frage. — Deutsche Forschungsreiseins alte Welser 2 U C L u. AJIV V^VUUIVIU <*> * - —" • ---- _ erster Linie mit der für die Wissenschaft äußern wird sich in ' wichtigen k a r t h o g r a p h i s ch c n Ausnahme und geogra* nnajiigtii u i / 3 ___ des C rmoco siebten Auslese latent vorkommen. Zweitens auch gewiß manchmal ein Mangel an organisch verbundenen Nähr» salzen (Eisen, Kalt, Magnesia, 9totron, Kali, Phosphor, Ehlor), Ucberschuß an Eiweiß, Verwendung von^allcrlet Gewürzen, reichlicher Genuß von Alkohol usw. Drittens aber und nicht zuleyt muß der Art der Bekleidung des Soldaten die Schuld an den yitzschlägcn beigemessen werden. Und damit kommen wir au, die überaus wichtige Frage, die zurzeit alle großen Heere bcsckfästigt: die Gepäckerleichterung der Infanterie. Schon unsere neue deutsche Fclddieustordnung spricht von der grundsätzlichen Bedeumng der bleibenden Marschsähigkcit der Infanterie im Futunstskriege. Die Marschsähigtcit aber ist buch von "der Belastung des Mannes abhängig. Je weniger er zu tragen hat, desto länger uiid besser kann er mar- Infolgedessen ist überall das Bestreben vor- .....** — Schon Treppe hinab gelangt. Dagegen hat ein eleganter Hauswagen einen grunumrankten Ballon, in £.... „ . , gemütlich sitzt. Kommen Gäste, ,o gibt es Mittel und -Liege, Las kleine Haus zu vergrößern. Bestimmte Vorrichtungen ,ind da^ um ein geräumiges Zelt an den Wagen anzubauen und ist auch dann iwch zu wenig Platz, dann schiebt man einfach die batent- betten hinaus unb die Mutter Grün bietet das schönste Lchlas- zimmer. der Sternenhimmel die beste Decke. Solch ein fahrendes Heim, in dem sich da- wundervollste Somrneridvll abspielen tarnt, ist durchaus nicht so teuer, wie man wohl glauben möchte. Ein Haus auf Rädernber ganzen Einrichtung und 3 Pserdcn zum Ziehen ist schon für 10 000 Mark erhältlich, tvährend ein Automobil mit 18 Pferdekraften sich auf etwa 25 000 Piark stellt. Konstantinopel, 16. Juli. „Terscbuman irn-Haliat^ meldet, der M a r i n e rn i n i st e r habe demissioniert. Eine amtliche Bestätigung dieser Meldung liegt nicht vor. Wie verlautet, richteten einilußreiche vornehme e l b a n er aus Pristiiia an den Sultan ein Telegramm, in dem sie um die Einstellung der militärischen Matznahmen bitten Der Sultan habe mit Ratschlägen erwidert, ui denen er zur Ruhe aussordere. . . . . . Tie Regierung wird eine Generalarnnesti e erlaßen und allen verbannten Persönlichkeiten die Rückkehr gestatten. S a l o n i l i, 16. Juli. Ein O s f i z i e r und z w o l s M a n n von den desertierten Truppen stellten sich der Militärbehörde freiwillig und erklärten, übereilt gehandelt zu haben. Der albanische Meutererführer Tajar Bey wird der P,orte am Donnerstag sein Ultimatum übersenden, nachdem zwischen ihm und dem übrigen Monastirer OsfizierkorpS ein völliges Einvernehmen erzielt worden ist. . , Wie Privatmeldungen aus Monasttr besagen, iqnbtc 4 Q Ijiat B c i) der Anführer der dortigen Meuterer, einen feinet Genossen zu Dschannd Pascha, um mit ihm über die Bedingungen für d, e Rückkehr zu verhandeln. Dabei soll ein Einverständnis ! erzielt worden sein, denn bald darauf sei Leutnant J Smerl Effendi von der Unter,uchungskvmmissivn im Automvbi abge* reist, um Tahiar Ben den Entschluß rsdsawid Paschas miiAutcilcn — Tie Meldstngen aus Prischtina und Ghilan Wer den Tornister nicht tu I laut°eu immcr ungünstiger. Die Bemühungen des ^Walts von — Eine deutsch-österreichische 1 r ' V* tung Ter Gau Wien des österreichischen deußch^i Schulvereins hat beschlossen, zur Erinnerung dm am 2b August 1813 erfolgten Heldentod Theodor stomers, des Lieblingsdichters der dmlschen Jugend, gelegentlich der IM Wiederkehr dieses. Tages eine Theodor-Körner- Snftung ms - eben zu ruwn. S re fall dazu dienen, junge tüchtige deut,ch-osterreüA,che -t.ichäer zu fördern, aber auch solche Schriftsteller berück,ichtigm die sich durch ihre Leistungen cm besonderes Verdtmst um die Kratt.gung des dmtschen Voltsbewußtseins oder die. Forderung der deut,chen Schutzarbeit erworben haben. Bei der. steigenden Lpfenreudigkeit de-- österreichischen Tmtschturns für leine völkiichm -o^urfmsie und Ziele ist zu erwarten, daß dieser Beschluß des deutschen Schulvereins im österreichischen Deutschtum einen guten Boden finden wird. Wie sehr Dort selbst die nationale Ernernnlligrett ins Volk eingedrungen ist, zeigt die Tatsache, daß die nationale Maifeier des deutschen Schulvereins dessm Leitung an einem Tage, aus lauter winzigen Beträgen zusammengesetzt, eine Einnahme von rund 100000 K. zugeführt hat. die Vereinigten Staaten nicht im guten Glauben den tzay- Pauncefote-Vertrag irgendwie aufheben. . London, 16. Juli. Unterhaus. Auf etne An- frage wegen der unterschiedlichen Behandlung britischer Schilfe, die deii Panamakanal benutzen würben, erwiderte Staatssekretär Grey: Es schien ber britischen Regierung, daß einige Bestimmungen ber Bill, die jetzt dem amerikanischen Senat vorliegt, nicht mit dem Dritten Artikel des Vertrages von 1901 zu vereinbaren nnb, der fcstsetzt, baß ber Panamalanal für Handels- und schisse aller Nationeii frei und-offen stehen solle, so daft — Wiesbadener Musikbrief: Eine neue Cpereite. Man schreibt uns aus Wiesbaden: Erne sehr liebenswürdige kleine Lverette fand sehr freundliche Aufnahme bei ^ihrer Uraufführung im hiesigen Lperetten-Theater ,,x. te L rient - brau t" von Max Leutert, Musik von Gustav V u g o, steht über dem Durchschnitt, und das will in der heutigen Epoche der Eintagsfliegen schon etwas heißen. Ein Erstlingswerk Tur -dichter und Komponist, und wenn Gustav Hugo sein -talenM:ci,en laßt, darf man noch mehr Hübsches von ihm erwarten.^ Seme Munk ist sehr gciallig, einschmeichelnd und graziös, sie will Nicht auifalien, sie will gefallen. Der vielversprechende Tuet halt ,o ziemlich, was er verspricht. Ter Redaklmr einer Hamburger Zcirung wird nach dem Märchenland Seframitan geschickt, um sianb und Lmte zu ftubieren und da er unverheiratet ist, begleitet ihn die hübsche Bureauvorsteherin, um im Lande der Vielweiberei die Familiensitten, besonders die grauen zu beobachten, xa» Stäbchen verlobt sich vor ihrem Weggang scheinbar^ mtt dem Besitzer des Blattes, um emen Schutz gegen den ^.vn Juan von einem Doktor zu haben. Natürlich verliebt ,rch der ^ottor, durch diesen Widerstand gereizt, ganz ernsthatt in das Madchm, besteht sogar eine Probe, die sie ihn durchmachen laßt und im dritten Ave Inegen sich die Beiden. Ter zweite Akt Jnetet gute Möglichkeiten für eine glänzende Ausstattung und ^mze- nierung. Ter Komponist wurde nach den Atts'chlüsscn g er men und konnte sich mehrfach zeigen. v. v. je. 7hi,ch°n Unt -rsuchuna ’te» « e-inoco und seiner gewaltigen redfien Nebenslune beschäftigen.