Mn wurdigke^^reio. J 611 ■Kleider len-Kleider 5u*fc lietots °WstMen Stoffen, ■ Charakters, blauem ' J?ro. llammanrn ■Udntonen, in nur bcrnen Formen, 1 0 bis 35 Mk. ien-Paletots fr Tuch und Kamm- ncirnftoffen 17,50 bis 45 Mk. itümröcke M. Stoffen, blauem l, Kammgarn, Woll- md Luatitoffen von 25 biö 30 Mk. Musen li u. gemusterten Voll' Wollbatift, Flanell, niollslanell, Samt und iitoffen in allen mo- Farben und bubfchca .DonlJiOWlsmt. rtiWie . Geschmack in allen Aw ewpW M ihotstrasse 8. HHfHW rung. iber 1912 bis zum ing von Heu, Stroh lQjer, Weizenschalen !N. Dünger. November 1912 btS ne Dünger soll «ch in der Grube findet, ^ihre Angebote an V lu eblen ** nnd Ki»der 162. Jahrgang viertes Blatt Nr. 241 Erscheint tilgllch mit Ausnahme des Sonntags. Die „Gletzener ZamtlienblStter" werden dem .Anzeiger' viermal wöchentlich beigelegt, das „Kreisblatt für den Kreis Stehen" zweimal wöchentlich. Tie „Land»irtfchaftllchen Seit- fragen" erscheluen monatlich zweimal. Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Oberhellen Samstag, 12. Gttober 1912 Rotationsdruck und Verlag der Brühl'fchen Unioersitäts - Dtich- und Steindritckerei. R. Lange, Dieven. Redaktion, Expedition und Druckerei: Scbul- ftraße 7. Expedition und Verlag: 51. Redaktion:«^ 112. Tel.-Adr» AnzetgerGießen. Die Lüge im prozetz. Die Geschäftsstelle des deutschen Richterbundes schreibt uns: Von den vielen Mängeln unseres Rechtslebens tritt einer im Zivilprozeß, wo es sich ja um die Verwirklichung von Reclitsansprüchen eines Bürgers gegen den anderen handelt, besonders hervor. Es ist dies die sog. Prozeßlüge. Zn unserem Zivilprozeß gibt es kein Recht und keine Pflicht des Richters, die Wahrheit zu erforschen oder gar sie zur Grundlage seiner Entscheidung zu machen; es besteht keine Pflicht der Parteien, die Wahrheit zu sagen. Tie Zivilprozeßordnung ist eben auf dem Grundsatz der sog. Verhandlungsmaxime aufgebaut, d. h. die Parteien und ihre Vertreter können so lanae reden und Beweise anbieten, wie sie wollen. Natürlich wird dies insbesondere von denen, die verklagt werden, oft ausgcnützt. Sie stellen die Sachlage in ihrem Interesse entstellt dar, in der Hoff- nung, entgegen dem Recht obzusiegen oder mindestens durch die Verzögerung sonst sich Vorteile zu verschaffen. So wird häufig der Prozeßstosf durch die Parteien selbst oder durch deren Vertreter, die Anwälte, bei denen „ProZcß- taklik" und „Anpassung" nicht ausbleiben kann, schief und entstellt dem Richter vorgetragen. Tiefer orthodoxe Standpunkt der Herrschaft der Par teien im Prozeß muß bei der künftigen Neugestaltung unseres Zivilprozesses fallen. Es ist doch geradezu ein Attentat auf die Rechtspflegegcwalt, wenn die Gerichte gezwungen werden, auf kürzere oder längere Zeit mit der Erörterung unbegründeter Ansprüche sich zu befassen, nnd wenn sie durch alle möglichen faulen und verwerflichen Atisreden dazu gebracht werden, aus sclstvarz weiß machen. Die vom modernen Geiste getragene österr. Zivilprozeßordnung trügt diesem ethischen Moment im Rechtsstreit Rechnung und ordnet im § 178 an: „Jede Partei l.at in ihren Vorträgen alle im einzelnen Falle zur Begründung ihrer Anträge erforderlichen tatsächlichen Um ständc der Wahrheit gemäß vollständig und bestimmt anzugcben." Aber eine Voraussetzung hierzu ist notwendig, nämlich daß die Parteien — was jetzt nicht besteht — verpflichtet sind, auf Anordnung des Gerichts selbst zu erscheinen nnd Rede und Antwort zu geben. Sonst wäre das Gericht ja doch nur auf eine mittelbare Quelle und dritte Hand — die Anwälte — oder sonstige Bevollmächtigte, angewiesen. Tiefe Forderung ist neuerdings auch bereits z. B. in den Rcichsgesctzen über die Gewerbegerichtc und die jlaufmannsgerichte durchgeführt, wo sogar Ordnungsstrafen bis zu 100 Mark als Zwangsmaßregeln für das persönliche Erscheinen der Parteien festgesetzt sind. Die so oft gerühmte Schnelligkeit und Richtigkeit der Verhandlungen vor diesen Gerichten ist nicht zum mindesten darauf zurück- zusühren. Es ist daher dringend zu wünschen, daß der Wahrheitspflicht, die in unseren Sittlichkeiisanschauungen eine der ersten Stellen einnimmt, auch