Die heutige Nummer umsatzt 12 Seiten. djoben abzu- Tine Einladung, die unter den Verhältnissen des Polareises l und einen reich verzierten Kragstein mit Spuren einn roten Be- großartig zubczcichncn war u^ m,, Micksichr aus d» | — Iversen und MitteIsen den Übend zuvor mit ihrem lern vutljcr hat das Mlofier zweimal (1510 und 1518, in rnitan sparsam umgingen. Und |o laßen |te denn um den Ordcnsangclcgcnheilen besucht und verteidigte hier 40 Thesen in das Seit öffentlicher Disputation mit Heidelberger Professoren. UiUer dem reformierten Muriürtt Etl Heinrich wurden 1557 die Altäre nicder- gerissen, Statuen und Bilder entfernt und das Mlofter in ein Eollegium saplentiae für arme Studenten der freien Künste und der Theologie eingerichtet. Tie nachfolgenden heftigen Stämme zwischen Lutheranern und Reformierten gingen auch an diesem zeitweise völlig verwaisten Hause nicht vorüber, bis es bann 1693 dien" Ta der Papst feinen Lil len in dieser ixr.igc io deutlich ausg sprachen hat. wird ihm diese Zweid.'ulig leit in dem Verhalten des Präsident n Schmid! leine rechr Freude machen Roch mehr wird ihm der Vortrag des itottenburger Bisli oss Tr. Mepplcr über ..Papsttum und Autorität" zu benlcn geben Auch hier gab es zunächst eifrige Versicherungen itber die Unerschütterlichkeit des ,3el fen Petri, über den Schuh der Autorität, den da.- Papsttum 2luslan0. Poincar 6 in Rußland. Petersburg, 16. Aug Heute mittag begab sich Poincarü nn Bord der Jacht des Marineministers, um nach Ä r o n ft a b t zu fahren, wo an Bord des „Evmd." ein Frühstück statt findet, an dem auch Safonow teilnimmt. Kämpfe der Franzosen in Marokko Fez, 16. Aug. ^Agence Havas.) Tie K o l o n n c Pe i n verließ Mulahbuchta am 14. August morgend und marschierte nach El Aiun. Während sie dort ein Lager auf. schlug, machte die Abteilung des Roghi von 'Jtorboftcn einen Angriff, wurde aber durch Artillerie jutütfge- »vor fen. Durch eine Sdjwenlung jedoch vereinigten sich die Marottaner mit neuen Mitteilungen und besetzten zahlreiche bewaldete Höhenrücken, von denen sie unter großen Verlusten vertrieben wurden. Tie Verluste der Franzos c n betragen 4 9 Man tt. Aus Brüssel wird gemeldet: Die deutsche Kolonie ui Antwerpen veranstaltete am Donnerstag- abend zu Ehren des .Kommandanten, der Effiliere und der Seelabetten von SMS „Viktoria Luise", das im Hafen von Antwerpen liegt, einen Festkommero, in Flammen aufging. — Einweihung eines Albrecht Dürer-Denkmals in Tirol. Aus Innsbruck wird der „Voss. Ztg." geschrieben: Am 18. August findet in dem kleinen Maler- und Stüunlcrromfel .'.laufen in Südtirol, das in künstlerischer Begehung heute langst zu einem öfterreichischen Dachau ober Worpswede geworden ist. die feierliche Einweihung des lange geplanten Albrecht Turer-Etedenksteins statt. Tas einfache Denkmal, daS au» Anregung mehrerer Mlauiener Künstler und Kunstfreunde errichtet wurde, steht unweit dem Bergamte auf dem alten Post- vsaoe von .'Laufen nach Lay en. An dem gleichen Platze halle Suter aui feiner ersten Reise nach Italien, die der Meuter kurz, vor oder bald nach seiner Vermählung mit der schönen 'Jiürnberger Burgerslochter Agnes Frcn unternahm — der genaue Zeitpunst ist nttunöltch nicht nachweisbar — als erster die landschaftlichen, Schönheiten .'ttauiens im Bilde feftLehalten. Dürer weüte damals längere Zeit in dem kleinen Städtchen im Ei-acktale, und eine Frucht dieses Aufenthaltes ist einer der berühmtesten und wohl, auch bctanntcücn Kupferstiche Dürers, „Tas große Glück", das .ine ideale Frauengestalt mit dem Pokal in der einen und einem Zaumzeug, dem Sombol der Mäßigung im Glück, in der anderen Hand in Wollen auf einer Kugel stehend, barftellt. Tie Landschaft gut diesem Blatte zeigt den Ert Klausen mit feiner^ nächsten Umgeoung, ungefähr vom Lavencr Weg aus, von der Stelle, wo ictzt das Denkmal steht Ziemlich wat war es gelungen, die Anwesenheit Albrecht Dürers in Klausen festzustellen, und die ersten sicheren Rachweife glückten dem Professor der Kunstgeschichte an der Universität Königsberg L Pr Tr. Berthold Händtke, bet bas Ergebnis seiner Forschungen vor einigen Jahren in seiner „Chronologie der Landschaften Mllbrecht Dürers" 'abgedruckt in den „Studien ,ur deutschen Kunstgeschichte", Heft 19 nieberkgie. Diese Publikation gab auch die entc Anregung zu dem Denkstein, der so einen Akt der Dankbarkeit für den großen Nürnberger Meister und ersten Entdecker der Lchonheuen Klausens barttellt Das Tenkmal besteht aus einem mächtigen Felsblock mit einer an- schließenden ge'chmackoollen Steinbank Ter Felsen trägt die schlichte Jnschrnt: „Albrecht Dürer zeichnete hier im Jahre 1500 ,'ilauiut" lustig brodelnden Teekessel zusammen, aßen von den guten Dingen und waren dem Anscheine nach festlich und fröhlich, aber, so erzählt Mikkelsens Tagebuch, „sie hatten einen Klumpen in der Brust, und in dem Lachen war ein falscher Klang". „Es ist ganz ungemütlich. Hier sitzen wir und lachen und sehen aus, als ob wir ungemein vergnügt wären, obgleich wir alle denken: Gott weiß, ob wir uns jemals Wiedersehen." Aber Laub, Poulsen und Elfen müften ftch auf den Weg machen, ihre Winke sind nicht langer zu übersehen, die Stunde des Aufbruches schlägt, sie brechen ihr Zelt ab und packen ihre schlitten. Und es geht zum Abschiede. Roch einmal dankt Mikkelsen den Kameraden für ihre Hilfe, für ihren guten Willen und Eifer im Tienste dcr Expedition, noch einmal trägt er ihnen Grüße auf, und fo nut einem letzten Händedrucke: „Lebt wohl und grüßt daheim!" treten Lauo und hinter ihm Elfen und Poulsen langsam die Fahrt auf ihren Schlitten an. Jversen und Milkelfcu rufen ihnen nach: ,^ebt wohl, lebt wohl!" UNO machen sich mit ihren Schlitten zu schassen. Sic hatten sich ui diesem Augenblicke, fo erzählt das Tagebuch des toteren Reifenden, nicht viel zu sagen, „aber oft sahen mir uns nach unseren abziehenden Kameraden um und bcant- Worten ihr Winken. Sic erreichen die nächste Höhe, machen Halt, steilen sich nebeneinander auf und winken mit den Armen. Wir tun dasselbe — Worte sind überflüssig, da sie eine Meile entfernt sind: und fo machett sic sich nm Der auf teil Weg und wenige Minuten später find sie hinter dem vohenranbe verschwunden. Wir sind allein: forocit tz: Auge reicht, ist niemand anders ba als wir beide." her. Nicht das schlichte Ebristentum eines Menschen, nickt sein guter und emwandsreier Wandel soll entscheiden, sondern die konfessionelle Abstempelung. Natürlich hat nick: nur der G ist Pius X , sondern auch der Ausgang der letzten Reichstagswahlen bei den Veranstaltern des Katholikentages nachgewirlt. Man wurde nidTt müde, za versichern, daß man treu zu Kaiser und Reick stehe, daß nur die Autoriti: der Kirche dem Geist des Umsturzes Einlialt tun könne Aber fo laut der stürmische Beifall auck ans Ehr der Regierung bringen mag, mit der man den alten Schacher wieder zu beginnen hofft, allznviele Zwischenrufer werden fragen, ob es denn sckon vergessen sei, wie häufig da.