* Die heutige Nummer umfafot 12 Seiten. Finanzausschuß der Zweiten Hammer wird am Ter r. Bestr Q. «liO Mk. ohne wei- durch eine Idt 9 Schirme werden rcvaricrt, sowie nen obcrzog» Stativ" und i®* Auss Reichstages und Ernst und schwer kommen. Um so scheu Reiche die US 2992 >: ist die Ctegcnroart. Eurova will nicht zur Ruhe dringender ist die Notwendigkeit, bah im Deut-' Mauer des Zentrumsturmes demantlart und Tie Partei dort niemals untergeben Präsident reifen SMI V- und HW“'?® Schlei! ec nur« und fordere ausdrücklich: — Rrauns'sche Farben.; Deutsches Reich. Der Reichskanzler nt wieder in Berlin ein getroffen. 5ur Beratung der hessischen 5efo!dungsrcform. Aus Tarmftadt erhalten wir folgende Zuschrift: erforderlich werden wird, als nach der Regierungsvorlage* wenn die weiter aiigekündigten Wünsche der Kammer, vor allem die stärkere Aufbesserung der Lehrergehälter (15,anstatt 11 Prozent > ;nr Durchführung kommen sollen. Völlig aussichtslos erscheint uns der (Gedanke, die erhöhten Bezüge der Beamten und Lehrer einfach durch eine Erhöhung der Staats steuern aufbringen zu wollen. Tas; es wenigstens im nächsten Jahre nicht ganz ohne Steuererhöhung abgehen wird, ist ia schon gelegentlich der Beratung in der Kammer betont und von der Regierung in Rechnung gezogen worden. Aber die Neigung für eine wesentliche Erhöhung der Einkommensteuer ist doch in der Kammer nur äußerst gering. n 1617 nächsten Mittwoch mit der Beratung der für unser Hessen land so bedeutitugsvollen Regierungsvorlagen beginnen, bvrd) die den Beamten und Volksschullehrern und der-n rinterrlicbenen, sowie den Staatsdienstanwärtern höher? Bezüge »gedacht werden sollen Ter Finanzauss i''s: icrn durch diese Aufgabe vor die Lösung eines Höch > Zurierigen Problems gestellt Tenn die Hauptfrage tob > , tidi bei her ganzen Sache darum drehen müssen, welch? i Belastung man dem Laude zu diesem Zwecke ansinnen darf i.'-' steht also hier der Pflicht des sattes als Broth.'rrn j argen die Angestellten gegenüber die Leistungsfähigkeit de. ‘Bewohner. Als bei der Vorlage des Mantelgejeoe> über die B? soldungsreform mit seinen acht einzelnen Gesetzentwürfen in der Kammer eine allgemeine Enttäuschung Platz griff i arüber, das; trotz der wiederholten Versprechungen, trotz rc-? sahrelangen Sehnens und Verlangens fr*tt her oi lianischen Reform doch wieder nur ein Stückwerk den audständen vorgelegt worden sei, da suchte man sich in er Kammer einigermaßen mit dem Entschluß zu trösten/ ,vp man nach der Gevflogenhei anderer Parlamente über fscse wichtige Gesetzesmaterie zunächst eine allgemeine tu Sprache, eine Art erste Lesung, abhalten und damit ivn llnro Lage schaffen werde Eine solche ist aber lei hrr durch die zweitägige Aussprache in der Kammer nicht r-, rlt tuorben. Tic Führer der einzelnen Fraktionen iclcn sich auf eine allgemeine, mehr oder minder^ nn« -tri indische Stellungnahme beim, in(t, ihren starken Suni- tirtlien für die Beamten und Lehrer Ausdruck gegeben ttnb alles weitere von dem Gang der Verhandlungen mit ufv Regierung im Finanzausschuß abhängig gemacht. Es | erwächst deshalb nunmehr dem Finanzausschuß die schwere, I as er ordentliche Pflicht, einerseits allen berechtigten Wüu [ ijieu und Anforderungen gerecht zu werden, anderer'eit* ■her auch eine Deckung für die neuen, großen dauernden Iw. gaben nur aus solchen Mitteln zu beschaffen, welche : cie in Betracht kommenden Kreise ohne allzndrückeude Belastung auch ertragen können. nteinben (einen Teil zu den Kosten der Lehrerbesoldung bestzu- steuern haben, dürste in den weitesten Mreifen der Bevölke rung kaum ein Zweifel herrschen Nur den absoluten Be sürwortern einer Verstaatlichung der Volksschule in .Veiten wird die Anregung der Regierung von vornherein undis futierbar erscheinen. Ter Finanzausschnst wird sich weiter auch mit der Regierung über die Frage einer Heranziehung der Gemeinden zu den vermehrten Kosten der höheren Lehr anff ahnt zu unterhalteii haben Es ist fedenfalls als ein Vorzug zu betrachten, wenn inan in einer Gemeinde mit höheren Lehranstalten wohnt und seine Kinder hineinschicken kann. Tie Bewohner von Gemeinden ohne höhere schulen haben für die Ausbildung ihrer Kinder zweifellos größere Lvfer zu bringen Ter Gedanke, daß die Angehörigen von Gemeniden mit diesem Vorzug auch ein kleines Lpfcr für den Staat bringen, dem das höhere 5dntlrocfen unterftcht ist und enorme Kosten verursacht, ist wohl nicht teres von der Hand zu weisen. Man darf vor allem nicht vergessen, das; cini iche Streichung dieser beiden Regierungsvorschläge die mühsam aufaebauten Tecknngsmittel der Regierung um rund eine halbe Million gekürzt werden würden und das; noch Weiler eine mindestens ebenso hohe Summe mehr schnell und billig hie iior* 'idi Itei Platten Z Films i Papi«r® stelö ftl'che - ■ lückenlos bleibt. — .. . v. Crtcrer wies u a darauf bin, daß nirgends in ber Wclr Aus IHaroifo, wo früher tcndmziöfc Meldungen ins Kraut gefchoffcn waren, taffen gegenwärtig die Grammen nur sehr wenig hören. Nach einer Meldung des „lernte" wurde der Stadt fy et eine Kriegs- buf'c von 200 000 Du ros auferlegt zur Strafe dafür, daß ein leit bei Bevölkerung an dem Anfrudr vom 17. Avril teilgenommen hat. Ter Aufstand ist noch keineswegs niedergeschlagen. Tie franzöfiscke Cberlctmng tcheuu die Sammlung aller Verstärkungen abzuwarten Der „Berliner z.'okalan;ttqer" rneltei aus Paris: Laut Mel düngen aus Mogador wurde der 2?hn des bekannten Agilo tor: ter „Blauen Zauberer" von den südstämmen zum Sultan a u s g e r u f c n. Ein Teil der 200 000 Tutte, die Fez als Butze für dte Greuel am 17. Arril aufcrlcgt worden find, wird unter die vimerbliebenen der Epk*r verteilt werden. Tie Ankunft des Ceueraltestdenten tn Casablanca. Casablanca, 18. Mai. Liautev ist heute vormittag hier eingetrofren. Die Stadt hat prächtig geschmückt und die Geschäfts Häuser aller Nationalitäten |ino zum Zeichen ter Freute gescktosten. Tas gesamte Konsularkorps und die Sotten ter Bei orten bciviilfommnctcn ten Generatresitenten. Tiefer begrüs.. die ichcrin'cten Zivil und Militärbehörden und begab sich auf das französische Konsulat. null- ie eines bedarf, tun, als Mark- quelle ME iöältui ßerll bete ivcrl- n Nähr- e der gell feiner bednri- kelndem t zahir. !NgläNö- in der tekezu»' Droger- lbinger. Der italienisch-türkische Krieg. Gin Gefecht mit Beduinen bei Tobruk. Tobruk, 13. Mai. «Agenzia Stefani ) Am- Sonntag morgen wurden die Arbeiten zur Errichtung neuer B e f c st i g u n g s w e r k e an der Kn st e unter dem Schutz von drei Infanteriebataillonen und einer Batterie Ge« birgsartillerie fortgesetzt. Einige Abteilungen des 30 Infanterieregiments stießen bei einem Erkiiiibungsmarsch bei Nadi X)abe auf bedeutende beduinische strafte, die durch türkische Reguläre geführt wurden T i e I t a - licn ergriffen den Feind a n , der sofort unter wohl- gezieltem Gewehr- und Geschützfcuer zurückwich und ver- olflt luurbc, bis er mit starken Verlusten, die auf aber 10Ö Tote geschätzt werden, sich regelrecht zur Flucht ivandt. Die Verluste der Italiener ein Offizier und zwei Soldaten tot, drei Soldaten verwundet. Besetzung neuer Znsclu. Rom, 13. Mai. (Agenzia Stefani. Nach einer drahtlosen Meldung des Admirals Viale wurden weiterhin die Inseln .