^ Da Dr. Benignus besondere Erfahrung und Fähigkeit besitzt, inttJndianmn umzugehen, so hofft er auch, wertvolle anth r o p o 1 o gische und ethnographische S t u d i e n bei den wilden Uremmob* nern, die dem Eindringen der Weißen bis fetzt heftigsten Wider- lianb eiilgegmsetzen, auszumhrm und entsprechende Sammlungen zu erhalten und zu bergen -bannt Eonncn meüflanenbe’ vuden in unseren Museen für Völkerkunde ausgesullt in das Studienprogramm Die eigenartige Tier- und L'laUnwelt und Der geologische Aufbau des iveiten Gebietes eingeschlo^,en. Außerordentlidfe körperliche Anforderungen ,teilt bie Erwrschung mrnannter Gebiete, da sich — aller Voraussicht nach — der Flußfahrt sehr zahlreiche und mächtige Wasserfälle entgegenstemmen werden, und Die Landreise durch Urwald, Steppe und Summ große Gefahren birgt, sowohl durch die Ureinwohner aL auch durch die Tierwelt. doöesmärfd)c im Frieden. Die Metzer Kriegsgerichtsverlfanolung gegen benHaupI- A»nn Westerrnaper vom 8. daher. Infanterieregiment hat noch einmal das traurige Bilb des „Tobesmarsches von "törchingen" im Manöver bes vorigen Sommers entrollt. I >— • , .. janbcii, bas Gepäck bes Mannes zu erleichtern. im Jahre 1830 schrieb Moltkein Änmeriungen für einen Bericht über bic Ersaljrungen bes Feldzuges 1859: „Allc^ ist darüber einig, baß unser Gepäck erleichtert werben muß, aber die Ansichten gehen sofort auseinanber, lücnn nur bic Gegenstänbe bezeichnet loerbcn^ sollen, bic^bcm Solbaten abzunehmen sinb. Wcr den > lamcn munci ------v ... ber Soinincryttze getragen hat, weiß nicht, wo er brückt . slDf|01u0 und in Ghilan und Umgebung, Die Ruhe aufrecht zu er* Moltke wies darauf hin, baß die Eisenbahnen in ber warmen hatten, sollen fruchtlos gewesen fern. Jahre-'zeit aestatten, einen Teil der Ausrüstung nachzu- * »• t*, fuhren, unb machte 1868 schon vorahpenb auf bie Wich* Laut ber Wiener „Neuen Freien Presse rnnfai‘ i« tigicit d°- medjmiildfcn Zuges aufmenjain, jat) a;founfetc $Er11auen6mämiet in 3talten. ““n^c7ür "Sudk Militärautomobile voraus. Hoffentlich pornt bieier heiße gicrmig zu fonDicren, wckche fcDmgungen ,i fu Sonimet den tienetaljtab NN hi-r -i»zus-tz°n unb auf UmttdatU>iungtn übet mi.cn, Wa^f! - n rn i i^° N d.steilen^ >7^ neue Mittel zur Betämpfung bes Hitzschlagv tm Ftteben lorr $c)-prcdmn Kn, sondern erwartet, daß Italien demnächst unb erst recht im Kriege zu sinnen.I eine neue Attion einleiten wird.____________ Itt i6ö Erster Blatt 162. Jahrgang Mittwoch, V- 3uIi J912 r siebener Anzeiger " monatlick7SM^ viertel* WGietzenerAnzeiger SSSMÄ v V -ey SS8S5K.BS ShfiSB General-Anzeiger für Gderheffen 1ml« Hotationsörui »nd Verlag 6er Brüffl’fdien Univ.-Vuchi und Steinöruderci H. lange. Hcbattion, irpeöition und Pmderel: Sdfiilflrafie 7. janb-: a.tm; tm Büdingen: Zenifprecher Nr. 2d9 Sefchäftsftelle vahnlfasftratze 16a. Wisenten, v. b-.ten am Platze sein. Der Hitz sch lug, ber beim Militär fast in federn 3 ^re schwere Opfer fordert, tritt am meisten bei fdjiuülcr Witterung, also and) bei bciuulrt.ni Himmel ohne Sonnenbestrahlung ein und entsteht allgemein gesprochen: durch VtHinderung der Wärineabgobe vom Körper bei gleich- icttigct körperlicher Anstrengung, fast immer auf Märschen. Zithern die Truppenführer nicht mehr ivic früher ängsl- EÄ gegen bab Wassertrinken der Soldaten während des '".-arsdfes sind, sondern an jedem Dors unb Weiler alle verfügbaren Eimer mit Wasser bereitstellen lassen, haben dis Hitzschläge verlfältnismäßig bcbeute.ib ab genommen i er ihre Zahl ifi immer noch bedenklich groß und bildet fuie staubige Sorge ber Militärärzte schon dadurch, daß man noch immer nicht recht einig Darüber ist, nxis die eigentliche Ursack-e uiid bie inbibibuclle Anlage zu bi es er plötzlichen Erkrankung mit ost löblichem Ausgange ist. Qkrrabe infolge der zahlreichen Hitzschläge bes vorigen Som* mors würbe z. B. bic neue eigenartige Theorie ausgestellt, daß ber Hitzschlag im Grunbe ein „Salzhungertob' sei Nenn es richtig ist, daß der Salzgehalt des Blutes und aller flüssigen uni> halb flüssigen Bestandtnle des Körpers Die unerläßliche Voraussetzung aller Lebensäußerungen tfl anb daß das Fehlen der Salzlösung, bes „Eleltrolyten", (Hit Tob zur Folge hat, so verlohitt es sich wohl, zu unter- juchen, ob nicht auch die Todesfälle bei Manövermarschen mtb die dem Hitzetod vorculsgehenden Kranlheitserschei- muigcn auf elektrochtische Defekte zurückzuführen seienl Ta (ich ui ber Sommerhitze außer burch bre «chweißadfonbe* rjuig noch der Salzverlust burch Diarrhöen hinzugesellt, so- ist es gar nicht übertrieben, nxnm wir annehmen, baß Ixi ben Soldateii auf dem Marsckfe dem Körper im £aufe | bcn a.nes Tages bis zu 30 unb selbst 40 Gramm Salz entzogen werben; ein Quantum, das durch die gewöhnliche Nahrung inicht ersetzt wird. Das beste Pulver gegen Hitzschlag sei also einte Extrw-Ration Salz. Dagegen ist nun einzuwenden: Gibt es nicht heute noch viele Völkerschaften, bie in tropisch Hitze bei schwerer Arbeit ohne jedes Salz auskommen? Was halt ein Araber, ein Beduine aus bei einer Nahrung, die täglich nur aus irrigen Händen voll Datteln besteht? Was leistet ber chinefische Arbeiter, ber fast nur von Reis ohne ^alzzusatz lebt unb bie Arbeiter in den Zuckerrohrplantagen, bereu Siahrung meist aus bem Safte des Zuckerrohrs besteht? Wir haben noch nicht vernommen, baß unter jenen Völkern der Hitzschlag in besonders hohem Maße verbreitet ist! Was ist also nun die wahre Ursache ber Widerstandslosigkeit gegen bic Einflüsse des Hitzschlags? Es ist ganz sicher das Zusammentreffen einer Reihe von ungünstigen Umständen. Erstens eine besondere körperliche schwache des Einzelnen, iiterbofität, 'Nervenschwäche und gewisse geistige De feite, bic auch bei den Soldaten trotz der gc- Die Lage in der Türkei. Die panamakanal-Zrage. Konstantinopel, 16. Juli. Tcr Grostwesir erstat- W a s hi n g t o n , 16. Juli. Senat begann heu hPr Kammer ein länacrcs Erposo über Die innere die Debatte über dte Panamabtll, her die B e sr Vo l i 11 k. Ec ivicü zunächst aus Die Beoeutung Der anatolischen ung am e r i kanis che rS ch i f f e, stch rn der Knstni- Bahnprojckte hin und drückte Die Hoffnung aus, Daß Die schwierig- jchisfahrt betätigen, von den K' ? alg e b uh r en bestimmt leiten Die Folge gewisser unter Dem alten Rcgim gegenüber iintcr den Gegnern dieser Maßregeln befindet sich Dem Auslände eingegangener Verpflichtungen seien, und sich bc» 5cnator » ot, der frühere Sl-atssetretär. Dieser führte festigen lassen würden. Wir sind bemüht, erklarteer. Die leg"'meu ooll amerikanischen Kriegsschiffen tonne man feine Interessen dec Beteiligten mueinanoer in Einklang zu brachen. , erwarten, dagegen sei eine 23c reiung ameri- - Weiter auf Die Gerüchte von Mißbrauchen in ewn W ka^^ Handels chisfe wegen der darin enthaltenen Difse* Sknn tatfachlich' ''Mißbrauche beständen, wurden Die Lchuloigen ^er Senat von feinem Geietzgebun^recht Gebrauch viach, streng bestraft werden/ Die Regierung prüfe Die Frage einer )0 könnte der internationale Gerichtshof "N Haag eg en Reorganisation des Kriegsministeriums, es durste Der Kontrolle Vereinigten Staaten enifcheiden und -Leremigtcn Des Finanzministeriums unterstellt werDen. Auch sollen Die S3e- Staaten würden verpflichtet fein, sich einem Elchen .