!Tr. 219 Zweites Blatt 162. Jahrgang Erscheint t&glid) mit Ausnahme beS Sonntag*. die Tr. des den und Dienstag, 17. September 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Universität« - Buch- und ettiubnideccl R. Lange, Dietzen. Rtbaftion, Expedition und Druckerei: Sckul- stratze 7. Exvedinon und Verlag: 61. Redaktion:«^ 112. T«l.-Adru AirzergerD'etzen. Vie „Gtetzeaer SawrilkwblätteT" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, da« ,Krtisblatt ftr den Kreis Gießet," zweimal wöchentlich. Die „ra»d»ittfchaftlichen Seit- fragen'' erscheinen monatlich zweimal. 43 000 Mark weniger sür d.e Tuberkulosendedandlun.r ausge geben werden, es waren 1911 auch weniger Anträge aus £>nl- versabren eingerangen 3in ähnlicher Rückgang wird aus Vaden gemeldet, wo vieliach Berten leerstanden. Dieser erfreuliche Rück ang sei wenigstens teilweise aus die energische Bekämpfung der .'uberkulose zurückzuführen An die (Fmdming weiLTcr ixib statten werde man nur nut Vorsicht derantreren D i e große Masse des Mittelstände- sei aber bisher den Wohltaten der Heilstätten vollständig t c r n geblieben, und deshalb sei die gewaltige Bewegung Mir Br kämprung der Tuberkulose im Mittelstand.- frenbii zu begrüßen sei eine Ehrenp litt't, auch dem Mittelstände die Wohltaten der Heilstätten zuzuiühren. Nach dem m,t lebbaüem Befall ausgenommenen Vortrag teilte der Vorsitzende mit, daß der Ausschuß beschlossen habe, die dem Verein als Versicherung^ Provisionen zufließenden Beträge^ die bisher anderweitig verwendet wurden, etwa *2000 Mk tm -3abrc, sür die nächsten Jahre zu kapitalisieren und die Summe iväter rur Sd’affung von Tvteibctten zu verwenden Tie Bersarnml tng ctllarte sidi mit diesem Beschluß einverstanden. Aus eine Anfrage bemerkte der Vorsitzende, daß namentlich bei Steinhauern und Zigarrenarbeitern bei Ausnahme in Heilstätten die Forderung aus einen Sedn'd des Bernis gestellt werden müsse, daß aber letzt bei Zigarrenarbeitern in modern eingerichteten Betrieben aud) Ausnahmen gemacht würden. Stadtrat S a m e $ • Tarmftabt hob nod) hervor, das; auch der Kampf der organisierten Arbeiterschaft gegen den Mißbraud, oes Alkohols mit zur Verbesserung beige tragen tobe, tva? her Vortragende mit dem Hinzusügen bestü.igte, bafo seht in den Hdlstütten der Alkohol gattz abjefd):fh worden sei, cs gehe letzt auch ohne diesen! Ter Redner ersucht schließlich dringend, daß möglid>st viele neue Mitglieder dem Heilstätten- verein beitreten mochten. Nach kurzen Mitteilungen über Vorträge in den ('-emerb? vereinen entbrannte eine heftige Montur rem über die Abhaltung her näd inätriflcn Versammlung jwiid eit Lauterbad), Bad N a u h e i m , Büdingen und Vilbel, wobei Lauterbach gc* n-äblt nurde. Nach Zurückweisung eines Antrages König i. C. schloß die Beratung um 2 Uhr Ter Beratung sdstoß sich ein gemeinsames Mittagessen im „Pariser Hof" an. friedens angenommen wurden. BerenS in den frühen Abendstunden strömten große Manen in die Riesen-Spotthalle, hie bald überfüllt war. Tie El et- Irische Straßenba hngefttlschatt batte eine große 3aH von Extra- wagen eingestellt, die dem Verkehr kaum gerecdr werden fonmen. Tic Eröffnungsfeier wurde ein geleitet mit Vorträgen der sorialdemokratischen Gesangvereine von Ebemnitz. Tarrn be- grüßte Redakteur Mar Müller (Ibcmnib, die „Sendboten des deutschen Proletariats" namens der Ehemniycr Organisation. Ter Vorsitzende des Parteivvrstandes, Reick^tagsabg. Rechtsanwalt Haase Berlin, iruber in Königsberg, teilt mit, daß Bedel sehr gern die Eröffnung oorgenommen Hüne, er müsse sich aber noch Schonung auferlegen. Tann fährt er fort: Gerade in Sachsen seien die ^ortid?rinc der Partei glänzend. Bis aut drei Sablfreiie habe sie 'amtliche übrigen 23 erobert. „Tas haben untere Veteranen nicht erwartet, daß im Reichstag einmal o viele rote Vaterlands lose Gesellen sitzen werden. Bei den bürget lidxn Kreisen bat sich ein Bild entwickelt, das im ersten Moment i nsaßbar ist. Mancher hat nun allerdings erwartet, daß, wenn auch nickt die Burgen des Kapitalismus von den 110 Männern alsbald niebetgefdXagen werden, dock Gesetze geschaffen würden. Glehener Anzeiger General-Anzeiger für Oberheffen die eine wesentliche Erleichterung der Lasten und Leiden nut sich bringen würden Richtig ist. daß die mächtige Fraluon der Partei so geivachfen ul, daß sie mehr al# bisher in der Lage ist, verbrecherische Anariise gegen die .IrbeitsNaise abziiwehren. Aber noct> stellen wir eine recht 1-etr.ickNiche Minderheit dar T-ic erste Vorlage, die kam, war die tHotten- und HeereSvottage Tos war die Parole unter der dar neue Reichstag versammett nnirbe. Neber <»50 Millionen Mark wurden dem Moloch des Militarismus und Matinismus geopfert, und alle bürgerlichen Parteien bewilligten diese Lasten, lltib^tür die ul ölten- und Dehrvereine ist das noch nidit genug! Tn je wollen neue Forderungen und daß diese kommen uxrben, ist io sicher, als daß auf den Morgen der Abend folgt. Tie Besitzsteuern irerben o gehalten werden, daß aus den Mittelschichten möglichst viel her- ausgeholt wird, um die Reichen zu schonen Tie Erregung über dieses Regiment wird in immer größere Kreise bringen und die sozialdemokratische Pattei ist die einzige Pattei, die der Regierung widerstand geleistet bat. Tazu lonnnt bie Teuerung, von der die Regierung immer behauptet Hot, sie sei nur eine vorübergehende Erscheinung. Heute wird sie nidit mehr den Mut haben, mit dieser Ausrede zu kommen Tic Teuerung wird bei uns noch gestärkt hurd) ein vvlksscindlid S Sdmtzzollsvstem. Ter Notstand ist fetzt bei uns so groß wie tue zuvor. Aber die Regierung tut nichts, in kübler Ruhe i»crharrt sie. ^bre Kundgebungen klmgen wie ein blutiger vobn auf das warben und .ungern brr Volksmassen «Benall.i Tie bürgerlichen Parteim versuchen letzt mit Hilie der Schule und der 3 u g c n b p e re t n c ten Nachwuchs eimufattgen. früher haben sie sich nicht darum