|62. Jahrgang ter Blatt Lrfchemi täglich mit Ausnahme befl SonnragS. General-Anzeiger für Oderhesjen Bei den welches einkohle. Mit Recht kann Scotts Emulsion ein ßausmiffel lunoen. tor l TNs't'iV mi ;; piockstr.S „ .... CaJtMeiropol - *! und Frauenstimmrecht schaden, von dem Daß es sich in .Wirklichkeit aber redht*“mit auffallender Schärfe Front machte, so zeigt das, b.ir Kofsuth sich damit der Anschauung des überwiegenden tiilr-3 der gegenwärtigen Regierungsmehrheit, die für ein znrar allgenrernes, aber Durch ein gewisses Pluralwahlrecht dmchbrvchenes gleiches Wahlrecht eintritt, ganz bedeutend ruppen der Opposition ihre Obstruktion gegen die Wehr- >rlage fortsetzen, die Geschäftsordnung schärfer als bisher sie durchzusetzen, hat Khuen-tzedervarn zwei Mittel Hand. Nämlich einmal, falls die bisher geeinigten wenig politisches Interesse besähen, um überhaupt zu wählen. Freilich bedenken die Gegner bei diesem Einwand nicht, daß gerade, wenn sie recht hätten, ihr Widerstand doppelt unverständlich ic nach dem Anteil, den Sprit, Kognak usw. an dem fertiget! Erzeugnis haben. Sodann kommt co auch auf die Cualuät des verwendeten Sprits an. Zu den bcfscren Verschnitten wird zunächst ein sehr guter Kognak usw und alsdann ein äuperit reiner Sprit, der sogenannte Weinsprit, verwendet. Je billiger das Produll im Verkaufe werden soll, desto geringer fällt natürlich wäre. Tenn was könnte ein Niemand Gebrauch machte! I die Krone auf dem Standpunkte Jusths und nicht der Mitrungsmehrheit und bis zu einem gewissen Grade auch Richt des Utilitätspolitilers Khuen-Dedervarh, lassen sich den Waldungen Rumäniens sammeln. C h r i st i n e , Spaniens ehemalige Königin, hatte vor einigen Jahren mit ihrem Lieb- lingsparsüm wechseln müssen. Bis zum spanisch-amerikanischen Kriege benutzte sie nämlich Dlang-Vlang, ein Parfüm, dessen Rohltosse auf den Philippinen gewonnen werden. Seitdem die Philippinen amerikanisch sind, ist sic diesem Parfüm untreu geworden und verwendet statt dessen sowohl Parfüms wie Seifen Grauen-Feuilleton. Vo>l den Toilettentischen der Königinnen. Die Krise in Ungarn. Die internationale Lage ist heute so verworren und iu gefahrdrohend, daß Oesterreich-Ungarn, will es seine Gleitung als Großmacht behaupten, nichts mehr am Herzen liegen muß, als die Wehrvorlagen in den beiden Parlamenten zur Annahme zu bringen. In Oesterreich, pwie in Ungarn, gehört dazu eine Zweidrittelmehrheit in •en Abgeordnetenhäusern Aber diese ist tn Oesterreich nicht vorhanden, wofern es dem Ministerpräsidenten Grafen ichnitl deklariert werden. Als Verfälschungen sind aber Zusätze anzusehen, mit denen beabsichtigt ist, den Käufer über den Gehalt der Ware an Alkolwl zu täusrAn, wie z. B. Paprika- und Psefferschärsen und solche uon Kocielskörnern, s'wie auch eine übermäßige Verdünnung ber Vranntwcine mit Wasser. „Echter" Original-Jamaika Rum ist vielsach nichts weder als ein mit Zuckerkouleur gefärbtes Gemisch ans Spiritus und Wasser, tas miticld künstlich hergestellter Rum essenz parfümiert ist. Aehnlich verhält es sich mit mandicm unter der hochtrabenden Bez ichnung als „Alter Französischer Kognak" m den Handel gebrachten Gemisch. Auch „Echter Nordhäuser" ist nicht selten ein gefälschtes Produkt. Tie Schärfung von Branntwein wird häufig dadurch herbeigeführt, daß mit Pfeffer gefüllte Säckchen in das Innere der Fässer eingehängt werden. Bei Likören kommen oft Verfälschungen in Frage, wo es sich um die unter Verwendung von Fruchtsäften hergestellteu Sorten handelt, bei denen auch die betreffende Obstsorte aus der Bezeichnung des Produktes hervorgeht, wie z. B. Himbeerlikör u. a. in. Nicht selten werden vollständige Kunstprodukte angc- troffen, die aus Farbstoffen und Kunslälher hergestellt sind. Samstag, 15. Januar W2 Rolanonsdruä unb Verlag öet Vrüdl'kchen Universnäls»Buch- und 6iein6mdeceL R. Lange, Gießen. T>e ^Oletzener fiamlllenblärttr" roerben dem .Ülnxeiaer' viermal wöchenllich beiqeleqi, da- „Kretsblan für den Ureis Kietzen" *roeimal wocheullich. Die .,£anba>trtid)afllt(hen Seit* tragen" erlehernen monailich «rveunaL ganz anders verhält, zeigten die Wahlen in Kalifornien, wo di- Frauen vor kurzem das Stimmrecht erhielten. In Los Angeles gaben nicht weniger als 95 Prozent aller dazu berechtigten Frauen ihre Stimmen ab. Von den 2000 zur Wahlarbeit aufgeforderten Frauen entzog sich keine einzige der ihr zugeteilten Arbeit. 