162. Jahrgang Zweites Blatt Nr. 244 politische Tagerschau. itzen in Sport den ) bis 6.00 ®f- Tagegelber kann der Beamte zur Zeit bemmnua? feiner auswärtigen 2icnftgefd)äftc mehr als 6 ftn - . O Lam 0 hAl' rsatjtelleiv irbesuch. f.) Weg 9 Die hessische Seamlen-besoldungsresorm und die Neuregelung der Tagegelder. en bis 4.50 Mk. reifen nur ber wirkliche Aufwanb an Fahr kosten vergütet ro erben bars. > - ... Eine cnbgültige Stellungnahme in ber ganzen »trage wird ja allerdings erst bann möglich fein, wenn die hier bezeichneten Vorschläge ber Regierung eine feste Gestalt angenommen haben. Es wirb aber immerhin nichts schaben, roenn von objektiver ^nle fdion jetzt auf die 9?ad)teile hin gewiesen wirb, bie biejc Er- fparnisvorfdjläge ber Regierung zweifellos in lieb tragen! •SSSSi* ** Erfcheint IS-lich mit Ausnahme be5 Sonntag«. Die „»lefcenet ZamilienblStter" werben dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, bas „Kreisblatt für den Kreis Siehen" zweimal wöchentlich. T,e ..Landwirtichastlichen Seit- fragen" erfcheinen monatlich zweimal. en Bedarf Markte. fc. Frankfurt a. M. S d)ro ei n em ar M bericht vom 16. Cft. 9hifgetrieben waren 18 -7 Schweine. Vollfleischige Schweine von 80 bis 100 kg Lebendgewicht 6/.00-69.50 l’lf., Schlachtgewicht b6.00—89.00 'Ulf., vollfleischige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht 67,00—69.00 Alk., Schlachtgewicht 85—i7.oO 'Ulf.; vollfleischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht 68.00—70.00. Mf., Schlacktgeroidst 87—89.00 Alf.; vollfleischige Schweine von 120 big 150 kg Lebendgewicht 68.00-70.00 'Ulf., Schlachtgewicht 86.00—88 Mf. Geschäft mittelmäßig, bleibt Ueberftanb. KlattS« Klagen ■ s für elektrische ■ age Giessen, | on M ii. Gert iiMdqi 'tm.b.H, u«. Fernspr. 917 il- ür her uirjeit rund 800 Mitglieder hat, hält am IG. und 17^ No- Dombcr den 1. Deutfchcn '?ltblctcn«.MongrcH des zcuiidxn Reicks- vcrbandes für Athletik in Kayel ab. Um den ÄongrcBtcünejmmt einige fröhlidje Stunden zu bereiten, wurden aus der A.vrbands- kafsc 100 Mk. bewilligt Die Perbandskaffe schlotz jmt einem Permögensbestand von 736.40 Mk ab und dem Kasner wurde Entlastung erteilt. Das Perbandsfest 1913 wurde dem Atm letcn-Club Wanfried übertragen und als Hebungen dafür festgesetzt : a Schwerathletik: einarmig Reißen, zweiannig ^rucken und Steinstoßen; b) Leichtathlelil: Diskuswerfen, ^P^^lelltOHen und Laufen über 150 Meter Die leichtathletische Meisterschaft wird im nächsten Jahre nach einem Fünfkampf au^getragen. Als Vertreter des Verbandes bei dem Zkongreß des deutschen Rcichsvcrbandes für Athletik wurde Ehr. Harlig-Kasfel und als Stellvertreter E. Simon-Gießen gewählt. Die hierauf borge- nommenc Vorstandswahl hatte folgendes Ergebnis: 1. Vorsitzen' der Karl Hennemuth-Kaffel, zweiter Vorsitzender start Maaenroth- Friedberg, Schriftführer Ehr. Hartig-Kasiel, Kassier : Emil <2imon- Gießen, Stemmwart H Dipp-Kassel, Ringwart Karl Dormtt- Kirchhain, Beisitzer: C. Clos Hersfeld, K. Berndl-Kassel und W. Knorr-Friedberg. Die beiden ausscheidenden Vorstandsmitglic- der stampmann-Kassel und Köhler-Rotenburg wurden zu Ehren- Mitgliedern ernannt und Herrn stampmann ein Ehrengeschenk be- willigt, da er seit Gründung des Verbandes die Geschäfte leitete. Nachdem nod) einige Punkte erledigt waren wurde der nächste Vcrtretertag 1913 der Athlet,ksportvereinigung staffel übertragen Er soll mit der 1000 Jahr-Feier der Stadt Kassel zu» sammenfallen. Mittwoch. 