•Holeuni ’rung man sic dock au# 3divad)Ud)kit zu fom- icn jammen: eine Steigerung von 189 Prozent in 20 Jahren. 70 Ml , 563 092 Ml. i c t c in den letzten Jahren herausgebracht hat. Es war die letzte künstlerische Tat unter der Jntcndantcnregie Emil Claars. Ter Komponist wurde nach dem zweiten und dritten Akt durch viel ermutigenden Beifall ausgezeichnet. Dr. C. Weichardt. menbe Zuschüsse: a, für die X.'anbc«uniDetniät b) für die Technische Hochschule c) für die höheren schulen TaS sind im ganzen 857 370 Ml. über 20 00(i studierende der Technischen fcodndnilcn. Berg- und norfiafab.mien, Landulrtfckaftlichen und lienirulid cn Hochschulen, ba5 sind etwa 40 Prozent der an Universitäten studierenden An unserer L a n b c i u n 11» c r f i i ä t Gießen ist die Zahl der fnibicmtben Hessen von 1900 bis 1910 um 58,2 Prozent gestiegen /Bevölkerungszuwachs 14,5 Prozent). Die Erweiterungen des höheren Schulkörpers und der beidcil besjischen Hochschulen haben dem Lande in den etzten 20 Jaliren gewaltige Lasten auferleat, die, wenn ic sich so weiter entwickeln sollten, für das Land geradezu unerträglich würden: 1890 gab der hessische Staat folgende hier in Betracht beliefen sich diese Zuschüsse:, a) iür die Landesuniversität auf b) für die Technische Hochfdiule auf c) für die höheren schulen auf Don 1900 bis 1910 entwickelten fick die finanziellen Bedürf- niffe folgendermaßen. Ter staatszusckuß betrug 1910: a) für die LandeSuniverfität 1042 332 Ml., das ist ein Mehr von 54 Prozem gegen 1900 und ein solches von 174 Prozent gegen 1890; b) |ür die Technische Hochschule 435 420 Ml., also ein Wadis- tum von 75 Prozent feit 1900 und ein solches von 187 Prozent seit 1890; .. __ c) für die höheren Schulen 1 014 736 Ml., das ist ein Mehr von 80 Prozent gegenüber 1900 und ein solches von 212 Prozent gegen 1890. To zu kommt noch der Zuschuß für die höheren Bürgerschulen von 142 336 Ml. Tie Staatözuschüsse betrugen also für die drei Gruppen zu- monattich 73 viertel« jährlich Mk. 9.20; durch Ablwlc- u. Zweigstellen monatlich to Pi.; durch die Poft Pck.2.— viertel« 1 .luL aussdil. Be'te.,.^ Zeilenpre :: total 15 V'« nnftiDärt« 20 Psenniq. 6 hefredakteur: 910'oeß. Dero itwortlich für den politischen Teil: Augiist S>oey; für .Ienille- touee .Pernnfchtes' uni) „Gencht-saafE: ft. Ncu- raih; für «Stadl unb Canb*: E.Heu: für den Anzeigenteil: H. Beck. Berdui * fj Sernspr. 231 haben zu dieser enormen Steigerung auch andere Faktoren beiaetragcn; die Befriedi« gung moderner Ansprüche auf dem Gebiete der sachlichen Ausgaben und die Aufbesserung der Beamtengcl)älter. Aber ganz wesentlich hat doch der anormale Zudrang zu den höheren schulen die Lasten hinaufgeschraubt. Prof. Luley erwähnt die mehrfach von aitbcrer Seite besprochenen Ursachen der bedauerlichen Erscheinung: die unter dem Truck des Bercchtigunasmonopols verursachte falsche Sc* mokratisicrung der wissenschaftlichen Bildung, das unvernünftige Streben nach dem Einjährigenschein — meint dann aber, daß man habet innere Ursachen nicht übersehen dürfe, die in der Richtung lägen, die unsere Volks- Psyche in dec letzten Zeit genommen habe: die elektrische Bahn auf die Bühne. Rauschende Musik bringt aus dem erleuchteten Hause, während vorn die Dialoge zweier verschiedener Gruppen gleichzeitig ineinander klingen, Ter künstlerische Ernst, mit dem der junge Wiener Komponist hier die Grenzen musikalischer stimmungs- malerei zu erweitern sucht, heischt hohen Respekt, aber er tarnt freilich nicht darüber hinivegtäuschen, daß auch die Musik gleich den anderen fünften durch den absoluten Impressionismus hindurch wieder zu einem strengeren Stil lommen muß, der das Leben nicht schlechthin abschildert, sondern nach Ausschaltung unwesentlicher Elemente zu einer reineren Form ausgestaltet, sein Bestes gtol denn auch der Komponist nicht dort, wo das Milieu die Hand lung überwuchert und unverständlich macht, sondern in den intimen Szenen des ersten und des letzten Aktes. Hier schasst er Stimmungen von dramatisch und seelisch durchleuchteter Lyrik, hier erweist er sich auch als ein starker Ebarattcristilcr, dessen Gestalten Leben atmen. Und Musik nie Libretto — dessen Dichter der Mompomft selber ist — wirken in diesen Partien wie ein echtes Erlebnis, ein perfön lichcs Bekenntnis. „Ter ferne Klang" ist das Drama der fehlgehenden Kunstlcrsehnfucht, jener Sehnsucht des jungen Künstlers nach den fernen Wunderklängen eines ihm vor schwebenden großen Werkes, um dessen willen er Leben unb Liebe opfert. Das Bürgermadchen, das j)er junge Künstler verläßt, fällt einer Kupplerin in die Hände; als die Same der Halbwelt begegnet sie dem Iugendgeliebten wieder, der sie von sich stößt, um endlich doch als totkranker Mann in den Armen des immer noch geliebten, gesunkenen Weibes zu sterben. Das große Wert seiner Traume aber ist ihm nicht gelungen, er hat wohl die Sehnsucht, aber nicht das Glück in Tönen zu gestalten vermocht, weil er eS einst um der Kunst willen verschmähen zu müssen geglaubt hat. . . . Tas intime Trama irrender Künstlerliebe wirkte um so eindringlicher, als in Herrn Gen in er und Frau Se l- l i n zwei Sänger für die Hauptrollen zur Verfügung standen die beide zugleich Darsteller von großer Jnncntchk.u sind unb unter