aus nm auf die neue! der Höhenluftkurori MftB.PreifcPTOsp.d. L» ^ter gleichfalls das Kleben am Amt vorwirft. Natürlich MV-Prrii.vr! - . < । nni;H)rfw>n ßlninhintiMi und fRrnnr im, s <1 j Programm an: Sie wollen Präsident werden! »aß es sich hierbei um eitel Schaumschlägerei handelt, »enn in Wahrheit erkennen beide, Bill wie Teddy, nur ein kurz, so ist sie unwirksam, dauert sic zu lange, so wirkt sie schädigend oder gar tötend aus die Knospen. Erfolgreich waren Molischs Versuche bisher bei den Knospen des Flieders, der Roßkastanie, des Tutpenbaumes, der Pimpernuß und des Spitzahorns, während Linde, Platane, Rotbuche und Ginkgo nicht zu beeinflussen waren. wird dabei auch mit politischen Grundsätzen und Programmen operiert, aber die bisherige Erfahrung hat erwiesen. die Politik der nationaUiberaten :lkrichstagSsraktion auch in Hessen wirksam gefördert und die politische Beeinflussung der Partei durch wirtschasttiche Verbände gehemmt werden kann " lieber den weiteren Punkt der Tagesordnung, den Berliner Parteitag, erstattete Herr Prof. Dr Körte einen eingehenden Berrcht, der mit großem Beifall ausgenommen wurde. Bon bet Landesabteilung des deutschen FlottenvereinS. rb. Bingen, 16. Juni. Die diesjährige Hauptversammlung dos Deutschen Flotten Vereins, Landesabteilung Hessen, fand heute vormittag im Hotel Viktoria hier statt. Den Vorsitz führte Admiral W c stphal, Ibibiert. Tafl wirft Roosevelt vor, daß er entgegen dem — Die Hygiene-Aus st ellung inDarmstadt wird am Anfang August eröffnet werden. Sie wird während der Sommermonate Gelegenheit geben, die Hauptgruppen der einzigartigen Sammlungen, die Geheimrat L i n g n e r aus der Dresdener Hygicneausstellung in der Halle „Ter Mensch" vereinigte, zu sehen. Tiefe bedeutsame Ausstellung in Darmstadt ist aus das Eingreisen des Großherzogs zurückzuführen, der es gelungen ist, Darmstadt als der einzigen unter den deutschen Städten die Ausstellung zu vermitteln, die später in keiner deutschen Stadt mehr gezeigt werden kann, da sie der Grundstock des Dresdener Hygienemuseums sein und dem Museum dann einoerlelbt wird. Der Großherzog stellte für die Ausstellung Räume des Residenzschlosses zur Verfügung. — Rhein-Mainischer Verband für Volksbildung. Im Kampfe gegen die Schundlirerarur ist der Rhcin- Mainischc Verband für Volksbildung in um'erem weiteren Hcimat- gcbieie schon seit Jahren eifrig aus dem Plan. Etwa 200 Schreib- matcrialicnläden, die früher teilweise Schund, teilweise minderwertige Literatur an Schulkinder und Erwachsene verkauften, wurden veranlaßt, den Verkauf derartiger Schrifterl aufzugeben und auic billige Literatur feilzuhalren, die sie kommissionsweise vom Verband erhalten. Im Laufe der 3 Jahre, die der Verband aus diese Arbeit verwendet hat, sind nahezu 200 000 billige Schriften verbreitet worden. — Das Rhein-Maurische V e r b a nds t he a l e r tritt im September d. Js. in fern fünftes Arbeüsiahr ein. Das Verbandsthealer hat seither in etwa 70 Orten unseres mitteL rheinischen Heimatgebiets etwa 50 Stücke ausgeführi und damit nicht nur den Bewohnern kleinerer Städte mit höheren geistigen Ansprüaien, denen der Besuch größerer Stadttheater unmöglich oder erschwert ist, gebieru, sondern es hat auch tausende von Menschen mit unseren großen Dichtern in innere Beziehungen gefetzt, die sonst niemals dazu gekommen wären. Aus Hessen. Eine Einigung in der Beamlenbesoldungsfrage. Wie uns aus Darmstadt geschrieben wird, Wirb in Frage der Beamtenbesoldungsreform zwischen den Da derartiges ober den Wählern nicht imponiert, so I haben sich beide Kandidaten als zugkräftigste Parole die »Trust frage erkoren, die seit Jahrzehnten den Kernpunkt der amerikanischen Parteiprogramme bildet, woraus fchon hervorgeht, daß die Lösung dieser gut konservierten »Frage noch niemals einen Schritt vorwärtsgekommen ist. Präfibeut Taft l)at, worin ihm freilich Roosevelt schon borgearbeitet hatte, den Petroleumtrust und den Tabaktrust so erfolgreich „aufgelöst"', daß sie in anderer Form unverändert weiter bestehen, und er hat dann gegen eine Anzahl anderer Trusts gerid)tlid>e Schritte eingeleitet, die von Roosevelt burchaus zutreffend als Humbug bezeichnet worden find. Dem gegenüber verspricht Teddy, daß er auf ganz andere Weise gegen diese wirtschaftlichen lenburg iobrbautten jm 52lne?xff onen ''Qub - J(abelwalb.bietet6rtiolurü' Ä."Ägene>iiWn.Au'k7 M GulePenswn!ag^- Sam.ermäb.P.SMtl,s; Nation alliberalen, der fortschrittlichen Volkspartei, dem Zentrum und den Sozialdemokraten eine Einigung zustande kommen. Die Regierungsvorlage wird vorläufig für 1912 angenommen. Eine Steuererhöhung soll auch 1913 und 1914 nicht eintreten. Die Städte und Landgemeinden sollen mit bev. borg'schlagevEn Kostentragung belastet werden, die Landgemeinden aber nur mit Pvei Drittel der ursprünglichen Forderung, wobei die Gemeinden mit hohen Steuerzufchlägen frei bleiben. Die Erhöhung derGehälterderBolksschullehrerauflöProz. soll angenommen und vorläufig auf ein Jahr bewilligt werden. Die vorgesehene Schuldentilgung soll um 240 000 Mk. gemindert werden. Die Erweiterung der Erbschaftssteuer und die Acnderung des Gesetzes über den Urkundenstempel soll angenommen werden, doch will die