- Zentrum mit eben diesem „(Weift des Umsturzes" feine Wahlbündniffe abgeschlossen habe! Kirch.' und Jem rum find eben allzu sehr von Machthunger bereit, als daß fic bei der Belehrung und Besserung der Menschen grundsätzlich immer den geraden Weg gehen könnten Es mürbe in '.»Iarbeit viel von Freiheit und Autorität gesprocken, und der geistvolle Bisckos Tr. Keppler hat ba manche interessante Belwuptung aufgestellt Der aber das Gewissen, die guten Instinkte und Neigungen im Menschen, sich voll entfallen lassen will, der bedarf des lähmenden Druckes der Kirche auf der Erzi hung der Kunst und des ftaai- des Staates, wenn gute Gesetze über dem Gesellsckiasl^lebcn wachen. Und daneben obliegt es der Schule und der Kirche, Licht und Wärme zu verbreiten, wie cs das Klima cuicr gemäßigten Zone mit ihren Kulkurforlschritten erfordert. verbürge. Dann aber folgte die Sensat.on: „Aber roie? Kann renn nicht wirklich^ ber rVaH ciiitrctcn. baß eine allgemeine Verfügung gerade in Teutsü land besonders l.art wirkt, ia undnrck-uhrdar ist, ober mehr S oben als Rufen feinen würde, daß da und dort die eigenartigen caiiüben Veidall niffe am Suic *ber kirdxnrrgiennt-j nid. in roünfd eiiöivertcni Maße durchsa aut und berückiichligt werden? Okroit, der Fall ist denkbar und möglich. 2a, was bann tun, blindlings sich fügen, alles über sich ergehen lassen? Nein, das nicht. .Iber noch weniger: Lärmick lagen und in Zeitungen, vollends in geg nenftben, feinem Vlcrger Luft inaden . . Vor allem nicht vergessen, baß es Diccu und Pflicht der Buddle^isi. in folckzen Falen auiiutlärcn, Schwierigkeiten zu beheben, Sd oben abju- wel.ren. Der Episkopat hat feine Pflicht getan, wird sie auch ferner tun, und er lann nur bantoar bezeugen, daß er bet deut Liligen Vater noch immer verständnisvolles Gntgcgenfommen und niUfäfcrigc Rücksiä nähme gefunden Hal." Das war eine feine, aber deutlich' Antwort auf die plumpe, ungeschickte Politik, die von Rom her gemacht worden war, und damit ist dem diesjährigen Katholikentag sein Stempel aufgebrückt worden. Es ist belannt, baß int Bistum Rottenburg auch bie Forderung des Moder- nisteneides viel böses Blut und dem Bischof manche unerwünschte Schivicrigteit gemacht hatte. In den biplomah- scheu, ausgleichenden Worten Tr. K e p p l e r s steckt die zeitgemäße Forderung an den Vatilan, künftig bei „allgemeinen Verfügungen" vorher sich besser zu informieren. Immerhin, im deutschen Episkopat scheinen verschiedenartige Strömungen sich geltend zu madjen. Die Begrüßungsschreiben einiger Bischöfe forderten^gar zu geflissentlich den „engen Anschluß an den heiligen Stuhl". Und überblickt man den gesamten Verlaus der Tagung, so erkennt man, daß der eifernde Geist PiuS X. die Führer des deutschen Katholizismus ganz ins Schlepptau genommen hat. Die Katholikentage haben schon eine halbhundertjährige Vergangenheit hinter sich.; aber kaum einer hat^so heftige Vorstöße unternommen, fo viele Ansprüche an die Mitwelt gestellt als dieser. Von den verschiedensten Seiten aus besagte und Iritifierte man die Schlechtigkeit der heutigen Welt. Man kann es zugeben, daß. die moderne Menschheit an manchen liebeln krankt, allein ob sie durch die Rezepte des Katholikentages geheilt werden rann, ist doch höchst zweifelhaft. Es hat Zeiten gegeben, wo die Kirche schier unumschränkte (Gewalt hatte und wo doch die Sittenlosigkeit sich noch viel schlimmer bemerkbar machte als heute. Aber um bie Ausbreitung bVr kirchlichen Macht ist es den Aache- ner Rednern in erster Linie zu tun gewesen. Dorum fordert man so stürmisch die Rücktehr der Zesuiten, darum will man vor allem die Jugenderziehung unter den geistlichen Einfluß stellen. Und obendrein trägt man den konfessionellen Gegensatz in Verhältnisse, wo er gar nichts zu suchen haben sollte: mau will Katholiken in die höchsten Staatsämter, in die führenden Stellen der Kaufmannschaft und Industrie, man will den katholischen Zuwanderern in die Stabte das Joch der konfessionellen Abschließung von den Andersgläubigen noch nackchrücklicher auferlegen als bis Dcutsches Heid). Ter Kaiser hörte am Freitag in Wilhelms höhe den Vortrag des Kriegsministers von Heeringeu und des Ehcss des Militärtabinetts und empftna den Generalstabsarzt der Armee und Frau General Jsenbart-Ba- den-Baden zur Besichtigung des Modells des Effizier-Gene- sungsheimcs m .soblbergfelben. Zur Frühstückstafel waren der Kriegsmiuister und der Geneialstabsarz! geladen Aber der Landtagsabgeordnete Schmidt hatte bei feiner MÄeußerung auch ganz alt ne! le Geschehnisse, die bekannten 1 'Streitigkeiten im Ange, die er selbst mit den St ich wort en । Berlin und Köln, Trier und M -Gladbach kennzeichnete. In ' mlchem Maße und auf welche Art das Zentrum katholisch zu fein hat, das bestimmt also der heilige Vater in Rom! ■ «der ein gewisser Mangel an Aufrichtigleit ließ den Aachener Präsidenten noch folgende Worte sprechen: „Alle, die diese verschiedenen Wege gehen (Köln, Berlin. wollen die Serbinbuug mit Rom unbedingt aufrecht erhalten und den Gehorsam an bie kirchliche Autorität bewahren. Wir wollen 6)ott bitten, daß er uns bald den richtigen Weg zeigt, um iie augenblicklich noch bestehenden Gegensätze auszuglei- — Stloftcrausgrobungen in Heidelberg einigen Tagen macht man auf dem Ludwigsviatz in Heidelberg, an dem die Universität gelegen ist, sehr interessante Ausgrabungen. Bei hrafjenbaulicfKn Arbeiten Uieß man in geringer Tieic an Reste des ehemaligen vt u g u Ü t n c r U o ft e r s , das bei der Zcruörung Heidelbergs dura, den Mordbrenner Mclac 16U3 in schalt uno *\icf)c gelegt worden war, und das zu einer der ältesten Mönchs mcbcrlaiiungen gehörte. Schon in der vorigen Loche stieß man an1 einige saui.mr ummer ^jeat tat man au .< Du lieferteue eines Kreuzganges au'gedeckt. Die unteren Teile der .yenuer- I rfeiler rociien, soweit iie noch erhallen sind, reichen archllekwnnckien I 2d)murt «aiä) sand man R stc von gotischen Fensterbögen Das Ergebnis -es ICatbolifcnfaaes. Gießen, 17. August. Die große Maffenversarnrnliing der ftatbohfen in U wichen, hatte wie alle ihre Vorgängerinnen^ äußerlich fast 1 t oa? Militärisches. Die hohen geistlichen Kommandeur? ■ refiditigten ihre Truppen, die in langem Zuge an ihnen ■ rcrbeimarschierten, wobei es an Musi! und Prachtaufwantz ■ wieder nicht fehlte. Und doch ist der Glaube, die rcligiöfv I Ufberzeugung. etwas so ganz Persönliches, was kincv ■ Drilles und keiner Schaustellung bedarf. Ein hessischer ■ LandSmaun, der Landtagsabgeordncte Jvstizrat Schmidt L oii-s Mainz, der in Aachen den Vorsitz führte, hat ganz nn ■ gescheut für die Versammlung eine Art Soldateneid ge ■ leistet, indem er sagte: „Wenn in irgend einer Frage t RtiiiungSverschiedenheilen entstehen, dann folgen wir ini ■ fcebingt den Anordnungen unseres heiligen Vaters und ■ den Weisungen unserer Bischöfe Sind mir einmal von ■ dem rechten Wege abgekommen, dann schwenken wir auf