162. Jahrgang Zweites Blatt Hi. 15 Gießener Anzeiger Erlcheml ISgllL mtt TuSnobme deS Sonntags. General-Anzeiger für Gderheffen Tte ^«tetzenn .famllienblättff werben bem ,yinAeiqere oimnol roöcbeiithcb beigeleql. das „Krrisblon für öee Kreit Gießen" zweimal wöchenilich. Tie „£anön>irl|d)aftlld)eii -eil- tragen" erscheinen monailid) zweimal. Dienstag. 16. Januar 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brükllchea UnwerülälS • Buch- und Sieindruckeret. 9t. Lange, ffiicßen. Redaktion. ErvediNon und T ruderet: Schul- firaue 7. Exved.tron und Verlag; e=Ä M- RedakUom^E 112. TeL-'.’lbr j 'JlujetgerlSteBeiti Das Ministerium porncare. Mit Vertrauen blickt der größte Teil des französischen Volles auf zu dem neugebildeten Ministerium Porucare, das sich am 18. Januar der Kammer vorstellen wird, «md doch in ujm die politisch bedeutendsten Namen Frankreichs vertreten, so daß man cs mit dem „grand miiii|Cer2 Leon (vambcttad (1881) vergleicht. Ob es Liefe Vor.chußlorbeercn wirklich verdient, wird avzuwarten sein. Vorläufig rann man nur sagen, daß der Präsident FalliöreS al.es getan hat, um im Gegensatz zu den Ministerien Monis und eail- laur, die aus der Orcregung der Parteirümpse geboren wurden, ein Ministerium zn berufen, das infolge seines erheblichen Einschlags von Senatoren nicht so leicht in bie Verworrenheit Der parlamentari,chen Zustande g-zogen werden kann, somit also eine gewisse StcdglcLt der tiLgierung verbürgt. Und man kann des weiteren annehmen, daß Potn- care und seine Ressortminister, weil sie infolge ihrer Be- währung aus den verschiedensten Regrerungsposten Kenntnisse genug besitzen, auch imstande sind, Frantreia) dura) die ihm drohenden Klippen zu steuern. Wie schon gemeldet, übernimmt der bisherige Senator Raymoiid PoincarS das Ministerprüfidium und das Aeußere. Er, der schon Minister war, ist in ganz Frankreich so allgemein beliebt und angesehen, dag cs ihm deshalb gelang, eine Rci.-e ganz bedeutender Persönlichkeiten zum Eintritt in das Ministerium zu bewegen. Für Frankreich bedeutet es c.waS völlig neues, wenn Leute, wie Aristide Äriand und Leon Bourgeois, die bereits Mini,ter- prasidenten waren, sich PoincarS unterordnen wvl.en und sich mit den Ministerien der Justiz, ja, sogar des sür Ar- beiterangelegemr-eiien begnügen, und es ivill viel sagen, wenn Thüophile Delcafsö, dessen Streben immer das Ressort des ckusmärtigen war, jetzt zugunsten PoincareS darauf verzichtet hat und in das Ministerium der Marine zurüctrehrt, während Millerand, in dem man nach seiner Verteidigung des MaroRaablommens schon den Nachfolger Des früheren Ministerpräsidenten Cailiaux zu eroliucn glaubte, jetzt uiüer Poincars das Ministerium des Krieges annimmt. Tas Ministerium des Innern wird Steeg verwalten, das der Finanzen Klotz, das des Unterrichts G) u i ft i) a u, das des Handels Fernand David, das der Kolonien Lebrun, das des Ackerbaus Pams und das der öffentlichen Arbeiten Jean Dupuy. . Bon diesen 12 Männern sind zwei Ministerpräsidenten, acht Minister, einer (Guistyau) Unrerstaatssetretär gewesen, und nur Fernand David, der erst 43 Jahre alt und l)<;i Beruf Rechtsanwalt ist, hat noch keines ver höchsten sue> grerungsämter bekleidet. Er ist Abgeordneter für Hoch- favoyen, und gleich chm fitzen, wenn man die vier ernannten Unterftaatssctre.äre noch hinzunimmt, von diesem se^zchn- löpfigen Kollegium noch 11 andere in der Kummer, während der oenat durch PoincarS, Bourgeois, Dupuy und Pams vertreten ist. WaS die P ar t e ist ellu n g der neuen Minister an- betrifft, so gehören vier der radikal-sozialistischen, drei der radikalen Gruppe und ebensoviele der demorratischen Linien an, während Herr Millerand sich „sozm.istrscyer Repu- blilaner" nennt und Herr Bxiand nach seinem Austritt aus der sozialistischen Partei „Wilder". Ausfällig bei der Zusammensetzung des Ministeriums Poincarü ist, oaß, während bisher in den Ministerien immer der Süden vorherrschte, diesmal sieben Minister dem Norden Frankreichs, vier der Mitte und nur fünf dem Süden angehören. Läßt der Lenatoreneinschlag, die MitgäeD,chast früherer Minister und die Zurüädrangung des temperamenivollen Südens von dem Kabinett Poincars erwarten, daß es sich auf leine inneren oder äußeren Abteuer einläßt, so wiro diese Erwartung hinfichtlicy des letzten Punttes noch da- durch bestärkt,, daß der ruhige Poincars die Leitung des Auswärtigen in Händen hat, und Millerand das iDriegsministerium verwaltet. Tas läßt auch an einen kriegerischen Konflikt mit Spanien nicht glauben. Nicht so ruhig wird es dagegen wahrscheinlich auf dem Gebiete der inneren Politik zugehen, wo zwar jetzt die Verabschiedung des Maro.koab.vmnwns im Senat durchaus gesia-ert ist, aber die Wahlreform, das Bc- amtenstatui und die Einführung einer Einkommensteuer noch heftige Kämpfe mit sich bringen werden. Außerdem aber )estei't, da das Ministerium even so v.ele bewahrte und berühmte Männer zu seinen Mitg.iedern zähli, die Gefahr, daß das, was jetzt seine Stärke ist, späterhin seine Schwäche »edeuten wird. Tenn man hat nie davon gehört, daß bedeutende und markante Persönlichkä.cn lung-re Ze.t miteinander arbeiten können. 5am Hüdtriit öts spanischen Kabinetts. Das gesamte Kabinett Eaualejas ist zurüclgetretcn, weil König Aisons auch Den letzten der wegen der Meuterei von Eullera zum Tode verurteilten |i.bcn Niatro- s en b eg nav i g te. Bereits vor einigen Tagen waren sechs von den fieven Verurteilten begna^gi worden. Das Kabinett glaube ange.ichts der Vegneidiguug aller Schul- digen die Verantwortung für die Wahrung Der Staatsautorität nicht mehr tragen zn können. TaS Ministerium EanalejaS Lj-Le am 10. Februar 1910 die Erbschaft des liberalen Kabinet.S Moret angetreten und hat sich allerdings unter verschiedenen Umformungen zwei Jahre am Ruder gehalten. Wieder em Kabinett Canalcjas. Madrid, 15. Jan. Eanalejas bildete das Kab in ett mit den bisherigen Mitgliedern. politische Lagesscharr. Zur cntf.hi»d.gml- bei Aide.tue.iiitcHmigell. Dem Deutschen Jndustrieschutzverbande (Sitz Dresden) 'hak sich neuerdings der Verband Deutscher Klernpnec- und Jnitaliateur-Jnnungen (Sitz Leipzig) für seine suy hie^u bereilerllärenden Mitglieder auf Grund eines Gegenseitigteits- Lcurage-3 angeschlosfen. In gleicher Weist hat der Arbcitgeber- samtzverband Deuiswcr Glassabrikcii, die