^p^.uch Ziehungen des Kriegsministeriums zum Generalstab geregelt wer- unterwarfen. Ter Spruch des Haager Gerrchts wurde I Den. Ter Großwesir ging am Die Vorgänge in Abamen ^^^^,-cheinlich so ausfallen, daß die Kanalgebuhren dim ein. Er nannte die l’Ubancr treu unb edel, ihre ^ortxrungcn ~ ■-r < . ircmbcn 'Nationen zurückerstattet werden rnuß- aber. Die Den Sturz des Kabinetts Die Auslosung Der arnrn r schiffen der '^moen ^cano e z Millionen 2ol- unb bie Neuwahl sowie einen nach Provinzen gerege en M^ en E- L ackst vor au.zu, e^> • todren tärtienft erstteben, wies er als ungeietzlick) zuruck, selbst rotnn lard aus diese ^3 l ruptpb dem Lande -ngegeben werden müßte, baß Wahlnnßbräudse vorgekvmmen seien, und was für eine Schuldenlast das ^chtz Die übrigens 111 allen Ländern vorkommen, müsse man doch ausbürden würde. Senator Root betonte daß England -u gesetzlichen Mitteln greifen. Die Forderung nach Ernennung au; .-cin Recht aus dem Bulwer Elaiten-Vertrag, Der eine von albanischen Beamten halte er für annehmbar, xicic seien I Partnerschaft Englands begründet, verzrchtet Habe, aber in ber Diplomatie unb ber Venvaltung bereits zahlreich ver- Englanb bieses Recht aufgegeben hatte, tonnten treten. Wenn Die Albaner Den Einflüsterungen interessierter Per- L. -1..1---Atrniißon h?n S>nh* • fönen Gehör schenkten, unD von Der Türkei ihr Schicksal, nnc Das l . Qubercr Cttcmancn loslösen wurDen, wäre Das sehr unheilvoll. ' — Ter Großwesir roirD Dem 9Jiinifterrat Vorschlägen, einen oDcr 1 zwei Beamte nach Albanien zu schicken, bic bort bie Lage Kubieren sollen Tie beoauerlichen Vorgänge hätten am bas AuslanD .chlechten Einbruck gemacht. Tie Regierung wolle nicht zum Janitsdiarensystem zurückkehren. Um sich bas Lanb zu erhalten, müsse man Vorgängen bleser Art zuvorkommen. ^er Groß- roeiir roibcrlcgte bann bie unparteiischen Behailptungen, bie bas Kabinett verurteilten unb Derteibigte bas Kabinett, bas bic ^n- tcrcücn ber Türkei vertrete. Er stellte schließlich bie Vertrauens- hinsichtlich der Bedingungen oker Lasten gegen keine Nation eine unterschiedliche Behandlung eintreten werde. Deswegen hielten wir es für richtig, diese Einwendungen der Regierung der Vereinigten Staaten auseinanderzusetzen, damit sie berücksichtigt werden könnten, während über die Bill noch beraten wird. ,., London, 16. Juli. Ter australische Premierminister Fisner hat dem englischen Ztanalsekre- tär Harcourt mitgeteilt, daß Australien sich dem Protest Englands über die Panamakanalgebühren an- s ch l ieße.___ Deutsches Reich. Der Kaiser nahm am Dienstag vormittag nach dem Gin» treffen des Feldjägers in Molde den Vorttag des Chefs-des Militärkabinetts entgegen und arbeitete dann allein. Er horte am Nachmittag einen kriegsgeschichtlichen Vortrag. Bei den diesjährigen Kaisermanövern werden der „Z. 2" dem 4. und 19. und ein „Parseval" dem 3. und 12. Armeekorps für Aufklärungsdienste beigegeben werden. Außerdem erhält jede der beiden Parteien 10 Flieger. Der Reichskanzler v. B e t h m a n n Hollweg begab sich zu einem kurzen Aufenthalt nach .Hohenfinow. Wie die „Berl. Neuest. Rachr." hören, wird der nächste preußische Etat zum erstenmal Mittel zur Unterstützung der Arbeitsnachweise ländlicher Arbeiter berett- stellen In landwirtschaftlichen Kreisen hofft man, daß wenigstens 50 000 M!. für diesen Zweck in den Etat eingestellt werden. Ter frühere langjährige deutsche Generalkonsul in New fDorf, Geh. Legationsrat Buen -, tritt in die Verwaltung der Hamburg-Amerika-Linie ein und geht als Generalrepräsentant nach New Pork. , Die Generalversammlung des christlichen Metallarbeiterverbandes für Deutschland, die gegenwärtig in Dortmund tagt, nahm folgende Entschlie ßung an: Die Generalversammlung nimmt Kenntnis von dem neuen aus- gebrochenen, von den Führern der Berliner Fachabteilung her- aufbeschworenen Gewerkschaftsstreit und erklärt sich mit den Protestkundgebungen des Verbandsvorstandes vom 18. Juni einverstanden. Die Generalversammlung weist die Bestrebungen, welche die Arbeiter unter religiöse Ausnahmegesetze stellen sollen, weit von sich und erklärt, daß die Verbandsangehörigen beider Konfessionen auch in Zukunft treu und fest geschlossen zu einander stehen wollen. Der Landtag von Schwarzburg-Rudolstadt ist zum 4. September einberufen. Die sozialdemokratische Mehrheit beabsichtigt, wieder den Genossen Winter zum Präsidenten zu wählen. Mehrere Zeitungen melden aus Wien: Ein deutscher Offizier, der an der unteren Donau an der serbischen Grenze einen Urlaubsausflug machte, wurde von Serben zum Landen gezwungen. In der Kaserne zwang man ihn, stramm zu stehen und ein serbischer Infanterist bedrohte ihn mit Ohrfeigen, wenn er nicht in dieser Stellung verharre. Eine diplomatische Intervention ist eingeleitet. 21u$lanfc. Die deutsch! - tschechischen Ausgleichsverhandlungen, die letzthin so günstig standen, daß ein Abschluß als bevorstehend bezeichnet wurde, werden nach einer Meldung der „Bohemia" plötzlich dadurch gefährdet, daß die Tschechen volle tschechische Einsprachigkeit bei den Prager staatlichen Behörden verlangen. Der deutsche Standpunkt verlangt auch bei der Prager autonomen Stadtgemeinde die doppelsprachige Am- tierung, bei den staatlichen Behörden aber deutsche Amtssprache. Wegen der bekannten Vorgänge im ungarischen Abgeordnetenhaus haben 73 oppositionelle Abgeordnete gegen den Präsidenten T is za und drei Polizeibeamte Strafanzeige wegen Gewalttättgkeit gegen Abgeordnete erstattet. Auf Vorschlag des Justizministers Briand unterzeichnete der französische Präsident Falliöres einen Erlaß, durch welchen den wegen politischer oder ähnlicher Verbrechen Verurteilten der Nest der abzubüßenden Strafe erlassen wird. Unter den Begnadigten befinden sich h e r v e und eine Anzahl anderer Anti- müitarifien. Es wurde Befehl 'zur sofortigen Entlassung der Begnadigten erteilt. Deutsche Kolonien. Omaruru, 16. Juli. Von der Reise des Staatssekretärs Dr. Solf wird gemeldet: Am 9. Juli brach der Staatssekretär von Windhut auf, besichtigte die Kleinsiedelungen Osonas, besuchte Okahandja, Waterberg, Okan- janda, sowie die Kupferminen mtb das Hüttenwerk in Teunebs. Die Besichtigung der für die weißen und farbigen Arbeiter geschaffenen Anlagen und diejenige des Bergbetriebs selbst ergab einen sehr günstigen Eindruck von dem' gesamten Betrieb. In Grootfontein erscheinen die Aussichten des Ackerbaus als vielversprechend. Tann ging die Reise nach Omaruru. Die dortigen Ansiedler sind mit den Ackerbauversuchen, insbesondere hinsichtlich des Trockensarmsystems, zufrieden. Tie Weiterreise führt über Karibib, Usakos nach Swakopmund, von wo am 19. Juli die Abfahrt nach Kapstadt erfolgt. Arbeiterbewegung. Zürich, 16. Juli. Die gestern verfugte Durchsuchung des Bolkshauses führte nachts zu bedrohlichen Volks- au f täu f en, die das Aus rücken von Militär nötig machten. Paris, 16. Juli. Der Ausschuß des Bergarbeiter- shndikats des Departements Pas de Calais beschloß unter dem Vorsitz des sozialistischen Deputierten Basly, die Bergleute in einem Aufruf auf z u f o r d e r n, keine lieber stunden mehr zu leisten. Es sei dies umso