1 Knorr- Hafermehl und
, Reismehl
162. Jahrgang
Dritter Blatt
Kl. 13
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Die Pilgerfahrt einer §rau zum Tschadsee.
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üiqan be4 Deutschen und Cdcireirhilcben LtwerbandeS die erste Ltn e in der standinen ivintrifporthcben Publiztsttk errungen und nut lene» vorne etctnielen Bahnen dient „Der Printer", roie bisher der großen fponlidwn Lache.
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Sahrocrtehr nach auswärts.
♦ Gieren, 16. Jari.
Die ^Wietzener FamMenblSNer" werben dem ,Anzetger" etermal wöchentlich deig-legt, bat „Hrdsblatt für tei Kr
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|tebafh»n. E^vediNon und Druckerei' 8chul» fhaB< 7 tjpfömon und Lertag 5L •Uöahwn: 1 HL Trl.-Ad ro Anzeiger «Lietzen.
danken ihrenWeltruf dem hohen Mährgehalt, der leichten Verdau- ichkeit und der gewissenhaften Auswahl des Rohmaterials.
vücherlisch.
— ,Ter Winter*. 'Bertraut fltnqt dieser Name an des Winterspor'lers Cbr und nut Hoher Freude wein er aus die licht- nr. uen Veite, die schon mit ihrem Xitel .Der Winter" (Verlag der Deutiaien 21ivenjeitnng*, 'Jllutidwn, odactiiraBe 6) allein eu> 1 ro granun tunbtun. Jur 6. Jahrgange stehend, Hal bieje» amtliche
filärfte.
fe. pronffurt a. TI., 15. Ian. (Crig.-Telegr. des „Gien. Ap, 9iintltd)e 9iottcnmqcn der heutigen ?\ru.25 bk* 6o.i»0, Wenenichalen 13.50—13. < 5. Alles per 100 Slg. ad hier
F.C Wiesbaveu. V e h h ot •TI n r f 11* e r i hl vom 15. Jan Mii’trieb : Binder 62 (Lchsen 35. Rühe 27, Butten 0), Kälber 36 Schate iO, Schweine 424.
Mailtveilau': Allgemein ruhiges Geschäft, bei Großvieh bleibt UcbctiiQiib, bei Schweinen und Rleiuvieh langsam geräumt.
Breis <ür 100 Md.
Lebend- Schlachtgewicht
Ochse«.
Pokwestchiae, auSqeniäliete, höchsten Schlachtwertes un Alter von 4 7 Jahren ....
Tie narb nicht gezo. en haben inngejoäit) . .
Iuuae. fieild'ifle, nicht anSgemättete und ältere ausgemä'teu
Magig genährte junge, aut genährte ältere . - Bullen.
VoUfleischige, ausgew» höchsten Schlachtw. . .
BoUileischige, jungere (säten. R n h «.
Volifieischige auSgemänete Färsen höchsten Schladitivertes . . . . ._
Volttzeuckitge auSgemästete Kühe höchsten LchlachtwerteS bis zu I Jahren
Wenig gut eiiuvtdelte Jari en.......
'heitere ausgemästete Stühe und wenig gut ent- roidelte lungere Stühe . Mat,ig genährte ttühe und Färsen st ät o ec.
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'jh allere 'Mag- und bette Saugkälber . . .
Geringere Wla.fi- und gute Saugkälber . . . Geringere «Lauglalber . ,
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Weibemastschake:
Diastlämmer und Diaituammd Schweins.
Vottstetschige Schweine von 80—100 kx Lebend- gewicht.....
BoUüeisdiige Schweine unter 80kg Lebendgewicht VoUsleischige Schweuie uon 100—12u kg Lebendgewicht VoUfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht .....
Tiefe von unseren Behörden geschaffne Einrichtung, die für den ,,Fährverkehr nach aiivnxirtS", für Automobile, 3iadsahrer und sonstige Touristen, und für die glatte Abnnckelung unseres Stadt- berfchr5 überhaupt eine wesentliche Verbesserung bedeutet, wird ettfeitä mit Gemialunna begrüßt werden.