im künftigen neuen Zivilprozeß der gebührende Platz eingeräumt wird. Zleilchteucrung und Kanin.i.tnjudjt. Alis Kaninchenzüchterkreisen wird uns geschrieben: Bei der gegenwärtigen Flcischtcucrrmg ist cs gewiß von all- Qcmcincm Interesse, aus einen §leisck>crsatz hinzuwciscn, der von weiten streifen noch wenig oder gar nicht beaästct wird. Ls ist das Staninchenslcifch. Noch vor 10—15 Jahren war die Abneigung gegen den Genuß des Kaninchenfleisches allgemein. Ties kam in erster Linie Kjer, daß vielfach die kleinen entarteten sogenannten Ltallbasen mit unseren rationell gezogenen HauSkaniuck>cn ver- !wechselt wurden. Tie sogenannten Stallhasen ließ man früher wahllos in. Kuh-, Ziegen- oder Schweinestall Herumlaufen. Sie mußten sich von den Futterabsällen ihrer großen Stallgnwssen kümmerlich nähren, ja ost blieb ihnen nur noch verunreinigtes, verdorbenes Futter übrig. Tas Fleisch mar von diesen Tieren mindcr- mertig und hatte oft einen durckid ringenden Stallgeruch, der sich auch dem Geschmack mittciltc. Es ist daher nicht zu verwundern, daß vielfach ein Abscheu vor dem Fleisch dieser Kaninchen herrschte. Ckuts anders Dcdyält es sich dagegen mit dem von unseren Kanincheiizitck tvereineu gezogenen Hauskanmchen. Tiefes wird in sauberen Käsig eit, die im Freien stehen, gehalten. Hier ist es nach Rasse und Geschlecht vollständig getrennt. Tiefe Haltung und eine geordnete Fütterungsweise bedingen es, daß die Tiere sich schon äußerlich von den entarteten Stallhasen vorteilhaft unterscheiden. Tas Hauskaninchen wird in einer gan rn Anzahl Rassen gezüchtet. Ter Riese unter ihnen ist das belgische Riesen-Kaninckren, ihm fast gleich kommt die schön gezeichnete deutsche Riesenschecke. Es gibt Rasselt in allen Größen bis herunter zunt fünfen Silber« faninrften, 511m eleganten Russen und bis zum zierlichen Hermelin in seinem schneeigen Weiß. Jcche Rasse hat ihre besonderen Merkmale, und ?lüsgabe der über das ganze Deutsche Reich verbreiteten Kaninchenzuchtvercine ist es, die Rassen zu veredeln, die Rasscitmerkmalc noch mehr auszuprägen. Bei den obengenannten schwersten Rassen geht das Streben dahin, das Gewicht noch mehr zu steigern. Tas Fleisch des Hauskantnchcns ist ein Nahrungsmittel ersten Ranges. Es kann aus vielerlei Weise zubereitet werden, ist leicht verdaulich und hat einen überaus zarten und doch kräftigen Gc- sckstnack. Nach Tr. Raebiger, Leiter des bakteriologischen Instituts der Landwirtsü>astskammer in Halle, nimmt das Kaninchenfleisch mit seinen 40,15 vom Hundert Nährwert die erste Stelle aller Fleischsorten ein. Auch Oekonomierat Tr. Strauch in Neiße stellt das Kaninchenfleisch an Eiweißgehalt über gutes Ochsenfleisch. Dies erfi-ärt sich daraus, daß die Züchter auf Fütterung und Pflege die größte Sorgfalt verwenden. Allerdings haben sich in den letzten Jahren die Nährwerte aller Fleischsorten, infolge der ratio- n llcn Ernährung des Viehes gesteigert. Aber das Kaninchen überragt noch den Nährwert der anderen Fleischsorten beträdü- lich. Auch an Sauberkeit steht das Kaninchen^ keinem anderen Haustier nach. Im Gegenteil, das, was ein Schwein oder ein Huhn als Tclikatessc verzehrt, würde ein Stamürben nicht an- nehmen, eher würde es verhungern. Ter Einwurf also, das Kaninchenfleisch fei unappetitlich, ist vollständig unhaltbar und durch nichts begründet. Gerade der als Feinschmecker bekannte Franzose genießt Kaninchenfleisch in allen Zubereitungen im feinsten Gasthaus wie in feiner eigenen Küche. Auch hat das Kaninchenfleisch den Vorzug der Billigkeit. Ein Kaninchen begnügt sich mit Abfällen aller Art, wie sie selbst im kleinsten Haushalte Vorkommen: gekochte Kartoffeln,, Brot- brocken, Gemüseblättern und bergleid>cn mehr. Als Aufenllwlt dient eine große Stifte, in den Boden bohrt man siebartig Löcher, um das M fließen der Nässe zu erleichtern. Auch kann man den Boden schief nach hinten fegen. Tas Tach, Rück^ und Seitenwände und der schief gelegte Boden werden mit Tachpappe beschlagen. In das Vorderteil fett man als Türckxn einen mit Draht bespannten Holzralfmcn. Ter Kaninchenstall ist fertig und kann in einem Winkel des Hofes oder Gartens