Tr. Rottenbergs muslkansäer Leitung und' Krähmers Regie war bie^ Vorstellung^ auch iw übrigen eine der besten, die das frankfurter Opernhaus JtlHli.ro ttaiist» mw tM6tt.ro ■ Zusuhr " E25U ßMUM MW.70A lbuttKIU iben u per Pfund 35 Pfg. Mark. daß körperliche Arbeit deklassiere. Hierzu kommt nock die Veräiidening unserer sviialen Struktur: die riesige dbf.mitc und rflanvc Zunahme unselbständiger Existenzen, die einer (noiu:en llm'idKrbi'tt des Erwerbs ausi ‘6t sind Und wenn d»e freien Berufe den Begabten und Tatkräftigen auch v: l gräßere^naternile Erfolge vcrbciken, so sucht man sic bock aus Schwächlichkeit zu 380 300 Mk., 151 700 Mk , 325 370 Mk. Zehn Fahre später (1900 (kf. Eine Unterredung mit bem Krebsforscher S x. £)btn, der den Erreger des ftrebfeS entdeckt -u haben bc> hauptet. veröffentlicht der „Eorriere". 2cm Pari,er 'Vertreter dieses Blattes teilte £öin viele Einzelheiten seiner Entdeckung mit. Tos von ihm entdeckte Lebewesen, das den Krebs erregen soll, lebt im Blute des Menschen. Zn 79 Fällen von Krebs har Tr. LOm im Blute der Kranken diesen Mikroorganismus gefunden. Tadei ist bemerkenswert, daß ihm aus einer Klinik daS Blut zur Untersuchung geschickt wurde, ohne daß er die Diagnose kannte. Zn allen 5allen will er dann richtig diagnostiziert haben, und die klinische Untersuchung bestätigte regelmäßig seinen Befund. Natürlich bat er auch die Gegenprobe gemacht- Unter 29 Gesunden war bei 28 der ncucntdcckte Mikroorganismus im Blute nicht vorhanden. Bet dem 29., wo er doch vorhanden war, handelte cs sich um einen 72 röhrigen Mann, der anscheinend gesund war. Ter Mikroorganismus war auch nur in wenigen Exemplaren vorhanden. Bluiuntersuchungen, bei denen Odin die Diagnose vorher nickt wußte, hat er mehnach, und wie er sagt, immer in bem 2innc ausgeiuhrt, daß an seiner Entdeckung nicht mehr zu zweifeln fei. Ter Erreger des Krebfes, den Odin mit dem lateinischen Namen Haemamoeba neosormans belegt hat, foü im Blute Krebs- Iianler in iaolreichen Eicmplaren vorhanden fein. Es handelt nck um kleine kugelartige Lebewesen, die bald an rote Autkorver- eben geheiict, bald auch tm Blute frei schwimmend, aufgefunden nerden, sie bewegen sich lebhaft bin und her, wobei sie sich m. Ganz wie cs Amöben tun,^strecken sie sckeiniüßckxm aus und nehmen dann blumenartige Formen an. Zuweilen lost sich em solches Sckciniüßchen von dem Haupt korpcr ab und führt em selbständig es Leben. Tr. Ldin hat nicht nur, wie er behauptet, den Erreger des Krebses aufgefunden, sondern ist auck bereits aufder suchenacheinemLerum, von dem er icboch noch nicht weiß, ob es den Erkrankten zur Heilung gegeben werden soll, oder ob es eines sein wird, das man vrophylakti'ck ein impft, wie es bei den Blattern geschieht Auf dem internationalen Pathologenkongreß, der im Oktober dieses Jahres m Paris nattünbet, nnro Cöin der Fachwelt ausführliche Mitteilungen über seine Entdeckung machen. Durch was für Reagenzien der vermutete Krcbserreger unter dem Mikroskope ficht bar gemacht wird, scheint er vorläufig noch geheimhalten zu wollen. $rant|urter IHufitbrkf: (Eine impressionistische Oper Aus Frankfurt a. M., 18. August, wird uns geschrieben: Man mag es verstehen und man mag sich darüber reuen, daß unsere längsten Musikdramatiker allmählich 'er germanischen Götter, indischen Priester und orientah- chcn Prinzessinnen satt geworden sind und lieber einen i3loff aus bent Leben und Geist unserer Zeit mufilalifcki zu beleben suchen, sie machen jetzt dieselbe Entwickelung durch, welche die übrigen Künste, die Malerei und die Tichtung fast schon hinter sich haben. Tas Musi'.drama schwimmt noch heute oben auf der Welle des Naturattsmus und des reinen Impressionismus, und die heute im frankfurter Opernl)aus aus der Taufe gehobene Oper „D e r ferne Klan g" voii Franz Schreker ist ein ebenso interessmites wie ernsthaftes Dokument des mujifbramati* Ichen Impressionismus. Besonders der große Mittelakt dieses Werkes erschöpft sich ganz in musikalischer Milieu, malerci und stellt mit das Kühnste dar, was m dieser Richtung bisher versucht worden ist: er schildert das inter» nationale Leben und Treiben ui einem moöcrnen Tanz- ciabliffement auf einer Insel im Golf von Venedig, und dem Komponisten ist es ausgesprochenermaßen gleichgültig, eb die Szenen int einzelnen mehr ober minder verständlich Derben. Er will vor allem eine naturalistische Symphonie lon mlängen geben: im Orchester 'aufreizende Tanzryyth ticn, auf der Bühne die wilde Geigenmusik einer Zigeuner- fcpellc, über der Bühne der sehnsüchtig gcbelmtc Gesang «incs unsichtbaren Ehors, Serenavenmuslk im Hintergründe, t*o illuminierte Gondeln über das bunfle xI*Zcer gleiten, ferner ein luftiger Wortwechsel zwischen Tänzerinnen unb öie schwermütige Arie der Heldin, einer großen Kokotte — -rllcs das klingt gleichzeitig in- unb durcheinander unb ist ebenso ungeheuer schwer zu spielen und zit^ singen wie e» ten Hörer seltsam faszinieren unb ben Fachmann aus» rbhafteste interessieren muß. Ich mochte sogen, cs herrscht etwas wie ein antifpartani- scher Zug in der Erziehung vor, und zwar bis in die untersten schichten des Volkes hinein. Tiese Erziehungsweisc muß eine Erschlaffung der Körper, Geistes- und Willenskraft zur Folge l-abcii, unb