'Ter Dbrrhc'jildje ÄutoMobiRKlub, Sckttvn des Frankfurter klutomobil-jklub, e. B-, hat die Lieferung der gesamten Schilder suvie der Vorrichtungen zur Anbringung bezw. deren Aufilellung tu» eigenen Mitteln übernommen; alles gehl in den Besitz der 6ladt über, wird von dieser angebracht und unterhalten. Tic Ausführung der Schilder wurde der Firma L. Petri LU., hier, isbrrtragen.
Eiehener Anzeiger
General-Anzeiger für Gberhefjen
Mädchen und Weiber, die Ringe oder Armbänder tragen, ertränken. Roch gefährlicher sind eine andere An böser Geister, die mit unsichtbarer Land mißliebigen Leuten ins Gesicht fcbla^cn, wodurch bei Getroffene rettungslos dem Tode verfallen [ein toll. Einer der Häuptlinge Hal in seiner Angst vor diesen „Lfchins" sogar zwei Knaben in seinem Dienste, die die Fähigkeit haben sollen, die Geister zu sehen und daher ihren Herrn beizeiten warnen können. Auch der Liebeszaul'cr und die Liebessamulette Ipiclcn bei diesem Neger eine große Rolle, aber sie sollen nur Die Eigenschaft haben, die Frau dem Manne untertänig zu machen, Männer gelten gegen diesen Zauber als gefeit Tic junge Engländerin erzcch te in diesem Zusammenhänge von einer merkwürdigen Geschichte, die sie selbst beobachten Lmntc. Ein lunger Medizinmann zeigte ihr einen Ning, eine Art Armband, der die Fähigkett haben sollte, selbst bei ichweren Verwundungen leben Blutverlust unmöglich zu machen. Als die Reisegesellschaft ungläubig lächelte, gab der Medizinmann sofort eine Borführung: er brachte sich tiefe Wunden an den Beinen bei. „Tie Schnitte hoben sich weih von der schwarzen £>aut ab," berichtet Miß Mae- leod, „aber es kam auch nicht ein einziger Tropfen Blut/
Von Nigeria au3 ging die Reise durch Deutsch-Kamerun, wo nach den Beobachtungen der jungen Tante bei ben Negern die englische Sprach? sich io festgesetzt hat, baß Franzosen und ^cutscku, die nicht englisch spreä-en. von den Eingeborenen nicht als „richtige" Weibe angeseh.n werden. Tiefe Anschauung ilt bei den Negern so stark verbreitet, baß die benlieben Offiziere und Unteroffiziere bei der Ausbildung ihrer schwarzen Rekruten cnglifdK St'onimanborovrte anweitden inüifcn. In diesen Gebieten besuchte Die Reisende auch einen Negerstamm, der nicht wenig in Aufregung geriet, als ihr fcäyptling Miß Macleod feierlich wick- fontmeu hieß; es stellte sich bann h.raus, daß der schwarze Potentat mit dieser .Handlung zum erstenmal in seinem Leben das Dasein eines weiblichen Wich ns sozusagen amtlich anerkannt hat. Ein anderer Häuptling im deutschen Kamerungel.iet rühmte sich Voll Stolz, 250 Frauen zu besitzen. „Er führte uns durch die Behausungen dieser zahlreichen G. mahl innen mit dem gleichen Selbst- Lenntßdcin, mit dem etwa ein europäischer Gutsbesitzer seinen Gästen seinen Pferdestall zeigt. Der schwarze Herr machte uns Datei auf die Vorzüge her einzelnen Damen aufmerksam. Bei einer der jungen Negerinnen erklärte er, sie sei bis vor kurzem icine Favoritin gewesen, jetzt aber l>rbe sic diese Borzugsstellung verloren, weil sie erkrankt sei." Am Nachmittag gab dieser gemütvolle Häuptling ein grvßes Schauspiel, ba5 in der Borführung von Pferden gim'elte, denen inan aus Befehl des hohen Besitzers