Zweites Blatt 162. Jahrgang EL 59 G^cheml töqllch mti Tulnabme H Renntag«. Ter Vvlj,. «I -L IC Utlllliu, I (YlDLUUl, IIJIV HU 11 ipu iiijc II IUH uci uu|, un nun; uv u Auffassung kurzen Eröffnungssitzung und Konstituierung des Landtags B fid) bot, j,„ Tezernbcr vor. Is. in der Hauptsache der Beratung Haupt keine Angaben gemacht haben. Geistesumgebung, Ahnen 21us ßeffcM. Tie ,weite Hammer ir im Biogri; abartigen CH» I )srccht. beu tf dien fid) eben entdeckte. ■Selb ft* aller* nssUttungprd^' ckerei, Schilf nimmt, wie schon jüngst kurz berichtet, am Donnerstag, deck 99 Februar, ihre Plenarsitzungen wieder auf, die nach der des Voranschlags gewidmet sein werden. Ter neue Stammen Präsident, Oberbürgermeister Köhler*Worms, hat, wie üblich, auf die erste Kamtncrsitzung nur nnwesenllichc Bc« ratungsgcgenständc und zwar ad)t Anfragen von Mitgliedern des Hauses gesetzt, Anfragen der Abgg. Tr. Osann, Tr. Jutfler, Brauer, Korcll-Königstädten und Ulrid), die wohl sämtlich eine kurze konventionelle Beantwortung durch die .gicrung und damit ihre Erledigung finden werden. Tic voraussichtlich nur kitrzc erste Sitzung nrirb gewöhnlich : 5shalb vorgesehen, um den einzelnen fraktionell noch vor* her und nachher Gelegenheit zu Sondersitzungen zu geben. iir den zweiten Tag, den 23. Februar, soll als erster _.lnkt der Tagesordnung die übliche Adresse der Flamin e r an den Großherzog (als Antwort auf die Thronrede) j ’reiung anspornen können Stein besserer Anfang mar denkbar für bte Lehre, daß die Atmosphäre, in der ich bisher gelebt hatte, nicht alle notwendigen ElnneMc für Leben und Freiheit .nthielt. Tenn ich kam sofort unter den Einfluß eines bmx>t* r ,enden Mannes, eines Lehrers von europäischer Berühmlheit und einer starken Persönlichkeit. £b die Werke Hermann LogeS Dauern werden, das weiß ich nicht. Was er schrieb, ist heute eine lebendige Macht, obwohl er selber längst im (fhrabc liegt. Aber einige von uns, die wir ihn hörten, leben noch, um zu bezeugen, wie 'ehr uns seine Persönlie^eit anzog und fesselte, in sittlicher Hinsicht nicht weniger als in Erkenntnisdingen. — Tic deutschen Sü n ftle r »c r bä nbc und das Bis marck - National Denkmal auf der Elifenhöhe bei B i n g c n a Rb. Wir erhalten folgende Zuschrift mit der Bitte um Veröffentlichung: „Ter Wettbewerb um das BismarckManona! Tenkmal ift beendet. Eine der größten Aufgaben, die der manu mentalen Architektur und Bildhauerei unserer Zeit gestellt wurde soll in einer Weise vergeben werden, die in der gesamten Künstler schäft Erbitterung hervvrrust. An diesem Wettbewerbe haben 'ich Di deutschen Mn stier mit 379 umfangreichen Entwürfen beteiligt um Cpfer gebracht, deren materieller Wert die für die Ausführung dee Tenkmales in Aussicht genommene Summe von 2 Mill. Man rod übersteigt. ?ll>er sic bradnen diese Epi er im Vertrauen darauf, daß den int ^lnsschretben genannten Preisrichtern ein maßgebender GinfluF auf die Turchführung zustehe. Diese Preisrichter, Die wegen ihres hohen tünstlerifchen Ansehens erwählt wurden, Hasen mit größter Sorgfalt ihrer Aufgabe gewaltet und nach eingehender geroiffenhaftcr Prüfung ihr Urteil in klarer Weise abgegeben mich die dunklem „Gießener $amlUenblärtet* werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich be,gelegt, bat „Kreisblatt für bn Kreis «letzen" ,weim«l wöchentlich. Die „CanbH>trtfd)eftlid>ee ietb fragen" erscheinen meneilicb zweimal. Seilschaft, Cbtrtit» Fabrik Martin»«* zur Arbeit der JÄ „Xacbahmuite ' weiss w- Äcbafttan. #rpebitwn und Druckerei: Schub- straße 7 Eroebmen und Verlag, 51. 5Ubattiorc«MÄ112. Lel-Adro Anzeiger«tetzen. Die Einrichtung der R publik in China. Peking, 13. Febr. Zn einem heutigen Manifest lininit Yuanschikai den Titel „b c o o 11 m ä d) 11 g t r r Donnerstag, 15. Zebruar 1912 JUtettonObrud und verlaa »er vrüdl'lche» Unwerfuail - B ich- anb SteinbrudertL Ä. Bange, Gießen. k ^dlirih L?3 rdc mu*' nÜen, * ltaÖ larten "> iUh h|g ? 1912, ik. üihorn. Todi dieses Urteil wurde oerniditet durch den Besdstuß einer nach Zahl und Namen unbekannten Mehrheit von Laien; daS Preisgericht wurde zu einem dekorativen .Schaustück entwürdigt. Und so ist es gekommen, daß ein Entwurf, der nach Urteil des! Preisgerichtes nicht in Frage stand, zur Ausführung bestimmt irarbe. Wir erheben Einspruch gegen diese Vergewaltigung läuft- leriichen Urteiler-, acaen diese verletzende Mißachtung der Arbeit deutscher Künstler schatt und der Männer ihres Vertrauens. Wir fordern die Durchführung des am künstlerischer Uebcrjcugung Namm enden Spruches des Preisgerichtes und erwarten, daß den Künstlern ihr Recht werde." Allgemeine Deutsche .Hunftgcnofien« chaft Deutscher Künstlerbund. kf. Aus LordHalbancsGöttingcrUniversitäts- erinnerungen. Augenblicklich wird wohl in ganz Europa von keinem Manne so viel gesprochen, wie von Lord valdane unb seinem plötzlickwn Besuche in der deutschen Reichs Hauptstadt. Da mag es denn von Interesse sein, daran zu erinnern, mit welcher Liebe Jöalbanc an seinen deutsckxn Erinnerungen hängt. Er roac Dötting er Student und ist noch bis heute stolz, sich so nennen zu türien. Vor einigen Jahren bat er in einem Beitrage für ein «italisches Handbuch des auswärtigen Studiums einige Erinnerung en an seine Göttinger Jahre veröffentlicht, die seine Liebe zu der Hannoverscheu Musenstadt deutlich bekunden. Er schrieb damals: „Eine der frifdxften Erinnerungen aus meiner Vergangenheit ist es, rote ich vor 34 Jahren an einem Aprilmorgen pm i Uhr crui dem Bahnhof der Heinen Stadt Göttingen ankam. Ick; war 17 Jahre alt, konnte nur wenige deutsche Wörter sprechen und verstand noch weniger. ES war eine seltsame Sienc Das schweigen der Straßen wurde nur von einem Nachtwächter Horn untcrorochen, das alle halbe Stunden von einem alten Turm erteilte Tic einzigen lebenden Wesen, denen ich aut dem Weg« vom Bahnhof in die kstabt begegnete, war ein Mann mit einem Kvld in einem kleinen Karren, bespannt mit einer Iran und einem £mnb. Ader indem ich mich in die ungewohnte Umgebung der alten d uk'chen Universitätsstadt fand, begann für mich ein neues Dasein, ein fernen, das mein Leben umwälzte Nickn minder seltsam als Es ist aber nicht zu leugnen, daß in der neueren Zeit huch die englischen Gewerkschaften mehr Streitlust