhoses in Frankfurt, fernere Rate von 600 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Dillenburg, fernere Rate 100000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Ems, fernere Rate 100 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Bad-Nauheim, fernere Rate von 400 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Diez, fernere Rate von 100 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Friedberg, fernere Rate von 8u0 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Höchst a. M., fernere Nate von 800 000 Mk. — Erweiterung des Bahnhofes Wellburg, fernere Rate von 400 000 Mk. — Erweiterung des Hauptpersonenbahnhofes Frankfurt (Main), fernere Nate von Ztc u Mainz, ^'O’Tttbneten -tridmife borgen NMurpand fünf Stadtr Ä je ein A }4 ,lai,t unb Neus 1 'r°i-lrbnu pM genehmigt, juger am .^'^wasser, AuS bem Wahlprufungsausschutz. bs. D a r m st a d t, 17. Jan. Heute nachmittag trat ber Wahlprüfungsausschuß der Zweiten Kammer zu einer Sitzung zusammen, in der eine Verteilung der Berichte vorgenommen wurde. Der Ausschuß bat bekanntlich über 34 Wahlen zu entscheiden. Es ergab sich die Notwendigkeit, daß über verschiedene Punkte erst von der Regierung Er- Tiebungen angestellt werden müssen. Die Berichte über die fünf erngelausenen Wahlanfechtiuigen wurden wie folgt verteilt: der Bericht über den Protest gegen den Abg. Auler wurde dem Vorsitzenden des Ausschusses, dem Abgeordneten Breidenbach, überwiesen, über den Protest gegen Abeuds 8'/i Uhr in ber Neuen Aula. C b e r t). Gefchichtsverein. Vortrag von 6öeh. Kirchenrat Pror. Dr. Krüger: Der Aiamzer Kreis unb die teilt). Bewegung ; Mitteilungen von Tr. Bremer: Tie Ausgrabungen in Eberpadt. Abenbs 8'/, Uhr im Hotel Schütz. *" In Audienz empfangen wurde vom Groß- Herzog am Mittwoch u. a. Geh. Biebizmalrat Prof. Dr. Sommer in Gießen. ,eD:e Mitglieder des Finanz-Ausschusses der Zweiten Kanimer weilten geiiecn hier, um sich an Ort und Stelle über das neue Projekt bcS AintSgerichts-' gebäubcS für Gießen zu untecrlchteii. ** Justizpersonalien. Der Großherzo^ hat den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Bad-Nauheim Dr. Gust. Maurer zum Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach und den Amtsrichter bei dem Amtsgericht Offenbach Gust. Schneider zum Amtsrichter bei vem Amtsgericht Bad-Naul)eim ernannt. ** Die Vorschriften über die Reikeprü- ungen an den Gymnasien, Realgymnasien und Ober- :ealsa)ulen haben einige Aenderungen erfahren; die we- entlichste der neuen Beitimmungen geht dahin, daß fortan )ie Benutzung von Wörterbüchern beim Anfertigen )er fremdsprachlichen Reifeprufungsarbeiten nicht mehr estattet ist. •• Die ilädtische ll e b er la n dze n tra le wird in der nächsten Zeit mit allen Kräften m Angriff genommen. Gestern besichtigte Tireltor Stolle mit vier Ingenieuren der Siernens- Schuckect-Werke die Orte der Rabenau u,w„ um die güniiigste Linienführungen dahin festzustellen. 2)iit dem 1. Januar ist empfohlen werden, überall da, wo nicht seitens ber geLl. :it Vartelleitung bindende Abmachungen über gleiorcertigc Geg:» leistungen getroffen worden sind, d n liberalen M anbi» datengegenüber strikte st eWatzlenthaltungu üben. Berlin, 18. Jan. Gestern abend sind Erl. arun- g en zu den Stichwahlen seitens der Fortschrittlichen Volkspartei, des Buirdes der Landwirte unb des. Zentralvorstandes der Deutsch-Konservativen Partei ergangen. In ber Stichwahlparole der Fortschrittlichen Volkspartei heißt es: Die erste Aufgabe ist überall die Förderung der eigenen Partei. Die mit uns verbündete nationalliberale Partei ist gegen jeden Gegner zu unterstützen. Im übrigen gilt die Losung: „Keine Stimme für «in Mitglied der Deutsch-Konservativen, der Reichspartei, des