irr. 219 1er Siebener Jlnjelgct | crscheii.t tdflltd), auüec Somitag». - Beilagen: rtermol wöck'enilich iXffcener.^OTtlllenbiQtiti; ! : jrinml roöd)cn(l.Krci$i | tattsürdenUrei,Sietzen i . । iicii-:trtfl imbyrcinvi); i eimal m email. Land- lrirlschaslliche Stiljragtn 1 , cn'ipicd) - 4ln|d)[iific: r die Redaktion 112, ' J erldfl it. (feypebition bl Adresse h"it Depeschen: Anzeiger «Sieben. Annahme von Anzeigen kl ii r bte Tagesnuminer ! In* vormittags 9 Uhr. Erstes Blatt 162. Zahrgang Dienstag, 17. September 1912 Gietzener Anzeiger General-Anzeiger für Cberyeffen Botationsönid und Verlag der Vrühl'fchen Aniv.-Vuch- und Steindnickerei H. 5ange. Reöaftion, Erpeditiou und Vruckerei: Lchulstrahe 7. vndingen: Fernsprecher Nr. 269 Scschaflrstelle Bahnhofstraße 16 a. mcmatlirfiTi Vf, viertel- > 'Nr':ch Mk. ?.9O; durch "bbole- il Zweigstellen monatlich to l>t.; durch bieiioii o:enel« |äbtL aiuiJ'L Vcsteäg, 3cilenpiei*: Mal 151*1, a.iGivän« 30 1,'feimiz. Übdrcbafleur: dlrüoeg. ^traiitivotllid) lür den polnischen Zeil: August Goetz: lür .Feiitlle- ton‘, .BernuschleS' und .Geiiciursaal^: 51. Neu- rath; lür ,€tabt und Anzeigenteil: H. Beck. Dar Splt der Zukunft. AuS Berlin wird uns geschrieben: Die Insel Sylt, die sich mit ihren drei Badeorten ! ^.'sterland, Äennigslcdt und »lampen eines steigenden He- ilches erfreut — weist doch Westerland neben Helgoland und I .'orderncy die stärkste Frequenz aller deutschen Nordsee- I '.ober auf — soll in Zukunft nqd) eine ganz andere Bedeu- für uii-.' gewinnen Vi-5 ist berichtet worden, dasi in ,ra preußischen Staatshaushalt ein Posten von fünf Mil- । '.innen Mark für die Erbauung eines Eisenbahndammes ein- r -eilt werden wird, der die Insel Sylt mit dem Festlande rebinden soll. Dieser Plan einer Verbindung zwischen 31 lt und dem Festland ist übrigens keineswegs neu: lann i.un doch in einem schon im Frühjahr erschienenen Fufaer iued) die Nordseeväder die Mitteilung lesen: „Heute ist man un Begriff, die Znsel Ernt durch einen starken Damm nut zu verbinden: bald werden iid) diesem breit« aug^ legt haben, und Sali wird burd) Men- Henkraft landfest geworden sein." ES ist zweifellos, daß die Sylter Bäder durch diesen . 3tin einer direkten Eisenbahnverbindung nod) erheblich in Zuspruch gewinnen werden, aber das ist einigermaßen tchensächlid) gegen den weiteren Zielen, die man mit diesem ?crnm und Eisenbahnbau verbindet. Auf die wirtschafl- lirfe Seite der Frage ist schon in der vorher wiedergegebenen llvtiz hingcwiesen worden, nämlich auf den durch den nnnibnii zu erwartenden Landgewinn, der durch den i lttlickabsatz zu beiden Seiten des Dammes herbeigeführt erden wird, und der nach den bisherigen Erfahrungen di derartigen Landgewinnungsversuchen keineswegs zu ilierschäpen ist. Weit wesentlicher ist allerdings, auch in euig auf die wirtschaftliche Seite der Fraae, der hiermit :i Verbindung stehende Plan, das Lister Tief zu einem a m auszubauen und zwar nicht nur zu einem Handels-, i-iidern auch Mi einem Krieg sHafen. Das Lister Tief ft die einzige Stelle an der Westküste der Halbinsel Jütland, e einen allen Anforderungen zugänglich zu machenden B3tiirlid)cn Hafen aufweist, denn die Tiefe dieses Meeres- ünes beträgt 34 Meter, er ist durch die hohen Dünen vor lärmen geschilpt, ist leicht anzusegeln und friert auch im >k rügst en Winter nie xu. Durd) den geplanten Tammbau timte das Lister Ties mit Zuhilfenahme der östlich vom erdende der Insel gelegenen tiefen Rinne zu einem beert en ben Seehafen cmsgestaltet werden, der zugleich einen . I entlid) wichtigen lotten it ii i>pun ft darstellen pnrbc. In Vc^rvindung mit diesem Plan steht die weitere Il' icht, im Jahre 1916, wo der Dammbau fertig gestellt itt» soll, eine kleine Garnison nach der Insel zu lejrn, wozu zweifellos noch die Anlage von Befestigungen in »''eftalt von Strandbatterien usw. kommen wird. Aus die militärische Bedeutung der Insel ist übrigens [fan vor langen Jahren wiederholt hingewiesen worden, und diese Frage ist durd) die