I den Rus unserer Bischöfe ein, wie eine Kompagnie Sol K baten auf dem Exerzierplätze" Also der Glaube loirb B lainmandiert? Ist er nicht längst in feste, unverrückbare | Formeln gefaßt? Kann es denn im Katholizismus Fort ■ schritte, Reformen, neue Auslegungen der heiligen Schrift 1 geben? So war es wohl nicht gemeint, und wir dürfen innclymcu, daß der Herr Landtagsabgeordnete das Gebiet ■ ber Politik im Auge hatte, auf dem die Meinmigsver- ■ schiedenheiten auftaudjen können, und über die von Rom ■ her entschieden werden soll. Rur merkwürdig, daß das k Jtntrum immer wieder behauptet, die Katholikenversamm- ■ hingen feien keine ZentrumSparaden! Freilich, das Zentrum ist anders organifiert als die I anderen Parteien! Es hat feinen obersten Leiter in Rom, | und feine Reiben schwenken auf dessen Befehl ein, wie ■ Soldaten auf dem Exerzierplätze! Und das ist es, was ■ bie Andersgläubigen und politisch anders Denkenden mit 1 aemifchten Gefühlen, auch mit Zesorgnft'sen, erfüllt, wenn | fie diese allfahrlichen Katholikenveriammlungen kritisch ■ nnirbigen. Dieses Einschwenken erfolgt ja nicht nur bei > religiösen und erbaulichen Ücbungin, jonbern die Heeres- ■ folge wird auch bei etiuaigen päpstlichen Eroberungszügen I geleistet, und die Geschichte lehrt uns, daß viele Päpste ■ gerabe die Ausbreitung ihrer weltlichen Herrschaft erftreb- ■ ten. Ist es heute anders? Fordert man nicht alljährlich f bie Befreiung des „Gefangenen" auf dem Stuhl Petri, ■ ivoniit man an seine Wiederbekleidung mit weltlidjer Macht 1 denkt? Ur. 195 Erster Blatt 162. Jahrgang Samstag, 17. August 1912 GietzenerAnzeiger S General-Anzeiger für Obenheffen »ob »nzcigeii flotationsdrud Derlag |er vrüdl'scken Univ.'vuck' und Steiiibrudcrei R. tanae. Redaktion, Erpedition und Drudcreh zchulstraße 7. /fp;uVlir iti wrmittags 9 Uhr. Büdingen: Zernsprechrr Rr. 269 Eefchüslrstelle vahndosstrahe 16a. .liizei.ienieil: . Aus Ljnar miffdfens Tageduche. „Politiken", das bekannte Kopenhagener Blatt, beginnt ß soeben mit der Veröffentlichung von Auszügen aus Einar » Kitteisens Tagebüchern. Der erste in dem Blatte abgedruckte MSbschnitt daraus führt zu dem Zeitpmikte, da Mikkelsen «und sein treuer Gefährte Jversen auf der Reise über das M Inlandeis von den anderen Reisegenossen, die sie bis dahin H begleitet hatten, von Poulsen, Laub und Elfen, sich trennten. DÄikkelsens Eintragung untenn 8. April 1910 zeugt davon, ||nne ernst und trübe damals feine Stimmung war. An || diesem Tage saß er mit Laub zusammen und sprach über | bie Zukunft. Laub sollte mit den drei anderen westwärts ?rach Königin-Luise-Land zu wandern, während MikkelsenS -und Jversens Weg nordwärts führte. Schon der Umstand Hmmte Mitkelsen, wie er in seinem Tageduche bekennt, I trübe, daß er bis zu diesem Zeitpunkt 60 Meilen weniger freit nach Rorden gekommen war, als er erhofft hatte, V „aber der Proviant ist trotz aller Sparsamkeit verzehrt, Eiürmc und unpassierbares Eis haben uns in Verspätung | cebrad)t". Und nun sitzt er mit Laub zusammen, spricht über die Arbeiten, die aus der „Alabama" zu oer- £ richten sind, und über noch spätere Zeiten, „wenn 8 bie „Alabama" in Kopenhagen eintreffen wirb; vermutlich | rhie Jversen und mich". Er malt sich die szene aus: er lenkt aü den Kummer, der alle an feinem Geschicke teil- jr.ihnicnöen Menschen erfüllen wird, wenn Laub Heimkehr: I Lnb sagt: „Zuletzt gesehen auf dem Inlandeise am i| 10. April." Aber feine tiefe Riedergeschlagenheil hat ■ IRiHelfen doch nicht gehindert, an lenem Tage Laub sowohl, ■ bie in einem Briese an Kapitän Amdrup ruhig und bc EJitncn die Rotwendigkeit seines weiteren Vordringens mit ioerfen darzulegen. In dem gedachten Briefe bat er den lapitän, man solle sich ihretwegen keinerlei Unbequemlictp kit machen, um sie auszusuchen, „denn kommen wir lucht Jahr mit der „Alabama" heim, so kommen mir schon nächstes Jahr mit einem Walfänger". Und wenn sie wirklich nicht mit dem ersten Schiffe dann Heimlehren lolltcn, ho hieße nach ihnen suchen nichts anderes, als eine Radel n einem Heuhaufen suchen. Und nun kam der schwere Tag des Abickneds, den Melden in seinem Tagebuche schlickt und darum doppelt crgreifend schildert. Das Proviantdepot war erreiche, und T jimn Abschiede luden die scheidenden Kameraden Mitteten u.id Jvenen zu einem Morgenimbiß au: -i.ee, Zucker und :«ckes mir Butter, „so viele ivir^nur essen wollten", em. Wie Napoleon in Rußland reifte. 1. Sieges- Samstag Sonntag an dem sich etwa 600 Personen beteiligten. Tas Kaiserhoch brachte Wilhelm v. Mallinckrodt aus, worauf £tto Lürm ann die Offiziere und Kadetten der „Viktoria Luise" begrüßte und die Bedeutung der Marine für Deutschland heroorhob, die man in Antwerpen ganz besonders zu würdigen verstehe. Im Namen der Offiziere dankte Korvettenkapitän v. Waldeck für den freundlichen Empfang, der ihnen in Antwerpen seitens der Deutschen bereitet worden sei. - Zu gleicher Zeit wurde die Mannschaft der „Viktoria «itife" im deutschen Seemannsheim bewirtet. Heute nachmittag haben die Offiziere die Autoritäten von Antwerpen und die deutsche Kolonie zu einem The Dansant auf das Schiff geladen. Tie „Times" melden aus Teheran vom 15. d M.: Die persische Regierung hat auf die russische Forderung einer Bahnlinie von Täbris nach dem Urmiasee erwidert, sie sei bereit, die Konzession zu erteilen, indessen sei nach dem Grundgesetz der Verfassung die Zustimmung des Medschlis für das Eisenbahnprojekt notwendig. Der Senat der Vereinigten Staaten von Nordamerika nahm mit 48 gegen 18 Stimmen den Bericht der vereinigten Konferenz der beide,: Häuser über das Panamakanal-Geseß an. Danach sollen die Küsten- schiffe gebührenfrei und die Schiffe, die Eisenbahngesell- schaften geboren, von der Fahrt durch den Panamakanal ausgeschlossen sein. K o m niet? der vereinigten Kriegervereine abend 9 Uhr in Steins Garten. Aus Stadt und Land. Gießen, 17. Angust 1912. ** Tageskalender Kinematograp h: Täglich Vor- skellnng. Biograph-Lichtspiele: Täglich Vorstellung. GcmäldeausstellungdesKunstvereinsim Turmhaus am Brand. Geöffnet täglich (mit Ausnahme von Samstag), von 11—1 Uhr, Sonntags von 11—3 Uhr. Museum des oberhessischen Geschichtsvereins. Geöffnet «onntag vormittags 11—1 Uhr unentgeltlich. Museum für Völkerkunde. Geöffnet an Sonntagen vormittags von 11—1 Uhr. Deutsche Kolonien. Tie o ft afrikanische Zentralbahn ist bekannt- .tch bis Tabora vollendet, ihr Weiterbau an den Tanganjikasee schreitet rüstig voran. Nach einer telegraphischen Meldung des Gouverneurs wurde, wie das „Deutsche Kolonialblatt" meldet, die fertiggestellte Strecke Daressalam—Tabora am 27. Juli in Anwesenheit zahlreicher Europäer und Tausender von Eingeborenen festlich eröffnet. Ueber die Sühnung eines Mordes in Deutsch-Ostafrika berichtet das deutsche „Kolonialblati": Die Ermordung des Missionars Pater Loupias hat, nachdem der Mörder Lukarra sich, jahrelang immer wieder allen Verfolgungen zu entziehen gewußt