unterg. Litaclit werden. Je nach Bedarf kann man die Anlage vergrößern, indem man mehrere Kisten gleick-cr Größe neben- oder übereinander stellt. Tie Kaninchenzucht ist die beste Berwertungsauclle für alle Küchenabfälle. Ter Kaninchenzüchter ist gegen Fleischtenerung gefeit, die Kinder aber haben an den drolligen, munteren Tierck)cn ihre helle Freude. Tre allgemeine Verbreitung des Kaninchenfleisches als Volks- nahrungsmittel verdient die Bcackstimg aller Kreise, dies wird bereits von staatlichen Behörden und maßgebenden Körperschaften, Landwirtschaftskarnmern, Zuchtvereincn usw. dadurch anerkannt, daß sie die Kaninckxmzucht durch Bewilligung von Geldmitteln unterstützen. Ta auch im Großhcrzogtum Hessen sich vielerorts kleine Landwirte, Beamte und Arbeiter der Kaninckxmzucht widmen, so beginnt auch die Hessische Laudwirtsckxlftskammer sich für diesen Zweig der Kleintierzucht zu interefficrcit, und es steht zu erwarten, daß sie die Hebung der .Kaninchenzucht mit in ihr neues Programm ausnimmt, das mit 1913 beginnt. Landwirtscktaftskammern anderer Bundesstaaten sind hierin schon vorausgegangen. Wie sehr sich auch die hessische Negierung für die Kaninckicnzucht interessiert, geht daraus hervor, daß sie dieser Tage dem Landesverband hessischer Kaninckumzüchtcr einen nahmhaften Geldbetrag zwecks Errichtung von Kaninchenzucht- und Deckstationen zur Verfügung gestellt hat. Gewiß hat man auch hier erkannt, wie wichtig in einer Zeit der Fleischnot die Kleintierzucht ist. — Die in Gießen (13.' Oktober), Wicscck und Wetzlar in nächster Zeit statt- findenden großen K a n i n ch e n s ch a u e n werden wieder ein Bild von dem hoben Stande der Kaninch.mzucht in unserer Gegend geben und jeder Interessent wird sich hier überzeugen können, daß das Kaninchen ein wichtiger Bestand unserer Kleintierzucht und ein nickst ,pt verachtender Fleischproduzent ist. Wer sich für das Wesen der Kaninchenzucht interessiert und sich informieren will, der sei auf die zahlreichen Fachschriften hin- gennefen, besonders fei jhm auch „Ter Kaninchenzüchter" empfohlen, der bei Dr. Poppe in Leipzig erscheint. L. K. Landwirtschaft. Die Ausd Ibung der Landwirte. Obwohl von vielen, insbesondere tüchtigen Landwirten der Wert unserer Winterschulen längst voll gewürdigt wird, dürfte es doch nicht überflüssig sein, auch jetzt wieder darauf hinzuweisen, daß der Besuch einer Winterschule für jeden besseren Bauernsohn notwendig, für einen zukünftigen Aufseher oder Verwalter aber unerläßlich ist. Leider besteht bei einem großen Teil unserer Landwirte die Meinung, daß sie ihren Söhnen alles selbst bei- bringen können, was sie zur Führung eines Betriebes notwendig haben. Wie steht cs aber mit dem „Können" oder auch mit dem „Wollen" dieses Lehrmeisters, wenn der Sohn ihn um die Anwendung des Kunstdüngers und dessen Einkauf, um den Wert verschiedener Futtermittel oder Masckstnen fragt, oder wenn er wissen will, ob der oder jener Betriebszweig am meisten einbringt? Um diese und noch viele andere Fragen beantworten zu können, muß die Fachschule ins Mittel treten. Hier wird in verhältnismäßig kurzer Zeit das gelehrt, was ein tüchtiger junger Landwirt heutzutage wissen muß. Wohl wird jeder Landwirt auch durch die Schule des Lebens zu einem tüchtigen, brauchbaren Manne. Aber alle diese Leute geben ohne weiseres zu, daß das Sprichwort: „Tie Erfahrung ist ein langer Weg und eine teure Schul c" nur zu wahr ist. Und sehen wir ab von der landwirtsckiaftlichen Fachbildung — wie steht es mit dem Lesen und Schreiben und insbesondere mit dem Rechnen des jungen Mannes? „Verflogen" ist das Meiste. Hier ist oft recht dringend eine Nachhilfe, eine Auffrischung vonnöten. Oder glaubt vielleicht noch jemand, daß heutzutage ein einigermaßen guter Bauer sich dem schriftlicher: Verkehr entziehen, daß er des Rechnens entbehren könne? Namentlich das letztere muß er bei der Einführung der Einkommensteuer weit mehr pflegen als bisher, wenn er nickst alljährlich mit seinem Steuer;eitel in Unklarheit bleiben will. Bekanntlich geht cs auch jüngeren Leuten, welche vor ihrer Militärzeit in einer Fachschule waren, viel leichter