Befestigung Borkums noch druteller geworden. Es ist ein offenes Geheimnis, daß ciatn in England zu der Zeit, wo Honig Eduard mit Del- di ■ über die Invasion nach Deutschland konspirierte, den i luren von Borlum als Stützpunkt und Kohlcnstation für die iglische Flotte ausersehen hatte. Durd) diese Rechnung || di die Befestigung von Borkum nebst der Verlegung einer ||| Garnison dorthin einen Strid) gemacht, so daß für ähnliche B xlu.: Feier begann mit einer Festspieimuut von Max Schil- : i. gs, her seit heute den pcrionlidxn Adel ui seinem Ra men hat. Gut gewaltig sich steigernder, iaud>zend:r Jubelhyrnnus, j i rauschendes Tvnwerk von Schwung und Kraft und herrlicher I »heil. Die bereit größten Dichter beutjdxr Zunge kamen nunmehr jl l-k Wort. Goethe hatte den Vortritt. Das „V o r s v i e 1 a u ' |i int Theater". Wir beimben uns aufs neue vor einem Var- Ii |;i^_ Auf der schmalen, flatben Vorbühne sicht man drei Ok» ML-cn. Sie sä-einen int Begriff, hinter den Vorhang zu treten, ■je zu einer Büdncnprobe, die ein Gewaltiger, teiii Geringerer Ij L. Goethe der Einmpicr beginnt. Es ist etwas köstliches um den Mtenkenvollcn Prolog. Ihn auch den feineren Ehren wirklich 1 s_ Tank zu spreckxn ist außerordentlich schwer. Es gelingt. I fte Herren Max M arx vom Schillertheater, E11 m e n r e t ch I iio Junker sprachen mit Wänne und kluger Einfühlung ihre I »er e. Zu den drei Personen des Prologs tritt schliesst.ch aus I tat Kulissen eine vierte, der Baumeister, in der Maske den Erbauer Littmann andeutend, mit dem Modell des Baues unter Viu Arm. Tie drei begrüßen ihn mit freundlichen Worten - i-d. Versen. Jetzt teilt sich der Vorhang. Vom sonnengold eines ,tö ren Frühherbsttages übergossen erscheint das grove oau-^ des 1 :mannschen Baues, und bewundernd preist das Goetbeirio den icister und sein Werk. Von allen Seiten strömt begeistertes V id» festfrohes Volk herbei. Akit ihm wandern wir weiter IN den ■ jidagen des Schloßgartens zur Sberhord^Nruvre. Und die Worte Il M Festspieles werden zu Worten des Dankes und der erreube, II ‘v venden »ich an den, der das Praä'tgebaude zumeist aus lernen y t.iiacln und auf seinem Grund und Boden voll Einer mut er» 3. tchicte, zum König, und aus der .Volksmenac aut ^»»bne der preußische Landtag mit ber Frage bes E^senbalmbamm- baueS, auf beffen Beu illigung alS sclbstverstänblich gered)- net werben kann, beschäftigt baden wirb, in späterer Zeit, nad) ber Ausstchrung des ProjelteS, auch der Reichstag sich mit der Sylter Frage zu beschäftigen haben wirb. Denn ist jener Damm bau, obwohl dieser Eisenbahn in erster Reibe eine strategische Bedeutung zukommt, eine preußische An- aelegenbcit, so geht die Frage der Befestigung von Snlt und der Ausgefta'.ntng des Lister Tiefs zu einem Flottenstützpunkt bas Reich an. Angesichts ber Konzentration der englischen Flotte in der Nordsee, die sich unverhültt gcaen Teutschlanb richtet, uub die Hand in Hand geht mit der zur Entlastung Englands erfolgten Verstärkung ber französischen Stellung im Mittelmeer, haben wir in Deutsch- lanb nicht nur bad Recht, sonbern bte Pflicht, unseren Küstenschutz an ber Nordsee möglichst lückenlos auszubauen Das soll nid)t einmal eine Feindseligkeit gegen England sein. Im Gegenteil, wenn überhaupt nod) eine Aussicht besteht, die anfd)einend völlig ins Stocken geratenen beutsch- zu bringen, so kann diese Aussidst nur verstärtt werben, englischen Verständigungsverhanblungen wieder in Fluß wenn bie Engländer sehen, baß in Dcutschlanb fest steht unb treu die Wacht an der Nordsee! , Die tteichrtagr-Lrsatzwahl in Sdflcttfiaöt. Schlett st adt, 16. Sept. Bei ber heutigen Reichs tags-Erfatzwahl int 6. elsaß lothringischen Wahlkreise für ben verstorbenen fAbg. Will (Elsäss. Zeutr.» wurden bei 16157 eingeschriebenen Wahlberechtigten unb 12197 abgegebenen gültigen Stimmen, abgegeben für Abbs Tr Haegh, Redakteur in Colmar (Els. Str.) 7112, für Rentner Andlauer- Schlettstadt (Els. Fortschr.) 