Erster Blatt 162. Jahrgang Freitag, 15. März 19(2 Gießener Anzeiger ,-• Redaftion, (Expedition und Druderei: $d)ulftrafte 7. Lalt)<- h^reind von dem Minister der öllentlichen Arbeiten zu ihrem Bemessen hiervon in Kenntnis gesetzt." Ter zweiten Kammer fj«? folgende Drucksachen ^gegangen: Bericht des Ersten Ausschusses über die Landesuniversität in Gießen. Danach werden für die Erbauung einer Klinik für Ohren-, Hals- und Nasenkrankheiten und einer solchen für Haut- und Geschlechtstrau.hft en üOJOOO Mk. öenöiigt Als erste Rate werden die Kosten brr Rohbauten mit 96 OOO und 98 000 Mk., zusammen 194 000 Mk., angeforbert. Bon der Dringlichkeit dieser Aufwendungen haben sich die Mitglieder des I-inanzausschusfes durch eine Ortsbcftchtigung in Gießen überzeugt. Nachdem nunmehr die Stabt Gießen einen einmaligen Zuschuß von 100 000 Mk. bewilligt hat, sind die von der Regierung im Einverständnis mit der Zweiten Kammer gestellten Bedingungen erfüllt. Beide Anstalten sind so protektiert, daß eine Erweiterung bei hervor- tretenbem. Bedürfnis später nicht ausgeschlossen ist. — Sodann liegt eine Regierungsvorlage betrefiend die alte Blindenanstalt in Friedberg vor. In dieser heißt es, daß das neue Gebäude im Spätsommer dieses Jahres fertiggestellt sein wird, so daß die Ueberfiedelung vom alten Gebäude in den Neubau voraussichtlich im August erfolgen kann. Bon einem Verlauf der alten Anstalt soll zunächst abgesehen werden und die freiwerdenden Räume der Kulturinspektion zu Friedberg als Amtsräume und Dienstwohnung für deren Vorstand üb erwiesen, sowie die Scheuer und Nebengebäude verpachtet werden. Dadurch wird sich eine dauernde jährliche Mieteinnahme bezw. Mietersparnis von 2900 bis 3000 Mk. erzielen lassen. Im Einvernehmen mit dem Ministerium der Finanzen wird um alsbaldige Ermächtigung gebeten, zur Bestreitung der Kosten baulicher Herstellungen in der alten Blindenanstalt 9000 Mk. aus den für den Neubau einer Blindenanstalt zu Friedberg bewilligten Mitteln zu entnehmen und weitere 2400 Mk. aus dem Unterhaltungsfonds zu bestreiten. Tie T'lqung her Staatsschuld. Die „Darmstädter Zeitung" teilt mit: Nach dem Stand der landständigen Geschäfte kann nicht darauf gerechnet werden, baß der von der Regierung im Dezember vorigen Jahres eingebrachte Gesetzentwurf über die Tilgung der Staatsschuld noch vor dem 1. April 1912 verabschiedet wird. Die Großherzogliche Regierung schlägt daher nunmehr vor, die Tilgung auch für 1912 unbeschadet der demnächst cndgiltigen Ordnung des Gegenstandes, wie im Jahre 1912 durch ein Notgesetz zu regeln. Ter entsprechende Entwurf ist den Ständen inzwischen zugo- gangen. Er schließt sich eng an jenes Notgesetz an. Deutsches Keich. Am Donnerstag vormittag begannen, der „Nordd. Allg. Ztg." zufolge, unter dem Vorsitz des Reichskanzlers im Bundesratssaale des Reichsamts des Innern die vertraulichen Besprechungen über die Wehrvorlagen und ihre finanzielle Deckung, wozu der Reichskanzler und bie leitenden Minister der Einzelstaaten eingeladen waren. An den Besprechungen nahmen teil die Chefs der beteiligten Ressorts, die Finanzminister der größeren Bundesstaaten. Die Konferenz wurde um 1 Uhr abgebrochen und nachmittags fortgesetzt. Aus Stuttgart meldet man: Die ev an gelische Landessynode nahm am Mittwoch bei. der Beratung des Entwurfs eines kirchlichen Gesetzes betreffend die Lage b:r landesherrlichen Kirchenregimentsrechte im Falle der Zugehörigkeit des Königs zu einer anderen als der evangelischen Koniession die entscheidende Bestimmung in der Form an, daß an Stelle der Mitglieder des Geheimen Rates allgemein der evangelischen Kirche angehörige Staatsminister oder Chefs der Verwaltungsdepartements in die Kirchenregierung berufen werden. Ausland. r Im österreichischen Abgeordnetenhaus begann die erste Lesung der Wehrvorlagen. Ministerpräsident Stuergkh leitete die Verhandlungen mit einer längeren Rede ein. Der Par i s e r Gem eind e r a t hat jüngst beschlossen, 500 Londoner Kinder einzuladen, vom 25. bis 29. Mai als Gäste der Stadt nach Paris zu kommen. Die Einladung wurde von der Londoner Gemeindevertretung angenommen. Aus Madrid wird gemeldet: Der Minister des Aeußern GarciaPriet 0 legte in einer Besprechung mit den Botsckxiftrrn Frankreichs und Englands das spanische Gegenprojekt betreffend die von Frankreich geforderten Gebietskompensationen vor. Spanien verweigert die Abtretung des Cabv de Agua an