2je Aeußerungen der Wahlvorsteher werden aber selbst die Fürsorge des Frauenstimmrechts überraschen. Große amerikanische Zeitungen, wie „New Bork Tribüne" und New Bork Times" berichten, daß die Wahlvorsteher versicherten, die Frauen hätten bei den Wahlen weniger Anweisungen nötig gehabt und weniger Turck^inander verursacht als die Männer. Auch hätten sie ihre Stimmzettel viel rascher abgegeben als die männlichen Wähler. — Aus der Frauenwelt. Vor kurzem mürbe in England ein Preis von 5000 Mk. für die beste Novelle ciisgcletzt Die Siegerin ist Miß Miriam Alexander aus der Grafschaft Dublin, deren Erstlingswerk „The House of Lisronan" preisgekrönt wurde. kf. Frauen a l s Barbiere. In einem Berliner Barbiersalon ist seit kurzer Zeit ein weiblicher Gehilfe tätig. Diese Gehilfin versieht ihre Obliegenheiten so gut, daß die Kunden wie der Geschäftsinhaber mit dem Versuche gleich zufrieden sind. Es ist übrigens nicht durchaus neu: in London find schon vor mehreren Jahren in einer An^thl von Barbierläden Frauen angestellt worden, und der Eriolg »var- gleichfalls zufriedenstellend. Bei dieser G'legenheit haben urteilsfähige Personen schon darauf hingewiesen, daß die Fran eigentlich gerade für den Beruf des Barbiers besonders günstige Vorbedingungen, mitbringt, so daß es aufsallen muß, daß sie die in biefenr Berufe sich ihnen bictenben Aussichten noch nicht zu verwerten versucht haben. Die Frau hat, was beim Barbiere ja -ehr in Betracht tomml, eine leichte Hanb, sie ist flink, gebutbiger, als die Mehrzahl ihrer männlichen Kollegen, und daß sie gewisse Gewohnheiten, wie z. B. das Rauchen schlechter Zigaretten vermissen läßt, denen die Barbiere männlic^n Geschlechts zu frönen pflegen, das »oird ihr wohl mentnnb als Nachteil anrechnen. Tie Besorgung der Haar- und Bartarbeiteu nn Männerhäuptern endlich würde den Frau um io weniger schwer fallen, als sie ja bereits jetzt vielfach die schwierige Arbeit der Damcn- fripir verrichten. Niemand wird leugnen, daß ein Barbierfalon, in dem saubere und flinke junge Mädchen bedienen, einen gefälligen und einladenden Eindruck erwecken muß. angewandt wird, sie viel - zum Ver- Kölnisches Wasser scheint bet den Königinnen sich außer- mdcutlicher Beliebtheit zu erfreuen. Wenigstens weiß eine eng- Hict-e Zeitung, die sich mit dem Toilettentisch der Königinnen kschäsügt, eine ganze Reihe von Herrscherinnen zu nennen, die k?'e wohlriechende Flüssigkeit mit Vorliebe anwenden. Königin Marn, Englands Herrscherin z. B., die künst- ifc Wohlgerüche sonst durchaus uicht liebt, lprt regelmäßig ölniscl es Wasser aus ihrem Toilettentische. Ties ist beinahe is cinjige Parfüm, das sie anwendet. Wilhelmine, Hol- i.ds Königin, verbraucht Kölnisches Wasser in großen Mengen, l e neue Flasche prüft sie erst sorgfältig, ehe sie verwendet wird. In den Zusatz des Kölnischen Wassers zum Bade führt bie stlänbischc Königin ihre frische, reine Haut zurück. Merkwürbigcr- viie uerjidjtct Königin Wilhelmine, soweit es sich um das ließt handelt, ans die meisten anderen Tinge, die fonit zum •? aidtii üblid) sind, selbst auf i?>m Gebraud) der Seife. Das V -idil reinigt und wäscht sie stets nur mit einem loderen Tuche, ji•? in warmes Wasser getaucht ist: Hautcreme aller Art sowie tu bet verwirft sie gänzlich. Königin Alexandra benutzt als liebliugsparfüm Eschougiici, eine belanntc Mischung von einer limzen Reihe vilanzlicher Wohlgerüchc, unter denen Rosen, Beil- Hut, Jasmin, Lrangenblüien und Lavendel zu TinDcii sind. Tic- ■v. Parsüm wird übrigens von englischen Königinnen bereits Pti bent Jahre 1822 verwendet. Tie deutsche Kaiserin ijioK für Kölnisches Wasser ebenfalls eine besondere Vorliebe haben; jqi:' irbcnt wird von ihr erzählt, sie benutze eine besondere, nur jur sie hergestellte Seise. Alexandra von Rußland soll gl?id)falv eine besondere Seife verwenden, ein englisches Er- k-guis, dessen Bcstandteilc Staatsgeh imnis sein sollen. Äußerem aber verwendet die Zarin Parfüm aller Art. .Tas meiste davon stannnt aus Frankreich. Auf ihrem Toilettentische, einer^ präch- liqen Malachitplatte auf Silberfüßen, stehen sehr viele Flasckcn iller Formen und Größen voll Parfüm, und in Grasse an tr Riviera sollen Hunderte von Frauen nur mit Pslücken von k umen besckäsligt sein, deren Tnststoffe in diesen vielen Flaschen 'er Zarin endigen. Tie Zarin bekommt die Parsümilasdun pcigens nid?t unmittelbar zugesandt, sondern diese werden erst itr Petersburger Akademie vorgelegt, dereu Clremiker sie ;u iriiicn haben. Wie es heißt, werden die Gemäcker der Zarin äolidi mehrmals mit Parfüm besprengt, so daß deren Vcr- itctud) daran recht erheblich ist und die Jahresrcchuung Dasür ni Betrage von 80 000 Mark einigermaßen crNärlich erscheint, dar men Sylva, die rumänische Königin, verwendet an Duft- toiien und zum Waschen kein käusliches Parsüm, sondern stellt ich selbst Kräuterauszüge her. Die Pflanzen dazu läßt sie in 4 Toilettenwasser, die in Spanien hergcstellt werden. K.-F. e Zusendung? weinen Znb- 3 Irin j t, Tilßt - die Öualilät des vcrwend?tcn Sprits aus. Sosern bei diesen dermaßen „verschnittenen" Edelbrannt weinen nicht die Bezeichnung des Ursprungs, z. B „Jamaika- Rum" oder „Französischer Kognak", c mehr unter ausdrücklicher Bczcicknung als „Verschnitt" [auf gelangen, werden >tunstproDuktc nicht beanstandet, gewöhnlichen billigen Sorten wird darauf gcad'tct, daß sie, weun ihr WToUilgeßalt weniger als 40 Bol.