Zweites Blatt 162. Jahrgang Erscheint t»glich mit Ausnahme btf e-nntagL. Harbs, des Geheim sdwcibcrs und vertrauten Freundes Graften, in Steinbach i. O. erbaute Basilika, die als Scköscr Darmstabt aufgchmbcn und bann wieder neu worden ist. Nachdem unter den schwachen Nachfolgern Großen die kaiserliche Macht immer mehr schwand. solche von hergestellt Karls des crschieneir rn die tw „Eietz««er $eellluhleger Müller in Gießen. ♦♦ Der Evangelische Arbeiterverein beabsichtigt in diesem Jahre als Volks-Unterhaltungs- A b e n d ein Konzert zu veranstalten, gegeben von seinem gemischten Ehor unter Mitwirkung des Orchester-Vereins. Geleitet wird es werden von Musiklehrer D. Gernhardt und stattfinden soll cs am Sonntag, den 10. März in der Turnhalle am Oswaldsgarten. Näheres erfolgt demnächst im Anzeigenteile. Nächsten Samstag veranstaltet der Verein einen DiSkussionSabend über Unfallversicherung mit Herrn Grünig als Referenten. •• Stadttheater. Die Vorstellung am nächster Sonntag nachmittag bringt zum letzten Male die Post „Bummelstudcnten' bei kleinen Preisen. Cie steht in Zeichen beS Karnevals, dem auch insofern Rechnung gdrogci ist, als im Einverständnis mit dem Karnevalocrein der Be ginn ausnahmsweise auf- 4*/4 Uhr festgesetzt wurde, so da die Zuschauer nach Beendigung des KocnevalzugeS no bequem daS Theater besuchen können. Tie Abend-Vorstelluu. des kommenden Sonntags, ,Julius Gäfar', beginnt um Äebaftten frvtbthon unb Druckerei: BAuI» strotze 7 «troebinon und tlerlag 61. Äebahiorce^llS. rel.-Adr- Anzeigers irßen. Kloster Arnsburg gilt als das schönste Stück Gotik, das man kennt Als rein gotische Bauwerke wurden Dorgciährt: die Eliiavetcnkirche zu Marburg, das Straßburger Münster, die Katharinenkirche zu Oppenheim a. Rh., die Stadtkirchen Friedberg und Wiinpsen, Liebfrauenkirche in Mainz, Kirche zu Ober-Ingelheim und der Tom zu Köln, wobei der M ttukarten Ml «zwang. n 23.Febru Bauwerk aus der karolingiscktzm Zeit ist die im Auftrag Egin - Karls deS nis von 26 612 Mark erzielt, was bei einem Gefamtzufchuß des Staates nach dem Voranschlag für 1911 von 118 972 3)lart einer Ersparnis von über 22 Prozent gleichkommt.^ dem Stint der Forst- nnd Käme aldomiinev des Großh Hauses erscheint nam Abschluß der vervandlungc n des Ausschusses für Vereinfachung der Staatsverwaltung als Ergebnis im neuen Staatsbudget zunächst eine Verminderung der Cberförfterfldlen um drei, nämlich von 85» auf 82. Im ganzen sollen neun Oberförster stellen eingehen, drei von bicicn Sielten, Wimpfen, Worms und Lauterbach, werden in Affistentenstellen umgeivandelt. Auch eine Bereiniachung des- inneren Dienstes der Lokalsteilcn ist seitens der Rsgierung in nahe Aussicht gestellt worden. Ter Einnahmeüberfchus; aus diesen Kameral- und Aorftbomänen ist, wie Abg. Brauer als Bericht erftatter des Finanzausschuffes fcststellt, um 170911 Mark gegen das Vorjahr gestiegen und stellt sich 1912 auf 1262648 Mark Neben Ersparnissen :m Domänialbauwefen von rund 10 000 Maff rühren die Mehreinnahmen im ivesentlichen aus höheren Holz-- preisen und gesteigertem Fällungsetat her. Es sind 440 000 Festmeter gegenüber 433 000 im Jahre 1911 zur Fällung vorgc« eben und der Einheitspreis formte um 20 Pfg. höher, mit 10,20 Mark, veranschlagt iverben. Infolge des verhältnismäßig milden Winters scheint der Preis für Brennholz zurückzugehen. Da jedoch in den letzten Jahren in Wirklichkeit über den boj- gefehenen Voranschlag Fällungen von mehr als 20 000 Festmetern statifanden und infolgedessen die Ergebnisse aus 1911 den Voranschlag um 368 OOÖ Mark überstiegen, erscheint die veranschlagte Einnahme als zu niedrig gegriffen. Der Finanzausschuß hat nach dem eingehenden Bericht über die Berhanb- lungen beschlossen, die Gewmteinnahmen dieses Kapitals mit 6 27.3 750 Mark und die Gesamtausgaben mit 5 021 102 Mark zu genehmigen. Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberheffen gotische Baustil, .der sich in feinem Streben in die Höhe kennzeichnet, am strengsten durchgeführt ist. Später ist von Italien her der Barockstil in Deutschland eingedrungeu, dem der Rokoko folgte. Im 19. Jahrhundert lag die Kunst im allgemeinen darnieder, ein ausgesprochener Baustil wurde zu Ende dieses Jahrhunderts durch die Bauten der Darmstädter .Künstlerkolonie mit Erfolg angestrebt. Tie Vorführung von Gruppen und Landschaften machten den Schluß des sehr interessanten Vortrags, an den sich unter der Führung des Vortrabenden nächsten Sonntag ein Rund- gang durch Gießen zur Besichtigung kunstgeschichtlicher Bauwerke anschließen wird. ** Ter vom Naturheilverein Gießen im Saale des Hotel Schütz veranlaßte Vortrag des GcneralbirektorS G. Horst-Sieber aus Leipzig war ziemlich gut besucht. Rechts- auwalr Svohr hob hervor, daß die von dem Vortragenden gewahlicn Dinge die Kernpunkte des