hatte, endlich ihre Sühne gefunden. Lieber das Ende des Mörders entnehmen wir einem Berichte des stellvertretenden Residenten von Ruanda (Deutsch-Ostafrika) nachstehende Einzelheiten : frti (Le r°rta , verwa das8 gester Agende } Fra "“«•Lebe i Kreis Lauterbach. L 0 ” n a i n , 16. Aug. Der Oberwgld und die angrenzenden Waidgebiete des südlichen Vogelsbergs haben einen saft unerschöpflichen Reichtum an Himbeeren. Während früher mangels Gelegenheit zu schnellem und billigem Versand diese aromatischen und von den Konservenfabriken und Sattkelterrien sehr begehrten Gaben der Natur für die Bewohner der Oberwald- dorser, abgesehen von der Befriedigung des geringen persönlichen Bedarfs zur Geleeberertung, wertlos waren und ungepflückt im Walde zu Grunde gingen, sieht man jetzt Tag für Tag ganze Säuren von fleissigen Beerensuchern in den Wäldern. TasWun- der hat die Vogelsbergbahn vollbracht, die die Fabrikanten instand gesetzt hat durch Agenten in allen Dörfern die Himbeeren aus- kausen zu lassen. Die Agenten bezahlen je nach der Konkurren; 18—25 Pfennig für das Psund. Ta auch Kinder beim Beeren- suchen mithelfen und arme Familien gewöhnlich kinderreiche Familien sind, kann man leicht annehmen, eine wie dankenswerte I Erwerbsquelle sich hier den Bewohnern abgelegener Oberwalddor,er eröffnet hat. Man sckfätzt die Einnahme, die einzelne ^oner durch Beerenverkauf haben, auf 1000 bis 2000 Marl und hoher Mancher armen Familie kann damit aus drückender Sorge geholfen werden, und, wer sparsam und fleißig ist, kann sich einen Notpfennig erübrigen für die kommenden erwerbslosen Win- tertage Man sieht an diesem Beispiele, wie segensreich eine Eisenbahn sür eine sonst enverbs- und verkehrsarme Gegend werden kann. • a Kreis Friedberg. n Friedberg, 16. Aug. In dem Gräflich SolmSschen Schlosse zu Assenheim wurde in der letzten Nacht ein schwerer Einbruchsdiebstahl verübt, bei dem den Dieben eine bedeutende Summe Geldes in die Hände fiel. Von den Dieben fehlt bisher jede Spur. 1^ Friedberg, lv. Slug. Heute morgen und gestern an Mariä Himmelfahrt fand in der katholischen Kirche hier ein Gottesdienst in polnischer Sprache statt Ein fremder Geistlicher hielt den Gottesdienst und erteilte die Kommunion. Eine große Anzahl Polen aus der Umgebung nahm an der Feier teil. x Bad-Nauheim, 16. Aug. Eine Sitzung der Stadtverordneten fand unter dem Vorsitz von Bürger- ueister Dr. Kayser heute statt. U. n. wurde die Kanali- ation des südlichen Stadtteiles nach dem Trenn- ystem für Regen- und Schmutzwaffer beschlossen und ein Kredit von 130 000 Mk. dazu bewilligt. In Betracht kommen die Mittel-, Luther- und Salzsteuerstraße. — Die Butzba ch— Llcher Eisenba hn - Gesellschaft will die Obli- Optionen mit 2 Proz. verzinsen und stellt an die betet- igten Gemeinden das Verlangen, die Sanierung z»i über- nehmen. Es wurde beschlossen, einen Sachverständigen mit der Prüfung der Angelegenheit zu bestellen. — Der Vor« anschlag der Ern st-Lu dwig - Sch u le für 1912/13 mit einem Zuschuß der Stadt in Höhe von 28 000 Mk. wird ge- i nehmigt. — Vom 14.—16. Septbr. findet hier die Tagung ' der GaS- und Wasser-Fach männer statt. Die Stadt . veranstaltet am 14. Septbr. einen Begrüßungsabend und gibt dabei kalte Küche. - 1U i I i t ä r r o n 8 e r t auf der Liedigshöhe nachmittag 4s/4 Uhr. Anlagemnsik am Sonntag mittag 12 Uhr auf dem Lindenvlatz (nur bei gutem Wetter). Spielplan: fchivert! Marsch von Fr. Meister ; 2. Divertissement aus dem Thifif- örama .Tie Walküre ", von R. Wagner; Tscherkessischer Zapfen» llreich, von E. Macht-; 4. Teutschland, Deutschland über alles, Marsch von W. Kommallein. fll-ri««'*?' II Ld- NN- k 1 f 1X eröffnet und Äöie Königin L- risgc Leuie, 1 "" ersatz für r L-'^nilar Ter Verein ,n Milchen in noch, vor [y. jtnautitt entzprei I r- Serliner^ aui der Zech der durch ocn 8000 J •,$ Unterschl tkitiifliiabril Nürr ärnba die Auckt er igielge ehelicher ^tnaittrssrau nut und sechs Mot gH[. Tie Frau wu ,,Kinder ert la in New Aork Akgend stammte -ars hinterla .IMniKr Buchbind ^Zerbst bei Te rtti'rau ihren b fr MH neun und ili „»khle, dann er! r- gegenüber wieder! idT’inn ;u verfallen, r Leichen sand, sank £:? fRotterba nlcent" mit den ' Rdfli'cnen Englän 2p überfällig war, il M einer Depcsch usüdküste des Wie reiste Napoleon während des russischen Feldzuges, vor einem Jahrhundert? Ziemlich bequem und angenehm "rtell kann man >vohl aussprechcn, wenn man den An gaben Glauben schenkt, die Girolamo Cappello in der veranza" macht. Napoleons Reifeausrüstung war außerord^m umfangreich Er hatte zehn Brigaden von Pferden, icde dreizehn Pferden bestehend, die folgendermaßen benutzt nm 2®« dienten zu seinem eigenen Gebrauche auf Schlachtfelde; eins ritt er während der Reise, ftallmeritcr, eins der diensttuende Stallmeister und eins der H vom dienst; je em Pferd waren dem Mamelucken des Ä lutw bem jebegntttl an l rt unb Stelle reguirierten behalten, drei trugen Reitknechte, eins den Chirurgen und den Lerbiager vom Tienst. . K.war Vorschrift, daß alle Reitpferde des Kaisers je mit Pistolen ausgerüstet wurden, die vor der Benutzung g, und danach entladen wurden. Ties gehörte zu den Obli hetten des Mamelucken. Der Page trug für den Kaiser daS glas, etn Daschenmch, Handschuhe und ein Schreibzeug aus «^dern, Tinte, Bleistiften und Siegellack bestehend. Der Chirut trug tn seinen oatteltafcben alles nötige Oterät, das er für bände oder vorherzusehende Unfälle nötig hatte. Der Mam trug Tür den Kaiser eine Flasche Branntwein bei sich, aufi f‘nc‘‘ Ä.c.inc Reserveuniform Die Reitknechte trum Verbandszeug, Medikamente, Wasservorräte und andere-. im ~ttc.Iung, die Aufklärung •*9(118 dem Militärwochenblatt. Dr. Hoene, Unterarzt beim Jnf.-Leib-Regt. Großherzogin (3. Hess.) Nr. 117, Lingner, Unterarzt, nach Versetzung vom Jnf.-Regt. Kaiser Wilhelm (2. Hest.) Nr. 116 zum Leibgarde-Jnf.-Regt. (1. Hest.) Nr. 115 nut Wahrnehmung offener Assistenzarzt- stellen beauftragt. •• Erledigt ist die Stelle eines Wasserbau- geometertz beim Wasterbauamt Mainz. »»Tuberkulose-MaßregelnaufZündholz- schachteln. Man schreibt unS: Um die Tuberkulosebekämpfung in Hessen zu förbmt, werden in stürme ge- wöhnliche Zündholzschachteln mit auf der Unterseite versehenen Mahnungen und Belehrungen hinsichtlich der Tuberkulose und ihrer Be k ä in p jung in den Handel kommen. Die Anregung hierzu gab die Großherzogin, die bei einem Besuche der Dresdener Hygiene - Ausstellung im vergangenen Fahre solche Schachteln mit hygienischen Anweisungen gesehen hat, die in Argentinien verkauft werden. Die Firmen „Bereinigte Zündholzfabrik Reichenbach und Bessunger" in Meder-Ramstadt und Christian Büttel in Pfungstadi haben sich bereit erklärt, die gute Sache zu unterstützen Der Gedanke, auch auf diese Art dem Volkswohl zu dienen, kann nur mit Freuden begrüßt werden Möge er seine gute Wirkung nicht verfehlen Aus den Preis der }ünb yolzer hat diese Art der Volksbelehrung keinen