Die heutige Nummer umfaßt 10 Seiten. ^mermzon, Lie er vor einigen Tagen mit I über 40 Angestellten-Berbänd' Slanncangeiegenbctien maßgebenden Person.! handlangen, an denen auch die" Giewen isse9 TelT' Aus der pnvatbeamte.idewegung. In Berlin hat die diesjährige Bertreterver- sammlung des Hau p t au ss chuss es für staatliche Penftonsversicherung unter Beteiligung der Delegierten von Ausland. Aus Peking trirb gemeldet: Ein Erlaß begnadig« alle Gefangenen außer Mördern und Räubern und erlass die schon fällig gewesenen, aber noch nicht bezahlten (^nmbfteurrn ^5 kündigt die zeitweilige Anwendung der alten Gesetze an, sofern ne Nicht dem re Pichl iranischen Geiste zuwiderlaufen, und ermahn» alle Beamten, die Wohlfahrt der Republik zu fördern ttchkerten ber der Besichtigung der vorerst nur für die Stationierung kleinerer Kriegsschiffe und für ihre Reparatur bestimmten Cuxhavener Hafenanlagen hatte, sich für dre . Ausgestaltung Cuxhavens zu einem vollwertigen Kriegshafen ausgesprochen hat. Tas ver- -!Vrnn diese Nachricht bestätigt und gesetzgeberische tyolge annimmt, da Cuxhaven nicht nur die Elb- rnunbung, also Hamburg, verteidigt, sondern auch, zumal im Zusammenhang mit dem ihm gegenüberliegenden Wil- helmshaven, den der Wesermündung, also Bremens, den Abschluß der Verteidigung unserer Nordseeküste. Als der Kaiser-Wilhelms-Kanal gebaut wurde, hoffte man von ihm, die deutsche Flotte gleichzeitig in der Ostsee wie in der Nordsee verwenden zu können und so ihre taktische Verdoppelung herbeizuführen. Tiefe Ho fnung mußte aber verfliegen, je mehr der Tonnengebalt der Panzerschiffe zunahm. Und wenn man auch jetzt dabei ist, den Kaiser- Wilhelmskanal durch Erbreiterung für die zurzeit größten ^chifsstypen fahrbar zu machen, so dürfte es doch immerhin sehr zweifelhaft sein, ob ein Kriegsschiff, das bei einem Kampf in der Nordsee Havarie erlitten hat, durchgeschleust werden .kann, um den Reparaturwerlstätten in der Ostsee zugcführt zu werden. Tenn darauf weist ja die Verlegung des Schwergewichts unserer Flotte nach der Nordsee hin, daß es sich für sie vor allem darum handelt, gegen England ckls Ausfallsflotte zum Schutz der deutschen Nordseeküstc zu dienen und sich nicht mehr auf die reine Defensive unter dem Schutz der Kanonen von Borkum und Helgoland zu beschränken. Eine Flotte aber, die über die ersten Verteidi- gungspositionen angriffsweise hinausgehen soll, wenn sie auch nicht die Ausgabe haben kann, die englischen Küsten selbst zu beunruhigen, bedarf in jedem Falle, auch nach einer gewonnenen Seeschlacht, der Reparaturen und der Ergänzung ihres Materials, und dazu sollen, da die Durchschleusung havarierter Kriegsschiffe durch den Kaiser-Wilhelms- Kanal zeitraubend, wenn nicht ganz unmöglich ist, jetzt neben den Werftanlagen von Wilhelmshaven auch diejenigen von Cuxhaven und in späterer Zeit diejenigen von Emden dienen. u . ------ aen stattgefunden. Den Verhandlungen, an denen auch die Reichstagsabgeordneten Mar- quart (natl.) und Siltart (Zentr.) teilnehnten, ging eine Sitzung des Siebener-Ausschusses mit den Bertre- tcrsi der Regierung voran, in der Fragen über die Organisation der- Versicherung erörtert wurden. Tic Vertreter- Versammlung beschloß nach Erledigung des Rechenschaftsberichtes und Her Jahresrechnung über das letzte überaus erfolgreiche Jahr in voller Uebereinstimmung die Forst, fuhrung der gemeinsamen Arbeit, Mitwirkung am weiteren Ausbau des Gesetzes und seiner inneren Organisation. Es wurde ferner ein Unterausschuß zur Prüfung der Frage der Vereinheitlichung des Privatbeamte u rechts eingesetzt. Für die Fortsühruug der Arbeit wurden größere Mittel bewilligt und daher die Beiträge von I auf «!Mk. für je 1000 Mitglieder erhöht. Bei den Wahlen für die Lrgamsation der Versicherung werden sich die im Haupt- ausschuß vereinigten Verbände jeder Bekämpfung untereinander enthalten. Die bisherige Leitung einschließlich des gesamten Siebener-Ausschusses !Vorsitzender des Hanpt- ausschusses Josef Reif vorn Verbände Deutscher Hand- lungsgehilfen, Vorsitzender des Siebener-Ausschusses Hans Bechly Dom Deutschnatimalen Handlungsgehi sei, Der- bande) wurde aufs neue bestätigt. übermäßig schwer geworden ist, von den üblichen Polarstrapazen abgesehen. Eine außergewöhnlich schwierige oder gar gefährliche Aufgabe war also der Zug nach dem Südpol beule nicht mehr. Es drängt sich nun aber von neuem eine andere Frage auf Wie steht es um den wissenschaftlichen Wert der Eroberung des Südpols? Diese Frage erhob sich bereits, als vor nun Jahren Scott seine jetzige zweite Südpolarexpedition vor bereitete und dafür u. a. die Hilfe der londoner geographischen Gesellschaft in Anspruch nahm. Diese Gesellschaft gab etwa folgendes Urteil ab: „Was die Gewinnung des Pols betrifft, so weiß man, daß bis zu ihm nur 100 Meilen zurückzulegen sind. Freilich tmrfte dieser Punkt nichts von sonderlichem wissenschaftlichen Jnter- epc bieten, und die [gl. geographisch? Gesellschaft könnte kaum eine Expedition mit dem Südpol als alleinigem Ziel empfehlen. Kapitän Leotr ist aber dafür bekannt, daß er seine Aufgaben nicht so enge fcRt." In der Tat hat denn auch Scott zwei Hauptaufgaben sich gestellt: erstens den Südpol und zweitens „die weitere wissenschaftliche Durchforschung des Roßmeergebietes." Bis vor Shackfttons Rückkehr war die Sache anders. Damals lag zwischen dem Südpol und dem iljm nächsten erreichten Punkt eine ganz unerforschte Strecke von etwa 850 Kilometer, Und es unterlag keinem Zweifel, daß auf ihr.sich viel Neues und Jnter- essames würde beobachten lassen. Das gesckmh denn auch durch Shackleton. Er verfolgte den hohen Ostrand des Viktorialandes bis 84° s. Dr. und sah, daß er dort nach Südost umbog, was zu wichtigen.Erörterungen über die Gliederung