-Proz. beträgt, als Der Spklplan der Siegener Stadtthcaterr. Direktion: Hermann Steingoetter. Sonntag, den 14. Januar, nachmiuaqs 3'. Uhr, bei kleinen VreiKn: 'Vohuldie Winschaü." Ende nach 6 Uhr. Abends 7',? Hur, bei fleuien Vreden: „TaS kleine Elwkolabenmabckc'u." Ende nach 10 Uhr. Tienstag, Den 16. Januar, abends 8 Uhr 113. TienstagS-Aboiinement-Voritelluna): „Tie Hochzeit vonValcin." Ende gegen 11 Uhr. 'JJiittivoch, den 17. Januar, abends 7 Uhr (13. PliuivockS - Abonnement - Vorstellung>: „Toftor Klaus." Ende 91-, Uhr. Aieitaq, den 19. Januar, abendS 8 Uhr (15. Freilags- Abouueineni-Porslelluug): „r anueles Himmelkalu t." Eude gegen 10 Uhr. Samstag, den 20. Januar, uactuniktags 3'/, Uhr, bei Volks preisen : Kmder-VorUettung : „Dornröschen." Ende 5 Uhr. Touutag, den 21. Januar, nachmittags 3% Uhr, bei kleinen Preisen: ,Tas kleine Cliokoladenniädchen." Ende nach 6 Uhr. Abends 7 /? Uhr, bei kleinen Preisen, unter Mitwirkung der Kapelle des hiesigen Jniauteiie - Regiments: „Buinmelstudenten." Ende 10^ Uhr. In Vorbereitung: „HanS Sonnenstäßers Höllenfahrt" — ,Colbe»g- - „Julius Eäfar" — .Bildfchuitzer" — „Loltcheus i^el'uristag". Tcr Triunips der Feder in der neuen Mode. Tie neuen Frühjahrsmoden werden in diesem Jahre eine ungewöhnliche Ucbcrrasclung bringen: die Schöpfer der Mode l aben diesmal den Plan gefaßt, den Pelz durch die Feder zu ersetzeii. Aber es handelt fid) dabei nicht etwa um eine Wiedererweckung der alten Fcderboas. Tie modernen Federn des Frühjahrs werden in der Kleidung der eleganten Frau in einer ungewohnten Weise erscheinen. Einer der bekanntesten Londoner Tamenschneider, der soeben von einer „RckWnoszierungsreise" nach Paris zurückgekchrt ist, erzählt davon: ,;Man wird lange Fcderstolen tragen, aber sie werden mit winzigen kleinen glatten Federn bedeckt sein, mit Tausenden von kleinen Federn, die so geschickt und eng aneinander- gearbeitet sind und so glatt liegen, daß sie auf den ersten Blick Den Eindruck kostbarer Pelzwaren machen. Aus demselben Material werden and' große fiifenförmige Muffe geschaffen, ja in Paris arbeitet man bereits an einer Anzahl von Mänteln und Jacketts aus diesem Federgewcbe. Tie Neuheit wiro in Der Farbenwahl Der Frül jahrsmode eine außerordentlich große Rolle spielen. Man kann die Federstvlcn und FeLermü se in ollen erdenklichen Farben erhalten, vorn lichtesten Rosa oder Gelb bis zum dunkelsten Giün, Blau oder Scknvarz. Bei Pelzen ist natürlich die Farbenwabl sehr beschränkt und in diese Lücke springt Die neue Mode ein, die im Gegensatz zu den dunkleren Farben der Pelze der Vorliebe für lichtere Effekte die Bahn ebnet. Aber die Feder beschränkt sich nickt nur auf die Srraßcnkleidung, sie wird in den nächsten Wochen auck in Den Salon ihren Einzug halten, eine ganze Reihe Pracht- voller Gesellschaftskleider, die gegenwärtig in den Pariser Werkstätten in Arbeit sind, zeigen einen leichten Federbesatz, ja sogar bei einigen Straßenkleidern taucht dieser Schmuck auf. Tcr neue Einfall hat aber außerdem noch einen praktischen gesundheitlichen Vorteil: die leichten und dabei doch warmen hfberitole’i, Fcdcrmüffe und Federjacketts bilden einen erwünschten Ikbcrgang von der schweren warmen Pelzkleidung des Wintcas zu Der leichten Sommergarderobe." So weit die Enthüllungen des Londoner Modespions. — Politisches Interesse der ^r au. Häufig wird gegen das Frauenstimmrecht rwrgebracht, baß die Frauen viel iu inen Ar "<•83; •inen [Q^n^. WL! dgnac achouU’ !S-Z- inaä^rlVinnt«1 „ iLsK-K pdsc"/'o^ >-Dr°b nstLZähnen u. Brücken- Mlber u PoreelM Anziehen ienung Ilogs ton 2 bis 5 1 AnintbWjL-k Iflcnähert hat. Im ungarischen Abgeordnctenhaufe ist, wie schon gesagt, ine Zweidrittelmehrheit für die Wehrvorlage vorhanden, flhre Verabschiedung kann nur durch ein Wiederaufleben er schon am 12. Juli b. I einsetzcnden technischen >Ob- cnltion verzögert werden: doch läßt sich diese, da die ahlresormdtsfcrenzen zwischen Kossuth und Jufth auch entonoch sortdanern, in ihrem bisheriaen Umfange schwcr- ich erwarten. Nur müßte der ungarische Ministerpräsident Lhuen-Hedervary die Borsanltion des Königs Franz Joseph fur ein durch ein Pluralwahlrecht eingeschränktes gleiches Wahlrecht in der Tasche haben, da sein ursprünglicher Auftrag dahin lautete, in Ungarn nach dem Niuster Oester-, ircichS ein gleiches Wahlrecht einzuführen. Steht hier also genannt werden, denn sie hat sich im Laufe von 35 Jahren einen ständigen Platz in unzähligen Familien erworben. Für Kinder wie für Erwachsene ist Scotts Emulsion unzweifelhaft ein vottreffliches Skäikunasmittel. rf) lmnt! I also für Ungarn unter Umständen in dieser Frage Different iü'km Geld - X len mit der Krone befürchten, die zur Entlassung Khuen-, ildjjentnhme § V ßedervarys führen können, so wird man doch kaum er- M, besseren - y märten dürfen, daß Kaiser Franz Joseph als König von Ungarn um der noch herzlich weitausschauenden Dahl-« reform willen auf t>jc baldige Erledigung der Wehrvorlage Durch die jetzige Reaierungsmehrheit handhaben zu lassen, oder zweitens durch Ausnahme der Kossutl - oder Justh- partci auf Grund eines Kompromisses über die Wahlrcsorm eine neue Regierungsmehrheit auch für die Wahlvorlage ;u bilden. Vorläusig sprechen wegen seiner Haltung zur Wahlrefonn alle Momente dafür, daß Kossuth und feine Anhänger bei der jetzigen Regierungsmehrheit Aufnahme finden, aber auf der anDeren Seite hat sich die Justhgruppe bisher als der geschicktere und energischer operierenoe Teil der Opposition erwiesen, so daß es auch keineswegs ausgeschlossen erscheint, daß die Justhianer auf Gruno eincs Junktims zwischen Wehrreform und Wahlreform zuw ausschlaggebenden Faktor in der ungarischen Krise werden Innerhalb der fetzigen Regierungsmehrheit hat allerdings Die von Justh propagierte Verbreiterung des Wahlrechts nur die Minderheit Unter sich, aber ganz abgesehen davon, oas; man in Wien die rückhaltlose Uebertragnng des österreichischen Wahlrechts auf Ungarn wünscht, ist der für Diese Uebertragung eintretende Finanzminister Lukacz ein so geschickter Führer, daß man, wenn K'huen-k aedervarh bei Wehrreform und Wahlreform versagt, mit ihm als Dem zuiünfligen Ministerpräsidenten Ungarns wird rechnen müssen. ____________ v rfälf+jung von Spiritualen. Anläßlich der Massenerkranlungen im Berliner städtischen Ob Dach, die, wie inzivischen mit Sicherh it festgeßellt werden tonnte, ■.um größten Teil aus den Genuß von Methylalkohol zurückzu hchren sind unb über 80 Todesfälle zur Folg? hatten. Dürften einige Mitteilungen über die Verfälschung von Spirituosen wohl von Interesse sein. Im allgemeinen herrscht eine erstaunliche Unkenntnis über die Bedeutung Des Wortes „Verschnitt" bei Kognak, Rum und Arrak. Selbst die Grunestosse, aus denen diese Spirituosen hergestcA. werden, sind vielen unbclannt. Kognak wird aus Wein h rgcstc.lt, unb zwar aus leichtem, sranzüsischem Weißwein, der speziell in Der Eharcnte in Frankreich gebaut wird. Aus diesem Eharente- wein wird Durch vorsichtiges Erhitzen unter Luftabschluß der darin enthaltene Ali'ohol cbbei.iliicrt. Tie a.f h-olh-.a.tigen Tampfe niet’ Den in besonderen Vorrichtungen immer un.cr Lufta schluß kon- ücnüert, unb bas so erhaltene Probutt, der reine „Weinbrand", n ird in eichenen Fässern cingelagert. Turck Das Lagern im Faß zieht Dieser Äeinalkoliol aus dem Eichenhalz eine Reil,? uon Extraktstofum, Die ihn mild machen unb ihm, Der vorher wasser teil war, zugleich Die charakteristische goldige Färbung geben. Versuche mit leichten Deutschen Weinen sind bisher unbetrieDigenb ausgesallen. Tnrch ein ähnliches Testillationsvcrfahren wirb aus Zucker roher Rum unb aus Reis Arrak gewonnen. Alle biese ProDuktc, Deren Güte wesentlich von der Qualität d?r verwcnbeten Grnnb- Üosse -unb nickt zum mindesten von der Sorgsalt b.i ber Herstellung abhängt, werben so hockgrabig erzeugt, daß sie nicht ohne weiteres trinkbar sind. Kognak z. B. ist zwischen 60 unb 70 Proz. stark, Rum bis Über 70 Proz. und Arrak etwa 65 Proz. Es toüroe. also schon eine recht ausgepichte Kehle bazu gehören, um das Getränk in seiner ursprünglichen Form zu genießen. ^Deshalb werben biese Spirituosen mit Hilsc von destilliertem Wasser aUoh-olschwächer gemacht, verdünnt, Kognak gewöhnlich auf 40 bis 45 Pro;., Rum unb Arrak auf etwa 50 Proz. Durch Hevab- letzung bes Alkoholgehaltes verlieren diese Produkte nichts an Qualität, im Gegenteil, sie gewinnen nur an Blume, Milde und Schmackhastigkcit. Tie dermaßen gebrauchsfertig hergestellten Kognaks, Rums und Arraks, bie sorgfältigste unb mit Geschick üorgenommene Herstellung erforb.in, unbedingte Reinheit und ausreichendes Alter verbürgen müssen, sind natürlich verhältnis- ntäßig teuer. Um nun auch weiteren Kreisen den Genuß dieser Getränke zu ermöglichen, mußten billigere Sorten dieser Spirituosen gc- schasseii werben, bie sogenannten Kognak-, Rum- ober Arrak- Verschnitte. Diese Verschnitte werden Durch Zusatz von Sprit hergestellt, nachdem sie verhältnismäßig stark mit destilliertem Wasser verdünnt lvordcn sind. Durch den Sprit wird ihnen bann Die nötige Störte an Alkohol wiedcrgegeben. T-as Getränk besieht sonach bei ben billigen Marken vorwiegcnb aus Sprit, Wasser unb Kognal bezw. Rum ober Arrak. Selbstverstänblich weichen Die Qualitäten Der Verschnitte außerordenrlich vonernanDer ab. Redaktion, Ervkdition unb Truderet: Schul- ftraite 7. Eroeb .non unb Verlag: 5L Rebaklion:^O t12. ret.-Abr.:Aii»etgerGie8en» Siürgkh nicht gelingt, die Tschechen auf seine Seite zu ziehen, was nur durch einen beide Nationalitäten befriedigenden Ausgleich in Böhanen möglich wäre. In Ungarn dagegen ist wohl eine Zweidrittelmehrheit für die Wehr Vorlage im Abgeordnetenhaus vorhanden: nur wird hier ihre Annahme mit der Fra^c der Wahlreform verquickt, so ' daß also, wenn inan auch in Oesterreich, sowie in Ungarn über die Notwendigkeit der Wehrresvrm grundsätzlich einig ist, doch ihre Verabschiedung von der Erfüllung interner Forderungen der beiden Reick^shälsten abhängt. Ter ungarisck>c Reichstag ist nun heute zusammen- I getreten, um die vor dem Fest abgebrochenen Berakuntzen wieder aufzunehmen. Es dürfte oo.mit bis etwa Mitte Februar zu Rande kommen, dann läuft der zwischen