^alynnos, Lcros und Patmo von den Italienern besetzt. Tic Garris-okien wurden zur Uebergabe gezwungen und die türkischen Regierungsbeamten gefangen genommen. Die „Tribuna" schreibt zu der Besetzung der Inseln S c o u r u a r t o , Kasos , Episkopi und ')< i e h r o d : Tic Inseln zusammen mit Rhodos und Stampalia schließen das ägäische Meer und sperren die Türkei vollständig vom Mittelmeer ab. Tie Türkei wird daher nicht ein einziges Schiff nach Libyen schicken können, weil die Italiener den Schlüssel zum ägäischen Meer in der »and haben. Kriegsgefangene Italiener. Konstantinopel, 13. Mai Infolge des freundlichen Schrittes der deutschen Botschaft gegen die Aufrechterhaltung der >d r i e g s g e s a n g e n i ch a , t von etwa fünfzig Italienern, meist Fischern von Smyrna, beriet der gestrige Ministerrat die Angelegenheit. Es verlautet, die Italiener worden frei ü 1 i i f c n. Die Wiedereröffnung der Dardanellen. Hamburg, 13. Mai Tie Teutsche L.-ogntelinie erhielt ein Telegramm aus Konstantinopel, daß nur noch ci n c M ine in den Da r b a tlcII e nwegzi nt fei und die Oeffnung der Tarbancllcn bestimmt am 1L oder 15. Mai erwartet werde kostet dihfl R hochelegant* ß*U8e Ranz i-J -nitFettÄ ciennes verziert, £ £ Grossen am Lager. V das Interesse der Freiheit ter katdolisäien Kirche und uri ‘’n 1 bo Uten so nachhaltig und erfolgreich vertreten sei, wie durch das Zentrum in Deutschland. Zu dem Verlauf des nationalliberal en Vertreter- t a g e s schreibt die „Nationatlib Storrcip " : Ter Verrretertag hat, indem er der glücklich gefundenen uub allseitig befriedigenden Lösung der sunqlibcralcn Frage seine Sanktion erteilte, das Hemmnis iortgeraumt, das die Äkno-.tät der Partei etwa hätte beeinträchtigen können; und die mi» mütigc Aussprache, welche sich der eindrucksvollen Rede Ba" r- manne anschloß, erbrachte von neuem den Beweis, daß sieb int Nationalliberalismus, wie in seder großen Partei, .war von einander abweichende Auffassungen begegnen, daß fic abu — rm Gegensatz zu fast allen anderen Parteien — nur mehr die „Peripherie" der Parteiarbeit betreffen und die Programmati k n Grundlinien unberührt lassen. ÄuS Tüsseldort werden ernste Arbeiter lli'.rn a gemeldet: Nach einer Versammlung von Arbeitern im Volksbe.u>e zog am Sonntag abend eine große M e n s ch e n m r n a f durch die Stadt zum Gefängnis, wo eben ter sozialdemokrat-che Redakteur Berten, der dort wegen Beleidigung eine eieimonau,;- Gefängnisstrafe verbüßt hatte, entlassen werten sollte. Als die Menge von der Polizei zerstreut werden sollte, Icific >' n Anordnungen der Beamten keine Folge und bcschimoit d'< mit Zurufen: Bluthunte: Schießt die Hunde tot ^tcteiholt wurde versucht, kleine Hinter im (tedränge vor die Schutzmann! pfcrte zu bringen. Erst dem Aufgebot einer großen Pol abteilung gelang es, die Tobenden zu zerstreuen, ohne das; von der Waffe .Gebrauch gemacht wurde. Mehrere Personen wurden verhaftet. ev C*/i ibranfr ilpb, »ferant r und itätte. ,pr.38» Der Kaifer in Straßburg. Karlsruhe, 13. Mai Heute vormittag 10.5 Uhr fuhr der M a i f e r in Begleitung der Prinzessin Viktoria Luise im Sonderzug nach Straßbur g. Zur Verabschie düng am Bahnhof hatten sieh u. a. cingefunben ba* Owoß- Herzogspaar und die Großherzogin Luise von Baden Ter teiserliche Hofzug traf 11.15 Uhr in Straßburg ein. ZÄm Empfang hatten f.rfi hl'.gefunden Pin' Joachim, Prinz August Wilhelm, Graf v. 'Wedel, Freiherr Zorn von Bulach, General v. Fabeck, Freiherr v Egloffstein, Polizei- Präsident Lantz u. a Ter staiser, der mit der Prinzessin Viktoria Luise alsbald den Salonwagen verließ, begrüßte dte Anwesenden und den ebenfalls erschienenen Fürsten zu Fürste,iderg in besonders liebenswürdiger Weise. Taifn oegabeu fiel, der staiser, die Prinzen und die Prinzessin nebst Gefolge durch den Fürstensalon zum Bahnhofsplatz, um die Automobile zu besteigen. Tic Einfahrt des Kaisers vollzog sich unter lebhaften stutidgebungen des Publikums. Straßen und Häuser und festlich geschmückt. Sämtliche Glocken der Kirchen läuteten beim Einzug des Kaisers, der im Kaiferpalast Wohnung genommen hat. Ter Kaiser, die Prinzen und die Prinzessin sowie die Umgebung nahmen das Frühstück beim Staatssekretär Frei- herru Zorn v. Bulach ein. Der Kaiser hat den Untcrstaatssekretär Mandel durch Verleihung des Titels Exzellenz ausgezeichnet. Ein Ausflug nach der Hohkönigsburg. • Straßburg, 13. Mai Ter staiser hat um2«? Uhr eine Fahrt nach der Hohkönigsburg angetreten. Jrn ersten Automobil hatte der Kaiser mit feinen beiden Söhnen und feiner Tochter Platz genommen. In der Begleitung des Kaisers befanden sich auch der Statthalter und der Staatssekretär Ter Kaiser passierte um 3.25 Uhr Schlett- u « d t, wo sich in den neuen Anlagen ein zahlreickzes Publikum versammelt hatte, das den Kaiser mit herzlichen Lva- tionen begrüßte. Hicgcn 4.45 Uhr kam man auf der Hohkönigsburg an. Unter Führung des Professors Bodo Ebhardt wurden die neueingerichteten Säle, besonders der Kaisersaal, besichtigt, in welchem die neuen Gemälde von Schnup-Straßburg ausgestellt sind. Tie Gemälde fanden den vollsten Beifall des Kaisers, der dem Künstler den Roten Adlerorden 1 Klasse verlieh. Nack,dem die Fürstlichkeiten den Tee eingenommen hatten, verließen sie gegen 6 Uhr die Burg. c an voch eilen una ink- 36 Au etfen. anne ■rncr her-, Ver' hot; Bteif. ’tftci «big Ntlich rci^: ech- ‘ger 1 II. Die Zpitzdergensrage. Christian io, 13. Mai Tas Miniü. rium d teilt mit, daß bie drei Regierungen, bei eit Vertre Spitzbergen K o n f c r t n ■ tcibi. u.niuncn l aben, wegisck die sckwedisckit unk den Ennvuri einer Konvention zur Regelung der S frage geeinigt haben. Nach dem Entwurf bkibi Svipb> rgen m* >■ : r •'l ritorium, das wirtschaftlichen und wissenschaftlich Die „Vossjschc Zeitung" meldet aus Berlin: Am einer Windhorstgedächtnisfeicr der Zentrumsfraklionen des des Landtages erklärte Abg. Tt Spahn: "halten, eilte. Tie Aufbesserung der Bezüge der Beantteu soll itgcb ■ brr Regierungsvorlage einerseits erfolgen buroi die Aus W qciwltu'ng des Wohnungsgeldznschusses in sieben Stufen » 1,1dl drei Ortsklassen, und andererseits durch Gew ihrimg irozcntualen Aufschlags auf den Gehalt Tic von der Regierung in Aussicht genommene Regelung des Woh- Inuugsgeldes hat bis jetzt von keiner Seite irgend ,ineii schärferen Widerfpruei, gefunden. Maa kann tz: Ialb annehmen, daß der Finanzausschuß in dieser Rich Hing der Regieruiigsvorlage int allgemeinen