daher den Hang zu einem möglichst bequem c n Leben und ein Haschen nach sicherer, wen n auch bescheidener E r w e r b s m ö g l i ch k e i t. Energie, Wagemui, Unternehmungsgeist werben so vernichtet oder wenigstens hcrabgennnbert. Zn dein in gewisser Beziehung begreip lichen Streben der Eltern, die Zukunft ihrer Kinder möglichst zu sichern, suckt man diese vor allem einer sichren unb vermeint- Uch behaglichen B e a m t e n st e l l u n g zuzusührcn, da die freien Berufe des Geiverbslebens und auch solche mit vorwiegend geistiger Besänftigung ihnen zu viel Risiko zu bringen scheinen. Daneben läuft dann noch die sich immer mehr ausbreitenbe Ansicht, vermeiden. . „ u . . . Unb dieser Geist habe sich den >h>rpcr, d h hter die Schule, gebaut. In Hessei, verließen mit dem Giniulj- rigen scheut int Ialire 1910 die Sehule: a) t^nmnafien 9 Proz, h) Realgymnasien 25 Proz., Cberrcalfdnilcu 52 Proz ; die Realanstalten hatten also am meisten „Ballast'. Alle diese rüber AuStretenden - Schüler der Vollanstalten vor Erlangung des Reifezeugnisses, und solche der sechsllasiigen Anstalten vor Erwerbung des Einjährigenscheines — gingen mit nicht abgeschlossener, minderwertiger Halb- oder Viertelsbildung hinaus ins Leben. Sie waren im wesent- lichen der Ballast dieser Schulen zu ihrem eigenen Sdiaben, zum Aerger ihrer Eltern, zum Schaden ihrer weiterstreben/ den Mitschüler und zum Verdruß der Lehrer. Wie,st dem Uebelftanbe ab^uhelfen? Prof. Luleh meint, es sei dringend erforderlich, in Wort und Schrift die aiiti- spananifche 0-eist es richt ung zu bekämpfen. Es fei ferner dringend nötig, die Eltern mündlich unb mit Hilfe bet Preffe über das Fehlerhafte unb Schädliche der Bruchstückbilduna au belehren, ihnen zu zeigen, daß Schülern, die eine Iföhere Sckfule gar schon in IV oder III t n, selbst vieles von > ■ veudig u Wissen und Können fehlt, das ihnen eine gute Bolls- f ci)iiic geben kann. Aufklärung müsse auch erfolaen die schwierigen Verhältnisse in den verschiedenen Beamten lategorien und über die guten Seiten unb Vorzüge der freien Berufe. Um aber bei der Bekämpfung des,.Schulelends" auch positiv vorzugehen, tritt Luley für die Schaffungainec Schule ein, die zwiscl-e" der Bollsschule unb der höheren Sck ule steht, f ü r d i e M i 11 e l s ch u l e. Ihr müßten bann auch bestimmte Berechtigungen gegeben werben Von Preußen sei schon in Aussicht gestellt worden, baß den Mittelschülern bic Zahlmeisterlaufbahn, die Laufbahn der mittleren Post- unb Telegrapl-enbeamten unb anberc mittlere Beamtenstellen eröffnet werben würben. Anstalten diefes Namens unb für diese Zwecke bestimmt hat Preußen ickon, und auck in Hessen befinden sich Mittelschulen in zwei Städten, in Darmstadt und Offenbach. Tie Wirkung dieser Anstalten auf den Besuch der höheren Schulen zeigt iick deutlich bei einem Vergleich zwrsckxu Darmstadt, Offenbach und Gießen. Im Jahre 1910 halten die Darmstädter höheren schulen 2181 Schüler die Offenbacher (ohne die Goethcschulc) 905 ,, die Gießener 1077, „ Das find auf 1000 Einwohner in Darmstadt 26 schiller, tu Cfienbtidi 12,5, bei Einrechnung der Goctheschnle IG, ui Gießen' 34,7. Zin selben Jahre 1910 hatte die Darmstadter Knabenmiltel- schule 1548 Schüler, die Offenbacher (inkl. Bürgel) 930. Hier Hecken die Wemgerbefucher der höheren Schulen. Selbst wenn man zugibl, daß die Zusammenfevung der Osscnbacher Bevölkerung von der Gießener sehr verschieden ist, und auch die auswärtigen Scküler m Betracht zieht, io beweist doch die große Spannung 12 bczw. 16 zu 34,7 und die Verhältniszahlen von Darmstadt und Gießen 26 zu 34,7, daß Mittelschulen sogar sckwn in ihrer jetzigen Verfassung geeignet sind, sehr zahlreiche Schüler, die ivcdcr Reise- zcugnis noch Einjährigenschein erlangen wollen, von dem Besuch her höheren Schulen fernzuhalten, aljo den „Ballast" beträchtlich Es dürfte sich auch empfehlen, so sährt Prof. Luley fort, die Zahl der Freistellen in den Mittelschulen größer zu machen als in den höheren Schu- Das „Schulelend" und feine Bekämpfung. In den „Neuen Jahrbüchern für das klaffifckic Alter tum, Geschichte und deutsche Literatur unb für Pädagogik" erörtert Prof. Iofef Luley, der unseren liefern von feiner Oiefjcncr Tätigkeit her wohlbekannt ist, die Probleme, für jte man das Stichwort „S^hulelend" gefunden 1>ji. „Ter imgefunbc Zudrang zu den höheren Sckmlen und dem aka bemischen Studium, feine Ursachen und seine Bekämpfung", |o lautet der Titel der auch in einem Sonderabdruck tu d i en liegt die socke geradem, oder Diclmefjr nock fd)limmcr. Die Zahl der in Tcutfcküand an llniüerfüäteu Studierenden war von 1889/1890 bis 1899,1900 um knapp 12 Prozent gestiegen; aber vvn 1901) bis 1909/1910, also ui neun Jahren, wuchs sie um 62 Prozent; in 19 Jahren aljo um 86 Prozent, wäl/rcnd sick die Einwohnerzahl 4.euncktands ii diesen letzten zehn Jahren nur um 15 Prozent vermehrt hat. Lie Zahl der an Universitäten Studierenden ist somit in 19^Jahren um 10 Prozent mehr geivacksen als die Bevölkerungszisser Teutsck»- fands seit 1871, d. b. in 39 Jabren To zu iamen 19"9 1910 hessische Derlfältnisse in seine Betrachtung cin^ciogcn unb wirb mit feinen Schlußfolgerungen wohl viel Zu- ßimmung finbeii. Zuerst belegt er ben ungesunden Zudrang 1.x den höheren Sck)uckeii, ber eine bebaueniche Ueberfüllung •r akabemischeii Berufe, viel Halbheit und Uiitüchtigteit im ^folae hat und dabei steigeiide finanzielle Anforderungen an Staat unb Gcmeftiben stellt, mit sehr interessanten 1 Kahlen: In Hessen ist die S ck Ü l c r z a h l in den höheren Schulen Mummfic», Realgnmnasicn, Prognmnasien, Ober Realschulen und g’.