Kampfes bildeten zwischen den Anhängern der Schulmedizin und der Naturheilkunde. Hier aufklärend zu wirken und eine Bresche zu legen in die Ansichten der herrschenden medizinischen Schule sei von grundlegender Bedeutung. Der Vortragende sprach über Medizinaberglaube, Heilmittelunwesen, Impfung, Serrmttherapie und Ehrlich-Hata 606. Der Redner steht auf dem Standpunkte, daß die heutige Schulmedizin auf einem durchaus falschen, die Volksgesundheit und Volkswohlfahrt gefährdenden Wege sei, wenn sie lehre, daß durch Impfung mit einem Giftstoff irgend einer Rankheit vorgebeugt ober fie geheilt werden könne Es fei Zeit, daß dem Medizin- aberalauben und dem Heilmittelnnwesen gesteuert werde. Ter englische Arzt Dr. Jenner, der Erfinder der Kuhpockcnimpfung, habe der Menschheit einen schlechten Dienst erwiesen, und es fei unerhört, daß der Staat soweit gehe, Eltern zu zwingen, nötigenfalls mit Gewalt, wie dies in Frankfurt a. M. geschehen fei, die Einimpfung von Kälberlpmohe an ihren Kindern vornehmen zu lassen, die gegen die Blatterepidemie ga£ nicht schütze und in vielen Fällen den Grund zu Siechtum und Tod lege Eine große Zahl von Aerzten sehe auch die Nutzlosigkeit und Schädlichkeit der Schutzvockeninwfung ein und habe sich in den heftigsten Ausdrücken gegen sie ausgefprochen, darunter befänden sich Namen von gutem Klang, wie Schwenninger u. a. Die Wahrheit sei von jeher nicht auf der Seite der Masse gewesen, sondern nur von einzelnen vertreten worden, aber sie fei endlich doch zum Siege gelangt, lind kämpfen müßte ein jeder, der ein Herz habe für die Kinder, die doch nicht deshalb gepflegt und aufgezogen würden, nm der Gefahr ausgesetzt zu werden, die Gesundheit oder das Leben einzubüßen. Nickt eher werde ein Stillstand ui der Bewegung eintreten, bis die Forderung nack Beseitigung des Impfzwanges erfüllt fei. Gan; ähnlich fei die ganze Serumtheravie zu beurteilen: Kocks Tuberkulin, Behrings Heilserum gegen die Diphtherie. Pasteurs Hundswutimvfnnttel und endlich Ehrlich-Hata 606. Was das letzte Mittel anbelange, f > fei dessen Schädlichkeit durchaus nackgeiviefen. Die Sünden- saat lafie sich eben nicht durch medizinischen .sauber plötzlich weg- hcxen, dazu gehöre eine naturgemäße, ständige, längere Einwirkung, Eins aber habe diese Seraprobuhion erreicht, nämlich ungeheure Dividenden der betreffenden Fabriken, »vas nicht wundernehmen könne, wenn man überlege, daß ein Milogramm Ehrlich-Hata im Wette von 3,60 Mk. zu 23 000 Mk. verkauft wird. Die Chirurgie hält der Vorttagenoe für unnötig und verhängnisvoll, ba die „gelungenen" Fälle stets zu neuen gewaltsamen Eingriffen reizten, von denen cs häufig beiße: Die Operation ist gut verlaufen, aber der Patient ist geftoroen. Nach einer kurzen Pause beantworteten der Vorsitzende sowie der Redner einige aus der Versammlung gestellte Fragen, worauf die Versammlung ge* schloffen wurde. ♦♦ Unbestellbare Postsendungen. Bei der Ober- Postdirektion in Darmstadt lagern folgende Sendungen, deren Ab- enber vielleicht zu unteren Leiern wählen, als unbestellbar: IVost- anweEung über 6 Mk. vom 7 1. 11. Äufaabeom 1(111 UßonrC'i k von ider Willi. L-K takt i Hermann St«»F Ä-T tzS * J 5 0 «efjinfl- hh M letztes: beit! ■ Aus Sofien. Ter Bericht deS FinanjausschuffeS. bs. Darmstadt, 16. Fcbr Ter Finanzausschuß der * .löeüen Kammer hat seine Arlxiien beend'! und das Ergebnis I reiner Tätigtest in einer 79 Truckscsten umfassenden Abhandlung I nicbergckgt, die als Nr. 108 der Truckfachen der Zweiten Kammer I der stäube heute erschienen ist In der Einteilung des Vor- sitzenoen deS Ausschusses, Tr. Osann, heißt es, daß zwei bringlidv | fcirtgabcn des Staates, welck-e in der letzten Thronrede und in dem 5cnoort der Regierung zum Voranschläge 1912 als besonders £ wichtig dargestellt wurden, bis letzt iwck nicht gelöst werden fornttn : die Regelung der Be a m t e n b eso l dn n g und die Sch u l d e n t i l g u n g. Die Vorschläge der Regierung über Aen- beping der Besold»ngsordnung von 1898, die Aenderung der yttiigv der Lehrer, der Pensionäre, Witwen und Waisen sind bei | frertigfiellung dieses Berick res den Ständen iwck nicht zugegangen: bie <5?aupt- titigkcit. (Revision ber Rechnungen von Gemeinden, Kreisen unb Provinzen in die Lokalvcrnalttingsbehörbcn porgezogen, ba in l'Sicrem Falle der große Vorzug, der m einer, nad» einl)eitlut»en {6k'ichtspunkten aus>wübten Revisionstättgkeit enter durchaus un- cbJjängigen Zenttalbedördc liegt, verloren ^ingc und überdies lunch die Verleitung dieser Revüionsarbeit in die Lokalverwa! ' ta«gsbehörbcn eine inianziAle Erfpariris überhaupt nicht tu cr- 4 barten wäre Durd) bie im übrigen vorgesehene Rcorgannarion | 7 f|er Behörde wird im neuen Budget eine G. e 1 amterspar- Ijccr und Zur Reform des Militarstrasrecht?. Die Frage einer Reform des