folgen wird. Ta'ingcgen hat die prozentuale Erhöhung der derzeitigen I Bezüge der Staatsbeamten nicht nur bei den in Betracht lonuncnbcn Beamten, sondern auch in den Abgeordneten treifen keinen Beifall gesunden: man hat vielmehr selten.' dieser beiden Fraktionen einer durchgreifenden organischen '.Vnberung der jetzigen Besoldungsordnung das Wort ge -eher. Ter Finanzausschuß wird sich, nachdem sich auch ?.tr Herr Staatsminister auf Drangen der Kammer bereit Tflort hat, cüeitr. noch im laufenden Etatsiahr durch eine Vorlage die jetzigen Ungerechtigkeiten der Besolduugsord- aung zu beseitigen, also ztlnäckiit darüber schlüssig machen müßen, ob eine solche organische Aendernng bereits zur c.l durchführbar ist. Zum mindesten wird erreicht wer 'cn müssen, daß die Regierung genaue Tirettiuen erhalt, n welcher Richtung man einzelnen Beamte.taruppin, über bereit anderweitige Einrangierung man |icli schlüssig ch, ci der neuen Besoldungsordnung benicksichtigeit soll -a nie vollständige organische Durchführung der Reform wohl . iven jährlichen Mindest betrag non vier 1 1 i on cn Warf erfordern wird, so dürfte es vielleicht m Finanzausschuß 311 erwägen sein, ob diese Reform je- iciiv nach der Finanzkrasl des Landes etappenmayig,m krast zu setzen märe, und zwar liauptsächliai, um eine teitere Anspannung det^ Stenerkrafr des Landes moglidnt u vermeiden. Tic Neuregelung der Beamtengehälter bedingt aber, I i m fio nun in dieser oder in feitet Form erfolgen, auf I eben Fall recht bedeutende Mittel Bon meiner Borsicht I i'i-itet, hat man bisher bie Ertragnisse aus den Eilen ß 'ahnen nur in geringem Maße zu diesem Zwecke in -^or- ' chlag gebracht. Und wenn man auch über dem jetzigen .'in,atz von IGOOOO Mk. hinaus noch einige Hundcrtt;'• bilderen Ausscknß ausgeübt Tic Lokalverwiltnna und bi 3'lii'i aewalt auf Spitzbergen liegt in den Händen eine • 1101 wegii! >r Poli'eikommisfars. Tie erste lickterlick ' Fustani iß ein nov • wegisck er Richter in Trennte ' Tie Ausgaben der V ' walning wurden durch Abgaben und Steuern aus den ockiivierten Gciuci 11 und anderen Abgaben geteett werden, bie inbeifc 1 nur erheben werten können, wenn alle Siflnatormädi ich d haben Ein etwaiges Tekizii wird von allen Signalarml.inen gemeinsam gedeckt Tie Ausgaben d.s Verwalumg >ausicluifies ollen iedoct von Norwegen, Lcbweden und Rußland nll.'in getragen werden. x Tic Konvention soll inunec eine Gelliuigsdauei von IS ^ainen haben, aber innerhalb einer gewissen Frist vor Ablauf dieser Periode gekündigt werden können. aller W ; etnP6fh!: J ■ , JW, Luf*w‘, k . .ArtVPff ii'__ Hr. 115 Erster Blatt 162. Jahrgang Dienstag, 14- Mai (912 iDlrorllri 7.eniiprech-Rnkchlusse. politische" Teil: Auau't General-Anzriger für Gberhesfen 8AM Annahme von Anjeigen Rotationsörud unb Verlag der Vrühl'schen Univ.'vuch- und Steinbruderei R. Lange. Rebaftton, ^rpebition nnb Druderet: Schulstrahe 1 ■ N öönmuagim9nuhrc Bübingen: Fernsprecher Nr. 269 SeschLstsstelle Bahnhofstraße lös.-Uizeigemeck: <>, Beck. milden echten m» ^FARBEN für Hausgtbriuch - Millionenfach beilhrt - | e> Zu haben ü W 32? Auslano. Im englischen Unterbaust fragte Llond, ob zwischen England, T c n t s ch ! a n d und Portugal die Per Handlungen über die portugiesischen Kolonien sich ihrem Abschlüsse näherten und ob 3ir Edward rcö dem Lause darüber irgend welche Informationen geben tonne Parlamentsuntersekretär Acland erwiderte- Tie Frage der zukünftigen Entwicklunss der portu- giesischen Kolonien, die für Portugal und die an btc vortugiesi scheu Kolonien angrenzenden deutschen und britischen (Gebiete natürlich von großem Interesse ist, mar und wird ; weisel- l o -- von 'eit u 3 eit Gege nst and gegenseitigen Interesses uud ' r e u n d s cha s t l i ch e r Erörterung sein '.'Iber gegenwärtig sind die beiden eingebrachten Fragen zu verneinen__________________________________ Heer und Flotte. Dom Wkhrverein. Berlin, 13. Mai. Auf die gestern von der ersten Hauptversammlung des Deutschen Wehrvereins an den Kaiser und den Kronprinzen gerichteten .Huldigungstelegramme sind Generalmajor Kaim folgende Antworten zugegangen: „Majestät lassen der erstell Haupt- bcrsannnlung des deutschen Wehrvereins für das Gelübde der Treue danken Valentini." ,,Kaiserliche -Hoheit lassen Euer .Hochwohlgeboren und den Vertretern des deutschen Wehrvereins für die freundlichen Grüße herzlichst danken. Ter Kronprinz, der den Bestrebungen des deutschen Wehrvereins ganz besondere Sympathie entgegenbringt, hat sich über die Grüße außerordentlich gefreut und wünscht den Beratungen reichste,i Erfolg, v. d. Planitz, Hauptmann und persönlicher Adjutant."______________________ Die pariser presse und die Karlsruher Besprechungen. Paris, 12. Mai Die Blätter beschäftigen sich fortgesetzt eifrig mit den Karlsruher Unterredungen und den deutsch-englischen Beziehungen. Der „T e m p s" bemerkt: Tic deutsche Regierung tut alles, um die gegenwärtigen diplomatischen Besorgnisse und die Bedeutung der deutsch-englischen Verhandlungen mit besonderem Nachdruck hervorzul>cbcn. Tie Friedensabsichten des Kaisers sind für uns unzweifelhaft. Nicht er ist es, der die ganze Ausmachung vorschreibt, die man mit den Worten „Entgegenkommen ^ind Trübungen" kennzeichnen könnte. Zu der Ausmachung gehört auch die Annahme der W ehr- vorlage, die einen Erfolg für den Reichskanzler darstellt. Deutschland steht, wenn cs sich mit England nicht verständigt, ant Schlüsse der Verhandlungen stärker da als zu Beginn. Sein Vorgehen ist berechtigt. Wir wären froh, wenn Frankreich in einem ähnlichen Falle ebenso vorgehen könnte. Tas alles ist jedoch nicht beunruhigend, wenn die englisch-deutsche Annäherung keinen tendenziösen Charakter zur Schau trägt. Aber selbst dann würde sie sich zum Vorteil der allgemeinen Ruhe vollziehen. Tas „Journal des Dsbats" schreibt: sJJian muß zu dem aus;ergewöhiilichenTalent Marschalls ein sehr starkes Vertrauen Ijabcn, um zu glauben, baß seine Ankunft in London die deutsch-englischen Beziehungen bessern werde. Die Deutschen geben sich da wohl Illusionen hin. Hier mag noch vermerkt werden, daß die Londoner Presse den neuen Botschafter Frhrn. v. Marschall mit Sympathie begrüßt und Artikel veröffentlicht hat, die das diplomatische Geschick Marschalls hervorheben. Einweihung bes Bismarrföenfmals aus der Walbeck, ch. Ober-Ingelheim, 12. Mai. Zehn lange Jahre voll Arbeit und Mühe hat es bedurft, um das BiSmarckdcnkmal auf der Waldeck entstehen zu lassen. 