Nr. 270 Der ekfcwr »tfcfjemi tuflCtd, auiter SonnlaqS. - Beilagen: Pier mal möchencltd) eirkncrSawilkiiblätter. nivnmai inöcbenil.lCreiSi bla» |ür6en Kreis 6iefcandelt incrden könnte, zu stellen. Man steht im Begriff, Schritte diesbezüglich zu tun. Tie Agence Bulgare meldet: Tie Vertreter der Groß m ächte machten heute nachmittag einzeln dem M i - nisterpräsidenten folgende Mitteilung: Ta sich die ottomanische Regierung an die Großmächte gewandt und um Vermittelung gebeten bat, sind wir beauftragt. Eure Exzellenz zu fragen, ab Bulgarien geneigt ist, die Ver mittelung an;uncbmen, und bejahendenfalls uns nach den Bedingungen, denen diese Annahme unterliegen würde, zu erkundigen. Ter Ministerpräsident annvvrteie, die Regierung werde das Ersuchen der Türkei dem Hauptquartier zur Prüfung unterbreiten und s i ch m i t den verbündeten Kabinetten ins Einvernehmen s e tz e n Der Präsident der bulgarischen Sobranje, Da new, berichtete im Ministerrat über seine Mission Soviel bis lot bekannt wurde, hat man den Eindruck von einem Erfolg Waffenstillstand'? Laut Wiener „Reichsposk" soll das türkische Militärkommando einen Parlamentär mit dem Ersuchen um Abschluß eines Waffenstillstandes in das bulgarische Hauptquartier von T s ch a t a l d s ch a gesandt haben. Von informierter Seite wird versichert, daß man die türkischen Vorschläge wohl prüfen, aber trotzdem die Aktion fort setzen werde. Nach Einnahme der Tschataldsck)astellungen soll ohne Zögern der Einmarsch in Konstantinopel bcw.rlstcl.ig lü.rDcn. Tie Armee bestehe auf einer Krönung ihres Werkes, und die Heeres^ leitung dürste vor einem Waffenstillstand die militärische! Aktion auf dieser Front ab schließen, ohne der Türk.i noch eine militärische El>anee zu lassen, damit das bulgarische Gros für eine eventuelle Verwendung in anderer Richtung frei werde. Tas „Berl. Tagebl." meldet aus Konstantinopel: Nach einem hier umlaufenden Gerücht ist der Waffenftillsland angeblich Freitag mittag unterzeichnet worden. Wo, von wem und unter welchen Bedingungen, davon verla.it.t hier jedoch nichts. Die „Tägl. Rundschau" will aus Ofenpest wissen, von maßgebender Seite werde mitgeteilt, daß Freitag früh- zwischen der Türkei und Bulgarien ein kurzer Waffen- ftillstand abgeschlossen worden sei. Ter bulgarisck-e Finanzminißer soll er 1 Hirt hib n, das; die Balkanstäaten eine Kriegsentschädigung von der Türkei fordern würden. Die Sd)la Lt bei Tscholaldscha. Tas Reutersche Burcan meldet aus Sofia. Privatnach richten zufolge ist es b en '-Bulgaren gelungen, das Zentrum der türkischen Tschataldschalinie zu durchbrechen und Katemkoj zu besetzen Das Blatt „Mir" meldet, daß die Bulgaren in die Linie von Tschataldsä a cingerütft seien. Die Lage der Türken sei kritisch. Das Blatt erklärt, der Krieg nähere Heb feine m E n b c. Es fei unmöglich, anzunehmen, daß die Türk.i angesichts der bevorstehenden Vorstöße der Bulgaren io wahnsinnig sein werde, den Krieg nach dem Fall von Tschataldscl)a fortjufchm. Tic Montenegriner. Rjcka, 14. Nov. lieber das heutige nächtliche D o m b a r d e m e n t wird berichtet, daß es der nioiite negrinischen Artillerie gelungen sei, die Batterien auf dem Tarabosch und vor Skutari zum Schweigen zu bringen. In dem Gebiet der Stadt seien starke Beschädigungen angerichtet worden. Einzelne Werke auf dem Tarabosch sollen gänzlich zerstört und ihre Besatzungen zerstreut worden sein. ________ Eetinie, 14 Nov. Während der t»mloffenen Nacht er-, folgte eine heftige Beschießung Skutaris, die überall längs des Sees gehört wurde. Auch heute früh wurden die Operationen fortgefetü. Tas „Berk. Tagebl." meldet aus Wien: Aut die Vorstellung d e s ö st e r r c i ch i s che n Ge s a n d t e n in E e 11 n i t liegen der mon t enegrini f dfren Operationen gegen M e b u a u n d A I l e f s i o annvortete nach b.'in montenegrinischen Amtsblatt M ö n i g Nikolaus, es fei undenkbar, bau Medua und Alleffio nidt bem serbischen Königreich angeglicbert^mürbcn, umsomehr, als bie Türkei heute »iebt mehr existiere -rem tta- lienifd u Gesandten, der ebenfalls erklärte, bau die beiden Häfen loeber Montenegro noch Serbien, sondern dem autonomen Albanien zusalleu sollen, antwortete der König, tue italienische Regierung werde sich um "bte Liebe und die Sympathie für die eigenen nationalen Interessen Italiens bringen. Der Status quo existiere nicht mehr und Italien sei gegenüber Oesterreich, was Albanien anlange, nicht gebunden. (Eine b utiqc Zchlacht bei Monaftir. Ter Berliner „Lokalanz" meldet aus Belgrad: Eine ehr blutige und von türkischer Seite-energisch geführte Schlacht soll am Freit-ag bei Monastir begonnen haben. Das 1 orgelten ö r Griechen. Athen, 14. Nov Amtlich wird