Militärstrafgesetzbudzes hat, fo wird uns aus Berlin gefchrieben, den Gegenstand von Erwägungcm der Heeresverwaltung gebildet. .Der Reichstag hat wiederholt den Wunsch geäußert, eiue Reform des gesamten Militärstrafrcckfts, des Beschwerderechts und >es chreugerichtlickien Verfahreirs gegen Offiziere in die Wege zu leiten. Nach einer Mitteilung d c s B u n d e s- rate? a» den Reichstag kann an eine Reform des MilitärstrafrechtS nicht gedacht werden, da das Militär- strafgesetzbuch eiue Ergänzung des bürgerlichen Strafgesetzbuches ist und auch das Strafensystem des Militärstrafgesetz buchs auf dem des bürgerlichen Strafgesetzbuches beruht. Au eine Umarbeitung des Militärstrafgesetzbuches kauu daher erst hcrangetreteu werden, wenn das Ergebnis der Reform des bürgerlichen Strafgesetzbuches vorliegt. Die Vorarbeiten für diese Umarbeitung sind indessen, soweit es nad) dem Stande der Reforin des bürgerlidien Lkras- gesctzbuches möglich ist, in die Wege geleitet. Tie Militä'- trasgerichtsordnnng, die erst am 1. Oktober 1900 in Kraft getreten ist, l/at fick in der Armee gut eingelebt, eine Reformbedürsttgkeit kann nach so kurzenl Zeitraum nicht zugestanden werden. Auch ein Bedürfnis zu einer Abänderung der Besttmmungcn des Beschwerderechts kann nick)t anerkannt werden. Auch liegt kein Bedürfnis vor, der Frage wegen Reform des el)rengerichttid)en Verfahrens gegen Offiziere erneut näher zu treten. in 3 Akten. k Gießen. der TchlM ten Ranges chen Numnicirl jr noch_^? rum u öanterJ Uhr N 1’1 Kreis Friedberg. Bad-Nauheim, 15. Febr. Um der Fastnachtsstim- Mund and) etwas Rechnung zu tragen, ließ unser rühriger Bildung Sverein heute abend im SprlldelHotel butri) das' ^Xhein- Maiiiische BcrbandSlhcaler, das hier seit Jahren schon ein gern gesehener Gast ist, R. Benedirs „Störenfried" aufführen. Die Wiedergabe deS neckischen Lustspiels war trefflich zu nennen und land ungeteilten Beifall. Es war dies der 7. und vorletzte Theaterabend des Bildungsveveins ui diesem Winter Im neuen BereinSjahre gedenkt inan die Zahl der Tltealcnrufführungen zu verringern, um tmfiir durct' Veranstaltung auff'lärender, belehrender oder Uitterbaltcirder Vorträge der anderen, seither vernachlässigten Seite der Volksbildungsarbeit auch Rechnung tragen zu können. — Jahr für Jahr kommen aus vielen Teilen Deutschlands und C öfter- reicht ^Nachrichten über die Abnahme des Eisvogels «Alcedo ispüxi. dieses >regen seiner Farbenpracht so herrlichen Jmvels unserer heimischen Vogelwelt. In vielen Gegenden ist er schon rächt selten geworden, aus manchen Gebieten bereits gänzlich versdnuunden. ES wird daher jeden Bogelfreund die Mitteilung interesiieven, daß der seltene Boael hier noch verhältnismäßig Zahlreich oorkoimnt, in einer väufiakeit, nne sie tvohl nur noch wenigen Landstrichen der Nachbarschaft eigen ist Besonder» am großen Teich und an der Ufa halten sich die Eisvogel noch gerne au* Spaziergänger, die von hier bcn Promenadenweg nach Jri.'dberg nehmen oder einen Gang um bcn Tech machen, können icpi täslip) die farbenprächtigen. Tiere beobachten. Ä Hungen, 15. Febr. In der gestrigen Gemeinde- ratssitzung erfolgte die endgiltige Annahme des Entwurfs und des Voranschlags zum Neubau des Bürger- und Volksschulgebäudes. Der Bau ist zu 105 000 Mark veranschlagt, er kommt auf die sogenannte „Pfanne" zu stehen und soll als Putzbau ausgeführt iverben. Tas Gebäude wird enthalten: sechs Lehrsäle, einen Sing- und Zeichensaal, eine Schuldienerwohnung und eine Wohnung für einen unverheirateten Lehrer. Das Gebäude wird mit Zentralheizung, Wasserleitung, elektrischem Licht und allen modernen hygienischen Einrichtungen versehen Im Kellergeschoß wird ein Schülerbad und nut besonderem Eingang ein Volksbad vorgesehen, das verschiedene Wannen- und Brausebäder umfassen wird. Dem Gemeinderat wird die hiesige Einwohnerschaft Dank wissen, daß er für diese zeitgemäßen Einrichtungen stimmte. Die Arbeiten zum Neubau ' werden alsbald ausgeschrieben und in Angriff genommen werden. Im Herbst 1913 soll die Einweihung erfolgen. o. Hungen, 15. Febr. Tie Vorstände der Weg- bezeichnungs-Ausschüsse der Zweigvereiue Hoherodskopf, Schotten, Laubach, Lich und Hungen des Vogelsberger Höhen klub s waren gestern hier versammelt, um die Markierung £8 ab-Wau hei in - Arnsburg — Lich — Laubach — Hoherodskopf festzuleaen. Ferner wurde die Markierung Friedberg — Altenstadt — Gelnhausen mit Anschlüssen besprochen. — Unser Schloßpark war bis vor kurzer Zeit dem Publikum allgemein zugänglich, im vorigen Jahr wurde der Zugang den Kindern nur in Begleitung Erwachsener gestattet, jetzt ist der Park ganz geschlossen und nur zur Zeit des Gottesdienstes für den Durchgang zur Kirche frei. Es ist zu bedauern, daß zu dieser Maß- : regel gegriffen werden mußte und man hofft, daß mit dem : Fwihjahr wieder