jenes Teiles der Antarktis geführt hat, in denen Amundsen, wie es scheint, mm die Entscheidung gelungen ist. Shackletou erstieg dann das zirkum- polare Hochland, das mit seinen Gletschern das Roßsche Eisfeld [peilt, und stellte fest, daß es gegen den Pol bis über 3000 Meter aniteigt; es bckder eine glatte Ebene. • Auf ihr mußte der Südpol liegen und es mußte um ihn ziemlich genau so aussehen, nne dort, wo Shackletou umzukehren gezwungen war. Amundsen bestätigt das jetzt. Wäre es nun möglich, am Südpol selbst ein Jahr lang zu beobachten, so würden sich daraus,wahrscheinlich viele wichtige Tatsachen für Erdmagnetismus, Meteorologie, Gletscherkunde, vielleicht auch Geologie ergeben: ein nur drei- bis viertägiger Aufenthalt einer ans wenigen Teilnehmern bestehenden Schlittenerpedi- tion, die int Interesse schnellen Reisens nur mit te-n notwendigsten Jnitrumenten ausgerüstet ist, hat dagegen keine sonderliche Be- deutuna. Und um einen derartigen flüchtigen „Kuß auf den Südpol' handelt es |ich bei Amundsen. Etwas , anderes ist es, wenn in Verbindung mit diesem Ziel die beiden jetzt in Rede stehenden Expeditionen Beobachtungen an anderen Stellen chres Reifegebiets haben vornehmen können. Man hort daßeme Abteilung dec Amundsenschcn Unternehmung sich mit der Enonchung von Eduardland beschäftigt hat, wählend die Ludpolabteilung unterwegs war: das war ein glücklicher und wnienichaftlich nützlicher Gedanke. Aber dazu braud-i man nicht Den -üdpol zu bestürmen: beide Tinge stehen nicht m Zusammenhang. Von Interesse ist auch, daß die Höhe des Raudgebirges des inneren sudvolaren Plateaus bis 4500 Meter ansteigt- doch auch das kann die Bedeutung des Südpols für die Wissenschaft nicht erhöhen. Amundsen selbst wird nicht im Zweifel darüber lein, bafc bie Wissenschaft seinen Zug zum Südpol allein nur al» eine ivortliche Bravourleistung bewerten wird: und er, der 1 einerjeit den Nordpol, als dieser noch nicht entdeckt war, als ein ganz nebensächliches Ziel seiner geplanten Fahrt durch das Nordpolarbecken bezeichnete, kann ebenfalls die Bezwingung des Südpols unmöglich höher einschäheu. Aber er brauchte oiesen lensationellen Erfolg, weil er dadurch die für seine wissenschaftliche Nordpolfahrt noch fehlenden Mittel — es fehlten ihm beim Ausbruch 170 000 Mk. — von seinen spröden Landsleuten zu erlangen yoMe. Diese Mittel roerben tbm ja nun sicherlich leicht juflicccn, und so beftände der wissenschaftliche Wert der Südpol-- eroberung im Grunde darin, daß sie die wichtige Nordpolfahrt zu ermöglichen verspnckst. Vielleicht ist an der Tat Amundsens das Wertvollste, was jetzt in der Südpolfteude ganz außer Acht getanen wird: die erwähnte Erforschung des Eduardland^ das das Roßsche Eisftld im Osten begrenzt. Endlich ist noch -x er- rtmrten caB die Südpolarforschung sich letzt irr'olgc der Bezwingung des ^udpols anderen, dringend der Erkundung bedürftigen Teilen der Antarktis zuwenden wird. Cuxhaven als Kriegshafen. .Der geographischen Lage der deutschen Küste gemäß zerfallen unsere Befesttaungen in die der Nordsee und in dre der Ostsee, dre tn den beiden Kriegshäfen Wilhelms- lMen und Krel ihren maritimen Ausdruck finden. Zwar gibt es auch noch an der Ostseeküste starke Befestigungen, wie z. B. die von Swinernünde, die bestimmt sind, die Odermundung zu verteidigen, und die Befestigungen von Weichselmunde, die denselben Ztveck bei der Weichsel verfolgen unb außerdem noch dazu bestimmt sind, der Deckung der Danziger kaiserlichen Marinewerft zu dienen. Aber das Hauptgewicht der deutschen Küstenverteidigung legt man trotzdem auf die Nordsee und nicht auf die Ostsee, weil hier einmal die Sperrung der dänischen Gewässer, falls Dänemark seine Neutralität bei einem deutsch-englischen Kon flitt aufrechterhält, wozu es von seiner Südgrenze her durch Deutschland eventuell gezwungen werden müßte, das Ein dringen eines englischen Geschwaders in die Ostsee unmöglich machen würde unb man zweitens deutscherseits von diesem, sowie von der Aktion einer russischen Flotte, wenig zu besagen hätte, weil die Landungsverhältnisse an der Ostsee tüfte recht ungünstig sind und außerdem, selbst wenn ein Lanüunasvcrsuch glücken sollte, er durch die handfesten Mecklenburger, Pommern und Altpreußen — und sei es auch nur durch den Landsturm — leicht zurückgewiesen würde. Hier liegt also keine Gefahr für Deutschland vor. Anders dagegen an der Nordseeküste, da hier erstens, weil es sich 1 tn der Hauptsache um Gebiete des ehemaligen Königreichs Hannover handelt, das antinationale Welsentum — man denke an die Verschwörungspläne der Welfen vorn Jahre 1870 - einen gewissen Einfluß hat, und man zweitens in (riiglanb über die Fahrverhältnifse im Wattenmeer voll und ganz unterrichtet ist, so daß man, wenn nicht von deutscher Seite em Flottenvorftoß erfolgt, an der deutschen Nordseelüste nicht nur leicht landen, sondern sich auch der Hauptplätze des deutschen Handels, Bremens und .Hamburgs, durch einen linksseitigen Flankenmarsch leicht bemächtigen könnte Denn für den iSchutz dieser Städte und der Nordseeküste überhaupt hätte Deutschland wegen der Diversion nach Schleswig-Holstein schwerlich ausreichende Landtruppen zur Verfügung, und die relativ geringe Rekrutierungszahl der beiden Hansestädte, sowie überhaupt Nordhairnovers, mag sie auch jetzt durch die Einwanderung aus dem Osten etwas gestiegen fein, läßt erwarten, daß dort bei einem plötz- "chen lieb erfüll nicht einmal ein genügend starker Landsturm den Engländern Widerpart halten kann. . , — Kurze Nachrichten aus Kunst und Wissen« 1 Za st- Der Direktor der Landesbibliathek zu Kassel, Dr Phil. Ed. Lohmeyer, tritt Jum 1. Oktober d. I. m den Riche- itanb; zu seinem Nachfolger ist der Oberbibliolhckar Professor Dr Lugo Brunner auserfehen. — In