16. Vttover 1912 Rotationsdruck und Verlag ber Brühl'schen UnioerfitätS - Buch- und Steindruckerei. R. Lange, Dießen. Redaktion, Expedition und Druckerei: Schul- straße 7. Expedition und Verlag: e^5>51. Redaktion:^« 113. Tell-Adru AnzeigerDießen. Aus Darmstadt wird uns gei'dxricbcn: Während man in allen Schichten der hessischen Beamtenschaft mit Spannung ber Regierungsvorlage entgegensieht, in welcher bie 'Regierung dem Verlangen beiber Stä ndef a mm er n^ents pr echeiid die organisd e Regelung der Besoldungsmorrn zur Durchführung bringen soll, beschäftigen iid) bie interessierten streife idjon in Monaten auch sehr eingehend mit einer lur einen grossen Teil der Beamten nicht minder fmchtigen Frage: Der Neuregelung ber Tagegelber und Diäten. Die Regierung l>at bekanntlich m ihrer Vorlage vom 30. Mär; d. Js neben den Gesetzentwurf en über bie Besserstellung ber Beamten, der Lehrer,dxift und deren Hinterbliebenen auch Vorschläge Über die Deckungsm i t t el aus^e- orbeitet, durch welche bie Durchführung biefer Gelwltsaufb.sse- rungen erst ermöglicht werben konnte. Unter ben Einnahmen, bie jur Bestreitung ber Ausgaben für bic Desolbungsreform dienen sollen, ist nun von der Großh. Regierung int Finanzplan auch ein Posten: „Weitere Ersparnisse in ber Staatsverwaltung vorgesehen worben, und ber Vorschlag der Regierung geht da hm, die Tagegelder der Beamten um etwaig P r o z herabzusctzen und eine Verlängerung der Dienstzeit -von 6 auf 8 Stunden) für bie Berechnung ber Tagegelder emzufuhren. glicberten R e i ch s o b c r h a u f e s hält er für erörternd halben Dag M!^rt, da der Bundesrat kein Reichsoberhaus, sondern eine Vertretung ber Regierungen darstelle. Er stellt als erstrebenswerte und iiad) den gesetzgeberischen Vorgängen erreichbare Ziele die folgenden auf: Wahl- ober Vorschlags- (Präsentations-)recht ber Handelskammern zu ben Ersten Kammern in Preußen, Bayern unb Sachsen nach bem Beispiel von Baben, Elsaß-Lothringen, Württemberg unb Hessen; Zuwahl zu ben aus allgemeinen ober sonstigen Wahlen hervorgegangenen Abgeorbneten in ben Lanbtagen ber Bundesstaaten, bie nur eine Kammer haben, nach bem Beispiel Sachsen-Weimars. Er weist babei mit Recht barauf hin, baß, wenn auch ber Hauptteil ber wirtschaftlichen ! Fragen im Reichstag behanbelt werbe, bie Landesaesetz- gebung boch auf biefem Gebiete keineswegs ausgeschaltet fei. Eisenbahnen, Wasserstraßen, Wassergesetzgebung, Wirt- schaftspolizei, innere Kolonisation, technische Hochschulen, Durchführung ber einschlägigen Reichsgesetze seien bedeu- tenbe Interessensphären für Jnbustrie unb Hanbel. 