-alfd.uh-m von 1890 bis 1910 um 46 Prozent gestiegen. Nimmt mau die höheren Bürgerschulen, die tcilrocifc wie Realsdmlcn aus- ' ,ul sind, hiiwi, so beträgt die Steigerung 54 Prozent. Werden ic inzwischen in die höheren Sckuleii zugelassenen Mäbd»cn ein- ßerechnei, so ergibt sich eine Steigerung der Besucher um 57,6 Prozent innerhalb der genannten 20iährigen Periode. Tic Bc- olkcrung Hessens ist in dieser Zeit nur um 29 Prozent gc* legen. —. Während 1890 auf 1 Million Einwohner 7700 icküler der höheren Lehranstalten kamen, befanden fick 1910 nter 1 Million Einwohnern 9200 saldier Scküler. — Tie Schüler r böberen Bürgcrfdnileii nahmen von 1900 bis 1910 um >.,3 Prozent zu gegenüber einer BevölkerungSzunahmc von 14,5 ?,d,öu zu «ietzk, August 191) T-r «otfiii, 0 0° 0 0 rt 0 0 o 0 0 1 o n o l o v VII IM iE Reforn Aeussere L Pascha ist zum Kriegsmini ft er ernannt worden. Ter Plan, Reschid Bey zum Minister des Innern zu ernennen, ist aufgegeben worden. Nunmehr gilt die Ernennung des ehemaligen Walis von Janina, des Albanesen Aus Statt unt Land. Gießen, 20. August 1912. ** Nuhestandsversetzung. Der Großherzog hat den Niederlageverwalter beim Hauptsteueramt Mainz Karl W e s p auf sein Nachsuchcn, unter Anerkennung seiner treu geleisteten Dienste, in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß den Charakter als Rechnungsrat verliehen. ♦* Neue Gerichtsassessoren. Durch Verfügung des Ministeriums der Justiz wurden die Referendare Karl Ahl und Mar D r e y f u s aus Mainz, Benno Joseph aus Darmstadt, Ferd. Klose, Karl M a l z a n und Otto Schönhals aus Gießen, sowie Eduard Z e m s ch auS Worms zu Gerichtsassessoren ernannt. ♦♦ Rechtzeitig entdeckte Brände. Man schreibt uns: Noch viele Leute beurteilen eine nächtliche Bewachung der Grundstücke als unnötig. Zwei wichtige Entdeckungen, die die Wächter des hiesigen Wach- und Schließ-Instituts machten, beweisen das Gegenteil. Der Wächter Nr. 4 entdeckte vorige Woche den Brand einer Bettdecke in einer Kutscherstube, welche direkt an den Pferdestall grenzt, und in letzter Nacht der Wächter Nr. 7 einen Zimmerbrand. 3n beiden Fällen konnte das Feuer noch int Keime erstickt werden und die Hausbesitzer vor größerem Schaden bewahrt bleiben. Die Scftbons der btadtverordneten. "us 5R i n b_c n wird uns berichtet: Lic altehrwürdige und gern geübte Sitte, daß den hicsi ..!?2.crn zur Erhöhung der Jcstcsstimmung Sektbons Gerichtssaal. Don der Strafjustiz. Man schreibt im8: ,cNxS?u| Schulbe^ Man verlange A We nur unterri 1 'tzrubenexv' Ärubenexploi cjwte, folgte fast bräerunwm, die a p am Marmarast pc Zusammentr bin", die Frage n p zwischen Erd! Fm: eine Reihe (•"Ä’halber ist ( g'Wenkamm.l - eefaH 5’ u. Eleti ’r( »der NDji1 (h "anteil. [J fessel Jkllt i*“ B.. Emüter kostet, ■ •.=<*/» 6,C5 I an bcmJJ Äindc> MAL I.^t-dwcrock'na J ^codcaKre B"5!nfe und cme k'Aer WLtlaslaiicn.ul jrdem 1'lavc W JJ Die Bon-.' Titel des |i Seile üj" Imidin Berbranchc ES’ht. Mf, H i Äli in duck 6 bi- - BL' ^Mitten. , pj 20, 30 bU 3U - W nächsten © /er -Mstie nebrad t den Zweck ’jiie (tttrtän! he & in, für irgend e samder Annah, tio s.-nm im gute Gq allgemeinen - Gmidnetenversanm menslhenfteiindlic Kien Bonliebhabcr M sich in nichtösset 'e^erbnmch an Sckt U belasse iurütfsucr I Michl erfährt m Mail „außerordenllick ■ r;.'I gebrauchten Kto edlm Tropfen < Ten, wo meines Erachtens tatsächlich eine Verringerung am Platze wäre. ,,Es ist meines Erachtens dringend anzuraten, auch in unserem Hessenlande wie in ganz Deutschland mit der Errichtung von Mittelschulen vorzugehen, ihnen die 93c- rechtigungen für staatliche und städtische mittlere Beamtenstellungen zu verleihen und daran zu arbeiten, daß. die Berechtigung zum einjährig-freiwilligen Militärdienst von den Schülern der Mittelschulen auch bei Erlernung von nur einer Fremdsprache erreicht werden kann. Die Mittelschule ist aber in ihrer äußeren und inneren Organisation vollständig getrennt von den höheren Schule n zu schaffen und zu erhalten. Lehrstoff und Lehrmethode dürfen sich nur nach den praktischen Bedürfnissen richten, für welche die Mittelschule errichtet ist. Die Mittelschule soll nicht eine Vorstufe für die höheren Schulen fein, sondern eine eigene sich selbst genügende Schulgattung mit einer ganz bestimmten, nur ihr zugewiesenen Aufgabe." Auch einige Vorschläge des Herrn Luley zur Reform innerhalb der bestehenden Schultörper werden in Fachkreisen wohl Beachtung finden. Jedenfalls ist die Luley- sche Schrift, aus der wir nur das Wichtigste wiedergeben konnten, sehr lesenswert. --..nehm« her,,ich .u.Utonuncn h.ch. «ier’auf U&nGtaÄefn Kreis Wetzlar. Wem „eti ,e *"2 ?j“ä W ' i : b"m.,ag diirch e.uen i,()r ftnrfV vrofeiior £> ipuenft ict- Wetzlar und der llelloertretende ( o vorilyendc E i d in a n n-tÄießcu über das Enl'iehen und den ' ert der deuischen Tunierei für die Jugend und für die gan-e 