Würzburg ist am Samstag infolge eines Schlaganfalles die Großh. Hess. Kammersängerin i. P. ixrau Antonie Mayr-Olbrich, Ehrenmitglied unserer Hof-' bühne, gestorben. Antonie Mayr-Olbrich, eine ausgezeichnete Koloratursängerin, war 1868-69 für die Darmstädter Low per verpflichtet worden und beinahe ein Vierteljahr hundert hindurch blieb die Künstlerin eine Zierde der Bühne. Im Jahre 1892 schied he auy dem Verbände des Hoftheaters. Der Großherzog ernannte die .Künstlerin am 5. Oktober 1893 zum Ehrenmitglied der Hof- kühne. — Der chirurgische Leiter des Lazaruskrankeuhauses in Berlin, Sanitätsrat Lochlein, ist gestorben. Unsere Marineverwaltung hat es sich deshalb angelegen sein lassen, einem etwaigen Ansturm der Engländer au unsere Nordseeküste fd)on in erster Linie durch vorgeschobene maritime Positionen zu begegnen. Wies schon die Befestigung Helgolands, die fortdauernd ausgebaut lvird, auf eine energische Verteidigung der Elbmündung und damit Hamburgs hin, so fanb der -Schutz der deutschen Nvrdsee- küste weiter seine folgerichtige Ergänzung dadurch, daß man auch die Emsmündung durch fortifikatorische Anlagen auf der Insel Borkum schützte, die vielleicht in absehbarer Zeit noeft zum Bau eines Kriegshafens in Emden selbst, dem alten Ursprungsori der brandenburgischen und damit der Preußischen und deutschen Kriegsmarine, führen werden. Das Neueste auf dem Gebiet der deutschen Küstenverteidi- gung gegenüber England ist nun, daß Kaiser Wilhelm auf Oie wissenschaftliche Bedeutung der Süöpokroberung. Von H. Singer. In Norwegen gubelt .man darüber, daß es Amundsen gelungen ; ist. offenbar als erster den Südpol zu beyringen. Man feiert dni Mann und seine Tat und gewiß mit Recht Der Südpol der Erde galt eben für die Allgemeinheit schon immer als die schwie- ! ugste und letzte große Entdeckungsaufgabe. In Wirklichkeit war n das allerdings nicht mehr. Seit dem Vorstoß der ersten Äeottschen Expedition vom Jahre 1902 war es- nämlich nicht mehr Nveifelhaft, daß der Südpol in kurzer Frist seines Schleiers beraubt werden würde: ja, man hatte allen Grund zu der An nähme, daß das noch eher geschehen würde als die Eroberung des Nordpols. Tatsächlich ist ja nun doch der Nordpol als erster an die Reihe gekommen; aber es war klar, daß ihm der Südpol sehr bald folgen mußte. Von dem Südpol wußte man, daß er inmitten einer Landmasse lag. Deshalb konnte er niemandem, ott ihm zustrebte, entweichen, und so war es schließlich nur eine I Frage der Technik polarer Schlittenreisen, wami die Eroberung ■ glücken würde. Man wurde auch bald mit dem (geeigneten Wege vertraut, ur begann etwa unter dem 78. .Breitengrade am Biktorialande, -ri^em schließt sich im Osten eine merkwürdige Meereseisdecke von uubekaniiter, aber jedenfalls mehrere hundert Kilometer weiter stidlicher Ausdehnung an, die nach dem Entdecker ihres Nordabbrucks >rls Noßsches Eisfeld bezeichnet werden kann und im großen und ?ano~n eben und spalt en los ist. Shackleton drang im Südsominer «00. auf dem Eisfeld polwärts vor, -erstieg das Randgebirge Viktorialandes und gewann damft ein von Inlandeis über- ÄZenes JBIateau, womit er seinen berühmten „Rekord" von « 23 Süd aufstellte. Es war nun klar, daß sein nächster Nach- S* höchstwahrscheinlich über diesen Punkt bis zum Südpol wider gelangen würde, da dort oben das Gelände keine Hint«r- | t'he mehr bot. I Somit hatte Shackleton einem glücklicheren Nachfolger aufs i vorgearbeitet; er hatte den sicheren Weg zum Südpol nicht yur gezeigt, sondern ihn — fast bis zum Ziel — sozusagen gang- gemacht. Scott hatte es auf seiner zweiten Reise verhältnis- I ii-2”'9krIcid>4- Etwas größer erschienen die Schwierigkeiten für uicht am Plateaurand entlang nach Süden zog, I «^rn. guer über das Roßsche Eisfeld. Er hatte von feiner an der Walfischbucht bis zum Plateau- ^o,?^wa 600 bis 700 Kilometer zurückzulegen, und diese Stteckc "*nu" mit- geteilt, daß vor einigen Monaten im Auftrage der beutfdxn Regierung zwei hohe Beamte in Wien weilten, bereit Aufgabe es war, festzustellen, wie viel Petroleum zu liefern, Ceftcrreid) imstande ist, falls Deutsdstand ein Petroleum' Monopol in Vorschlag bringt. Die Auskünfte, die die beiden Herren erhielten, waren wenig ttöstlich, und zeigten, daß die Befürchtung wegen eines starken Nachlassens der galizisd^i Pe- trolcumprodultion durchaus am Platze war. Ein Pcttoleum- mo Ito pol kommt daher vorerst nicht in Frage. 'Sie „Nordd. Allg. Ztg." schreibt: „P r i n j r e g e nt Luit- PoldvonBayern vollendet am Dienstag sein 91. Lebensjahr, (rin gütiges Geschick verlieh dem ehrwürdigen Fürsten gesegnetes: Alter in voller geistiger Frische und körperlicher Rüstigkeit. Die Bevölkerung Batzerns bringt wiederum dem Haupte des Königshauses eine Kundgebung treuer Anhänglichkeit dar. So schließ« sich auch ganz Deutschland in freudigem .Gedenken der fdwnen Feier, die den erhabenen Senior im Kreise der deutschen VtMde-- fürsten: und hochverdienten Förderer des Reichsgedankens gilt, an. Die Wünsche aller vereinigen sich, daß dem edelgesinnten Regenten Bayerns noch manches Jahr regen wohltätigen Wirkens befchteden sei. Tie badische 2. Kammer stimmte am Montag im Prin- zip einer neuen Irrenanstalt bei Muggensturm mit einem Aufwand von 10 Millionen Mark zu. . Finan-minister v. Rhein- bolot legte zugleich einen Nachtragsetat zum Verkebrsbudgel für 1912/1.3 vor, der eine Forderungen 1208 000 Mk zur Er- ^ö^£J.'|uni> Akkordlohnsätze der in ftaat-, lieben Betneben befchaftigten Arbeiter mit Wirkung vom 1 März enthält. Die durd/schnittliche Aufbesserung soll jährlich 11,0.3 Mk betragen. Der jährliche Turchschiiittslohn stellt sich auf 1360 9Jlt„ momit Baden nach den Ausführungen des Finanzmäiisters an der Spitze sämtlicher deutscher Eisenbahnverwaltungen st eh:. ton out I brr W: erftanbjp^ j lause die i(t zu eniGru-d-l. S lebe# also * M laiiW*1® der und 7 QUi» l* 6 WJi I Erstes Statt 162. Jahrgang Dienstag, 12. Mär; m DGietzenerAnzeiger ZM Seneral-Anzeiger für Oberheffen MM ’imßetrife **• M >001! IDOO n verkauf!!ttH nzf Damutyf lmann,Worn Bkhelfl. J 'Adlett ~~~ olineuli sten nnerlflnt Cual.tr gf.gflkr-!