Die heutige Nummer umfaßt 18 Seiten. Aen lich herabmindern. Per StappcDauf der Linienschiffes „Prinzregeni In dem die der Regie führte ist d^bci noch Sxrc Gübne, und die Kürre der Zwischenakt besonders hervorzuheben. N. Darmstädter Ausstellungen. Darmstädter Gemerbemmeum ist eine Ausstellung künstlerischer Plaketten und Münzen eröffnet, die in dem Mittcl- saal sehr vorteilhaft untcrgcbrackl wurde. Es ist gewissermaßen eine neue Porträtkunst, die sich hier sehen läßt, Hatten die Bildnisse aur Münzen immer envas Starres, Lebloses, etwas Unkünstlerisches an sich, so wird durch die neue Darmstädter Ausstellung der Beweis erbracht, daß das auch anders sein kann. L>ier sind Münzen und Plaketten zu sehen, deren Bildwirkung geradezu überrascht. Ein deutscher Meister der Plastik ist Ad. v. Hildebrand in München, der einige Bismarckvorträts auf Plaketten und Münzen sowie eine Plakette mit dem Bildnis des Deutschen Kaisers ausgestellt hat. Die Bismarckmünze Hildebrands, die den Kanzler mit Kürassierhelm ohne Helmspitze dar- Luitpold." Prinz Ludwig und Prinzessin Therese von Bayern, Taufpaten des am SamStag, den 17. Februar, auf! Germaniawerft vom Stapel laufenden Linienschiffes „Prinzregent Luitpold" („Ersatz Odin") sind am Freitag in Kiel eingetrofsen. Arn Bahnsteig hatten sich zuni Empfang versammelt: Pxinz und Prinzessin Heinrich von Preußen', Prinz Adalbert von Preußen, die Admiralität. Nach dem Eintreffen im Schloß feuerten die im Hafen liegenden' Kriegsschiffe einen Salut von 21 Schuß. Der Kaiser ist Freitag abend 11 Uhr nach Kiel abgercist. Er hat an den Prinzregcntcn Luitpold folgeitdes Hand-, schretben gerichtet: Der Linienschiffsneubau „Ersatz O d i n", der mit Eurer Königlichen Hoheit gütiger Erlaubnis den Namen „Prinzregent Luitpold" rühren wird, steht auf der Germaniawerft in Stiel zum ^tapellaui bereit und soll am 17. Februar seinem Element über geben werden. Es würde mir eine besonders hohe Ehre und Freude gewesen sein. Eure Königliche Hoheit selbst bei dieser Gelegenheit in Kiel begrüßen zu können. '?Ibcr die Beschwerden der weiten Reise sind in dieser Jahreszeit zu groß. Eure Königliche Hol)eit bitte ich deshalb, sreundlickst genehmigen zu wollen, daß Seine Königliche Hoheit Prinz Ludwig von Bayern in iSurrr Königlichen Hoheit Vertretung die Daufrede hält und Ihre Königliche Hoheit Prinzessin Therese von Bauern die Taufhandlung vollzieht. Ihre Königlickien .Hoheiten haben sich wie die in Meinem Auftrag durck: Meinen Gesandten in München gehaltene Anfrage ergab, gern hierzu bereit erklärt. Mit der Versicherung der vorzüglichsten Hochachtung und freunbsckwstlichften Gesinnung verbleibe ich Eurer Königlichen Hoheit freundwilliger Vetter und Bruder. Der Prinzreaent Luitpold richtete an den Kaiser nachfolgendes Antwortschreiben: Eure Majestät bitte ich, meinen tiefst gefühlten Dank für das gütige Schreiben vom 3. Februar lausenden Jahres entgegennehmen zu wollen, durch das Hochdieselben mir von dem bevorstehenden Ltapellauf des neuen Linienschiffes „Ersatz Odin" Mitteilung machen. Eure Majestät mögen überzeugt sein, uric sehr ich es bebau re, mir versagen zu müssen, der schönen Feier persönlich anzuwohnen und wie dankbar ich es empfinde, daß mein Sohn, herangezogen, die neben Possart den Löwenanteil des Beifalls erhielten. Herr Otto Fricke von Frankfurt spielte den Tempelherrn mit achtbaren Mitteln und hielt sich neben dem erlauchten Gast sehr wacker. Herr Josef Krähe von Kreuznach gab den Saladin zu schwer, nicht wie ihn der Dichter — u. a. auch in der gestrichenen, für seinen Charatter ungemein bezeichnenden Szene mit den Mameluken — gezeichnet hat, als einen gütigen, sorglosen, ja leichtsinnigen Fürsten, dem nichts gleichgültiger ist als Geld und Gut. Von unseren einheimischen Künstlern ist vor allen Herr Gü h n e als Terwisch zu erwähnen. Der schlaue, behende Orientale wurde von ihm zwar mit einer etwas übertrieben aussehenden, aber zu dem Besen trefflich passenden Beweglichkeit gegeben, stand aber sonst dem Gast am wenigsten nach. Fräulein S ch o l; gab der schwatzlustigen Taja ein fröhliches, sehr beifällig auf genommenes Gehaben. Sehr schön war Herr V o l ck als Klosterbruder, nur sprach er so leise, daß er mitunter kaum vernehmbar war. Ten Patriarchen spielte Herr Goll mit anmaßender Fröm melci, die so recht in der Absicht Lessings lag, der in seinen Bemerkungen zum Nathan ausdrücklich bedauert hatte, daß der Patriarch Heraklius in seinem Stücke „noch bei weitem nicht so schleckt erscheine als in der Geschichte". Fräulein Schmidt war eine liebe, schöne Recha, schwärmerisch und empfindsam, Fräulein .Hoermann — offenbar immer noch etwas unpäßlich, wich als Sittha von der üblichen Darstellung, die sie als kluges, munteres Mädchen zeigt, etwas ab, ohne daß die Rolle dadurch gewonnen hätte, lieb erbau pt schienen sich der Sultan und seine Schwester am wenigsten glücklich in den weit gespannten Rahmen der gestrigen Aufführung rinzuvassen. Tic stellt, ist allgemein bekannt und bildet auch in dieser Ausstellung ein Hauptobjekt. Benno Elkan, Msbach a. d. B., hat sich besonders französische Staatsmänner als Objekte feiner großen plastischen Kunst gewählt. Von Falliöres, Loubet, Combes, Cle menceau usw. findet man gelungene Porträts auf Münzen und Plaketten in verschiedenstem Material. Von Prof. Hermann Hahn in München ist u. a. eine große Plakette, die Bismarck und Moltke im Profil darstellt, zu sehen. Ausgezeichnet gr langen sind auch die beiden Bildnisse der Berliner Architekten Messel und Ludwig Hoffmann. Von dem verstorbenen Künstler Jof. Kowarzik aus Frankfurt a. M- bringt die Ausstellung neben einer Plakette des Geschichtsschreibers Theodor Mommsen auch eine Erinnerungsplakette an Goethes 150. Geburtstag. Ter Leipziger Plastiker Felix Pfeifer hat eine Bronzeplakette seines berühmten Mitbürgers Max Klingers, sowie Porträts Robert Schumanns, von Brahms und dem Dichter Ferdinand Avenarius ausgestellt. Luise Staudinger -Berlin bringt u. a. eine sehr seine Kantplakette. Eine Anzahl ausgezeichneter Silbermünzen stellt Prof Stanislaus C a uer - Königsberg aus. Von Ausländern, die in der Ausstellung vertreten find, fallen die Plaketten mit Tierbildern von V. Peter, Paris, auf, die von großer realistischer Wirkung find. Als gute Könner zeigen sich ferner I. P. Legastelois, Paris, A. Charpentier, Parts, und I. C. Ehaplain, Paris. Trotz haarscharfer Ausprägung wirken ihre Bilder doch nicht hart. Der größte Teil der ausgestellten Werke ist verkäuflich. In den kleinen Ausstellungsräumen am Rheintor hat sich auch eine Ausstellung niedergelassen. Tort zeigen eine Anzahl Zeichner des „Simplizissimus" und der „Lustigen Blätter" ifor? Originale. Tie Bilder, die man dort zu sehen bekommt, sind 5um größten Teil jedem Cafebausbesucher bekannt. Ernst Heile mann mit feinen eleganten Frauen und fefchen Leutnants, Ed. Thöny mit feinen bayerischen Bauerntypen, Olaf Gublbranssohn, der sich besonders durch seine Karikaturen unterer Zeitgenossen sowie durch seine Schissergestallen aus der Hamburger Gegend einen Namen gemacht hat, sie alle sind durch eine grötzere Anzahl von Zeichnungen vertreten, die ebenfalls verkäuflich sind. Auck einen, der dem „Simplizissimus" untreu wurde und seine außer ordentlichen Fähigketten jetzt im Kunstgewerbe betätigt, find: man wieder:fBrunoPaul. geschädigt zu haben, so kann der Reichstag gegen den Reichskanzler Antlage erheben". So wird da u. a. wuchtig