'Jinhoiu sodann wurde die von den Frauen und Jungfrauen Ür^dor-; gestiftete Standarte durch Fräulein Tora ^roteriov mit einem sehr gut vorgetragenen Glückwunsch an den Vorsitzenden üdeigcben- lneran schloß sich die Ehrung der Veremsgründer, denen ;c ein Tioloin überreicht wurde. Um 3M Uhr begann daS Muüerricgen- Wetturnen, eröffnet durch gemeinschaftliche Freiübungen, an iveldien Nch co. 180 Turner beteiligten. Gelunit haben 26 Riegen Tqa Preisergebnis war folgendes: 1. Preis Tv. Wehlar 7a Punkt/ 2. Tv. Taubringen (Zögt.) 70*/„ 3. Tv. Kroidors (Zögl.) 39» ' 4. Tv. Bergbausen 68, 5. Tv. Burgsolms (Zögl.) 67, 6 Tv Taubringen 65*/«, 7. Tv. Wetzlar-NiedergirmeS 65, 8. Tv. bfieße, 04'/., 9. Tv. Heuchelheim (Zögl.i 6t'/., 10. Tv. Stro'borf aktiv o3’/., 11. Tv. Aßlar 63‘ ,, 12. Tv. Nordeck 63'/., 13. Tv- Bet Hamen (Zögl.) 62'/., 14. Al To. Gießen (Zögl.) 61'/., 15. At.-rö 'iodheim 61, 16. To. Münchholzhausen b9‘/v 17. Tv. AlbSt aufe, es in den Ruhestand tretenden Generalsuperintendcntkn O.Werncr des lutherischen KonsistorialbezirksKassel I w"rde heute der Inspektor des hiesigen Diakonissenhauses I Pfarrer Dettmering ernannt. Der Kaffer in Zranksurt. Frankfurt a. M., 19. Aug. Tor Kaiser traf, auf dem Wege durch die sahnengeschmückte Stadt vom Publikum und den Schulkindern herzlich begrüßt, mit Gefolge im Automobil um 12,20 Uhr am Reuen Osthasen ein: in seiner Begleitung befand sich Prinz Friedrich Karl von Hessen. An der Empfangshalle hatten sich eingefunden Oberbürgermeister Tr. Adickes, die Minister v Breitenbach und Lenke, Oberpräsident .Hengstenberg, kommandierender General v. Eichhorn, die Spitzen der Behörden, die Stadttäte und die Stadtverordneten, soweit sie Mitglieder des Osthafenausschusses sind, und andere. In der Empfangshalle wurden dem Kaiser Pläne und Skizzen des Hafens gezeigt, und Oberbürgermeister Adickes hielt einen kurzen Vortrag über die Geschichte des Frankfurter Hafens und dessen archuügigen Reuanlagcn. Er schloß mit einem dreifachen Kaiser- Auf dem Wege von der Empfangshalle zum Hasen bildeten Krieger-, Turner- und Sport-Vereine mit ihren Fahnen Spa - rr Kmfc-r durchfuhr unter den Hurrarufen der Mitglieder die Rethen. Arn Hafenkai lag der Regü-rungsdampfer „Adler" für den Kaiser bereit, zablreicl-e Boote der Frankfurter Ruder- vercme bedeckten das Wasier. Tie Lastschifse hotten Fakten und Wimpeln gehißt. Um 1 Uhr 15 Minuten bestieg der Kaiser den Regrerungsdampfer unter den Klängen einer Musikkapelle. Ter Ampfer durchfuhr die Hafenanlagen und nahm dann den Kurs an der Gerbermühle vorbei nach dem Fahrtor, von wo aus der Kaiser mittels Automobil zum Römer fuhr. Tas Frühstück im Römer. ©egen Mei Uhr traf der Kaiser unter den Hochrufen eines zahlreichen Publikums, der Schulkinder und der Pfadfinder vor dem Romer ein Hier waren Gesangvereine mit ihren Fahnen aingestellt. In den unteren Hallen des Römers, wo alte Fahnen von der Decke l)ängen und Tannengewinde sich um die alten Säulen schlingen, präsentierte die Ratswache ihre Hellebarden. Tas Frühstück wurde im Kaisersaal eingenommen Hierbei saßen rechts vom Kaiser zunächst Prinz Friedrich Karl von Hessen, Generaloberst v. Plessen, Erzellen» Ehrlich, Tirektor des Königlichen Instituts für erverimentelle Therapie, Wirklicher Geheimer Rat v. Valenttni und Regierungspräsident v. Meister: links Oberbürgermeister Tr. Adickes, Obcr- hopnarschall Graf Eulenburg, Minister v. Breitenbach, Generalleutnant Scholtz (21. Division) und Oberlandesgerichtspräsident Spahn. Gegenüber dem Kaiser saß kommandierender General v. Eichhorn, zwischen Oberstallmeister Freiherr v. Reischach und Stadtrat v. Metzler. Rach der Tafel trat der Kaiser auf ben Balkon des R o m e r s. Ter ganze Römerberg war von einer dichtett Menschenmenge besetzt, auch die Fenster und Dächer der Häuser waren gedrängt voll. Ter Kaiser dankte freundlich für die jubelnden Zurufe des Publikums. r Bürgersaal wurde der Kaffee gereicht. Ter Kaiser besichtigte hier die neuen Gemälde von Professor B r ü t t und McEc von Professor Barnesi. Ter Kaiser verlieh dem Oberbürgermeister ferne Photographie im Rahmen mit Unter- ftbrut. Um vier Uhr erfolgte die Abfahrt des Kaisers mit Automobil nach Cronberg, wo der Kaiser Wohnung im Schlosse Fnedrichshof nimmt. ' 11 Die Weiterreise nach Cronberg. „t Cronberg,- 1?- Aug Tew Kaiser ist um AV» Uhr im Automobil, in dem sich auch Prrn; Friedrich Karl von Hessen befand, von Frankfutt kommend, auf Schloß Friedrichshof eingetroffen. An der Mendtafel auf Schloß Friedrichshof nahmen außer dem Kaiser und seiii Gefolge, der Schloßherrschaft und der Kron- Prinzessin von Griechenland teil der englische Botschafter Sir Frank Lascelles Lord Acton, Colonel Sir Arthur Tavidsohn, Regierunasprasident v. JWciiter und Gemahlin, Polizeipräsident Rieß v. Schertmichloß, Freiherr v. Tuck-er, Lord und Lady Wellington. ..^'elfach halt man den Staatsanwalt für einen Mann, des-v hochuer Ehrgeiz eS ist, möglichst viele 'Menschen auf die Ankla e- ?anf«.unrbJJ,6vti)cf^nfl,V8 *u bringen, und man begegnet nicht leider Ansicht, der Strafrichter fälle lieber ein verurteilendes all iic ^E^"beS Erkenntnis. 4,ie|e Meinung findet in der Tatfao«. daß auf 5-7 Verurteilungen nur eine Freisprechung fom-u scheni bar ihre Bestätigung. Aber der Schein trügt. Man Überfi * An der ratigkeit de« Staatsanwalts, die sich m :e SSÄJ?bftlel1 '!"