gemeldet, daß die Griechen M e 1 s o v o n besetzten. General S a p n n d j a k i s telegraphiert hierzu aus Arta: Nach achtstündigem Kampfe nahmen wir die Stadt Metsovon. Tie Türfen hatten 40 Tote und 81 Gefangene. Tic Griechen hatten einen Toten und sechs Verwundete Tie Fahne der griechischen Flotte wurde ans dem Fort gehißt. Maßregeln gegen Jnngtürken. Konstantinopel, 14. Nov Es scheint, daß die Regierung infolge des letzten Versuches des Komitees, wiedeo zur Macht zu gelangen, strenge Maßregeln gegen tie Jung türk en trifft. Ter zweite Kammer Herr des Sultans, Tewsik Pascha, welcher verdächtig wer, die Schritte der Inngtürken bei dem Sultan begünstigt zu haben, wurde a b g e s e tz t Dem früheren Miniftcr T ) ch a- rid P a s ch a und dem Direktor des „Tanin" Dschahid, gegen welche Haftbefehle erlassen worden maren, gelang eö, über Eonstanza nach Europa zu entfliehen. Ter lommandierende General des ersten Armeekorps ordnete die Verhaftung des E x m i n i st c r s T a l a a t Bey an, der feinen Posten auf dem Kriegsschauplatz verlassen und sich nach Konstantinopel begeben hat. Die Polizeibehörde forderte lalaat Bey auf, sich innerhalb 21 Stunde zu seinem Truppenteil zu begeben, andernfalls werde sie seine Verhaftung verfügen. Tie Cholera. Konstantinopel, 14. Nov. Tie Cholera soll unter den Truppen an der Tschataldschalinie eine gefährliche Ausdehnung angenommen haben. Gestern sollen über 500 Erkrankungen, von denen viele tödlich warm, vorgekommen sein. Tie Verhält,lisse Vosuieus nud Aufgaben der Zukunft. Ofen pest, 14. Nov Ter Bosnische A u sschu ß der ö ft e r r e i d) i f d) e n Delegation nahm bie Kredite Bosniens an. Im Laufe der Aussprache erklärte ber gemeinsame Finanz^ Minister v. Bili n S i i die vo l i tischen Verhältnil'ia Bosniens seien v o l l st ä n b i g normal, die Bevölkerung zeige sich ausnahmslos lonal unb kaisertreu. Der Minister besprach im einzelnen das E i s e n b a h n p r o g r a m in unb bcbanbelt besonders die Linie Auhojno Arzatto, bie im ersten Jahre bes Bauprogramms gebaut werden solle. Die Linie ist, ohne Rück- Ger art Hauptmann. (1862 — 15. November — 1912.) GS sst ein schönes Zeichen unserer Zeit, daß man kürzlich beschlossen hat, den 50. Geburtstag unserer deutschen Dickster besonders hervorzuheben. Manchem, der sein Leben lang gerungen hat, wird so im Spätsommer seines Lebens noch eine kleine Freude, eine Anerkennung zu teil, die ihm schließlich mehr wert fein kann, als aller Nachruhm, als Gedenktafeln und Standbilder. Ter fünfzigjährige Hauptmann steht auf einer Hohe des Ruhmes, wie sie wenige Münftler erklommen. Er, der es auf der Schule nickst cütmal bis zum Einjährigen bringen konnte, ist heute Ehrendoklor ber exklusivsten Hockstchule ber Welt, ber Um öerfität Orford An seinem 50. Geburtstag steht .-oauptmanu sieghaft unb anerkannt ba als bas stärkste Talent, als einer der ernstesten Künstler, als ber deutscheste Dichter, ben wir unser nennen. „ Im „Hirtenlieb", biefem wundervollen Bekenntnis-«rragment, schildert der Dichter den Kamps mit seinem Engel: er rühlt nd> tief verstrickt in Elend und Dunkel ber Großstabt, wo immer „der eine gleiche Schrei gehetzter Kreatur gellt:" er will lein Brot nicht mehr „im Kot ber Straße" Indien er zweifelt an )einem Dämon, den er einen Spuk nennt, er sehnt sich an? feinem Reich, „Ivo die Pest des Lasters ewig frißt", nach der Heimat unb dem Friedl, der Seele. Dock' ber Engel zeigt ihm, daß er auch in den „abgelegenen Gaffen" der Not, in allem Weh die Ewigkeit geimbi unb durch die Sphären des Traumes geleitet er den Künstler in die heilige Idnltit alttcflamentarifdicn Patriarchentums Und so wird der Sehnende, der nur gestalten kann, was cr gciebcn, jelbit zu Jakob und dient um Rahel lieben Jahre, bis Lea jein Lei! wird, und noch sieben Iabre um Rahel, um ferne Kunst . . . Nie war ihm wie den anderen Natiiralisten, die Abschilderung der Natur Selbstzweck, aber sein Kämpfen um Wahrheit trieb ibn in die Gliederungen der Not, aus denen er sehnsüchtig bie Augen empor hob Nack) schwärmerischen Anfängen — bas „Promethibenlos" bezeichnet dies tollkühne Flügelschlagen einer matzlojen Phantajie hat Hauptmanii in strenger Entsagung um die Dichtung gedient, in schlichten Studien nach dem Leben icntc Beobachtung, seine Gharalrcriitil, seine Gestaltungskraft geübt. Aber geboren wurde diese realistische „Arme Leme-Poefie" aus ^m M. lech, aus dem Web der Weit. Dem jungen Poeten war das Aesthetiiche nichts, das Soziale, das Religiöse alles^ Lange hat man dreien Urgrund des Glaubens, atls dem lern Dichten auffhep, nicht klar erkannt Erst sein eigentümlicher tienmniger Ehnstils-Roinan „Emanuel Quint" — die Ausführung der frühen ^tubie