fortschrittliche Volkspartei dazu noch Abänderungsanträge stellen. Aus dem Wahlkreis Giehe»—Griiuberg—Nidda. Man schreibt uns: Eine, heute (15. Juni) nach Gießen einberufene nationalliberale Vertrauensmänner - Versammlung des Reichstagswahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda nahm Stellung zu der kürzlich gegründeten „FreienVer- einigung hessischer 'Nation alliberaler" und legte dieselbe in folgender Entschließung nieder: „Tic nanonalliberale Berttaucnsmänneroersammlung des Reläfslagswahlkreises Gießen-Grünberg-Nidda erfiärt ihren Anschluß an die ncugcgründete „Freie Vereinigung hessischer Na- tionalliberalcr" in der Ueberzcugung, daß nur auf diesem Wege Monopol- imb Aussaugeverbände vorgehen wolle, nämlich durch die Einführung einer Bundesaufsicht über die Korporationen. Aber die Anhänger Tafts heben mit Recht hervor, daß Roosevelts frühere Tätigkeit in dieser Hinsicht seine Versprechungen als faulen Zauber kennzeichne. „Und es will mich schier bedünken, daß sie alle beide stinken", denn Tatsache ist. daß beide Kandidaten ihre Dablmittel von den Trusts beziehen. Tritt doch der Etahl- trust ganz offen für den Rauhreiter obersten ein, von dem er mithin schwerlich eine kriegerische Attacke befürchten wird. Wie das Duell Bill-Teddy ausgehen wird, das ist noch einigermaßen ungewiß, denn wenn auch die republikanische Parteiorganisation für Taft arbeitet, so haben doch die Massen zweifellos weit stärkere Sympathien für den smarten, glänzenden und großmäuligen Roosevelt, mit dem der fdj wer fällige, philisterhafte, lediglich auf die Partei- fd)ablonc eingefchworene Durchschnittsmensch Tast nicht konkurrieren kann. Nicht ausgoschlvssen ist es, daß dürft) diese Zersplitterung der Republikaner die Aussichten der Demokraten wachsen, die ohnehin im Repräsenlamenhause bereits die Mehrheit haben, während die Mehrheit des Senats republikanisch ist. Endlich muß auch für den Fall, daß die republikanischen Delegierten Taft als Kandidaten nominieren, mit der Möglichkeit gerechnet werden, daß Roosevelt als Outsider in den Wahlkampf geht, wobei er zweifellos nicht nur einen großen Teil der Republikaner, sondern auch zahlreiche unzufriedene Demokraten unter feine Fahnen sammeln Würbe. Die Folge einer solchen Sezession wäre aber eine völlige Umwälzung und Neubilbung der amerikanischen Parteiverhältilisse, die bisher das einfache Rechenexempel „hie republikanisch, hie demokratisch" aufweisen. Ungeschriebenen Rechtsgrundsatz zum drittenmal muh der R'chsten Würde strebt und |o eine Dynastie Roosevelt schassen will, wahrend Roosevelt seinem angeblichen Platz- Naft;dem alsdann der Sd)atzmeifter, Herr Hauptmann a. D. Voll mar, die Jahresrechnung üorgeiragen und ihm dafür Entlastung erteilt worden war, genehmigte die Versammlung' weiterhin den Haushaltsplan für das jetzige Rechnungsjahr. Weiter berichtete bann Kreisrat Steeg- Bingen m teilweise humoristischer Form über die Tagung des Deutschen Flottenvereins in Weimar, die unter Vorsitz des Großadmirals v. Köster stattfand. Zum Schluß hielt Generalleutnant z. D. Exz. Korwau einen instruktiven Vortrag über die gegenwärtige politische Lage, soweit sie die Flottenfrage berührt, und beleuchtete dabei unser Ver hältnis zu England. Zum Schluß der Beratungen lud Kreisrat Tr. Kranzbühler-Schotten den Flottenverein ein, seine nächstjährige Tagung in Sft-otten abzuhalten Dieser Einladung wurde einmütig zugesiimmt. Erwähnt fei noch, daß auf ein an den Grohyerzog gerichtetes Huldigungstelegramm noch wahrend der Tagung ein Tanktelc gramm des Großherzogs eintraf. — Der Versammlung sft-loß sich ein gemeinsames Mittagessen uno darnach ein Besuch des Rochusberges bei Bingen an. Das Duell vill-Teddy. Obwohl die Wahlmännerwahlen für die Präsidentschaft s w a h l in der R orbamerikanisch en Unio n erst am 5. November unb die Wahl des Präsidenten durch bie Elektoren erst am 13. Januar des kommenden Jaches ftattfinben, ist doch der Wahlkampf bereits mit einer Heftigkeit entbrannt, die selbst für das Land der unbegrenzten Möglichkeiten manche neue Note aufweist. Daß die Prüfung der Delegiertenmandate durch den in Chi- cago tagenden republikanischen Natioualausschuß bereits mit Faust kämpfen ausgetragen wird, ist sogar für amerikanische Verhältnisse ungewöhnlich, ebenso wie der dieser Tage gemeldete Versuch, den Kandidaten Roosevelt nicht bloß im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinne Steine in den Weg zu legen, und zwar auf den Schienen- |tocg, den fein Zug durchfahren sollte — wenn es sich hierbei nicht um eine Wahlreklame im großen Stil handelt! Jm übrigen ist der Wahlknnpf, der sich bisher in den ^Vereinigten Slaaten von Amerika abgespielt hat, nicht offizieller, sondern, wenn man so sagen darf, parteiprivater Natur. Es handelt sich zurzeit um die primary eleetions, die Primärwalften, in denen die Parteiverbände der einzelnen Bundesstaaten die Delegierten für die Vertretung auf den national conventions, den großen Parteitagen, wählen, und zwar sind die Republikaner, wie immer, zuerst am Werke. Ursprünglich schien es, als ob Teddy, wie die volkstümliche Bezeichnung für Theodore Roosevelt lautet, die bei weitem günstigeren Aussichten haben