gekümmert, erst als unsere Iugendvereine prächtig gediehen, haben sie sich darauf besonnen, Jetzt müssen demgegenüber die Mütter aus dem Prolttariat die ftiüber erst recht mit sozialdemokratischen Anschauungen burchtränkeu 3lt die innere Politik wenig erfreulich, so leben wir txuiernb in der Gefahr, daß eines Tages die ftriegsfurie durch das Land ober gar die zivilisierte Welt rast: eines Tages können die Kanonen iinb Torpebod gcgencinanber ins treuer geididt werden. Auf dem Balkan, wo nach dem dürften Bismarck nickt einmal die ftnocken irgend eines pommerscken Grenadiers geopfert werden sollen, hat Teutsch- lanb letzt große roirtidiahlidK Interessen und ist daher an bat dortigen Zuständen mitbaaligt und dort sieht es aus, wie in einer großen Pulverkammer: cm fünfen kann den ftrieg bringen. Zwischen England und Teutschland sind die ftriegSlu tzer am Werke, Herde in einen Krieg gegeneinander zu lieben < über diesem ftriegsgefchrei ist unsere Parole: „irriehc und irret* beit für alle Völker.'" «Lebhafter Beisall > Möge sich die ganze bürgerlidinS ging am Samstag nachmittag eine Sitzung des Aus- I e'feS voraus, am Abend erfolgte im Saale des „Paristr Hvst zahlieid) nicht nur ( t i dem Großherzogtum, sondern auck aus den meisten anderen kmdesslaalen herbei gcfoni menen Tde-jicrten. Heute vormittag fand zuttächst eine allgemeine Besichtigung dc r I ttreffanten A uS stell ung von Smülerarbcttcn b< r ? njer Baugewerksckmle, sowie anderer Sehenswürdigkeiten der adt, besonders des Goethe-Hauses ■ Hotel Weißes Ros jn. dessen überaus wertvolle und seltene Otoctbe Reliauicn vici rindert und von ihrem Besitzer, Herrn Friedrich Reisenstein. ,ip benb erläutert wurden. Zn der um 10’,'j Uhr im großen.Bahnhofssaal eröffnden Haup in In na, in Der mir neben betrörblidjni Vertretern auch den j n inerpräsidenten, Oberbürgermeister Köhler- Worms, und ß-hrere Landtagsabgeorbnete bemerkten, hieß sunädnt der Bo. tinbe der Großh Zentralstelle, Geh Regierungsrat Noast I1-’ große Zahl der Versannnelten Herzlid, willkommen. Als |rreter der 1f/roßh Regierung überbrachte RegierungSrat Pfeif* II freundliche ttzrüße des leider am Ersännen per bindert en tiistcrs des Innern v. Hombergk und des Boriitzend.m der ; pttilung für Handel und Efewerbc. Tie Frage der ^ürforge für iilari gemerblidy Jugend werde vom Ministenum lortgejetzt mit 0iier Aufmerksamkeit bcadUct. Ter vom t^eneralfttdmaischall Hit il v. b. G o l tz erlassene Weckruf des Iungdeutid Ittd-Bu ndes habe aud) in Hessen einen allgemeinen Wider en und neben der Bewilligung von 151 Handpflege sei ein SondernuSsdniß ans Männern aller Stande ifammenberufen worden, dem auck ein Vertreter des Lande ^»oirbevereins angehören dürfte. Ter Redner betonte, daß die I flierung alle Besttebungeit zur Förderung des hessisch, n Ge tztlrstandcs aufs eifrigste unterstützen werde und wünschte den Ifciiecn ycrlxmblungcn den besten Erfolg. Nadstiem daraus der Direktor der Binger Baugewerlfchule, T K l g, die enhnaligc Ausstellung von Schülerarbeiten und Ek ri Bedeutung näher erläutert batte, erstattete Geh. Rcgierungs 1: •iond an der Hand des bereits gedruckt vorliegenden Jahres ■ridjto über bie Tätigkeit des Landes Vereins vom September 1911 ‘ 8- » tzt einen kurzen Beridrt, in dem er auf die fortschreitende Ent- »Mung der Einrichtungen des Vereins hinwies. So itätten im Pinien Jahre rund 2000 Lehrlinge bie Gesellenprüfung bestanden, aud, bie Angaben und Berichte aus den Lrtsv.wcinen und ^--t^ksverbänden bennefcn, daß alle ilyren vermehrten Obliegen r-> tin prompt nad^ekommen feien. Tic Mitgl^derzahl des Vor r Ixibc einen kleinen Rückgang erfahren: die Gründung I atjn .Handwerkerschulen habe ihre Sdmncrigfriten einmal I g •:n der Ausbringung der dafür erforberlidyen Mittel, dann I iti aud, wegen der Organisation kleinerer Sdmlen. Ter Redner ’ uiit, vor allem darnach zu streben, daß die Nditgliedcrzahl in ii antelnni Vereinen vermehtt werde. Er hoffe, daß cs gern rn werde, zu einer Verbesserung des Wahlrechts für die >Hand- .i MTammcrn zu gelangen, nadidcm dies auch fdron in ver- "(icoenen anderen Bunde>5staaten mit Erfolg ncid^ben sei. Im biiicn Jahre seien ocridxcbenc Neubauten für S chu l en erst so besonders in Offenbach und JVricbbcrg. In ■ r Schulen wurden namhafte Zwrtschritte gentackt, defonders auf ui Gebiete der T c k o r a t, o n s m a l c r e i, des B u d) d r u ck s h der Denkmalspflege. Im Einlährig-^rei- illigen-B er ecktigungs wesen Tonnten einige Ver- iimingcn emgemhrt und von der Großh. Zenttalstellc nad, rirung nach den Vorschriften der TeutidKn Wehrordnung 21 rb ningc Leute zur erleichterten Prüfung empfohlen werden, ■r Landesgeinerbeverein könne nad) alledem mit einer gewissen »nugtuung auf das verstossene Vereinsfahr zurückblicken und Icnni aud) fünitiqbin afic fträftc ziisammenarbeiten und gemein- i, weiterstreben, bann dürfe man boffnungssreudig in die Zu- n: bilden. Ter Redner gedachte weiterhin der tatkräftigen iicrftüBung durch die Großh. Regietting und der segensvollcn L ii 'orgc unseres Landesherrn und btc Tstwsammlung brachte daraus i dreimaliges Hott' auf den E'roßhcrzi'g aus. Pin alter freund der Bestrebungen des LandeSgewerbevereiNS, hvlleurcr Kahl, knüpfte an die Bemerkungen über die Ver l i iiTung des Wahlrecht" zur Handiverkskammer an und betonte, Ski kein Handwerker seines Wahlrechts vettustig gehen sollte. K müßten bod) die Bestrebungen des Perbandes deutscher Gewerbe litr.iic, allen .Handlverlerii das Wahlrecht zu sichern, nad' Srräften I'kfKstützt werben und es habe ihn deshalb etwas gewunden, d.)i> 11 einer Bemi'rkiing tn*r Hanbn'erkskamn'w eine midere Meinung rtlrrtcn wurde. Geh. Reg. Rat Noack und Handn'erkskamftier fibihii.; Engelbach bemerkten, daß die Handn'erkslammer und (ij: Lande.gclverbeverein im besten irrieben lebten, aud) wenn I taral Meinungsdisfcrenzcn vorkämen. . ... Ter nädrfte Punkt der Tagesordnung brachte einen ,chr ein !