beantragt. Dazu folgen Vorschläge eines geiraltigcn Nntersuchungsapparates: lettenUirrenbc Para araphcn, die den Gegnern des Polizeistaates eigentlich schlecht zu Gesichte stehen Tie Einleiiungsrede des Herrn Tr. Frank in der vorgestrigen Sitzung des Reichstags war unter diesen Umständen außerordentlich zahm Ter „Vor märte" macht denn auch aus seinem Mißvergnügen darüber keinen Hehl und stellt den revisionistischen Genossen sozu sagen als Lückenbüßer hin, üibem er erklärt, zuerst sei als Redner Herr Scheidemann vorgesehen gewesen. Tie Rede habe bei ihrer Kürze „Uuzutrüglichkeiten" gehabt und habe ein Bild ergeben, „als wenn ein F-eldherr mit zu großen Truppenkörpern auf zu Keinem Felde exerzierte". Mit andern Worten: Frank hat den Mund nicht voll genug gv nonunen. Ter „Vorwärts" vermißt die Kriegslanze und das Kriegsgeheul. Wie Wallenstein einst die Wiener, so hat der Feldherr Frank die radikalen Oberen „um ein Spektakel betrogen". Vielleicht nimmt er gar das Reichskanzler-An tlagegesetz gar nicht so recht ernst! Vielleicht denkt er, daß sogar in parlamentarisch regierten Ländern die Minister neben ihren Gehältern keine besonderen gesetzlichen Strafandrohungen beziehen. Tort macht'S die „gute parlamen tarische Sitte", und das höchste, was z. B. das englische Parlament den verantwortlichen Ministern gegenüber sich leistet, ist ein Mißtrauensvotum. „Seiner Majestät Minister besitzen nicht im genügenden Maße das Vertrauen des Unterhauses, um sie zn befähigen, durch das Haus Maßregeln zu veranlassen, welche sie von wesentlicher Bedeutung für das öffentliche Wohl halten. Ihr Verbleiben im Amte ist also unter solchen Umständen im Widerspruch mit dem Geiste der Verfassung." Dann aber übernimmt die Partei, die ein solches Votum durchgebracht hat, selbst die Verantwortung, eine neue Regierung aus ihren Reihen zu stellen. Was in Deutschland wirtlich verbessert werden kann, ist das Ansragerecht im Reichstag. Ec muß die Mittel der Kontrolle gegenüber der Regierung besser als bisher anzuwenden in der Lage sein. Dagegen verlangen die 110 Genossen eine merkwürdige Rechtserweiterung für den Reichstag, indem sie für diesen ganz allgemein das Recht fordern, „behufs feiner Information Kommiffionen zur Untersuchung v o n T a t s a ch e u zu ernennen." Tiefe Kommissionen sollen Zeugen und Sachverständig- eidlich vernehmen dürfen, und die Behörden „sollen gehalten fein", ihnen dabei Unterstützung zu gewähren. Untersuchung von Tatsachen; welch weites Feld der Betätigung! Studienreisen nach dem Osten, um Wahlbeeinflussungen, landrätliche Eigenmächtigkeiten zu suchen und zu untersuchen; dazu sollen die Kommissionsmitglieder nach dem Antrag für ihre Zeitversäumnisse und Auslagen reichsgesetzliche Entschädigungen beziehen! Was würde das bei der großen Menge von Tatsachen, die es gibt, für ein üppiges Gedeihen unseres Kommissionswesens zur Folge haben! llnb nun hat gestern der Reichskanzler geantwortet. Temperamentvoll und an manchen Stellen schlagend, wie man zugeben muß. Auch er hatte den Eindruck, daß der erste Tag der Beratung verhältnismäßig ruhig vonstatten gegangen war, aber es klang doch fast! wie eine ernste Mahnung, als er sagte, es gebe wohl keinen erfahrenen Parlamentarier, der schon »einer derartigen unsicheren politischen Lage gegenüber gestanden hätte, wie wir sie heute haben. Der Kanzler denkt nicht daran, so erklärte er, die Richtung der Regierungspolitik „neu zu orientieren". Seine Vor- — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen» schäft. In Davos starb der Archäologe Dr.,Rudolf Hackl au5 München im 31. Lebensjahre. — In Hamburg ist am 15. b. M. der frühere langjährige Leiter der Irrenanstalt Fried- richsberg Professor Dr. med. Daniel Wilhelm R e y e im 80. Lebensjahre gestorben. politische Wochenschau. Gießen, 17. Februar. Die Staubwolken des Wahlkampfes haben uns in den feftrn Tagen noch vielfach den Blick ins Freie entzogen, ter Deutsche ist nirgends gründlicher als in Prinzipien fragen. £o war ihm auch die Reichstagspräsidentenwahl eine allgemeine Prinzipienfrage und Rechthaberei. Jeb- fort et wollte, von ihrem Prograium aus, der dunkeln Zn Ünift schon jetzt einen sichtbaren Stempel aufdrücken. Nichts dec ist doch heute eigentlich so unsinnig als der Streit um tzie „prinzipielle" Mehrheit Erst der Austausch sachlicher flaue und Entwürfe bringt doch eine Klärung zustande; frisches Wasser brauchte man statt der abgestandenen Waschbrühe. Es war, wie wenn ein Romandichter über Hrm Titel seines Werkes brütete, bevor er sich überhaupt Sen Stoff dazu zurecht gelegt hatte. Vorläufig haben tir nun ein provisorisches Präsidium, und die starre ist stngsam ins Laufen gekommen. Gemeinsame Arbeit; dazu m i'5 wirklich vor allem erforderlich, daß man über gemein inne Ziele sich klar wird und daß die Parteien fragwürdige Bonbcranträgc vorerst womöglich ganz beiseite stellen. Wie pellt • dieser Beziehung im gegenwärtigen Reichstag Wm aus? in die allgemeine HäuAhaltungsberütung . ffliffetrctcn, und siehe, der Vorhang wurde schon ein wenig «lüftet! Es gibt gemeinsame Wünsche, die auch dieses von 110 Genossen bevölkerte Parlament ohne besondere Schwie- ngfeiten wird lösen können. „Es gibt keinen Stillstand in Irr Entwicklung", dieses Wort der Thronrede war nicht nur tmc Aufmunterung, sondern auch eine Kennzeichnung der wirklichen Lage. Auch der konservative Redner, Gras feftarb, hat vorgestern für die Fortführung der Sozial' -olitik plädiert. Auf diesem Gebiete wird der Reichstag Kerlich gemeinsame Arbeit vollbringen können: Sicherung Einvernehmens zwischen Arbeitgebern und Arbeitneh lern, zeitgemäße Regelung der üonkurrenzklauseln und Irr Erfinderrechte, Schutz des Koalitionsrechtes aller An Schellten, weitere Arbeit an der Wohnungsfrage, der Erhaltung selbständiger Existenzen. Tas sind nur einige Punkte, über die eine Einigung erzielt lverden kann. Schwer wird freilich Teckungsfrage für neue Ausgaben werden. Aber Herr Junck bat recht: weitere Steuern auf den Verbrauch und Verkehr ftnb unmöglich. Doch darüber bleibt ja abzuwarten, welche -übe der neuen Ausgaben die Regierung fordern wird. E.n brauchbarer Vorschlag ist jedenfalls der, die Steuer auf bas Erbe entfernter Verwandten außerordentlich zu |! erhöhen. v Tie Sozialdemokratie stellt in den Vordergrund ihrer zahlreichen Forderungen: die Aenderung der Geschästsord-- nimg des Reichstages und ein Ministerverantwvrtlichkeits- gtfeg. Darin begegnet sie auch den Wünschen des Liberalis- nui., ja auch sogar einer Anregung des Zentrums. Wenn Mu aber in den Reichstagsdrucksachen lieft, was die Herren ftriioffcn da alles verlangen, so flimmert es einem orr den Augen „Der Reichskanzler ist zu entlassen, wenn btr Reichstag es fordert"; „Wenn der Reichstag den Reichs- kvizler für schuldig hält, durch eine von ihm zu verant- «ortende Handlung oder Unterlassung vorsätzlich ober grob iibrläffig seine Amtspflichten verletzt, namentlich ver- schungswidrig gehandelt oder sonst das Wohl des Reiches würfe gegen die Rechte klangen klarer und härter als früher. Tie Ablehnung der Erbschaftssteuer sei ein Fehler gewesen, und es sei ein starkes Wort, wenn Herr Speck von „Brüskir ruitg" gesprochen habe, im Falle dieser Steuervorschlag von neuem eingebracht würde Demnach scheint die Regie ruitg die Erbsclnsstssteuer wirklich wieder Vorschlägen zu wollen. Ten neuen Wahlrechts und Verfafsungswünschen streckt Herr von Bethmann beschwörend die abwehrende