-» 5 verschwunden. - Amtlicher Teil. Amtlicher Wetterbericht. Oeffentliche Wetterdienststelle Gtetzea. WetterailSsichten in Hessen füt Mittwoch, den 18. Mär, 1913 kalkig, meist trocken, Temperatur wenig verändert. Qanöcl und Verkehr, VolFsu>irtfd?aft. — Gewerkschaft Gießener Braunstein-Bergwerke norm. Bernie. Tie Bilanz für 1911 zeigte gegenüber der deS Dorjahre- keine wesentliche Veränderung. Don dem Brutto» Überschuß in Höhe von Mt. 622 666 (im Vorjahre Mk. 653 621), wurden verwendet für: Verzinsung der Anleihen Alk. 121 707, Tilgung dec Anleihen Mk. 164 325, NebenauSgaben Mk. 30168, Tanliüinen an den Grribenoorsland Mk. 30 000 und wie im Vorjahre für je Mk. 50 Ausbeute iür das Vierteljahr 2 Kuxe Mk. 200 OOu, im Ganzen Mk. 546 200, so daß inrAbschreibungen zur Verfügung standen Alk. 76 4'i5 (gegen Alk. 106 037 im Vorjahre). Der Abruf für das laufende Jahr ist bis jetzt recht gut, so daß aller Wahrscheinlichkeit nach mit einem höheren BelriebSüberschuß wie in 1911 zu rechnen sein wird. Damafius Macoch entflohen. Der in der vorigen Woche wegen MordeZ und Diebstahls verurteilte Paulaner-MönchDamasius Macochist aus dem Gefängnis entflohen und bis jetzt spurlos vl Sa.r, (Satt. Uwilu.1. "L__ Ntere 5 °n> Bad, Bal lammet und' N,l.Avtil Rodbeimei tau’, prachlot Mnung mi ^a>t uer fofo ÜLü£rmieten. ring, fon iflfttr. Siebt "-uuVoggia 2^- Seiet W irtti j“Dßet Ä,f uattt'i dte LrtzL tote Gerichtrsaal. § Straßburg 10. Diärz. Wegen wiederholter Miß- Handlung von Schülern hatte sich vor der hiesigen Strafkammer der Pfarrer Camtll Schneider aus Gberach zu verantworten, ker AngeNagte scheint nut einer Familie Luck in Feindschaft zu leben und dies den Lindern der Familie gegenüber zum Ausdruck zu bringen, denn er ist wegen Mißhandlung de- Schulers Clemens •*!?. ‘nur T,flrf Geldstrafe vorbestraft Tie erneute Straftat s.'^Ete sich gegen die 13jährige Luise Luck und den 11 Ihrigen Leo ;*** OT *t,dLen .Ica,e er wegen eines geringfügigcn Verleben» P6”,,n« ^'echendank und schlug mtt dem Sud« emeS Glocken- h.V.*°^11’,e <,n 'ter Rl,obc erhielt einen Stoß ms Geinck, au mehrere Wochen lang krank war. Ein anderes hTnh b-stand darin, das; er die Kinder lange b'"burch au' dem Kirchendoden knien ließ, wobei sie zur Cr- Der Derlreter d^L7e? b“ ?änbe au' Ce" Rücken legen mußten. G^r.ch^ beantragte 14 Tage Gc'au ni» Ter Ä » fu aC! roQUtn «-°mU. nur Berlin, 11. März. Deute fand die erste diesjährige Gc- sellschaftsversammlung des Kalisyndikats statt. Der Vorstand teilte mit, daß der vorjährige Gesamtabsatz der deutschen Kaliindustrie auf Grund der Durchschnittspreise pon 1910 zirka 160 Millionen Mark betrug. Was das diesjährige Geschäft betrifft, wurde bereits mitgeteilt, daß der' Januar-Absatz etwa 1,7 Millionen Mark höher war als der Absatz sämtlicher Syndikats- Werke inllusive Aschersleben und Sollstedt im gleichen Monat des Vorjahres. Die Februarzahlen lieaen noch nicht vor. Trotzdem das nordamerikanische Geschäft infolge Versagens der Fluß« schiffahrt bis weit in den Februar Hinern rubig war, war der Absatz an die deutsche Landwirtschaft und nach den Deutschland benachbarten Ländern so außerordentlich lebhaft, daß mit einem Mehrabsatz gerechnet werden dar), immer unter Berücksichtigung der Mengen, welche im vorigen Jahre außersyndikallich abgeladen wurden. Bremen, 11. März. Der in der Sitzung des AufsichtSrats und des Vorstandes des Norddeutschen Lloyds vorgelegte Abschluß des Geschäftsjahres 1911 weist einen Bruttoüberschuß von rund 41,5 Mill. Mark gegenüber 38,1 Mill. Mark im Vorjahre, mithin eine Steigerung von 3,4 Mill. Mark auf. Trotz der mehrere Mlllionen Mark betragenden Einbuße im nordamerikanischen Passagiergeschäft war es durch entsprechende Verbesserungen des allgemeinen Fracht-, Südamerika- und Australgeschäfts sowie der Vermehrung der Einnahmen aus den ^Beteiligungen und dem Fortfall der Schuldenzinsen möglich, dieses Ergebnis zu erzielen. Es wurde in Aussicht genommen, der auf bett 3. April zu berufenden Hauptversammlung die Verteilung einer fünfprozentigen Dividende vorzuschlagen. ** Konkurse in Hessen. lieber den Nachlaß der Heinrich Lich VL Ehefrau, Katharine geb. KauS vor Londorf wurde am 1. März daß Konkursverfahren eröffnet JohS. Berlin III. zu Londorf wurde zum KonkurSoerwaller ernannt. Konkursforderungen sind bis zum 25. März bei dem Amtsgericht Grünberg anzuinelden. — lieber das Vermögen des Gastwirts Friedrich Schneider in Gießen wurde am 1. Mär; das Konkursverfahren eröffnet. Rechtsanwalt Kochs in Gießer wurde zum Konkursverwalter ernannt. Konkursforderungen sin» bis zum 17. März bei dem Amtsgericht Gießen anzumelden. — lieber daS Vermögen deS Karl Jung, Ingenieur zu Offen* bad) a M., Alleininhaber der Firma .Karl Jung, Eisenbeton' baugeschäft und Zementsteinwerk', wurde am 4. März da« Konkursverfahren eröffnet, da bte Zahlungsunfähigkeit des Gemeinschuldners nachgewiesen ist. Rechtsanwalt Kranz in Offenbar: wurde zum Konkursverwalter ernannt Konkursforderungen stn b'2 zum 10. April bei dem Amtsgericht Offenbach anzumelden. —j Heber daS Vermögen des Landwirts Heinrich Peter Wilhelm "Müller von Nteder-Ramstadt wurde am 5. März da' Konkursverfahren eröffnet Gerichtsvollzieher i. P. SReibfieir in Darmstadt wurde zum Konkursverwalter ernannt KonkurS- forberungen sind bis zum 25. März bet dem Amtsgericht Darm-' stabt IL anzumelden. Wandern nnd Uelsen. ** D. H. C. Vom schönsten Wanderwetter