die Tore geöffnet werden. Tas Kinder- und Kinderwagenverbot mag evcntl. aufrecht erhalten werden, auch bringe man Beschädigungen jeder Art ohne Rücksicht zur Anzeige. Unter den Verbesserungen in der Umgebung des Schlosses sei besonders die Rekonstruktion des alten Ziehbrunnens im Schloßhofe hervorgehoben. — Auf dem G u t s h o f e G r a ß bei Hungen finden in diesem Jahre durck>greifende bauliche Veränderungen an Wohn- und Wirtschaftsgebäuden statt. Kreis Alsfeld. G. Alsfeld, 15. Febr. Ein neuer Industriezweig wird sich hier austun. Zpenglermeister Schmidt hat eine sehr praktisch Milchkanne mit patentiertem Verschluß erfunden. Er beabsichtigt die Milchkannen sabrikmäßig herzustellen. Mit dem Bau der Fabrik wird bereits be- gonnen. "(Hessen) an E. M. Hoppe in Schwerin L M.; 1 Postanweisung über 1,40 Mk. oom 14. 11. 10, Aufgabeort: Gießen 2, Empfänger und Bestimmungsort unbekannt: 1 Postanweisung über 5 Mk vom 5. 11. 10, Aufgabeort .Ulrichstein, Empfänger üuü) Bestimmungsort imbekannt: 1 Postanweisung über 13 Mk. vom 12. 4. 11, Aufgabeort: Grünberg, an Kantinenverwaltung 2. Bat. 1. Garde-Regt. z. Fuß in Potsdam; 1 Postanweisung über 4 Mk vom 12. 4. 11, Aufgabeort: Gründer g an Küchenverwaltung 2. Bat. 1. Garde-Regt. z. Fuß in Potsdam: 1 Postanweisung über 2,10 Mk. vom 23. 1. 11, Aufgabeort: Schotten, Empfänger und Bcstiminnngsort unbekamrt; 1 Postanweisung über 19,80 Mk. vom 28. 2. 11, Aufgabeort: Friedberg (Hessen), Empfänger und Bestimmungsort unbekannt: 1 Postanweisung über 3,60 Mk. oom 28. 3. 11, Aufgabeort: Alsfeld (Hessen), Empfänger und Bestimmungsort unbekannt; 1 Postanweisung über 1,15 Mk. vom 1. 3. 11, Aufgabeort: Gießen 1, Empfänger und Bestimmungsort unbekannt: 1 Postanweisung über 40 Mk. vvm 20. 3. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim, Empfänger und Bestimmungsort unbekannt; 1 Einschreibbrief vom 20. 6. 11, Aufgabeort: Gr o ßen-Linden an Frau C. Brandenburg in Hamburg; 1 Einschreibbrief vom 18. 7. 11, Aufgabeort: Bad- Nauheim an General I. Maudriko in Petersburg; 1 Einschreibbrief vom 6. 7. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim an Llgust Römer in Frankfurt a. M.; 1 Einschreibbrief, Inhalt 20 Kronen, vom 17. 7. 11, Aufgabeort: Bad-Na uheim an Frau K. Ferstel in Wien; 1 gewöhnlicher Brief, Inhalt 1,20 Mk., vom 4. 8. 11, Aufgabeort: Gießen 2, an iüe Geschäftsstelle des General-Anzeigers in Frankfurt a. M. Die zur Empfangnahme der Gegenstände Berechtigten müssen sich binnen 4 Wochen bei der Ober-Postdirektion melden, wiorigenfalls die Postanweisungsbeträge und die in den ©enbungen enthaltenen ober durch Versteuerung des Inhalts erlösten Geldbeträge der Postunterstützungskaffe überwiesen, die Briefe aber vernichtet werden. Landkreis Gießen. — Dau bringen, 15. Febr. Der Turnverein Daubringen, gegründet 1895, und seit dieser Zeit dem Gaue Hessen angehörig, bekam auf dem diesjährigen Bezirkstag das Bezirkswetturnen des 2. Bezirks vom Gaue Hessen übertragen. Ter Tag des Festes wurde auf dem fGau turn tag der fünf Bezirke auf einen Sonntag bestimmt. — Samstag abend wird im Turnlokal eine Kappensitzung iabgehalben. = Steinbach, 15. Febr. Am Sonntag hielt im Saale des Gastwirts Görlach der Gesangverein Germania sein Wintervergnügen ab. Der Präsident eröffnete bte Unterhaltung mit einer Ansprache. Es folgten dann abwechselnd die komischen und die Liedervorträge, die mit großem Beifall ausgenommen wurden. Zum Schlüsse dankte der Präsident allen Mitwirkenden. Ganz besonders dankte er dem Dirigenten Lehrer Eberle. Ein Tänzchen hielt die Anwesenden noch einige Stunden in fröhlichster Stimmung beieinander. = Stockhäuserhof, 16. Febr. Die goldene Hvchz-eit feiert heute der Landwirt und Agent Konr. Rohn mit seiner Ehefrau Katharina. Beide sind noch frisch und gesund und gehen in der Arbeit noch keinem Jungen aus dem Wege. b. Mied-er-Bessingen, 15. Febr. Tie hiesige Ge- meiudejagd, die seither 650 Mark kostete und sich über 20 Jahre ununterbrochen in den Händen von Gießener Jägern befand, wurde heute an Herrn R e i ch a r t aus Bad- Starkenburg und Rheinhcfseu. bs. Darmstadt, 15. Febr. In der heutigen Sitzung der Stadtverordneten wurde beschossen, 21100 Mars für weitere Not st an ds arbeiten aufzuwenden. Die Stadt wird sich an der in diesem Jahre in Düsseldorf stattstnden- den Städteausstellung beteiligen. Es sollen große Photographien und Zeichnungen des Städtischen Schwimmbades, der Eleonoren- unt> der Liebigschule ausgestellt werden. Bon der Bürgermeisterei wurde vorgeschlagen, drei Vereinen, die sich die Bekämpfung des übermäßigen Alkoholgenusses zur Aufgabe gemacht haben, oic Summe von je 25 Mark zu überweisen. Tie Stadtväter bekundeten aber ihre Sympathie für diese Bewegung dadurch, daß sie je 50 Mark bewilligten. Bei der Errichtung eines städtischen Gebäudes am