werde. Aber der in Chicago tagende republikanische Nationalausschuß, auf dem die „Bossen", b. h. bie Parteimacher, bai5 große Wort sichren, haben bei der Mandatsprüfung pffenbar eine ebenso eigenartige wie wirksame Methode angewandt, indem sie alle Mandate der Anhänger Tafts für gültig und die der Anhänger Roosevelts nach Kräften Ifür ungültig erklären. Denn der gegenwärtige Präsident, der von seinen Freunden mit dem Kosenamen Bill bezeichnet wird, ist nicht nur der offizielle Kandidat der Republikanischen Partei, sondern er verfügt auch als Prä- — DasRheingoldin Paris — eineVorstcllung mit S) i n b e r n 11 f e n. Bci der gestrigen Vorstellung von Wagners „Rheingold" unter Weingartners Leitung wurde das Publikum von dem andauernden Geräusch bei der Abstellung der Teto- ralionen in äußerst erregte Stimmung versetzt. Weingartner, der glaubens war, die Enttüstungsruie richteten sich gegen ihn, verließ das Tirigentenpult. Es entstand ein unbeschreiblicher Lärm, bis Weingartner mit Beifall begrüßt, wieder an seinen Platz kam. Kaum hatte er einige Takte Dirigiert, als em neuer Zwischenfall eintrat. Der Tarsteller des „Mime" mar, als er austreten sollte, nicht zu finden. Tas Lrchester mußte das Vorspiel abbrechen. NaftHem der Darsteller endlich er schienen war, konnte die Vorstellung ohne weiteren Zimscheuiall von statten gehen. Ff. Der Fortgang der Ausgrabungen in Tripolis. Während der Kriegsereignisse nimmt die archäologische Erforschung von Tripolis ummterbrochen ihren Fortgang. Ihr Hauptergebnis im Monat Mai bildet die teilweise Erforschung einer ausgedehnten Totenstadt, die zu dem antiken £ c a gehörte. Zur Entdeckung führten die Arbeiten bei der Aushebung eines Laufgrabens. Sie gehön anscheinend dem ersten Jahrhundert der römischen Kaiserzeit an. Freigelegt wurden bisher 21 Grab kammern, von rec^eckiger Form, die ganz in den Felsen cinge hauen sind. Zu jeder führt eine kleine Tür und ein Gang. Tie hier beiaesetzten Leichen sind teils beerdigt, teils verbrannt worden. Zahlreiche kunstgewerbliche Gegenstände aus Terrakotta, Bronze usw. wurden in den Gräbern gefunden. Tie zweite Arbeit ist die Freilegung des Triumphbogens des Markus Aurel in Tripolis. Bis Juli hofft man das Bauwerk bis zur Höhe der gegenwärtigen Sttaßenftihrung freilegen zu können. * Was London täglich für feine Unterhaltung ausgibt. Tie Kosten, die das Vergnügungsbedürsnis der Lon doner täglich erforden, wird in einer englischen Wochenschrift auf mindeitens 500000 Mark berechnet. Die Ausgaben an einem Tage, der als Turckschnittstag feftgeftellt und mit einem Gesamt betrag von genau o3o 660 Mark angesetzt wurde, derteilten sich wie folgt: 5ür Theater gaben die Londoner aus 220 240 Mark, für Vcrrietös 150 420 Mark, für den Besuch dcs Viinematograpbcn 228 000 Mark, für Konzerte und anoerc Vorstellungen 40000 Pik. Villa IobauniKcrg^ gta6lbr.iyorn.rb.8fl.d« der bie sehr zahlreich aus allen Teilen bes Landes besuchte Versammlung herzlich begrüßte und ein breifaftses Hoch auf Kaiser unb Großherzog ausbrachte. Tarnt erinnerte der Vorsitzet.be zunächst in eingehenber Rebe an bie Ereignisse bes vergangenen Jahres, die für die Flottenfache so tiber 6 'chtig sich gestattet haben. Der Redner ging darnach ste Novelle zum Flottcngesctz über und legte bar, welche Wünsche bes Deutschen Flottenvereins in biefer Novelle It'iber unerfüllt geblieben sinb: Dies gelte itainciit- lich von der ungenügenbcn Verntehrung ber großen Panzerkreuzer, sowie in der unzulänglichen Besetzung ber Reserve- geschwaber. 3 u n t; um 8 Ity. ,tQ9 nach nu Jf* nbg< Das Radiumtreibhaus. Blühenbe Frühlings- unb Sommerblumen mitten im Winter Md heute etwas alltägliches, wo die Wissenschaft Wege gesunden at, die natürliche winterliche Ruhezeit der Pflanzen zu verschieben, pi verkürzen oder ganz auszuheben. Zu deii bisher bekannten Irten, die Ztuhezeit der Pflanzen abzukürzen, hat nun jüngst Hans Äolisch eine neue gesügt, bei der der Wundcrstoff Radium die Lilanzeii beeinflußt. In den Sitzungsberichten der K. K. Aka- temie der Wissenschaften in Wien hat Molisch hierüber eine Abhandlung veröffentlicht. Zunächst versuchte er, die Pflanzen mit den Radiumstrahlen Intibit zu beeinflussen, was auch gelang. Wenn man in der zweiten SoDcmbcrhälfte — so sagt die Naturwissenschaftliche Wochcn- ichrif: über seine Arbeit — Zweige vom Flieder abschneidet, auf bie Endknospc Glasröhrchen, in denen Radiumpräparate von be- iimmler Stärk.' cingeschlosfen sind, bis zur Berührung auslegt, kec ein bis zwei Tage beläßt und dann die Zweige im Licht weiter- luUivi.rt, so treiben die bestrahlten aus, die unbeitrahltcu Kon- Lollknospen aber viel später oder gar nicht Knospen, die gegen tnbe November 24 Stunden lang mit Radium bestrahlt waren, ‘hieben nach einem Monat aus, während unbesttahlte Kontroll- kospen zu dieser Zeit nicht trieben. Die Anbringung des Radiums 6 Röhren führte aber zu einer ungleichmäßigen Beikrahlung, unb her wiederholte Molisch seine Versucl».', indem er Knospen der tDiumemanation aussetzte. Tie Radiumemanation roitfte viel gleichmäßiger, und ihr Einfluß war viel auffälliger, als der der kcßrahiung. Sowohl die Versuche mit festen Radrumpre.paraten, als itllch die mit