und Btrcitficbcr zeigen als früher. Schon für das Jahr 1911 Berben die Ausgaben für Streitzwecke bedeutend höher als im Jahre 1910 gewesen sein. Immerhin zeigt es sich, daß dicher die englischen Gewerkschaften für reine Unter- flü>.ungszwecke mehr Geld übrig gehabt haben, als die Tie englischen Gewerkschaften haben H -- ------ - - - -----= Pon der internationalen Gewerksckaftrbeweoung. Genau so wie der politische Sozialismus nach einer Je mopolitischen Organisation strebt, suchen aud) die Ge- ^rkschaften immer mehr iltternationale Verbindungen Unter sich herzustellen. Ter soeben erschienene Bericht oes trternarionalen Gewerkschaflssetretariats über die Gewerk- ftaitsöewegung im Jahre 1910 beweist wieder einmal, daß hi deutschen sozialdemolratisd)en Gewerkschaften „in jeder Beziehung" an der Spitze stehen. Nock) vor einigen Jahren »nr England als das klassische Land der Gewertschafts- htnjcguitfl an erster Stelle, nuinnehr marschiert Teutfdp lanb an der Spitze. Insgesamt gehören den 19 Landes- zentralen, die dem Jnternationaleit Setretariat ange- ftiloisen sind, über 6/3 Millionen Mitglieder an Bemerkenswert ist, daß der Bericht sestftellen mutz, „daß fortgesetzt unmöglid) ist, von den englisckjen Gewerk- jchaften, soweit sie der Landeszentrale angehören, genauere Angaben über Einnahmen, Ausgaben und Kassenbestände ;u erhalten, da dieselben laut gesetzlicher Verpflichtung nur Mr Behörde gemacht werden." Jedenfalls stellt der Bericht Hcit, daß die 100 größten englisckien Gewertschaften bei über . Giessc,i: gstllt jelikaleS die Crtdumgebung war für die ich an jenem Täge mit Nichts hätte mich stärker Gießener Anzeiger General-Anzeiger für Gberhejsen Kopenhagen, 11. Febr. Im Folketing richteten heute die Rechtsparteien an den Minister des Aeußeru eine Anfrage über die auswärtige Politik der Regierung? Ter Minister erwiderte, daß die Regierung gerne die Gelegenheit benutze, über die auswärtige Politu fick) auszufprechen, und er führte dann weiter aus: herrscht ui Täncmart volle Einigkeit darüber, daß es das Ziel der dänischen auswärtigen Politik sein muß, bei Un- ftimmiglcitcu mit anderen Staaten, die nicht auf diplomatischem Wege gelöst werden können, die Entscheidung durch ein Schiebt gericht herbeizuführeu, bei Konflikten anderer Staaten unter» I einander icdoch absolute Neutralität zu wahren. Die dänisch ' Regierung und der dänische Reichstag hckben diese " " r" jedesmal zum Ausdruck gebracht, rociui ein Anlaß Dte sind weder direkt noch indirekt durch mündliche oder sckwi" liche Verabredungen, gcftbrocigc denn durch Verträge odxr Alli- durch bte internationalen Erperirnente kr deutschen Gewerlsd>afteu mitreißen lassen in die Streitiattil'. Schon vor einiger Zeit hat bas „Morre jpoiideuzblatt der Generaltomiuissiou der Gewcrksd)aftcn" betont, baß man die Stubienkommissionen ber englischen tzeiverkschaften schon in ber 'erforderlichen Weise oufHärcn tocrbc, wenn sie nach Deutschland kämen. Tic deutschen Wewert scha s ts sü h r er sckieinen also Erfolg gehabt zu haben. Kerner ist zu beachten, daß durch die Einführung der eng- Wchcu Arveitcrvcrsicherung die Gewerkschaften dort mehr i (4cb für Streitzwecke frei bekommen. Vorläufig bleibt es Woch dabei, daß Deutschland den Streikrelord hält. Die I vc tschen Elcwertsdiaftcn lönuen für fid) den Ruhm in s?In- jlfpnub nehmen, die meisten Streits anzuzetteln und die Nächsten Beträge hierzu zu verwenden. Bezeichnend ist, daß die amerilanifd)en Gewerkschaften I fui den Bericht des iuternatioualen Sekretariats iibcr> anzen gebunden. v Deutschland gegenüber brächten die histonich gegebenen Verhältnisse an unserer süddeutschen Grenze es mit sich, daß die natürliche Shmpathie, die bei allen Tönen gegenüber den 1864 von uns getrennten dänisch sprechenden Nord schle «wig er n sich f ndel, ostmals so zum Ausdruck gc.ang , daß sie mißdeutet werden kann. Tic jetzige Regierung >si aber ebenso nnc die früheren Regierungen bestrebt, durch freund schaftliche Erörterung mit der deutschen Regierung aut diesen Gebiete zu einer vollen Verständigung zu gelangen. Bei diesen i Erörterungen sowohl wie bei allen hierher gehörenden Erwi I gungen und Verhandlungen haben zwei Tatsachen für die Re I gierung bestimmend sein müssen. Erstens, daß der vertragsmätz^ | beste h ende Zu st and vollauf respektiert werden mutz' dieses seltsamen Märchenwaldes tummelten sich wirtliche kleine Singvögel, bereu Schnabel und Krallen vorher vergoldet worden waren. Der Tanz und die lärmende Festfreudigkeit mochte die ociicbrrten Heinen Sänger nicht wenig entsetzi haben, bann sie liegen ängstlich zur Decke empor und suchten hier einen sicheren Schlupfwinkel. Aber das war von dem fBeranHaltet schon vorher m Rechnung gesetzt worden und geschickt zu einem neuen Effekte benutzt: das Tedcngeroölbc d.s Saales war IxUblau gemalt rooroen, um die Blaue des Himmels vorzuteuseden, damit es aussähe, als flatterten die Tleincn Vögel frei im blauen Äcther. Aber bei all diesem märckwnhasten Glanze waren die Pariser jener Zeit gegen die Gefahr gefeit, vor lauter Schauen das Essen tu vergessen. Tic Fremden, die im 15. und 16. JalwHunden Frankreich besuchten, berichten Erstaunliches von dem wahren Gargantuaavvctü der Franzosen. Eine ganz einfache Mahlzeit musste wenigstens fünf ober feck,s Fleischgerichte, uniranen; man aß Schwäne, Kraniche, Schildkröten, Pfauen, Fasanen, .tzasen, Wachteln, Wildbret und Fisch. Tas Lieblingsgericht der tkinen Leute war damals der sogenannte „hoschepot", der sich aus allen möglichen Arten von Fleisch zusammensetzte. Noch zur Zeit des Sonnaitöniq? war der Appetit der Franzosen in schöniter Blüte und Ludwig XIV. war bekanntlich selbst nickt nur kein Nostverächu., sondern der Besitzer eines Appetites, ber für unsere heurigen Begriffe wie ein groteskes Märchen anmutet. In ihren Briesen criählt unsere Liselotte von der Pfalz, daß sic den Sonnenkönig einmal folgende Reihe von GerickNcn beim „Frühstück" vertilgen lab: vier Teller Suppe, einen ganzen Fasan, cm Rebhuhn, einen Teller Salat, zwei Scheiben Schinken, Hammelbraten mit Vtarob laud, einen Teller Süßigkeiten, einen Teller Obst und schließlich nod; — yvei ljarte Eier Nack diesem Imbiß konnte cs Ludwig dann bis zum Tiner aushalten, bas Abends um zehn Uhr ein genommen wurde. Aber bann hatte er auch roicbcr „guten Awpetit". Iw HilW Millionen Mitgliedern im Jahre 1910 eine Jahresein fr fcabmc von 52,2 unb eine Jahresausgabe von fast 55 Mill. Wnrfit, Mark hatten Für reine Unterstützungen gaben diese 100 Zischen Gewerkschaften fast 41 Mill. Mark aus, für Mireiks annähernd 3,2 Mill Mark. In dem Weichen Berichtsjahr gaben die deutschen Gewerk |||(b asten für Streiks ü b c r 1 1 M i l l. M a r t a u s. Dabei W zu bedenken, daß in den für Reiseunterstütznng veraus- llü ten 10,2 Mill. Mark ein bcträd)Üid)cr Teil Strcifuntcr- sliitzung darin steckt Für die .grantenunterstutzung haben bu deutschen Gewertsdiasten etwas über 9 Mill. Mark, für jic Jnvalidenunterstützung etwas über 500 000 Mark und Wr Sterbegeld etwas über 88-1000 Mark ausgegeben, bleiben i.