der Mulujamündung und bie von Frankreich am LuLisfluß süb- ^stllch von El Ksar verlangte Grenzberichtigung. Spanien bietet lediglich einen Teil des Uergabeckens sowie fin Stück Hinterland in seiner südlichen Zone. Dafür fordert es eine Grmz- berrchtigung im Mulujabecken. Die Botschafter Geoffray und de Bünden hatten sodann auf der französischen Botschaft eine Unterredung über das spanische Gegenproiekt. Dem „TempS" zufolge ist der hierdurch hervorgerufene Eindruck pessimistisch. Aus Stadt und Land. . _ Gießen, 15. März 1912. ** Tageskalenber für Freitag, 15. März, ©tabt- theater: »Polnische Wirtschaft". Anfang 8 Uhr. * Lehrerpersonalien. Uebertragen wurde der Schulamtsaspirantin Klara Grebert aus Darmstadt eine Lehrerinslelle an bet Höheren Bürger- (Mädchen-) Schule zu BenSheim. Lehrerkonfetenz. Eine von etwa 100 Lehrern besuchte Konferenz sand gestern in Wieseck statt. Die Kon- serenz begann mit zwei Probeunterrichtsstunden in den beiden Cberflafien. Hauptlehrer Weil-Wieseck befaßte sich in der oberen Mädchenklasse mit dem Haushaltungsunterricht und behandelte besonders die wichtigsten Nahrungsmittel und ihre Zubereitung, während Lehrer Töll eine Geometriestunde gab und über die Parallelogramme unterrichtete. Tie Verhand. hingen wurden dann im Philosophenwald sortgeführt. Der Vorsitzende, Prosesior Dr. Alles, sprach u. a. über das Ge- biet bet Jugendpflege und bie Bestrebungen des Jung- Teutschland.Bundes ober der Wehrkrastoereine, unb richtete einen warmen Aufruf an bie Lehrer, die vaterländische Sache unterstützen zu wollen. Tann teilte er mit, daß im Mai der ^.urninspeklot Schulrat Schmuck-Darmstadt dreitägige Turn- kurse abhalten werde, unb zwar in den drei Bezirken Gießen, Lich-Hungen unb Grünberg. ,n «i°k!-T,-Tr°iz.H°rl->kf am * m ra,rA .Für den von her Provinzioldirektton bestellten Gesellschaitc'fonderzuH 2. Klasse von Gießen nach Trais- ..or* nird Hu rück (anläßlich der Einweihung des neuen Wasserwerks Inheiden) ist folgender Fahrplan vorge- Abfahrt von Gießen 12.05, Ankunft in Lich y-27- 13-28 1 Min. -ilufml^aü . Ankunft in £“"5" 12.37 I Min vtufentbatt unb J".™" f ‘ 1 “.* * r ?f f 1243 «ütf fahrt fb ci « f,®.? • Tl: , ahrt von TraiS-tzo r lo s s «ufenibltt" w’k Scüerfabrt 5.17 1 Min' auitnthalt., Ankunft in Lick o.2< Weiterfahrt 5.30 3 Min. St11! A a? ^ukunftinGießen 549. Rückfahrt öorfoff 4^0*5, VAbfahrt von Trais» iw-J •' a *infunft in jungen 4.16, Wefterfahrt 4 17 } ^/bnchackt), Ankunft in Lich 4.27, Weit erfahrt 4^28 (1 Min. Aufenthalt> und An kunft in Gießen 1.4& Der Preis der Sonderzugfahrtcrrten beträgt 1.50 Mk. für Hin- und Rückfahrt. • • Treue 91 r b e i L Der Gtoßherzog hat dem Be- triebSaufseher IohS. Wesp zu Arheilgen, in Diensten des Städtischen GasiverkS zu Darmsladt, das Allgemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift »Für 50jährige treue Dienste* am Bande des Verdienstordens Philipps des Großmütigen verliehen. • • Die elektrische Bogenlicht-Beleuchtung ist jetzt oom Bahnhof über den Seltersweg und die Bahnhofstraße bis zum Walltor durchgeführt unb hat gestern abcub das erste Mal auch am Brandplatz unb in ber Sonnenstraße gebrannt. Durch bie moderne Beleuchtung in den Hauptverkehrsstraßen ist eine größere Anzahl Gaslaternen frei geworden, denen man in gewissen Straßenzügen ber Außenstadt zur Verbesserung ber Beleuchtung, bie an vielen Stellen recht nötig ist, ihren Platz geben kann. ** Die Fahrpost Krofdorf-Gießen, früher Rodheim-Krofdorf-Gießen, wird Ende März eingestellt. Krofdorf-Gleiberg werden vom 1. April ab dem Postamt Lollar zug.ttill und cs werden d H r all Po fa, en mit der Bahn Lollar-Wetzlar dis zur hiesigen Haftestelle befördert, wo sie ein Postbote in Empfang nimmt. Damit ist die einzige regelmäßige Fahrverbindung zwischen Gießen und Krofdorf nicht mehr vorhanden. • • DeS Prinzregenten Dank. Aus das Glückwunsch-Telegramm, bas ber hiesige Bayern-Verein anläßlich des 91. Geburtssestes deS Prinzregenten von Bayern am 12. März absandte, ist folgende Antwort eingetroffen: ,3c. König!. Hoheit der Prinzregent entbieten für die zum Allerhöchsten ÄeburtSseste ausgesprochenen treuempfunbenen Glückwünsche freundlichsten Dank." Im Allerhöchsten Auftrage: Freiherr v. Wiedenmann, General-Adjutant. "Ein Zech betrüg er, ber bereits in einer Reihe von Städten Gastrollen gegeben hat, logierte sich gestern auch in einem hiesigen Gasthause unter bem Namen Monteur Robert