Emanation gelingen nur in einer gewissen Zeit der tryeperiode, das heißt, etwa in der zweiten Hälfte des Novembers int Dezember. Wird die Bestrahlung schon im September )er Oktober, also in einer Zeit vorgeiwmmen, da die Ruheperurde och sehr fest ist, so hat sie keinen Erfolg. Macht man die Ver- iä?e im Januar oder spärer, wenn die Ruheveriode fchon aus- ::inngLn ist, so zeigt sich entweder kein Unterschied zwilchen oe- ial)ltirt und unbestrahtten Knospen, oder es erscheinen die bc- tohlien im Wachstum mehr oder minder gehemmt. Für die Anwendung dieser Versuche im ^retbhaufe des Gart- tos ist hinzuzufügen, daß die Zeitdaner der Einwirkung der ut dntmemanaiion genau abgemessen werden muß. ltc än ®r- Jj® , , _____Erster Blatt <62. Jahrgang Montag, \l. Juni 1912 tesBgsBBInlAixiyiTAr II niAinAr KzIV।IVuv< VIII1VIUVV Ferniprech-Anschlüsse: ■ ■ W MM Ehclredakteur: A Doey. für die Redaktion 112, UM vercmtwottlich für den ZUM General-Anzeiger für Oberhessen SMZ- ”rn d!e T^gesnunnner ^ofafion$bni(f unb Verlag ber Vrühl'fchen Univ.-Vuch. und Steinbruderei H. £awge. Bebaftion, Expedition unb Druckerei: Schulftratze 7. xoaUL 'Ü5 -Stadl und tu vorniiltags 9 Uhr.___ Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 Seschästtpelle vahnhofstraße 16«. ^igemeii?Beck. ? BrandPs ZL * «S isV 22222« «wt Laftkurort ■ Altenburg 20$lin.D.8l!6ie[b,(stat.b.i: Giehen'Full>a,d.prächl^:' uroalbrei(t)eUmfleb.Qu^.\ Auienihallsor! |üt Soma frischl.Neuerb.LoftierbH! bans zur Linde. W Georg Herdt, telecb fs. Frankfurt. HenrichbF Reine Weine-vorzgl.' Prachtvoll. säiaNiaertziat SÄ Hotel Bellevw la. Pension, wunden. Touristen emvi., Proio. IS-J Sayern und das Zesuilengesetz, Die Reise bes bcu>erischcn Mtnisterprästbenten Frei- Herrn v. Hertling an den württeinbergischcn, babischcn urw hessischen Hof gibt erneut Veranlassung, von einer ergcbnis losen Runbreise Hertlings zu sprechen. Der „Berliner Morgenpost" wirb aus Stuttgart telegraphiert: Tcr bayerische Ministerpräsibent Frhr. v. Hertling, der sich morgen dem König int Schloß Bebenhauseft vorftellen wird, ist heule nachmittag hier etngctrosscn unb überaus freunb schaftlich ausgenommen worben. Um so entschiebener wiro aber ber württembergischc Ministerpräsibent jeden Versuch seines bayerischen Kollegen, eine m 11 b c r e Ausf a's sung bes Jesuitengesetzes zu erreichen, zurüftweisen. Auch bei feinem Besuch in Dresden hat Freiherr v. Hertling erfahren können, baß bie sächsische Regierung ebenso wtc die preußische einer Abänberung bes Jesuiteng?setzes, welche beit religiösen Friebcn bebroht, sich wibersetzen wird Durch bie Aufstellung bes hamburgischen BundesratSbevollmach- tigten zum Berichterstatter gilt bas Schicksal oes bapen- schen Antrages für besiegelt. ver deutsch-spanische Streit um das Gemälde van der Goes'. Mabrib, 16. Juni. In der Kammer kam der Republikaner S o r i a n o auf die Angelegenheit des Gemäldes van fibent über ben gesamten Verwaltungsapparat, ber „nicht zu knapp" für bie Wahlagitation in Anspruch genommen wirb. Jm Grunde genommen Imudelt es sich bei dem Duell nOGflnalunuUdViiLt ^i([_ Tcdbi) um cir.cn rein persönlichen Kampf, wenn er Vogelsberg(SOOmIOnmä auch mit (Worten aufgeputzl W ’t gönnt Hotel Zilin Felsentwy^ RKei U . : cht, daß er zum drittenmal und Roosevetr Taft Üicht, bas; er zum zweitenmal für bie Präsidentschaft lan- Homberg K ; HihriiNdi n... w. Schweiker 1 Pension Bad Salzhaus; PensionThörne Braunfels 6ri«H S-"-» " ‘t” W- & Dem a gftjDSta! 'D s Bio d GcfchechtSkrauk heiten, Ülicuttttarbciten: Jacob ru -Hotz- WM Giessen (Gl Sinsm 16. Ju pießeerdigui M Wir teilen hieur von Hieben und Um dem henken T handel. ! Mainz, 16. Juni. Jniolge der günstigen Witterung die Preise für Salat und Gemüse aller Art zurzert sehr niedrig, so daß die Landleule kaum iwch auf die kosten dec Einerntung kommen. Auch die Preise für vorjätzrigc ^artoridn siilü bedeutend zurückgegangen, während sie für diesjährige iux» hoch stehen. vermischtes. * Unwetter. In der rechtsrheinischen Rheinprovinz gingen schwere Gewitter mit Wolkenbrüchen, teilweise mit schweren Hagelschlägen nieder. In den Getreidefeldern ist großer Schaden angerichtet worden. — In der Umgebung von Bordeaux nnd Perpignan sind für chtbareLerwü st ungen durch Hagel stur« angerichtet worden. Mehrere Personen wurden verletzt. Kleine Tageschronik. Im So olbad Rappenau bei Heidelberg sand die feierliche Eröffnung des Ersten deutschen Spezialsanatormas für sogenannte chirurgische Tuberkulose statt. Anläßlich des 50 jährigen Bestehens der Firma R. Wolf, Lokomobilen-Fabrik, Magdeburg-Buckau, machten die Inhaber Schenkungen und Stiftungen von einer halben Million. Bei der ersten internationalen Regatta aus dem Bodensee herrschte ein so starker Sturm, daß über tausend Boote kenterten. Da Hilfe schnell zur Stelle war, konnten alle Ruderer gerettet werden. Aus Saratow wird gemeldet: In dem nahe gelegene» Prokrowsk ist eine Mauer einer Knochen fabrik eingc- stürzt. Sie begrub zahlreiche Arbeiter unter ihren Trümmern. 