2306 und für den Gewerkschaftssekretär Imbs - Straßburg (Soz.) 2769 Stimmen. H a e g y i st somit gewählt. Von 16 LOO Wahlberechtigten haben sich 4000 ber Wahl enthalten. Ter Wahlkreis war bisher immer in Zentrums- besitz. Von den 12 466 bei den letzten Reichstagswahlen abgegebenen Stimmen waren 8340 auf den klerikalen uno 4065 aus ben sozialdemokratischen jlanbibatcn gefallen. Im Jahre 1906 hatte die Wahlbeteiligung 13 492 betragen, obwohl die Zahl ber eingeschriebenen Wähler noch um 600 kleiner gewesen war, unb auf den fortschrittlichen Kandidaten waren 2091 Stimmen gefallen, während die Zentrumsstimmen um ungefähr 200 höher waren als 1912. Deutsche» Neich. Ter Kaiser bei der Flottenparade. Wilhelmshaven, 16. Sept. Der Kaiser machte morgen» in Begleitung des Kommandanten der „Hohen» zollern" Kapitän Karpfs und des Flügeladjutanten Kapitän v. Bülow einen Spaziergang an ben Schleusenanlagen. Um 8 Uhr 15 Minuten begab sich der-Kaiser mit dem „Sieip» ncr" unter dem Salut der Deutschland unb einer Salut» batterie an Borb der „Deutschland", die auf ber Reede lag, um 9 Uhr ging die „Teutschlanb" in See zur Flottenparade. Der zweite reichsdeutsche Mittelstandstag, der in Braunschweig tagte, nahm am Montag eine Erklärung an, in der zunächst der Vorwurf zurüdgewiesen wird, daß das Fleischergewerbe an der Teuerung Schuld trage. Der Vorstand solle dahin wirken, daß eine Notstandsaktion zur Milderung der Teuerung nur unter der Mitwirkung des ansässigen Gewerbes durchgeführt werbe. Die Ursache der Preissteigerung soll unter ber Mitwirtzßng von Flet- scherii und Laiidwirtm sowie der Regierung festgestellt werden. Endlich soll auf mittlere, stabile Preis- oerhältnisse hingearbeitet werden, die einen wirb dem Äönigspaare eine herzlich und innige Würdigung zuteil: brausend und jubelnd bringt empor zur Königsloge die Rationatt,ymne, in die hochsinnige Festmusik übergeht. Und wieder wandelt sich die Bühne. In größter Schnelle führt uns oct Festsp,eldich:cr, Baron Konrad zu Putlitz, des Gcneralintcndanicn Bruder, in eine ierne Bergangenhcu. Stuttgart im Jahre 1761 erscheint, ober vielmehr das entzückende Innere des Lusthauses, in dem Herzog Karl Eugen Komödie ioielcn ließ Wir erleben eine turze Scanne hoä sten Entzückens. Der alte Riccolo Iamme11, der berühmte Kapellmeister Kari Eugens, iübrt uns eine Szene voll Lieblichkeit und Grazie aus feiner rcn'dollencn Ep:r „Vogo 1 es e" vor. Auf der Vorder- bül,n(f sind die vier Gestalten des Fem'piels zur Seite getreten, und aus der Hinterbühne erhebt sich ein reizendes Erchen er von bezopften Musikern, bingtcn von Jammeli selber. Zu beiden Seiten sehen wir die Doppelreihen der Loge des alten Hauses, besetzt von eleganten Damen und Herren aus den Tagen jener genußfrohen Zett. Die Mitte nimmt eine allerliebste Miniatur- bülnc cm, einen Holzarten im Geschmack jener Zeit darstellend, in dem sich eine kleine Schar von graziösen Schäfern uno Damen neckisch im Menucttsd ritt tummelt. Diese Munk umschmeichelt uns mit ihrem prickelnden Rer; ebenso wie die Bildäxm von exquisitestem Liebreiz auf das artigste. Auch diese Köstlldckeit verschwindet, und auf Karl Eugen und JammeU folgt Sa&iller. Sein Lied von der Glocke. Es ilt einmal des Landes Brauch, sie bei besonders feierlichen Gelegenheiten szenisch barjuiteilen. Hofmeister spricht den Meister nut aufrechter Treuherzigkeit, und Frau Remolt, die Meisterin mit all ihrer herzbewegenden vic.seingen Hingebung. Jrn Mittelpunkt sieht man in dem mächtigen Glühofen den Glockenguß sich vollziehen und fröhliche Gesellen bei der Arbeit. Dabs Bayreuths. Es war ein Musterbild vollendeten Zusammenklaitgs. Dann kam die große Pause, in der der König Cercle hielt. Tas Finaic bildete Schülers „Demetrius". Wahrhaft pn» torcsl wie der Bau der Dichtung gestaltete sich die Szene. Rein malerisch war die Wirkung itarf. Die Dekoration des Saals in ihrem reichen Gold, mit den prächtigen Trachten, iarben- reichen Gruppen, kam aufs beste zur Geltung. Doch alle Aeußer- lid leiten löltcn sich in dem packenden Zug des (?