Schudvcrcinigung der Glashütten, Schleisereicn, Mäsereicn und Ztaismer.e.i Deutfckf- lanos mit dem Deutschen Jnouftricschutzvcrbande neue Vereinbarungen gelrosscn, um seinen Mitgliedern für die Fälle von Arbeitseinstellungen einen Rüahall zu siuiern. Während des abcelauseuen Gesa)ä>ts,ahres sind dem Deutschen Jndutirstsu)ul.v.roand neben nuh.cr.n Arbeilucberrerbänocn 710 Einzelfirmcn mit über .110 Millionen Mark Lohnsumme neu beigctreten. Die Ausprägung der Münzen im Nechnungesthr 1912. Im Rechimngsjahr 1919 werden zur Ausmünzung kommen: 78 Millionen Mark in Doppelkconen, 8 130 000 Ml. in Kronen, 16 2j< OUÜ Mk. ui Dreimarkstücken, je 2 70J 500 Mk. in Zwei- markstücien, Einmarkstüaen und uünfzigp,cnnig,tüäcn, 1354.50 Mart in Fünfundzwanzigpstnnigsrüclen, 6/73/j Mk. in Zehn- psennigstüäen, 541LOO Mk. in Funspsennigstücken, 108 ^00 Mk. in Zweipsennigsiückcn, 200 000 Mk. in Einpfennigstücken. Insgesamt iverdcn zur Ausmünzung kommen 113 39/625 Mk. Aus Hessen. Parlamentarische Nachrichten. bs. D a r m st a d t, 15. Jan. 25e na.ionalliberale Fraktion Der Zweiten Kammer hielt heute eine interne Sitzung ab, in der eine Besprechung des Budgets vorgenommen lvuroe. Sodann wurde über einen Antrag Schö nberger verl-andelt, der die llebertragung der Schullasteu auf den Staat fordert. Der Antrag wurde von der Fraktion angenommen. Tie für den IG. Januar angesehte Sitzung des Finanzausschusses wurde auf den 17. ds. Mts. verlegt. rb. Darrnstadt, 15. Jan. Tie nationallibe^ raleFraktionder Zw.iten Kammer beschieß einstimmig, soigenven Antrag einzubringen: „Wir LediitiQutd, zu ersuchen, diesem Land- tag im Anschluß an die Mitteilung in der Trucksache 914 dcS 31. Landtags eine Lcnkscorist u-er die llebernahme der V o l k s i a; u l e auf d e n S t a a t in samächcr und persönlicher .Viniia,t vorzulegen, daoci Auskunft zu gcjcii, wie sich die histo- rija-e Entwickelung in unserem Lande uno in den üorigcn Staaien Deulfchlands vockzogen HM, sowie welche finanziellen Wirkungen oie Ueoernahme dieser Äonen für den Staat und die Gcmemoeu gaben mürbe." In Der vorstehend erwähnten Regierungsmitteilung an den 31. Landtag (190./02) waren den Landständen in sechs statistifcheu Tabellen die Ergebnisse der von der Regierung auf Wunsch Der Kammer angestellten Erhebungen vorgelegt worden, krs sei daraus erwähnt, daß sich nach Den damaligen Ermittelungen Die von den Gemeinden au,zubrin- geifuen gesamten Vonsschullasien (einsc.)iießlich der Kosten für die Unterhaltung der Gebäude, in der Provinz Rhein- Hessen auf 1 6j8ö4ü Mk., in Starkenburg auf 2 61ui6J Mk. uno in Oberstes seit auf 1055 755 Mk., insgesamt also auf 3 339 764 Mt. stellten. Hierzu kamen als Ziifchüsse für die höheren Schulen noch sür Rheinhefsen 7318Z Mk., für Starkenburg 181537 Mk. und sür i^berhessen 83 alG Mk., io daß sich also vor ze^n Jahren die Gesamtausgaben der yessischen GcnicinDen für die Volksschulen auf 5 711505 Mk. beieajnetcn. Die per,önlichen Au-gaben Der Volksschule stellten sich damals sür die Gemeinven in Rheinhessen auf 1410190 Mk., in Starkenvurg auf 2125105 Mk., in Ober- Hessen auf 862 502 Mt., in Summa also auf 4 307 798 Mk. Zu den Kosten der Gymnasien, Realgymnasien, Ober-Real- ichulen uno Realschulen hatten die hessisa)en Gemeinden 1JÜ2/03 insgefamt 289 540 Mk. zu leisten. rb. Darmstadt, 15. Jan. In der Ersten Kammer der LauDslände hat das Mugüed Frhr. Heyl zu Herrnsheim an die Regierung oie Anfrage gerichtet^ welche Schritte Die Regierung aus Die Eingabe der in R.-e.n- sachen vereinigten RheiugemeinDen nameu.iich bezüglich der Lampertheimer Altrheine uiuernommen habe. Deurjcye Kolonien. Eine Auflöning der selbständigen Verw.'.ltnng SamoaS und eine Angliederung Sarnoas an die Zentral^ Verwaltung von Neu-Guinea ist für das Etattzjahr 1913 von der Koloniatverwaltung geplant. Schon seit längerer Zeit wurde dieser Geoanke an zuständiger Stelle erwogen. Es i|t beabsichtigt, den Gouverncurposten von Samoa nicht mehr zu besetzen, er wird vorläufig provisorisch verwaltet werden bis die Angliederung Sarnoas an die Verwaltung von Äteu-Guinca durchgcsübrt in. Tie Zentralverwaltung von Neu^ Guinea, der bereits die Ä'aroünen und Marschall-Inseln unter- stellt sind, wird später also die Gesamtverwaltung aber deutschen Südscekolonicn darstellen. Die Gründe für die Aufhebung des Gouvernements Samoa sind folgende: Tie Kolonialverwaltung steht auf dem Standupnkte, daß nach Durchführung geordneter Rechts- zui.ände auf Sumoa ein selbständiger Gouverneur entbehrt werden fann und die Verwaltung aller Südscekolonien von einem Vunkie aus sowohl ans wirlfck-aftlichen als auch sinanzieUm Gründen geboten erscheint. Vesiere Aussichten fur den deutschen Tiamantenvrrgbau. Am letzten. Freitag haben Beratungen i m Reichskolonialamt mit Fachleuten stattgesunden, die der Ersetzung des zurzeit bestehenden Tiamanten-Arutto-Zolles durch den Dia- manien-Netto-Zoll galten. Die Verhandlungen haben noch zu teüiem abschließenden Ergebnis geführt und werden in allernächster ver Zrudhos und seine venimäler?) Eine seiner besten Erzählungen nennt Wilhelm Raabe „Ter Schüdderump" nach einem großen Karren, mit dem vor Jahrhunderten Die Pestleicl>en zur Grube getarct und unterschieoslos in sie hineingeswüitet wurden. Es ist wahrhaftig kein sreund- lichcs Bild, das sich hier in diesem gewaltigen Verfahren hinter der Kiraihossmauer zeigt. Ter Lchüdderuinp iit lange beifcue gesetzt; vecjckstvunden aus dem Leben ist er Darum Doch nicht. In langen "Reihen liegen die Verstorbenen auf dem Friedho,, ohne Uiuerschied, cs sei Denn, daß die ausdringliche Form irgendeines Denkmals einen Wechsel bringt. Man sagt, daß der Tod die Gegensätze ausglciche; äußerlich tommt das schon in der über- cinstiniuienden Hätzlichreit der Denkmäler zuni Ausdruck, die nur schwer durch die Vegemtion gemildert wird. .Schon Die vielfach nüchterne, einförmige Nlauer, die hart und schrolf wie em Gefängnis die Statte umschließt, kündet die Lieolosigt'eit des lebenden Geschlechts Den Toten gegenüber. Der emjelne ist machtlos gegen Die Gewohnheit; nur ein allgemeiner Wechsel der An- febauungen, gegen Den sich Die Geistlichkeit am allerwenigsten stemmen sollte, tann eine Besserung cinieiten Seit wenigen Jahren ist Denn auch eine Bewegung un Gange, dem Gräberkultus eine höhere Weihe zu geben. Vor em^gen Jahren veranstaltete