70 Arbeiter wurden bei der Katastrophe getötet Reisende der Firma Karl Hag end eck kamen aus Liberia in Hamburg an und brachten drei ausgewachsene muim- liche und ein paar zweijährige lebend eZwergslußps erde mit. Diese Tiere wurden bisher weder in Europa noch somm» in Gefangenschaft gezeigt. Ter Agent der Warenbörse und ehemalige Handelsgericht»- beisitzer Valentin Hena in Paris ist mit Hinterlassung von Passiven in Höhe von etwa drei Millionen verschwunden. Er wird steckbrieflich verfolgt. Tochter, । Frau in Stauheim Ml. 10003.—. Klinik für Haut- un w nach lange in ein bess Im winden Mk. 39 733.—, Georg Becker Mk. 32 493.—, Lolat- Eisenbeton-A.-G. Mk. 32 385.—, Paul Müller, Hoch- und Tiefbau-Gesellschaft, Mk. 31 808.—, Karl Wehrum Mk. 31215, Birkenstock & Schneider Mk. 30 643 —, August Schepvel- mann Mk. 30454.—, Schäfer & Lmdenstruth Mk. 30018, Bernhard in Klein-Linden Mk. 29 729.—, Slug. Schepp in Saasen Mk. 28123.—, Abermann & Kling Mk. 27 860.— ; Eisenbetonarbeiten: Zimmermann in Kassel Mk. 17 335.—, Sachs & Rausch in Offenbach Mk. 15 670, Lolat-Eisen- beton-A.-G. Mk. 14 527.—, Knoblauch & Scheib, Frank- Beton- und Eisenbeton- Stl rcibfi:, i i bem ihm unter frcundlicl 'n Grüßen m.lg.. Ui wurde, daß dato sein Haus verschwinden würde. In der Nacht vom Dienstag zum Mittwoch brannte tatsächlich sein Haus ab. AmMcher wetterverlcht. Oeffeutlicher Wetterdienst, Gießen. WetterauSstchten in Hessen <ür TlenSlag, den 18. Juni l»*2 • Ziemlich heUer und trocken, später leichte Trübung, Temperatur wenig verändert. "_________ Letzte 21ndnid?tcn. Paris, 17. Ium. In Madrid wurde ein Mann vct' hastet, der eine Anzahl historischer Dokumente zum,'derlauii anbol, die aus dem französischen Archiv gestohle» fern müssen. ... London, 17. Juni. Das Bureau Reuter dementtat v' Nachricht, daß im Lause des Sommers eine Zusammenkumt <£■ Königs von England und des Kaisers von Au» land stattsinden werde. — surt a. Mk. Mk. 15 227.—, Gesellschaft Berlin Mk. 14 729.—, Tefferanr & Stoffels tn Mannheim Mk. 13 332.—, Beck in Offenbach a. Main Mk. 12 929.—, Westphal & Co. in Köln Mk. 12 862.—, Franzowitz 6c Sauer in Hagen Mk. 12 810.—, Bonnebeck & Walter in Mainz Mk. 12 555.—, Zürn in Kassel Mk. 12 477.—, Mitteldeutsche Betongeselljchast Eisenach Mk. 11 781.—, Jacob in Holzminden Mk. 11432.—, Paul Müller, Hoch- und Tiefbaugesellschaft, Mk. 11024.—, Deceeco & Ferrarin in bet Goes zurück. 'Er behauptete, das Kloster Monfotte habe nicht oas Recht, es zu verkaufen. Ter frühere Mimster der Schönen Künste und des Unterrichts Burell kritisierte den Bericht be* Staatsrats, der auf keiner festen Grundlage beruhe. Et verlangte, daß alle Tvkumente, die sich auf die Gründung und das Patronat des Klosters beziehen, bet .vantmet vorgelegt würden. Mini st erpräsi denk Canale jas antwortete, es sei unrichtig, daß die deutsche Regierung bei der spanischen Regierung wegen des (Wein.il ocs Forderungen erhoben habe. Wir hätten, tagte der Ministerpräsident, dies auch gar nicht geduldet. Richtig ist aber, daß die deutsche Regierung, wie dies auch logisch ist, darauf bestand, daß die Eigentumsfrage angeschnitten werde. Burell erklärte hieraus: Terartige Vorstellungen wurden bei mir niemals erhoben. Ministeroräsident Canalejas: Sind Sie dessen sicher? Burell: Ich erhielt nur den Besuch des Prinzen von Reuß, der mich in der höflichsten Trorm um Auskunft in dieser Angelegenheit bat. Canalejas: Gehen wir nicht weiter darauf ein. Sicher ist jeoenfalls, daß loaifd)e natürliche Vorstellungen erhoben wurden. Die Angelegeichert ist kompliziert und erfordert eine genaue Prüfung. Eine Frage ist jedoch klar, kann die -Legierung foofoe Kredite fordern, um Werke dieser Art Privatleuten abjufaufeit, die sie vielleicht verkaufen, weil sie nichts anderes besitzen? Ich spreche übrigens im allgemeinen, denn bei dem Gemälde von Monforte haben Zweifel über den Besitz zu einem Verfahren geführt, das bald beendigt ist. Canalejas fügte hinzu, der Vertreter Deutschlands in Madrid habe der spanischen Regierung erklärt, daß das Bild van der Goes für das Berliner Museum gekauft sei. Ein Teil des Preises fei von der preußischen Regierung bereits bezahlt, aus diesem Grunde möchte er energisch darauf bringen, daß der gegen die Berechtigung des Verkaufs des Bildes erhobene Einspruch zur Erledigung gelange. Diese Reklamation sei berechtigt gewesen und im Einklang mit dem internationalen Brauch. Was den Staatsrat anbetreffe, so häbe er einen Bericht ausgearbeitet, ohne daß jemand im geringsten einen Druck auf ihn ausübte. Der Minister der Schönen Künste erklärte, daß der Bericht des Staatsrats der Kammer nicht vorgelegt werden könne, bevor das Verfahren abgeschlossen sei. ^port. Hamburg, 16. Juni. Ter erste Tag des Sommerrennens! des Hamburger Rennklubs begann unter strömendem Regen, war aber trotzdem sehr besucht. Der Kaiser, Prinz und Prinzewn Eitel F r i e d r i ch und die Prinzessin Viktoria Lu ne traten in Automobilen gegen 3 Uhr auf der Rennbahn cm. Aanrt begann sogleich das Rennen um die Silbern e^P c i t s che. 13 Wibe liefen. Erster wurde Bretzner auf v. <-chilgens „Abcil . ES folgte her Große Hanfapreis, den „Gulliver II." vom Königl. Hauptgestüt Grabitz gewann In dem anschließenden 'laiserin-AugusiC'-Viktoria-Rennen starteten 10 Vierde Sieger wurde Leutnant Graf Holck auf C. Bouves „Alvo^, zweiter Leut- nant v. Egan-Krieger auf Rittmeister