Einfluß Dreivtertel der Zündhölzerfchachteln werden von den Firmen vermischter h F'-Sammlungdes Siourbänptlitz im New Yorker Museum. Das nahirbiitoriftbc 9T * m New York nt um einen rinzigartigen AusNellungs«7eg___ bereichert worden, um cm Stück, bei dem die Augen der iny-inr begeiftertcn Jungen Heller glänzen werden, bei dem aber auch _ v.tpnologc unb tyolnorm nachoenksam verweilen wird. ES bunN* ‘ lidj um die Kriegsrrophäe des Sionrhäuptlings „KrieaSadler lenes gemrdueten roten Helden, der die (frohn-ung Dakota- .. Dcitzen durch Hunderte von blutigen Kämvfen erschwert hat d'e Skalpe der getöteten Feinde, die er stolz an feinem Gun befestigt, ne find hier zu einer einzigen Siegestrophae annnanbr gereiht unb fdjmurftcn den kühnen Häuptling, wenn er im volle eajmua 1inner Wanen auf den Krieg-spsad zog. An einem Sru feltcr lönainbaut find nicht weniger als 4 00 menschlich ö k alpe befefhgt. Es find die Kopfhäute von Weihen, die mähren ber Grobening von Dakota von .Lriegsadler" getötet ipurbct Xte Haarschopie weifen alle Farben auf, schwarz und braun, blon unb rot. Man erkennt betulich an ber Länge und ,3 ?inl>'it bc .\?aare3, baß einige dieser traurigen Trophäen unglücklichen Irranr gehört hatten, die in die Hande der SiouL gefallen; andere, d' ein ehrwürdiges Weiß zeigen, rühren von Greisen her. Nur ei' _ iVr Kettung ;u weil ertrunken- ^Skalpe [! 'N jif w>l in etnem Bör -lit der zunehmend! Uürfnis bervoiflel e inS Ltocken geife \ rorherrjcheiid blieb, Km kaum anders z sich ott ic. md nut ootroätlS, mit zu MrrBntchr ■ii'ii« »n Auge bthallt -'J on noch qtroürbigt ' ।: ' ch bereits die P 1 >t- i-fiin leine unvorh -.'e ‘ bleibt auf benc 3-b» r 6,1 *“i>etuäfc Kreis Dktzlar. — Krofdorf, 18. Aug. Der Turnverein Krr>. porf feiert am 17. und 18. August das Fest seine- 25jährigen Bestehens, verbunden mit Musterriegen. Wetturnen. Eingeleitet wird daS Fest durch einen Qm Samstag abend stattfindenden FestkommerS. Am Sonnt?.' I undet auf dem Festplatze daS von dem Turngau Hesten qt, nehmigte Musterriegen-Wetturnen statt, an dem etwa 30 Riese« I teilnehmen. • Hessen-Naffau. — Rodheim u. d Bieber, 16. Aug. Kreisobstgärtne' Rutsch- Biedenkopf hielt hier einen dreitägigen Obst, und Gemüsekursus ab, der sehr gut besucht ivar Während am Tage praktisch gearbeitet wurde, fanden sich i I ZU den theoretischen Unterweisungen am Abend meist 40 bi- >50 Zuhörerinnen aus Bieber und Rodheim ein. D Marburg, 16. Aug. In der heutigen Städtver ordnetetisitzung wurde beschlossen, zum Kostenpunkt von 60000 Wf. bei der Gasanstalt ein städtisches Eis werk I zu errichten. Ferner gab man den Anträgen, das städtisch? Wafierwerk in Wehrda weiter auszubauen und die Ge- meinde Marbach an die städtische Wasserleitung an zu sch ließen, die Zustimmung. X. Hanau, 16. Aug. Auf der Station Rückingen 1 gemet heute früh der 16 Jahre alte Holzarbeiter Christian Heidrich aus Rückingen, bei dem Versuche, auf den ein- i Tabrcnben Kleinbahn-Personenzug zu springen, unterbu- Rader eines Wagens, die ihtn über Brust und Uttterttü' gingen. Ter Tod war sofort eingetreten. „ LX n' 16- Aug. Teil bereits früher fertig gesteweti ueberfübrungen bei Werdorf und Ehringshauien ber •rtreefe Gießen-Köln folgt jetzt eine dritte oberhalb btr n n- Anlage erfolgt im Anschluß an die Zusammenlegung der Feldmark und stellt eine direkte binbung zwischen dem Bahnhof und den Nachbargemeinden Zeisbach und Merlenbach her. Lin UeberfaD in einem Berliner Vorortzug. Berlin, 15. Aug. lAmtlickc Meldung.) Heute wurde in dem Vorort zug Nr. 4733 ab Nauen 5,43 Uhr nadmiittati in einem -lbteil dritter Klasse zwischen Neuen und Finkri. bürg cm Ueberfall auf drei Damen, Witwe Bot,. Nauen, wwie atou Karstcdtund Tochter aus Landsberg ausgcführt. Alle drei Damen wurden durch Stiche 1 9^er verletzt. Eine Beraubung hat anfcheincnd nicht st alt gesund en. Eine der Verletzten brad'te den Zi« ^u-r bcr Notbremse zum Stehen. DerTäterentkam ^.ic Verfolgung wurde von Polizeibeamten und (Gendarmen cui Jiauen aufgenommen. Ter Täter ist ein junger Mann von mittd' großer, fchlanker Geftalt und ist mit einem dunsten ^arfettarma bekleidet gewefen Tie Verletzten wurden von ihren Angehoriae» aus Bahnhof Nauen in Empfang genommen. 1 Reichenbach und Bessunger in Nieder-Ramstadt und ein I .'Mainz, 16. Aug. Der bisherige Geheime Regierung, i^ertel von der Firma Christian Büttel in Pfungstadt ILaurv im Ministerium der öfientlichen Arbeiten in hergestellt. Auf der zurzeit in dem Tarmstadter Residenz-1 rum Präsidenten der Kgl. Prenß. und Großh. Hess. Cif<3: schloß befindlichen Ausstellung „Ter Mensch" sind in ber & ab" bi rett ton Mainz ernannt worden Er wird ttn Abteilung über Tuberkulose diese Zündholzschachteln mit 3 ontreten. — Die Truppensmau vor den verschiedenen Aufdrucken zu sehen findet am 21. August von / Uhr vormmags od ♦♦ T 0 ' y . üart. ^.er Einzug des Kauers in die ^tadt wird gegen 1U, M»- _ er Stenographen verein Stolze-, vormittags erfolgen. öo)t en beginnt, wie er uns schreibt, am kommenden Tienstag in seinem Bereinszimmer im Restaurant Schipla- PaB. einen neuen Kursus für Anfänger und gleichzeitig einen solchen in der Redeschrift. Es liegt im Interesse ber Anfänger, wenn sie gleich bei Beginn des Unterrichts zugegen sind und nicht erst in späteren Stunden in die 5tur)e etnjpringen, weil es dann immer schwierig ist, das Versäumte nachzuholen. (S. Anzeige.) Landkreis Gießen. — Großen-Buseck, 16. Aug. In der kürzlich ab* gehaltenen Hauptversammlung beS Gesangvereins „Ger* mania* Großen-Buseck rourbe einstimmig beschloffen, da? fünfzigjährige Jubiläum 1913 in größerem Nahmen 3111 feiern unb damit einen großen nationalen Wettstreit zu verbinden. Die Vorbereitungen sind schon im Gange. x Grünberg, 16. Äug. Gestern abend geriet ein Zahntechniker aus einem Nachbarstädtchen mit seinem Motorrad in das Pferdegespanu eines Holzfuhrwerks. Er 500 sich am Kopfe erhebliche Verletzungen zu und mußte sich hier vom Arzte verbinden lassen. Das Motorrad soll beleuchtet gewesen sein, das Holzfuhrwerk dagegen nicht. Kreis Alsfeld. X A l s s e l d, 15. Aug. Unter den Neubauten in den Ort- Kbarten ragen bie neuen Schulhäuser besonders hervor. Zhr äußerer Ausbau, ihre innere Ausführung stempeln sie zu Mustergebäuden. Alles Prunkhaste ist bei ihnen vermieden worben, da von ihrem Baumeister, dem Kreisbauinspektor Fischer, iin I ter eile ber Gemeinden die Sparsamkeit als erster Punkt in Betracht gezogen wurde. Unter den neuen Schulhausneubauten I nimmt das zu Storndorf die erste Stelle ein. Leider mußte I die .vauptsront, der Beleuchtung der Schulsäle wegen, dem Torfe abgekehrt werden. Auch die Schulhäuser zu Elpenrod, H a i n-1 "k ch, Ilsdorf, Streben do rf und Hopfgarten find clwne Wahrzeicken ihrer Gemeinden. Die innere Einrichtung! steht bei aller Einfachheit im Einklang mit der Zeitforderung, ch Ober-Ohmen, 16. Aug. Beim Dreschen mit der Dreschmaschine lenkte der hiesige Gemeinderechner Becht einen Wagen, um ihn aus der einen Scheuer in eine andere zu bringen. Dabei schnickte ihm die Deichsel aus! der Hand mit einer solchen Wucht, daß der Mann mit bem Kopfe wider eine Wand geschleudert wurde. Am Kopse erhielt er erhebliche Verletzungen, die der Arzt vernähen mußte. D i L I 8 ntcn und GendanmßW 79—90 82—89 100—109 62-59 68—78 41-00 86—00 Airchliche Nachrichten. In der 5tadttirche. tnberen Jndustriepaeicrc» waren Maschinenfabriken begünstigt, geinemde. m?