Zentrums, ber Wirtschaftlichen Vereinigung oder eine andere antisemüische Gruppe. Ter Bund der Landwirte erklärt zu den Stichwahlen : Nachdem der Versuch der rechtsstehenden Parteien und des Bundes der Landwirte, mit den liberalen Parteien unter Mitwirkung der Regierung einen allgemeinen Wahlkoinvromiß gegen die Sozialbemokratie zustande zu bringen, an der Ablehnung der Forlschitrtlichen Volkspartei, überhaupt in eine diesbezügliche Verhandlung einzutreten, gescheitert sind, empfehlen wir, sich der Stellungnahme der rechtsstehenden Parteien anzufchließen unb überall die Wahlenthaltung ba eintreten zu lassen, wo gleichwertige Kompensationen nicht erreicht werben. Tie Mitteilungen von Deutsch-Konservativer Seite fordern auf, dort, wo nicht Sonderabkommen zivischen einzelnen Kreisen auf der Grundlage vollwertiger Gegenleistung zustande kommen gegenüber den liberalen Kandidaten, die sich nicht ausdrücklich gegen jede Schwächung d^r verfassungsmäßigen Rechte der kaiserlichen Gewalt, für völlige Sicherung eines ausreichenden Zoltschtttzes für Landwirtschaft und Industrie und für Sicherung der bürgerlichen Gesellschaft des Einzelnen gegen den Terrorismus der Sozialdemokratie verpflichten,. Stimmenthaltung auszuüben. Der Berliner ,Lokalanzeiger" meldet über die gestrige Besprechung der Regierung, vertreten durch UulerstaatS- selretär Wahnschaffe, mit den Führern der bürgerlichen Parteien : An der Besprechung soll von den Nationallibe- raten Professor Dr. Friedberg anwesend gewesen sein. Diese Meldung wird durch die liberalen Blätter, vor allem die „Tägliche Siundschau", energisch dementiert. Letzteres Blatt schreibt spöttisch: Weder Herr Friedberg, noch ein anderer nationalliberaler Vertreter hat an einem derartigen Kränzchen teilgenornmen, vielmehr haben die Nationallibercllen es abgelehnt, sich auf derartige Verhandlungen überhaupt einzulasfen. kamStag tzezeitigt. Kreis Friedberg. tttvilligt. Darum nur die echte Scotts Emulsion 617 50 Pf. nur Uhr, la. MÄlcta ü Pfund 30 Big. emof- Julius Rosenbaum, preisen 1501 . Georg Wallenfels iT° I Marktplatz 21, Telephon 46 ■ I geaenüüer d. Engelaoochete. emps. Julius Rosenbaum, 266 empfiehl Kircheuplatz 4,Tcl.31V.I Konditorei Hettier« Der Vorn and. wirdanderenAbfübrmittelu durch seine milde, prompte Wirkung vorgezogen. Pack den 20. Januar, abends 8 in der Turnhalle, Oswaldsgarlen glaubt mancher zu fangen, der sich zum Ankauf einer Nachahmung von Scotts Emulsion verleiten läßt, die billiger aber „eben so gut- sein soll. Der Emulsion die einzige nach dem Scottschen Verfahren hergestellte, seit 35 Jahren bewährte Lebertran-Emulsion ist- >je t Amtlicher Wetterbericht. Oeffentlicher Wetterdienst, Gießen. Wettercnissicbten in besten am Freitag, den 19. Januar 1912: Wolkig, leichte Schneeiälle, kalt. 9hrr echt mit dieser Msrte—chrr — bte •arQF.ttt« zeichen btl Scott» (<9ea $rrfa-t)rtn 758 Tonnen gegen 158 876 Tonnen im Vormonat, wogegen sich der Absatz im Dezember auf 178 996 ncqen 157 997 Tonnen stellt. Lnernach stehl anher allem Zweifel, r>aß sich die Etsenslemgeivmnung an der Labn und in in Oberhessen durch die billigen Frachten nach Obcrschlesien heben wird. Gcrichtssaal. Leipzig, 17. Jgn. Vor dem vereinigten zweiten und dritten Strafienat des Reichsgericht« begann der Spion agevrozeb gegen Viktor v. Winogradofi, Oberleutnant her Reserve der russischen Morine, und den unaari chen Ingenieur v. E e rn e, Veiunnnl der Reserve der ungarischen Festungsarlillerte. Die An- aeslaateii irerbe» beschul ia«, in den Ja ren 1 *10 und 1911 versucht ui hoben, sich Gegennände, die im Interesse der Sicherheit des Deutschen Reiches gehcun zu halten sind, zn verschaffen und dn Rußland au«Auliefeni. Rach dem Eröffnimasbeichlub ivurde auf '.'lutrag des Rechtsamvaits die Oeffentlichkeit auf die ganze Dauer des Prozesses au-aefchlossen. Die heutige Verhandlung dauerte bis 48i. Uhr iiachmitlagS. Die Verkündung des Urteils erfolgt morgen mittag 1 Uhr. Zeiltriil-Drigerit Schulftraße. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren C*/i in tadellos. Ausführung. Wilh. Rudolph Großh-Hess. Hoflieferant Piano-Handlung und Beparaturwerkstätte. Seltersw.OL Femspr.389 Irrtum stellt sich indes bald heraus, wenn man gewahr wird, daß nur die äußere Verpackung, diese allerdings bis an die Grenze des Erlaubten, nachgeahmt ist, denn der Inhalt, ScottS Emulsion selbst, kann nicht nachgeahmt werden, weil Scotts Huspiie 2,75 Ä. Mschch 3,25 „ per Karren frei ans Haus. Julius Wcllhöscr, 513 Telephon 743. iiligt. d. M a i it;. 17. Jan. Im Hause Mitternacht 16 wohnt ... . Läufer 8ara'$ Frosl weg hilft sicher bei allen Frostschäden. Zeckal-Drogcrie 518 Schulstrahe. d. M a i n 3, 17. Jan. Im Hause Mitternacht hat einigen Monaten der 22 jährige Schiffer Wilh. ton hier. Er hatte im Dachstock zwei Zimmer und eine Küche t mietet, damit sein Vater, der Taglöhner Wilhelm Lauser, ■ •r am 27 Januar nach Verbüßung einer 2V» jährigen Gc- ^ingnisstrase das Gefängnis verläßt, einen Aufenthaltsort habe, r Samstag lehrte der junge Läufer vom Schiffe nach Hause ■4inid. Er besuchte die im Hause befindliche Wirtschaft Schäfer. Ir.i Sonntag kam Lauser wieder in die Wirtschaft, machte ein ncht betrübtes Gesicht, er äußerte sich gegenüber seinen.Freunden orf) Bekannten, er habe das Leben satt, am liebsten würde er sich erschießen. Seit Sonntag vormittag wurde Lauser nicht Artilkriderein Kürzen. Schell-Fische auf Eis in la. feinster tcbendfrifchcr Ware soeben eingetr. u. biuigst bei Ang, Wallenfels Marktplatz 17 Telephon 262 Prompter Versand auch nach auswärts. 1174 Feinste Vogelsberger Zührahm-Sutter ver '/r Pfund: 78 n. 85 Pfg. frische Landbutter und vollsrische Eier empfiehlt zu billigsten Tages- Nan schreibt unj- - sicheren kWWÄ cheniiem Tanz M #5^ Ö* schon »es» rngeben, vv ’ Mbriken Zruplatzes von dem der Gemeinde gehörigen Gelände am Fasel- - ll. 'Da der Platz aus besonderen Gründen zur Bebauung als geeignet erscheint, auch von der Gemeinde vorläufig lein Grund i iu Ärkauscn vodiegt, wird das Gesuch abgelehnt. Bei den zuletzt , n/nommmen Kanalisationsarbeiten hatten sich einige Bürger • s berechtigt, teils unberechtigt Sand und Kies von der aus- , jjenen Erbmasse abgefahren: dies wurde vom Cfemcinberat k instandet und die Unberechtigten zur Zahlung einer angemeuenen - itfchädigung verurteilt. Zum Schlüsse legte Bürgermeister .bomber noch einen Pracht-Katalog über Autos für Personen- örderung vor, der ihm von dem Vertreter einer großen Firma (crreidjl worden war. Nachdem der Bürgermeister dem Vertreter i Berkehrszählung zwisckicn Wieseck—Gießen vorgelegt habe, habe d) oer Herr nicht abgeneigt gefunden, die genannte Strecke auf . i -ito der Firma mit einem Omnibus-Auto mit Anhängewagen, ; i> zusammen 32 Personen fassen, befahren zu wollen. Der Ge° ! inderat erklärte, dem Unternehmen das größte Interesse ent» . enzubringen. Auch die Einwohnerschaft wird das Unternehmen ir.t Freude begrüßen, und nach Kräften unterstützen. veitche l hetiH, 17. Ian. Tie dieSiähriqen Winter- j’'lfid)feitrn eröffnet nächsten SainStag unser Turnverein tuf dem Wmdhof. Der äußerst rührige Verein ist der stärkste unserer Gemeinde. AreiS Alsfeld. aibt Karn s aromat. TJ Eisenlikör M. u. größer. 516 Zentral-Troaerie Emil Karn, Schulstraße. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) Gießen, den 17. Januar. Ich bin zwar an und für sich erfreut darüber, daß Herr Dr. Spohr in mir einen Menschen mit wahrhaft liberalen Anschauungen erblickt und empfiehlt. Wenn Herr Dr. Svohr einmal den Begriff der Freiheit nach jeder Seite (auch der wirb' schaftlichen!) prüft, wird cr wohl rasch erkennen, was Frei- h e i t nützen und schaden kann. Herr Dr. Spol/r ist doch viel zu intelligent, um nicht zu wissen, daß unsere Bewegung mcht nur „antisemitisch" ist. Herr Dr. Sophr liat doch vor noch gar nickst langer Zeit selber zu den „politischen Kindern" gehört und sich in schärfster Form gegen gewisse Leute ausgesprochen, wodurch er den Zorn der „Frankfurter Zeitung" erregte, die er dann sogar vor Gericht zog! Die nahezu 10 000 Wähler, die heute im Kreise hinter uns stehen, standen früher in anderen Lagern. Ich glaube nicht, daß es „Kinderart" ist, politisch etwas zuzulernen. Dieses „Zulernen" wird auch fürderhin in Stadt und Land noch viel mehr zutage treten. Man sollte lieber eine Bewegung auf ihre Ursachen untersuchen und diese Ursachen zu be^ fettigen trachten, als daß man die Erscheinung = 10 000 Wähler als „Kinderei" herabzusetzen strebt. i Dr. F. Werner. Lxplesion in einer Dynamitfabrik. In Schlebusch ereignete sich gestern mittag eine starke Explosion in einer Dynamitfabrik, bei der ein Arbeiter getötet wurde. Die Explosion gab zu den seltsamsten Gerüchten Anlaß. Schlebusch, 17. Jan. Heute mittag erfolgte in der Dynamitfabrik, Aktiengesellschaft, eine Explosivn des Waschhauses. Ein Arbeiter wurde getötet, fünf schwer und mehrere leicht verletzt. Durch die Explosion ist in der Fabrik und in der Umgegend ein erheblicher Schaden an Fensterscheiben entstanden. Die Explosion hatte eine sehr heftige Detonation zur Folge, die zu den wildesten Gerüchten Anlaß gab. In Schlebusch-Manfort, dem Ortsteil von Schlebusch, in bent_bie Dynamitfabrik liegt, wurden in der Richtung des starken Ostwindes sämtliche Fensterscheiben zertrümmert, auch auf dem Bahnhof Schlebusch In Köln wurde zurzeit der Explosion ein heftiger Knall oefjört,. während aus Bonn yon 12.50 Uhr ein leichtes Erdbeben gemeldet wird, das wohl mit der Explosion in Zusammenhang stehen dürfte. Auch aus Düsseldorf wird eine Erderschütterung berichtet. Holzverfteigerung. Dienstag, den 23. Januar l. IS., werden aus den Domanialwalddistnkten Langelob, Alleberg und Lohwald der Forftwartei Ulfa versteigert: Stämme: Eiche VI SIL 2 St. — 0.56 Fstm.; Derb Hangen: Hainbuche 12 St. — 0,28 Fstm; Nntzreisig: Esche 6 Rm. Brennholz: Scheiter, Rm: 228 Buche I. ftL, 393 IL ML, Hainbuche fflunbfdjeiti; Knüppel, Rm.: 169 Buche I. Kl., 31 II. StL. 68 Haürbuche, 50 Eiche «hierunter 12 Rm 2 Mtr. lang), 11 Lärche II. SL, 21 Fichte II. StL; Reisig, Rm: 1608 Buche 1548 l. Durchforstung), 278 Elche, «72 I. Durchforstung); Stöcke, Rm: 30 Buche I. KL, 37 IL KL, 2 Eläie, 51 Fichte. Zusammenkunft vormittags 11 Uhr im Distrikt Langelob am Schotlerweg bei Brennholz Rr. 117. Das im Distrikt Lobwald, sowie da« zerstreut sitzende Holz wird nicht oorgezeigt. Blau unterstrichene Nummern kommen nicht zum AusgeboL Nähere Auskunft erteilt der Gr. Förster Zimmer zu Ulfa. Elcheisdorf, den 15. Januar 1912. Großherzogliche Cberföriterci Etchelödorf. I. V.: Kratz.818/1 yNchmigt. x Mücke, 16. Jan. Heute feierte hier int Kreise der Seinigen Gastwirt Konrad Läuning seinen 94. Geburtstag. Der Greis befindet sich noch in voller geistiger und körperlicher Frische, ja noch in einer Bewegung sfähig- fit, die ins Erstaunen setzt. Die Einfachheit und Anspruchs- lusigkeit seiner Lebensweise hat bei ihm das hohe Alter Vermischter. * Eine epochemachende Erfindung hat ein Tübinger Mediziner gemacht. Es ist ihm nach mehrjährigen Versuchen gelungen, ein Verfahren zu ersinnen, wie man alkoholfreie Getränke, insbesondere Apfel- und Traubenwein, in Fässern ausbewahren und täglich abzapfen kann, ohne daß