1902 begannen die Sammlungen für den Bau des Turmes durch den Rheinhessischen Bismarckverein, 1907 war dcts Geld — 70 000 Mark — gesammelt und konnte mit dem Bau begonnen werden. Einen herrlichen Ausblick kann man von der Höhe des 37 Meter hohen Turmes genießen. Bis zum Niederwalddentmal schweift der Blick über die grünen Weinberge und den Rhein lnnüber. Hunderte von Verehrern Bismarcks hatten sich zur heutigen Feier eingefunden. Darunter waren als Vertreter der Regierungen — Regierungsrat Kreisrat Dr. Steeg-Bingen, Oberamtmann Bohn-Bingen, die Bürgermeister von Bingen, Nieder- junb Ober-Ingelheim und Gau-Algesheim, der Vorstand des Rhein- hessischen Bismarckvereins, ferner Vertreter der Krieger-, Schützen-, Turn- und Gesangvereine, die Garnison Mainz war durch den Gouverneur und den Stadtkommandanten vertreten. Eingeleitet wurde die Feier durch Böllerschüsse, den Fanfarenmarsch „Loch Deutschland" und einen von den Gesangvereinen Obcr-Jngel- heim und Gau-Algesheim vorgetragenen Choral. In Vertretung des Entwerfers des Bauwerks, Architekten Kreis vollzog die lieber» gäbe der Schlüssel an den Vorsitzenden des Rheinheslischen Bismarckvereins der Erbauer der Säule Bauunternehmer Oskar L a u s w a l d - Mainz. Herr Lauswald führte aus, daß mit dem Bau der Säule im Jahre 1907 begonnen worden wäre. Bereits 1908 war der Ban bis zur Plattform gediehen. Er hatte damit •eine Höhe von 27 Meter vom Boden aus erreicht. Alles was zum Bau verwendet wurde, stamme aus Rheinhessen, das Material wie auch die Arbeitskräfte. Darauf übergab er die Schlüssel dem Vorsitzenden des Rheinhessischen Bismarckvereins. Nach der Fest- ouöertüre erfolgte die Begrüßung der Festteilnchmer durch den Vorsitzenden Kommerzienrat Rick). A v e n a r i u s - Gaualges heim. Er führte ans, daß er sich freue eine so stattliche Anzahl Teilnehmer begrüßen zu dürfen, die alle versammelt seien, eines Mannes zu gedenken, zu dessen Ehre der eisenscste Turm bienen solle, der auch gleichzeitig zu dem Zweck erbaut worden wäre, nm dem Heros des deutschen Volkes dem Fürsten Bismarck auch in Rheinhessen in das rechte Licht zu setzen Gleich dem Turme, der aus einem festen Grund ruhe, habe auch der WtreichSkanzler aus einem festen Grund, — der Liebe des deutschen Volkes go standen. Blicke man auf biejeßigen Zustände, so sei eine große Aenderung der Sage und Stellung des beutkhen Vaterlandes zu erkennen. Und da sei es dringend geboten, sich das Vorbild des großen Mannes eindringlich vor 9üigcn zu halten, und der Heranwachsenden Generation sein 'Jlnbenfen ins Lerz zu pflanzen. Im Anschlüsse hieran fand die B e s i ch t i g u n g des Turmes durch die Ehrengäste statt. Bon einem Erker bes Turmes herab hielt Oberlehrer Professor Gebhard Friedberg die Festrede. In kernigen Wprten schilderte er, daß der Platz bereits durch Tradition dem Andenken großer Taten des deutschen Volkes und großer Männer geweiht sei. Es tue not, sich in der gegenwärtigen Zeit die Erhebung und Einigung des deutschen Volkes zu oer gegenwärtigen. Tas deutsche Volk müsse Tage haben, an denen es sich iuid dem Getriebe des Mtags heraus auf sich selbst besinnen könne. Für Rheinhessen sei ein solcher Tag heute der Tag, an dem nach jahrelanger Arbeit der Bau vollendet worden sei. Zum Vergleiche deS Lebens und Wirkens deS großen Mannes diene am besten der Rhein, bei bessern großen Namen die Herzen aller Deutsck>cn höher schlagen würden. Tie Gestalt deö deutschen Flusses lasse sich mit dem Leben des Altreichskanzlers vergleichen Der Redner verglich den Oberrhein mit der Jugend bes Fürsten, den Mitteirhein mit dem Mannesalter und den Niederrhein, den holländischen Rhein mit dem Alter des Fürsten, dem es gleich dem Strome nicht vergönnt gewesen wäre, seinen Lebenslaus in seiner Lebensarbeit zu beschließen Der Turm sei zum lebendigen Gedächtnis an den lebenden Bis niard ausgefithrt luovben. Und wenn es auch manchem nicht schön in den Obren klinge, so müsse immer wieder ucriicberi werden, daß nicht die Massen die Geschichte machten, sondern Männer. Und wo stehe das Wahrzeichen des Mannes beijet als an dem Rheine. Gleichwie die Säule mitten in den Strom rage, habe auch Bismarck in die deutsche Geschichte geragt. Ein ed und ,Grundstein des Andenkens an den größten Helden des 19. Jahr .Hunderts für Kinder und Enkel möge der Turm sein zugleich aber auch ein Stein des Anstoßes, allen denen, die es verlernt hätten deutsch zu denken und deutsch zu fein. Im Namen der Regierung dankte Reglerungsrat Kreisrat Tt. Steeg - Bingen allen, die am Bau beschäftigt gewesen waren. Ueberall in Deutschland würden Türme zum Andenken an den großen Mann auf geführt: es sei auch dringend nötig sich und der kommenden Generation das Bild des großen Reichs- b grünbers vor Augen zu halten und vertrauensvoll in bie Zukunft zu schatten. In bi dem Sinne soll auch das heutige Fest gefeiert werden Mit Böllerschüssen wurde der offizielle -teil der Feier beendet. Ein zwangloses Beisammensein und bei Ein» brud» der Dunkelheit eine sehr gut gelungene Beleuchtung bet Säule schlossen das Fest ab. Ans Stadt «nd Land. Gießen, 14. Mai 1912. **TageSkalender für TienStag, 14. Mai. Verein für Frauenstimmrecht: Oefienllicher V o r 11 a gTrof. D. 6 rfi i a n : .Das kirchliche Frauenstimmrecht*. Abend- 8‘/» Uhr im votel Schütz. . ** Vom Hoftheater. Der Großherzog hat den Generaldireltor bes Großherzoglichen Hoftheaters und der Hof- musik Geheime Hofrat Emil Werner aut fein Nachsuchen unter Anerkennung feiner treuen und ausgezeichneten Dienste in den Ruhestand versetzt und ihm aus diesem Anlaß das Kommandeur- lreuz zweiter Klasse des Lud-rwigs-OrdenS verliehen. ** Pfarrdien st nachrichten. Ernannt wurden assistent Bürstlein zu Pfungstadt zum Pfarrvikar daselbst: Pjarrassistent Mangold zu Griesheim zum Pfarrassistuiten der Landpfarrei Mainz (mit dem Wohnsitz in Bretzenheim): Pfarr- amtSkanbidat Adolph, seither Repetent an der Theologischen Fakultät der Landesuniversität Gießen, zum Pjarrassistenten von Griesheim und Arheilgen fmit dem Wohnsitz in GrieSheim): Pfarr-Verwalter Bönning zu Braucrschwend zum Pfarrvikar tn Wald-Michelbach: Pfarrverwalter Eichenauer zu Nieder-Flörsheim zum Pfarrverwalter in Brauerschwend: Pfarr- assistent Rieder zu Klein-Linden zum Pfarrverwalter in Mittel - Seemen: Pfarrvikar Cl o tz zu Beerfelden zum Pfarrassistenten in Bad-Nauheim; Pfarrassistent Floel zu Darmstadt zum Pfarrverwalter der Petrusgemeinde zu Tarmftabt; Pfarrverwalter Stumpf zu Heubach zum Pfarrassistenten in Beerfelden (erste Pfarrstelle). Zur Wiederbesetzung werden ausgeschrieben: bie evang. Pjarrstellen zu Echzell unb Udenheim. ** Für bie Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung am Freitag, 17. Mai 1912, nachmittags 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung festgesetzt worden: 1. Mitteilungen. 2. Baugesuch Oskar Gutmann für West-Anlage 31. 3. Baugesuch S. H. Sondheim für Nord-Anlage 11. 4. Fensterläden an der Bezirkskasse in der Senckenbergstraße, ö. Einfriedigung des Grundstücks der Firma Ludwig Georgi an der Lteinstraße. 6. Gesuch des Engelbert Bürk wegen Anbringung eines Schaukastens am Lause Seltersweg 10. 7. Bauliche Herstellungen in der Volkslesehalle am Selterstor. 