unterstützt, unternahm am Sonntag der Vogelsberger Höhen-Club, Zweig- vereinGießen seine 12. und letzte Bereinswanderung 1911/12 nach dem Westerwald. Von tzaiger, dem uralten Dillstädtchen ging der Marsch unter kundiger Führung dem Aubachtal aufwärts nach Langenaubach, einem wohlhabenden, schmucken Dörs- chen, woselbst Frühstücksrast gehalten wurde. Hinter Langenaubach setzte der Austtteg fräftig ein und führte über einen mächttgen Bergrücken, aus dessen Höhe man prächttge Rundblicke auf die Dcsterwälder Berge und Täler genoß, durch Br eit scheid einem industriereichen Dörfchen in das Erdbachtal. jfru-n vor einer wild-romantischen Waldschlucht, die ebenfalls durchschritten wurde, verschwindet plötzlich der dicht an der Cttaße herlausende Erdbach, um 1 Kilometer weiter unten in bedeutend verstärktem Maße wieder zum Vorschein zu kommen. Auch den sogen Stein- kammern, zwei Höhlen in den wildzerklüsteten Kalkgewänden deS Laichens, wurde. wentgstenS teilweise, eine gebührende Besich- tigung zutell. Don Erdbach, wo wiederum kurze Rast erfolgte tührte der Weg nochmals über einen Höhenzug, von dessen Gipfel sich die benachbarten Höhen, u. a. Greifenstein sowie daS Dilltal und namerttlich Herborn, das Endziel der Wanderung Überaus malerisch präsentierten. DaS prächttge FrÜhlingSwettn . fibde Stimmung bei den 50 Wanderern auS- gclöß, die dann beim Cchlußtrank im „Nassauer Hof" jur Geltung «VJk t (x ,???' ^Qn8' Ätaoicr- und Pistonvorträgen Aufbruch °CU unb iu mahnbe der Führer zum y 8ube{ “LWermit Mbtevbt 1 Jnptra&e «May Wescrsti && Kleine Lageschromk. InKassel veruvren drei roeiblidje Korrigentinnen au-5 Rache ein gemeinschaftliches Attentat auf eine Aufseherin und mißhandelten sie sv brutal, daß sie ins Krankenhaus' gebracht werden mußte. Wegen der Metynlalkoholvergtttungen ist Termin zur Hanptverhandlung auf den 26. d. Mts. und die folgenden Tage anberaumt worden. Die Anklage richtet sich gegen den Drogisten Scharmach-Charlottenburg, den Reisenden und Essenzfabrikanten Zastrow, den Reisenden Bruno Menen und den Reisenden Romerski. In der Nacht zum Sonntag löste sich auf den Hüttenwerken in Hayingen drei mit glühendem Metall gefüllte Gußpfannen von der Lokomotive los, rasten da? steile Geloste hinab und stießen mit einer Lokomotive zusammen. Dabei wurde der Maschinen führer, der Heizer und der Zugführer sowie ein italienischer Arbeiter getötet, ein anderer italic- nischer Arbeiter wurde schwer verletzt. Die Leichen waren schrecklich zerquetscht. In Lorient gerieten Hafenarbeiter, welche bei der Löschung eines Weinschiffes von dem Wein zuviel getrunken hatten, in eine schwere Schlägerei. Einige stürzten ins Meer. Ein Leichnam wurde nach mehreren Stunden auf- gefischt. Zwei Leute wurden schwer verletzt. Mehrere werden noch vermißt. Letzte Nachrichten. Aus der Hessischen Zweiten Kammer. bS. Darmstadt, 12. März. (Priv.-Tel.) Die Zweit» a V“1* die DoranschlagSoeratung bei Kapttel 23, 9R i n t ft e r t u m deS Innern, fort Abg. Bor« betmer lZtr.) wendet sich gegen die Ausführungen deS «bx. Bach datz daS Zentrum intolerant sei, und wendet sich dan". gegen dteFreismnigen, die sich den Sozialdemokraten oerfdjrtebö hC^ Korell-Königstätten. Bei Schllrß der Redakttou sprüht der Redner roeuer. Aus Stabt unb Canö« Gießen, 12. März 1912. **Tageskalender für Dienstag, 12. März: Stadttheater: »Ter ßeibqarbift.* Ankang 6 Uhr. Kirchlich-positive Vereinigung. Vortrage von Dasior Keller au« Freiburg in CteinS Garten. Nachmittags 5 Uhr: .JesuS — ein Akkord. Abends 8 Uhr: Zwei Zeugen vor Gericht. « ** Die Lahnkanalisierung. Samstag mittag wurde hier endgültig die Gesellschaft mit beschränkter Haftung gegründet zur Beschaffung eines P r ob em o t o r- schiffeS, wie es für die kanalisierte Lahn vorgesehen ist. Es beteiligten sich die Stadt Gießen mit 3000 Mk., Limburg mit 2000 Mk., Diez mit 1000 Mk., Weilar mit 1000 Mr., Weilburg mit 1000 Mk., Nassau mit 600 Mk., Eisenwerke Buderus mit 5000 Mk., Rhein-Nassauische Bergwerks- und Hütten-Aktiengesellschast Lauenburg mit 5000 Mk., verschiedene Industrielle mit insgesamt 10000 Mk. Das Schiff kostet runb 40000 Mk. Der Minister beteiligt sich mit etwa 12 000 Mk. "Richterpersonalien. Der Großherzog hat dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Mainz Gust. E r ck m a n n uni) dem Amtsrichter bei dem Amtsgericht Worms Hch. Mann den Charakter als Amtsgerichtsrat erteilt ** TechnischeHochschule. Der Großherzoa hat den rußeretatsmäßiaen außerordentlichen Professor an der Technischen Hochschule Dr .phll. Karl Gust. Sch w alb e in Darmstadt auf sein Nachsuchen aus dem Staatsdienst entlassen. - Hessische Polizeikonferenz. Am Montag vormittag sand im PolizeiamtSgkbäude in Darmstadt eine KonferenzderhesfischenPolizeiverwaltungSoor- stände unter dem Vorsitze deS RegierungSratS GenneS stalt, zu der sich außer den Vorständen der Polizeioerwaltungen von Alzey, Bad-Nauheim, Gießen, Mainz und WormS auch .Provinzialdirektor Fey, KreiSamtmann Emmerling von Worms, sowie sämtliche Oberbeamten deS Polizeiamts Darmstadt eingefnnden hatten. • * Aus dem Militär-Wochenblatt. Dahms, RechnungSrat, Proviantamtsdirektor in Darmstadt, auf seinen Antrag zum 1. Mai 1912 mit Pension in den Ruhestand versetzt. • e Erledigt ist eine mit einem evang. Lehrer zu besetzende Lehrerstelle an der Gemeindeschule zu Gammelsbach. • • Studentische Unterrichtskurse für Arbeiter und Unterbeamte. Morgen abend findet im Hörsaal deS phisikalischen JnstitlltS ein Vortrag über ^Röntgenstrahlen und Radium*, mit Experimenten, statt. • * DaS Patent a16 Geometer 2. Klasse wurde dem Geometer 2. Klaffe jKarl Schneudier auS Hainbach für den Kreis Alsfeld erteilt. *♦ Treue Dienstboten. Die Großherzogin hat am Geburtstage Ihrer Hoheit der Prinzessin Elisabeth olgende