der Rest in Garung Übergebt. Es ist dadurch jedermann, der Wert auf gute alkoholfreie Getränke legt, die Möglichkeit gegeben, ohne das umständliche Sterilisieren in Flaschen in einfachster und verhältnismäßig billiger Weise für das ganze Jahr sich einen Haustrunk einzutun, der sämtliche im Handel befindlichen alkoholfreien Getränte nicht nur an Güte und Wohlgeschmack, sondern auch an Billigkeit bei weitem übertrifft. Durch dieses Verfahren, das patentamtlich geschützt ist, wird es möglich sein, die Produkte der Landwirte und Weingärtner in ausgedehnter Weife unvergoren auszubewahren und dadurch wertvolle Nahrungsmittel unserem Volke zu erhalten. Kleine Gageschronil. Die bei dem Hochofenunglück auf Zeche „Phönix" bei Duisburg schwerverletzten beiden Arbeiter sind ihren Verletzungen erlegen. Die Zahl der Toten hat sich nunmehr auf zehn erhöht. Die Hohenheimer Erdbebenwarte verzeichnete heute früh 6 Uhr 12 Minuten 23 Sekunden einen Erdstoß, der zwar nicht so stark wie der vom 16. November gewesen ist, aber in den gleichen Orten verspürt wurde und auch dasselbe Epizentrum gehabt zu haben scheint. Am stärksten wurde der Stoß wiederum in Ebingen wahrgenommen. Größerer Schaden wird nicht gemeldet. := Bad-Nauheim, 17. Jan. Mit Ermächtigung des tziroßherzogs wurde die Baubchörde für die Neubauten in Bad- yaul-.'im aufgehoben. — Der (Yroßh.wzog hat dem BauassessoL tauinspekwr Wilh. Jost hier die Silberne Verdienstmedaille für j. Kunst verliehen. '“""Wit, I | ks I swaufel Ä&ssl ssßS w4?l gä ' offene \,N dirsd leaa toar. (üm ?nbahnver, Besirk der Milde Wto Wtte Limburg Weiterung bet 100 000 K _! Rute von tzransuri-Boiiu, "bständige lim, Hauptpersonen« von 5000u Mk. -rnere Rate von Hofes in Frank. "Weiterung bei -00 Mk. - Er. ate 100000 Mk. auheim, jei» ! des Bahnhofes rrnreiterung des l 8.0000 M- ernere Rate von s Weilburg, fei« ung des Haupt« nere Rate von >fes Schlüchtern, rung des BayN' — önvciteruna von 100000 M erste Rate von ^nterführung auf — Erweiterung t 50 000 SRI - ?mere Rate von o/ten eingestew.' agen auf Bap Erweiterung Ott lda), 3500U ÄL nhof Breitscheid, agen auf Bahn« mg der Gieisan« . für herstellimg urenburg, 99600 chotten, 48000 iesterburg, 68000 ches auf Bahnhof npfangsgebaudes Verstellung eine. an der Streäe lelümg von zwei 00 M. ßr her» lanau^h/ 6JO00 ns auf MM >00 Nk. auf einen Herstellung einer Ztrecke Elm-^v- ner Megubersuh In Schul itz wurde nad> einer Meldung au-> Bromberg t»n drei .xtinbern tm Alter von sieben, sechs und zwei Jahren, die von ihren Eltern in einem einsamen Ckhöft allein zurückgelasien war den waren, daS Haus a n g e ste ck t Tie beibnt jüngsten Kinder sind umgekommen, das älteste wurde sehr schivor verbrannt, Tas Gehöft ist niebergebrannt. In Lublin wurde bei einem Mthöndler eine Haussuchung vorgeiwmmen. Man fand dabei Perlen und Kostbarkeiten, die .zweifellos von dem im Jabre 1910 aus dem Pauliner^Klosier bei E zenstochau gestohlenen Muttergottesbilde herrühren. Der Händler wurde verhaftet. Die „Schlesische Zeitung" meldet aus Myslowitz: Während der dtaclü brach in der Myslowitzer Grube der Katto- witzer Aktiengesellschaft aus der 600-Metei>Lohle Feuer aus. Infolge der starken Rauchentwicklung fmb vier Bergleute umgekommen. Ihre Leichname konnten noch während der Nacht geborgen werden. Es sind umfassende Maßnahmen getroffen worden, um den Brand zu ersticken und eine Anzahl noch gefährdeter Bergleute zu retten. Tie Gattin des Hauptmanns B a i l l a n t in Paris , die in der verflossenen Nacht in einem Abteil erster Klasse von Cher bourg nach Paris fuhr und sich von drei verdächtigen Mftreisenden bedroht glaubte, sprang während der Fahrt aus dem Zug und erlitt schwere Verletzungen. In Genua ist die aus dem 