ein. Er gab an, er erwarte den Obermonteur mit sechs Arbeitern, die ein Kabel nach Lollar legen unb auch Wohnung in dem Gasthaus nehmen sollten. Am anderen Morgen verschwand ber »Monteur* unter Hinterlassung ber Zechschulb. Vor dem Betrüger sei gewarnt. Landkreis Gießen. - ---- Lich, 14. März. Unsere landwirtschaftliche Winter sch ule beendigt am Dienstag, 19. März, ihren 7. Lehrgang durch eine öffentliche Schlußfeier, die nachmittags 3 Uhr im Saale des Marienstiftes ftattfinbet. Der WlnterkursuS, ber am 6. Noo. v. IS. eröffnet wurde, war von 46 Schülern, je 23 in der oberen und unteren 'Abteilung, besucht. Davon waren 39 au5 dem Kreis Gießen, 4 aus dem Kreis Friedberg und 3 auS dem Kreis Schotten. Der Lehrkörper der Anstalt erfuhr keine Veränderung, er besteht außer dem Schulvorsteher Dcfonomiernt Weitzel au5 10 Lehrkräften, die in jeder Abteilung 34 Unterrichtsstundey wöchentlich erteilen. — Allertshausen, 14. Marz. Das Fa huen- we ihsest unseres KriegervereinS wurde auf den 2. unb 3. Juni verlegt. Der Festplatz ist im Dorfe selbst. Kreis Büdingen. ? Büdingen, 14. März. Zwischen der Stadt unb den Steinbruchbesitzern ist jetzt ein Streit, der jahrelang währte, friedlich beige legt worden. Die Steinbrüche sind nunmehr in baS Grundbuch der Stadt eingetragen unb wirb ben seitherigen Besitzern barin Entgegenkommen gezeigt, daß sie noch weitere fünfzehn Jahre die Steine kostenfrei brechen dürfen. Für weitere zwanzig Jahre sind jährlich 300 Mk. Pacht zu entrichten. = 9? i b b a c 12. März. Nachdem bie Anmeldefrist für die am 16. und 17. d. Mts. Hattfindende Geflüaelaus- st ellu ng abgelaufen ijt, steht fest, baß die Ausstellung über 140 AusstellunLsnummern aufweifen wird. Die Beteiligung ist sonacy durchaus befriedigend. Die Stiftung weiterer Ehrenpreise würde mit Freuden begrüßt werden. Als Preisrichter werden Södler (Nieder-Gemünden) unb Stoll (Bad-Nauheim) tätig sein. Kreis Alsfeld. - r. Alsfeld, 14. März. Eine erhebende und eindrucksvolle Feier war ber Passion8gotteSbienst am Mittwoch abend in ber hiesigen DreifaltigkeitSkirche. Joseph Haydn'S berühmtes Streichquartett ,Die sieben Worte des Erlösers am Kreuz" gelangten durch eine hiesige Quartettoereinigung zum Vortrag. Sie besteht aus ben folgenden Mitgliedern: Frau Apotheker Möller (1. Viol.), Regierungsbauführer Hüffel (2. Viol.), Reallehrer Dotter (Viola) unb Pfarrer Dr. Becker (Cello). Eine zahlreiche Gemeinde lauschte den Quartettoorträgen, die sich an jedes ber sieben KreuzeSworte anschlossen. D,e gotteSbienstliche Feier war in religiöser, wie in künstlerischea Hinsicht erbaulich unb eindrucksvoll. — Der hiesige V orschu ßve rein begeht am 23. Juni d. IS. bie Feier seines 50jährigen Bestehens. Kreis Lauterbach. u. Nieder-Moos, 14. März. Bei ber Hauptversammlung unserer Spar-und Darlehnskasse G. m. u. H. wurden an Stelle der ausscheibenben Dorstandsmit^ glieder: Paul Heitzenröder I., Dheodor Schüttel, IohS. Beyer von hier, Johs. Eichenauer von Metz l o $ und Heinr. SDier* von Mevlos-Gehaag nunmehr neugewählt: Heinrich Rühl, Aug. Schaaf, Wllh. Hofmann von hier, Paul Fischer von Ober-Moos unb Heinrich Karl Diehl von MetzloS- Gehaag. Kreis Schotten. _ Laubach, 14. März. Die Großh. Mr^ermeistevei Laubacd ersucht um nachstehende Veröffentlichung: Die durch verschiedene Zeitungen gegangene Nackfticht, das Gymnasium ttriebericianum tti Laubach werbe bemnächst e i n g e h e n, ist durchaus unzutreffend. Es kann auf bas bestimmteste versichert werden, daß von ber Großh. Regierung niemals an eine Aufhebung des Laubacher Gymnasiums gedacht worden ist. Es ist vielmehr zu erwarten, daß^durch geeignete Maßnahmen z. B. die Zuführung von -Lckmlern überfüllter Schulen auf eine bessere Frequenz in Zaubach gerechnet werden darf. Bekanntlich kann gerade in den höheren Lehranstalten in kleinen Klassen • 1rici ?ci?r Sc^ftet und hierdurch das Fortkommen bet Schuler besser gewährleistet werden als in den überfüllten ttnftaltgn der Großstädte, in denen sich die Lehrer mit den ^yulern in bem Maße nicht befassen können wie dies wün- imenvwert ist unb in den fleinen Lehranstalten tatsächlich A^ht; [inb uoch andere Gründe vorhanden, die dafür sprechen, daß bie Erziehung unb Ausbildung ber jungen eter auf der Great i Alle an «4 tert mil Firma Hoch- und Tiefbau. liefert billigst die Brühl'ache Universitäts-.Buch-und Steindruckerei, Gießen, Schulstr. 