Freitag, 16. Zebruar (912 Lrftes Blatt 162. Jahrgang Eichener Anzeiger Die heutige Nummer umfafet H Setten- Bus dem Reichstag. Ilruchtbarcn Vorgänge sich ; hie Sozialdemokraten den G . . w k.iv ki a a (. > A k nr ha l :nsivollsien Fin ehl Schneider Augenklinik zur isvcr- icibcr Ltaatcn angehen, und diese Besprechungen würden noch I.rrtgesührt werden. In diesem Zusammenhang ist folgende Dio gestrige Reichstagssitzung war sehr interessant, ^rvar verfiel man immer noch in Erörterungen über die erteil Wahlen zurück, ober es geschah doch in einem Tone, _ur darauf schließen läßt, das; die parlamentarischen Kreise ,nr unwilligen Stimmung des Volkes über die letzten un- rnchtbaren Vorgänge sich bewußt sind. Daher schickten Genossen Dr. Frank als Redner m SechSiageiabrer t en auch baö dieöläbr itdßercnncnü-l ee. Rekord auigeiielll,: ie siegende Reisenma: j>slagerennen emr crdem auch die »er SJUd i Jahren315 vertrete*1 Fabrikation ch bewähr' ten Kunst - vn cn auch den cnsi LudwiZ ronfe, ü lein, ßr in tin ftafj e Erscheinung, bc: rnteslen Grenzen teil. a. folgende Som: xrn der Landslra^ chhcrzogs Stellung x mevai". ,Mei P Der Redner des Zentrums sowohl wie der zum ersten Male gewählt worden, und zwar vertritt er fett- dem den Wahlkreis Merseburg 2 iWittcnberg-Lchwemitzl. Er war früher Mitglied der Freisinnigen Bereungung. Ibo3 in Berlin geboren, hat er in Göttingen, .-Heidelberg und Berlm Rechte studiert. Als Assessor war er in Schncideinülü und Murrer in Westfalen tätig, wurde dann Amtsrichter in Rogaicn und tarn später an das Landgericht in Frankftuck o. M. Bonrbergehend hat er and) einmal im Reichstagswahlkreise Gieren G r ü n b e r g N idd a kandidiert. 1898 schied er auS dem Staatsdienst aus und wurde Shndikus der Aeltrsten der Kaufmann schatt in Berlin, «m Errichlnng der tkrlincr vane-elstamm er wurde er deren ,uri,Mche. SnndilnS. Seit 1902 ist Dove, der sich aut volls»mrtlck>aftlick>en und Handelspolitisd'en Oiebreien literarisch eifrig betätigt hat, and) Berliner Stadtvcrordneter. vor, der die grelle, aber papierene Sonnenscheibe des Zu- wnftsstaates nicht mit auf die Tribüne brachte und sich be- «nüfltc, im milderen Scheine unseres Erdenlichtes rcvisio- .i!istische Streif,;üge zu machen. Die radikalsten Wünsche imes Teils seiner 110 Mitgenvssen verbarg er sorgfältig in seinem Busen: was er aber ankündigte, war schon ge° :ode genug, um die heißen Schwierigkeiten vorauszusehcn, iijit denen dieser Reichstag zu kämpfen haben wird. — Medizinische Stiftungen. Em Legat von 400 000 Mark zur Gründung eines Instituts zur •lFcb_V; rt ebnng wurde der Stadt Danzig Mis Tjingtan in C/Hi n von einem früheren Bürger zugenueien, ber lerne oartin an Krebserkrankung verloren hatte. - er frühere Arzt an^der Würzburger Miinif, letzt Augenarzt in Milwauiee zr. i'nrtctc WOOOO Mark Tür die 23u r z b urg e r unentgeltlichen Behandlung und Pflege betragen hatte, von Jahr -zu Jahr herabzusetz«n, und Armauer Hanicn durfte frohen .Herzens und Nüz die ^rovb^nmlg auc- Verdien, batz nad) menschlicher Beredmtmg rnr Jahre 191- bu Xepr. in iitorwegeu ausgerotlct sein würde. Das ist ein -cbensnnrl, auf das der verstorbene norwegische Arzt mit Recht stolz sein durste. Hk. 40 Ttx eic^iter Anzeiger -rfcheint täglich, antzer Sonntag;. - Beilagen: viermal wöckemlich SietzenerFamilftnlstoNer !veunal ivodienlLKifiS; Man färben Kreis Dienstag und Freitag); weimal monatl. Land mrifchoflliche.'ri'fragen .tenifprech'^iufchlüsse: GZW General-Anzeiger für Gberheffen Rofationsörui und Verlag der vrühl'jchen Unio.Guch. und Steinöruderei R. fange. Heöoftion, Expedition und vrnckerei: Schulftrab« 7. L id vormittags 9 Uhr. vüdingen: Zernsprecher Nr. 269 SeschästssteSe vahnhofftrotze 16a. nnd“nid, ber Natur Set Krankheit HE I einen redt langen und harten Kampi durchzuiühren. ! nämlich von manchen Seiten, besonders inEngland, dw vertreten ivurbe, dan die Lepra burd) den otouili w1*®® Ittniligem Fisd-fleifche entstehe, so verfvdü der nonr^ ' - (ter die Ansicht, das- die .ürailkheit durch den BarütuS ) trigcn werde, dessen lxuwtsgch'.ick-c i5ingangsvtocke di- -co) - flhlemdlcimlxiut bildet. In diesem wiNenldmTtlichen .lampre "■ -gte Armauer Hansen, und die Internationale Lqwatottterenz '>». Berlin im Jahre 1897 bildete einen Triumph Mr ihn, man kcmn sagen: ben Höhepunkt seines Lebens. . Er selbst hatte inzwischen aus seinen Fondrungen in ei iür sein Vaterland höchst segensreichen Weise die gezogen. Er hatte die strengste Isolierung der ^.eprakranre crs das einzige Verfahren zur Verhinderung der Ausbreitung m Aepra irr eng durchgefüarr, und es gelang ihm cml du-ie Zahl der Letzraerkronkungen in Norwegen, die noch loov -ooa Meldung beachtenswert: Neue Verhandlungen mit England Der Berliner Korrespondent der „Exchange Telegraph kompanh" erfährt aus autoritativer Quelle, daß die dem besuch Halb an es folgenden Verhandlungen tOls in Berlin, teils in London staltfinden würben. Der d-utsdie Botschafter in London werde dabei von dem Ge beimrat v M u m m , der eigens zu diesem Zweck nach London lnmmen werde, unterstützt lverden. Neue Anträge. Im Reichstag sind gestern nicht weniger als 18 In i mjativanträge vondenNalionalliberalen ein- gLgangen. Sie beziehen sich u. a. auf Sonntagsruhe im reudelsgcwerbe, auf ttnfallfürsorge, auf freiwillige Ret- ttng-xarbcit, Ausbau des Beamtcnreclsts, Verantwort- lichkett des Rcichslanzlers, Errichtung emes hkichseiniqungsamtes, Regelung der Konkurrenzllausel. Ein r^ahlrechtsantrag will den Termin fiir die Strch- Wahlen einheitlich für das ganze Reich festgesetzt