in ihrer Dienstzeit, indem sie sich besser benehmen und ausdrücken können, bessere Aufnahmefähigkeit besitzen, so eher befördert ober als Burschen ober auf dem Bureau verwendet werden:. Aber auch im ganzen späteren Leben macht es sich bemerkbar, wenn sie in ihrer Jugenb etwas ordentliches gelernt haben. Zu einem richtigen Abschluß gehören aber 2 Winter, denn nur derganze Lehrgang gibt eine abgeschlossena 'Fachbildung. So sprechen mannigfache Gründe dafür, daß man unseren Bauernsöhnen auch eine Fachbildung zu teil werden läßt, ähnlich wie sie die jungen Leute anderer Bcrufsklasfen genießen, die ein Vermögen zu verwalten haben. Wir richten deshalb an alle im Interesse unseres Bauernstandes die freundliche Bitte, auch mit daftir zu sorgen, daß recht viele junge Leute unseres Berufes sich eine bessere Fachbildung aneignen. vermischtes. ♦ Die herbe Jahreszeit, der Herbst, ist gekommen. Der helle Finkenschlag ist verklungen. Tie Vögel rüsten sich zur Reise, manche sind schon unterwegs. In der Natur herrscht Ruhe und Schweigen, alles scheint enterben zu wollen. Trotzdem können wir aber noch viele unserer geftederten Freunde tätig sehen. Obgleich auf Jnsektennabrung angewiesen, bleiben sie sogar im Winter bei uns, schließen sich sarnilicmverse zu Sckxtren zusammen und durchstreifen gewisse Gebiete, -itn Stern bilden die Meisen, denen sich Goldhähnchen, Zaunkönige, «Lpeckn- meisen, Baumläufer, wohl auch Äleinspcchte anschließen. Rastlos durchsck.lüpfcn diese Vogeluverae, vom Morgengrauen bis zur Abenddämmerung das Gesttäuck, um jeden Winkel nach Insekten zu durchsuchen, unter jebem welken Blatte solcher nachzinpüreu. In demselben Maße wie die Lufttemperatur sinkt, steigt ihr Fleiß bei der hochnützlichen, in Vertilgung sckiädlicher STleinticrc, deren Puppen, Larven und Eier bestehenden Arbeit. Eingesandt. (Für Form und Inhalt aller unter dieser Rubrik stehenden Artikel übernimmt die Redaktion dem Publikum gegenüber feinend Verantwortung.) Ter Vorstand des Obst- und Gartenbauvereins Rod heim a. d. Bieber schreibt uns zu unserem Bericht über die dortige Obstausstellung u. a. folgendes: „Ten anscheinend nickst von einem Rodlstimer stammenden Artikel über die hiesige, von uns veranstaltete Lokal^Dbstausstel- lung in Nr. 236 des Gieß. Diz. können wir im Interesse der Sache, welche wir vertreden und der Ziele, welche toir uns zum Wohl unserer Genteüwc gesteckt haben, nur bedauern. Wir haben uns gefreut, daß die Ausstellung aus allen Schichten unserer Bevölkerung beschickt war und durch die ausgestellten Fruchte den erfreulichen Erweis brachte, daß das Interesse und Verständnis für den Obstbau und die Obstverwertung in unserer Gnneinda gewachsen ist und sich vertieft hat. Wir bedauern, daß in dem genannten Artikel in einseitiger Ausivahl einige Namen genannt sind, während zum Teil viel bedeutendere Meinungen von Orts- bürgern an ausgestellten Früchten wie an Konserven nicht erwähnt werden. Was von der großen Obstsammlung der Straften- Verwaltung gesagt ist, entspricht aber nicht den Tatsachen, denn diese Verwaltung hat sich überhaupt nickst an unserer Ausstellung beteiligt." (Anmerkung der Redaktion: Ts ist selbstverständlich nicht leicht einen Berickst über eine Ausstellung zu erstatten und dabei die hervorragendsten Aussteller mit Namen aufzuführen. Tenn jeder Besucher wird darüber andere Ansichten haben. Uns aber fehlt der Raum, jedesmal alle Namen zu verössentlickstm. Was die Ausstellung der Straßenverwaltttng anlangt, so versichert uns der Schreiber des 2)ericksts, daß das Obst der Straßenverwaltung tatsächlich ausgestellt war, allerbingä unter dem Namen des betreffenden Wegemeisters.) Spielplan öes Gietzener Stadttheaters. Tirektton: Hermann Stcingoctter. Sonntag, den 13. Oktober, nachmittags 31/, Uhr, bei kleinen Preßen : ,Tie fünf Jrankfmler." Ende k»>< Uhr. Abends 7'/, Uhr, bei kleinen Preisen: „fHofenmontag." Ende 10% Uhr. Dienstag, den 15. Oktober, abends K Uhr ,3. Tcenstag - Abonnement - Vorstellung) : ,Ter Biberpelz." Ende nach 10 Uhr. Mittwoch, den 16. Oktober, abends 7 Uhr (3. Mittwoch-Abonnement-Vorstellimg): „Viel Kann um nichts." Ende 9% Uhr. Freitag den ix. Oktober, abends H Uhr (3. Freitag-Abonnement-Vorstellnug): „Der Traum ein Vcbei:.