gestreifte Beinkleider angezogen hatte. Der alte Häuptling war über und über mit Kleidern bedeckt und trug ein Paar mächtige Brillen: bei seiner Thronbesteigung hatte er aus Vorsicht allen seinen Brüdern je ein Artge au-zstechcn lassen, aber im übrigen schien er ein sehr gutmütiger Mann zu sein, speiste regelmäßig alle Armen seines Stammes und sorgte auch dafür, daß die Geier gefüttert würden. Einer der Töchter dieses Snltane. sandte der Engländerin als Gastgeschenk eine Gabe von 80 Eiern, doch als man sie öffnete, stellte sich heraus, daß 79 davon faul waren"
Tic interessanten Erlebnisse und die merkwürdigen Beobachtungen einer jungen Europäerin, die eine Reise ins öerz des dunklen Welt- ieils unternommen hat, um die Stätte zu besuchen, an der ihr Bräutigam den Tod fand, terleiljen dem Reisebericht der Miß live Macleod, der früheren Braut des ermordeten Leut- nauts B o b n Alexander, ein besonderes Interesse.
Tie junge Tarne, die jetzt in London vor einer zahlreichen
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Liiigetzanöt.
ißllr Form und Inhalt alki uniei bin er Rubrik stehenden Arttke. übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber femcrle
Verantwortung.,
Gießen, den 16. Januar.
Im letzten Vierteljahr hat die grüne Straßenbahn- (inie wie imr neulich lasen, eine Minderfrequenz aujzutvetsen. Will man nicht endlich jur eine Hebung der Frequenz jx'lorgt sein dadurch wenigstens, daß man in der Marburger, strotze nicht mehr (rund, '; Stilomcter ohne Ein- und Aussteige- Möglichkeit durchbraust'?Ein Langmütiger.
börerschaft ihre Eindrücke geschildert hat, ist durch den nördlichen teil von Nigeria bis zum Tschadsee vorgedrungen und hat dabm eudj größere Teile des deutschen skamerum-Gebietes durchquert. ÄTtob der Mühseligkeiten und (intbel/rungen dieses Zuges durch luilbe Volksstämme und unwegsame Wälder und Sümpfe, trotz Vts Wassermangels und des Turstes fehlte es bet dreier Afrika- toanberung nicht an Erfahrungeit, bei denen Mich der Oumor pi seinem Rechte kam, freilich ein echt afrikaniscku'r L>umor. So berübrte Miß Macleod auf ihrem Wege zum Tsck>adsee in Nord- ttrgena auch das Gebiet eines Neger stamm es, das wenigitens in einer Bezielping eine moderne Jhilturfrag«, wenn auch auf ihre
Man schreibt unfltt
DaS Automobil hat sich auf arten Gebieten des Verkehrs einen Mnricbtigen Platz in Der Reihe der modernen Last- und Personen^ iiuanittxirtmittd errungen So nimmt auch von Jahr zu Jahr die Zahl derer zu, die. selbst für größere Strecken, eine Reise im jfrafNvagen einer solchen in der Eisenlalm vorziehen. jLi*t lidj bal^r, hanptlächlick: in den Sommermonaten, dauernd steigernde ImtomoLilreifcveiftbr beginnt denn auch dem öffentlichen Leben (ruf den Landstraßen und auf den Lwuptdurchgangswegen in ben Et übten eine besondere Note zu verleihen. In Erk^iutnis dieser Tatsaä-e sind die in Betracht kommorden Behörden zusammen mit Den oNrziest anerfaniiten Sportverbändm (in Teutschland dem »erteil des ftaiferl Automobrl-Kiuo) bestrebt, für eine bcfierc Frnnjiid)nung Der Dauptverbindungsrouten und die Markierung !e ührlicher Straßeostvllen Sorge zu tragen, so daß es sck>on heute ir ben mit guten Karten ausgerüstet-.'n