nottvendiger, da die Bergleute in diesem Kampf Disziplin bekundeten, als der Shndikatsausschuß die Absicht habe, an die mit der Prüfung des Gesetzentwurfs über den achtstündigen Arbeitstag betraute Senatskommission das Ersuchen zu richten, daß der Lohn des normalen Arbeitstages ebenso hoch bemessen werde, wie der des Ueberstun- dentages. Die Vertreter der Bergarbeitersyndikate der Departements Pas de Calais und Nord, sowie von Anzin werden sich zu Beginn der nächsten Woche in Douai versammeln, um behufs Erlangung einer Lohnerhöhung einen gemeinsamen Schritt bet den Bergwerksgesellschaften zu unternehmen. London, 16. Juli. Die Dockarbeiter von Liverpool beschlossen, die Arbeit morgen wieder aufzunehmen. Aus Stafct und Land. Gießen, 17. Juli 1912. Lie Feldversuche des Landwirtschaftlichen Instituts ließen. In steigendem Maße finden die Gießener Feldversuche die Beachtung der Landwirte. In jeder Woche erscheinen Vereine und viele Einzelbesucher, um sich die umfangreichen 73 Morgen umfassenden Einrichtungen anzusehen. Am 11. Juli erschienen auch unter Führung des Oberbürgermeisters Mecum die Gießener Stadtverordneten in corpore, um durch den Institutsdirektor Professor Tr. Gi- s e v i u s und dessen Assistenten Wolff und Burr ourcy die interefsanten Versuche geleitet zu werden. An die Besichtigung schloß sich ein gemeinsames Essen an. Es war das ein schönes Zeichen persönlichen Interesses der Gießener Stadtvertretung an den Einrichtungen der Unioerfität, wie das auch bei den Tischreden zum Ausdruck gebracht wurde. Am Samstag, 13. d. M., waren mehrere hundert Landwirte und andere Besucher auf dem Versuchsfelds erschienen. Unter ariderem traf der Verein früherer Friedberger Landwirtschastsschüler unter Führung des Landtagsabgeordneten Fenchel-Oberhörgern und der Verein früherer Hof-Geisberaer Landwirtschaftsschüler unter Führung des Direktors Jauchen ein. Ferner hatten sich auch die Herren der Kulturinspettion Friedbe.-g und der Kultur- inspektion Gießen eingefunden. Tie elettrifche Bahn erleichtert den Besuch der Versuchsfelder außerordentlich, so daß die Besichtigung sich auch bei der großen Zahl der am Samstag erschienenen Besucher ohne jede Schwierigkeit abwickelte. Tie Versuche erregen allgemein großes Interesse. Es sind allein in den Sortenanbauversuchen an Winter- weizen 29 Sorten, Sommerweizen 13 Sorten, Roggen 13 Sorten, Wintergerste 2 Sorten, Sommergerste 18 Sorten, Hafer 19 Sorten, Erbsen und Wicken 10 Sorten, an Kartoffeln 129 Sorten (fast durchweg ganz neue Züchtungen der bekanntesten Züchter), Rüben, Möhren, Kohlrüben und Wasserrüben 21 Sorten untergebracht. Dazu kommt ein permanenter Düngungsversuch mit 320 Parzellen, Gräser- anbauversuche, Züchtungsversuche und vieles andere. Die Zahl der einzelnen Parzellen stellt sich aus ungefähr 1500. Ein gedruckter Führer erleichtert die Besichtigung sehr. In nächster Zeit siiid weitere Vereine angemeldet. Auch das Gießener Institut wird viel besichtigt. Es ist erfreulich, daß die Gießener Forschungs-Einrichtungen so zahlreiche Besucher finden. » • • Lehrerpersonalien. Der Großherzog hat dem Lehrer an der Volksschule zu Darmstadt Karl Fölsing aus Anlaß seines 50jährigen Dienlljubiläums die Krone zum Ritterkreuz 2. Klasse des Verdienstordens Philipps des Groß- mutigen verliehen. — Uebertragen wurde dem Lehrer Jak. Scior zu Nieder-Kainsbach eine Lehrerslelle an der Gemcindeschule zu Zwingenberg. — Erledigt i|t eine mit einem cvang. Lehrer zu besetzende Schulstelle zu WeiterS- h a i n. '* Regierungsassessor. Durch Entschließung des Ministeriums deS Innern wurde der Referendar Karl Wittmer zu Darmstadt zum Regierungsasfesfor ernannt. * • Gießener Stadttheater: Die lustige Witwe. Die gestrige Lperettenvorstellung gewann durch die Mitwir- kung der Hofopernsängerin Margarete Beling-Schäfer vont Großh. Hof- und Nationaltheatcr in Mannheim eine besondere Anziehungskraft, und das verhältnismäßig gut beuchte Haus bereitete der liebenswürdigen Künstlerin nicht nur einen freudigen Empfang, sondern auch einen warmherzigen Abschied. Frau Beling-Schäfer, die die lustige Witwe mit all dem bezaubernden Scharm umkleidete, den eine schöne, junge, lebensfrohe Frau cmsslrahlt, verfügt über eine außerordentlich sympathische, sehr tragfähige und geschmeidige Stimme, die das Orchester und ihre Begleitung scheinbar mühelos übertönte und sieghaft emporstieg. Die Lieder trug sie glänzend vor, und auch ihr Spiel war von entzückender Lebendigkeit und Echtheit. Dieben ihr hatten die andern Darsteller, die sich unter der Regie deS Herrn Norden vereinten, einen schwierigen Stand. Sehr niedlich iuar Fräulein Alma Walle als Balencienne, lieb, kokett und eifersüchtig. Herr Kurt Harden war ein ganz netter Danilo. Der Stimme fehlte aber wohl der nötige Umfang und die nötige Kraft. Herr Otto Beer als Rosillon schien etwas überanstrengt, brachte aber trotzdem einzelne Stellen zu sehr schöner Wirkung. Herr Norden spielte den Mirko Zeta wieder äußerst humorvoll und auch sein Faktotum, der Kanzlist Ujegus, war von lustigster Wirkung. Die übrigen Mitwirkenden sowie der Chor und das Orchester unter Herrn Nöhrens Leitung taten ihre Schuldigkeit vollauf. Die Bühnenbilder waren recht geschmackvoll. * * Eina kad. Turn- und Sportfest inDarm- stad t. Kommenden Sonntag, 21. d. M., findet in Darmstadt das erste a f ab. Turn- und Sportfest statt. Die Darmstädter Hochschule hat dazu ihre Gießener Schwesteranstalt und die Heidelberger Universität eingc- laden. Das Protektorat hat der Großherzoa übernommen. Diesmal werden nur Eichen kränze und Diplome verliehen; auch der Großherzog hat einen Zvranz für einen Eilbotenlauf der zwei hessischen Hochschulen (je 5 Mann über 500 Meten gestiftet. Vom nächsten Wettkampf an — der wohl nächstes Jahr bei uns stattfinden wird — werden künstlerische Wauoerpreise vergeben, deren ersten unser Großherzog selbst gestiftet hat. Damit hat der Großherzog sein lebhaftes Interesse an der Bewegung zur Förderung der Leibesübungen tunbgegeben, die sich jetzt überall an deutschen Hochschulen mit erneuter Kraft zeigt. Ueberall entstehen Ausschüsse, neue Verbände, werden Wettkämpfe und große Olympien abgehalten. Besonders auch unsere Nachbaruniversität Marburg tut viel für Turnen und Sport. Wir in Gießen müssen noch viel, sehr viel tun, um da auch nur eHiigermaßen den Anforderungen der Neuzeit cntgegenzukommeu. Unsere Akademiker hoben wohl Lust au 'Turnen und Sport. Aber es wird dafür auf unseren hessischen Mittelscl)-ulen noch lange nicht das getan, was anderswo getan wird, und unsere Hochschule besitzt nicht die Mittel, um die nötigen Einrichtungen schon zu treffen. Zu den Wettkämpfen haben sich über 30 Herren von hier gemeldet; besonders zahlreich sind dabei auch die Burschenschaften vertreten. Das ist angesichts der kurzen Vorbereitungszeit ein gutes Ergebnis. Es wird geturnt und sportlich gekämpft. Die Meldungen sind so zahlreich, daß vermutlich der ganze Tag besetzt ist. Am Vorabend wird Dr. meb. Mallwitz - Dresden, ein eifriger Förderer des Sports