8. Errichtung eines Stallgebäudes bei der Forstwartwohnung an der Licher Straße. 9. Bauveräiiderung im Lause Frankfurter Straße 63. 10. Uebernahrnc der Klinitstraßc in städtisches Eigentum. 11. U m g e st al tun g d er Wc st - A nlag e. 12. Neubefestigung der Fahrbahn in der Schulstraße. 13. Verbesserung des Feldwegs von der Schönen Aussicht nach dem Bergwerk. 14. Verlegung des Stadtbachciulaufs an der Möser- ।elfen Mühle. 13. Nachtrag zur Kühlhausordnung. 16. Vergebung von Arbeiten und Lieferungen. 17. Das Wappen der Stadt Gießen. 18. Zuschuß für die Jugend- wehr. 19. Bestimmungen über die Deputationen und Ausschüsse. 20. Allgemeine Arbeitsordnung für die städtischen Arbeiter. 21. Gesuch des Peter Wöll um Erlaubnis zum Schankwirtschaftsbetriebe im Hause Wagengasse 9 (Post- feiler). ' Gießen in bet 1. Wohnungsklasse. Abg. Grünewald hat im Landtag beantragt, die Stadt Gießen ui die erste Klasse des Wohnungsgeldtarifs zu versetzen. ** Tic 7 0. Geburtstagsfeier wurde, wie uns von einem der alten Herren geschrieben wirb, am 12. und 13. Mai von noch 20 Gießener Alters- unb S dj ul g c it offen gefeiert, gewiß ein seltener Fall, baß eine so große Zahl von 70jährigen in einer Stabt wie Gießen leben und noch so rüstig unb guter Dinge ihr Gebunslagsfest feiern konnten. Zn Anbetracht bessen hatten die Teilnehmer diesmal bei der Hauptfeier am 12. Mai im Hotel Kühne ihre Frauen zugezogcn. Das ganz^ Arrangement ber Feier war so nach aller Wunsch ausgefallen, baß sich von nachmittags 4 Uhr ein so froheS gemütliches Treiben entwickelte, wie es bei Lcuteii in biefem Alter selten vorkommt. Bei ausgezcichneiern Mahle, bei ernsten unb heiteren Vorträgen, bet fröhlichen Weisen eines Quartetts vergingen bie schönen Stunden zu rasch. Als man sich zwischen 9 unb 10 Uhr zur Heimlehr rüstete, trennten sich Die Altersgenossen mit Dem Versprechen: Montag mittag 4 Uhr alles erscheinen im Philosophenwalb. Bei herrlichem Wetter fanden sich beim auch alle Teilnehmer vom Tage vorher in ber fröhlichsten Stimmung zu gemeinschaftlichem Kaffee mit Kuck-cn unb Waffeln zusammen, um ben Rest ber Feier mit vollen Zügen zu genießen Ein flottes Tänzchen beschloß sie unb so würbe geschieben mit dem Rufe: „Auf Wiedersehen zum 7ö. Geburtstag!" •• Sem fünfundzwanzigjähriges A rbe itS- jubiläum beging am Samstag der in der Lederfabrik von Louis Lotz beschäftigte Lederarbeiter Heinrich Kraft aus Altenhain. Geschäftsinhaber und Mitarbeiter ehrten den Jubilar durch nainhafte Geschenke. ** 58 a 11 o n a u f ft i e g. Am Himmelfatzrtstag wird der Ausstieg eines Leißlustballons ^System Montgolsiere) geboten werben. Tic Luftschifferin Margarete Baumgart macht nachmittags eine Fahrt auf bem Sportplatz des Vereins für Bewegungsspiele. Der Ballon hat eine Hohe von 20 Metern unb 40 Meter im Umfang. DaS interessanteste ist bie Füllung, bei der über einem provisorischen Ofen der Ballon hängt. Ein -strohseuer wird angezündet und in 30 bis 40 Minuten ist der Ballon fertig zur Fahrt. Der Ausstieg erfolgt stehend aus entern sveischwebenden Trapets. Morgens wird ein Probeflug mit demselben Ballon gemacht, da der neu gebaute Ballon noch nicht geflogen ist. (S. Inserat.) *■ Der hiesige Militär-An Wärter-Verein unternahm am Sonntag nachmittag einen Ausflua. Hin 1.50 Uhr führte bei Zug die stattliche Zahl von über 200 Personen mit Musik nach Bieber yier wurde in der Rehmühlc Rast gehalten unb unter fröhlichen Klängen der Kapelle Weller herrschte bald aUcmbalben Frohsinn unb Freude. Für bie Kinder wurden Stiele abgehalten, währenddem die Großen sich bei einem gemütlichen Tänzchen die Stunden verkürzten. Vom Vorsitzenden wurde in zündenden Worten unseres Landcsherrn und des Kaisers gedacht. Nur zu halb flössen die schönen Stunben dahin und manchem schien ber letzte Abendzug ber Biebertalbahn ab 9 Uhr noch viel zu früh. ** Versendung von Paketen während der P fing st zeit. Die Versendung mehrerer Pakete mit einer Postpaketadresse ist für die Zeit vom 20. bis einschließlich 25. Mai weder im inneren deutschen Verkehr, noch im Verkehr mit dem Ausland — ausgenommen Ar> gentinien — gestattet. Nach Argentinien können auch in dieser Zeit mehrere, jedoch höchstens drei, Pakete mit einer Pvslpatetadresse versandt werden. ** Unbestellbare Postsendungen Wie wir erfahren, Jagern bei der Lber-Postdirektion in Darmstadt folgende Sendungen, deren Losender vielleicht zu unseren Lesern zählen, als unbestellbar eine Postanweisung über - Mk., vom 13. 4. 11., .'lufgalv o Bad N.iuhcim, Emp fänger: Paul Schaffhauser ui Bruchsal; eine Postanwer- jung über .Ji.vom 27. 6. 11, Aufgabeort: Bad-"?^. I heim, Empfänger: Lcd Gippert in Frankfurt Bockenbeim I eine Postanweisung über 2 Mk., vom 6. 6. 11, Aukqaveoi N Schotten, Empfänger unb Bestimmungsort inwclannk: ci:v | Postanweisung über 2.30 Mk, vom 2. 7. 11, Aufgabeort Gießen 2, Empfänger und Bestimmungsort unbekannt. I Einschreibbrief vom 23. 8. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim I Empfänger: A. Sfriabin in Alupka (Rußlands ein Ei,. I schreibbrief vom 23. 8. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim, Emt I fänger: Jos. Rappinowitz in Ehereasu: ein EmsckrcK. I brier, Inhalt 100 Mk., vom 16. 9. 11, Aufgabeort: < . I Nauheim, Empfänger: Anna Becker Wwe. in S w-k . I Hausen Süd: eine Einschreib-Postkarte vom 7. 10. 11, Au gabeort: Gießen, Empfänger: Arthur Mehler in Reo?.'; ein Einschreibbrief vom 2. 10. 11, Aufgabeort: Gießen Empfänger: C. L Alford in St. Louis: ein Einschreibbr, f vom 19. 8. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim, Empfänge, P. P. Fou-Stein in Namangam (Rußland. ; ein Eiufchre brief vom 1. 8. 11, Aufgabeort: Bad-Nauheim, Cm: j fänger: Frau Xenia de Zankcoitsch in Slavgorod (friii lano): ein Einschreibbrief vom 1. 8. 11, Aufgabeort: B, Nauheim, Empfänger: P. Fou-Stein in Namangim (Ruß land). Die zur Empfangnahme der Gegenstände Bet? tigten müssen sich binnen 4 Wochen bei ber Oberpostbireirw: melden, widrigenfalls die Postanweisungsbeträge und d in den Sendungen enthaltenen oder durch Versteigerung e Inhalts erlösten Geldbeträge der Postunterstützungs: - > überwiesen, die Briefe aber vernichtet Werber Landkreis Gießen. --- Grün berg, 13. Mai. Heute weilten Geh. Ministerin rat Eüfsert und Geh. Lberschulrat Block an5 Tatmflc' hier und wohnten dem Unterricht an der Höheren Bürget, schule in allen Klassen bei; auch die Sammlungen der An. stalt wurden einer eingehenden Besichtigung unterzogen. Kreis Büdingen. § Hirzenhain, 13. Mai. Vorn 28. Mai bis 1. Jun: ; findet auf dem Bienenstand des Lehrers Hensel (Redakstu der bBiene^) ein Kursus für Anfänger der Bienen, zücht, vom 24. bis 29. Juni ein solcher für fortgeschiiit,: - Imker statt. Die Teilnehmer erhalten vom Obcrhejß'ck.ii Bienenzüchteroerein freie Eisenbahnsahrt, Kost und Vovy.t-, Im verfloßenen Jahre war der Kursus von zwölf Personc.i besucht. Kreis Lauterbach. ~ Lauterbach, 13. Mai. Heute kann der Bürqei- meister Alexander Stöpler von hier auf eine 25jährig I Amtstätigkeit als Bürgermeistev und Ortsgerichi- Vorsteher der Stadt Lauterbach zurückblicken. Aus dici-ir Anlaß wurde ihm von dem Großherzog daS Rittet,rc»j 2. Klasse oeS Verdienstordens Philipps deS Großmütigen n.: der Krone verliehen. Auf Wunsch des Jubilars ivnrdc von einer offiziellen Feier Abstand genommen, und ec hat 'ih durch eine Reise auch jede andere Ehrimg ferngcl)all ; Bon dem Stadtoorstand erhielt ec einen wertvollen Bc?