«ho weit hinter den von den cnglifd)en Gewerkschaftew Gutachten Ausgaben für Rcisennterstützungszwecke zurück. 'SS'S iin ü« doch vorfiJ* t Millionen “ in meinem Eatl •Ball kavellc. zer, London i Cr Organisator der Republik" an und befiehlt den Zivtlbeamten und der Polizei, ihre Obliegenheiten weiter zu verfolgen und die Ordnung aufreck)tzuerhalten Die Manifeste sind jetzt an die Stelle der kaiserlidwu Edikte getreten. Die chinesische Presse veröffentlicht heute in rotem Druck die gestrigen drei Edikte. Die Blätter verzcidmcn die Art, wie die Republik begründet wurde, als eine „w u n bet bolle" Leistung und betonen die Sehnelligkeit des Umscknvunges und den geringen Verlust an Menschenleben Peking, 14. Febr. Sunyatsen sandte an Yuau chitai ein Telegramm: Ich habe von dem Edikt unb von Ihrem Briefe, in roclrficm Sie fick als Anhänger ber geeinigten Republik bezeichnen. Kennte nis genommen und bin über beide sehr erfreut. Indessen ilt die geeinigte Republik außerstande, die Ernennung des Crganiiatoi? der Republik durch einen Kaiser der Tickingdynauie anzuei ennen. Wenn man auf diesem Punkte bestehen ^will, so können sich ernste Folgen daraus ergeben. Ich bitte Sie, sofort nach Nanking zu kommen, um die Hoffnungen des Volkes zu ertüllcn. Wenn Ihre AnwesenIwit im Norden zur Aufrechterhaltung der Ordnung und.Leitung der Verwaltung notroentng ist, ernennen Sic einen Vertreter nut unbeschränkter Vollmacht und warten Sic alsdann die Entscheidung der Nationalversammlung ab. Nach Empfang dieses Telegramms Ivies ,?)uanfchitai T a n g s ch a o i; i telegraphisch an, mit den Republikanern im Süden über die noch streitigen Punkte zu verhandeln. London, 15. Febr. Tte Kaiserin-Witwe gab heute Puanschikai eine letzte Audienz, die sehr rührend ver laufen sein soll. Die Ausnahme des Abdaulungsdekrets im Süden war nicht günstig. Ter Süben i st verstirnmt, weil darin keine Ülncrteii n u nj b c r SQ a n k in g er Regierung zu finden ist. In Sck)anghai wird heftiger Einspruck) erhoben. Die Lage in Peking soll fo kritisch sein, wie niemals seit Ausbruckt der Revolution. Die Soldaten Tluanschikais sind ungehorsam. Sunjatsen und die Nankinger Nalionalversammlung verweigern die Zustini n'inig zu Puanschikais Ikeberiiahmc der Präsidentschaft. Das diplomatische Korps folgt diesem Beispiel, weil der Präsident vom Bol ke ernannt werden müßte. Die auswärtige politit der dänischen Regierung. nur: Laselsefte in alter Zeit. I Tic jüngsten Bestrebungen, bei der .Verrichtung der Tafel und 1 i tk-r,i Lcrrieren der Speisen künstlerische Geuchisvunkle geli.-nb Ifc ».acken, zeigen im allgem'inen einen erfreuttrt)en 3ug sur lei.rfod heu, sie verraten das Bemühen, nicht turci, Masse und Irnnf, sondern du ick Einheillichkeit der Geräte und durch mne »teiuing der Farben zn nirteu. Ter geteedte Tisch unserer Zeit irn an M a s s e, I a n z und Ueppigkeit des Matcnals r t mit vergangenen Jahrhundenen rivalisieren, cm neues Gc Weckte geht andere Wege als die Vergangenlieit. , [ Mit der TafelCultur verflossener Jahrhunderte bcidnutigt Nck M jene In der Aufsatz in der Espana Moder na, in dem auch das fctec Jestmahl geschildert wird, das bn der Hochzeit >? em M h v IV. u n d der W a r i a von Vkcbiei m Pa r i s, man Mill wohl tagen, gefeiert wurde, denn ungeachtet der Humane von Merbiffen übertönt der entfaltete Prunk die Einzelheueii des Wiens Der mächtige Saal leuchtete in einem vernnrrenben ^tibrr ■eine von Gold und Silber: wohin das Auge idjrocitte, tand es Mldschmuck, blitzende Geräte, funkelnde MTiUallgcgemtanbc, wahre l.amcngärtcii: und dies alles war in itrahlenbe tidüUromc gc k?tt, nährend schwere Tiiftc nnd Wohlgerüche die Atmosphäre iMchslutetcn. Aber damit nock nickt genug: bei icbem neuen Ititiqe wurde die Dekoration des Saales und ber schmuck ba: u|a verändert Man hatte eine Vorrichtung getronen, durch l.i es möglich tvar, den Tisck nach jedem Gange zu verfemen: wie hah Zauberei glitt plötzlich die mächtige -raicl in bic Ticjc, um ! Int in e Augenblicke später in neuem Gewände wieder zu enckeinen. Sa gleicher Zeit war die in prack ti olle Gewänder gekleidete icner- i ratt burd) 5alltürcn in der Ecke bes Laales icrichwunden, um kn:i in neuen Trackten wieder aufzutauchen, bie tn -x-arbe, Unitt und Sckmuck sorgsam aut den Lateltckmuck abgemmmt Ewen. So wurde jeder Gang zu einem eigenen tn nck adge- !offenen Feste, ia sogar die Klänge der Mwil roami bis aut s Einzelne auf das Gerickte abgestimmt. Belm LdMcnbr.itcn kl angen ländliche Weifen, beim Wildbret fröhliche Vorner unb ■tgbmelübien. Der Reichtum unb bic Waffe der ^ikdcii nur .»bei fo groß, daß allein, so bemerkt ein_ Augenzeuge, der Nack- 6klt auSgcreicht habe, um eine ganze Stabt zn wttigcm. -ten Gipfelpunkt bildeten die Süßigkeiten unb das Obst. Xbiebcr roai Vx Tafel verfdm-uuben, da erklangen plötzlich eimchmeickwlnd die Rileit Akkorde lockender Tauzroeifen, bic mächtig ammidnen, und i hier tiefen Klängen erschien bic Tafel wieder im -^aalc. Aus kn „gedeckten Tifck.'" war plötzlich ein prachtvolles Blumcmtuck ttnorden, über und über war bic mächtige Fläche mit Bluten uni xmen gefckmückt, unb an den Rändern erhoben fidj mirntdjc ]4 umc Und inmitten dieser plötzlich crtchienencil Lanbichatr tum hüten fick ui zarten Schleicrgewänbcrn Nnmvhen und Lylvbioen, Tinzcrinnci:, die den Gästen gezuckerte Früchte und Süßigkeiten ' .t den Bäumen pflückten. Tie Liköre riefelten in kleinen