an den Hochschulen, einen Vortrag halten; den Schluß des kleinen Festes bildet ein Kommers, zu dem die Darmstädter Stttdenten einluden. Dozenten und Studenten von hier werden unsere Wettkämpfer geleiten; mögen diese zahlreiche Kränze mit hei mb ring en! " Verhaftet wurde gestern abend ein Handwerksbursche, der in Wetzlar sich eines Diebstahls schuldig gemacht und die gestohlenen Gegenstände hier verkaufte. • • Wagen Unfall. Einem Fuhrmann gingen gestern vormittag am Wetzlarer Weg die Pferde mit Wagen durch. An der Ecke Klinikstraße rannten sie gegen eine Straßenlaterne, die umgcrissen wurde und konnten bann eingehalten werden. Landkreis lSteßen. X Garbenteich, 16. Juli. Das Gustavs Adolf-Fe« des Gießener Zweigvereins nahm am Sonina.? in un- ferer Gemeinde den schämten Verlauf. Um 3 Uhr zog btc (ge* meinde unter den Klängen des Klein-Lindener Posaunenchors auf den schattigen Festplatz, der mit Sitzplätzen reichlich versehen war. Tort hielt die Festpredtgt, uoer Avostelgeich^ 4, 20 Pfarrer Germer- Bingen, der in eindringlichen kl orten zur Arbeit für die Glaubensgenossen in der Dasoora auifordcrte. Ihm folgte der interessante Rechenschaftsbericht von ~tc. 'artet Gombel-Reiskirwen. — In der Nachversammlung wrach m tadenher volkstümlicher Art, mit vorzüglichen Beispielen illustriert, J' Pfarrer Groth- Rödgen über die Liebe, welche die Guüav Adolf- . Sache bedürfe und erfahre und Pfarrer Brau nl in Trais-Hov-M loff über seine frühere Diasooragemeinde in Viertlhetm. cunt Schluß brachte noch Dekan Kirchenrat-S t r a ck die Grüne des Hauptvereinsvorstandes und gab seiner Freude und Dank Ausdruck über den zahlreichen Besuch des wohlgelitngenen Festes, ^eit 26 Jahren war hier kein solches kirchliches Fest und die Gemeinde kann stolz auf diesen Tag sein, der an 90 Mark Kollekte und einen großen Erlös von Postkarten und Schriften der Gupav- Adolf--Sack^ eingebracht hat. = Großen-Buseck, 16. Juli. Der Gesang, verein „Germania" hielt am Sonntag bei Gastwirt Koch eine gut besuchte Gesangsunterhaltung ab Es wurden schwere Kunstchöre, sowie Voltslieber recht ausbrucks- voll zum Vortrag gebracht. Auch bas Quartett trug zwei Lieder sauber und stimmungsvoll vor. Der Verein steht unter der Leitung des Herrn K. Nicolai. --Steinberg, 16. Juli. Ter Gesangverein „I u g c n b- freund" beschloß in seiner letzten Hauptversammlung, nächstes Jahr sein 2 5 j ä b r i g c 3 Jubiläum durch ein pest sh begehen. Da der Verein schon mehrere Gesangswettstreite beiuchle, beschloß er, das Fest mit einem Gesangswettstreit zu verbinden. Als Festtage wurden voraussichtlich Der 7., 8. und 9 Juni 1913 in Aussicht genommen. Ter Verein steht schon fünfvel)it Jahre unter der Leitung des Dirigenten Harnisch. = Lollar, 17. Juli. Am Donnerstag, 18. Juli, abends 8 Uhr, findet eine öffentliche Gem einde r ats- sitzung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Einspruch gegen das Ortsstatut der Gemeinde Lollar über den Bezug von L i ch t u n d K r a s t. 2. Antrag der hiesigen Gewerbetreibenden betr. ben Anschluß der Lampen an die Mraft- zähler. 3. Die Abfahrten nach der Kreisstraße. 4. Dio Umänderung an den Eiggangstüren im hiesig eit Schulhause. 5. Angebot des B. Nuhn auf Fichtenstammholz. O Treis a. Lda., 15. Juli. Am 20. Januar d. I. hatte, wie damals in unserem Blatte berichtet, der lljähriae Schüler Heinrich B r ö nt e r hier den 10jährigen Heinrich Will, der beim Schlittschuhlaufen eingebrochen war, unter eigener Lebensgefahr vom Tode des Ertrinkens gerettet. Als Anerkennung für seine mutige Tat ist ihm kürzlich im Auftrag des Minstlermms des Innern vom Kreisamt Gießen eine silberne Uhr ntu eingravierter Widmung überreicht worden. — Die Anmeldungen zur Abnahme von elektrischem Licht laufen hier, wie wir hören, sehr spärlich ein. Schuld Daran ist u. a. die Unkenntnis, der Leute über die Kosten der Anlage und des jährlicheit Verbrauchs an Licht und Kraft. Ein nach allen Seiten hin auf klärender ^Vortrag eines Fachmannes wäre daher soivohl im Interesse der Stadt Gießen wie in dem der Landbewohner nötig und erwünscht. — Unsere vor mehreren Jahren erbaute Wasserleitung hat am Sonntag nachmittag, wie auch einmal im vorigen Jahre, versagt. Von 1 Uhr ab hatten die höher gelegenen Teile des Dorfes l ein Wasser mehr, das erst aegen Abend wieder lief. Tie Ursache des Wassermangels scheint aber nicht in dem Nachlassen der Quellen zu liegen, sondern in einer unberechtigten, übermäßigen Entnahme von Wasser aus der Leitung seitens einzelner Ein- wohner in Der Nacht vom Samstag zum Sonntag, zwecks Bewässerung der Hausgärten. Es ist Vorsorge getroffen, einer Wiederholung dieses Unfuges vorzubeugen. -- G r ü n b e r g , 16. Juli. Ter in der Schlosserei von Heinrich Schmidt hier beschäftigte Schlosser Heinrich Amend aus Treis an der Lumda hat ein reizendes Kunftwerk aus S ch m i e b e e i s e n h e r g e ft e l l t. Es handelt sich um einen dreiarmigen Leuchter. In ihm ist die Wiedererwachung Barbarossas ober die Wiederaufrichtung des Teutschen Reiches vm'innbtld- icht. In der Mitte des sauber gearbeiteten, Kunstwerkes sieht man eine romanische Halle, in der sich ein geschmiedeter Thront essel befindet. An diesen gelehnt, steht Barbarossa. Ihn in den Rahmen des ganzen zu passen, mußte die Gestalt ziemlich klein gearbeitet werden. Trotzdem ist sie aber täuschend ähnlich. Der Bart ist durch den Tisch gewachsen, wie es die Sage kündet. Barbarosse stützt sich auf sein Kaiserschwert und ballt zürnend die Fäuste. Aus der Kuppel der Halle entspringt ein Stab und hebt stolz nach oben; er soll erinnern an das Preußen vor 1870/71. Aus ihm streben drei Lichterhalter nach der Sdite. Sie tragen die Kerzen, versehen also die Hauptaufgabe de» Leuchters. Deshalb sollen sie auch an die drei Paladine Kaiser Wilhelms erinnern. Die Einigung Deutschlands ist dargestellt durch 24 Stäbchen, die im Kreise eng verbunden die Spitze des Preußenstammes krönen. Aus dem starken preußischen Stamme, verbunden mit den Stäbchen, die die Bundesstaaten vorstellen sollen, schwebt kühn der deutsche Reicl>sadler empor, das Sinnbild oes neuen deutschen Reiches. Der Leuchter wird getragen von einem dreiteiligen Fuß. Um jeden dieser Teile ringelt sich eine Schlange. Diese, das Symbol der Falschheit, sollen darstellen, wie auch jetzt wieder die Fundamente unseres lieben Vaterlandes unter* wühlt werden sollen durch die Bosheit seiner Feinde und Neider; aber wie das eiserne Kunstwerk ruhig und sicher dasteht, so spottet auch unser mächtiges geeintes Vaterland jeder Tücke um» fremdem Frevelmut. •< ©rünberq, 16. Juli. Bei der gestern hier vorgenommenen Ersatzwahl zum Gern ein de rat für die auSgeschiedencn Mitglieder Bürgermeister Ranft und den verstorbenen H. K. Zimmer, wurden die vom Bürgerverein ausgestellten Kandidaten, Kaufmann Christoph SchweiSguth und Bäckermeister Georg Fulda t, gewählt. Kreis Lauterbach. —r. Lauterbach, 16. Juli. In der heutigen öffentlichen Gemeinderatssitzung wurde beschlossen ein technisches Projekt ausarbeiten zu lassen, welches die