Zweiter Blatt 162. Jahrgang Nr. M Erscheint tL-lich mit Ausnahme des EonnlagS. Tagen des bamobnrn. die Miliz- Vie schweizerische Armee. Bon 3- C. Lußtig. Tie „Siebener Semilieitblitler" werden dem .Anzeiger^ viermal wöchentlich beigelegt, da» ^Mreliblatt fir den Kiels Giehen" zweimal wöchentlich. Tie ..kandwirilchaftllchen Zett, fragen" erscheinen monatlich zweimal. Aur Kaifcr 8ranz Jofcfs dustulum. B. S. Ischl, im August 1912. flenn die Wiener Sommerfrische geniesten und in Sole baden 91, ziehen sie mit Vorliebe nach Ischl. Sie verleiben dem eben rinen gemütlichen Zug und bewahren es vor jener Montag, 19. August 1912 Rotationsdruck und Verlag der Br üblich« UniversnätS - Buch- und Steindruckerei. R, Lange. Diesten. Redaktion. Expedition und Trnckerei: Schulstraste 7. Expedition und Verlag: «e-^D bl. RedaknonrL^S HL. rel.-^ldr^ Anzeigers «esten. Vie Ausstellung „Der Mensch". rb. Darmstadt, 16. Aug. 3n der crfrkn allgemeinen Ucbersicht über die im Srotzh «csidenIchlost eröffnete Ausstellung „xer Mensch ist bereits dar auf Inngewiesen worden, das; der menschliche Körper «neuhöckck fomfrlünTten, kunstvoll zusammengefugten Bau bildetund' eb^w. -ne alle anderen Lebemeseii, anS vielen Millionen kleiner Bau steine, den sog. Zellen, besteht. Auf der Ausfr e Umgw.rd nun xu ansclxmlicher Weise gezeigt, aus ^ckrcn -tosten stormr nn'ammngesetzt ist. Der norma l e Mcm A, ju ron 70 Kilogramm gerechnet, enthalt nur Kilogramm Mte Stosse imd 45 Kg. Wasser. Bon den testen Destandttilen^nnd n 7 Qitrfi'r 3 5 Ma ^-alze. 7 Kg. «rett und 14 Kg «.uveiß. Ten ästigsten Faktor im menschlichen Organismus bildet^ekanm Ach das Blut, und dessen Erstellung wird auch am der Aus xellung ein breiter Raum gewidmet. Jleber die Aufgaben die,es 'üten Lebenssaftes besagt eine grofze Tafel an der Wand, ^.as Blut vermittelt den Gaswechsel des Körpers und dengeigmtm tztosswechiel des Körpers und das Blut M das beste ^mdmuttl Tür den Körper. Diese drei lapidaren oofr werden damn nover erläutert: Der Farbstoff der roten Mutkörperchen verbindet sich in den Lungen mit dem cinjcatmetvn -auerftoff trän portiert ibn in die Körpergetvebe. Die Kohlemaure der Korp^zelliNwird in der Hauptsache von der Blustlmstgkeit ^Blutplasma au ge lommen und in den Lungen an die^^ust abgegeben^ a'ährfioffe Süssigkeit transportiert die aus dem xarm au,gelogenen ^ahrflE in die Körperzellen unb schafft Abfall,toste cms Tort Müssen Blutkörperchen wandern deii BlMgesaken deraiis, rachen die in den Körper eingeivanderten Bakterien am und ver Nichten sie. Die Blutflüssigkeit bildet Abwehr,toiredie bte -irrung der in den Körper eingedrungenen Bakterien au beben ^ Blut bat also vor allem die Ausgabe, die ,0 vielgestMttgen Gewebe des Körpers zu erneuern: es must deshalb auch ur alle Gew^e himnn bringen, was mit Hilfe des Herzens ge,ckneht. ^m normalen Körper des erwachseneii Memci^n ,md o Lrter Blut vordondcm TreseBkutmenge wird dem Laien m einemGlasbeballn vor Augen gerührt, daneben aber vier Gefayc mit 2 Sitern »tut geengt, namlidj dasjenige Quantum Blut, das ^der b . Blutverlust auf einmal entbehren.kann. Mut des norm^ü Menschen enthält etwa 1 Kg. fester Bc,tandteUe mW znmr Gramm Hämoglobin (farbswfshaltige (ruoeiBltone), -oQ Gramm Knie. Hüftgelenke, Schulterblätter usw., und weiter kann man zwischen dem Sclädelbau des Menschen und dem vieler Tiere, Löwe, Pferd, Hund, Affe, Gans, Huhn, Steinadler usw. Vergleiche an- teilen. Besondere Aufmerfsamkeit erregt die Darstellung der Entwickelung des menschlichen Skeletts vom kleinsten ,rötus an und die Knochenstrukmr in den verschiedensten Lebensaltern. Tci Hauptbestandteil der Knochen ist kohlensaurer Kalk. Dessen Wichtigkeit für den Aufbau unseres Knochengerüsts wird an verschiedenen Präparaten und an einem Naturprodukt dargetan, bei welchem der Kalkgehalt vermittelst Säure entfernt ist, so daß der Mnotben ganz weich wurde und zu einem Knoten zusammen- geschlungen werden kann. Bekanntlich hat ein großer Teil der Knochmkrankheiten, B. die englische Krankheit, die mangelnde Kalkzufuhr zur Ursache. In Verbindung mit den Knochen wird auch eine eingehende Darstellung der Muskeln und ihre Tätigkeit gegeben und in einem beweglichen Modell die gruppenweise Arbeit der Beugung und Streckung des Unterarmes Dor geführt. Eine andere Abteilung ist der Haut gewidmet, der nicht mir die Aufgabe zufällt, als Schutzdecke für die Muskulatur zu dienen, sondern die auch als Sinnesorgane und jum Stoffwechsel dient. Hier wird u a. der Satz ausgestellt: Ze mehr der Mensch wächst, desto kleiner wird die Hautoberfläche im Vergleich zum lvewicht. .sowohl über die Konstruktion der Haut und ihre verschiedenen Ergenfchasten, ihre Pflege, Beseitigung von Mistbildungen, wie über die seine Struktur des Haares und dessen Entwickelung erfahren nur mannigfache Aufklärung und Belehrung. Ein recht eingehendes Studium verdient der daneben liegende Saal III, in welchem die Kapitel: Atmungs- und Ser» bauungsorganc, sowie die Smteabsonderungen und die Nerven behandelt werden. Die Atmung zwecks fortgesetzter Sauerstoffausnahme erfolgt bekanntlich hauptsächlich durch die Lunge die aus Millionen kleiner elastischer Bläschen besteht und den Austausch von Sauerstoff und Kohlensäure vermittelt. Zn einer großen Glasvitrine sind zahlreiche präparierte Lungen von Menschen und Tieren ausgestellt, darunter die einer 87- jährigen Frau: die Lunge ist z. T. von Kohlenstaub ,'c^oar; gefärbt und lästt deutlich die Spuren früherer, vernarbter Tuberkulose erkennen. Vie wir hier weiter belehrt werden, atmet der LNensch m der Minute 10 Liter Luft ein, in der 2 Liter Sauerstoff uns 3 Kubikzentimeter Kohlensäure enthalten sind. Der mechanische Vorgang bei bet Atmung kommt in der