18 Pfund zugenommen. Da ich fühlte, daß meine Rorperfräfte einer Stärkung bedurften, habe'ich von August bis heute Ihre Scotts Emulsion als Kräftigungsmittel regelmäßig gebraucht. Welch guten Erfolg ich damit er- zielte geht wohl am besten daraus hervor, daß ich in dieser Zeit mein'Gewicht von 114 auf 132 Pfund brachte d. i. eine Vermeh» ung von 18 Pfund innerhalb 6 Monaten. Daß ich uiich jetzt gegen früher in einer viel besseren Gemütsverfafsuna befinde und meist frohen, heiteren Mutes hin, möchte ich gleichfalls der Wirkung von Scotts Emulsion zuschrelben. Mein Appetit ist anhaltend ein guter/ Hoben b. ®r. Stüriock, 10 Jan. 12. (gr»)Frttz 3ablonltu Kr. Angerburg, Oftpr. . ,, Scotts Emulsion ist Nichts anderes als em schmackhafter, leicht verdaulicher, wirksamer Nährstoff. Sie besteht auS dem feinsten Norweger (Lofoten) Lebertran, der im Scottschen Verfahren ganz fein verteilt, daher leicht bekömmlich und auch für ben schwächsten Magen zuträglich gemacht ist. Scotts Emul- sion wird daher überall da mit Vorteil gebraucht, wo die bat» niederliegenden Kräfte einer Neubelebung und Wiederauffrisch' ung bedürfen. Doch niemals eine Nachahmung —immer nur die echte Scotts Emulsion! Scolt4 Smulfton wirb von nnB aurschtlestlich hn groben verkauft, unb zwar nie lote nach Gewicht ober Mab, fonbem nur in versiegelten Origlnalflafchen m ftarton mit unserer Lchuymarte (Fischer mit bem Dorsch). Scott U Bowne, G. m b. H, Franksürr a. M. Seftenbieile: Feinster Medizinal-Lebertran 150A prima Gl,»erin 50,3, unierPboepboriflfaurer «alt 44. umerphoSphorigsaure» Natron M, pule. Iraganc 3n fttnfter arab. Gummi pulo. 2A /Saffet 1«A Altohol lv«. Hlerzu aromatische Emulsion mit Zimt-, Mandel- unb Gaullhenaöl ,e » tropfen. «1 -? »e 5*1 «ft5 ps 5 S S 5 5 5 5 2 $ « 5 - y» » i SS 5 o j n i (Siebener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhesien von höchstens 3,50 Mark. ' ___ Durch die beabsichtigte Neuregelung soll nun erreicht werden, baß die 'Beamten ans den Tagegeldern nidsts mehr erübrigen, sondern nur einen Ersatz für ihre baren Auslagen und ben Kleider- oerbraud) erhalten. Eine solche Abänderung der Gebührensätze mag für diejenigen Beamten, die nur selten auswärtige Dienst- geschäfte erledigen müssen, in materieller Hinsidst nicht viel aus- nuidKTi, da es ihnen ziemlich gleid) sein kann, ob sie bie paar, Mark mehr ober weniger erhalten. $-ür alle biejenigen Beamten Der „rote Halbmond tn -tripons. aber, die gezwungen sind, häufig, oft mehrmals in der Woche, Im gegenwärtigen Moment, wo sich ber Krieg in auswärts Dienstgeschäfte zu besorgen, ist die gcfd)ilbertc Ver- Tripolis seinem Ende zuzuneigen scheint, erscheint ein kürzung dieser Bezüge von sehr wesentlicher Bedeutung. Ja, für ^r,cr UeberbüdE über das segensreiche Wirken ber menschen- fiele ber häufig auswärts beschäftigten Beamten, die seither nut freundlichen Institution des „Roten Halbmonds" sehr am bett aus ben Tagegeldern gewonnenen kleinen Einnahmen gerechnet I . iinb ha hat soeben -aerobe zur richtigen Zeit, 2r. toben, wird der We^o-l dieser Einnahmen d.e enbhd, Äung aber ist die ^Tripöliz.