vom ..Apostel" — offenbart ganz dieses Hauptelement seiner Per- 'önlichkeit. . . .. .. Mit den klaren Augen innigster Liebe und ttessten MiUetdens blickt diese Kunst auf den langen Trauerzug der „Weber", aus die seelische Qual der Familie im „Friedensfest", auf bie unschuldig schuldige Gestalt des „Fuhrmann Henschel". Tie Mackste von Traum und Tob leiten diesen Gotiker, ber wie der Küiistler^bes „Hirtenliebes" vergraben ist ins Irdische, znrn Ewigen, mm Jen I eiligen. Im Traum fall en die Schlacken des Endlichen ab von des Maurers Matern Töchterlein, entrollt sich die düster schwüle Tragödie der „Elga", fühlt sich Jan, der Vagabund, als Fürst und Herr. Ter Tob bringt in bem herrlichen „Michael Kramer" zum erstenmal bie Versöhnung in bie bis babin so vergeblich nach Harmonie brängenbe Well ber Hauptmannschen Tidjtung. Und auch ber mittelalterliche Begriff b.er Erlösung wirb nun in feiner Dichtung offenbar: bie reine Liebe ber Jungfrau führt ben armen Heinrich bie Stufen der Gnade empor. Dies Drama bedeutet den .Höhepunkt jener religiös-mittelalterlichen Rickjtung des Haupt- mannfeijen Geistes, die einen eigenartigen Ausdruck auch in feiner vor kurzem erschienenen Nackjdichtung der Lohengrin-Sage erhalten hat, die wir im Auszug wiedergegeben haben. Einen weiten.Weg bat der Dichter zurückgelegt vom Eltern- Haus, der „Preußischen Krone", in Obersalzbrunn bis zum r:chön- heitstraum auf der Akropolis, von der krassen Realistik des Erst- lingsdramas bis zur riaihidycn Ruhe der Kaiser Karl-Tragödie. Und nod) sind die Psode alle, die sid) in seiner Entivicklung kreuzen und zu einem Ziele sichren, nicht zu Ende gegangen Neben der Heimatkunst, die stets ber Nährboben seines Schattens war, steht bei- innerlich qrübclnbe Drang bes Ienseitsvrovheten unb als letzte, zukunftsreichste Wefensentjaltung bie antike Heiterkeit uub Sinneiiircube, nach der er ringt. Der erste grotze bicbtcrifdic Wurf gelingt Hauptmann in ben „Webern". Etwas Neues ist hier gefchafien: Der Stil bes Volksbramas, und mit dieser Tragödie ber Arbeiter, bie etwa Gleiches für die Dichtung bedeutet, wie Meuniers W.'rk für b c bi!b nde Kunst, g roinnt Hauptmann einen Platz in ber Weltliteratur. Aus ben Urticicn des Heimatsgefübls und der Familienüberlieferung ist bie Krönung seines sozialen Weltanschaunngsbildes geschaffen. Und wie hier aus dem kleinlich leichnenden Naturalismus durch die Macht einer Periönlichkeit ein Monumentalstil entsteht, so erblüht not, wendig aus der Armeleutschilderuug eine visionäre Traumkunst im „Hannele" Hier ist der Sckritt zu einem „ibealiitifdicn Im- pressionismus", einer pfnchologii'cven Darstellung des Transzenden- taleu getan, die bann bie „Versunkene Glocke" vergröberte unb populär machte Den Stil ber „Weber" menbet ber kühn fon- idjreitcnbe Dichter im „Florian Geyer" auf bas hiitorifdx Drama an und gibt wieber etwas ganz Originales, an bas jebes spätere Geschichtsbrama wirb anknüvfen müssen. Unb ebenso etwas ganz Neues ist bie Art, wie er ben naturalistischem Stil im „Biberpelz" für das hohe Lustspiel ausmünzt unb in ber „Mutter Wolffen" eine Meisterleistnng lebendigster Charakteristik bietet. Die rolqenbc Entwicklung bes Dichters aber ist gleichsam ein Heimifchwerben im eroberten Gebiet, ein Ausbauen, Tort» bilden lind Vervollkommnen der ersten Entwürfe, der alten Ideen Immer mehr Sck-lackeu sind von feiner Kunst abgcfaUcn und immer freier, immer ljarmonifdier schließt er die vmd>iebcncn Stile, in benen er fidj uerfud’4, zur Einheit zusammen. Die Themen ber früheren Zeit hat er in geläuterter unb vertiefter Weise wieber ausgenommen, so bie Tragik bes bcbcutenbni Mannes zwischen zwei Frauen aus ben „Einsamen Menschen" in „Gabriel Schillings Flucht", bie Psychologie bes .Künstlers aus dem „Kollegen Crampton" im „Michael Kramer", bie Christussilhouette bes „Apostels" in bem großartigen Weltbilb bes „Emanuel Quint". Der erste Versuch in ber „Versunkenen Glocke", bie Welt ber Phantastik zu bewältigen, wirb mit vollem Gelingen in „Pippa tanzt" sortgejührt unb bie große Linienführung bes „Florian Geyer" erhält ihre seelische Vertiefung im „Armen Heinrich" unb „Kaiser Karls Geißel". Die Charakteristik^ ber ersten Lustspiele ist zwar in bem Scherzspiel „Schluck und 3au" nickst erreicht: daiür ist hier die ichwierige Ausgabe gelöst, eine komplizierte Spiegelung des Ichs durchzusühren Ein Fortschritt ist eS auch, wenn Hauptmann, ber nur feste Hnbivibualitäten gegeben hatte, die psychologische Entwicklung der Charaktere, zuerst im „Fuhrmann Henschel", darstellt. Seine vollendetsten Werke entstammen freilich auch in der zweiten Periode noch der heimischen Erde und dem naturalistischen Stil: das oon grandioser