der Acgierungsmehrheit und der Opposition zu Anfang des Monats Wooeniber geschloffene Waffenstillstand ab, und die ; schon im Sommer die Beratung der Wehrvorlagen er- siywerende Obstruktion tritt wieder in ihre Rechte. Diese . l Lbstrultion der Kossuthianer und Justhianer gegen die Alehrreformen ist nur aus dem Grunde verständlich, daß । f bie beiden Oppositionsparteien hofften, inzwischen zu einer • Einheitlichkeit der Anschauungen über die kommende Wahl I reform zu gelangen. Aber die Tisserenzen im Oppositions- 1 lager sind heute schärfer denn je. Tenn wenn Kossuth ge- leg entlieh Der Neujahrsansprachen in der Budapester 5?of- . \ bürg sich für eine Reform des Reichstagswahlrechts aus- , prach, dabei aber gleichzeitig gegen die Iusthschen For-i I di rungen der Einführung des allgemeinen, gleichen Wahl- Vermischtes. ff Hunderttausend Jahre alter Braten. Ein recht merkwürdiges Erlebnis Ui c:r russische Forschungsreiicnde Vallossowitfch unter den Samojeden Nordsibiriens gehabt. Dort ist ihm nämlich, wie der „Temps" behauptet, ein Braten vorgesetzt worden, der bereits viele taufend Jahre alt war, wobei es aus ein paar Jahrtausende mehr oder weniger nicht- an^nnmt. Eines Tages erschien als Hauptgericht der Samojedenküche ein schmackhafter Braten, den Balloisowitsch für Elefantenrüssel hielt. Wie aber sollten Samojeden zu Elefantenrüssel kommen? Val- lossowitsch untersuchte den Fall näher und erfuhr, das; der Braten von gefrorenem Fleische stamme. Es war tatsächlich der Ru]sel eines Mammuts, das ungezählte Jahrtausende im Eise gelegen hatte. Sein Fleisch soll genau jo gut erhalten gewesen sein, wie etwa das argentinische oder das australische Fleischs das in gefrorenem Zustande nach Europa geschickt wird. Natürlich hat Balloisowitsch dafür gesorgt, daß das Mammut für nnstenschaft- liche Zwecke geborgen wurde. * Po st lagernd verboten"! Die Bürger von Neu - York und vor allem die jungen 'Damen werden künftig keine postlagernden Korrespondenzen mehr fuhren können: der Postmeister Morgan hat erklärt, daß die Einrichtung postlagernder Briefe in Neuyork jetzt abgeschasft wird und nur noch in beschränktem Maße für Fremde und Durckireisende fortbestehl. A/cr Postmeister scheint um die Seelenruhe der amerikanischen Jugend sehr besorgt zu sein, denn in einer Unterredung erklärte er: „Dieser Schritt war unerläßlich in Anbetracht der außerordentlich großen Zahl von Schulmädchen und minderjährigen jungen Damen, die auf postlagerndcm Wege heimlich Brieftveckyel führten." Ein Erlaß des Postmeisters kündigt an, daß acke jungen Damen, die Linftig an den Postschaltern nach poftlagernden Briesen fragen, ihren Namen angeben werden müssen, worauf die Briese den StanSesainlsn^cL)richten. Gießen. Äufgeböte: Januar u. ^udolf Schickedanz, Maschinenwärter, mit Marie Löber, beide in Gießen. — Konrad Johann Friedrich Schardt, Kaufmann, mit Elsa Margareta Hofmann, beide in Darmstadt. — 6. Ludwig Runzheimer, Weichensteller in Gießen, mit Lina Müller in Biedenkopf. — Robert No hl, Metzger in Gießen, mit Anna Beaer in Weimertshau>en. — 8. Philipp Oxe, Rangierer, mit Katharine Geiß, beide in Egelsbach. — Konrad Heinrich Richard Schönheit, Sulverwaltcr in Ulfa, mit Auguste Elisabetha Mathilde Kemmer in Altenvurg. — 11. August Schmittdiel, Eijcnbahnschafjner in Gießen, mit Mathilde Scymittdiel in Neustadt, Kreis Kirchhain. Eheschließungen: Januar u. Willy Behrens, Dachdecker, mit Elisabethe Eichenauer, geb. Lenz, beide in Gießen. — Louis Kratz, Masseur in Gießen, mit Iurie Zimmermann in Solothurn (Schweiz). — 10. Peter Frick, Schneider, mit Frieda Beck, beide in Gießen. — Rudolf Hoeck, Oberkellner in Lauterbach (Hessen), mit Anna Beinhauer in Gießen. Geborene: Januar 1. Dem Reierve-Lokoinotivsührer Friedrich Wilhelm Debus ein Sohn, Friedrich Wilhelm. — 2. Dem Maschinenbauer Paul Gregor.Hartmann ein Sohn, Peter Paul. — 3. Dem Lehrer Heinrich Goerz ein Sohn, Heinrich Joseph. — Dem Schmied Heinrich Schmidt ein Sohn, Paul Wilhelm Heinrich. — 5. Dem Eisenbahngehilfen Karl Reinhard Bietz eine Tochter, Erna Lina Luise. — Dem Hiissbibliothelär und Privatdozenten 'Dr. Hugo Hepding ein Sohn, Ludwig. — 6. Dem Schreibgehilfen Wilhelm Jost eine Tochter, Else Veronika. — !Dem Schneider Ernft Noll eine Tochter, Elisabeth Martha Ehristine. — 8. Dem Bäcker Gustav Henn eine Tochter, Käthe. — 9. Dem Tapezier Oskar Anacker eine Tochter, Erika. Sterbefälle: Januar 5. Else Luise Minna Weber, 3 Monate alt, Am Riegeipsad 33. — Elisabeth Henriette Herdt, geb. Hühnerbein, 72 Jahre alt, Bahnhofstraße 58. — 6. Fanny Stein, geb. Moser, 63 Jahre alt, Landgrafenitraße 3. — 8. Margarete Müller, geb. Nöding, 71 Jahre alt. An den Bahnhöfen 80. — 9. Margarete Noll, geb. Theis, 69 Jahre alt, Licher Str. 74. ■— 11. Käthe Henn, 2 Tage alt, Wolkengasse 21. — August Wilke, Schmied, 25 Jahre alt, Wiesecker Weg 28. Alsfeld. Aufgebote: Januar 8. Karl Blum, Daglöhner in Alsfeld, mit Anna Reibcking in Heidelbach. Eheschließungen: Januar 6. Ludwig Heinrich