Hauptsache oureb das Zwerchfell, dann aber auch durch die Mns/ejn nur bis zum CberfL Im Kriege 'mrd^Generi^^ Armeekommandant gewädU ne km deren Kommandanten heißen Oberst Brigadier, Oberst-TiviNonar und ^bttst-KorpS- kommandant Zm ganzen gibt rS m.der L>ck»ve»z an Offiziere 2 Zentimeter mit hydraulischer Bremse. • ,___ _ Tie Heeresleitung bewirkt das Militardepartement deS Bundesrates, und in jedem Kanton sührt ein M i li t ä r bi re kto r ben Befehl über bie militärischen Angelegenheiten. Der Militärunterricht unb die Bewaffnung obliegen dem Bunde, Dem auch das Verfügungsrecht über bie ganze Wehrmacht zusteht Tie Ausrüstttng und Bekleidung besägasst der Bund für dte Bundeätruppen birett, für bie kantonalen Truppen besorgen mes dte Kantone, benen bann die Auslagen vergütet toerden. Zn der Schweiz gibt es drei Dienstsprachen: Deutsch, .französischund Italienisch, je nach der Sprache des Ergänzungsbezirkes, beziehungsweise des Kantons. Für die Divisionen gilt nach Bedarf Teutsch oder Französisch als Tienstsprache, für daS Oberkommando Französisch, beziehungsweise Teutgch, evtl, werden die Besehle in beiden Sprachen zusammen audgeferhgt. Tie mit dem ersten April dieses Jahres in Straft tretOcheNeu- organifation der gesamten Armee sieht für den Krieg vor: Einen Armeestab, der aber erst im Kriegsfälle aufgestellt wird. Ferner drei Armeekorpsstäbe. Tie Zusammenfassung der Divisionen zu Armeekorps erfolgt gleichfalls erst im MohüisieningsfallQ Tie Truppen vereinigen sich zu 6 Tivisionen. Ter Gesechlsstand einer Tivision beträgt 14 500 Gewehre. In den Rahmen der Armeeoersaiiiing gehören ttoch die Stäbe derG 0 t th a r d-Besatzung unb ber Besatzung von Saint Maurice, oenter gehören dazu die Besatzungen dieser Befestigungen selbst. Es gibt auch noch außerhalb des Verbandes der Tiviswnen unb Festungs- bcsayungen verfchiebene H ilf ss or ma t iv neu kleineren Um- sanaes, unb in ber zweiten Linie noch 6 3nfanteriebngabcn. An größeren Festungswerken sür bie Zwecke bet Laubesverteib,- gung besitzt die Schweiz bie Besestigungen des St. Gottharb mit ben Gruppen Anberrnat, Airolo, Oberalppaß unb Furkapast, sowie bie Befestigiingsgruppe 3t. Maurice im Rhonetal. Von Befestigungen geringeren Urnsanges sinb vorhanben: Talsperren bei Bellinzona, Befestigungen am Sirnplon und bei Luziensterg im Rheintale Tie Besatzungen dieser Werke sind sehr ansehnttch^ Tie (Gruppe St. Gottharb wirb nach der Neuorganisatton 8Vt Bataillone Infanterie mit Spczialtruvven, bie Gruppe St. Maurice ; 41 . Bataillone Infanterie mit Spezialtruppen umfassen, alle 1 Truppen durchweg mit Gebirgsausrüstung. 1 Tie Schweiz wirb nach vollständig durchge,ührter Neuregelung und auch sonstige Unterstützung. Tie Armee gliedert sich in Auszug, Landwehrund Landsturm Wenn wir die Infanterie als dte Ha»wtwaffe tn Bettacht ziehen, so dient der Mann in der Schweiz -Tage in ber Rekrulenschule, 77 Tage in den Wieberbolungskurfen, die unfern Waffenübungen entsprechen, unb 5 Tage uir Waffen- inspektionen Auf bkfe Zeit beschränkt sich die ganze Dienstpflicht, bie der Auszug wahrenb ber aefetzliclfen ^.ienftznt unter der Waffe abzuleisten hat. Zn der Landwehr dient der.Monn odann noch 18 unb im Lanbsturm noch 8 Tage, fo bau alles in allem ber wehrfähige schweizerische Staatsbürger ,m .vrteben 173 Tage in ber Armee berbringt. Ueberdies aber find die mit Gewehr ober Karabiner ausgerüsteten Unteroffiziere, Gefreite unb Solbatcn des Auszugs unb ber Lanbwehr f.owie bie Subaltern- Offijicrc zur Teilnahme an jährlichen Sckrießübungeii in ^dneß- oercinen verpflichtet. , . t . Tie Kriegsstärke des Heeres betrug nach dem letzten Stande für den Auszug 142054 Mann, tn Landwehr 69^13 und im Landsturm 15 580. Zufannnen also 227 147 Wann bem- nach 6 Prozent der Bevölkerung. Die Schwei; kennt übrigens noch die Ginriditung ber sogenannten Hilfsdienste. Zu dmen gehören Pioniere, Radfahrer, Automobilisten,^uhrer und Trager, Gleftrifer, Signalisten, Werkstättenleute, ^anitatsmannichaften, Bäcker, Metzger, Kochmannfch«ift, Mannschaft für Magazine, der Train, unb ber Platzdienst. Für biefe Formattonen unb für ben Kriegsfall 206 705 Mann, zur Verfügung. TieChargekabers bestehen aus Znstruktoren.M»- lizunter off i zieren unb Milizosfi zieren. Tie Instruktoren sind Berufssolbateii, eigentlich vom Bunb angcuclltc Beamte, welche bie Rettutenausbilbung zu leiten haben. Sie um. fassen Oberste, Stabsofsiziere, Hauptleute unb Subalterne, Aspi ranten, sowie Tambour unb Trompeter-Instruktoren -sie ge niefjen keinen Vorzug im Avancement unb haben anch kerne Pensionsberechtigung. Zu M.lizunteroftizieren werben olcke Mannschaften ernannt, die eine Unterosfizrerfchule abwlviert habet, Ter LehrkurS dauert nur 20—35 Tage. x-er_ «old für leben im aktiven Tienst verbrachten Tag betragt für den Rekruten einen Halden Frank, für den Soldaten 80 Zentimes dis ^n Frank, für ben Wachtmeister bis zwei 'Franks, tut den Adiutant Unter- offiuer drei Franks. Tazu kommt die sogenannte. Mundportion, bas ist bie Monnschastsverpflegung. Tie Milizofnziere werden teils von ben «antonen, teils vom Bunb ernannt. Es besteht ein gesetzlicher Zwang, bie der Eignung des einzelnen entfprechende Charge zu erreichen. ,, . . . , . . , Die Ergänzung der M i li z os f i z 1 e r e erfolgt durch bie Ernennung von Unteroffizieren in die -i/tenftgrabe der Ofuttere. Tie Bedingung aber zur Ernennung ist Teilnahme an einer Rekrutensdwle als Instruktor, und die erfolgreiche Absol Vierung ber Ossizier-Bilbungsschule, beren Kur us bei bet 3n- fan^rie unb Kavallerie 80 Tage, bei der Artillerie 105 Tage , währt. Tie weitere Beförderung erfolgt nach Teilnahme an ben Rekrutenfchulen, sowie nach der Wolyicrung ber tut jeben -Ltenfb grab