Die Geieckickiaft sür Stirn,t ui Wiesbaden eme Ausstellung guter Grabdenttnalstunst, über die ein größeres, ^vert herausgegeoen wurde, nackchem Heinrich Sohnrey in seinem Sammelwerle „KAnst auf Dem Lande" Den Boden Daiur bereuet hatte. Seit der Zeit ist die Frage nid)t zum Stillstand gekommen. Ter landsckxrstlia) schöne Fnedhof zu Ohlsdorf bei Hamburg hat durch Laurat Hans Grässel ein modernes Gegenstück in dem bekannten Waldsriedho, bei Müiichett gcfui^en, eine Reihe von Veröffentlichungen über Friedhöfe und Friedl/ofskunst, uiucr ihnen eine ausgezeichnete von Högg und Holtz üoer norddeutsche Grabdenkmäler Verlag der Deutschen Landbuchhandlung in Berttn) ist erschienen — und doch ist dec Erfolg nur gering anzuschlagcn. Gewiß gehört dazu, auch einen Wandel der Ansck-auungeii an- zubahnen: hier aber sollte er erleichtert fein durch Die alte Friedl,osstnnst. Die noch vor einem halben Jahrhundert wenigstens auf den Tönern nicht erloschen war. Das ist.um so trauriger, als hier die Platzfrage nictst in demselben Maße eine Besserung erschwert. In der Großstadt werden ja_ die Toten lewer schon nach zwei Jahrzehnten in ihrer Ruhe gestört, um neuen Grabern Platz zu nm .rat; hier ist auch die Grabdenkmalsuidustrte mit ihrer geschmacklosen Dutzendware schwerer zu üüerwiirden als aus dem Lande. Trotzdem bat wenigstens vereinzelt schon eine Les- *) Aus „Heimatschutz in Brandenburg", Milteilungen der Landesgruppe Brandenburg des Bundes Heimaischutz. serung eingesetzt, wenn die Kirchhossverwaltung ihr entgegen» kommt. Au, dem Dorfe aber hat diese Bewegung noch teilten Erfolg gezeitigt. Die Gegenwart freilich drängt den Friedhof immer mehr heraus aus den Siedelungen. Wir werden zufrieden lein dürfen, wenn die allen Friedhöfe mit ihren Denkmälern als Gärten erhalten werden. Daß man einen neuen auf einen möglichst öden Platz verweist, ist sastießlich nicht schlimm, daß man aber so wenig Sinn für eine schlichte Anlage hat, daß man die häßlichen polterten Granite uno die schlimmeren Zementgüsse dort duldet, ist weniger zn begreifen. Es i,t durchaus nicht nötig, die malerische Gestaltung der alten Friedhöfe, die zum größten Teil cm Ergebnis der Zeil ist, künstlich in die neuen Anlagen Hinüberzurelten. Man kann sehr gut Ordnung nut der Kunst in Ueber- einiiimmung bringen, wenn nur die letztere nicht in eine prunkende Jndustricherrschajt ausartet. Mehr vielleicht als aus anderen Gebieten ernt sich hier em schlichter Ernst mit der Ausgabe als bei anderen künstlerischen Aufgaben, um fo mehr, als die Namr von selbst vollendet, was der künstlerische Wille beginnt. '.Ui an wird bei Friedhöfen Unter schiede zwischen denen Der Großstädte und Der Dörfer machen müssen, obwohl auch hier Die Wahl Des Platzes Den vorhanDenen WalD begünstigen lonn.c. Aleer Die endlosen Gräberreihen mit ihren protzigen Eisengittern, die unausstehlich blinkenden schwarzen oder weitzen Tentmäiec, Der ParaDearchiteltur Der Erbbegräbnisse müssen j.de Stimmung ertöten, auch wenn sie ein stattlicher WalD beschattet. Es wäre an der Zeit, Daß Die Konsistorien über gutgemeinte, meist schlecht besclgie Anregungen sich hinwegsetzien und üb.rcinitimmenDe Anordnungen über Anlagen von Friedhöfen, über die Grab- und Tenkmalsgestaltung erließen. , Ter künstlerischen Freiheit mühte natürlich eine Entfaltung gesichert bleiben, die ja auch älteren Friedhöfen nicht versagt war. Was indessen ein fester Wille m dec Stadt erzwingen muß, sollte sich in den einfacheren Verhältnissen des Torfes von selbst heranbilden. .... Und cs gehört nicht viel dazu, wenn man Die einsamen unD doch so schönen Grabdenkmäler der älteren Zeit betrachtet. Ta war der Torftischler oder Schmied wohl imuanDe, ein schiuotes Holzkreuz oder em reicheres au- Eisen herzustellen. Auch Der S.em sand Verwendung, wenn ein geeignetes Material in dec Nähe war. Tas erstere ist fast völlig ausgeschaliet, weit von ängstlichen Gemü.ern seine Vergüngtiusleit geiieno gemacht wird. Man sindet aber auch in NorDdeutschlanD Gcab,teine aus Holz, die 30 bis 40 Jahre am Platze, uno Oie noch länger zu ergal.en sind, wenn das Dolz gegen Fäulnis geschützt wico. Dieser Grund ist al>o nich: stick,haltig; er wird aus, wo l nur angc ugr!, weu^itan fiel» die Hauptgründe nicht eingestchen will. Aus De; einen oe.tc erolickt man cm Zcitgen der Armut m Dem Holz uno mautc es oen Besscrgestetllen nachmaiyen, wenn man auch nur die ödeste Marktware kauft, auf Der anderen aber fehlt den Dorl- tischlern jedes Vertrauen zu ihrer Kunst. Als für Das ostpreußische Heimatmuseum vor einiger Zeit einige, technisch alleroings sehr hochstehende eigenartige hölzerne Grabstellen aus dem ermländifchen Oberlande nacygebildet werden sollten, sah sich kein Dorftischler dieser Ausgabe gewachsen, obwohl in den achtziger Jahren Des. vorigen Jahrhunoerls solche Stelen angefertigt rourDen und Denkmäler genügend zur Nachbildung vorhanden waren. Wo einmal eine VoU-tunst ausgefiorben ist, widerstrebt der NächstbeteiligkL am heftigsten ihrer Wiederaufnahme. Tas zeigt sich auch bä den sck)öncn eisernen Grabtreuzen, die in Norddeutschland kaum noch, in Süddcutschland nur in stark verminderter Kunst herae,teilt werden. Und was in Stein an ihre Stelle tritt: Die grellen schwarz oder weißpolierten Stellen uno Kreuze stehen auf derselben Stufe wie die einer mißverstandenen Gotik nachgebildeten Kreuze aus Gußeisen oder die be.enden Engel und aufgeschlageneu Bücher aus Porzellan. Daß diese letztgenannten aber in Den letzten Jahren etwas verschwunDen sinD, gibt wenigstens Hoffnung auf das Verdrängen auch Der teuren, prunkenoen und Doch so unschönen, stimmungsvollen Granit- unD Marmordenkmale durch einfache unb künstlerische Gebilde. . t t Es soll damit aber nicht getagt fern, daß der Granrt ober Der. Marmor unter allen Umständen zu vermeiden sei. Auch Diesen Stoffen kann eine tünstleri^ckfe Gestattung gegeben werden, wenn sie aua) taum die stimmungsvolle Wirkung am einem Friedho,e erreicht, die bem Holze oder dem Schmiedeeisen eigen ist. Nicht das Material ist es, was unsere Friedhose entstellt, sondern die flache, gcsck)äcksmähige Unfunit, mit der Die Steinschleiscreien Das Land überschüitcn. Wer Das Geld Dazu anroenoen will, sich ein ftei- nernej Denkmal zu leisten, dem soll es, wenn es einigermaßen künstlerisch ist, unbenommen sein. Er wird