9. Jahrhundert stammende Kirche Santo Stephano, in der Christoph Columbus getauft worden sein soll, plötzlich zum grüßten Teü eingestürzt. Das Mittclschift fiel aus die neue Kirche, in der es vier kunstvolle Altäre und eine in Holz geschnitzte Madonna zerstörte. Ein Arbeiter wurde leicht verletzt; sonst sind keine Menschenleben in Gefahr gekommen. mehr gcfchcn. Am Dienstag vernahm die auf demselben Gange wohnende Witwe Scior in der Wohnung des Lauser ein Stöhnen und Röcheln. Sie^laubte, daß Lauser erkrankt sei. Heute kam in der Wirtschaft «chäfer wieder das Gespräch aus Lauser, und jetzt bekamen die Anwesenden Bedenkem Ter Althändler Groß begab sich an die Wohnung des Lauser und klapste mehrmals kräftig an. Er hörte wohl ein anhaltendes Röcheln, aber Antwort erhielt er nicht. Groß meldete die^Sache dem Bezirks- kommissar Schalles. Dieser eilte mit einem Schlosser und mehreren Schutzleuten in das Haus und ließ die Wohnung öffnen. Bor dem Bette lag Lauser in bewußtlosem Zustande, mit geronnenem Blute bedeckt. Er lag mit dem Kopse, aus dem aus der rechten Schläfenseite das Blut rann, auf einem Lodenhut. Lauser hatte Hosen, Strümpfe, Hemd, Kragen, Binde an. Beim Nähertreten bemerkten die Beamten im Bette den Körper eines Mädchens. Es war halb zugedeckt, die, Bettdecke war über den Kopf gezogen. An der rechten Schläfeseite ihres Kopses sah man ein mit Blut umrändertes Loch. Der Tod muß bei ihr schon am Montag oder Dienstag eingetreten sein. Aus dem Tische lag ein Flobertrevolver und banfeben eine an den Vater des Lauser gerichtete Postkarte, auf der der Sohn Abschied von seinem Vatcr nahm, inbent er erklärte, daß er mit Marie freiwillig aus dem Leben scheide, den Grund könne er nicht anacbcn. Ter lebensgefährlich verletzte Läufer wurde ins Rochushospital gebracht, er dürste nicht mit dem Leben davonkommen. Da niemand wußte, wer bas tote Mädchen war, wurden Nachforschungen angestellt, die zu dem Ergebnis führten, daß die Erschoßene die 18 jährige Marie Hambach, Tochter des Wrrtes Hambach in Kastel, die feit mehreren Tagen bei der Polizei als Dermißt gemeldet war, ist. Tas Drama muß sich schon in der Nacht von Sonntag auf Montag abgespielt haben Lau'er hat die Hambach im Bette erschoßen und nachher anschein mb nicht den Mut gehabt, sich ebenfalls zu täten. Erst später griff Läufer zum Revolver und schoß sich eine Kugel in die Schläfe. Läufer und das erschossene Mädchen werden als brave Menschen geschlldert. KreiS Wetzlar. z. Wißmar, 17. Jan. Das Winterfest der Wirtevereinigung Krosdorf-Rodheim und Untae-ienb war so zahlreich besucht, daß in dem festlich geschmückten Wolf scheu Saal kein Plätzchen mchr zu finden war. Vorsitzender N i e b e r g a 11 - Gleiberg d-grüßte die Gäste und Fräulein G e r l a ch - Bieber sprach einen Prolog. Für die Un'erhaltung sorgte Komik r Straub aus Gießen und die Krosdorser Kapelle. Nach der Verlosung setzte der Tanz ein. Starkenburg und Rheinhessen. d. Mainz, 17. Jan. In der heutigen Sitzung der kftrdtvcrordneten wurde die Ergänzung der ordentlichen tu^schüsse vorgcnommen. In die neugebildete Kommission für Handel, Gewerbe und Industrie wurden «usier fünf Stadtverordneten zwei Mitglieder der Handels- kmimer, je ein Mitglied des Berkchrsvereins, des Vereins illstadt und Neustadt gewählt. — Dem Erlaß einer neuen ktroi-Ordnung wurde zugeftimmt und der vorgelegte arif genehmigt. — Für die Veranstaltung eines kostü- Herten Zuges am Fastnacht-Montag wurde dem Kärneval- ^rrein ein Zuschuß von 3000 Mark bewilligt. Sechs Stadt- trrorbnctc stimmten daaegen. — Für die in Süd-Brasilien furch Hochwasser geschädigten Deutschen wurden 1000 Mk. ** AlSseld, 17. Jan. In der gestrigen Stadtvor- s andssitzung gab der Vorsitzende zunäM eine Rückäußirung