>an;en. Großartig bewegt entwickelte sich das Bild in gewaltiger Steigerung. Rack) der Vorstellung land em Bankett im Königsbau statt, auf bem Baron Putlitz, Graf Hülsen-Häseler, Finanzminuier von Geßlcr, Ebcrbütgermcuter Lautenschlager, Oberhoflammerdirekter v. Wicsershcim, ber Dramaturg Bloem, Prof. Littmann unt Prof. Alfred Klaar sprachen. Heute vormittag fand die feierliche (Eröffnung des entzückenden Kleinen Hauses statt mit einer wohlgelungenen Auf. führung deS Rcsfource-Aktes von FreytagS „Zourna- 11 it c n" und des dritten Aktes von Mozarts „F i g a t o" in bestrickender Inszenierung Heute nadmunag hat der «onig die Stifter ber Spenden für Die künstlerische Ausnattung der beiden Häuser sonne die Dichter unb Komponisten in das Reiidcnzschloß geloben. Alles in allem: Feierlicher und schwungvoller hatte man den Einzug in das neue schöne HauS nicht begeben können als es gescfahm ist. Ter König von Württemberg hat aus Anlaß ber Einweihung Der Königlichen Hostbeat er laut „Staatsanzeiger" u. a. folgende Auszeichnungen verliehen: Dem Generalintenbanten der König- licocn Hoftheater Baron -.uPutliy das Großkreuz des Friedrichs- erbens, dem Hofkammerprä,identen Staatsrat v. Scharpff das Kommrkreuz mit dem Stern ocs Erdens der roürttember» gischen Krone, dem Gencralmuiikdirektor Pröf. Tt. Max Schillings bas mit Dem Personaladel verbundene Ehrenkreuz des Erdens ber württemberzischen Krone, bem Eber bürgermeister Lautenschlager von Stuttgart das Ritterkreuz desselben Erdens. Ter Erbauer ocr Hoftheater Prof. Max Littmann- München erhielt den Titel eines Geheimen Hofrates, I. und II./116 die Schützengräben besetzt und durch einzelne eingegrabene (schütze seines 25. Feldarr.-Regts. verstärkt, seine Hauptkräfte, das Reg. 115, die 1. und 2. Pioniere 21, forme die Maschinengewehr-Abteit. 115 östlich von Gumbsheim bereitgcstellt, um gegen die linke Flic ein ^äüevprechen. sccljr reichhaltig ist die Zusammenstellung der Firma Edgar Borrmann, Gießen, die für ihre Bemühungen ein Diplom erhielt. Sie zeigt vor allem Geisenheimer Obstdarren, Oekonouneherde, Halber- und Schweincjaugapparate und Alfa-Sevaratoren. Bet der Ausstellung dec Ficma I. B. Häuser, Gießen, die ebenfalls ein Tiplom erhält, ünd besonders hervorzuheben die Räuckerapvarate, Oekonomieherde, Kar- tofseldämpser und Kartofselkörbe. Tie Firma I. Kreuzer, Eisen- und Blechwarenfabrikation Eibelshausen (Hessen-Ranau), erhielt eine Anerkennung iür Räucherapvarate, Jauchefässer usw. Jauchefässer stellt auch Aüscrmeister Ludwig o l k m a n n V II. aus Heuchelheim aus. Ramessohl & Schmidt, A.-G., Bielefeld, haben Separatoren vom kleinsten, für Ziegenbatter geeignet, bis zu ganz großen ausgestellt. Ter Firma wurde eine Anerkennung zuerteiit. Ter H e s s.- N a s s. H ü 11 e n v e r c i n in Ludwigshütte zeigt Bcnzinmotorc, Schrotmühlen, Jauche- Pumpen und -Verteiler, die Gasmotorenfabrik Köln Deutz Benzinlokomobilen, Naphtalinmotore und Schrotmühlen. Ihr wurde ein Tiplom zuerkannt. Ebenfalls ein Tivlom erhielt die Gcld- schrankiabrik Fr. Krogmann, Gießen, die verschiedene Kassetten und Kassenschränke mit Aufschrnelzersicheruna ausgestellt hatte. Eine Anerkennung erhielt der Wagenbauer Louis Faber, der einen Einspänner-Jagdwagen und ein Einspänner-Break ausgestellt hatte. Ein gleiches der Küferrneister Johannes Heinrich Noll, Kirchhain, für Jaucheiässer. Auch der bekannte Kurnmet- und Geschirrfabrikant Louis V ö l s i n g aus Großsclda hatte wieder eine Kollektion Pferdegeschirre ausgestellt, für die er ein Ehrendiplom erhielt. Tie Zementrohrrinncnsabrik Wilh. Rinn VIII., Heuchelheim, hatte einen Stallbodcn mit Abflußrinnen ausgebaut, wofür ihr eine Anerkennung zuteil wurde. Tie Firma L. Heyer, hat eine sehr hübsche Zusammenstellung der Kalkprodukte der Oberhessischen Kalk- und Stein-Industrie in Butzbach ausgestellt. Besonders hervorzuheben hierbei sind die neuerdings von dem genannten Werk aus kohlensaurem Kalk hergestellten Marmor- platten, die