* Ende gegen 1 al4 Uhr. Samstag, den 19. Oktober, nachmittags 37, Uhr, l ei Vol spreiseu: Schüler - Vorstellung: /Jlathan der Weife." Ende 67« Uhr. Sonntag, den 20. Oktober, nachmittag« X Uhr, bei kleinen Precken: »Die Ehre." Ende 6 Uhr. 'Abends .7, Uhr, bei kleinen Preisen: »Ter stdele Bauer." Ende nach 10 Uhr. ölemGold pachten Ms ftnfang November geöffnet n fiusgewählte Gruppen aus öer Internationalen >hpgiene-Ausstellung Dres-en 1911 3m Großherzoglichen RestöenMlog Standesanil-nachrrchterr. Gießen. Aufgebote: Oktober 5. Adolf Hochstetler, Friseur und Zahntechniker in Großen-Buseck, mit Franziska Anton,e Weber in Herne. — Karl Weiß, Werkmeister-Aspirant in Wittenberge, mit Lina Siegfried in Großen Buseck. — Lugen (Emil «staerkr, Taglöhner, mit Emilie Haag, beide in Hochfeldcn. 8. ^Heinrich Henn, Studentendiener, mit Philippi ne Bins, beide in Gtmen. — 10. Richard Müller, Schmied, mit Frieda Schnecko, beide in Gießen. „ Eheschließungen: Oktober o. Heinrich Saas, ^ckrcib- gehilfe, mit Anna Bonarius, beide in Gießen. — Wilhelm Kornmann, Maurer, mit Anna Otto, beide in Gießen. — Wilhelm Fuchs, Former, mit Margarete Diehl, beide in Gießen. — Heinrich Wiblishauser, Postas,istent in Tüsseldors, mit Marie Schw-alb in Gießen. , o 3 Geborene: September 30. Dem Schneider Hnnnch Loos ein Sohn, Ludwig Richard. — Oktober 1. Dem Ober-BostassMcn- ten Johann Melchior Rupp ein Sohn, Philipp Heinrich Kurt. — 2. 2cm 2fld>bc(fer Heinrich Prang ein Sohn, Ltto. — 4. Tem Eisenbahn Hilfsschafsner Heinrich Fritzius ein «ohn, Heinrich. — Tem ftaufmann Sally Loeb ein Sohn, Hans — Tem Schlosser Karl Otto Gans; eine Tochter, Maria. — -tem Geometer 2. Klasse Philipp Eisenhardt ein Sohu. — 5 -tem Fabrikarbeiter Friedrich Karl Krumbiegel eine Tochter, Auguste. — 6. Tem Sclmhmachcr Johannes Schlund eine Tochter, Elisabeth. — Tem Geometer 2. Klasse Johann Wendelin Friedrich ein Sohn, Ferdinand August. — 7. Tem Masseur Heinrich Wilhelm Liebrich ein Sohn, Hans August Wilhelm Heinrich — 8. Tem Spezialarzt Tr. Carl Klein eine Tochter, Lotte. Gestorbene: Oktober /). Karl Max Emil Hans Rentmeister, 5 Monate alt, Neustadt 31. — 6. Marie Schleich, 52 Jahre alt, Licher Straße 74. — 8. Sophie Erskamp, geb. Ackermann, 34 Jahre alt, Licher Straße 74. — 9. Lina Adelon, geb. Presber, 87 Jahre alt, Süd-Anlage 11. — 10. Elisabeth Vroomen, geb. Mager, 30 Jahre alt, Schützenstraße 24. Aisfeld. Aufgebote: Oktober 5 Heinrich Pabst, Fabrikarbeiter, mit Louise Löffler, beide in Alsßl) — 8. Adolph Bauer, israelitischer Religionslehrer in Gedern, mit Frieda Levy in Alsfeld. — 9. Leonhard Christian Dörr, Horndrehergehilfe, mit Katharina Seim, beide in Alsfeld. Eheschließungen: Oktober 5. Adam Götzinger, Lehrer, mit Wally Elisabethe Geisel, beide in Alsfeld. Sterbesälle: Oktober 9 Erich Karl Heinrich Rinnins- land, 1 Jahr alt. — Mathilde Wurstius, geb. Bcrck, Rentnerin, 58 Jahre alt. Bad-Nauheim. Geborene: September 7. Dem Portier Johann Karl Wilhelm Baumann ein Sohn, Hermann Paul. — 9. Tem Musiker Walter Karl Robert Krüger eine Tochter, Erika Louise. — 15. Dem Chemiker Dr. Heinrich Schmidt eine Tochter, Rut Lonh Hermine Gertrud. — 23. Tem Glaser Heinrich Raab eine Tochter, Katharine Antonie. — 28. Dem Metzger Johann Jakob Zaiser ein Sohn, Hans Albert. Aufgebote: Sept. 7. Joh. Phil. -Martin Karl Lack, Sattler und Tapezierer, mit Anna Solsbacher, beide in Bad-Nauheim. — Th. Walbrecht, Fabrikant in Barmen, mit Charlotte Jakobi in Bad- Nauheim. — 17. Dr. Paul Nicl>ard Hänel, prakt. Arzt in Bad- Nauheim, mit Helene Julia Bcrkemeyer in Groß-Thurow. — 18. Georg Schröder, Handarbeiter, mit Anna Marie Dorothea Bernhard, beide in Bad-Nauheim. — 19. Friedrich Otto Türmer, Musiker, mit Maria Elisabethe Faatz, beide in Bad-Nauheim. — 21. Konrad Koch, Badewärter, mit Anna Christine Müller, beide in Bad-Nauheim. — 23. Konrad Huber, Kaufmann in Mannheim, mit Ida Marie Lindemann in Bad-Nauheim. — Karl Albert Steuernagel, Schlofser, mit Katharine Elisabetha Stamm, beide in Bad-Nauheim. Eheschließungen: September 