die Wege dahin,schon zu finden wissen. Tie anderen aber, die nur aus Unb.hilslichkeit und vielleicht auch aus mangelndem künstlerischen Verträum zu der neueren Marktware greisen, müßten über diese aufgeklärt werden. In wirkungsvoller Weise tonnen das nur Die Geistlichen und Die Lehrer. Namentlich der erstere soll es sich ange.egen sein lassen, den ihm unterstellten Kirchhof von geichmacklosem Prunt sreizu- hallen, wenn es nicht anders geht, Durch .Archhofsvvrschriflen, Die eine gewifsc Einheitlichkeit gewährleisten. Für Den schon crwähmen Münchener Waldsrieohof find solche erlassen. Die für einzelne Abteilungen hölzerne, titerne oder steinerne Denkmäler vorschrciben. Aus Dem Tonsrieichof kann man allerdings diese Un.erschiene nicht machen, aber möglim ist es, für alle Tenkmä.er Gestaltungsgrundsatze sestzulegen uno auch bei Verwendung besonders prunwotler erhöh.c Geoüyrcn für Das Grab in Rechnung zu stellen. Ter Sckiopfcc Des Münmener K.rchgo.s ging auch weiter, indem er die Steinmetzen mehrmals zu Versammlungen aus Den Kirckjhos, wo er eine Reitze tünstleäscher Musterdenkmälec ausge- Zeit fortgesetzt werden. Doch läßt sich schon Heute voraus, ehen, datz der D i a m a n t e n - N e t t o z o l l eingcführt werden wird. Tie Ein-elheiten stehen noch nicht fest. Eine Reform des Zolls in diesem Sinne würde die Grundlagen des Tiamantenbergbaues in Südwest wesentlich verbessern. Aus Statt und Land. (Sieueri, 16. Januar 1912. ** Evang. Bund. 9bn nächsten Sonntag soll in Steins Garten der zweite Familienabend des WmterS statt- finden. Profeffoc v. Tr. Schian wird einen Vortrag halten über »Die inneren Streitigkeiten im deutschen Katholizismus der Gegenwart". Da in weiten Kreisen der Evangelischen bei allem Interesse doch wenig zutreffende Ansichten über diesen wichtigen Gegenstand herrschen, so ist eS in hohem Matze dankenswert, datz ein nut den einschlägigen Fragen wohloertrauter Universitätslehrer auf. klärend zu wirken bereit ist. Freunde und Mitglieder des Evangelischen Bundes seien darum schon heute auf den Vor- trag hinneiviesen. Näheres wird noch bekannt geoeben. ** Allgemeine Karnevalseier 1912. Man schreibt uns: Der Bund der Karnevaloereine Deutschlands erlägt in heutiger Nummer einen Ausruf an alle, die den humoristischen Pegasus reiten, Lieder und Borträge zu der am 25. Januar stattfindenden Einsührungsoeranstaltung in Steins Garten, in seinem Vcrkchrsourcau Ecke Wollengas,: und Sri ecsweg, exnju* reichen. Ueber das h er Geplante f.i ber ch et: Der B. d. K.-V. Deutschlands hat laut feinen Satzungen die Pflicht, in neutralen Städten einen allgemeinen Karneval einzusühren oder einen früheren wieder am leben zu lassen. Das Letztere trifft hier zu. Allerdings werden sich nur die älteren Einwohner noch der großen karnevalistischen Festlichkeiten erinnern, die in den 70er Jahren von Bürgern der besten Kreise veranstaltet wurden. Ter Bund hat in vielen Städten mit großem Erfolg ein Wieder- erwachen des Karnevals gezeitigt, er b e k ä m p f t unter der Flagge des Karnevals Unbotmäßigkeiten, persönliche Anzapfungen, öffentliche Ausschreitungen usw. Allgemein soll der Karneval wohl sein, doch nur in anständigem Rahmen. Es ist wohl sicher zu erwarten, daß bald eine e r ff f Iaf f i 0 e Ka r n e o a l g e s el l- schast hier gegründet wird. Am 'Mittwoch abend findet , hier eine Besprechung von Herren statt, die den sog. Lokalausschuß zu bilden beabsichtigen. — Als Einsührungsvcranstaltung wird von dem Bunde eine Gala-Damen- und Herren- Sitzung veranstaltet werden. An die Bundesvereine bezw. befreundete Kappenbrüder von Koblenz, Kassel, Mainz, Frankfurt, Köln, Mannheim, Würzburg, München, Wiesbaden und Ludwigshafen ist Auftrag wegen Teilnahme ergangen. Die Sitzung selbst ist dem Wahlspruch des Bundes entsprechend: „Wohltun durch Humor", als Wohltätigkeitsveranstaltung geplant,^durch die verschämte Arme hier bedacht werden sollen. Der Festsitzung schließt sich ein sog. rheinischer Bohnenball an, bei der der — durch eigenes Glück — werdenden Bohnenkönigin zur Erinnerung eine goldene Uhr mit Widmung überreicht wird, eine Stiftung des verstorbenen Kölner Präsidenten Jörichsen. Zu dieser Veranstaltung werden übungsgemäß die Spitzen der Behörden geladen. Es liegen jetzt schon Zulagen vor. An alle Bürgerinnen und Bürger bet Stadt ergeht der Aufruf, dieses rheinische Karnevalsfest zu besuchen; ist doch auch der Ausfall dieser ersten Veranstaltung bestimmend, wieweit weitere Veranstaltungen, als eine große Damensitzung mit anschließender Äoldkrapfenpolonaise, einem Maskenball mit großem Preis- Bewerb und schließlich der öffentliche Karneval, bestehend in Lagerfest der vereinigten Prinzengarden (wozu übrigens schon die Marktlauben von der Stadt zur Verfügung stehen), großer Fastnacht s z u g (Fastnachtssonntag) veranstaltet werden. Im Interesse ber Stadt, besonders der Geschäftswelt und nicht zuletzt zur Hebung des Fremdenverkehrs würde die Ausführung dieser Ideen nur zu begrüßen. Landkreis Gichcn. X Klein-Linden, 15. Jan. Ein vierjähriger Knabe wollte auf dem Weiher schleifen, brach ein und verschwand unter dem Eise. Zwei Schulknaben faßten die am Eisrand besiirdliche Hand und retteten mit Mühe den Kleinen. — Grünberg, 14. Jan. Der hiesige Krieger- verein hielt gestern abend seine ordentliche Mitglieder- versammlung ab, die gut besucht war. Zur Feier des Geburtstages des Kaisers wird am Sonntag, 28. Januar, eine gemeinsame Veranstaltung dec hiesigen Vereine in der Turnhalle slattsinden. Ein Wintervergnügen des Krieger- vereins ist am 21. Januar in Gestalt eines Balles im Gast- hauS .zum Rappen' beabsichtigt. Tas von der Krieger- karneradschaft Hassia gestiftete Abzeichen für 25jährige Mit- gliedschaft konnte neun Kameraden zuerteilt werden, die zum Teil in den nächsten Jahren auf eine 40jährige Zugehörigkeit zurückblicken können. Nachdem die reichhaltige Tagesordnung erledigt und noch mancherlei Anregungen erörtert waten, schlau stellt hatte, zusammenberief und seine Grundsätze barlegte. Eine bildliche Ausstellung von guten unb preisgemäßen Denkmälern läßt sich aus jedem Dorf veranstalten, waS freilich nur ein be- idjeibener Anfang wäre. Praktische Erfolge würden für die Dauer erst eintreten, wenn die Handwerker auf dem Dorie oder in den kleinen ©läbrten, die Tischler, Schmiede unb Steinmetzen in ber Lage finb, gute Entwürfe zu erhalten ober ihre eigenen fachgemäß Den einem Künstler begutachten zu lassen. Für beide Fälle steht die Landesgrnppe Brandenburg zur Verfügung. Sie wird, falls es gewünscht wird, eine kleine Sammelmappe von modernen, guten, schlichten Denkmälern auf eine beschränkte Zeit zur Aus- ücltung bringen; sie wird auch unter Umständen Entwürfe für Grabdenkmäler, Friedhofsanlageu unb »bauten b.gutaa.ten lass.n. iie kann es um so mehr, als einer ber ersten Künstler aiW diesem Gebiete, Herr Reg.