Knesebecks „$airfar", dritter Leutnant ber Reserve Riese auf v. Tepper ^LaStis ,A?art'. Vrm- Eitel Friedrich überreichte dem eleganten Retter den Ehren- pokal. Um 3/<5 Uhr kehrten der Kaiser mtt fernem Gefolge m Automobilen zur ,L)ohenzollern" zurück. Beim Emgmig ber Rennbahn hatte sich bie Hamburger Jugendwehr amgeiteilt. In den teueren Zeiten achten. Darum gebrauche man nur Mvrrholinfelte iic 1 raschcnd aurgiebig unu uillig im Gebraus, und cucyi sie Stboubeu^nMUri, mal an ideales Hauivücgcmmet! b M Lustschifsahrt. ! Mainz, 15. Juni. Des stürmischen.Wetters wegen mußte heute die beabsichtigte Lustpostfahrt der Schwaben, Frantturt— Darmstadt—Worms—Mainz aufgegeben, roerben. Fall, d.e Witterung sich morgen günstiger geitaltct, soll das Luttfe. " abrndS zwischen 7 unb 8 Uhr zur Empfangnahme ber Flugvomiuckc hier eintreffen. Ter Ballon „Gelber Hunb" soll am Montag hier aufsteigen und bie von ber Schwaben etwa zurückgelassenen Post- fneben nach Frankfurt a. M. »erbringen. Immer wieder in ber Voraussetzung günftiger Witterung, lieber die langsame Beförderung ber Luftpostkarten herrscht eine Stimmung, bie Nicht auf Anerkennung der Leistungen schließen läßt. Kiel, 16. Juni. Heute nachmittag begann der unter dem Ehrenschutz des Prinzen Heinrich von Preußen stehende große Nordmarkenslug 1912 mit ber Kieler Flugwoche. Jmolgc des stürmischen Wetters und starker Regengüsse begannen die Ausstiege erst in spater Abendstuiide. Prinz uitD Prinzessin Heinrich sowie Prinz Adalbert wohnten den Veranstaltungen bei. Au» Sta&t und £aitO. Gießen/ 17. Juni 1912. ** Ordensangelegenheit. Der Großberzog hat dem Oberkonsistorialrat Dr. Wilh. Bern deck die Erlaubnis zur Annahme unb zum Tragen des ihm von bem König vou Preußeir verliehenen Roten Adler-Orden 4. Masse ertellt. •• KreiSafsistenz- unb Badearzt. Der praktische Arzt Dr. Heinrich Wagner in Gießen ist mit Wirkung vom 1. Juli an zum KreiSassistenz- und Badearzt in Bad Salzhausen ernannt worden. ** Im Auftrage des geschäftsführenden Ausschusses des Hessischen Landes-Lehrervereins laden die Vorstandsmitglieder für Oberhessen, Wagner Großen-Buseck, Link-RudingShain und Kock)-Fried- berg die Mitglieder der oberhessischen Bezirkslehrervereine für nächsten Ätittwock>, 19. Juni, nachmittags 3^ Uh-r, zu einer Aussprache über die Besoldmigsvorlagc nach dem 'Hotel Schich hier ein. Es soll durch eine einmütige und würdige Kundgebung der Forderung der Lehrerschaft, in der BesoldunaSreform ebenso behandelt und bedacht zu werden als die übrigen Beamten des Landes, besonderer Nachdruck verliehen werden. •• Die Ausschreibung für die Kliniksbauten hat folgendes Ergebnis gehabt: Ohren-, Nasen- und Halvklinik, Maurerarbeiten: Paul Müller, Hoch- unb Tiefbau-Gesellschaft, 36 755.—, Jakob in Holzminden Mk. 36 383, Keßler, Annerod, Mk. 32 166.—, Abermann & Kling Mk. 30 713.—, Schäfer & Lindenstruth Mk. 30 618.—, Birkenstock & Schneider NU. 30 352.—, Aug. Scheppelmann Mk. 30 098.—, Karl Wehrum Mk. 30 091.—, Lolat-Eisen- beton-A.-G. Mk. 29817.—, Bernhard in Klein-Linden Mk. 29 507.—, H. W. Rinn Mk. 28 851.—, Schepp in Saasen Mk. 27144.—; Eisenbetonarbelten: Zimmermann in Kaffel Mk. 16 814.— , Beton- und Eisenbeton-Gejellscha Berlm Mk. 15 839.—, Knoblauch liche Gebäude har seinen Standort in Totlage in der Uni- versitätsstraßL gefunden. In dem Hause befinden sich anBer einem großen noch fieben kleinere Säle, foioie viele kleine Zimmer. Mit dein Philippshaus, das auch als Hospiz gelten soll, ist in Marburg ein bis dahin oft entbehrter Mittelpunkt zur Pflege evang. Gemeindelebens geschaffen worden. [j Niederwalgern, 16. Juni. Gestern nachmittag wollte das 7 Jahre alte Töckfterchen einer hiesigen Familie das in der Nähe bto Bahndammes Gänse hütete, eine Gans Dom Bahndämme entfernen. In demselben Augenblille kam ein Zug uiid überfuhr daS Kind. Das Liiid ivurde nach 1 Gießen in die Klinik gebracht, starb aber olÄrald 1 — Biedenkopf, lö. Juni. Der Gastwirr Frank w W U IL u L frtnrit vor ajuflai Taseu cm Lin Liscnbahnunglück in Schweden. Ein schweres Eisenbahnunglück, bas über 10 Tvic unb zahl-' reiche Verwunbete forberte, ereignete sich, wie uns aus Linkö- ping (Südschweben) gemelbet wirb, bei Malmslaett. Der Nachtsckmcllzug Malviö—Stockholm fuhr infolge falscher Wcichen- stelluug in einen Güterzug. Der erste Schlafwagen würbe zer« t r ü m m e r L Linköping (Sübschweben), 16. Juni. Der Nacht- schnellzug Malmö —Stockholm fuhr infolge falscher Weichen st ellung heute früh */,6 U hr auf ber Stütion Malmslaett in einen Güterzug. Der erste Schlaf wagen würbe zertrümmert, zwei anber e stark b c chäbigt. Soweit bisher festgestellt würbe 13 Tote, 11 Per rounb.ete. Linköping, 16. Juni. Tie Anzahl ber bei bem Eisenbahnunglück von Malmslaett töblich Verunglückten wirb mit 18, bie ber Verwunbeten mit 16 angegeben. 