Schicksalsstimmiing erfüllte Drama des „Fuhrmann Henschel", die von sinnlicher Leidenschaft burchglühte (Geschichte bet K inbes- mörberin Rose Bernbt unb bie packenbe, leiber von Episoben umwucherte Tragöbie ber „Ratten" Anbere Werke wachsen aus dem Naturalismus etwas unorganisch heraus, wie „Schluck unb Iau" mit der glänzenden Schilderung der beiden Vagabunden und Dem blassen Bild des romantischen Hofes, „Pippa" unt „Grifelda" mit den packenden, derb realistischen ersten Akten Die reinste Durchführung eines einheitlichen Stils ist in „Kaisei Karls Geißel" erreicht. Aber freilich herrscht künstlerische U.n- ücberbeit noch allenthalben in den letzten. Großes erstrebenden Arbeiten des stets sich wandelnden, stets weitenvandernben Meisters. « — Kurze Nachrichten aus Kunst unb Wissen- s cha s t. Wie uns aus Königsberg i. Pr. gerne!bet wirb, hat ber Straf- unb Prozeßrechtslehrer in der bärtigen Iuristen- fafultät orö. Professor Dr. jur Eduarb Ko hl r au sch einen Rus an bie Universität Straßburg i. Els. er hätten. Sbuarö KohL- raiiidj ist am 4. Februar 1874 zu Darmstadt gehören. schiff in der Nordsee. ber 'Sektion der Leicbe erklärte Bahr, daß er der, Toten gewähren. ** Kolonial fest. Es wird uns geschrieben, daß die Ausschmückung der Säle in Steins Garten von Architekt Hans Meyer, unterstützt öon Blumenhaus Dietz, Herrn Louis Petri III., Bau- und Dekorationsmalers geschäft und Fabrikant Karl Stückrath, ausgeführt worden ist. Die in uneigennützigster Weise geleistete Tätigkeit hat nicht zum wenigsten zum Gelingen des Festes beigetragen. Mark« unter o«setzUch«ri Richard Brandt« Wir warnen vor Dach- dorr«, «potheker 2 chasshause« (Schweiz die Eksamtaustvendungen auf 12 401 106 Mk. gestiegen. Der stecherei sckwcrverwundetc Student Altstadt nntrbc heute Anteil des Staates stieg auf 3 398 576 Mk. und der der l vormittag durch den Staatsanwalt Schreiber im städtischen Oümieindcn auf 9002530 Mk. In der Gesamtsumme sind I.lrankenhause vernommen. Nur der verhaftete Student sämtlidie lausenden persönlichen Ausgaben ieinschließlick Ewald Bahr soll das Messer gebraucht haben, und so der Ruhegehälter und der der Witwen- und Waisengelder rühren auch die Verwundungen des Altstadt wahrscheinlich und die sachlichen Unterhaltungskosten der öffentlichen I von seinem Freunde Bahr her, der wie ein Rasender um Kylksschulen ausgenommen die Fortbildungsschnl n> für I sich stach. Altstadt wurde zuerst mit dem getöteten Weiser ein Jahr enthalten, gleichviel, aus tpcfcbcn Quellen ihre I handgemein. Als der Schuß krachte, sprang Bahr zu. Bei Deckung eriolgt. Dagegen ist daS in den erweiterten Volks-1 der Sektion der Leiche erklärte Bahr, daß er den Toten schulen erhobene Schulgelo nicht cmgcrcdynct: es betrug im I nicht kenne. Die Anklage gegen Bahr wird auf Totschlag Jahre 1910 143 570 Mt. Auf eine Lehrkraft entsielcn im loder auf Körperverletzung mit tötlichcm Ausgang lauten. Handel. München, 14. Nov. Die Bayerische Notenbank hat den Wechseldiskont auf 6 Prozent, den Lombardzinsfuß in eigene Regie herangetreten, die nicht angenommen wurde Ein Vorschlag des Metzgers Weber ging dahin, den gesamter. Ochsenfleischverkauf von in Hamburg geschlachteten Tieren zu übernehm en, während der Verkauf deS Rindfleisches den hiesiger Rindsmetzgern überlassen werden soll. Auch dieser Vorschlag wurde abgelehnt und beschlossen, den städttscken Fleischoerkauf in, her bisherigen Weise zu belassen. Es wurden bisher von der Stadi 45 000'Kilogramm ausländisches Fleisch eingeführt Tie der Stadi baburd) entstandenen Kosten beziffern fick auf 4500 Mark. - Der Eingabe des Offenbacher Detaillistenvereins an die Zweitk Kammer der Landstände um Aufhebung des Brückeng eldej wurde zugestimmt. Kreis Wetzlar. = Atzhach, 14. Nov. Infolge der fortgesetzten Nässe ist 'iaft jede Verbindung mit bem naben Dutenhofen un möglich. Die vorgesehene Straße ist bisher nicht ausgebaut worden, da noch immer die deichpolizeilichc Genehmigung fehlt. Tie Station Dutenhofen wird immer mehr von hiesigen Arbeitern unb Schülern benutzt, weshalb eine Verbesserung der Wege- vermischtes. * Großfeuer in einer Geschoßfabrik. Auf bat Germaniawerk ber Rheinischen Metallwarenfabrik in Düsseldorf brach in ber Infanteriegeschoßabteilung gestern abend unr 81/2 Uhr ein großer Brand aus. Die Abteilung brannte vollständig nieder. Etwa eine halbe Million Patronen er« plädierten. Ein großer Teil der fertigen Patronen Fonntr von ber Feuerwehr, die mit drei Dampfspritzen unb zwei Lösch jügen aMvesenb war, .gerettet werden. Personen wurden nidjt verletzt. Tas Feuer soll durch Unvorsichtigkeit eines Arbeiters entstanden fein. Kleine Tageschronik. Auf ber stark abschüssigen Linie von Eamerlata