13. Adam Hahn, Bauunternehmer in Essen, mit Anna Maria Jakobine Elisabeth Weckbecker in Bad-Nauheim. — Paul Heinrich Wilhelm Karpf, Direktor in Saarbrücken, mit Mathilde Margarethe WAelmine Marie Schuster in Bad-Nauheim. — 26. Heinrich Wagner, Zehrer, mit Lina Elisabetha Aletter in Bad-Nauheim. Sterbesälle: Agnes Homeyer, geb. iflohr, Privatm, 81 Jahre alt. — 5. Else Auguste Streck, T-ienitmadchen, 25 Jahre alt. — 6. Rosine Mühlhäuser, geb. Bareis, 38^ahre alt. b. Dr. Georg Grote, prakt. Arzt, 46 Jahre alt. — 9. Franz CKorg Ludwig Wagner, Hosbuchdrucker, 74 Jahre alt. — 15. Barbara Hlavae, Köchin, 44 Jahre alt. — 20. Otto Hugo Wilhelm Abrie, Rentner, 84 Jahre alt. — Lea Antokolsky, 34 ^ahre alt. 21. Viktor Hugo Wiberg, Maler, 34 Jahre alt. -8- Johann Heinrich Hornung, Schu.hmacbermeister, 77 ^ahre alt. oü. Marie Molitor, geb. Ohly, Rentnerin, 70 Jahre alt. Beuern. Sterbefälle: Oktober 3. Johann Wilhelm Sommerlad, Landwirt, 49 Jahre alt. — 9. Katharina Feutzer, geb. Stein, 62 Jahre alt. Büdingen. „ Aufgebote: Oktober 8. Johann Adam Vogel, Kreis- amtsgehilse, mit Karoline Bauer, beide in Büdingen. Eheschließungen: Oktober 5. Johann Burding, Glasmacher von Savona (Italien), mit Rosa Gundermann von Heides - heim. — 7. Wolf Rieser, Kaufmann von Müllheim, mit Emma Strauß von Büdingen. ~_ . _ , _ , . Geborene: September 29. Dem Schreiner Karl Lehnrng ein Sohn, Wilhelm. , Sterbefälle: Oktober 8. Marie Wilhelmine Hanner, 66 Jahre alt. Butzbach. Aufgebote: September 28. Johann Wolf, Brauer in Butzbach, mit Maria Franziska Mathias in Volkmarsen (Kreis Welfhageni. — Josef Hock, Vernickler, mit Karoline Klara Sauter, beide in Offenbach a. M. — Okt. 3. Rickiard Wetz, Landnnrt von Griedel, mit Marie Streb daselbst. — 7. Johann Adam 61)ring, Maurer in Züntersbach (Kr. Schlüchtern), mit Elisabeth -vchmidt daselbst. — Jakob Schmidt, Kanzleidiätar in Köln, mit Maria Magdalena Steinbrecher in Butzbach. — 9. Ludwig Heinrich Christoph Smit Vogt, Oberförster der Landwirtschastskammer für die Provinz Pommern, in Stettin, mit Marie Henriette Friederika Gertrude Ilse Schlotterer in Butzbach. Eheschließungen: Oktober 5. Kaspar Joseph Mangold, Sergeant, mit Elisabeth Sonntag, beide in Butzbach. — 6. Wilhelm Jakob Christian Brand, Oberbeamter der orientalischen Eisenbahnen, in Adrianopel (Türkei), mit Karoline Franziska Torothea Escher in Butzbach. Sterbefälle: September 29. Heinrich Steinhäuser V., Stadtrechner, 76 Jahre alt. — 30. Maria Winkes, Schneiderin, 23 Jahre alt. — Elisabethe Karoline Heil, 77 Jahre alt. Srköberg. Aufgebote: Oktober 5. Lenfried Gustav Franz Dieffen- bach, Redakteur in Berlin, mit Ottilie Mathilde Feller in Braunfels. Eheschließungen: Oktober 5. Andreas Georg Brückmann, Hilfsschaffner in Bruchenbrücken, mit Maria Leißner in Friedberg. — Rudolf Metzler, Gouvernementssekretär in Wörrstadt, mit Anna Amalie Elisabeth Eva Sck)äfer in Friedberg. — Heinrich Adolf Kußler, Dozent und Diplom-Ingenieur, mit Frieda Weith, beide in Friedberg. Geborene: Septeniber 27. Dem Tapezier Konrad Strauch eine Tochter, Gertrude. — Oktober 5. Dem Fahrburschen Nikolaus Friedrich Maibach ein Sol-n, Anton. Sterbefälle: Oktober 6. Gustav Gerhard Graf, Bureaudiener, 21 Jahre alt, in Bruchenbrücken. — 8. Susanna Maria Schmidt, geb. Mondigler, 57 Jahre alt. Langsdorf. Geborene: Dem Landwirt Gustav Weisel eine Tochter, Martha. — Dem Landwirt Heinrich Pauli ein Sohn, Heinrich. Laubach. Aufgebote: Oktober 4. Hermann Thier, Zigarrenfabrikant, mit Katharine Frank, beide in Laubach. — 8. Wilhelm Robert Hermann Alban, Spengler in Lauback, mit Emma Berg Don Nieder-Ohmen. — 9. Julius Sopp, Diener in Bonn, mit Henriette Becker in Laubach. ~ , Eheschließungen: Oktober 6. Karl Ebert, rruhrknccht in Grünberg, mit Marie Litschi in Laubach. Sterbefälle: Oktober 4. Luise Löwer, geb. Seitz, 46 Jahre alt. — 10. Emma Lotz von Gonterskirchen, 4 Jahre alt. Lauterbach. Aufgebote: Oktober 10. Mickael Jakob, Viehhändler in Grebenau, mit Lina Weinberg in Lauterbach. Geborene: September 17. Tem Sägewerksarbeiter Johannes Buchhaupt ein Sohn, Otto. — Oktober 2. Dem Lackierer Karl Johannes Cttcrbein