___n 7*' utih Siebener lenen- Vorm oes enuunoien; oer u o 11 u 11 oj c «. ,.......„ . das Gerücht von An jedem Sonntag, abends 8 Uhr: Versammlung und Vortrag, Gemeindehaus, stirchslr. 9 85—87 84—86 85-87 76-79 66-68 65^-67 68-68'/, 62—62*/, 42-49 48-54 103—110 96—104 45—51 42—48 86-41 62—68 58-61 53-57 45—50 Ltadtknabenschule- Lese- und Evidobcnb^ Wetz» steinstraße 3d, 104—114 98-103 89-96 76—89 beiden Kinder ertranken. Der in New Bork erschossene Rosenthal, der aus der 84-95 82—92 OrienhTdb.-u. Ggdreft-Fdbr^ .Yenidze' Dresden Lj t junger Mann t>on ■ inem dunklen tiata m von ihren ftunci inten. fein Modelle nod) vorhanden sind, so baß die Kette dem Original ;o4 genaueste entsprechend wiederhergestellt werden kann. Der Berliner Magistrat hat beschlossen, zu dem U n • Llficf aus der Zeche „Lothringen" bei Bochum den tzin« mäliebenen der durch das Unglück betroffenen Bergarbeiter den krnag von 8000 Mark z u überweisen. Rach Unterschlagungen von 20 000 Mark bei der Abschluß werde em trnoe oe« ^avre« lento und ee iet daher eine Iwibendenschämmg beule unmöglich, Chemische Vene verkebneu iu i'.euig einheitlicher vollung. Bon L*leftrt|itdllicetten baden Akkumulatoren 7*, Proz. verloren. Naphtha Rodel haben 6 Proz, Cteana Romana ebensoviel gewonnen. Bon den übrigen Gebieten letalen nur IronSportanfUiUen größere Festigkeit. — Prioai-Trs- font 4 Prozent. Vormittags 8 Uhr: Pfarrer Adolph. , Zugleich Christenlehre sür die Neukonfirmierten auS der Markus- VormittagS 8 Uhr: Pfarrasststent Schorlemmer. Zugleich Christenlehre sür die Neukonfirmierten a»iS der LukaS kü(ner Gegend stammte, hat ein Vermögen von 15 Millionen Dollars hinterlassen. Einer von den vier Erben lebt tl. invalider Buchbinder im Gladbacher jttankenhaus. £n Zerbst bei Dessau durchschnitt eine Postschass- ,erSsrau ihren beiden Kindern, zwei Mädchen im fiter van neun und sieben Jahren, während sie im Bett lagen, Gießener Wochenmarktverhältnisse. Unter dieser llcberidmit bringen Sie in Ihrer Samstagsnummer die Zu- Vormittags 9‘/, Uhr: Pfarrer AuSseld. Wartburg. Christlicher Verein junger Männer. Madrid, 1G. ?lu juft r* , rlcognei sind 160 Personen umgelommen In E | Han wurde eine Subskription für die Familien der Inh. Hugo Zielz.HoMrant i S.M.d.Königst Sachsen. Evangelische Gemeinde. Sonntag, den 18. August, 11. nach Trinitatis: 6ottc$bienfL Mk. 54—60 50-55 Jede Plättanstalt braeebt eine Paten cpUUxaiachtM tob 4er rsrrlerVlLcherel-lLLedüieLlrdrili Rrnneeh 4 Banner TSKSt .mBetriete. rOTltLLI63 OffertB oeenM 87, Uhr: t*ibelfhmbe, Denstemstr. 38; Turnstunde, TurnbaUe der t Mr'chinensabrik Nürnberg-Augsburg hat ein 25jähriger Mchreiber die Flucht ergriffen. Infolge ehelicher Zwistigkeiten sprang M.-iuhmachei : die Minpse" e „ je er icn ^3 S» İ »0 SA* gewicht iMk. t»bei stleyer 7 Proz., Gritzner 77, Proz. und viegener Erien- llnstruktiou bZLProz.' anziel,en konutcu. Dürkopp vermochten eben- tzÜS einen Teil ihres jüngsten sturSrückganaes em-ubolen: der krrwaltung nahestehende Kreise erklären, da^ 'u*" ‘ * *'*" iner Reduktion der Dividende auS der Lust gegrifieu ui. -er , j ger der Skalpe konnte Iventtttzterr i^crorn unt> zwar als der ।. General Cusper. der eine militärische Erpebition in Dakota । tilgte und in der großen Schlacht von Big vorn getötet wurde । fj dem Tode des „Kriegsadler" ging die Skcnviammlung in 11 Besitz seines Nachfolgers „Regen im Antlitz" über, wandert.- , fr dessen Ableben ourch Dnfdnttxnc Vänbc und kam schließlich - xe Besch eines Händlers, her sie dem New Yorker Museum di-li-ß. Sie soll die erste deraniae Trophäe jein, die in die '' tbe von Weißen gelangt ist: jedenfalls ist sie das erste herartige •: t5, das in einem Museum seine Ausstellung gefunden. Kleine Tageschronik. Drei Personen in Borkum ertrunken. ? niit Jf N durch "»ners. 1 ^urng^ TonnerStoL • 9 •Ä“ et Nrbt, 2 » -dtisch^ da- Mauen und t,/v Wassens gftwn «Rudi,.. Holzarbeiter (FH fluche, auf bt*. ,sprmaen,unttri F Brust und Um*, 'treten. Tin jedem Tteneraa, , , Mittwoch Kailchlische Gemeinde. GoNesdieift. Samltaa, den 17. Au au Nr Nachmittags um 5 Uhr und abend« um 8 Uhr: Gelegenheit inr beil. Beicht. — n Sonntag, den 18. 91 ug., 12. Sonntag nach Pfingsten. Vormluag« von 67, Uhr an: Gelegenheit zur hl. «eicht. . um 7 Uhr: Die en'te hl. Messe. um 8 Uhr: Austeilrmg der hl. Kommunion. . um 9 Uhr: Hochamt mit Predigt. um 11 Uhr: $xtL Meße mit Predigt. MilitärgotleSdienst. Nachmittag« um 2 Uhr: Dakramentalische Bruderschast«andachl Tie schöne Wertform muß das Ziel der kunsthand- merklichen Schöpfung fein! In diesem Sinne zeigen meine neu hergericktteten Schaufenster, Ecke Brandplcch, Schloß- gasse und nanzleiberg Interessenten die anerkannt vollendete Ausführung meiner Neueinrichtung. Unverbindliche Besichtigung, auch meiner an den Laden anstoßenden Iabri- fationv- und Ausstellungsräume, durch drei Stockwerke und Hinterhaus, enthaltende Einrichtungen in jeder Preislage, sowohl für Arbeiterheim als auch für die verivölmteste Ansprüche ist für jeden Interessenten von Wichtigkeit und Vorteil In meinem Schaufenster ist nach Entwurf Pros. Hch. Metzendorf, Bensheim, soeben eine hochaparte, im Biedermeiergeschmack ausgeführte Saloneinrichtung ausgestellt, die nach Worms verkauft ist. Dieselbe dürfte wohl durch ihre feine Zeichnung und exakte Ausführung jeden Beschauer voll befriedigen. a17/e Hofmöbelfabrik Th. Brück, Giehen. Gegr. 1858 sruher fertig cM wb Ehringshausn» e dritte obcMi Anschluß Infolge ehelicher Zwistigkeiten sprang in Leipzig eine Itellt eine biret-Ibniad,er5frau mit ihren beiden Söhnen im Alter von zwei den Nachbaram i I fehlen und sechs Monaten von einer Brücke in den IIut u Ian n L Die Iran wurde noch lebend auS dem Wasser gezogen. vüchertifch. — Bon Alfred Bock, dem bekannten Gießener Schriftsteller, sind einige Novellen in einem Bändchen der Universa l b i k> l i o t lr e k von Pbil. Reclam vereinigtjoorben. Karl Neurath bat diese Ausgabe hin emgclcitet. ^te enthält «Novellen: „Tie Meßfahn", eine lustige iL-Mwankerzählungs „Xer Napoleon", die tragische Geschichte eines luhzormgen ober- hesiifchen Bauern, „TaS Schmertenskind", eine aemulvolle Erzählung von armen Leuten und schließlich „.ue ^‘aflertur ,_tn der wieder dir Lumor triumphiert Ate unterhaltsame Lektüre dieser Tlemen Crzäblungen wird alle ClH-rbeiiat bamatltd) anmuten, denn AI Bocks Gestatten sind fast alle lcbensftisch au« dem oberhessiichen Bolksttbcn entnommen. Lingesandt. (Für Form und !Fnhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber keinerlei Verantwortung.) ftlanö reifte. Wischen tfdbm -IJ tem und angcneb.T t, iDCitn man da « Cappello in de „r I üfhing war anwrA a fl i von $ierba, > 4 1 termaßen bemft r.v« jl genen (ilebrauche n'.W» Mfe, eini ritt da || .mnitet und ein? fr .11 n Mamelucken bt»« c requirierten dübifl 41 5 den Chirurgen uns jferbe des Kaisers id« vor der Benutzung gehörte ;n kn i> :g sür ben Kaiser das« ;in Schreibzeug, au? ick beslehend. Ter bv , ige Gerät, das er 1 i I tnntoein bet. i®.d j m. Ae RnlkneÄc- träte und anderes u».