neuen Hauptbahn Hof soll auch ein Zierbrunnen aufgestellt werden, der 7400 Mark erfordert. Diese Summe wurde von einem Wohltäter zur Verfügung gestellt, der nicht genannt sein will. Hessen-Nassau. w Frankfurt a. 9JL, 15. Febr. Heute früh durch- schnitt sich in dem Hause Kronprinzenstraße 38 der Hausbesitzer Heinrich Lehmeyer den Hals, öffnete vorher beide Pulsadern und brachte sich sonst noch Schnittwunden am rechten Vorderarm bei. Er stürzte sich dann auS seiner im ersten Stock belegenen Wohnung auf die Straße. Der Tod war sofort eingetreten. Landwirtschaft. Friedberg, 14. Febr. Landwirtschaftliche Versammlung. (Schluß.) Von größtem Interesse für die Landwirte waren die Ausführungen des Sekretärs Tr. Hamann- Darmstadt in seinem Vortrag über den K a r t o f f e l b a u. Tie Lairdwirtschaitskammer hat seit 1906 ein ausgedehntes Versuchswesen eingerichtet; durch die Düngungsoersuche unb Sortenbau versuche haben bie Versuchsstationen in Hessen bahnbrechenb gewirkt. Zweck unb Ziel der Sortenoersuche ist, bie ertragreichsten Sorten aus^uprobiercn unb burch zweckmäßige Bobenkullur unb Düngung bte Erträge zu steigern. Ta nicht iebc Sorte sich für alle Plätze eignet, so ist die Auswahl schwierig, diese muß nach den Bodenverhältnissen unb bent Klima getroffen werben. Hiernach muß bas Versuchswcsen immer mehr ausgebaut werden, es müssen Bezirke gebildet werben, bie sich nach Klima unb Bobcn- beschchsenheit gleichen. Falsch ist es, ohne weiteres neue Sorten als Saatgut zu beziehen. Bei bestem Boben unb kräftigster Düngung wirb wohl auch einmal ein guter Ertrag erzielt, aber bann geht er zurück. Vom wirtschaftlichen Standpunkt muß man Sorten wählen, bie große Mengen liefern unb sich gut verwerten lassen. Vorversuche finben seit Jahren, auf den Versuchsfeldern bei- Versuchsstation bes landwirtschaftlichen Instituts Gießen unter Leitung des Professors Gisevius statt. Tie Kartoffel-Versuchsstation in Berlin arbeitet seit Jahren mit großem Erfolg, 25 Versuche mit Kartoffeln finden statt, es handelt sich nur um, Sorten, mit höchsten Erträgen. Tic große Zahl der Kartoffclsorten ist bedauerlich, es zeigt sich hier die Sucht nach Reklame. Eine beschränkte Anzahl Sorten wirb bei ben lanb- wirtfchaftlichcn Versuchsstationen geprüft. In Betracht gezogen werben: Klima, Bobeuverhällnisse, Zweck ber Verwendung bet Kartoffel, Geschmack bes Konsumenten, Farbe bes Fleisches unb Form bes Knollens, ferner Speisekartoffel ober Fabrillaitoffcl. Die gelbfleischigen Kartoffeln sinb meist nicht so wiberstanbsfähig, auch nicht immer die wohlschmeckendsten. Das Ideal ist: große Knollen, ovale Form, platte Augen, großer Stärkegehalt, niedriges Kraut, Haltbarkeit unb Wohlgeschmack. Die Erträge an Kartoffeln sind bank ber großen Bemühungen von 100 Zentner auf dem Hektar auf 140 im Durchschnitt gestiegen, bies geschah burch Sortenwahl, Düngung unb Bobenauswahl. Eine weitere Steigerung durch bessere Bodenbearbeitung ist zu erstreben, wir sind noch lange nicht an der Grenze der Leistungsfähigkeit angefommen. Redner teilt bann einige^ Ergebnisse ber Kartoffel -Versuchsstationen mit. Die hessischen Stationen zeigen als bie besten Sorten Böhms Hassia, Vater Rhein, Böhms Erfolg im 1. Jahr 1906, bieselben Sorten auch im 2. unb 3. Jahre, als 4. kommt dazu Geheimrat Haas unb als 5. Jnbustrie. Letztere lieferte 120 Ztr. vro Hektar. Die Spätkartoffeln liefern natürlich höhere Erträge als die frühen Sorten. Tas Durchschnittsergebnis von 1906—1908 war: 1. Hassia mit 158 Ztr. pro Hektar, 2. Vater Rhein, 3. Böhms Erfolg, 4. Geheimrat HaaS, 5. Industrie, 6. Uv the bäte unb als letzte Ella. Schon 1909 rückt Jnbustrie an 2. Stelle, 1910 steht Woltmann 34 an 1. Stelle, an 2. Obenwälber Blaue (diese hielt sich auch im trockenen Jahr 1911), 3. Industrie, 4. Vater Rhein (stellt große Ansprüche an Feuchtigkeitsgehalt des Bodens). 1911 steht die Jubeltartoisel mit 188 Doppelzentnern an 1. .Stelle, bann kommt Obenwälber Blaue unb Woltmann. Im Durchschnittsertrag steht obenan Vater Rhein mit 140 Ztr., Jnbustrie mit 136 Ztr. Hassia steht üntcr 16 Versuchen neunmal an 2. Stelle. Eine ber besten Sorten ist noch Up the bäte. In Berlin sind die Ergebnisse ähnlich. Als frühe Sorten sind aut Kaiserkrone, Schneeglöckchen. Im Institut Gießen hat 1910 Obenwälber Blaue bcn höchsten Ertrag. Ella hat sich bebeutenb gebessert unb ben Ertrag gesteigert. Eine neuere gute Sorte ist Ismen«. Mittelfrüh sinb Fürstenkrone und Luzia, mittelspät ist Gertrud, die in Gießen sehr gilt abschnitt. Wirtschastskartoffeln sinb Jubelkartoffel unb Fürst Bismarck. Tie Versuche ber Laub- wirtschaflskammcr zeigen immer eine Böhmsche Züchtung an erfter Stelle. Die Ausführungen bes RebnerS sanben sehr lebhaften Beifall. Nach der Aussprache schloß der Präsident des Landwirtschaftlichen