Wilhelm Waltermann, Maurergeselle, mit Maria Opel, beide in Alsseld. Geborene: Januar 2. Dem Taglöhner Hermann Küster ein Sohn, Heinrich. — 4. Dem Taglöhner Martin Bindewald eine Tochter, Katharine Johanna. — 6. Dem Maurergehilfen Konrad März ein Sohn, Werner Ludwig. Vad-Nauheim. Aufgebote: Dezember 1. anujarb Sprengel, Stadtkassengehilfe, mit Elisabeth Lack, beide in Bad-Nauheim. — 7. Karl Heinrich Walter. Finanzaspirant in Darmstadt, mit Katharine Elise Reich in Bad-Nauheim. — Wilhelm Josef Weide, Sckstih- macher, mit Anna Wagner, beide in Bad-Nauheim. — 18. Julins Langsdorf, Gepäckträger, mit Johanna Fisch, beide in Bad-Nau- Heim. — August Johann Rau, Kutscher, mit Katharina Dönges, beide in Bad-Nauheim. — 28. Wilhelm Rudolf Harra, Betrieos- ingenieur in Oranienburg, mit Bilma Amalie Gabrielle Kristina Grünewald in Bad-Nauheim. Eheschließungen: Dezember 9. Hermann Bauer, Friseur, mit Micha Knieriem, beide in Bad-Nauheim. — 15. Karl Ettern zugestellt werden. Äucy Die Einrichtung eigener Briefkästen auf dem Postamt, die für die Geschäftswelt getroffen wurde, wird künftig streng überwacht werden. Eine Revision hat ergeben, daß nicht weniger als 50 Mädchen, Schülerinnen einer vornehmen Töchterschule, gegen die vorschriftsmäßige Gebühr von 2 Mark im Monat ein eigenes Postfach mieteten, um so ungestört Briefe empfangen zu können. * Des Rätsels Lösung. Tie Bemühungen Jagows, allen Theaterbesuchern die Möglichkeit zu geben, auf die Bühne zu sehen, haben ein lehrreiches Gegenstück in Konstantinopel gesunden. Hier handelt es sich freilich weniger um die unförmigen Tamenhüte, aber trotzdem scheint man auch dort Klage über eine schleckte Aussicht auf die Bühne zu führen. Der Mondeartistc veröffentlicht einen Anschlag aus einem Konstantinopeler^ Theater, Der den gordischen Knoten ebenso einfach wie radikal löst. Das Dokument lautet: „Damit alle Besucher, die Annehmlichkeiten der Ausführung voll genießen können, hat die Theaterdirektion bestimmt, daß die Besucher der ersten drei Reihen sich h i n l e g e n, Die Besucher der folgenden drei Reihen Fnie en und alle anderen stehen Auf diese Weise kann jedermann das Schauspiel genießen." Aber auch störende Kundgebungen des Mißverständnisses werden am Goldenen Home geschickt beseitigt, denn eine weitere Anweisung der Direktion an die Theaterbesucher lautet: „Es ist streng verboten zu lachen, denn es wird eine Tragödie gespielt." Ob bei lustigen Stücken das Weinen verboten wird, hat der Konstantinopeler Mitarbeiter des Monde artiste nicht verraten. ff. Kitzeln verboten! — diese Verfügung hat der Dragistrat der Stadt Gridley im amerikanischen Staate Kansas lüngst erlassen müssen. Es wurde nämlich in dem Städtchen mit der Unsitte des Kitzelns zu arg, und deswegen las man eines Tages im Amtsblatte: „Es wird hiermit verboten, andere Menschen zu kitzeln, und die Uebertretung dieses Verbotes wird beitrast. Aussührlicher hieß es bann: § 1. Es wird hiermit jedermann unterlagt, irgend einen unteren mit den Fingern, Stocken ober was sonst in der als „Kitzeln" bekannten Art zu berühren. § 2. J«de Uebertretung des unter § 1 genannten Verbotes wird mit einer Geldstrafe bis zum Höchstbetrage von 25 Dollar« geahndet: im Nichteinkreibungsfalle tritt eine entsprechende Haftltrafc cn Stelle der Geldbuße. ♦ Brüder unter sich. Fritz: ,Hch weiche Mediziner!" — Franz: „Ganz recht! 'Dann werde ich Pfarrer und begrabe deine Patienten!" ' * Bescheiden. Freundin: „Wie magst dunur jeden Abend die Vcrlobungs- und Heiratsanzeigen in den Zeitungen lesen?" — Alte Jungfer: „Ach Gott, da träumt es einem immer so schön darauf!" metcorologifäe Beobachtungen Ser Station Eiehen. a s € ■<= 2 Bed. Himmel Wett« 10 10 10 12 12 Ja. S SSE W 65,7 56,0 •55 9 © 3 SZ 68 83 81 3,4 41 4,0 11 1,0 - 1.1 Jan. 1912 l&£9£ Höchste Temperatur am S« n S 2 es 11. bis 12. Januar — + 3,3 lJ. Niedrigste , , 11, , 12. , — — 1.5'L ytieberiuhlcig: 0,0 n m. Johann Josef Klein, nut Ida Monika Mehlet, beide in Bad- Nauheim. — 23. Hermann Karl Rudolf Heine, Friseur, mit Anna Eva Marie Harrmann, beide in Bad-Nauheim. —■ 30. Richard Sprengel, Stadlka,sengehilfe, mit Elisabethe Lack, beide in Bad- N au Heun. — Wilhelm Josef Weide, Scyuhmacher, mit Anna Wagner, beide in Bad-Nauheim. Geburten: Dezemver 13. T«-ni Handarbeiter Johannes Wagner eine Tochter, Ehristine Elise. — 23. Dem Weißbinder Bernhard Krauß ein Sohn, Peter Wilhelm Heinrich. — 27. Dem Postschaffner Philipp Seipp eine Tochter, Katharine Maria. — 28. Dem Geriet.sa reiberaspiranten Damian Scyofiel eiv Tochter, Margarete Sophie. Sterbefälle: Dezember 2. Tr. Hermann Engel, prakt. Arzt, 36 Jahre alt. — 14. Bernharvine Glabach, geb. Blockhaus, 71 Jahre alt. — 16. Bernhard Heinrich Weitz,^Gärtner, 32 Jahre alt. — 18. Kaara Scynewer, geb. Heß, 9U Jahre alt. — 20. Katharine Wagner, geb. Stock, 25 Jahre alt. — 25. Anna Margarete Elisabeth Röhtmann, geb. Trauth, 7o Jahre alt. — 26. Heinrich Bernhard Muhtyäu,er, 1 Jayr alt. — Johanna Friederike Seebauer, 50 Jahre