Quellen ' ickntn Stränchern unb Bäumen und auf den Aesten unb Zwerg en Zweitens, baß die Erhaltung der dänischen Sprache unb Shiltur bei den Dänen im Auslände weiten Kreisen unseres Volkes sehr am verzen liegt, ^n Bezug auf solche Tätigkeit zur Erhaltun-i völkischer Kultur bei Stammcsvcrwandten, welche fremde Staatsbürger m Grenz ländern find, herrschen bei beiden Volkern faktisch verschiedene A n f f a s s n n ge n Auf ber einen Seite hat es deshalb die Aufgabe der Regierung sein müssen, Narzu legen, daß die P r i d a 11 ä t i g l c 11 zur Erhaltung ber b ä - Nischen Sprackie unb Kultur bei den Dänen Norbtckles- wigs innerhalb des Rahmens der du ui scheit Gcictzgebung unb in Ucbercinftinimung mit unseren liberalen Traditionen erfolgt. Es ist aber zugleich unsere Aufgabe geroefen, baut beizutragen, baß bie Tätigkeit in einer wichen Weife entfaltet wird, daß fie Innen berechtigten Anlaß zu Mißdeutungen gibt und sich von jeber Einmischung in bic politischen unb staatsrecht licken Verhältnisse u n f c r c 6 9? a ri) b a r 1t a a t e a ictn hält. Bekanntlich wird in gewissen Kreisen Teutfchlands eine gegen Dänemark gerichtete Agitation betrieben, bte lick aut ganz unrichtige Darstellungen der Absichten und der Handlungen der dänisck>eil Regierung und des dänischen Volkes 1 cutid)- land gegenüber stützt. Es liegt in hohem Grade in unserent Interesse, diese Angriffe nach Möglichtett zn bekampten Leshalb konnte das Ministerium des Aeußerti die Veröffentlichung der 'Jlbhanblung des (tzeiiiwaldirektorS Rubin nur wünschenswert finden und es mußte später diese Ertlärung abgeben, weil tältdthd) behauptet wurde, bic dänische Regierung könne bte vauptgeiickts- punkte des Artikels nicht teilen Es wäre schädlich gcivesen wenn über den Standpunkt der Regierung irgend cm Zweifel bestand. Nack) der Rede des Ministers des Aeußeru wurde aus Antrag I. E. Ehristenfeu unter Zustimmung der Partei führer folgende Erklärung angenommen: Indem das Folkc- ting zu den Erklärnngeu des Ministers des Aeußern über die äußere Politik sein Vertrauen aussprick)t, gebt das Folketing zur Tagesordnung über Erkrankung des SroWrzogs von Luxemburg. Schloß Berg (Luxemburg», 14. Febr. tzcute morgen 10 Uhr wurde folgender ärztlictte K r a n k h e i t s b e r i di t. verösfeutlidst: In den letzten Tagen wurden bei Sr. K. 5)oh. dem Großherzog-erheblickfe S d) 1 n ck b ef cki we r d e n fest- gestellt, so daß die. Nahrungsaufnahme mit großer Mühe erfolgte. Als Folge hiervon ist eine bedeutende Gewickfls-' abnapme und ein VerfaN der Kräfte zu konstatieren. Efestern abend trat Fieber ein: 38,9 Grad. Puls 120. Atmung, unregelmäßig. Die Nacht war unruhig bis (icflen 1 Uhr nachts; dann wurde der Großherzog unter allmählichen, Zurückgehen der Temperatur ruhiger Temperatnr heute morgen: 37 Grad. Puls 96. Atmung regelmäßig. beraten utid alsdann Die A u s i p r a cye u o e r das Budget für 1912 begonnen werden, die bei der zu erwartenden Redebcdürftigkeit der neuen durch direktes Wahlrecht gewälzten Volksvertreter voraussichtlich noch die ganze folgende Woche in Anspruch nehmen dürste. Die Fraktion deS Bauernbundes hielt nm Mittwoch, wie uns aus Darmstadt geschrieben wird, eine Fraktionssivung ab, in der über den Voranschlag gesprochen wurde und auch interne Parteifragen auf der Tagesordnung standen. Au» Statt und Land. Gießen, 15. Februar 1912. 2. U. Preisau fgab en d er Universität Gießen für das Jahr 1912/13. Für das Jahr 1912/13 iverben folgende Dreisauf gaben gestellt. Bon der theologischen Fakultät: 1. für den akademischen Preis: Tie den Schriften Emil Sulzes zugrunde liegende Anschauung vom Wesen der evangelischen Gemeinde ist klarzustellen und zu beurteilen. 2. Für den Leydheckerpreis: Die grundsätzlichen Unterschiede der evangelischen und der römisch-katholischen Auffassung von der Heidenmission. — Bon der j u r i st i s ch e n F a t u ltät: Tie Bedeutung des Landtagsabschieds nach hessischem Staatsrecht. — Von der med i '^. !> i s chen Fakultät: 1. Für den akademischen Preis: Welche Beziehungen bestehen zwischen Verbiegungen der Nasenscheidewano, den Nasenmuscheln und dem Siebbein? 2. Für den Balserpreis: Tie notoriscl)e und speziell sprachliche Reaktion auf akustische Reize soll vergleichend bei Normalen, Nervösen und Geisteskranken untersucht werden. — Von der philosophischen Fakultät: 1. Aus der Forstwissenschaft: Tie Entwicklung der Eigentums- und Wirtschaftsverhältnisse in den Markwaldungen der Wetterau. 2. Aus der römischen Philologie: Nurn com- parationes Plutarchi vitis parallelis adiectae ab ipsoPlu- tarcho sint compositae quaeratur. 3. Aus der englischen Philologie: Das historische Präsens im Englischen, t. Aus der romanischen Philologie: Die begriffliche Entwicklung des Wortes „esprit“ im Französischen. 5. Aus der Chemie: Es wird gefordert: „Ein Beitrag zur Lenntnis des Verhaltens chemischer Verbindungen zu und in nichtwässerigen wenn auch wasserhaltigen Lösungsmitteln". — Die staatlichen Preise betragen je 180 Mk., der Preis der Lepd- heckerstiftung 200 Mk.; der Preis der Balserstiftung besteht in den ungefähr 500 Mk. betragenden Jahreszinsen! des Stiftungskapitals. ES kann auch die Hälfte des Preises zuerkannt werden. Wer sich um einen Preis bewirbt, muß mindestens in einem der beiden auf die Stellung der Aufgabe folgenden Semester an der Universität Gießen immatrikuliert gewesen sein. Jede Bewerbungsschrift darf nur einen Verfasser hüben. Die Bewerbung^schrift ist in der Sprache abzufassen, in der die Aufgabe gestellt ist. 9üif dem Titel ist ein Kennwort anzubringen. Die Bewerbungsschrift ist vor dem 1. April 1913 ein zu send en unter Beifügung eines verschlossenen, mit dem Kennwort der Arbeit versehenen Briefumschlags, der die Angabe des Verfassers und seiner Adresse enthält. Die Sendung ist an die Fakultät zu adressieren. Beim Jahresfest der Universität am 1. Juli 1913 verliest der Rektor die Urteile und verkündigt die Namen der preisgekrönten Bewerber. ** G e s chw o r en en l i ste. Behufs Bildung der Spruchliste für die am 4. März 1912, vormittags 91/3 Uhr, beginnende Sitzungsperiode des Schwurgerichts für das 1. Quartal 1912 wurden die Namen nachstehender Haupt- geschworeneil ausgelvst: 1. Heinrich Seibert VII, Beigeordneter