-Baumeister Professor Sceck von der Berliner Kunstgewerbeschule, feine .Mitwirkung für biefe schöne Ausgabe in Aussicht gestellt hat. • — Kunstfunde in Italien. Von einer Reihe von Entdeckungen und Funden wird im Cicerone aus 5taten berichtet. In Rom wurde bei den Grabungen Ine für die Zona Monumentale soeben unternommen worden sind, ein großer quadratischer Porticus ausgedectt, ber sich an oie The.mm des Eara- calla anschloß. Der Porticus ist augenscheinlich ein späterer :.tbau, vielleicht aus der Zeit des Konstantin, urb er würd' nn srü.nn Mittelalter ju kirchlichen Zwecken benutze. Bei den .■ Umgrabungen, bit Professor Lanopcuu leitet, louroi.t auch eine Anzahl Gräber aus frühchristlicher Zeit ausgefunden. In c - r u o i n würben bei Erdarbeiten, die ber Ingenieur Ubalbi für eine leltrischc Stromantage auf ber Strecke der a.tcn Via .ylaminia begonnen hat, in der Villa Sange vanni eine Anzahl wichtige an.ilc Fragmente zutage gefördert, darunter bssonoers Brucp- ; nde von Mosaiken, eine weibliche Marnwrbüste und anbcrc Siulpturen und eine Inschrift aus dem 2. Jahrhundert. In der Provinz Sterna 1,-ac der Inspektor der ztuimdcnkmälcr, Dr. De Nicola, auf einer cunttick-en Jnspetlionsre.se verschiedene wichtige Entdeckungen gemacht. So hat er im Conser- vatorio Femminile zu Meiitcpulciaiw eine vorzüglich erhattmc -.Radotina mit dem Kinde von L i p p o M e m in i uiia in der K.rche Jliia bei Grefseko eine lebensgrotze poliichrome Madoni.eniiatu? ul Halz aus dem Trecento, und eine polychrome Holzjigur des aufernandenen Christus in der Kirche zu Vico Al.o bei isiena aufgefunben. Ferner Ijat er im Dom zu Maisa Maritttma aus der diudieue der sogenannten Madonna delle G.a^ie c.ue Wiederholung der berühm.en Siencser Mae,tu von Duocio, von ber Hand des Segna bi Bonaventura entdeckt. ber 1. Vorsitzende, Leutnant ber fRef. Rektor Angelberger, die Versamnilung, indem er die Anwesenden aiifforbcrte, in den gegenwärtigen politisch wichtigen Tagen stets die VereinZ- ibeale: Kaiser, Fürst unb Reich, im Ange zu behalten. Kreis Lauterbach. a. Grebenhain, 14. Jan. Heute erlegte der Jagdpachter A. Weitzel einen Fuchs, der ein ledernes Halsband trug. Herr Weitzel stellt dem Eigen.ümer des Tieres das Halsband sowie das Fleisch zur Verfügung, wäh- rend er das Fell von Meister Reinecke als Schußgeld zu be- halten gedenkt. ' a. Ober-Moos, 14. Jan. Heute hat unser Teich ein junges Menschenopfer gefordert. Ein hier in Pflege befindlicher 14jähriger Junge wagte sich nämlich auf die noch dünne Eisdecke. Er brach ein und verschwand unter ihr. Die Leiche konnte bis jetzt noch nicht geborgen werden. Kreis Schotten. § Ulfa, 15. Jan. Nachdem unsere Gemeinde im letzten Jahre mit ausgezeichnetem Wasser versorgt worden ist, soll unter Crt nunmehr durch den Anschluß an die Zentrale in Wölfersheim auch mit elektrischem Licht versorgt werden. Auch die Nachbarqemeinde Rabertshausen will sich an das ElektrizitäiSwerk anschließen. Gedenket der hungernden Vögel! Vermischtes. — Wahlhumor. Während der Wahlkämpfe der letzten Tage schrieb ein Blatt im Wuppertals „Wir müssen alle Kraft baransetzen, unseren Kanbidaten schon im ersten Wahlgange b u r ch- jü bauen." In einer rheinischen Stabt hatte eine Partei riesige Wahlaufrufe an ben öffentlichen Anschlagsäulen anbringen laßen. An einer dieser Säulen war das Wahlplakat über ein Varißtö- brogramm geliebt worden. Unb so ftanb benn in leuchtenden Buchstaben da: „Wählt nur unseren Kandidaten! Wir sind die wahre Partei des Volkes!" Und darunter schloß sich von der Varietä-Anzeige an: „Stets wechselndes Programm! Es ist zum Totlachen!" Wahlwetten sind natürttch nichts Scltepes. Das gab dann heiße Köpie am Wahlabend. * Unruhiger Scylas bei Kindern. Daß unruhiger Schlaf bei Kinoern schr verschiedene Ursachen haben kann, versteht sich wohl von selbst. Sehr oft kommt eS vor, daß sich ein Kind tagsüber zu sehr aufregt. Schlafstörend sind vor a.lem abendliche Aufregungen infolge Hcrumtummelns, Lesen spannender Geschichten, fertig zu stellenden Arbeiten (Schule, Weihnachten) unb was ber» gleichen mehr ist. Dies alles soltte möglichst vor bem Abendbrote erledigt werden, besonders bann, wenn schon über unruhigen Schlaf, beängirigenbe Träume usw. geklagt worden ist. Das Abendbrot selbst soll mindestens eine Stunde vor dem Zubettgehen aufgetragen werden; schwer verdauliche oder Speisen wie ftä;e, vom Mittags- ttsch übrig gebliebene Hülsenfrüchtc, neubackenes Brot ufw. find Der Abendmahlzeit für Kinder durchaus sernzuhaltcn. Kalte Abreibungen vor dem Zubettgehen leisten für die Nacht gute Dienste. Oft rührt der unruhige Schlaf bei Kindern auch von zu vielem Erzählen, Necken und Lachen her, wenn dies vor dem Schlafengehen geschah, und ebenfalls sehr häufig wirkt „Unterhalten im Bett" schlafstörend. Sobald der Körper liegt, hat jede Unterhaltung, sogar alles Denken zu unterbleiben, loril dann im Gehirn lehr leicht Blutübcrfülle eintritt. Manchmal tragen auch zu hohe ober zu niedrige Bettkissen, Rückenlage unb schiefe Lage an schlechtem Schlafe die Schuld. Nie soll sich unter dem Halse ein Polster izusammengescyobenes oder gerolltes Bettli„en) befinden, da dann leicht der Kops überrücks zu liegen kommt und die Blutzirkulation zwischen Rumpf und Kopf gestört wirb. Zu viele oder zu wenig Betten, zu kalte oder zu ivarme Luft können gleichfalls zu schlechter Nachtruhe führen. Viele schlechte Träume, öfters Zusammenzucken (Fallgefühl), Reden im Schlafe, Auffchrecken, Aufstehen im Scylafe u,w. kommen bei Kindern — besonders bei solchen in den Ent- wicklungSjahren — ost vor, sollten aber stets auf die Ursache zurückgeführt werben. Die Ursachen können übrigens noch zu rege Phan- tafie, zu rasches Wachstum unb Atmungsbeschwerben fein. — Kostbare Bibeln. Aus Neuyork wirb berichtet: Am