> ,enden Bott rag des GVeb. Regierungsrat Tr 2. i c t> über c Tuberkulose-Bekämpfung m M11 leist and. j r Redner rülrrtc aus, daß nad) der Statistik im Alter von bio 60 3obren > aller Todesfälle am die ^uberkuloie zurück it-.il rcn sei. In Hessen seien Alsfeld und Laute rj) a ck, I Io lanbimrti'dxiitlid' Bezirke, mit weniger Todesfällen an 2über L>"_- bepackt, als die größeren Industrieottc des Landes: m l’trnt Orte seien sogar , 0 vom Hundert aller z ob e5 » Ile auf Tuberkulose zurüchzuführen. a>ic iuberfuloic m imon grauen Altertum vorhanden gewesen, aber man habe lid\ ' nidna baqcgen zu machen war, gleichgültiger ihr ver at Erst nad) Robert ftocbs Entdeckung des -lubertuloK uä im Jahre 18b2 feien in allen ftulturltaaten Maßnahmen -gen getroffen worben. In Teutfddanb kam bcionber* die r!politische ostsetzgebung dieser Bekämpfung zugute, namentlich Invalidenvett'ick-ettiiig, da die Erfahrung lehrte, datz durch Tuberkulose die meinen InvaliditätStäHe herbeigetuhtt worden Jetzt aibt es in Tcutldianb bereits 1 3 8 Tuberkulose jlstatten mit 14000 Betten, so daß^lltahrlick etwa *N) Kranke darin Heilung linben können, ixt Redner er» I fat -rtc eingehend die Maßnahmen ;ur Bekämpfung der ft rank tüt Tie AÜn'orgcftätten seien auf dem Lande nicht minder völlig, als in den Stabten, die Bekämpiung sei aber bisher bem Sittelüanb nickst in bem erwünschten Maße zugute gekommen, k« Erkrankten wüschen cmeln aufgesucht und barur gciorgt i k-ta-n, baß jede Wohnung eines Tuberkulosen in eine Hcrlsttttc ! egflvanbdt werbe. Es sei errreulidi, baB nad) den im Januar ii Berlin veranstalteten Beratungen alsbald eine neue, 14. JJp trliung, eine Mittelstands Deckstätte. begrunb« werben konntt. 1 br Mittelstände müßten alle Personen, auch Akademiker mm ffiechnet werden, die nickt in der Lage sind, aud eigenen Mitteln Ke Heilstätte aufzusuchen. . _ .__ Zn c s s c n konnten von den in Heilanstalten untirgebrathtcn !:rifpnen" 90 Proz. als arbeitsfähig enttanen werden und^nach st . ihren waren noch 60 Pri^. davon arbeitsfal' g. x'm catjn i ü-lOti waren 1278 Persoicn in den Heilstätten menens unterge- kidbt, 1911 nur noch 1151, und es tonnten daher 1911 schon delegiert. Tic Verhandlungen des Patteitages begannen am heutigen Vormittag um 11 Uhr mit vier großen Volksversammlungen, darunter einer unter freiem Himmel im Garten hiesigen Volkshauses, in denen sich die Telegierten mit Chemnitzer „Genossen" zu einer gemeinsamen Aussprache ftunbgcbung für den Völker frieden xufammenfanben. Als Redner traten von deutscher Seite Rcickstagsadgeordneten Frank (Mannheim, Recktsanwalt Liebknecht i Berlin) und der Gewerkschaftsführer Robert Schmidt Berlins auf, während von den anwesenden Ausländern Rcichstagsabqeordnner B r a n t i n g (Kopenhagen >, Bande r m i s f c n und de D ro uck er e «Belgien, Marcel Eachrn Paris , Reichsratsabgeordntter Seitz Dien , C u e I di London und Buckin ger em Arbeiterkongreß in Eisenach im Jahre 1869 die Grundlagen der heutigen Sozialdemokratie geschafsen wurden Auch der „Der ’ floffene" Vizepräsident des Reichstages, Reichstagsabgeordncter S ck e i d e m a n n Kastel) ist cridnencn Er wirb also bas Thema „Tie Rcichstagswahlcn" auf dem Parteitage behandeln. Von den sozialdemokratischen Vertretern aus dem preußischen Abgeord netenhausc interniiert in erster Linie Julian Bordtardt, der fick, im Verein mit feinem Leidensgefährten Leinett (Hannover> unmittelbar nach Schluß des Patteitages vor der Berliner Straf Jammer wegen dcr bekannten Vorgänge im Abgeordnetenhause zu verantworten hat. Mit diesen beiden ist auch der redegewaltige Abgeordnete Hoffmann, der sogenannte Zehn-Gebote-Hofsmann, in Edemnin ettckienen. Unter den Vertretern der radikalen Richtung bemerkt man Ledebour, Stadthagen, Liebknecht, Zubeil, Lipinski Leipzig), Tr. Adler ftiel), Tr. Mensch von der „Leip- ziger Volkszeitung" und Klara Zttkin (Stuttgart), während die Revisionisten ebenfalls ihre bekanntesten Männer wie Eduard Bernstein, Tr. David (Mainz», Tr Heine (Berlin , den Schwiegersohn Bleichröders Tr. Arons Berlin), den Reichstagsabgeordneten Tr. Hildebrandt (Stuttgart), den Gewerkschaftsführer v. Elm ^Hamburg' und Tr. Frank (Mannheim» entsandt haben. Unter den Vertretern der sozialistisdien Bruderparteien aus dem Auslände interessiert zunächst der Engländer H arryQuelch l London, der wegen seines Auftrttcns auf dem Internationalen Sozialistenkongrefe in Stttttgatt ausgewiesen wurde. Ferner ist aus ft open ha gen der Reichstagsabgeordnete Branting erschienen, der auf dem letzten Internationalen Sozialisten Kongreß in ftopcn bagen den Vorsitz führte. Die Franzosen haben Marcel Eachin Paris, die Lesterreicher den Reichsratsabgeordneten Seitz (Dien) ungeheuren R'k r ch t u stt 's v Vr"m ehr u n g der Besitzenden geführt bat, während die arbeitende Kl a sic durch eine zunehmende Verteuerung ihrer wichtigsten Bedarfsgegenstände an der Erhöhung ihrer Lebenshaltung gehindert wurde und in Gefahr geraten ist, der E r r u n gen» schaft-en ihrer gcwerkschaftlichen Oraanisatio- nen beraubt zu werden. Ter Parteitag sieht in dreiem Gegensatz der Bereicherung der wenigen Kavitalmaanaten und der zunehmenden Massenverarmung den stärksten Beweis für die Unvereinbarkeit der kapitalistischen Produktionsweise mit den Interessen der arbeitenden Klasse und für die Notwendigkeit des Sozialismus. Ter Parteitag erkennt in der herrschenden Schutzzollpolitik Teutschlands eine unerträgliche Verschärfung der Verteuerung. Er fordert die Beseitigung dieser Wirtschaftspolitik, deren Zweck nur die ungeheuerliche Vermehrung der Rente der Großgrundbesitzer, die treibhausartige Förderung der Bodenpreise und die Erhöhung der Monopole, der Großgrundbesitzer bildet. Er fordert die Beseitigung des Systems der Einsuhrscheine und der Getreide- und Auttermittelzölle, die den Großgrundbesitz auf Kosten der städtischen und bäurischen