1 Stockholm, 16. Juni. Unter ben bisher identifiziert« f Opfern des Eisenbahnunglücks von Malmslaett befinden sich keine D e u t f ch e n. Ächt Leichen find noch nicht identifiziett. An bem Aufkommen von vier Verletzten wirb gezweifelt. Stockholm', 16. Juni. Von den bei bem Eisenbahnunglück; bei Malmslaett verletzten Personen finb nach einer spätere» | Melbung zwei gestorben. Linköping, 16. Juni. Unter ben bei bem Eisenbaha-j Z unglück Getöteten befinben sich bie Tochter Strinbdergs und Fabrikbirektor Looft, Die Toten unb Verletzten wurden nach dem Kranken Hause in Malmslaett gebracht, wo sich beri-, I zerreißende Szenen abspielten Zu den Rettungs' und Aufrau- I mungdarbeiten an der Unfallstelle wurde Militär herangezogeu,^ | »nb das ilaiser-TH ®orbfn haben. Durch den Besi. wir uns in i buchen Publikums l 'D’c ^’ßungen zu er Das Biograph,^ '^nehmen Weise unt Biograt ^-r,Ahrt. it AW Bad-Nauheim Mk. 10451.—. ** Eisenbahner-Versammlung. Am Dienstag, 18. Juni, findet im Lenzschen Felfenkellcr eine öffentliche Eifenbahner-Verfammlung statt. In ihr wird der Reichs- tagsabgeordnete und Vorjitzende des Berliner Eifenbahner- Verbandes (92 000 Mitglieder) Gustav Jckler über die allgemeine Lage der deutschen Eisenbahner sprechen. Tas Ansehen, das die Eisenbahn als modernes Verkehrsmittel genießt und die große Zahl der Eisenbahnbediensteten (i|t roch jeder siebente erwerbstätige Deutsche Eisenbahner) wird die Versammlung eindrucksvoll gestalten. •• Der Bauer'sche Gesangverein gibt am Sonn- ag, 21. Juli, in dem Kurhaussaale zu Bad-Nauheim em Konzert. ** Die Bürgergesellschaft veranstaltete gestern ihr Sommerfesl aus der Hardt. Trotz des ungünstigen Wetters war die Beteiligung.sehr gut. Eine Reihe von Spielen und anderen unterhaltenden Darbietungen verherrlichten das Fest und ein Tänzchen hielt die Amvesenden lange zusammen. Erst am späten Abend erfolgte mit Musik rie Rückkehr nach Gießen. ** Das Kinematographen-Theater „Biograph" geht heule in andere Hände über. Die neue Direktion har das Unternehmen und das Kaiser-Theater in Wetzlar käuflich erworben. Sie wird, wie aus dem Spielplan und der Mitteilung im Anzeigenteil der heutiaen Jhunmer hervorgeht, bemüht bleiben, dem Gießener Publikum stets etwas Zeitgemäßes zu bieten. Das Unternehmen führt von heute an den Minen „Biograph-Licht- < Deutsches Reich. Der Kaiser empfing am Samstag vormittag den Botschafter Frhr. M arschallv. Bi eb e r stein inAudinz. Der Kaiser, Prinz und Prinzessin Eitel Friedrich und die Prinzessin Viktoria Luise sind am Sonntag früh 8 Uhr auf dem Dcmrmtorbahnhof in Hamburg eingc- troffen. Sic nahmen Wohnung auf der ,Hohenzollern", die an den St. Pauli-Landungsbrücken liegt. Ans Bamberg wird berichtet: Bei dem Festmahl, das sich am Sonntag den Verhandlungen des Bayerischen Kan al Vereins anschloß, hielt Prinz Ludwig eine Rede, worin er betonte, das beste Mittel, um in der bayerischen Volkswirtschaft vorwärts zu kommen, sei die Förderung der Großindustrie, da von dieser viele Menschen und zwar verhältnismäßig gut, leben könnten. Daher müßte es auch die Aufgabe des Kanalvereins fein, die Industrie zu fördern. Er habe den Wunsch, daß er den .Ansckfluß Bayerns an die Werra und Weser, der die kürzeste Verbindung Bayerns mit dem Norden bedeute, noch erleben werde. Die zwette Internationale Wechselrechts- uud Scheckrechtskonferenz wurde am Samstag in Berlin durch den Minister.des Aeußern eröffnet, der die erschienenen Delegierten begrüßte. 33 Staaten lvaren berieten. Staatsnnnister Ass er ivurde zum Präsidenten ernannt. Die Konferenz hat den Ziveck, die Vorarbeiten für das Weckselgesetz zu erledigen, das durch eine internationale Konvention in Kraft gesetzt wird. Ausland. Im französischen Minifterrat machte Ministerpräsident Poincars Mitteilurrgen über den Stand der f r a n z ö s i s ch - s p a n i s ch e n Verhandlungen. Poin- carö und der Ministerrat billigten das von dem Generalresidenten Liautey vorgeschlagene Programm. Liautey wählte als Generaldirektor der Finanzen für Marokko den Finanzinspektor Gallnt. Aus Lissabon wird gemeldet: Der Gesetzentwurf be- trefsend die Kolonisation desPlateaus von Angelo durch israelitische Auswanderer aller Nationalitäten wurde von der Deputtertenkammer einsttm- -mig angenommen. nier Ablage USLSiflinier Todes-Anzeige 4261 Gießen, Gleiberg den 17. Juni 1912. ! 47 Möbel. 4262 Gießen, 15. Juni 1912. 05067 nur weitergeführt. 05071 Vei^igbrwfjen v Empfehlungen Mietgesuche Stellenangebote Vermietungen Kaiifgesuclie Stellengesuche Verschiedenes Verkäufe Familie Lesch Familie Lust Juni. Der Nach,, m fuhr infolge falscher iß U hr auf der Llano, g. Der erste Schlaf- wer andere stark bt> ourde 13Tote, 11 Ver- flcacnübcr d. Engel Apothc Rabattmarken Ausgabe. Born, Gerichtsvollzieher _________in Ohcfjcn._________ Fuhren ieb. Ärt werden angenommen '"oroic Möbeltransporte für vier und narb auswärts. 00,1 H. 4lbel, 29eviteinslr. 19 pt. oieVakuumreinigung im iboDoemeol mit unseren in allen Staaten patentierten Staubsauger bietet gute KriKeij ober hoh. JiröcnBcröienft. Erforderlich nurlOOOM. Pilz A Jahnke. Frankfurt a. 31., Iahnsir. 43.[hvüe Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme, bet dem unS betroffenen schweren Berlust sagen innigsten Dank Automobil- Gelegenheitskäufe. 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Samstag nacht 1*-« ttbr meine inmgstgeliebte s>rau, untere liebegutePiutier, Schwteaetmuiter, Grobmutter, Tochter. Schwester Schwägerin und Tante Frau Wilhelmine Röhrig Unzahl der bei dm Gija-1 ch Verunglückten wird ms > angegeben. : den bisher ideniistjierur almslaett bejinden it£( ind noch nicht ibentiiijied ten wird gezweisclt. I m bei dem Eijenbahnungl^ en sind nach einer ipäteid r den bä dem ©ifenbato^ 'otfjfct Strindberm ten und «erle-len nm»! eit gebW, wo Itm Fd en Retlungs- und auiwH mde Miür jerangey:^ Marktplatz 2l, Televb. 