Hand entgegen. Wir sind auch der Ansicht, daß eine weite Temo- kratisierung unserer Zustande vom Uebel ist Aber mit einigen Modernisierungen wird sich die Regierung doch wohl absinden müssen. Sie hat mit ihrer Geheimniskrämerei und so manchen Widersprächen gerade in der äußeren Politik sicherlich einiges Mißtrauen verdient. Herr von Bell)- mann-Hollweg sollte sich von maßvollen derungsvorschlägen ebenfalls nicht brüskiert len. Hat doch gestern auch Graf Posadowskp deutlich durchblicken lassen, daß unsere Tiplomatie nicht gerade auf der Höhe sei. Es ist wieder der alte ungeschmei- dige Beamten- und Bureautratenstandpunkt, den Herr von Belli mann-hollweg hervorgetehrl hat. Tas wird die Wir- hing seiner Rede auf den bcutfdjen Liberalismus toefentt (Siebener Stadttheater. Ernst von Possart als Rathan. Gießen, 17. Fck>r. Ernst vvn Possart, der am 11. Mai des vergangenen JahreS «A r allgemeiner Anteilnahme seinen 70. Geburtstag feierte, y uns gestern als Nathan in Lessings dramattschem Gedickt a der reifsten Gaben seiner auserlesenen Kunst gegeben. Als feetPöbnlid) begabten Rezitator, der unumschränkt^ über feine Mgiebige, jeder lei festen Empfindung gehorckfendc Stimme gt> fc t, haben wir ihn hier sckon mehrfach begrüßen lönnen, als Müllender Stiinftlcr ist er gestern zum erstenmal hier aumetreten, fr hat uns damit einen iiiwergleicklich genußreichen -Lbeater- *::ib geboten Mit feinfühlendem, ficheren Empfinden hat er * Rolle des greifen Juden, die feiner Veranlagung unb feiner Stärke vorzüglich ciitipridg, bis crufs äußerfte durchgearbeitet, hiebet einzelnen Regung und jeder Wendung bis auf den inncriten Snt geprüft und reickt fic unS nun als Vollreife »rrucht eines vttietzlicken und ausgezeichneten Lebens mit überlegenem Be Mt. Mil bewundernswerter Kunst entwickelt er den Charakter vielerfahrenen Mannes leicht und fluffig, deckt ihn in feinem fchorgenften Wesen auf und führt ihn — stets in innigster «iüh k-g mit den Absichten des Dichters, dem er auf jedem Gedanken- S'ge prüfend folgt — m vollendeter Einheit zum Ziel. Jeder ist aufs feinste erwogen und abgettuft, jede Gebärde — unb i» sparsam geht Possart gerade mit ihr zu Werk — vorzüglich gRcjicn, und abgestimmt — und alles ist wie lautete, durch die Mr.st geadelte Natur. Einfach, und ihrer Einfachheit schiei über billigend war — um nur eins herauszugreifen — bie #yabcl den drei Ringen, die Possart ganz schlickst, aber als ein Meister- ftl künstlerischer Crzählerkunst, bis in die letzten Fasern erfüllt toi tiefstem Miterleben, dem Sultan vortrug. Seine bedeukmden Fähigkeiten, mit der Machst des Wortes tot die Zuhörer zu wirken, haben mir mehrfach kennen gelernt, toft aber feine jihinft des Zuhörens, die er gestern müJDiciiter jhit bewies. Seine Mimik, feine Haltung gibt dem Spiel der Wegen ein besonderes Relief, er erläutert und uittcrftreidit jedes wir Worte, unb gibt ihm seinen richtigen Platz in der Dichtung. gJB.— wie Lessing ihn gebatfit — ging Nathan über die Buhne, tot 'eine ivahrhaste, auf Weisheit gegründete Güte leuchtete wie J*’ milde Sonne über allen Geschehnissen, die vor ihr nur gleich M Wolken sind, die votuberziehen. %ben Possart hatten die übrigen Darsteller einen harten r die Redaktion 112, oolttifchen Teil: August fe® General-Anzeiger für Gberheffen MM- TW«« Hotationsbrud unö »erlag der vnih! jchen Unio.-Bud): und Slemdruderei R. Lange. NedaMon. Srpedilion und Drndtrci: Sckulftratze 7. ^.-Ldeb'w'r »'m M vormittags 9 Uhr. Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschastrstelle Bahnbofskrahe 16a. Anzeigenteil: H. Beck. •Britt; Ludwig, nach Dem rreunoiKDii augneivroomen Wunsche Kuret Majestät in meiner Vertretung hie Taufreoe halten darf und meine Tochter, die Prinzessin Therese, die Taufhandlung vollriehen wird. Prinz Ludwig ist besonders von mir beauftragt, Eurer Majestät zum Ausdrucke zu bringen, mit welch hoher Freude es mid) erfüllt, bar das neue mächtige Schiff meinen Namen tragen wird. Indem ich für das Wachstum und die Entwickelung derKais erlichen Marine, mit der mich durch das neue Schiff so nahe persönliche Beziehungen verbinden werden, meine wärmst en und aufrichtigsten Wünsche anfüge, ergreife ich mit wahrem Vergnügen den gegenwärtigen Anlaß zur erneuerten Versicherung der t örtlichsten .Hochachtung und Freundschaft, womit ich verbleibe Eurer Majestät freundwilliger Vetter und Bruder. Aus Hessen. Dom GefthqebungSausfchuh. bs. Darmstadt, 16. Febr. Der Gesetzgebungsausschuß 6er Zweiten Kammer hielt heute eine Sitzung ab, in der die Regierungsvorlage, betreffend Gesetzentwurf, die Abänderung des Gesekes, die Ausführung des Reichsimpf- g e s e tz e s vom 8. April 1874 betreffend, vom 25. Mai 1875 durchberaten wurde. Nach dieser Vorlage sollen die Gebühren der Jmpfärzte, die bisher den Gemeinden zur Last fielen, dem übereinstimmenden Wunsche der beiden Kammern entsprechend nunmehr vom 1. April 1912 ab zur Haupt- staatsrasse vereinnahmt werden. Auch sollen den Jmpf- ärzten für die Abhaltung der auswärtigen Impftermine als nicht zahlbares Pflichtgeschäft in Zukunst Tagegelder und Transportkosten zukommen. Diese Regierungsvorlage wurde vom Ausschuß in ihrem Wortlaut genehmigt. Tie Regierungsvorlage, betreffend die Ausführung des Reichs- viehseuchengesetzes vom 26. Juni 1909, sowie diejenige über den Gesetzentwurf, betreffend die Entschädigung für an Maul- und Klauenseuche gefallenes Rindvieh stehen noch auf der Tagesordnung. Deutsches Reich. In einem Landschreiben teilt der Prinzregent von Bayern dem Kriegsministerium die Ernennung des Generals der Kavallerie, des Kommandierenden Generals des III. Armeekorps, Frhr. v. Kreß von Kressen stein zum Staatsrat im ordentlichen Dienst und zum Kriegsminister mit. Der Prinzregent richtete an den bisherigen Kriegsminister Grafen v. Lorn folgendes Handschreiben: Zu meinem lebhaften Bedauern haben Sie sich veranlaßt gesehen, um die Entl-ebung von der Leitung des Kriegsministeriums und um Bewilligung Ihres Abschiedes nachzusuchen. Indem ich diese Bitte mit Rücksicht auf Ihre Gesundheitsverhaltnisse genehmige, stelle ich Sie hiermit unter Einreihung in die Zahl der Staatsräte im außerordentlichen Dienst sowie unter Belassung im Verl>ältnis ä la suite des Jnfanterie-Leib-Regi- ments zur ^Disposition. 'Sie mitten, wie hoch ich Sie und Ihr Wirken in der Armee stets geschätzt habe. Durchdrungen von echt soldatischem Geiste waren Sie in allen Stellen Ihrer an Erfolgen reichen militärischen Laufbahn im Kriege wie im Frieden, der gesamten Armee das Muster treuer Pflichterfüllung und ritterlicher Gesinnung. Das Vertrauen, das ich Ihnen entgegenbrachte, als ich Sie an der Spitze der Militärverwaltung berief, haben Sie im voll- sten Maße gerechtfertigt. Empfangen Sie darum meinen wärmsten Dank für Ihre treuen Dienste, die Sie mir und der bayerischen Armee geleistet haben. Um Ihnen auch bei dem Scheiden aus der Aktivität einen neuen Beweis meiner Anerkennung und meines Vertrauend zu geben, verleihe ich Ihnen den Hausritter-Orden vom .Heiligen Hubertus und bestimme, daß Sie im Verhältnis als Generaladjutant verbleiben und in den Listen der aktiven Armee fortzuführen sind. Ausland. In der französischen Kammer wurde nach bewegter Aussprache mit 321 gegen 213 Stimmen auf Antrag des Ministerpräsidenten der Gesamtinhalt des Artikels Ib des Wahlreformentwurfs angenommen. Der Artikel setzt fest, daß jedes Departement einen Wahlbezirk bildet und regelt die