Bevölkerung begünstigen. Er fordert besonders zur Abhilfe der Fleischnot Oeffnung der Grenzen für Vieh und Fleisch unter Beobachtung der unerläßlichen gesundheitlichen lieber» wachungsmaßregcln und entsprechende Abänderung des Gesetzes bctr. .Schlachtvieh- und Fleischbeschau und Einfuhr von frischem und zubereitetem Flcifch, insbesondere Gefrierfleisch, dauernd zu ermöglichen. In Verbindung mit diesen Maßnahmen fordert der Parteitag eine gründliche Reform unseres Steuersystems mit dem Ziele der Beseitigung aller indirekten Steuern auf Derbrauchsartikel und Ersetzung durch direkte Vermögens-, Einkommen- und Erbschaftssteuer. Ter Parteitag protestiert gegen die infamen Bestrebungen der Junker und Scharfmacher, die Selbsthilfe der Arbeiter durch Erdrosselung des K o a l i t i o n s r e ch t s lahm zu legen. Er fordert die ÄuLgestaltung undSicherung der Koalitionsfreiheit. Ter Parteitag hält zur Durchführung dieses Resormprogramms die s o f o r t i g c Einberufung des Reichstages für unerläßlich und fordert die arbeitenden Klassen aus, den Kampf gegen das herrschende Ausbeutungssystem mit aller Wucht durchzuführen." Hierauf erhält Schepperte (Göppingen) eine halbe Stunde Redezeit, um die Gründung des Parteiblattes in '-Göppingen zu rechtfertigen. Wir mußten Fliegen 'Iressen, weil wir in der Not waren. ''Heiterkeit.) Trotz der ursprünglich ablehnenden Haltung des Vorstandes hatten wir die Hoffnung, daß sein Vertreter doch noch mit einem Sack voll Geld zu uns zurückkehren wird, i Lachen.) Der Redner erregt weiter große Heiterkeit, als er erklärt, daß er eine ihm abgeforderte Erklärung unterschrieben habe, aber mit dem Bemerken, daß er damit nicht einverstanden sei. Mattutat (Stuttgart): Der Vorredner scheint beute noch nicht zu wissen, um was es sicü handelt. Es ist nicht eine Hetze gegen das Göppinger Organ emgcleitct worden, sondern man ist in' unverantwortlicher Weise bei der Gründung dieses Organs vorgegangen. Zum Wegwerfen sind die Beiträge der Arbeiter doch nicht da, dazu ist Idas Geld Zu kostbar. Die angebliche Hetze war nur der naturuotwendige Widerstand der Genossen gegen das Vorgehen der „Göppinger Volkszeitung", die andere Partei- gefiossen in systematischer Weise heruntergerissen und provoziert hat. Für die Gegner war das natürlich ein gefundenes Fressen und hat ihnen bei den Wahlen entsprechenden Nutzen gebracht. (Hört! Hört!) .Die Sache hat uns ein Mandat gekostet. Leider ist der Göppinger Fall nur ein Teil der Erscheinungen, die sich so unangenehm bemerkbar machen, nur ein Teil der Skandale, die leider der Partei so sehr geschadet haben. Es handelt sich nicht um Radikale und Revisionisten, diese haben mit den dortigen Streitigkeiten nichts zu tun. Der ganze Streit bezieht sich auf persönliche Stänkereien und hat eine Zuspitzung erfahren, wie sie schlimmer nicht gedacht werden kann. Und da steht der große iW c ft m e i c r in erster Reihe. Längst vor dem Königsessen waren bereits persönliche Angriffe auf die verdienten maßgebenden Faktoren in der Partei in der gehässigsten Weise ergangen. Sachlich ilnnn man ja diskutieren, durch Westmeicr aber hat die Sache i-eiii anderes Gesicht bekommen. Seitdem herrscht eine Verbitterung und Verhetzung in Württemberg, io i c s i e nicht schlimmer sein kann. Man macht es dem Parteivvrstand zum Vorwurf, daß er nicht früher und energisch genug eingeid)ritten ist. Noch jetzt besteht die Möglichkeit, daß endlich einmal von feiten des Vorstandes die Genossen auf beiden Seiten zur Ordnung gerufen werden. Westmeicr: Gerade die andere Seite, die Vorwürfe gegen mich erhebt, hat ihr Meisterstück bej den letzten Gemeindewahlen in Stuttgart abgelegt. (Vereinzelte Zustimmung.) Mit Flugblättern hat man uns in Fabriken und Werkstätten bekämpft, schlimmer, als wenn es gegolten hätte, eine bürgerliche Partei zu bekämpfen. Die Gegenseite hat eine besonders geheime Organisation, und zu gewissen Sitzungen ergehen nur an die „Hafen- rcinen" Genossen Einladungen (Vereinzelte Hört! Hört!) Noch in den letzten Tagen hat man anonymen Flugblättern gegen mich gearbeitet, in denen sogar mein Familienleben in der niederträchtigsten Weise heruntergerissen wird. Man hat in der württembergischen Landesversammlung mich zu hängen versucht, es ist aber nicht gelungen und wird auch bei den heutigen Verhandlungeii hier nicht gelingen. Der Landes Vorsitzende Hildenbrandt bat in Heilbronn alles Persönliche, alles längst Erledigte wieder hervorgezerrt. Richtig ist, daß jetzt in Göppingen eine ganz verzweifelte Situation geschaffen ist: Der Zusammenbruch des Blattes, die großen Verluste der Genossen, das Zurückwerfen der Agitation für Jahre, aber ich bin daran nicht schuld. Ich hätte gewünscht, daß diese Angelegenheit vor einer Kommission verhandelt wird, diese würde zu einem anderen Urteil kommen. Wir haben getan, was wir im Parteiinteresse für richtig hielten. Redakteur Noßmann (Ulm): Tic Göppinger sind an dem dortigen Zustand selbst schuld. Richtig ist, daß der angebliche Radikale in Göppingen die Ulmer revisionistische Braut heiraten wollte, aber der Vorschlag ist von Göppingen ausgegangen, nicht von uns. Man muß vorsichtig sein gegenüber Genossen, die heute widerrufen, was sie gestern für richtig hielten und ihre Angriffe mit gehässigen Fälschungen unterstützen. Reichstagsabgeordneter Hildenbrandt (Stuttgart) verteidigt fein Verhalten: Niemand habe den Göppingern ihr Selbst- beftimmungsrecht nehmen wollen. ES habe sich nur um eine Vereinbarung zwischen Ulm und Göppingen gehandelt, die der Landesausschuß empfohlen habe. Westmeicr und die Göppinger hätten aber in der geschäftlich unfähigsten Weise die gante Zeitungsgründung unternommen. Was soll man dazu jagen, daß die ganzen Maschinen auf Wechselakzept gekauft wurden. Landesausschuß und Parteivorstand haben durchaus gerecht gehandelt. Der Vorstand hat der jr^rttembergil'djen Landesparter bei der Sanierung