vorgeschriebenen Unlerrichtskune. Zur Aufnahme in den Generalstab müssen drei Kurse absolviert werden, die zufammen ’ 133 Tage in Anspruch nehmen. Sie Gbu v.m b.r Ltnu r. 1 idnn Mehener Anzeiger Seneral-Anzeiger für ©berljeffen Kaiser Wilhelm loirb, wie bekannt, in den ersten Sepiemder den Manövem ber schweizerischen Armee Obgleich die Absicht und ber Wunsch des Kauers, truppeii der Gibgcnoffcnftbaft zu besichtigen, schon seit längerer Zen bestand, scheint dock) gerade dieses Jahr für bie geplante Teilnahme an den schweizerischen Manövern gewähr worden zu fein, weil die Neuorganisation der Armee, die im Zadre 1907 beschlossen ivorben n>ar, bis zum 1 April beä. huuenbtn Jahres zum größten Teile durchgeführt fein soll, eomit wird b-r Kaiser bie Truppen unb ihre Formalionen in Berbrinden in Augenschein nehmen können, bie vorausfid klich auf einen längeren Zeitraum hinaus für die Schweiz bestehen 1^1 etben werden In der Schwei» besteht die allgemeine Wehrpflicht Befreit von ibr sind mir die Mitglieder des Bundesrates: auch die Geistlichen, aiisgenommen die F-»lbprediger, werden als un- ciitbchrlid.e Staatsaiigesteilte betrachtet unb find von der Erfüllung der Wehrpflicht ausgeschlossen. Nicht dienende Staatsbürger bezahlen bis zu ihrem 40. Lebensiahre eine Wehrst c u e r Auch in der Sckiweiz besteht die Bestimmung, bau mora- jsch Unwürdige von der Ausübung der Tienstpslid t auggeidilonen sind. Tie ganze Armee gründet sich auf ein reines M iliz- fnstern Ginc Präsenzdienstpflicht besteht nidst, lur die Vor- bildung der Wehmiänner wird auf verschiedene Werse gesorgt. Zunächst durch einen umfassenden Turnunterricht im idiulPUid)- tigen Alter, dann durch Untcrridit in uniformierten Mittelschulen, sogenannten Kadettenkorps, burd) sreiwilliges Ldstetzweien lind endlich durch Reit , Pontonier-, Fahr- und Tambourvernne. xen Turn- und Schießvereinen gewährt der Bund finanzrclle Beihilfe Eiweiß, I" Gramm Salz, 13,5 Gramm Secrtbul «ramm Fett, 2,8 Gramm Eisen und emc entsprechende Menge Zucker. Tas Blut durchsttömt den Körper in >/, Minute in einem 'ottgeietzten Kreislauf Gin großes Glasichema stellt dies m o’ifdjauli^t Weise bar. Die Arterien letten den Lauerstoif m bie Gewebe. Tie Venen führen bie beim Lcbensvorgang ansgefchiedene schädliche Kohlensäure wieder ab. Tie Blutzirkulatton im Körper wird durch d a s H e r z bewirkt, das ein kleines Pumpwerk von außerordentlicher Kraft darstellt. Es besteht aus einem Hohlmuskel, der im -jnnern - Vorhofc und 2 Herzkammern enthält. Das Herz arbeitet wie nne saug- und Truckpiimve. Jeder Herzschlag ist eine Zuiammenziehung des Herzens unb nach jeber Zusammenziehmig rndt fich bas Herz eimm Augenblick aus. Von Zntereffe ist die Tattgkeit des Herzens. Es ,'chlägt bet ber Leibesfrucht in ber Mmute 140mal, beim Neu geborenen 120mal, bcun 5jäbngen Kinde l^ia.^un gefchlechts^ reifen Kmb 80mal und beim erwachsenen Mernchen ,0mal. Tas menschliche Herz schlägt also in <0. ^°dren nicht loaiiger aB > 600 000 OOOmal Bemerkenswett ist, bafi, bet ben~ .Saugetieren das Her; um so langsamer schlägt, je grotzer bas Tier ist. ^0 schlägt es beim Glnantcn nur 2a—28mal in der Schwein unb Sckaf 70—80mal, bei ber Katze 180—200mal ^Herz von Kalcklütem, Frosch, Fisch u,'w. schlägt burckweg langsamer, nämlich 20-60maL Tas Her; treibt bei einer Zusammenziehung aus jeber Herzkammer etwa /5 ccm Blut, in ^Stunde alfo 730 Liter, unb bie Kratt, die es baba anroenbet, ift so groß, daß damit 1000 Kilogramm exnen Meter botb gehoben rirben könnten. Bei Anstrengung des Lottens wurde ,,cd dieie Leistung noch verdoppeln lassen. Um d.e anormale Kratt des Merzens mich dem Besucher klar ;u mad^n. nt emc 3 Meter hohe Glasröhre mit dem Blutauantum des Menichen aufgttttllt an deren Mündung man men Gummiball drucken kann: bas Herz hat barnad) etwa ' 10 Atmosphäre Druck zu Überwinden. Etn anderer Apparat zeigt uns, daß sich auch in ben neunten odüagabem, j B. in den Fingerspitzen noch ber PnlS nachwn,en laßt. Mtt großem Interesse wirb der Laie weiterhin das menschliche Knochengerüst bettackten, das an einer Nebemmind in feüien einzelnen Bestandteilen zerlegt, gezeigt wird: dw ^eiamt- mbl dieser Knochen beträgt 212. In einem großen Warrant Midi man zwei normale, besonders v^rterw menidKiche ske- lette und zahlreiche Knochenteile, Querichnitte des ^d.^del^, den Lenden-, Brust- imb Ha^wirdel, em mit Blutmane gefüllte^ achten steifnackigen Vornehmtheit, bie ben Aufenthalt an manchen > (Ttberni Kurorten zur Qual macht. Gewiß, Luxus, das Korrelat , der höheren Kultur, muß fein. Elegante Toiletten, taudxn benn 3 irt) ,'aif der Esplanade unb im Stafinogarten, wohin bie Musik 1 irft, ui Menge auf, aber die Wienerin ist kein Kleiberstock — versteht es ausgezeichnet, den ganzen textilen Zauber mit Güster Zwanglosigkeit und liebenswürdiger Schalkhaftigkett vor faftoren. Mit ihrem natürlichen Lachen, ihren weißen Perlen lLl)nfn unb ihrem anmutigen weanerifcheii Geplauder schlägt je alle strohgelben Töchter Albions, steilen Ladies Amerikas und y-jllantierten Damen Moskaus unb Petersburgs siegreich aus dem ).lde. Man freut sich, daß Ischl mit der internationalen Gesell- oaft nod, nicht allzu sehr überschwemmt ist unb sich sein gut 1 Krreid)ifd)e» Gepräge bewahrt hat. Isdil ist Kaiser Franz Joses, ber am 18. 