Mittwoch ist nun ein zweiter Teil ber berühmten Hoe - Bibliothek verkauft worden, wobei sich bas Hauptinceresse ber Sammler aus bie kostbare, ungewöhnlich gut erhaltene Gutenberg-Bibel richtete, bie in Mainz von Gutenberg und Fust 1450—1455 gedruckt wurde. Das Exemplar ber Sammlung Hoe befanb sich früher in ber Bibliothek des Lorb Ashburnham, es zeigt nicht bie geringsten Beschäbigungcn unb bie Echtheit steht über jeben Zweifel. Die beiben Bände weisen eine Reihe roter Ansangsinitialen auf, was bekanntlich nur bei wenigen Exemplaren dieser Gutenberg-Bibeln der Fall ist. Um bas Wertstück entbrannte ein heißer Kampf, in dem der bekannte Kunsthänoler Quaritch Sieger blieb, der die Bibel für 110 000 Mk. (27 500 Dollar) ersteigerte. Im weiteren Verlaufe ber Auktion würbe auch eine Mazarin- Bibel ausgeboten, bie für 200 000 Mk. einen Käufer fand. * Am Stammtisch. „Das Glück", sagte einer träumerisch, „ist nie das, was wir erreichen, sondern was wir zu erreichen suchen." — „So?" sagte fein Freund, „bist du jemals m einer regnerischen Nacht hinter der letzten Elektrischen hergerannt ?" ♦ N a also! „SEBie gehts denn eigentlich deinen drei Töchtern, alter Freund c" — „Die jüngste steht vor dem Examen, die mittlere liegt in Scheidung, und die älteste ist sitzen geblieben." Handel. — Die Eichordnung im Deutschen Reich für den Bergbau. Das Reichsgesetzblatt vom 5. Dezember v. I. ent* l-ätt eine besondere Beilage, die von der kaiserlichen Normal- lrichungskommisiion auf Grund deS 8 19 der Matz- unb Gewiu-cS- orbnung vom 30. Mai 1908 erlassene Eichorbnung vorn 8. W o u e m b e r 1911. Die Ordnung tritt nacy ihrem § 151 zugleich mit der angezogenen Maß- und GewichtSoronung in Kraft uno zwar am 1. April b. I. Die Vorschrift im § 7 ber Ordnung üoer die Ncuciche bestimmt, daß die ün Bergiverksbetrieb zurErmittelungdesArbeitslohnsdienendenFvr- derwagen und Fördergefäße bis 1. Januar 1913 dec neuen Eichoronung angepaßt sein müsfen; wogegen Hohlmaße für trockene Gegenstände zu V* Hekwliter bis zum 31. De- zember 1922 im Verkehr bleiben. Getreide-Wochenbericht der Preisberichts stelle des Deutschen Lanbwirtschaftsrats vom 9. bis 15. Januar 1912. Die feste Gcundstimmung am Ge^reidemarkte hat auch in abgelaufenen Berichrswoche angehalten. Argentinien meldet zwar zuletzt besseres Wetter, aber die Schätzungen des Exportüber- schuf, cs lauten eher noch niedriger als bisher und der Ausstand der Eisenbahnarbeiler veranlaßt die Exporteure zur Zurucki-al- tung. Die zweiterndigen Os,crten waren ecwas entgegenkommender, auch Akanitobaweizen fidltc sich etivas btLiger. andererseits blieb die lebhafte Nachfrage nach Mebcrweizen bestehen, unb auch für das knappe Jnlandsangebot zeigt sich sowohl bei Mühlen als auch zum Export gute Verwendung. D^e Lieferungspreise zeigen ungefähr den gleichen Stand wie vor acht Tagen. Auch für Stgogen zeigten sich Abgeoer für Lieferung ang.siasts der Lknapphett des itckändisck-en Angebots und der wieder m.hc 6er» oortrcieiibcii Exportnamirage ziemlich reserviert. Auch bas, anhaltend kalte Wetter uote einen vefeslige.iden Ein.luß auf die Stimmung aus, so Daß Mailieferung ihren Stand zeitweise um U* Mk. zu bessern Dcrmoatte. In den letzten Tagen reduzierte sich der Gewinn aus -D Mk., wahrend Juli > » Mk- nieonger als vor acht Tagen fdnießt. Ha,er hat bei lnapvern Angebot und reger Rackmage weiter im Preise angezogen. Auch Rutzland veige'ügl ift, loie ülamment () J'a’er ( (- ( (+ 2) (— (- (4- Weizen: Berlin letzten NiarkUag in Mark vro das tDiebc ( + ) lezw. Weniger (+- (- 6 ( (4- (+ 8) 2) 2) 2) ) ( + (- ) 1) 2) 1) ) ) 1) 1) 1) 1) 1) 1'/,) 1) (> (+ (- 3) 2. 4) 2) ) ) 2) ) 3) 8‘ ) 1) 4) 2) D) ÜV.) 1000 kci 994 85155 204 1 ®;5 6gT 792 87IM BOO 89745 11001 51 8025? 325 43? « 0.15); Liverpool Niärz 1 b9.80 (— ' .70); ttariS Januar 215.OJ (4- 2.25); Elucago tüiai 154 30 l— 2.10). Roggen: Berlin Atai 196.25 (4- 0.75). Haier: Berlin Mai 191.75 (-j- l 25). Fnltergerne: cif Hamburg fdnuint. 151.25 (4- 8.75', Jan. 151.25 (4- 3..0-, Zebrnar-Atärz 151.50 (4- 3.7>). BlaiS: Alixed Jan.-Plärz 132.50 (4- 8.04, Cbeffa icliwunm. 134.00 (-4- ö.uüi, Tonau ladend 186.00 (-|- 2.50>, März-April 130.00 (4- 2.50), 2a Plata Mai-Zum 1-0.00 (4- 0.50) Mk. Roggen i (- ) l UMtM.'Äl iai l. u. II. Stock. iteiswert zu vkin '.(lüfte? t'/orfffri ixe Itiiuei UOII VC Eobme öiwjlt. H ^iur.1912 nbanbr N b bMcrnmuck |J Q Zimn MM S-.limmerivohn zu 6 Zimm nob. emu fouiul. Ä v.clettr.Lichl,LmoI. ?num.,Vo(iniaii.iyer m'i. Friedrichs^ Zn m. bnuie La,ot 'itte'choiie'tzarl.Wl 2-' aus 5 Zimmer : Jiibcod: ver W. iMlitttiti atuuii. Hab-^Ahnbi ilcbrere 5-Zimn ! mi Lao, Balkon,: Sauiuier unö allem ' $tr I. Avril zu pi 9/ab. Roons üiit Hi»i J ii all. Zudch. per «12 tu oerniieien. _Metcvbauüra •’W ■°ii: älcidjuLuftt). pi y1» au Permiei «°dbelmcrLir.3 -^"'llchlvolle 5>3i M#l|eniil Babu 7 folori ober ■- wnutcten. B&"1 MK Milt j:j|| feg Meteorologische Beobachtungen der Station Stehen. Wetter 1912 l|iieöei‘id)lag: — 0,0 mm. überall für 85 Pfennig Die (sdjadneJ- &su/u Welzen luu 3ig. 22.5u-0u.0U All. Roggen 100 Kg. 2U.U0—0U.0U Mk. Conuetifchein Klarer ^tttunel 14, 14. Wetvbroi 2 >tg. u2 X'vw. Lchlvarzbrot 2 üg. 54 Pig. SSE füll .NiXE '50,0 • 50,6 ■4j.1 Höchste Temperalur am Niedrigste , „ bis 15. . 15. ist ein uralter Widerspruch, daß alle Vergnügen des Menschen auch die größten Gefahren m «ich fdjüCBCiL Ob sich s nun um SDnUe, um Erssvon unb Schlittelltahrtrn handelt — tainicv ist Die Mbgüchkcit vo. hailDcn, datz uuin ilch luchüg erkaltet unö bas Berguuneu in Immer Stubcnbaft, uut Schiuer»en unö Öen lamgcu (£i fOjemungcit schwerer Haxtaixue büßen muy. Daium fodu mau bei allen solchen iberanimUunoeu immer rjayd uch e Loöener Mineral-Pmtillen benützen, Die m ihrer bcaucim.t! WntüenDungöiorux tein Bergungen noren unö Doch Die Ge fatzren ganz extzebllch tzerabietzen. Fayö Looener tauft man - 1.9 - 5,5 - 8.8 555 ’ ß ü - s Märkte. Gießen, 16. Jan. Marktbericht. 