Ehrenzeichen für langjährige treu geleistete Dienste n ein und derselben Familie an folgende Dienstboten ver- iehen: A. Das Goldene Kreuz mit Brillanten Margarete Dingeldein aus Rimbach, 42 Jahre bei Frl. Katharine Lindenstruth in Fürth i. £).; Eva Grad aus Hirschhorn, 40 Jahre bei Dekan Geistlicher Rat Hesch in Nieder-Olm; Elisabethe Sieg aus Münster, 40 Jahre bei Herrn Bauinspektor K. Schön in Lich; Katharina Weil aus Rockenberd, 40 Jahre bei Herrn Bernhard Seulburger I. in Butzbach; Magdalene Zahn aus Seligenstadt, 40 Jahre bei Geh. Justizrat Dr. Gutfleisch in Gießen. B. Das Goldene Kreuz Elise Kartbäuser aus Allendorf, 25 Jahre bei Freim Marie von der Hoop in Darmstadt; Margarete Lämmer aus Llngersbach, 29 Jahre bei Geh. Kommerzienrat Adolf Krafft in Offenbach; Elisabethe Nau aus Nieder-Ohmen, 25 Jahre bei Herrn Restaurateur Wilhelm Prell in Gießen; Minna Re eh aus Weilmünster, 25 Jahre bei der Familie des f Schulinspektors Gutberlet in Gießen; Margarete Will aus Treis an der Lumda, 25 Jahre bei Herrn Löb Glück in Allendorf an der Lumda; Auguste Roth aus Petersberg, 30 Jahre bei Herrn Ernst Falkenhainer in Alsfeld. Gesuche um Verleihung deS „Goldenen Kreuzes" zum 11. März 1913, denen eine Bescheinigung der zuständigen Bürgenneisterei oder Polizeibehörde beigefüat sein muß, aus der hervorgeht, daß die Beding- ungen für die Verleihung des „Goldenen Kreuzes" erfüllt ftnb, müssen bis längstens den 15. Februar 1913 bei dem Obcr-Kannnerherrn Freiherr Riedcsel zu Eisenbach in Darmstadt oürgereicht sein. ** Volksunterhaltunasabend des Evang. Arbeitervereins. Der Gemischte Chor des Evang. Ar- beitervereins brachte am Sonntag unter freundlicher Mit- nnrkung des Orchestervereins und Leitung ihres gemeinsamen tüchtigen Dirigenten Musiklehrer W. Gernhardt einen wohlgelungenen musikaliscken Dolksunterhaltungsabend DaS Programm war dem Zwecke entsprechend nicht geeigneter zu wählen, die Chöre Hangen recht gut, besonderen Dank ifl dem Orchesterverein für seine Mithllfe zu zollen Dessen Leistung war unter Berücksichtigung, wie der Vor- tragaibe der Erläuterungen bemerkte, daß der strebsame Verein an den sich gestellten Ausgaben selbst lernen nnH, recht anerkennenswert. Der Besuch war in Anbetracht des sckumen Frühlingswetters und trotz des leider gleichzeittg ftattsindenden Konzertes des Bauerschen Gesangvereins recht aut. Am Schlüsse mürbe Herrn Gernhardt vom Vorfitzenden des Evarrg. Arbeitervereins unter anerkennenswerten Worten ein Lorbeerkranz überreicht. * * Die Musterungen beginnen im Kreise Gießen am Freitag, 15, März. lSiehe Bekanntmachung im heutigen KreiSblatt.) ** Paket Versendung. Die Versendung mehrerer Pakete mit einer Postpaketadreffe ist für die Zeit vom 1. bis einschl. 6. April weder tm inneren deutschen Verkehr nod) im Verkehr mit dem Ausland — ausgenommen Argen- tinien — gestattet. Rach Argentinien können auch in dieser Seit mehrere, jedoch höchsten« drei Pakete, mit einer Post- paketadreffe versandt werden. - ~ ®In dem gestrigen „Feuilleton „Die Enweckung des Slldpol^' muß eS tn der zwerl-n 3ra;tc, Zei/e 18 von oben beiden: nnr errichteten ein kleines HauS und mcht: wrr errerchten ein kleines Hau-. Landkreis Gießen. - --- Hausen, 11. März. Gestern nachmittag hielt Herr Dr. Hoffmann von Fttedderg, Sekretär des Oberhessifchen Obstbauvereins, in der Gastwittfchafl von H. Schacdt hier einen sehr intereffanten Vortrag über Behandlung und Pflege der Cb ft bäume, Krankheiten und Schädlinge derselben und deren Bekämpfung. Der Vortrag wurde von der sehr zahlreich auch von Annerod, Steinbach und Matzen- dorn besuchten Versammlung mit großem Beifall ausgenommen. Vekanntmachung» in der Gemarkung Mainzlar. ■ der Zeit vom 9. bis einschließlich 22. März 1912 heg: Bürgermeisterei Mainzlar bal offen t9C‘ 59rn^Un9dDCTi€lC^ni8 m Einsicht der beteiligte: hiergegen sind bei Meldung des Ausschluss^ mnerdalb der oben angeaebenen OffenlegungSfttst bei Grotzb Burgermeyrerer Mainzlar schrisllich cinzureichen und zu begründen 0r i ed b e r g,, den 4. März 1912. ^tr ^^oßberzogliche Feldbereinigungskommissür. Sixnbciflei, LreiSamttMna. 1 1.3"1 £r iväier «Htbtiflung -it ftitber' 7;rflrfbe’Älj vshnie * Svr.tM" Siiböf i r Qjmnter, Mdettr. jbeiör, pei Äer, auDt 1 COoetbc «ne elegonti -obnunfl mil .leiten: . üa»> u. elcf Sobnbiele, M äuiaufl joer fpäter z E. H. Scbillcv .Vunlerend irahe 5 sind 7-8immertt» Iftacienöcliun Aberman Irankfnrt ! ßtofle- 7 3 kchör, per 1 nieten. 117741 (rrfc Ludwifl iraiie 1 3in rer I. Juli ei ;?tii ^1 6 Zi. SnömioSr t-Zimmeriooh Zwei schön Dobmßen i Habeatminer, Stage im bat rer L April b Ws Nab. Pl Himmerroob mieten per 1. M yubi 5 Zu 5. Lollar, 11. März. Zur Verhaft u n g der v e -H» W i l d e r e r ist noch folgendes zu berichten: Am Mittwoch morgen fand Forstwart Fuchs in einer Fichtenschonung des LolAer Kopfes oberbalb des Weiherbrunnens beun Schnewen von Teck- reifig ein Reh. Ter Beschaffenheit des T.eres nach mußte er annchmen, twß es erst tags vorher ge)chosten worden sei. Dern Verdacht fiel sofort auf Heinrich Fev, der seit Abbüßung fexmr Strafe das verbotene Handwerk wieder zu betreiben toten. Fuchs teilte seine Entdeckung dem Jagdpächter Deibel sowie der Gendarmerie mit. Da die beiden Gendarmen anderwetttg 6etoafhgt waren, gab Deibel dem Forstwart einen Arbeiter zur Düse mtt, worauf beide in der Nähe des Tieres Posten standen. Gegen 8 Uhr abends glaubten beide Schritte zu hören, konnten ledoch wegen der großen Dunkelheit nichts bemerken. Als ste sich an das Versteck begaben, sahen sie, daß das Reh verschwunden war. Inzwischen waren auch die beiden Gendarmen emgetrosfen. Der mitgebrachte Polizeihund wurde an bte Fundstelle gebracht, wo er sofort die Spur aufnahm, die in bte Wohnung des Hemrtch Fey führte. Man sand