nach Como entgleisten ztvei stark besetzte elektrische Wagen unk uhren in ein Wohnhaus hinein. Das Erdgeschoß unb das erste Stockwerk stürzten ein. Ein Knabe wurde getötet; 33 Personen sind zum Teil schwer verletzt. In einer Färberei in Vitrv, einem Vororte von P a r r s, ereignete sich yinc Kesselexplosion, dabei wurde ein Ar beiter getötet. Sechs Arbeiter nnrrben schwer und etwa 20 leufrtr verletzt. Die Trümmer wurden über 100 Meter sortgeschleudett. Versöhnung im endl ichen Unterhaus. London, 14. Nov. Bei Eröffnung der Sitzung des dicht-! besetzten Unterhauses herrschte große Aufregung, jedoch tour< den die gewöhnlichen Geschäfte ohne Zwischenfall erledigt. Nach Erledigung der Anfragen entschuldigte s i d) be r U n ton111 R 0 nald NieNei11, der gestern mit einem Buch nach Churchill geworfen hatte, in rückhaltloser Weise Churchill gegenüber, ber hiervon zuftiebengestettt war. Bevor es zu der Aussprache über den Antrag der Regierung, die Annahme des Amendements Banburh für ungültig zu erklären, kam, ergriff der Sprecher das Wort und sagte, daß bas Haus keine Wieder: holung ber gestrigen Szenen wünschen könne. Augenscheinlich rief ber Vorschlag bes Premierministers bei ber Oppoption starke Erregung hervor, und er glaube, daß wenn dem Haus (Gelegenheit gegeben würde, die Umstände in Erwägung zu ziehen, eine andere Lösung der Schwierigkeit gefunben werben könne, die dem früheren Brauch mehr entspreche und feinen neuen schaffe. Er Schlage deshalbvor, daß man sichmehr Zeit zur Ueber 1 cgung lassen solle, d-a feiner Ansicht nach etwas mehr Ueberlegung eine Lösung ber Schwierigkeit herbeiführen könne, bte für bcibe Seiten bes Hauses annehmbar wäre. . . Premierminister Asauith erklärte, er ,er sicher, baß es das Bestreben jedes Mitgliedes fei, daß kein Bruch in der Konttnuitäl der Traditionen ftattfinben solle, benen das Haus seine ganze Autorität unter den Volksvertretungen verdanke. Er begrüßte im Namen der Regierung den Vorschlag d e s S v r e ch e r s und beantragte die Vertagung aufM 0 n - tag Bonar Law sprach feine vollkommene Uebereinltimmung mit ben Bemerkungen des Premierministers aus und sagte, bieinicqi -um roemgiicn zum vueungc» uc» Haltung des Sprechers habe das Ansehen, das er bei dem .Hanse Frau Goll-Oldint hat den Reigentanz, der so großen 'genieße noch erhöht. Das'Hans vertagte sich sodann auf Montag. Beifall gefunden hat, inszeniert und geleitet. Allen, die --------------------------------------------- zu dem schönen Erfolg des Festes bcigetragen haben, sei Bilörng des spanischen Kabinetts. an dieser Stelle herzlich gedankt. _ Ter Präsident der Deputiertenkammer Graf Romanones totirbc ** Die bayerische Ver e in rgun g Gieß en halt vom König mit ber Uebernahme des Vorsitzes im gegen- morgen abend im Caf6 Ebel eine Besprechung wegen Ver- wärtigen Kabinett (nicht mit ber Bildung des Kabinetts) betraut. anftattung einer größ.eren Weihnachtsfeier ab (s. Anzeige). Garcia Prietv ließ den .stonig wissen, daß er bereit |et, iedes ** 3 n Ve ust geraten ist ein Brillant-Ring beliebige Kabinett zu unterftü'-en. tm Werte von 1-00 Mark. Der Ring ist von, Gold und der Tex- neiieMinifterbräsident GrgfRomammes leistete Donners Brillant in gezackter Fassung als Rosette geschliffen. tag abend 6 Uhr im königlichen Palais den Eid. Tie anderen ** Gestohlen wurde am 11. I. Mts. ans ber Lesehalle Minister behielten ihre Portefeuilles, mit Aus-1 ein bxQwn ullb rot burchwirkter Ulste r-Ueb e rzie h er. Vor nähme bes A r b e i t s m i n i st er s , ber noch keinen Entschluß > Ankauf wirb gewarnt. gefaßt hat. Moret hat eingewilligt, die Präsidenttchast ber «» Kein Kurzschluß. Wie uns von sachverständiger Kammer zu übernehmen. Garcia Pneto ernaiie, bas . nutaeteilt wird, ist bei dem Vorfall in der Markt- Ministerium des Aeiißeim nur bis zur Unterzeichnung des spanisch-l^ue hie französischen Marokloverttages behalten zu wollen. Itraße, über den wir gestern berichteten, nicht Kuiolchluß die < ——__________ _______Ursache gewesen, sondern es handelte sich um einen Strom- Die Sanierung Liberias. Übergang an einer Sicherung, der durch Staub heroorgerufen London, 14. Nov. Zwischen dem Council vf Foreign wurde. Der Vorfall ist eine Viahniing, daß die elektrischen Bondholders sowie der Firma Erlanger auf der einen Seite £eitunaen öfters gereinigt werden sollten. und der Republik Liberia sowie den die n e u e 11 b e r i s ch e A n y ontlhrr,:, leihe emittierenden Banken aut der anderen Seite wurde ein tanoircu* fiepen, endgültiges, alle bestehenden Differenzen ansgleichendes lieber l ? La ng - G 0 ns, 14. Nov. Am Dienstag abend sprach einkommen geschlossen. Infolge dieses Uebereinkommens ziehtISaale des .Schwanen" Reichstagsabg. Dr. Werner vor die Firma Erlanger ihre Zollkontrolle von ^st>eria zurückund I ^rk besuchter Versammlung über die politische Lage und seine die Kollkonlrolleure von Großbritannien, Frankreich, Deutichland r ' ■ m ■. rr und den Vereinigten Staaten treten ihre Funktionen am kommen Tätigkeit un Parlament. Dem Voitrag, der großen Beisall den Dienstag an. Die Regierung der Vereinigten Staaten fand, folgte eine ausgedehnte Aussprache. Im Anschluß daran telegraphierte an ihre Londoner Botscknnt unb bat, daß ber I muc^c cjn ^Deutscher Vo lksverein* gegründet, dem sich 1 iberische Gesandte von dem befriedigenden uie(e der Anwesenden anschloffen. Vorsitzender wurde Herr der liberi,cheii Anleihe in Hohe von 1 700 000 -toHan.' informiert r11'- ' J v werden solle Die amerikanische Regierung drückte die HoNnungI Alft, cki tmps. fou«, baß der 1 iberische Gesandte in der Lage sein möge, vor Kreis Alsfeld. dem 15. November bas Uebereinkonnnen mit dein Council oi R Homberg a. d. O., 13. Nov. An Stelle des nach ÄÄKÄ WÄl» NK ^rmgsh«us-n °°-,.tz,.n Lehrer- Srün.w.U d.r .«ngere ^funb Sterling soll am 15. Februar 1913 zu 105 Prozent Jahre an der Höheren Bürgerschule wirkte, i|t heute Jraulem zurückgezabtt werden. Infolge dieser Arrangements werden alle Haas au§ Langen ernannt wordeii. bestehenden Schu 1 den v 0 n ,L iber i a beza hl t und in I Nieder-Ofleidcn, 14. Nov. Heute mittag gegen Zukunft werden die Zollemnahmen mr den Znuendienst der neuen n e r u n a (ii rft c in dem Nonfelle'fcken Steinbruck der .-internationalen Anleihe unter Aufsicht der eingangs erwähnten ll .r v ejr u n g 1 a 1 m oem jtonieuc ]O)cn cicmDuict) oer fremden Länder verwendet. Die Unterzeichnung des Kontraktos-ftArbeiter Justus von hier. Er stand auf einem Vorsprung, mürbe heute nachmittag irn britifcheir Auswärtigen Amte unb I um Steine loszubrechen, als plötzlich von oben ein großer auf der amerikanischen Botschaft offiziell notifiziert. 13jcjn jhm gegen den Schädel flog, der den sofortigen Tod M herbeiführte. Der Mann ist etwa 30 Jahre alt und hinter« «-saör unv läßt eine Frau mit unmündigen Kindern. Gießen, 15. November 1912. ° Kreis Friedberg Die Kosten der hessischen Volksschule. I q Friedberg, 14. Nov. Die Verbindung zwischen Im Großhcrzogtum Hessen stieg die Zahl ber Lehrer-! Friedberg unb bem Stabt teil Fauerbach ilt jetzt voll stellen von 2747 im Jahre 1900 auf 380.5 im IL Uhr. ohne Rücksicht auf die Gestattung der polttnchen Verhaltmne su P* H 1 fördern. Tic Ausführung des Bauvrograrnms soll 270 Millionen „ Hg „ de l Ska m m e rwa h l.' Gestern nachmittag fand MÄ au? Sen18^fä“Ärt™narA,C ' bei -mhergewühni.ch ,ad-re>cherB-t.iligung di-H°ndelsk°m.n°r. Bom Heercoattsfchus; der österreichtscheu Delegation, wähl für den Bezirk Gießen-Stadt statt. Bon 4^0 Wahl- Os e n p e st, 14. sJh)D. Der Heer es aus schuß der öster- berechtigten stimmten 361 ab. Gewählt wurden Berqwerts- reichischen Tclcgation nahm heute das Heeresordinarium Direktor Paul Wenner mit 278, Stadtverordneter Max an. Im Lause der Aussprache erklärte ber K riegs- Friedberger mit 252 und Kaufmann Rudolf Nowack mit rninistcr, daß in Oesterreich-Ungarn allseitig Frie ^Zg Stimmen. Bankier Grünewald erhielt 128 Stimmen, diensliebe Vorhand eit scr, daß aber unter allen Um- \ c>m cf Gwßen-Land wurde Kaufmann Wilh. Rühl- ständen, wenn .^i-ilich -rnste Momente emtrcten sollten, sg^ohen-Buscck mit 21 Stimmen wiede-gewählt. Ans Direktor per aute traditionelle Ger t und das 45iiia)iDin>uj3i;eui m der österreichischen Armee sich bestätigen werde, «ei dem Weber-^ollar entnelen 19 Kimmen Meiste der alle Ossiriere und die gesamten Mannschaften Von der Landwrrt ckaftskammer. a^er beseele, tonne, wenn immer ernste Augenblicke eintreten, acht- Ausschuß der Landwrrtichaft-kammer trat amxon- das gesamte Reich beruhigt aus die Armee blicken. D>c ncrstag zu feiner Sitzung Mammen. ■Ser W «reißen Schlußworte des Ministers wurden mit lebhastem Belsall stach wurde wieder zum ersten n'fämmm, Wilh-lmsbaoen, ll Nov. Das WolsfscheSureau »nL^ung^an die^and^rtschaftsk^n^wu^^ Wreibb ®ie gestern verbreiteten alar Ml er enden K t» am Lomitag, 17 November, Nachrichten über ^ne Zu, ammenzrehung d er ^^agende gesangliche Tarlüetungen bringen. Esdurftentter- deutschen Hochseeflotte Bei .Helgoland ftnd, wie cffjcrcn/ Mn: Kürze etwas über den Sänger Herrn R o b e r t wir von zuverlässiger Seite erfahren, frei c r f u n b en. I $ ^cn vielgcpriesencn Tenor ber Fran.mrter Lpcr, zu Horen. Es handelt fick) um eine regelmäßige Uebung, die H„tt stammt aus Karlsruhe und bat an der dortigen ^otvuyne hier alle Jahre voraewommen wird. Tas Nordscegcschwa- als dramatischer Sänger die weltbedeuteilden Bretter betreten, der ist nach Kiel abgegangen zur Vereidigung der ,n her Vaterstadt mcht lange, fmteii. Angeblich befindet sich überhaupt kein Kriegs- eute । nur bei ’on bttgfi tii: >H)£,n-n^ ä" I '*1 »EJai S^mnteXi , dahm, ben n.