9£uguft hier leinen 82. Geburtstag feiert, ans Herz gewachsen Er hat diese 8 che von seinem Vater, dem Erzherzog Franz Carl, erertt, kr hier mit Vorliebe Sommerrast zu halten pflegte. Auch der Inifer hat feit dem Jahre 1856 feiten einen Sommer vorüber- «-heu lassen, an dem er nicht das schöne Tuskulum für einige Sonate ausgesucht hätte. Er gedenkt diesmal bis Anfang Sep- tmtbrr zu bleiben. Für feinen ausgezeichneten Gesundheitszustanb if- bezeichnend, daß er schon wenige Tage nach feiner Ankunft — in Juli - zur Jagd nach Untcrroier fuhr, die ziemlich steile ferglchne hinanschritt unb einen kapitalen Zehnender erlegte. Itr Wilbbestand ist dort ganz vorzüglich, wie überhaupt bie faifer- ßchen Jagdgründe in der Umgebung Ischls reich an Hochwild finb. Als passionierter Jäger mag er auch aus diesem Grunde flchl ollen anderen Orten als Sommeraufenthalt vorziehen. Das Leben des Kaisers spielt sich so einfach und geräuschlos ■», daß die Zschler unb die Kurgäste wenig bavon gewahr werben. if Kaiservilla liegt im Norden des Ortes auf einer mäßigen An- ! ihr hinter einem Nadelgeböl.z, bas gegen neugierige Blicke ber Ußenwelt hinreichenben Schutz gemährt. Gerabe zu Füßen ber Iilla strömt bas Wasser der Ischl in bie Traun, während zu 11 Häuptern der stattliche Jainzen-Berg ragt. Ein 20 Hektar 1 roher Park mit wundervollen Anlagen, köstlichem Blumenslor, eiligen Matten, wechselvoUem Gehölz unb einer Schweizerkottage ■ sich gen Nordwesten aus, bequemen Zugang zu Berg und vald vermittelnd. Dem Park wendet sich auch die Haumf'ront der Iilla zu. Aus langgestrecktem Bau springen drei Flügel vor, vorn fr-rbunben durch dicht umrankte Säulengänge. Der mittlere Flügel rit breitem Balkon ist der bedeutendste. Die von Säulen getragenen Giebel enthalten als plastischen Schmuck Rudel von Edcl- kild Auch die Vestibüle sind nimrodmäßig dekoriert, unb zwar Bit mancherlei Seltenheiten aus ben Iagbtrophäen bes Kaisers. Oie ganze Anlage, umslossen vom feinsten ästhetischen Reiz, gibt Ml Vorliebe des Kaisers sür fd)öne Natur, Blumen, lustiges Gern! unb Jagb bezeichn en ben Ausbruck. , MIn Gesellschaft seiner Tochter Valerie unb seines Schwieger- des Erzherzogs Franz Salvator, füftrt hier der Kaiser das Lüofein eines LandedelmaiineS. Allerdings sind bie Staatsgefchast.' I Bullt ausqemerzt, denn an täglich eintreffenben Aktenbunbeln ■unb an Votträgen ist kein Mangel. Die Tagesorbnung ist genau Instgesetzt. Schon des morgens um 6 Uhr macht der Kaiser, nach- Idem er fid) mit einem Glase Milch gelabt, einen längerer I koaziergang durch den Park. Ist Sonntag, so begibt er sich zur | fmihmeh'c. Nadi einfachem Frühstück widmet er ,ich von 8 bis | r Uhl- nut kurzer Pause der Arbeit. Um 3 Uhr folgt in größerer I Mrllfdwft das Tiner, dem sich später ein Ausflug zu Wagen ■ cuschlfeßt. Um 7 Uhr wird der Tee eingenommen, und um 9 Uhr I das Lager ausgesucht. Eine Aenderung der Tagesordnung tritt | mir ein, wenn die Jagd ruft. In solchem Fall ist es früher I häufig vorgekommen, daß der Kaiser schon morgens zwischen 4 I unb 5 Uhr auf den Seinen war 9üid) fetzt stellt er bei der ^agb I Ansorberungen an sich, die ihm Verhältnis zu feinem hohen I 'Alter als außerordentliche gelten müssen. | Daß der Kaiser den dlusenthalt in Ifckl stets als wohltuende I Erfrischung ernpsindtt, hat er selbst mehr: gemißert. Dte Jschler I Lust kann er nicht entbehren. Möge sie ihm auch dies Mal | »jeder verjüngende Kraft spenden. . , 4 Bad Ischl, 18. Aug Ter Kais er wohnte heute vor- I mittag in der Kapelle der kaiserlichen Villa der Mehe bei | unb nahm dann die Glückwünfche der Familienmitglieder ent- | gegen. Um 2'z Uhr nachmittags war Farn,lieudmer. Prinz | Leopold von Bayern brachte den Trinkspruch. auf den Steif« I aus, wofür dieser kurz dankte. Jeder Teilnehmer an dem Tmer | erhielt mr Grinnerung an den Tag eine früher ne Ctatuettc, | d e den Kaiser als Oberstiiihaber seines Jägerregiment.' zugt Jede echte Osram-Lampe muss die Inschrift „OSRAM“ tragen. — Überall erhältlich, Auer Gesellschaft Berlin O. 17 21 m 10. August waren verseucht. Arheilgen Dietzenbach, Hainhausen, Treieichenhain Lang-Göns Gontershausen Ockstadt, parheini, Fauerbach, Friedberg Holzmühl Alzey einer Wirtschaft gestohlen und dainit daS Weite ge acht hatte. LanDkreis Gießen. KreiS: Märkte. Mk. ältere 44—48 80-90 Bullen. 48—52 86—M 86— 41-42 00-00 00-00 68.00—69.00 67.50—68.60 87.UJ-88J) 63.00—69.03 87.00-68« 68.00—69.00 1 'm«;--------- -Men kJ 100-1« 91-99 50-54 45—48 Lebendgewicht . . !c. Frankfurt a 48-53 42-46 40-46 83—38 102-1« 93-100 Hainhausen Treicicheah« Darmstadt . Bensheim . Dieburg . . Erbach . . . Gr.-Derau. Heppenheim Ofjeubach . Gießen Alsleld . . . Büdingen. . Friedberg . Lauterbach. Schotten. . Mainz .. . Alzey . . . . Bingen . . . Lppe,iheim. Wormä. . . Bom lO. bis 16. August sind neu verseucht: Mk. 55-60 50-54 87.00—88.») 86.00—87.») 89—94 81-8! 74-« 66-7« 60-64 55-59 TomTEmr ist die Seuch, erloschen in: 83-90 78-88 Nachweisung über den Stand der Maul- und Klauenseuche in Hessen von: 10. 1912. zwt, . nern charakterisiert hat. Ochsen. DoNsteischlge, auSgemästete, höchsten Schlachtwertes, 4—7 Jahre alt Verantwortlich für „Feuilleton" und „Vermischte-": I. B.: August Goetz. Vollsteischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht........ LoUsieischige Schweins unter 80 kg Lebendgewicht......... VoUfleischige Schweine von 100—120kg Lebendgewicht ....... VoUfleischige Schiveino von 120—150 kg △ Klein-Linden, 18. August. Eine Gravelotte- eier veranstaltete heute unser Kriegerverein zu Ehren der Ariegsveteranen. An die .Kirchenparade schloß sich ein Veteranenschießen und ein Schießen der Mitglieder. Im Burggarten versammelte sich dann der Verein. Lehrer i. P. Karcher hielt die Festrede und toastete aus Kaiser und Reich. Der Vorsitzende Lehrer Keil überreichte den Veteranen namens des Vereins ein Geschenk unb den besten Veteranen- chützcn die Ehrenscheibe. Im Namen der Veteranen dankte Äug. Stegcr. Bei weiteren Ansprachen und den Gesang patriotischer Lieder nahm die Feier einen schönen Verlaus. △ Burkhardsfelden, 18. August. Eine Veteranen- Ehr en täfel wurde heute eingeweiht. Der