Masse r- kraft der von der Stadt angekauften und für Müllerei- zwecke sttllgelegten Spittelsmühle insofern nutzbar machen soll, als die Nachtlampen der städtischen Straßenbelcuchtting burd> eine einzubauende Turbine gespeist werden sotten. Dadurch hofft man die städtische Akkumulatorenbatterie zu entlasten und auch eine angemessene Verzinsung des Ankaufsunternehmens, das im übrigen für städtische Zwecke benutzt werden soll, herbeizusühren. — Durch die Kanalisation ist die Neupflasterung verschiedener Straßen und Plätze der Stadt nötig geworden. Der Anfang soll mit den zusammenhängenden Sttamm Unrcrtor, Hintergaste, Friedensplatz gemacht iverden. Um die Linde soll eine kleine gärtnerische Anlage geschaffen werden. Dn der Gelegenheit hörte die Versammlung auch von einem von maßgebender Seite gemachten Vorschlag, die eine Seite des Marktplatzes idem Rathaus gegenüber) bei Neupflasterung des Platzes mit breitem Fußsteig und schattenspendenden Alleebäumen m versehen. — Der Wirtschaftsplan für 1913 der städtischen Waldungen, welche 150 Hektar Anpflanzungen umfassen, fiebt an Holzfällung 450 Festmeter vor und stellt für Neu und Nachpilanzungen, Wegeverbesserungen usw. 1921 Mark ein — Dem hiesigen nengegrfmbeten Badeverein (Freibad- werde« 150 Mark jährliche fortlaufende Unterstützung bewilligt. — Ene Verlegung des alten Viehmarktes nach dem neugewonnenen Gelände am See (Schweinemarkt) war früher t« Erwägung gezogen. Nachdem aber von maßgebender Stelle Be« denken hiergegen geäußert (man bezeichnet das in Aussicht genommene Gelände als zu klein) und um den für Lauterbach w Aussicht genommenen Jungviehmärkten keine Schwierigkeiten »u Ter t)icüße Gießener R.-Kl. „Hassia". üaa das Je'; o t o d b o l m , 16. Juli. ) 10 t, 16 auBrounigc .uercinc ijuut.il »m«. 0 3 Vhoßbr.tanmi - u Einwohnerschaft ist eifrig mit dem Verschönern nn» brüten Preis. .. . , r. - r . um hpn ßmltf rt cillOil A t n ff h CurtidMffabrt. r skrophen zu behandeln und aus die Konstruktion von Apparaten El Fleischpreise in Gieszen 3 I " nutzbar u den Hairptrennen, an denen auch der hiesige Ruder- EAclcucM^-' Hassia beteiligt ist, liefen folgende Meldungen em: ^(°5 Wd ; ^st-Vierer (Preis der Stadt Limburg): Frankfurter R.-Kl. "tu entfaf^/L' ^Ulemania", Frankfurter R.-Kl. „<8oruffia", Kasteler R.-Kl. Mterneb^LA Germania", Offenbacher R.-Kl „Germania", J^cBcner 'n soll, 6cr6e*$.u ?: +' Kl „Hassia". Erster Senior-Vierer (Landerpreis der Freifrau von Düngern-Dehrn, Goldpokal und Zusabprers ?hcr rx Protektors: Frankfurter R.-Kl „Allemama , Frank- Nar echt mit Schatzmarke „HRing". >Bad Salzhausen 2—3 Zimmer und Küche (möbliert) auf Wochen oder 5chiitzciigartcn Wetzlar Grösstes u. schönstes Saal- u. Gartenlokal am Platze AneÄÄ ^nephreiseIAħe^e Luftkurort Braunfels Biere, weine erster ,C%1 NESTLE s Altbewährte Nahrung fürKinderundKranke Ochsen Kälber Schweine Wetteraussichten in Hessen für' Donnerstag, den 18. Juli 1912: Heiler, trocken, warm. ——— O -1111 | lUfVLL H e j V » > l H V •* " ' _ »• # ■ v • Denn es ist nicht zu leugnen, datz derartige Unfälle sich wteder- holen können, wenn mehr und mehr Luitfchmc in Betrieb gu- Weibbrot 2 Kg. 62 Psg. Schwarzbrot 2 Kg. 54 Pg. Bäber - Sommerfrifd)en Pensionen Tic Marktpreise für Vieh und Frucht und die (Vicstencr Fleisch- und Brotprcise am 15. Juli 1912. w. V - w V...., — Juli. Llvmvsche Spiele. Im Gruppe.', lebten nut Säbeln errang Ungarn den erucn Ceuerreid) ben zweiten i nd Holland den dritten Preis. Im Wafierpolomal ch tzewam KoBbritannien den ersten, Schweden den zweiten und Belgien den Schlachtviehpreise in F r a n k s u r t a. M. Luftschiss-Tocks. Die Vernichtung des Luftschiffes „Schwaben" hat ernnderucke c- . ■ .<___________1 h,’r 98^rhi"itntin fnlrtvr MatG" Märkte. th sieben, 16. Juli. Heu- und Strohmarkt. Die Heu aus OSwaldsgarten dauern an. £rot$ immer« y < • r,> -k _ -t An iinh tr>trh nnr 50 Kg. Schlachtgewicht 83—100 Mk. Kg. Schlachtgw. 71-97 7. AAi|.a41il Sommerfrische Seelbach b. Cbcnv ÄCClOHCll» hof (Jfobn). Singen. Vanbaufcntbalt u.. herrl., waldreiche Umgeb. Hotel u. Pens. Klon. Arnstein, Prens.Mk.3.50. 9Zäb.b.t).ycf.W.Pfaff.^eL9lnfiau30.lS ,5 > '/. Kg. 92-100 Psg. ii 92—96 , 7, . 80-96 » Stockholm, 16. Juli. Bei dem Pserdewettkampi erhielt heute im Preisipringen der französische Hauptmann Canbu den triten Preis mit 186 Punkten, der deutsche Leutnant v Kracher den zweiten Preis mit gleichfalls 186 Punkten unb gische Hauptmann Blammärt den dritten Preis mit 18o Punkten. Die höchste erreichbare Anzahl von Punkten betrug l-’1-- Tut«'®rV auffüllen. um sp°.« Gartenbeete anlegen zu können. Kreis Scholten. IC1U tv JUU 1UUI n III umui Ul uu “..... ' “ oetc, die den zahlreick;en Anhängern geiundcr Bewegungsspiele lt freien Gelegenheit geben, ihre Kraft zu in eilen. — Limburger Regatta. Zu der unter dem Protektorat des Freiherru von Dungern-Dehrn stehenden zwon- unften Regatta des Süddeutschen Ruderverbandes, die der timburger Ruderklub 1907 am Sonntag, 21. Juli, abhalt, a Obcr-Schmitten, 16. Julu ■- . ■. S:nnerge|angocrein feiert nächsten Lonning da- «r. fünf] äl) eigen Bestehen-, verbunden mit zahnen. 16 auswärtige Vereine haben ihr Erscheinen zugesagt. >er «*■*“' lPinberat I (Ranft «llb b,n ’ ,i sarge«'“'" ® topf) e^"89 Uhr Jn. rechjLl Mit WS LVE ”=? ton »»d ^.0 Mark Zrf g | ,tl,ten der ’ «efar. ' a9 bet ßtafo. 19 ab. tz- n ^echt llusdr^. gjtett trug?. ^Verein? antmlung, näii h e^a ifcst zu: ^hitreite besch o. und 9. >• :eW MN füniA nnisch. ^stag, 18. $ nt ein b e r at; ltt: 1. öinipn. ? über den ^esigen Geimt! en an die -isstraße. 4. ■ hiesigen »tenstammholz. -0. Januar b. J htet, der lljähn^ en Heinrich Ais! nin eigener Lebet: ls Anerkennung 9 des Ministerin: lberne Uhr r • Ae Anmcldunc' mien hier, wie r . die UnkeiutiniL.' ihrlichen Verbrau: in Quilläienbct . Interesse der 2l l und erwünscht. - itung Hal am Sorgen Jahre, vcch: t Teile des Doti >er lies. Ae Utic dem Nachlassen k fügten, übermäbi-- ilens einzelner 6 Zonntag, zwecks: rge getroffen, « lossern w fair- Imend au» Iw Kunstwerk - britischen Betrachtung unterzieht und zum Schlust einen von. ihm erfundenen Dergungsapparat, ein „Luftlchifl Doch in Vorichlag bringt. Es ist dazu bestimmt, „Luftfahrzeuge amzunehmen und durch eine geschaffene Zwangslage gegen Beschädigungen zu 'Müden, ein gefahrloses, schnelles Ein- und Aussteigen nJte und Aushalten zu gestatten und auch als Dock und Zwilchenstation Stelle einer Halle zu bienen". „ Man kennt bisher zwei Methoden: die Eigenart her Hallen- kon'struklioii und von der Halle selbst unabbangme Bergung,- opparate. Die dreh» und aufklappbaren Hallen und zwar dei, I festen Hallen gegenüber im Vorteil, aber einmal ist ihr .