wissen. Eine nationalliberale Fraktion?sitzung. Die nationalliberale Fraktion-des Reichs- ags hat, so teilt die „Ratl. Korr." mit, in threr am Vnnerstag vormittag abgehaltenen Sitzung einftimmtg urd) Zuruf den Abg. Herrn Basscrmann zum Bor- itzcndender Fraktion gewählt und hat an'f eine aus threr OnnH teiubibliothel Daß die alten Assyrer Toutafel-Bibliothekeu besessen haben, ist wobl allgemein befannt ; roemger verbre-tet jebodi dürfte die Äeunttus von emer Vtein- bibliothek in China sein. Es ist eine öneMlube Bibliothek m Pelina. sie hübet einen Teil der KUo ^.ze sichren b. h. der -chule der Söhne des HimmlisdTen Reiches", einer alttn Uni eerntät, die schon 1000 Jahre vor jmierer chrm'-chm Zeitrechnung bestand. Aus 182 ^tcintärddien nnd. dort die „Id chinesischen Klassiker" ein gezeichnet, die bas Oteiamtroinen und die ftultur Chinas barstellen. Tie Schule ift übrigens auch baburd) bekannt, das- in ihrer Aula alliäbrhd) dem »errick r des Himmlischen Reiches von ben Gelehrten eine ^orlemng ub:r bic Bedeutung unb hie Verantwortlichkeit iemes Amte- gehalten würbe: die Weisen sollen es habet an scharten Ermahnungen und Berwei'ungen nicht haben fehlen lauen, xic ^icuwibliothii m Belina ist übrigens nur eine Nachahmung einer alteren in Siann, (in der Provinz Tshensi), der alten Hauptstadt ^Clt^L"6in Apparat, der Tote -nm Leben erweckt. Seit einigen Tagen füllen die Spalten der Elstcagoer Zeitungen ausmmliche Berichte über die Letsttingen eines Arztes, der mit Hille eines besonderen Apparates Scheintote um), wie man bc I-,aiu)ti , irirfudi Tote wieder ins Leben ;urudgebraan haben iüLL Tic Ntchrtduen unb Berichte wiederholen sich mit uldier Zabig- leit, daß ihnen irgend ein merkwürdiger Vorgang zugrunde liegen muß. wenngleich man wohl klug daran tun wird, ben Einzelheiten Der ameritanrfdjen Schilderungen mit angemessener Vorsicht en: negenzutreten. Der wunderbare Apparat wird „Pulmotor" aernannt und soll sogar eine deutsche Konstrnttion sein: er besteh: an- einem einfachen Behält-r, der außerorbemlich stark komvri- mierten Sauerstoff enthält: durch eine Pumpe unb einen Schlauch» nnrb bann der inzwischen verdünnte Sauariwff unter einem Druck von ZDet Pfund für icden Quadrat zoll dem „Toten" zugeführt.. Der Entdecker der Leprabazillur. In bcni soeben verstorbenen Tr. Armauer Hansen verliert die alte norwegische Hansestadt Bergen eme weltberühmte ÄM W®^9CtbiI$i,cnid:"Tarter liegt di- EemchaiM-be Leistung uüid, auf »er Armauer Samen» Ruhm beruht, die Lamnz >x Aütsels der Lepra'Krankheit. Diese nirdi.crhd)f krcmkheit, die ja besonders int Mittelalter ^ecre^ autgeUcten L ist in neuerer Zeit Iieilid) zumdgegangen. ^n -^-utichland fi5t eS nur einen Lepraherd nod> in LitörcuBen: verbreitet ÄÄ’Sfö hi^i i*ä;ä>S&3 Mang ihm bann die evr'ch.macherche Entdeckung des lazillns, eines Bazillus in ^tabdyenTtumi, b ihn ansschlieh R(b beim Menschen vor Mit der Entdeckung, ad»r beg°nn cine tibeit, deren Erlolg und Ziel noch in jyrage Uanb. Jh»* wr 1 l-rmaia die Methoden zur Nad>.iun,ung der Listen von B^cklm, I in erster Linie die Färbemethoden, nicht dmlangltch a^g»Nde, P daß Armauer Hansen zeitweilig, .wie er Mb t befannt bat, I «u seiner Entdeckung irre geworden ist. Dermatoloaen I nttljobcn ist es bann dem betanntcii dcuttchen IJamatoBa LI V:ot. Albert Neusser gelungen, auch seinerseits den vr Die neue Seit in China. Die kleinen zwischen dem Anhang Vuanschikais unM dem schon zum Präsidenten gewählten Sunpatsen bestehen den formalen Gegensätze werden offenbar ganz bald leicht beseitigt werden können. Es scheint feftzustehen, dap Puan • chikai Präsident der Republik wird. «unhat,en hat bekundet, daß er zurncktreten werde, um Yuanschrkat Platz zu machen: Die „Times" meldet aus Nanking vom 14. Febr.: Präsident Sun halsen richtete gestern an die National'. Versammlung eine Botschaft, in der er fernen Ruck tritt von der provisorischen Regierung anheimstellt, xer Rücktritt soll nach der Wahl eines neuen Präsidenten durw die Versammlung und nach Ankunft des neuen Präsidenten in Nanking erfolgen. Eine weitere Bedingung lautet, dag N a u k i n g d i e V a u p t st a d t b l e i b e n soll. Eine andere persönliche Botschaft empfiehlt die Wahl Puans ch i - kais zum Präsidenten, da er sich für die Republik erklärt habe. Schanghai, 15. Febr. Nach einem amtlichen Telegramm aus Nanking begaben sich der Präsident der Republik, Sun halsen und die »labinctlsmtlgliedcr am Miklwock) in die Nationalversammlung und gaben dort in aller Form ihre Entlassung. Sie empfahlen dringend die Wahl Yuanschikais zum Prafiden ten der Republik. Der Vorsitzende dankte unter dem Bei fall der Versammlung dem Präsidenten für seine o.ottg leit und Selbstlosigkeit. Die Nationalversammlung nahm die Abdankung unter der Bedingung an, daß Präsident und Kabinett ihre Tätigkeit fortsetzen, bis der neu zu wählende Präsident sein Amt antritt. Ternburg über die Wirkung für den deulschrn Handel. Stuttgart, 16. Febr. (Trahtb.). In einem Vortrag, den der frühere Staatssekretär Dem bürg gestern abend im Stuttgarter Handels-Geoaraphischen Der- ein vor 2000 Personen hielt, erklärte der Redner die U m w an d 1 ung Eh ina s in eine Republik für seh rgü nst für den deutschen Handel. Bisher habe Engla^ vor Deutschland einen großen Vorsprung in China geW'. weil das arme chineftsche Volk die billige nnd ,c^°^ Baumwollware aus England bezog. Aehnlich sei/ Amerika hinsichtlich der Maschinen. Wenn aber h . . Erpressung seilens der chinesischen Beamten aushore, die Chinesen die bessere deutsche Qualitätsware füQn™ Bei der neuen Lrdnung wurde dann auch deut, ' düng und Kultur in höherem Maste m achtung finden. Mitte gegebene Anregung mit allseitiger freudiger Zustimmung beschlossen, diese Gelegenheit nicht vorübergehen zu assen, ohne ihrem in langen Jahren angestrengter und aufregender parlamentarischer Tätigkeit bewährten Führer ben herzlichsten Dank unü gerade im Hinblick auf die Er- eignifie der jüngsten Zeit die Versicherung ihres einmütigen unerschütterlichen Vertrauens und ihres Einverständnisses auszusprechen. Der Zentraloorstand dernaticuialliLeralen Partei, der auf Grund der bei ben letzten Reichstagswahlen abgegebenen nationalliberalen Stimmen neu zu wählen ist, wird am 24. März in Berlin zu seiner konstituierenden Sitzung jujammentreten. Trimbor» kandidiert nochmals. Der Zentrumsabgeordnete Landgerichlsrat Dr. Karl Becker hat sein R e i ch s t a g s m a n d a t für den Siegkreis nie berge! egt. Bei der Ersatzwahl wird für ihn der in Köln iinlerlegene bisherige Abg. T r i m b o r n ausgestellt werden. Tie Nicderlegung des Mandats erfolgte, um Trim- born wieder ein Mandat zu verschaffen. Tas Reichstagsprafidium. lieber die Persönlichkeiten des neugewählte,i Reichs- lagspräsidenten Kämpf entnehmen wir der „Voss. Ztg." folgeiide Ausführungen: Wer hätte gcbadjl, das' Johannes Kaernpf an seinem 70. Geburtstag, zu denen Feier fid) weite Kreise des deutschen 5iandels- standes rüsten, Präsident des Reichstags sein würde ? Am 18. efd)en Bankverein Mulud), Maemin i! Co" um 1871 als Direktor ber Filiale der Tannitabler) Bank für Handel unb Industrie nach Berlin überzunedelii. -tie,c Stellung bat Maempi bis zuln 3ahrc 1899 ausgefüllt; dama s nötigte ihn ein schweres "Augenleiden zum Rücktritt. _ ^nbenen ist er d'-r Verwaltung baburd) erhalten geblieben, datz er zum Vorsitzenden des AuffichtsratS gewählt wurde, -seit tast 2o wahren ist cr in ber Berliner Stadtverwaltung tätig, znertl als unbesoldeter Stadtrat und bann als Stadtverordneter. Seck 1899 ist cr Stabtaltester Ein Jahrzehnt hnidurch steht er jetzt an der Spitze des Aelteftenkollegiums von Berliit und ist seit 1905 Präsident des Deutschen Handels tage«. In bas parlamentarische Leben ist er erst Verhältnis niäf'ig spät getreten, vornehmlich auf Drängeil Eugen Richters. 1903 mürbe cr als Nachfolger von Langerbans von der 311 hervorragendem Maße hat sich Kaernpf um die kaufmännnche Mid,.Volksbildung verdient gemacht. Er steht an ber Spitze des Wmentchaftlichen Zentralvereins unb des Kuratormms ber vumboldt-Akabemw, unb die Berliner HanbÄshochfckule ift voriiehmlich fein Werk. Heinrich Tove, zweiter Vizepräsident b cs Reichstags ist, so schreibt bas Blatt weiter, ein Mann, der, wenn auch aus der Justiz hervorgegangen, cbemall5 in engsten Beziehungen zu Handels und Gewerbe steht. Er ^gehc^rt dem Reichstag eben so lange an wie .Nmnnv'. .'lack' er ist 1 Q-. S<’len,; fc« ra» < n.;'’w« btt. tit : dst L'len? k '"sbtlondrr" '"s«es Schg. hnt bot. Ausgaben mit ‘ feit nach g,, Allen,der in Jen dir nach :t unB an einte le mit 80 L rangen, zu le ckwanzkn auf "halten tbin. "“i.i«««'- ni|st ganz uanzen auch antvenden, ent Bal kann K X ,^Ukn: °och ohne tzold. •y ohne «ries, f« erheischt, fo auch ein teil '"ch ste müssen Alande unladcl. c gebrechlich an. haben sie die» landS und bannt nsetel gesamten die Siechte an» auf EinsleSuiig 1 Gicbel (eoj.) kampse, {Srofee vorher her oben ^*2 Ul ttirt*1 • »i<»e »«< ■ «’M 'vnservativeti erklärten, daß sie die Wiederein- itringung ber Erbschaftssteuervorlage als Brüskierung betrachten toürden, wohingegen oic Linke auf dieser Forderung bestehen bleiben will. Das Zentrum wollte burd) seinen Redner Speck bcni Schatzsekretär in seinen wohl- ecivogcncii Plait hiiteinvfuschen, ber bahin geht, für die ‘.ine-gaben aud) Deckung durch Einnahmen zu suchen. Während der Rede des Zentrilmsabgeordneten erschien jber Reichskanzler int Saale, und cr bot der Versammlung alsbald eine Ueberraschung. Er litt) nämlich eine kurze, aber inhaltssdstvere Erklärung ab : ber den Besuch des englischen Kriegsministers in Berlin, hrr Haldane habe im Auftrag des englischen Kabinetts ' wichtige Besprechungen mit den deutschen Regierungs loneiici jpen Mm... jlftetn geführt, über Punkte, die das Interesse b Am Montag soll in Chicago ein junger Mann namen ftohlengas vergiftet worden fem: man Tanö ibn und nad) dreistündigen vergeblichen Wicberbelcoung^ man Den Eedankcn an Rettung aut . der junge W ° tot. Man rief schließlich Dr I. Lewis, der uaE'cha - Arbeit mit feinem Pulmow. ben v.rmemtlid' ^orLr-L'? £^eit zunickrics. Ncuch den Ausführungen b~r Ehteagoer^-n ties ber fünfte Fall sein, in dem ein von anb-rni J erklärter Mensch mit Hil'c bieie; Jrrarat. • nnebe-,Durbc Der Sauerstoff wird durch den Aprarat zwangswet _ Äunae eingeführt: nadj einigen xautellungni will EN k in q^ol. fällen durch Anwendung eines gewöhnlichen elcktii^ Bacuuni rciNigers ähnliche Eriolge eiSuit haben. Am onm. M» «mcuun die Her, tätig teil einer 'terbeuoeu Zrau, die eine tmrdigcmad.t hatte, dreitzig stunden lang autrcchti erhalten: tic Versuche wurden erst aulgegeben, als 'ich in bicld ,»igte ran das Herz zu,schwach war, um nad) Ausjetzen F Atmung seine Tätigkeit aufzunebmen. _ j — Das amerikanische Milteumf^atur- g e s ch 1 ch t e, die ammtiiwrf) ^ogramnidie °nb bic -.''ateitniversität werben im ^uli eine Cruebition zu ^^rfchung unb Martograpbiidien Festlegung von Erockerland Gebirge Peary aut seiner Norbpolrerje am 20. xsiuu g^cu hat. Die Expedition soll zwei >)ahre bminn uno ir;. sorschung des Eiskaps von Grönland abidjließcn. . kf. 2er ßabenroert bcy M entchen. Em . ^ösifcher Gelehrter bat sich ben Scherz gemacht ben LabenNanzolftch Durchschnittsmenschen von 7a kg Gewicht aus^rechneft^^ Ergebnis ist ziemlich niederschlagenb: genau 3.,.o0 Frar nicht mehr als 30 Mark bezabit man „in der ^rogerFCT^ man den Kalk, das Eiwei», aas Waner den trn« Eisen, bas Magnesium, das Malunn, ben ^chwerel unb bic u / . Stone, aus denen der Körper auraebaut »st, zum Markt^».