ben Wilberer noch babet, wre er bas Tier zerlegte, weshalb er sich auch ohne werteres zu einem Ge- stänbnis herbeiließ. Auf Vorhalt des Forstwarles Fuchs baß an dem Red ein großer Teil fehle, erllärte Fey nach anfanglrchcn Ausreden, bas Fehlende habe sich sein Onkel Phtlrpp Fey geholt. Die Sicherheitsbeamten begaben sich hierauf auch, nach dessen Wohnung und holten ihn aus dem Bette. Das Flersth wurde in dem Bette der Kinder gefunden, wohin es die Frau m der Erle versteckt hatte. Am Samstag wurde unter Leitung eines Kriminal- beamten nochmals Haussuchung in beiden Wohnungen vorgenommen, die noch verschiedenes Verdächtige zutage förderte. f\ Hungen, 11. März. Ein falscher Lärm hatte gestern wieder eine Zigeunerjagd herbeigeführt. Rodheirner wollten drei Zigeuner am SamStaq abend im Gräßer Wäld- chen gesehen haben. Gestern früh traf nun die hiesige Gendarmerie dort ein; nachdem sie durch bewaffnete Bürger , auS Rodheim verstärkt worben war, erfolgte das Absuchen des Wäldchens. Man fand keine Spur von Zigeunern. Kreis Lauterbach. ~ Lauterb ach, 11. März. Der Kriegerverein veranstaltete gestern abend im Saale der Spießturnholle hier ; eine wohlgelungene Theaterauffuhrung, deren Reinertrag der । Unterstützungskaffe des Vereins zugewiesen wird. In An- ' betracht beS wohltätigen Zwecks war die Turnhalle, trotz der , am Mittwoch vorauSgegangenen Theateraus' irung deS j Rhein-Main-Verbandes, b,iS auf den letzten Platz besetzt. । Tie einzelnen Rollen des ,Der Registrator auf Reisen^ waren in bewährte Hände verteilt und ernteten j reichen Beifall. Ein Mitglied hatte die Vorstellung in eine loyale Begebenheit umgestaltet und dabei das Nebenbahnprojekt Schlitz—Niederaula ins Auge gefaßt. Kreis Schotten. 0 Laubach, 11. März. Im „Solmser Hof^ fand gestern nachmittag eine Hauptversammlung der Mitglieder der hiesigen Vorschußkasse statt. Auf der Tagesordnung stand die Neuwahl deS Direktors und Rechners. Als solche gingen aus der Wahl hervor Kammersekretär Hamburger als Direktor auf die Zeitdauer von drei Jahren, Nechnungsgehilfe Barri als Rechner auf Lebenszeit. — Die von dem verstorbenen Rechner Göbel verwaltete Untererheberstelle wurde Stadtrechner Schmidt provisorisch übertragen, die Verwaltung der Kirchenkasse Rechner Langwaffcr. Kreis Friedberg. (L) Bad-Nauheirn, 11. März. Unsere Ludwigs- quelle wird zurzeit neu gefaßt. Die Leitung nach der Trinkkuranlage ist fertig gestellt und zu Beginn der Saison wird man in oem neuerbauten Pavillon die Wasser des Kurbrunnens, des Karlsbrunnens und der Ludwigs- quelle trinken können. Heffen-Naffau. 0 Marburg, 11. März. Zwecks Besprechung über die Feier des im nächsten Jahre stattfindenden 100-jähr. Bestehens des Kurhessischen Jägerbataillons Nr. 11 hatten sich gestern im Fronyof hier etwa 150 ehemalige Jäger eingefunden. - Es wurden neben einem Gesamtfestausschuß Einzelausschüsse für die Kreise Marburg, Kirch- : Hain, Frankenberg und Biedenkopf gebildet. w. Fulda, 11. März. Auf dem Wege nach der Niederröder Höhe wurde ein 14jährigeS Mädchen von 1 einem mächtigen Auerhahn im Gehölz angegriffen. Während deS Kampfes stürzten beide zu Boden. DaS Mädchen kam auf den Auerhahn zu liegen. Der Kampf endete damit, daß daS Mädchen mit einem Stück Holz dem Auerhahn so lange auf den Kopf hieb, bis dieser verendete. Vermietungen Moltkestratze IS Hochberrfckaftl. Wohnungen von je 7 bis ev. au 12 3im. nut all. Zubeh. per L Avril ober (pater zu vermieten. Besichtigung von 12—1 und 4—6 nnrf)inittnfi8. 1887 Näheres Sckiffenberger Weg 2, Nicolaus.______ Die seither von t'errn Pros. Strack be-ff'sll^ Kaiser-Allee wohnte -ülUU'J/r. 8titft Dom 1. Avr.1912 ab anbro. z. verm. Näh b Adermann LKling.l^ Südanlage 11 8 Zimmer. Bad, Beranba, (Yas, elcktr. Licht unb allem Zubehör, per 1. Juli, event. trüber, zu vermieten. 1M8 R. Wallenfels. 7 Zimmer (sioetbcstrahe 30 eine elegante 7—8-Zimmer- wohnung mit allen Beauem- lichteilen: Zentralheizung, Gas- u. elektr. Lichtanlage, Wohnbiele, Bllgelzimmer, Bad, Auszug etc. per sofort oder später zu vermieten. E. H. Müller, 1355 rftraftc SV. In unserem9teudauKevler- strahe 5 sind per 1. 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Mts. 8 Tage lang auf dem ^tabtischen Armenamt, Asterweg 0, zu icbermannS Einsicht offen. B*’/, u vergeben sind: 425,09 Mk. Zinsen auS ber Stiftung der Konrad Baltbafcr Lang Erben an zwei bc bürftine, evangelische Beivohner GiehenS, die mindestens 60 Jahre alt sind. Melbungen nimmt baö Armenamt, Allerweg 9, bis 1. Avril 1912 entgegen.__________B^ ES sollen vergeben werben Montag, den 18. Marz d. I., vormittags 10 l!br nochmals bie Dacbdcckcrarbetten zum Neubau einer Turnhalle für das Realgymnasium, Montag, den 18. März d. I., vormittags 1OV2 Ubr die Schreiner- und Weihbinderarbeiten zur Instand setzung ber Wohnung im Maschinistenwohngebäube des SchlachthofeS. Arbeitsbeschreibung und Bedingungen liegen aus unserem Hochbanamt zur Einsicht offen. Angebote auf Vordruck, der daselbst erhältlich, sind biß zum genannten Tex- mtn dorthin einznreichen. B"/, Die Friedhöfe sind vom 10. März bis 18. Mai von morgens 6 bis abcudS 8 Ubr geöffnet. !)' /, AmMittwoch, den 13.Mcirz, nachmittags 2'l,Ubr, werden im Städtischen Hospital, SelterSweg 11, bie im Jabre 1910 gefundenen Gegenstände unb eine Anzahl Kleiber unb Wäsche versteigert. Bu/g Die Stabtverorbneten Versammlung hat burch Be- schluh vom 7. Diärz bß. IS. einen Bebauungsplan für daS Gebiet zwischen Licher Strahe, Cbcrbcififtbcii Eisenbahn und Stadlwald ausgestellt unb soll dazu die nachstehende OrtSbausatzung erlassen werden. Der Entwurf des Bebauungsplans unb die OrtSbausatzung liegt bis Aum 30. März bß. IS. auf unserem Ties- bauamte offen. Einwenbnngen gegen Plan unb Satzung sind binnen der gleichen Frist bei jUieibung bes Ausschlusses bei uns vorzubringen. Giehen, ben 11. März 1912. MroLherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Mecum Ortsbausatzunq. Auf Grund der Bestimmungen in skrtikel 2, 13, 30, 31 37, 39, 44, 54 und 59 der allgemeinen Bauordnung vom 30. Avril 1881 unb in ßß 3, 5, 6 usw. bet Verordnung vom 1. Februar 1882, bie Ausführung ber allgemeinen Bauordnung betreffend, wird auf Bescbluh ber Stadtvör orbneten-Versammlung, nach Anhörung deS Oberbürger meiiterS unb Begutachtung burch ben KreiSauSschuh, mit Genehmigung Grohherzoglichen Uiiniftertumß beS Innern vom.......zu Nr. M. d. I.......zu dem Bebauungsplan zwischen Licker Strahe, Ober hessische Eisenbahn und Stadtwald, folgenbe Drtßbau satzung erlassen. Zu Art. 13, 31 und 59 der allgemeinen Bauordnung. 