Provinzialvereins, Oetonomicrat Schlcnke-Friebberg, mit Dankcsworten an ben Rebner die sehr anregenb verlaufene Hauptversammlung. Gericht-saal. X. Hanau, 14. Febr. E i u Irrtum der Geschworenen. Im November v. J§. halte sich vor dem hiesigen Schwurgericht der Schlosser Max Schmidt au« Jena unter der Anklage des w i f f e n t l i ch e n Meineids zu verantworten, den er als Zenge in einem Strafverfahren gegen einen Landwirt anS Kilianstädten geleistet haben sollte. Der Wahrsprnch der Geschworenen lautete auf ,schnldi doch nahm das Gericht cuif Grund eines sich auf § 317 der Strafprozeß- ordnung stutzenden, einstimmig herbeigenihrten BeichlusieS einen I r r t u n, der Geschworenen zum Nachteile des Angeklagten an und verivieL die Strafsache znr nochmaligen Verhandlung vor das nächste Schwurgericht in Hanau. Heute, in der erneuten Ser- hanblung vor dem Schwurgericht, erfolgte Freispruch. Kleine Cagerchronik. Die Stabt Leipzig beschloß ben Neubau des Alten «tadttheatcrs auf seinem bisherigen Platze. In Palermo stürzte sich in einem Anfall wahnsinniger Eisersucht plötzlich die Bankicrssrau Guameri aus ihren Mann, tötete ibn unb die vier Kinder durch Veilhiebe, sprang bann auö bem Fenster unb blieb bewußtlos liegen. Sie würbe ins Hospital überführt. AiS Valencia wirb gemeldet: Auf der Straße von P i a s c c n t ist gestern eine Pulverfabrik in bie Lust ge u *gen Zwei Personen wurden getötet unb vier schwer verletzt. In Nemsure Top. Seine ct Marne, wurde eine Witwe unb ihre 18-iährige Tochter verhaftet. Sie batten in den letzten drei Jahren drei Kinder der Tochter bald nach der Geburt ui eine verlayene Kapelle auf dem Friädhof ausgesetzt unb dort umkommen lauen. Briefkasten -er Ne-aktion. (Anonyme -lusragcn bleiben unberücksichtigt.» R. L. Tie Karte kostet 30 Psg. gewicht Mk. 42—00 88-00 32—81 75—81 49.00-61.03 63.00-65,00 48.50—50.00 62.00—63.00 50.00-52.00 68.00-66.00 49.50—61.00 62.00—64.00 Meteorologische Beobachtungen der Station Siehe». Febr. Wett« 1912 14. Höchste Temperatur am Niedrigste „ , Mk. 102-108 93-102 85—92 78-80 61—66 65-60 50—54 43—46 Vollsieischige Schweine von 8t—100 kg Lebendgewicht ........ VoUiteifchlge Schweine unter 80 kg Lebendgewicht......... Voltsteischige Schweine von 100—120kg Lebendgewicht........ Voüsteliclnge Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht........ Kälber« Feinste Mastkälber .......... Mittlere Masl- und beste Saugkälber .... Geringere 'JJIaft- und gute Saugkälber . Geringere Saugkälber......... Schate. Stallmasifchase: Mastlämmer und jüngere Mastharnmel . . . Weitere Maslbammel, gut genährte junge Schafe und geringere Mastlämmer....... Schweine. 11 Marburg, 16. Febr. Nach einer Pause von länger oll drei Monaten wurde heule zum ctflenmale wieder ein Schweine- markt abgehalten. Während man im letzten Herbste für 8 bis 12 Alk. ein Paar Ferkel kaufen konnte, wurden heute 35—40 Mk. verlangt unb gern bezahlt. Kleinere Läufer kosteten 70—80 unb größere 90—120 Mk. das Vaar. Tie vor einigen Wochen gestiegenen Preise für Schlachtsanen sind feit einer Woche wieder gefallen. Zugetahren waren rund 400 Schweine. kirchliche Nachrichten. Evangelische Gemeinde. Sonntag, oen 18. Februar, E st o mihi: Kollekte für die kirchliche Verforgnng der evangelifchen Teutfchen im Ausland. Gottesdienst. 3n der Stadtkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer D. Schlosser. Vormittags 11 Uhr: Kmderkirche für die AlatthäuSgemeinde. Pfarrer D. Schlosser. Abends 5 Uhr: Pfarrer Schwabe. Abends 8 Uhr: Verjmnmlung der konfirmierten männlichen Jugend der 'MatthäuSgemcinde. Dienstag, den 20. Februar, nachmittags 4 Uhr, im Matthäu»- faal: Frauenmissionsverein. Aiittwoch, den 21. Februar, abends 8 Uhr: Vereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der AlarkuSgemeinde. 3n der Zohannerkirche. Vormittags 91/, Uhr: Pfarrer B e ch I o l S h e i m e r. Vormittags 11 Uhr: Kinderkirche für die Lukasgemeinde. Pfarrer Bechtols Heime Slbends 5 Uhr: Pfarrafsistent Schorlemmer. Abends 71/, Uhr: Vereinigling der konfirmierten männlichen Jugend der LukaS- und JohanneSgemcindc. Mittwoch, den 21. Februar, abends 6 Uhr: 1. P a f f i o n S a n d a ch t. Pfarrer B e ch t o l S h e i m e r. Donnerstag, den 22. Februar, abends 7". Uhr: Bereinigung der konfirmierten weiblichen Jugend der Joljanneügememde. Samstag, den 23. Februar, adeuds 6 Uhr: Bibelkranzchen für Schüler höherer Lehranstalten. biS 16. Februar = 4- 6,1 * C. .15. r - 4- 0,2 * C. ^0 Ztr. an st, 3as Geichattsleden wichtiger Gesetzesbestimmungen, statmischer Notizen, Porlotarise, Zinstabellen usw. Durch den Inhalt bet Katalogs wird die führende Stellung der Firma Rudolf Mosie auf dem Gebiete des Annoncenweseus aufS neue bargetan. Katholische Gemeinde. Gottesdienst. SamStag, bcn 17. Februar: Nachmittags um 6 Uhr unb abends um 8 Uhr: Gelegenheit zur heil. Beicht. Sonntag, den 18. Februar, Sonntag D.» i » q u a q e f i m Q : Vormittags von 6'/, Uhr an: Gelegenheit znr hl. Beicht. , Mi» 7 Uhr: Die erste heil. Alesse. , um 8 Uhr : Austeilung der hl. Kommunion. , um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. , um 11 Uhr. Heil. Messe nut Vredigt. Nlllitärgottesdieiist. Nachmittags um 5'/, Uhr: Ehristenlehre, darauf sakramentalrsche Bruderfchafls-Audacht. Abends um 8 Uhr ist DefeüenvereinSabend. Ain Mittwoch »vird vor der hl. Messe um ?'