ein Sohn, Karl Jakob. Sterbefälle: September 18. Wilhelm Kreis, Fabrikarbeiter, 45 Jahre alt. — 21. Elisabetha Specht, geb. Hübner, 71 Jahre alt. — 28. Katharine Rockel, geb. Habermehl, in Allmenrod, 34 Jahre alt. — Oktober 1. .icarl Krümmelbein III., Sattlermeister, 70 Jahre alt. — 7. Hieronymus Tuseberg I., Schuhmachermeister, 86 Jahre alt. Leihgestern. Geborene: September 30. Tem Grubenarbeiter Wilhelm Rinker eine Tochter, Emma. — Oktober 4. Dem Grubenarbeiter Karl Sauber ein Sohn, Wilhelm. Nidda. Aufgebote: Oktober 9. Otto Albert Friedrich Graubaum, Polizeibeamter in Stuttgart, mit Anna Käthchen Hilgärtner in Nidda. _ Eheschließungen: Oktober 6. Kaspar Balser, Briefträger in Ortenberg, mit Elisabethe Töpfer in Nidda. Sterbefälle: Oktober 9. Georg Ludwig Wilhelm Reu- ning, 78 Jahre alt. Schotten. Eheschließungen: September 28. Theodor genannt Erwin Mengel, Rechtsanwalt, mit Ottilie Hofmann, beide in Schotten. Treir an der Lumda. Geborene: September 22. Tem Forstwart Büttner ein Sohn, Heinrich. Watzenborn-Steinberg. Geborene: Oktober 6. Dem Ziegeleiarbeiter Ernst Ruckelshausen eine Tochter, Karoline. Sterbesälle: Oktober 8. Katharina Fett, geb. Spies, 63 Jahre alt. wieseck. Aufgebote: Oktober 9. Adolf Becker, Landwirt, mit Luise Balser, beide von Wieseck. — Gustav Weller III., Landwirt, mit Margarete Rock, beide von Wieseck. — Otto Abel, Taglöhner, mit Luise Schnabel, beide von Wieseck. Geborene: Oktober 4. Dem Lackierer Heinrich Körber ein Sohn, Otto Heinrich. Zamilien-Nachrichten aus anderen Orten. Verlobte: Fräulein Riarie Hatz in Iffezheim (Baden) mi Herrn Heinrich Heuser in Wenings. Gestorbene: Frau Anna Margarethe Born, geb. Philipps, in Fauerbach v. d. H. — Herr Heinrich Keutzer III. in Frischborn. — Frau Katharina Schwer, geb. Appel, in Michelbach (Kreis Scholten). — Herr August Höchster in Wetzlar. — Fran Elisabethe Pislor, geb. Schneider, in Wetzlar-Niedergirines. — Herr Daniel Jäger in Oberscheld. — Frau Luise Wilhelm, geb. Küster, in Dillenburg. — Frau Mathilde Heidt, geb. Euteneuer, in Herborn. — Fran Torothea Müller in Biedenkopf. x NESTLE M- Altbewährte Nahrund ™ fürKinder und Kranke nähert Rwhmft and D nKffodycn astete elttld» Norddeutscher 2lopd öremen und feint Vertretungen In Gleesen: CarlLooo.KlrdicnpUf: In fnedberg: Ludw.Btern.Kateeretr In J*iauhehn: Koch, Lauteren * Co. 4'7. «krholungs- Rcifen zur See nach Spanien, Tilgtet, Italien, Sizilien, Rgyplcn und Ceylon, nach vorüer- und hinterinSien, ^apaa, C^ina und fioftratien Weltreisen Reiseschecks weltkre-itdriefr Brenn-Holz per Zentner 1.15 ans Haus. I. Happel, Holz»und Koblenbandlnng.5140 Weltberühmt! Hilde b ra n d Kakao Besonders empfehlenswert: Deutsche, Milch-, bittereSchokolade. Staatsmedaille in Gold 1896! die soll Poppert. ' • • V ■ n n VK l<>, D Ecke Goetheeitr. 6838] Tafeläpseln Zwiebeln Roterüben gelbe Rüben untcrird. Kohlraben Meerrettich Rotkraut Sellerie Lauch Los 1: Kolonialwaren „ 2: Gemüse , 3: Kartoffeln Vertragsbedingungen schästSzimmer ncitniuuen Los 4: Eier ft 5: Hand» u. Limburger Käse , (k Milch. liegen ans dem Zablniellter»Ge- 5 , 10 , 8 , 10 , 5 , 4 100 Stück 200 , 350 , vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen liegen an den Werk- tagen von 3 bis 5 Uhr nachmittags auf dem 93er- waltungßbureau offen. Angebote, verschloffen und mir entsprechender Aufschrift versehen, sind mit den Mustern bis zum Mittwoch, bett 16. Okt. l. JA., mittag- 12 Uhr, abzugeben. Die ZuschlagSfrist beträgt 8 Tage. Gießen, den 2. Oktober 1912. Großh. Direktion der chirurg. UniversitätS-Klinik: flüdienvertunltimn bed II. Bataillons Ins.-Regte«. »Kaller Wilhelm- Nr. 116. 5 Ztr. Tafeläpfeln, 220 Ztr. Kartoffeln, 1 Ztr. Zwiebeln, 2 Ztr. Salat-, 2 Zlr. Mohr-, 3 Ztr. Kohlrüben, 7i Ztr. Meerrettich, 2 Ztr. Weißkraut, 50 St. Rotkraut und 100 St. Sellerie durch öffentliche Ausschreibung vergeben werden. Die Lieferungsbedingungen können bei der Verwaltung der Klinik nachm. von 3—5 Uhr eingesehen werden. Angebote und Proben sind getrennt und verschlossen — mit entsprechender Aufschrift versehen__ biß zum Eröffnungstermin Mittwoch, den 16. Oktober 1912, vorm. 12 Uhr, bei der Verwaltung emzureichen. ZuschlagSfrist 3 Tage' Gießen, 2. Oktober 1912. B?,o Großh. Direktion der Universität-,Augenklinik. Lieferungsverqebung. Für die chirurg. Univ.