vollständig freie Hand gelassen. Mit revisionistischen Bestrebungen hat die ganze Sache nichts zu tun. Inzwischen erfolgt die Vorlage zur Abänderung des Organ i s a t i o n s ft a t u t s , die bekanntlich der Reichstagsfraktion eine Vertretung von Vs ihrer Mitglieder auf Parteitagen gewahren und einen VerbandsanSschuß schafjen will. Auch zwei Anträge sind eingegangen. Der erste spricht dem Parteivorftajnd die Anerkennung aus, daß er in der Göppinger Affäre richtig gehandelt habe: der zweite beantragt die Einsetzung einer Kommission von 9 Personen zur nochmaligen Prüfung der Frage. Der Antrag wird aber nicht genügend unterstützt. Henke (Bremen) verteidigt unter großer Unruhe, da die Zeit "schon sehr vorgeschritten ist, die Haltung der Bremer Bürgerzeitung. Verschiedene süddeutsche Redakteure hätten früher die radikale norddeutsche Presse bedient und seien gleichzeitig an revisionistischen Blättern tätig gewesen. Er verteidigt den Redakteur Radeck gegen den Vorwurf, daß er nicht Mitglied der deutschen Sozialdemokratie gewesen sei. Zahlreiche Ausländer schrieben für die Parteipresse, ohne Mitglied der Partei zu sein. Als er bei der Mehrheit Widerspruch fand, rief er erregt: Meinetwegen mag er ein Hund sein, aber Sie müssen das erst beweisen.^ Dr. Len; (Leipzig verteidigt in ähnlichem Sinne die Haltung der Leipziger Volkszeitung. Nach persönlichen Bemerkungen wird die Debatte durch einen Schlußantrag beendet und die Verhandlung auf morgen vertagt. Teuerungskllndgebunge» in Stuttgart. Stuttgart, 16. Sept. Tie Sozialdemokratie ver- anstalttte gestern vormittag 23 Proteftversa mm lungen gegen b i e Fleischteuerung. Nach _ den Versammlungen begaben sich viele Teilnehmer auf den Schloßplatz. Gegen 12 Uhr hatte sich dort eine nach Tausenden zählende Menschenmenge cin- gesunden. Redakteur Crispien hielt von dem Musikpavillon aus eine Ansprache, die in ein Hock auf die Sozialdemokratie ausklang. Inzwischen war Polizeidirektor Büttingcr erschienen. Nach kurzer Unterhandlung des Polizeidirektors mit dem Redner erfiärte dieser die Temonstrationsversammlung für beendigt. Nun zogen die Teilnehmer unter Ansingen der Marseillaise auf Den Marktplatz. Ein großer Trupp zog am M i- nij'terium des Innern, vor dem ein starkes Schutzmannsaufgebot stand, vorüber. Der Minister des Innern von Pischeck beobachtete das Treiben vom Fenster aus. ,Auf dem Marktplätze sprach der Schriftsteller Westmeyer. Die Massen begaben sich dann, sozialdemokratische Lieder singend, bur chdie König- und Tübinger Straße nach dem Marienplatz. Die Polizei verhielt sich reserviert. Im Hofe des Waisenhauses stand Schutzmannschaft in Bereitschaft. Bad-Nauheim als Nougrehsiadt. Tie günstige Lage, die landschaftlichen Schönheiten, die mannigfachen Ausslugsgelegenheiten und nicht zuletzt die vielerlei Unterhaltungsmöglichkeiten, die die Saison bietet, bedingen es, daß unsere freundliche oberhessische Badestadt von größeren Körperschaften und Verbänden, selbst von solchen, die sich über daS gesamte Reich erstrecken, in letzter Zeit immer häufiger als Versammlungsort gewählt wird. Vor mehreren Jahren ist kaum ein einziges vergangen, in dem nicht ein ober mehrere größere Kongresse hier tagten. Nachdem auch in diesem Sommer sich schon mehrere Verbände in Bad-Nauheim versammelt hatten, taten dies am Samstag und Sonntag zwei su gleicher Zeit, der Mittelrheinische Verein der Gas- und Wasserfachmäuner und der Verband der hessischen Detaillisten-Vereine, über deren Tagungen wir im folgenden berichten. Mittelrheinischer GaS« und Wasierfachmänner Verein. O Bad-Nauheim, 15. Sept. Die 49. Jahresversammlung des Mittelrheinischen Gas- und Wasserfachmänner-Vereins tagt seit gestern in unserer Badestadt. Aus allen Teilen des Verbandsgebietes sind dazu zahlreiche Mitglieder mit ihren Damen eingetroffen. Mit einer Besichtigung der Saline, elektrischen Zentrale, Waschanstalt, des Fernheizwerks, der Sprudel und der Badeanlagen begann gestern die Tagung. Einleitend dazu hielt Regierungsbaumeister Berk einen Vortrag über die genannten staatlichen Anlagen und hieß die Teilnehmer namens der G r o 6 h. Bade- und Kurverwaltung willkommen. Nach Schluß der Besichtigung machte Regierungsbaumeister Lorenz an der Hand von Profilen, Plänen und eines befonberen Modells noch interessante Mitteilungen über die Gruvpenwasserversorgung Bad-Nauheims und über das Lauterer Wasserwerk. Abends veranstaltete dann im Sprudel- Hotel die Stadt Bad-Nauhcim eine Begrüßungsfeier, bei der etwa 200 Damen und Herren anwesend waren. Auf die herzlichen Begrüßungsworte des Bürgermeisters D r. Kayser dankte Gaswerks-Direktor G ö h ru m - Stuttgart, der Vorsitzende des Vereins. Heute fand nun im Theatersaal des Kurhauses die eigentliche Jahresversammlung statt. Nach der Eröffnung durch Direktor Göhrum und der Begrüßung durch Kreisrat Sckliep-- ha ke - Friedberg und Bürgermeister Tr. Kayser, sowie nach Vornahme einiger Wahlen und Erstattung der Geschäftsberichte, machte zunächst Direktor Röder vom hiesigen Gaswerk interessante Mitteilungen über die Versorgung der Stadt Bad-Nauheim mit Wasser und Licht. Tann folgte eine Anzahl fachmännischer Berichte, die zumeist >eine lebhafte Aussprache her- vorriefen. 