46 müder d. Engel-Apotveke Eine überzählige norddeutsche zu verkaufen. 4173 3. Havvel, Mühlsrraße. Versteigernnq. Dienstag, den 18. d. MtÜ., nachm. 2 Ubr, versteigere ich Babnboiitraße 57 da Vier gegen Barzahlung: 30 Varbecrbnumc, 1 Ladeneinrichtung, <2 viel und Spezereiwaren, 1 Pianino, 1 Eisschrank, Zigarren u. 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Im Namen der tieftrauernden Hinterbliebenen: Ernst Albaeh, Lehrer Martha Albach Luise Albach. Giessen (Gr. Steinweg 6, Alicestr. 22), Gehlweiler (Kreis Sinsmern), Münster bei Lieh, Ober-Mossau, Berlin, 16. Juni 1912. Die Beerdigung findet Dienstag, den 18. Juni, nachmittags */j4 Uhr. in Meinberg bei Giessen statt. 4260 Ain Samstag, den22. 111 d. 3ö., vormittags 10' r Ubr, soll ans dem hiesigen (Filter- schuvven eine Vartic Woll tvarcu, 80 Klg öffentlich gegen bare Bezahlung ver steigert werden. Id“/4 (Mtci.cn, 15. x>uni 1912. Grvßh. (ilüterabsertigung. l?rfenT Gieb^ rdienst' „ ja3^ leichte * Kaufe nur Mittwoch, den 19. Juni, von 2—6 Uhr, ganze und zerbrochene künstliche Gebiße im Hotel Kobel, Liebigür. 9, Zimmer 3, I. Etage. LoniS Willig auS Bremen. 4254 ^VLableproZabubislM. 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(4201 lILheres tm gatö Bmcud, Bahnhosstraße 66. Biograph Mitteilung. Wir teilen hiermit einem verehriichen Publikum t von Gießen unb Untgegenb ergebenst mit, daß wir | mit dem heutigen Tage baß Biograph-Theater io Hiesse» | unb bas Uaiser-Thcater in Wetzlar käuflich er- worben haben. Dttrch den Besitz mehrerer bebeutenber Theater schätzen wir unß in ber Lage, bie Gunst eineß ver- Ü ehrlichen Publikumß burch geschmackvolle, konkurrenz- t lose Stiftungen zu erhalten. Das Biograph-Theater wirb in ber gewohnten vornehmen Weise unter ber Bezeichnung Biograph-Lichtspiele nach langem, schwerem mit großer Geduld ertragenem Leiden im Alter von 58 Zadren zu sich in die Ewigkeit abzurusen ,>n tiefer Trauer: Konrad Röhrig, Familie Jung, Familie Kornmani, Familie B< cker. Gießen tLirchenplav 11), den 17. Zunt 1912. Die Beerdigung findet Dienstag nachmittag 4 Ubr aus dem neuen Friedhof statt. <15082 5 Zimmer 1 LandMenßrch li t ; Parlerrewobnung,5Zimmer > u. Mansardenzint., o. 1 Clt. lab ui ver'n. 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Sobemr Lelruchtungs - Körper Bahnlinie Friedberg- Nidda; von Frankfurt a. M. in 2 Std.. von Giessen in 1 St«■ > ia#i' te 'ntl|>: SÄ. I T?- UNd hnfi 16 a J’t. 5 st. 1 (>*«2f wä' Tie Kollegen der Bahnmeisterei! Gietzen, sowie die der Bezirlovereme Gronen» Luieck, Grünberg. Hungen. Ehringshausen, soweit ne nicht dienulich verhindert und. werden geberen, ,'ich zahlreich clii;nnndcn. Herr rfandtaaSabgcordncter Urstadt bat unterer Einladung zufolge fein Erscheinen zugetagk. Dir bitten nochmals um zahlreiches und pünktliches Erscheinen. ?cr MslM des Lrjirks-Prrcins iMnr, bauarbeuer, Litz Halle. Haben JfC Zinsen von auS- geliehenen Kapitalien 14 788.41 Nachlässe von Güterkausgeldern 328.76 5.09 16.— 1 523.67 15 122.82 Huf ruf üil uöc ^tdUcU[HA|pi «ssSz® Wir laden zu einer Berfammlung em, die llUlUl ßlllUl deutsch. Offiz.-,. und..Beanw-Bereme. . 0 ~ a nfir Garage. Borzugl.Kucheu.Weme > - Montag, den 24. 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GO Fstm. und in Forstwartei Glashütten ca. 50 Fstm Sämtliches Holz ist geschälL Staufliebbnber werden ersucht, ihre, nach den einzelnen 5oriinicnicn w trennende Geboie, mit deren Einreichung sie zugletw tue 2ubmisnonsbcdingungen anerkennen, verschlossen uns mn der Aufschrift »Lnbmisiionsholzverkaus auS den •vT» manialwaldungen" versehen, bis zum 24. Juni l. Js vormitttags 10 Ubr, an uns gelangen zu lauen, »u welcher Zeit deren Eröffnung in Gegenwart der etwa erschienenen Submittenten erfolgt. Wabere Aiiskunn burdi die (ffr. Fori'twarle, sowie die unterfertigte Steak Nidda, den 12. Juni 1912. Grohherzogliche Cbcriörfterci Nidda. Hallwa di s.___£j! | über: Hauswirtfchaftlicheo: Verteuerung der An ausgelietzenen Lebensmittel; hohe Marktpreise; Dienstboten . Kapitalien Lauffraucn und Laufmädchcn; Geistes-, Berufs- a) gegen Obli- und lkrwerbsleben der Frau in und außer qation und dem Hanfe. — Wir richten an alle Gießener HauS- j Bürgschaft 303677.04 •frauen und Frauen, die selbständig im Erwerb stehen, die bringende Bitte, unserer Aufforderung freundlichst nachkommen zu wollen. Dl7/e In AMutz btr ßitjtn.cs BWMMN. NkrblmttktsiltznWiiblihil-i'liiliinierkttii.Ärbtittt (Silk Berlin, früher Trier) Dienstag, den 18. Juni, abends 61/., Uhr OeE. Eisenbahner-Versammlung im Leuz'schen Felsenkeller WB -Sät t'-e.I I cJ-r 'ustrtc aus- ? I W ;, ^brbands- u I ^eickä^?' ’01D'e !* L,7„-z»S SaS-'i ßS« itJ1" • , die aV» 464 IneirdachenGlaS-u.hochf.Kristall- Tafel-Trinkgarnituren Dessertschalen u.Tellern etc. fmdet man stets das Neueste im Ausstattungshaus Jul. Bach, Giessen Niederlage von Baccarat. l Val St Lambert, sowie von ersten deutschen A Hütten. von ’WasMtnft