in Hungen: 2. Ludwig Frehmann II., Rentner in Gedern; 3. Wilhelm Diener, Ziegeleiinspektor in Angersbach: 4. Friedrich Borlfeldt, Direktor in Blitzenrod; 5. Heinrich Karl Weith, Landwirt in Dauernheim: 6. Theodor Aß- niuß, Kaufmann in Echzell; 7. Wilhelm Baldensperger, Professor in Gießen: 8. Karl Mlniling, Schlossermeister in Gießen; 9. Johann Georg Windisch, Hofbäcker in Friedberg; 10. Friedrich Schwalch, Professor in Gießen; 11. Max Stahl- borg, Kaufmann in Gießen: 12. Marl Nüchel, Weinhändler in Gießen: 13. Christian Zimmer, Rentner in Gießen; 14. Louis Lemins, Direktor in Gießen: 15. Friedrich Jung, Kaufmann in Gießen: 16. Georg Schneider, Rentner in Gießen; 17. Georg Erb, Bürgermeister in Schadenbach; 18. Heinrich Becker IV., Landwirt in Meder-Ofleiden; 19. Karl Noack, Professor in Gießen; 20. Ernst Vogt, Privatdozent in Gießen; 21. Johannes Rühl XL, Landwirt in Homberg a. Ohm; 22. Karl Stein, Landwirt in Elpenrod; 23. Kaspar Wagenbach, Landwirt in Großen-Buseck; 24. Eugen Cloos, Buchdruckereibesitzer in Nidda; 25. Heinrich Muth, Landwirt in Stockhausen, Kr. Lauterbach; 26. Konrad Feick, Fabrikant in Lauterbach; 27. Karl Sandmann, Fabrikant in Lauterbach : 28. Volprecht Struch III, Fabrikant in Lauterbach; 29. Kurt Brand, Professor in Gießen; 30. Daniel Heil, Rentner in Gießen. " Stadttheater. Da für das G a st s p i e l P 0 s s a r t S am Freitag ein ganz außerordentliches Interesse herrscht, werden Reflektanten auf gute Plätze gut daran tun, nicht bis zur Abendkasse mit der Lösung von Eintrittskarten zu warten. ** Der Bauersche Gesangverein veranstaltet, wie alljährlich, aus Anlaß seines Stiftungsfestes am Sonntag, 10 März, in der „Neuen Aula" ein Konzert. Als MitU'irlende hat der Verein die Herren A. Münch aus Frankfurt a M. (Tenor) und Julius Hahn aus Gießen (Klavier) gewonnen. Landkreis Gießen. Harbach, 11. Febr. Nächsten Sonntag feiert auf der nahen Sommersmühle der Müllermeister Friedrich Frey II. und seine Elwfrau Katharina geb. Bender ihre silberne Hochzeit. Villiugeu, 14. Febr. Bei der heutigen Beigeordneten w a l) l wurde der seitherige Beigeordnete Hch. P au l h III. mit 134 Stimmen gegen den neu aufgesteÜ- ten Kandidaten Karl strack I., der 61 Stimmen erhielt wiedergewählt ' Kreis Alsfeld. fv Alsfeld, 14. Febr Die Jahresversammlung des Militärvereins hat beschlossen, am 29. und 30 'Auni und am 1 Juli mit dein Bezirksfest das Fahnenweihfest zu feiern. Für die Fahne sind bereits 286 Mk gesaftet worden. - Morgen findet int wiederhergestellten Rathaus die erste Sitzung mit der Tagesordnung statt: Voranschlag für 1912. — Gestern begann in der Cberreal« schule der vom Alice-Frauen Verein veranstaltete Kursus für Krankenpflege unter der Leitung des Medizinal'- rates Dr. Schlosser. Es waren sehr viele Damen er- schienen. Kreis Lauterbach. ~ Frischb 0 rn, 14 Febr In verflossener Nacht hier ui mehreren Wirtschaften Einbrüche verum. Handel. 'SchiNSliste Nir billige Briefe nach den Ver- e*n 1 S.ten Staaten von A m cr i ka <10 Pfg. für je 20 e) - .^menfa ab Hamburg Februar, .Prinz Friedrich Wilhelm^ ab Bremen 20. dcbruar, .Kronprinz Wilhelm" ob Bremen 27* Febrriar, »Main ab Bremen 2. März, «George Washington" ob Brenren 9. Diarz, .Vreßdenl Grant" ab Hamburg 14 m^r, «Postschluß nach Sink»,nit der Frühzuge). Alle diese Schiffe außer Pr»', Friedr'ch WUb-In>-. .e 6ie für eine beüimmte Zeil vor dem Abgänge bie schnellst äfeforberunoigetegenheit bieten. G6 empfiehlt sich, die Briefe mit emein Leitoermerke wie .direkter Wea" oder .über Bremen oder Hamburg" zu versehen. Tie Vortoermäßiguna erstreckt sich nur aus Briefe, mchl auch aus Postkarten Truck- achen usw. und gilt nur für Briefe nach den Vereinigten Staaten von Amerika, nicht auch nach anderen Gebieten Amerika-- , B Canada. ' 8 Ä ® ?-c r ' ?11' 'F^br. lieber teure B renn holr-- prcifc können sich m tnefent Jahre die Leute nicht beklagm alläemeinm Verteurung aller Gebrauchsartikel wohl Zweiten größeren Brennholzverstei. ^^ung ln den Rredeiclichen Waldungen blieben die Preise auf ä“d . Mättte. Weizen Gaff^uischer^I? 70^$' rocifeer Weizen (angcbaute Fremdsorle) 17,20 Mk^ Korn 14,65 Mk^ ohne daß es den Dieven gelang, größere Beuie zu machen. Da die Bewohner rechtzeitig erwachten und die Täter verscheuchten. Aus einen Gastwirt, der durch einen Lichtschein aus dem Schlaf erwachte, und mit einem Revolver durch ein kleines Fenster aus dem Schlafzimmer nach den Einbrechern schoß, gaben die Täter vier scharfe 3d)üffe ab, ohne zu treffen. Die Kugeln blieben in der Wand unZl im Fußboden stecken. Die Einbrüche wurden wahrscheinlich in verschiedenen Wirtschaften gleid^eitig ausgeführt, aber die Schüsse bei Thamm trieben die Täter in die Flucht, wobei sie ihren Raub teilweise verloren. Ein dem Fabrikanten Weitz gehöriges, auf einer Bleiche liegendes Stück Tuch von 15 Meter Länge und ein solches von 0 Meter Länge, das sie von einem größeren abschnitten, hatten die Täter verpackt, jedoch ebenfalls nicht mitnefymen können. Man vermutet hinter den Tätern eine Zigeunerbande, die in der letzten Zeit in der Gegend von Grebenau mehreiM Einbrüche verübt hat. Starkenburg und Rheinhessen. d. Mainz, 14. Febr. In der heutigen Sitzung der S t a d t - verordneten wurde von Dr. P a g e n st e cd e r wegen der Beschaffung von Kohlen für das Gaswerk angefragt, ob es wahr sei, daß, wie die „Mainzer Volkszeitung" in einem Artikel behauptet hat, durch Nachlässigkeit der städtischen Verwaltungsorgane der Stadt ein Schaden von 130—150 000 Mark entstanden sei. Der Oberbürgermeister und der Berichterstatter der Gasdeputation erklärten, daß die Stadt die Kohlen gegenwärtig billiger bezöge als seither und Nachbarstädte bedeutend höhere Preise zahlten. Im Sommer seien von den Saar- und Ruhrzechen Offerten eingelaufen, kein Mensch habe wissen fönnen, daß sich der preußische Fiskus mit dem Kohlcnspndckat vereinige, man habe angenommen, die Kohlen wurden billiger und habe gewartet. Das sei allerdings ein Fehlgriff gewesen, aber das sei im geschäftlichen Leben so und dieserhalb könne den Bürgermeister Cuhn, der die Verhandlungen mit den Kohlenzechen führte, keinerlei Vorwurf treffen. Nach längerer Aussprache wurde dem Bürgermeister Cuhn und dem Vorsteher des Gas- werks, Stallmann, gegen