-.r " als Jubiläumsgabe. Bürgermeister Stöpler erfreut sich btt feinen 63 Lebensjahren einer großen körperlichen Rüstigkeit. , Außer feinem Amt als Bürgermeister und LrtsgerlchtSooc^ie.;.': ist er noch Mitglied dec Zweiten Hessischen Ständekanmiei. des Provinzialtags, deS Kreistags, KreiSausschusseS und dn KreiSschullommission. Kreis Friedberg. = Friedberg, 10. Mai. DaS 2. Reiterfest bei Wetter auer Reiterver e inS wird allen Besuchern im | Reit- wie im Fahrsport daS schönste und beste Rialerial t>« Wetteran und Umgebung vor Augen führen. Die Statt Friedberg, das Landwirtschaftliche Kasino, der Gießener Reitci' verein, sowie verschiedene Freunde deS Reitervereins hob? I wieder schöne und wertvolle Ehrenpreise gestiftet und wcil?u I stehen in Aussicht; bei den verschiedenen Schausahren, den I Trabreiten und der Springkonktirrenz gibt der Verein au r Geldpreisen sämtlichen Teilnehmern edenjo wie vor zwei Jahren schöne Becher als Erinnerungsgaben. L. Ossenheim, 13. Mai. Die Wetter dahier ? ganz schlammig geworden, wie es bei der Usa schon Jan ! a*ooooo 9 ::jii w-rdc» ■ ^kjenbaa) rabimcher5511 ' 'beidem der m ' fnbe neugebcldck * -iijale in ralt „Ma bei» ne unter ihrem ÄilCP und 50(0 begriffe i'Sern, H " 3 her ^uberslote .7 tzün'lomst, Dipl/ ;rfl4R Lolsrams pu zu ^ebör. • übermiltelie ,.. q Hroß^teinhi ,(f ihnen roirhmgi •Mti btlöetc ein di ,7atK- rheaterstui S, da. von M Seit zur Äusjiihrur ^crodskopsse io. Mainz, 13 za, 5 Uhr der Ai j ihm von seinei ^msekommens $ ;!iat'm druder tlidie in die Brust den ihn bedr ulverschüsse ab, snde Bursche br :envtichin den sir von der Polizi ! Mainz, 11. . ßjinbahnbrückc, j bald vollendet s I dlimn der zweigleisi jvadin. h. Mainz-Moi !toq und Budenheim :!:nmndslen Salatk« lvr:5:It. Jetzt ist Ho in hnangewachjen, üi? oon Mainz nai Etitnanbtang von ft •-’gm zu können. 5 ! Last nach alle, um tin jesselndes 5 • Händler und um den Prei ^mlicher Höhe ber I *1 ®tgeniDQitig w WM btja^ll D lang der Fall war. Durch bie Verseuchung ber Flüßche» verenden die Fische, und die Landwirte können die Pfer> nicht mehr zur Tränke führen. Starkenburg unD Rheinhessen. rm. Darmstadt, 12. Mai. In der Streitfrage ta Freih. v. Eschenbach' schen Faniilie gegen die fle niembe Ober-Mörlen wegen Doppelbesteuerung fanb gestern Verhanblung vor bem Provmzial-AuSjchuß statt Obcr-2)iörlen verlangt, baß bie seit 1861 tn Dieburg wohnende Familie auch tn Ober-Mörlen Gemeinde- uü Kapitalrentensteuer bezahle, da sie auf ihren dortigen Wo besitz öfter und zuletzt über neun Monate ununterbrochen gr> wohnt habe. Der Generalbevollmächtigte der Familie, Ueb.'l bestritt diese Behauptung und wurde dabei vom Siebiiut: Bürgermeister Röder unterjiützt. Bürgermeister Geibel Dir Unter-Mörlen vertrat auf Grund der An- unb Abmelduu deS Personals bie gegenteilige Ansicht. Ober-Mörlen toui> unter Verurteilung in Mark 10 Äoersionalstrafc abgeir t' 1 — T atm ftabt, 13. Mai. Ein liebet fall soll im Walde zwischen Mörfelden und Groß-Gerau r b worden fein. Ein 19-jähriger Kammacher von Lamm bei Won S der den dortigen Wald mit einem Fuhrwerk passierte, gibt <1 daß er plötzlich von zwei Strolchen angefallen a" sei. Als er sich gewehrt habe, seien die beiden Anareiier bami gelaufen. Alsbald sei bann aber ein dritter Strolch auf ihn c i gedrungen und da habe er in seiner Bedrängnis seinen * gezogen und zweimal auf feinen Angreifer geschossen, bis i” J zweiten Schuß der Mann aciallen sei Da der so zu Bode? Itrcdtc Angreifer bisher nicht ermittelt werden konnte, roirbj ' J der etwas darüber mitteilen kann, gebeten, dies bei der Lta.i:» anwaltschaft in Darmstadt zu tun m. Offenbach, 12. Mai Die hiesigen organiiü"' i Bäckergesellen stehen in einer Lohnbewegung. Die - berungen der Gehilfen bestehen in einer Verturzun^ Arbeitszeit, die an den Wochentagen 11, an den so ul tagen neun, oder wöchentlich 75 Stunden betragen Ter Mindestlohn der Gehilfen soll 23 Mk., der der L ‘ arbeitet 20 Mk. in der Woche betragen. Die Ueberstuno» fallen mit 50 bezw. 40 Pfg. für Gehilfen und Hilfsarbeii bezahlt werden. Ferner wird die Beseitigung vcS - unb Logiszwangs sowie die Anerkennung des städNf ’ paritätischen Arbeitsnachweises angestrebt Tic Ber.i barungen sollen aus die Dauer von zwei Jahren fcftgciu werden. Etwa 40 Meister Haden diese Forderungen teils anerkannt. "Nächsten Dienstag soll bie cnno’? * ’ « darüber herbeigeführt werden, welche Maßregeln gc.ü>>- die Forderungen nicht bewilligenden Meister ernt ;' n den Rollen. — Die mit oer Ausführung der e l c U r i IW , 0 Rodheim a ® * jreimill °“n9 ab. Am s auswärtige als ’fln13. und 4. Ju ^iDtrianimlung bi ■ «‘rtcetet Weiß Metmeiiiec <8etn , 0 Marburg, ] im in einer ,, ^'ide Erörterung "V”' °QB die Best 7^'8 seien, tz S.Uenbutger S| -•. 'm8 S“tts ®'nn «a, $ Srtij(5 , dir oe Slsb-r.8it s xu?- tonbca‘ :^>ied h. ’/j H ,.trinkens u »fe .rn und Psalzburg überflogen hatten. Ter Wind war dort zeitweise so stark, daß Flugzeuge, die normal eine Geschwindigkeit von 90—110 Kilometer in der Stunde entwickeln, zeitweise über demselben Punkt der Erde stillstanden oder höchstens 20 Kilo meter in der Stunde gewannen. Tanach ist die Windgeschwindig feit in der Löhe mit 20 bis 30 Meter in der Sekunde zu be rechnen, >vas also nach seemännischer Bezeichnung Sturm bedeutet. tzirth hat in größerer Höhe von 1500 Meter eine ruhigere Schicht getroffen; er erreichte Metz nach einem, Fluge von 1* .. stunden, was einer Geschwindigkeit von 90 Kilometern in der Stunde entspricht. Tie übrigen, die tiefer flogen, waren ämtlich gezwungen, eine Notlandung vorzunehmen zur Ergänzung des Benzins, weil sie nicht mit einem derartigen Aufenthalt durch Gegenwind rechnen konnten. M e tz, 13. Mai Von den Teilnehmern am Zuverlässigkeit- Lug sind heute früh hier eingetroffen: Leutnant Mahnke um 6.21 Uhr 23 Sek., Oberleutnant Barends 6.46 Uhr 2 Sek. Bei Peltre ist Oberleutnant Vogel v. Falkenstein gelandet. Metz, 13. Mai. Oberleutnant -. S. Hartmaun, der heute früh auf seiner Landungsstelle bei Neu dorf wiederaufgc liegen war, ist bei Baronweiler in der Nähe von Nlörchingen gelandet, wobei das vöhenftener und das Fahrgestell besetuidigt wurden. Leutnant Eng wer, der von Mülhausen aus auf- teigen sollte, hat sich infolge des ungünstigen Wetters entschlossen, einen Apparat