sich durch besondere Schönheit auszeichnen. Die Firma Olof Heyer hat weiterhin Sortimente von Fischmehl ausgestellt, um den Landwirten den Unterschied zwischen guten fettarmen und geringwertigeren fettreichen Heringsmehlen zu zeigen. Außerdem ist hier noch zu sehen die Tiemann'sche Futterksilc für Trockenfütterung. Die Samenhandlung Heinrich Hahn zeigt eine sehr schöne Zusammenstellung von landwirtschaftlichen Sämereien und Produkten. Die Gewerkschaft Weißenburg - Garbcnteich erhielt ein Diplom für ihre Ausstellung von Magnesia-Tüngc- kalken, ein Ehrendiplom die Bauarlikelfabrik Emil Hör st - Gießen, die Krippen und Tröge, Bodcnbelege und Wandbekleidung, Röhren usw. ausgestellt hat. Bogerts Maschinenfabrik Haiger (Nassau) hat Motortresser, Schrot- und Mahlmuhlcn, Futterschneidemaschinen und Nübenheber ausgestellt, wofür ihr eine Anerkennung ausgesprochen wurde. Die Butzbacher Maschincnbauanstalt, die zwei Drillmaschinen ausgestellt hatte, erhielt eine Anerkennung. Wilh. Jung VIII.-Klein-Linden, der verschiedene Zentrifugen und Waschmaschinen zur Schau gestellt hatte, ein Tiplom, auf Göricke- Zetrifugen das einzige, das für Zentrigen verliehen wurde. Deutsche Ammoniakverkaufsvereinigung Bochüm und die Berkau fsvcreinigung für Stickstoffdünger Berlin zeigten beide Sammlungen von Düngemitteln und erhielten K eine Anerkennung zugesprochen. In Gruppe 10 (milchwirtschaftliche Erzeugnisse und Geräte) erhielten in Klasse 1 (Molkereibutter) Ehrendiplome Tampfmolkerei Gießen (Gcbr. Grieb) und M o l- k e r e i Hungen, ein Tiplom Molkerei von H. K. Zimmer, Grünbcrg. In Klasse 2 (Bauernbutter) ein Ehrendiplom an Aug. Theiß, Stockhausen, ein Tiplom an Johann Jakob Giru - Hard I., Odcnhousen, und Heinrich 'A l b a ch II., Hattenrod. In Klasse 3 (M o l k e r e i k ä s e) wurde kein Preis vergeben. In Klasse 4 (Bauern käse) erhielt ein Ehrendiplom Heinrich Al buch II., Hattenrod, ein Diplom Aug. Theiß, Stockhausen. * Zu der gestrigen Prämiierungsliste sei berichtigend mitgeteilt, daß in der Abteilung Biencngerätc die Finna Karl Buß in Wetzlar ausgezeichnet wurde, nicht Mechaniker Buß-Wetzlar. Tie Firma Karl Buß hat außerdem auch in der Maschinenabteilung ausgestellt und zwar u. a. als Neuheit einen Rübenschneider für Kraftbetrieb und einen Kultivator mit Patentautomat. Ferner erhielt in der Abteilung Dbfthau und Obstverwertung, Ausgabe 30 (Obstkonscrven) Frau Karl Lang ein Ehreu- diplom, in Aufgabe 33, Geräte für Obstverwertung je ein Tiplom Lang u. Wiederstein, Hcrm. Mettenheimer und Löwer u. Pechstein, sämtlich in Gießen. Au» Stadt und Land. Aussicht natii dem Berg wert. ’-'ö. Verlegung einer '.J-Qben leüuug durch si.-OUscyes C^tänbe an den Bahnhof., 27. Planierung und Entwässerung des vorderen Teiles bc Trieb. 28. Anlage von Vogelschußgehölz. 29 Gesuch bc Nikolaus Shrier um Erlaubnis ^um Betriebe einer 3eben wirtschaft im Hause Walltorpraße 3'3 38 > ol? -lT1 30. Tesgl. des Heinrich Rusch zum Verriebe einer jiaifo wirtschaft im Hause Kanzleiberg 5. 31. Tesgl. des Güster Ocsterle zum Gast- und Schantwirrsch/tstsbetriebe im Hau» Bergstraße 20. ♦♦ Neue Sonntagsfahrkarte. Auf eine > den übrigen Gießener Touristenvereinen Mitunterzeichner Eingabe des Gießener Schiklubs (Schiklud Wint^ spart, Gießen) an die Eisenbahndirektion Frantsurt a. »1 wegen Einführung von Sonnt agskartcn Gießen und Schotten ist gestern der Bescheid ehJ getroffen, daß die Karten mit sofortiger Gültigkk ■ versuchsweise eingefithrt werden. Es werden Sonntag, karten 2.. und 3. Klasse zum Preise von 3,20 und 2,0") Sa:t ausgegeben. Diese Neuerung, die in Touristenkreisen bart', bar begrüßt werden wird, wird sicherlich .auch zum ftä.