^ kaufte. Hieraus folgt natürlich, bas; große Männer rf sind, als kleine. Ein Mann ime Napoleon 1. wäre nach ck?"" Wertberechnung noch lange nicht 30 Mark wert gewesen, h^r stens 25 Mark. . — Kurze 9? a dj r i d) t e n aus K un,t u n b 281H e n* schäft In Dresden soll aus dem ''gäbe des Mchters S_t t r. 0 u b n? i g am 100. Geburtstag am 11 ,-,-ebruar 191o ein An'G lcrisches Denkmal errichtet werden, mit de-,en Herstellung Protenor . Abott Hildebrand in München betraut mürbe — Theater biretroren inMadrib haben im Einveriiandnis mit dem Autoren unb Schauspielern beschlossen, von Samstag ab alle Th. ater " lange geichloncn zu halten, bis ihre Klagen über zu hohe B - fteuening des THeatergewerbes burd) Steuerermäßigung aagc< Krisen wir^ , inonatlich75Pl^ viertel- jährlich Mk. 2.20. durch :ibbolo- il ZwcigsteUen monatlich 65 Pf.: burd) die Post lUt.2.—öicrtcl- jäbrL au»lrt)L Bestellq. 3eilawrei6: lokal 15Pi^ auswärts 20 Pftnniq. 0 hefrebatteur: A Goey. Verantivortlich für ben polinichen Teil: August Giocß; für .Feuilleton', .Vermischtes* und .Beiichtsfaal-: K. Neurath: iür «Stadt unb K2anbe: E.Hetz: für den Anzeigenteil: H. Beck. Stabt»- äh in htnahmen t; I) Visits, G Kabinett Jidere Fon - i Deutsche» Neicv. In der letzten Sitzung des Bundes rats wurde die Vorlage betreffend Acndcrung des Formulates der Wandergewerbescheine zugestimmt. Ter Entwurf einer neuen Vereinbarung leichterer Vorschriften für den wechselseitigen Verkehr Mischen den Eisenbahnen Deutschlands einerseits und £ cstcrrcich-Ungarns andererseits gelangte zur Annahme. Wie das Wölfische Bureau hort, ist der vor einigen Jahren aufgenommene Plan, das Schloß Babelsberg dem Kronprinzen als Wohnung zu überweisen, fallen gelassen worden. Ter Kronprinz wird vielmehr bei seiner Rückkehr nach Potsdam im Reuen Garten Wohnung nehmen. 1,1 rJ-ie 2u°"ne Soll' Dulden nicht mehr in der Lage sei, das Ehrenamt roeitcr zu »er sehen. Zugleich dankte er "dem Verein für das seitherige Vertrauen und den Vorstandsmitgliedern für ihre treue Mitarbeit. Er schlägt als seinen Nachfolger den Staatsanwalt T r ü m - pert, Oberleutnant der Reserve, vor. Ter Schriftführer Mö- bus spricht dem Vorsitzenden Gabriel für seine großen Verdienste um das Vereinswesen herzlichsten Tank aus und schlägt vor, ihn zum Ehrenmitglied zu ernennen und ihn auch dem Vorstand durch Wahl als Vorstandsmitglied zu erhalten. Gabriel wird hierauf einstimmig als Ehrenmitglied ernannt. Er spricht seinen Tank hierfür aus und gibt u. a. bekannt, daß ein von den letzthin ernannten Ehrenmitgliedern dem Verein einen Betrag von 300 Mark überwiesen habe, um bedürftige Vercinsmitglieder zu unterstützen. Tie Vorstandswahl ging glatt von statten. Als 1. Vorsitzender wurde Staatsanwalt Trum pert einstimmig gewählt. Als Rechner wählte man das Vorstandsmitglied Waas. Gabriel, der auch in den Vorstand gewählt wurde, führte nun den neuen Vorsitzenden Trümpert in sem Amt ein. Herr Trüm - pert übernahm das Präsidium mit Worten des Tankes für seine Wahl, und unter dem Versprechen, seine Kräfte dem Verein zu widmen. Rach Erledigung einiger Anfragen und Wünsche schloß der neue Vorsitzende die Versammlung mit einem Hoch auf das Vaterland. Kreis Büdingen. k. Büdingen, 1b. Febr. Unter dem Vorsitz des Kreis- rats Boeckmann fand gestern im Hotel Stern hier eine Bürgermeister-Versammlung statt. Assessor Stumpf berichtete in eingehender Weise über die neue Reichs- oersicherungsordnunq. Ferner wurden einige Fragen aus der Landgemeindcordnung, sowie sonstige Angelegenhelten besprochen. ■v. Stabt beb v jamme voll: brtüiie gedeckt i ■Anleihe w be jbri iknWrui [mit 4 Proz. v Llidi bet ctlpai 16. slahre ab ; Ü unkündbar sei Ian Tilgung eir 0 ai Hypothek Ijüig abgelauser s unb auf Zi it bet vor zwc jqt nur noch jtlüii^enirale । 1 3anr Lj«« ergänz iTifl -acke bet ' j,; Stellung r Lyng wegen । r*1{ Stunde L bti der Hör [ti der höhet M öie Berni Lehiamlsa » !. -erben. ' Annahme ‘„ri) unter de !S die Sie FL vanbarbe r B mit d Ausland. Der „Temps" meldet aus Fez: Der Sultan und die Leute des Machsen liegen die Untätigkeit, welche Frankreich trotz des Abkommens vom 4. November 1911 an den Tag lege, als ein Zeichen der Schwäche aus und benutzen sie, um von neuem d i e Stämme auszusaugen und dieGüterdes Machsenzuverschleu- d er n. Wenn man einem neuen Aufstande vorbeugen wolle, dann müsse man diesen Mißbräuchen raschestens ein Ende machen, indem man dem Sultan entsprechende Existenzmittel gewähre und ihn so der Notwendigkeit enthebe, zu so argen Machenschaften zu greifen. -ii v< hCÄ f-4^5 .. MIV pirckunst sei, werd? dadurch an Wirkung cinbüßen. - ocrliercn. Wenn nne im vorliegenden Fall, öffentliche und prtr.. Interessen sich gegenüberständen, müßten erstere vorach.