alt. Büdingen. Sterbe fälle: Januar b. rnndreas Stübing, Straßen- roart i. P., 75 Jahre alt. Butzbach. Aufgebote: Januar 10. ^uckus Braun, Maurermeister in Butzbach, mit Elise Gripp in Friedberg. Geborene: Dezemver 23. Dem Buchbinder Alois Stöber ein Sohn, Johann August. Echzell. Aufgebote: Januar u. Robert Mathias Joseph Husch, Schlosser, zu Lang-Göns mit Marie Knaus, ohne Beruf, zu Echzell. — 6. Giuieppe Pavanato, Installateur (Italien) zu Echzell mü Elisabethe Hetz, Taglöhnerin, zu Echzell. Geborene: Januar 5. Ruoou Holler ein Sohn, Heinrich. Sterbefalle: Sua- at 10. Georg Tieieiuaty, 78 Jahre alt, Witwer. Zriedberg. Aufgebote: Januar 5. biu^ert Michael Joseph Hü sch, Schlosser in Lang-Göns, mit Maria Knaus in Echzell. — 6. Wilhelm Dörr, Schlosser, mit Emma 8erb, beide in Friedberg. — 8. Franz Seemann, Sergeant im Train-Bataillon Nr. 18 in Darmstadt, mit Anna Barbara Leidecker in Ockstadt. — 10. Julius Braun, Maurermeister in Butzbach, mit Elise Gripp in Friedberg. Geborene: Januar 7. Dem Eisenbahnarbeiter Georg Philipps ein Sohn, Friedrich Johannes Heinrich. Sterbefälle: Januar 6. Ernst August Haeberle, Rentner, 72 Jahre alt. — 8. Maria Steinbeck, geb. Wagner, 67 Jahre alt. Grotzen-Linden. Sterbefälle: Januar 4. Kack-arine Christiane Schad, 70 Jahre alt. Heuchelheim. Geborene: Januar 3. Dem Maurergesellen Friedrich Hartmann ein Sohn, Paul Ewald. — 7. Dem Schneidergesellen Otto Hofmann II. eine Tochter, Ottilie Elisabeth. — Dem Taglöhner Wilhelm Waldschmidt ein Sohn, Ernst Friedrich. Laubach. Aufgebote: Januar <. August Becker, Weißbinder, mit Marie Völker, beide in Laubach. Sterbe falle: Januar 10. Bertha Bünding von Ober- Bessingen, 33 Jahre alt. — Richard Sauer von Freienseen, 55 Jahre alt. _____________ Llch. Aufgebote: Georg Phi.cpp, Metzgergeselle in Lich, mit Marie Hirz in Watzenborn. Lollar. Geborene: Januar 5. t Dem Former Heinrich Ricke- bücber eine Tochter, Frieda. — 6. Dem Schlosser Heinrich Royr- bad) V1II. eine Tochter, Margarete. Sterbefälle: Januar V. Ludwig Sbarbcr, Hüttenarbeiter, 46 Jahre alt. Londorf. Sterbefälle: Januar io. Heinrich Arnold, Stcinhauer, 39 Jahre alt. Ulrin-Linden. Geborene: Januar 4. Dem Maschinenpuder Karl Krombach ein Sohn, Karl Ludwig Adolf. Sterbe fälle: Januar 4. Llugust Wilhelm Deibel, ein Monat alt. zamilien-Nachnchten aus anderen Grien. Verlobte: Fräulein Christiane Jung mit Herrn August Dreher, beioe in Biedenkopf. Gestorbene: petr Wilhelm Braun in Oberau. — Herr Johannes Moser in Wobiibach. — brau Lina Run je, geb. Brücher, ui Herborn. — Herr Theodor Massengeil in Tie'envach. — Herr Friedrich Kurz in Weilburg. — Herr Jakob Berghäuser IV. in Wetzlar-AiederginneS. — Frau Katharina Weigel Wilwe, geborene Plut, in Biedenkopf. 3)Qwc -vwMLa hv’7J visiikarten In jeder beliebigen Schriftart und Karton« forte, fowie m l Sirkeln aller ftudentischen Vereinigungen, liefert zu mäßigen preisen örühl'sche Universitäts-Vruckerei, Schulstrahe 7 1. Ziehung 1. Kl. 226. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 12. Januar 1612 vormittags. Aal lede gelogene .Nummer elnd iwei gleich hohe Gewinne gefallen, und rwar Je einer aut die l.oee gleicher .Nummer In den beiden Abtellunren I nn<1 II Nur die Gewinne über 60 Mark Bind den betreffenden Nummern In Klammern belgehlgt. (Obn.i Gewähr.) (Nachdruck verholen.) 10 66 192 851 82 93 1893 2384 3003 199 204 48 607 4 025 131 2dl 317 424 41 617 68 765 841 900 5154 HOOj 414 637 641 68 [10001 93 776 991 6024 688 987 7 058 437 60 90 664 8308 18 814 9027 166 74 221 30 344 437 45 UOOJ 79 721 44 966 1100] 10039 206 770 11235 632 801 12025 533 867 13194 240 645 757 903 14100 206 22 347 653 919 83 15116 65 82 271 860 16085 123 276 614 17020 154 319 657 734 18078 154 266 321 97 740 [300] 809 66 961 |100] 71 19134 299 843 902 2 0 012 83 434 1100 j 790 21031 92 280 386 462 649 842 70 22069 794 996 23274 11001 430 689 741 980 93 24177 322 41 847 25006 234 63 416 23 673 26141 684 776 965 27279 353 682 709 897 936 95 28354 1100] 465 602 20 848 76 996 29005 491 545 [200] 30048 175 276 452 682 765 810 31061 279 915 45 85 32054 169 275 339 88 490 635 876 943 34 450 [100| 687 611 954 35082 127 309 445 11001 522 668 959 36959 372°2 498 697 732 33076 273 324 80 461 630 67 723 39014 461 815 37 83 40003 32 111 353 459 704 39 41016 61 143 67 343 90 587 670 43179 292 5’9 803 44'54 58 [100! 