-j keren Besuch des Vogelsbergs veranlassen. • • Obstmarkt. Infolge der starken Anfuhr nft Obst usw. auf dem Wocheiunarkt Brandplatz werden > ? SamStag, den 21. d. MtS., ab die mit Obst und Gcin beladenen Wagen wieber in Oswalds Garten oufgefutt, • • Vorsicht vor Gartendieben! In einem gre umzäiinten und verschlosienen ©arten hinter der ,Schön:, dluSsicht^ wurden in der Sonntagnacht sämtliche Gau. , Häuschen erbrochen. Der ©arten ist in kleinere Gradsiü: eingeteilt, auf denen sich die Pächter GartenhäuSchen ;■ Einstellen von Geräten usw. erbauen ließen. Dem Dieb c:.t den Dieben fiel jedoch nur eine Hacke in die Hände. * * Diebstahl. Ein Schaukasten vor einem Laden in der Bahnhofstraße wurde in verstossener zertrümmert und seines Inhalts beraubt. Vier Danicn- Blusen im Werte von etwa 10 Mk. wurden entwendet. BÖ Täter wurden zwei Laufmädchen von hier ermittelt, r deren Besitz sich die gestohlenen Blusen noch vorsanden. Landkreis Gießen. -- Heuchelheim, 16. Sept Bei der Landwiil. s ch a f t l i ch e n K r e i s s ch a u in Gießen hat unser 2or mit seinen Leistungen sehr gut abgeschnitten. T. 22. Vebauungsplan für das Gebiet zwischen Marburger Straße, Ost-Änlage, Moltkc- straße und Kaiser-Allee. 23. Vebauungsvlan für die Schützenstraße. 24. Ausbau der Straße entlang der Eisen- bahmvohnhäuser zwischen Franksurrer Straße und Mittel- werden. -DK Hungen, 16. Sept. Die Notiz in oor t Nummer über den Ueberfall auf zwei Radfahrer it dahin richtig zu stellen, daß die Verletzungen bc8 einen RL- sahrerS nicht, wie anfänglich angenommen wurde, durch Mifehandlungen der angefahrenen jungen Leute oenihoi wurde, sondern lediglich auf den schweren Sturz, btn < beim Auffahren auf den ohne Laterne vorauSfahrenden nt 3 gestürzten Kollegen erlitt, zllruckzusühren sind, was I sechs Augenzeugen festgestellt ist. In dem Besinden « Verunglückten ist jetzt eine Besserung eingetreten unb m: hofft, ihn am Leben zu erhalten. Kreis Büdingen. N i d d a, 16. Sept. Gestern nachmittag fand b<5 Abturnen des hiesigen Turnvereins statt, das der günstigen Wittermrg halber im GambrinuSsa wurde' Die Mitglicber dieses stärksten aller hiesigen eine hatten sich zahlreich eingefunden und spendeten W Turnern für ihre Leistungen am Reck, Barren unb 1!’ - wohlverdienten Beifall. Die Ausführung recht schiviei > Hebungen überstieg häufig das Maß einer Durchsctm!:»' leistnn'g und konnte in jeder Beziehung als vorMi'^ bezeichnet werden. Neu war das „Gewehrfpringen", viel Interesse erweckte. Mit Gesang unb einem fletm Tänzchen fanb die gelungene Veranstaltung einen fehen-1 Abschluß. J -r. Blofeld, 16. Sept. Bei der Bürgermein«- wähl wurde Reinhold Schäfer mit beträchtlicher Stimme» Mehrheit geivählt. Kreis Lauterbach. ~ Lanzen Hain, 15. Sept. Gestern nachmittag gM 4 Uhr brach in dem Anwesen des Zimmermanns Ka'.k Kraf.t hier Feuer aus, das, ohne größeren Schabend verursachen, alsbald gelöscht werden konnte. In der war ein größerer Heuoorrat auf bis jetzt unaufgeklärte W in Brand geraten. Nachbarn wurden durch die starke Aai ^ entmicfhmg aufmerksam und konnten boS Ausbreiten 6 Feuers verhindern. Die Decke des ViehstalleS war teilrtMii | durchgebrannt, so daß auch ein kleiner ©ebäudeschaden standen ist. n. Schlitz, 16. Sept. An der kommenden N stattsindenden 1100jährigen Jubelfeier der^'r". düng unserer Kirche werden auch der Großherzog unb j Großherzogin reilnehmen. Sie werden bereits am Tonn' tag im Auto hier eintreffen und int Gräflichen J Wohnung nehmen. Auch der Minister des 3nncrn seine Teilnahme an dem Feste zugesagt Eine Festschrift ist zu der Feier erschienen: „1100 Jahre schu, Geschichte, herausgegeben von Dekan Schmidt'^mllp, Verbindung mit Pfarrer Knott-Wallenrod, Dr. ^c“er'rlL WWWM----- abtpfar incr-Schlitz. Am 25. Verbesserung des Feldweges von der Schönen 1 tornrnr ein von Pfarrer Knolt verfaßtes 1 Gießen, 17. September 1912. •• Großherzogin Eleonore von Hessen vollendet heute ihr 41. Lebensjahr. Aus diesem Anlaß haben die öffentlichen unb eine Anzahl Privatgebäube Flaggenschmuck angelegt. Die Schulen haben heute geschlossen. ’• Gr le bi gt sind die Stellen der Pfandmeister der Beitreibungsbezirke Darmstadt II unb III. Melbungen müssen bis spätesten- 9)?ontag, 23. September, vorliegen. " Aus stellu ngsbesuch. Der von ber KreiSschul- kommission in Aussicht genommene