-n. , fei es den Nachkommen schuldig, daß das Städtebild nicht X)v. dorben werde. Unsere Stadt habe Straßcnbildcr mit in/mi Reizen, die solle man zu erhalten suchen Tas Gutachten d-. Kunstbeirates habe keinen Einfluß aus die Genehmigung d - Baugesuchs, aber man solle es zum Ausdruck bringen, daß h Ausführung dcs Projektes, so wie es jetzt oorliege, von großer Schaden Tür das Stadtbild sei. Er beantrage namentliche A> stimmung darüber, ob die Versammlung sich der Meinung h Kunstbeirates anschließe. Stadtv. Petri halt das Urteil des blunstdeirates von den: Standpunkt aus für berechtigt, aber wenn man solche Bedingung: machen wolle, müsse man den Besitzer entschädigen. Tie kircke werde durch den Neubau nicht so sehr beeinträchtigt. halte das Urteil des Kunstbeirates für zu weitgehend und rnrir«. man solle sich mit der Erklärung der Baudeputation zufried-: geben. Stadtv. Grünewald ist der Ansicht, daß man endl.c, einmal den Baubescheid geben und den Anträgen der Baudevutcuio- zustimmen solle. Er sei errr-’u: über die Tätigkeit des KunhZ betratet, aber sie solle nicht äu weit gehen, damit die Unterem-, der Bauherren nicht geschädigt werden. Man solle nur b • Errichtung mißständiger Gebäude verhindern. Jedenfalls öün man teinc Beschlüsse fassen, die die Aussührung der Bauten ve> hinderten. In alten Stadtteilen könne man keine einbciili±< Bauweise durchführen. Er glaube nicht, daß bei dem vorliegend/, Projekt die öffentlichen Interessen so bedroht seien, daß mex sie den privaten Interessen voranstellen müsse. Tie Gebäude höhe sei allerdings auffallend, vielleicht könne sie dadurch do ringert werden, daß man die Stockwerkhöhe in sich niedriger mact;. Stadtv. £ ob er bezeichnet die Ausführungen des Stadt?.; Tr. Ebel als ein Meisterwerk der Kunst, sie gehörten nach bei ewigen Rom. Auf den einen Gang nach dem Kirchenplatz könne man verzichten, da man ja doch noch zwei Ausgänge habe. Tu Bauherren wollten alles tun, was in feuerpolizeilicher Öiniiät erforderlich sei. .Beig. Keller bittet, den Anträgen der Baudeputation a..| zustimmen. Es handle sich um einen Hotelbau von sechs Stock' werken und einen Saalbau mit Bühne. Mit Rücksicht auf btf Publikum müsse man auf genaueste Einhaltung der seuervolu. lichen Vorschriften sehen, toas übrigens auch im Interesse brr Bauherren liege. Stadtv. Tr. Ebel betont, daß auch der Kimstbeirat bti Bau keine Schwierigkeiten bereiten wolle. Er habe bloß kn Urteil pflichtgemäß abgegeben und beantrage, daß die Versanw. 1 hing «ich seinen ästhetischen Bedenken anschließe, um baburi! vielleicht doch eine Aenderung des Bauplans hinsichtlich der (fr- bäudehöhe herbeizuführen. Stadtv. Urstadt meint, der Kunstbeirat solle sich nicht allzusehr oordrängen und sich bei Privatbauten keine Entscheidu,-; anmaßen. Jedenfalls dürfe seine Meinung die Entscheidung übet j^’*'pcn^c n^t beeinflussen und auch einen dahingehenden Anschein müsse man vermeiden. Man könne das Urteil öd Kunstbeirates den Bauherren mitteilen, damit es eventuell bi» I rücksichtigt werde. Da ein zweiter Zugang vorhanden sei, könnt man bezüglich der Breite chcs einen Ganges nachsichtig sciiz! zumal die Bestimmungen hierüber aus einer Zeit stammten, in I öer man noch mit Feuerspritzen in die Hofreiten einfahr en muf;!1.1 '■Seig. Keller bittet nochmals, den Antrag der Baudevu- tation anzunehmen. Er könne sonst die feuerpolizeiliche Verani«! wortung nicht übernehmen. Stoib tu. Wallenfels spricht ebenfalls für den Antrag öer Baudeputation. Bei solchen Gebäuden müsse inan für bit möglichste Sicherheit Sorge tragen. Tie Ausnutzung des $ir-| Platzes in die Höhe bedeute doch keinen Mißstand. Auch b:t Fenster auf der Grenze seien nicht zu beanstanden, wenn bnj Nachbar nichts dagegen habe. Stadtv. Huhn führt aus, man habe heute gesehen, daß d« Tätigkeit des Kunstbeirats viel weiter gebe, als man uripriinc-M HliJ gewünscht habe. Tern vorliegenden Projekt könne er sni« Anerkennung nicht versagen.. Wenn der Bau auch l>och werde, so fa] £>od) zu berücksichtigen, daß. auch die Nachbargrundstücke fpätn»! bin höher bebaut iverben würden. Stadtv. Gabriel begrüßt es, daß solck>e "Neubauten et«l richtet würden. Er glaube nicht, daß noch Aenderungen mögliäl feien. Die Höhe des Gebäudes sei nicht zu beanstanden. Stadtv. Winn ist für die Genehmigung des Projektes. Tu! hohen Brandmauern nach dem Lindenplatz zu könnten wohl roö I etwas gemildert werden. Stadw. Petri spricht nochmals für den Antrag der 5ku-| beputation. Stadtv. Tr. Sommer ist dafür, daß man dem Bau fein*] Schwierigkeiten mache. Die ästhetischen Bedenken des Münftttvl rats könne er nickst teilen. Wegen der engen Gänge billige al Öen Standpunkt der Baudeputation. Es könne nicht fchwiechl sein, diesen Bestimmungen zu entfpred>en. Deig- EmNiclius führt aus, der Kunstbeirat müsse all.il dem Plenum mitteilen, ivas er aur dem Herzen habe. Stadw. Grünewald ist nickst der Ansicht, daß der Kunt-I beirat innerhalb seiner Befugnisse zu weit gegangen fei, mil m fachlicher Beziehung sei dies geschehen. Stadtv. Huhn schließt sich dem an. Bei der Abstimmung werden die Anträge der Baudevutatüll angenommen. Der Antrag, die Versammlung solle sich d-nil Gutachten des Kunstbeirats anschließen, wird zurückgezogen. _, ®in Baugesuch von EhriAan Schmidt für einen Neub-'v I Ecke der Bleichstraße und Steplxmstraße sieht Balkone vor, h'l JJ‘ct der Bedingung genehmigt werden, daß sie nicht mehr ci I 50 Zentimeter in die Straßenfluchtlinie rerfpringen. 