Kriegerverein veranstaltete eine Gravclottefeier. Es fand Krrchen- larade statt, bei der Pfarrer Gombel die Predigt hielt. Rachmittags fand eine Feier an der Friedenslinde statt, an >er die Ehrentafel mit den Namen von 26 Kriegsteilnehmern angebracht ist. Kreis Friedberg. L. Friedberg, 18. August. Heute morgen zogen die Krieger vereine mit ihren Fahnen nach dem stabt. Friedhöfe. Ihnen schloß sich die hiesige Jugendwehr an. _Sm großen Grabe, worin die im Jahre 1870/71 im hiesigen Lazarett gestorbenen Krieger gebettet sind, gedachte man ihrer, wie auch des Krieges selber, ebenfalls auch der geworbenen französischen Soldaten, die als Gefangene in Friedberg interniert waren. Vom Friedhöfe begab sich der Zug in die Stadtkirche, woselbst ein Festgoltesdienst stattfanb. — Endlich ist die Maul- und Klauenseuche in unserem Kreise erloschen. Gestern erschien die amtliche Bekanntmachung, lieber P/2 Jahre hat die Seuche im Kreise Friedberg geherrscht. Jetzt dürfen die Viehmärkte wieder abgehalten werden. (ßcricfrisjaaL Dresden, 17. Aug. Das Schöffengericht omirtciik den Vorsitzenden der sozialdemokratischen Varl , in Sachsen, Landtagsabgeordneten Sindermann, wegen B • leidigung des preußischen und des sächsischen Lsiizierkorps dm- eine am 27. April in einer öfsenrtichen Versammlung gehaltene Rede zu drei Monaten Gefängnis. Dollfleikchige, ausgewachsene, höchsten Schlachte Vollsteischige, jüngere ... Färsen, Rübe. Vollsteischige auSgem. Färsen höchst. Schlachtm. Lollsteischige ausgemäsleteKühe höchsten Schlachtwertes brs zu 7 Jahren........ wenig gut entwickelte Färsen ältere ausgemäslete Rühe Mäßig genährte Ruhe und Färsen . . . . . R äl b e r. Mittlere Mast- und beste Saugkälber .... Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . S ch a f e. Stallmaslschafe: Mastlämmer und jüngere Masthammel . . . Aeltere Masthammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer Schwe in*. Das (Ergebnis der Reife poincares. Tie Petersburger Telegraphcnagentur veröffentlicht, wie der offiziöse Draht aus Petersburg meldet, folgendes Uiriver fitätstKacbricbten. Tübingen, 17. Aug. Professor Otfried Müller, Vorstand der Poliklinik, ist zum Professor der inneren Medizin und zum Direktor der medizinischen Klinik ernannt worden. gekannt JwtfuS ffi. dass ich Herrn ikrtraeen habe, un $ gefi. an genann W.B bis 15.25, Weizenmehl 0 Mk. 82.50—32.75> Weizenmehl I Alk. 30.50— 80.75. Weizenmehl III Mk. 27.25-27.5iJ. Hoqptp mehl 0 Mk. 27.75—28.00, Roggenmehl 0/1 Mk. 26.50— 26.fr Roggenmehl I Alk. 00.00—0O.00, Weizenkleie Mk. 13.50-13^ Weizenichalen Mk. 12.25—12.50, llloggeukleie Dik. 15.00—15Jk Malzkeime Mk. 14.00—14.50, Biertreber 15.00—15.50, RapS 31.50—32 00. Alles per 100 Rq. ab hier. la. Frankfurt a. M., 19. An^ (Orig.-Telegr. de» ,ctz-e^ Anzeigers^.) Rartoffelmarkt. Man notierte: RartofMl . in Waggons Mk. 4.50—6.00, im Kleinhandel Mk. 7.00—8.00, für J 100 Kg. 1c. Frankfurt a.M. Biehh st-Marktbericht vom 19. Aur Auftrieb. 1379 Rinden darunter Ochsen 542, Bullen 56^ Kühe uns Färsen 781, Kälber 24u, Schafe 145, Schweine 2438. Tendenz: Ochsen gedrückt, bleibi Ueberflanb, Kälber und Schatz langsam, ansverkaust, Schiveine lebhaft, bleibt Ueberstand. Preis für 100 Pi». Lebend- Schlacht» gewicht LristschSffahrt. Höhenflüge in Frankfurt. Frankfurt a. M. lEulerflugplatz), 17 Aug. Heute erfüllte Leutnant v. Mirbach, Insanterie-Negiment Gras Kose Nr. 31, auf einer Eul er f l u gma schi n e die große Fcldpilotenpnlfung. Diese besteht aus einem Stunde nflug über Land in 500 Meter frohe. Anstatt der vorgeschriebcnen 500 Meter wurde 19. Aug. Schreiben - . „Der französische Ministerpräsident hatte wahrend seines Aufenthaltes in Petersburg mehrere lange Unterredungen mit den? russischen Ministerpräsidenten und dem russischen Minister des Auswärtigen. Den Unterredungen war die große Herzlichkeit ausgeprägt, welche immer die persönlichen Beziehungen zwischen den russischen und den französischen Staatsman nern charakterisiert hat. Dieselben haben unter anderem den Regierungen der beiden befreundeten und verbündeten Nationen gestattet, im Geiste vollständigen Vertrauens und aufrichtiger Freundschaft alle großen Fragen zu behandeln, betreffs welcher sw nicht nur ihre Meinungen auszutausä>en, sondern auch ihre Handlungsweise in praxi in Einklang zu fetzen pflegen. Beide Regierungen haben konstatiert, daß die U e b e r e i n st i m - mung zwischen ihnen vollständig ist, und daß die beide Nationen vereinigenden Bande niemals fester gewesen sind. Sie wurden sich abermals bewußt, daß die Entente der beiden befreundeten unb verbündeten Länder, die auf permanenten Interessen fußt, durch unveränderliche Gefühle geheiligt und fortschreitend allen Bedürfnissen angepaßt ist, die ein Bündnis vorhersehen muß, eine wertvolle Garantie für die Erhaltung des Friedens und des europäischen Gleichgewi ch ts ist und bleibt." ihres Wehrsystems ohne den Landsturm aufstellen können: 1/4 Zn- santerie-Bakaillone, 14 Radiahr xompaqnien, 36 berittene, poun- berittene Eskadrons, 28 Mürculleur-Kompagmen, 84 '^o-, 9 Gebirgs-, 9 Fuß-Batterien, 19 Fußartillerie-Som Vaginen und 91 technische stompaqnren. Der Gefechts stand wird betragen 142000 Gewehre, 320 Masclstmngewchrc, WO Reitz«, v« denen aber nur die frönte verweudungsbereit in, 336 Feld, 36 w>n>a<)a und 150 Positions-Geschütze, ferner 12000 Mann technnche Truppen. . . , Di' Mobilmachung der Bundes truppen wird sich im Ernstfälle schon darum sehr rasch und cimach voll neben, weil die Dicnstpilichügen Bel ^)unr, Beioafsnung, dte Ausru'kung, ja sogar die Pferde im Frieden bei sich haben, und n?'t( in zentral gelegenen Stationen große Borräte an Munition und Berptlegung vorhanoen sino. Einigermaßen schwerer wird nd> die Formierung des Trains wegen dc.