^ 1 Steten Ti^^I fteisches n*üt&B AschverSj^>' bHer DonX ^-1 WM 2ie£ 1 Ql‘i 4500 &$' uneins an ■&fciti9cnetQb JRfflibate zu erneue- lerzehn, diebvi^ ’fmxjÜen sind erforte, tÄ ^n Stad« Oltto her Stabberot. von der soziale» eignete sich im hiesig Unfall. Ter 28$ pannungsdraht zu ntr 'S Letzten M ?,utenioftn V? "Sher nicht oh$oa1 * Genehmigung Ä*wfiÄ ^»erung btt $(8 oßfabrik. M ba jenfabrif in Düsstl- nng gestern abend n bteilung brannte ipn Patronen t|> tigen Patronen km Veitzen und zwei Lös» Persmen wurden na htigkeit eines Arbeit lik. on Camerlat« nd e elektrische Sm irrt las Erdgeschoß und i>t? rabc m?.-klöte i -ht. II WMW1, , baba, wbt an ü1 per und etroa W Meter fortwdjbtl mische WotenW. >en Lombardzinssutz c richt. stelle Titßen. «tag, den 16, Nov. 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Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme bei dem Hinscheiden unseres unvergesslichen Herrn Josef Ruckstuhl sagen wir allen, insbesondere seinen Altersgenossen, herz- Optima-Fahrräder f» —X flnt een enübrrfroflmct f^Tlcnt w «HHI«. fttnOrielMlerriWfc U!< Hulntaa« ewtnr« hdM<'tKalJl<'gci. H. Timmann. Hannover 106 Schade & 57 j» o Füllgrades k öö kräftig und würzig CeyEon - Mischung '/.-Pfd. 50 und 7O Pfg. UeUMliist! Ia. Mastsleisch 78 Pfg., Nindswnrst 90 „ Fleisch für Privatschlackter billiger. [7514 Gießener Fleischhalle Walltorstrahe 32. -.3S -.7,s 1.80 Heue Konserven sind eingetroffen. Sctell-Fischü aus EiS in la. feinster lebcndsriichcr Ware soeben eingctr. u. billigst bei Ang. Wallenfels Marktplatz 17 Telephon 262 Prompter Persaud auch nach auswärts. (174 6 Mark den Tag ganz sich. Verdienst erhielt tcdcrmann durch eine neue, ganzeins.Tätmkeits. unseren Berlag. Ausk. vollst. toftenL non A. Krippner, Deuben 1 Schulze Kreuzplatz a“/“ Schon möbl. Ztm. lof.AU vermiet. Weit-Aul. 4211. 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Februar 1913 von morgens 8 bis abends 5 Uhr geöfinei. ____________________________ Das am 15. November d. IS. fällige Holz- und Grummetgrasgeld der Stadt Giefien für daS Rechnungsjahr 1912 kann in den nächsten 10 Tagen noch ohne Kosten an die Stadtkasse beAablt werden.___________________B‘711 Stadt. Wohnungsnachweis Gießen, Afterweg 9. ES find Alt vermieten: B“/it 1 Wohnung von 10—11 Zimmern, 1 Wohnung von 7 Zimmern, 3 Wohnungen von 6 Zimmern, 6 Wohnungen von 5 Zimmern, 8 Wohnungen von 4 Zimmern, sechs Wohnungen von 3 Zimmern, 4 Wohnungen von zwei Zimmern. 1 Wohnung von 2 Zimmern ohne Küche, eine Wohnung von 1 Zimmer mit .Küche, 5 möbl. Zimmer, 1 unmöbliertes Zimmer, 3 Werkstätten, 3 Läden, 1 drei stückiges Lagerhaus mit Pserdestall und Heuboden. Zu mieten geiucht: 29 Wohnungen von 2—5 Zimmern tftädt. jtfrbeitsnacfitßei» giessen Afterweg S. Es können eingettelll werden: a. bei hiesigen Arbeitgebern: 1 Schuhmacher, 1 jüng. 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Zwei Lieder für Sopran: a) Solvejgs Lied....... b) Ja du bist mein...... Frau Käte Lerch -Giessen In den Alpen, Männerchor..... Grosse Fantasie n. d. Oper „Lohengrin1 Zwei Volkslieder für Männerchor: MMgkskWast. SamStaa, den 16. Nov, abends 9 Ubr, im „Frank- surtcr Hof" zur Feier br# 18. StistuugSfcstcS lv^ Hmen-Kommers. Sonntag nachmittag nr UcbigNhöhe -M» Zliisflug mit Tanz. Einladung. Die BayerischeVereinigung Giessen ladet ihre Mitglieder, sowie alle hier ansässigen Bauern, auch die in Bauern gedient baden, für morgen Samstag, bni 16. Novbr., abends 8r2Uljr, im Caf6 Ebel zu einer ZuNummenkunft sreundl. ein. Landsturmverein! SamStag, 16.Nov.1912, abends 9 Ubr, Hauvtven sammlung i. d. Rest. z. schtet Balten, Lchlongasse 7. (0953 -Reue Mitgl. willkommen. Landst. Schein mitbringen. Hochachtungsvoll Heinrich Huhn Bayrischer Hof Babnbosstrahe 43 Samstag, 16. Novbr., abends B^etzelsugape vormittags Wellfleisch mit Kraut. Es ladet ergcbenu ein 09530 Peter Ganb. zur Feier des 75 jähr. Bestehens1 unter Mitwirkung der Kapelle des Infanterie-Regiments „Kaiser Wilnelm“ Nr. 116. Leitung: Herr Obermusikmeister Löher. VORTRAGS-FOLGE: hessischer Gaiterbaad gegen den ÄlHoholismns. Sonntag, 17. Novbr. 1912, In unser Handelsregister Abt. B. wurde heute bezüglich der Spar- und Vorschuß-Aktiengesellschaft zu Großen-Buseck eingetragen: Nach dem Beschlüsse Generalversammlung vom 26. April 1912 soll U‘", beschaff, in der neuen Universit.-Aula: Volks-Ahend Bearb. für Violine, Cello, Klavier v. Zilcher. 