'Jil l megeii der Bestimmung, daß die Brandmauer 40 Zentimcw I über das Dach hinaus rag en muß, wird Dispens erteilt. . Derselbe Gesuchsteller erhält einen Dispens für den Neuba I Bleichstraße 44 wegen der Einfahrt. Philipp Nicolaus erhält für seinen Neubau im Selters I meg Dispense für die Anbringung von Erkern (mit 60 Jen - I meter dlusladung), wegen der fehlenden Zufahrt, wegen des Far- I merfe‘5 im oberen Stockwerk und wegen der Anbringung r1 I Schaufenstern in der geschlossenen Brandmauer nach der Ture- I fahrt. ^briftian Reiber war für seinen Neubau Selter» | Weg 38 ine Anbringung von Erkern nach dem Selterswea 1 I niajt gestattet worden, weil man an na bin, daß bei dem bea • I lchtigten Cafähausbetrieb das auf der Straße verkehrende Vubl- | um durch das Herabwerfen von Asche usw. belästigt nxrbd I rönne. T a Herr Reiber nunmehr im ersten Swck nur ®ob'e I einrichten wiU, wird jetzt die Anbringung eines Erke S I mit 60 Zentimeter Ausladung und 3 Meter Länge befürwort(. I Bebauungspläne und LttSsahungen. Ter nunmehr festgesetzte Bebauungsplan für das I enassen schäft an der Licher Straße zwischen Vo» I unö Wald sieht erleichternde Bestimmungen in der Bebauung ' I art und offene Bauweise, bezw. Gruppenbauten bis ui fi r | päufern vor. Die auf einem Plan vorliegende 5traf>enfübrml I Bauguartiers hat die Zustimmuiig der Genossenschaft g' I unden. Stadw. Winn wünscht, daß man im Interesse des Zuiwndt' I kommens der Genossenschaft die Straßen so billig wie mogh^ I verstelle und beanstandet die zu geringe Ausdehnung des txr- I geicbenen Spielplatzes Stadw. Tr. Hab er körn hält öngean I beit geplanten Spielplatz mit Rücksicht auf den niben Wald ft? I ausreichend Stadw. Dr. Sommer hält d"n Trüberen 'Pi'7 I eine Straße unmittelbar an der Bahn h?rzufülneit, für bnie; I "ach kurzer Aussprache hierüber, an der sich außer dem Vor itzenden die Stadw. Winn, Petri, W a l l e n se IS vn.' I Duhn beteiligen, wird beschlossen, daß ein neuer Plan em Lindenplatz zu bewilligt werden unter der Bedingung, daß ie nicht mehr als 60 bezw. 70 Zentimeter Ausladung erhalten ollen. Dagegen soll der Dispens, daß die nach Artikel 46 der Allgemeinen und Artikel 15 der Lokalbauordnung vorgeschriebc- ncn 2 Meter breiten Zugänge in geringerer Breite zugelassen werden sotten, nicht befürwortet werben. Auch daß die Brandmauer nach dem Scharmann'schen Anwesen zu Fenster auf der Grenze erhalten sott, wird nicht befürwortet. Der Kunstbeirat, dem der Bauplan Zur Begutachtung vorgelegt wurde, ist her Ansicht, daß das Gebäude zu hoch werden und infolgedessen )ic Wirkung der Stadtkirche beeinträchtigen wird. Tie Ausbildung der Fassade sei zu unruhig und durch die hohen Brandgiebel werde das Stadtbild beeinträchtigt. Der Kunstbeirat hat zwar keine Möglichkeit, auf die Gestaltung des Bauplans einzu- wirken, ersucht aber die Versammlung, sich zu seinem Gutachten zu äußern, da hierdurch doch auf die Interessenten eine Wirkung ausgeübt werden könne. Stadtv. Löber hält c5 für merkwürdig, daß man eine Ortssatzung machen wolle, die einen derartigen Einfluß auf die Baugestaltung zulasse. Die Besitzer des „Einhorn" warteten jetzt über ein Jahr auf den Baubejcheid. Man solle froh sein, wenn gebaut werde, so aber liege die Gefahr vor, daß der Neubau nicht ausgeführt werde. Wenn die Vorschläge der Baudeputation angenommen würden, bleibe bet jetzige äußere Zustand unt> es werde bloß innen umgebaut. Veig. Keller betont, daß man dem Neubau keine Schwierigkeiten bereiten wolle. Tie später zur Beratung kommende Ottssayuug werde auf einmütigen Wunsch der Versammlung vorgelegt. Stadtv. Dr. G b c l betont, daß keine gesetzliche Handhabe vorhanden fei, die Anncht des Kunstbeirats durchzuführen. Aber der Nrunitbeirnt bestehe einmal und sei verpflichtet, nach Pflicht und Gewissen zu entscheiden. Was er verlange, liege im ^n- terepe der Allgemeinheit M,t der mittlenoeilc umgearbeiteten fvanabc sei der Kunstbeirat einverstanden. Ernste Bedenken habe er gegen die galante Höhe des Neubaues, zmnal hierduU • hir gegenüberliegenden Vauplätze gebunden cu Man bekomme daöurch hohe ungegliederte Flachen'und die Stadtkitche, die ein ganz ausgezeichnete- Derk der späteren Em- .2 Zimm Zimm tat ^l!jJch»traQ E^ru.ein ,-K^Uötrtn. HA jfW r i >.* tid>. Sonntags den ganzen Tag offen. 7 Zimmer | UlCöi 'Jlnit Ardener l. >toit u. ^i'ogiis erd. Schulftr. 11111 l. Hedi- ued Tiefbau. 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Die Stadt bedarf für Deckung außerordentlicher Ausgaben rn Summe von 3 880 000 Mk , von denen 380 000 Mk. durch i itrfdiilffe gedeckt werden Tonnen, so daß noch 3'/s Millionen 11 Anleihe zu decken sind. Die Anleihe soll außer bei Banken >4 bei Versicherungen usw. auszunehmen versucht werden. Sie mit 4 Proz. verzinst und mit 1'/, Proz. (statt seither V . illid) der ersparten Zinsen getilgt werden. Die Anlethe soll kt 6 Jahre ab getilgt luerben und für die Stadt zehn Jahre V* unkündbar fern. Es soll versucht werden, die sog. Wies-- ^tner Tilgung einzuführen, also die Tilgungsge^der anzuiammeln n auf .Övvolheken zu verleihen, bis der Schlußlermin der igunq abgelaufen ist. Man hofft dadurch aus etneit höheren vrs und auf Zinsgewinn. Der außerordentliche Bedars der hbt, der vor zwei Jahren noch 1860 000 Mk. sahrlich betrug, Ut nur noch 1 093 000 Mk. und nach Abzug der fnr die liilanbicntralc erforderlichen Gelder nur noch 840 000 Mk. Ja. lindert. Ebevaar iucdt 2-Zimmcrwobnuun in ruh. Haufe z. 12. März od. 1. Avril. (Schrift 1. Angebote unt 012z< an den Gieß. Anzeiger erbet. Täge der Baud mnlung wird zuruckE tibt für eine» sieht Balbne ^ daß sie »“V^ ie rwvringen ibmaucr 40 sspens erttut. Aspens lur de» ■ Erkern (n»‘ £A ^3^ ÄS» erfte* ^5 ' ■*inS< t et« w igelt it y ii • '^«e«^ « io (‘(Im * ’ e. mM. S D, 1 ibrt die Verschandelung des Stadtbildes durch un« re Bautcri ;u verhindern. Der Vorsidendehat nachdem PL her gleichartigen Darmstädter ^rtssatzung eine solche aus- . lli :ie von der Versammlung mit einigen kleinen, von Stadtv. * r Jnciva l b angeregten 