Berechnung der auf eine Liste fallenden Mandate. Staatssekretär Grey hielt am Freitag in Manche st er eine Rede, in der er auf den Besuch des Kriegsministers Haldane in Berlin Bezug nahm. Der Staatssekretär sagte: „Ich hoffe. Sie werden anerkennen, daß die Sprache, welche der Premierminister hier gebraucht hat, in demselben Ton und Geiste in Berlin erwidert worden ist. Sie werden auch zugeben, daß in beiden Fällen eine wohlüberlegte Zurückhaltung und Wortkargheit zu beobachten war, d. h. daß die Reden kurz waren. Nun, auch ich muß dieselbe Zurückhaltung beobachten, aber ich kann auch sagen, daß, wenn eine strikte Zurückhaltung gegenwärtig notwendig ist, diese keinen Mangel an Herzlichkeit in sich schließt. Ich glaube zuversichtlich, daß etwas getan »vorder! ist, was zum Guten ausschlagen wird. Die „Deutsche Tageszeitung" meldet aus Petersburg: Von maßgebender Seite wird mitgeteilt, daß man hier eine Z u - s a m m e n f u n f t zwischen Kais er Wilhelm und dem Zaren schon für die nächstp Zeit erwartet. Den Petersburger Abendblättern zufolge wird ein gemeinschaftlicher Besuch der russischen und englischen Stadtverordneten in Paris geplant. Ans Christiania wird gemeldet: Am Freitag traten der Ministerpräsident Konow, Finanzminister Berge, Ackerbauminister Loltsmark und der Minister für öffentliche Är- beiten Darre Jenssen zurück. und Flotte. Die Beratung des Marinehaushalls im französischem Senat. Paris, 16. Febr. Der Senat setzte heute die Beratung des Marineetats fort Minister Delcasss wies darauf hin, daß die Flotte im Jahre 1911 um das Geschwader der „Danto»"-Klasse um 5 Torpedobootszerstörer und vier Unterseeboote sowie um den Kreuzer „Waldeck Rousseau" gewachsen sei. In diesem Jahre werde eine neue aroßc Einheit in'Dienst gestellt. Die neuen Kreuzer würden schneller als die alten vollendet. Frankreich »oerbe außerdem eine gewisse Anzahl Torpedobootszerstörer und Unterseeboote bauen. Reserve-Geschütze feien für alle Einheiten vorhanden Noch in diesem Jahre tnerbc das Schwarzpulver der Granaten vollständig ersetzt werden. Die Pulvervorräte werden zerstört oder unter Wasser gesetzt werden. Nur 600 Tonnen einwandfreies Pulver werde man zurückbehalten. Aus Stadt und Land. Gießen, 17. Februar 1912. ** Tageskalender S t a d t t h e a t e r: Sonntag nach, mittag 41/, Uhr: .Bummelstudenten'; abends 8 Uhr: »Julius (S ä i a r". Allg. Karnevals feier. Samstag abend Einholen der Rekruten und Fackelzng; Sonntag vormittag Parade, nachmittags 2 Uhr KarnevalSzug, abends 7 Uhr F r e m d e n s i N n n a in der Turnhalle. R i ii e m a t o g r a p (»: Täglich Vorstellung. Biograph: Täglich Vorstellung. K u n st v e r e i n: Geschlossen. MuseutndeSOberhesfifchenGeschichtSvereinS: ©eftbloflcn. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen von 11—1 Uhr, Sonn und Feiertags von 11—3 Uhr, außerdem WittwockfL- von 3—3 Uhr. »um Anlagemusik am Sonntag, den 18. Febr. &Ti •• Die fällt aus. "Der V,1 Uhr ab pünktlich um tunasgedecke der Eisenbahndirektion Kassel waren sehr zahl- reiche Offerten von Kiesbaggereieu aus dem Weser- bis ium Rheingebiet und auch massenhaft Angebote von Steinschleg für den gedachten Zweck eingelaufen Auffällig bei dielen Offerten war, daß der Kiespreis durchschnittlich gegen früher um 50 Psg.'für den Kubikmeter höKer angesetzt ist, während die Preise für 'Kleinschlag billiger geworden sind. KarnevalSzug wird morgen Mittag von auf OswaldSgarten aufgestellt und seht sich 2 Uhr in Bewegung. Der Zug wird einen jri« ft .'V/yriflir ^nar tntl . ' ,;,j0 zriedv fremde tza' pqtn morden! 1 ließ er den Euerung an be L- -vur ging b ir.1; Nachbars, im Wohnung, te Lohnes ging 'm fragliche Nack großen Teil der Stadt durchziehen und nach der Huldigung vor den verschiedenen Behörden usw. wieder nach Oswalds- garten zurückkehren, woselbst die Auflösung erfolgt. Der Umzug wird etwa zwei Stunden dauern. ** Straßenbahn. Mit Rücksicht auf den Fast- nachtszug wird der Betrieb der Straßenbahn am 18. Februar v o n 2 bis 4 Uhr nachmittags aufbetben Linien eingestellt. ”33ei vorkommenden Unfällen während des Karnevalzuges am Sonntag werden auf telephonisches Anrufen des Polizeiamtes sofort Mannschaften der frei- willigen -LanitätSkolonne vom Roten Kreuz zur ersten Hilfeleistung und zum Transport bereit sein. Im alten Spllal- läMi Olt, Wil stei H Cn b“’elbit «= 'Liebe |t:en 9 Uhr ti BtrginannS Phi '^vohl das b ItJ ÄastmirtS . kn raschen ur pnirr auf sei Citren Schad vk. Marl lriesjors der faten Medizi, P Nanke in «sienschoslen ri damit eine die Arbeite: M dem Gebiet J* iu solchen time dieser $ Kalt juorben; ^tistung^ Ete Ass ^Ärie l-u 7^ .rtf hie Ara _> -,-aenivärt [i: jjj dann bn Vf. endgültig ?rcii ß’®ie aui lc •la hoinburg' mehr. 5ll8usbahu M •r-indung vor .",'onseyung He ilusfuh Menberg mit i so wäre da geschaf rld einer Ne - j hessischen SB pfc« ^cbeutui R Offen Hohmann 1; .--iskrankei itiit, wodurch yjäbigt tourb -.'at^anwastsch in. Lorms i<) nmrbc ges abgesloxenc broat sofort to ** Kath. P farrp e r so n a li e n.> Dem Pfarrvcrwal ter Phil. Wunderle zu Vendersheim wurde die fall) Pfarrstelle zu Ober-Abtsteinach, dem Pfarrverwalter Dilh K a st e l l zu Ober-Flörsheim die kath. Pfarrstelle zu Mörlen bad) und dem Pfarrer Karl Jos. Reischmann zu Armsheim die kath. Pfarrstelle zu Heidesheim, und dem Pfarrer Karl Gor d zu Ober-Wöllstadt die kath. Pfarrstctte zu Ober- Flörsheim übertragen. ** Erledigte Le hrcr st allen. Die mit einem cvang. Lehrer zu besetzende erste Lehrerstelle an der Gerneindeschule zu Breitenbrunn. Mit der Stelle ist Crganiitenbienft verbunden. Dem Fürsten zu Löw.'nstein-Dertheim-Rosenberg und dem Fürsten und Grasen zu Erbach-Schönberg steht das Präsentationsrecht zu. Dem Inhaber der Stelle kann eine Ortszulage bewilligt werden. Erne mit einem kath. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gmreindeschule zu Siefersheim. Mü der Stelle ist Organistendimst verbunden. Eine mit einem kath Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Volksschule zu B ü r stad t. ** Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeiudeschule zu Arheilgen. ** Jung-Deutschland. Zur Begründung einer Bezirksgruppe Gießen des Bundes Jung-Deutsch- l a n d sand gestern abend im Sitzungssaal der Stadtverordneten eine Besprechung statt, zu der eine größere Anzahl Vertreter der staatlichen und städtischen Behörden, des Regiments, der Geistlichkeit, der Schulen, der gewerblichen Verbände und der Turnerschaft erschienen war. Professor Tr. Mittermaier, der von der am 31. Januar in Darmstadt ab geh alten en Gründunstsversammlung des hessischen Landesverbandes mit der Gründung der Bezirksgruppe Gießen — die sich mit dem Kreis Gießen decken soll — betraut worden war, verbreitete sich in längeren Ausführungen mit den Aufgaben und Zielen der Jung-Deutsch- land-Bewegung, die auf dem Boden vaterländischer Gesinnung die gesamte deutsche Jugend körperlich und sittlich kräftigen will. Als Aufgabe der zu gründenden Ortsgruppe bezeichnete er die Zusammenfassung und Kräftigung aller Vereinigungen, die sich auf diesem Gebiete betätigen, Anregung zur Gründung solcher Vereinigungen, wo sie noch fehlen, Abhaltung von Vorträaen und Ausbildungskursen für Turnen, Spiele usw. An oer sich anschließenden sehr lebhaften Aussprache, die viele Anregungen im Sinne dieser Bestrebungen namentlich in praktischer Hinsicht bot, beteiligten sich ii. a. Beig. Keller, Dekan Baier, Pfarrer Schwabe, Hauptmann Stephan, Major