? mS ÖuC 5? die Oeffentlichkeit viel weniger )t- Verhandlungen der Strafgerichte. Ter Ztaa^ sobald er von dem Verdacht einer strafbaren Handlu« RenntniS erhalt, den Sachverhalt zu erforschen und dabei ndl ■8eIafAurg# londeni auch die zur Entlastung bienen ei Umstande zu ermitteln. Erst dann, ivenn sich der Verdacht «Ht m Erwe'sl, ^hebt er die öffentliche Klage, a.idernsallS fhijt er das Zerfahren ein. Tie Einstellung des Verfahrens, durch kf*” Beschuldigten die Unannehmlichkeit einer öffentlich Verhandlung erspart wird, kommt viel häufiger vor als nct !äÄ QU.»' der kürzlich erschienenen amtlichen CtatiM ^ben die Staatsanwaltschaften in Darmstadt, Gießen r> ~ k snua : ■ ^°5re 1911 int ganzen 15 503 Strafsachen erlettM« Äntflbh- ’f n'D n’e!‘‘8ey ,uie 7336 Fällen das Verfahren < " dafür, mit welcher Sachlichkeit die Stactf : anivaltschaft vorgeht. Tie Zahlen lasten aber auch ersehen, rootitl I suchten Kommer^'äuf dein "Lö!!''°aelea'e.?en"A.,L!!! bo-1 der Strafrichter so oft zur Verurteilung des Angeklagten fom. ; Während del von der hiesigeii VlnsikkaueUe I des seit drei Jahren im Turnverem bestehenden' der Schuld deö Angeklagten kein odei doch fast »äs.......... """"" Deutscher Reich. ? rt n n r idj von Preußen trat am Montag abend von Kiel aus bic Reife nach Japan an. In der Bc> gleitung des Prinzen befinden sich Hofmarschall Freiherr v Seckendorfi, der persönliche Adjutant Kapitänleutttant Tyßka und der Leibarzt Marinestabsarzt Tr. Bilfinger. ^>om Kaiser find dem Prinzen, beigegebcn: Ter Komman-k ..von Berlin, Generalleutnant v. Böhm, uub Korvettenkapitän Kohler vom Wmiralstab der Marine. Wie die „Köln. Ztg." aus Berlin meldet, ist eine Ein- der bayerischen Bischöfe, datiert vom 16. Juli, dem Rcichsamt des Innern am 25 Jutt ^gegangen Sie besteht aus zwei Teilen. Ter erste >r- dert die Aufliebung des Jesuitengesepes, der zweite die Festlegung einer wohlwollenden Praxis für die Seel- sorge, die aushilfsweise erfolgt, unter der Aufsicht der Ordinariate und betont die Notwendigkeit der Missionen Das Schriststück. dessen UMer,eichn°r sich auf ifregeifr ll-iX- Amtspsli-tck b»i<-hen, ist ruhig gehalten 91 Die „Nordd. Allgem. Ztg." meldet: Tie russische ?ctfl!cJrln9J17t^ neuerdings ihre diplomatischen und tonsulatischen Vertretungen an, die von den fremden Kon sittarbehorden in Rußland ausgefertiaten Pässe in Zu- kunst nicht ntclir zu visieren. Diele Anordnung macht c'- sur Personen, die auf Gruiid deutscher Konsulatspässe von Rußland in ein anderes Land gereist sind, erforderlich JJS AX1\ bLc N^ckkehr nach Rußland, je nachdem sie voii Deutschland oder von einem dritten Lande angetreten wird ourd) die zuständige Behörde in Deutschland oder das zu- ftandige deutsche Konsulat einen anderen Paß zu befdmHen 'visieren"zu^lassen^ äuftändige russische Konsularbehorde Ausland. Aus K o n st a n t i ii o p e l werden wieder Minister ^wechsel gemeldet: ^cr ehemalige Kriegsminister 3alib Frankfurter Luftfchiffahrtlotterie. Zu der m verschiedenen Blättern erschienenen Notiz über angeblich vor- gekommenc Unregelmäßigkeiten bei der am 26. und 27. Juni er= folgten Ziehung der F r a n k f u r t e r L u f t s ch i f i a h r t l o 11 e r i e erhielten wir von dem Verein der Königl.-preuß, Lotterie-Einnehmer folgende Zuschrift: „Nach den von nnS gepflogenen Ermittelimgen beruhen tie über die Ziehung der Frankfurter Luftschiffahrtlotterie gemachten, sich vielfach widersprechenden Mitteilungen bezüglich aiigebllch vorgekommeiier Unregelmäßigkeiten auf völlig haltlosen Vcrdachtigmigeii, was schon am besten daraus ergeht, als die Behauptung, die ersten Hauptgewinne von Mk. 50 000 u. 10 000 feien '^...7^. Kollekte des Lotterie-Unternehmers Ferdinand Schäfer in! 4?nffeloorf geiallen, nachweisbar auf Umvahrheit beruht. Tas Los, > — onf TucIri)e8 ber Haupttreffer Mk. 50000 fiel, wurde vielmehr in dem Mandorn _ ... ^lialgeschaft von L. Hederich, Kaiserstraße, Frankfurt a. M. ver- ^ÜNOekN UNS HClfen, Büöet UN- ZOMNiersN cheN. kauft iind der Gewinn durch die Deutsche Bank zur Einlösimg ge- — Naturdenkmäler. Man schreibt uns: Ter Luther» vramt. ^.cr Gewiim von 10000 Aik. siel dagegen in die Kollekte I bäum bei Worms ist vom Sturm schwer beschädigt. Wenn ich von Joses Huth, Köln. Auch die weiter angegebeueii Begleitumstände solche Sachen lese, bringen sie mich immer zurück in Gedanken auf . , , u,l.l' Aufsicht eines Notars, soivie eines Polizeikommissars ben Vogelsberg, wo jetzt Hunderte von Wanderern uerfebrnt erfolgten Ziehung werden uns selbstverständlich als völlig aus der 3vas ich mit bieien0teilen beabsichtigI hetm wohnende Familie ist wegen Kindesmißhandlung lagen, daß wir im Vogelsberg so viele Naturdenkm!.