7. einer Reihe sich geilem len Manicur onteur mit n und auch ilm anderen rlassung der das Qhij. in anW^ Bayern ani fien: zum Aller, enen Glück, n Auftrage: Fah-ti- den 2. id bst. dem ^e. niten de; Aren'. Tiensle« :°6muii3(a Muiig Bahnhin. lern Qb(r) )nneniitQij( kn hauxi- kn frei ge. 'er Ach-,, len Llellm Lnftschiffahrt. 3 u f a tum c n fi o 6 in der Luft. I o ha u n i ß t h a l, 18. März. Henle morgen stiebender nliefler Schade mit seinem Schüler BadowSki al- Pafsaaier mit denr Flugschüler Rettinger beim Liegen m euier Höhe von fünf -letertt zusam tn e n. Tie beiden 'Jlpyoraie wurden zertrüm - in e r t. Von den Fliegern erlitt BadowSki Verletzungen dcS rechten Arme-, des rechten Beine- und eine Kopfwunde. Pnm LUkisc-Kartoffclil in verschiedenen Sorten empfiehlt zu den billigsten Tagespreisen (1262 H. Trechsler, Steiuftr. 48. Telcpb. 581. Wine und Wiederoerkäufer Ertra-Preise. Garten- y. Blumensamen irisch eingetroffen, sowie alle Gemüse und Salate jeden Morgen frisch eintreffend. J. Klingelhöfer Wettergaffe 5. Telephon 707. Mmtlicber Wetterbericht. Wetterausffchten In Heffen für Samstag, den 16. März 1912! Trüb, Regensälle, mild, später Nachlaffen der Niederschläge, kälter. Briefkasten der Redaktion. Kündigung betr. Wenn Sie monatlich Ihre Miete zahlen oder monatliche Kündigung vereinbart haben, so können Sie bis zum 15. jeden Monats auf das Ende dieses Monats rechtswirksam kündigen, vorausgesetzt, daß Sie mchl ausdrücklich eine abweichende Vereinbarung getroffen haben. Wenn Sie also am 3. März ge- kündiat haben, brauchen Sie die Miete für eine längere Zeil als einschließlich 31. März nicht zu zahlen. lesen. In diesem teilt Niemela mit, daß er sich vor Beginn des großen Prozesses verpflichtet fühle, ihn vollständig auf- unlärcn. 2er Verteidiger Dr. Äerlbaucr stellt den Antrag, die Akten deS Kriegsgerichte> zu verlesen, in denen die Ermittelungen über die Angelegenltett des Herrn v. Tippe enthalten sind. Städte der inbrch [tn wd von? Konsum-Verein Gießen und Umgegend Unseren Mitgliedern und Geschäftsfreunden zur Nachricht, daß wir unter der Nr. 898 an dps Telephonnet» an- geschloffen wurden. 1054 Ter Vorstand. n' .früher eingc- il ab bem Wtt Haltestelle Tamil ?en Gießen eÖ »'S de unb i-- Sdienst rche. den S;:' h eine V - ht [er (1>. ,ehrec an erbm1*1* « in < Bestes *jtS5 >e W*- GeröstsIrjckeu.Bollseile hält stets am Lager und cmvnehlt zu billigsten Preisen uie Ludwig Lazarus Asterweg Ä, Fernsor.505 .Trotz der Menge der Tiere ist es um die Jagd schlecht bestellt. Elefanten und Leoparden scheuen wie die Schlangen die Menschen. Eine große Plage sind die kleinen Tiere, Ratten, Mosquitos und Ameisen. Sie wandern und fressen alles auf, was sich ihnen in den Weg stellt. Wenn sie in em «aus einfallen, bleibt den Bewohnern nichts anderes übrig, als zu flüchten. Lichtbilder zeigen die Hauptstadt, Zeltlager, verschiedene Neger - brüden, Karawanen und eine bemerkenswerte Negerin: sie ist weiß und hat rotes Haar und rote Augen. Weiter schildert der Vortragende die Bestrafung eines wortbrüchigen Negerhäuptlings. Es dauerte lange, seiner habhaft zu werden. Schließlich verriet ihn der eigene Sohn mit fünf Genossen, nachdem ein hoher Preis ausgesetzt war. Aber nur zwei konnten den Preis empfangen, da die übrigen vier bei dem Angriff von dem Alten getötet wurden. Der Kriegszug gegen ihn kostete fast die halbe Kompagnie an Toten und Verwundeten. Nach langer Zeit unterwarf sich ein Häuptling nach dem andern. Der Alte wurde, da er sich nicht selbst gestellt hatte, hingerichlet. Zum Schlüsse zeigte der Redner noch verschiedene Bilder von Land und Leuten tn Kamerun. Der fesselnde Vortrag wurde begeistert ausgenommen. Professor Sievers dankte dem Vortragenden und widmete auch dem von Gießen scheidenden Professor Biermann Worte des Dankes. Im Bezirke Ischim wurden weitere 34 Leichname, die dem letzten S ch n e e st u r in zum Opfer gefallen sind, aufgcsunden. Am Donnerstag vormittag ereignete sich bei Tunkerton (Zowa) h W c st e r n E i s c n b a h n ein Eisenbahnunfall, bei dem 25 Personen, darunter 1.3 schwer verletzt wur wurden. Die Sjäufigfeit'bcr Eisenbahnunfälle — eS ist dies der fünfte innerhalb einer Woche — wird auf die herrschende Kälte zurückgeführt. „Viel Eier“ erzielt man auch im Herbst und sogar im Winter bei der strengsten Kälte durch das jahrelang bewährte unb allgemein gelobte Gestügel- futter „XajjruC*. Frau o. Tümolina, Dippoldiswalde, schreibt: sie fanbt mir vor kurzem 1 Säckchen Geflügelfutter Nagut. Dieses zeitigte solch große, über- raschendeErsolge, daß ich mich genötigt fühle, Ihnen dieses auszusvrechen. Die Hühner legen trotz der großen Kälte und ohne Auslauf gut uta. Mm-HMMkn ist billig in der Fütterung und erhält die Hunde gesund und leistungsfähig. Verkauf u. Anleitung durch Ang. Wallenfels, Drogerie, Gietzcn, Marktplatz 17. Gießen, 15. März. Der FrauenbundderTeutschenKolonialgesell- «chaft und die Gesellschaft für Erd- und Völker - !unde veranstaltete gestern einen gemeinsamen Vortragsabend, । bei dem Hauptmann Leßner aus Butzbach über seine Erlebnisse Eut Kamerun sprach. Während der neun Jahre, die der Vortragende nicht mehr b-'t Schutztruppe angehört, haben sich die dortigen Verhältnisse 'chr verändert. Man kann sich jetzt ruhig längere Zeit dort u/baltcn, ohne seiner Gesundheit zu schaden. Das Land liegt I Bitten in der heißen Zone, so daß das Thermometer tags im [ Lchatten nie unter 30°, nachts nie unter 20° fällt. Auf dem r rochplateau ist es dagegen angenehm kühl. Die Sonne geht tag für Tag um 6 Ühr morgens auf unb um 6 Uhr abends Mer. Dämmerung kennt man kaum. Während der Regenzeit *nt Juli bis September regnet es fast täglich. In bezug auf I vodenbedeckung unterscheiden wir Urwaldzone und Grasland. Als Redner mit 11 Kameraden und 30 weißen Unteroffizieren ® das Land kam, wurden jene in dem neuen Offiziershause unterbracht. Die Möbel waren noch nicht aus Deutschland ein» ^troffen, so daß man sich mit einem Stuhl, dem Bett, dem Tisch ind einer Waschschüssel begnügen mutzte. Dabei teilten sich noch pei bis drei Leute in ein kleines 3immer. Nichts einmal im "Uno waren aenua Stühle. Solle mir bent SanFe häufig erfolgreicher ist wie bi der Großstadt. SreiS Friedberg. L. Friedberg. 13. März. Die Landstraße nach Frankfurt erhält m der Nähe der sog. Galgenbrücke, da. wo vor 100 Jahren der Friedberger Galgen stand, eine andere Richtung als früher. Sie führt unter einer Unterführung her. Ueber dieser Unterführung fährt die Friedberg-Hom. burger Bahn. Veranlaßt ist die Aendcrung durch das Legen de« zweiten Geleises auf dieser Bahnstrecke. L. Friedberg, 14. März. Seit dem 4. d. Mts. wird wieder tn den staatlichen Badehäusern gebadet. Vorerst werden im Nordflügel deS BadehauseS VIII Bädei oller Art gegeben. Ueber 40 Kurgäste sind zurzeit dahier anwesend. Dazu kommen noch die Militärpersonen auS dem Militärkurhospital, 16 an der Zahl. Wetter wählten an 40 Kurfremde im Konitzkystift. Starkenburg und Rheinhessen. Darmstadt, 13. März. Der städtische Voran- lag für 1912 ist erschienen. Der Hauptvoranschlag ichließt mit 8 702 480 Mk. ab; hiervon entfallen 6 936 180 Mark auf die Verwaltung, 1 766 300 Mk. auf daS Vcr- mögen. Bei der Verwaltung erscheint gegenüber dem Dor- iahr ein Fehlbetrag von 80 000 Mt. Diese Summe, als Gemeindesteuer auSgeschlagen, würde, unter Zugrundelegung des (VemeindesteuerkapttalS für 1911, eine Erhöhung des AgSschlagSsatzeS von 128,4 Prozent um etwa 2,8 Prozent eriordern. Das Ergebnis der Steuerregulierung für 1912 liegt-«och nicht vor. Da aber wohl mit einer Steigerung der Steuerkavitalten gerechnet werden kann (1902 bis 1911 betrug die durchschnittliche jährliche Steigerung 63 900 Mk.), io wird voraussichtlich auch der Fehlbetrag von 80 000 Mk. ei Festhaltung an der letztjährigen AuSschlagSziffer auf dem Steuerwege aufgebracht werden können. rm. Darmstadt, 14. März. Die hessische fcanb- werkerzentralgenossenschaft,A.-G., hielt heute ihre 8. ordentliche Hauptversammlung ab, in der wieder ein günstiger Geschäftsbericht erstattet werden konnte. In dem abge- lausenen Geschäslsjahr ftieg der Umsatz auf rund 290 000 Mk. Besonders lebhaft war der Geschäftsgdng in der Maschinen, und Benzinabteilmrg. Auch in der Kohlew- und Glasabteilung wurden die gehegten Erwartungen durchaus erfüllt. Das Erträgnis gestattete die Verteilung von 8500 Mk., in der zulässigen Höchstdividende von 4 Protz unb die Ueberweifung von 4300 Mk. an die Reserven, die nunmehr die Höhe von 34 000 ML erreicht haben. Auch die Aussicht im neuen Geschäftsjahr wird als sehr günstig bezeichnet, besonders durch den Bau der Ueberlandzenttalen herrscht in der Maschinenabteilung ein sehr lebhafter Geschäfts gang. In der Versammlung wurde darauf hingewiesen, daß m3 Institut allen Handwerkern unentgeltlichen Rat unb Auskunft erteilt unb eine ständige Ausstellung von Motoren