'Dr. Nübling^tuttgart sprach über „9? euere Ko hlen- schuppensysteme", während Oberina-enieur Haas -Mainz über eine neue Automatenkonstruktion berichtete. Oberingenieur Petsch- Berlin machte Mitteilungen über Gasstarklichtbeleuchtung und Fr. Lux-Ludwigshafen über das Mc. Leansche Feuerungsverfahren mit ausgeglichenem Zug. Nach einer längeren Pause nahm bann ein Vortrag von Bergrat Prof. Dr. Steuer» Tarmstabt über „die Entstehung von Mineral- unb Grundwasser" auch das allgemeine Interesse in Anspruch. Der Redner gab an Hand von Karten unb Profilen einen geologischen Ueberblick über die Umgebung Bad-Nauheims unb erörterte besonders auch die Entstehung der hiesigen Quellen. An eine Beschreibung eines neuen Apparates zur Entnahme von Wasserproben durch Direktor Rutz o l p h - Darmstabt schlossen sich noch eine freie Aussprache, Mitteilungen unb Verhandlungen über Vereinsangelegenbeiten an. AIS Ort der nächsten Hauptversammlung wurde Colmar gc» wählt. Während den Verhandlungen hatten die Tarnen eine Besichtigung der Trinkkuranlagen unb einen Spaziergang durch den Park unternommen, um bann am Tcickchaus ein Frühstück rinzu nehmen. Abends gab es im Kurhaus ein Festmahl, wobei noch verschiedene Ansprachen gehalten wurden. Morgen finden Ausflüge zum Provinzialwasserwerk bei Inheiden, nach Hom bürg v. b. D. unb der Saalbura statt, .ferner eine Besickpigungl der Wanderausstellung „Tas GaS in Haus und Beruf", die durch die Bemühungen unserer Stadt mit der Tagung verbunden werden konnte. Die Ausstellung, die am Freitag durch Bürgermeister Tr. Kayser eröffnet wurde, bleibt bis zum Dienstag abend geöffnet. Ter Eintritt ist kostenlos. Verband der Tetaillisten-Vereine im Großherzogin« Hessen. =/+ Bad-Nauheim, 15. Sept. Die vierte Jahresversammlung des Verbandes mar aus allen Teilen des Großherzogtums von Vertretern uni) Mitgliedern zahlreich besucht. Nachdem schon gestern abend im Sprudel-Hotel eine engere Ausschußsitzung unb beute früh ein Besuch des Früh- konzerteS an den Trinkkuranlagen, sowie eine Besichtigung beS neuen Riesenbotels vorausgegangen waren, eröffnete um 10 Uhr ber Vorsitzende W. Kalbfuß - Tarmstabt im oberen Saale des Kurhauses die Vertändlungen. Darnach sprachen u. a. für bas Krelsamt Friedberg Regierungsrat Muhl, für die Stadt Beigeordneter Lentz, für den Kur- unb VerschonerungSverein Lehrer Wagner, für den Gewerbeverein Sckn einer meister Reich wein, für die hessische Handelskammer Handelskanrmermitglieb Stoll, ferner Herren aus Frankfurt, Pforzheim und Kassel im Namen verwandter Verbände. BeackKenswert ist es, baß auch Lanb- und Reick'stagsabgeorbnete ihre Sympathien für die Forderungen der Detaillisten Tunb gaben. Landtagsabgeordnet er Mol - lhan und Reichstagsabgeordneter Tr. Werner taten dies in kurzen Ansprachen: Reickstagsabgeorbneter Strack erschien rr I im Verlauf der Verhandlungen wurde vom Vorsitzenden nr» I nachträglich begrüßt. Ten Jahresbericht erstattete sodann Sekretär Keßler. I nach hat der Verband, dem letzt 10 Vereine mit 11010 Mitglieds I angeboren, eine reiche Tätigkeit entfaltet. Ter Bench» enoäM| das Zusammengehen mit den andern wirtt'chaftlick-en Verbände! I in großen gemeinsamen Fragen, weiter die Stellungnahme dMl Verbandes zur Kleinkwndel-Beruisgenossenschast, JlonhtrreiUj Häufel, Sonntagsruhe, Festlegung des Olterfestes, 5ubnimton««: I wesen unb Vergebung staatlicher Lieferung unter Umgebung t>* Zwischenhandels, Bekämpfung des heimlichen Zwisch-.-nhandeM u. a. mehr. Ter Gegenstand des ersten Vortrages war das neue .Vanbdjj kammergesetz, über das sich Ka! bfuß- Darmstadt rin Trhcnb veM breitete. Tie mit viel Beifall aufgenommenen Ausß.hruna^ gipfelten in der folgenden Entschließung, die einftimnufl| Annahme fand: „Der Verband der D. V. i. Gr. H. bedauert, daß in bttjl neuen Abänderungsgesetz zum Handelskannnergesey der VmuMW gemacht wird, einen Teil der Handelsgericht!tch eingetragen^ I Kleinlaufleute von dem aktiven und passiven Wadlrech: schließen. Tie am 15. September in Bad-Nauhenn tagend I Hauptversammlung erklärt sich mit der von der Skrbantah !?_’■] | an die 2. Kammer gerichtete Eingabe einverstanden." Darnach sprach HandelskammersyndikuS Dr. Humann.I Darmstadt über, „die Erledigung von Fällen unlauteren Sa;. I bewerbs durch kaufmännische Einigung-Gunter". Nach leb haftet I Aussprache wurde folgende Entschlietzung einstimmig an jnioinmni] „Der Verbandstag sieht in der Errichtung der Einigun;:. I ämtcr das wirksamste Mittel zur Bekämpfung des unlautere! 1 Wettbewerbs. • Er begrüßt den bei der Handelskammer larrr. I stadt eingereichten Antrag auf Schaffung eines Einigungsaw:i D und spricht die Erwartung aus, daß der gleiche Antrag feiten« I Verbandsvereine bei ihren Handelskammern gestellt rom? - I Lebhaft erörtert und einstimmig angenommen wurde auch rj ■ Antrag Gießen, den Röhr -Gießen unter allgemeiner ftintmung begründete, nämlich: „Tie Verbandsverrinc sollen baldigst bei ihren Kommunal.» behörden den Antrag auf Einführung der Warenhaus- Filialbesteuerung stellen. Tie Verbandolritung wolle diese stvi. berung mit allen Kräften unterstützen." Auf einen Antrag Offenbachs, den H ä u ser - Lyendech erläuterte, wurde sodann eine Ent schließung angenommen, wonach ' es zu erstreben wäre, daß 'ber Verkauf von Mischungen, welche aus Kaffee und Ersatzmitteln bestehen, unter der Kanee verboten werde, und daß Ersatzmittel nicht in Verbuch», mit dem Wort Kaffee in den Handel angebracht mvrden.* 1 Weiter entschloß sich die Versammlung dazu, der Konsm. vereins-Zentrale für Handel und (bewerbe in Hamburg gege*. ! eine abwartende Stellung einzunelnnen, dagegen aber dem 8» tralverband für Handel und Gewerbe in Leipzig brijutreten.- Tie letzten Punkte der Tagesordnung, die sich mit KassenbW t und Wahlen besänftigten, sanden eine Fasche ErledigungI Vorstand wurde wiedergewählt. An die Verhandlungen schloß sich ein gemeinsames Ach ' im Kurhaus an. Darnach hatten die Teilnehmer freien Zmich zum Militärkonzert auf der Terrasse. Auch wurtze am «echS j mittag noch die von der Stadt Bad-Nauheim veranstaltete Jifr i ftcllung „Tas GaS in Haus und Gewerbe" befidjrigt Abeich» , sand eine Beleuchtung des Kurhauses statt.' Gießener Strafkammer. )( Gießen, 13. September. I NahrungSmittelsälschuna. Ein Bäckermeister von Gießen roai vom Schöffengericht CÜtw| wegen Nabrungsmittelfälschung zu einer Geldstrafe von 20 M verurteilt worden, weil er übrig gebliebene trockene Brötchen mchM beit Brotteig verarbeitet hatte. Tie gegen das Urteil eilige™ Berufung war jedoch erfolglos, weil das Gericht in Uc' -uOM slimmuug mit dem zugezogeueu