- 5d)Ia(6tcn-nttbRi Sager batte a ’ ] ein gememiamk» Z sür seine FeldadioWI teic vier für I r geräumigen; t Saal, einen -^1 seit MM ''* || be8gl*1«" Tapeten und I - hobeln I mit | tiq waren, und t 1 V.sä\\ ä,Rik. konnte-^----^ BrauerSchule IVorms^Rh. rGeg'' 1872 von D'Scfwder) Beginn d-Wfnter-Semeetere am ) 6. Oktober 1911 Pn^i] c CMC» Statt besonderer Anzeige! Verwandten und Bekannten hierdurch die schmerzerfüllte Nachricht, dass Astern vormittag 11'/, Uhr meine innigst geliebte Frau, unsere treusorgende Mutter, Tochter, Schwester, Schwägerin und Tante Frau Caroline Gräf geb. Röder im 40. Lebensjahre nach kurzem, aber schwerem Leiden sanft entschlafen ist. Die tieftrauernden Hinterbliebenen: Ludwig Gräf und Kinder* Giessen (Leihgesterner Weg 7), Queckborn. den 17. Äug. 1912. Die Beerdigung findet Sonntag, den 18. August, nachmittags 5 Uhr, vom Portale des neuen Friedhofs aus statt. . 5572 Vei der Rettung eine- Badcgastce-. der sich bei dem rritte- jjtnfc r hinaus gewagt hatte, sind in Bor i nt zwei Angestellte der Badevcrwallnng, ein Holländer und ein schritt nnes hiesigen Bürger», in der dieser bt-mangelt, daß der i iluiner, ertrunkeir Auch der Badegast, ein Musiker, namens Markt schon um 1 Uhr beendig! sein must und daß hierin brr feilen ft ebt, ist in ben Vellen untergegangen Grünt» liegt, baß wir hier hohe Gemüsepreise hätten. Erlorderi iOSerfontn bei einem Unwetter umgetommen «criangentng bt, nachmUW^L In >■* m v. und die Koniginwilwe beteiligten nd) an der Lubikription 11-^1 Uhr betrachtet, was für Käufer noch vorhanden sind le meisten der «erunglucklen, lomeit sie aus Bermey stammen, Verkäufer haben während dieser Zeit schon kaum etwas »ten lunge Leute; 19 davon wollten in vieler Woche Heiraten 1U tun unb nun rotrh von ihnen verlangt, sie sollen auch noch diS Ersatz für die gestohlene Kaiserkette. nachmittags '> Uhr sitzen und auf ein v-aar Hausfrauen warten, Tie Kölner Blätter melden: Ter Kaiser erteilte burd)Ibetten es passender wäre, und der Verkäufer soll in dieser Zeit 1 rikapitular Drof SchnÜtgen dem Kölner Männer-I seine Ware von der Sonne verbrühen lauen, um sie bann aut den । i a n g ö r r c i n den Auftrag, die gestohlene, wie jetzt leider 1 Monwoftbaufen xu werfen E-tne Verlängerung der «ertamszett Lftltehl, d er n i d)ft t e Kaiserkette neu anfertigen a u I tut nicht not, sondern eine Verkürzung auf die eriteu liorgcn h fe n. Ter Verein setzte -ich bereits mit dem vofgoldschmied stunden BiS um 10, spätestens 11 Uhr lonntc_jebe vaussraii. Hs Pen in München in Verbindung und erfuhr, baß bic ursprüng I die kaufen will, ihre Einkäufe besorgt haben -stoch mehr au. . - . - roärtige Verkäuser verlangt ber Eimender, ia wird denn ntmt schon fast alles, was auf dem Markt angeboten wird, von aut» München Leuten angeboten? Wie viele Gemüsezüchter gibt es benn überhaupt hier noch, nicht */io von den Marktverkäufern. Der Satz- „Ter heimische Gemüsebau werde durch den stärkeren,Zuzug auswärtiger .Händler nickt geschädigt, wenn er sich auf bic für bic hiesige Boden- und klimatischen Verhältnisie geeigneten Kulturen beschränken würde" hat größtes Interesse in mir her* vorgerufen. Ich glaube, sämtliche Gemüsezüchter Gießens und der Umgegend würden dem Einsender großen Tank zollen, wenn er ihnen vielleicht mitteilen würde, welche Kulturen sich für bic huligc Gegend eignen, damit der Züchter einigermaßen auf seine Rechnung kommt. Tast mir hier außerordentlich hohe Gemüsevreiic hätten, trifft nicht au, kauft man doch im sftühjahr den Kopfsalat 6 Stuck für 10 Pfg., ja sogar 1 Stück für 1 Vfg- Bohnen find leither hier im Einzelnen so verkauft worden, wie sie an anderen Platzen | int Großen verkauft wurden und so noch vieles andere Hohe Gemüsepreise hatten wir allerdings im vorigen Zähre, das lag aber an den Witterungsvcrhältnissen und war überall so. Cb wir hohe ober niedrige Verkaufspreise von Gemüsen haben, hängt nicht von ber Verkaufs;eic, sondern vom Wetter ab. Amtlicher Wetterbericht. Oesfentlicher Wetterdienst, Gießen. Wetteraussichten in Dessen 1üt Sonntag, ben 18. August 1912 t Wechselnd bewölkt, ohne erhebliche Nieberschläge, mäßig warm, später znnehmenbe Trübiing. Todes-Anzeige. Allen Freunden und Bekannten die schmerzliche Nachricht, daß gestern nachmiitag Uhr nach langem, mit Geduld ertragenem Leiden meine liebe Frau, unsere gute Schwester Frau Margarethe Kraushaar geb. Griilz im Alter von 29 Jahren sanft entschlafen ist Ludwig Kraushaar Familie tirölz Ww. Daubringen. den 17. August 1912. Die Beerdigung findet Montag, den 19. August, nachm. 2 Uhr. vom Trauerhause aus statt ‘Jtf&i Salem (Bold Cigareffen Märkte. F.C. Die«baden. V le h h of-M a r k tb e rl cht vom 16. Ang. Auftrieb: Rinder 72 (Lchsen 13, Bullen 0, Kühe 59h Rälbee 76, Aus Rotterdam meldet man: Tic Backt »«Sil ö c r ®*” Stenographen-Veret Stolze-Schrey Gieße: Illustrierte Preisverzeichnisse gratis und franko Musikalien-Handlang und -Leih-Anstalt SpeeialltMt: Billige Ausgaben. DX Emst Challier (Rudolphs Nacht) filESNEN Spezialgeschäft f. Musikwaren all. Art Feümgshausen. Misfionsfeff am 18. August, uachm. 2 Uhr. MvtrslMlillllNii im Wald 4 Uhr. estprediger: Direktor P. Christian zu Wiesbaden und Missionar Bömel von China. Alle Missionsfreunde sind freundlichst eingeladen. Rcisvreniutter «Honmauns Retsichlemvei, bill. Bezugs- auclle f.Händler, deSgl.Mais- futt.Ara u.Erbsen Mehlmels. A. Cmmrich, Paderborn. (5553) Wests. Lchivarzbrot empfiehlt stetS frisch 6. Aiutb, Brot und Jein- bäckerei, ^udwigstr. 44. 1°°™* 12'/, Uhr von OswaldSgarten. Der Borstand des Turnvereins. Naturell Tapet.v. 10 Pf. an Gold Tavetenvou 20Pf.an di.schönst, ii. neueft.Mustern M.verl.kostcnfr.Muftb.Rr.113 Gebe. Ziegler, Viincburn. Beratungsstelle für Säuglings - Ernährung Wetz.Ntelnstraile 13. Täglich von 9—10 Uhr findet im LänglingSbeim ei BeratunaSstunde statt, in welcher unentgeltlicher ärzlli Rat in allen mit der Ernährung und Pflege von Säugling zusammenhängenden fragen erteilt ivird. Gleichzeitig wird darauf bingewiesen, bah in der mi> dem Säuglingsheim verbundenen Milchküchc — beinah gewiesener Bedürftigkeit — Säuglingsmilch zu crmöfom: r Preisen abgegeben werden kann.t)*7 Ich habe mich in Büdingen als Rechtsanwalt niedergelassen. Dr. Koelsch. modernes Drama in 2 Akten. In diesem Bilde kann man die unübertroffene mimische Kunst der weltberühmten Tänzerin Sri. RapicrtoivSka, die als Hauptdar. stellerin mitwirkt, bewundern. AuS dem üblichen reichhaltigen Spielplan heben wir noch besonders hervor: Die Brandkatastrophe des Zeppelin-LusWstks Lchmben und TieAntunstderTorpedobootc in Düsseldorf Pathe - J ournal Niemand versäume sich dieses Programm auzuschcn. a«*/e „Wenn Sie von hartnäckigen Hautausschlägen, Flechten, Hautjucken uftv. geplagt lind, so das, der Hautreiz Sie nicht schlafen läßt, bringt Ihnen Zucker's „Saluderma" rasch Erleichterung." Aerztl. warm emvf. Dose50Ps. und 1 M. (stärkste Form) bei W. Kilbinaer, SelterSweg 79 n, A. Noll, Bahnhosftr. 