-Klinik in Gießen soll auf dem Wege öffentlicher Ausschreibung Lieferung von 550 Zentner Speisekartoffeln Schokolade (neueste Marke: „Alsa") Drucksachen aller Art liefert In jeder gewünschten Ausstattung preiswert die Brühl’sche Universitäts-Druckerei, Scbulstr.7 Verdingung. Für die Großh. UniversitätS-Augenklinik Gießen die Lieferung von m grosser Auswahl J.Xaanjr. Kreuzplatz 10 Marken dea Rabatt- Spar-Vereins 6825] Telephon 893 __________ _______________Bataillons — neue Kaserne — auv Einsicht auf. Gleichzeitig wird auch die Absudr deS Spülichts vergeben. Angebote sind uexfdilofien mit cm- fviediciibcv Vluifdivift verfeben vom in.—2>. Cft. 1912 der Stüdjciiucvivnlhiim einznreichen. Die Erüsinuna derselben iiiibet am 23. Oktober. 10 Uhr vormittags, im Beisein der etwa erschienenen Bieter statt. |D“/Iq Jdpfe.Drcber, Turbane, J Vürfcn,€»nnr Illirfetten, _____ f -touvet' Lckcitcl und . - ' Pcrnckcn werden billig a»ge»ertigt. Svejinlitnt in grauen und weinen Haaren. düvic werden gefärbt. Dauien-«oviwa,cken mit Frisur 1 Mk. bei Verdingung. Beim III. Bataillon Infanterie - Regiments „Kaiser- Wilhelm" Nr. 116 soll die Lieierung der im Küchenbetrieb erforderlichen Lebenöniittel für die Zeit vom 1. Nov. 1912 bis 31. Oktober 1913 vergeben werden und zivar: Los I Kartoffeln, Los II Gemüse, LoS III Kolonialwaren, LoS IV .Handkäse und Limburger Käse, Los V Eier, Los VI Milch. Ebenso wird die Abnahme des SvlllichtS für vorgenannte Zeit verdnngen. Berlragöbedingungen pp. liegen auf dem Geschäftszimmer der Kasienverivaltung zur Einsicht auf. Angebote sind für jedes LyS getrennt und ver- fcüloffcn, mit entfvrechendei Aufschrift versehen, der Kiichenverwaltung bis zum 18. Oktober 1912. uormittagö 9V» Uhr einzureichen. Die Oeffnung der eingegangenen Onerien erfolgt um 11 Uhr vormittags im Beisein der etwa erschienenen Submittenten im Geschäftszimmer der Kanenverivatlung des Bataillons. 111. Bataillon Infanterie-Regiments „Soifer Wilhelm" <2. Großh. Hess.) Nr. 116. D“/10 Plüss-Staufer-Kiit klebt, leimt, kittet Alles! ss’•/, Sicftruiifl von Vcrpflegnngsbkdürfnifftn. Die Vicfcrmifl deS Bedarfs an Kolonialwaren, Kar- tosieln. Gemüfen, Eiern, Käse, Butter und Milch, sowie die Abfuhr des GespiilS soll bei dem unterzeichneten Bataillon für die Zeil vom 1. November 1912 bis 31. Oktober 1913 neu vergeben werden. Vertragsbedingungen vp. liegen auf dem BataillonS- GefchäflSzinuner — Zenghanskaferne — an den Nachmittagen zur Einsicht ans. Versiegelte Angebote — nach Kolonialwaren, Slnnoffchi, Gemüse, Eier, Käse u. Butler, Milch und Gesollt getiennl — mit der Aunchrist.Angebot für Vervsteanngsbedürmisse" sind bis zum CrüsinungS- termi» am 22. Oktober 1912, vormittags 8 Uhr, an die Küchenverwaltung eimureichen. "Nach 8 Uhr eintresieude Angebote weiden nicht berücksichtigt. L)‘’/.o J. Bataillon Infanterie Regiment Kaiser Wilhelm Nr. 116. $crflcbnnfl von Küchenbediirfiiisikn. Beim II. Bataillon Jnf.-Regiment »Kaiser Wilbelm^ Nr. Illi soll die Lieferung der im Mücbcnbciricbe erforbev llchen Lebensrnittel für die Zeit vorn 1. November 1912 bis31.Oklober 1013 in nndiftcbcnbciiVofen vergeben werden: 5.- 8.50 7 60 eine rc!*fleld>Dl|ie Bolzplcll« oder eine lange Pf. erwOaldit. Rancher empfehl, mein, garanl. uoge- i±Bclell.. deshalb sehr bekOtnml. u. qesjoden Tabak. I Tabakseieile um- btil zuSPfd. meiner bcrdbmicD Tobake franko gegen Oadin. Bin« aazugebeo, cb nzbenliehende Ge- luodhellspfeife oder ffb. m.Pf. „ yaflorrntelal » 2*1*■Aanetee . I „ 6et. ^«nafler „ 8 Aanaflet 10.— 8 „ jlflifrrifälter 13.5Q E. Köller, Brnehsal dfaarflecfiten Wohlstand und | Reichtum 1'. s/nJ mcf?/ schwer zu erringen. Man wirtschafte nur rationell, das heißt man dünge vor allem nicht einseitig! Eine richtige Düngung erfordert die regelmäßige Gabe der wichtigsten Pflanzennährstoffe Phosphorsaure. Stickstoff und vor allem KALI. Kali erhöht Menge und Qualität aller Fruchte! 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