Sachverständigen der AnsHMW daß der Brotteig durch Zusatz von alten Brötchen im wertiger wird. Vergehen gegen das Wertgesetz» j Der Kaufmann Sch. von Berlin und der Pferdehändler G. w Hannover waren angellagt wegen Betrugs, Vergehens gegen»« Wertgesetz und toegen gewerbsmäßigen Glücksspiels. Wegen ' Betrugs und des gewerbsmäßigen Glücksspiels mußten jedoch beüe Angeklagte aus Mangel an Beweisen sreigesprochen loerben. M dem eigenen Geständnis der Beschuldigten und nach dem Ergedn« der Beweisaufnahme haben sie aber tut Sommer dieses Jadre« e BadMauheun daö Vermitteln von Wetten fiir ausländische Pferd» I rennen gewerbsmäßig betrieben. E., der wegen desselben yaM | schon mehrsach vorbestraft ist, wurde mit einer Gefängnisstrafe 3 Monaten bedacht: gegen Sch. wurde auf eine solche von »« | Monaten erkannt, die durch die erlittene Untersuchungshast für ve» büßt erklärt wurde. 'UM Der falschen Beurkundung war Bürgermeister und Standesbeamter M. von V. ongefhL™ während sein Sekretär |ber Beihilfe beschuldigt war. M. ha» durch seinen Sekretär Urkunden über Geburten und Sterbe-allk nehmen lassen, während er nicht zugegen war, und bat diese oan Später unterschrieben. Ter Angeklagte wurde mit der genug'« gesetzlich zulässigen Strafe von 1 Monat Gefängnis, der cdtttr ntil‘8 Tagen Gefängnis bestraft. 1 Sport. -- Die II. Mannschaft dek Gießener 6ror • Ij Vereins von 1900 errang am Sonntag bei den Pokalln«*! in Wetzlar den Pokal des Wetzlarer FußbaUklub» unter Be-eitnuZ von sechs Vereinen. ES spielten folgende Mannschaften: Wetzlc-^ ! F. E. I gegen Gießener ®. 5.14:2, V. f. B. Gießen II gMj Wetzlarer 23. (L I 1:0, Gießener Sportverein von 19u0 II am1 Marburger V. f. B. 2:0, Gießener Sportverein von 1900 II Wetzlarer F. C. 5:2, Gießener Sportverein von 1900 11 gegj V. f. B. Gießen II 2:1. Tie Leistung der 'Mannschaft in beiouvc, . zu loben, da dieselbe drei Wettspiele hintereinander spielen mui» Ter Pokal ist im Schaufenster des SchuhhauseS Reiß Tie III. Mannschaft deS Gießener Sportvereins von 1900 |pte» in Marburg gegen Germania Marburg 1:1.______ IHärtte. Gießen, 17. Sept. Marktbericht. Auk heutigem ntarfte kostete: Butter das Pfund 1,10—1^00)^ (-iibnereier 1 -t 3 8—9 Pfg^ 2 Stück 00 Pfg., Enteneier 1 Stück 10—0 Psg., «^annc-n 1 St. 20 Pf^ Käse das Stück 6—8 Psg^ Räfematte 2 Stück 6-J - Tauben pr Br. 0,80—1,00 Mk^ Hühner pr. GL *1 Hahnen pr. Stück 0^0—1,80 Dlk^ (ritten pr. €t Gänse das Psd 70-80 Psg^ Ochsensleisch pr. Md. - - Rindfleisch vr. Pfund 90—94 Ps' Grosser Steinweg 15 p Salon-Geschäft für einfache und elegante Damen- und Kinder-Hüte Imprägnierte g moderne Namen der Hinterbliebenen: Marie von Röder Käthchen von Röder nern gefttj "Men n>uw unter allM^ Kapelle des alten Friedhofs aus statt. Es wird höflichst gebeten, von Kondolenzbesuchen abzusehen. Obstversteigerrrng. Am Donnerstag, den 19. September, nach- mittags 1 Uhr, iverden die Aepfel auf dem Pfarrackcr versteigert. Alten-Buseck, den 17. September 1912. Herren und Knaben in hervorragender Auswahl zu billigsten Preisen J.Schniücker Nachf. Marktstrasse 8 FABRIK eJ Seltersweg 52. > _ Beuern—Großen-Buseck. Beuern, den 16. September 1912. Großh. Bürgermeisterei Beuern. Walther. Die tieftrauernden Eltern: Heinrich Graf und Frau Elise geb. Schäfer. Giessen (Wetzsteinstr. 36 p.), den 17. September 1912. Die Beerdigung findet Freitag nachmittag 4 Uhr von der Kapelle des neuen Friedhofs aus statt. 6230 Mr, mcr. in, 18. chuna. ii SchöffengtriLI Geldslralk ron trodenz in da- Urttil tiiw 5 Lzrichl ui Ui ändM ".XV (len Sröldjtn rUqefetz, ler^ierbtbanblK. VergtheiiL ci- Äctslviels. iels mu<n \6* ichrochen loetbr- unb nach dm loinmer diele; litt QuSlänbiisi wegen de^leite liner Qelängiur aul eine |old)r- ,ntersuchungsha» andung . M, von *• -huldigt w°r« irlen und v-e «. war, und ba jutbt mit der Gefängnis. der Und) nunto c ■ Ittm oetanNi* bc" besichtig 5 Fiirargßslßlleiirluöptoie (Medizinische Klinik, Klinikstraße). Sprechstunde: Jeden Mittwoch abend von 5-1/a7 Uhr. Unentgeltliche Untersuchung von Lungenkranken und Angehörigen von Lungenkranken. D7» Ausgabe von Attesten für Aufnahme in Heilstätten. Ratschläge für Kranke und ihre Angehörigen zur Aul C tück r- aiema-l-,' , - «p" W Gießeners ntafl bei öen )• allflubS unter B. i?.Kl oerem von verein von 1 . -rein ctvererns w Modellhut- Ausstellung sowie den Eingang sämtlicher Neuheiten der Saison beehren sich ergebenst anzuzeigen :: :: "«.dir ^uert, v* aaf* W Unsere neuen bedeutend grösseren Geschäftsräume befinden sich jetzt • Seltersweg 52. Vollst Andiff neu eingerichtet, ebenso neue G cschäfts- '®tug ^k bittenTdas uns bisher in so reichem M. Le erwiesene Wohlwollen nach in unserem neuen Ltokal erhalten zuwolL Falzziegel. Wegen Plavrtiumung sind mehrere Waggon neue Falzziegel und Bieberschwänze fchv btfiia abzugeben vro 1000 Stück 30 Ml. 6056 Lronhurd Lant, Cffcnbadi SOL, Glockeng. 45. ntimg rooiic'ta ' bauser«^ eanng angrygE on Mischung«,, I unierbct^l td nicht in 'bracht uverdÄ. i.3 dazu, btt hi in Hamburg « aber ba «ÜWff btqutrit ' sich mit toiflj aichc Erledig: Kriegerverern Gießen Dir erfüllen hiermit die traurige PfNcht. die Mitglieder von dem Ableben unseres Kameraden und (SbrcinniiflHcbeö, de- lHöior a.?. Krtihem Röder voil?ierödvrg Ritter hoher Crben flCAiemcnb in Kenntnis *u leben. Die Beerdigung lind et Mittwoch, den 1K L M^nachm. 3 Uhr. auf dem allen Friedhof statt. Dir bitten um zahl« eiche Beteiligung. Iv%) Der Porstand. wig ar ging btt Mng be; »andelskll^ eines (h„ ' Qbstversteigevung. Montag, den 23. Sevtember, vormittags » Uhr beginnend, toll das Cbh auf den städtischen Bäumen bei der früheren ^üicnbraiicrct und am ileiboeftemer 2^g, am Steinbacher Weg. auf dem Vulberberiv im Vär- cheiuoaldchen, am innere er Weg, an bet sicher Strafte, , und von Dem Cbitbnumüüd an £rt und Stelle oerfteiger» werden. Cbfterntc bcftc(,t Qu& £afcl«, Wirtfchastö- und Qeüerobft. Am Schluffe wird auch das Cbii von den Bäumen am Wieseckcr und Shroiborier Weg mttv er steigert. 