ie» Ministeriums des Innern zu der beschlossenen Herabsetzung des Strompreises für Licht von 50 Psg. au» 40 Pfennig für die Kckomattslunde bekannt. Das Ministerium hält 11 ? .Herabsetzung bon 50 auf 40 Pfg. für bckcnklich. Die Strom- t: varni« durch die Metallfadenlampen habe in einer Reihe von lanbitäbten bereits zu einem Rückgang ds Stromabsatzes für ! i Zwecke geführt Wenn weitere Fortschritte in der Lampen- t mif eintreten, sei der 40-Psennig-Taris direkt schädlich. Aus biifem Grunde habe auch die Provinz Oberhessen einen Lrcht- smmpreis von 45 Pfg. gewählt. Das Ministerium cmMrchlt b:t Eladt, mit der Herabsetzung des Strompreises vorsichtig vorzugehen int' ihn vorerst nur auf 4 5 Pfg. zu rebujieren. — Tie Vergebung der Arbeiten zum inneren Ausbau bei neuen Volksschulgebäudes erfolgte nach den Vor- f(lägen der Bankommission Die Schreinerard-stten wurden in bin- Losen vergeben, die Glaserarbeiten in drei Losen, Weiß- lir e rarbeiten in ;wei Losen. Für die Fußböden wurde^Buchen- i einen 1. Qualität in Harz imprägniert, genehmigt. Sämtliche Li nungen und Arbeiten wurden Alsfelder Gewerbetreibenden »,'eschlagen. Die Submission eraab im Ganzen ein erhebliches U f 'n ],-bol gegenüber dem Voranschlag. Weiter wurde beschlossen, ■ Me Einweihung d^s renovierten Rathauses auf Ion n lag, 4. Februar, nachmittags 2 Uhr, sestzusetzen. Es ; frin Festakt im RathauS ftattfinben, dann anschließend eine ff - ruiiglose Vereinigung der Teilnehmer im „Deutschen Kaiser". 1Der Geschichts-und Altertumsverein der Stadt I 'ssssel d hat um einen Zuschuß von 50 Mark nachgesucht.zur . tiaudgabe einer Festnummer seiner „Mitteilungen" anläßlich ■ bei Einweihung des Rathauses. Das Gesuch wurde genehmigt. — » st., u gl ich der Veröffentlichung der städtischen Be- 1 c n n t m a (b ii n g c n wurde auch für das nächstfolgende Rech-- uimgsjahr beschlossen, die Veröffentlichung den drei hiesigen Blät- inrt gegen einen Pausckialbetrag von insgesamt 950 Mk. -zu über» tcr-gen. — Ein Gesuch der Bewohner des sog. Walkmühl- | fi > g ö um Anlegung von Vorgär'en im Interesse eines schöneren t>siamtbildes war von der Baukommission befürwortet worden. j| fr der ^heutigen Verhandlung ergaben sich aber Bedenken wegen dir rech.lick)en Konsequenzen eines derartigen Beschlusses und es I ) urbc die Angelegenh it daher irochmals an die Baukommission I r ir Prüfung zurückverwiesen. — Eine Vorlage des städtischen ’j i cuburcau-3 über Zurich'en von 40 cbm vorhandener alter || Pflastersteine, wodurch diese wieder verwendbar werden, wurde Winterfest verbunden mit der Feier des Kkduttstlilics Lr. Miijcjtöt des ?cvWkii flaiferö. Reichhaltiges Programm unter Mitwirkung Don Mitgliedern des Gießener Stadltyeaters und des krampeterkorps des Artillerie-Negiments Nr. 61. Crlben und Ehrenzeichen sowie Vereinsabzeichen sind an» lul'taen. Ehemalige Anilleristen sind willkommen. Karten kmden bei dem 1. Vorsitzenden, Kamerad Bernhardt, Ltzutstraße 10, ausgegeben. v18/1 Es labet ergebenft ein AcheW Könnt Ihr in der Stichwahl sozialdemokratisch wählen? StfeinS Niemals Warum nicht? 1. Die Sozialdemokratie ist die Gegnerin von Kaiser nnd Reich. Kein Beamter, kein Staatsarbeiter, kein vaterlandsliebender Mann kann daher sozialdemokratisch wählen. Es ist Taschenspielerkunst, wenn in den sozialdemokratischen Flugblättern gesagt wird, der Beamte habe nicht geschworen, keinem Sozialdemokraten seine Stimme zu geben. Es ist eine Ebrcnpflicht des Beamten, das Staatssystem zu fördern, dessen Diener er ist, das aber die Sozialdemokratie beseitigen will. 2. Die Sozialdemokratie ist die Gegnerin von Heer, Flotte nnd Kolonien. Heer und Flotte aber sind die Schutzwälle unserer deutschen Kultur, und Kolonien liegen gerade im Interesse unserer Industriearbeiter. Das sagen selbst Sozialdemokraten wie Bernstein und Hildenbrand. 