Großmann, Bureauvorsteher E i d m a n n, Krersschulinspekt. Dr. Alles, Regierungsrat Merck, Stadtv. Helm, Kaufmann Vau- bel, Professor Krausmüller, Haupttehrer Knaus, Fabrikant Horst und Redakteur Heß. Schließlich bildete man aus Vertretern aller in Frage kommenden Körperschaften einen vorläufigen Ausschuß, der die weiteren Vorbereitungen betreiben soll. Es soll mit allen Vereinigungen, von deren Mitwirkung man sich Förderung der Verbands- bestrebunaen verspricht, Fühlung genommen werden, um sie zur Mitarbeit heranzuziehen. Namentlich hofft man auf eifrige Mitarbeit aus und für die Landgemeinden. ** Tie Reichsbank stelle für Gießen ist nunmehr gesichert. Nachdem der Reichskanzler die Erweiterung der Reichsbanknebenstelle zu einer selbständigen Reichsbantstelle gutgeheißen bat, hat die Bürgermeisterei den mit dem Direktorium der Reichsbank vereinbarten Vertrag wegen Abtretung des Bauplatzes Ecke Bismarck- und Lonystraße vollzogen. Die Pläne für den Bau und dessen Ausführung läßt die Reichsbank durch eigene Baubeamte vornel/men. Am 1. April soll zu diesem Zwecke ein eigenes Baubureau hier errichtet werden. ** Folgende Schenkungen sind im dritten und vierten Vierteljahr 1911 vom Großherzog genehmigt worden: Schenkung des Fabrikanten Friedr. Wilh. Roßbach zu Friedberg und seiner Ehefrau, aus Anlaß des 60jährigen Geschästsjubiläums, an die Stadtkirche zu Friedberg als Beitrag zum Bau eines Schwesternhauses daselbst, im Betrage von 10 000 Mk.; Vermächtnis des früheren Gemeindeeinnehmers und Kirchenrechners Lch. Konr. Rud. Weitzel zu Bobenhausen II an die Gemeinde Bobenhausen zum Bau einer Wasserleitung, im Betrage von 8000 Mk. **DieUmlaZederhessischenland-undsor ft- wirtschaftlichen Berufsgenossenschast für 1911 beträgt 1370 570.52 Mk. Hiervon sind durch Barzuschläge zu erheben 3600 M, während 1366 970.52 Mk. auf die beitragspflichtigen Steuerka^italien umzulegen sind. Da die Gesamtsumme der beitragspflichtigen Steuerkapitalien einschließlich der der Nebenbetriebe 8 290 000 Gulden (14 211 428.6 Mk.) beträgt, so ergibt sich ein Aus schlag von 16,5 Pfg. auf den Gulden Steuerkapital (9.6 Pfg. auf die Mark). Die Erhebung dieser Umlage wird demnächst in einem Ziele unter Zusendung besonderer Anforderungszettel statfinden. > " Die Hauptversammlung des landwirtschaftlichen Vereins fürOderhessen, die in Alsfeld für Dienstag, den 20. Februar, vorgesehen war, fällt für diesen Termin — wegen Verhinderung deS Vortragenden — auS und wird auf den Monat März verlegt. Der genauere Zeitpunkt wird rechtzeitig bekannt gegeben werden. Die Haupt- Versammlung in Stockheim findet am 17. d. M. statt. ** Im Deutschen Frauenverein vom Roten Kreuz für die Kolonien spricht am Mittwoch, 6. März, Hofrat Dr. Hagen von Frankfurt über die Stellung der Frauen bei den Eingeborenen unserer Südseekolonien. " Stadttheater. EZ sei auch an dieser Stelle nochmals daraus aufmerksam gemacht, daß die beiden Sonntags- Vorstellungen ausnahmsweise später anfangen, und zwar die Nachmittags-Aufführung von »B um mel st u deuten* um 4l/i Uhr, die Abend-Vorstellung von »Julius (Säfar* um 8 Uhr. •• Kunstverein. Die Ausstellung muß wegen verspäteten Eintreffens der Gemälde noch einige Tage ge- schlossen bleiben. c; am 'eciicrvivcg dazu am Sonntag eine Vtetlunq*« vache eingerichtet und von 12 Uhr mittags dis nach ndigung deZ Zuges zur Verfügung stehen. ** Die Freiwillige Sanitätskolonne vom Roten Kreuz hielt am Donnerstag abend einen U c. bungsabend im Anfertigen von BehelfScinrichtUiigcn zum Verwundetcntransport ab. Dabei bcrabfchiebetc nch der seitherige Kolonnenführer, Oberbahnassiftent G. Brück, da es ihm in gesundheitlicher Beziehung nicht mehr möglich ist, die Kolonne in der erforderlichen Weise mciicr zu sichren. Sein Nachfolger, Anatomiediener i. P. L. Ba l f er, widmete dem Scheidenden herzliche Dankesworte, uDem er darauf hinwies, daß Brück von Gründung der *olo;-nc im Herbst 1903 an, anfangs als Stellvertreter, später al:- 1. Kolonnen sichrer neben den Kolonnenärzten sich grofy Verdienste um die Heranbildung und Weiterausbildung her Mitglieder erworben habe. Herr Balser führte babei au-j, daß gerade die ersten Jahre eine aufopfernde Tättgkcii des Führers erforderten, die jetzigen Führer aber leichtere Arbeit hätten, indem ihnen ein der Schweiz verzustellen, die einen genauen Heb erb lick über die Landstriche, in denen der seltene Vogel noch vorkomml, geben soll. Da derartig entstandene Verbreitungskarten tir die ornitbvlogische Wissenschaft von hohem Werte, bc- anders aber dem praktischen Naturschutze sehr zweckdienlick ind, ist an alle deutschen Naturfreunde die Bitte gerichtet, die Orte, wo der Eisvogel noch auftritt, dein Schriftsteller Witz! st einer (in Walding, Oberösterreich), der die geplante Karte bearbeitet, namhaft zu machen. Außer an der U s a von Ziogenberg bis Bad-Nauheim wird es nwhl audi in Oberhessen noch andere Landstriche geben, in denen der seltene Vogel rwch nicht verschwunden ist. (So ist mir z. B. bekannt, daß er bei Lauterbach noch häuftg vorkonrmt.) Ae Leser, die aus junserer engeren Heimat noch solche weiteren Orte des Vorkommens der genannten Sammelstelle angeben könnten, würden damit der Wissenschaft einen großen Dienst erweisen. Landkreis Gießen. — Großen-Linden, 16. Febr. Der hiesige Rad- fahrer-Verein beschloß in der kürzlich abgehaltenen Hauptversammlung, sein 20jährigeS Stiftungsfest, verbunden mit Banner weihe, Dauerfahren und Preis-Corsofahren, am 14. und 15. Juli d. I. abzuhalten. kh. Steinberg, 16. Fckrr Der Gesangverein Ein- tracht, der am 8., 9. und 10. Juni d. I. fein 43 jähriges Sm- tungssest, verbunden mit einem Gesangswettstreit, feiert, hält am 25. d. M. seiner Vertretertag ab. Bis jetzt haben sub eine Anzahl Vereine angemdbet. Die Vereine, die sich weiter an dem Wettstreite beteiligen wollen, können ihre Vertreter dazu entsenden, da die Zahl der gemeldeten Vereine noch nicht so gwtz ist, daß keine mehr angemeldet werden können. ^ Burkhardsfelden, 16. Febr. Der Ziegenzuckf verein hat beschlossen, eine Verlosung von Saanenziegen und Lämmern abzuhalten. Der Verein besitzt seit vorigen Sommer eine eigne Ziegenweide. s. Lollar, 16. Febr. Am Donnerstag, 22. Febr.. abend» 8 Uhr findet öffentliche Geniei nder a t ss itzung mit folgender Tagesordnung statt: 1. Antrag von verschiedenen Gtemctnbe- ratdmitglicbem wegen Errichtung einer Ortskrankenkasse 2. Aufklärung und Richtigstellung über die in dem letzten Bottraa des Ortsgewerbevereins Lollar gemachten falschen BehurprilNSe:' wegen des Krankenkassemvesens in Lollar. 3. Gesuch des Lermanr Nies um Abgabe von Baugelände in der Steinstraße. 4 Ver gebung der Lohnfahrten. 5 Genehmigung verschiedener Sieb' nungen. — In der bei Gastwirt Gerlach abgehaltenen HauK' Versammlung desSchweineversicherungsVereins wurde an Stelle des seitherigen Rechners B. Römer Gastwirt L. Moos' gewählt. Letzterer hat sich erboten, das Amt um vrfjn Mark billigt zu verwalten. Römer erhielt 40 Mark. — Ein hiesiger Ländler wurde wegen Nichteinhaltung des Biehsenchengesetzes Anzeige gebracht. Kreis Alsfeld. — Lehrbach, 16. Febr. Unsere Gemeinde hat zur Bestreitung ihrer Kommunalbedürsn>ffe die nachträgliche Erhebung einer Umlage von 2000 Mk. — 33,945 °/e der doppelten Grundzahlen und der ganzen Einkommensteuef betrüge beschloffen. Kreis Schotten. 0 Laubach, 16. Febr. An hiesigem Gymnastum sand heute unter Vorsitz des Geh. Oberschulrats Nodnag-.'