2lbanderungen genehmigt Wird. - chulangelegenhett'N. Der Brunnen st än der nn tzose des Echulhauses an der Ib llerßraße ist schadhaft geworden und muß durch einen neuen njcrbeii, der direkt nn bie Entwässerung angeschlosfen werden I, Die dafür geforderten 400 Mark werden bewilligt. * Die Zusammenlegung des Brausebades im Schulhaus l xt Sch llerstraße hat sich als zweckmäßig herausgestellt und s ^er^'^ c^u l s a a l im ®emeinhchauy der iSracli tischen Lliflion4gemcinbe, der meistens von einer Gvmnaital« IrchuMasse benutzt wird, ist hergestellt worden. Tie Berfamm- bewilligt 7* der 56,37 Mark betragenden Herstellungskosten. I Das frühere Gewerbeschulgebäude Asterweg 25 soll t >ie Kanalisation angeschlossen werden. Dem Alieeschul« rein, dessen Haushaltungsschule umgebaut wird, sollen dort n Räume für KÄchenzwecke und außerdem die bisherige Straßen« s-rwohnung am Lswaldsgarten überlassen werden. Am An« j. Stabto. Tr. .Haberkorn wird beschlossen, die für die if'ereinführung in die dem Alieeschulverein überlassenen Räume S'derliche Summe von 165 Mark auf die Stadt zu übernehmen. Stadtv. Wallenfels rügt den schlechten Zustand des alten tl»,-rbeschulgebäudes und verlangt eine bessere Aussicht für die terf-henben städtischen Gebäude. r er Errichtung zweier neuen Schulstellen für die »ii,schule wird zugestimmt, da die Teilung zweier Klassen er« bjälid) ist Die beiden Stellen sollen mit Schulverwaltern Ifrrtt werden. _ Die Annahme einer werteren Handarbeitsleli re« tin wird unter der Bedingung genehmigt, daß die Äreisschul- tziriifl'ion die Rückkehr zu dem früher hier gehandhabten inbu tirlten Handarbeitsunterricht zuläßt, mit denen man bessere hoige als mit dem jetzt vorgeschriebenen Taktunterricht ge- | Stabtn Jann findet es merTwürdig, daß eine derartige iKoctmung ergangen sei. Tie Auswahl der anzuwendenden Me- |*D. sei Lache der betreffenden Lehrerin. , I Xie Stellung wird unter der Bedingung bewilligt, bau dre hro"‘>nuiifl luegen der Uitterrichtsmelhode aufgehoben wird. | Tie Stundenzahl am Mädchenhort wird so ver- Ljrt, daß bet Hort stets um drei Uhr seine Tätigkeit beginnen I nj(it der höheren und erweiterten Mädchenschule L burd) die Permehrung der Schülerzahl die Annahme eines |jrt«rcn Lehramtsassessors erforderlich geworden, die gutgehnven Kleine Tageschronik. Glap wird gemeldet, daß der englische <^pion Stewart gestern morgen von Leipzig in Begkeitznng zweier Transporteure eingetroffen ist Die Beaufsichtigung am der ist, wie cd weiter heißt, nunmehr äußerst scharf. Tie Hamburger Hoch« unb Untergrundbahn wurde gefterr nachmittag cingcroeiht. Die Probefahrt ber neuen Bahn unt bie Besichtigung der großartigen Betrtcbsanlagen nahm einen alaU^cr1 al-CVorkämpfer für die korpsstudentische Bewegung br kannte Laiwgerichtsrat o-ritz König ist 76 Jahre alt m H a 11 c O^Jn^Brilon ist daS Mcnghaus der Sprengstvffabrik Zeppecke Ä.-G. infolge einer Explosion in die Lust ge« slogen Bier Arbeiter wurden getötet, zwei sckstvcr verletzt. Die Leichen der Getöteten sind unauffindbar. Unbekannte Täter steckten den Wald von Burla am Fuße des Llymp in Brand. Das Feuer hat große Ausdehnungen angen o mmen. iiinc ntirt. Sirtftfioit, wo leikvt Bäckerei und Mev- gcrei emaerichtet werd, kann, großer «aal vorhanden in, mit ober ohne Vanbroirtfmaft in der Nabe Grünberas zu öcrfauien. Schriitl. Angeb. u. 1178 an ben Gieß. Anzeig.erb. Habe noch eine Partie Amcrikaniichc und Frische Tauerbrandöicn, Anllöfcn und Hcrdc billig zu d«- kauten Wilhelm Höh, Cfcmctier, Bleichstraße 11. Stadtv. Friedberger ist der Ansicht, daß die fltotitoen Werke zu niedrig zu Buck stehen. Man.könne ganz aut als Wert derselben eine Summe annchmcn, bie sich au* Znucn. Tilgung und einer sechspro^ntigen Slente ergibt - adurch wcrbc das städtische Vermögen fast um drei Millionen erhöht und ber Äurs unserer Anlehen günstig beeinflußt. Ter Vorsitzende, Bern. Emmclius unb -tadtv. Heichelheim und ber Ansicht, daß man es bei der gegenwärtigen Buchungsart belassen solle. Die Anleihe wird gutgehcißen. finbet ältere Tarne **'»’ imit eigenen Möbeln Ä bfljaglitficö »tim, Vstege u. Bedienung? Schr. Angeb. unter 01158 a. d. Ge- fchästStt. b. Gieß. Anz. erbet. Berkchieben.Herrenmac'ken kottumc au verleihen ob. au verk. „ J Sonnenttr.lv Hl. Bow Amts rri*tlneu6au. Rach Mitteilung des Vorsitzenden ist nach der Besichtigung am Montag es ausgeschlossen, daß der Neubau in den Diesen, der Flügelanbau oder der Abriß deS Arresthauies durchg.-.uhrt wird. Man wirb den Neubau aut dem Fuldafchen Gr und,nick errichten. Die vorgesehene Straßenüberbrückung soll icbr hubid) und genügend hoch werden, um die Durchfahrt einer ^tranen- bahn zu ermöglichen. Auch die Lage der Straße wird 5>t^ck- mäßig sein und die städtischen Zuteressen nicht ichadigen. 