51, Ernst Noll, Äaiser-Dogrerie, (5- Seibel, sfrauksurter Str. 39, Qtto Schaaf, Seltersweg 39. (sl30/» önnrlrtllfr nebst Brut ver- MDPIlUUlC nichtet, die Kops baut reinigt, das Wachstum derHaarefördertProf. Dr. GrunwaldsKovsgeist,^l.5O Pfg. Riederl.: Pclik. Apotb. 13321! W. Hofmann. Bruckftr.L empfiehlt sichzurAnt'ertigung «n°n Tchuhwarcn speziell für Plattfüße u. Sein- vcrkiirzungen. Reparaturen in kürzester Beit zu billigsten Preisen. Ausgabe v. Rabattmarken des Konsumvereins 'n u. Umgegend. !*•” Staufenberg. Sonntag, den 18. und Äontag, den 19. Augn*t Kirdiweih=Fesf wozu freundlichst einladet Bto L. Geißler, Gasthaus zum kühlen Gruni! Virtschafts-Uebernahme. Einer verehrt. Einwohnerschaft von Gießen u. Umgegend zur gefl. Kenntnis, daß ich die Wirtschaft Zum SddWerp Tal mit dem heutigen Tage übernommen habe. Es wird mein Bestreben fein, die werten Gäste dtirch aufmerksame Bedienung und gute Speisen Otto Schaafs Salizylvaseline ist von außerord. Heilkraft bei ausgeriss.^ippen, ausgeriss. Haut, all.Berwund., Quetsch., Entzünd., Brandwund., Ausschlag ?c. Borzügl. bewährt geg. «vußschweih, wlmdgelaus. nunc. Macht den i>uß weick und elastisch. Unentbehrlich für Touristen lr ". Soldaten. Adler-Drogerie, Selterswpg 39. Gesangv. taiillichkßi Heute abend o Ubr i» Bcrcinslokal v" ßtnfril=$tt)ainnilii| Bollzähliges Erscheinttt^ wünscht. Der Borftauk _ , Bankkonto: 2nh-- J- Ctteter* Bank i. Handel und Jnduswie Staufenberg! Sonntag, den 18. und Hontag, den 19. Augu*;- Kirchweihfest Trockenes, kurzgeschninent» Abfallholz (Schwarten) zum ftcueror* uiachcn liefert, von 5 Ztr. a^ für Mk. 1.15 pro Ztr. M anö HauS. B. Nuhn, Lollar E»$a”'’ Anläßlich unseres 85jährigen Stiftungsfestes veranstalten wir Namutag, den 24. August er., abend* 8 I hr, in SteinS Saalbau einen W Vortrag* Abend -wx an dem der Herr Direktor Herm. Pilz über: Tie Zukunst des deutschen Ausfuhrhandels und die Ausgaben der reisenden Kaufleute, u. unser Mitglied Herr C- Weidig über: Tie Tätigkeit unserer Verkehrs- kommiisioncn sprechen werden. Wir gestalten uns hierdurch alle Interessenten, namentlich Inhaber und Angestellte hiesiger kaufmännischer Firmen, wie auch unsere verehr!, außerordentlichen und OberkVereinldJaslerMissioii Jahresversammlung Sonntag, den 25. August, nachmittags 23/4 Uhr, in der Kirche zu Langsdorf. Redner: Missionsinspektor Tipper üu§ Basel, MissionarBömel, TJiffionar Gfcll und der Vorsitzende. Alle MissionSsretrnde lädt herzlich ein D*7, Der Borstand: D. Schlosser. D Parkettböden meine Perlener lötebft wie neu Herrichten, l0“*1 Gießen, Löberstr.7 H.F. Rausch, Parkettgeschäft. Tanzmusik^ Uaifer Allee 06782 Jugendliche Frifdie zarte geschmeidige Haut erzeugt nach langjährigen Erfahrungen u. zahlreichen Anerkennungen Cbcnncticr’« Herba Seife. .'inhaben in bcr( jiiitipn dem Kitzel, iTiaopiftn." Tiefer Auffassm ’ i.i Äindthorsl v teiportei) zu, n jtnvkraten hatten u lüp die „rnssensm hi.- „Freiheit der 2 |ie reden aezwuns meine Ausgabe Mill zu wirken, d L denen wir zu de Irrübt oder doch m «ooraehen mögen, «diei'em Sinne Hal Dnds Nolle ass Leide «eise gespielt. Tie ’tVti Kongresses davon glänzendes \ .suilimmung ansgev u tgarischen Ministe d r a s s y aus dem Augenblicke ilgemeinen Einverslc '-m hervorragenden ‘•n, unsere Anerker Irlich im Auge wlgeii . Er hat r richtet, die Meinun 7- möglich der Unfi turopo lastete. Dan »t iwhter unser V 'n Hohem Grade zu ngnrogen, das wir wr lidier, der einm ’4 begegnen, rt dem Fürsten 'Ponngen." . in bemfel naatsmänner Engl I Kgenüber ihren Kai 7 Qu’- "tdem sie d k'klne für alle B ,'"9/ und dauernd ‘"fdannten. flame rMchen Regie ,,-al'rend des S ' "°lle, soweit ' ru verletzen, u uOsche Bevo : Fürst Bism kan ^.'vkutichen 9'S| ^'l'schen Unsre .’^len Andrass ; erwiderte: ? ^lsch.österr^ erwartet y ^"ichisch, iev yorjl In diesem Punkt ist sich da8 ganze geehrte Publikum einig Die Biograph-Lichtspiele haben jede Woche die schönsten Programme. Großes Aussehen werden erregen folgende zwei große Schlager: Eine indianische Mutter Drama in 2 Akten. Infolge der spannenden Handlungen, die sich in landschaftlich schönen Gegenden abspielen sowie des großen Aufgebots an mitwirkenden Menschen und Tieren und der lebenswahren Darstellung ist das Bild eine Sehenswürdigkeit ersten Ranges für Jung und Alt. Stiitis Gewalten Läebigshöhe. Am Sonntag, den 18. AuguNt militdr-Konzert (Operettenkonzert) ausgeführt von der Kapelle des hiesigen'Inf. - ReC l „Kaiser Wilhelm“ unter persönlicher Leitung des Ohe. Musikmeisters Herrn W. Löher. «r.r Anfang 4’. I hr. Eintritt 45 pf. Bei günstiger Witterung im Freien dramatisches Lebensbild in 3 Akten. Hauptpersonen: WandaTreumann,BiggoLarsen, die gefeiert.KÄisller aus Der Eid des Stephan Hüller Zigoto als Lokomotivführer humoristisch. Die Goldfährtc Drama aus dem Amerikanischen. G-anmontwoche aktuelle Wochenschau. Heute noch erniäspgtc Preise. Heuchelheim, Sonntag, den 18. August: Graßes fiirdiuinliM1 Gut besetzte Tanzmusik. Für nute Speisen und Getränke ist bestens gesorx. lllonrad Stumpf, „Zur Ludwigsburg" „Konkordia“ Ausflug nach Biedenkopf Sonntag, den 17. ds. M. Abfahrt 8" Uhr vormittags. Sonntagökarte (ließen —Riarburn — SonutagSkarte Marburg-Bicdcukoof v17/. Um zahlreiche Beteiligung ersucht ver Voi-etand. Kirchweihfest zu Heuchelheim. Sonntag, den 18. und Montag, den 19. August: Gutbesetzte Tanzmusik im schönen, schattigen Garten mit großen, gedeckten Hallen, wozu freundlichst einladet «25 Heinrich Polkmann 19tue., x^nb. Ludwig Schäfer, Gastwirt. rw. Montag, vorm. v. 9'/, Uhr an, ^rübschoppcn-Konzert. Modelle jeder Art und Größe in sauberster Ausführung und billigster Berechnung liefert prompt [5451 Ph. Müller. Mainzlar, Modellsabrik m.Kraftbetrieo Brenn Holz ver Zentner Mk. 1.15 ans HauS. 7k. Happel, Holz-und yl. 50 Pf., tötet sicher Kopflaus m. Brut. MI6 Seltersiveg:S), QttoSchaaf. Kartoffeln Prima Speise - Kartoffeln empfiehlt billigst (5225 I. Weisel Sonnenstr.<», Telephon 88 Gute Siciitfortofftln der Settcrou tol9 versendet per Zentner zu Mk. 2.90 unter Nachnahme Konrad Haub, Cchzett. Neue Kartoffeln! la. Wetterauer (pelbe) Ware, pro Ztr. Mk. 3.50 mit Sack, neue Zwiebeln, pro Ztr. Mk. 5.50 mit Sack versendet unter Nachnalune ab Echzell (größ. Post, billiger) Ludwig Erb.Kartoäel-Bersandgesch., Echzell in der Wetterau, Telephon 2lnschluß.^[4885