Automobilisten leicht tit, en richtigen und betten Weg von Ort zu Ort zu finden. — Ganz anterd verhält es sich aber mit dem Passieren eines «tadtinneroi selbst Jeder Touritt weiß, daß man zwar schnell in eine -i-tadt bmcintommt, fast nie aber sich aus iljr auf den richtigen Weg bvauerfinbet, ohne zu wiederholt n Malen anlxilten und orte iribige Passanten befragen zu- müssen. Das bedeutet nicht allein kuir Belästigung des Publikums, sondern oft auch eine Störung tznb £>inberung des sonstigen sich in der Stadt ablpiclcnben Bei
' Fbr8. Auch in Gießen ist )d>on oft über diese Erscheinung geflagt kr eben, ganz besonders auch mit Rücksicht Darauf, daß ein i»
| ben engen Strafen unseres Stadtinneren etwas ungeschickt Hal tn.des, großes Iieiseautomvbil leicht den ganzen Fah.verkehr zum fcloden bringen kann. Dazu kommt, daß das Befahren bei
; schmalen, oft febarf gntrunbenen, uiLÜber»idstlidru Straßen im hlineren Gießens, durch die sick> auch noch z. B. die eleftrifd.i vch» hiiidurä>zwängen muß, für den nickst mit den örtlichen Verhältnissen vertrauten Fahrer eine stete, große CJefalyr bc beulet Erst im letzten Jalxr ereignete sich in der Mar kl st rach ein Zusammenstoß znnsck>en einem fremden Reiseautom'obil unt ttnnn Straßenbalniwagen. Ter Gedanke, die genannte Straße hnc auch die Mäusburg für den Verkehr mit Kraftsahrze-ugen ganz |u sperren, erwies sich als untunlich wegen der zu geroärttgcubeii iitinotigen Grfdwerung des lokalen Automobilverkehrs.
Tagegen ist mm ein anderer, und wohl auch der richtige Beg gefunden worden, den in Gießen in Verbindung mit dem i’hi tümobilreifcVerfelrr sich zeigenden Mißständen abzuhelfen. In funit wird er unter Vermeidung des Stadtinneren u m dre Anlagen herum gefüllt werden. Tie Anregung hierzu ging in Dftülu'r v. I. von‘bet 'Titeltion des Stadt. Elektrizitätswertes tu-; Alsdann bat der im Kartell mit dem Stnifer- Itcien Automobil-Klub stel-ende Oberhessrsche Automobil tlub, Sektion des Franksuner Automvbil-Ktub, e. V., hier, sich der Angelegenheit angenommen und den Plan zu einem tlittem ausgearbertel, wobei ilpn bte^GrTüljninQcn wesentlich zu patien tarnen, die man in gleicher Sackte in Frankfurt a. M. x.-iacht hatte. Es gilt dies besonders von der Farbe der auf |:liiellenben Schilder, deren und der Aufschriften Mindestmaßen tznd dergleichen.
Nach eingehenden Besprechungen zwischen der Bürgermeisterei, ber Polizei Verwaltung, dem Tief1 auamt und d.mi Elektrizitätswert und dem Vorstand des O. L). A. E. konnte der Entwurf bereits {übe ytovember fertiggestellt, der Stadtverordnetenversammlung dorgeleit und von dieser genehmigt werde,r. Temzufolge kommen in diesen Tagen eine Reihe van Wegw.iserschildcm auf den in Bic Anlagen cinmünbeuben F'erirverlehrstraßen zur Aufstellung, bit in Ve-rlmdung mit einer einfachen Kennzeichnung der Straßen- Ip1|C, besonders der Anlagen, ben durchfahrenden Automobililten, jlabfobrer oder dergleichen von 5^ Straße, auf der er in bic hl;ere Stadl einsahrt, direkt mil die Anlagen und von biefen fc.icöcr auf die jeweils gewünschte Ausgangsstraße hrnfuhrt, ohne baß er mehr gezwungen wäre, anzul)alben, $u fragen, ober das innere der Stadt Gießen zu berühren.