Besuch ber Ausstellung ,Der Mensche wirb nächsten Donnerstag auSgeführt werben. •• Eine Vogelsberger Ausstellung befinbet sich z. Zt. in Bübingen. Die Ausstellung, die aus Anlaß beS beutschen WanbertageS eingerichtet würbe, bietet nur Erzeug- niffe unseres heimischen Gebirges unb gibt einen interessanten Ueberblick über dessen Leistungsfähigkeit int Gewerbe, Kunst usw. " Elektr. Ueberlandzentra le. Die Hochspannungsleitung nach Krofdorf muß wegen der Anlage der elektrischen Bahn nach Krofdorf unb ber Anlage der Hochspannungsleitung von 20000 Volt naH bem Lumbatal unb bem Kreis Alsfelb zwischen bem Elektrizitätswerk und der Kreisstraße nach Krofdorf verlegt werden. ** Für die Sitzung der Stadtverordneten- Versammlung Donnerstag, 19. Sept, nachm. 4 Uhr, ist folgende Tagesordnung festgesetzt: 1. Auslosung von Schuldverschreibungen. 2. Mitteilungen. 3. Baugesuch des K. Wehrum für den Wiesecker Weg: hier: Befreiung. 4. Baugesuche -des Frmiz Brück sür den = ncncbmtflien Votierten ber eriveckte aus bc Leiter erhieln se usiv. M este Schaskli- iier, der bu’c it hütete seit I Großvater, indig ubemüb- jährigen 3: i eit geht die' A : Abdankiu dheit, bii x?:.\ ; sich sch btn s t 6^ etwa 35 Gnlt Für Mittwoch früh Donnerstag und Freitag Jeinste Angel - Schellfische 1—4-pfündig, Pfund 40 Pfg. Kleine zum Braten, 3 Pfund 65 Pfg. Prima Kabliau, kopflos 4—10»pfündig, Pfund 28 Pfg. im Ausschnitt Pfd. 32 Pfg. JrischeFischkotelettsPfd 38Pfg Seeaal per Pfd. 35 Pfg. CitfiidMtrabrL Gotha, 17. Sept tzi« findet demnächst eine Uedung des „Z 3" stau, wobei die neue Erfindung eines B o m» beulanzicrapparates geprüft werden wird. Versuche bis zu 1500 Meter HSde sollen vorgen.'Mmen werben. Bereits in Mey angefttiltc Bersuchc fielen be|ri.bipnibauv Zur bevorstehenden ßnison verkaufe ich wegen Go- »chUftes den Rc.st- hestand meines Die weltbekannte Somatose ist cm solches, und Kwar daSjeitige, das sich nachweislich am längsten beivährte und in' seiner gleichmäßigen Verbreitung über alle Kulturländer unerreicht dasiebt. Die besondere Schäpung der Somatose in den maß-« gebenden Fachkreisen weisen über 260 Lriginalaufsätzc nach, die von namhaften Professoren und praktischen b?lerzten ui wissenschaftlichen Zeitschriften veröffentlicht wurden. Eine solche Beachtung ist von keinem ähnlichen Produkt bekannt. ...... Wer darum die Eomatose wählt, bat die Gewißheit, wenn fclbiivcrftnnölirfi auch kein uufcblbares Allheilmittel, fo doch das bestbewährte Präparat seiner Art zu erhalten. Man verlange die komatöse in ber nächsten Apotheke oder Drogerie. Entweder flüssig, „süß" oder „Horb" in ürtainalflasctu-n zu 2.50 Mk, oder in geschmackfreier Pulverform Bon dieser sind Dosen zu 140 Mk, 2.60 Ml, 5 Ml,. 12 Mk. erhältlich. Für längeren Gebrauch sind die großen Packungen der Pulverform als etivas vorteilhafter zu empfehlen. 22.' Seehecht Pfd. (>0 Pfg. Knurrhahn 35 Pfg., Rotzungen 45 Pfg. Schollen 40 Pfg. Geräucherte Fische Bücklinge 3 Stück 25 Pfg. Heilbutt Pfd. 1.00 Mk., LachS L Ltck. Pfd. 50 Pfg., Stör Pfd. 70 Pfg. Schellfische 3 Stck. 40 Pfg. Frische Preiselbeeren zum Einfachen sind cinneiroRctt und bifiinh au babcn bet GeorgWallenfels Marktvlah, nur Nr. 21, ueneniiber d. Enael-Avotbeke ei der Sagt; Ken hat unk chnittcn. Je bche Gesawtf i Mit seiner-!; J Preis. 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Geheimer Lberfinanzrat . 3 Fuchs in Darmstadt wurde zum ersten Bürgermeister Ki Jena gewählt. !1 Mainz, 15. Sept. Ein neues Villenviertel wirb ||Ls oberen Zahlbacherweg in der Nähe des neuen Kranken- ■■jed erstehen,Hooselbst die Beamten Baugenossenschaft ein IQ'» Quadratmeter großes Gelände zu diesem Zwecke an- luft hat. Hessen-Nassau. # Dreihansen, 16. Sept. Unsere Gemeinde- II fcoaUimg hat ebenso tote die von Rohlöhausen beschlossen, II | an die Ueberland zentrale Gießen anzuichließen. Freitag abend war hier vom Marburger ElektrizitätS- . . -. m-r ein Vortrag über die Vorteile der Elektrizität an- j.y iHdl nbigt. Dazu erschien Direktor Stolte vom Gießener ß. b,t u>i Qlder in der Gegend am Nachmittag zu tun hatte. Als .?