4-ic Stadt soll die durch das abgeänderte Drotett ,ur den -Staat entbehrlichen Grundstücke zum Selbstkostenpreis zurücknehmen stadtv W in n bebauen, baß ber Vorsitz ende feinen früheren Standpunkt verlassen habe. Er wendet nck namentlich gegen die Ucbcrbrüdung, die unschön und überfluntg in. Stadtv Grünewald hat sich dagegen ge'reut, daß der Oberbürgermeister nachgegeben habe, da sonst unter Umstanden die Errichtung deS Naidaues überhaupt in Frage gestellt gewesen sei. , . . , . qx Tie Versammlung erväN sich mit den nunmehrigen Dor- schlügen einverstanden. WirtschaftSksnzesstonSgesukhe. BefürwoNet wurden die Gesuche des Karl N o l l jr. um Grtcilung der Erlaubnis zum Sranntroeinaueid)ant über die ctrane im Hause Bahnhofstraße 6 (Hebcrgang von dem Vater auf den Sohrtt ■ IdeS Benito Sities um Erteilung der Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetriebe im Hause Wolkengasse 27 (Schott|ck)e Weinstuben , . , r c c- des Michael Betzold tm Hause Ltcher Straße 67; des Eduard Krüger im Hause Rodhetmer straffe 3b: deä Heinrich Heyne wegen Erweiterung des Lchankivlrt- schaftsbetriebeS Wetzsteingasse 6, auf ein weiteres Zimmer. Richt befürwortet sollen dagegen werden bte Gesuche des Jakob Löhr im Hause Wallwrstraße 3/; des Heinrich Faulstich um Erteilung der Erlaubnis 3um Gast- und Schankwirtschaftsbetriebe im Hause Bahnhotstraße o7. Lerichikdenee. Für die Herstellung der Lesehalle am SelterStor sind 1000 Mark erforderlich, die der Finanzausichuß erst nn nächsten Jahr in den Voranschlag einzustellcn bittet. Rach kurzer Besprechung, in der namentlich bie Stadtv. ^r. Ebel und Dr. S o in m c r eine baldigere Herstellung wünichen, wird grundsätzlich die Geneigtheit ausgesprochen, die Hersteltting mi bewilligen. Tie endgültige Bewilligung wird auf Vortchiag Vorsitzenden von einer im Frühjahr stattfinden den Berichtigung abhängig gemacht. . , ,, . . - , Ter Umwaiidlung einer Hilfsichutzmannsitelle tn cmeS chu h- mannsstelle wird zugestimmt. v . Ein Antrag der Stadw. V e t t e r s, K r u m m und O r b i g geht dahin, die Beschaffimg der hir die Erwerbung der Staatsangehörigkeit erforderlichen Papiere beim Amtsgericht entweder umsonst, ober doch möglichst billig ;u gewähren. Nachdem Stadtv. Vetters den Antrag unter Hinweis auf das Landtagswahlreckst kurz begründet hat, geht er art die Aus- schüsse, die besonders zu prüfen haben werden, ob der Antrag rechtlich überhaupt durchführbar ist. Cüftfcbiffabrt. Johannisthal, 15. Jebr. Ter nuf dem Grundstück det Reuen Auiomobil-Gelelllchast in ^berscheneweide verunglückte Privalstieger Lchmiot ging au5 s 0 -i\eter Hobe in äroßeii Spiralen nieder da. roie er später selbst augad, bas HcUenueuei nicht mehr funktionierte. Etwa 30 Meter von der cprcc landete er s o heftig, daß er nach vorn au» bem -Ipparat heran# flog. In benußilosein Zusiande wurde er von ven Samaritern der stabelwerke in da4 Lazarett der Kabelwerke ge schafit. ES stellte sich heraus, daß der nliegei einen 2 e i n d r u ck, und schwere innere Verletzungen erlitten batte Rach An- leguna der nötigen Verbände wurde er dem Elitabethkrankcnhautt zugefsthrt. Ter Apparat ist vollkonnnen zertrümmert. Ltäden u. dffl. Drei neue Läden "tri- je ei’ Kontor au per mitten. hofstr.45. 1167 handel — Einfuhr von a in c r i t a n i f rf) c n Schreib- mafchine'. nach Deutschland. Tie Einsnhr von anienka- nischcn Schreidmatchiuen nach Teutschland stieg von 1775 Lz. tm '.abre 1908 auf 2749 Tz. tm Jahre 1911, alfo in drei Jahren um 55 Prozent. Tazn führt die .Teutfche Industrie'', die Zettfchiist des Bundes der Industriellen, aufl: Während der deutsche Vlarkt, dank Der oft beklagten Vorliebe deutscher Raufer für auSlandifche G-rjcuqniffe, von Den Aineiikanern immer mehr erobert wirb, ist Die infolge des hohen ZollfchutzeS der Amerikaner an sich immer gering gewefene Ausfuhr Deulfdier Schreibmaschinen nach Den Vereinigten Staaten im letzten Jahre sogar um 25 Proz zuruckgegangen. ^er Payne-Aldrich-Taiif vom Jahre 1909 belastet Schreibmaschinen mit dem hohen Wertzoll von 30, wogegen Der deutsche Zoll nur 60 Mk. für 100 Kg. beträgt, güt die einzelne Maschine berechnet, stellt sich Die Verzollung in Den Vereinigten Staaten und in Teutschland so: Bei einem Fakturenwert von etwa 300 Ml. ist für die einzelne Schreibmaschine in den Vereinigten -Staaten gt) Ml. Zoll zu zahlen. In Teutschland Dagegen ist für eme Maschine, DaS Stück zu etwa 10 Kg. gerechnet, ein Zoll von nur 6 Mk zu entrichten. ES kann nicht ivunbernebmen, wenn bcj solchen Follverhaltilissen Die rasch wachsende amerikanische schreth. mafcbineninbuitrie in Teutschland steigenden Absatz gewinnt, wo. gegen anderseits unseren Fabriken Das große Absatzgebte ber Q3cr. einigten Staaten Durch einen probitbitipen Zoll verschlossen ist. Wir suchen mehrererlhloßer zum ioiortißcn Eintritt, i"- 6t6r.ildiciib<Äu Stellung VÄVä ic.Leute n. mündl. o.schrlftl. Ausb. Beamte werd, stand, veri. Prospekt fr. Aueust Stein. Leipzig-G. 34o, Bl nmenstrasse 1. Gegen doppelte Sicherheit u. 6°/. Zinsen 300-500 Mk. gesucht. Schriitl. Angebote nur v. Selbstgebcr unt. 01230 an Den Gießener Anzeig. erb. 1170] Ein grober eisgrauer Siilld jngdauitn. SÄ'. stattung der Futterkotten u. AiiAciaegeb. bei Rud. Brette fchueider, Qbbornboscn. Am Samstag, 17. d. 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Ter F?01 fiafe int .?°r.nM ( E V^'ltabt mut K?t, 'w Dorant। ■Whflunfl diese [< nt a a 11 i (b u r cummt von 1 LrJW den FtT6 >u erha Lüf*f!1 Lehra E? vorgesehe Kämu ^0 ‘ Wthuien hat E.'n;,ar’cr(-Oht 3u Rhi-«8 l*ic KJ' Ausgabe K Mehr B?, ;®30370 V^ain; J« als ni RW mit to41nbei ■t* ” . 'tar ^sken-Sall verbunden mit Gruvven-Auffübruugen und den neuesten Ueberraschungen in der Turnhalle am Oswaldsgarten. Karlen für Nicht-Miiglieder find zu haben bei den Mitgliedern Karl Bourgeois, Nlarktvlatz 1, Fean Köhler, Sckulsttaße 2, Friseur Rühl, Wettergaffe, Gerb Klamp iWeiler^Nachs.', Selteröweg 46, Gust. Latchinger Wilhvlmstraße, Schneiderinstr. Euler, 9lord-Anlage 3. Eintrittspreise: Herren DauerkartenMk. 1.—,Darnen- Tallerkarten /a Psg, Geheimkarlen 50 Psg. — Fanillien- karten zu Mk. 1.50 sind zu haben bei Mitglied Schneidermeister Euler, Nord-2lnlage 3. — Karten für unsere Mitglieder und b. 2. Vorsitz., Schreinermstr. Gg. Haubach, Asterweg 56, zu haben. v3/. 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