Vermifcbfo.
* Die Reichstags wähl und die Zahl „13". Aengft- liche Gemüter werden aller Wahrscheinlichkett nach mit Zittern und Zogen erfüllt, wenn sie erfahren, daß der jetzt gewählte Reichstag unter der verhängnisvollen Zahl „13" steht. Die Äauptwöhl zu der jetzt beginnenden dreizehnten Legislaturperiode fand am 12. des ersten Monats lalso 12 und 1 = 13) im Jahre 1912 statt. Tie Jahreszahl ergibt in der Quersumme abermals „13". Tie Devölürung von nicht weniger als 26 Staaten (also 2 mal 13) sendet ihre Vertreter in das am KöniLsplatz bclcgcne hohe vaus des Rerches. Aber unter diesen 26 Staaten ist das Stönigrcicf) Preußen mit 13 Provin.en beteiligt. Von diesen Provinzen stellt bic Provinz Westpreußen 13 Abgeordnete und die Provinz Brandenburg ist mit der doppelten Zahl von 26 Abgeordneten (2 mal 13) vertreten. Auch die Provinz Schlesien verfügt über eine Abgeordnetenzahl von „13". In dem jetzt ausgefochtenen bezw. auszufechtenden Wahlkampf haben sich die Vertreter von 26 (also 2 mal 13) Parteien gegenübergestanden.
kli. Tie Völkerverbrüderung au« der Speisekarte. In biefenr 'IVonat hält die „Wefetticf)aebes Jahr lernen die Mitolieder irgend ein (Bericht eine- fiemben Volkes kennen. Die diesjährigen Hnnvtgerlchte sind: chrnesische Eier, ainertkanilcher Barsch, Zehn von 'IVadagaskar, rnlstsche Bären- koieleltes, zu denen die vasscnden Genrniearlen, die natürlich gleich- •alle - wie sich der Pariser ausdrückt — ^exotisch" sind, verabfolgt werben.
kf. E i n Schwein, das Heimweh hat. Die Anhänglichkeit eines Hundes, eines Pierdes oder einer Latze sind bekannt und allmählich svrichwörtltch getvorden. Wer aber dre Tieie nicht genauer kennt, wird einem Schwein eine solche Treue nicht zutrancn. Aus Staiiordfhrre in England wird der „Tatln fDlair von euiem Schwein berichtet, das den Schmerz ii1 er die Trennung von der Heimat nicht überwinden konnte und ipornflreiibs bei der ersten besten Gelegenheit nach dem Stalle zuriicklehrte, in dem es das Vid)t der Welt erblickt haue. Es war nur em kleines Schwein, bas würzigste und erbärmlichste unter zehn Geschwistern Sern Derr, der Farmer, schien es nicht besonders zu schätzen, denn er innchte es einem seiner Archer ter zum Geschenk. Aber das Schweinchen ivar bekümmert über eine solche Viebloligfeit fernes Herrn, dem es treu ergeben war, und der Gram verzehrte es in iemem neuen oiatt. Trotz der liebevollen Pstege, dre es ercknhr, wurde das Heimweh immer stärker, und eines Nachts brach eS auS und machte stch aui den Weg nach der »Heimat" In den frühen Ploraen- ftnnben erscholl vor dem Farrrbause em klägliches Quieken, das gar kein Ende nehmen wollte. 9115 enMid) die Ture geöffnet wurde, j’ot sich dem überraschten Farmer ein wunderlicher Anblick. An der Ltalltür kratzte das Heine, von ihm schon längst vergessene Lchwemchen, flehentlich um Einlaß bettelnd Als es ihn erb idle, fom es herbetgeflürtt und schien üch unbändig über bas Wie beruhe,, ju freuen. Treier Treue und ttstebe konnte er nicht widerstehen und er nahm es wieder bei sich auf.