die Stimmen der Sozialdemokraten ein Vertrauensvotum erteilt. — Für die Erweiterung des Gaswerks wurden 1 050 000 Mark bewilligt. Durch die neue Anlage sollen jährlich 100 000 Mark Ersparnisse gemacht werden und die Arbeiterzahl wird auf die Hälfte verringert werden können. — Für die Neuorganisation des Feuerlösch- und Feuermelde )o esc ns wurde ein Kredit von 260 000 Mark und für die Anschaffung einer Motorspritze 30 000 Mark bewil ligt. — Eine Straße auf dem Kästrich nnirbc zu 89 000 Mark an die Aktienbrauerei und die Kupserbergsche Champagncrsabrik verkauft, die Straße wird für den Verkehr geschlossen. — Die Erbauung einer provisorischen Kläranlage wurde beschlossen und dafür 60 000 Mark bewilligt. Hessen-Nassau. ff Marburg, 14. Febr. Der gestrige Frühzug der Bahn Marburg—Creuzthal, der um 8 Uhr 20 Min. die Station Ludwig sh litte passiert, überfuhr dort den 26 Jahre alten Bahnarbeiter B öttger. Dem Unglücklichen, der in LudwigShütte verheiratet ist und zwei Kinder besitzt, wurde in der hiesigen Klinik ein Bem und ein Arm abgenommen. — In Hachborn wurde gestern der Sägewerks- besitzer Eberhard Schneider beim Holzschneiden auf der Kreissäge so unglücklich von einem abspringenden Holzstück getroffen, daß er tot zu Boden stürzte. Lnftschiftahrt. Friedrichshafen, 14. Febr. Heute vormittag 3',10 Uhr war das neue Luftschiff „Viktoria Luise" zum ersten Aufstieg fertig. Unter Führung des Grafen Zeppe- l i 11 ist es punkt 10 Uhr anfgefricaen. Bemerkenswert war sofort die leichte Steuerbarkett und die erhebliche Geschwindigkeit. Das Luftschiff ist um 11 Uhr 10 Min. zurückgekehrt und glatt gelandet. Kleine Lagerchronik. Aut Mittwoch vormittag gegen 6 Uhr entgleiste auf Bahnhof Deutz-Erfeld ein Leerzug infolge falscher Weichenstellung. Ein Eisenbahn beamter wurde chwer, ein zweiter leicht verletzt. Mehrere Personenwagen sind teilweise erheblich beschädigt. Mehrere von Köln abfahrende Personcnzüge erlitten eine Verspätung. Sonst blieb der Betrieb ungestört. Am Mittwoch früh brach im Speicher der Gesellschaft Ozean im Hafenviertel von Amsterdam ein Brand aus, der das ganze 50 Meter lange Gebäude zerstörte. Waren im Werte von einer Million Gulden sind mitverbrannt. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) v ® ’ e.B e n. In dem Gastspiele von Frau Sornia hatte ich )as Vergnügen, neben einem allen, anscheinend erkälteten Herrn zu itzen. Ein hustender Nachbar ist schon sehr störend, wenn derselbe nun noch nach jedem Hnstenanfalle durch Auswurf den Boden in einen geradezu unbeschreiblichen Zustand versetzt, fo finde ich das un höchsten Krade ekelerregend. Es wäre Abhiste da febr angebracht, etwa durch Anbringen kleiner Tafeln: .Auf den Boden pucken streng untersagt." Selbst dem eifrigsten Theaterbesucher wird das Interesse vergehen, wenn ihm 2—3 Stunden so etwas geboten wird. Versohle Ochsen. 46-49 59-69 höchsten 47-50 82-90 höchsten 73-77 41-00 82-00 62-63 49-50 63-64 46'/,—48 60-62 Meteorologische Beobachtungen der Station Siebt«. t: Welt« S ”■£ 8 Nebel 13. 13. 43—48 38—42 63—64 66—61 49—64 43—47 49—50 48—49 39—42 40—43 34—38 28—32 66 3,2 1.3 N S 0 9 10 10 50—54 50-62 6,7 51 4,7 biS 14. , 14. ■ ö 11 65-72 38—63 -S 3 & ilk- 15, Mk. 90-94 90-92 83-89 108—104 03—100 81-90 71-79 = S3 85 5 CD Februar — + 7,1 * 0. , --- -F 0,20 c. 45,7 47,3 •49 7 Gerste: ‘öunergerfte 00,00 Mk., Braugerste 13,50 TI"nVr Mk. 10,40, v rbfen Mk. 0,00, Kartoffeln 7.60—8, 0 Mk. Vollfleischige audgemäflete Färsen EchlachtwerteS....... ü ollsleuchige auSgemästete Kühe SchlachtwerteS bis zu 7 Jahren . 2 2 0 Höchste Temperatur am Niedrigste „ , Niederschlag: 0,0 mm. Wenig gut ciihmdclte Färsen Heitere ausgemästete Kühe und wenig gut ent- iDidelte jüngere Kühe......... Mäßig genährte Kühe mib Färsen M äl Dec. Feinste Mastkälber 'Mutiere Mast- und beste Saugkälber . . . . Geringere Mast- und gute Saugkälber . . . geringere Saugkälber......... o d) a * i. Weidemastschafe: Mastlämmer und Masthammel ..... Schweine. Vollfleischige Schweine von 80—100 kg Lebendgewicht .......... LoUfieijchige Schweine unter 80 kg Lebendgewicht ibollfleijctjige Schweine von 100—120 kg Lebendgewicht Vostflerschige Schweine von 120—150 kg Lcbcnd- genncht....... 92 89 93 F.C. Wiesbaden. V ie bh of-M a r k tb e ri ch t vom 14. fahr Auftrieb: Rinder 80 (Ochsen 23, Kühe 57, Bullen 0), Kälber 339' Schafe 44, Schweine 495. Tendenz: Rmder, Kälber, Schafe und Schweine ruhig. Vreiö für 100 Pit iiebenb- Tchlach-.' gewicht Mk. kirchliche Nachrichten. Zrraetttische Religionsgemcmde. Gottesdienst in der Spnaqoqe (Süd-Anlage). SamStag, den 17. Februar 1912: Vorabend: 5.30 Uhr. At 0 raens: 9.00 Uhr. Nachtuittags: 3.30 Uhr. Sabbatausgang: 0.35 Uhr. Israelitische Uelicuonsgesellschaft. Äottesbienft. 6ab ba t (ei er am 17. Februar 1912: Freitag abend 5.20 Uhr. Samstag vormittag 8.30 Uhr. Samstag nachmittag 3.30 Uhr. Sabbat-Ausgang 6.35 Uhr. Wochengottesdienst: Morgens 7.00 Uhr, abends 7.00 Uhr. Vollfleifcbige, auSgemästete. höchsten Schlachtwertes tm Alter von 4-7 Jahren .... Tie noch nicht gezogen haben itmgejocht) . . Junge, fleifcknge, nicht auSgentäftele und ältere au»gemä!iete............ Bullen. Vollsteischige, auSgeio, höchsten Schlachtw. . . Vollfleischige, jimgete Färi en. Rübe. 5$ •r 'r.tiabnnb' rAs,- 5^'und allem IfiSii zu v I -n Qubeb- Dfl' MU ö°l!t°rstr I 5 -jimmer ^iclLi_verM ■tibttTmcFZtr- eiPrad)tDoflc.y. wiiuiifl1,111 ® v Ut rtr foiort öd' j#rnucien_____ toilMt V\ Muh Bkichefrafl 4 Zimm V rch.4Zimmcnv ixmLtob.lircbni Mirfprilzv.A 3 Zimm WiBcb 3 Jiminci iifllL.’lub. a. rut p. Ib.brb,2ons - 3 JimmcrhJ., '.tnilvonn. Ltc je.-nc 3 Zimmer pL. m. 8aö, v. 1. 