9fuF beutiqem Wochen- rnarlte loüete: Butter pr. Pkb. 1,00—1.15 Hühnereier 1 10—12 Pig^ Käse pr. Lt. 6—3 Pfg., Käfeiuatle 2 Lt. 5—6 Pig., Landen pr Pr. 0,80-1,UO 9)ifN Hübner pr. Lt. 1,00—1,60 'D(L Hahnen pr. Etnck 0,80—1,80 Eulen pr. Lt. 1,80—2,20 Ntk., Gänse baS PfD. 70—LO Pfg^ Ocbfeltfleisch pr. PiD. 86—94 Ptg., Rindfleisch pr. Pstmö 84—86 Psg., Kuysteisch 70 Pfg^ Lchlveine- Heifcl) pr. Pimid 64—86 Pfg^ 3ta(b|leifd) pr. Pid. 76—8U -pfg., pmiunelfleifcl) pr. Pid. 60—80 Psg., binxtofieln pr. loO 5ig. 8.50 dis 9.00 'lUr., Weißkraut das Ltnck 15 bi4 3o Psg^ Z,piedeln per Ztr. 12,00—15,00 Atilch das üitec 22 Psg^ Aeptel per Ztr. 15 dis 2U M^ Nüsse 100 Stück 50—00 Psg., per .Str. 0—UD 'Uir„ Birlteii bas Pfund 20—25 Pfg. Marklzeil pon 8—2 tthr. Januar — — 0,4 ‘0. , — — 7.8 ‘C. Ich habe vom Januar b. I. bis jetzt ScottS Emulsion regelmäßig genommen unb baburd) eine entschiedene Hebung unb Slä>. lung meines AllgemeinbefinbenS erzielt. Besonbers hat sich l ?. Appetit bebrütend gebessert, bad Essen schmeckt mir wieder, und infolged-'ssm kann ich eine ftäibtge GewichtSzunahin feststcllen (innerhalb sechs Wochm reichlich sechs Pfunb). Auch mit meinem Aussehen unb meiner Berbauung bin ich sehr zufrieden und kann im ganzen wirNich nicht anders sagm, als daß ich mich jetzt viel kräfliger fühle. Ich glaube, baß jedem abgespannten und überarbeiteten Dkenschcn, rnie man sie gegen Ende deS WiMerS so viel antrisst, ein paar Flaschen Scotts Emulsion, regelmäßig gmommen, von größtem Rutzm sein würden. (@ty) eilrtb Commerlotte, UApzix, Nattcr-WUhUlllsti. 8, S4. VprU 1910. 63 ist klar, daß Scotti Emulsion, welche, reackmähig genommen, die Eblusi lehr onregt, auch das Körpergewicht dveinflußt. Ltändtge Gewichloznitadmen gehen mit dem Einnehmen vou ScottS Emulsion Hand in Hand, und es ist dieS ge o-tz ein vorzüglicher Beweis, welch vortreffliches Kräftlgungs. unö StärlungSmütel Scotts Emulsioa barliellt ecottl ttrntfloa wird Bon nnl aulf4Ilefctl<6 tm grohurBerlauft, unb zwar Bit lote noch Sew>ct,t ober Matz, fonk-nn nur in DtrflcjtUen OrtguuüftalcheR ta Aarton mit unlerer GO.^niatU (Frlcher DU dun Lorlchl. £u>u 4 lÖoUMU, ». w. b.H., Frankfurt a M. BrRanblttle: Otinfltt TlebUtnal-ettertrnn 160A prisa ENuertn unter» Btjjriglanrer müU O. uniftphoipbonglaurt« halten >/), puio. Lragant Ifi, rt atab. Summt putv. S.O, Wailrr lfu,0, BUo oi Um fturju OWBialildü |U>u BÜ ßlflU», SR anbei» unb OauUbnuol le > Lrovtrn. § Schlachlpiehpreife in Frankfurt a. M. Fleifchprcise tu Gießen Ochsen Kälber 3d)tpciite 50 Kg. Schlachtgewicht 74—98 Att. 1 ,Kg. Schlachtgw 76-102 031. ______- 60-64 . 1. Kg. 86-94 Pfg. '/. , 76-80 , '/, , 64-86 , Getreidepreise in 0)1 a n n 1) e i m Brotprcise m Gießen Vermietm 247 682 817 42 94 964 132227 790 845 300 68031 126 340 592 663 974 69086 361 98 713 860 93 683 753 69 92 688 178064 222 640 83 865 179003 222 763 75 283 (1X9 Parterre. [88u/io v'°, zu liebten. MMM 0399 billig abAuneben. Wolsstrasre 17 v. Verkäufe Vermietungen Versteigerungen^ Empfehlungen Mietgesuche Kaufgesuche Verschiedenes Stellenangebote Stellengesuche 82052 340 76 291 614 174073 887 203 650 350 361 939 180102 60 428 613 855 944 181023 ,3001 691 182194 253 644 773 98 812 20 183009 86 436 93 761 871 978 184231 63 434 73 79 42 62 185123 60 673 827 992 1881 19 78 261 233 857 941 759 441 681 660 81 902 129281 304 47 460 93 716 409 97 640 612 796 860 131019 345 971 283 338 106 5^2 187393 436 96 668 6tl 877 188268 663 76 188002 103 348 68 438 848 73 943 49 626 766 68 (40CJ 265 7 8 335 615 130023 229 Wenn mein Mädchen zu Ihnen kommt 653 660 85 717 13084 343 624 14011 127 361 605 50 59 783 15118 711 11001 16083 160 2001 96 99 983 17033 109 302 815 22 32 902 18486 95 624 827 934 19246 52 384 955 2 0310 39 536 84 2 1 229 449 2 2 034 42 194 und Schuhcreme verlangt, wünfebe ich immer nur Pilo; ein anderes Schuh- putzmittel nehme ich nicht! Wenn Sie das Ihrem Kaufmann lagen, dann ift es fieber, daß Sie auch (tets nur die allerbeste und dazu noch die ausgiebigste aller Schuhcremes, nämlicb Pilo, erhalten. s pUo (st überall zu haben. 800 8 9045 11001 611 67 83 668 914 80257 325 437 604 85 661 81006 294 663 817 48 5—6-Zimnrer- WoHnnng in gut. Lage zum baldigen Bezug gesucht. Schriftl. Ang. unt 458 an den (Siegener Anz. erb. 9 2480 646 61 flOOl 965 93155 313 617 63 978 9 4 074 264 339 662 74 627 76 778 88 893 >2001 95087 161 251 312 648 794 629 68 98076 97 J67 787 902 97428 649 613 89 1100) 108 869 922 11001 98006 137 395 11001 468 88 606 20 64 782 806 33 61 99 44 171 [300] 80 428 ,1001 64 877 957 1QO168 73 98 202 3t 346 511 944 101013 118 25 i 1001 67 234 523 34 667 747 951 102143 94 VS 209 71 77 363 446 72 627 886 900 103196 433 604 837 938 1 04460 675 743 68 1 0 5 341 744 862 909 106 - 287 748 929 1100) 10 7 005 113 359 200! 671 688 735 986 108215 670 >100' 668 782 1200] 888 1200J 978 109013 82 111 467 683 1 10129 350 465 654 111239 358 509 112189 237 11001 47 357 415 689 719 948 113219 450 602 49 95 626 638 71 114046 12001 64 325 702 35 63 802 46 943 115679 97 717 116318 444 608 817 117997 119028 1100) 397 610 861 937 120161 203 440 515 89 689 713 > 200] 808 [3001 85 121792 122115 11001 87 323 26 462 79 569 685 966 1100] 123123 443 911 124165 96 213 408 512 815 125147 488 826 42 126247 686 684 911 127282 422 690 676 986 128110 76 404 653 813 64 994 129027 66 169 611 39 693 728 62 130036 125 64 97 374 783 131444 733 1200] 48 808 81 941 1100) 98 132132 |2U0| 332 475 648 841 133154 384 512 1 34120 623 728 932 1 3 5304 1100) 408 63 935 13S256 6000) 359 667 700 976 78 137021 222 393 433 650 740 893 952 138133 404 637 897 139452 827 140009 42 97 120 583 793 141287 606 47 97 602 1 4 2 349 65 559 680 99 807 1 43174 447 777 11001 144108 913 1 4 5 307 flqg 146056 103 11001 366 473 799 147359 435 148271 c44 606 751 836 75 952 149047 48 195 382 150134 93 284 607 11001 830 92 1 5 1 246 648 52 602 68 87 152391 696 757 |100| 960 153'47 693 733 72 154109 321 27 451 693 956 I 5520» 85 361 443 575 619 736 47 837 979 156097 280 16001 729 839 45 65 11001 157294 408 91 621 7J5 45 48 860 76 81 93 889 150187 216 623 797 863 159370 100085 129 92 426 37 667 63» 181060 213 333 |300l 688 162087 380 429 89 655 76 14001 622 947 103022 82 637 86 745 164055 224 505 99 640 85 165075 11001 227 50 166036 11031 91 769 979 167014 278 360 467 887 |200] 944 1 6 8330 427 1300] 646 617 719 49 1300' 67 169602 170764 73 906 17 1181 482 660 172618 636 [103] 900 173267 640 95 174017 659 760 874 85 910 60 89 175169 90 361 664 616 J 76070 74 930 49 177037 19107 257 30059 245 690 626 789 899 32017 209 SO 95 608 11 33076 87 103 31 426 610 635 774 886 903 34062 13 313 74 997 35035 247 324 469 86 663 36192 633 $7053 333 89 38399 435 730 668 39'10 640 47 912 69 40031 98 277 88 317 |600| 471 67» 914 41416 42612 791 861 976 43108 327 71 406 967 44299 361 646 45227 496 589 746 919 64 46276 97 601 603 75 <21 47252 852 48100 203 78 745 49126 276 352 831 59 51025 42 198 283 612 1100) 79 068 52229 367 765 53051 65 66 281 489 633 765 54389 626 45 *” 55987 (300) 144 78 623 748 56363 606 62 57188 (2 74 472 80 651 58446 813 59095 316 64 1100] 2 Ziehung 1. Kl 226 Kgl Preuss. Lotterie. Zieuuug io tu 18. Jauuar 1811 oiclitniiiege. 