! aus Darvtsbadt die wündlichc Maturitätsprüfung Lomplrltr ■>vä »äw; WWD (öcricbtsfaal intcr ihm her «ährend. 01263 Statt Karten Drahtgeflecht- und Gitterfabrik täglich irisch Ftdrilc.ViOUeui.lWn^ MäuSdurg 12 Schifienberger Weg 64. ■“1 ” Frankfurt a. M., Kronbergerstr. 36 Empfangstag, den 25. Februar Giessen Cöln empfiehlt alle Sorten Drahtgeflechte Drahi- tinfrübigung. eisen,, köre u. Geländer. Teufelslustgärtchen 26. Reste werd, bill- abgegeben. Die Geburt eines Jungen zeigen hiermit an Lehrer Otto Grünebaum u. Frau Kurz gefcknitt 2d)toen. Tie l in kSl i b e r a l e n Organe dagegen greifen Herrn v. Bethmann hertig an, hruptiach lich wegen deS Reichskanzlers Bemerkung über die radikalen Siro nrungen im Liberalismus. Tie „ft reuzzeitung" bringt eine Auslassung der parteiossiziellen konservativen Korrespondenz, in der gelobt wird, dafi der Reick^kauzler klar und entschieden das Entgegenkommen der Reick^regierung gegenüber demosratiichen Tendenzen ablehnte. Tie „T eu t sch e T a g e S z c i l u n g" nennt bic Rede BethmannS ein kleines Meisterstück sowie formell als auch sackilicki 9hir die DoNe über die Erbansall steuer gefallen dem bündle rischen Blatte nicht. Auch die Andeuteng des Reichskanzlers, daß bic Regierung auf bic Erbanfallstcuer zurück- kommen werde, müßte die ftonfervativen veranlasien, die Mut- fiärung über die Schäden dieser Steuer wieder cnergtid) aur zunehmen. Die „Tägliche Rundschau" hofft, daß der Rui des ftan.zlers nach Sammlung der bürgerlichen Parteien gegen die Sozialdemokratie besser Derständnis findet, als vor den Wahlen. Tie B o f f i f ch e Z e i t u n g" wirft dem Kanzler vor, daß er trotz des hübsch zugespitzten ScklagworteS: „Weber reaktionär noch rabikal soll regiert werden!" immer weiter nach recksts gerückt ist, was die gestrige Rede klar beweise. Der „Vorwärts' nennt Bethmann einen guten Mann, aber unfähigen Reaktionär und findet es „unbegreiflich, nrie an der Spitze der Reichsregierung ein Beamter von so bejammernswerter Unzulänglichkeit [leben könne". _____________________ kvlyii», bend tUl'hi C * ‘«siöorte . ' uns tretet, s> 5°usbil^ führte bab^ nernbe j&J rer abet iZ SUl aU:n<-. 5 Strei t auBet|t bt[( J putzige ■” hat. . ie auch °>n. iht.J. cmsBad-NcwIe rb uns von ei itsache, daß ei i Vogelwelt irr m ganj versckl» ischastltchen farl reitungskaiV Oesterreich« rV nen llcberblilkM ;el noch vorkorel LerbrertungskarM hohem Werte,:« le sehr zweckbmL die Bitte genä« , dem Ährifisll-M Gleich), der die;| hen. Außer an. M wird es wobl dl [eben, in denen • (So ist mir >W fig vorkommt, j noch solche ipeiiEj immelstelle anzM einen großen r.-W ßauOcL Don der Reid Sbanf. Berlin, 16. Febr. In der heutigen Sitzung deS 8en* tralauSschufses der ReichSbank erklärte der Pralidenk von tz a v e n st e i n , seit der letzten Sitzung sei iioch feine Veranlassung cingctrcten, einer Herabsetzung des Diskonts naher - zutreten Tic damals vorhandene scheinbare CklbrlüDigmt ict verichwunben und bic Devisenkurse zeigten noch Feine rocfenlhdK Abspannung. Sodann wurde der Status der Bank vom 15. d. M. bekannt gegeben, soweit das Material bisher vorliegt. Danach bat der Metallbestand eine Erhölmng von 49 Millionen gegen >h Millionen im Vorjahre erfahren. Die Anlagen fliegen um 31 Millionen, während sie im gleichen Zeitraum des Boriahres um 17 Millionen almahmen. Tic fremden Guchaben vcrmebrten sich um 210 Millionen gegen 120 Millionen im Vorjahre, die steuerfreie Nolenrefcrve ftelitc sich auf 332 Millionen gegen •>.*< Millionen im Vorjahre. Schließlich nmrbe der Geschäftsbericht pro 1911 verlesen. , Essen, 16. Febr. K o h l e n s n n d ika f. In der heuligcn Sitzung deS Beirates rourben die Umlagen für das erste Vierteljahr für Kohlen auf 12 Prozent, für Koks auf 6 Prozent und für Briketts am 12 Prozent festgesetzt. Tic Berusung der Gcwerl schafl deS Steinkohlenbergiverks „Ewald" gegen die Enticheidung der ftokskommifsron wurde Vcrroorfen. Zu „GeschäitlicheS wurde nichts verhandelt. Amtlicher Wetterbericht. Dcffentliäer Wetterdienst, Gießen. Welteraussichlen in Hessen für Sonntag, den 18. Februar 191- Wechfelnd bewölkt, noch trocken, Temperatur wenig verändert, Morgennebel. __ gqen 9 Uhr entstand in dem Wohnhaus deS hiesigen VcrgmannS Phil. Bremer durch unbekannte Ursache Feuer. seiM.1:MKl sind in allen bekannten Lose- flcictiäftcu zu haben, vaupt gewinne: 3 Einspänner, 7 Pferde und Noblen, Nab- mafdL, Fahrräder, Uhren rc. General-Vertrieb: RiArö PuAlker u*l Neuen Baue 11. Daselbst 11 Lose Mk. 10.—. ,-tiir Liste und Porto 25 Pm mehr. Sracknahme ist teurer. Erzgebirger Klöppeleien Spitzen. Einsätze, Drdecke, Motive, Tabletts, Tischläufer, Decken, Taschentücher , Stickerei. auch Schützer Leinen empf. ( Scbubeckcr L Bcchtbold, ^( Hofbacker^ Fmcdr. Noll ।Taulende Rau (bet U* «ropfebL trclo. k garaal. enge- ftoe'ell., deshalb sehr bckömml. u. gesunden Tabak. 1 Tabiksplellcum- Insllüi 8 Wd. meiner tcrübmtcn Tabake franko gegen Hsio. Sitte anzugebea. ob ncbenl'ebeade Gc- lundheUsplellc oder eine relmgeltbnlkie \ Mipfetfe odr «mc lange Pf. croOtidit. Hfb.. m.P'. 3 „ y<Äorrnta6«l „ 5.— 8 „ 5a«»-ÄanaBrr „ 6.50 8 .. (oO. Äenaftrr „ 7 50 8 „»raaif Aana6er,. 10.— 8 Äeif.rLfälter .. 1350 E.Köller.Bpnehsal Zöpfe Haarunterlag. Lockendrcder foro. alle sonst. Haararbeiten werden schön und dauerhail angefertigt in dem 7^ Spez. - Damen - FriM<*r- und Haar-tie*chäft Hermann Plauk B)w. Staplonsgafie 2. 5 Wn :ad) dem bar ■ tent Weise, tglieder. hre lang trm le trat Äesäll- e noch ßugiü , .1 you den 16 Schülern, die sich an den schriftlichen an zwei Tagen im Full v. I der Selt^rwey. Wenigstes stunden : 4 .lfrn ßeteiluit hatten, wurden 2 zurückgewirsen, bic| nur zwei Fälle zur Anklage Tati^Iidi iü — nne Zeugen Tiacn 14 Britslinge bestanden das Examen, 5 »varen Vvnl wußten — der Ang^agw ^on dtt oste^n mit innrat 1®"^" Tlfl ■ qiriThmfl heh-rit gvotzen Dagen vor der Elektrnchm hergetahren obwobt er hatte ‘ c mündlichen ^rusung lesrr^ |UT Seite fahren und der überlegenen IkrastdaS Borbcuauu-n hattt Mrrts öncooerfl. ermöglickren können. Er batte sogar den Muk, triumphierend lich L. Friedberg, lv. Febr Heute wurde die nuinbhdie un^uidniucn, mit der Peitsche w knallen und gde^emlich darauf -l ast'ungsprüfung der Mfavc I b des hiesigen Seb rer lernt- Ju ^aß >hm der Borrang gebühre. Das ^d»nnifltndX HL" re beencigt und die 24 abgehenden Abiturienten, von benen twrurteiltc ihn zu einer geringen Geldstrafe freute Bant die ge- von der mündlichen Prüfung befreit waren, wurden aus dem schichtiiche Entwickelung der Vorrechte der Posten, bic Aufnahme von r ,-ritniinar entlassen Tie Abiturienten werden nächsten toamfr- Horraluen in das Reichspostgeietz und die Talfache zur Sprache, im hiesigen Saalbau ihren Abichicdskommers feiern. 