3. Die Sozialdemokratie verweigert dem Reich jeden Groschen zn seiner Existenz und zur Bcamtenbcsoldnnn! Sie lchut jede Besteuerung der Börse, überhaupt des mühelosen Gewinnes ab, hat aber im Reichstage am 2. März 1906, 3. Mai 1906 und am 10. Februar 1909 Anträge zur Besteuerung der kleinsten Erbschaften der Kinder nnd Ehegatten von 1000—2000 Mk. zn 2 Prozent gestellt!! Sie klagt über Steuerlasten, erdrückt aber ihre eigenen Anhänger mit Abgaben aller Art und schickte davon den russischen Rcvol>»tionären Hunderttausende! 4. Die Sozialdemokratie ist Gegnerin des Schutzzolles, obwohl nur dieser allein Deutschland groß und mächtig gemacht hat, und obgleich die deutschen Arbeiter hungern oder betteln mühten, wem der Schutzzoll verloren ginge. Aber was liegt den Sozialdemokraten daran? Der Freihandel bringt die Revolution, heißt es bei Marx, dem geistigen Vater der Sozialdemokratie, und nur in diesem revolutionären Sinne stimmen die Sozialdemokraten für den Freihandel. 5. Die Sozialdemokratie ist für die Abschaffung des Privateigcntnms. Das sagt Bebel in seinem Buch „Die Aran nnd der Sozialismus", 25. Auf!., S. 432 und sonst ganz offen. Das Erfurter Programm der Sozialdemokraten von 1891 fordert klar und deutlich: Bergesellschaftlichung des gesamte» Grund nnd Bodens, der Werkzeuge, Maschinen usw., und auf dem Parteitag der Sozialdemokraten in Breslau im Fahre 1895 wnrde ein Bauernprogramm abgelehnt, weil es den Bauern die Erhaltung ihres Privateigentums (bei der Einrichtung des Zukunftsstaätes) sichern wollte. Das genügt, um alle Tänschnngsversnche der ländlichen Wählermassen ins richtige Licht zu sehen. 6. Die Sozialdemokratie ist die Gegnerin der Religion. Richt nur, daß ihre Parteiorgane im Reiche ost genug zum Austritt aus der Landeskirche aufgefordert haben, nein, die gesamte sozialdemokratische Reichstagsfraktion hat am 28. Januar 1902 einen Antrag eingebracht, den Religionsunterricht in allen Schulen abznschaffen. 7. Die Sozialdemokratie ist die Gegnerin der persönlichen Freiheit. Massenstreik, Streif- terrorismus, Boykott der nicht sozialdemokratisch wählenden Geschäftswelt sind ihre Waffe»». Der selbständige Mittelstand hat keiner» gefährlicheren F-cind als die das Großkapital mit allen Mitteln fördernde Sozialdemokratie. (Siehe Konsumvereinsbäckerei usw.). Wähler in Stadt und Land! Der große Entscheidungskampf zwischen National und International ist in vollem Gange! I Die großen Aufgaben des deutschen Volkes und Reiches verlangen vaterlandsliebende Männer. Möge Eure Entscheidung so fallen, wie es Deutschlands Ehre und Wcitcrbliihcn erfordern. Deutsche Patrioten wählt einmütig de»» seitherigen Reichstagsabgcordncten Ir. Ferdinand Werner in MM wieder! d-l Der Wahlausschuß, j Konsta mit 39 gegei Auflösun Ten gani mcnlsgebäude, Mr ÄMlsau ? l.'rr abends um da rein. Die Al erfolgen. M $ Tunis, SS Pans'^ wn einem Wien Sk die Scie Bord bei - Maden, AD mid:en au'g.'orderl, * ünn die «rabrt dieser Horderun Hörden hatten' Mr das lürkiM Boblliailcr Bar -an öüuliauo. Karsei erhielt aus C ein Telegram noch immer t Kapitän me-d ungefähr b der itatieiiiic boot einen b thago" zum' mußte, wo \\ fr, JKV*1 'Kr(t5blif ll Dem „Ne bet: Sunya ser abdank mischlicßcn we ■urüdtrete Peking, Anschlag von < Hunderte von dauern über Zu Pen mschen Tarn, aus Tasten < ncmmeiL Au schau, werden es ebenfalls Peking und honan i 10000 Mensch sindcn sich w ^Mulden, wÄte ben Ksne to&ert.aning b itobynanie geu ,,U 6r(,b SS i« lZÄ tiib Z ebrfl unt r^ielO. -eöan, ir Ph 18,° ?1 ’mbet c ^Ugenosscn sj außer ei kdgenbe 1-oigny, Viaiun”iit ^^.Aarz-i « ' Huber Sy«. Ama ZÄ Qü da: ■^Mentrai