- Mangels an Pferdeu durch.uhren lauen. Ter Schweizer beiittt große militäriiche Veranlagung. a.ie hohe Intelligenz des Volkes, die rührige Tätigen der Heeresleitung und eine ununterbrochene Arbeit in der milttaruchen Ausbildung, 2,u der die jährlichen Manöver eriolgreich beitratzeu, laüen Oie Annahme berechtigt erscheinen, daß das schweizerische freernmen im Kriegsfälle seinen Ausgaben vollständig gerecht zu werden in der Lage ist. In Betracht kommt auch noch der Umstand, Daß das Volk selbst an allen militärischen Fragen regen Anteil nimmt, und daß bi1* Mannschaften mit großer Bereitwilligkeit ihren militärischen Pflichten Nachkomme r. AS» Aus Stadt und Land. Gießen, 19. August 1912. * Preisgekrönte Ruderer. Bei der gestrigen Mainzer Regatta des Süddeutschen Ruder-Verbandes siegte der hiesige Ruderklub Hassia mit seiner bewährten Mannschaft im Begrüßungsviercr um den Preis der Stadt Mainz, sowie im Senior-Einer um die Ryeinrneisterschaft. "Verhafteter Fahrraddieb. In der Nacht vom 17. auf 18. l. MtS. stellte eine Schutzmannspatrouille einen Radfahrer, der ohne Laterne fuhr. Der Fremde gab zunächst den Beamten einen falschen Namen an und wurde deshalb vorläufig festgenommen. Bei seiner polizeilichen Vernehmung ergab sich, daß es sich um den Dienstknecht Karl Voltz auS Neuenkirchen handelte, der das Fahrrad in Marburg vor 5Ä ji» toe.len. ' „ ( Orig.-Teleqr. des,,©i* 9ltu.eP Amtliche lllotierungen der beutigen Fruch t Marktpreise Weizen (hiesiger) 21.80—21.10, Kurhessischer Mk. 21.80—21. Wetterauer Mk. 00.00—00.00. Roggen (hiefiger) Mk. 17.30 vl 17.40, Herste (Wetterauer) Mk. 20.00—21.59, Gerste, Franken, Psäl«. Ried 'Mk. 20.50-21.50, Hafer Mk. 20.75—22.00, Mais Mk. 114* j^balb. schöne, g< ^iinunerwohr LJ »b. fpät. zverm-l« vivlirkr Wen II l 5 Zimmer die noch nicht gezogen haben (ungejochte) Junge sleijchige, nicht auSgemästete und aiisgemastets des Brustkorbs zustande und besteht bei der Einatmung in einer Druckverminderung in der Brusthöhle. Die Schnelligkeit der Atmung steht mit der Anstrengung oder Ruhe des Körpers im engsten Zusammenhang. Der B c r d a u n n g s a p p a r a t des Menschen, Magen-, Dick-, Dünn und Blinddarm, sowie die Vorgänge der Säfteabsonderung, besonders für Galle und Nieren, sind ebenialls durch zahlreiche Modelle und Zeichnungen erläutert. Am interessantesten und reichhaltigsten ober vielseitigsten aber ist in diesem Saal die Darstellung des Gehirns und des A e n t r a l - N e r v e n s y ft e in s des Menschen, auf das wir ebemo, wie auf die Kapitel: Kindesalter nnd Säuglingspflege, Bolkskrankheiten und allgemeine Körperpflege noch näher zurück kommen werden. Fr- fr. * — Ter Rovelli-Imitator. Ter bekannte italienische Schauspieler Ermete Rovelli erzählt im „(Sortiere del Mattino" eine hübsche Geschichte ans seinem Leben: Er befand sich einmal an einem Weihnachtsabend in Rovigo, wo er am nächsten Tage aiiftretcu sollte, und wurde von bejn Wirt des Hotels, in welchem er wohnte, mit den anderen Gästen zum Weihnachtsessen eingeladen. Weil er nicht Aufsehen erregen und bei Tisch nicht besonders gefeiert werden wollte, stellte sich der Künstler unter einem an- genoinnienen Namen vor, indem er hinznsügte, daß er für die Firma Oidenueau und Tesvallieres (zwei bekannte französische Possendichier reise. Rach dem Essen begann ein 9)talTaromreifenber aus Neapel sich zur Unterhaltung der Gäste als Tierstimmenimitator >n produzieren: er ahmte mit großer Geschicklichkeit das Belleu des Hundes, das Miauen der Katze. das (Wadern der Hühner nach und erzielte einen bedenkenden Erfolg. Plötzlich erklärte er, daß er and) das Spiel bekannter italienischer Künstler nachahmen könne; er mimte mehr oder minder gut nach berühmten Mustern, bis er and) ;n Rovelli kam, den er in einer seiner besten Rollen, in dem Schwanke „Meine Frau hat keinen Schick" vorführte. Reickier Beifall und fröhlidns Lachen waren her Lohn für die gelungene Nachahmung. Nur der Reifende der Firma Ordonneau und TesvalliereS war nidft ganz zufrieden: er erhob sich von seinem Platze und sagte zu dem Imitator: „DaS kann ich, wie ich glaube, ein bißchen besser madteii als Sie . . spracbs und begann mit der ungezwungensten Pose von der Welt und mit der echten Rovelli Stimme die berühmte Szene, die int Theater jedesmal wahre Beifallsstürme entfesselt, noch einmal zu spielen. Im Speisesaal dcS fr meld zu Rovigo aber blieb der Beifall aus, und der Makkaronireiseude aus Neapel sagte ironisch lächelnd und von oben herab zu Novelti: „Ja, ja. Sie machen das nicht schlecht: aber Sie scheinen Novclli nid)t oft gesehen zn haben. Wissen Sie, was Sie haben ? Tas Glück, ihm äußerlich ein wenig älmlid) zu sehen." eine Höbe von 2200 Meter erreicht. Die Landung «■- olgte im Gleitflug aus 100 Meter Höhe mit vollständig abgc üfUtcm Motor Es flogen ferner Seumant v. fribbeffcn Dir Srunden und Leuknanl Sommer eine Stunde Bei iämthdir Flügen wurde die ^tabt Frankfurt in großen Höhen übenloyr Einmal beianöcn fick zwei Maschinen zu gleicher Zeit über 6e Siadt und über den Wolken. Eine Uebungssahrt der „Hansa". Hamburg, 17 Aug Das Lustschiss „Hansa ' machte heut-, früh eine Uebungssahrl, an der sictt u. a. derChefd e s>G c n c r a '• stabs der Armee, General der Insanierie v. M o 11 f firf weitere Herren vom (Hueralstab, fowie der Direktor der hiesiger Secmartc, rtauiiän Behn, keilnahmen. Ter Aufstieg erfolgr um 7,45 Uhr bei heftigem, elf bis zwölf Sekundenm.kern starken Wind Tu- Fahri ging elbabwärks bis Curhavcn, sodann üd.r Brunsbüttel unb Elmshorn zurück nach Hamburg. Um 11,30 Uh ist bas Luftschiff glatt gelandet. Insgesamt sind 900 Kilometer trotz des starken Windes in etroa 3Vi Stunden zurückgelegk roorber General v Moltke sprach sich über die Leistung außervrdeutU! bcsricdigt aus. Flug Parts — Berlin. Böckum, 18. Aug. Der Flieger Audemars, der mn einem Bleriok Eindecker von Paris aufgestiegen ist, um einen Flug nach Berlin zu unternehmen, ist um 3 Uhr nachmittag hier gelandet. Nachdem er sich orientiert hatte, flog er zu,i Flugplatz Wanne—Elfen, von wo er morgen früh roeiteriliegu; will. ITMiciw.,! 