unb Werkzeugmaschinen unterhält. — Das Den km al für den verunglückten Kapftänleutnant Fischer, das in dem Hofe des Realgr'mnasinms dahier errichtet wurde, wird am 20. Martz enthüllt werden. w. RüdeSheim, 14. März. Nachdem der AuSsta nd der Winzer in Nheinhessen zum größten Teil günstig beige legt werden konnte und in den Weinbergen die Arbeit wieder ausgenommen worden ist, hat die Lohnbewegung auf den Rhcmgau übergegriffen. In Hochheim haben die Arbeiter bereits zu streiken begonnen. Zwischen Arbeitswilligen und Streikenden ist eS mehrfach zu Zusammenstößen gekommen. ,r G hlt- Äfiff (ßcriditsfaaL Graf wolff-Metternich wegen Zalschspielr vor Gericht. Berlin, 13. März. Ter Andrang des Publikums zu den heute wieder aufgenommenen Verhandlungen in dem großen Spielerprozeß gegen den Grasen Wolff-Metternich und den Rumänen Bujes ist wiederum sehr groß. Nach Eröffnung der Sitzung wird zunächst das Urteil aus dem vorigen Metternich-Prozeß verlesen, wonach Graf Wolsf- Metternich in drei Fällen zu neun Monaten Gefängnis verurteilt worden ist. Der Verteidiger Rechtsanwalt Dr. Jaff6 stellt den Eventualantrag, sämtliche in diesen drei Fällen in Betracht kommenden Zeugen des Vorprozesses zu laden zum Beweis dasür, daß die festgestellten Tatsachen unrichtig festgestellt worden seien, und daß insbesondere Gustke einen Meineid geleistet habe. Zeuge Rechtsanwalt Rosen stock (Berlin) ist der Vertreter der Familie Tippe und hat die Wahrnehmung der Spielerangelegenheit des Leutnants v. Dippe übernommen. In seiner Vernehmung gab er einige Aufklärungen über die Svielerbande. ensm ttechn lich 300 N leldeftist üaelaift' leiumg übe wird. Die W winden) schastlicht Olätj, ihm ! Bfeier, du i ! slatlfindt!. \ fsnet routbt, mb unttm . IreiS Githn, ’iS Echottkr I rung, tt t* ' ftitzel oii j richtSstundi- | Kleine üaarschromk. _ Der nach Verülnmg verschiedener Betrügereien auö wachsen geflüchtete Major v Weigels ist in Bukarest ber» haftet worden. Er ist geständig und wird den deutschen Behörden ausgeliefert werden. In W ü r 3 b u r g sind im Schülerseminar 20 Schüler an Vergiftungserscheinungen erkrankt. Das Grasichaftsgerick't von Hillsville Virginia) war heute der Sck-auplatz einer einzigartigen Gesetzlosigkeit. Ter Richter Massie verurteilte einen gewissen Floydallen zu einem Jahre Gefängnis, worauf dessen Bruder und Freunde aus ihren Revolvern einen wahren Kugelregen eröffneten. Ter Richter, der Staatsanwalt, ein Geschworener und em Scheris wurden von mehreren Kugeln getroffen und getötet, andere Geschworene wurden verletzt. Die Täter entkamen. Monaten nicht mehr benutzt war. da die wenigen Offiziere , benhäftigt waren, enthielt einen Herd, auf dem SSL,et » kdjen konnte. Alle Fenster waren eingeschlagen, & 16 e5 öon, Unge3iefer wimmelte Brunnen gab es damals smer™ ^an ^ußte daher das Regenwasser sammeln, uno der Wauerbehalter der >taftnoküche lief Derartig aus, daß 1®*" Morgen vor Betreten die Küche leerschöpsen mußte, ^er Koch verstand nur sechs Gerichte zu bereiten, die in bunter £*2.C^a6rocd,LcIteTL- Man lernte daher von den anwesenden nutzte es dem Koch durch Zeichensprache erklären, vfevt^hat ftch dort aber alles zu seinem Besten verändert. In *en”t.man ,f(6on Straßenlaternen, Abzugskanäle,- der JSiÜ. - « in die Stadt hineinreichte, tst abgeholzt: waflhaus, Apotheke, zwei Selterwasserfabriken, eine Eismaschine uno ^-klkphon vervollständigen die europäische Einrichtung. Von 400 Soldaten ist die Schutztruppe auf 10 Kompagnien n" i?u ®run^ der Neuerwerbung sollen drei weitere errichtet werden. Im Gegensatz zu früher kann man heute Re- .-•r^ k ?em eigenen Lande anwerben. Tie Soldaten müssen lich drei Jahre verpflichten und erhalten neben Kost und Kleidung monaHiai 30 Mk. Im allgemeinen sind die Neger gute Sol- - dte jeben Schwarzen ohne Uniform als Buschmann vcr- achten. Daher erllärt sich seine Tapserkeit vor dem Feind. Man lou aber nicht zu viel moralische Voraussetzungen machen. Im stamme ist der alte Soldat besonnen, der junge feuert aber ohne ueberlegung. Diese Kämpfe finden oft im Urwald statt, dessen alligen Lehm bekam. Zucker >var sehr wenig vorhanden, und sieben Monate mußte er das Brot entbehren Eß- und Trinkgeräte bestanden aus ichlechtem Blech von dem die Emaille abgesprungen war. Sechs Monate bekam cr in der Tropenglut nicht die Kleider vom Leibe. Dreizehn Monate bekasti man keine weiße Frau zu sehen. Nicht nur unter der Malaria hatte man zu leiden, auch Giftschlangen, die jedoch sehr feig wie unsere Ratten und Mäuse sind, belästigten die Soldaten. war am Leibe mit einer Flechte bebastet-welche mich bureb ba$ ewige Jucken Tag und Nacht peinigte. In 14 Tagen hat Zucker-* Patent-Medi- y.lnal-Selfe da? liebel be-- fctiiflt. Tiefe Seife ist nicht IJiOSc. sondern 10V M. wert. Serg. M." a St. ö0Pf.ll5->,iai und 150 M. fS%,ig, ftärtüe Form). Dazu Zackooh- Creme <ä 75 Pf. und 2 M > in der Univcrsitäts Apo tbeke, Hirich-Ävotbeke, bei 'Aug. Noll, Earl Seibel, W. ftilbingcr, C. Schaaf Euiil ftaru, Erntt Noll unt W. Schrader, Drogerien. 