/, Uhr die geweihte Asche ausgeteilt. Freitag um 6*/, Uhr ist Jastenandacht. Märkte. le.Frankfurt a.M. Di ehh af-Marktb eri chk vom 16.Febr. Auftrieb: 7U Rinder, banmtec 8 Ochsen, 0 Bullen, 62 Küh« und Färsen, 966 Kälber, 2v0 Schafe, 1713 Schweine. Preis für 100 Pst. Lebend- odjlat’t. $d« tjn da? Ge londwirischaf' flif;n/2inben. p Dagnermei! tib auSgelch'ed jhn in. in Kl (Iitßrn, drn -—i fit ArKicb 5 ^ngt zu den eente Aaumaiei 15 DM Sii>a 9 ß hun ien oder Z W Zentner 3e jungen ooei ridi veranschl. HD Zentner 6 tagen oder Stat 8 cbm reinen 15 cbm Basalt 20 cbm 'Nolt Tie Uieferungc iiricn erbittet v Wh versehen, , rmtttaflv 11 Uhr Liltz den 15. p K. Bek Dir verlaus I larunter datz Hai ■ nü 6.6 Mir. Vän Tao Holz I I Pisten Hard un * tum 22. Fcb M den 16. ßliriilicl Hol Mlidi Solm , Sreitflfl, den Srtunmcnfunn 1 A. Xutzhoh ^»buche: 3 Nm -4cii unt Wt: 1 Nm. Bri r-HT‘ka8'.bci VJ-' Hobemoln WsHainbuchen HManCtt ui Nutzhi ||^A0»«rdtag, komme ■ «Qerung: U. b Gichr: a iMnialb: BZ Um *untt6°Ufl Petanoen in. J 'hfcj «röb 1 bet ®#wöOiunflP In ßcbnttl ber 1 ßchtb HiMm.l.srl 10 3 1 10 Windrichtung Windstärke | E 2 NNW 2 WSW 15 '51,7 44 15 ■ 52,7 1,5 16.j •54 0 2,1 JmAlfer ist man empfindlich. RsrcH ist eine Erkaltung da und die Stimme ist öfter belegt und heiser als frei. Da# lästige Gefühl der belebten Stimme vergeht, sobald man ein »y ybert - Tabletten zu öicd nimmt, die immer zur Hand seüi müssen und in allen Apotheken 1 Mark pro Schachtel kosten. Bei Erkältung lindern lie den Hustenreiz and bringen den Katarrh schnell zum Schaudern Niederlage In Gleesen: Pelikan-Apotheke, Kreuz2. l - R? 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In das GenosieaschastSregister wurde bezüglich h«S landwirtschaftlichen Konsum-VereinS e.G. m.u.H. iu glein-Linden eingetragen: Wagnermeister Konrad Lotz ist auS dem Vor- •lanb auSgeschteden und an seiner Stelle Philipp Sinn III. in Klein-Linden gewählt worden. 11 den, 1 >5* llen- Sif k? et»er^? & M Otudoli getan. m übertrifft an Wirkung viele oft lange auf onaer gehaltene andere Marken, da stets.mich. ue5 LeMtral-Droaerte.Schulftr. ler. MalihäuSgemrr.'i I D. Schlolstt f nieden männlife 62.00-eu le von länget a reinSchwei- l Herbste iür 8 > Feinster vegetabiler Butter-Ersatz Sanella KaDdßlmilch-filaiizeD-Bolter-MargariDe. !M äC?» A-fc "in bti$ö F ^Suiamnlcn'tunft bei dem obersten Steinbruch an der Cbenoicfc. Tas Eichenholz wird zuerst verkauft. Anfang icS Fichtenverkaufs im Fichtenpracht an der Markwiese. Waldgirmes, den 14. Februar 1911. Der Bürgermeuier: Bernhardt. He**i*ch. Baaernkü*«- 60 St. 3 M. 708 Feinmter HarzkHee 1OO2t.2 M. ab hier U-Nachn. (5. W. W. ^Sracl, Cassel. 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Borbrucke zur Anmelbung ünb bei uns — Zimmer 2 — erhältlich, wo auch weitere Auskunft auf Wunsch er- teilt wird. 5^2 Die Anschaffung und Haltung zweier Saklorfiicn, Simmentaler Rasse, ist vom 1. Avril dö. IS. ab neu zu vergeben. Die Bedingungen hierfür können auf unserem Sekretariat — Zimmer 15 — eingeseheu werden. Mit entsprechender Aufschrift versehene Slugebote sind blS spätcstcus 2«. Februar, vormittags 11 Ubr, bei unS einzureichen. ___________________________ Mllitc $cUniitmoifiungrn ötr Staöt Sirfitn. Betreffend: Die Anmeldung unsaUvcrsicherungsplltchtiger Betriebe und Tätigkeiten. DaS ReichsveriichermtgSaml bat die Frist zur Anmel düng von Betriebe» und Tätigkeiten, die erst die NeichSvertichcruugsorduung der Uiisallvcrsicherung unterstellt, acmaft Artikel 49 des Emführungs-Geseves zur Reichsversicheruugsordnung auf die Zeil biü zum 15. März 1012 feimefeut. . . v , Nach der genannten Gefehesvorschriit tu icbcr Unter nebmer eines der Berücherung unterliegenden Betriebes oder von Tätigkeiten zur Aniiielbiing ücvpindnct. Die Aiimelbung muft enthalten bic Angabe des Gegen ftandeo des 'Jkmebeö und seiner Art sowie die Zahl der durchschnllltich bat in beschäftigten Personen. Anmelbevtlichtig fmb bic gemän 8 53< der ReichSver ücheruiigsorbnung vom 19. Juli 1911 der rcichsgesctzUchen Unfallversicherung neu ober erst in vollem Umiaua ver sichcruiigspflichtig gewordenen Betriebe und Tätigkeiten, nämlich: 1. Apotheken. Dor beste Beweis für die Vorzüge der Sack’schen Fabrikate. 5. Betriebe von Badeanstalten, . . 