1 eaiiSqasicll.'l 2 Zimm INI Zwei 2-Zi »mmicienLöwek >ri Zimmer u.! n» SonwtHftt. ludgraiPdil.P i.immcrwobnur nn ver Avril zu U:. ^ranfsurter Bis an die Grenze des Erlaubten wird die Packung von Scotts Lc- L Dir. Prof. Schmidt bertran-Emulsion vielfach nachgemacht, um ja den Eindruck des Originalpräparates zu erlvecken. D^an hüte sich vor solchen Nachahmungen und bestehe darauf, die echte Scotts Emulsion zu erhalten, wenn man sein Geld nutzbringend anwenden will. — brat »crartie» tricheu bt« GcotU I4ta V»stahrvr»i Richard Brandt’s Schweizerpillen 18 It 6intraflunfl btt RaUcrL •PaUnlaatl ®erlln unter «r. 10100 ge'c^idb geschützt, »»d ®a*atmungen desselben sind von den WflL Landgerichten Berlin. Altona uf». beftralt »erben, ein UrteU wurde bcreUf vom «elch»- «erlchl beMtlflt Wir warnen deshalb »•« AtzachahmunA eefere« geschützten getcht". «chnssdansen (Schi-el^l. «. G. bene, eeetbelcr «.chard «re*»t ■ ■' ' ThOringlaches - — RP i ■■ ii Elektro- und Maschinen- Technikum Jlmenau i X'ttit *0l"ad)9 iWs tSir. Eine Täuschung der Käufer wird in folgenden Peilt* geschildert: Neuerdings versuchen in verschiedenen Gegenden '?cj‘ siercr und Tetailrrisende, den Hausfrauen das bekannte selbst' tätige Waschmittel „P ersi l" lose und zu besonders billigen Preisen zu verkaufen. Die Hausftauen werden in ihrem ruimtR Interesse vor solchen K'äufen gewarnt, da es sich hierbei in der. meisten Fällen um ganz minderwertige Wasck'vulver hanMt, bn welchen die Hausfrauen erst zu spät einschen, daß sie betrogen worden sind. Die Fabrikanten Henkel u. Co., Düsseldorf, machen ausdrücklich darauf aufmerksam, das; sie „Persil" nur in den bekannten Originalpaketen Es ist die echte Scotts Emnlsiop, die sich seit 35 Jahren bewährt hat I. Stock, 7 evtl. I< V t kloril zu uern Mnu^obuhoiitr. -Z 3immet rutct.j.gt.jou »:on., mit auoge »»nen Liebiaft LWHD_®Hbc liitSljtlll«; '^Liicrwea 531 JJüint Wobnu 'Awengc ^u^Ccltcrs IM^ Zim ■httd) itvri m |E?cr»’n nibiflcr ■Ftai1 rame obei K™ cd. mit Pe Nabe Ue bc6 ( IfcÄittjs 1RL 'l’wnuFTr ‘L..®nn tnndenlohn 42 Pfg. 1118 (ISitpjXß., RMn, ftr. SitRti A. FelgenNpan. Quittung dem Gesuche beizulegen. DM/i 012151 Leitersweg 3. D“ r 47-50 •k Holz zur Versteigerung kommen: Festmeter Stück Fichtenstämme — ii Rm. 71S • 41-00 B*7j - 49-50 9 1 Wagner. 108,60 Fm. mit n «Schnittholz» (Schnilivolz) ar 1912: 5 A-idJtcii 53 sietern I)"', abends 7.00 Ui Station Wella 2 14 Nebel 222 1 ein. Ztm. Dm. 30 bis 39 35 Ztm. Dm. bis 29 25 92 •enze Ztm. Dm, bis 24 20 196 3 Losen in Klasse 5b Fichtcnftämme 1075 Staufenberg, den 10. Februar 1912. das Stellengesuche Verkäufe Verschiedenes Stellenangebote 34-88 28-32 9 10 10 «4 Braves u. fleifuneb Hotel- 3lmmcrmäbd)cii gef. (rin tritt fofort. Su erfreut, in der GeschästSii. d. Gies;, Anz. Kiefernslännne Ahornstämme Eschenstangen Pappelslamm Fichtenknüppel 15. Nov. 1912 Dimensionen Stelle vom aar --i-7,1'c. = + 0,2'C 49-50 : 48-49 Vertreter gesucht J | m /*• Haushalt wird gefuebt. Eschen« und Pappelknüppel aufgesetzte Reiser. 46-49 loUftangcn I. biß III. Kl. Der Anfang ist morgenß um 10 Uhr. Frankenbach, am 12. Februar 1912. Der Bürgermeister. £ 39—42 40-43 .ti.it.,redeacm-m. den land pirticb. dies. Verhält, vertr. §crrcn liung od. alt) w- a.ö M ß-'nde ges. Angeb. u.C. F. 1 3>oitlag. Marburg erb. Mil. wird sofort erteilt [1156 Marburg, den 14. Februar 1912. ___Königliche Univerfttätßtasse. Schwarzes «cbertäiditben gefunden. Bruchstr. 16 1.»,» Holz-Submission. Nachverzeichnetes Holz aus den Waldungen de^ Gemeinde Staufenberg in den Distrikten Maistrauch, Eichwald und Birken soll auf dem Submissionswege vergeben werden. r°'Ufln Hieben, am 10. Januar 1912. Die Meisterprüfungskommission f.d.Pcovinz Oberhessen. Traber. Vorsitzender. Bin Uierö, Oekonomie und Lastfuhrwerk geeignet, steht au verkauf, bei Peter 5d)CUV, Burkbardsfeldcmll47 0,92 Jstm. Fichtcstämme blasse III, = 54,98 Fstm. Fichtcstämme Klasse IV, — 100,83 Fstm. Fichtestämme Klaffe Va, = 139,41 Fstm. Nutzstolzversteigerung. Montag, ben 19. b. Mts., wird in dem Gemeinde- wald, Distrikt Hungerberg, Abteil. C, folgendes Nutzholz DCl belboUftätnme mit 225,62 Fstm. und 333 Nadel ■ 63-64 ' 66-61 1 49—64 43-47 18,28 1,88 0,91 0,84 0,48 129,03 138,47 24337 82151 1013,52 3,00 3734 36,M 14,45 0,44 0L8 Für Wichen u. Umgegend sucht ältere, leiftungefäbine Fabrik, Svez. Arbeitsbosen, einen gewandten, tücht. Herrn als Vertreter. Kleine Kollektion. ca. 30 Art.. Massenfabrikation. Crtßbetanmc, jung. Herren aus d. Branche bevorzugt •vobe Provinon. Cffertcn und Referenzen sub K. P. 7812 an Rudolf i1onn<-, Cöln. Im1*/« on Scotts L. alh na^emüu. >es Originals W hüte sich« n und bejtti st s Emulsion ß fein Geld W nll. ijnr unsere >rletnbrüche Mainzlar u. Taubringen suchen wir 50—60 Steinbrecher n. Steinschläger Brennholz Kurz geidmitt Schwanen- bolz v. Ztr. Mk. 1.2» frei ins Oaus liefen 5d)ubäfcr L Bechtbold, Lchinenberger Seg 64. Riickstäßd. Forderungen an das Corps Teutonia dahier find bestimmt biß zum 22. Februar auf dem Korvß- öauß einzureichen. ID15/, JA.: Groh m. gut Schulbildung für mein Kolonial-, Material-und Färb- luarcn-Wcichaft, ver bund. mit Stabeisen- bandlung, Lesen und Eifenwaren. Baumaterialien und Kohlen. Ferdinand Jont Nidda. 828 1. Grubenholz. Eichenstämme Klasse V, 25 bis 29 Ztm. Dm. — 0,58 Festm. Eichcnstämme Klasse Via, 20 bis 24 Ztm. Dm. == 5,17 Fstm. Eichenstämme Klasse VIb, 12 bis 19 Ztm. Dm. = 33,93 Fstm. 2. Bauholz. Kiefernstamm Masse IV, 27 Ztm. Dm. =i Likskrnüg uv» StMlißs-Mattrialicii. Die Lieferung der Heizungsmaterialteu für die Universität Marburg und ihre Fuftltute eiuichließltch der Neubauten und deren Bureaus für das Etatsiahr 1. Avril 1912 Kt etwa 17 300 .Beutner ver'chiedene Porten Kodlew 17000 Zentner Zechenkoks 'Klemkoks'. 3000 Zentner Gas koks. IzOii 8entncr Briketts und 200 Rm. Tanncufchcttholz, soll vergeben werden. Cffertcn. in denen aus' Amhrazitkohlen von verschiedener X'crlunfL z. B westfalische. betatsche. doUandnche und englische angeboten werden können, und bis »um 1. März b. Fs. bei der unterzeichneten Kaste einzuretchen Bei letzterer können die naberen 2iebingunncn eilige sehen werden, die übrigeiiß gegen Zahlung von 35 Lsg abschriftlich mitgetcilt werden. 41 Buchen „ «Schnittholz) 26 Erlen- , «Bauholz» 1 Lärchen-Stamm (Bauholz) 1 Weimtutökiefern-Ltainm(Bauholz) 70 8 7 14 1 28 3 128 Gesetzliche NtisteroriMkn für Hliildwttktr. Die Sefuche um Znlasiung zur diesjährigen Meisterprüfung ($ 133 der Geweibeordnung) sind mit den et« forderlichen Unterlagen bis spätestens am 31.Mai d.F. an den unterzeichneten Vorsitzenden einzureichen. Die Prüfungsgebühr von 35 Mark ist an bic Handwerkskammer in Darmstadt einzusenden und die 12 bi» 19 Ztm. Durchmesser. 1. LoS 157 Stück = 45,54 Fstm. im Distrikt Mai« strauch I. 9. 2. LoS 423 Stück 111,51 Fstm. im Distrikt Eich» wald und Birken. 