3m ^joftülwn an einem bestimmten Tyabr^.an gebunden, die i rvn sind dieses Jahr aus dem Friedberger Seminar oO Semt- Strecke von der Post zur Babn in 10 Minuten zurücklogcn muß. ,Listen entlassen worden. I Ausschlaggebend war aber, daß klipp und klarem # 10 brr Vor- L. Friedberg, 16. Febr. Erne drollige Szene Ordnung b€It Verkehr mit der elektrischen stragenbahn außer Mmg sich gestern in später Abendstunbe dahter zu. Ein be* qefch'.oH'encn militärischen Abteilungen und Feuerloscksvagrn btc trinkenes Ehepaar stolperte durch die Straßen und die Postwagen von deren Vorschriften ausgenommen sind. Die straf' ■ au schrie laut und schimpfte aus tfyren Mann Dieser kammer sprach den Angeklagten frei und wie- darauf hm, dak eine '..L »Ofl sie am Arm nach dem Polizeiamt hin, indem erlAhn'rung derartiger Verstöße nur auf disziplinärem «Loge cx> ivtrief: „Jetzt mußt du mit Kur Polizeiwache." Fn diesem Wlgen könne . ,cnb(id kam ein Schutzmann daher und sührte beide ab, Znanspruchnahme öffentlicher vilfe. rauf bic Frau auSries: „So ist es recht, jetzt mußt du Der Taglöhner A. G. in Bilbcl hatte nach einem etreti mit ‘;d , feiner Frau seine Familie verlassen. Für inm 6 »nber — ,1. « °d.N--uhcim, l«. Febr. Mit -rheblichrn ffoften tone Stau 6at außer ihmn auä •fnrr mtm Ehr » - ctrrrf p "V r i ehr i rfi ä h nr f i T - unterließ ct zu lorgen. Auf filage wurde er zur jamung von t r) gegenwärtig bie 11 e a e tY r teDrti5 D ot | t A. 15 umerhaltunaSkoften verurteilt Gleichwohl Friedberg zweigleisig ausgebaut. Nach der hnnmerte er sich nicht um seme Familie, fo daß bic öcmcinbc lu.il ist dann btc tyraqc ber Baderbahn Homburg Bad-Mu- eingreifen und wöchentlich 6 Mark Unterstützung zahlcn tx ri endgültig gelöst, da sich dann der Schnell- und Gu- mufete Dies trug ihm einen Strafbefehl über eine Woche fraft ein. .ui-verkehr zwischen den beiden Badeorten genau so regeln ($r brachte die Sache vor das Schöffengericht, das mbeifeii bic i .t wie aus sicher Hauptbahnstrecke. Für eine besonbere Strafe bestätigte. Auch die Strafkammer, von ihm angerufen. Hot IV* im ft ergU ber «^»8- « « "»ÄS ÄÄ la bie Ausführung des neuen Proietts Nredernhaufen.\bz(aufa tlcifenbcrg mit Anschluß in Schmitt en sehr wahrscheinlich Harbacher Streitigkeiten. tft, so wäre bamit eine Berbinbung Driedernhausen-Bad- Gin friedliches Dörfchen ist frardach gewesen. Jetzt stehen Ibuheini geschaffen Wenn diese Strebe auch nur den Cha- sich zwei Parteien gegenüber, die sich befehden Ein geringfügiger ratter einer Nebenbahn hätte, so wäre eine Verbindung Anlaß genügt, um zu prozessieren, freute galt es dem Feld- lk,A iTcffifdien Weltbades mit dem Herzen des TaunuS von schützen M., der zur Feststellung eines FcldfrevlerS berbeigerufcn, Inr«fier 94cbcutuna dem Privatkläger L. A. Vorhalt gemacht und dabei beleidigende I™” äfrtrfMihiirn unh Rlwinbeffen Ausdrücke gebraucht haben soll. Das Schöffengericht Grunberg s ^s OUrg UUO .. Ujuicn n Optiker hatte ihn freigesprochen, da es einen schlüssigen Beweis Nicht für M. Offenbach, 17. Febr. (Priv-Lcl.). Der Optiker 1^x1 craAtflc Bor dem Berufungsgericht wurde unter Vor- »rohmanu hat seit dem Jahre 1907 zum Nachteil der fül)rung c|nct grösseren Anzahl Zeugen die Sache von neuem Lcts kranken lasse die Rezepte für Brillen ufw. ge» aufgcront, ohne daß es gelang, das Urteil des Schöffengerichts jaischt, wodurch bic ftrankenkasse um mehrere tausend Mark umzustoßen, gefdiäöigt wurde Die Angelegenheit beschäftigt z. Zt. die fahren ohne Laterne. tziaatSanwaltschaft. I Der Chauffeur S. aus Wln ist im Januar v. I. mit einem w. Worms, 16. Febr Der verheiratete Kütscher Georg l Automobil durch Vilbel gefahren, ohne ban er eine Laterne Ifcelö wurde gestern abend beim Ueberschreiten der (Weife von brennen hatte. Er beruft sich darauf, daß bei der grimmigen «i'-em ahneftoPciuu Rang i erwägen erfaßt und überfahren. Kälte bas Wasser gefroren sei und infolgebcncn das Azewlengas Lr inforl t o t sich nicht hätte entfvickeln können. Ta jedoch erwiesen war, da» Kreis Wetzlar. auch die Cellatcrnc an der 'Sagennummer nicht brannte, wurde Krofdorf, 15 Febr. Eine sonderbare Entdeckung wurde st ine Berufung veriver'eii. Riüerii durch den Polizeihund des Gendarm Rode aus' Dvetzlar bei einem hiesigen Schreinermeister gemacht. Der f Kann bemerkte gestern morgen, daß ihm mehrere Dreien frolz durch fremde frand von seinem fr oje, hinten in feinen Warten »(tragen worden waren Da dieses schon mehrmals vorgekommen ; 6, heb er den Polizeihund kommen, der sofort, nachdem er Silierung an den Dielen genommen hatte, die Spur verfolgte. Tie Spur ging durch zwei angrenzende Gärten nach der frofrette nve-j Nachbars, mit dem er in Unfrieden lebt, und weiter in i beiten Wohnung, wo er im oberen Zimmer bis an das Bett Ibt;- -ohnes ging und dessen Kleider verbellte. Der Sohn batte bic fraglidte Nacht die Kleider angehabt. Hessen-Nassau. l . = lieber bei Gießen, 17. Febr. Gestern vormittag Hmrilh Llhmidt IL, ßrünbcrn lSkss.j Fernsprecher 22 Blätter, in denen der Arnkcl qestandcn Ter Verteidiger. £r Pagen st ccher, plädicne auf Freispredrung de» Nedaneurs auch in biefcm Falle, da es sich bet den Artikeln uni ferne winen fcbaftluhe Abhandlung, fonbern um eine Jagreneuinmt handele. Ter Anikel des Fmpertro fei übrigen<• nnc mcfeiu liebe Berfchleckterung deS UnginalartiTel? Das Geiuin war xr Ansicht, daß kein Verstoß gegen das Urheberrecht vorliege und prach den Angefchuldigten Tret o Mainz, 16. Febr. Vergehen gegen dasUrheber - recht. Ter Redakteur Karl NohascheS vom „Mainzer Anzeiger" hatte sich gestern vor der ersten Strafkammer Mainz wegen Abdruck zweier Artikel des Journalisten Fmpertro zu ver- antworten. Die Artikel waren am 4. und 12. Avril 1911 jm „Mainzer Anzeiger" erschienen und trugen die ^pitzmarke „Auf ewige Zeiten" unb „Eigenartiges Naturspiel". Frn ersten Artikel handelte es sich um d,e Befreiung deS Brückengeldes der KoU Heimer Bewohner durch Napoleonisches Dekret. Den Stoff hierzu hatte der als Nebenkläger auftretende Journalist Impertro einem Artikel in dec „Darmstädter Zeitg." entnommen und den Artikel nur in verkürzter Form gebracht. Den ^toff rum zweiten Artikel Halle Jmpertro angeblich dem „Rheingauer Burger- freund" entnommen Es handelte sich hier nm eine Reben geschickte Beide Artikel waren dem Nebenkläger langst vom „M. A." bezahlt worden, trotzdem stellte er wegen unbefugten Abdrucks Strafanzeige. Durck einen als Zeugen vernommeiten Redakteur des „M. A." wurde nackgewiesen, bau Zmperlro f. ZI. zwei Redakteuren des Anzeigers das Angebot gemacht Halle, daß sie seine Artikel ohne Honorierung abdrucken könnten, e s , o l l t e n •weiteren Schaden annchtete. c bamit bic Provinzblätter durch Wiederabdruck frk Marburg, 16. Fcbr. Tie Witwe des loetlanb hineinfallen Der „M. Anzeiger" hatte natürlich von bieiem rcofesforö der Psychiatrie an der Universität Halle, Ge^ Angebot keinen Gebrauch gemacht. Der Nebenkläger behauptete, deimen Mebizinalrat^' Dr Eduard Hitzig Frau Etta Hitzig daß er den freien Abdruck 'einer Artikel aus dem „M. Journal , ÄÄ.LLkfiSjWs 8MS&':.™ - ÄÄrtÄTOr ~S an die Arbeiten Eduard Hitzig s wissenschaftliche Arbeiten ^ostrafung stellte ec in das Ermessen des Gerichts. Das Gericht auf dem Gebiete der Funttionslchre des Gehirns belohnen sp^ch in beiden Fällen ben angenagten Redakteur frei. Nun if Br«'»... tS/VSUS3S ÄSÄÄÄMSSetfÄ« ««-ch»»» m» — ’1,m" *■* x ä S hitzig-^Nslnug _____ mit einem riwaktionellen Zeichen versehen und zwischen „Wies- |l_.-----—-7.^7» ~ | babencr Tagblatt ' und „Mainzer Anzeiger" das stillschweigende Gießener Strafkammer. Ucbcrcmtommcn besteht, gegenseitig hie unb ba redaktwnelle No- Gießen, 16. Febr. I tijen abjubruden, wurde diese Notiz vom ,,M. A." übmtommcn , n;»t;„„ s. Trnmüfibitfübrer I freute stellte es sich heraus, daß der Stoff zu dem Artikel aus Ein Postillion \im der Aittiagedank, ein Wagenführer als I einem Gerichtsbericht aus „Gesetz und Recht" von Jmpertro ent- Ew. -N mit ber Ä Tr ^K°h"n° S«Ä Schwatz Waftütcn Rwatt-ä, mar I be m be.ntraatc c- ,m oJKf.oen ä?emt,rrn bie Setnidnunj er ■ w Wie ick Gesundheit, Ju- DU aeudfriicke, eleg. Form er- ■ ^Mt***" lanate^ BieleDankichr. biö^ kr. Ausk. Adlig. II, -Institut Briefmarken Brennholz 20000 verick , garantiert eckt. Prackw. Auswahlen per«, g. Wu n ick a. Lamm ler mit 40 bi * 60°, Radau uni. allen Sarai. LS! 