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Vert.: Es wurde von der Staatsanwaltschaft gesagt, daß uns die 2lussage des Zeugen unangenehm sei. Uns ick nichts unangenehm; wir erhoffen vielmehr eine 2lufllärung der Angelegenheft von der Aussage des Zeugen. Vors.: Vielleicht nimmt der Staatsanwalt seine Aeuße- rung zurück? Ter Staatsanwall verzichtet auf die Vernehmung « vu, vlci .vcuic ui cm uemes» oimuiu. .............. des indischen Polizeibeamten, während die Verteidigung auf dessen -fino waren genug Stühle Ein jeher mußte drei Taschentücher Vernehmung besteht. liefern, die als Mundtücher benutzt wurden. Die Küche, welche' Hieraus wird ein Brief Niemelas an Herrn v. Dippe ver° . Hessen-Nassau. + Marburg, 14. März. Dem Rechtsanwalt Dr. Robert iJrrug, dessen Schwester Fräulein Hedwig Krug hier und dem Mechlsanwalt Villor Krug von den Höchster Farbwerken, in kFransurt a. Main wohnhaft, 'die eine Seitenlinie der hessischen rramilie Krug von Nidda bilden und deren Vorfahren den Adel ! abgelegt batten, ist vom König von Preußen das Recht verliehen l tüorbcn, sich wieder Krug von Nidda zu nennen. Der Vater, der in den Adeißand Erhobenen war ein geborener Gießener; deren Großvater hat in dem jetzt niedergelegten Bottschen Hause am i Cellersweg gewohnt. , । Marburg, 14. März. Ein Marburger Student, cand. meb. Paul Tuckstein, der als Mi.tgli?o des Kreis- verbandes Marburg der Genossenschaft freiwilliger Krankenpflege im Kriege als Kolonncnführer an der Expedition kies Roten Kreuzes in Tripolis beteiligt war, ist dort vom Tode ereilt worden. Der Verblichene stammt aus Nagdeburg. Erlebnisse in Kamerun. Letzte Nachrichten. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bs. Darmstadt, 15. Mäi^. Die Zweit e Kammer setzte die Voranschlags-Beratung bei Kapitel 67, Reichsversicherungsordnung fort. Ministerialrat Hölzinger bespricht die Organisation der Ausführungsbestimmungen zur Reichsversicherungsordnung. Abg. Hauck (Bbid.) behandelt die Schwio rigfeiten bei den Rentenzahlungen unb Abg. Raab (Sozdem.) die Gestaltung der Landkrankenkassen und Ortskrankenkassen. Nach wetteren Ausführungen des Abg. Henrich ffortschr. Volksp.) und Ministerialrat Hölzinger wird das Kapitel bewilligt. Die Kapitel 70—74 werden bewilligt Bei ftapitel 75, Förderung einzelner Zweige der Landwirtschaft^ entsteht eine längere Aussprache über den Antrag des Abg. K o r e 11 (sortschr. Volksp.), 5000 Mark Ur die Förderung des Weinbaues zu benrilligen, die bei Schluß der Redaktion noch fortbauert. Ter Ausstand im Ruhraebiet. Essen, 15. März. Die Lage im Streikgebiet ist zurzeit so, daß von einer weiteren Heranziehung von Militär Abstand genommen werben kann. Lille, 15. März. Gestern würbe in einer hiesigen Bade- anckalt der Kassierer der Suezkanalgesellschaft L e p e u x verhaftet, der vor einigen Monaten nach Unterschlagung von zwei Millionen fluchtig gegangen war. Die bekannte Möbelfabrik Joh. Heinr. Helberger, Frankfurt a. M. Vilbelerstr. 29 eröffnete dieser Tage ihren Erweiterungsbau. Hier haben besonders die Schaufenster eine wesentliche Vergrößerung erfahren und sind nach modernem Stil eingerichtet. Durch die fortgesetzte Steigerung des Umsatzes in den letzten Jahren sah sich die Firma Helberger veranlaßt ihren Betrieb ständig zu vergrößern und unter, hält jetzt in ihrem Riesenbau eine permanente Ausstellung von Musterzimmer in allen Preislagen und Stilarten, wie man sie so leicht nicht wieder findet. Einem jeben Interessenten wirb es eine Sehenswürdigkeit sein, die Lokalitäten zu be sichtigen. d“/ Ifal. Hühner, Zuchtgeflü- gel u. Bruteier bewährter Raffen, tranb. Ställe,aa.nüßL Geräte sur@e= flügelhaltunn. Lehrreicher Katalog grratis.cyeilüfleb park in Auerbach 116 (Hess.). (hW1) Heber FtaMle Walltorstraffe 32 empfiehlt la. Mastfleisch Pfund 74 Pfg. la. Rmdswürstchen Pfund 80 Pfa. 813 Handel. ** Schiffsliste für billige Briese nach den Vereinigten Staaten von Amerika (10 Pfg. für je 20 g): „Kaiser Wilhelm der Große" ab Bremen 19. Mäyz, „Prinz Friedrich Wilhelm" ab Bremen 23. Mary, „Amerika" ab Ham» bürg 28. März, „Kronprinz Wilhelm" ab Bremen 2. April, „George Washington" ab Bremen 6. 