2wtl, in. i I i Ltt. iuoerm. U1 Lrhr.!'. Wilb.Wcio 14 Zimmer llhne gcrmunige Pi WkAivobnnng, 4 Zimi Mubctwr an ruhige Mdod.ausl.Lkt.z.ve U Ltcvbanitr. 4'4 I. Inrktplatj 17 IaMald 4 Zimmer n Mtulu i'reiiiw.i verm. 3 Zimmer p >2- y WimnurWoU' hierin 'jabteighrftiit !•"'! 2d)uuc L Jiwi Starkenburg und Rheinhessen. ---Darmstadt, 18. Aug. Der diesjährige (III.) Deutsche Kongreß für Säitgl ingSfürsorge, uer- anstaltet von der Deutschen Vereinigung für Säuglingsschuh, indet unter dem Vorsitz des Romuierbetrn Dr. von Behr- Pinnow vom 20.—22. September hier statt. Für die Tages- orbnung sind solgende Vorträge vorgesehen: 1. Einheitliche Organisation der Ausbildung von Säuglmgspflegerinnen, 2. Säuglingspflege als Lehrgegenstand in den Unterrichts- anstalten für die weibliche Jugend, 3. Berufsvormundschaft, Pflegekinderaufsicht unb Mütterberatungsstelle, 4. Gesetzliche Regelung beS Krippenwesens in Deutschland. Die Teilnehmerkarte kostet sI>if. 5. Auskünfte erteilt der Sekretär des Kongresses, Oberarzt Dr. Rott, Charlottenburg, Privatstraße, Kaiserin-Auguste-Viktoria-Haus. M. Osfenbach, 18. Aug. Die Grundsteinlegung der zweiten neuen Kirche der vereinigten eoang.-pro- testantischen Gemeinde an der Waldstraße fand heute unter zahlreicher Beteiligung der Zivilbehörden des Staates und dcr Gemeinde statt. Nach einem Chorlied des gemiichten ChorS vom Männerverein verlas Pfarrer Müller den Eingangsspruch, worauf nach.einem gemeinschaftlich gesungenen Choral Pfarrer Fuldat die Festprcdigt hielt. Er taufte die Kirche auf den Namen „Lntherkirche^. Pfarrer Dittmar verlas die Dokumente, die in einer Blechkapsel eingemauert wurden. Dann folgten die üblichen Hammerschläge. Hessen-Nassau. x Biedenkopf, 18. Aug. Der hiesige Turnverein, einer der ältesten des Gaues Hesien, begeht gegenwärtig fein bOjährigeS Bestehen. Aus diesem Anlaß trägt unser Städtchen reichen Flaggenschmuck. Gestern abend nahm das Fest mit einem Kommers, verbunden mit turnerischen Aufführungen, im Meierschen Saale seinen Anfang. An dein heutigen Hauptfesttage trafen zur Teilnahme am Feste eine Anzahl Turnvereine miß den umliegenden Orten unb die Turngemeinde Marburg ein. Der Festzug zeigte eine stattliche Länge. Als Festplatz diente der Seewasem, eine große Wiese im Lahntälchen in der Richtung nach Marburg. Der Festrede, die Buchhändler Stephani hielt, folgte ein Schauturnen des sestgebenden Vereins, daß diesem alle Ehre machte. Daß Fest geht morgen abend zu Ende. Bemerkt sei, daß dem langjährigen Vorsiandsmitglied des Vereins, Herrn O. Ho sch, incgen seiner Verdienste um die Turnsache der Kronenorden 4. Riaffe verliehen wurde. X Hainstadt, 18. Aug. In der großen Ziegelei der Firma Ph. Holzmann & Co. zu Frankfurt brach heute früh Feuer ans, das starke Verwüstungen anrichtete. Der Entstehungsort war ein neuerbauter Brennofen, dessen Oberbau üodftänbig eingeäschert wurde. Auch wertvolle Maschinelle Einrichtungen wurden vernichtet. Daß Feuer übertrug sich auf drei Trockenhallen, die gleichfalls eingeäschert wurden. Auch viele Materialien verbrannten. Den erschienenen vier Feuerwehren gelang c8, daß Feuer zu lokalisieren. Ter Schaden wird auf 2—300000 Mark veranschlagt. Ttan vermutet, daß Kurzschluß die Entstehungsursache ist. ’":I 2d] Stimmer rui flircMwfe Uiminei'nioiaiwiflo atieiL flfüdnir.Jj 3 3i„,.Wobi Wiiliib eiiiflendiici, l tu. w vermieten. küttq-dori, Bmmej Velarer Wen 55. 11® l 2cvl. schöne ; ■Wanf.) z» vcr p michcr, Steinfti MJt Aan'.-Wvhu, Mimer, Habm., abnt rff- "ui luiiit ;>ub„ VStWs* dtäh pE_ .iiiniSdmmnen". ^schieden s ,'V0Ullui|q~5n Hurt! L oeeifluct, o* yOsram Drahflampen Unzerbrechlich Neue KornfrancK“ mit Beimischung von aus Gesichts trloitta W. 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Juni 1893 und dessen Ergänzungsbestimmungen füllen nachstehende Arbeiten in öffentlichem Wettbewerb vergeben lverden: Wcißbindcrarbciten: 2350 qm Rapputz und Abweißcn, 1040 qm Deckenputz auf Betondecken, 2765 qm Wandputz, 340 qm Zementputz, 1800 qm Anstrich von Dachschalung, Anstrich von 95000 kg Eisenkonstruktioncn. Schlosserarbcitcn: ca. 195 qm schmiedeeis. Fenster mit Sprossentcilung. Zeichnungen und Angebotsunterlagen sind während dec Dienststunden auf unserem Amt, Zimmer Nr. 2, einzusehen. Sic werden, soweit der Vorrat reicht, zum Selbstkostenpreis abgegeben. Zeichnungen und Angebotsformulare werden nach allSwärts nlir gegen Nachnahme versandt. Die Angebote sind verschlossen, mit entsprechender Aufschrift versehen, porto- und bestellgeld- frei bis spätestens Freitag, den 30. August 1912, vormittags 11 Uhr, bei uns cinzureichen, zu welchem Zeitpunkt die Eröffnung im Beisein etwa erschienener Bewerber erfolgt. Carl Stückratb ♦ Möbelfabrik Neubau Werweg 47 Vergebung vontzuellschürsungsarbeiten. Die Gemeinde Dorlar bat Quell'chürfungsarbeiten zu vergeben. AngcbotSformularc können gegen Erstattung der Schrcibgcbühr (50 vfg.) von dem Unterzeichneten bc zogen werden. Angebote werden biß Samstag, den 24. d. MtS, mittags 12 Uhr erbeten. Wetzlar, 16. August 1912. C“/, Der Krcisticsbaumcister. i ßerren Stärkewäfche 9 in unübertroffener Ausführung, vor- S nehmer matter Glanz, tadelloser Atz, ä keine rauhen Ränder, liefert die « :: :: amerikan. Oeuplätterei der :: :: Schwerhörige erhalten das „Otophone*’ 15 Tage zur Probe Persönlicher Besuch erbeten. Broschüre Nr. 18 kostenlos. Deutsche Otophone Co. Frankfurt am Main Bockenheimer Anlage 50 pt aus dem Giessener Brauhaus 'ßrauereifüllung empfiehlt Heinrich Zinn lei. 807 Giessen Steinstr.7 6 Henn sfe Pa. neue holl. PollhmM 10 -ick. ?