3. LoS 72 Stück25,75 Fstm. im DistriktEichwaldl21a. 3. I. Klasse Fichten-Dcrbstangen in 2 Losen. 1. LoS von Nr. 46 bis 94, 279 Stück — 32,55 Fstm. 2. „ , , 260 an, 544 , ----- 64,36 , bemerkt wird, daß von den Fichtenstämmen der Klaffe III 4 Stück mit 7,32 Fstm., von Klaffe IV 32 Stück mit 34,39 Fstm., von Klaffe Va. 46 Stück mit 34,29 Fstm. und in LoS 2, Klaffe Vb 97 Stück mit 31,63 Festm. entrindet sind. Die Gebote sind getrennt nach Sortimenten pr. Festmeter onzugeben, da eine Zusammenrechnung nicht stattsindet. Die Offerten sind bis zum 19. Februar l. F, nachmittags 3 Uhr, bei der unterzeichneten Bürgermeisterei einzureichen, wo alsdann die Eröffnung erfolgt. Gießen, am 10. Februar 1912. Der Großh. Kreisbauinspektor. Hechler. Lotz Wieseck. Giehen, den 13. Februar 1912. B^/j Grvhher-oglichc Bürgermeisterei Gießen. J.B.: Keller. Nutz- und Krtuiiholzverstkillerung. Montag, den 19. d. Mto., von vormittags 91/, Uhr an, soll im Höllkopf b. Grünberg folgendes ttr: Mikes Mett, «tauf, Jelst-M iijni. Händler verb. Zu erfrag, i d. Gesctuiftvft. d. Gieß. Sinz. 123 Eichen-Stämme «Schnittholz) 225 „ «Bauholz» 228 „ «Schwellenholz) 845 „ «Grubenholz) 2731 Fichten-Stämme (Bauholz) 2544 Kiefern' „ «Baubolzi Meiiltb?» welche d. Kletder- J)lUllu|in wach, gelernt bab. und sich noch weiter ausbild, wollen, aeq. Bergüt gesucht. 01211) SeltcrSwcg 58 UL Bau- u. Nutzholzversteigerung der Stadt Gießen. AuS den Waldungen der Stadt Gießen, 3—5 Shit von der Eisenbahnstation entfernt und an chauffierte ab fubrroege angrenzend, fallen Donnerstag, ben 29. Februar 1912, vormittags 10'/° llbr beginnenb, nötigenfalls mit Fortsetzung am folgenden Tage im Saale be<< Lenz'schen Fclicukellcrs in Gießen tn der Nähe des Bahnhofs, versteigert werden: Nutzholzverfteigerung Freitag, den 23. Februar b. Fs. von 10 Uhr vormittags ab int RathauSsaal zu Niederkleen. 1. Auö dem Gemeindewalde Niederkleen btö etwa litt Uhr. L" . (wichen: 4 Stämme 3. Kl. =- 150 Fstm., 3 4. Kl. 0L4 Fstm. und 9 Rm. Nutzholz. dlabeldolz: 47 Stämme 3. Kl. — 20X17 Fstm., 8 4. Kl. — 2,00 Fstm., 75 Stangen 1. Kl., 31 2. Kl. und 60 Rm. Nutzholz ^em Gemeindewalde Ebersgöns von nachmittags 12V, bis etwa 2'/° Uhr. m n Eichen: 2 Stämme 2. mL = 2,90 Fstm., 32 3. SL =■ 21,91 Fstm., 15 4. Kl. = 4L7 Fstm., 33 Stangen 1. u.L Kl. = LbL Fftm. und 30 Rm. Nutzholz (Grubenholz aus 2 Mtr. Länge geschnitten). < Buchen: 1 Stamm 3. Kl. — 1,13 Fstm. Nadelholz: 8 Stämme 3. Kl. = 3,99 Fstm., 23 4 SL = 4,47 Fstm., 169 Stangen 1—3. Kl. —6,00 Fstm., 360 4. Kl. = 5,40 Fstm. «Baumvtähle, und 8 Nm. Nutzholz (Grubenholz aus LS Mtr. Länge geschnitten). 3. Aus dem Gemeindewalde Oberkleen von nach mitl°^id|/cn?6l Stamm 1. Kl. = 2,51 Fstm., 2 2. SL = 3,02 Fstm., 24 3. Kl. — 14XJ9 Fstm., 9 4. Kl. — IM Finn, und 6 Rm. 'Nutzholz (Grubenholz auf 2 und 2,5 Meter Länge geschnitten). Buchen: 1 Stamm 3. Kl. — 04)6 Fstm. Nabelbolz: 21 Stämme 3. »L =8,93 Fstm., 47 4. Kl. — 10X4 Fstm- 181 Stangen 1. bis 3. Kl. 8r>4 Fstm., 450 4. Kl. = 6,75 Fstm. (Baumpsädle) und 66 Rm. Nutz Holz (Grubenholz auf 2 und 3 Mtr. Länge geschnitten». Daö Holz liegt an guten Abfuhrwegen, auch ist Bahnverbindung vorhanden. . „ Die Herren Förster Muller, Niederkleen und A p e I, Oberkleen werden auf Verlangen Auskunft erteilen. Groß-Rechtenbach, den 13. Februar 1912. Der Bürgermeister. ENGLISH MskwW aoi Ä Circle- Auszüge aus der eng\. bumor. Literatur. 5Ir. Couden, Lindenplatz 11. 0110 versteigert werden: , _ Nuvbolz: 103 Kiesernstämme von 4-18 Meter Lange und 16-40 3tm. Durchm. - 50 Fstm., darunter mehrere Schnittstamme. 110 Fichtenstämme 25 Film. 138 Fichten- stangen l.. 212 II., 250 III. Klasse. 60 Nm. Nadelfchtcht nuvbolz. 58 Rm. Eicheuschichtnutzholz, 6 Eichenstämme - 1^:1 Feftmeter. m Ä _ Brenubolz: Eichen: 14 Nm. Scheu, 40 Rm. Knüppel, 71 Nm. Reiser II- 64 Rm. Reiser III. Klasse. Buchen: .5 Nm. Scheu, 30 Rm. Knüppel. 10 Rm. Reiser II. Klasse, 10 Rm Reiser III. Klaue Nadelholz: 5 Rm. 2dielt. 57 Rm. Knüppel, 48 Rm. Reiser II. Klasse, 247 Nm. Reiser ' Fellingshausen, den 12. Februar 1912. Der Bürgermeister. fflf« Irinletn welch, d. Schneid. sflalllriU, eri. bat, möchte gern m. Schneiderin näh geh. Schriul. Angebote unt. 01129 an den Gießener Anzeig, erb. Fl.saub.Mädch, m.g.Beugn. fuchtStell. sos. od. fv. Gewerbliche Stellenvermittlung Elisabeth Lorenz, Dammstr. 25. (01208) 3unqrr Aaufmann ^'Tn einem Fabrikaefchäst. sucht v. 1.Avril od. trüber gute Stell- Zigarr.- od. Kolonialwaren- vr. bevorz. Schr. 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D*7, ■ Im Namen der trauernden Hinterbliebenen: Heinrich Ihring, Brauereibesitzer. Statt besonderer Anzeige. Gestern nachmittag 4 Uhr verschied sanft unsere liebe Mutter, Schwiegermutter und Grossmutter Frau Helene Ihring Witwe im 74. Lebensjahre. L & I Dollar, 15. Februar 1912. (1145 Giessen, 15. Februar 1912. 1163 Giessen, den 14. Februar 1912. Nur noch kurzeZeit dauert der 111G Schirme k- Marktplatz 17 Telephon 262. ' - -- Oberlehrer Hermann Lehnert Dr. phil. Georg Lehnert Hedwig Lehnert geb. Rassmann. FABRIK Ä Seltersweg9. 1 oerben revariert, » sowie wen überzogen. L Für die zahlreichen wohltuenden Beweise mitfühlender Liebe und Anteilnahme bei dem Heimgänge unserer Heben Entschlafenen sprechen wir hierdurch unseren innigsten, wärmsten Dank aus. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teilnahme beim Hinscheiden und bei der Beerdigung unseres lieben Töchterchens Bertha Wörner svrcchen wir hiermit allen, besonders Herrn Pfarrer Guhmann für die trostreichen Worte am Grabe, der Krankenschwester Margarete, so- mtQ auch für die zahlreichen lumen u. Kran; spenden unfern herzlichsten Dank aus. Die trauernden Hinterbliebenen: Wilhelm Wörner und Frau. Danksagung. Für die vielen Beweise aufrichtiger Teilnahme bei der Beerdigung unserer lieben unvergesslichen Entschlafenen Frau Katharine Mootz geh. Waldmann sagen hiermit herzlichen Dank. Die trauernden Hinterbliebenen. I. d. N.: Philipp Mootz. Danksagung. Für die vielen Beweise herzlicher Teil Keinen Husten mehr bei Gebrauch von Hahns Spitzwegerich - Brust= Bon bons, vielfach anerkannt Betz utachl c l v. He r r» Dr.Zeill e r. G'ngrost 2!iederlage Klingel - böser & Dilges, Gienen, Nord-Anlage 7. 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