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formt unte ßrustdurcheinesin^X sgssS Fnaiur ichtForuw: ^Damtn indnt’ «icklung wimtber.!. i „nr;;r nw« \ stärkt br., .1 °“nf zu drücken. I>- J sland^ Tragen .LADÜ teialLdBrüsteihrtr^ hche feste Fora.
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Spidplon der vereinigten Srantfurter Stadttheater,
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Mittwoch, den 17. Januar, abends 7'/, Uhr: .Fräulein Teufel/ Donnerstag, den 18. Januar *): .Cberfl Ehabert/ Freitag, bett 19. Januar, geschlossen. Samstag, ben 20. Januar, nachmittag« 3•/, Uhr: „Prinzessin Goldhaar.- Abends 7 Uhr „Tie Hugenotten." Sonntag, den 21. Januar, nachmittags 3'/, Uhr: .Prtnzeckm Gold- baar." Abends 7 Uhr: „Josef und feine Brüder/ Montag, den 22. Januar, abends 7*/, Uhr: ,Fräulein Teufek* Tienstag, bei 23. Januar: .Cberft Ebabert/ 'Mittwoch, ben 24 Januar, nachmittags 3'/,Uhr: „Prinzesstn Goldbaar/ Abenbs 1% Ubc: .Ariane und Blaubart." Tonnerstag, ben 25. Januar, abeubS 6 Uhr: .Tristan und Isolde/
rchauspielhattr.
Mittwoch, den 17. Januar"): „(Sin idealer Takte/ Donners« tag, den 18. Januar, abends 71/, Uhr: „Buxtt^ Freitag, den 19. Januar, abenbs 7*/, Uhr: „Penthesilea." Samstag, den 20. Januar, nachmittags 2'/, Uhr: „Wilhelm Teil." Abends 7 Uhr: .Ein idealer Gatte." Sonntag, den 2>. Januar, nachmittags 3>4 Uhr: Anatol-Zyklus. Abends 7 Uhr: .Der dunkle Punkt," Diontag, den 22. Januar: „Nathan der Weise/ Dienstag, den 23. Januar: „Glaube und Hetmat," AliUwoch, den 24. Januar: «Zops und Schwert."
*) Anfang, wenn nicht anders bemerkt, abends mtt 7 Uhr.
tiflcne Weife, gelöst habe. „Wenn fortschrittlich gesinnte Geisler bei uns bei allen Eheschließungen die Forderung erheben, daß Dräut und Bräutigam ein ärztliches Zeugnis der Ehefährgkert jeibringcn, so befürworten sie nur ein System, das bet_ vielen :orstafrtkanischen Negerstämmen bereits Praxis geworden i|t. „v>n jenen Teilen Nigerias müssen alle jungen Männer vor der El?c- 'chließung eine Probe ihrer Kraft, ihrer Gesundheit, il/rcs Mutes und ihrer körperlichen Widerstandsfähigkeit ablegen, ^er Ehe- fanbibat muß sich in die Mitte eines Kreises von jungen Männern iieilen, die mit derben Geißeln aus Lederriemen bewattnet |utb. 5cber der jungen Männer darf auf den künftigen Bränttgam nach Herzenslust losschlagen, gilt es doch zu erproben, roic lange der heiratslustige Jüngling diese vadikale^Züchtigung er- ircgen kann. Zum Ueberfluß reicht man dem Telinqnenten bei Leginn der Prügelei noch einen Spiegel, damit er bcobt^ten kann, ttrie sehr der Schmerz seine Gesichtszüge verzerrt, ^ann mutz her künftige Gemahl an einer fast senkrechten Felswand empor- ükttern. Wer diese Proben nicht bestelst, hat keine Austtcht, einte Frau zu bekommen; jede schwarze Maid wird dem bura>= gefallenen Kandidaten dieses Examens verachtungsvoll einen Korb leben."
Ter Aberglaube ist natürlich bei diesen Stämmen noch wert töbrcitd; jo fürchten die Frauen gewisse böse Gei)ter, dre alle
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