^I von der Staatsanwaltschaft eine Untersuchung cinaelcitet ’ x ^c,n ®Sn*n«.unb Ertzdltung den berufenen Kreisen empfoh^ I worden. Der Vater, sowie die Stiefmutter haben das ichn ^?Estrebung 'll vielleicht gerade so wichtig als k 1 jährige Mädchen in Ehester Weise VÄ mft LI geX ÄLieL''^'LLgk°''^^ü -d d.e fo ,I möglichen Jnsttumcnten mißhandelt und durch schlechte -------------------------------2--1 Nahrung so gepeinigt, daß das Kind jetzt zu seinem Gwß. vater nach Griesheim durchgegangen ist, der die Anzeiae gegen das Elternpaar veranlaßt hat. ä M Offenbach, 19. August. Ein Automobilunfall ereignete sich in der Frankfurter Straße. Das Automobil des Hotelbesitzers Hartmann fuhr vom Markt herkommend durch die Frankfurter Straße. In der Nähe der Kreuzung der Herrnstraße mußte der Chauffeur, um nicht einige unvorsichtig über die Straße laufende Buben zu überfahren, scharf bremsen und nach rechts cinbiegen Das «utomobil rannte gegen die Bordschwelle und cmen Laternenpfahl. Der Chaffeur namens August Schmitt der 28 Jahre alt ist, wurde herausgeschleudcrt und schwer! ÄVn!r Äranf*,d Er zog sich einen Schadelbruch zu und liegt hoffnungslos darnieder ts,r(1La,!-ainm\' ^Ust. Anläßlich bet in diesem -Vcrbste ,n Rhemheffen abgehaltenen Manöver wird das Grotzh. Hoflager für die Zeit vom 11. —18 Sevt nach Mainz verlegt. 1 g im denen Lichte Wohn stad! •inen lauen t atnmlung erhob sich und gab eine Tarsteilung der Angelegenheit mden Inhalts: -.Seit Jahrzehnten sindet brt Gelegen , M* Mindener PreiSschiehens ein Festessen statt. Dirsem Festessen ladet die Stadt die Vertreter der Behörden und Militärs, die städtischen Beamten und alle dieienigen Herren 87.UJ—88JX) 87.00—88.00 68.00—69.00 100 Kg. eit* Iden am 9 en. A.ucrm. 9Hb.TicAttr.10il Ptötntl Tienfhaäbdi. „d. Itrau Baer, Markistr.2». *** ibnb., Ber WiU». Enler, Asterweg St. Mietgesuche Stellengesuche Vermietungen Stellenangebote Empfehlungen 68.00—69.00 67.50-68.50 68.00—69.03 87.03—88.00 86.90—87.00 ES wird Brandstiftung vermutet. AuS H e l d d u r g i. Sachsen wird berichtet: Wegen lln t e r- I d) I a g u it q grober Summen aus der städtischen 6 p a r- taffe ist der Sladtkämmerer Kassner verhaftet mordest. Er bte un» bte aber Essen al< junges iDiüiiiH sott!* sucht Stellung in eint, bitrgerl. Haushalt. tuna. '-'.noteumtuS- hüben 'c ?c. per L Cftobcr zu SS 4129] vschillerstraste 26. Letzte Nachrichten. Berlin, 20. Aug. Prinz Heinrich von Preußen ist fKutc Dormittag 8» 4 W auf Balm dos Friednchsftraße angc- tömm^n unbZt ton hier au» irinc 9id(c na» .Imn ang-tr-t-n. K'Snt fmij "«lufcjtn. 3 W bei bem I ' 5.W alle J Irlich an einer i j Handverlehun-.I Die Wunde s '"S'ftung hinju ! t>w ffimif. 1 Metläfil eint äu >“9' 8» 81*- senerQlfuperinttnbt^ °rialbezirks«LH IW DialonissenhL« en JUuitraiwncn, Best. Mädchen sucht sofort Stelle bei größeren Lindern ober alv Stütze b. Hausfrau. 2dmhl. Angebote unter 5618 an den (Eichener Anzeig erb. • 071 Mehr. Mädchen u. Hausbält.>uch.Lt.Gewerb»- mastine Stellenvermittelung L0vbie Tülier, -teustadt 60. «ni> Sommerhijdi Idjreibt 11118: Jet l'cr beschädigt. j >er zurück in Grdnnltn * von Wanderem vtrft.r. "rbnb, fingen ein 2itl ■ Leib und Lecle tzchchj Wanderer unterwe^.. chöu: sie fragen aber r: die Reize, die der zumeist in der Landls, ergaben, in Schliers» r, iudruck - im SJcgtili so herzlich wenig, fit v Sonn etwas nicht gen? Und doch, was biete: I die Vogelsberger rotmiJi ms ebenso schönen • igelsderg sehen I i: v j nahe an der Luit «• *1 rtinde. Mir fit 4 aeiiS auf), no) r.r 1 . c sie auch. S'abU^ k Baum vorbeiWrte, vnick a\em. Und ähnliche5ci1 solchem Tchein. Vn < Schotten gesehen hat 1 uert es, wenn er beute 1 il'iigen Vergangenheit 'i: Wer bietet Einhalt, ba» s i zu Eschenrod - je (abgeleben von bet - Grebenhain, ober l derZerstörungksM err- ini dem striedhou 1 stehende Bäume, dem <■ t ist, tauft man m,t.- «Ä-'W'LL: ,ohi eiumaisem Verte... ■nenb einem erhabenen o.j >it M da zu ' b?llnifii Irutjerer ^r; wichtiger als <,nÄ,j oinbe für einen du - Waudcrlnlt und in den Bereinigten Staaten, 32 Tote und 110 Verletzte ‘.im 17 Mar 19<'2 Erdbeben in O.natemala, am gleichen r rge «^rubenerplosion in lloal Ereek iii'bm Bereinigten rt.i.iteu, 300 Lpser. Am 7. März 1906 Erdbeben in Santa Lucia aas den Antillen, am 10. März die furchtbare (^rubenfalafiripbv in CourriöreS, 1200 £pfer. Am 18. und 24 Januar l‘*># Erdbeben in Italien, am 28. Januar die Orubenerplosion von Saarbrücken, 200 Lpser Und am Li. Cttober 1911 Erdbeben aus Ltzilien, drei Tage später, am 18. Skt ober, l fordert die Grubenexplosion von Saint-Etienne 26 Lpser. 4 1 uaunst gestellt werden, öic dann der Stadtsackcl emlöjen must, I einer solchen Mogtta»teu nabe. Am 18. Jun: lWv> nnrd n l, et die (Gemüter immer noch nidit zur Rude kommen. Tu I ssork ein Erdbeben beobachtet, am selben Tage ereignet sich ! eguna und wohl auch die allmählich austauchenden BedenkenI,„ Elriwn Hall eine SckckaaweNerkatastropde, die 11" Spier .n dteten B it. rbraud), der ja gut gemeint ist, aber immerhin -Ordert Am 23 Äebruar 1887 tritt in Italien unh in Süd 1 liebes EW» kostet sind vielmehr nach den Bemerkungen in iranfrfid) (^bbebnt ein. am 1. Mar; fordert kne Erubcn J o'tr ä?i’i<ä7e c"r ri Qbl Jn'^bnTlÄ^em j ? 'S.m?e6t=^Ä^"n?nZn.SluU„n:.'Ä" ‘"«Ä Äe «n irbbeben beb^.e,. r • jtia.' an dem übermasttgen ^ektverbrauch aut staotfoften Ipm jJ. November kommt die Drudenexplafton von L' am F tätlich des Mindener Prersichiestens 59abtr4 daran fei. T r I pagnac mit 80 Toten. Am Lktoder Erdb b.m ■I um erhielt für seine Neugierde bte gebührende Antwort, nüm ln jpcnfiuela, am 3. November ^rubenerplosion in Philippi ■ ä nur ben Bescheid, dast ihm die Sache gar nichts anginge. In > ~ •— ---K '■*>" 1 (ben 6ai aber die Stadtverordnetenversammlung selbst da» . ürim» verspürt, die Angelegenheit in einer öffentlichen Sitzung ‘ Klärung" zu bringen. Ein Mitglied der Stadtverordneten Ochlen. Solin elf Aige, mi«acmä I stabt iWetterau). (u6$i I Itlctilarcr LLcg 39 l2)?anf I 4-5 Sim. in. Zubeh.u Garten antctl p.1. Lkt. z. verm. b-o*.» Ülcubau kötthWjc?6 fmb per 1. Cft. b. 3. 