-oan I erheblich teurer und dann ist ihre Bewegung langiam, kompliziert und erfordert hohe Betriebskosten. Das Em- und ^ushallen bei ihnen jedenfalls nicht minder mit Gegahren |ur das Lmtich N verknüpft wie bei feststehenden Hallen. Demgegenüber Weinen die Bergungsapparate von vornherein im Vorteil wegen ih größeren Billigkeit, leichteren Beweglichkeit und ihres aenngcrcn Raumbedarfs. Wie Prof. Hundrieser angibt beansprucht i- fein Dock ben fünften Teil der Länge, den zehnten der Hohe und an Gewicht ben hunbertsten Teil einer Dreh- ober Auiklappd ) halte. Das aus leichter Holz- oder Eiienkonstruktlon^ erbaute Dock kann, von einem Fülirer bedient sowohl auf einer »reig wie auf gerader Schienenbahn mittels elektnlcher Kraft leicht und schnell jede beliebige Richtung des LuMchisies emnehmen; zum Fesseln und Sichern des Lustschisses werden außer wemgen Be- | Brotpreise in Diesten von Adolf Homote! & Co-, He”a* bestes blutbildendes, wohlschmeckendes Präparat. emö getreten. Starkenburg und Rheinhessen. r_ Ti n r m im b i 16. Juli. In Auwesenneit der Mmister . c-embergt und Dr. Braun, deS Geh. Staatsrats Krug v Niddc^ M 44cl)em.crai5 Best, deS Vorsitzenden ^e^rilhd)el^ 2anbeßocxeln8 ?r. Habicht, sowie zahlreicher Beamte.i, Frei.ndn unb5e > ' euce Home früh die Leiche des verstorbenen 6)eh. Medizmalrms ! I 'jl c i b b a 11 un Trauer ausc velnrichstraste «9 durch LI Lterfl«eingd«onet. Sie Smälcherunfl finde, nm MMrno» bi $ rematoruun in Mainz statt. sPr ro:nnPr rl). Bingen, 16. Juli. Da einer der Fahrer betjötngct auch Äionate zu vermieten. sJiäb. zu erfrag, bei Schäfer, Giesteu, Wildelmstr. 51p. Letzte Nnctzrictzten. - Treis a. d. Lumda, 17. Juli. (Priv.-Tüsi) Heute vor. mittag 10 Uhr wurde in der Nähe von unserem Ort der Nacht Wächter Johs. Pfeil von einem ,P e r s o n e n z u g e Ü b e r fahren^ Er war sofort tot. Mie das Unglück geschah, ist noch nicht sestgestellt. , «in neuer italienischer Vorstoß im Aegaischen Meer. Mailand, 17. Juli. Der Herzog der Abruzzen ist plötzlich nach Salsomaggiore abgereist, wie „Avanti ver- Lut? um d^Befehl zu einer Flottenoperation xnf Aegäischen Meer zu übernehmen. cm -r k, i7 3uTi. Die „H ohenzollern" ist mit deut jlaiicr an 'Bord heute früh 6 Uhr nach Balholmen abgefahren. Die Ankunft in Balholmen wird heute abend 9 Uhr erfolgen. Getreidepreise in Mannheim We,ze)i 100 Kg. 21.25-00.00 Mk. gtoggen 100 Kg. 20.25-00.00 ffltt. unter zwei Poktzeibeamte. Die Polizei hat den Elwuf- feur des Autoe, sowie zwei weitere Verdächnge " er ha stet. Der Distriktsanwalt erklärte, Rosentv.it butte gestern um -^bubge* beten, da er fürchte, durch Vottzeibeamtc^ ermordet w-rden^ Darauf armbet ,'ick bie Annahme, daN du von Roientdal der Teilhaberschaft an der Spielhölle beschuldigten Polizeibeamten di-Rö^g.dung.n G°mn-fi-,-r°fif°- Mnd Savbotb-Wittenberg, der in Begleitung deü WnäA4v*rtn- darS Wagner Alberstadt führerlos eine Bergtour auf die ! Meter Hobe Tatra-Spitze unternommen batte, wollte bnm । Absueg, als alle Hindernisse übcnvuitben nuiren, über ein steile» Schneefeld hinabrutschcn, hierbei stürzte er ab, IdUiig Felsblock und blieb lot. Die Leiclu' ist steborgeii^und- nach 3ab Schmecks gebracht worden — Die bapenfdKn । nagel und Tiemann stürzten von der Gro Ntin U t nb»gial ab. Sie wurden schwer, aber nicht lebenSgesahrlich, verletzt ms Spital nach Luzern gebracht. — Beim Abstieg von der Zug- spipe ist gestern der Münchener Tourist Franz Leinbarter tätlich verletzt — Bei Berchtesgaderi stürzte d»e Frau des Pros^ I T ü r k-Breslau über einen steilen Felsen ab. Sie erlitt außer anderen Verletzungen einen Beinbruch. * Eine Demonstration engliscder Studen t„ vor einem B i S m a r ckd c n k m a l. ^ic aufi T r c » b c n richtet wird, versammelten fick' gestern über 30 auSlündische Studenten vor dem Bismarckdenkmal Untn lautem 3ohlcn I beflieg ein englisckier kstubettt den sockel des ^enkmalS und be festigan der rechten Hand einen Topf. AlS Polizeibeamte, die Namen der Studenten seilstellen wollte, wnrdi er gchamell und umher genoßen. Erst als er Verstärkung erhalten hatte, gelang es, die Studenten zu ihrer Narnensfeststellung aus bi I Polizeiwache zu schassen. einer Verlegung des alten BiehmarkteS Mannfck-aft des Gießener Mubs gegeii ,,Germania"-Lften'I einer verleg _y ---------- - - Lba* 'soruffio'^rantpirt und Ruderklub Limburg zu ver- leidigen haben. Erster Achter (Wanderpreis des ^uddem- Aschen Ruderverbandes): Frankfurter R -^p.-V. „Amicitia , I e btt ll< na^sien ivetd^; sOss «tÄC Ä WTfiS JS 2o"suU |taÄÄÄ S »nHi.6en.iti einem -li :ad-a.t entlassen wurde habm Khrer -um 20. Jnu * Ke mit Drehscheibe versehen.sein muhen | er. D.en st gefunbig t Tie ^rcftion hat wreug^ri ^agen, w 'md)tung bin drehbar ist und m berJDht c I ■l *T' ausgebildet, ferner ift b ■ , <# „ Poranssickst nach I eine abgetreppte, begehbare Längsrinne besitzt. Rechts and links •i= < ^ohnbe.vegung emgetrehen dw iedoch aller Vorausstcyr «ne W w n tl0u trapezförmigem Querschnitt, ^sittlichem Wege ^regelt wer^n imrd. o°n.^ Luftschiff gelagert werden kann, so daß es wie m Streik Ctyul. . I einer Ninne rubt. Von vorn gesehen, hat die ganze Vorrichtung ; Altenkirchen , 16. Juli. Tic St o ®ftgnbiflen I -’tiva die Form zweier, durch eine schmale Rinne getrennter 'rfr-nic ist für unsere ^'rch-ngemnnde ^^u1 Station PpramrdenstÜmpse. Tie seitlichen Wände lind beweglich, um- «ur chtung geworden Samstag, 10. ^uyust. trcssci ' r^f klappbar, gepolstert und können pneumatisch aufgeblaicn tocrbcn ^schossen wieder 185 Stadtkinder u| i | nötig, so fest, dast das zwischen ihnen Oelageiste ~u 1 . ÖOU f)eu aus Uswaiosganen oauem «u- -*-^9 keine eigene Bewegung mehr ausführen kann, ^^enen Falls Zufuhren cn\ben bfe greife abgeschlagen und wird der kann das Dock auch in einer (Srbfenfuncj untergebTacn ttussall deS verflossenen Halbjahrs auf 20—23 000 Slarat. _ lt sich um einen :i vachung 9arbare"; Reiches versimÄS en Aunsttverktt w geschmiedeter Tsm rbarossa. Um inj* Gestalt siemlich m uschend ähnlich •’ es die Sage w- t und ballt »ür- pringt ein Stab: m das Preußen. Iler nach der : öauptaulflabc • drei Paladine xc: hlands ist bargrt- unden die W preußischen aatenootltdlen -1- )r, das Sennbilö. > getragen von B Öll' bariteUen-; n Vaterlands ul ’r Feinde nnd ^- Ini) fidier bM Lnd M W rbeS Protektors): Frankstlrter R.-Kl. „Allemania",^ Frank- utter R.-Sp.-V. „Borussia", Limburger R.-Kl. 1907, Kaste- :e< R.-Kl. „Germania", Gießener R.-Kl. „Hassia", ^rank- \ h, cter R -Ges. Der Senior-Einer fällt aus, da nur der { 0iießener R.-Kl. „Hassia" gemeldet. Den 2. Senior^'’ iDiirb die bereits in Frankfurt a. ™ e,,ort vermischte,. - 1? 3ufi. Sirr finb.» ÄS ruorgnerten, obwohl -S OUT feuunfebomn ™ »urückblickcw Von chr aus gcnon -Dorf fteti gewiegt unb gefordert huf. Mit Mefcm Aoutnrei nn um m J - Gtabt unt) Land und ne hat manchen fallt es sich WM erstcnm-s>n,dir Rnhen,°ndrrer^r°fi^Bade^man «n re.^nd s L w Musensohne grsrh-m Viele alte Leeren im Reiche und mele sonstige Beiucher der Icboneu Sugel« si^dt werden mtt Wehmut an die Zeritörung die,es Wahrzeichens denken An ihrer östlichen ©eite befand sich das.