1. Balladen ............. Loewe al Prinz Eugen b) Odins Meeresritt nebst allen dazu gehörigen Anlagen hiernächst zusendell. Die Mitglieder der Spar- und Leihkassc, e. G. m. u. H., in Großen-Buseck werden aus Samstag, den 7. Dezember l. I., zu einer Generalversammlung abends 8 Uhr, bei Gastwirt Karl Siegfried, eingeladen. Tagesordnung: 1. Wahl des Vorstandes. 2. Verschiedenes. Großen-Buseck, den 14. November 1912. Für den Vorstand: h Mnil-cb. ;S3‘ Uni« der 1 unb der A Lr-"^' D,c SS Sß jeder zu, diät aurWlu zfrillrsasskssoren ..n otium cum gtrbittmht “ «or uns lieg vmidrr Gerichts r bcii'itbf N MtnSälidtflt M ',DcnlledesSt er bient dem 7,(1 feit längera bin die • iidlri kam, em, rjitgai an SB# ••nß ausreicbt. sit Schmerzen i •nirllt, eine wen, lih-fli, angemesst -Mliung, die :Msanwolts- Ä dem dm o «hvis der hessil it Seamte vcr i 11, einer se Ml ist, die . 2 leil sogar Ä6 sollte, mci, ^sprachen, eil ;ih waren, roi ayt andere von «angestellt, ch aus weiter Rung der jüni teigtiiagen zu reimen? Tatz nniirä Lebmsal werden kann, is iatz der lichter der Schluß gezo ieiner Sage im ! krüMtung dc '^leicht mehr, limste nützt. Milt zur Berz 'Mchen. Air genieß imgm Jahren die in uns ade Herben ließ. ’ ältesten Hoilegc in unsicheren! und damit ni des hessischen Dir mei I'ichtleistnng alten Beamt« Gegenteil, Ith allen dienst!« wacht sich um ausharrt. W lchrist gerne, dn> Beamten die eigne: yiftimmen. Das Prinzip Lustspiel in 3 Akten von Hermann Babr. Ende nach IO1/, Ubr- ls^e Sonntag.b. l7.Nov.1912, abends 7Vi Ubr. Unter Mitwirk. der Kapele deS biesigen Insanb-Regis „Kaiser Wilhelm" Rr. 118 Gewöhnliche Preise. 5. Deutschland am Wendepunkt Vortrag mit Lichtbildern. — Herr Dr. Strecker- Bad-Nauheim 6. Rezitationen 7. Lieder a) Nacht und Träume Gegr. 1837. Ausgezeichnet von Sr. Kgl. Hoheit Grossherzog Emst Ludwig von Hessen n. b. Rhein >>it dem Silb. Kreuze d. Verdienstordens Philipps d. Grossmütigen Am Klavier: Herr Musikdirektor Krauße u. Herr J.Hahn. Dirigent: FRANZ BAUER Sonntag, den 17.Nov., Anfang pünktlich5ühr im grossen Saale des Steins Garten KONZERT DAS LIED VON DER GLOCKE Gedicht von Fr. v. Schiller Komponiert von MAX BRUCH für SOLI, CHOR und ORCHESTER AUSFÜHRENDE: Frau E. Küchler-Weissbrod aus Frankfurt a. Main (Sopran) Frau Landgeriehtsrat Sehudt (Alt) Herr Willi Bross aus Berlin (Tenor) Herr Ernst Everts aus Cöln (Bass-Bariton) Chor: Der gemischte Chor des Sängerkranzes. Orchester: Die Kapelle des Infant.-Regiments „Kaiser Wilhelm“ Nr. 116 Leitung: Herr Musiklehrer Albert Kasten p * Numerierter Platz Mk. 2.—, Eintrittskarte Mk. 1.— im Vorverkauf in 1 FCISC. (jer Musikalienhandlung von ERNST CHALLIER, sowie an der Kaeee. 2. a) Säneerspruch, Prolog und Begrüssungsansprache b) Landerkennung, Männerchor mit Bariton - Solo • Geschäfts - Empfehlung. Mein Obst- u. Gernüse-Geschäft Habe ich nach Rittergasse II verlegt. Wie bisher führe ich nur frische und gute Ware Ans allen Abteilungen sind sehr vorteilhafte Serien zusammengestellt, die einen viel höheren Wert haben ■ ) Ein Teil hiervon ist in den Schaufenstern ausgestellt Machen Sie von diesem billigen Angebot recht ausgiebigen Gebrauch | 95 Pfg. Rabattmarken werden auf die Serien nicht gegeben. t.mh a) Ade. bearbeitet von.....Schwartz bl 0 wie herbe ist das Scheiden . . Sil eher 7. Drei Lieder für Tenor: a) Liebeslied a. d. Walküre .... Wagner b) Von ewiger Liebe.......Brahms c) Lenz . ...........Hildach Herr Willy Roland - Frankfurt a. M. 8. Das Dörfchen, Männerchor mit Klavierbegleitung ...........Schubert 9. Ungarische Rhapsodie No. 1, F-dur . . . v. Liszt ’O. Zwei Männerchöre,: a) Die Linde im Tal (16.- Jahrh.) bearbeitet von........Zureich b) Amor im Nachen (Madrigal a. d. 16. Jahrh.!........Gastoldi bearbeitet von.......Widmann w DnifiFranMerSchotiiager 11 llhlll Giessen a“/u 111 liVlU 12 Mäusburg 12 Zu Schulfeiern und Festlichkeiten anläßlich deö GeburisiagcS Sr. N. Hoheit sei in empfehlende Erinnerung gebracht: Krnst Ludwig, GroßhttMU. Hesse« und bei Rhein Ein moderner Negent Biographie in vornehmer Ausstattung. 100 Seilen mit neuestem Porträt, herauSgegeben von Chefredakteur HanS R. Fischer. Preis geb. Mk. 1.50, geb., m.ltzoldichnitt Mk. 2.— Der Verfasser schildert hier nicht nur den verdienstvollen Förderer der Kunst und Wissenschaft, sondern bietet in dieser ersten Biographie daS Material festzuhalten waS der Hess. Regent Unvergängliches angeregt und geschaffen hat, zeigt ohne zu schmeicheln, den verstehenden Freund seines Volkes als ein starkes Temperament. Sängerkranz Gießen Sonntag, den 24. November 1912, nachmittags 5 Uhr in der neuen UNIVERSITÄTS-AULA: KONZERT Für Herren PaarM. 2,20 3.50 4.50 Für Damen Paarm. 2.60 3.— 4.40 do. Wolle, gestr. 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