1100J 774 120101 234 83 303 92 698 1200 ] 676 121206 96 377 638 995 122006 150 86 233 663 615 766 807 Nur die Gewinne Ober 50 Mark »Ind den betreffenden Nummern in K.ammero beiicelüKt. (Ohne Gewahr.) (Nachdruck verboten.) 69 224 37 67 41t 768 1214 303 598 841 929 2082 110 93 314 89 472 631 833 61 3221 74 305 13 664 4234 384 1100 1 839 5260 336 436 544 752 652 «025 827 7106 315 8040 172 291 971 9268 90 420 87 609 716 1100) 64 10233 48 302 672 921 11269 421 887 12281 »1039 622 830 794 800 »2006 186 rrvv, 3U8 «8 1300] 70 830 »3202 979 90 S4256 1100) 424 663 95009 56 476 1300] 677 878 38000 71 614 731 80 97102 38 90 339 81 ,95 08120 >100] 668 807 087 »Oe79 629 96 803 4 10 0 263 96 1 0 1 335 6C6 712 869 102154 458 797 103284 448 699 716 916 16 22 67 104201 685 776 800 64 954 82 105248 95 11001 338 602 43 105073 Unterricht: französisch, Italienisch Englisch, (Grammatik. Nou vcriation, Korrespondenz. Übersetzungen: Französisch, Englisch, Italienisch, Lvaniich, Ute rariich, tcdni., kommerziell L. Köhler, Marburger Strabe27Haliest.d.Elektrisch. Bene (SmorcOL Langjävrige Tätigkeit tut Auslande. C394 Divl. Universität Lausanne. 688 934 1 0 7 318 11OO| 108683 Zirka !<><> Wagen Anffüllboden s. ein Grundstück am Schifsen- beraer Weg sür sofort, auch in kleineren Partien, gesucht. Schriitl. Angebote mit Preisangabe pro Wagen, 2 cbm ballend, u. 479 an den (Sieb- Anzeiger erbeten._________ 62 116 24 410 642 960 83188 653 768 84072 658 904 85'55 204 17 307 487 88030 186 1100) 276 479 667 793 87166 518 28 796 88018 119 397 491 74446 656 1200) 61 714 75082 241 617 709 865 448 509 77013 78 213 56 90 622 68» 721 30 7812» 30 66» 737 934 79222 31 339 475 8012t 531 827 81054 226 355 65 463 560 11001 426 86 653 727 53 140676 807 20 141121 22 245 62 651 753 853 916 142002 80 140 676 1100) 626 143054 117 602 144058 107 881 145320 (100) 662 866 146029 116 30 65 400 56 147099 448 636 872 148400 613 39 780 Wilhelmefr. 51 1. 5-0=3iinintrrool]nung Mit reichlichem Zubehör und ein Stück Gailen zu verin. Klavier- Stimmen Reparieren Polieren C*/i in tadellos. Ausführung. Wilb. Rudolph Großh. Hess. Hoflieferant Piano-Handlung und Reparaturwerkstatt©. Seltersw.OL Fernspr.389 Nur die Gewinne Ober 50 Mark ein! den betreffenden Nummern in Klammrrn beitzeftigt. (Ohne tiewilir.) (Nachdruck verboten.) 463 70 762 842 981 1080 138 44 443 89 682 2160 269 327 87 741 889 006 14 3381 477 624 804 977 4143 464 506 43 «39 999 5 237 498 "64 726 901 6610 7113 265 8094 145 669 706 824 60 9023 59 389 865 10'J20 72 94 189 1100) 209 382 692 701 11043 164 2,5 634 962 12259 96 923 13212 473 92 533 »0 1200) T',8 861 14050 |100] 179 46» 636 66 803 |2O0) 30 32 15356 435 707 819 16360 400 )3<>0] 723 810 22 930 17323 25 11001 402 18098 288 360 1400) 77 469 643 TI 927 193z5 925 20300 612 986 21006 149 f 100] 316 720 96 22099 647 823 29 32 23266 879 24096 274 763 948 25207 386 438 66 1 8 5 983 2 6 0 30 334 460 7 3 684 7 49 818 27702 28070 263 334 95 420 1200] 831 911 40 2. Ziehung 1 Kl 226. Kgl. Preu«. Lotterie. Zl6 an den Giegener Anzeiger erb. Mödliert. Zimmer gesucht. Schrittltche Angebote u. 0406 an den Gtebener Anz. erb. Möbl. Zimmer u. klciucr Schuppe» v. 1. »vcbruar geslict t. Schriitl. Angebote unt 0417 an den Gien. Anz. erbet Kinderfrtiulein nt gut. Zeugnissen sucht Stellung p. 1. öebr. ober sväter. Schriftliche Ang. unt 0400 an den (Siebener Anz. erb. Wlb] Mehr. Mädch., Haush. u. Uöch. s. Stell. Gewerbs- mäbige Stellenvermittlung Sophie Dülser, Neustadt 5L ziW. Maufinann "An" Stellung. Schr. Ana. u. 04W an den (Siebener Anz. erb. Warum kauft mir meine MuHer keine Eutol- Bonbons ? Der Husten quält mich fürchterlich und wie alle Leute sagen, verschwindet er nach Eutol- Bonbons sofort. Preis 30 Pfennig. 76 730 668 914 20 strabe bis Bergftrabe. 10411 Ab-ug. Schiffend. WeglS v. I Der Nutzeffekt eines Nahrungsmittels wird wissenschaftlich in Kalorien (Wärmeeinheiten) ausgedrückt. 100 Gramm Tell-Cacao entsprechen einem Nährwert von ca. 465 Rein- Kalorien, ein Ei mittlerer Größe besitzt einen solchen von 70 Kalorien. Bedenkt man, daß 100 Gramm Tell-Eacao wohlfeiler sind, als 7 frische Eier, so kann man sich leicht die überlegene Nährkraft und Billigkeit des Tell- Eacaos vergegenwärtigen. Hartwig & Bogel A.-G., Fabr. von Tell-Ehocolade-Eacao- Erhältlich in allen einschlägigen Geschäften. Vertreter: Fritz Lunse, Münster t. 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Trantwein hat während der Dauer des Rechtsstreites bei Vermeidung einer gerichtlich fenlzu- netzenden Strafe von nilndeKlens 500 Mk. für jeden Fall der Zuivlderliandlung Mitteilungen an die Kundschaft zu unterlassen, dass nach Reichsgerichtsentscheidung „Michi Suppenwürze unbedenklich in Kunkurrenzfläschchen zeicbenrecUtlich uacbgeiüllt werden könne*4. gez. Schettler. Unterkleider Strümpfe :: Socken etc. in langjährig erprobten Qualitäten. in Sachen der MAGGI Gesellschaft mit beschränkter Haftnng in Singen und Berlin, Klägerin, gegen die Firma Michi & Trautwein, Inhaber Kaufmann Alfred Michi in Erfurt, Beklagte. Auf den Antrag der MAtiGI-ickank vom Gicficucr BraubauS. ____________Xord-Anlage 38.____________ f* JW* 5 >< tl T.ADA“ „LttJ/l pateme stützt, formt und hebt die Brustdurcbcinesinnreiche pat. Vorrichtung. Bringt schwache, unentwickelte Bi üste zurvollen Geltung, verleiht erschlnfften Brus- ten na ür icheFormen Für junge Damen in der Entwicklung um nthehilich. 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Es I Elenden Schilde llti dergleichen, ! eingehend! ikr $ali|nih’nixilhi '] iinb dm Vorstand Itnbe Ülovembcr st Ijtwlei unb von i ’b dreien Tagen t Anlagen cinm die in ?^- 'ch in 2(r brr S derb gtn lannklta^i h,®11'11 her ch^Utn II heutig, Do hast ja keilte Hing, daß man Rod el sch 1 i tten u. Sch 1 i ttsch u h c bei größter Auswahl zu den billigsten Preisen kauft bei I. B. Hänser, Eisenhandlung Z 2 2 z Au8