^^haus zur - Kistorische Stätte, in dem ernst auch (Rrethe einkehrte und in dem die Gründung der Deutschen Burschenschaft Ma“ niAt ftg^en Mordtat. Ans New Dort. Gietzenerl 18 Juli wikd a?meldet: T>e S'adl ist >n g ran e r A u f r e gn n g , Liepener | bie sich heute morgen ereignete. Roienthal, h^Vunbtierer gibt zur näheren Erläuterung der Wrffan-! teil seines Docks folgendes Bettlnel einer Landung. ,Das Luft schiff wird sich, gegen den Wind arbeitend, vor dem Dock aus Seillänge herunterlassen. Das Seil, das an feinem bcrabhangenden ocqenic iujC ~;i Ende mit einem festen Knebel versehen ist, wird von einer-fahr I d°,n Sack- war lediglich em start ] baren,»angnorri^ung. d.^ sowohl w'° Ä b— ,, | Ä&M (ßcricbt^faaL d?e elastischen Kissen,' die vorher, den Anforderungen entsprechend, n, Metz 16 Juli Das Kriegsgericht der 8. bayerischen I ^j^^ise oder ganz ausgeriwtet oder aufgeblasen sein tonnen. I Infanterie Brigade hat gestern den Hauptmann Westermayer mü6tc Dock an den Schienen fest verankert ^den -) der 7 Kompagnie bc* 8. bayerischen unb dennoch beweglich genug bleiben. Auch ' nnn her Anklage, durch Ueberanstrengungen bei dem ifAc den Nissen so Ju befestigen, dab es weder vom ^turm schißerManöver bei Mörchingen im Mai d. I. den^L.od 'velwerer ^^usgerissen noch beschädigt werden kann. M ieden Fall scheint floaten verursacht zu haben, sreigesprochen. D,e Verhäng bie von Prof. Hundrieser angegebene Lösung des Problems der Di > nolgte wegen Gefährdung militardieiistlichcr ^nteresicn unter ^^chtung un^ konstruktiven Ausgestaltung wert. bi schlutz der Oeffentlichkeit. _______ * „ m.. . n ,, ----7"T c -c . Hamburg 16 Juli. Tas Suftfdnff „Viktoria Luise *ü*5*. .■?, JftR 5LÄÜÄ :sss toÄSSÄS&ti® ib die Wetterverhältnisie sind sehr schon. zurück, davon 1000 über ^ee. - d-E'Ä :be,Ä ^6ii; —....................— - - - . ivel«es?ssjr Uüst> iq Vereine 39 Boote mit 183 Ruderern gemettet. ^..ttliar den Hauptreunen, an denen auch der hiesige Ruder- . inüden ihrer Häuser beschäftigt, um den Gästen einen ' 15 ro()en Anblid gewähren zu können. Auf dem Fetzplai, , v. etwa 5000 qm großen Wiese neben der Nidda, in der ilc deS Torfes gelegen, arbeitet man mit emsigem Flei'^. ' t Platz wird mit rleltnschrm Licht' -nsehkn. 5 Aus d-m Bog'l«berg. Wan fchmbt >>uS: Trr Qi[itnet Slnzrig-r brrtcht'lc kürzlich über bie 5lnlagc| ßii incihe r8 i IN hohen Vogelsberg, be« kye« vrauweiyrr» h vorhandenen , Die Vernichtung des Luttichines „^roatxn • r r6 über die tm Hochtate des Lcywarzoacqs g . I Köpfe wieder angeregt, das Problem der Verhütung solcher Kata- Q ierfräfte und die behördlichersettS an9c,tc(I^n R^,erf^ s-rophen zu behandeln und aus die Konstruktion von Apparaten ,, . n uhcr die mögliche Nutzbarmachung dieser Wasierkratte. I lum sichren „Ein- und AuSlnillen" der Luftschine zu linnen, c ’ai.A mirh in letzter Zeit der Ausnützung der Wastel. Denn es ist nicht zu leugnen, daß derartige Unialle sich w^der' 2, .chl'ch w,rd m letzter^ zugewendet. Hanp'.. holen können, wenn mehr und mehr Luttscfaiie m Betrieb gt> ItT-t deS Vogelsbergs grotzeS cntereiie z g v unb bic bisl-erigen Mittel zur Beie.ttgung der Ber- •«. ch richtet sich das Augenmerk auf die un ludoftliche i । ^„ „^erigkeiten nicht verbessert werden. Iml „Tag ver- .7 , ■ ^rcnCs Lauterbach vorhandenen Zufluste der Luder, össenllicht nun Prof. Hans Hundrieser einen Artikel, .m dem er wie diese selbst, bei einem starken Gefälle reichlich« bie bis jetzt bekannten Lösungen der erwähnten ^"^abe^einer lafwnaffen führen.' So hat irn vergangenen Jahr e.ue - La aus Nürnberg das Gebiet sü dl ich Alten, chl.i :i Eteinfud und Zahmen zur Anlage größerer^^aubecken «gesehen unb Ver'nesti.ngen vorgenommen war de n ^kn-ehmen nach beabsichtigt, emc elektrische Zentrale ^Lkenau |u errichten, die verschiedene preustische und L che Kreise mit elektrischem Licht und Kraft ver ehen soll e t, -,7doch unterbeffen em anderes Unternehmen bei Osthe.m Dvi-taucht .st unb sich die Stabt Fulda ow.e verschiedene Ini e diesem Proielt zu gewendet haben, ist anschemenr> u re r hiesigen Gegend projektierte Zentrale m den Hmter., - " Volt Pruv, Tirol, Station Landeck. Entzück. ■ Älvcnlustkurort, altrenom. schwcfclbad. I 0? W Windgcsch. mild. 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Juni 1912. 206.— 10 283.88 1337 — Passiva Per Geschäftsgut- Holz-, Korb- n. Bürstenwaren für alle Zwecke von der einfachsten bis zur feinsten Ausführung. Scheuertücher, Türvorlagen, Waschseife, Klammern, Fußboden wachs, Fußbodenöl, Stehleitern usw. Kaiser-Allee II. lel.m Heinr. Hess, FranklorlerSlr. lii Die trauernd Hinterbliebenen: Marie Stein geb. Dietschler Mathilde Schraub geb. Stein Dr- Ferdinand Stein, Landgerichtsrat Elsa Stein geb. Hochstrasser Abnehmer zufrieden zu stellen. Lollar, 17. Juli 1912. Hochachtungsvoll Arbeitsvergebung. Die zum Bau eine? Burschcnhauscs der G. B. „Frankonia" erforderlichen Erd-, Maurer-, Eisenbeton-, Steinmetz-, Grob- schlosscr-, Zimmerer-, Dachdecker-, Spengler-, Blitzableiter-Arbeiten und Trägerliescrung sollen vergeben werden. Zeichnungen und Bedingungen liegen bei dein Unterzeichneten offen und sind daselbst die Angebots- formularc gegen Erstatttmg der Selbstkosten nur in der Zeit von 11—12 Uhr vormittags zu beziehen. Angebote sind bis spätestens Montag,' den 22. Juli, mittags 12 Uhr, emzusenden. Architekt Schramm, Hofmannstraße 5. 4991 Vermögens-Bilanz das 5. Geschäftsjahr vom 1. April bis 31. März 1912. Dampfeinkochapparate „Hildesia“ Einkochapparate ,,Ullrich & frauen^unst'* Rischeis fruchtsaftapparat Einkochgläser ,,Hildesia“ wie Universaljläser Einkochgläser „Theral“ wie Hex^läser. jedoch billiger Einkochkrüge. Saftbeutel, Gelee_gläser. August Weber Landschaftsgärtner Ederstr. 1 Fernspr.543 Donnerstag, den 18. Juli VI. und letztes Abonnements-Konzert der Kapelle des Inf.-Regts. „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116 unter Mitwirkung des Posaunen-Virtuosen Herrn Weschke, HoSschuiegBeriin: Todes-Anzeige. (Statt jeder besonderen Anzeige.) Heute verschied sanft im fast vollendeten 80. Lebensjahre mein lieber Mann, unser treuer Vater, Schwiegervater, Grossvater und Urgrossvater Herr Daniel Stein Lehrer i. P. Porzellanhaus Löwer & Bechstein Patentbureau A. 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Ferien-Dnlerriclil »• & ä ä. * 91 lull UlllUIHUlll. Dir. Vrackcmann, BiSmarckstr. 61. 0Ö937 Spezialität: 4885 Anlage von Gärleo jeder Art Unterhaltungderselben 8 111 3 108 Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Heimgange unserer lieben, unvergesslichen Mutter, Grossmutter und Schwester Fran Auguste tautti geb. Löber sagen auf diesem Wege innigen Dank haben der Genossen 25052.44 Reservefonds 5310.— Spareinlag.245669.42 Schulden in laufender Rechnung an Köstliche Erfrischungsgetränke rlie ans dem Saft von Früchten bereitet werden, bilden einen erquickenden Labetrunk für Jung und Alt, doch ist das Auspressen von Früchten im eigenen Haushalt zu teuer nnd umständlich. Die erfahrene sparsame Hausfrau verwendet daher Voss i Zöftig s l rucht Extrakte, die das volle und edle Frucht-Aroma enthalten Eine Oririnalflasche Preis 75 Pfg. ergibt 8 Pfd Limonaden-Sirup in reinstem Frucbtgeschmack in Krdbeer, Kirsche, Himbeer, Zitrone, Lametta, Ananas. 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