'S- is'fs •Ä - *&$• Lj ? 1 ■ - 33'9' Ar 1 W Giessener Konzert-Verein Biograph Achtes Konzert Erster Chor-Abend Plockftrahe 12 01279 Plockstrahe it ■ LuLverwaltm I lHLknau 10^! 4 Auf gepasst! Aufgepasst! empfiehlt J. Schmücker Nachfolger. (> Tarnen 01251 Peter Prang koemt am 23.Febrnar Sonntag und Dienstag 1211 Gäste sind willkommen. V*t/j E84 Tas SUmüc Leitnng: Solisten: Chor: Orchester: Vorspiel VerwandInnRismuHik und Schluss-Szene des 1. Aktes Karfreitagszanber nnd Schluss-Szene des 3. Aktes Zum Einhorn Närrische Stadtkommandantur Sonntag, 25. Febr. 1912, nachmittags pünktlich 4 7, Uhr mit einer H uptprobe am Samstag. 24. Febr., nachm. Tanz-Unterricht erteilt zu jeder Tageszeit KarlSchmidt,Tanzlehrer Wepüemgafic 31. (230 nachmittags 4 und abends 7: : auSflcführt von der Wiener TnmenfnvcUc Tieier Gesät persönlickM Eintrittskarten ■ 7Platz Mk. 5.—, il Platz Mk. 4.—, ni Platz mr. 3.—. iv. Platz —---, - - 1 Mk. 2.50, Studentenkarten Mk. 1.— sind in der Musikalienhand- lunR von ERNST CHALLIER (Rudolphs Nacht), Telephon Nr. 671, für Studierende auch bei Herrn Hausverwalter RITTER und abends an der Kasse zu haben. — Zur Hauptprobe Mk. 1.50 cu 2?. Febrrrr, abcabs Sr2 Uhr, im Hotel Schütz Fastnacht! Bauern-Kittel Prival-Tanznulßrricht erteilt su feder Tageszeit H ?äiilke, Tuuzlrhrrr, Wolfstr. 9. 010465 SchlacblervereiD Bröderschafl Sonntag, d. 18.Scbr.l912 Anfang 4 Ubr Große Kappen-Sitzung mit flonirrf und rin; im Lenz'fchcn TtclicntcUcr wozu herzlichst einladet 01278] Ter Vorstand. Verein Thalia Fastnacht Tieusiag, abend 7 Uhr 59 Minuten Grosser Maskenball in der Turnhalle tarn OswalüSgartenl Bier im Glas. (01242) Eintritt 30 Pfenniß Es labet ergebenst ein Tas närrische Ministerium Gesangverein,Harmonie' Giessen gegr. 1816 Samstag. 17. Äcbr. 1912: Karnevalistische Abenimterhaltvni] mit reichhaltigem Programm tm Lenz'schcn Fclicnkcller, wozu herzlichst etnladet Ter Borstand. Anfang 8 Ubr 29 Minnt. Psrk-Restaurant Rödelheim Sonntag, den 18. Februar, Anfang 4 Uhr gr. karnevalistisches Kappenlanzkränzchen in sämtlichen festlich dekorierten Räumen Wnacht-Iienstag, i>en^.Fklirnar ar. Masken-kledoute in samtl. karnevalistisch dekorierten Fcsträumcn. MF" 2 Wiener Battorchestcr 2 Ans. 8.33 Eintr. 50 Psg. inkl. tarnev. Abz. Tramverbind. Linien 3 u. 18. (ss11/?) Ertrawagcn. Die Tragödie einer Gefallenen m der Sünde bis zur Sitae in 3 Akten. Spielzeit 1 Stunde. von Herrn Rechtsanwalt Engisch über das Theiua Was nivssen Sie Franen vani ehelichen Gnterrechtn.iikrLchllliiellhgstunßivisscll? Eintritt 30 Pfg. [D»/d Eintritt 30 Pfg. Der allgern. Deutsche Franenverein Ortsgruppe Gießen. Kranke Seelen Drama in 2 Akten. Ein Spiegelbild tnenschlichen Glücks und menschlichen Leidens, mit Wanda Trenmann in der Hauptrolle. Lemke als Prinz Karneval ist der Gipfel der Komik. U. a. mehr. Szenen aus dem Bühnen weih - Festspiel Parst Fal" Die K« «M'l* -Mich P*r 2 -uaMerM jya »b» d _ v.- L ^fdadersch g .'Ttnan^-l1 Hieie Frag 7t». Ml1 Lipeft und a i: die 2umi .- ' für Lchre'l ''laß fick im ! k tnormf Zui Ejmne von 101 k'-i 3000 Mk., ^Ministerium y Finanzen 40' | Sie der M L:, gibt die Hi » Sergen Lera k vorgeschlagi fr 35. Lebensja |kfrimmen. < Kindständen Liren für 3 |mng sei dies erbe sich dies i ieöfferung uni fern, wohl abe hrmmirlcn. Ei »die Zu nahm fklien. ?ie L mellung vor Wgten Perso « Staatsdienst ckänkte und im ilic ^hlenmäst ta Lchreibgehil kämmte Zeil t V 3t. das 30.) ■ nr.c Anstellung >äßig beschrän ’r. werde Ta licht auf die i & tetziae Fest »r 30. Lebensj diesen, als bc fc^ltnijicu in die SIiudq: Mc zur des nicht am gleichen Aml irübfr 31 PJ« Vorbild F^salter für pnoebeine gi ®ln,en: so wiii iums ai[ k^kibgchil f ’e Regierui p-^en.ic all F niifit bcinnt P^nite([en b 1 Finanzc [ ^gterung s schreib, FJtq vor den kön K'.?' baB die) UL.^stell I h. -’cou»q l^jutbenu I ^^.hier b IC?1- Harles „^nrna ^..und $cr KEfa Reii b.u° kW .. '"v, 5l/2 Uhr im Stadttheater. Herr Professor G. Trautmann Herr Robert Hutt (Tenor;, Opernsänger aus Frankfurt a M. Herr Nicola Geisse - Winkel (Bariton), Hofopernsänger aus Wiesbaden Herr Julius Schüller (Bass), Konzertsänger aus Frankfurt a. M. Der Akademische Gesangverein Das verstärkte Konzert - Orchester des Palmengartens I- rankfürt a. M. sowie Mitglieder der Kapelle des 2. Hessisch. Infanterie-Regiments Nr. 116 (KaiserWilhelm). Msrgku, Sonntag, 18. Febr.', abends 7 Uhr 59 Ria 6 ck urtaiiscta tappetfeg mit I u unter Mitwirkung des Salon Orchesters „Wuchtig“ Restanration „Zum Kronprinzen" b*. 3cbl. oi2M Tanz-Musik Sonntag nach dem Karneval - Zug abends 8 Ubr 11, grobe Kreppei schlacht bei [01249 03.;..ff, Äaiftr Gastwirt <)UUile zUt-e. Ätackr diel« Dir.; Hermann Stelngaettr. Sonntag, 18. Sehr. 1912, nachmittags l1/, Ubr: Kleine Preise, leine 1?mitunter Mumirkung d.Saoelle des hiesigen Infant.-Rcata Kauer Wilhelm Nr. 116- WT* Sam lehtemnale. "M Neuheit! Neuheit! KammklKviitiitti. (HroRe Poste mit Gelang und Tanz in 5 Bildern v Nudoll Bernauer u. Nud. Schanzer. Musik von (SonTabL Brrn» schneider u. Bogumil.^epiet- Ende (Tit Ubr. Abends 8 Ubr Julins Cäsar Schaulvtel in 5 .Ilten oot William Shalefoeare. Ende nach U Uhr. Zum „Russischen Höh' Sonntag nachmittag anschl. an den Karneval,;ng Grosse Xappeii-Sitzimg mit Konzert. oi2.>5 Gesangverein „Heiterkeit“ Sonntag, iitn 18. zebniar, Slnfanj 7 Uhr 59 Mmien in sämtlichen Räumen des Kolosseums: Maskenball Großartige Ueberraschungen aller Art. Eintrittspreise: Herrenkarten im Vorverkauf Dtk. 1.—, an der Kasse Mk. 1,20. Tamenkarteu: im Vorverkaus und an der Kasse Mk. — ,60. (Ocbcimfavtcn (nur bis zur Demaskierung gültig Mk. —,50. Galeraekarten, nur an der Kasse zu haben 20 Pfennig. ft arten imVorverkaus und zu haben bei: Gust. Sonntag, Schnlstr. _ <)ean Slrnold, ^djipfapah, ft-rifeur 7v. Sdmecko, Ludwigstr., Friseur Zicbu, --elrersweg, Vouiö Ockel, Neustadt, Friseur Pfeil, Walltorstr., Friseur Dechert, Ktiser-?lllee. Bei Salomon Schnlstr.undBetteMäuSburgündnurDamenkarlenerbliltlid). Gelreimkarten nur für Mitglieder und bereit Familie gültig, sind abzuholen bei ^ean Arnold im Schipkapaß. vi»/9 ______________________________________Der Vorstand. Verein Frenndinnen junger Mädchen labet nur Stti zen, Laden- u. Kinderfräulein zu ein. Tee-Abend. auf Sonntag, den 18. Februar, nachm., freundlichst ein. Vereinszimmer: ftaifcvbof, Sonnenstrahe, 1. Stock, ___ ___________Eingang durch den Hot____________[y"/, Dill-Lahn Taunus-Kcgelbund. Sonntag, 25. Februar 1912, vormittags 10 Ubr, findet in Giessen, Restaurant Pfau, Xeustadt die öelsgie*- »öd taeralmammlng statt. Kegelklubs von Giehen und Umgegend die Interesse für den Kegelbund haben u. eoentl. bereit sind beizutreten, werden hösl. elngeladen. 01256 Nack) der Versammlung von 2 Uhr an grosses Preis-Kegeln mit wertvolle» Preisen. Der Vorstand: ft. Brehm, Kaufmann, Weilburg. 1. Bundesvorsitzender. Kinemafograph Bahnhosstratze 54. 01257 Bahnhofstraße 54. Jas Rendezvous aller fremden Aarneoal-Btslllßer in Kietzen. Ein ganz hervorragendes Programm. In Anlehnung an das gleichnamige Werk von Leo Tolstoi. 1. Akt: io dar Saooe 2. Akt: taLeteoslM 3. Akt: iuieraletaog. Kolosseum Tclevbon 615 Dir.: Karl Ohm Walltorttrahe Heute abend zweiter großer Oeffentl. Maskenball ohne DemaskieruB<<