mit der Bahn nach Metz zu schicken, um sich hier an den Flügen zu beteiligen. Tie Windstärke betrug heute morgen 15 Sekundenmeter am Erdboden, die Böen bis zu 25 Sekimdenmetern. Tic Fahrt und namentlich die Landung bei diesem Wetter stellt sich als eine ganz hervorragend« Leistung dar. Metz, 14. Mai. Ty heutige Flugtag begann mit der großen Auiklärungsübung, zu der das Gouvernement der Festung die Aufgabe sich gestellt hatte. Es handelte sich darum, die Stellung kindlicher Artillerie bei Arganci zu erkunden. Vogel von F a l k e n st e i n stieg um 4.46 Uhr auf und ging 5.11 bei Freskatt nieder, um den Kühler in Ordnung zu bringen. Graf Wolfs- lehl erhob sich um 4.47 Uhr und warf 5.2d seine Meldung ab. Barends erhob sich 4.55 und warf 5.31 seine Meldung ab. £> i 11 b ebenso um 5.03 und 5.30, Mahnte 4.42 und 5.25. Die Flugzeuge bewegten sich bei heftigem Wind 40,12 Sekundenmeter) in einer Höhe von 1180 Meter. In Saarbrücken landete Hirth um 6.18, Wolfskehl 6.48, Barends 7.15, Mahnke 7.26. Bogel von Falkenstein, dessen Apparat durck» eine zu scharfe Wendung beim Landen kippte, 7.18. Die Flüge wurden in ausgezeichneter Weise ausgeführt. ~ ! Mainz, 13. Mai. Tie Flug tage sind auj den lo., 16. und 17. d. M. gelegt worden. Tie Zuverlässigkeitsflieger werden von Saarbrücken am 15. von 5.30 Uhr ab eintreffen. Ter Ab- ilug nach Darmstadt erfolgt am 17. von 4.30 Uhr an Die Schau- iLüge und die Zeppelinfahrten finden am 16. ^Hirnmelsahrtstag) fielt. Der Startplatz ist vollständig abge,deckt, und wird außerdem von Militärposten bewacht. Es sind acht, mit Stauen versehene Eingänge, sowie besttmmtc Halteplätze für Droschken- und Kraftfahrzeuge vorgesehen Falls die Witterung günstig bleibt, dürste der Fremdenzufluß sehr bedeutend werden. cinenStichiu den Hals bei .unb ging flüchtig, wurde aber ipätcr von der Polizei f e stgeno m m e n. I Mainz, 11. sJJlai. Der Umbau der alten Eisenba h nb rücke, der im Fahre 1910 begonnen wurde, pirb bald vollendet sein. Voraussichtlich am 1. Juli wird clebann der zweigleisige Betrieb über sie wieder eingerichtet werden. h. Mainz-Mombach, 10. Mai. Die Ebene zwischen Mainz und Budenheim hat sich in den letzten Jahren zu der tedeutendsten Salatkammer für West- und Suddeutschland London, 13. Mai Der Flieger Smith und der Amerikaner Mafon, der Fisher als Passagier begleitete, sind auf einem Fluge bei Brookland in der Grafschaft Kent tödlich a b g c H ü r 31. pegen 5 Uhr der Arbeiter Forkaluk nach Hause kam unb ihm von seinen Angehörigen wegen seines f| .«achhausekommens Vorwürfe gemacht wurden, brach seinem Bruder mit einem Dolchmesser fünf tich e in die Brust unb in den Oberarm bei. Ter Vater gab auf den ihn bedrohenden Sohn mehrere scharfe Revolver schuf se ab, die jedoch ihr Ziel verfehlten. Der viitenbc Bursche brachte sodann noch seiner Mutter Ochsen. voklflestchige, oulflemäftete, höchsten Schlacht- wertes im Alter von 4—7 Jahren . . . Tie noch nicht gezogen Haden (ungejocht) . . Sunoe, fleischige, nicht auigemäftete und allere auSgemästete............ Mastig genährte junge, gut genährte allere . . Bullen. Vollfleischige, ausgew, höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jüngere.......... bä 11 ert, Rüb*. Vollfleischige auSgemästete Färsen höchsten Schlachtroerte«........... Vollfleischige auSgemästete Kühe höchsten SchlachiiverteS vis zu k Jahren .... Wenig gut entwickelte Färsen....... 21 eitere auSgemästete Kühe und wenig gut ent- wickelte lungere nutze Mastig genährte Nütze und Färsen .... Hä l o ec. Feinste Masttawer ....... Mittlere Ma,t- und beste Lmtgkälber . . . . kernigere wisst- und gute Saugkälber . . . 0>exiugece cauglalbec ... .•••«« cqaQ. Weidemastschafe: Mastlämmer und Hiaiiyammel . .... Schweine. L-ollfletschig« Schweine von 80—100 kg Lebend- geivicht............ • itzollfietschige Schweine unter 80kg Lebendgewicht t-olliieischige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht ........... Vollfleischige Schweine von 120—150 kg Lebendgewicht . ............ Unwetter. lieber die am Sonntag vom Sturm angerichteten Verwüstungen treffen fortwährend neue Nachrichten ein. In Schlesien wurden zwischen Zawodzie und Rosdcin Telegraphcnslangen cui eine Länge von 400 Metern umgcworicn. In Sachsen und un gezählte Obstbäume, darunter Stämme von 1 - Meter, wie Halme umgeknickt worden. Nach Schlis, das durch eine Windhose zerstört wurde, gingen zwei Kompagnien Pioniere von Lisa zur Silfcleiftung. Aus Oesterreich wird berichtet, daß am schwersten Nord-Ttrol heimgefucht worden sei. Alles verfügbare Militär wurde an die betroffenen Stellen entsandt. Tem Sturm und Regen folgte außergewöhnliche Wärme. Die Schneemassen auf den Bergen schmelzen sehr rasch. * Der in Alfeld an der Seine gastspielende 2000 Personen fassende Zcltzirkus Lorraine wurde während einer gut besuchten Vorstellung vom Wirbel st urm erfaßt. Das Zelt wurde aus der eisernen Befestigung herausgerisien, emvorgehobeti und zerschmettert. Mit Mühe konnten sich die Besucher retten. Etwa 20 Personen wurden durch Glasiplitter verletzt, (rinem Pferd wurde an Bein abgerissen, ein Zirkusange- stellter verlor ein Ange. Essen, 13. Mai. Ein Gewitlersturm, der gestern im ganzen Jndustriercoier wütete, richtete an Däusern, -Säumt n und Gärten großen Schaben an. In Bochum zerstörte Hagel- schiag viele Fensterscheiben. Ter in der üochkuustausstellung in Bochum angeruitctc Schaden Wt io bedeutend, baß ^ilweise Lffri^na bei Ausstellung hvljt Bahnverbindung O ff en b ach — Langen beauf ♦ragtc Gesellschaft Hal von der Regierung die Erlaubnis .ur Inangriffnahme der Vorarbeiten erhalten « leichzeilig wird der Gesellschaft die Kvn^sfion auf die Dauer von 50 Jahren erteilt. in. C f f e n v a d), 13. Mai Ter Geheime Sommerzien- rat Maner haue zur Verschönerung des durch den Neu- lUi der Technischen Lehranstalten geschaffenen Schloß- oscs am alten Isenburger Schloß eine Slif- ung -u I 00000 M k der Stadt zur Verfügung gestellt, vie für die Anlage eines Schloßtwsbrunnens verwendet werden soll. Zur Erlangung geeigneter Projekte wurde unter den deutschen Bildhauern ein Wettbetverb veranstaltet, der heute abgelaufen war. ES sind insgesamt 6 Ent» Dürfe einaegangen, unter denen sich zwei von dem Dffen- icher Bildhauer »über befinden. Für die Brunnenritlage, die in Muschelkalk ausgeführt werden soll, sollen />—iX)000 Mk. oernienbet werden, der übrige Betrag ist ar die gärtnerische Anlage sowie die anschließende Icr- .assenanlage mit Wandelhalle bestimmt, in der eine Anzahl historischer Gegenstände, die bereits gestiftet wurden, untergebracht werden sollen n. O f f e n d a ch, 12. Mai. Der hiesige Zweigverein vom Vogelsberger tzohenklub feierte gestern abend a>tter Zahlreicher Beteiligung sein drittes Stiftungs- • c ft, bei dem der unter der Leitung deS Lehrers Müller testende neugebildete gemischte Chor des V. H. E. zum «rsten Male in Tätigkeit trat und sehr zur Verschönerung oeS Feste- beitrug Auch die 12 Mann starke eigene Haus- lapcUe unter ihrem Dirigenten Leo Dorn leistete in ihren Orchester- und Solostücken ganz vorzügliches. Ein in der Ausbildung begriffener junger Frankiurter Tenor, Lud- img Dem, sang ansprechend und ausdrucksvoll eine Arie aus der „Zauberflöte" und den „Postillon von Lonjumecm", er Bariionist, Diplomingenieur Willy Dern, Darmstadt, rächte Wolframs Lied aus „Tannhäuser" und die „LiebeS- eier" zu Gehör. Die Glückwünsche des V. H. C.