(V‘en t ll: !ioc ßauteinann von Marburg erfuhr, daß der Demeinde- '! In Mttt bet t st sämtliih; Für geistig Arbeitende ’tirjt die Okgciüoart weit mehr gesundheitliche Gefahren jfc cbemals das beschau!ick)e Zeitalter unserer Großväter. Wer — besonders welcher Großstädter — leidet nicht ftst unter dem nervös mack) enden Hasten und Jagen des p.l'ien Berufs- und O>esellschaftsleben-? denkt aber daran, den steiaendcn Verbrauch an kgerkrast unb Nerwen'encrgie durch hygienische LebenS- hnf«, zioeckmäßigc Ernährung auszuglcichen? [3er überlegt, daß er durch mangelnde Bewegung in fiifrr 5ust, zu viele Gcnußmiltcl (Mkohol, Kaffee, Tabak), 1 reichliches, einseitiges Essen 'überwiegende Fleischkost) <: locitcrc Schulden auf Stiften der Gesundheit mad)t? Ätt^en, die früher ober später einmal bezahlt werden v ssen. ^antm damit warten, bi- man in dem großen Heer Kerööfcn, Ruhelosen usw. untcrgetaucht ist? BiS man ! !' u -V ( ie- «" » lÄißflßfaulnalifflß dßf Gesangstonden Mittwoch, den 18. September. *™ Betty Küchler • Lieblgstrass? 39 ß. daraus hin, daß Marburg die Ertiarung aogegeven hätte, mit seinem Werke keine Eleklnzilät an die Landorte seiner Umgebung liefern zu können. Erst daraufhin fei die Stadl Gießen dem Gedanken näher getreten, Energie an die Crt: im Streife Marburg und Kirchhain zu liefern. Erst als Gießen mit den Gemeinden zu verhandeln begann, trat auch Marburg aus. Direktor Laulcmann bestritt, daß eine solche Erklärung seitens der Stadt Marburg abgegeben worden fei. Direktor Stolte bemerkte, man operierte in der Gegend damit, das von Marburg aus gelieferte elektrilcke Lick t brenn- Heller als das Gießener, weil Marburg den Verbrauchöortcn näher liegt Diese Behauptung fei unrichtig. Jeder Fachmann werde bestätigen, daß Gießen und der EbSdorfe' Grund für den elektrischen Strom gar keine Entfernung fei. ][ M arbu rg , 16. Spt. Tie ordentliche Abgeorbnelcn- Versammlung beS AreiS-Lriegerverbondee Marburg b schloß gestern den Entwurf zur Errichtung eines SreiS-Sriegei dcnkmals in Marburg dem Professor v. Hildebrand! in München zu übertragen. ff Marburg, 16. Spt. Bei dem Torfe Scrnbach im hiesigen 8?eise wurde in einem Brandgrab uus dem 1 Jahrhundert v Ehr eine bombensörmige Urne gesunden, die mit der Hand geformt ist. 5ic hat einen Um lang von 40 Zentimeter und ist 12 ^mimeter hoch Sic ist dem Kgl. LandeSmujeum in Kassel überwiesen worden. xGladenbach, 16. Spt An dein Erdbacher unb Schönbacher Tunnel werben soeben umfangreiche AuSbei- scrungen norgenommen. Es handelt fid) um Dichtung^ arbeiten wie sie von Zeit zu Zeit an feder Unterführung vorgenommen werden müssen. ______________ Das Grundprinzip der modernen Gesundheitspflege heißt „Vorbeugen". Es ist vernünftiger, sich red)!- zeitig zu überlegen: „Was kann ich für meine Gesundheit tun" als zu warten, bis nur die Frage bleibt: ,,WaS muß ich gegen meine Krankheit tun". Deshalb begegnen einsichtige Personeii nicht nur der Krankheit, die schon vor der Türe stehl Sic bewirken vielmehr von Zeil zu Zeit (meist alljährlich auf etma *'• bis 12 Wochen) eine Kräftigung unb Auffrischung von Körper und Nerven. Dieser Grundsaß verdient von all denen beherzig! zu werden, die einen Ausgleich gegen intensive berufliche Taualeit, unhygieinsche Lebensweise usw. einfach haben müffen. Außer den allgemein gesundheitsfördernden Maßnahmen allettmeisterin'£ina'ffoll-öldini - Zt. Grosshersogi. Kurtheater Bad-Nauheim glaubt sich ergebenst ansuseigen, dass ihre Tänj- u. Anstands-Kurse ■irr Erwachsene und Kinder (Kinder- Kurse urbunden mit rhytmischer Schönheits- Gymnastik' Mitte Oktober beginnen. Anmeldungen werden entgegen genommen ab 1. okt. Priv - Wohn. Kirchenplatz 23 (Keubau . Frische Bücklinge „ NauchlachS „ Rollmöpse neue holl. Bollhcringc „ marin. Heringe billiatt au haben bei Georg Wallenfels nur Markivlalr 21 (XM gegenüber derEnaelaooibeke. 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