ö H. M.mueholI.PollhmngtMrlO-t.Wsg. rtfinftc tnjl. Matjes 3 -tlk. 35 M. Ntiie Hiorinirrk bringt jtr auver Beilage''' >f .-^ve^tion ol Sieben- Die Vicfcrung der Sockel-Werksteine für den dtcubau deS Rcalgvmnasiums zu Ercseld soll in zwei Losen getrennt vergeben werden und zwar: Los I: Lieferung von 175 cbm karierten Werksteinen aus oberbesnfchcr Basaltlava für die Vorder- und Seitenfronten, LoS II: Lieferung von 130 cbm karierten Werksteinen miß Niedermendigcr Basaltlava für die Hoffront. Die Verdingungsunterlagen können beim Neubau- burcau deS Realgymnasiums (Architekt A. Bicbricherl. Erefeld, Uerdinger Str. 120, gegen Zahlung von 3 Mk. für jedes Los bezogen werden. Verfchlofsenc, mit Aufschrift versehene Angebote sind dem Sekretariat der Bau- Verwaltung im Ratbause zu Erefeld (Zimmer 55) bis spätestens am 31. August dS. Qß., oormitugS 11 Uhr, ein- zurcichen. Dort erfolgt um die angegebene Beil die Eröffnung der Angebote in Gegenwart etwa erschienener Anbieter. Vergebung von Bauarbeiten Die zur Errichtung einer Futterhalle und Abort- anlagen, Einrichtung von Stallungen und Ausstellungsräumen, sowie zur Herstellung der Einfriedigungen usiv. für die in Gießen auf der Hardt statt- findende landwirtschaftliche Kreisfchau notwen- digen Zimmer-, Dachdecker- und Schrcincr- arbeiten sollen iin Wege öffentlichen Angebots vergeben werden. Die Angebotsunterlagen, die gegen Entrichtung der Selbstkosten abgeholt werden können, liegen im Regierungsgebäude, Landgraf-Philipp-Platz 3, Zimmer 18, von 8 bis 11 Uhr vormittags, zur Einsicht der Interessenten offen. Offerten, mit entsprechender Aufschrift versehen, sind verschloffen und portofrei bis spätestens am Donnerstag, den 22. August, vormittags porter NWkb I^.Trankful U^n mag b( 7 ^l) unsere I^??onischen tzöl 4'nnKiiinneii j VvaT bt'm Lebe, |i^ltbcn suchen, s die üb t-Jj,,a|"' schon I I 1 noch ^utc i int ein t 60t‘ Wgj®«; l*Wniette A •»etS WÄ - Mietete1) Ä 5u'3°"ie ni 5ti,fn. ■'>iitw 1,1 ♦ Ausverkauf * Wegen bevorstehender Gcschäftsver- A legung nach Sclter*wcg 61 bietet sich für ▲ Jedermann Gelegenheit r vorzügliche Sehnhwaren r ▼ zn billigsten Preisen zu bekommen. Auf 5237 braune Hera-, Damen-u. Mer-Mel ♦ Z 15-20% Rabatt. Z Acltere Artikel zu jedem annehmbaren Preise. ♦ Geschäfts - Eröffnung. Ich habe Diezstraße 9?r. 6 ein LpezialgeM in Lesen und Herden eröffnet und führe nur bewährte Fabrikate erstklassiger Airmen wie: Funker & Rub Karlsruhe, Röder Darmstadt, ttrcfr Wertheim, Gibclshämcr Herde, Bürger Ccfcn, Schornstetu Aufsätze, Gasherde usw. ES wird mein Bestreben sein, meine Kundschaft in jeder Weise zusriedenzustellen und sichere ich prompte Bedienung bei billigster Preisstellung zu. Niemand versäume, vor Einkauf eines Ofens oder HcrdeS mein Lager zu besichtigen. 3776 A. Höß, Diezstr. 6. I Komme am Mittwoch, den 21. August lUClIlUUllll. zum 1W Markt nach Gienen mit einer grollen Ladung Blech-, Emaille- n. Zinkwaren und verkaufe diese zu staunend billigen Preisen. Ferner einen groben Posten Blech-, Draht-, Lackier- und Emu Ille waren Hf" 1 Stück 35 I’fg.. 3 Stück I Mk. "WX Bringe nur prima QualltütNware zum Verkauf. Erkenntlich an meinem hellblauen Preisschilde mit Firma: Blech und Gmaillcwarcnlager von Peter franko Lieferung Schlaflos. igkeit, die Kranke, Nervöle. Herzleidende so oft herunter- bringt. Mattigkeit, Avvent mangel, Stuhl u.Urin befient sich schnell, wenn man regel- mäßig Altbuchhor*t<-r ^larknprudel Stark- quelle trinkt. Schon nach kurzem Gebrauch dieses ovo züglichen HeilwasserS werden Männer u. Frauen feint wobltät. Wirkung empfinben der Körper kommt zu Kräften und die alte Spannkraft und Lebensfreude kehrt zurül Von zahlr. 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Innerhalb dieser Frist sittd dorlselbst Einivendungen gegen daS Projekt, welche sich ans Ansprüche ivegen Verlegung und Aendernng öffentlicher Wege, An- und Ztt- fohrten tiiif Grundstücke, Einfriedigungen, Wasser- und Vorsimverhältniffe usw., sowie die Herstellung von Schnh- vorrtchtnngen zur Sicherung gegen die auS dem Bahnbetrieb entstehenden Gefahren und L'iod)tcile beziehen, bei Meidung des AuSschlnffes schriftlich oder zu Protokoll vor- zubringen. Gießen, den 17. August 1912. GrotzherzoalicheS KreiSamt Gießen. I. B.: Freiherr Schenk. ’»w "5!Th, Ättgkm yc L.-^jn das sttchwo Ltnbe Mang zi Eidjen Shi^um, K L 4;?riaq von B- Ätcbm Arbeit, di bctncck.zuerst« Lucs Referat M fische Verlpstn^ i-i ffirb mit W Ljnntg nnden. Zue höheren Gute -'^'-mischen Bern Mr hat und dabei n Staat und Seme yln: .. ^Hessen ilt die Hvsaiicn, ^ealgMnal Staun) von 1890 bi lMhe höheren Bürger M sind, hinzu, so vc g zimi'ckcn tn btf ho «sinei, so ergibt sich km innerhalb der g hiHtrung Hessens i Em. - Während hn.'T der höheren S : 1 Million Einwoh st höheren Bürgerschi V Prozent zu gegeilt Mfilt. I M Jahre 1900 er L ;m Culjrc 1910 da< k i63 Prozent. — D M schüler im Jahrl Mr von 41,3 Prozet JOnt Jahre 1890 bei Kdbre 1910 aber : ■ut sind.- Tiefe h D Schulern besucht (t Itmet eine Zunahme p m Ärssen 21 1 2'ilxn Men sind die L^'tne eintzenchM de lir 1910, das ift bem Liern^hm bleiben, bo > rekt oder durch das 8unschv betreffend £ üuleil, llmiMnblung ''ger '.Initalien in tauliung durch Aufc l-oen bat. Ändern (jqgröijvr. "ur du- akadem p vielmebr noch fd kwerfiiütcii Studiere 1° 12 Prozent W in neun fahren, -J um h6 Prozent, w K'J zehnt rfl ^cr an Üniver p W Prozent mehr gc 'Ä 1871, d h. hv1 6081 0 o 9 3 0 O o 0< o o o o °o' o S o o o o o o o o 8« o o -