-Frank» urt übermittelte Prof. Gg Bender, im Namen des z. H C.-Groß-Steinheim sprach dessen Vorsitzender Stickel. Einen wirkungsvollen Schluß des würdig verlaufenen Festes bildete ein von Telegraphensekretär Peter Fuchs terfaßtes Theaterstück „Droben im hohen Logels- l e r g", das von Mitgliedern des Zwergvereinö in bester Äeise zur Aufführung gebracht mürbe und anläßlich des ^oherodskopffestes wiederholt werden soll. w. Mainz, 13. Mai. (Priv.-Tcl.) Als heute früh Grund der . lige 81* C ,1p s Mi. » ?ldenund^ st.- . *».? ; «nstf’1' »x I (einen ’ - emer eiltei . '^Äntagen ntstch °lt 23 t ■ nstrd t J S'-ÄtzSM wohner Peter Weimer in seinem Bette ermordet aufgefunden. Ter Leiche war da- eine Bein fast vom Rump'e getrennt, außerdem war sie durch Abschneiden der Nase oer- tümmelt __*______________________ lbiiöcriitäti»2l acb richten. — Amilicb wird die Ernennung des Privatdozenten und Abteilunasoorsiehers am dygieniscben Unwcritt it5inftuut in Bcr - lin Pro, Tr. meb Äarl Mißfall zum ordentlichen proscssor lür vvniene und zum Direkior des hygienischen Instituts an btt UniDcrfuät Königsberg i. Pr als Nachfolger von Prof. .'t. tzabn bestätigt. Tr Kißkalt (geb. 1875 in Würiburq, war früher als PriratdozeM in Gießen tätig. — Den Frülnahrsprülungen an der Ä ö 1 n c r Handels ^och- <6ule, die in diesen Tagen zu Ende gingen, batten sich in diesem ^ahrc ö3 Kandioaien unterjogen, von denen 43 das Zeugnis über erfolgreich abgeschlossene Studien erhielten. — Ter bisherige Tirefior des Predigerseminar- zu Wittenburg i Wcstpi. Professor D. Eduard Freiherr von der Goltz wurde zum orbÄilieben Professor für praktische Tbcologlt und Pädagogik an der Universität Greifswald ernannt. wandern und Reisen, Räder und äommersrischen. (y Gedern, 11 Mai. Die hiesige Sektion des P. H.T. hat beschlossen, alliahrlich eine Anzahl Wan- ) c r u n g c n zu unternehmen und die Teilnehmer am Schlüsse des Be/einsjahrcs zu dekorieren, wenn sie sich an einer bestimmen Anzahl von Wanderungen beteiligt laben. Die erste Wanderung ist auf Himmelsahrtstag estgesetzt worden und führt über den Hoherods kops nach Hochwaldhausen und von dort mit der Bahn zurück. jcdoch, die Ausstellung Dienstag abend wu'der vollständig eröffnen »u können In Ditken entstand eine Panik, al» ein ppb 2000 Perionen lesnchter Zeltiirkus vom 5tuimr zerrissen tvmrbx Feueuivdr und Samiäiskolouiicu wurden alai mirrt Ein größeres Unglück ivurde ledoell piidulei Die Be iutber des Zirkus fonnicu itd) >um größtcii Teil noch rechtzeitig in 5idxrtiU bringen, einige tedoch erlitten Arm und Beinbistche. andere leiclnere Verletzun.nm In Tu is bürg wurde da Dach der Ba! nl ofsdallc abgerm'en und auf die Gleise geworfen, mc durch Berkel rsstörungen Ins ;u vier 5tunten eintraten Bei niedreren Slraßenbavnoberlenuntten traten für kürzere Zen Stö rungcii ein. SS»-'' I Alupka 5 ,ßQbeott- SH:" | 16> 9. i| (j, ;ein Gin!« | na Becker' |UJ?Q5^r:' ‘Mfarte ■ I r: Ari? botn '• In st. «Ä“*'1, «•.>' 1 7 ■ I abeorl: • I ntcöi^ in bSh£im' II 'm 1. s i tn o7l?cä^e: ou-Ltein in S°beorl l- Ne bet ^chen bei der?l'^' 'r'-' «SÄg..... 16 wichen. '^ufe weilten Gtb ™an der 65herfn * « Mhsung unl»10gln. Tübingen. !"'■ qS!™ 28-« bis 1„ , r ^"langer der Bic im ein solcher für forfflef®rc « «hallen vom Obertie senbahnscihrt, ftofi unb i. , bet Kursus von zwölf Pu: Lauterbach. Ma>- Heute kann der von hier aus eine Lbjäei I germeistev und Cdfigcrt 1 bach zurückblicken. Au? b: I Grobherzog das 9?ih(..,1 § Philipps deS ©roBmütiqcn 1 ■ Wunsch deS Jubilar? ivurd:: 1! nd genommen, und ec la: e andere Ehrung serug>. fielt er einen wertvollen . • emeisler Stöpler erfreut '.1 fl er großen körperlichen Run:' ■ umeister und LrtSgmchtSvc^.»! Zweiten Hessischen Ständekani-M^ eiStagS, KreiSauSschusseS un: if Friedberg. Alai. TaS 2. Reitersesf!M eins wird allen Besuchern» , schönste und beste Material ■ vor Augen sühren. Tie: M slliche üasmo, der Gießener H Freunde deS Rcileroerein^.f ■ Ehrenpreise geslistet und m I n verschiedenen Schausahi^. -onkurrenz gibt, der Beim chmern ebenso wie vor zwei Beiter * n, wie es bei der Uja schon ch die Verseuchung ber t'--_ I )jc Landwirte können bir * | :en. u \ hnrtiaen - U ^aiouig, M । - - sie aus ihren oo zücht fand m einer gestern abgehaltenen äußerst zahlreich i Wonate »nun« I L((u^Un Versammlung des landwirtschaftlichen KreiSoerems züchtigte eingehende Erörterung. Die menten Landwirte waren der wurde badet vo>. ■ Bestrebungen, nur Kaltblutpferde zu züchten, "'lu-bt. BÜrgrrme'Il» H n|(^t rid)tig seien. ES müße darauf gedrungen werden, daß LL der An- »nb taS Dillenburger Landgestüt neben den Kaltbluthengsten I auch stet S gutes warmblütiges p eng ft ma t er i al führe. Wenn alle Maßnahmen versagten, möge man aus i Mitteln des Kreises einen guten Warmbluthengst anschaffen. — An Stelle deS verstorbenen langjährigen Vorsitzenden des landwirtschaftlichen Vereins, Cefonomierat Direktor Dr. Hesse, | wurde Gutsbesitzer K a ise r-Cyriaxweimar, und zum zweiten I Vorsitzenden Landrat v. Löwenstein zu Löwenstein gewählt. X Usingen, 11.Mai. Seminardirektor Wockwerth ist in gleicher Eigenschaft nach Hannover versetzt, er stand 4.VI Jahre unserer Seminar- und Präparanden-^lnstall vor. — Dem Schmied Hrch. Löw- Altweilnau, der unter Lebens- gefahr das sechsjährige Töchterchen des August Seel vom Tode deß Ertrinkens gereuet hat, wurde eine Belohnung von M. Mk. 53—66 96-1« 52-64 92—96 46—50 84-90 42—45 78—82 47—51 73—84 44—46 73—75 50-56 89—98 42—46 76-82 46—46 86—92 36—41 66—76 30—86 60—70 64—66 106—111 57—61 95-10? 51—55 86-92 45—49 To—82 42-00 86—00 56% -68 72—74 55V,-57 71—73 677,-69 72-74 55-667, 69-71 LRosenbaum & Jacob Dl Diehl-Stiefel am Oswaldsgarten tausendfach bewährt Ventilation Leiser, federnder Elastisch Gang NatürlicheForm Plattfussschutz Bei grossenWetlmärschen glänzendbewährl! Posten Knaben-Waschblnsen per Stück von Einen pfg. T> 99 99 99 19 n r> H 99 99 r r> 99 99 99 r> 99 r 99 99 99 weisse 7) 99 99 Knabenschiirzen T) 99 irerbcn fönnen Abteilung Damenwäsche Kit Damen-Cretonne-Hosen Einen Posten pfg. an von n •n 99 99 99 99 r n n 99 99 99 99 r> T) 1 99 99 99 >> \ w n Einen Posten Korsetts mit Spiral 165 99 n Neu auf genommen Damen-Filet-Handscbnhe 19 W von Mittwoch, den 15. d. 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