4 Wob nnnacu ä 5 Simmcr mit 3u bebör zu vermieten, yiabcreo bei Herrn Architekt Mever, West Einlage ü.47» 5-Zimmer-Vk ohnung mit Bad, Balkon. Mädchen- kammer unb allem Zubehör , sofort zu vermieten. 1 i.'ädereS Roonstraste 2S v- Zigarren- und Wickelmacher Bin laMkidkl ii. ein AlkinWlkarbcitkld-ü^d. Befchaitigung fof. gesucht, i** 3c a n O~ dert, BiSmarck,tr.lll. Zllllll.mllill. 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Bei der (itatbetatung K infang dieses Jahres wurde die ftragc angeschnitten, wie es Irme, da« der Titel des EtatS „Ausgabe für das Hreischicsteii" K erheblicher Weise überschritten sei und ob das etwa an bem ■ frmäiiigen Verbrauche an Getränken bei dem Festessen liege. H i ergab sich, dast bei den weitaus meisten Herren sich ber Ver- ho id) von Sekt in durchaus zulässigen und angemessenen Grenzen ||!U Nur bei 6 bis 8 Herren war das Mast zum Teil ganz ' ‘ . In-ittcn. C: . : , ..... ....... 11 17, 20, 30 bis zu 35 Flaschen Sekt Bons ausgestellt haben. c 0 t tm Viertel von Menil Montant cinbrang, If'c also!) . I bem Bett die iunge Frau erdrosselt vor. Motigeot fluchtete 3n der nächsten Stadtverordnetensitzung ist die Angelegen in t>fn steiler und empfing die ihn pcrtolgcnbcn Beamten mit kh'iur Sprache gebracht unb festgestellt worden, dast die Bons R c v o l v e r s ck st s s e n. Als man schließlich in den Meller ein- 11 r. alleine ben Zweck haben, für die Ehrengäste der Stadt das drang, wurde Mong.eot erhängt a u f g e f u n b c n. Mon. Itii tberlidx Ofeträn! herbeizufchaffen und dast es durchaus un QCl?t f)Ottc jnnc junge Frau in die Wohnung gefchleppt, erdroflelt I , lifffg ist, für irgend einen anderen Zweck Bons auszuschrriben. und die Wohnung lodann in Brand gesteckt. ixii ist von ber Annahme ausgegangen, dast bte in BetracfN Tom- Tie norwegische Bark .Inga', von Mandel in Jlor- linben Herren im guten Glauben an einen tatsächlich nicht be- wegen nach S n b a m c r i k a unterwegs, ist mit der Belastung f buben allgemeinen Brauch gcbanbelt haben. Nachdem dielvon 19 Mann unt erge g angen. Unter den Toten beflnbeu f UMiKrorbnilniDerfannntung diesen Bericht angehört hatte, fasste l t>er Kapitän und feine beiden Töchter. .. ven menschenfreundlichen Beichlust, die Namen der in Betracht «tut der neu eröffneten Läntitzbahn kam auf der Station «inend.-n Bonliebl»aber der Oessenflichkeit nickst bekannt zu geben, Vasserauen ein migclneinftcr Wagen m6 Nollen unb jagte m », bizfe sich in nid>toffentlidxr Sitzung bereit erklärt hatten, den rafcndem Tempo dnich die veilchicdenen Stationen der Lin,e vis < kinDerbraud) an Sekt über das angemessene Mast hinaus an h)( v p c n, c l (. Toit prallte er auf zwei auf bcmfelben lölei< i t Stadttasse zurückzuerstatlcn. I stehende Wagen, die von einer Schule soeben befett morbcii waren. Bielleicht erfährt man bann im nächsten Jahre aus bem um einen Ausflug zu unternehmen. Zwölf Personen würben 'kottitel „aufierorbcntlidK Einnahmen, Position A Rückerstattung | i cl) io e i v e i l e >z l. _______ |et su bicl gebrauchten Sektbons", wie bod) ndi her M. brb^arf l----------------------——— ii dem edlen Tropfen auf bem Freischietzen zu belaufen pflegte. VUchertlfch. — Zur Förderung ber deutschen Verkehrs- interessen. AuS An last ber fcunbertjabrfeu-r der Firma Hrupp Vermischtes. lMlt illustrierte Zeflschrifl „Deut! chland > 4.uflridorser * tornbenervlosionen utid Erdbeben. Ter BerlagS-Anstalt A.4Ä.> ihre zweite ^uli-Ausgabe als wonder K.mgsten ArubenexpLsimt in Bochum, .die sich am ^lustust mi^Bild'ver. | t hPtcte, folgte fast unmittelbar etne 91 öffcntlirf t wird, weicht tu vorteilhaftester Weise ab von dem, pchülterungen, die am nächsten ^age in b.m großen erb- - - übfT bic ^.nbrif. Unb Stnnonenitabt Elfen publiziert | Öen am Marmarasec ihren Höhepunkt erreichten. Tiefes TO0Tbnx »st. Tie den beiitidKn Berkehrsinteresscn dienende Zeit- ■ tH'vche Zusammentresfcn der Ereignisse veranlatzt den fd)Ti|l „bringt durch bic erwähnte Sotidernurnrner den Beweis, I ^ktiifz bic Fraae nach der Möglichkeit eines Zusammen- ^tz auch in ben deutschen Städten der Industrie unb Arbeit I L—.... Pfeilen Erdbeben und ^rubeiicrplostonen aus.zu - schonst, ii und Kunst zu'uidin iind, wenn man nur mit onenen .lugen I e??en ■ ‘ rille Sei^- »°n TntfarfKn legen den Bebauten bcri.ad,.ct. Ein. In jonrii. rnnftlcnirie Role erhalt b.e Kummer ' Müblstr.2Ladenm.Wobnunii all!» ifjustiz. »«11 ber em venrrm ..... ■ eil-UleSp^5i| eine ü"'1’ fliion■ ,«««"'«£ giel - J ^essenllichleu I der e‘taf tibfl«11 ’*■ wenn flllbne>' ,„ obet.JjU ' । MZ hie i Dir seither von Herrn Prof. Strackbe flaifer-Allee vobnie PlUa .'rr.d9 ist fo- fort anberm. z. verni Jiab. Ivijlbcrmann & Mlma. i Teltcrswcq (Slcubau) per 1. Oktober 9«3immcrro. t . Bad u. Bentralbeizung zu t?rm. 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