6. gewerbsmäftige Binncnfiftöcrci--, ,Fischzucht', Teichwirt» schäfts und lLisgewinnungSbetriebe, daü Halten von Fabrzeuaen auf Binnengcwancrn, aewcrbsinäftige Fahr, Reittier und Forst wartei Gieftcn I, Förster Brück, Rödgen. 1339 Fichtendcrbitangen mit 92,1/7 Fm., o Wetgtaunen derbstangen mit 0,62 Fm., 150 FichtenreiSstaugen mit 2,17 »m, 1 Rm. Fichtenscheiiholz, 33 Rm. Klcernkiiuvpclholz, 18 Sim. Fichtenknüppelholz, 9,2 Rm. 5ticicrnstockholz, 29,7 Rm Fichtensiockholz, 1100 Wellen Eichenretsig, 510 Wellen Ktefernreisig, 870 Wellen Fichtenretsig. Die Zusammenkunft ift aut der Strafte nach Rödgen an den Lchicnwicscn. _______________________B^/» den Wagen der städtischen Straftcnbabu wurden in der Zeit vom 1. bis 3L Januar d. I. nachfolgende Gegenstände gefunden: 2 einzelne Herrenhandschuhe, 1 Baar Herrcnhand- schuhe, 1 Paar Mtlitärhandschuhe, 1 Damenschirm, 1 Violinbogen, 1 Kinderspazierstock und 1 Federtasche. Die Sachen können auf dem Bureau des Elcktrizitäts werkeS und der Straftenbahn, L'aönitrafte 28, Zimmer Nr. 4, in Empfang genommen werden. Ttädt. Wohnungsnachwcis Gießen, «ftcrweg v. (SS sind zu vermieten: , 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von zehn Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 1 Wohnung von 8 Zimmern, 7 Wohnungen von 5 Simmern, 1 Wohnung von 4—5 Zimmern, 4 Wohnungen von 4 Zimmern, 1 Wohnung von 3-4 Zimmern, 1 Wohnung von 3 Zimmern und Kammer, 6 Wohnungen von 3 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern und Kabinett, 3 Wohnungen von 2 Zimmern, 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, 9 'nöblierte,Ztinmer, 1 Zimmer uim Ausbewahren von Möbeln. 2 Werkitätten, 3 Laden, 1 dreiitöck. Lagerhaus nut BferdestaU und Heuboden. Zu mieten gesucht: 1 Billa von 10 Zimmern, 24 Wob nungen von 2-8 Zimmern. tftädt. j/rbeitsnacfiu)eis giessen. Asterweg v. (S9 können eingestellt werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Zchmled, 1 Schuhmacher, 2 Lchreiner, 1 JYrtfeur, 1 Fabrbursche. 1 Pferdeknecht, 1 Hmisburfche 'Radfahren, 2 Dien'tmädchcn . Lehrlinge: 1 Bäcker, 1 Sattler und Tapezier, 1 Schreiner, 1 Glaser, 1 Schuhmacher, 1 Maler und Sadb.r6ei auswärtigen Arbeitgebern: 2 schreiner, 1 Schmied 1 Schneider, 1 luna. Gartner, I 2 Maschinenschlosser. 1 Glaser, 1 HauSburiche, N) Erd- [ arbeiter, 1 Tienumädchen. Lcbrlinge: 1 Schreiner , , stzast- und Schankwirtschastsverional: Kuchen- und Zimmermädchen. I '2' Schlosier und ,'uiüaüatcure, 1 jünger. Schneiden i TapIziercr, 2 2Bdclmacher, 1 Glaser, 1 Schmied, 1 »üfer, 2 Former, 1 Ltzuhmacher, 1 Guftrohn leaer, 2 Metzger, 1 Muller. 2 roengler, 2 Backer. 1 Heizer und Maschinist, Maurer. Auurcicher, Lackierer w Wciftbinder. laubwirtschaftl. Arbeiter, Hausburschen, Laglöhner. 1 Lagerarbeiter, 1 Burcaugehtlie, Putz, Wasch I U n **e bt hrnöc:1S au - u. Maschincnschlosier, Mechaniker, Elektrotechniker. Kaufleute. Schreiber. ------ , ®aft= und SchankwrrtichaftSvcrsonal: 1 Bufi-'ner i Kellner, Aushilfskellner, Zäpker. , Pappelholz. uns “"’'ccnt n*j'c’ ixUet« Sörauerci am Zubakd zwischen Harb nnd Eisenbahn. Offerten werden schrtstlidi nb zum 22. Februar abends erbeten. Lich. den IG. Februar 1912. D h Fürstlich Solms-Lichischc Rentkammer. holzversteigernng. rürstlick Solmsische Lberförsterci Hohensolms. Freitag, den 28. Februar, Distrikt Psaffenmark. Zusammenkunst 10 Ubr vormittags nn Svrtngercigrund. A. Autzholz. (Piche: b stamme mit 1,9t) Fftm. Hainbuche: 3 Rm.Nutzrollcn. 11- Brennhole. Buche: A Rm. Scheu und Prügel. bO Hdt. Wellen, 16 Rm. Stöcke, piche: 1 Rm. Prügel, 0.5 Hbt. Wellen. . Samstag, den 24. Februar, ans dem oberhalb des LrteS HobensolmS belegenen .He lkocvvel 20.) Hdt. »rima Hainbuchen «chiagwellcn. Berkaus 11 Ubr vor- liiltags an Lrt und Stelle.___e_±. Nntzholzverfteigerung. Donnerstag, den 22. d. MtS., vormittags 10 Ubr infannenb, kommen tm htesigen Gemcindewald zur Der- bi6CT^i»«: Distr. Bannhardt, Klöppelstrauch. und ßninbroalb: B Stämme mit N i^stm-, barunter ewige lu SdirelncrloU «ceinnet. 2. »itzic- Dl!«. Sichtennrncht m6 «InubStoof : 145 etnngen I. SU 330 Stengen II. SU io sehen erregendes iooeho' Stehkragen Umlegkragen etciumkdfrofltn moberne Fusion, teils 4-fach Leinen, alle garant. 4 • fach Serie I: 3 Stück 50 Pfg. .Serie II: 3 Stück 95 Pfg. Alle Weiten b. 4/ cm (■leimen, Bahnbofstr. 14 in '. 323 Plockstr. nach Mass Reichhaltiges Lager in deutschen hsehen Stoffen. StetsEingang-von! fltv ftf^1 Loll.^ähligeö Erscheinen erwünscht. Trr BorÄ.id Mein Sonderverkauf bietet Ihnen beste Gelegenheit für 622 LS° 0 weiss, schwarz, Lack und Chevreaux W. Herbert Marktplatz 2 Zum a,G /. Geschäfts-Eröffnung Verlangen Sie nur: [b”/H M weise m. zurück. und Dosen. Bahnhofstrasse Ecke Wolkengasse Vertretung von 185 Schmalz!». »""SS 58 Feine süsse Weissweine per Liter Mk. 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