395 677 1100] 881 88 952 45318 402 25 733 923 52 46593 625 791 47209 37 490 831 48134 60 624 49452 73 651 61 761 50130 69 [100] 286 621 51068 366 596 621 727 68 817 45 67 74 990 52111 484 891 53151 647 716 827 11001 54578 731 55113 2'1 304 637 824 56280 392 699 57070 58677 702 18 928 33 UOOOJ 5915 1 70 734 60538 621 47 834 61214 29 300 65 674 98 787 99 62n18 156 396 44g 608 661 718 44 45 816 63140 212 80 301 654 64270 938 65072 319 505 603 746 879 900 1400] 66080 91 621 677 787 67077 174 300 92 839 64 68011 2P3 474 84 1100] 87 625 97 683 832 69234 480 658 67 (5001 704 62 848 7 0077 |100| 200 444 639 11001 71061 62 304 775 72369 89 819 938 84 73208 17 311 17 729 801 74050 176 388 98 7 5351 470 663 05 76028 235 1100) 769 939 67 76 77090 US 263 93 309 430 715 847 78060 155 389 616 606 24 64 835 974 79276 402 535 618 876 80559 81195 200 41 43 475 678 953 82012 158 1100] 263 80 359 94 407 620 973 83396 1100] 760 84181 515 912 85167 400 [3000] 581 820 85182 277 461 023 33 40 769 96 87401 794 855 88006 300 80033 147 219 91352 614 776 [300] 980 92030 190 02 320 834 997 1300] 93010 199 >300] 602 73 035 63 887 936 94067 153 383 1100] 654 77 95174 463 615 845 983 96014 1100) 270 325 691 926 36 40 97375 454 [100] 602 601 732 64 82 85 920 98434 [1001 99033 91 685 635 66 814 987 100082 482 647 652 101337 904 77 102029 173 [2001 676 737 HOOJ 45 31 843 [100C0] 103167 512 681 104342 666 876 185010 489 640 604 501 43 72 1UG080 417 633 058 107049 85 227 465 660 723 900 108022 279 372 78 408 824 64 971 100028 57 478 978 1200] 110038 264 609 708 927 111324 525 |100| 919 39 112004 182 488 94 630 738 994 113163 646 67 114043 SO 251 80 658 606 739 873 115207 24 430 69 648 689 769 80 828 989 116027 91 110 901 9 10 117118 609 13 695 829 935 118160 82 908 119031 499 581 748 82 120213 74 434 92 686 635 818 1100] 121120 35 93 241 69 89 318 ilOO] 620 745 905 122177 228 362 617 1<4 1 °'<8 467 8J 631 1 ' 10 S ? 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"21 859 053 95 153270 787 827 154116 768 936 155:21 203 5.3 ]100] 801 11001 156042 614 937 1571*4 351 '30001 663 786 923 39 158'93 159028 316 HOC' 86 <47 599 608 79 739 969 160064 630 86 87 98 950 161062 50 3'6 734 837 162230 614 790 300] 153166 164534 664 897 165H1 101 M8 6-’S 8"9 3 6E'84 1>2 57 «56 171081 154 243 382 709 934 42 96 172336 724 893 931 172'08 74 7n3 924 36 37 80 J 7^027 229 439 7<>1 952 [1001 175350 502 913 43 176104 60 [400] 64 803 H 931 60 82 177106 413 841 78 784 931 178’44 86 318 593 838 97 901 71 179267 558 693 807 " t 189084 108 299 374 504 665 [1001 739 181084 320 72 563 796 850 1200] 182231 39 345 515 84 789 183045 61 150 [2001 244 69 853 964 184084 331 84 417 645 90 919 185065 143 232 715 85 861 188053 92 107 35 863 187078 [100] 205 4&3 508 687 188122 50 323 51 52 453 610 737 836 968 79 1893;ü [200] 71 643 51 785 90 832 89 1. Ziehung 1. Kl. 226. Kgl. Preuss. Lotterie. Ziehung vom 12. Januar 1912 nachmittags. Am leüe Kezui329 44 840 971 79006 62 137 295 440 80 592 699 768 63 887 89 906 8 1 071 [200] 282 344 976 82141 44 285 412 976 83159 200 26 376 651 778 |100) 936 79 84042 |100) 377 486 917 85169 70 1100) 241 804 16 66 024 86000 148 66 774 87030 148 427 (200) 68 918 32 88160 285 653 661 89104 88 618 90015 243 473 789 91078 109 40 66 268 72 353 63 454 607 37 667 878 92142 80 811 41 904 15 29 93285 324 406 631 60 607 94077 177 255 1100] 330 644 88 763 95262 642 999 96053 158 369 415 648 766 904 9 7374 403 577 630 715 824 98127 93 230 335 44 87 761 610 40 945 95 99001 49 127 72 91 262 348 791 100:03 67 179 306 81 495 549 64 602 44 763 908 64 101181 301 604 61 102362 831 103152 296 364 71 78 1200] 766 911 104562 8r9 71 105011 187 678 734 106051 90 93 322 474 89 1O7520 43 618 44 738 97 942 72 108222 31 [30000] 92 390 1 0 9021 398 66P 634 87 858 906 24 27 76 110463 98 773 |200] 111261 112142 767 946 118089 307 660 84 114587 845 115417 691 702 75 116030 252 352 663 87 872 117257 331 91 692 901 118213 61 119062 122 70 688 984 120318 4^2 77 9 1 582 99 861 12 1 427 658 734 886 904 20 1 2 2003 176 243 424 629 877 1 23040 648 864 80 124006 69 644 646 65 968 125121 360 77 83 649 76 742 126406 986 127059 264 665 (200) 12J050 324 688 7 23 83 1 7 0 90 1 61 128094 241 403 628 757 13013 1 60 290 683 1 3 1 217 302 60 5 64 838 132070 1100] 133123 685 711 (100 ) 63 1 34195 28' 135419 24 624 390 (100) 942 138713 818 25 63 137049 904 139258 379 610 (300) 66 90 98 958 65 138044 232 62 308 82 86 421 23 911 '100] 14-v35 37 4 85 642 844 916 92 141113 81 449 651 741 142103 z55 352 428 665 727 812 143149 400 682 833 945 144239 45 57 390 978 14 5 89 2’3 3'8 (1001 «47 909 "1'81 23’ 3’3 91 511 1100] 634 1 4 7 0 85 270 791 P21 929 148156 72 643 70d 1». -31/ h37 715 79 8d1 (lOü] 74 150061 628 39 83 620 773 825 978 151251 349 643 44 152148 95 809 133037 169 482 612 (100| 27 90 778 154065 1C7 250 P5 364 452 1550'4 249 732 158455 765 (ICO] 931 157101 288 424 944 15^'71 417 18 42 J 59479 613 33 723 809 953 160121 376 668 (IOC] 653 88 90 739 92 16126" 69 3'6 33 1200' 36 16kl .4 81 245 482 163011 291 785 899 902 18414Z 229 311 702 930 165223 393 96 668 732 1100) 1660=9 344 838 79 811 931 187328 961 77 16t 080 620 811 169101 3 30 72 356 8<3 170400 89 620 770 (200] 171019 214 630 71 717 48 94 926 172008 42 445 1 /3106 12001 205 412 95 13001 854 CI 174740 970 175053 (10 3] 2-1 484 915 176695 (200) 840 87 177169 341 42 406 692 736 178074 J1Ö 58 273 321 66 437 802 67 17S 51 IM 233 5-l 887 180240 63 243 316 530 181J56 535 37.0 182162 257 '54 71 915 23 73 182 .4 727 . 1 84 3 439 75 92 663 9=8 185602 630 186.60 453 833 86 'IjOI 986 »87056 365 41 r 79 IlCOj 186234 505 1100] 6SS 803 64 1 88019 73 216 471