7,m Jlnicbluh hieran werden die Raitanien an der Vidier Strane und ttaiier Allee verfieigert. Die Huiammenfunh th an der Aknenbrauerei. (B17', Heute entschlief sanft nach kurzem, schwerem Krankenlager unser lieber treubesorgter Vater und Bruder Friedrich Freiherr Röder von Diersburg Major a. D. Amtliche Bekanntmachungen der Stöbt Gießen. Wer für den kommenden Winter 3rid)tenbecfreifci nu6 den städtischen Waldungen zu beziehen wünscht, wolle dies alsbald auf dem Stadthaus, Garlenstr. 2, Zimmer 15, an zeigen.Hbirägt 20 Psg. für die Delle und ist bei der Anmeldung zu entrichten. Tic Lieferung erfolgt frei vor das Haus. Weniger als 5 Wellen werden nicht ab nC9C^cl^L Meldeliften werden am 10. Cf tobet geschlossen, i Später eingehende Meldungen können nicht berücksichtig: I werden._____________________________________________ Unreiner Teisitj Pickel, Mitesser, Blüten ucr- schminden sehr schnell, wenn man abends den schäum non Zucker’» Patent-Mcd I- xlnul - Helfe. A Ti. 50 Pf- 115' n iß) und 1.50 M. >35" in, stärkste t>orm> eintrotfnen Iaht. Schaum erst morgens abwaschen u niitZuckooh- Creme iä 75 Pi u. 2 2)1.1 na ein treidle ii. Großartige Wirkung, von Tausenden be siatigt. ?,u haben in der Uni versitätS rUwthekc,Hirsch- 2lpotlieke, bei 2lua. Woü, (<. Seibel, W. Milbinncr, C. Scbaas, (5. Karn, (^rnft ?ioll u. W. Schrader, Drog. >«l»/'i_______________ OMe$tielieHmitlieniogs-lii$lall. Wir bringen Hiermit zur Kenntnis unserer Herren Mitglieder, bah rott auher unserem seitbetigen Bertteter Herrn Heinrich Simon auch noch vcmi llniul filtin in WicBtn,Si(f)cr Straße ?1 mit unserer Bertretung betrauten. v' , Der 'Vorstand. Todes-Anzeige. Schmerzerfüllt teilen wir allen Verwandten, Freunden und Bekannten hierdurch mit, dass unser innigstgeliebter, einziger Sohn Herr Karl Graf, Buchhalter im Alter von 26 Jahren nach langen, schweren mit Geduld ertragenen Leiden heute morgen >/,8 Uhr sanft entschlafen ist. Es bitten um stille Teilnahme Nächsten Samstag Ziehung der Mainzer Pferdelotterie r X 1 affU 11 Stück 10 Mk. Zu haben llüOv d 1 miL. tn allen Lotterie-Geschanen. Karl Anger, General-Vertrieb, Mainz. Bekanntmachung. Freitag, den 20. September soll bas Gemeindeobst, bestehend aus Acpfeln und Birnen, an Crt und Stelle versteigert werden. Anfang im £rt beim Teich vormittags 9 Uhr. Rödgen, den 17. September 1912. Großh. Bürgermeisterei Rödgen. Jie, .Deutsche Gesellschait zur YerbreitunggQter Bücher“ ■ (EhrcnrrAsidium Reichskanzler Fürst von Bülow) vielseitig unterstützt und will ohne Erwerb*. »nicht Romane and Novellen bester Autoren f jedes Haus als Bibliothek zur Unterhaltung und Idung ein führen. - Man abonniert halbjAhrlu h und lerzcit kann begonnen k.e» Be hnflehtifften Herrn M. tvud. Berlin IV lo für Mark 3 auf 6 gebundene ^erke Mark 2.25 auf 6 broschierte Werke Monatlich wird je ein vambselbstverstLndlich als [»entum d.Bestellers, portofrei zugestellt. — Zuerst rnden geliefert: Kolonletcnvolk. Roman >on I, r Dnnll - nn. verstreuter Saat, icmane von Ernst Wichert. GcvrU«cn«qual und ncereErzählungenv. AuguetStrindberff. Bxetlache t.schichten von Anton von Pertdl. Roman von Hermann Helberg. Dunkle I lachte. Roman von Victor Blüthgen. — Die ersten Tr Bände sind bereits versandfertig und werden uf Wunsch sogleich zusammen geliefert. Der ent- jkndo Betrag ist durch Postanweisung einznsenden ;-L 7 xx ird nei der ersten Lieferung durch Nachnahme tlt 30 Pfg. Zuschlag erhoben. u Obstverfteigernng. Donnerstag, den 19. September l. 3#., vormittags 9 NHr anfangeud, wird das toc» meindeobst, bestehend in Aepfel, Birnen und Zwetschen, versteigert. Zusammenkunft am RathauS. Allendorf a. Lda., 16. September 1912. Großh. Bürgermeisterei Allendorf a. Lda. ________ Nein.________________G210 Obftversteigernng. Donnerstag, den 19. t. M. soll das hiesige Gemeindeobst, bestehend auS Aepfel, Birnen und besonders vielen Zwetschen, von nachmittags 1 Uhr ab versteigert werden. Zusammenkunft, BreiSstrabe Obftversteigerung. Donnerstag, den 19. September 1912, von vormittags 9 Uhr an, soll das Gemeinde- obst, bestehend in Aepfel, Birnen und Zwetschen, versteigert werden. Zusammenkunft bei der üirche. Annerod, am 14. September 1912. Großh. Bürgermeisterei Annerod. Kredit Giessen Rahnhof- mI rasse 29 Herren- Anzüge und moderne Elster 3 S£S (v (2 -Ä. 9 6)5. 6)2* as OS 6) e61 ft Oie f - £> = D.'-1 o ce => 3 £30 (=9 2.G? g E^* S'»» s S 2 5-2 D » 3 M => LS« äcr Z5 (C n <ä> :Ä3 3 B 8 05 3 a 2 ($)--> O:g S /5 ro3 5 = Gl <5 9?. ; <9 v«* CO' 2 ö N e-gQ» 5« s o c-? 6T c- O <6 g &er> £■? 5 di -L E 5? rx> 2 ff -- @ ksS-5HZ to— 5 §'. ;«$» 6) öd'5" r»" 3 ns 3 a- €'M3 2 s: --S Z- »a- 2 5 £>ä P 2 &. & Sä ^5 r rs m OS w )?9 1x2 1x2 O ~ -~ w ©, CP 6) 3 28 e zeln tig m ln bl iss 2.--- £5 ’ = »fl ".bkg fro S f»Äl« ^iidisatcn fei Äonatl limfien u »jrtt iwd iin der 3 Umkreise tzLozialis Las t £8 diesem te nicht do miünjlige We ung< i in noch jrssenparl« «tritt nid it, richtig pi; magt)a' 'fchflcn u iung, eir rmanischi Mb diese iud) immi ixr (Sliqi einige lve migoxm ( Lmliche ( Haltei erösmuen bdtui 6*t< die heut oorgingi aufipieh trafen : lie Art, ii rdi gc nichts gc diindcrhi ,öer Cppi ücgierun Ruber zu gung, Ai -’-K ein n ^arlamen Tie L t a u e r s tsrt tZ Wc* KZ 5-20 =■£> 6) o "8* 15^3; ---> (5* »--LZ „S Ite«5; LZ?= <;■ a o ? 2. Sfe'll 3 6« J& Zx8^ =_ w2 r T^Äiag111 ^Olntt östlich 5i- «J tdog u. rr^e ;j pormitt' 9 o 2 .a,, Ö2 " W” Ö - e " - S^3^- Z,3 ff.S £sW Barometer auf 0° reduziert Temperatur der Lust 3E»2. - E Ain^ i^a ^altrO' Windstärke Grad der Bewölkung in Jehnlei der s'chlb Himmel»fl. A.2»3 q. S SS* ^-3 Z-Z 6) Cu 5 E G9 s 5 S 6? 5 2 X.- 6) 3 5 3 5 L S S 3. UV ff 2" «e1 Co H-Ö au er ' X C;?« 6>^ 2.o .ä.- ? S G 5? ? ? Ls 2. ■ff* - —* — 2 S 61 3. ff 6) 8* au 6) <5 n ** S s SZ§ r> P C'*Sb« ■='f35 - ttc» Uä- =•»- — eqftSa