9LpriL „Kaiser Wilhelm II" ab Bremen 16. April lPostschluß nach Ankunft der Frühzüge). Alle diese Schiffe sind Schnelldampfer ober solche, bie für eine be- Itinimtc Zeit vor bem Abgänge die schnellste Befördernngsgelegen- heft bieten. Es empfiehlt sich, bie Briefe mit einem Leitvermcrke wie „birclter Weg" oder „über Bremen ober Hamburg" zu versehen. Die Pvrtoermäßigung erstteckt sich nur auf Briefe, nicht auch aus Postkarten, Drucksachen usw. unb gilt nur für Briese nach der Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerikas, z. B. Canada. Märkte. fc. Wiesbaden, 14. März. Heu- und Strohmarkt. Ungefähren waren 18 Wagen mit Heu und Stroh. Man notierte: He u 7.60—8.40 Mk., Stroh IRichtllroh) 5.20—6.00 Mk. — Frachtmarkt. Hafer 21.20—22.00 Mk. Alles für 100 Kilo. tataDhaDBi’-GesaogweiD kamstaa, den 16. März, abends 9 Ubr StntrolitrianimlMg im SBtrtinilofalt. vollzähliges Erscheinen erwünscht. 02152 Der Sorftoni). Kartoffeln 6 .. Alle Sorten ku nie- u. Salatkartoffeln cnwnebit btlligu 1582 A Weisel «Lephon 88. Sonnenstr. 6. rrj-b-b mk. 8.00 $ilt W Marktplatz 2 Balbfcfiuhe Marktplatz 2 tadatag des Ohrhsss. htiü-IM 1972 Darmstadt, Giessen, den 14. März 1912. Das neueste Wilhelm Schäfer. 1956 Biograph Plockltrakc 12 02156 Plockstrake 12 Hur noch heute V*/11 Ter Vorstand. Ware. 1444 8 Uhr etjni. Abh. 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Auswahl Karl kttmr, Heuchelheim GrotzeS Lager in Kasten und Räder. 1169 Montag, den 18. Mar- 1912, abends 8' , Ubr Hebung mit Brandanqriff Antreten pünktlich 8V< U61 am Turmhaus. Bollzahttges Erscheinen erwünscht. Bu/a Das Kommando. mk.8.75 Knopffdiuhe Gerettet aus dem Meeresgründe ©roßrö «merifaniftfirs Trams in 3 'litten. 3uv Herstellung dieses großartigen Schlagers vurdc der „Imp Films Co. os Amerika" von der amerikanischen Regierung ein Unter- sce-Dorpedoboot zur Verfügung gestellt. Außerdem ein erfiklifßzes -chluger-Progrumm. Maschinßnstrickerßi! 3m Ttricten. sowie An striaenvon Strümpfen emps. ich nnch angelegenilichu 450 Strickgarne (besteQnal.) habe üetS vorrätig. Preise billigst. -M, Ernestine Hopfner Kaiser-Allee 22. Original Parisß ’ Sirab-Sänger Een 3 fllriflqnen. 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M), Dr. Fritzsche, Bibliothekar an der UniverfitätS-Bibliotbek sGieben). (Da/a Freie Aussprache. Wir laden die Bürgerschaft, insbesondere unsere Mitglieder zu recht zahlreicher Beteiligung an der Versammlung ein. Damen willkommen. __________________________________Der Vorstand. Verkaufsstelle in Giessen: Wilhelm Herbert Carl Herbert Tosies-Anseige. (Statt besonderer Mitteilung). Heute nacht verschied nach schwerem, mit grosser Geduld getragenem Leiden, in erst vollendetem 29. Lebensjahr mein innigst geliebter Gatte, unser herzensguter Sohn, Bruder, Schwager und Onkel Herr Heinrich Müller Kelttireibesitzer. Sektion des Frankfurter Automobil-Club, E. V. Giessen. Zu Gunsten der deutschen Motorboot-Expedition durch Afrika*) wird Oberleutnant Paul Graetz am Mittwoch, den 20. März 1912, a^endS 81/, Ubr, in der neuen Aula der Universität einen Vortrag mit farbigen Lichtbildern und kinematogravbischen Vorführungen halten über seine Erlebnisse auf seiner Fahrt Im Motorboot quer durch Afrika vom Indischen Ozean zum Kongo. Preise der Plätze: Numeriert Mk. 2.—, Unnumeriert Mk. 1.50, Studentenkarte Mk. 1.—. Eintrittskarten im Vorverkauf bei Herrn Cha liier, 'Neuenweg, und abends an der Kaffe. • Oberleutnant Graetz kehrt im April d. I. mit einem Ersatzmann für den vom Büffel getöteten Operateur zu seinem im Kongo „überwinternden" Motorboot zurück, um die Durchquerung Afrikas zu vollenden. O"/» Pianos, Flügel Harmoniums bei weitgehender Garantie und günstigster Kauf- u. Mietbedingung. Stimmung, Reparatur Transport Ständiges Lager von 250 bis 300 Instrumenten. Bei Miete Eigentumserwerb laut besonderer Bedingung. Stets gebrauchte Instra mente zu jedem Preis. Vermietungen 2 bis 12 Mark monatlich. Vertretung von Schiedmayer & Söhne. Stein weg. 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