8 1. Für bie vorgenannten Baucmartiere wirb offene Bauweise vorgeschrieoen. Die Gebäude können einzeln stehen ober In Gruppen vereinigt werben. Der Bauwich muh an ben Wohnhäusern von Gebäube zu Gebäube gemeffen mindestens 3L0 Mtr. betragen. Bei ber Grupvenbildung dürfen nicht mehr als höchnens 4 Häuser unb nur bis zu einer Gesamtfrontlänge von höchstens 34 Mtr. vereinigt werben. Bei Gruvvenbauten an den Strasienzügen B-Bb C,-Ct. Ai-Bt-Cv sowie an dem bei A, innerhalb des Baublockß IV" gelegenen Platze darf bie Grunbltücksbreite ber mittleren Bauplätze nicht unter 6,50 Mtr. betragen. Gebciubegruvven müffen ein architektonisch Ganzes bilden. Bei den Häusern an ben Enben ber Gruppen, sowie bei Doppelhäusern bars die Frontlänge eines Gebäudes nicht unter 7 Mtr. betragen. An ber Licher Strahe sowie an den Strahenzügen A-ArArCi dürfen die Gebäude nicht weniger als zwei unb nicht mehr als 2'/, Stockwerke erhalten. $n den übrigen Strahenzügen dürfen Gebäude nicht weniger als 1'/, unb nicht mehr als 2 Stockwerke erhallen. Hinterhäuser dürfen nicht errichtet werben, bagegen können kleine Stallgebäube und Remisen, bie keinen Mih stand bildew zugelaffen wcrbewsie sind jedoch genehmigungspflichtig. Zu Art. 44 der allgemeinen Bauordnung. § 2. Die Umsassungswände ber Gebäube können in ben oberen Geschoffen unb Giebeln in architektonisch gefälliger Holzkonstruktion hergestellt werben, insoweit sie einen Abitanb von mindestens 3 Mtr. von den Nachbar gebäuben erhalten. Zu Art. 30 ber allgemeinen Bauordnung. 8 3. An Gebäuden, welche direkt an die Strahe zu stehen kommen, können Balkone unb Erker bis zu 60 Etm. Auslabung im I. Obergeichoh zugelaffen werben. Loggien, Berauben unb Erker können bis zur Grenze reichen, wenn gleichartige Anlagen des anstohenden Gebäudes durch eine Zwischenmauer getrennt werden. Bal- tone müffen die Breite ihres Vorsprunges als Abstand von ber Grenze erhalten. Für bie Gebäude mit Vorgärten können an den Strahenseiten, Erker, Balkone und Veranden bis zu 1,00 Mtr. Ausladung zugelaffen werden. Die Zurückstellung von Gebäuden hinter die Baufluchtlinie kann die Stadtverordneten-Bersammlung zulaffen. Zu Art. 37 ber allgemeinen Bauordnung. § 4. Bei Gruppen von 3 und 4 Gebäuden können für die mittleren Häuser die nach § i5 der Cotalvolueiver- ordnnng vom 6. Juli 1888 vorgeschriebenen Zufahrten erlassen roerben, wenn solche auf den Endgrundstücken ber Gruppen angelegt werden. Zu Art. 54 der allgemeinen Bauordnung. ß 5. Für Bretter- und Schindelverkleidungen wird der in Art. 54 vorgeschriebene Abstand von 4,00 Mtr. von Gebäude zu Gebäude gemeffen. Zu Art. 29 ber allgemeinen Bauordnung. §6. Anlagen der in 1« der Gewerbe-Ordnung erwähnten Art sind nicht zulässig. Zu An. 39 der allgemeinen Bauordnung. § 7. Die Einfriedigungen längs der Strahen sollen eine Gesamthöhe von mindestens L30 Mtr. erhalten: dieselben müffen aus einem massiven Sockel unb Metall- ober volzgitter bestehen. Der Sockel, ber entweder verputzt, ober aus Hau- ober Blenbsteinen herzustellen ist- soll eine Höhe von mindestens 40 Etm. und nicht über 50 Etm. erhalten. Gitter unb Tore sind in gefälliger Weise auSzufuhren. Gietzen, den............ B°/s Bürgermeisterei Giehen. Frauenbund derDeutfdien Kolonial- GM gekelllckakt (Abteilung Sieben) Seiellickakt für Grd- u.Völkerkunde, Stehen Vortrag mit [Lichtbildern Donnerstag, 14. ITlärz 1912, 8 Uhr abends, hi der neuen Hula der UniverÜtät Berr Baupfmann keiner, K’,1: „ErlebniHe in Kamerun“ Mitglieder gegen Porzeigen der Einladungskarte frei. Für nicht- Mitglieder wird ein Eintrittsgeld von 30 Pfg. erhoben. Schüler ______________________zahlen die Bdlfte.__________________v"/, Zmimriin von Roh Kreuz. Die Hauptversammlung Biograph Plockttraste 12 02051 Plockttraste 12 Nur noch heute InäizcKer - Blut W Großartiges Theaterdrama in 3 Akten von der berühmten Nord. Film Co. EinSchlager ersten Banges Moritz und die Erbtante findet Donnerstag, den 28. März 1912, abends 8^/,Uhr im Lokale des Kaiserhof hier Großer humoristischer Schlager, 300 Meter lang, eine Perle des Humors. statt, wozu die Mitglieder des ZweigvereinS hiermit ergebeust etngeladen werden. Dl,/a Tages Ordnung: 1. Bericht über die Tätigkeit deS ZweigvereinS, 2. Rcchnungsablagc für den Zweigoerein und die Sani- tätSkolonne, 3. Beschluhtassung über Anträge des Vorstandes oder einzelner Mitglieder, 4. Borstandswahl. Lome das gesinnte Proßrantm. Sdiafziichter-Versammlung ©leben, 12. März 1912. ver vorfitzende der Swelgvereins vom Roten Kreuz. ___Wiener._______________ KirW-Psitive Bereinigung im Grchlj. Hessen • LrlsgrnM Gießen DieuStag, den 12. März hält in Steine Garten POr 6. Stitt migrtiiirg i.Br. 2 Vorträge Nachmittag» 5 Uhr über: Jesus — ein Akkord Abends 8 Uhr über: Zwei Zeugen vor Gericht _________MT Eintritt frei. -W,______ KiDematagraph Bahnhohtr. 54 02025 Bahnhohtr. 54 WM spannendes Drama in 2 Elften aus dem modernen Gesellschaftsleben. 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