^in^'Bericht 'veröfsentiicht m dem er die Frage ob dabei lüirHid) wesentliche Ersparnisse für die Staats- Wirksamkeit des Unternehmens einer breiten Leftentlich- tasse erzielt luerben können. Unb diese Frage muß mit einem feit bekanntgibt. Er schreibt bcfrui, daß alle chirurgischen runden Nein beantwortet werden! Sehr viele unserer ^Beamten, Medikamente, Verbandmaterial, mit einem besonders die richterlichen und die staatsanwaltsdiastlichen, gehen Morte alles in reichlicher Menge vorhanden sei, und daß, zurzeit oft außerhalb ihres Amtssitzes, um Zeugen zu vernehmen, f £cr striea fortgesetzt werben müsse, vorberhanb keine Lmiittelungeii anzustellen uff. und ersparen durch btej d)»e 11 e ' n ötiq |den Gott sei bank, schreibt er ?l bf e r 11 gun g ber 3eugcn atiDrt uitb Stelle dem Staate ganz » ansteckenden Krankheiten in unserem erheb che Kosten für Fahrgelder, Zeiweriaumnts usw., denen werter, yao^n wir i ' 6k,rlinhf)<4f5.uftanK ift im all- gegenüber bie Gebühren des Beamten kaum in Frage kommen. Lager zu verzeichnen. Der wenn man in Zukunft dem Beamten ben kleinen Vorteil eines gemeinen ern befnebigenber. xie meisten ^erwnnbungen, eventuellen Erspamisses an den Tagegeldern für auswärtige Dienst bie unsere So (baten tn den ^schlachten erhielten, tonnten qeschäfte nidst inehr zu Teil werden lassen will, so wirb der Beamte geheilt werben. Die Zahl der Verwunbeten, bre wir heute naturgemäß die Zeugen lieber nach seinem Amtssitz „och in beit Hospitälern zu behandeln haben, ist eine sehr oorladen und sie dort vernehmen, was ihm ja jederzeit fre^ aerinac In einer Statistik weist der Arzt nach, daß von steht. Ein solches Skrfabrcn nt an sich für den Beamten be- A2 Personen, bie bis zum 12. Juli im Hospital bes quemer, unb er wird watmchetnltch in vielen ,yällcn bic un f Kreuzes" in Garian Ausnahme sanben, 372 geheilt bequemere Dienstreiie nur bann übernehmen, wenn ihm aud? " unb nur 20 starben. Gegenwärtig befinben sich rin materieller Voneü daraus zukommt. Aus dtezen Erwägungen wurdet uno nur '<■ - fronSfaf Die meisten find bat fick auch der Finanzausschuß der Ersten Kannner bereits mit nod) 60 Personen tn ‘ Q ben Vorschlägen der Regierung befd>äftigt und dieser „zur reif - arabische Krieger, bie in ben Kämpfen um liehen lieber! eg ung" überlassen, ob diese Art der Regelung letzungen erhielten, und zwar zumeist aus Gewehrsd)unen, der Tagegelder den Interessen des Staates entspridu. Wenn Granatsplittern irnd von den aus den Aervplanen geschleu- man hier auf jeden Fall eine Ersparnis erreichen will, so lieüc Werten Geschossen. Bei den Operationen bedient man sich sich eine solche mit Sicherheit nur ber Benutzung der Eisenbahn Röntaenapparatc und diese tun gute Dienste durch die Beamten erreichen. Nach der erwähnten Verordnung > 6UJ0 | 4 Zimmer "" 46171 Maniardcnw., 4Zim., Ederstrafte 16 zu vermieten. Näheres part. baselbst. 61601 Schöne 4-Zimmerw., 2. Stock, per 1. November zu verm. 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